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DE1006448B - Spannbetonbalkenbruecke, Spannbetondecke od. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Spannbetonbalkenbruecke, Spannbetondecke od. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE1006448B
DE1006448B DEB26716A DEB0026716A DE1006448B DE 1006448 B DE1006448 B DE 1006448B DE B26716 A DEB26716 A DE B26716A DE B0026716 A DEB0026716 A DE B0026716A DE 1006448 B DE1006448 B DE 1006448B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prestressed concrete
bridge
steel
ceiling
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB26716A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Arthur Gra Ansembourg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB26716A priority Critical patent/DE1006448B/de
Publication of DE1006448B publication Critical patent/DE1006448B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D1/00Bridges in general
    • E01D1/005Bowstring bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/20Concrete, stone or stone-like material
    • E01D2101/24Concrete
    • E01D2101/26Concrete reinforced
    • E01D2101/28Concrete reinforced prestressed
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/30Metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Spannbetonbalkenbrücke, Spannbetondecke od. dgl.
  • und Verfahren zu ihrer Herstellung Gegenstand der Erfindung ist eine Spannbetonbalkenbrücke, Spannbetondecke od. dgl. Derartige Brücken, Decken od. dgl. können bisher nur in beschränkter Spannweite hergestellt werden. Bei größeren Spannweiten ergeben sich unerwünschte Bauhöhen.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, die Stahlbetonfahrbahnplatte von Stahlbrücken mit den Stahlträgern des Fachwerkverbandes in Verbund zu bringen, so daß beide Teile als einheitliche Tragkonstruktion wirken. Man hat auch bei Fachwerktrogbrücken vorgeschlagen, die Stahlbetonfahrbahnplatte mit dem Untergurt zu vereinen und die Zugspannung des Betons durch Vorspannglieder in den zulässigen Grenzen zu halten. Hierbei ist jedoch die Betonfahrbahn stets nur nebengeordnetes Tragelement, dient aber nicht als Haupttragglied.
  • Es ist darüber hinaus vorgeschlagen worden, bei Stahlfachwerkbrücken wahlweise den Ober- bzw. den Untergurt der Hauptträger in einer oder beiden Richtungen durch die vorgespannte Stahlbetonfahrbahnplatte zu ersetzen, während der zweite Gurt aus Stahl bestehen soll. Auch diese Lösung hat den Nachteil, daß die Fahrbahnplatte nur nebengeordnetes Tragelement ist, was einen hohen Stahlverbrauch bedingt. Darüber hinaus ergibt sich der bereits vorstehend angedeutete Nachteil bei der bekannten Lösung, daß die Verbindung zwischen den Stäben des Fachwerks und der Fahrbahnplatte in den Knotenpunkten verhältnismäßig schwierig ist und sich diese Knotenpunkte, auf die es wesentlich ankommt, nicht in wünschenswertem Maße gegen Korrosion schützen lassen. Außerdem zeigt diese Ausführung den Nachteil, daß zunächst eine Behelfsstahlkonstruktion vorzusehen ist, an die anschließend dann die Fahrbahnplatte von einer Betonfirma angeschlossen werden muß, während nach Abschluß dieser Arbeiten die gesamte Konstruktion wiederum von der inzwischen aus dem Bauprogramm ausgeschlossenen Stahlfirma eingeschwommen werden muß. Auch durch diese verfahrensmäßige Schwierigkeit entstehen bedeutende zusätzliche Kosten und Verzögerungen.
  • Es sind auch ferner Zweigelenkbogenbrücken mit Zugband gebaut worden, die aus einem biegesteifen Bogen, einem schlaffen Zugband und Hängestangen jeweils aus Stahl sowie eine Fahrbahnplatte aus Stahlbeton aufweisen. Diese Konstruktionen haben den Nachteil, daß im Beton Zugspannungen infolge Verkehrslast im Hauptsystem sowie infolge Schwindbehinderung des Betons durch die starke Stahlbewehrung eintreten sowie örtliche Biegemomente in Form von Eigengewicht und Verkehrslast vorliegen. Durch diese Einflüsse können zahlreiche Risse entstehen. Gegenüber diesen bekannten Ausführungen besteht die Erfindung darin, daß der Hauptteil der Brücke oder Decke, nämlich die Fahrbahn oder Platte, aus Spannbeton besteht, während in bei Stahlbrücken bekannter Weise diese Fahrbahn, die als Haupttragelement dient, ergänzt werden soll durch einen die beiden Lager verbindenden, versteiften Stabbogen mit Zugstangen aus Stahl.
  • Es ergibt sich ohne weiteres, daß nunmehr die Brücke oder Decke so ausgelegt werden kann, daß selbst bei größtmöglicher Spannweite der Querschnitt und die Bauhöhe nicht verändert werden. Auf diese Weise ist es weiterhin also möglich, der Brücke, Decke od. dgl. in allen Fällen ein verhältnismäßig geringes Gewicht zu geben.
  • Dies zeigt ein Vergleich einer erfindungsgemäßen Brücke mit den bekannten Stabbogenbrücken aus Stahl. Die Kräfte werden bei letzteren durch die Versteifungsträger, bei der erfindungsgemäßen Brücke jedoch durch die hochwertigen Stahldrähte des Spannbetons mit der Festigkeit von 18 000 bis 20 000 kg/cm2 aufgenommen werden. Hieraus ergibt sich eine beträchtliche Einsparung an Stahl.
  • Der hervorstechende Vorteil, der sich durch die erfindungsgemäße Konstruktion ergibt, liegt jedoch in dem sich hierdurch bedingenden Herstellungsverfahren, insbesondere bei Brücken. Dieses wird nunmehr so geleitet, daß zunächst auf der Rampe die Spamibetonbalkenbrücke hergestellt und anschließend der stehende Stabbogen mit Zugstangen montiert wird. Wird die gesamte Brücke an Land hergestellt und dann eingefahren, so kann die völlige Fertigstellung der Brücke einschließlich des Einfahrens seitens einer Stahlbaufirma vorgenommen werden, weil der aus Stahl herzustellende versteifte Stabbogen lediglich in die hierfür in der Betonbrücke vorgesehenen Aufhängepunkte eingehängt wird.
  • Für eine derartige Brücke oder Decke sind verschiedene Ausführungsformen denkbar. So ist es in der Hauptsache möglich, den Stabbogen oberhalb der Fahrbahn vorzusehen. Die vorbeschriebenen Vorteile ergeben sich in besonders starkem =Maße bei Brücken dieser Ausführung, weil das Einschwimmen der Brücke nicht anders erfolgt als bei einer üblichen Stahlbrücke. Außerdem ist das Einhängen der Zugstangen gerade bei dieser Ausführung besonders einsach und vor allem auch die Abdichtung der Einmündung der Zugstangen in die Fahrbahn, da diese durch einfaches Ausspachteln mit geeigneten Dichtungsmitteln gegen Korrosion geschützt werden kann.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, auf den Vorteil der Herstellung der gesamten Brücke an Land und das anschließende Einschwimmen zu verzichten und die Brücke unter Verwendung eines Lehrgerüstes zu erstellen. Die Vorteile der vereinfachten Montage, der schnellen Bauweise, des geringen Gewichtes und der geringen Kosten bleiben auch dann erhalten.
  • Die Erfindung kann mancherlei Abwandlungen erfahren. So ist es z. B. möglich, den versteiften Stabbogen aus Stahl in entsprechender Weise unterhalb des Spannbetonteiles vorzusehen, wobei selbstverständlich auf den Vorteil des Einschwimmens verzichtet werden muß.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel zur Erfindung wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht einer Brücke gemäß der Erfindung, Abb. 2 eine Draufsicht hierzu und Abb. 3 einen Querschnitt gemäß Linie III-III der Abb. 1 (vergrößert). Die Balkenbrücke 5 wird zunächst auf der Rampe hergestellt und besteht aus Spannbeton. Sie ist, wie Abb. 2 zeigt, mit Ausnehmungen 6 versehen, in die nach der Herstellung der Fahrbahn auf der Rampe und nach Anbringen des Stabbogens 7 aus Stahl die Zugstangen 8 eingehängt werden. Eine Nachstellung der Länge der Zugstangen ist durch Rechts-Links-Gewinde in dem Stahlbogen 7 einerseits sowie in Gewindebuchsen andererseits, die in die Hauptträger mit eingegossen sind, möglich.
  • Die fertiggestellte Brücke wird dann über die Rampe 9 zur Rampe 10 eingeschwommen und in bekannter Weise auf dem festen Lager 11 und dem beweglichen Lager 12 gelagert. Die beiden Stabbogen 7 sind, wie Abb. 3 zeigt, durch Windverbände 13 gegeneinander abgesteift.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spannbetonbalkenbrücke, Spannbetondecke od. dgl., gekennzeichnet durch einen an sich bekannten, die Auflager verbindenden, versteiften, oberhalb oder unterhalb der Brücke, Decke od. dgl. angeordneten Stabbogen aus Stahl mit Zug- bzw. Druckstangen aus Stahl.
  2. 2. Verfahren zum Herstellen einer Spannbetonbalkenbrücke, Spannbetondecke od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Spannb°tonbalk enbrücke, Spannbetondecke od. dgl. hergestellt und anschließend der stehende Stabbogen mit Zug- bzw. Druckstangen montiert wird.
  3. 3. Verfahren zum Herstellen einer Brücke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Brücke an Land hergestellt und anschließend eingeschwommen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 194 388.
DEB26716A 1953-07-25 1953-07-25 Spannbetonbalkenbruecke, Spannbetondecke od. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung Pending DE1006448B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB26716A DE1006448B (de) 1953-07-25 1953-07-25 Spannbetonbalkenbruecke, Spannbetondecke od. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DEB26716A DE1006448B (de) 1953-07-25 1953-07-25 Spannbetonbalkenbruecke, Spannbetondecke od. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1006448B true DE1006448B (de) 1957-04-18

