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DE7030490U - Vorrichtung zur kontinuierlichen behandlung von garnen. - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen behandlung von garnen.

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Publication number
DE7030490U
DE7030490U DE19707030490 DE7030490U DE7030490U DE 7030490 U DE7030490 U DE 7030490U DE 19707030490 DE19707030490 DE 19707030490 DE 7030490 U DE7030490 U DE 7030490U DE 7030490 U DE7030490 U DE 7030490U
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DE
Germany
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conveyor belts
belt
gear box
drive
yarn
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Expired
Application number
DE19707030490
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English (en)
Inventor
Heinrich Buddecke
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Individual
Original Assignee
Individual
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Priority to DE19707030490 priority Critical patent/DE7030490U/de
Publication of DE7030490U publication Critical patent/DE7030490U/de
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Description

Dipl.-Ing. W. Walter
Patent- und Zivilingenieur
8371 Bischofsmais
Vorrichtung zur kontinuierlichen. Behandlung von Garnen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Garnen mit gasförmigen oder flüssigen Behandlungsmitteln, wie Dampf, Heißluft, Lösungs- oder Wasclaaitteln o. ä. Sie befaßt sich insbesondere mit der Behandlung von elastischen, hochgedrehten oder stark schrumpfenden Garnen und sit der Aufgabe , solche Garne mit weitaus höherer Geschwindigkeit als bisher üblich der Anlage zu- und aus ihr abzuführen. Zm diesem Zweck sind, w^e durch ausgedehnte Versuche gefunden wurde, eine Vielzahl von neuen Maßnahmen erforderlich, die sich in ihren Wirkungen ergänzen und gegenseitig fördern.
Bekannte Vorrichtungen zur kontinuierlichen Garabehandlmsg, bei der in der Regel auch ein Schrumpfen des Garnfadens eintritt, weisen (z. B. USA-Patentschrift 2.268.866, britische Patentschrift 1.113.650, Schweizer Patentschrift ^6U.S3S) einen Wickelkorb zur Aufnahme der Garnwindtmgen auf, der sich längs durch einen Behandlu^skasten erstreckt und - isi Gegensatz etwa zu rotierenden Haspeln oder V/eifen - undrehbar gehalten ist. Er besteht im wesentlichen aus in Längsrichtung angetriebenen endlosen Förderbändern, die an einem Ende durch einen um den Wicklelkorb rotierenden Fadenführer mit die Förderbänder umschließenden Garnwindungen beschickt werden, die von den Förderbändern durch den Behandlungskasten getragen werden und in diesen·*
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den Behandlungsmxtteln ausgesetzt sind. Um dem Schrumpfen der Garnwindungen während der Behandlung Rechnung zu tragen und das Garn möglichst frei von Spannungen zu halten» kann bei den erwähnten Vorrichtungen der Umfang des Wickelkorbes partiell verringert werden, z, B. dadurch, daß einige Förderbänder, vorzugsweise die unteren, auf einem Teil ihres Wegei durch entsprechende Umlenkrollen näher an die Wickelkorbachse herangeführt werden oder daß die Förderbänder auf ihrer ganzen Länge sich zunehmend einander nähern, so daß sich ein kegelförmiger Hüllkörper ergibt. Der ersterwähnte Weg ist vorzuziehen, weil er auf einem Teil des $tahdlungsweges eine völlige Entspannung des Fadens ermöglicht» so daß hier- die Garnwinäungen nur- auf den oberen Förderbändern frei hängen, um gegen Ende der Behandlung wieder eine genau dosierbare Spannung zu erhalten, wie sie erforderlich ist, um das Garn über Kopf glatt abziehen zu können. Anders dort, wo die Garnwindungen in Dockenform o. ä. abgenommen werden; hierbei können die Garnwindungen bis zur Abnahmestelle völlig spannungsfre bleiben.
Wollte man bei den vorerwähnten bekannten Vorrichtungen die Garngeschwindigkeit erheblich erhöhen (1000 m/min und mehr), so treten, und zwar besonders stark bei elastischen und/oder stark schrumpfenden Garnen, Störungen auf, welche die Anwendung solcher Geschwxndxgkexten unmöglich machen. Durch die Reibung des Garnes in den Zuführkanälen und im Fadenführer, an dessen Mündung das Garn etwa rechtwinklig abgebogen wird, ferner durch die Luftreibung treten so erhebliche Längsspannungen auf, daß dis Förderbänder, um die das Garn gewickelt wr/51d, ihnen nachgaben, 7umal sie über eine erhebliche Länge unterstützungsfrei gespannt sind. Dem hilft die Effindung, dadurch ab, daß am Beschickungsende des Wickelkorbes vor dem Behandlungskasten zur Unterstützung der Förderbänder Keilriementriebe oder Zahnriementriebe vorgesehen sind, auf denen die Förderbänder aufliegen und von denen sie angetrieben v/erden.
