DE2365901A1 - Vorrichtung zum ausrichten von birnen - Google Patents
Vorrichtung zum ausrichten von birnenInfo
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Description
r_ . , , r- -ι- ' ^6'"1 Ze'ihen bitte angeben ·
Patentanwalt
Nürnberg, den Q1 , ^;;;; ■
Ausscheidung aus P 23 32 526.0-23 6
Atlas Pacific Engineering Company
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten von Birnen. Solche Vorrichtungen werden dazu benutzt, um Birnen,
die einer Maschine zum Schälen, Entkernen, Verteilen und Abfüllen zugeführt werden sollen, vorher in eine solche
Lage zu bringen, daß sie stets mit dem Stiel nach unten und der Blüte nach oben den Vorrichtungen zugeleitet werden können,
welche die Birnen für den Verarbeitungsvorgang aufnehmen.
Dieses Ausrichten wurde bisher meist manuell vorgenommen, was jedoch ein richtiges Ausnutzen der Arbeitsmöglichkeit
der Maschine nicht zuließ.
Für das Wirken einer Vorrichtung, welche selbsttätig das Ausrichten der Birnen bewirkt, ist es notwendig zu beachten,
daß Birnen oft naturbedingt nicht die typische Birnenform aufweisen, sondern eher kugelig ausgebildet sind. Auch für
solche Birnen muß die Vorrichtung befriedigende Ausrichteergebnisse bringen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe in der Weise, daß am unteren Ende der Förderrinne ein mit Material geringer Reibung
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Nürnberg 11 Telefon (0911) Telex Telegramme Bayer. Vereinsbank Stadtsparkasse Deutsche Bank Postscheckkonto
HBFrmmnlafcr 3 204Q8t-83 06/22327 'Patwetzel' Nbg. 6311635 Nbg. 1528354 Nbg. 368910 Nürnberg 11151-i
überzogener, zwischen einer oberen und unteren Endstellung ■ beweglicher Kolben vorgesehen ist, der in seiner unteren
Stellung die Rinne für den freien Durchgang der Birnen sperrt, und daß ein über zwei Rollen laufendes, auf der dem
Kolben zugewandten Seite in seiner Umlaufrichtung nach unten
laufendes, mit einer Vielzahl von beweglichen Vorsprüngen
versehenes und mit dem Kolben in vertikaler Richtung parallellaufendes Band in unmittelbarer Nähe des Kolbens so vorgesehen
ist, daß die Vorsprünge des Bandes mit einer Birne in Berührung kommen, sowie der Kolben in seine obere Lage
zurückgezogen ist.
Durch den Kolben wird zunächst die Bewegung einer die Förderrinne entlang rutschenden Birne aufgehalten. Durch Zurückziehen
des Kolbens wird sie dann in Berührung mit dem umlaufenden Band gebracht, welches durch die Einwirkung der Vorsprünge
die Lage der Birne so lange verändert, bis der Stiel nach unten weist.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß ein vertikal beweglich aufgehängter Stab parallel
zu dem Kolben vor dem umlaufenden Band angeordnet ist, der in Berührung mit einer Birne kommt, wenn der Kolben in seine
obere Lage zurückgezogen ist. Dieser Stab ist dann besonders zweckmäßig, wenn eine Birne in völlig falscher Lage der Ausrichtevorrichtung
zugeführt, wird= Durch die Bewegungen des
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Stabes wird das umlaufende Band in seiner Einwirkung auf die Lage der Birnen wesentlich unterstützt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung bildet das untere Ende der Förderrinne eine zu dem umlaufenden
Band hin geöffnete,sich nach oben konisch erweiternde
Schale, deren bewegliche Seitenwände federnd zusammengehalten werden. Diese Seitenwände werden zweckmäßigerweise während
des Ausrichtevorganges einer Birne verriegelt.
Es ist zweckmäßig, an der Rückwand des unteren vorderen Teils schräg zur Bewegungsrichtung der Birnen eine elliptisch
geformte Umlenkplatte anzubringen, welche eine gewisse Vorausrichtung der Birnen bewirken kann.
