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DE2419839A1 - Planetengetriebe - Google Patents

Planetengetriebe

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Publication number
DE2419839A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
planetary
gears
shaft
rings
transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2419839A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2419839C3 (de
DE2419839B2 (de
Inventor
Jan Piotrowski
Zbigniew Szeler
Wladyslaw Wisniewski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CT TECHNIKI OKRETOWEJ PRZED PA
Original Assignee
CT TECHNIKI OKRETOWEJ PRZED PA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CT TECHNIKI OKRETOWEJ PRZED PA filed Critical CT TECHNIKI OKRETOWEJ PRZED PA
Publication of DE2419839A1 publication Critical patent/DE2419839A1/de
Publication of DE2419839B2 publication Critical patent/DE2419839B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2419839C3 publication Critical patent/DE2419839C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/46Systems consisting of a plurality of gear trains each with orbital gears, i.e. systems having three or more central gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Planetengetriebe zur Untersetzung von Elektro-, Verbrennungs-, Wasserkraft- und Druckluftmotoren sowie zur Erhöhung des Drehmoments von Handantrieben.
Bei den bekannten Planetengetrieben mit einer vergrößerten Anzahl von Planetenrädern am Umfang, welche Getriebe keinen PIanetenradträger sondern einen Zahnlaufring sowie Wälzringe enthalten, die die Wellen mit den auf diese aufgesetzten Rädern von innen abstützen, treten Momente auf, die die Achsen dieser Räder verdrehen. Bei solchen Getrieben kämmen die Planetenräder von ■ der Außenseite mit der Verzahnung des unbeweglichen Ringes oder mit der in das Gehäuse eingeschnittenen Verzahnung sowie mit den Zahneingriffen des Laufringes.
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-Z-
Die Ursache für das Auftreten des Verdrehungsmoments beruht auf der durch die Ausnutzung nur eines Zahnringes zur Übertragung der Kräfte auf den Getriebekasten verursachten einseitigen Wirkung der Kräfte auf die Zähne der Planetenräder.
Aus diesem Grunde kann die Planetenwelle nicht als beiderseits frei aufliegender Träger belastet werden und ihre Achse wird daher einer Verdrehungsbeanspruchung ausgesetzt. Die Einwirkung dieses Moments vergrößert die Belastung der Zahnräder des Getriebes. Die Belastungssteigerung ist um so höher, Je kleiner die Breite der Zahnradkränze ist. Deshalb wird die Breite der Zahnradkränze zusätzlich vergrößert.
Überdies wird der Wirkungsgrad der Getriebe aufgrund der vergrößerten Verzahnungsbeanspruchung verschlechtert.;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abstützung der Planetenradwelle zu schaffen, bei der der erwähnte Nachteil durch Ausschaltung der Verdrehungsmoments der Achse dieser Welle gegenüber der Symmetrieachse des ganzen Getriebes vermieden wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Wellen an ihren beiden Enden abgestützt sind. Die Planetenwellen laufen in zwei Zahnringen mittels der auf beide Enden jeder Welle aufgesetzten Planetenräder. Diese Zahnringe sind am Gehäuse befestigt und bilden mit diesem ein einheitliches Ganzes. Durch die Verzahnung beider auf die Welle aufgesetzter Planetenräder mit Zahnringen werden die aus der Beanspruchung des Getriebes sich ergebenden Kräfte übertragen, gleichzeitig werden die Planetenwellen von einer Seite gelagert und ihre freie Bewegung in radialer Richtung wird begrenzt.
Die Lagerung von der entgegengesetzten Seite besteht vorzugsweise aus zwei glatten Ringen, auf deren Laufbahn zwei auf jede Planetenwelle aufgesetzte ringförmige Elemente laufen. Eines der-
-1 -
selben hat die Funktion eines auf der Laufbahn des glatten ■ Ringes rollenden Elementes, das zweite dient darüber hinaus zur Verzahnung mit dem Zahnrad·der Getriebewelle mittels der stirnseitig am Seitenflansch dieses Elementes eingeschnittenen Verzahnungen.
Der mittlere Teil der Planetenwelle ist mit Zahneingriffen versehen. Dieser kämmt mit dem Wellenzahnrad, das entsprechend der Planetengetriebeübersetzung mit verminderter Drehzahlen umläuft. Die Planetenzahnräder sind vorzugsweise über eine Konusverbindung mit der Welle verbunden, wobei die Konusflächen mit einem Gemisch aus Leim und feinkörnigem Schleifmittel überzogen sind. Das Getriebe ist in ein dichtes Gehäuse eingebaut. Die Ausgänge beider Wellen aus dem Gehäuse sind abgedichtet.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Getriebes beruht darin, daß durch die Abstützung der Planetenwelle an beiden Enden durch die Verzahnung der Planetenräder mit den an den Deckeln befestigten Zahnringen, sowie durch die Wälzlagerung der Welle von der entgegengesetzten Seite auf der Laufbahn der glatten Ringe, das Verdrehungsmoment der Planetenwellenachse gegenüber der Achse des ganzen Getriebes vollständig beseitigt wird.
Das erfindungsgemäße Getriebe zeichnet sich überdies durch eine geringe Eigenmasse im Vergleich mit den bekannten Planetengetrieben aus. Das Getriebe ermöglicht die Wahl eines beliebigen Übersetzungsverhältnisses.
Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 und Fig. 2 das Getriebeschema;
Fig. 3 und Fig. 4 die halben Querschnitte längs der Getriebe-Symmetrieachse sowie längs einer der Planetenwellen .
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Das Schema in Fig. 1 zeigt ein Getriebe,bei dem die Planetenwellen 1 von der Symmetrieachsenseite des ganzen Getriebes über Planetenzahnräder 4 auf außenverzahnten Zahnringen 5 abgestützt sind, während glatte Ringe 10 die Lagerung der Planetenwellen von der entgegengesetzten Seite, d.h. von der Außenseite bilden. Das Schema in Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des Getriebes, dessen einziger Unterschied im.Vergleich zu Fig. 1 in einer andersartigen Anordnung der Zahnringe 5 nnd der glatten Ringe 10 besteht, wobei die Zahnringe die Planetenwelle 1 von der . Außenseite lagern und eine Innenverzahnung aufweisen, die glatten Ringe dagegen die Lagerung der Wellen von der Innenseite bilden.
Die.in Fig. 3 dargestellte Planetenwelle 1 enhält in ihrem Mittelteil Zahneinschnitte und kämmt mit einem Zahnrad 2,das mit der Ausgangswelle 3 verbunden ist, die mit verminderter Drehzahl umläuft. Auf beide Enden der Welle 1 sind auf Konen die Planetenzahnräder 4 aufgesetzt.
Die Planetenräder kämmen mit den außenverzahnten Zahnringen 5 und bilden somit die Lagerung der Planetenwelle 1. Die Zahnringe 5 sind an Seitendeckeii6 und 7 festgespannt.
Die Seitendeckel 6 und 7 bilden mitsamt einer zylindrischen Abdeckung den Getriebekasten. Auf die Welle 1 und eines ihrer Planetenräder ist ein rinförmiges Element 9 aufgesetzt, das auf der Innenlaufbahn des glatten Ringes 10 läuft. Auf das zweite Ende der Welle 1 ist ein auf der Innenlaufbahn des zweiten glatten Ringes 10 laufendes ringförmiges Element 11 aufgesetzt. Die Ringe 10 bilden die Lagerung der Planetenräder 1 von der Außenseite.
Der Flansch des Elementes 11 wird gleichzeitig als Zahnrad 12 ausgenutzt, das mit dem Zahnrad 13 in Eingriff bleibt. Das Zahnrad 13 ist auf die Welle 14 aufgesetzt, deren Drehzahl über das Untersetzungsgetriebe auf die Drehzahl der Welle 3 herabgesetzt wird.
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Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich von dem der Fig. 3 durch die Anordnung der Zahnringe 5 und der glatten Ringe 10 gegenüber der Planetenwelle 1. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht dem Schema der Fig. 2.
Patentansprüche
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Claims (1)

