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DE69200201T2 - Motor mit Kombination Abdichtung/Spritzschutz für Motorgehäuse. - Google Patents

Motor mit Kombination Abdichtung/Spritzschutz für Motorgehäuse.

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DE69200201T2
DE69200201T2 DE69200201T DE69200201T DE69200201T2 DE 69200201 T2 DE69200201 T2 DE 69200201T2 DE 69200201 T DE69200201 T DE 69200201T DE 69200201 T DE69200201 T DE 69200201T DE 69200201 T2 DE69200201 T2 DE 69200201T2
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DE
Germany
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seal
oil
crankcase
internal combustion
drain opening
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DE69200201T
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Kevin G Bonde
Ronald L Hall
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Tecumseh Products Co
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Tecumseh Products Co
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Publication date
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    • F01M11/06Means for keeping lubricant level constant or for accommodating movement or position of machines or engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02B75/00Other engines
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein einen Verbrennungsmotor mit einer vertikalen Kurbelwelle, genauer gesagt einen solchen Motor, der eine Kurbelwellen-Dichtungs- und Spritzschutzreinrichtung hat. Auf EP-A-407 696 wird Bezug genommen.
  • Bei herkömmlichen Kurbelwellendichtungen ist normalerweise das gesamte innere Material entfernt, das nicht mit den dichtenden Flächen zwischen den Kurbelwellengehäuse-Hälften in Berührung steht. Hierdurch wird es möglich, daß Öl in der Zylinderbohrung hochspritzt, was zu einem Anstieg der Schmieröltemperatur führt. Die Kosten herkömmlicher Kurbelwellengehäuse-Dichtungen hängen von deren Außenabmessungen ab.
  • Verbrennungsmotoren mit einer vertikalen Kurbelwelle haben normalerweise am Boden des Ventilgehäuses eine Ventilgehäuse- Ablaßöffnung. Herkömmliche Ventilgehäuseablässe sind ganz einfach offene Bohrungen, die weder eine Einschnürung noch einen Widerstand aufweisen, um zu verhindern, daß überschüssiges Öl in das Ventilgehäuse nach oben dringt. Überschußöl im Ventilfedergehäuse kann zu übermäßiger Ölströmung jenseits von Einlaßventilstößel und -führung führen, was zu einem höheren Ölverbrauch des Motors und übermäßigen Kohlenstoffablagerungen an den Einlaßöffnungen führt. Üblicherweise verwenden herkömmliche Konstruktionen eine Ventilstößeldichtung von erheblichen Kosten, um das obige Problem zu verringern.
  • Ein zusätzliches Problem derzeitiger Verbrennungsmotoren mit vertikaler Welle besteht in dem Ölverbrauch während des Betriebes. Durch die innere mechanische Turbulenz und die Motorausrichtung kann Überschußöl nach oben in die Zylinderbohrung geschleudert werden. Manchmal gelangt Motorenöl wegen der Neigung des Motors während des Betriebes in die Zylinderbohrung.
  • Es wäre wünschenswert, einen Motor mit vertikaler Welle mit einer Kurbelwellengehäuse-Dichtung zu schaffen, die den Aufbau vereinfacht und die Herstellungskosten des Motors verringert. Diese sowie weitere wünschenswerte Merkmale werden durch die vorliegende Erfindung geschaffen.
  • Die vorliegende Erfindung beinhaltet das Vorsehen eines Verbrennungsmotors mit vertikaler Welle, mit einer Kurbelwellengehäuse-Dichtung, die als Dichtung zwischen Kurbelwellengehäuse-Hälften wirkt und als Spritzschutz gegen Schmierölströmung. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Dichtung derart gestaltet, daß kein Material entfernt wird, welches sich nicht in Berührung mit den dichtenden Flächen der Kurbelwellengehäuse-Hälften befindet. Die Dichtungsöffnungen sind von einer Größe, die gerade ausreicht, um den Durchtritt der notwendigen Schaft-Komponenten zu erlauben.
