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DE1089244B - Drehbank - Google Patents

Drehbank

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Publication number
DE1089244B
DE1089244B DEM27529A DEM0027529A DE1089244B DE 1089244 B DE1089244 B DE 1089244B DE M27529 A DEM27529 A DE M27529A DE M0027529 A DEM0027529 A DE M0027529A DE 1089244 B DE1089244 B DE 1089244B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
headstock
bed
lathe
axis
lathe according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM27529A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Musil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Machinefabrik Heid AG
Original Assignee
Machinefabrik Heid AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Machinefabrik Heid AG filed Critical Machinefabrik Heid AG
Publication of DE1089244B publication Critical patent/DE1089244B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/01Frames, beds, pillars or like members; Arrangement of ways
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/25Lathe
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/25Lathe
    • Y10T82/2531Carriage feed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/25Lathe
    • Y10T82/2552Headstock
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/25Lathe
    • Y10T82/2566Bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Auf Drehbänken können je nach der Bettlänge kürzere oder längere Werkstücke bearbeitet werden, während die Werkstückdurchmesser bei Drehbänken durch die gegebene Spitzenhöhe beschränkt sind, welche die zulässigen größten Durchmesser über Schlitten und Bett und den Schwingdurchmesser ergibt. Der Schwingdurchmesser kann aber nur bei Drehbänken, die eine Brücke aufweisen, erzielt werden. Der Ausbau der Brücke bringt jedoch den Nachteil mit sich, daß die Brücke beim Wiedereinbau in der Regel nicht mehr in ihre ursprüngliche Lage gebracht werden kann. Unabhängig davon muß infolge der verkürzten Bettführung der Drehmeißel aus dem. Messerkopf bedeutend weiter hervorragen und neigt daher beim Drehen zu Vibrationen, die durch Rattermarken am Werkstück zu erkennen sind.
Eine Vergrößerung der Durchmesser über Schlitten und Bett und des Schwingdurchmessers wird oftmals durch Einsetzen einer Unterlage unter den Spindel- und Reitstock sowie unter den Messersupport erreicht, wodurch diese in eine höhere Lage gebracht werden. Dadurch werden aber die Schnittkraftresultierenden weit nach außen verschoben, so daß deren sichere Ableitung auf die Führungen des Bettes nicht mehr gegeben ist und das auf den Schlitten wirkende Kippmoment stark vergrößert wird. Aus diesem Grunde ist das Ausmaß der vertikalen Versetzung der Kopfspindel auf etwa 10 bis 15% der Ausgangsspitzenhöhe beschränkt. Ein Kippen des Schlittens wird in diesem Falle durch die an der Schlittenunterseite angebrachte Deckleiste verhindert, die sich gegen die Führungsfläche der rückwärtigen Führung am Bett anlegt. Da diese Deckleiste jedoch vorher Spiel hatte, tritt eine Verschwenkung des Schlittens entsprechend diesem Spiel ein, wodurch dieser von der rückwärtigen Führung etwas abgehoben wird; dadurch entsteht an der vorderen Schlittenführung eine unverhältnismäßig große spezifische Flächenpressung und damit eine größere Abnutzung der Schlittenbahnen sowie ein Ecken des Schlittens während des Vorschubes.
Den gleichen Nachteil weist ein anderer Vorschlag auf, nach dem der Spindelstock und der Reitstock einer Drehbank mit Hilfe einer Schraubenspindel in vertikaler Richtung geradlinig verstellbar ist. Diese Art der Verstellung konnte sich daher nur bei den Bohrwerken einführen, während deren Anwendung bei Drehbänken kein Vorteil erbringt.
Neben dieser vertikalen Höhenverstellung des Spindelstockes einer Werkzeugmaschine sind Höhenverstellungen in anderen Richtungen nicht bekanntgeworden.
Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die angeführten Nachteile zu beseitigen und die Verwen-
Anmelder:
Maschinenfabrik Heid Aktiengesellschaft, Wien
Vertreter: Dr.-Ing. E. Hoffmann, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 21. Juli, 16. November 1954
und 18. Februar 1955
Josef Musil, Wien,
ist als Erfinder genannt worden
dung ein und derselben Drehbank statt oder außer für die hierfür vorgesehene Spitzenhöhe auch für größere Spitzenhöhen zu ermöglichen, so daß auf ihr auch Werkstücke mit größeren Durchmessern über Schlitten und Bett und mit größerem Schwingdurchmesser bearbeitbar sind.
