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DE69707193T2 - Topfballenhandlung für Pflanzmaschine - Google Patents

Topfballenhandlung für Pflanzmaschine

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Publication number
DE69707193T2
DE69707193T2 DE69707193T DE69707193T DE69707193T2 DE 69707193 T2 DE69707193 T2 DE 69707193T2 DE 69707193 T DE69707193 T DE 69707193T DE 69707193 T DE69707193 T DE 69707193T DE 69707193 T2 DE69707193 T2 DE 69707193T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seedling
tray
seedlings
discharge
ejection
Prior art date
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Application number
DE69707193T
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English (en)
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DE69707193D1 (de
Inventor
Isao Mikawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Circle Tekko Co Ltd
Original Assignee
Circle Tekko Co Ltd
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Publication date
Application filed by Circle Tekko Co Ltd filed Critical Circle Tekko Co Ltd
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Publication of DE69707193D1 publication Critical patent/DE69707193D1/de
Publication of DE69707193T2 publication Critical patent/DE69707193T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C11/00Transplanting machines
    • A01C11/02Transplanting machines for seedlings
    • A01C11/025Transplanting machines using seedling trays; Devices for removing the seedlings from the trays
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/029Receptacles for seedlings
    • A01G9/0299Handling or transporting of soil blocks or seedlings
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S47/00Plant husbandry
    • Y10S47/901Plant container with flats, filling, planting, or conveying

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transplanting Machines (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Die Erfindung befaßt sich mit einer Keimling-Transportvorrichtung für eine Pflanzmaschine, bei der ein Keimling aus einer Keimlingsschale entnommen wird, die in horizontaler Richtung mittels eines Keimling-Abgabeförderers horizontal transportiert wird, welche auf der stromabwärtigen Seite der Keimlingsschale in einer Transportrichtung angeordnet ist, nach dem einleitenden Teil des Anspruches 1.
  • Eine Keimling-Transportvorrichtung der vorstehend genannten Art ist aus GB- A-2,260,474 bekannt, bei der rechte und linke Förderer parallel zueinander auf ein und derselben Ebene verlaufen. Daher erfordert diese Vorrichtung eine vergleichsweise große Breite und benötigt einen relativ großen Einbauraum. Ferner ist es erforderlich, daß die Keimlinge zeitweilig in Richtung einer Seitenrichtung transportiert werden müssen.
  • Verschiedene Keimling-Transportvorrichtungen der vorstehend genannten Art sind bekannt, und ein Beispiel für eine solche Keimling-Transportvorrichtung ist in Fig. 14 gezeigt.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 14 ist bei der Keimling-Transportvorrichtung, welche dort gezeigt ist, eine Keimlingsschale 3 vorgesehen, deren Schalenkörper 1 aus einem Schaumharzmaterial oder dergleichen ausgebildet ist, und einen im allgemeinen plattenähnliches Profil besitzt, wobei die Keimlingsschale 3 eine große Anzahl von Keimlingen in Zellen 2 aufnimmt, welche in dieser derart ausgebildet sind, daß jede einen Durchmesser hat, welcher ausgehend von einer Öffnung 2a in Richtung zu einem Bodenabschnitt 2b allmählich kleiner wird. Die Keimling-Transportvorrichtung hält die Keimlingsschale 3 in aufrechter Position derart, daß die Keimling-Aufnahmezellen 2 nach Fig. 14 horizontal verlaufen können. In diesem Zustand wird die Keimlingsschale 3 sukzessiv mit einem festen regelmäßigen Abstand nach unten gefördert, und zugleich werden Keimlinge P in den Keimling-Aufnahmezellen 2 des Schalenkörpers 1 sukzessiv mittels einer Keimling-Entnahmenadel 4 herausgenommen. Die sukzessiv entnommenen Keimlinge P werden zu einem Keimling-Abgabeförderer 5 transportiert, welcher seitlich von der Keimlingsschale 3 angeordnet ist.
  • Bei der Keimling-Transportvorrichtung müssen die Keimlinge P aus der Keimlingsschale 3 entnommen werden, wenn die Keimlingsschale 3 in einer aufrechten Position ist. Um zu ermöglichen, daß eine neue Keimlingsschale 3' zugeführt werden kann, muß die Keimlingsschale 3, aus der alle Keimlinge P entnommen worden sind, sofort entfernt werden.
  • Eine andere Keimling-Transportvorrichtung ist derart ausgelegt, daß eine Keimlingsschale längs einer geneigten Bahn transportiert wird, und daß an einer vorbestimmten Position während des Transportvorgangs ein Keimling aus der Keimlingsschale entnommen wird. Dann wird die Keimlingsschale, aus der die Keimlinge sukzessiv entnommen werden, in eine Ausgaberichtung transportiert, wobei eine allmählich gekrümmte oder gebogene Bahn zurückgelegt wird.
  • Da bei dieser Keimling-Transportvorrichtung eine Keimlingsschale, aus der Keimlinge entnommen werden, um diese zu entleeren längs einer vorbestimmten Bahn gekrümmt oder gebogen transportiert wird, kann keine Behinderung mit einem nächsten zu entnehmenden Keimling auftreten. Die Transportvorrichtung für eine Keimlingsschale ist aber kompliziert.
  • Die Erfindung zielt darauf ab, eine Keimling-Transportvorrichtung bereitzustellen, bei der selbst dann, wenn eine Keimlingsschale eingesetzt wird, welche ein im allgemeinen plattenähnliches Profil hat, eine neue Keimlingsschale einfach ohne ein unmittelbares Entfernen einer leeren Keimlingsschale zugeführt werden kann, welche durch Entnahme der Keimlinge geleert worden ist.
  • Ferner zielt die Erfindung darauf ab, eine Keimling-Transportvorrichtung mit einem einfachen Aufbau bereitzustellen, bei der eine Keimlingsschale, welche in Richtung zu der stromabwärtigen Seite in eine Transportrichtung bewegt wird, keine Behinderung mit einem Transportvorgang für die Keimlinge auftritt.