  • Der Sumpfteil des Kurbelwellengehäuses, der das Motoröl enthält, wird hierbei gegenüber dem übrigen Kurbelwellengehäuse des verbleibenden Dichtungsmateriales abgetrennt. Das zusätzliche Dichtungsmaterial wirkt als Spritzschutz zum Verringern der Menge von Schmieröl, das aufgrund des Mechanismus, welche durch die Turbulenz oder die Motorneigung während des Betriebes in die Zylinderbohrung gelangt. Dieses Abschirmen trägt auch dazu bei, Öl im Bereich des Schmiersystemeinlasses dann zu halten, wenn der Motor gegen die Vertikale geneigt wird.
  • Die Dichtung weist eine Rückschlagventil-Funktion unter der Ventilgehäuse-Ablaßöffnung auf. Das zusätzliche Dichtungsmaterial, das die Dichtungsgehäuse-Ablaßöffnung abdeckt, ermöglicht es, daß im Ventilfedergehäuse angesammeltes Öl austritt, verhindert jedoch, daß Öl nach oben aufgrund der Turbulenz im Motor in das Ventilfedergehäuse eintritt.
  • Ein Vorteil der Kurbelwellengehäuse-Dichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Erfindung diejenige Schmierölmenge verringert, die aufgrund mechanisch herbeigeführter Turbulenz in die Zylinderbohrung gelangt.
  • Ein weiterer Vorteil der Kurbelwellengehäuse-Dichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Dichtungsposten dieselben sind, wie bei einer gewöhnlichen Dichtung, da der Preis der Dichtung von ihren äußeren Abmessungen abhängt.
  • Ein weiterer Vorteil der Kurbelwellengehäuse-Dichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß keine Ventilstößeldichtungen notwendig sind, weil die Erfindung verhindert, daß Öl durch die Ablaßöffnung in das Ventilfedergehäuse hochgedrückt wird, und ermöglicht das Ablaufen von Öl aus dem Ventilfedergehäuse.
  • Ein weiterer Vorteil der Kurbelwellengehäuse-Dichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß sie eine Prallkammer schafft, in welcher Schmieröl gesammelt wird, zum Kontrollieren der Rückführung von Öl in das Kurbelwellengehäuse.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die erhebliche Verringerung der Menge Schmieröls, das durch die Ablaßöffnung in das Ventilfedergehäuse eintritt.
  • Ein weiterer Vorteil der Kurbelwellengehäuse-Dichtung besteht darin, daß Motoren, welche die Erfindung aufweisen, bezüglich des Maßes verbessert sind, in welchem der Motor gegen die Vertikale geneigt werden kann, wobei dennoch ein notwendiger Schmierölvorrat am Schmierölsystem-Einlaß vorliegt.
  • Durch eine Ausführungsform der Erfindung wird ein Verbrennungsmotor geschaffen, der eine kombinierte Kurbelwellengehäuse Dichtungs- und Spritzschutzeinrichtung aufweist, um die Menge des Öles, das in den oberen Bereich des Kurbelwellengehäuses hochspritzt, zu minimieren. Der Verbrennungsmotor weist eine obere und eine untere Kurbelwellengehäuse-Hälfte auf, die über ein Paar Paßkanten zusammengefügt sind. Die untere Kurbelwellengehäuse-Hälfte beinhaltet einen Sumpf für das Schmieröl. Die kombinierte Dichtungs- und Spritzschutzeinrichtung weist einen Umfangsbereich auf, der zwischen den zusammenpassenden Kanten der Kurbelwellengehäuse-Hälften zusammengespannt ist, ferner eine Rippe, die mit dem Umfangsteil, der sich über den Ölsumpf erstreckt, einteilig ist, um die Bewegung des Schmieröls aus dem Ölsumpf zum oberen Bereich oder zur oberen Hälfte des Kurbelwellengehäuses hin zu verhindern. Wenigstens ein Antriebselement wie eine Kurbelwelle, eine Nockenwelle oder ein Regler erstrecken sich von der unteren Kurbelwellengehäuse-Hälfte vertikal zur oberen Kurbelwellengehäuse-Hälfte und treten durch eine Bohrung in der kombinierten Dichtungs- und Spritzschutzeinrichtung hindurch.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird unter einer Kammer, welche Öl im Kurbelwellengehäuse sammelt, ein Rückschlagventil angeordnet. Diese Kammer, wie z. B. ein Ventilfedergehäuse, ist oberhalb der Dichtung angeordnet. Die Dichtung läßt sich biegen und dichtet die Kammer ab, um zu verhindern, daß Öl aus dem Ölsumpf in die Kammer gelangt. Die Dichtung läßt sich von der Kammer hinweg biegen, um es zu ermöglichen, daß in der Kammer enthaltenes Öl hinweg und zurück zum Ölsumpf fließt. Der Kurbelwellengehäuse-Druck biegt die Dichtung gegen die Kammer hin, um abzudichten, während das Kurbelwellengehäuse-Vakuum dazu beiträgt, die Kammer zu öffnen. Die obengenannten sowie weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sowie die Art und Weise, diese zu erreichen, werden besser erkennbar, und die Erfindung selbst läßt sich leichter verstehen durch Bezugnahme auf die folgende Beschreibung der Ausführungsform der Erfindung, in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung:
  • Fig. 1 zeigt einen Verbrennungsmotor gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im Längsschnitt.
