DE7023800U - Trichterartige vorrichtung zum einfuellen von beton vorzugsweise in wandverschalungen aus schalsteinen - Google Patents
Trichterartige vorrichtung zum einfuellen von beton vorzugsweise in wandverschalungen aus schalsteinenInfo
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Description
24. Juni 1970 HS/S
Anmelder: Hans Schule, 7O31 Dagersheim, Lilienstraße
Vertreter: Patentanwälte Dr.-Ing. Rudolf Schiering und Dipl.-Ing. Hans Schiering, 703 Böblingen,
Westerwaldweg 4
Trichterartige Vorrichtung zum Einfüllen von Beton vorzugsweise in Wandverschalungen aus Schalsteinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine trichterartige Vorrichtung zum Einfüllen von Beton vorzugsweise in Wandverschalungen
aus Schalsteinen, die nach dem Betonieren einen festen Bestandteil der jeweiligen Mauer bilden, mit
einem Trog als Oberteil, dessen Wände auf den gegenüberliegenden Seiten von der rechteckigen Bodenöffnung aus in
der gleichen Weise zumindest ein Stück weit auseinanderlaufen, und einem Auflager, das dem Trog die erforderliche
Standfestigkeit auf der Verschalung sichert.
Schalsteine, wie sie in zunehmendem Maße zur Vermeidung material- und arbeitszeitaufwendiger Verschalungen herkömmlicher Art verwendet werden, lassen sich leicht und
schnell lagerichtig aufeinandersetzen. Die oben angeführte Einfüllvorrichtung ist in besonderem Maße dazu geeignet,
Beton unmittelbar von einem Fahrmischer in die aus Schalsteinen errichtete Mauer zu leiten.
Je mehr man bestrebt ist, den Beton gleichmäßig über eine
Schalsteinmauer zu verteilen, umso häufiger ist ein Versetzen
der Einfüllvorrichtung erforderlich. Bei den bekannten Einfüllvorrichtungen bereitet dies stets größere
Mühe und ist zudem jedesmal mit einer Unterbrechung des Betonflusses verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Einfüllvorrichtung zu schaffen, mit der solche Nachtelle
vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Auflager aus Rollen mit senkrecht zur Längsrichtung des
Troges verlaufenden Drehachsen besteht und an den beiden Längsseiten des Troges Führungskörper angeordnet sind, die
die Rollen nach unten überragen und die Verschalung von den Breitseiten her am oberen Rand einschließen.
Die erfindungsgemäße Einfüllvorrichtung kann damit ohne
einen großen Kraftaufwand auf der Schalsteinmauer den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend hin- und hergerollt
werden, wobei der Betondurchfluß keine Störung zu erfahren braucht. Die Beweglichkeit der Einfüllvorrichtung erlaubt
es auch, ihre Länge zu reduzieren und damit ihr Gewicht zu verringern.
Um den Aufbau möglichst einfach zu gestalten und dennoch auch die Enden einer Schalsteinmauer gut erfassen zu können,
sind nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung lediglich zwei Rollen vorgesehen, die die Bodenöffnung in
zumindest einigen Zentimetern Abstand vom jeweiligen Ende dieser Bodenöffnung durchqueren.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht
darin, daß die Länge jeder Rolle etwa der größten Schalstein-Normbreite entspricht und die Führungskörper
mit Austauschbacken zur Anpassung an die jeweilige Schalstein- Normbreite ausgestattet sind, so daß sich die Einfüllvorrichtung
nahezu unverändert gleich gut bei verschiedenen Mauerstärken einsetzen läßt.
Um dabei ohne zusätzliche Einsätze zur Verengung der Bodenöffnung auszukommen, ist in Weiterbildung der Erfindung
außerdem die Bodenöffnung etwas schmaler als der Innenraum des schmälsten Normschalsteins bemessen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es
zeigen
Fig.1 eine erfindungsgemäße Einfüllvorrichtung
von der Breitseite,
Fig.2 die Draufsicht auf die Einfüllvorrichtung in Fig.1,
Fig.3 die Einfüllvorrichtung in Fig.l und Fig.2
von der Schmalseite und
Fig.4 die Ausbildung und Lagerung der Rollen am
Rollenende.