  • Nach der Erfindung wird eine Keimling-Transportvorrichtung für eine Pflanzmaschine bereitgestellt, welche die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
  • Bei der Keimling-Transportvorrichtung für eine Pflanzmaschine transportiert die Schalentransporteinrichtung eine Keimlingsschale längs einer horizontalen Transportbahn, und die Keimlings-Ausgabeeinrichtung entnimmt einen Keimling aus der Keimlingsschale in Richtung nach oben, welche sich in einer horizontalen Position befindet. Dann übergibt die Übergabeeinrichtung den mittels der Keimlings-Ausgabeeinrichtung entnommenen Keimling auf einen Keimlings-Abgabeförderer, welcher an einer Stelle angeordnet ist, die höher als die horizontale Transportbahn der Schalentransporteinrichtung liegt.
  • Folglich müssen die Vorgänge, die bei einer üblichen Keimling-Transportvorrichtung durchgeführt werden müssen, nämlich das Transportieren einer Keimlingsschale in einer aufrechten Position oder längs einer gebogenen oder gekrümmten Bahn oder zum Entnehmen eines Keimlings aus einer Keimlingsschale nicht ausgeführt werden, und es läßt sich eine Reihe von Arbeitsgängen, welche zum Transport der Keimlinge erforderlich sind, genau und mit Hilfe einer vergleichsweise einfachen Konstruktion durchführen.
  • Ferner kann die Keimling-Transportvorrichtung nach der Erfindung im Unterschied zu einer üblichen Keimling-Transportvorrichtung eine Keimlingsschale transportieren, welche bereits leer geworden ist, und zwar zu der stromabwärtigen Seite, ohne daß diese leere Schale unmittelbar aus der Transportbahn heraus entfernt werden muß. Folglich wird die Handhabung einer Keimlingsschale erleichtert, aus der die Keimlinge entnommen worden sind, so daß diese Keimlingsschale leer ist.
  • Wenn ein Schalenzwischenraum auf diese Weise gebildet wird, können Keimlingsschalen, welche leer geworden sind, zeitweilig aufeinander in diesem Schalenzwischenraum angeordnet werden, wodurch sich die Handhabung der Keimlingsschalen weiter erleichtert.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, in welcher gleiche oder ähnliche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind. In der Zeichnung gilt:
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Pflanzmaschine, an welcher eine Keimling-Transportvorrichtung nach der Erfindung vorgesehen ist;
  • Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Pflanzmaschine nach Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht zur Verdeutlichung der Keimling- Transportvorrichtung nach Fig. 1 in einem Zustand, bei dem die erste oder die vorauslaufende Zellenreihe einer Keimlingsschale an einer Keimlings-Entnahmeposition anhält;
  • Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung der Keimling-Transportvorrichtung in einem weiteren Zustand, bei dem eine nachlaufende Zellenreihe von einer der beiden aufeinander folgenden Keimlingsschalen auf einer Schalentransporteinrichtung nach Fig. 1 angeordnet ist und an der Keimlings-Entnahmeposition anhält;
  • Fig. 5 ist eine Vorderansicht einer Keimling-Transportvorrichtung nach Fig. 1;
  • Fig. 6 ist eine vergrößerte Seitenansicht zur Verdeutlichung von Einzelheiten des Abschnitts der Keimling-Transportvorrichtung nach Fig. 5 im Bereich um die Keimlings- Ausgabeposition;
  • Fig. 7 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer Keimlingsschale, welche bei der Pflanzmaschine nach Fig. 1 zum Einsatz kommt;
  • Fig. 8 ist eine vergrößerte Teilschnittansicht längs der Linie I-I in Fig. 7;
  • Fig. 9 ist ein Blockdiagramm zur Verdeutlichung einer elektrischen Schaltung als ein Treibersteuerteil für die Pflanzmaschine nach Fig. 1;
  • Fig. 10 ist eine vergrößerte Seitenansicht einer Keimling-Transportvorrichtung nach Fig. 5, wobei insbesondere eine Keimlings-Ausgabeeinrichtung und deren zugeordnete Elemente gezeigt sind, wenn eine vorauslaufende Zellenreihe einer Keimlingsschale an einer Keimlings-Ausgabeposition anhält;
  • Fig. 11 ist eine ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung der Keimlings-Ausgabeeinrichtung, wenn die zweite Zellenreihe der Keimlingsschale an der Keimlings-Ausgabeposition anhält;
  • Fig. 12 ist eine vergrößerte Seitenansicht einer Übergabeeinrichtung und einer Keimlings-Halteeinrichtung der Keimling-Transportvorrichtung nach Fig. 5;
  • Fig. 13 ist eine Vorderansicht der Übergabeeinrichtung und der Keimlings-Halteeinrichtung nach Fig. 12; und
  • Fig. 14 ist eine schematische Ansicht zur Verdeutlichung eines Teils einer üblichen Keimling-Transportvorrichtung.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 wird zuerst eine Pflanzmaschine beschrieben, an welcher eine Keimling-Transportvorrichtung nach der Erfindung vorgesehen ist.
  • Die gezeigte Pflanzmaschine umfaßt ein Hauptgestell 9, welches ein Paar von oberen und unteren Verbindungsteilen 6 und 7 zum Verbinden mit einem Traktor (nicht gezeigt) hat, welche an der Vorderseite derart ausgebildet sind, daß sie nach Fig. 2 nach vorne vorstehen. Ferner hat die Pflanzmaschine ein Paar von Antriebsrädern 8, welche auf der Rückseite vorgesehen sind. Ein bewegbarer Rahmen 11 ist nach oben und unten schwenkbar um eine Achse 10 vorgesehen, welche an einem vorderen Abschnitt des Hauptgestells 9 horizontal angeordnet ist. Aufeinanderfolgend, ausgehend von der Vorderseite zu der Längsseite des beweglichen Rahmens 11 sind ein Paar von Scheibenschneidern 12 zum Abtrennen von störendem Material, ein Paar von Öffnern 13 zur Ausbildung einer Furche, ein Paar von Keimling-Pflanzrädern 14 (in Fig. 1 ist nur eines gezeigt) zum Pflanzen der Keimlinge P in die mittels der Öffner 13 gebildeten Furchen, und zwei Sätze von Niederdrückrädern 15 vorgesehen, welche die mit Hilfe der Keimling-Pflanzräder 14 gepflanzten Keimlinge P niederdrücken. Ferner ist ein Paar von linken und rechten Keimling-Transportvorrichtungen A zur Weiterbeförderung der Keimlinge P zu den Keimling-Pflanzrädern 14 vorgesehen, welche nach der Erfindung ausgelegt sind und an dem beweglichen Rahmen 11 vorgesehen sind.
