DE3109942A1 - Wendelfoerderer - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G21/00—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
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Description
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Die Erfindung betrifft einen Wendelförderer für den Transport
längs einer schraubenlinienförmigen Bahn mit wenigstens annähernd senkrechter Achse, wobei ein endloses Förderband über ein oberes
und ein unteres Umlenkorgan geführt ist.
Bei bisher bekannten derartigen Wendelförderern schließen das obere und das untere Trum des Förderbandes einen spitzen Winkel
insbesondere in den an die Umlenkorgane anschließenden Bereichen, jedoch auch im allgemeinen längs ihrer weiteren Bahn miteinander'
ein. Infolgedessen kann der Ablauf des Förderbandes nicht über seine gesamte Bahn optimal bestimmt werden, sondern es muß ein
Kompromiß zwischen dem Ablauf des oberen Trums und des unteren Trums des Förderbandes gefunden werden. Dadurch entstehen jedoch
starke Spannungen im Förderband, während dieses Förderband im .Betrieb recht stark schwingt ader schlingert. Dies führt einmal
zu starker Lärmentwicklung und zum anderen zu einem starken Vers.chleiß.
■
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, einen Wendelförderer
der eingangs genannten Art in der Weise auszubilden, daß diese Schwierigkeiten einwandfrei behoben werden.
Gekennzeichnet ist ein erfindungsgemäßer Wendelförderer der ein- ·
gangs genannten Art im wesentlichen dadurch, daß in den an die Umlenkorgane anschließenden Bereichen sowie zumindest im Hauptteil
der weiteren Förderbahn das obere Trum und das untere Trum des Förderbandes parallel zueinander laufen.
Insbesondere können bei dem erfindungsgemaßen Wendelförderer das
obere Trum und das untere Trum des Förderbandes mit Ausnahme der Stelle des Antriebes für das untere Trum parallel zueinander
laufen.
Bei dem erfindungsgemäßen Wendelförderer läßt sich der Abiauf des
Förderbandes sehr genau bestimmen, da er für das obere und das
untere Trum identisch ist. Dies führt dazu, daß die im Förderband entstehenden Spannungen wesentlich herabgesetzt sind, während dan
Schwingen oder Schlingern des Förderbandes während des Betriebes auf ein Mindestmaß verringert ist. Auf diese Weise wird erreicht,
daß die Lärmentwicklung beträchtlich gesenkt wird und die Lebensdauer
des Förderbandes beträchtlich verlängert wird.
Ein weiterer Nachteil der bisher bekannten Wendelförderer besteht darin, daß eine komplizierte Schweißverbindung erforderlich ist,
um ein endloses Förderband herzustellen, um zumindest im gewissen Umfange zu versuchen, den fehlerhaften Ablauf des Förderbandes
auszugleichen. Diese Schweißarbeit ist sehr zeitraubend und erfordert ein hohes fachliches Können.
Erfindungsgemäß ist demgegenüber vorgesehen, das Förderband durch
eine einfache geradfingrige Schweißnaht zu einem endlosen Förderband
zu verbinden.
Bei.einem bekannten Wendelförderer ist die Außenseite des Förderbandes
mit mehreren Halteorganen versehen, welche an feststehenden Führungen angreifen, die längs des oberen und des unteren Trums
des Förderbandes verlaufen.
Erfindungsgemäß werden vorzugsweise die Führungen für das obere .-und das untere Trum des Förderbandes in der gleichen Form ausgebildet
und diese parallel zueinander angeordnet.
Bei dem bekannten Förderer besteht jedes Halteorgan aus einer unteren und einer oberen Rolle, welche verdrehbar auf einer Achse
montiert sind, welche rechtwinklig durch die Außenseite des Förderbandes geführt und daran befestigt ist, während die feststehenden
Führungen an der Außenseite des Förderbandes für das obere und das untere Trum jeweils zwei zusammenwirkende obere und
untere Wandteile umfassen, welche zwischen sich einen Schlitz für das Förderband bilden, wobei die Außenseiten dieser oberen und
unteren Wandteile mit den Rollen zusammenwirken.
In diesem Zusammenhang schlägt die Erfindung vor, das obere und das untere Wandteil· der beiden Führungen zumindest annähernd auf
einem gemeinsamen Zylindermantel anzuordnen.
Bei einer sehr einfachen Ausführung des erfindungsgemäßen Wendelförderers,
bei welchem die Umlenkrorgane aus Umlenkrollen bestehen, sind diese' Umlenkrollen zylindrisch und haben zumindest
annähernd wagerechte Achsen.