Bei einer Drehbank mit Fußantrieb zum Bearbeiten von Holz ist es bekannt, den Spindelkasten in einem kreisbogenförmigen Schlitz zu führen, um die Spindel zur Bearbeitung von Holzgegenständen verschieden großen Durchmessers verstellen zu können.
Der Schlitz erstreckt sich unter dem Spindelkasten quer durch den Seitenbock, und der Mittelpunkt seines Kreisbogens liegt tief unterhalb des Spindelkastens in der Achse des Schnurscheibenantriebes, damit die Riemenlänge bei der Spindelverstellung gleichbleibt. Es ergibt sich dadurch ein flacher Kreisbogen mit auf und absteigendem Teil, wobei sowohl die Aufwärtsverstellung im aufsteigenden Teil, als auch die Abwärtsverstellung im absteigenden Teil im Sinne der Arbeitsdrehrichtung der Spindel verläuft und umgekehrt. Im übrigen handelt es sich bei dieser bekannten Drehbank um eine Plandrehbank für Drechslerarbeiten, die weder ein Bett, wie eine moderne Werkzeugmaschine, noch einen bei einer solchen vorgesehenen Werkzeugschlitten mit einem auf diesem angeordneten Querschlitten und dazugehöriger Querführung aufweist, sondern lediglich eine seitliche Bettführung in Form einer Stange besitzt, auf der eine Krücke zum Anlegen des Werkzeuges von Hand bzw. der Reitstock verschiebbar ist. Bei einer solchen
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Drehbank treten keine wesentlichen Schnittkräfte auf, kraftableitung in das Bett nicht erreicht werden kann,
und damit liegt bei diesen auch nicht das Problem wie Die feste überhöhte Anordnung ergibt einen bedeuten-
bei den Drehbänken für die Metallbearbeitung vor, den technischen Effekt nicht nur durch die Vergröße-
nämlich große Schnittkräfte sicher auf das Bett ab- rung des Drehdurchmessers bei gleicher Bettbreite
zuleiten. Wegen diesem Erfordernis ist bisher, wie 5 und richtiger Schnittkraftableitung, sondern auch durch
im vorstehenden angeführt, die Höhenverstellbarkeit die mögliche Typenbeschränkung, wobei auch Spezial-
des Spindelstockes nur in einem beschränkt kleinen ausführungen für größere Maschinen entbehrlich
Ausmaß möglich gewesen. werden, da auch sie nach der erfindungsgemäßen
Gemäß der Erfindung ist nun bei einer Drehbank Regel ausgeführt werden können.
mit einem in seiner Spitzenhöhe einstellbaren Spindel- io Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung sind in
stock und Reitstock und einem entsprechend höhen- den Zeichnungen schematisch veranschaulicht,
einstellbaren Werkzeughalter die Drehachse parallel Abb. 1 zeigt die Verstellung längs einer kreis-
zu sich selbst in einer Richtung von vorn unten nach förmig gekrümmten Bahn,
hinten oben bzw. umgekehrt durch Verstellbarkeit des Abb. 2 und 3 längs einer geradlinigen Bahn,
Spindelstockes und des Reitstockes einstellbar. Die 15 Abb. 4 zum Vergleich längs einer senkrechten
Drehachse wird dabei bei beliebigem Durchmesser so Bahn und
eingestellt, daß die Schnittkraftresultierende nicht Abb. 5 eine Ausführungsform für die Verstellung
außerhalb der vorderen Führungsbahn fällt. längs einer Kreisbahn durch einen auf einer Wippe"
Auf diese Weise ist es möglich, die Spitzenhöhe abgesetzten Spindelstock,
einer Drehbank zwischen einem untersten und einem 20 Abb. 6 und 7 veranschaulichen eine Ausbildung für obersten Grenzwert wahlweise veränderbar einzu- die feste überhöhte Anordnung des Spindelstockes in stellen und dabei die Schnittkraftresultierende ohne Ansicht teilweise im Schnitt und in Draufsicht und Ausübung eines Kippmomentes auf den Längsschiit- Abb. 8 und 9 eine Ausführungsform mit verschiebten abzuleiten. Dadurch wird es möglich, die Spitzen- barem Spindelstock und einem Bett, das ungleich höhe bis 50% der Ausgangsspitzenhöhe und darüber 25 hohe Führungen für den Längsschlitten aufweist, zu vergrößern und dadurch eine Vergrößerung des Die Abb. 3 entspricht den Abb. 1 bzw. 2, es sind Drehdurchmessers über Schlitten bis 100% und mehr jedoch weitere Dreh- und Schwingdurchmesser darzu erreichen. Diese Vergrößerung des Arbeitsbe- gestellt und daher zur besseren Übersicht der Schiitreiches einer Drehbank ist ohne Anwendung einer ten, der Spindelstock bzw. das Spindelstockgehäuse Einsatzbrücke möglich, so daß eine genaue und 30 weggelassen. Dies trifft auch auf Abb. 4 zu. In den sichere Führung des Schlittens bis zum Spindelstock Abb. 8 und 9 ist der Spindelstock in zwei verschieerhalten wird. Ferner wird trotz Verstellung des denen Stellungen dargestellt.
