DE803032C - Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische Werkstuecke - Google Patents
Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische WerkstueckeInfo
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- DE803032C DE803032C DEP3994A DEP0003994A DE803032C DE 803032 C DE803032 C DE 803032C DE P3994 A DEP3994 A DE P3994A DE P0003994 A DEP0003994 A DE P0003994A DE 803032 C DE803032 C DE 803032C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C3/00—Labelling other than flat surfaces
- B65C3/06—Affixing labels to short rigid containers
- B65C3/08—Affixing labels to short rigid containers to container bodies
- B65C3/14—Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line vertical
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
Description
- Etikettiermaschine für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke Zur Anbringung von Etiketten dienen Maschinen, die beispielsweise aufrecht stehende Flaschen von Transportbändern selbsttätig übernehmen, fertig etikettieren und wieder abgeben. Es sind Flaschenetikettiermaschinen bekannt bei denen Rumpf-, Hals-, Hebel- und Stöpseletiketten aufgebracht werden können und bei denen meistens eine beleimte Gummiwalze Leim auf einen Etikettenholer überträgt, der ein Etikett vom Stapel nimmt und es über die Flasche streift, wobei die beleimten Etiketten mit Gummiwischern angedrückt werden.
- Außer Flaschen können auch sonstige zylindrische Werkstücke, z. B. runde Konservendosen, mit Rumpfetiketten versehen werden. Insbesondere sind Etikettiermaschinen fiir aufrecht stehende zylindl-ische Körper bekannt, bei denen die Werkstücke von einer geradlinig verlaufenden Förderbahn auf einen kreisförmigen Tisch gebracht und durch im Takt der Maschine in ihren Weg gestellte Etikettenholerjoche hindurchgeschoben verden.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Etikettiermaschine für aufrecht stehende zylindrische tVerkstücke, die auf einer in waagerechter Ebene verlaufenden Förderbahn und durch im Maschinentakt in ihren Weg gestellte Etikettenholer hindurchgedrückt werden. Bei solchen im allgemeinen vollautomatisch arbeitenden Maschinen soll gemäß der Erfindung die Förderbahn an der Einfahrstelle des seitlich quer zur Förderbahn hin und her bewegten Etikettenholers unterbrochen sein, wobei der entstehende Spalt im Augenblick des Werkstückdurchgangs durch den Fuß des Etikettenholers eben- flächig überbrückt ist. Während es bisher besondere Schwierigkeiten machte, die Werkstücke durch das Etikettenholerjoch hindurchzudrücken, ohne daß die Joche mit den das Werkstück befördernden Greiferzangen in Konflikt gerieten, wodurch mehr oder weniger verwickelte Bauarten u. a. auch für das Etikettenholerjoch erforderlich wurden, bringt die Erfindung eine ganz einfache Lösung für dieses Problem. Da im Augenblick des Werkstückdurchgangs der Etikettenholer Teil der Förderbahn wird, gleitet das Verkstück, das von den Greiferzangen ergriffen ist, ohne weiteres über den Etikettenholer weg, wobei die Greifer lediglich hoch genug angeordnet werden müssen, um außerhalb des Bereiches der Etikettenholerklappen zu bleiben. Eine jochförmige Bauart des Etikettenholers erübrigt sich, so daß erheblich an Bauhöhe eingespart werden kann. Gleichzeitig ist es möglich, Rumpfetiketten nahezu bis an die Unterkante des Werkstücks zu bringen, was bisher praktisch nicht erreicht werden konnte.
- Zu einer besonders zweckmäßigen Maschinenkonstruktion kommt man bei Anordnung von zwei hintereinandergeschalteten, synchron angetriebenen Förderbändern, deren einander zugekehrten Umkehrräder von Blechen abgedeckt sind, die miteinander einen Spalt zum Einfahren des Etikettenholers frei lassen. Abdeckbleche und Etikettenholerfuß bilden auf diese Weise im Augenblick des NVerkstückdurchgangs einen festen ebenflächigen Tisch.
