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DE738818C - Bogenbruecke - Google Patents

Bogenbruecke

Info

Publication number
DE738818C
DE738818C DEH161789D DEH0161789D DE738818C DE 738818 C DE738818 C DE 738818C DE H161789 D DEH161789 D DE H161789D DE H0161789 D DEH0161789 D DE H0161789D DE 738818 C DE738818 C DE 738818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arch
bridge
movement
masonry
downwards
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH161789D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hellmut Homberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELLMUT HOMBERG DR ING
Original Assignee
HELLMUT HOMBERG DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HELLMUT HOMBERG DR ING filed Critical HELLMUT HOMBERG DR ING
Priority to DEH161789D priority Critical patent/DE738818C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE738818C publication Critical patent/DE738818C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D4/00Arch-type bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/20Concrete, stone or stone-like material
    • E01D2101/22Masonry; Bricks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/20Concrete, stone or stone-like material
    • E01D2101/24Concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Bogenbrücke Bei Brücken mit aus Natur- oder Ziegelstein oder Beton hergestellten Bogen, die zwecks Eisenersparnis oder mit Rücksicht auf die Landschaft stark in den Vordergrund getreten sind, hat man in Anlehnung an die alten Steinbrücken den Brückenbogen an den Enden mit .einer sogenannten Hinter- oder Übermauerung versehen, die mit den festen Widerlagern verbunden ist. Bisher wurden diese den Brückenbogen übergreifenden Übermauerungen zu dein Zwecke angeordnet,-um die bei Aufschüttungen aus Erde oder Sand sich ergebenden starken Stirndrücke zu vermeiden, zumal die Ränder der Brücke schon an' sich durch Auswaschen, Frost usw. besonders stark beansprucht sind. Diese Bauteile sind mit dem Brückenbogen fest verbunden; zwischen Bogen und Übermauerung ist gewöhnlich, eine besondere Verzahnung angeordnet. Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, daß bei derartigen Bogenbrücken mit den oder die Bogen übergreifenden übermauerungen oder Stützkörpern, die sich an den festen Widerlagern des Bogens abstützen, die bisherige feste Verbindung nicht erforderlich, ja sogar nachteilig ist, indem sie die einwandfreie Berechnung solcher Brücken erschwert und große Spannungen aus Bogenzusammendrückung, Temperatur und- Schwinden erzeugt. Mit Rücksicht darauf, daß aber derartige massive Brücken heute für stärkste Belastungen verlangt werden, ist es ganz besonders wichtig, einwandfreie Berechnungsunterlagen für das Verhalten der Brücke zu .erhalten.
  • Gemäß' der Erfindung wird deshalb von einer starren Verbindung der-Übermauerungskörper mit dem Brückenbogen Abstand genommen, indem die übermauerungskörper in der Längsrichtung des Bogens frei verschiebbar an diesem anliegen, so daß sie eine Gleitbewegung zwischen sich und dem Brückenbogen zulassen, aber einer Bewegung nach oben und außen, nicht dagegen nach unten und innen entgegenwirken.
  • Auf diese Weise ist erreicht, daß die Stützkörper nicht nur, wie bisher, Stirndrücke vermeiden, sondern an ihrem oberen Ende ein zusätzliches Stützlager für den Brückenbogen bilden, dessen Wirkung auf den Brückenbogen ohne weiteres rechnerisch erfaßt werden kann. Außerdem besteht der Vorteil, daß der Brückenbogen sämtliche Formänderungen aus Eigengewicht, Temperaturänderung, Schwinden und Bogenzusammendrükkung durch Normalkräfte ungehindert ausführen kann. Die Stützkörper selbst brauchen bei der neuen Anordnung nur mit einer sehr geringen Eisenbewehrung versehen zu werden.
  • Jeder der übermauerungskörper gemäß der Erfindung kann einteilig oder aber auch mehrteilig ausgeführt werden. Im zweiten Falle ist dafür Sorge zu tragen, daß der eine Teil mit dem zugehörigen Bogenwiderlager fest verbunden ist, während der andere den Bogen übergreifende Teil sich am festen Teil so abstützt, daß er um den Fuß des Brückenbogens schwenkend einer Bewegung des Bogens nach unten und innen folgt, dagegen einer Bewegung nach oben und außen entgegenwirkt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen-°stand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Brückenbogen mit seitlichen Stützkörpern in vereinfachter Darstellung und strichpunktiert eingezeichneter Biegelinie, Abb. 2 den Verlauf der Biegelinie bei einem gleichen Brückenbogen, aber ohne seitliche Stützung, Abb. 3 einen Brückenbogen mit zweiteiligen seitlichen Stützkörpern, Abb. q. das Verhalten des Brückenbogens bei einseitiger Belastung, Abb. 5 das Verhalten des gleichen Brückenbogens und gleicher Last, aber ohne seitliche Stützung.
