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DE1138668B - Zwirnvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Kordzwirn - Google Patents

Zwirnvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Kordzwirn

Info

Publication number
DE1138668B
DE1138668B DED23049A DED0023049A DE1138668B DE 1138668 B DE1138668 B DE 1138668B DE D23049 A DED23049 A DE D23049A DE D0023049 A DED0023049 A DE D0023049A DE 1138668 B DE1138668 B DE 1138668B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
yarn
balloon
rollers
twisting device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED23049A
Other languages
English (en)
Inventor
Norman Edward Klein
Edward Joseph Wright
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Milliken Research Corp
Original Assignee
Milliken Research Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1955D0020443 external-priority patent/DE1074457B/de
Priority claimed from US512552A external-priority patent/US2914903A/en
Application filed by Milliken Research Corp filed Critical Milliken Research Corp
Publication of DE1138668B publication Critical patent/DE1138668B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/26Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre with characteristics dependent on the amount or direction of twist
    • D02G3/28Doubled, plied, or cabled threads
    • D02G3/285Doubled, plied, or cabled threads one yarn running over the feeding spool of another yarn

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Zwirnvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Kordzwirn In dem Patent 1074 457 ist eine Zwirnvorrichtung, insbesondere für die Herstellung von Kordzwirn beschrieben, bei der zum Verzwirnen der Garne das von einer ersten Lieferspule kommende Garn in Form eines Ballons um eine zweite, stillgehaltene Lieferspule herum bewegt wird und bei welcher am freien Ende des Fadenballons von dem Fadenballon angetriebene umlaufende Fadenführungen angeordnet sind, die die zu verzwirnenden Garne unter vorbestimmten, vorzugsweise etwa gleich großen Winkeln gegenüber der Achse des zusammengedrehten Zwirns in einem freien Vereinigungspunkt zusammenführen.
  • Nach der Erfindung schließen bei der Zwirnvorrichtung nach dem Hauptpatent die von dem Fadenballon angetriebenen drehbaren umlaufenden Fadenführungen Rollen ein, die jeweils von einem der zu verzwirnenden Garne umschlungen sind und so untereinander durch Getriebe verbunden sind, daß die Rollen zwangläufig mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit laufen.
  • Bei dieser neuen Ausbildung der Zwirnvorrichtung nach dem Hauptpatent werden die Garne dem freien Vereinigungspunkt nicht nur unter dem gleichen Winkel, sondern auch noch mit der gleichen Geschwindigkeit zugeführt, so daß die Gleichmäßigkeit des Kordzwirns noch verbessert wird.
  • Die vor dem Vereinigungspunkt angeordneten, jeweils von einem der Garne umschlungenen und durch Getriebe untereinander verbundenen Rollen sind von einer Kordzwirnvorrichtung bekannt, bei der die Lieferspulen gleichmäßig über den Umfang verteilt auf einem umlaufenden Träger angeordnet sind.
  • Wenn der Fadenballon im Zusammenwirken mit der am Fadenaustritt aus der Zwirnspindel angeordneten Garnspeicherfiäche seine Spannungsregelung ausübt und dabei den Umschlingungswinkel an der Garnspeicherfläche ändert, ändert sich auch die Zulaufrichtung des Garns zu der Rolle. Damit keine Störung bei dem Auflaufen des Garns auf die Rollen auftritt, sollte das Garn auch bei einer Änderung des Umschlingungswinkels an der Garnspeicherfläche immer etwa in der Rollenmittelebene bleiben. Hierzu werden die Rollen zweckmäßigerweise mit ihrer Drehachse etwa senkrecht zu der Oberfläche des von dem Ballon gebildeten Rotationskörpers und vorzugsweise die verlängerte Achse der Zwirnspindel in einem gemeinsamen Punkt schneidend angeordnet.