- Es empfiehlt sich, daß der quer zur Förderrichtung seitlich hin und her bewegte Etikettenholer beim Passieren der üblichen Leimwalze eine schaukelförmige Schrägbewegung ausführt. Zu diesem Zweck kann der von einem Schwenkarm angetriebene Etikettenholer gelenkig an diesen Schwenkarm angeschlossen sein und eine Stützrolle aufweisen, die gegebenenfalls mittels einer Stange mit dem Fuß des Etikettenholers oder auch unmittelbar mit dem Gelenkstück verbunden sein kann.
- Die Stützrolle verhindert das Abkippen des nur einsei teig am Schwenkarm befestigten Etikettenholers. der infolge dieses vereinfachten Antriebs ohne besondere parallelogramme Führung in den Endstellungen absolut gerade läuft. Parallel zur Förderbahn kann eine Führungsstange angeordnet sein mit Muffen zum Antrieb von Greifern, die um auf den Muffen angeordnete senkrechte Zapfen schwenkbar gelagert sind. Die Steuerung der Muffenlängsbewegung erfolgt zweckmäßig mittels Schwenkhebeln, Kollen, Stangen u. dgl.
- Es empfiehlt sich, besondere Mittel vorzusehen, damit der das Werkstück durch den Etikettenholer durchschiebende Greiferarm unmittelbar nach dem XVerkstückdurchtritt aus der Förderbahn ausschwenkt und auf diese Weise das nächstfolgende Werkstück umgeht und wieder von hinten faßt.
- Ebenso muß dafür Sorge getragen werden, daß der vor dem Werkstück in der Förderbahn befindliche Fühlerarm rechtzeitig das Werkstück zum Weitertransport freigibt.
- Die Erfindung eignet sich nicht nur für geradlinige Förderbahnen, sondern kann mit gleichem Erfolg auch bei solchen Maschinen benutzt werden, wo die Werkstücke von der geradlinig verlaufenden Förderbahn zunächst auf einen kreisförmigen Tisch gebracht werden. Man kann also eine feststehende kreisförmige Förderbahn vorsehen und die Werkstücke auf diese mittels kreisender Greiferzangen von der angetriebenen geradlinigen Förderkette abnehmen und ihr ebenso wieder zuführen. Auch hier bildet der kreisförmige Tisch an der Einfahrstelle des Etikettenholers einen Spalt, der durch die Fußleiste des Etikettenholers während des Werkstückdurchtritts überbrückt wird. Dadurch ergeben sich auch bei dieser Bauart die gleichen Vorteile wie beim geradlinigen Werkstücktransport, namentlich insbesondere niedrige Bauhöhe des Etikettenholers und damit des kreisenden Greifersternes, weil auf das hohe Etikettenholerjoch bei der Ausbildung der Greiferzangen und der zugehörigen Steuerelemente keine Rücksicht mehr genommen zu werden braucht.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der neuen Etikettiermaschine beschrieben.
- Es zeigt Fig. I eine schaubildliche Darstellung einer Ausführungsform der Maschine, bei der zwei hintereinanderliegende geradlinig verlaufende Förderbahnen durch den in den Abstandsraum einfahrenden Etikettenholer überbrückt werden, Fig. 2 eine Seitenansicht auf den mittleren Teil der Maschine mit der Etikettiereinrichtung und den zugehörigen Greiferzangen, Fig. 3 eine Draufsicht dazu mit ausgerücktem Etikettenholer, Fig. 4 eine Draufsicht bei Durchgang einer zu etikettierenden Flasche durch den eingefahrenen Etikettenholer, Fig. 5 den Etikettenholer in Einzeldarstellung von der Seite gesehen, Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung einer anderen Ausführungsform der Maschine mit nur einer geradlinig verlaufenden Förderbahn und einem seitlich feststehenden kreisförmigen Tisch mit Etikettiereinrichtung und Fig. 7 eine Draufsicht auf den mittleren Teil der Maschine mit dem feststehenden Tisch und den zugehörigen Greiferzangen.
- Auf einem Tisch I sind zwei geradlinig verlaufende Förderbahnen 2, 2' hintereinander so angeordnet, daß ihre Umkehrräder 3, 3' ungefähr in der Mitte des Tisches liegen. Der verhältnismäßig kleine Abstand der beiden Umkehrräder voneinander ist von Blechen 4, 44 abgedeckt, die in gleicher Höhe mit der Förderbahn liegen und durch einen Spalt voneinander getrennt sind, in den ein Etikettenholer 5 von der Seite her eintreten kann.