  • Fig. 2 zeigt den Motor von Fig. 1 im Querschnitt, wobei das Ventilfedergehäuse und die Motorventile dargestellt sind.
  • Fig. 3 zeigt das Ventilfedergehäuse und die Ablaßöffnung in einem Querschnitt in vergrößertem Maßstab.
  • Fig. 4 ist eine Ansicht der unteren Kurbelwellengehäuse-Hälfte des Motors von Fig. 1 von unten her, und zeigt die Dichtung gemäß der Erfindung in eingebautem Zustand.
  • Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die untere Kurbelwellengehäuse Hälfte des Motors von Fig. 1, und zeigt die Dichtung gemäß der Erfindung in eingebautem Zustand.
  • In den Figuren sieht man einen Verbrennungsmotor 10 gemäß der Erfindung. Motor 10 weist eine obere Kurbelwellengehäuse-Hälfte 12 mit einer im wesentlichen horizontalen Oberwand 14 auf, eine untere Kurbelwellengehäuse-Hälfte 16 mit einem Ölsumpf 17 und eine vertikal ausgerichtete Kurbelwelle 18, die mittels Lagern 20, 22 drehbar gelagert ist. Die obere Kurbelwellengehäuse Hälfte 12 weist eine Paßfläche 13 auf, während die untere Kurbelwellengehäuse-Hälfte 16 eine Paßfläche 15 hat. Eine Kurbelwellengehäuse-Dichtungs Spritzschutz-Einrichtung 24 gemäß der Erfindung ist zwischen der oberen Kurbelwellengehäuse- Hälfte 12 und der Ölsumpfhälfte 16 angeordnet, zwischen den Paßflächen 13 und 15 eingespannt, und dichtet gegen Schmieröl. Dichtung 24 soll im folgenden genauer beschrieben werden.
  • Eine obere Dichtung 26 und eine untere Dichtung 28 sorgen für das Abdichten des Kurbelwellengehäuses 18 in Bezug auf die Kurbelwellengehäuse-Hälften 12 und 16, um ein Hindurchdringen von Öl darüberhinaus zu vermeiden. Kurbelwelle 18 weist eine Kurbel 30 sowie Schwungmassen 32, 34 auf. Eine horizontal angeordnete Zylinderbohrung 36 kommuniziert mit der Kurbelwellengehäuse-Hälfte 12 und erstreckt sich über diese hinaus. Kühlrippen 38 an der Außenseite des Zylinders 40 sorgen für Wärmeabfuhr. Der Zylinderkopf 42 ist am Ende des Zylinders 40 befestigt, durch die Zylinderkopfdichtung 44 hiergegen abgedichtet, und sperrt den oberen Teil der Zylinderbohrung 36 ab. Innerhalb der Zylinderbohrung 36 läuft ein Kolben 46 hin und her. Kolben 46 ist durch eine Pleuelstange 48 mit der Kurbel 30 der Kurbelwelle 18 verbunden.
  • Es soll insbesondere auf Figur 2 eingegangen werden. Kurbelwellengehäuse 49 beinhaltet eine vertikal angeordnete Nockenwelle 50, die in Lagern 52a und 52b drehbar gelagert ist. Eine Pumpe 51, die in Fig. 4 gezeigt ist, weist eine Buchse 51a auf, die exzentrisch an die Nockenwelle 50 angeschlossen ist, und ein Kolbenelement 51b ist an das Kurbelwellengehäuse 49 angeschlossen. Während des Betriebes läuft die Nockenwelle 50 um und veranlaßt das Kolbenelement 51b, in der Buchse 51a hin und her zu gehen und dabei Öl durch den Schmiermittelsystem- Einlaß 51d zu ziehen und Öl durch einen inneren Kanal 53 in das hier nicht gezeigte Motor-Schmiersystem zu pumpen.