Spindelstockes von der Bedienungsperson weg deren Nach Abb. 1 bzw. 2 ist der Längsschlitten 2 auf Abstand von der Bearbeitungsstelle am Umfang des den Führungen 1 des Drehbankbettes verschiebbar Werkstückes zufolge der gleichzeitigen Vergrößerung 35 und weist Führungen 2' für den Querschlitten 2" auf, des Drehdurchmessers beibehalten. Durch die Aus- auf dem der Werkzeugträger 3 vorgesehen ist. Mit 4 bildung nach der Erfindung ergibt sich ferner der ist in Fig. 1 der zylindrische Spindelstock bezeichnet, Vorteil, daß die Bettbreite wesentlich schmäler als der um die Achse 5 im Spindelstockgehäuse 6 drehbar bisher ausgeführt werden kann. Bei den bekannten gelagert ist, zu der die Kopfspindel 7 exzentrisch Drehbänken ist die Bettbreite ungefähr 1,6- bis 2mal 4° liegt und achsparallel verläuft. Durch Verdrehen des so groß wie die Spitzenhöhe, wogegen bei der Aus- Spindelstockes 4 im Gehäuse 6, z. B. durch ein in der führung nach der Erfindung dieses Verhältnis wesent- Zeichnung nicht dargestelltes Schneckengetriebe in lieh verringert wird, bis zu etwa 1:1. Arbeitsdrehrichtung der Kopf spindel um beispiels-Nach einer weiteren Ausgestaltung der Drehbank weise 90°, wandert die Kopfspindel 7 aus ihrer tiefgemäß der Erfindung ist der Spindelstock auf einem 45 sten Stellung entlang dem Kreisbogen 8 in die Bett mit ungleich hohen Führungen für den Längs- Stellung 7', in welcher sie seitlich der Achse 5 zu schlitten quer, z. B. horizontal verstellbar. Dadurch liegen kommt. Gleichzeitig hat sie ihren Abstand ergibt sich in bezug auf die in diesem Falle schräg gegenüber den Führungen 1 um den Betrag a, der der abwärts nach hinten verlaufende Ebene durch die un- Entfernung der Achse 5 von der Kopfspindel 7 entgleich hohen Bettführungen bei Verschiebung des 50 spricht, vergrößert. Mit b ist die Spitzenhöhe der Spindelstockes auch in horizontaler Richtung eine Drehbank in der untersten Stellung der Kopfspindel Parallelverstellung der Drehachse von vorn unten bezeichnet. Durch die Verdrehung des Spindelstockes nach hinten oben bzw. umgekehrt. in die Stellung T wird die Spitzenhöhe um den Beim Sinne der Erfindung liegt auch die Ausführung trag α vergrößert, und zufolge der Abstands vergrößeeiner Drehbank mit mindestens zwei Bettwangen, 55 rung zwischen Schlitten und Spindelachse in horideren Spindelstock und Reitstock zur Vergrößerung zontaler Richtung ebenfalls um den Betrage werden der Drehdurchmesser überhöht sind und die dadurch die Resultierenden der Schnittkräfte im Bereich der gekennzeichnet ist, daß die Drehachse aus ihrer Nor- vorderen Schlittenführung gehalten. Die Schnittkraftmallage entsprechend der Grundspitzenhöhe in dem resultierenden werden dabei in bezug auf den Schiithinteren oberen Quadranten, ausgenommen ein Sektor 60 ten betrachtet. In diesem Sinne sind die in weiterer bis zu 30° von der Lotrechten, angeordnet ist. Unter Folge genannten Schnittkraftresultierenden zu ver-Grundspitzenhöhe wird die Spitzenhöhe von Dreh- stehen. Der Werkzeugträger 3 wird gleichfalls um bänken, wie sie üblicherweise zur Ausführung gelan- den Betrag α in die Lage 3' verstellt (strichliert dargen, verstanden, bei der für den Drehdurchmesser gestellt).