- Der Etikettenholer 5 entnimmt einem Vorratsbehälter 6 in bekannter Weise ein Etikett, das bei der Vorbeibewegung des Etikettenholers 5 an einer Leimwalze 7 mit Klebstoff versehen wird. Der Etikettenholer 5 besitzt in üblicher Weise Klappen 8, die beim Durchtritt der zu etikettierenden Werkstücke das Etikett abgeben. Beim Weitertransport der Werkstücke wird durch ein Gummiwischerpaar g das Etikett angedrückt.
- Der Antrieb des Etikettenholers 5 erfolgt von einer nicht dargestellten Kurvenscheibe mittels eines Schwenkarmes I0, der bei 1 1 drehbar mit der Grundleiste des Etikettenholers verbunden ist (Fig. 5). Durch eine am Ende einer Stange angebrachte Rolle 12 wird das freie Ende des Etikettenholers auf einer waagerecht liegenden Schiene I3 abgestützt. Durch eine bogenförmige Bewegung des Schwenkarmes 10 findet eine Kippbewegung des Etikettenholers 5 statt, die sich dahin auswirkt, daß dieser beim Passieren der Leimwalze 7 eine für die Leimabgabe günstige Schrägbewegung an derWalze ausführt.
- Die auf der Förderbahn 2 frei stehenden Werkstücke 14 werden bei der Überführung auf die sich anschließende zweite Bahn durch Greifarme erfaßt, die das Werkstück 14 durch die Klappen 8 des in die Förderbahn eingeschwenkten Etikettenholers 5 hindurchführen und nach Erreichen der Förderbahn 2' das Werkstück wieder freigeben. Zu diesem Zweck ist an der Etikettierstelle seitlich vor den Förderbahnen und parallel dazu eine Führungsstange 15 befestigt, auf der Muffen 16, 17 verschiebbar angeordnet sind, die in der Ausgangsstellung an den Enden der Stange 15 ruhen. Die vor der Förderbahn 2 liegende Muffe I6 trägt einen aufrecht stehenden Zapfen I8, um den eine Büchse 19 mit einem Greiferarm 20 verschwenkbar ist. In ähnlicher Weise ist die vor der zeiten Förderbahn 2' liegende Muffe I7 mit einem Zapfen 2I und einem darum schwenkbaren Greiferarm 22 versehen, der dem Greiferarm 19 zugekehrt ist. Die Längsbewegung der Muffen 16, I7 auf der Führungsstange 15 erfolgt voll einer Kurvenscheibe 23 aus. Ein Hebelarm 24 mit einer an der Kurve 23 anliegenden Rolle 25 ist um einen Zapfen 26 drehbar und durch eine Stange 27 mit der Muffe 16 verbunden. Ein zweiter Hebelarm 28 mit einer Rolle 29 steht durch eine Stange 30 mit der Muffe I7 in Verbindung. Um das Kippen der Greifer 20 und 22 auf der Führungsstange 15 zu verhindern, sind die Muffen I6, 17 mit abwärts sich erstreckenden gegabeltenArmen 3I versehen, die über eine flache Führungsleiste 32 greifen (Fig. 2).
- Das Einschwenken der beiden Greifer in die Förderbahn zwecks Erfassen der Werkstücke 14 erfolgt bei der Längsbewegung auf der Führungsstange 15 durch getrennte, voneinander unterschiedliche Kurvensteuerungen. Die ÄJuffe 16 des Greifers 20 besitzt einen Arm 33, der an seinem Ende eine Rolle 34 aufweist, die in einer Aussparung 35 eines Kurventeiles 36 ruht. Die genannte Kurve 36 ist auf einer Muffe 37 befestigt. die auf einer kurzen Führungsstange 38 verschiebbar ist. Der Greifer 20 ist mit seiner Büchse 19 federnd auf dem Drehzapfen I8 gehalten und hat das Bestreben, in die Förderbahn einzuschwenken, woran er durch die Kurve 36 gehindert wird. Bei der Längsbewegung der Muffe I6 bzw. des Greifers 20 gleitet die Rolle 34 an der Kurve 36 entlang, so daß der Greifer 20 in die Förderbahn 2 schwenkt. Die Äfuffe t6 trägt an ihrem dem Greifer abgewendeten Ende einen Arm 39, der bei der Längsbewegung der Äfuffe, nachdem die Rolle 34 die Kurve 36 verlassen hat, an einen auf der Äluffe 37 vorgesehenen Stift 40 trifft und dadurch die Äluffe 37 mitnimmt. Auf diese Weise ist es möglich, daß bei der Rückbewegung des Greifers 20 die Rolle 34 gleich nach Beginn von der Kurve 36 erfaßt wird und den Greifer 20 wieder aus der Transportbahn 2 ausschwenkt. Am Ende der Kurve 36 legt sich die Rolle 34 wieder in die Aussparung 35 und schiebt bei der weiteren Rückbewegung die Äfuffe 37 in die Ausgangslage zurück.