Hierdurch wird eine wesentliche Verbesserung"erreicht. Den
wird bei ihrer Entstehung «in sehr stabiler Wickelkörper geboten, dessen Umfang unabhängig von den Spannungen des zulaufenden Garnes nahezu konstant bteifet, woraus? sich auch eine konstante Wickelgeschwindijsjkeit ergibt. Denn dlis Keil- oder Zahn-Rieaentriebe lassen sich wesentlich starker spannen und dadurch steifer nachen als die Förderbänder* die aöglichst dünn sein und sich dea Faden anpassen sollen, ua Druckstellen i» Faden zu vermeiden» die vora alles wShrend der Behandlung irreversibel
In vielen Fällen ist es notwendig» bei Farbwechsel des Garnes auch die Förderbänder auszuwechseln, Hieran »Qssen bei der erf indungsgessäßen Vorrichtung auch die Keil- oder Zahnrieisentriebe teilnehmen. Ua dies zu 4 vereinfachen4 sind g,es5S «tinea weiteren Herksal der !Erfindung alle Rienentriebe an den Außehsexten eines geoeisisasen Getriebekas,tens angebracht. Beschj^Snkt =san sich, wie bei dea gezeichneten Ausführungsbeispiel der Erfindung, auf vier di& in Rechteckforae angeordnet sind, so ist zweckan zwei einander gegenüber liegenden» vertikalen Seiten des fceSiastesiS 3© eis unter€a> und ein oberer· Keilriementrieb angeordnet» deren Rienenscheiben ai-t einander· parallelen Achsen in |e einer gCÄeinsasen Vertikalfebene liegen. Ua die rücklauf enden Trüner der Riesen aus des Sereich der CarnfSden zu bringen» können auf Jeüex* S^ite des Getri-ebekastens die Achsen des oberen und des unteren XeiiriesseniSfieSes gegfenfeinande2» geneigt sein, derart * daS die einander· zugewendeten "ErGaer der Keilrieisen von Getriebekasten einen kleineren Äbsrtandl haä>en als die voneinander· Trüaez*.
Weitere ^erksale des Getx'iebekastens,, welche das Auswechseln der «iiesemtrieae und das Anpassen en die verschiedenartigstren Betx"iei>susst:äkade erleichtern s werden später* anhand der in dei* Zeich nung dargestellten verschiedenen Ausführungsbeispiele der ausführlich
Bei einer bevorzugten Ausführungsförm sind an Getriebekasten Stützrippen als radial zur Fadenführaraehse Auflagen für das vom Fadenführer zugeführte Garn vorgesehen;, deren Auflageflächen im wesentlichen auf einem zur Fadenführerachse konzentrischen Kreis liegen. Dadurch wird der zunächst rechteckige Querschnitt des Wickelkörpers zu einem Vieleck /i umgewandelt und so weitgehend der Kreisform angenähert, so daß. Spannungsschwankungen im Garn vermieden werden. Die Auflageflächen können im Querschnitt mit verschiedenen Krümmungsradien ausgeführt werden, so daß für- steife anä dicke Sams gröSsrs Krüsjsui^srsdien ν^ϊ·- wendet werden als für dünne, flexible Garne.
Ebenso wichtig wie der stabile Wickelkörper für die Gamwindungen; bei ihrer Entstehung ist es, ein vorzeitiges Schrumpfen des Games zu vermeiden, wie es durch aus dem Behandlungskasten austretendes» vorzugsweise gas- oder dampfförmiges Behandlungsmittel geschehen kann. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist deshalb zwischen dem Getriebekasten und dem Behandlungskasten eine Blende angeordnet, welche die freie öffnung des Behandlungskastens innerhalb des Wickelkorbes gegen austretendes Behandlungsmittel abdeckt. Selbstverständlich muß auch die öffnung In der Hand des Behandlungskastens, durch welche die mit dem Garn bewickelten Förderbänder passieren, so klein wie möglich sein, uq eine* Austreten des Behandlungsmittels weitgehend zu vermeiden. Zweckmassig ist die innerhalb des Wickelkorbes angeordnete Blende mehrteilig ausgeführt, so daß die einzelnen Teile in der Weise verstellt werden können, daß lediglich noch Schlitze offen bleibens durch welche die Förderbänder und die von ihen getragenen Garnwindunen passieren können.
Die hohen Garngeschwindigkeiten, welche durEh die bisher bef'schriebenen Maßnahmen ermöglicht werden, erfordern auch eine neue Gestaltung der Vorrichtung dort, wo das Garn Ober Kopf abgezogen wird. An dieser Stelle befinden sich die Ujukehrrollen für die endlosen Förderbänder, und für diese Umkehrrollen müssen zwei verschiedene Bedingungen erfüllt werden: einmal müssen sie in Längs
»tr
- i ι ι
richtung der Vorrichtung verstellbar sein, um die Förderbänder sishr oder weniger spannen und möglichst auch Dehnungen jedes einzelnen Förderbandes gesondert ausgleichen zu können. Zum andern aber hat es sich für den störungsfreien Ober-Kopf-Abzug des Garnes Axt hoher Geschwindigkeit als unerläßlich erwiesen, die Längsspannung im Garn an der Abzugstelle genau einzustellen, um dem Garn auf den Förderbändern die Haftung zu geben, die ein exaktes Abziehen Windung für Windung erfordert. Das bedeutet, daß die Bänder an der Abzugsstelle auch in ihrem gegenseitigen Abst-tnd xcxrt Vcr5tcxxi;ar Sein mtisScn
Zu diesem Zweck ist am Abzugende des Wickelkernes eine Spannvorrichtung für die Förderbänder vorgesehen, bei der als Aufnahme für die Umkehrrolle jedes Bandes eine Säbel dient, in deren horizontale, von oben geschlitzte Schenkel die Achse der Umkehrrolle eingelegt ist, wobei die Gabel mit einer Hülse verbunden ist, die auf der Achse des Wickelkorbes gegen die Kraft einer die Förderbänder spannenden Druckfeder verschiebbar ist. Die Spannung der Druckfeder besticunt somit die naxinale Spannung der Förderbänder. S Das Auswechseln der Bänder, z. B, bei Wechsel der Garnfarbe, ist
sehr vereinfacht, da durch Verschieben der Hülse vorzugsweise durch eine/ Gewindespindel, die Bänder entlastet und dann die Umkehrrollen aus den Gabeln herausgenommen werden können.
