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DE1059261B - Schwerdrehbankbett mit drei oder mehr Fuehrungsbahnen - Google Patents

Schwerdrehbankbett mit drei oder mehr Fuehrungsbahnen

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Publication number
DE1059261B
DE1059261B DEW8477A DEW0008477A DE1059261B DE 1059261 B DE1059261 B DE 1059261B DE W8477 A DEW8477 A DE W8477A DE W0008477 A DEW0008477 A DE W0008477A DE 1059261 B DE1059261 B DE 1059261B
Authority
DE
Germany
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guide
guide track
lathe bed
roof
guides
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Pending
Application number
DEW8477A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Oskar Waldrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H OSKAR WALDRICH DR ING
Original Assignee
E H OSKAR WALDRICH DR ING
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Filing date
Publication date
Priority to BE519289D priority Critical patent/BE519289A/xx
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Priority to DEW8477A priority patent/DE1059261B/de
Priority to GB9270/53A priority patent/GB761547A/en
Priority to FR1075838D priority patent/FR1075838A/fr
Priority to US350370A priority patent/US3011373A/en
Publication of DE1059261B publication Critical patent/DE1059261B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/28Means for securing sliding members in any desired position
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/01Frames, beds, pillars or like members; Arrangement of ways
    • B23Q1/017Arrangements of ways
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/25Lathe
    • Y10T82/2566Bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

Bei Schwerdrehbänken verwendet man Betten, deren Führungsbahnen für Reitstock, Supporte, Lünetten od. dgl. im Hinblick auf die großen Spitzenhöhen möglichst tief gelagert sind und infolgedessen an· den oberen Längsseiten von Bettwangen vorgesehen sind, die durch Versteifungswände zu einem geschlossenen Bett zusammengehalten sind.
Bisher war es üblich, derartige Führungen als Flachbahnführungen auszubilden, d. h. also an jeder Führung drei Führungsflächen vorzusehen, von denen die eine und weitaus breiteste im Querschnitt horizontal verläuft, während die beiden anderen senkrecht zu diser als schmalere Kantenführungen angeordnet sind.
Derartige Führungen haben erhebliche Nachteile: Der Meißeldruck gegenüber dem Support wird zu einem sehr beachtlichen Teil gegen die innere Schmalkante der Flachbahnführung geleitet, so daß diese wegen der hohen Flächenpressungen vorzeitigen Abnutzungen ausgesetzt ist. Diese stellen sich in erster Linie in der Nähe des Spindelstocks ein, da praktisch bei jedem zu bearbeitenden Werkstück der Support sich nahe des Spindestocks befindet, während die dem Spindelstock abgelegenen Teile der Führungen nur bei längeren Werkstücken benutzt und entsprechend geringer abgenutzt werden. Der Support muß nun über Keilleisten so eingestellt werden, daß er möglichst reibungslos auch an den Stellen der Führungen bewegt werden kann, welche dem Spindelstock abgelegen sind. Hieraus ergibt sich zwangläufig ein demgegenüber zu großes Spiel an den abgenutzten Stellen nahe des Spindel stocks, so daß also der Support keine zuverlässige Führung hat und sich schrägstellen kann. Dies macht sich beim Plandrehen unangenehm bemerkbar, da man nicht in der Lage ist, eine ebene Stirnfläche herzustellen. Das Plandrehen wird aber vorzugsweise in der Nähe des Spindelstockes vorgenommen, so daß dieser Nachteil im besonderen Umfange spürbar wird.
Es ist nun an Leichtdrehbänken bereits bekannt, unsymmetrisch dachförmig zueinander geneigte Führungsflächen vorzusehen, von denen die äußeren schwach geneigt, die inneren demgegenüber stärker geneigt sind. Man hat bei Leichtdrehbänken diese Ausführungsform deshalb gewählt, weil man auf diese Weise gegenüber den Flachbahnbetten lediglich zwei Führungsflächen zu bearbeiten hatte anstatt drei bei Schwerdrehbänken.