- Der zweite vor der Förderbahn 2' liegende Greifer 22 besitzt einen Arm 4I, an dessen Ende eine Rolle 42 vorgesehen ist, die sich in einer Kulisse 43 führt. Die Form der Kulisse ist so gestaltet, daß bei der Hinundherbewegung der Greifer 22 ein-und ausschwenkt.
- Die Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist folgende: Die beiden Förderbahnen 2, 2' laufen synchron in gleicher Richtung und werden gemeinsam angetrieben. Die zu etikettierenden Werkstücke 14, bei dem gezeichneten Beispiel Flaschen, werden auf die Förderbahn 2 gesetzt und dort mitgenommen. Ein kurz vor der Etikettierstelle angeordneter Drehstern 44 regelt in bekannter Weise den Durchlaß der Werkstücke 14. Die Abgabe eines Etiketts erfolgt in bekannter Weise dadurch, daß der Etikettenholer 5 auf seinem Weg zum Etikettenbehälter 6 von einer schwenkbaren Leimwalze 7 an seinen Leimleisten Klebstoff aufnimmt, an denen das Etikett haftet. Der Schwenkarm 10 des Etikettenholers 5 hebt dabei infolge der bogenförmigen Bewegung das hintere Ende des Etikettenholers an, während die Rolle I2 auf der waagerecht liegenden Schiene I3 aufliegt, so daß eine schaufelförmige Bewegung entsteht und die Abnahme des Klebstoffes von derLeimwalze 7 günstig beeinflußt wird.
- Während des Einfahrens des Etikettenholers 5 in die Bahn der \N erkstücke 14 gibt der Drehstern 44 ein Werkstück frei, worauf der Greifer 20 auf der Führungsstange 15 in der Längsrichtung folgt und durch die Frelgabe der Rolle 34 von der Kurve 36 in die Förderbahn einschwenkt. Gleichzeitig wird auch der Greifer 22 auf der Führungsstange 15 in entgegengesetzter Richtung verschoben und schwenkt infolge Gleitens der Rolle 42 auf der vorderen Schrägfläche der Kulisse 43 ebenfalls in die Förderbahn. Nach Erreichen des Werkstücks I wird der Greifer 22 zurückgeführt, während der gegenüberliegende Greifer 20 seine Vorwärtsbewegung fortsetzt und das Werkstück durch die Klappen 8 des Etikettenholers 5 hindurchführt. Der Greifer 22 wird infolge Gleitens der Rolle 42 an der hinteren Sehrägfiäche der Kulisse 43 wieder aus der Bahn zurückgeschwenkt und gibt das Werkstück 14 frei, das nunmehr mit einem Etikett versehen von der Förderbahn 2' zur Abnahmestelle weitertransportiert wird. Der Greifer 20 wird wieder zurückbewegt, wobei die Rolle 34 auf die ruhende Kurve 36 trifft und dadurch den Greifer verschwenkt. Am Ende der Kurve 36 angekommen, nimmt der Greifer 20 mittels der Rolle 34 die Kurve 36 mit der Muffe 37 in die Ausgangslage zurück, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