Zur Verstellung der Abstände der Bänder voneinander sitzen gemäß einesa weiteren Merkmal der Erfindung die Gabeln der Umkehrrolle an einen Schwenkhebel, welcher zusammen mit einem auf der Hülse axial verstellbaren Rohrflansch und einem an der Hülse angelenkten Stützhebel ein Geradführungsgestänge bildet, mittels dessen die Umkehrrolle auf einer zur Wickelkorbachse rechtwinkligen, im wesentlichen geraden Bahn radial verstellbar ist. Durch diese Ausbildung der *>pannvorricirtung hat die radiale Verstellung der Uinkehrrollen, welche den Umfang des Wickelkorbes und damit die Längsspannung im Garn an der Abzugstelle verändert, keinen Einfluß auf die Längsspannung der Förderbänder.
In enger Verbindung hiermit mußte auch dem Abzugring, wie er beispielsweise bei Garftspulen üblich ist, von denen das Garn über Kopf abgezogen wird und auf den auch bei der hier bet-cliriebenen Vorrichtung nicht verzichtet werdenkann y eine nette Form gegeben werden, welche es gestattet, daß die Größe des Abzugringes 4>-lch dem veränderlichen Umfang des Wickelkorbes an der Abzugstelle anpaßt* Demgemäß sind an den Gabeln Halter für einen Abzugring, vorgesehen, döSo^n Durchmesser größer ist als die UniMliende der Förderbänder und der aus mindestens zwei Teilringen aus Federdraht besteht, deren freie Baden sich überlappen und in den Gabeln in Ümfangsrichtung verschiebbar geführt sind. Ebenso wie bei der vorerwähnten Blende zwischen dem Getriebekasten und dem Behandlungskasten kann es auch an der Austrittsseite des Behandlungskastens zwecki.'Sssig sei <aäs Austreten α von Gasen zu verhindern und das Bedienungspersonal, z. E. beim Betätigen der Spann- und Spreizvorrichtung für die Förderbänder, gegen Belästigung durch heiße Gase oder Flüssigkeiten zu schützen. Dies geschieht durch einen die Austrittöffnung des Behandlungskastens abdeckenden FaItschirm, der vorzugsweise auf den Schwenkhebeln befestigt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
Es zeigen r
Fig. 1 eine Gambehandlungs anlage in Seitenansicht:; Fig- 2 die zii Fig. 1 gehörige Frontansicht;
Fig. 3 in grSSerein Maßstab den Getriebekasten sit Xe:Llries2Erirle£>en in Seitenansicht;
Fig. % eine andere Ausrührungsform der Keilriementriebe; Fig. 5 und! S eine Frontansicht nach Pfeil V in Fig. 3
in zwei verschiedenen Ausführungsformen; Fig. 7 die gleiche Frontansicht wie Fig. 5 und 6 einer ten
Fig. S eise Fssstsssielsi: Säss Pfeil VIII der Fig, 35 i« äss·
in Fig. S cad 7 gezeigten Ausführungsform; Fig. 9 eine LeiirvorricättBag für ein Förderband aus Fig. 3
Fig. 10 einen Stuizfinger/SBsHsig- 3 ist Längsschnitt; Fig- 11 das ©elrlebs sös Fig- 3 ion hordzosalen LSi^gsschnirt; Fig. 12 eine Keilrisaaensch-eil» tsdt Etoppd-XeüräejBji, Ausscjinitrt;
Fig. 13 eine Frontansicht nacJb Pfeil XIII in Fig. *^,i Fig. Vi den rechten Endteil der· Vorrichtung nach Fit. X9 · ■ agin größeren Maßstab,
Fig. IS eine Ansicht nach Pfeil XV der Fig. I1J; Fig. 16 eine Frontansicht nach Pfeil XVII der Fig. 1«*; Fig. 17 einen Schnitt nach der Linie XVII-XVII der Fig. IH.
Die Garnbehandlungsanlage nach Fig. 1 und 2 besteht aus beispielsweise sechs gleichen Wickel- und Fördervorrichtungen 1Oa-IOf* die nebeneinander auf einem Gestell 11 aus Profileisen angeordnet: slttd und deren Äntriebwellen 12 Keilriemenscheiben I3a-13f sit Rillen aufweisen. Die Riemenscheiben 13a-13c sind paarweis« zwei Keilriemen 14a, 14b verbunden, die über Spannscheibeft I5as ISb laufen; dasselbe gilt für die Scheiben 13d-13f, die Keilt»ie»s?i 14e und die Spannrollen 15d, 15e. Zwischen die Rxezsenscfceibeis die zugehörigen Wellen ist jeweils eine Magnetkupplung 1$ (rigeingefügt, so daß jede Welle 12 für sich ein- und abschalter1
.,J-- : /it
Der Antrieb aller KellrlesensclielJbexa erfolgt über einen Keilriemen 17, der die Scheiben 13c und 13d sosie die Keilriemenscheibe 18 eines Motors 19 umfaSt. Der Motor sitzt auf einer durch ein Handrad 20 verstellbaren Wippe 21 s die asa Geste!! 11 schwenkbar befestigt 1st. Die Keilτ»ϊe*np_T>schfyfh& ILS Ist zweiteilig und verstellbar ausgebildet, so H^r sich durch Verstellen der Wippe 21 mit dem Motor 19 mittels des Handrades 20 die Drehzahl der Keilriemenscheiben 13a—13f verändern IaSt.