  • Jede Keimling-Transportvorrichtung A umfaßt eine Keimlings-Ausgabeeinrichtung B zum Ausgeben der Keimlinge P aus einer Keimlingsschale T in Richtung nach oben, eine Schalentransporteinrichtung C zum Transportieren der Keimlingsschale T in horizontaler Richtung zu der Keimlings-Ausgabeeinrichtung B, und eine Übergabeeinrichtung E zum Transportieren der mittels der Keimlings-Ausgabeeinrichtung B entnommenen Keimlinge P zu einem Keimlings-Abgabeförderer D. Die Keimlings-Ausgabeeinrichtung B, die Schalentransporteinrichtung C und die Übergabeeinrichtung E sind gemäß einer integrierten Bauweise an einem Maschinenrahmen 16 vorgesehen, welcher aufrecht angeordnet an einem vorderen Abschnitt des beweglichen Rahmens 11 vorgesehen ist.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 7 und 8 ist die Keimlingsschale T im allgemeinen in Form einer Platte ausgelegt, welche aus Schaumstyrol ausgebildet ist, und die während des Transports nicht gebogen werden kann. Die Keimlingsschale T hat eine Mehrzahl von Keimlings-Aufnahmezellen (welche nachstehend zur Vereinfachung nur als Zellen bezeichnet werden) Ta, welche in einem konkaven Zustand in einer Matrix ausgebildet sind, welche einen regelmäßigen Abstand α haben, welcher in senkrechter Richtung auf einer Ebene der Keimlingsschale T senkrecht ist. Jede der Zellen Ta ist derart ausgebildet, daß ihr Durchmesser ausgehend von einer oberen Öffnung Tb und einem Bodenabschnitt Td der Zelle Ta allmählich kleiner wird, und sie hat eine Stangeneinführungsöffnung Tc, welche in einem Bodenabschnitt Td hiervon ausgebildet ist.
  • Wiederum Bezug nehmend auf die Fig. 1 und 2 werden diese Keimlingsschalen T horizontal auf der Schalentransporteinrichtung C in aufrechter Lage angeordnet, in welcher die Blätter Pa der in den Zellen Ca aufgenommenen Keimlinge P nach oben verlaufen.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 umfaßt die Schalentransporteinrichtung C Schalenaufnahmerollen 17a bis 17j, welche horizontal angeordnet sind und sich einzeln in vorbestimmten Abständen derart drehen können, daß zwei Keimlingsschalen T längs der oberen Räder eines Paars von linken und rechten Basisplatten 18 zwischen einer Stelle in der Nähe der vorderen Enden 18a und einer anderen Stelle in der Nähe der hinteren Enden 18b der linken und rechten Basisplatten 18 angeordnet werden können.
  • Eine Mehrzahl von Schalenbewegungsgliedern 20 zum Bewegen der Keimlingsschale T ist horizontal in vorbestimmten Abständen zueinander auf einem Paar von linken und rechten Rollenketten 19 angebracht. Die Rollenketten 19 verlaufen längs den Schalenaufnahmerollen 17a bis 17j. Ferner ist ein Paar von Kettenspannwellen 21 und 22 parallel zueinander an der Vorderseite bezüglich der Schalenaufnahmerolle 17a und an der hinteren Seite bezüglich der Schalenaufnahmerolle 17j jeweils vorgesehen. Eine weitere Kettenspannwelle 24 ist zwischen einem Paar von linken und rechten Schenkelplatten 23 der linken und rechten Basisplatten 18 angebracht, welche unterhalb der Schalenaufnahmerolle 17a nach unten verlaufen, wie dies aus den Fig. 3 bis 6 zu ersehen ist.
  • Ein Paar von Kettenrädern 25, welche die Rollenketten 19 gespannt halten, ist fest an den gegenüberliegenden Endabschnitten der Kettenspannwellen 21, 22 und 24 angebracht. Ein Motor M1 ist mit der Kettenspannwelle 21 über eine Rollenkette 27 verbunden, welche zwischen dem Motor M1 und einem Kettenrad 28 verläuft, welches fest an einem Zwischenabschnitt der Kettenspannwelle 21 angebracht ist.
  • Wenn der Motor M1 eingeschaltet wird, werden die Rollen der Ketten 19 angetrieben, um eine Keimlingsschale T in Richtung zu der Keimlings- Ausgabeeinrichtung B zu bewegen. Anschließend wird die Keimlingsschale T mittels einer der Schalenbewegungsteile 20 derart geschoben, daß sie in Richtung zu einer Keimlings-Ausgabeposition R1 bewegt wird, in welcher die Keimlinge P aus der Keimlingsschale T mit Hilfe der Keimlings-Ausgabeeinrichtung B entnommen werden.
  • Ein Schalenzwischenraum SP wird längs der oberen Ränder der linken und rechten Basisplatten 18 in der Nähe der vorderen Enden 18a, das heißt entlang einer Transportbahn der Keimlingsschale T, unterhalb des Keimling- Abgabeförderers D gebildet, so daß eine Keimlingsschale T zeitweilig dort bleiben kann. Somit wird eine Keimlingsschale T nach der Entnahme der Keimlinge P an der Keimlings-Ausgabeposition R1 zu diesem Schalenzwischenraum RP bewegt.
  • Insbesondere wird eine Keimlingsschale T, welche mittels einer der Schalenbewegungsteile 20 bewegt wird, in Richtung zu dem Schalenzwischenraum SP bewegt, währenddem zugleich die Keimlinge P sukzessiv an der Keimlings-Ausgabeposition R1 entnommen werden, so daß dann, wenn in der letzten Zellenreihe Tn die in Keimlingsschale T aufgenommenen Keimlinge P aus der Keimlingsschale T entnommen sind, die so geleerte Keimlingsschale T in dem Schalenzwischenraum SP bleibt (siehe Fig. 4 und 7).