  • Die Nockenwelle 50 ist in einer synchronen Antriebsanordnung über Zahnräder 55 und 57 mit der Kurbelwelle 18 verbunden - siehe Figuren 4 und 5. Nockenwelle 50 beinhaltet ferner Nocken 54 und 56, die die Ventilanheber 58 und 60 des Einlaßventiles 64 und des Auslaßventiles 62 erfassen, die ihrerseits in einer Seitenventilkonfiguration angeordnet sind. Die Ventilanheber 58 und 60 sind innerhalb Anheber-Führungen 61 und 63 in einer Wand in der oberen Kurbelwellengehäuse-Hälfte 12 angeordnet. Das Einlaßventil 64 und das Auslaßventil 62 sind in Ventilführungen 69 bzw. 67 angeordnet und können entsprechende Einlaßöffnungen 64a und Auslaßöffnungen 62a abdichten.
  • Ventilfedern 66 und 68 umgeben das Einlaßventil 64 und das Auslaßventil 62 innerhalb einer Kammer wie einem Ventilfedergehäuse 70. Eine Ventilfeder-Gehäusebohrung 72 im Boden des Ventilfedergehäuses 70 ermöglicht den Abfluß von Schmieröl zurück in den Ölsumpf 17.
  • Zwischen der oberen und der unteren Kurbelwellengehäuse-Hälfte 12 und 16 ist eine Kurbelwellengehäuse-Dichtung 24 vorgesehen. Bohrungen 24b in der Dichtung 24 ermöglichen es, nicht gezeigten Schrauben, die obere und die untere Kurbelwellengehäuse-Hälfte 12 und 16 aneinander zu befestigen. Die Figuren 1 und 3 zeigen, wie die äußere Umfangskante 24a der Dichtung 24 zwischen den beiden Kurbelwellengehäuse-Hälften 12 und 16 angeordnet ist und eine Dichtung schafft, um zu verhindern, daß Lecköl aus dem Motor 10 austritt.
  • Die quadratische Öffnung 24c ist eine Öffnung in Dichtung 24, um einen hier nicht gezeigten Ölmeßstab durch die Dichtung 24 hindurchzuführen, um zur routinemäßigen Wartung den Ölspiegel zu ermitteln.
  • Dichtung 24 gemäß der Erfindung besteht aus einem weichen, flexiblen, nichtmetallischen Blattmaterial, das im allgemeinen ein faseriger Werkstoff ist, wie Cellulose mit einem Gummibinder, der zwischen den Kurbelwellengehäuse-Hälften dichtet.
  • Wie in Fig. 5 gezeigt, weist Dichtung 24 einen Rippenteil 24d auf, der den durch die untere Kurbelwellengehäuse-Hälfte 16 definierten Ölsumpf 17 im wesentlichen abdeckt. Dieser Rippenteil 24d wird durch Ausschneiden einer Öffnung 24e in die Dichtung 24 erzeugt, am besten gerade groß genug für innere Antriebselemente, im allgemeinen die Kurbelwelle 18, die Nockenwelle 50, Zahnräder 55, 57, die Pumpe 51, ein Leerlaufzahnrad 57a, ein Reglerzahnrad 57b, die innerhalb des Motors 10 arbeiten. Die Minimalgröße der Öffnung 24e ist derart bemessen, daß die inneren Antriebselemente während des Betriebes nicht an der Dichtung schleifen. Eine etwas größere Öffnung 24b wäre auch zulässig, wenn für die Motorfunktion erforderlich, solange Ol im wesentlichen im Sumpf 17 verbleibt.