- Eine andere Ausführungsform der Maschine, bei der nur eine durchlaufend bewegte Förderbahn angeordnet ist, ist in Fig. 6 dargestellt. Bei dieser Ausführung werden die Werkstücke von einem Greiferstern erfaßt, der die Werkstücke über eine feststehende Bahn durch den Etikettenholer hindurchführt und in Kreisbewegung wieder an die Förderbahn abgibt. Auf einem Tisch sind um einen feststehenden Zapfen 45 vier Greiferzangen drehbar angeordnet, die aus einzeln schwenkbaren Mitnehmerarmen 46 und Fühlerarmen 46' bestehen, die ul>er Steuerrollen 47, 47' durch feststehende Kurvenscheiben 48, 48' außer einer Öffnungs- und Schließbewegung noch zusätzliche Schwenkbewegungen ausführen. Seitlich des Grei fersternzapfens 45 ist eine Förderbahn 49 vorbeigeführt, von der die Greiferzangen die ankommenden Werkstücke 14 erfassen und über eine feststehende Bahn 50 verschieben, die aus einem Tisch oder einem Ring besteht. An der der Förderbahn 49 gegenüberliegenden Seite ist die Bahn 50 durch einen Spalt unterbrochen, um das Einfahren eines Etikettenholers 5 zu gestatten. Die Etikettiereinrichtung ist die gleiche wie bei dem erstgenannten Beispiel, bei der der Etikettenholer auf seinem Weg zum Etikettenbehälter 6 eine schwenkbare Leimwalze 7 passiert. Ein Drehstern 51 regelt in der üblichen Weise den gleichmäßigen Zugang der Werkstücke 14.
- Die Wirkungsweise dieser Maschine ist folgende: Das auf der Förderbahn 49 von dem Drehstern 51 freigegebene Werkstück 14 wird von der über die Förderbahn schwenkenden geöffneten Greiferzange erfaßt, indem der Arm 46' gegenüber dem vorausgeeilten Zangenarm 46 eine Schließbewegung ausführt, und über die feststehende Bahn 50 getragen, wo der kurz vor dem Eintreffen der Zange in die Unterbrechungsstelle der Bahn eingefahrene Etikettenholer 5 bei dem Durchgang des Werkstücks ein Etikett an das Werkstück abgibt. Bei dem Weitertransport eilt nunmehr infolge der Kurvenführung der Zangenarm 46 voraus und der andere Zangenarm 46' schiebt das Werkstück 14 auf das Förderband 49, das es der Abnahmestelle zuführt. Gleichzeitig mit der Ahgabe des Werkstücks an das Förderband erfaßt die vorhergehende Zange, die in der Offenstellung den Weg über das Förderband passiert, das folgende von dem Drehstern 51 freigegebene Werkstück.
- PATENTANSPROCHE: I. Etikettiermaschine für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke, die auf einer in waagerechter Ebene verlaufenden Förderbahn zwangsgeführt und durch einen im Maschinentakt in ihren Weg gestellten Etikettenholer hindurchgedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbahn (2, 2' bzw. 49, 50) an der Einfahrstelle des quer zur Förderbahn seitlich hin und her l>ewegten Etikettenholers (5) unterbrochen ist, wobei der dadurch gebildete Spalt während des Werkstückdurchgangs durch die Fußleiste des Etikettenholers (5) ebenflächig überbrückt ist.