Die Wellen 12 sind in Kugellagern 22 auf den (Gestell 11 gelagert und weisen auf eines Teil ihrer Lange eine zesntrlsche Bohrung •'auf, die etwa im 3erelch des rechten lagers 22 In einen Fadenführer 2t sündet (Flg. 1, 3, 11). liach rechts setzt sich (Fig. 11) die : Welle 12 fort bis in einen GstriebeJcasten 25, der auf ihr mittels der Lager 2 S und 27 drehbar gelagert ist und weiter untejs in f seinen Einzelheiten I>eschrle2>e» word, Bas zu behandelnde Garn wird
Jh
von Spule» 23 abgenosaen und durch die hoiten Wellen 12 den Fadenfßhrem 2% zugeführt, die aalt deia Hellen auslaufen;* so daS deren freie öffnungen, aus denen die Sarafadeji/austreten, Kreisbahnen beschreiben. Das rechte Ende der Hfellen 12 trägt jeweils ein weiteres Wälzlager 29 (FIg, 11), das £n einem salt dean 6e-£riebekasten 25 verbundenen Flansch 30 sitzt, in dem ein Rohr 31 befestigt 1st. Dieses Rohr erstreckt sdcla iFig. 1) durch die ganze Behandlungsvorrichtung, die in Fig. 1 durch die gestrichelten Linien 32 angedeutet ist und dient als Träger van endlosen Förderbändern» 31a>r31d und einer Abwickelvorrichtung, die In Fig. IU ausführliehea? dargestellt ist und später beschriebe« werden wird.
Die Behandlungsvorrichtung 32 kann beispielswölse ein DSapfraua sein. Es kann zweckmäßig sein, jeder der sechs Wickel- und Fördervorrichtungen 1Oa-IOf eine eigene BehandlungsVorrichtung zuzuordnen. In andern Fällen erweist es sich als vorteilhaft, alle TJehandlungsvorrichtungen einer Anlage in ein&a ges&insa&en Gehäuse zusammenzufassen. der Behandlungsvorrichtung 32 sind jeweils Fadenwächter 33 angeordnet, durch welche die GarfiZüfuhr*
Garnabnahme synchronisiert werden.
Der Getriebekasten 25 CFig. 11} besteht aus eines Gehäuse 34, das drehbar auf der Welle 12 gelagert ist und den Flansch 30 mit dem Rohr 31 trägt» Die beiden Vertixalseiten des Gehäuses 34 sind durch Deckel 35 und 36 /a^geaecict. Die Deckel sind durch Paßstifte 37 auf dem Gehäuse 34 fixiert und durch drehbare Knebel 38 abdichtend aufgepreßt, so daS sie leicht abgenommen werden können. In dem Gehäuse sind vier Querwellea 39a—33d gelagert. Die Querwelle 39a ist mit der Antriebwelie 12 durch einea Schneckentrieb 40 verbunden und treibt über Zahnräder 1Jl3 K2 die Querwelle 39b an. Auch die Querwellen 39c und 39ä sind durch Zahnräder 43, 44 xaiteinander verbunden. Die Verbindung der Querwellen 39b und 39a erfolgt durch zwei Wechselnder 45 und 46, die in den Deckel 3£ gelagert und durch StecKverbindunges »it des QuerseXles 3 S3 jvr*?_ 39s gekuppelt sind* Durch Ändern diesser leicht zugänglichen Wechselräder läßt sich das Drehzahlverhältnis von de:? Antriebwelle 12 zur Querwelle 39d in weitem Umfang für jede Wickel- und Fördervorrichtung gesondert verändern. Oberhalb der Querwelle 39d befindet sich eine zweite, gleichartige Querwelle 39e (Fig. 3), die in Fig. Ii nicht sichtbar ist. Sie ist ebenfalls/einem Zahnrad, entsprechend dent Zahnrad 43 der Fig. 11, versehen und über ein Umkehrzahnrad 47 dig. 3) mit dem Zahnrad 44 verbunden- Im Betrieb laufen die beiden Querwellen 43 also mit gleicher Geschwindigkeit, in gegenläufiger Drehrichtung.
Mit diesen beiden Querwellen sind durch Steckverbindungen je zwei Ktfeilriemenscheiben 48a-48d verbunden, die in den Deckeln 35 und gelagert sind. Sie bilden zusammen mit nicht angetriebenen, verstellbaren Umkehrrollen 49a-49d und vier Keilriemen 50a-50d vier Keilriementriebe, deren nach außen weisende Trümer an der Unterseite bzw. Ober-seite des Getriebekastens parallel zueinander liegen. Diese Trümer der unteren Keilriemen 50a, 50b laufen über je eine Stützrolle 51a und 51b, die ortsfest am Gestell 11 gelagert ^ind und denen Gegendruckrollen 52a, 52b zugeordnet sind, die an den Getriebedeckeln 35, 36 gelagert sind. Die Keilriementriebe tragen die Förderbänder 31a-31d und dienen zu äeren Versteifung,
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so daß sie die Zugspannungen des vom Fadenführer 2^ zugeführten und in Windungen auf die Förderbänder aufgebrachten Garnes 53 aufnehmen.