Wenn man diese dachförmigen Führungen nicht auch bei Schwerdrehbänken anwandte, so deshalb, weil hier die Leitungen erheblich größer sind und infolgedessen auch die Horizontalkomponenten aus dem Meißeldruck sehr stark ausfallen. Man befürchtete deshalb, daß bei unvermeidlichem Spiel des Supportes gegenüber seinen Führungen dieser an den dachförmigen Führungsflächen unter der Wirkung der Hori-
Schwerdrehbankbett
mit drei oder mehr Führungsbahnen
Anmelder:
Dr.-Ing. e.h. Oskar Waldrich,
Siegen (Westf.), Hohler Weg 1
Dr.-Ing. e.h. Oskar Waldrich, Siegen (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
zontalkomponenten heraufklettern würde, was durch die Anwendung von Flachbahnbetten mit Sicherheit vermieden wird, während der Anwendung der dachförmigen Führungsflächen bei Leichtdrehbänken diese Bedenken nicht entgegenstanden, da hier die Bearbeitungsdrücke geringer sind als bei Schwerdrehbänken. Die Erfindung besteht nur darin, daß diese bei Leichtdrehbänken bekannten, unsymmetrisch dachförmig einander zugeneigten Führungsflächen a.uch unter Überwindung des vorbeschriebenen Vorurteils bei Schwerdrehbänken Anwendung finden sollen.
Indessen genügt es nicht, diese sich aus der Dachform ergebenden Schrägflächen nur an einer Führung vorzusehen, vielmehr muß auch die einzige Führungsfläche der inneren Führungsbahn parallel zur schwach geneigten Führungsfläche der äußeren Führungsbahn angeordnet sein. . . .
Die Forderung der Verwendung nur einer einzigen Führungsfläche für die innere Führungsbahr^ergibt sich zwangläufig daraus, daß bei Verwendung eines
dachförmigen Führungskörpers der andere im Hinblick auf Ausdehnungen und Abnutzungen nicht ebenfalls dachförmig sein darf. Bei Leichtdrehbänken mit dachförmigen Führungen hat man nun in aller Regel die Dacbform symmetrisch ausgebildet und als weitere Führungsbahn eine im Querschnitt horizontal liegende Flachbahn verwandt. In dieser Ausführung ist an Leichtdrehbänken die Kombination bestens bekannt und hat sich bewährt. Indessen soll nach der Erfindung die weitere und nach der Bettmitte zu liegende Führungsbahn nicht waagerecht, sondern deshalb zur schwach geneigten Führungsfläche der äußeren Führungsbahn parallel angeordnet werden, weil dann keinerlei Nachteile bei irgendwelchen Abnutzungen zu befürchten sind. Unter der im wesentlich leicht ein-
909 530/134
zuhaltenden Voraussetzung, daß die Abnutzungen am Support selbst an allen drei Führungsflächen im wesentlichen gleich stark sind, sinkt nämlich der Support unter Beibehaltung seiner genau waagerechten Läge um einen kleinen und unerheblichen Betrag nach unten, wobei dieser Betrag durch entsprechendes Unterlegen der Meißel ohne weiteres ausgeglichen wird. Durch, das sattelartige Aufsitzen des Supportes auf den drei Führungsfläehen wird weiterhin stets eine vollständige Spielfreiheit erreicht, da nur zwei der Dachform entsprechende Flächenrichtungen vorhanden sind. Es wird demgemäß das vermieden, was an den allgemein üblichen.. Leichtdrehbänken mit symmetrisch dachförmiger Prismenführung und waagerechter Flachführung auftritt, daß nämlich bei Abnutzung einer Fläche der.Support an den Flächen keine Flächen-, sondern nur noch Linienberührung hat.: Dieser Vorteil des sättelartigen Absinkens des Supports auf die drei Führungsflächen unter standigem Aufrechterhalten einer Flächenberührung, auch bei örtlichen Abnutzungen, macht sich — insbesondere bei Schwerdrehbänken .■-—-■ deshalb bemerkbar, weil hierdurch einerseits die; Abnutzungen selbst wesentlich geringer gehalten werden und andererseits die Bearbeitüngsgenauigkeiten erhebliche . Steigerungen erfahren. ]Durch das Absinken wird weiterhin der Vorteil erzielt, daß auch bei Abnutzung und unabhängig von dieser der Support stets seine genaue Parallellage zur Spindelachse beibehält und und nicht kantet, da.das Wesen des .sattelförmigen Absenkens auf die dachförmigen Führungsbahnen in der völligen Spielfreiheit besteht. ':