  • Das die Rollen verbindende Getriebe kann darin bestehen, daß jede Rolle fest mit einem Zahnrad verbunden ist und diese mit den Rollen verbundenen Zahnräder in ein lose auf seiner Achse sitzendes gemeinsames Zahnrad eingreifen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Zwirnvorrichtung nach der Erfindung; Fig.2 ist ein in größerem Maßstab gezeichneter Schnitt längs der Achse der neuen umlaufenden Fadenführeinrichtung für die Garne; Fig. 3 zeigt die Fadenführeinrichtung nach Fig. 2 im Grundriß; Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausbildungsform einer umlaufenden Fadenführeinrichtung für die Garne.
  • In Fig. 1 ist die Gesamtanordnung einer Zwirnvorrichtung nach der Erfindung gezeigt. Mit der Bezugsziffer 11 ist eine erste Lieferspule bezeichnet. Von dieser wird das Garn X durch eine Garnführungsöse 13 hindurch abgezogen. Anschließend läuft das Garn X durch die Fadenbremsen 15 hindurch, um eine Leitrolle 15a mit einer Führungsnut herum in die hohle Zwirnspindel 16, die mit ihrer Achse gegenüber der Senkrechten etwas geneigt auf einem Rahmen 17 angeordnet ist. Aus der Spindel tritt das GarnX ausläuft über eine Fadenspeicherrinne 47 und dann durch einen frei fliegenden Ballon hindurch den insgesamt mit dem Bezugszeichen 88 bezeichneten, durch den Ballon angetriebenen umlaufenden Fadenführungen zu, die gemäß der Erfindung eine besondere Ausbildung besitzen.
  • Innerhalb eines auf der Spindel 16 drehbar gelagerten Gehäuses 60, das durch ein Gewicht 60 a an dem Mitnehmen durch die Spindel gehindert ist, befindet sich die zweite Lieferspule, von der das Garn Y abgezogen wird, das durch eine zentrale Dünung in den Deckel des Gehäuses 60 durch die auf dem Deckel angebrachte Fadenbremse 78 und ebenfalls der umlaufenden Fadenführeinrichtung 88 zuläuft. Bei den Fadenbremsen 78 kann es sich um solche handeln, welche auf den Faden eine konstante Bremswirkung ausüben. Die Fadenbremsen können jedoch auch solche mit selbsttätiger Spannungsregelung sein.
  • Von der umlaufenden Fadenführeinrichtung 88 laufen die Garne zu dem freien Verein bQungspunkt und dann als Zwirn über das angetriebene Abzugwalzenpaar 144, 146 zu der über eine Ringkupplung 186 und eine Berührungswalze 154 angetriebenen Aufwickelspule 152.
  • Auf dem Deckel des Gehäuses 60 ist eine Tragkonstruktion 72 befestigt, die am oberen Ende eine Klemmhülse 77 besitzt, in der die Lagerhülse 100 der umlaufenden Fadenführungen 88 festgehalten ist.
  • Die umlaufende Fadenführeinrichtung 88 ist in ihren Einzelheiten in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Sie umfaßt eine Welle 90, die an ihrem oberen Ende einen Kopf 92 mit zwei voneinander abgewandten, nach oben und innen geneigten ebenen Flächen 93 aufweist. Die Welle ist mittels zweier Wälzlager 94 und 96 in der Hülse 100 gelagert, die von der Klemmhülse 77 (Fig. 1) festgehalten ist. In jeder der ebenen Flächen 93 des Kopfes 92 ist eine Bohrung 102 vorgesehen, deren Achse senkrecht zur Ebene der betreffenden Fläche steht. In jeder der Bohrungen 102 ist ein Achsstummel 106 eingeschraubt, auf welchem eine Fadenrolle 116 bzw. 116' drehbar gelagert ist. Die Rollen weisen am Umfang eine tiefe Rille 118 auf; sie sind in einem Stück mit Kegelzahnrädern 120 bzw. 122 verbunden, welche in ein kronenförmiges Kegelrad 126 eingreifen, das auf der Welle 90 frei drehbar gelagert ist und die Hülse 100 nicht berührt. Die ganze Fadenführeinrichtung 88 wird in Längsrichtung durch eine auf das untere Ende der Welle 90 aufgeschraubte Mutter 129 zusammengehalten.