Der in der Zeichnung wiedergegebene Trog 1 ist aus dünnwandigem Blech gefertigt. Zu seiner Versteifung dienen die
in der Mitte jeder Längsseite 2 von oben nach unten verlaufende T-Schiene 3 als auch sein gebördelter oberer Rand
4. Während die beiden Längsseiten 2 vom Rand 4 bis zur Bodenöffnung 5 stets das gleiche Gefälle besitzen, sind die
Schmalseiten 6 nach oben abgewinkelt, um den Trog 1 in Längsrichtung zu verkürzen und das Kippmoment dementsprechend
zu verkleinern.
Die beiden Rollen 7 zur Verschiebung des Trogs 1 auf den zu einer Mauer zusammengesetzten Schalsteinen 8 bestehen
hauptsächlich aus einem Rohr 9, das an seinen beiden Enden durch je ein Rillenkugellager 10 auf einer das Rohr 9 beiderseits
überragenden, an seinen Enden mit dem Trcg 1 durch Stützen 11 verbundenen Achse 12 drehbar gelagert ist. Für
jedes Rillenkugellager 10 ist im Innern des Rohres 9 ein kleiner JDsatz 13 als Anschlag vorgesehen. Auf der dem Absatz
13 gegenüberliegenden Seite des Rillenkugellagers ist ein Halte- und Dichtungsring 14 in das Rohr 9 eingesetzt
und vom Außenmantel des Rohres 9 her durch Senkschrauben 15 mit diesem verbunden- Die äußeren Enden der
Achsen 12 sind durch je einen Bolzen 16 gesichert.
Dicht über jeder Rolle 7 ist im Innern des Troges 1 eine
mit dem Trog 1 beiderseits fest verbundene Schutzhaube vorgesehen, die den durch die Bodenöffnung 5 des Troges
rutschenden Beton um die Rolle 7 herumleitet. Die beiden Schutzhauben 17 liefern außerdem einen Beitrag zur besseren
Versteifung des Troges 1.
Die Führungskörper 18, die die Rollen 7 nach unten überragen und die Verschalung von den Breitseiten her am oberen
Rand einschließen, bestehen aus breiten Flacheisen, die zu-
gleich als Stützen Ii ::ür aie Achser. 12 dienen. Die Fi^cheisen
sine oben so abgewinkelt, daß sie breitflächi<- an
einer der Längsseiten 2 des Troges 1 anliegen und La^ bar
mit dieser verbunden werden können. In den freien Raum zwischen dem Flacheisen und der Längsseite 2 des Troges 1
sind je zwei Versteifungsdreiecke 19 eingefügt, die senkrecht nach oben ausgerichtet sind und die Kolle 7 beiderseits
flankieren. Die vorzugsweise aus Holz gefertigten Austauschbacken 20 nach Figur 3 werden an die zueinander
parallelen unteren Enden der Flacheisen angeschraubt, wenn die Einfüllvorrichtung statt auf einer Mauer von 30 cm
Breite auf einer Mauer von nur 17,5 cm Breite eingesetzt wird. Für Mauerstärken von 11,5 cm werden dickere und für
Mauerstärken von 24 cm dünnere Austauschbacken 2O verwendet.
Die vier Handgriffe, die aus je einem Rundrohrstück 21 bestehen und unter Zwischenfügung eines Winkeleisens 22 am
Trog 1 etwas unterhalb des Randes 4 in der Nähe der Trogecken befestigt sind, dienen hauptsächlich dazu, die Einfüllvorrichtung auf eine Mauer aus Schalsteinen 8 aufzusetzen und später wieder von dieser abzuheben.
Es sei aber angemerkt, daß die Einsatzmögiichkeiten der
Einfüllvorrichtung keineswegs auf Schalsteinmauern beschränkt sind. Sie kann auch benutzt werden, wenn eine
Stütze aus Beton erstellt wird, wobei die Art der Verschalung keine Rolle spielt. Die beschriebene Einfüllvorrichtung läßt sich unter Nutzung ihrer Vorteile sogar auf
herkömmlichen Bretterverschalungen einsetzen/ wenn die Verschalungsstützen tief genug enden und die Bretterstärke
bei der Bemessung der Austaushhbacken 2O berücksichtigt wird.