  • In Abwesenheit der Dichtungs-Spritzschutz-Einheit 24 kann Öl aus dem Ölsumpf 17 nach oben in die Zylinderbohrung durch die mechanische Turbulenz geschleudert werden, verursacht durch die umlaufende Kurbelwelle 18, die im Ölsumpf 17 angeordnete Pumpe, oder durch die Motorbewegung oder -neigung. Das Abdecken des Öls im Ölsumpf 17 durch die Kurbelwellengehäuse-Dichtungs- Spritzschutz-Einrichtung 24, und insbesondere durch den Rippenteil 24d trägt dazu bei, einen übermäßigen Ölverbrauch durch Motor 10 zu verhindern, und zwar durch Verringern der in die Zylinderbohrung 36 hochspritzenden Ölmenge.
  • Fig. 3 zeigt in einer vergrößerten Ansicht das Ventilfedergehäuse 70 und die Ablaßöffnung 72, und veranschaulicht, wie die Kurbelwellengehäuse-Dichtung 24 als Rückschlagventil unter der Ventilfedergehäuse-Ablaßöffnung 72 arbeitet. Ein Teil des Rippenteiles 24d befindet sich unter der Ventilfedergehäuse- Ablaßöffnung 72, die einer Seitenwand der oberen Kurbelwellengehäuse-Hälfte 12 eingeformt ist. Dieser Bereich des Rippenteiles 24d unter der Ventilfedergehäuse-Ablaßöffnung ist ein Klappenteil 24f. Der Klappenteil 24f der Dichtung 24 erstreckt sich von der äußeren Umfangskante 24a zur Innenwand 71 der Ventilfedergehäuse-Ablaßöffnung 72 und deckt die Ablaßöffnung 72 ab. Klappenteil 24f der Dichtung 24 kragt von Kante 24a frei aus und kann von der äußeren Umfangskante 24a, die sich zwischen den beiden Kurbelwellengehäuse-Hälften 12 und 16 befindet, flexibel gebogen werden. Durch Heranbiegen und Abdichten gegen die Ablaßöffnung 72 hin, oder durch Hinwegbiegen und Öffnen der Ablaßöffnung 72 wirkt der Klappenteil 24f als Rückschlagventil. Öl sammelt sich oberhalb des Klappenteiles 24f unterhalb der Ablaßöffnung 72 und veranlaßt Klappenteil 24f, sich hinwegzubiegen und seine Abdichtung an der Innenwand 71 zu unterbrechen. Dieses Öl fällt sodann zurück in den Ölsumpf 17. Wenn Kolben 46 während des Motorbetriebes im Zylinder 36 hin und her geht, so fluktuiert der Druck innerhalb des Kurbelwellengehäuses 47 zwischen einem Vakuum und einem Druck. Öl wandert über die Ventilanheber 58 und 60 hinaus in das Federgehäuse 70, um eine Schmierung der Ventile 62 und 64 zu besorgen, so wie durch die Pfeile veranschaulicht. Öl sammelt sich sodann im Boden des Ventilfedergehäuses 70 und fällt durch die Ablaßöffnung 72 herab.
  • Die Druck-Vakuum-Fluktuation kann das Ventilgehäuse 70 auf zweierlei Arten beeinflussen: Die erste Art erfolgt durch den Spalt zwischen den Anheberstößeln 58 und 60 und den Anheberführungen 61 und 63. Die zweite Art geschieht durch die Ölablaßöffnung 72. Der Spalt zwischen den Anheberstößeln 58 und 60 und den Anheberführungen 61 und 63 ist sehr eng und mit einem Ölfilm bedeckt, der im wesentlichen gegen Druck-Vakuum- Fluktuationen abdichtet. Klappenteil 24f beeinflußt die Druckfluktuationen über die Ölablaßöffnung 72.
  • Ventilgehäuse 70 wird sowohl durch die Druckfluktuationen beeinflußt, die durch den Kolben 46 hervorgerufen werden, als auch durch die Druck-Vakuum-Fluktuationen der Einlaß- und Auslaßöffnung 64a und 62a über den Spalt zwischen den Ventilstößeln der Ventile 62 und 64 und der Ventilführungen 67 und 69. Der verbleibende Effekt innerhalb des Ventilgehäuses 70 ist ein Druck-Vakuum-Ungleichgewicht zwischen dem Ventilgehäuse 70 und dem Kurbelwellengehäuse 49.
  • Befindet sich Kurbelwellengehäuse 49 im Zustand des Unterdruckes, so steht Ventilgehäuse 70 unter einem höheren Druck, so daß Klappenteil 24f geöffnet wird. Gleichzeitig mit dem Ermöglichen des Austretens an Öl durch die Ablaßöffnung 72 wird Öl durch eine Unterdruckwirkung herausgesaugt, veranlaßt durch die Druckdifferenz.