über Schlitten die Ableitung der Schnittkraftresul- 65 Der Kreis I entspricht dem Drehdurchmesser über tierenden in die vordere Führungsbahn des Bettes er- dem Schlitten und SI bezeichnet die zugehörige folgt. Der Sektor bis zu 30° wird ausgenommen, um Schnittkraftresultierende beim Drehen von Werküberhöhte Spindelstöcke auszuschließen, bei denen die stücken in der tiefsten Stellung der Kopfspindel 7. Vertikalverstellung von der Lotrechten etwas ab- Der Kreis I' bezeichnet den Drehdurchmesser über weicht, da auch in diesem Fall die richtige Schnitt- 70 dem Schlitten bei um 90° verschwenkter Kopfspindel
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(Lage T) und 6"Γ die Lage und Richtung der züge- sich abzuheben versucht. Zur Sicherung des Spindelhörigen Schnittkraftresultierenden. Stockes 16 in den Endstellungen 7 und T sind am Bett Die höchste Ausladung des Querschlittens 2" über Schrauben 24, 25 vorgesehen, die Bohrungen 26, 27 dem Drehbankbett, welche den Drehdurchmesser über im Spindelstock durchsetzen und mit Hilfe von dem Schlitten bestimmt, ist in den Abb. 3 und 4 5 Muttern 28 den Spindelstock 16 festhalten. Unter durch die strichlierte Linie x-x veranschaulicht. Umständen kann die Befestigung durch die Schraube Der Drehdurchmesser II' über dem Bett in der ver- 25 entfallen, da bei der Spindellage 7', wie bereits erschwenkten Stellung 7' entspricht ungefähr dem wähnt, die Reaktionskräfte der Schnittkraftresultie-Schwingdurchmesser III einer Drehbank mit fixer renden den Spindelstock 16 gegen die Fläche 22 Spitzenhöhe, wie ein Vergleich mit Abb. 4 zeigt, wo- io pressen. Für die beiden Spindelstellungen 7 bzw. T bei der Drehdurchmesser über dem Bett ohne Brücke entsprechend den Abb. 1 bis 3 und 5 können die Einerreicht wird. In der Mulde, die zwischen Spindelstock spannvorrichtungen für das Werkstück, wie z. B. und Reitstockführung gebildet ist, ergibt sich ein Dreibackenfutter, Planscheibe, Mitnehmerscheibe Drehdurchmesser, der größer als der Drehdurch- od. dgl., in zwei verschiedenen Größen ausgeführt messer II' bzw. der Schwingdurchmesser III ist. Bei 15 werden. Sie können auch übereinstimmend mit der Anwendung einer Brücke wird bei der Ausführung Kopfspindel versetz- oder verstellbar sein, gemäß der Erfindung ein Schwingdurchmesser III' Aus den Abb. 1 bis 3 und 5 ist ersichtlich, daß die (Abb. 3) erzielt, der größer ist als der Schwingdurch- Höhenverstellung bzw. -Versetzung der Kopfspindel messerlll (Abb. 4). gemäß der Erfindung im Sinne der Arbeitsdrehrich-Wie die Schnittkraftresultierenden nach Abb. 3 er- 20 tung der Spindel (Pfeil P) und die Abwärtsverstelkennen lassen, weichen diese bei in die Lage 7' ver- lung im entgegengesetzten Sinne stattfindet. Es liegen schwenkter Spindel infolge Anhebens und gleich- somit die Stellungen, in welche die Kopfspindel zeitigen außermittigen Verschwenkens derselben nur höhenverstellbar ist, hinter der durch die Ausgangsunwesentlich von den Schnittkraftresultierenden in Stellungen 7 gehenden senkrechten Ebene, gesehen in der tiefsten Stellung der Spindel 7 ab, wodurch sich 25 Richtung vom Werkzeugschlitten. Eine Verstellung gleichfalls die auf den Schlitten ausgeübten Kipp- der Kopf spindel hinter