Weiterhin tragen die Deckel 35 und 3 6 je zwei Leitvorrichtungen 5^3-54α für die rückläufigen Trümer der Förderbänder 31a-31d, deren : eine in Fig. 9 im Querschnitt dargestellt ist. Sie dienen dazu,
I die Förderbänder im Bereich der Keilriementriebe seitlich so zu
\ führen, daß sie exakt auf die Keilriemen auflaufen.
' Schließlich sind am Gehäuse des Getriebes je drei nach oben bzw. j CScZttribcen);
j «sch unten vorstehende -Stützfinger/6b angebracht, als etwa in
ΐ der Rotationsebene der Fadenführeröffnung liegen. Auf ihnen wird
das zugeführte Garn aufgewickelt; ihre das Garn aufnehmenden Oberi flächen 55 liegen zusammen mit den äußeren Kanten der Keilriemen
\ SOa-SOd etwa auf einer Kreisbahn um die Rotationsachse des Fadenfüh-
I rers 2*». Ihr Zweck ist, die Form der vom Faden gebildeten Garn-
I windungen als Vieleck auszubilden und so möglichst der Kreisform
anzunähern, ura Spannungsschwankungen in dem zugeführten Garnfaden zu unterbinden. Die Aufnahmefläche 56 ist geneigt, so daß die Garnwindungen, die sich durch die beim Aufwickeln entstandene • Spannung zusammenziehen wollen, in Richtung auf die Förderbänder
> zu von den Stützfingern abgleiten, wobei sich die Umfangslänge
I der Garnwindungen verkürzt und eine Entspannung des Fadens er-
] folgt. Um hierbei die unterschiedlichen Elastizitäten der Garne
XH berücksichtigen zu können, sind die Stützfinger 55 durch eine Spindel 57 axial verstellbar und durch eine Kontermutter 58 arretierbar. Je nach der axialen Stellung der geneigten Aufnahmeflächen 56 kommt das Garn in größerem oder kleinerem Abstand von der Rotationsachse zur Ablage, eo daß der Umfang der Garnwindungen i bei der Aufwicklung größer oder kleiner ist.
Die Keilriemenscheiben 48a-U8d können, wie in Fig. 5/ auf jeder
I Seite des Getriebekastens mit einander parallelen Achsen in einer
f gemeinsamen Vertikalebene liegen. Fig. 7 zeigt eine Modifikation,
I · bei der die Achsen der Keilriemenscheiben 48a''-48d· paarweise
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ιι-; ·
einen Winkel miteinander bilden, derart, daß die einander zugewendeten Trümer der Keilriemen weiter innen liegen als die die ΤΟτάετ^ bänder tragenden Teile, so daß die rückläufigen Riementrflnier die Garnwindungen nicht berühren können. Fig. 8 zeigt die Umkcfirrollen 49a'und 4 9c1 für diese Modifikation des Getriebekastens.
Die beschriebene Bauart mit zueinander geneigten Wellen der Keilriemenscheiben ermöglicht eine weitere Modifikation nach Fig. 6, bei welcher die Durchmesser der angetriebenen Keilriemenscheiben ISa5 f - Wa" größer sind als ihr Ächsabstand. Hit ihnen können Anordnungen der Förderbänder gebildet werden, deren Umfrfang gröSer r ist als in der Ausführung nach Fig. 5.
Durch die leichte Abnehmbarkeit der Getriebedeckel 35 und 36, in denen jeweils alle Keilriemenscheibe und die Wechsel-Zahnräder 45 undi 46 gelagert sind, kann die Behandlungsvorrichtung sehr unterschiedlichen Verhältnissen leicht angepaßt werden.
Fig. 4 zeigt eine Modifikation der Vorrichtung, bei welcher die üs&ehrrollen 49at1-49d" nicht an den Deqkeln des Getriebekastens 25, sondern auf den Rohr 31 angebracht sind. Nur die oberen Förderbänder 31c und 31d erstrecken sich über die ganze Länge der Vorrichtung und durch den Behandlungsraum 32. Die unteren Förderbänder 3ia» 31b dagegen sind schon vor dem Behandlungsraum um Umkehrrollen C 59a, 59b geführt. Diese Bauart ist geeignet, wenn die Garnwindungen as Ende der Vorrichtung nicht Ober Kopf abgezogen, sondern in Strangjfora abgenoassn werden soll. Die Garnwindungen werden dann, nur auf den oberen Förderbändern frei hängend, durch den Behandlungsraum getragen*
in d&T· AusfShrungsfora nach Fig. 1 ist ebenfalls eine solche Entspannung äier Garnwindungen während der Behandlung vorgesehen. Sie geschieht hier dadurch, daß die unteren Förderbänder 31a, 31b über Rollen SO geleitet »erden, die in veränderlichen Abständen von dem Rohr 31 feststellbar· sind. Auch auf diese Weise hängen die Garn- *rf_ncftzngen «ahx^ad der Behandlung frei und spannungslos und werden nur von can oberen Förderbändern 31c, 31d transportiert, während sie aia Bade der Vorrichtung durch die unteren Förderbänder wieder die Spannung erhalten können3 die erforderlich ist, van. das Garn über
I t I
Kopf abziehen zu können.