-S- PATENTANSPRÜCHE
1.; Planetengetriebe mit vergrößerter Anzahl von Planetenzahnrädern, die auf mittels Wälzringen sowie Innen- und Außenzahnrädern abgestützten Wellen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet , daß jede Planetenwelle (1) radial durch zwei Planetenzahnräder (4) auf Zahnringen (5) mit Außen- oder Innenverzahnung, die an den Seitendeckeln (6f 7) festgespannt sind und von der den Zahnringen (5) gegenüberliegenden Seite durch zv/ei ringförmige Elemente (9, 10) gelagert ist, die auf der Planetenwelle (1) angeordnet sind und auf der Laufbahn der entsprechenden glatten Innen- oder Außenringe (10) laufen, wobei zwischen den in Längsrichtung in einem Abstand voneinander angeordneten Zahnringen (5) alle anderen restlichen Zahnräder (2, 12, 13) des Getriebes angeordnet sind«
Planetengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen der Planetenräder (4) mit der Planetenwelle (1) aus Konusflächen bestehen, die mit einem Gemisch aus Leim und feinkörnigem Schleifmittel überzogen sind.
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DE2419839A 1973-04-30 1974-04-24 Planetengetriebe Expired DE2419839C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
PL1973162243A PL89230B1 (de) 1973-04-30 1973-04-30

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2419839A1 true DE2419839A1 (de) 1974-11-21
DE2419839B2 DE2419839B2 (de) 1978-04-27
DE2419839C3 DE2419839C3 (de) 1978-12-07

Family

ID=19962429

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2419839A Expired DE2419839C3 (de) 1973-04-30 1974-04-24 Planetengetriebe

Country Status (6)

Country Link
JP (1) JPS5517857B2 (de)
DE (1) DE2419839C3 (de)
FR (1) FR2227465A1 (de)
GB (1) GB1418284A (de)
NO (1) NO143642C (de)
PL (1) PL89230B1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
PL89230B1 (de) 1976-11-30
DE2419839C3 (de) 1978-12-07
GB1418284A (en) 1975-12-17
NO143642B (no) 1980-12-08
FR2227465A1 (de) 1974-11-22
NO143642C (no) 1981-03-18
DE2419839B2 (de) 1978-04-27
JPS5052465A (de) 1975-05-09
NO741535A (no) 1974-10-31
JPS5517857B2 (de) 1980-05-14

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Legal Events

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