DE816182C - Revolverkopf fuer Spitzendrehbaenke oder Revolverdrehbaenke - Google Patents
Revolverkopf fuer Spitzendrehbaenke oder RevolverdrehbaenkeInfo
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- DE816182C DE816182C DEP5714A DEP0005714A DE816182C DE 816182 C DE816182 C DE 816182C DE P5714 A DEP5714 A DE P5714A DE P0005714 A DEP0005714 A DE P0005714A DE 816182 C DE816182 C DE 816182C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/01—Frames, beds, pillars or like members; Arrangement of ways
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B3/00—General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
- B23B3/16—Turret lathes for turning individually-chucked workpieces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 8. OKTOBER 1951
Josef Musil, Wien
ist als Erfinder genannt worden
Josef Musil, Wien
Bei Revolverdrehbänken mit waagerecht gelagertem Revolverkopf, dessen Achse tiefer als die
Achse der Arbeitsspindel liegt und der mit einem zusätzlichen, an der senkrechten Vorderseite des
Bettes längs geführten Ouerschlitten zusammenarbeitet, ist es bekannt, die Arbeitsspindel so weit
aus der senkrechten Mittelebene des Revolverkopfes nach der Bedienungsseite hin vorzuverlegen, daß
die Spindelachse bei gesperrtem Revolverkopf mit der Achse eines Werkzeugloches im vorderen
oberen Quadranten des Revolverkopfes fluchtet, \vol>ei der Ouerschlitten auf einer zur Arbeitsspindel
hin so weit geneigten Bahn quer beweglich ist, daß er nicht in den durch den Umriß des Revolverkopfes
beanspruchten Raum hineinragt. Durch diese Anordnung soll im Verhältnis zu Revolverdrehbänken,
bei denen die Arbeitsspindel gegenüber dem obersten Werkzeugloch im Revolverkopf angeordnet ist,
erreicht werden, daß die vorderen Werkzeuglöcher im Revolverkopf beim Bewegen des Querschlittens
nicht durch diesen verdeckt werden, so daß sämtliche Werkzeuglöcher mit Werkzeugen versehen
werden können und der Revolverkopf voll ausgenutzt werden kann. Diese bekannte Ausführungsform hat aber mehrfache Nachteile. Vor allem ist
der Querschlitten durch die Anordnung an der Vorderseite des Bettes so weit vorgebaut, daß dadurch
die Zugänglichkeit zum Werkstück stark behindert wird. Es treten· aber auch starke Beanspruchungen
auf, insbesondere dadurch, daß das auf die Revolverkopf achse wirkende Moment des resultierenden
Schnittdruckes zufolge der Benutzung des Werkzeugloches im vorderen oberen Quadranten
und der dadurch bedingten verhältnismäßig großen
Länge des Hebelarmes zur Revolverkopfachse bedeutend ist. Ferner wird bei Arbeiten, die ein Vorschieben
des Werkzeuges zum Drehbankmittel erfordern, die freie Ausladung des Werkzeugträgers
groß.