das Austreten von Gasen und Dämpfen aus dem Behandlungsraum zu behindern und vor allem auch den Getriebekasten 25 davor« zu schützen, ist nach Fig. 11 und 13 auf dem Flansch 30 eine Blende 61 angebracht, die aus zwei Blechen 62a, 62b besteht. Diese Bleche sind mittels Flügelschrauben 63 festgefcleoat und können so eingestellt werden, daß sie die Förderbänder 3ia-3id gerade nicht berühren, im übrigen aber den freien Querschnitt innerhalb der Garnwindungen möglichst vollständig verschließen. Der Rauja außerhalb der Garnwindungen ist durch das GehSuse der* Behandlungsvorrichtung 32 abgedeckt.
In Fig. 12 ist eine andere Bauart der Keilriementriebe gezeigt, bei ztfei gÄrallele Keilriemen 6H verwendet werden, deren die 3ta-31d tragende Oberflächen durch ein Deckband 65 abgedeckt sind. Das Deckband! weist einen in Längsrichtung verlaufenden Führungsvorsprung 66 auf, der in einer Ringnut der Keilriemenscheibe liegt, und auf der Außenseite eine Aussparung für das Förderband 31a. Durch einen überstehenden Rand des Deckbandes 65, der durch die Garnwindiangea 53 uagebogen wird, sind d.e Kanten der Riemenscheiben abgedeckt, so daß das Garn weder mit den Scheiben noch sait den Keilriemen 61* in Berührung kommt. Diese Bauart err&glicfrt es» ibei Farbwechsel des Garnes rasch die Förderbänder und/ oder die Deckbänder auszuwechseln, um ein€ Abfärben zu vermeiden. Die Verwendung von zwei parallelen Keilriemen ist bei Garben zweck-BäSig, in denen beia Aufwickeln besonders starke Spannungen entstehen.
Am rechten Ende der Vorrichtung nach Fig. 1 ist eine Spannvorrichtung für die Förderbänder angeordnet, die in einzelnen in :§ig. I1J-I? dargestellt ist. Sie ist auf einer Stange 67 montiert, die in Endabschnitt des Rohres 31 befestigt ist. Auf der Stange sitzt, durch eine Druckfeder 68 belastet, eine axial verschiebbare Hülse 69, die durch eine Zapfenschraube 70 gegen Verdrehen
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ilicU
gesichert Ist, Die Hülse 69 stützt<Mber ein Kugellager 71 gegen «ins Kappe 72, 4i& durch radiale "Sapfenschraubeitiin einer Ringnut der Hülse axial gehalten ist, Die Kappe 72 trägt eine Gewindespindel 7M, die in einem Gewinde der Stange 67 ver-schraubbar ist. Durch Drehen der· gerändelten Kapp« 72 kann soait die Hülse 69 axial verstellt werden«
Auf der Hülse 69 ist ein Rohrflanach 75, durch eine Druckfeder
76 belastet, axial verschiebbar und stützt sich über ein Drucklager 77 auf einer Mutter 78 ab, die, wie ein Vergleich der oberen und der untsreja Hälfte der Fig. Id erkennen läßt, auf der Hülse SS verschraubbar und hierfür zweckmäßig gerändelt ist. Die Hülse 69 und der Rohrflansch 75 sind durch eine Zapfenschraube 79 drehfest miteinander verbunden.
Auf dem Rohrflansch 75 sind vier Schwenkhebel 80 angelenkt, welche Lenker 81 tragen, die ihrerseits an der Hülse 69 angelenkt sind. Am freien Ende sind die Schwenkhebel 80 gegabelt. Die Gabeln tragen rrSiiSR S2, die siittig in Querrichtung von durch Muttern 83a verstellbaren Gewindostiften 83 durchsetzt sind, auf denen Gabeln sitzen. Die Arme der Gabeln 84 sind nach oben geschlitzt, umdie Achsen von Umkehrrollen 85 für die Förderbänder 31a-31d aufzunehmen. Ferner sind an den Gabeln 84 noch einstellbare Stützrollen 86 vorgesehen, die an den Wellen 82 anliegen und ein Verdrehen der Gabeln 84 um die Gewindestifte 83 verhindern, das Schwenken der Gabeln um die Wellen 82 jedoch zulassen. Die Länge der wirksamen Hebelarme der Lenker 81 und der Schwenkhebel 80, sowie deren Anlenkpunkte sind so gewählt, daß sich durch Verschrauben der Mutter 78 auf der Hülse 69 für die Wellen 82 radiale Wege ergeben, die im wesentlichen geradlinig sind. Auf diese Weise ist es möglich, den Umfang des durch die Förderbänder 31a-31d gebildeten Vielecks am Ende der Vorrichtung zu verkleinern oder zu vergrößern, um ihn der Länge der - mehr oder weniger geschrumpften - f-arnwindungen anzupassen und diesen Windungen die zum Abziehen über Kopf erforderliche Spannung bzw. Halterung zu geben.