6 Ansprüche
Claims (6)
1. Trichterartige Vorrichtung zum Einfüllen von Beton
vorzugsweise in Wandverschalungen aus Schalsteinen, die nach dem Betonieren einen festen Bestandteil der
jeweiligen Mauer bilden, mit einem Trog als Oberteil, dessen Wände auf den gegenüberliegenden Seiten von
der rechteckigen Bodenöffnung aus in der gleichen Weise zumindest ein Stück weit auseinanderlaufen, und
einem Auflager, das dem Trog die erforderliche Standfestigkeit auf der Verschalung sichert, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auflager aus Rollen (7) mit senkrecht zur Längsrichtung des Troges (1) verlaufenden Drehachsen
besteht und an den beiden Längsseiten (2) des Troges (1) Führungskörper (18) angeordnet sind, die die Rollen (7)
nach unten überragen und die Verschalung (8) von den Breitseiten her am oberen Rand einschließen.
2. Einfüllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß lediglich zwei Rollen (7) vorgesehen sind, die die Bodenöffnung (5) in zumindest einigen Zentimetern
Abstand vom jeweiligen Ende dieser Bodenöffnung (5) durchqueren.
3. Einfüllvorricht-ung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet/
daß dicht über jeder Rolle (7) im Innern des Troges (1) eine mit dem Trog (1) beiderseits fest verbundene
Schutzhaube (17) vorgesehen ist.
-ΊΑ. Einfüllvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeicl net, daß jede der beiden Rollen (7) ein Rohr (9) als Mantel besitzt und dieses Rohr (9) an seinen
beiden Enden durch je ein Kugel-oder Rollenlager (10) auf einer das Rohr (9) beiderseits überragenden,
an seinen Enden mit dem Trog (1) durch Stützen (11) verbundenen Achse (12) drehbar gelagert ist.
5. Einfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge jeder Rolle (7)
etwa der größten Schalstein-Normbreite entspricht und die Führungskörper (18) mit Austav^chbacken (20) zur
Anpassung an die jeweilige S-.:r.,IsLein-Normbreite ausgestattet
sind.
6. Einfüllvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenöffnung (5) etwas schmaler
als der Innenraum des schmälsten Normschalsteins (8J
bemessen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707023800 DE7023800U (de) | 1970-06-25 | 1970-06-25 | Trichterartige vorrichtung zum einfuellen von beton vorzugsweise in wandverschalungen aus schalsteinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707023800 DE7023800U (de) | 1970-06-25 | 1970-06-25 | Trichterartige vorrichtung zum einfuellen von beton vorzugsweise in wandverschalungen aus schalsteinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7023800U true DE7023800U (de) | 1972-05-10 |
Family
ID=6612570
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707023800 Expired DE7023800U (de) | 1970-06-25 | 1970-06-25 | Trichterartige vorrichtung zum einfuellen von beton vorzugsweise in wandverschalungen aus schalsteinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7023800U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2946902A1 (de) * | 1979-11-21 | 1981-06-04 | Reinhold E. Dipl.-Ing. 7762 Bodman-Ludwigshafen Beirer | Verfahren zur herstellung von waenden und vorrichtung dafuer |
| DE3517299C1 (en) * | 1985-05-14 | 1987-02-12 | Anton Heninger | Chute-like filling device for concrete into shutterings |
-
1970
- 1970-06-25 DE DE19707023800 patent/DE7023800U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2946902A1 (de) * | 1979-11-21 | 1981-06-04 | Reinhold E. Dipl.-Ing. 7762 Bodman-Ludwigshafen Beirer | Verfahren zur herstellung von waenden und vorrichtung dafuer |
| DE3517299C1 (en) * | 1985-05-14 | 1987-02-12 | Anton Heninger | Chute-like filling device for concrete into shutterings |
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