Die Erfindung zielt idarauf ab, diese Nachteile zu beseitigen und damit auch die Vorteile zu verbinden,
die eine Spitzendrehbank aufweist. Sie besteht darin, daß bei einer Spitzendrehbank oder Revolverdrehbank
mit einem Kreuzsupport, dessen Querschlitten über die Bettbreite verstellbar ist, an Stelle des
Reitstockes bei ersterer ein Revolverkopf vorgesehen ist, dessen Achse höher als die hierzu parallele
Spindelachse der Drehbank und seitlich dieser Hegt, derart, daß die Achse eines Werkzeugloches des
Revolverkopfes im zur Bedienungsseite hin vorderen unteren Quadranten desselben, vorzugsweise eines
unter annähernd 45α zur Vertikal- oder Horizotalebene
liegenden Werkzeugloches, mit der Spindel-
ao achse bei verriegeltem Revolverkopf zusammenfällt. Durch diese Ausführung kann der Revolverkopf
ohne weiteres über die Führung des Querschiebers des Kreuzsupports und auch über
den rückwärtigen Teil des Querschlittens hinweggehen, so daß der Revolverkopf bis an die Hauptspindel
herangebracht werden kann. Das Moment, welches sich aus dem resultierenden Schnittdruck
oder Spitzendruck und dem Hebelarm zur Revolverkopfachse ergibt, ist durch die Benutzung eines
Werkzeugloches im vorderen unteren Quadranten zufolge der Verkürzung des den Hebelarm bildenden
senkrechten Abstandes der der Spitzendruckrichtung von der Revolverkopfachse auf ein
Mindestmaß verringert. Der Kreuzsupport ist nicht mehr vorgebaut oder eventuell schräg gelegt, wie
der bekannte Hilfssupport an der Außenseite des Bettes, da ein üblicher Kreuzsupport mit Führungen
an der oberen Bettseite Verwendung finden kann, der die Beanspruchungen bis zur vollen Leistungsfähigkeit
der Drehbank aufzunehmen vermag. Dreharbeiten können bei normaler Einspannlänge der
Werkzeuge erfolgen, und es ist ohne weiteres möglich, Planarbeiten vom größten Durchmesser bis
zur Spindelmitte herunter auszuführen. Für zentrale Arbeiten, nämlich Dreharbeiten bis zur Spindelachse
behält der Kreuzsupport seine Auflage auf dem Bettschlitten unverändert bei, im Gegensatz
zu dem ausladenden Werkzeug bei zentralen Arbeiten mit dem bekannten Hilfsschlitten. Es ist
ferner keine Spezialausführung einer Drehbank erforderlich, vielmehr kann die erfindungsgemäße
Ausführung an jeder üblichen Revolverdrehbank oder normalen Drehbank, bei letzterer an Stelle des
Reitstockes, vorgesehen werden.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Drehbank im Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 3 in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Drehbank,
Fig. 3 eine Seitenansicht hierzu und
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des Revolverkopfes
in Ansicht.
Die Drehbank weist ekiBett 1 mit Spindelkasten 2
und Führungsbahnen 3 für den Kreuzsupport 4 sowie Führungsbahnen· 5 für den Revolversupport 6
auf. Der Kreuzsupport 4 ist in der bei Drehbänken üblichen Weise mit Querführungen 7 für den Querschlitten
8, einem Drehteil 9 und darauf gleitendem Oberschlitten 10 mit Drehstahl 11 ausgebildet. Die
Bettführungen 3 des Kreuzsupports laufen parallel zu den Führungen 5 des Revolversupports an der
Oberseite des Bettes.
Der Revolversupport 6 besteht aus dem Bettschlitten 12 und dem in diesem, wie üblich, geführten
Revolverschlitten 13. Die Revolverkopfachse 14 liegt höher als die Spindelachse 15, und auf ihr sitzt
der verriegelbare Revolverkopf 16 mit den Werkzeuglöchern.
Der Revolverkopf kann daher über die Querführungen 7 und den rückwärtigen Teil 8' des
Querschlittens 8 hinweggehen. Die Spindelachse 15 ist seitlich zur Revolverkopf achse 14 derart angeordnet,
daß sie dem Werkzeugloch 17 im zur Bedienungsseite hin vorderen unteren Quadranten des
Revolverkopfes, das annähernd unter 450 zur horizontalen oder vertikalen Ebene liegt, gegenübersteht,
so daß die Spindelachse 15 und die Achse 18 dieses Werkzeugloches 17 zusammenfallen. Bei dieser Anordnung
sind die Arbeitsbedingungen am günstigsten, da einerseits bei Benutzung des untersten Werkzeugloches
der Revolverkopf durch den Kreuzsupport verbaut würde bzw. die Werkzeuge im Wege stehen
würden. Bei Höherverlegung in die horizontale Ebene durch die Revolverkopf achse 14 würdewieder
der Vorteil des unbehinderten Vorschiebens des Revolverkopfes ebenso verlorengehen, wie bei der
bekannten Revolverdrehbank unter Benutzung eines Werkzeugloches im vorderen oberen Quadranten.
Die Benutzung von Werkzeuglöchern in dem beiden hinteren Quadranten des Revolverkopfes kommt
nicht in Frage, da dadurch das Spitzendrehen nicht möglich wäre.