Family

ID=6962122

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB26716A Pending DE1006448B (de) 1953-07-25 1953-07-25 Spannbetonbalkenbruecke, Spannbetondecke od. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (1)

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DE (1) DE1006448B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20016801U1 (de) 2000-09-29 2001-02-08 Bilfinger + Berger Bauaktiengesellschaft, 68165 Mannheim Bogenbrücke
WO2003025291A1 (es) * 2001-09-20 2003-03-27 R & C Research And Concrete, S.A. Estructura prefabricada ligera para construccion de pasarelas

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH194388A (de) * 1936-05-01 1937-12-15 Coray Richard Verfahren zur Errichtung einer Bogenbrücke mit unten liegender, mittels Hängestangen aufgehängter, als Betonplatte ausgebildeter Fahrbahn und nach dem Verfahren erstellte Bogenbrücke.

Patent Citations (1)

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CH194388A (de) * 1936-05-01 1937-12-15 Coray Richard Verfahren zur Errichtung einer Bogenbrücke mit unten liegender, mittels Hängestangen aufgehängter, als Betonplatte ausgebildeter Fahrbahn und nach dem Verfahren erstellte Bogenbrücke.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20016801U1 (de) 2000-09-29 2001-02-08 Bilfinger + Berger Bauaktiengesellschaft, 68165 Mannheim Bogenbrücke
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ES2184645A1 (es) * 2001-09-20 2003-04-01 R & C Res And Concrete S A Estructuras prefabricada ligera para construccion de pasarelas.

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