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DE817204C - Fahrbare und hoehenverstellbare Arbeitsbuehne, insbesondere fuer Bauzwecke - Google Patents

Fahrbare und hoehenverstellbare Arbeitsbuehne, insbesondere fuer Bauzwecke

Info

Publication number
DE817204C
DE817204C DEB131A DEB0000131A DE817204C DE 817204 C DE817204 C DE 817204C DE B131 A DEB131 A DE B131A DE B0000131 A DEB0000131 A DE B0000131A DE 817204 C DE817204 C DE 817204C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
working platform
platform according
mobile
underframes
height
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB131A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1601427U (de
Inventor
Franz Bartsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB131A priority Critical patent/DE817204C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817204C publication Critical patent/DE817204C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/18Scaffolds primarily resting on the ground adjustable in height
    • E04G1/22Scaffolds having a platform on an extensible substructure, e.g. of telescopic type or with lazy-tongs mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Fahrbare und höhenverstellbare Arbeitsbühne, insbesondere für Bauzwecke Bekannt und eingeführt sind Baugerüste in Form von zusammensetzbaren Elementen aus Holz oder Stahl, die jeweils an der Baustelle zu einem Gerüst zusammengesetzt «erden müssen, und Bauaufzüge in Form von Seilwinden. Auch diese Seilwinden müssen jeweils aufgebaut werden, was einen nicht unerheblichen Zeitaufwand erfordert. Um die Montagekosten für Anlagen der vorerwähnten Art zu ersparen, wurde ein Baugerät geschaffen, das beweglich und sofort einsatzbereit ist und sowohl als Arbeitsbühne als auch zum Heben von Lasten dienen kann.
  • Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht darin, daB auf zwei einzelnen, fahrbaren Untergestellen i je eine hydraulisch betriebene, zusammenschiebbare Säule 3 steht. die eine Hebe- bzw. Arbeitsbühne 4 tragen. Die Zeichnung erläutert eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung; die fahrbaren Untergestelle sind Rohrkonstruktionen mit je vier einzeln gefederten Rädern 5. Alle Räder sind paarweise durch Zugstangen 6 lenkbar. Damit läßt sich jedes Untergestell mühelos ganz dicht an das Bauwerk heranbringen. Beide Untergestelle können beim Transport gekoppelt werden, wodurch sich jeweils das zweite Räderpaar selbsttätig lenkt. Alle Räderpaare lassen sich einzeln in der Lenkung blockieren, 7, was jeweils für das letzte Räderpaar beim Transport erforderlich wird. An jeder Ecke der Untergestelle befindet sich eine Spindel 8 mit - Erdplatte, die ein Feststellen der Untergestelle ermöglicht, und wodurch das ganze Baugerät genau in Waage gestellt werden kann. Das am Grundrohr der Säulen befindliche Lot 9 ermöglicht, die genaue Einjustierung. Die Hydraulikanläge ist jeweils am Untergestell im Ölbehälter untergebracht. Als höchster Druck für den Betrieb der beiden Säulen ist bei einer Belastung des Gerüstes von iooo kg 25 atü erforderlich. Als Druckpumpe läßt sich jedes handelsübliche Aggregat verwenden, das von Hand und mit Motor betrieben werden kann. Am zweckmäßigsten ist eine Zweizylinder-Hebelpumpe, deren Kolben als Druckstößel fest miteinander verbunden sind und durch eine Stopfbüchse abgedichtet werden. Es lassen sich beide Säulen von einer Pumpe oder auch einzeln, d. h. von zwei Pumpen betreiben. Die Steuerung erfolgt über je einen Dreiwegehahn, der im Ölbehälter sitzt. Am Verlängerungshebel