Es ist weiterhin zweckmäßig, daß für die Aufnahme einer von dem Ausriehtevorgang durch den Stab und das Band freigegebenen
Birne eine Schale vorgesehen ist, in welche die Birne durch den Kolben geschoben wird, wobei die Schale eine Anzahl
von getrennt angeordneten, unter Federdruck stehenden Seitenwänden für das Festhalten der Birne in ihrer Lage in der
Schale aufweist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
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Fig.1 eine perspektivische Ansicht einer kompletten Maschine mit dem Zuführungsmechanismus, der Vorrichtung
zum Ausrichten sowie den Vorrichtungen für den Transport der Birnen in den Schäl- und Abfüllteil
der Maschine,
Fig.2 in schematischer Ansicht ein Flußdiagramm der Birnen
vom Behälter in ihre ausgerichtete Endstellung,
Fig.3 eine Seitenansicht durch den Behälter, in dem die
Birnen als lose Ladung eingefüllt werden und von dem sie einzeln durch einen Rüttel-Beschickungsmechanismus
weitertransportiert werden,
Fig.4,5 und 6 Teilansichten entlang den Linien 4-4, 5-5
und 6-6 in Fig.3,
Fig. 7 eine Teilansicht durch den Fördermechanismus, der die Birnen zu dem Ausrichtungsmechanismus befördert,
entlang der Linie 7-7 in Fig.1,
Fig.8 eine Teilansicht entlang der Linie 8-8 in Fig.7,
Fig.9 eine Teilansicht entlang der Linie 9-9 in Fig.8,
Fig.10 eine Ansicht, teilweise geschnitten, der Vorrichtung
zum Ausrichten in Verbindung mit der Vorrichtung für den Transport einer ausgerichteten Birne in die
konische Endschale, =
Fig.11 bis 13, 15 und 16 Schnittansichten entlang der
Linien 11-11, 12-12, 13-13, 15-15, 16-16 in Fig.10,
Fig.14 einen Schnitt entlang der Linie 14-14 in Fig.13,
Fig.17 eine perspektivische Ansicht eines Teils des Bandmechanismus
für das Ausrichten einer Birne,
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Fig.18 eine Teilansicht eines Abschnitts des Ausrichtebandes
,
Fig.19 und 20 Schnittansichten entlang den Schnittlinien
19-19 und 20-20 in Fig.18,
Fig.21 eine schematische Ansicht einer Birne während der
Ausrichtung,
Fig.22 eine teilweise Seitenansicht eines Abschnitts des
Antriebsmechanismus,
Fig.23 eine teilweise Seitenansicht eines weiteren Abschnitts
des Antriebsmechanismus,
Fig.24 eine Ansicht entlang der Linie 24-24 in Fig.22,
Fig.25,26,27 und 28 Schnittansichten entlang den Linien
25-25, 26-26, 27-27 und 28-28 in Fig.24 und
Fig.29 ein schematisches Zeitdiagramm der Bewegungsabläufe
von einzelnen Elementen der Vorrichtung zum Ausrichten während eines Umlaufes um 360°.
Bevor die in den Zeichnungen dargestellten Vorrichtungen mit ihren verschiedenen Bestandteilen im einzelnen näher beschrieben
wsrd3,11 ist folgendes vorauszuschicken.
Die auszurichtenden Birnen werden zunächst als lose Ladung
einem Behälter zugeführt und darauffolgend von diesem Behälter durch eine Rüttel- oder hin- oder hergehende Beförderungseinrichtung weitertransportiert. Diese besteht aus einer Anzahl
von beweglichen Teilen, die über eine Anzahl von fest-
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stehenden Teilen hin- und herbewegt werden, um eine Birne aus einem unteren Abschnitt in dem Behälter bis zu einer
Entladestelle hochzufördern. Die unten liegenden hin- und
hergehenden Teile sind mit einer horizontalen Fläche ausgerüstet, während die oben liegenden hin- und hergehenden Teile
Vertiefungen aufweisen, welche die Größe der Birnen begrenzen, wobei das oberste Teil mit zwei Vertiefungen versehen
ist, die in etwa der Größe einer großen Birne entsprechen. Da sowohl große als auch kleine Birnen befördert werden müssen,
ergeben sich Schwierigkeiten bei einer Zweifachbelegung durch zwei kleine Birnen an Stelle einer einzigen großen
Birne oder wenn eine große Birne das Entladen durch Blockieren der Entladestelle beeinträchtigt. Um dies zu verhindern,
ist eine Klappe vorgesehen, die den Abschluß der hin- und hergehenden Förderung bildet und vor- und rückwärts in zeitlicher
Abhängigkeit von der Maschine durch einen Winkel von ungefähr 4 5° von der Schließ- zu der Offenstellung bewegt
wird. Die Klappe ist mit Anschlägen versehen, die an der linken Seite der Entladeöffnungen angeordnet sind und verhindern,
daß zwei Birnen gleichzeitig weiterbefördert werden, oder es durch eine große Birne zu einer Blockierung der Förderung
kommt. Der Entladeraum ist räumlich begrenzt, um eine zweifache Belegung mit Birnen der obersten Einbuchtung der
Schwingförderung zu verhindern. Sowie eine große Birne den Förderweg blockiert, kann diese durch die Klappe sofort entladen
werden, da die Anschläge der Klappe eingezogen werden.