Die Umlenkrollen können nicht angetrieben sein und können aus
mehreren Scheiben zusammengesetzt sein, welche gegeneinander verdrehbar sind, um Geschwindigkeitsunterschiede aufnehmen zu
können, welche zwischen auf unterschiedlichen Raien liegenden Teilen des Förderbandes entstehen können, ohne daß dabei irgendwelche
größeren ReibVerluste auftreten.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wendelförderers darstellenden Zeichnung im
einzelnen erläutert; es- zeigt
Fig.l eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispielo
des erfindungsgemäßen Wendelförderers; und
Fig.2 einen Teilschnitt durch Fig.l längs der Linie 1Ι-ΙΪ in
vergrößertem Maßstabe.
Der in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Wendelförderer dient für den Transport längs einer schraubenlinienförmigen Bahn
mit einer senkrecht verlaufenden Mittelachse. Dieser Wendelförderer
ist aus mehreren aneinander anschließenden Abschnitten I1
zusammengesetzt. Naturgemäß kann der Wendelförderer 1 auch -als·
eine einzige Einheit ausgebildet sein.
Jeder Abschnitt 1'besitzt eine obere und eine untere zylindrische
Umlenkrolle 2, welche beide auf einem zentralen zylindrischen Kern 3 mit senkrechter Längsachse und auf einem Außengestell 4 verdrehbar
gelagert sind, wobei dieses Außengestell mehrere Ständer 5 aufweist, welche in gleichen Abständen voneinander und von der
Hauptachse angeordnet sind und mit dem zylindrischen Kern j5 über ■
Verbindungsarme 6 verbunden sind.
Die zylindrischen Umlenkrollen 2 besitzen eine wenigstens annähernd
wagerechte Mittelachse und sind nicht angetrieben. Vorzugsweise sind'die zylindrischen Umlenkrollen 2 aus mehreren Scheiben zusammengesetzt,
welche gegeneinander verdrehbar sind.
■* · ir*
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Alternativ ist es auch möglich, statt der Umlenkrollen 2 nicht ·
• verdrehbare Umlenkorgane zu verwenden.
Über die beiden Umlenkrollen 2 ist ein endloses Förderband 7 geführt, dessen oberes Trum 7' parallel zum unteren Trum 7" verläuft,
mit Ausnahme der Stelle des Antriebes für das untere Trum
Die Verbindung der beiden Enden des Förderbandes zu einem endlosen
Förderband 7 erfolgt erfindungsgemäß durch eine geradfingrige Schweißverbindung. Dieses Förderband 7 ist an seiner
Außenseite an mehreren Stellen mit einer unteren und einer oberen Rolle 8 versehen, welche verdrehbar auf einer Achse gelagert sind,
die rechtwinklig durch das Förderband 7 hindurchgeht und mit demselben verbunden ist.
Diese oberen und unteren Rollen 8 wirken mit feststehenden Führungen
zusammen, welche an der Innenseite der Ständer 5 befestigt •sind. Die Führungen 9 für das obere Trum 71 und für das untere
Trum 7" des Förderbandes 7 haben die gleiche schraubenlinienförmige
Ausbildung und verlaufen parallel zueinander.
Diese Führungen 9"bestehen für das obere Trum 7" und für das
untere Trum 7"' des Förderbandes jeweils aus einem unteren und einem oberen Wandteil 10, welche in Längsrichtung schraubenlinienförmig
gebogen sind. Diese Wandteile 10 sind übereinander angeordnet und bilden einen schraubenlinienförmigen Schlitz
zwischen sich für das obere Trum ,7' bzw. das untere Trum 7"· Die
Außenseiten der Wandteile 10 wirken mit den Rollen 8 zusammen und
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
verhindern eine einwärts gerichtete Verschiebung des Förderbandes 7, während das obere Trum 7' und das untere Trum 7" des Förderbandes
einen schraubenlinienförmigen Verlauf erhalten.
Die oberen und unteren Wandteile 10 der beiden Führungen y liegen
auf einem gemeinsamen Zylindermantel. Diese Wandteile 10 sind
mittels Schrauben lösbar mit Haltern 11 verbunden, welche entweder
an Trägern 12 zwischen einem Ständer 5 und dem zylindrischen Kern
■) befestigt sind oder direkt an einem Ständer 5·
Die Führungen 9 für die Rollen L des oberen Trums ?"' und für die
Rollen b des unteren Trums 7" des Förderbandes enden an jeder
Seite unmittelbar neben den zylindrischen Umlenkrollen 2. Die . Rollen b des Förderbandes 7 verlassen anschließend die eine Führung
9 an jeder Umlenkrolle 2 und greifen hinter der betreffenden Rolle 2 wieder in die nächste Führung 9 ein.
Die Träger 12 tragen Stützrollen 1 j5 für das obere Trum 7' und
Führungsrollen 14 für das untere Trum 7" des Förderbandes "(.
Das untere Trum 7" des.Förderbandes ist in einer Schleife über eine
Konische Antriebswalze I5 geführt, welche mit einem nicht dargestellten
Antrieb mit umschaltbarer Drehrichtung gekuppelt ist.