  • Gelangt das Kurbelwellengehäuse 49 in ein Druckstadium, so weist Ventilgehäuse 70 einen geringeren Druck auf, und Klappenteil 24f schließt. Dies sperrt die Ablaßöffnung 72 gegen irgendwelches Öl im Bereich des Klappenteiles 24f ab.
  • Durch mechanische Turbulenzen innerhalb des Ölsumpfes 17 hochgeschleudertes Öl wird daran gehindert, in die Ventilfedergehäuse-Ablaßöffnung 72 einzutreten, und zwar durch den Klappenteil 24f der Dichtung 24. Wird Öl hochgeschleudert und gelangt mit Klappenteil 24f in Kontakt, so verhindert Klappenteil 24f unmittelbar, daß Öl in die Ablaßöffnung 72 hineingeschleudert wird, und der Druck des auf Klappenteil 24f auftreffenden Öles verbiegt Klappenteil 24f in Richtung der Ablaßöffnung 72 und dichtet noch sicherer an der Innenwand 71 ab und verhindert weiterhin das Aufwärtsströmen von Öl durch die Ablaßöffnung 72.

Claims (6)

1. Verbrennungsmotor, umfassend: ein Kurbelwellengehäuse mit einer oberen und einer unteren Kurbelwellengehäuse-Hälfte (12, 16), die entlang eines Paares von zusammenpassenden Kanten (13, 15) zusammengefügt sind und deren untere Hälfte einen Ölsumpf (17) beinhaltet; einen Zylinder (40) mit einem Kolben (46), der hierin angeordnet ist, und die beide in einem oberen Bereich des Kurbelwellengehäuses angeordnet sind; wenigstens ein Antriebselement (18), das mit dem Kolben in Wirkverbindung steht und sich vertikal von der unteren zur oberen Kurbelwellengehäuse-Hälfte hin erstreckt, gekennzeichnet durch eine Dichtungs-Platten- Kombination (24) mit einem Umfangsbereich (24a), der zwischen den zusammenpassenden Kanten der Kurbelwellengehäuse-Hälften eingespannt ist, durch eine Rippe (24d), die mit dem genannten Umfangsbereich einteilig ist und sich über den gesamten Ölsumpf hinweg erstreckt, um den Weg des Öls vom Sumpf zum oberen Bereich des Kurbelwellengehäuses abzusperren, sowie dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsrippenteil eine Öffnung (24e) aufweist, durch welche das Antriebselement hindurchläuft.
2. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kurbelwellengehäuse-Hälfte eine Kammer (70) umfaßt, in welcher Öl aufgefangen wird, daß die Kammer eine Ablaßöffnung (72) aufweist, die in das Kurbelwellengehäuse mündet und die oberhalb der Dichtung angeordnet ist, daß die Dichtung die Ablaßöffnung dann abdichtet, wenn Öl gegen die Dichtung spritzt, und daß die Dichtung (24) die Ablaßöffnung öffnet, damit das Öl aus der Kammer in den Sumpf ablaufen kann.
3. Verbrennungsmotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Kammer ein Ventilfedergehäuse ist.
4. Verbrennungsmotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdichten der Dichtung unter der Kammeröffnung durch Druckfluktuationen im Kurbelwellengehäuse kontrolliert wird, erzeugt durch das Hin- und Hergehen des Kolbens im Zylinder.
5. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung die Ablaßöffnung (72) abdeckt, und daß sich die Dichtung dann gegen die Ablaßöffnung hin biegt und diese abdichtet, wenn Öl aus dem Sumpf gegen die Dichtung spritzt, jedoch von der Ablaßöffnung hinwegbiegt und diese öffnet, wenn die Ablaßöffnung Öl enthält.
6. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rippenteil dadurch hergestellt ist, daß die Dichtungsöffnung (24e) im wesentlichen nicht größer als notwendig gestaltet ist, um den Durchtritt und den Betrieb des genannten inneren Antriebselementes (18, 55, 57a, 57b) durch die Dichtung hindurch zu erlauben und um Verschleiß der Dichtung durch die inneren Antriebselemente zu verhindern.
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