  • Der beispielsweise aus Natur- oder Ziegelstein oder auch Beton 'bestehende Brückenbogen'A ruht auf den beiden Widerlagern B, C. Mit den Widerlagern sind fest verbunden zwei seitliche Stützen D und E, die den Brückenbogen bis zu den Punkten m und tz überragen. Bei der Ausführung nach Abb. i sind die Stützkörper D, E einteilig ausgebildet, während bei der Ausführung nach. Abb. 3 jeder der beiden Stützkörper D, E aus zwei Teilen besteht, und zwar ist der eine Teil Dl bzw. Ei fest mit den Widerlagern B und C verbunden, während der andere den BogenA überragende Teil D. bzw. E. an dem Teil Dl bzw. El in einer Fuge i, lz anliegt. Dabei erstreckt sich die Fuge i, lt vom Fußpunkt des Brückenbogens A derart nach außen, daß, wie aus Abb. q. ersichtlich ist, der Stützenteil LÄ bzw. E. einer Beilegung des Brückenbogens nach unten und innen durch Schwenken um den Punkti und öffnen der Fugei,k folgen kann, während er einer Bewegung des Bogens nach oben und außen im Punkten entgegenwirkt. Bei breiten Brücken wird die dort üblicherweise angeordnete Übermauerung in der vorerwähnten Art als Stützkörper ausgebildet, während es bei schmalen Brücken genügt, die Stirnmauern als Stützkörper auszubilden.
  • Wird ein Brückenbogen A ohne seitliche Stützen D, E symmetrisch durch die Kräfte F belastet, dänn ergibt sich eine theoretische Biegelinie Z1, wie sie in Abb. 2 strichpunktiert dargestellt ist. Hierbei bewegen sich die Punkte in und it nach tn' und n'. Dieser Bewegung wirken bei vorhandenen Stützen D, E, wie aus Abb. i ersichtlich ist, die Stützen derart entgegen, daß der Bogen innerhalb des Bereiches der Stützen nur nach unten und innen ausweichen kann und in den Punkten m und n durch die Stützen -ein zusätzliches Auflager X erhält.
  • Wird der Brückenbogen A einseitig durch die Kräfte P belastet, so ergibt sich bei fehlenden Stützen die aus Abb.5 ersichtliche Biegelinie Z., wobei der Bogen sich auf der belasteten Seite nach unten und innen, auf der unbelasteten Seite dagegen nach oben und außen bewegt, wobei der Punkt iz des Bogens nach n' gelangt. Dagegen ist der Verlauf der Biegelinie bei vorhandenen Stützen C, D, wie aus Abb. ¢ ersichtlich ist, ein anderer. Hier wird durch die rechte Stütze El, E. für den Brückenbogen ein zusätzliches Stützlager X gebildet, das einer Bewegung des Punktes it nach oben und außen entgegenwirkt, und zwar wirkt die Kraft X unter einem Winkel ß gegenüber der Waagerechten. Auf der linken Seite dagegen folgt der Teil D., der Stütze der Bewegung des Bogens nach unten und innen, indem er sich um den Punkt i bewegt, wobei sich die Fuge i, k bis h' öffnet. Wie ohne weiteres ersichtlich, werden bei Vorhandensein der Stützen die Formänderungen des Brückenbogens erheblich verringert. Durch die geschaffene Möglichkeit des rechnerischen Nachweises können erfindungsgemäß Ermäßigungen der Spannungen aus den Nutz- oder Verkehrslasten bis zu 6o% erreicht werden, so daß die Konstruktion von schwer belasteten gewölbten Straßen- und Eisenbahnbrükken ermöglicht wurde, bei denen man bei normaler Konstruktion die zulässigen Spannungen bisher überhaupt nicht einhalten konnte. Als weiterer Vorteil kommt noch hinzu, daß die Stützkörper bei Belastung, wie aus Abb. ¢ ersichtlich ist, lastverteilend wirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bogenbrücke mit den oder die Bogen übergreifenden Übermauerungen, .die sich an den festen Widerlagern des Bogens abstützen,- dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise einteilig ausgebildeten übermauerungskörper (D, E) in der Längsrichtung des Brückenbogens (A) frei verschiebbar an diesem anliegen; so daß sie eine Gleitbewegung zwischen .sich und dem Bogen zulassen, aber einer Bewegung des Bogens nach oben und außen, nicht dagegen nach unten und innen entgegenwirken. z. Bogenbrücke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die übermauerungskörper (D, E) glatt und ohne besondere Verbindung am Bogen (A) anliegen. 3. Bogenbrücke nach Anspruch i, bei der jeder der beidenübermauerungskörper aus zwei Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (Dl, El) mit dem zugehörigen Bogenwiderlager (B bzw. C) fest verbunden ist, während der andere den Bogen übergreifende Teil (D2 bzw. E2) sich am festen Teil (D1 bzw. Ei) so abstützt, daß er um den Fuß (i) des Brückenbogens (A) schwenkend einer Bewegung des Bogens nach unten und innen folgt; dagegen einer Bewegung nach oben und außen entgegenwirkt.
DEH161789D 1940-03-05 1940-03-05 Bogenbruecke Expired DE738818C (de)

Priority Applications (1)

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DEH161789D DE738818C (de) 1940-03-05 1940-03-05 Bogenbruecke

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DE738818C true DE738818C (de) 1943-09-02

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DEH161789D Expired DE738818C (de) 1940-03-05 1940-03-05 Bogenbruecke

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