diese Ebene von einer höchsten momente nicht merklich verändern. Im Gegensatz Lage schräg nach abwärts, also spiegelbildlich zu dazu wandern die Schnittkraftresultierenden SY, SIV Abb. 3 fällt gleichfalls in den Rahmen der Erfindung, bei senkrechter Verstellung des Spindelstockes ent- Die Verstellung des Spindelstockes bzw. der Kopfsprechend der Abb. 4 wesentlich mehr von der Spin- 30 spindel kann natürlich auch in mehreren aneinanderdelachse weg als bei Abb. 3, wodurch sich auch das schließenden geraden oder gekrümmten Bahnen, etwa auf den Schlitten ausgeübte Kippmoment vergrößert. in Stufenform vorgenommen werden. Auch ist die Bei der Ausführungsform gemäß den Abb. 2 und 3 Kombination von geraden und gekrümmten Bahnen ist der Spindelstock 10 entlang einer geradlinigen möglich.
Führung 12 eines mit dem Bett 1 verbundenen oder 35 Bei den dargestellten Ausführungsformen mit mit diesem aus einem Stück bestehenden Keiles 13 schwenkbarem Spindelstock liegt die Achse, um die verschiebbar. Dabei wandert die Spindel 7 längs einer der Spindelstock schwenkbar ist, über den Führungeraden Bahn 14 nach 7'. In diesem Falle können die gen 1 des Bettes, vorzugsweise im Spindelstock selbst, resultierenden Schnittdruckkräfte SI, ST beim Es kann die Kopf spindel 7 in der schräg versetzten
Drehen über dem Schlitten, in der gleichen Ebene ge- 40 Lage auch fest angeordnet werden, wodurch eine halten werden, in denen sie sich nur der Höhe nach Drehbank für niedrigere Spitzenhöhe, beispielsweise verschieben. Der Spindelstock 10 kann an jeder Stelle unter Einlage eines Keiles 13 (Abb. 2), fest auf eine der Führung 12 festgeklemmet werden. Die Ver- größere Spitzenhöhe eingestellt wird, stellung des Spindelstockes kann auch elektrisch, hy- Eine weitere Ausführungsform ist bei der Über-
draulisch oder elektromagnetisch erfolgen. 45 höhung des Spindelstockes und Reitstockes zum
Im Keil 13 ist die Welle 15 für den Antrieb vom Zwecke der Vergrößerung des Drehdurchmessers nach Motor gelagert, wodurch der Achsabstand der Welle den Abb. 6 und 7 gegeben. Die Drehachse wurde hier-15 von der Motorwelle trotz der Höhenverstellung bei aus ihrer der Grundspitzenhöhe entsprechenden oder -Versetzung des Spindelstockes gleichbleibt. Von Normallage la' nach T in den oberen hinteren der Welle 15 erfolgt der Antrieb der Kopfspindel 50 Quadranten also von vorn unten nach hinten oben anüber Zahnradgetriebe. Die Antriebswelle 15 kann geordnet. Die Schnittkraftresultierende SV wird in auch unmittelbar die Welle eines Flanschmotors sein. _ ähnlicher Weise .wie in der Stellung la' in das Bett Eine weitere Verstellmöglichkeit des Spindelstockes, abgeleitet. In Abb. 6 ist außerdem die Überhöhung des insbesondere für Drehbänke mit kleinerer Spitzen- Spindel Stockes in der bisher bekannten Ausführung höhe, zeigt Abb. 5. Danach ist der Spindelstock 16 55 durch Anordnung der Drehachse in der Lage 7 σ bzw. um eine über den Führungen des Bettes 1 verlaufende in einem Sektor bis zu 30° von der Lotrechten in dem Achse 17 nach Art einer Wippe schwenkbar und stützt Punkt 7" gezeigt. Bei diesen Lagen fällt die Schnittsich in den Endstellungen entsprechend den Spindel- kraftresultierende Sa entsprechend dem