. Es ist allerdings bereits an einer Drehbank aus der Jahrhundertwende eine derartige Anordnung unter Benutzung einer unsymmetrisch dachförmigen Außenführung und einer zur schwach geneigten Führungsfläche dieser parallel angeordneten Innenführung bekanntgeworden, jedoch hat sich aus nichtbekannten Gründen diese Ausführung nicht in die Praxis eingeführt, obwohl, sich auch hier das sattelartige Absinken, die genaue Einstellung des Supportes· und die ständige Flächenberührung einstellen mußten. Indessen unterscheidet sich diese Ausführungsform von der erfindungsgemäßen dadurch, daß nach den weiteren Merkmalen der Erfindung die beiden dachförmigen Führungsflächen zwischen sich einen rechten Winkel einschließen und die stärker geneigte Fläche in der Senkrechten mindestens doppelt so tief herabreicht wie die schwächer geneigte. Allerdings ist es wiederum an anderer Stelle bekanntgeworden, zwei dachförmig zueinander stehende Führungsflächen unter einem rechten Winkel anzuordnen, jedoch fehlen bei dieser Ausführungsform die übrigen Merkmale, so daß auch hier die damit verbundenen Vorteile nicht gesichert waren. Durch das tiefere Herabziehen der stärker geneigten Führungsfläche wird eine günstige Aufnahmemöglichkeit für die Horizontalkomponente des Meißeldruckes geschaffen und die Abnutzung der Führungsflächen so eingestellt, daß sie im wesentlichen an den verschiedenen Führungsflächen in gleichem Maße fortschreitet.
Die Erfindung und ihre weiteren Merkmale seien an Hand zweier Ausführungsbeispiele erläutert, die in 'der Zeichnung wiedergegeben sind. Hierbei zeigt
. Abb;..l eine Stirnansicht eines Dreibahnen-Schwerdrehbankbettes mit am Reitstock vorbeifahrbarem Support in schematischer Darstellung unter Fortlassen der nicht wesentlichen Teile, während
Abb. 2 einen· Querschnitt durch ein entsprechendes Vierbahnenbett wiedergibt.
. Das Bett nach Abb. 1 weist drei Wangen 2, 3 und 4
' auf, wobei der Reitstock auf den Führungsflächen der Wangen 2 und 3, der Reitstock 6 auf der Wange 4 und einer schwalbenschwanzförmigen Vertiefung 7 zwischen der mittleren Wange 3 und der hinteren ■ Wange 4 geführt wird.
Die vordere Bettwange 2 ist an ihrer Oberseite gemäß der Erfindung mit zwei unsymmetrisch dachförmigen Führungsflächen 8 und 13 ausgestattet, die zwischen sich einen rechten Winkel einschließen und von denen die stärker geneigte, 13, mehr als doppelt so tief herabreicht als die schwächer geneigte, 8. In der Bettmitte ist der Reitstock 5 auf der mittleren Wange 3 an einer Führungsfläche 9 geführt, die parallel zur Führungsfläche 8 verläuft.
Es ergibt sich ohne weiteres, daß bei Abnutzung der Reitstock unter Beibehaltung seiner genau waagerechten Lage absinkt und stets spielfrei geführt ist, wobei selbst die stärksten Meißeldrücke von der breit ausgelegten, stark geneigten Führungsfläche 13 aufgenommen werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Führungsfläche 9 in an sich bekannter Weise gleich breit ausgelegt wie die entsprechende und parallel angeordnete, d.h. also schwach geneigte, äußere , Führungsfläche 8 der äußeren Führungsbahn 2.
Bei dieser Ausführungsform hat es sich als zweckmäßig erwiesen, Anlageflächen für Spannkeilleisten 20, 21 und 22 am Drehbankbett zu schaffen, die so angeordnet sind, daß der Anlagepunkt des Supports 5 auf die Führungen in einer Richtung liegt, die innerhalb des durch die dachförmig zueinanderliegenden Führungen 8 und 13 gebildeten Winkels liegt. Auch diese Art des Einsteilens und Festspannens des Supportes gewährleistet eine stets genaue Einstellung und vor allem ein völlig starres Verspannen des Supports beim Plandrehen.
Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, sind an der Außen- bzw. Unterseite der äußeren Führungsbahn 8 die Anlageflächen für die Spannkeilleisten 20 und 21 am Support 5 rechtwinklig zueinander angeordnet, während die Keilleistenanlagefläche 22 unterhalb der höhergelegenen Kante der inneren Führungsbahn 9 so angeordnet ist, daß ihre Neigung, im Querschnitt gesehen, von vorn oben nach hinten unten verläuft.