  • Der Antrieb der Schalentransporteinrichtung C wird mittels eines Antriebssteuerteils F gesteuert, welches in Form einer Folgesteuereinrichtung oder dergleichen ausgelegt ist. Ein Drehkodierer EN (Fig. 6), welcher mit einem Ende der Kettenspannwelle 21 verbunden ist, ein Paar von Schalendetektionssensoren S1 und S1' (Fig. 5 und 6), welche an den oberen Randabschnitten der linken und rechten Basisplatten 18 auf der Rückseite bezüglich der Kettenspannwelle 21 vorgesehen sind, und eine Zeitgebersignalleitung TS sind vorgesehen, welche die Keimlings-Ausgabeeinrichtung B mit der Eingabeseite der Treibersteuereinrichtung F verbindet, währenddem der Motor M1 an der Ausgabeseite der Treibersteuereinrichtung F angebracht ist (Fig. 9).
  • Das Treibersteuerteil F hat die folgenden Funktionen:
  • (1) Zu stoppen, wenn eine vorauslaufende Endfläche Tt einer Keimlingsschale T mit Hilfe der Schalendetektionssensoren S1 und S1' erkannt wird und Einschalten des Motor M1, um die Bewegung der Keimlingsschale T derart anzuhalten, daß die erste Zellenreihe T1 der Keimlingsschale T an der Keimlings-Ausgabeposition R1 (Fig. 3) anhält.
  • (2) Ermittlung des Bewegungsabstandes der Keimlingsschale T basierend auf dem Drehwinkel der Kettenspannwelle 21, was mittels des Drehkodierers EN erfaßt wird; und
  • (3) zu bestimmen, ob der ermittelte Bewegungsabstand mit dem regelmäßigen Abstand α der Zellen Ta übereinstimmt oder nicht, welcher an der Keimlingsschale T vorgesehen ist, und die Einschaltung des Motors M1 zu stoppen, wenn dieser Bewegungsabstand mit dem regelmäßigen Abstand α übereinstimmt. Anschließend werden dann die folgenden Zellreihen sukzessiv an der Keimlings-Ausgabeposition R1 angehalten.
  • Wenn die vorauslaufende Endfläche Tt einer Keimlingsschale T, welche auf den Schalenaufnahmerollen 17a bis 17j aufliegt, mittels der Schalendetektionssensoren S1 und S1' erfaßt wird, hält die erste Zellenreihe Tt der Keimlingsschale T an der Keimlings-Ausgabeposition bzw. Keimlings- Entnahmeposition R1 an. Während die erste Zellenreihe T1 anhält, wird ein Entnahmevorgang für die Keimlinge P mittels der Keimlings-Ausgabeeinrichtung B durchgeführt.
  • Wenn ein Endsignal der Ausgabevorrichtung von der Keimlings-Ausgabeeinrichtung B abgegeben wird, beginnt die Treibersteuereinrichtung F wiederum den Motor M1 einzuschalten, um die Keimlingsschale T wiederum weiter zu transportieren. Wenn der Transportabstand der Keimlingsschale T mit dem regelmäßigen Abstand α zwischen den in der Keimlingsschale T ausgebildeten Zellen Ta wiederum übereinstimmt, hält das Treibersteuerteil F den Motor M1 wiederum an, so daß die nächste Zellenreihe an der Keimlings-Ausgabeposition R1 angehalten werden kann. Die folgenden Zellreihen werden dann sukzessiv an der Keimlings-Ausgabeposition R1 auf diese Weise angehalten.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 3, 4, 10 und 11 umfaßt die Keimlings- Ausgabeeinrichtung B eine Keimlings-Halteeinrichtung H, welche Keimlings- Haltenadeln 42 positioniert, die nachstehend noch näher beschrieben werden. Diese dienen als Keimlings-Halteelemente in der Nähe der oberen Öffnungen Tb jener Zellen Ta, welche an der Keimlings-Ausgabeposition R angehalten worden sind, wobei diese Nadeln die Keimlinge P durchdringen und aus den Zellen Ta ausschieben. Ferner ist eine Keimlings-Ausstoßeinrichtung G vorgesehen, welche die Keimlinge P aus den Zellen Ta ausstößt, bis die nachlaufenden Enden Pa der Keimlinge P sich aus der oberen Öffnung Tb heraus bewegt haben.
  • Die Keimlings-Ausstoßeinrichtung G umfaßt ein Paar von Schubarmen 29, welche an einem Basisendabschnitt fest mit einer Achse 28 verbunden sind, welche drehbar gelagert ist, und zwischen den linken und rechten Basisplatten 18 verläuft. Ein Halter 30 ist fest an einem Zwischenabschnitt der Welle 28 angebracht, und eine Antriebsstange K1a des hydraulischen oder pneumatischen Fluiddruckzylinders K1 ist mit dem Halter 30 verbunden. Der Fluiddruckzylinder K1 ist mit Hilfe eines Halters 31a an eine Verbindungsleitung 31 angeschlossen, welche horizontal zwischen den linken und rechten Schenkelplatten 23 verläuft.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 10 und 11 verläuft ein Stangentragteil 33, welches eine Mehrzahl von Keimlings-Ausstoßstangen 32 hat, die aufrecht darin ausgebildet sind, horizontal zwischen den Endabschnitten der Schubarme 29. Das Stangentragteil 23 hat ein Paar von nach unten verlaufenden vertikal länglichen Führungselementen 35, welche an einer unteren Fläche hiervon ausgebildet sind, und eine Führungsrolle 34, welche drehbar an einem unteren Endabschnitt der jeweils vertikal länglich ausgebildeten Führungselemente 35 gelagert ist.