  • Durch die Welle 90 und den Wellenkopf 92 erstreckt sich ein Kanal 130 hindurch. In das obere Ende des Kanals 130 ist das eine Ende einer trogähnlichen Garnführung 132 eingepreßt, die sich von dem oberen Ende des Kanals aus nach oben und seitlich zu der Rolle 116' erstreckt. Die Garnführung 1,32 endet in einer Lippe 134, die sich etwa tangential zur Umfangsfläche der Rille 118 der Ro1Qe 116' erstreckt. Der seitliche Teil der Garnführung 132 trägt einen nach oben ragenden Halter 133 aus Blech, an dem ein von dem Garn umschlungener Fadenbremsstift 135 befestigt ist. Die Spannung des Garns Y auf seinem Weg zu der Rolle 116' ist im wesentlichen durch die Einstellung der Fadenbremsen 78 bestimmt. Es hat sich gezeigt, daß dann, wenn ein Garn geringer Bruchfestigkeit, z. B. ein Kunstseidegarn, mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit durch die Vorrichtung hindurchläuft, einzelne Fäden brechen können, da das Garn zwischen der Rolle 116' und den Fadenbremsen 78 gezwirnt wird. Faden-- bzw. Faserbrüche lassen sich bei derartigen Garnen vermeiden, wenn man dem Garn Y kurz vor seiner Berührung mit der Rolle 116' eine zusätzliche Spannung verleiht. Diese zusätzliche Spannung wird durch den vom Garn Y umschlungenen Bremsstift 135 aufgebracht, der oberhalb der trogähnlichen Garnführung 132 angeordnet ist; durch sie wird die durch die Fadenbremsen 78 aufgebrachte Spannung in dem Zwirnungsbereich des Garns Y herabgesetzt, so daß das Auftreten von Faden- bzw. Faserbrüchen in dem Garn vermieden wird. Da man somit in dem Garn Y eine verhältnismäßig hohe Spannung aufrechterhalten kann, wird es durch die verhältnismäßig hohe Spindeldrehzahl, die erforderlich ist, um dem durch das Garn X gebildeten Ballon eine zu der Spannung des Garns Y passende Spannung zu verleihen, möglich, hohe Fertigungsgeschwindigkeiten zu erreichen.
  • An dem Wellenkopf 92 ist eine Garnführungsöse 136 befestigt (Fig. 3), deren Achse sich mehr oder weniger tangential zur Umfangsfläche der Nut 118 der Rolle 116 erstreckt.
  • Die Drehbewegung des die zweite, innere Lieferspule und das Gehäuse 60 in Form des Ballons umkreisenden Garns X bewirkt eine entsprechende Drehbewegung der Fadenführeinrichtung 88, da cfias Garn X an der Garnführungsöse 136 angreift. Wenn sich die Fadenführeinrichtung dreht, leiten die von den Garnen X und Y umschlungenen Rollen 116 und 116' die Garne ständig unter im wesentlichen dem gleichen Winkel dem freien Vereinigungspunkt bzw. Zwirnpunkt zu.
  • Der Lauf der Garne durch die Zwirnvorrichtung hindurch wird durch die Abzugsrollen 144 und 146 hervorgerufen. Die Garne versetzen die Rollen 116 und 116' in Drehung. Da die Rollen 116 und 116' durch das Zwischenrad 126 formschlüssig miteinander verbunden sind, muß eine Drehbewegung der einen Rolle eine entsprechende Drehbewegung der anderen Rolle hervorrufen. Wenn die Garne richtig eingefädelt sind, ist es somit unmöglich, daß sich das eine Garn mit einer höheren Laufgeschwindigkeit durch die Zwirnvorrichtung hindurchbewegt als das andere Garn.
  • Die eingefädelte Fadenführeinrichtung 88 dreht sich bei einer Zwirndrehung in S-Richtung, in Fig. 3 gesehen, entgegen dem Uhrzeigersinn. Die geometrischen Verhältnisse der Rollen 116 und 116' sowie des Getriebes 120, 122, 126 sind so gewählt, daß die Garnlaufgeschwindigkeit der Garne X und Y innerhalb des gewünschten Zwirnungsbereichs zu einer solchen Drehgeschwindigkeit der Rollen führt, daß sich das Zwischenrad 126 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, jedoch mit einer resultierenden Drehzahl, die etwas geringer ist als diejenige der umlaufenden Fadenführeinrichtung. Das Zwischenrad 126 trifft auf Luftwiderstand, außerdem ist Lagerreibung und Reibung an den Zähnen des Zwischenrads vorhanden. Dadurch wird ein der Drehung entgegengesetztes Drehmoment aufgebracht. Man kann ein