Claims (1)
- 2. Etikettiermaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei hintereinandergeschaltete, synchron angetriehene Förderbänder (2, 2') vorgesehen sind, deren einander zugekehrte Umkehr räder (3, 3') von Blechen (4, 4') abgedeckt sind, die miteinander einen Spalt zum Einfahren des Etikettenholers (5) frei lassen.3. Etikettiermaschine nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Etikettenholer (5) beim Passieren der Leimwalze (7) eine schaukelförmige Schrägbewegung ausführt.4. Etikettiermaschine nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Etikettenholer (5) gelenkig an seinem Antriebsschwenkarm angeschlossen ist und eine Stützrolle (I2) aufweist, die gegebenenfalls mittels einer Stange mit der Fußleiste des Etikettenholers bzw. mit dem Gelenkstück (II) verbunden sein kann.5. Etikettiermaschine nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Förderbahn (2, 2') eine Führungsstange (I5) mit .Muffen (16, I7) zum Antrieb von Greifern (20, 22) angeordnet ist.6. Etikettiermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (20, 22) um auf den Muffen (16, I7) angeordnete senkrechte Zapfen (I8, 2I) schwenkbar gelagert sind.7. Etikettiermaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbewegungen der Muffen (16, 17) von einer Kurvenscheibe (23) mittels Rollen (25, 29), Schwenk hebeln (24, 28) und Schubstangen (27, 30) jede für sich gesondert gesteuert werden.8. Etikettiermaschine nach einem der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffen (16, I7) abwärts gerichtete Gabelarme (3I) aufweisen, die mit einer Führungsleiste (32) in Verbindung stehen.9. Etikettiermaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegungen der Greifer (20, 22) mittels voneinander unabhängiger Kurvensteuerungen (36, 43) erfolgen, wobei beide Greifer am Ende eines unterhalb der Zapfen (18, 2I) angebrachten Führungsarms (33, 41) mit Steuerrollen (34, 42) versehen sind.10. Etikettiermaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrolle (34) des Durchdrückerarmes (20) in der Aussparung (35) eines Kurvenstückes (36) ruht, das mit einer auf einer Stange (38) versc}liel)l)aren Muffe (37) hin und her bewegt wird.II. Etikettiermaschine nach Anspruch I0, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise federnd auf dem Zapfen (t8) mittels einer Büchse (I9) gelagerte Durchdrückerarm (20) in Ruhestellung von dem Kurvenstück (36) am Einschwenken in die Förderbahn (2) der Werk- stücke (Il) gehiiidert ist. während bei Längsbewegung die Steuerrolle (34) am Kurvenstück (36) das Ein- und Ausschwenken bewirkt.I2. Etikettiermaschine nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchdrückerarm (20) unmittelbar nach Durchtritt eines Werkstückes (14) durch den Etikettenholer (5) aus der Förderbahn ausschwenkt und das nachfolgende Werkstück umgeht.13. Etikettiermaschine nach Anspruch 12. dadurch gekennzeichnet, daß der ausgeschwenkte Durchdrückerarm (20) mittels der in der Kurvenaussparung (35) ruhenden Steuerrolle (34) die Muffe (37) in ihre Ausgangslage zurückführt, von wo ein an der Greifermuffe (I6) angebrachter Arm (39) mittels eines Stiftes (40) die gegenläufige Bewegung einleitet.14. Etikettiermaschine nach Anspruch I bis 13. dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Fühlerarmes (22) mittels einer an sich bekannten Kulisse (43) erfolgt.15. Etikettiermaschine nach Anspruch I, 3 und 4. dadurch gekennzeichnet, daß eine feststehende kreisförmige Förderbahn (50) vorgesehen ist, auf die die Werkstücke (I4) mittels kreisender Greiferzangen (46 46') von einer angetriebenen geradlinigen Förderkette (49) abgenommen und letzterer ebenso wieder zugeführt werden.16. Etikettiermaschine nach Anspruch 15> dadurch gekennzeichnet, daß feststehende Kurvenscheiben (48. 48') vorgesehen sind, die den Greiferarmen (46, 46') außer der Öffnungs- und Schließbewegung noch zusätzliche Schwenkbewegungen, z. B. voreilender oder verzögernder Art, erteilen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3994A DE803032C (de) | 1949-08-28 | 1949-08-28 | Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische Werkstuecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3994A DE803032C (de) | 1949-08-28 | 1949-08-28 | Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische Werkstuecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803032C true DE803032C (de) | 1951-02-26 |
Family
ID=7359208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP3994A Expired DE803032C (de) | 1949-08-28 | 1949-08-28 | Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische Werkstuecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803032C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057008B (de) * | 1956-03-03 | 1959-05-06 | Werner Winterhoff | Kartonverschliessmaschine |
| DE1102178B (de) * | 1959-01-03 | 1961-03-16 | Gottscho Inc Adolph | Markierungsvorrichtung |
-
1949
- 1949-08-28 DE DEP3994A patent/DE803032C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057008B (de) * | 1956-03-03 | 1959-05-06 | Werner Winterhoff | Kartonverschliessmaschine |
| DE1102178B (de) * | 1959-01-03 | 1961-03-16 | Gottscho Inc Adolph | Markierungsvorrichtung |
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