  • Eine Führungsplatte 36, welche ein Paar von linken und rechten gebogenen Ansätzen 36a hat, ist fest an der Verbindungsleitung 31 angebracht, und ein Paar von bogenförmigen Führungsbahnen 36b zum Führen der Führungsrolle 34 sind an den gebogenen Ansätzen 36a derart ausgebildet, daß dann, wenn die Führungsrolle 34 sich längs der gekrümmten Führungsbahn 36b bewegt, sich die Keimlings-Ausstoßstäbe 32 nach oben und unten im wesentlichen ausgerichtet zu der Keimlings-Ausgabeposition R1 bewegen können.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 wird jede der Keimlings- Ausstoßstangen 32 von einem runden Teil gebildet, welches eine Dicke besitzt, welche in die Stangeneinführungsöffnung Tc einer Zelle Ta einer Keimlingsschale T paßt, und die Keimlings-Ausstoßstangen 32 sind in einer Reihe mit demselben regelmäßigen Abstand α wie die Zellen Ta derart angeordnet, daß sie den Zellen Ta gegenüberliegen, welche eine Reihe bilden.
  • Wenn die Antriebsstange K1a des Fluiddruckzylinders K1 angetrieben wird und ausfährt, dann werden die Schubarme 29 um die Achse bzw. Wellen 28 derart verschwenkt, daß die freien Endabschnitte hiervon sich in Richtung nach unten bewegen. Wenn andererseits die Antriebsstange K1a in Richtung des Einfahrens angetrieben wird, dann werden die Schubarme 29 um die Welle 28 derart verschwenkt, daß die freien Endabschnitte derselben sich nach oben bewegen können.
  • Folglich bewegen sich die Keimlings-Ausstoßstangen 32 zwischen einer Ausstoßstartposition R2, an welcher die Keimlingsendflächen 32a berühren und in einem Abstand nach unten von der Stangeneinführungsöffnung Tc der gegenüberliegenden Zellen Ta angeordnet sind, und einer Ausstoßendposition R3 vor und zurück, in welcher die Keimlinge Endflächen 32a berühren und in einem Abstand nach unten von der Stangeneinführungsöffnung Tc der gegenüberliegenden Zellen Ta angeordnet sind, sowie einer Ausstoßendposition R3 vor und zurück, in welcher die Keimlingsberührungsendflächen 32a nach oben durch die oberen Öffnungen Tb der gegenüberliegenden Zellen Ta vorstehen (Fig. 10).
  • Auf diese Weise werden Keimlinge P in jenen Zellen Ta, welche an der Keimlings-Ausgabeposition R1 angehalten worden sind, aus den Zellen Ta in Richtung nach oben ausgestoßen, wenn die Keimlings-Ausstoßstangen 32 sich zu der Ausstoßendposition R3 bewegen. Wenn sich die Keimlings- Ausstoßstangen 32 weiter zu der Ausstoßendposition R3 bewegen, werden die nachlaufenden Enden Pa der Keimlinge P nach oben von den oberen Öffnungen Tb der Zellen Ta weg bewegt.
  • Die Keimling-Halteeinrichtung H wird von der Übergabeeinrichtung E getragen, was nachstehend noch näher erläutert wird, so daß die Keimlings- Haltenadeln 42 zum Eindringen in die Keimlinge P aus jenen Zellen Ta ausgestoßen werden, welche an der Keimlings-Ausgabeposition R1 anhalten. An dieser Position kann eine hin- und hergehende Bewegung zwischen einer Keimlings-Durchdringungsposition R4, an welcher sich diese in der Nähe der oberen Öffnung Tb der Zellen Ta befindet, und einer Keimlings-Abgabeposition R5 ausführen, welche oberhalb des Keimlings-Abgabeförderers D angeordnet ist, an welcher diese die Keimlinge P zu dem Keimlings- Abgabeförderer übergeben.
  • Die Keimlings-Halteeinrichtung H wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 10 bis 13 in einem Zustand erläutert, wenn die Keimlings- Haltenadeln 42 zu der Keimlings-Durchdringungsposition R4 bewegt werden. Ein Paar von linken und rechten Seitenplatten 37 zur Ausführung einer nach oben und unten gerichteten Schwenkbewegung ist an den unteren Endabschnitten der Schwenkhebel 65 der Übergabeeinrichtung E mit Hilfe des Paars von Wellen 65a gelagert. Eine Welle 38 verläuft horizontal zwischen den vorderen Abschnitten der linken und rechten Seitenplatten 37 und einem Paar von Nadeleinziehhebeln 40, welche an Basisendabschnitten zur Ausführung einer Schwenkbewegung um die Welle 38 gelagert sind. Ein Paar von Zugfedern 39 (in den Fig. 10 und 11 ist nur eine gezeigt) verläuft zwischen den Nadeleinzugshebeln 40 und den linken und rechten Seitenplatten 37 (Fig. 10, 11 und 13).
  • Eine Führungswelle 41 verläuft zwischen den Endabschnitten der Nadeleinzugshebel 40 und einem Nadeltragteil 43 horizontal, welches eine Mehrzahl von nach unten verlaufenden Keimlings-Haltenadeln 42 hat, welche an diesen Hebeln vorgesehen sind und derart gelagert sind, daß sie eine Schwenkbewegung auf der Führungswelle 41 über einen Halter 44 ausführen können. Ein Paar von Führungsrollen 45 (in den Fig. 10 und 11 ist nur eine gezeigt) ist zur Ausführung einer Drehbewegung ein Paar von gebogenen Ansätzen 44a des Trägers 44 über Tragstücke 46 angebracht.
  • Die Keimlings-Haltenadeln 42 werden nach oben und unten bewegt, wobei zugleich die nach unten verlaufenden Positionen beibehalten werden, wenn die Nadeleinzugshebel 40 um die Welle 38 nach oben und unten gedreht bzw. verschwenkt werden.
  • Die linken und rechten Seitenplatten 37 haben bogenförmige Führungsbahnen 37a, welche darin zur Führungswelle 41 ausgebildet sind, und ein Paar von Führungsplatten 47, in welchen bogenförmige Führungsbahnen 47a zum Führen der Führungsrolle 47 an den inneren Wänden der linken und rechten Seitenplatten 37 (siehe Fig. 10, 11 und 13) ausgebildet sind.
