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DE723405C - Umlaufraedergetriebe mit mehreren Stirnradvorgelegen - Google Patents

Umlaufraedergetriebe mit mehreren Stirnradvorgelegen

Info

Publication number
DE723405C
DE723405C DEG100824D DEG0100824D DE723405C DE 723405 C DE723405 C DE 723405C DE G100824 D DEG100824 D DE G100824D DE G0100824 D DEG0100824 D DE G0100824D DE 723405 C DE723405 C DE 723405C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
gear
brake
spur gears
gears
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG100824D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Schurig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH filed Critical Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
Priority to DEG100824D priority Critical patent/DE723405C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE723405C publication Critical patent/DE723405C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/36Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion with two central gears coupled by intermeshing orbital gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Umlaufrädergetriebe mit mehreren Stirnradvorgelegen Die Erfindung betrifft ein Zahnrädergetriebe mit mehreren hintereinandergeschalteten Stirnradvorgelegen und einer- als überlastungsrutschkupplung dienenden Bremse, das in einem langsam umlaufenden Gehäuse eingebaut ist.
  • Das Neue besteht darin, daß die Stirnradvorgelege zur Erreichung eines großen Drehgeschwindigkeitswechsels innerhalb eines verhältnismäßig kleinen, langsam mit umlaufenden Gehäuses in raumsparender Weise hintereinandergeschaltet und' ihre Radachsen zur Erleichterung genauer Zentrierung und Erzielung einer möglichst geräuschlosen Getriebeganges beiderseits in den Gehäusewandungen gelagert sind, wobei ferner das Ritzel des letzten, mit geringster Geschwindigkeit rotierendes Vorgeleges im Innenzahnkranz einer Bremsscheibe kämmt.
  • Zahnrädergetriebe mit als überlastungsrutschkupplung dienender Bremse, bei welchen auf einem umlaufenden Steg ein oder mehrere Planetenräder angeordnet sind, sind bekannt. Planetenrädergetriebe mit einzelnen in den Wandungen eines umlaufenden Gehäuses gelagerten Umlaufrädern sind auch bekannt.
  • Bei diesen bekannten Getrieben ist die Übersetzungsmöglichkeit ins Langsame sehr beschränkt. Außerdem ist die Herstellung und dauernde Erhaltung eines einwandfreien Zahneingriffes, der die Grundbedingung für eine geräuschlose Arbeitsweise des Getriebes ist, fast unmöglich. Das ist besonders bei solchen Getrieben der Fall, bei welchen ein Umlaufsteg für die Lagerung der Umlaufräder benutzt wird und dieser mit Laufsitz in einer Hohlwelle des Gehäuses gelagert ist.
  • Die gleichen Nachteile haben Getriebe, bei welchen die genaue Zentrierung erschwert ist, weil die Umlaufräder am Umlaufsteg fliegend angeordnet und die damit kämmenden Räder in einem Gehäuse oder in einem anderen Getriebeteil gelagert sind, wodurch jede Lagerung getrennt von der anderen hergestellt werden muß; was mit erheblichem Zeitaufwand, vor allem aber auch mit dabei unvermeidbaren Herstellungsfehlern verbunden ist, die sich erst nach dem Zusammenbau durch unruhiges Laufen und erhöhtem Verschleiß der Getriebetei'e bemerkbar machen. Das schnelle Kreisen der Umlaufräder erzeugt dann die gefürchteten, unerträglichen Laufgeräusche des Getriebes.
  • Ein weiterer Nachteil solcher Getriebe, bei welchen die Umlaufräder an einem Steg gelagert sind und der Steg mit Laufsitz in einer Hohlwelle gelagert ist, ergibt sich aus der Schwierigkeit, das Gehäuse dauernd öldicht zu halten. Die Erfindung beseitigt diese -Nachteile nun dadurch, daß mehrere hintereinandergeschaltete Vorgelege in einem langsam umlaufenden Gehäuse raumsparend um das Ritzel herum angeordnet sind und die Lagerung sämtlicher Vorgelege, nachdem das Gehäuse bereits zusammengeschraubt ist, von außen in einer einzigen Aufspannung auf der Werkbank mit verhältnismäßig geringen Kosten und einem hohen Genauigkeitsgrad hergestellt werden können. Ein Umlaufsteg ist dabei vermieden und die Abtriebsachse dabei fest mit dem Gehäuse verbunden. Durch die Anordnung mehrfach hintereinandergeschalteter Vorgelege im umlaufenden Gehäuse wird eine große Übersetzung ins Langsame erreicht. Damit wird eine kleine Drehzahl des Gehäuses erzielt und eine Beseitigung des Geräusches bewirkt, das sonst bei schnellem Kreisen der Umläufräder um das Zahnritzel entsteht. Ferner lassen sich auf diese Weise mehrfach hintereinandergeschaltete Vorgelege mit großer übersetzung auf sehr kleinem Raum unterbringen.