Die konische Antriebswalze I5 wirkt an beiden Seiten jeweils mit
einer konischen Führungswalze l6 zusammen, über welche das untere Trum 7" jeweils hinweggeführt ist.
naturgemäß ist die Führung 9 für die Rollen fa des unteren Trums V"
an der Stelle des Antriebes für dieses untere Trum 7'" unterbrochen.
Der eri'iridungsgeniäße Wendclförderer hat den Vorteil, daß die
Spannungen im Förderband Y recht niedrig gehalten werden können und daß dieses Förderband 7 ohne Sehlingerbewegung ruhig läuft. Auf.diese Weise wird erreicht, daß der erfindungsgemäße. Wendelförderer nur wenig Geräusch entwickelt.
Spannungen im Förderband Y recht niedrig gehalten werden können und daß dieses Förderband 7 ohne Sehlingerbewegung ruhig läuft. Auf.diese Weise wird erreicht, daß der erfindungsgemäße. Wendelförderer nur wenig Geräusch entwickelt.
Die zylindrischen Umlenkrollen 12 können einen geringen Durchmesser
haben, sodaß die Trums 7' und 7" des Förderbandes nur in
einem geringen Abstand voneinander liegen.
Claims (12)
1. Wendelförderer für den Transport"längs einer schraubenlinienförmigen
Bahn mit wenigstens annähernd senkrechter Achse, wobei ein endloses -Förderband über ein oberes und ein.unteres Umlenkorgan
geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den an die Umlenkorgane (2) anschließenden Bereiche sowie
zumindest im Hauptteil der weiteren Förderbahn das obere Trum (T') und das untere Trum (7") des Förderbandes (?') parallel zueinander
laufen.
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
2. Wendelförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das obere Trum (71) und das untere Trum (7") des Förderbandes
(7) über ihre gesamte Länge mit Ausnahme der Stelle für den Antrieb des unteren Trums parallel zueinander laufen.
3· Wendelförderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das endlose Förderband (7) eine geradfingrige Schweißverbindung aufweist. "
4. Wendelförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 3» wobei das
Förderband an seiner Außenseite mehrere Halteorgane aufweist, welche mit feststehenden Führungen längs des oberen und des
unteren Trums des Förderbandes zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungen (9) für das obere und das untere Trum (7'j 7") des Förderbandes (7) die gleiche Form besitzen
und parallel zueinander verlaufen.
5. Wendelförderer nach Anspruch 4, bei welchem jedes■Halteorgan
aus einer oberen und einer unteren Rolle besteht, die auf einer rechtwinklig zum Förderband verlaufenden und nahe dessen Außenkante
darauf befestigten Achse verdrehbar gelagert sind, während die feststehenden Führungen an der Außenseite des Förderbandes
für dessen oberes und unteres Trum jeweils aus einem.oberen und
einem unteren Wandteil mit einem Schlitz dazwischen für das Förderband bestehen, wobei die Außenflächen dieser beiden Wandteile
mit den Rollen zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Wandteile-(10) der beiden Führungen (9)
wenigstens annähernd auf einem gemeinsamen Zylindermantel liegen.
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen.
6. Wendelförderer nach Anspruch 4 oder 5>
dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (9) für das untere Trum (7") des Förderbandes
(7) an der Stelle des Antriebes unterbrochen ist.
7. Wendelförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem
die Umlenkorgane aus Umlenkrollen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Umlenkrollen (2) zylindrisch sind und wenigstens
annähernd wagerechte Achsen haben.
8. Wendelförderer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umlenkrollen (2) nicht angetrieben sind.
9·' Wendelförderer nach Anspruch 7 oder b, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkrollen (2) aus mehreren Scheiben zusammengesetzt sind, die gegeneinander verdrehbar sind.
10. Wendelförderer .nach einem der Ansprüche 1 bis 9* dadurch
gekennzeichnet, daß das untere Trum (7") des Förderbandes (7) in einer Schleife um eine konische Antriebswalze (15) geführt
ist, welche mit einem Antrieb gekuppelt ist.
11. Wendelförderer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung des Antriebes umschaltbar ist.
12. Wendelförderer nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die konische Antriebswalze (15) an jeder Seite mit einer konischen Führungswalze (16) zusammenwirkt, über welche das untere
Trum (7") des Förderbandes (7) geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL8001706A NL8001706A (nl) | 1980-03-24 | 1980-03-24 | Wenteltransporteur. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3109942A1 true DE3109942A1 (de) | 1982-05-27 |
Family
ID=19835041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE3109942A1 (de) |
| FR (1) | FR2478594A1 (de) |
| GB (1) | GB2072123B (de) |
| NL (1) | NL8001706A (de) |
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