Durch die Gewindestifte 83 kann jede Umkehrrolle 85 -einzeln verstellt und dadurch jedes der Förderbänder 31a-31d gesondert gespannt werden, wobei die Gabeln 84 um die Wellen 82 frei schwenkbar sind, so daß sie dem Zug der Förderbänder frei folgen können. Durch Verschrauben der Kappe 72 können alle Förderbänder gemeinsam gespannt werden.
den Außenseiten der Schwenkhebel 80 ist ein harmonikaaz-fclger Faltschirm 87 befestigt, der gegen aus der» "Behandlungsvorrichtung austretende Gase oder Dämpfe schützt.
An des Gabeln 8*i sind schließlich Halter 88a-88d vorgesehen, In »eichen ein Abzugring 8S befestigt bzw. geführt ist. Er besteht aus zwei Teilringen 89a, 89b von etwa Kreisform, die in den Haltern 88b und 88c befestigt sind. Die freien Enden der TeIl-3?Inge 89a und 89b sind etwas stärker eingerollt und in den Baltsrss 88a und 88d geführt, wo sie sich beim radialen Verstellen der ifcakehrroilesi 85 gegeneinander verschieben. So paßt sich der Baircjtaesser1 des Abzagrlages 89 der Größe der abzuziehenden Garnwisidungea an. «5aa£t der· ablaufende Faden sich an den Haltern 88a-88ä nidat: verhakt, sind an den Haltern Scheiben 9Oa-9Od mit einer en AuSenkontur befestigt, Vielehe nach außen vorsteht.

Claims (1)

  1. Jnmeldgr: ; , Blieiofsi^s;; aä 13. äug.
    Heinrich Buddeeke Hein Zeichen: /.-*
    Göppingen - 2^7 /W/S
    Vertreter;
    Dipl.-Ing. W- Saltez- " -
    Patent- und givilingenieur
    8371 Bisclioxsi^is
    1. Yorrieirtang zua: koEtinuierliclien Behandlung
    von Garnen, ins Desondere von elastischen tanä/o.4erstark schrumpfenden Garnen, sit gasförmigen oder
    flüssigen Benandlungsnaitteln, z.B. lösungsmitteln, I mit einem unörelibar gehaltenen ^ickelfooro, der sicn
    längs durch einen Bsiiandlimgslcasieii erstreckt und aus in Längsrichtung angetriebenen endlosen Förderbändern gebildet ist und an einem Ende durch einen um ihn rotierende^i Padenf üiirer mit die ISrderbänder^ unschließenden Garnwindungem beschick* wird, wobei der Umfang des Wickelkorbes, z.BU durch Esx&wfiXkren einiger Förderbänder an die Wickelkorbachse, partiell verringert werden kann, und wobei das Garn an andern Bnde des
    Wickelkorbes über Kopf abgezogen odier in Dockenform
    o.a. abgenommen wiSd,
    dadurch gekennzeichnet, däS sm Beschickungsende des
    Wickelkorbes vor dem Behandlungskasten (32) zur Unterstützung der Förderbänder (31a - 31d) Keilriementriebe (48a - 5Od) oder Zahnriementriebe vorgesehen sind, auf denen die Förderbänder (31a - 31d) aufliegen und von denen, sie artgetrieben werden.
    103049020.6.73
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    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet:, daß alle Keilriementriebe an den Außenseiten eines gemeinsamen Getriebekastens (25) angebracht sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit vier Keilriementrieben für vier Eörderbänder, die in Rechteckform angeordnet; sind, dadurcli gekennzeichnet, daß an zwei einander gegenüberliegenden, vertikalen reiten des Getriebekastens (25) 3e ein unterer (5oa, 5ob) und ein oberer (5oc, f?od) Keilriementrieb angeordnet ist, deren Riemenscheiben (48a - 49d) mit einander parallelen Achsen in je einer gemeinsamen Vertikalebene liegen
    4· Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß -in Abänderung- auf jeder Seite die Achsen des oberen (5oc, 5od) und des unteren (5oa, 5ob) Keilriementriebes gegeneinander geneigt sind, derart daß die einander zugewendeten Trümer der Keilriemen vom Getriebekasten (25) einen kleineren Abstand haben als die voneinander abgewendeten Trümer (Pig· 7 und 8)
    5:
    5* Vorrichtung nach Anspruch 4» dadurch zeichnet, daß die Durchmesser mindestens d#r »ngetrlebenen Riemenscheiben (48a1· - 48d") Jedes Paar«s größer sind als ihr Achsabstandi uaä daß di*se Scheibe« derart gegeneinander versetzt sind_, daß der untere Rle«entrieb (5ob) einen kleineren Abstand vora Getriebekasten (25) hat als der obere (5od) (Fig. 6).
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 53 dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebachsen der Keilriessenscheiben (48a - 48d) mit den. zueinander- parallelen Abtriebachsen (39d) des Getriebes durch Kegelräder oder Klauenkupplungen verbunden sind*
    7« Vorrichtung nach einen der JLnsprÖcke 3 Ms 6» dadurch gäkennseichnet, daß an den bsidea Außenseiten; des Getriebalasteias (25)* an welchen <5iie triebe {48a « Sod;) angeordnet sind, gea C54a - 54d) iür das rüclclaufexsde Trua der Förderbänder vörgssehea sind.