strichliert lagen 7 bzw. 7' mit den. Auflageflächen 18 bzw. 19 dargestellten Durchmesser weit außerhalb der vorgegen das Drehbankbett ab. Die Kopfspindel be- 60 deren Bettführung, wodurch wieder ein wesentliches schreibt eine kreisförmige Bahn 21., deren Mittelpunkt Kippmoment auftritt und dementsprechend in diesem die Achse 17 bildet. Wie aus den resultierenden Falle die Zerspannungskräfte verkleinert werden Schnittkräften an den Drehdurchmessern über müssen. Durch die Ausbildung gemäß der Erfindung Schlitten I und Γ entsprechend den Lagen 7 und T ist jedoch auch in diesem Falle der Überhöhung die ersichtlich ist, bewirken deren Reaktionskräfte auf 65 volle Auslastung der zugeordneten Zerspannungsdas Werkstück ein Drehmoment im Uhrzeigersinn, leistung wie in der Grundspitzenhöhe durch die eindurch das der Spindelstock 16 bei der Spindellage 7' wandfreie Aufnahme des Schnittdruckes gesichert, an die feste Gegenfläche 22 des Drehbankbettes an- Da der Spindelstock 29 im Verhältnins zum Bett
gepreßt wird, während er bei der Spindelstellung 7 bzw. den Bettführungen 1 zurückversetzt ist bzw. zuvon der festen Gegenfläche 23 des Drehbankbettes 70 rückverstellbar ist, ist die Drehbank zur Abstützung
des Spindelstockes unterhalb desselben mit einer Verbreiterung oder einem Ansatz 30 oder mit einer dritten Bettwange versehen, so daß also das Drehbankbett am Kopfende in diese Verbreiterung übergeht. Ein ähnlicher Ansatz 30 ist auch aus den Abb. 2 und 5 ersichtlich.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 8 und 9 weist das Bett 45 Führungen 46 für den Längsschlitten 48 auf, die ungleich hoch sind, wodurch der Längsschlitten 48, von der Bedienungsseite bzw. Schloßplatte 48' aus gesehen, nach abwärts geneigt ist, desgleichen der Querschlitten 50 und seine Führungsbahn 49. Der Untersatz des Bettes ist mit 47 bezeichnet. Der Spindelstock 53 mit der Kopfspindel 51 ist auf einer horizontalen Gleitbahn 52 verschiebbar und feststellbar. Durch die horizontale Verschiebung des Spindelstockes 53 von der Stellung der Abb. 8 in jene der Abb. 9 wird zufolge der geneigten Führungsbahn 49 für den Querschlitten 50 bzw. der unterschiedlich hoch angeordneten Führungen 46 für den Längsschlitten 48 gegenüber diesen Führungsbahnen eine schräge relative Aufwärtsverstellung der Kopfspindel 51 von O nach O' (Abb. 9) im Sinne ihrer Arbeitsdrehrichtung (Pfeil P) erzielt. Diese Schrägverstellung ist wieder, wegen der Vergleichsmöglichkeit, auf gleich hohe Führungen 33 bezogen.
Die Gleitbahn 52 kann auch zur Horizontalen ansteigend oder abfallend sein. Bei ansteigender Gleitbahn, die-in den Abb. 8 und 9 durch die schräge strichpunktierte Linie 52' angedeutet ist, kann eine wesentliche Vergrößerung der Spitzenhöhe (Spindellage O"), z. B. Verdopplung, erreicht werden, als bei Verschiebung des Spindelstockes auf einer horizontalen Gleitbahn. Bei abfallender Neigung der Gleitbahn, von der Schloßplatte 48' aus gesehen, muß der Neigungswinkel zur Horizontalen kleiner sein als jener, den eine Ebene durch die ungleich hohen Führungen 46 für den Längsschlitten 48 mit der Horizontalen einschließt. Die Ausführungsform nach Abb. 8 und 9 ist sowohl für kurze als auch für lange Drehbänke geeignet.