  • Ein Paar von Haken 48 zum Arretieren der Führungswelle 41, welche sich bei einer Position an den unteren Enden cler bogenförmigen Führungsbahnen 37a bewegt hat, ist zur Ausführung einer Drehbewegung auf den Wellen 48a auf den äußeren Flächen der linken und rechten Seitenplatten 37 vorgesehen.
  • Jeder Haken 48 hat eine im wesentlichen L-förmige Gestalt in Seitenansicht und hat einen Führungswellen-Arretierabschnitt 48b, welcher an einem von zwei Schenkeln hiervon ausgebildet ist, um die Führungswelle 41 zu arretieren, während ein Federhaltestück 48c, an dem ein Ende einer Spiralfeder 49 angebracht ist, deren anderes Ende an einem gebogenen Ansatz 37b einer der zugeordneten linken und rechten Seitenplatten 37 angebracht ist, in einer solchen Weise vorgesehen ist, daß dieses Federhaltestück 48c am anderen Schenkel des Hakens 48 ausgebildet ist (Fig. 12). Folglich werden die Haken 48 im Grundzustand durch die Spiralfedern 49 in eine Richtung vorbelastet, in welcher die Führungswellen-Arretierabschnitte 48b der Führungswelle 41 angenähert sind.
  • Die Keimlings-Haltenadeln 42 haben ein lineares Profil und sind paarweise gemäß den Abständen des regelmäßigen Abstandes α zwischen den Zellen Ta einer Keimlingsschale T in einer Reihe angeordnet, welche längs einer Zellenreihe verläuft. Eine Keimlings-Freigabeplatte 50 ist zwischen den unteren Endabschnitten der linken und rechten Seitenplatten 37 vorgesehen, und es sind darin Öffnungen 50a zur lösbaren passenden Aufnahme der Nadeln ausgebildet, in welchen die Keimlings-Haltenadeln 42 einzeln lose passend eingesetzt sind (Fig. 10, 11 und 12).
  • Auf den inneren Flächen eines Paars von linken und rechten Tragplatten 53 der Übergabeeinrichtung E befindet sich ein Paar von Anschlägen 51, um die Führungswelle 41 der Keimlings-Halteeinrichtung H, welche zu der Keimlings- Durchdringungsposition R4 bewegt worden ist, zu den unteren Enden der bogenförmigen Führungsbahnen 37a zu bewegen, bis die Führungswelle 41 durch die Haken 48 arretiert ist. Mittels einem Paar von Arretierfreigabeteilen 52, welche Kontaktrollen 52a haben, welche in Kontakt mit den Haken 48 der Keimlings-Halteeinrichtung H kommen, wird zu der Keimlings-Abgabeposition R5 bewegt, um den Arretierzustand der Führungswelle 41 durch die Haken 48 aufzuheben.
  • In der Keimlings-Durchdringungsposition R4 wird die Führungswelle 41 durch die Haken 48 arretiert, und folglich bleiben die Keimlings-Haltenadeln 42 in einer nach unten ausgeschobenen Position, in welcher die unteren Enden derselben in der Nähe der oberen Öffnungen Tb der gegenüberliegenden Zellen Ta positioniert sind, so daß die Keimlinge P, welche aus den Zellen Ta ausgestoßen sind, durch die unteren Enden der Führungswelle 41 unmittelbar durchdrungen werden können, nachdem der Ausstoßvorgang eingeleitet worden ist.
  • Keimlinge P in jenen Zellen Ta, die zu der Keimlings-Abgabeposition R1 bewegt worden sind, werden somit durchdrungen und mittels den Keimlings- Haltenadeln 42 der Keimlings-Halteeinirichtung H an der Keimlings-Durchdringungsposition R4 gehalten, unmittelbar nachdem das Ausstoßen mittels der Keimlings-Ausstoßstangen 32 eingeleitet worden ist. Wenn sie weiter durch die Keimlings-Ausstoßstangen 32 ausgestoßen werden, werden sie allmählich tiefer werdend mittels den Keimlings-Haltenadeln 42 durchdrungen.
  • Wenn dann die Keimlings-Ausstoßstangen 32 zu der Ausstoßendposition R3 bewegt worden sind, d. h. dann, wenn die nachlaufenden Enden Pb der Keimlinge P in Ausstoßrichtung zu schnell ausgeschoben worden sind, welche oberhalb den oberen Öffnungen Tb der Zellen Ta liegen, durchdringen die Keimlings-Haltenadeln 42 die Keimlinge P in Ausstoßrichtung vollständig, ausgehend von den vorauslaufenden Enden zu den nachlaufenden Enden Pb der Keimlinge P (Fig. 10).
  • Die Übergabeeinrichtung E ist auf die nachstehend beschriebene Weise ausgelegt. Insbesondere sind die linken und rechten Tragplatten 53 aufrecht stehend auf einem Paar von Halterahmen 54 vorgesehen, welche zwischen einem oberen Endabschnitt des Maschinengestells 16 und den Zwischenabschnitten der linken und rechten Basisplatten 18 derart vorgesehen sind, daß sie sich in Querrichtung zu dem Schalenzwischenraum SP erstrecken (Fig. 1 bis 5).
  • Eine Verbindungsplatte 55 verläuft horizontal zwischen den oberen Endabschnitten der linken und rechten Tragplatten 53 und hat Tragschenkel 56 bis 58, welche von einer unteren Fläche hiervon verlaufen. Eine Tragwelle 60 ist zur Ausführung einer Drehbewegung auf den Tragschenkeln 56 bis 58 gelagert und hat ein Paar von Trägern 59, welche fest an den gegenüberliegenden linken und rechten Enden angebracht sind. Ein Motor M2 ist fest zwischen den Tragschenkeln 56 und 57 vorgesehen, und ein treibendes Zahnrad 62 ist in Kämmeingriff mit einem Zahnrad gehalten, welches fest an einer Antriebswelle des Motors M2 angebracht ist. Das treibende Zahnrad 62 ist fest mit einem inneren Endabschnitt einer Drehwelle 63 verbunden, welches zur Ausführung einer Drehbewegung auf den Tragschenkeln 56 und 57 gelagert ist und zwischen denselben horizontal verläuft (Fig. 12 und 13).