In den Revolverkopf kann eine Körnerspitze eingesetzt werden, die auf beliebige Weise mit einer
Querverstellung in der Horizontalebene zum Justieren oder Drehen schlanker Konen versehen sein
kann.
Mit dem Revolverkopf können sämtliche Revolverkopfarbeiten ausgeführt werden, z. B. Stangenarbeiten
und Futterarbeiten. Bei Verwendung einer Körnerspitze im Revolverkopf können sämtliche
Dreharbeiten durchgeführt werden.
Von der Zugspindel der Maschine kann der Antrieb für die automatische Längsverschiebung des
Revolverkopfes in den gleichen Vorschubgrenzen wie der Kreuzsupport mit automatischer Stillsetzung
der Vorschübe für jedes Werkzeug durch auf einer Trommel sitzende Anschläge bewirkt werden. Zum
Spitzendrehen wird der Revolverkopfschlitten in seiner Führung festgeklemmt, ebenso wie die
Revolverkopf achse in ihrer Lagerung. Der Revolverkopf ist in bekannter Weise durch ein Handrad von
einem Werkzeug zum anderen schaltbar, welche Bewegung auch wahlweise erweitert werden; kann,
um mit dem Revolverkopf plane Flächen zu bearbeiten. Ferner ist auch eine übliche Einrichtung zur
Verriegelung des Revolverkopfes vorgesehen.
Zum Spitzendrehen für Werkstücke von sehr kleinem Durchmesser, um unmittelbar bei der Spitze
beginnen zu können, ohne die Werkzeuge mehr als gebräuchlich ausladen zu lassen, kann nach Fig. 4
der Revolverkopf 16 im Bereich des Werkzeugschlittens 10 mit einer Ausnehmung 20 versehen
sein, die parallel zur Revolverkopfachse entweder ganz oder nur teilweise durchläuft. Die übrigen Teile
des Kreuzsupports 4 sind nicht mehr im Vorschubbereich des Revolverkopfes. In Fig. 4 ist auch die
Richtung des resultierenden Schnittdruckes P und der Hebelarm α zur Revolverkopfachse 14 dargestellt.
Claims (2)
- Patentansprüche:!.Revolverkopf für Spitzendrehbänke oder Revolverdrehbänke mit einem Kreuzsupport, dessen Querschlittem über die Bettbreite verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (14) des Revolverkopfes (16) höher als die hierzu parallele Spindelachse (10) und seitlich dieser liegt, derart, daß die Achse (18) eines Werkzeugloches (17) des Revolverkopfes im zur Bedienungsseite hin vorderen unteren Quadranten des Revolverkopfes, vorzugsweise eines unter annähernd 450 zur Vertikal- oder Horizontalebene liegenden' Werkzeugloches, mit der Spindelachse (15) bei verriegeltem Revolverkopf zusammenfällt.
- 2. Revolverkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Seite seines Umfanges, an der die Körnerspitze im Werkzeuglooh zu befestigen ist, eine parallel zur Revolverkopfachse ganz oder teilweise durchlaufende Ausnehmung (20) vorgesehen ist, um den Oberschlitten (10) des Kreuzsupports möglichst nahe an die Körnerspitze heranbringen zu können.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenO 1718 9.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT274312X | 1948-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816182C true DE816182C (de) | 1951-10-08 |
Family
ID=3670592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP5714A Expired DE816182C (de) | 1948-01-27 | 1948-10-02 | Revolverkopf fuer Spitzendrehbaenke oder Revolverdrehbaenke |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH274312A (de) |
| DE (1) | DE816182C (de) |
| FR (1) | FR971474A (de) |
| GB (1) | GB655908A (de) |
-
1948
- 1948-09-03 CH CH274312D patent/CH274312A/de unknown
- 1948-09-10 FR FR971474D patent/FR971474A/fr not_active Expired
- 1948-09-14 GB GB24083/48A patent/GB655908A/en not_active Expired
- 1948-10-02 DE DEP5714A patent/DE816182C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH274312A (de) | 1951-03-31 |
| FR971474A (fr) | 1951-01-17 |
| GB655908A (en) | 1951-08-08 |
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