ist jeweils ein Zeiger angebracht, so daß man die Stellung der Steuerhähne beim Bedienen sofort sehen kann. Zum Betrieb beider Säulen von einer Pumpe sind in jedem Aggregat zwei weitere Steuerhähne vorgesehen. Bei Kraftbetrieb erfolgt der Antrieb über die Riemenscheibe 16. Für den Anlauf und die Begrenzung sind Abheber der Ansaugventile vorgesehen, die den Pumpen einen Leerlauf gestatten. Das Umstellen von Kraft- auf Handbetrieb läßt sich durch Lösen des Hebelbolzens (Pleuelbolzen) leicht durchführen. Somit kann der Antrieb den örtlichen Verhältnissen angepaßt werden. Ob ein Verbrennungs- oder Elektromotor zur Anwendung kommt, ist gleichgültig, jedoch muß die Drehzahl der Pumpe angepaßt sein. Die Preßölführung geschieht über Metalldruckschläuche ii, die sich leicht auswechseln lassen und mittels Schnellverschluß am Anschlußende befestigt sind. Sicherheitshalber ist für Dauerbelastung ein zusätzlicher Absperrhahn 12 am unteren Säulenrohr angebracht. Ein Manometer 13 am Preßölbehälter läßt den Öldruck ständig überprüfen. Beim Senken der Hebeeinrichtung fließt das Preßöl direkt in den Ölbehälter 2 zurück.
  • Die Säulen 3 bestehen aus mehreren ineinander genau geführten Rohren. Die Anzahl der Rohre richtet sich nach der gewünschten Arbeitshöhe. Als Normalhöhe ist zehn Meter vorgesehen; in diesem Falle sind elf Rohre am zweckmäßigsten. Die Rohre sind innen sauber zylindrisch gebohrt und außen genau zylindrisch und rund überschliffen. Innen sind als Führungen je zwei Messingbuchsen eingepreßt, die auf Toleranz für Gleitsitz zum jeweiligen nächsten Rohraußendurchmesser ausgerieben werden. Die untere Führungsbuchse dient gleichzeitig als Begrenzung für den maximalen Ausschub. Jedes Rohr erhält außen auf der einen Seite einen Begrenzungsring, der ein ungewolltes Hinausschieben verhindert. Auf der anderen Seite sind innen Anzugsgewinde angebracht, die das Zusammendrücken der eingelegten Stopfbuchsen ermöglichen. Die Stopfbuchse legt sich an den oberen Führungsring und an den erwähnten Gewindering. Die zweite Führungsbuchse steckt bei einem Drittel der Rohrlänge von oben gemessen im Rohr. Die Gewinderinge haben einen überhöhten Rand zum Anziehen, der gleichzeitig als Begrenzung beim Ineinanderschieben dient. Das oberste Rohr trägt einen Querbalken 14 mit beweglicher Aufhängung der Bühne 4. Jede Säule ist mit einem zusammenschiebbaren Faltenbalg als Schutzmantel versehen (der Übersicht halber in der Zeichnung weggelassen), damit sich kein Sand oder Staub an die geschliffenen Flächen der Säulen setzt.
  • Die Arbeitsbühne 4 selbst besitzt je zwei Rohre als Träger und je zwei Rohre als Geländer, die sich ineinanderschieben lassen. Die Rohre sind auf der einen Seite in den Hängearmen beweglich gehalten und auf der anderen Seite trägt jeweils das größere Rohr innen zwei Führungsringe, während jeweils das kleinere Rohr nur einen Begrenzungsring hat. Der Abstand der Führungsringe ist etwa ein halber Meter. Damit ist ein Unterbrechen der Bühne ausgeschlossen. Die Trägerrohre und die Geländerrohre sind zur Vergrößerung der Stabilität bei der Belastung miteinander verbunden. Der Belag 15 besteht aus verhältnismäßig starken Brettern in der passenden Länge, die je zwei Anschlagleisten tragen. Dadurch ist ein Verrutschen ausgeschlossen. Beim Transport kann der Belag zusammengelegt werden.