  • Eine Hebeltragwelle 64, welche horizontal zwischen den vorderen, seitlichen oberen Endabschnitten der linken und rechten Tragplatten 53 verläuft, ist vorgesehen, um Schenkhebel 65, welche die linken und rechten Seitenplatten 37 der Keimlings-Halteeinrichtung H haben, ist zur Ausführung einer Schwenkbewegung an den unteren Endabschnitten gelagert, und sie sind an ihren oberen Endabschnitten zur Ausführung einer Schwenkbewegung um die Hebeltragwelle 64 gelagert. Ferner verläuft ein Verbindungsteil 66 horizontal zwischen den Schwenkhebeln 65, und ein Träger 67 ist an einem Zwischenabschnitt des Verbindungsteils 66 vorgesehen. Eine Verbindungsstange 68 ist zur Ausführung einer Drehbewegung an den gegenüberliegenden Enden des Trägers 67 angebracht, und ein Exzenterhaltestift 62a ist exzentrisch mit dem treibenden Zahnrad 62 und an diesem vorstehend vorgesehen.
  • Wenn der Exzenterhaltestift 62a des treibenden Zahnrads 62 eine Drehbewegung nach vorwärts oder in umgekehrter Richtung zwischen einer Antriebsstartposition R6 und einer Antriebsendposition R7 ausführt, dann werden die Schwenkhebel 65 hin- und hergehend bewegt, so daß die Keimlings- Halteeinrichtung H zwischen der Keimlings-Durchdringungsposition R4 und der Keimlings-Freigabeposition R5 bewegt werden kann.
  • Ein kleines Zahnrad 69 ist fest mit einem Mittelabschnitt der Tragwelle 60 verbunden und ist in Kämmeingriff mit dem treibenden Zahnrad 62. Ein Paar von Traghebeln 71 ist an den oberen Endabschnitten an dem Träger 59 angebracht, welcher an gegenüberliegenden linken und rechten Endabschnitten der Tragwelle 60 vorgesehen sind. Die linken und rechten Seitenplatten 37 der Keimlings-Halteeinriztung H sind zur Ausführung einer Schwenkbewegung auf einer Welle 70 gelagert, welche horizontal zwischen unteren Endabschnitten der Traghebel 71 verläuft.
  • Wenn das treibende Zahnrad 62 eine Drehbewegung in die mit einem Pfeil 62' in Fig. 12 gezeigte Richtung gedreht wird, bewegt sich der Exzenterhaltestift 62a von der Antriebsstartposition R6 in Richtung zu der Antriebsendposition R7, wodurch die Träger 59 nach oben verschwenkt werden. Anschließend werden die linken und rechten Seitenplatten 37 der Keimlings-Halteeinrichtung H durch eine Kraft beaufschlagt, um diese nach oben um die Wellen 65a der Schwenkhebel 65 zu schwenken. Somit wird die Keimlings-Halteeinrichtung H nach oben um 90º um die Wellen 65a in eine Position geschwenkt, in welcher die Keimlings-Haltenadeln horizontal verlaufen, und diese Einrichtung wird in die Keimlings-Freigabeposition R5 bewegt, wobei die Ausrichtung und Position beibehalten wird.
  • Wenn der Motor M2 sich in Gegenrichtung dreht, dann wird die Keimlings- Halteeinrichtung H ausgehend von der Keimlings-Freigabeposition R5 zu der Keimlings-Durchdringungsposition R4 zurück bewegt, wobei die zuvor beschriebenen Bewegungswege in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen werden.
  • Der Keimlings-Abgabeförderer D ist oberhalb des Schalenzwischenraums SP gelagert, welcher angrenzend an die vorderen Enden 18a der linken und rechten Basisplatten 18 gebildet wird. Ferner ist ein vertikaler Förderer 72 zum Transportieren eines Keimlings F' in Richtung zu den zugeordneten Keimlings-Pflanzrädern in der Nähe des am weitesten entfernt liegenden Endes des Keimlings-Abgabeförderers D in Förderrichtung desselben vorgesehen.
  • Anschließend werden eine Reihe von Keimlings-Zufuhrvorgänge ausgeführt mit Hilfe der Keimlings-Transportvorrichtung A nachstehend näher beschrieben, welche den vorstehend beschriebenen Aufbau hat.
  • Bevor der Ausgabevorgang für die Keimlinge P begonnen wird, wird die Keimlings-Halteeinrichtung H in die Keimlings-Durchdringungsposition R4 bewegt.
  • Wenn die Keimlingsschalen T auf der Keimlings-Transporteinrichtung C angeordnet sind und ein Bewegungsvorgang eingeleitet wird, dann werden die Keimlingsschalen T in horizontaler Richtung zu der Keimlings-Ausgabeeinrichtung B transportiert, und anschließend werden sie angehalten, wenn die erste Zellenreihe T1 hiervon in die Keimlings-Ausgabeposition R1 kommt.
  • Dann wird ein Ausschubvorgang für die Keimlinge P der ersten Zellenreihe T1 der Keimlingsschalen T durch die Keimlings-Ausstoßstangen 32 der Keimlings-Ausstoßeinrichtung G eingeleitet, so daß die Keimlinge P einzeln von den zugeordneten Keimlings-Haltenadeln 42 durchdrungen werden, bis sie mittels den Keimlings-Haltenadeln 42 gehalten sind.
  • Nach der Beendigung des Durchdringungsvorganges in die Keimlinge P hinein werden die Keimlings-Ausstoßstangen 32 in die Ausstoß-Startposition R2 zurückbewegt, und die Keimlings-Halteeinrichtung H wird von der Keimlings-Durchdringungsposition R4 in Richtung zu der Keimlings-Abgabeposition bzw. Keimlings-Freigabepoaition R5 bewegt, währenddem diese Einrichtung zugleich nach oben um 90º um die Wellen 65a geschwenkt wird.
  • Wenn die Keimlings-Halteeinrichtung H in die Keimlings-Freigabeposition R5 kommt, werden die Haken 48 in Kontakt mit den Kontaktrollen 52a der Arretierlöseteile 52 gebracht, um den Arretierzustand der Führungswelle 41 durch die Haken 48 aufzuheben. Anschließend werden die Keimlings- Haltenadeln 42 schnell zwischen den linken und rechten Seitenplatten 37 eingezogen.