zusät: t.:caes L":umomert hervorrufen, indem man am Umfang des Zwischenradkörpers Flügel 140 vorsieht. Da das Zwischenrad 126 langsamer umläuft, als sich die Rollen 116, 116' um die verlängerte Achse der Zwirnspindel drehen, gegenüber dieser Drehung also zurückbleibt, wird die Drehbewegung der mit dem Zwischenrad 126 kämmenden Rollen 116 und 116' durch dieses Gegendrehmoment am Zwischenrad unterstützt. Diese Unterstützungswirkung ist vorzugsweise so abgestimmt, daß sie dem von den Lagern der Rollen aufgebrachten Widerstand entspricht. Da die Betriebsdrehzahl der Spindel etwa 6000 bis 10000 Umdrehungen in der Minute beträgt, können die auf die Lager der Rollen wirkenden Fliehkräfte 1000 g bis 3000 g betragen, wodurch die Lagerreibung auf ein Vielfaches vergrößert wird. Wenn die Lagerreibung zu groß ist, tritt ein Schlupf des Garns auf, wodurch die Wirksamkeit der Rollen bezüglich der Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Laufgeschwindigkeit der beiden Garne zu dem Zwirnungspunkt herabgesetzt wird. Bei der Aufbringung eines ausreichenden Widerstandes auf das Zwischenrad 126 ist diese Schwierigkeit ausgeschaltet und eine optimale Qualität des Kordfadens gewährleistet.
  • Der auf der beschriebenen Zwirnvorrichtung erzeugte Kordfaden besitzt verbesserte Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit, Dehnung, Verschleißwiderstand und Dauerbiegefestigkeit. Die symmetrische Anordnung der Rollen 116 und 116' ermöglicht zusammen mit dem Gleichlauf der Rollen auf eine genaue Regelung der Spannung in den Garnen X und Y auf ihrem Weg zu der entsprechenden Rolle zu verzichten. Eine solche Spannungsregelung wäre andernfalls erforderlich, um einen gleichmäßigen Kordzwirn zu erzielen.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Lagerung der umlaufenden Fadenführeinrichtung 88 an dem Deckel des Gehäuses 60 für die innere Lieferspule befestigt. In manchen Fällen, insbesondere beim Einfädeln der Vorrichtung, kann sich diese Anordnung als nachteilig erweisen. Fig. 4 zeigt nun eine andere Ausbildungsform der erfindungsgemäßen Zwirnvorrichtung, bei der der Lagerbock der umlaufenden Fadenführeinrichtung am Rahmen der Zwirnvorrichtung befestigt ist. Oberhalb des Gehäuses für die innere Lieferspule ist eine Lagerhülse 250 derart von einem Teil des Rahmens aus über einen Arm 252 gehalten, daß sie axial mit der Zwirnspindel fluchtet. In ihr ist durch Wälzlager 253 eine nach unten hängende drehbare Hohlwelle 254 gelagert. Der unterhalb der Hülse 250 befindliche Abschnitt 256 der Welle besitzt einen größeren Durchmesser und weist einen durchgehenden Längsschlitz auf, der sich außer an den oberen Ecken bei 258 und am unteren Ende bei 260 ganz durch die Welle hindurch erstreckt. Die Begrenzungen des Schlitzes an den Wellenabschnitten 258 und 260 sollen abgerundet und glatt sein, damit die Garne bzw. der Zwirn nicht gebremst oder abgeschliffen werden können. Am unteren Ende des geschlitzten Abschnittes 256 ist eine Wellenverlängerung 262 vorgesehen, die ein unabhängig drehbares, als Kegelzahnrad ausgebildetes Zwischenritze1264 sowie eine kleine Plattform 266 trägt, die geneigte Flächen 268 aufweist, und mit der Verlängerung 262 durch eine Klemmschraube 270 verbunden ist, so daß sie sich zusammen mit der Verlängerung dreht. In jeder der Flächen 268 ist senkrecht zur Fläche eine Gewindebohrung zur Aufnahme eines Achsstummels 272 vorgesehen, auf dem je eine frei drehbare Rolle 274 sitzt, die an ihrem unteren Ende eine Kegelverzahnung 276 trägt, welche mit dem Zwischenzahnrad 264 kämmt. Unterhalb der Plattform 266 ist an der Verlängerung 262 ein zusammen mit dieser drehbarer Ring 278 befestigt, von dessen einander gegenüberliegenden Seiten Fadenführungen 280 wegragen. Deren Ösen sind annähernd tangential zu den ihnen gegenüberliegenden Punkten auf der Umfangsfläche der betreffenden Rolle 274 angeordnet. Am äußersten Ende der Verlängerung 262 ist eine nach unten ragende L- oder U-förmige Fadenführung 282 für das von der innenliegenden Lieferspule kommende Garn Y vorgesehen.