In Abb. 2 sind die vorstehend eingehend beschriebenen Verhältnisse entsprechend auf ein Vierbahnbett angewandt, wobei auf den Bettwangen 26, 27, 28, 29 die Führungsflächen symmetrisch zur senkrechten Mittelebene des Bettes vorgesehen sind. Der Support 30 läuft auf den Führungswangen 26, 27; der Reitstock 31 ist auf der Wange 29 sowie auf den zwisehen den Wangen angeordneten besonderen Führungflächen geführt. Auf der äußeren Supportwange 26 sind die Führungsflächen 32 und 33 angeordnet, während die Verspannung des Supports in der vorbeschriebenen Weise bei 34 erfolgt. Auf der inneren Supportwange 27 ist die Führungsfläche 35 parallel zur Führungsfläche 33 und in gleicher Breite vorgesehen, die von einem Hakenansatz 36 am Support Untergriffen wird, der hinter einen leistenartigen Vorsprung 37 der Führungsbahn 27 greift. Die Bewegung der Supports erfolgt über eine Zahnstange 38, die etwa senkrecht über dem Schwerpunkt des Supports liegt, so daß ein Kanten um so weniger zu befürchten ist. Der Reitstock 31 liegt an der Wange über die stark geneigte Führungsfläche 39 an, während die schwach geneigte Führungsfläche 40 mit dem Gewicht des Reitstockes belastet ist. Die Verklemmung des Reitstocks geschieht über eine Keilleiste 41, die unter

Claims (4)

eine entsprechende Gegenfläche 42 an der zur Führungsbahn 27 gehörenden Wange greift und der eine Gegenkeilfläche 43 an der Führungsbahn 28 entspricht. Die Verschiebung geschieht über eine Zahnstange 44. P A T E N T Λ N S V K UC H E :
1. Schwerdrehbankbett mit drei oder mehr Führungsbahnen, deren Führungsflächen an den oberen Längsseiten von Bettwangen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Führungsbahnen (2, 26, 29) in an Leichtdrehbänken bekannter Weise mit unsymmetrisch dachförmig einander zugeneigten Führungsflächen (8, 13 bzw. 32, 33 bzw. 39, 40) versehen sind, von denen die äußeren (8, 33, 40) schwach geneigt und die inneren demgegenüber stärker, und zwar so geneigt sind, daß die Führungsflächen in an sich ebenfalls bekannter Weise etwa einen rechten Winkel einschließen, wobei die stärker geneigte Fläche in der Senkrechten mindestens doppelt so tief herabreicht wie die schwächer geneigte, und daß die Fläche (9, 35) der inneren Führungsbahn (3, 27) — wie an sich bekannt — parallel zur schwach geneigten Führungsfläche (8, 33, 40) der äußeren Führungsbahn angeordnet ist.
2. Drehbankbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (9, 35) der inneren Führungsbahn (3, 27, 28) in an sich bekannter Weise die gleiche Breite aufweist wie die äußere Führungsfläche (8, 33, 40) der äußeren Führungsbahn (2, 26, 29).
3. Drehbankbett nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet, durch Anlageflächen für Spannkeilleisten (20, 21, 22) an den äußeren und inneren Führungsbahnen, die so angeordnet sind, daß der Anlagedruck des verschiebbaren Maschinenteiles beim Festklemmen auf die Führungen in einer Richtung liegt, die innerhalb des durch die dachförmig zueinander liegenden Führungen (8/ 13; 32, 33) gebildeten Winkels liegt.
4. Drehbankbett nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch an der Außen- bzw. Unterseite der äußeren Führungsbahn (8) im Querschnitt rechtwinklig zueinander angeordnete Anlageflächen für Spannkeilleisten (20, 21) am Schlitten (5) od; dgl. sowie eine weitere Keilleistenanlagefläche (22), die unterhalb der höhergelegenen Kante der inneren Führungsbahn (9) angeordnet ist und deren Neigung, im Querschnitt gesehen, von vorn oben nach hinten unten verläuft.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 336 310, 391 839;
britische Patentschrift Nr. 16 405 aus dem Jahre
1901;
Schlesinger, Die Werkzeugmaschinen, Band I
(1936), S. 343 und 635.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 530/134 6.59
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