  • Die Lagerung des ganzen Getriebes ist bei der neuen Bauart sehr einfach. Sie erfordert nur zwei Außenlager, und zwar auf der einen Seite für die mit dem Gehäuse fest verbundene Abtriebsachse und auf der anderen Seite für eine mit dem Gehäuse ebenfalls verbundene Hohlwelle, in der die Achse des Zahnritzels gelagert ist.
  • Das Getriebegehäuse, das gleichzeitig in bekannter Weise als Öllack für alle Vorgelage verwendet werden kann, treibt beim Umlauf das Schmieröl dauernd nach oben, so daß es sich über alle Zahnräder ergießen kann. Dadurch wird eine gute Schmierung aller Zahnräder in einfacher `Weise erreicht.
  • Der durch eine Bremse festgehaltene Innenkranz rutscht bei Überlastung selbsttätig unter der Bremse durch und schützt das Gehäuse vor Überlastungsschäden. Wird die Rutschbremse gelüftet, so kann der Antriebsmotor bei stillstehender Abtriebswelle mit dem leeren Getriebe weiterlaufen, Die der Erfindung zugrunde liegende Getriebeanordnung ermöglicht ferner die Verwendung von Kurzschlußmotoren zur Bewegung großer Massen, z. B. Verschieben von Eisenbahnzügen, Schiffen -o. dgl. Die Rutschbremse sorgt dabei für die Einhaltung der dafür erforderlichen verhältnismäßig geringen Fortbewegungsgeschwindigkeit, da die Bremsscheibe bei Überschreitung der Beschleunigungskraft sofort langsam ins Rutschen kommt.
  • Das Getriebe ist auch für andere Förderanlagen, z. B. Seil- oder Kettenbahnen, sehr zweckmäßig. Die Treibscheibe oder die Trommel des Zugmittels wird in diesem Falle vorteilhaft in an sich bekannter Weise mit dem umlaufenden Gehäuse verbunden, so daß der Antrieb nur wenig Raum beansprucht und besonders für Untertageanlagen in Grubenbetrieben vorteilhaft verwendet werden kann.
  • In der Zeichnung ist das der Erfindung zugrunde liegende Getriebe in zwei Ansichten beispielsweise dargestellt.
  • Mit a ist das gleichzeitig als ölbad für die Zahnradvorgelege dienende Gehäuse bezeichnet, auf dem ein Scheibenkranz b für das Zugseile angeordnet ist.
  • In dem umlaufenden Gehäuse sind drei Stirnradvorgelege mit ihren Zahnrädernde, e, f, g, h, i gelagert. Sie werden durch die Antriebswelle k in Drehung versetzt und treiben dabei auch das außerhalb des Gehäuses angebrachte, in der Innenverzahnung der Bemsscheibe l kämmende Ritzel in an.
  • Die Bremsscheibe ist auf einer mit dem umlaufenden Gehäuse fest verbundenen Achsen drehbar gelagert. Die Rutschkuppelbremse o rutscht bei überlastungen auf dem Scheibenkranz, wodurch Überlastungsbrüche des Antriebes vermieden werden. Die Antriebsachse ist mit g bezeichnet.
  • Die Darstellung zeigt, wie einfach und raumsparend ein solcher Fördermittelantrieb mit großer Übersetzungsmöglichkeit gebaut werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umlaufrädergetriebe mit mehreren Stirnradvorgelegen und einer als überlastungsrutschkupplung dienenden Bremse, das in einem langsam umlaufenden Gehäuse eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnradvorgelege (d-i) im umlaufenden Gehäuse (a) raumsparend hintereinandergeschaltet und ihre Achsen beiderseitig in den Gehäusewandungen gelagert sind, wobei ferner das Ritzel (m) des letzten, mit geringster Geschwindigkeit laufenden Vorgeleges (i) im Innenzahnkranz (L) der Bremsscheibe (p) kämmt. z. Zahnrädergetriebe mit mehreren Stirnradvorgelegen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der außen als Bremskranz (p) für eine Rutschbremse ausgebildete Innenzahnkranz (L) auf einer mit dem umlaufenden Gehäuse (a) fest verbundenen Achse (n) drehbar gelagert ist.
DEG100824D 1939-10-24 1939-10-24 Umlaufraedergetriebe mit mehreren Stirnradvorgelegen Expired DE723405C (de)

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DEG100824D DE723405C (de) 1939-10-24 1939-10-24 Umlaufraedergetriebe mit mehreren Stirnradvorgelegen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE723405C true DE723405C (de) 1942-08-05

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ID=7141305

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DEG100824D Expired DE723405C (de) 1939-10-24 1939-10-24 Umlaufraedergetriebe mit mehreren Stirnradvorgelegen

Country Status (1)

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DE (1) DE723405C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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