  • Bei dieser Ausbildung der umlaufenden Fadenführeinrichtung liegt der freie Vereinigungspunkt bzw. Zwirnpunkt der Fäden innerhalb des durchgehenden Schlitzes in dem Wellenabschnitt 256.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen der Erfindung ist es wichtig, daß die Fäden schlupffrei an den Umfangsflächen der Rollen angreifen, um diese mitzunehmen. Eine solche schlupffreie Berührung ergibt sich gewöhnlich, wenn die Rollen vollständig aus Metall bestehen und wenn eine ausreichende Zahl von Fadenwindungen um die Rollen herumgelegt ist. Natürlich müssen die Umfangsflächen der Rollen glatt sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Zwirnvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Kordzwirn, bei der zum Verzwirnen der Garne das von einer ersten Lieferspule kommende Garn in Form eines Ballons um eine zweite, stillgehaltene Lieferspule herum bewegt wird und bei welcher am freien Ende des Fadenballons von dem Fadenballon angetriebene umlaufende Fadenführungen angeordnet sind, die die zu verzwirnenden Garne unter vorbestimmten, vorzugsweise etwa gleich großen Winkeln gegenüber der Achse des zusammengedrehten Zwirns in einem freien Vereinigungspunkt zusammenführen, nach Patent 1074 457, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Fadenballon angetriebenen drehbaren umlaufenden Fadenführungen an sich bekannte Rollen (116, 116') einschließen, die jeweils von einem der zu verzwirnenden Garne umschlungen sind und so untereinander durch Getriebe (120, 122, 126) verbunden sind, daß die Rollen zwangläufig mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit laufen.
  2. 2. Zwirnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (116, 1l6') mit ihrer Drehachse etwa senkrecht zu der Oberfläche des von dem Ballon gebildeten Rotationskörpers und vorzugsweise die verlängerte Achse der Zwirnspindel in einem gemeinsamen Punkt schneidend angeordnet sind.
  3. 3. Zwirnvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für das Garn (Y), das von der im Inneren des Ballons aufgesteckten Lieferspule kommt, eine Fadenbremse(135) in der trogähnlichen Fadenführung (132) vorgesehen ist, durch welche das Garn (Y) zu der Rolle (116') geführt wird.
  4. 4. Zwirnvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Zahnrad (126) des Getriebes (120, 122, 126) in an sich bekannter Weise mindestens ein von dessen Umfang radial wegragender, die Drehung bremsender Flügel (140) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 779 697, 1084 918; belgische Patentschrift Nr. 500 924; USA: Patentschriften Nr. 1754 335, 2 343 535, 2583516.
DED23049A 1955-05-12 1956-05-30 Zwirnvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Kordzwirn Pending DE1138668B (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE1955D0020443 DE1074457B (de) 1953-12-16 1955-05-12 C (V St A ) I Zwirnvorrichtung insbesondere zum Herstellen von Kord ,im
US512552A US2914903A (en) 1955-06-01 1955-06-01 Apparatus for plying yarns

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1138668B true DE1138668B (de) 1962-10-25

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DED23049A Pending DE1138668B (de) 1955-05-12 1956-05-30 Zwirnvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Kordzwirn

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DE (1) DE1138668B (de)

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CH337104A (fr) 1959-03-15

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