  • Die Inbetriebnahme des Gerätes erfolgt folgendermaßen: Nach dem Transport zur Baustelle werden die Verbindungsstangen 6 in der Mitte gelöst und die beiden fahrbaren Untergestelle auf die gewünschte Arbeitsbreite an der Baustelle auseinandergezogen. Mit den Feststellspindeln 8 werden die Räder entlastet und die Untergestelle mit Hilfe der Justiereinrichtung genau in Waage gestellt. Der Belag wird aufgelegt und die zu hebenden Lasten oder Arbeitsgeräte auf diesen gebracht. Nun erfolgt die Inbetriebnahme der Pumpen mit der entsprechenden Einstellung des Dreiwegehahnes auf Heben. Dem Preßöl ist nun der Weg in die Säulen freigegeben und diese schieben sich auseinander. Bei der Benutzung beider Pumpen ist darauf zu achten, daß das Heben gleichmäßig erfolgt. Soll nur eine Pumpe benutzt werden, so ist zur zweiten Säule ein entsprechender Druckschlauch zu verlegen. In der gewünschten Höhe erfolgt die Umstellung auf Stand. Soll die Benutzung dann als Gerüst erfolgen, so schließt man sicherheitshalber noch die Hähne 12 am untersten Säulenrohr. Sonst genügt die Einstellung der Dreiwegehähne. Das Senken erfolgt nach Öffnen der Hähne am untersten Säulenrohr durch Umstellung der Dreiwegehähne auf Senken. Jetzt fließt das 01 in den Ölbehälter zurück und die Säulenrohre schieben sich zusammen. Hier ist ebenfalls zu beachten, daß beide Säulenrohre sich in gleichmäßiger Geschwindigkeit zusammenschieben. Der Abbau für den Transport wird entsprechend dem Aufbau vorgenommen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrbare und höhenverstellbare Arbeitsbühne, insbesondere für Bauzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf zwei fahrbaren Untergestellen je eine teleskopartig zusammenschiebbare Säule befindet, die sich auf hydraulischem Wege auseinanderschieben und zusammendrücken läßt.
  2. 2. Arbeitsbühne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Rohre der Säulen in Messingbuchsen genau geführt, durch Begrenzungsringe abgefangen und durch Stopfbuchsen abgedichtet werden.
  3. 3. Arbeitsbühne nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenschiebbaren Säulen durch eine oder zwei Druckpumpen hydraulisch betrieben und durch Dreiwegehähne reguliert werden.
  4. 4. Arbeitsbühne nach Anspruch a oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergestelle durch Spindeln festgestellt und genau in Waage gestellt werden können.
  5. 5. Arbeitsbühne nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daB die eigentliche Bühne in Hängearmen sitzt und sich sowohl die Träger und Geländerrohre als auch die Untergestelle auseinanderschieben lassen.
  6. 6. Arbeitsgerüst nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zusammenschieben und Kuppeln der beiden Untergestelle das ganze Gerät ohne Zerlegung transportiert werden kann.
  7. 7. Arbeitsbühne nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daB die Räder paarweise schwenkbar sind.
DEB131A 1949-10-15 1949-10-15 Fahrbare und hoehenverstellbare Arbeitsbuehne, insbesondere fuer Bauzwecke Expired DE817204C (de)

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DEB131A DE817204C (de) 1949-10-15 1949-10-15 Fahrbare und hoehenverstellbare Arbeitsbuehne, insbesondere fuer Bauzwecke

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DEB131A DE817204C (de) 1949-10-15 1949-10-15 Fahrbare und hoehenverstellbare Arbeitsbuehne, insbesondere fuer Bauzwecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817204C true DE817204C (de) 1951-10-15

Family

ID=6951701

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB131A Expired DE817204C (de) 1949-10-15 1949-10-15 Fahrbare und hoehenverstellbare Arbeitsbuehne, insbesondere fuer Bauzwecke

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