  • Durch den Rückzugvorgang werden die Keimlinge P, die mit den Keimlings- Haltenadeln 42 durchdrungen sind, abgezogen und durch die Keimlings- Freigabeplatte 50 frei gegeben. Sie werden dann auf den darunter befindlichen Keimlings-Abgabeförderer D gelegt. Die Keimlinge P, welche sich auf dem Keimlings-Abgabeförderer D befinden, werden dann zu dem Vertikalförderer 72 transportiert und in Richtung zu dem Keimling-Pflanzrad 14 mittels des vertikalen Förderers 72 transportiert.
  • Wenn die Keimlinge P ausgegeben bzw. freigegeben worden sind, wird die Keimlings-Halteeinrichtung H zurück zu der Keimlings-Durchdringungsposition R4 bewegt, und dann werden die Keimlings-Ausstoßstangen 32 der Keimlings-Ausstoßeinrichtung G zurück in die Ausstoßstartposition R2 bewegt. Dann wird auch die Schalentransporteinrichtung C angetrieben, um die Keimlingsschale T derart zu bewegen, daß die nächste Zellenreihe in die Keimlings-Abgabeposition R1 kommen kann. Anschließend wird die Keimlingsschale T allmählich in den Schalenzwischenraum SP durch den Antrieb der Schalentransporteinrichtung C bewegt.
  • Nachdem die Entnahme der in der Keimlingsschale T aufgenommenen Keimlinge P abgeschlossen ist, wird die gesamte Keimlingsschale T zu dem Schalenzwischenraum SP bewegt, und sie bleibt dort eine Zeit lang.
  • Wenn dann damit begonnen wird, daß die Keimlinge P, welche in einer darauf folgenden Keimlingsschale T aufgenommen sind, aus der Keimlingsschale T auf ähnliche Weise zu der voranstehend beschriebenen Keimlingsschale T ausgegeben werden, wird das vorauslaufende Ende der darauffolgenden Keimlingsschale T in Kontakt mit dem hinteren Ende der vorangehenden Keimlingsschale T gebracht und gegen diese gedrückt, um die vorausgehende Keimlingsschale T zu bewegen.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf die speziellen Einzelheiten der bevorzugten Ausführungsformen gemäß der voranstehenden Beschreibung beschränkt, sondern es sind zahlreiche Modifikationen und Abwandlungen möglich, die der Fachmann im Bedarfsfall treffen wird.
  • Während beispielsweise bei der zuvor beschriebenen bevorzugten Ausführungsform der Schalenzwischenraum derart ausgelegt ist, daß eine einzige Keimlingsschale T zeitweise in diesem Raum verbleiben kann, könnte dieser Raum auch in anderer Weise derart gestaltet werden, daß später eine Keimlingsschale auf eine weitere Keimlingsschale bewegt werden kann, so daß mehrere Keimlingsschalen zeitweise an dem Schalenzwischenraum aufgestapelt werden können. Bei dieser alternativen Auslegungsform kann die Zeit bis zur Entnahme der in dem Schalenzwischenraum abgelegten Keimlingsschalen vergleichsweise lang gewählt werden, wodurch sich der Austauschvorgang für die Keimlingsschalen erleichtern läßt.
  • Auch braucht ein Schalenzwischenraum nicht vorgesehen zu sein, welcher die Zwischenlagerung einer Keimlingsschale gestattet, sondern bei dem Übergabevorgang der Keimlinge zu dem Keimlings-Abgabeförderer kann eine Keimlingsschale sukzessiv zu einer Stelle unterhalb des Keimlings-Abgabeförderers bewegt werden.
  • Natürlich können zahlreiche Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden, ohne daß der Schutzgedanken nach der Erfindung verlassen wird.

Claims (3)

1. Keimling-Transportvorrichtung für eine Pflanzmaschine, welche folgendes aufweist:
eine Keimling-Ausgabeeinrichtung (B) zum Entnehmen eines Keimlings (P) aus einer Keimlingsschale (T) in Richtung nach oben, welche Keimlingsaufnahmezellen (Ta) hat, in welchen Keimlinge (P) aufgenommen sind;
eine Schalentransporteinrichtung (C), welche eine horizontale Transportbahn zum Befördern der Keimlingsschale (T) in Richtung zu der Keimlingsausgabeeinrichtung (B) hat;
einen Keimlingsabgabeförderer (D); und
eine Übergabeeinrichtung (E) zum Übergeben des Keimlings (P), welcher mit der Keimlingsausgabeeinrichtung (B) entnommen worden ist, zu dem Keimlingsabgabeförderer (D), dadurch gekennzeichnet, daß der Keimlingsabgabeförderer (D) an einer Stelle angeordnet ist, welche höher als die horizontale Transportbahn der Schalentransporteinrichtung (C) liegt, um einen Schalenzwischenraum (SP) auf der stromabwärtigen Seite der Schalentransporteinrichtung (C) unterhalb des Keimlingsabgabeförderers (D) zu bilden.
2. Keimlingstransportvorrichtung für eine Pflanzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keimlingsausgabeeinrichtung (B) eine Keimlingsausstoßeinrichtung (G) umfaßt, welche den Keimling (B) in Richtung nach oben aus der Keimlingsschale (T) herausschiebt, und eine Keimlingshalteeinrichtung (M) umfaßt, welche den Keimling (P) hält, welcher durch die Keimlingsausstoßeinrichtung (G) ausgestoßen worden ist.
3. Keimlingstransportvorrichtung für eine Pflanzmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabeeinrichtung (E) die Keimlingshalteeinrichtung (H)zwischen einer Keimlingsdurchdringungsposition (R4), an welcher die Keimlingshalteeinrichtung (H) den Keimling (P) in einer Zelle (Ta) der Keimlingsschale (T) aufnimmt, und einer Keimlingsabgabeposition (R5) hin und her bewegt, an der die Keimlingshalteeinrichtung (H) den aufgenommenen Keimling (P) in Richtung zu dem Keimlingsabgabeförderer (D) freigibt.
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