Im Zusammenhang mit der Relativverstellung der Kopfspindel gemäß der Erfindung erfolgt die Veränderung der Lage des Reitstockes in sinngemäßer Weise wie jene der Kopfspindel. Lünetten können zweiteilig ausgeführt sein, wobei der eine Teil entlang geradliniger oder gekrümmter Bahnen höhenverstellbar ausgebildet ist. Zur Anpassung der Messerhöhe an die vergrößerte Spitzenhöhe kann der Schlitten einen vertikal verstellbaren Messerträger aufweisen.

Claims (12)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Drehbank mit einem in seiner Spitzenhöhe einstellbaren Spindelstock und Reitstock und einem entsprechend höheneinstellbaren Werkzeughalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse parallel zu sich selbst in einer Richtung von vorn unten nach hinten oben bzw. umgekehrt durch Verstellbarkeit des Spindelstocks und des Reitstocks einstellbar ist.
2. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse bei beliebigem Drehdurchmesser so eingestellt ist, daß die Schnittkraftresultierende nicht außerhalb der vorderen Führungsbahn fällt.
3. Drehbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelstock mit der Kopfspindel (7) und der Reitstock entlang einer geradlinigen Bahn (14) von vorn unten nach hinten oben bzw. umgekehrt verstellbar ist.
4. Drehbank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelstock (10) und der Reitstock auf einem mit dem Bett (1) verbundenen oder mit diesem aus einem Stück bestehenden Keil (13) gelagert ist.
5. Drehbank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Keil (13) die Welle (15) für den Antrieb der Kopfspindel über ein Getriebe angeordnet ist.
6. Drehbank nach Anspruch 1 oder 2 mit einer entlang einer kreisbogenförmigen Bahn verstellbaren Drehachse, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsmittelpunkt (Achse 5) im Spindelstock (4) liegt.
7. Drehbank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelstock (4) in einem Spindelstockgehäuse (6) um dessen Achse (5) drehbar gelagert ist und eine exzentrisch zur Achse (5) angeordnete Kopfspindel (7) aufweist.
8. Drehbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelstock um eine Achse (17) schwenkbar ist, die über den Führungen des Bettes (1) liegt.
9. Drehbank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelstock (16) auf einer Wippe am Drehbankbett kippbar gelagert und mit Auflageflächen (18., 19) zum Abstützen an festen Gegenflächen (22, 23) des Bettes versehen ist.
10. Drehbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelstock mit der Kopfspindel auf einem Bett mit ungleich hohen Führungen für den Längsschlitten quer, z. B. horizontal verstellbar ist (Abb. 8, 9).
11. Drehbank nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Spindelstock auf einer an die rückwärtige Bettwange anschließende Verbreiterung oder einem Ansatz (30) oder einer dritten Bettwange abstützt.
12. Drehbank mit mindestens zwei Bettwangen, deren Spindelstock und Reitstock zur Vergrößerung der Drehdurchmesser überhöht sind, wobei die Spitzenhöhe der Drehbank größer ist als jene, bei der für den Drehdurchmesser über Schlitten die Ableitung der Schnittkraftresultierenden in die vordere Führungsbahn des Bettes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse in dem hinteren oberen Quadranten, ausgenommen ein Sektor bis zu 30° von der Lotrechten, angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 482 025, 336 310,
113108;
schweizerische Patentschrift Nr. 254 867;
britische Patentschrift Nr. 655 090;
USA.-Patentschriften Nr. 1 328 962, 1 005 504,
480;
Raabe: »Dreherei«, 12. Auflage, 1950, S. 56;
Max C ο e η en : »Elemente des Werkzeugmaschinenbaues«, 1949, S. 132, Abb. 275 und 276.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
,© 009 607/118 9.
DEM27529A 1954-07-21 1955-06-27 Drehbank Pending DE1089244B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT339462X 1954-07-21
AT161154X 1954-11-16
AT180255X 1955-02-18

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Publication Number Publication Date
DE1089244B true DE1089244B (de) 1960-09-15

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ID=27151254

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM27529A Pending DE1089244B (de) 1954-07-21 1955-06-27 Drehbank

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US (1) US2993399A (de)
BE (1) BE539621A (de)
CH (1) CH339462A (de)
DE (1) DE1089244B (de)
FR (2) FR1127450A (de)
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