    8. Yorrichtung nach eines der JLnspjpSclie 2 äis ?» dadurch gekennseiclmet, daö der Getiriebekastea (25) drehbar- auf einer ^upteirtriebirelie (12) gelagert ist und daS nindestens an einer Seite des ßetriebelcastens ^mterΏalb des unteren Traums des unteren Seilriesentriebes (5oa, 5ob) eine ortsfeste Stützrolle {51a, 51Ό) vorgesehen ist, aui »elcher der Seilxie-Een {5oa, 5ob) zur ¥erhi nderang der Breiung des Getriebekasteiis sicii abstutzt-
    9* Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Stützrolle {£ta, 51b) eine Gegendruckrolle (52a, 52b) am Getriebekasten (25) angebracht ist.
    10. Vorrichtung nach einem der Anspruchs 2 bis 9# gekennzeichnet durch Stützrippen (55) als radial zur Faaeniührerachse verstellbare Auflagen xur uät ¥öa Fadenführer (24) zugeführte Garn (55), deren Auflageflächen im wesentlichen auf einem zur Fadenführer- | a«hse konzentrischen Kreis liegen«
    11.' Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrippen (55) eine ia Förderrichtung der Förderbänder (31a - 31d) sich, der Fadenführerachse nähernde, geneigte Auflagefläche (56) aufweisen und parallel zu dieser Achse einstellbar &ind (Fig. 10).
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Getriebekasten (25) mindestens drei, durch Zahnräder (41 - 46) miteinander verbundene Querachsen (39a - 39d) vorgesehen sind, wel che die in Längsrichtung liegende Hauptantriebwelle (12) rechtwinklig kreuzen und deren erste (39a) mit der Hauptantriebwelle (12) durch einen Schneckentrieb (40) verbunden ist, während die letzte (39d) «it den treibenden Riemenscheiben (48a - 48d) der
    13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebekasten (25) beidseitig je •inen abnehmbaren Deckel (35, 36) aufweist, in dem die Xeilrienensciieiben (48a - 48d, 49a - 49d) gelagert sind, wobei die Verbindungen der angetriebenen Keilxiemen- «c&eiben (48a - 48d) mit der letzten Querwelle (39d) «ls Steckverbindungen ausgebildet sind.
    14· Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gskennmeiehnet, daß in. einem der abnehmbaren Deckel (36) mindestens ein Paar Wechselräder (45, 46) gelagert ist und daß die Verbindungen dier Wechselräderwellen mit den zugehörigen Querwellen (39b, 39c) als Steckverbindungen ausgebildet sand.
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    15· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch eine zwischen dercs Getriebekasten (25) und dem Behandlungskasten (32) angeordnete Blend© (62a, 62b), welche die freie Öffnung des Behandlungskastens innerhalb des V/ickelkorbes gegen austretendes Behandlungsmittel abdeckt (Fig. 13)·
    16. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch ein zwischen den Keilriemen (64) und das Förderband (31a - 31d) eingelegtes Deckband (65), das einen über den äußeren Scheibenrand überstehenden, biegsamen Rand bes^itzt (Fig. 12).
    17· Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckband (65) auf seiner Unterseite mit einem, in Längsrichtung verlaufenden Führungsvorsprung (66) versehen ist, der in eine Nut auf der Oberseite des Keilriemens oder in eine Ringnut im Umfang der Keilriemenscheibe eingreift (Fig. 12).
    18. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden., dadurch gekennzeichnet, daß jeder Keilriementrieb aus zwei parallelen Keilriemen (64) besteht.
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    19» Yorriehtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnetT daß am Äbzugende des Wickelkorbes eine Spannvorrichtung für die Förderbänder (313· - 3"Jd) vorgesehen ist, "bei der als Aufnahme für die Uiskehrrolle (85) jedes Bandes eine Säbel (84) dient, in deren horizontale, von oben geschlitzte Schenkel die Achse der Umkehrrolle £85) eingelegt ist, wobei die Gabel (84) mit einer Hülse (69) Verbundes ist., die auf der Achse (6?) des '#iekelk©rbes gegsn die Sraft einer die Förderbänder spannenden Druckfeder (6S) verschiebbar ist (Fig. 14)*
    2Ö- Yorrichtung nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (84) der Umkehrrolle £85) an einea Sc&vei&bebel (80) sitzt, welcher zusammen mit eiiiea aai der Hülse (69) axial verstellbaren Rohrflansch (75) «nd einen zn der Hülse angelenkten Stützfcefeel (81) ein Geradfühxiaigsgestänge bildet, mittels die UsJcelhrrolle (35) auf einer zur Wickelkorb-(67) rechtwinkligen, Im wesentlichen geraden Bahn radial verstellbar: ist
    21. Yorrielrtn g nach, lsspmich 19 oder 20} dadurch. geke22Hzeicli3iet3 daS an den Gabeln (84) Halter (88a — SSd.J £öir einen Abzugring "iro2*geseiien sind, dessen Durch— sesse3r größsx· isx ^1Ia die Ifehüllende d$r Förderbänder UEn der aus rojidesxens zi^ei 5eilringen (89a» 89b) aus Federdraht hestehX, deren freie Enden sich überlappen land in den Gabeln (88a, 88d) in Umfangsrichverschiebbar geführt sind (Pig· 15}·
    22. YoTX±<chtung nach, einem öer Jbisprüche 19 his 21, gekennzeichnet: durch einen die Austrittöffnung des BahandltangsSgpstens abdeckenden SaXtschrie (87), «fceir
    aai den SciarenMiebelK (80) befestigt ist.
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