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-Zum Erzielen einer maximalen Förderleistung läuft die
Schwingförderung mit der doppelten Geschwindigkeit der Vorrichtung zum Ausrichten. Die in der Schwingförderrinne emporgehobenen
Birnen werden in die Vertiefung des oberen Abschnitts eingebracht, während gleichzeitig verhindert wird,
daß die Birnen durch die angelenkte Klappe zu dem Förderfach transportiert werden. Wegen der doppelten Geschwindigkeit
der Schwingförderung können während jedes Umlaufs die Vertiefungen zweimal gefüllt werden. Wenn eine Birne während
des ersten Umlaufs in eine der oberen Vertiefungen eingebracht ist, wird die nachfolgende Birne bis zu dieser Vertiefung
emporgehoben, und da sie wegen der Belegung derselben nicht eingelegt werden kann, zurücktransportiert und-neuerlich bei
dem nächsten Umlauf zu der oberen Vertiefung emporgehoben. Sobald die angelenkte Klappe die Birnen zu einer Querförderrinne
freigegeben hat, können die darauffolgenden Birnen von den oberen Vertiefungen aufgenommen werden, wodurch sichergestellt
ist, daß jede Vorrichtung zum Ausrichten beschickt wird. Die Birnen werden in eine Rinne entladen, welche unter
einem Winkel von ungefähr 2 bis 3° gegenüber der Horizontalen nach oben verläuft, um sicherzustellen, daß die einzelne
Birne von einem Förderglied bewegt wird und dabei nicht von diesem Glied wegrollt.
Wenn die auf der Rinne vorwärts bewegten Birnen sich vor den nach unten gerichteten Förderrinnen befinden, wird die horizontale
Rinne, auf welcher die Birnen entlanggleiten, abwärts
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geschwenkt, so daß jede Birne unter einem Winkel von ungefähr 35° abrollt. Diese Rinnen sind aus rostfreiem Stahl hergestellt.
Über sie werden die Birnen einer Ausrichteeinheit zugeführt, in welche sie nach dem Verlassen der Förderrinne gelangen.
Diese Einheit besteht aus einem sich konisch erweiternden, konkav ausgebildeten Rückenteil mit einer elliptischen Umlenkplatte,
die nahe der Spitze angeordnet ist, zwei Seitenplatten, einem Band mit einer Anzahl von beweglichen Vorsprüngen,
die sich nach außen von der Oberfläche des Bandes weg erstrecken, einem beweglichen Stab und einem Kolben mit
einer konkaven Fläche, die mit einer dünnen, kurzen, zentral angeordneten Spitze versehen ist.
Sowie die Birnen die Förderrinne verlassen, werden sie durch den Kolben abgebremst, der sich in seiner Abwärtsbewegung
befindet und knapp zuvor die dem vorangegangenen Zyklus zugehörige Birne auf die Transportschale ausgestoßen hat. Wenn die
Birne aus der Förderrinne mit dem Stiel voran austritt, gleitet sie leicht zwischen der elliptisch geformten Umlenkplatte
und dem Kolben hindurch, wobei sie kurzzeitig zwisden diesen beiden Teilen festgehalten wird, bis der Kolben in seine
obere Stellung zurückgebracht ist. Sobald der Kolben von derBirne abhebt, rutscht dieselbe unter die Umlenkplatte
und gelangt in den sich konisch erweiternden Abschnitt. Die Birne wird zunächst durch den hinteren Teil des konischen
Abschnitts, den beiden Seitenplatten und den Stab an dem
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umlaufenden Band festgehalten. Wenn die Birnen aus der Förderrinne mit dem runden Teil voraus austreten, bleiben
sie auf der Umlenkplatte mit dem Stiel nach oben liegen, gehalten durch den Kolben und den Ausrichtungsmechanismus.
Sobald der Kolben in seine obere Stellung zurückgezogen wird, dreht sich die Birne nach einer Seite des Kolbens
und wird sanft durch die ümlenkplatte mit dem Stiel nach unten geschwenkt unter Mithilfe der verlängerten Finger des
Förderbandes, wonach sie in den unteren Abschnitt der Ausrichtungseinheit gleitet.
Sollte aus irgendeinem Grunde die Birne nicht in der Förderrinne ausgerichtet oder durch die Umlenkplatte gedreht und
ausgerichtet sein, kommt es zu einem Aufliegen der Birne in dem konisch sich erweiternden Abschnitt unterhalb der Umlenkplatte.
Die Birne wird dann durch die ausgestreckten Finger des Ausrichtungsbandes zurechtgerückt und um ihren birnenförmigen
Teil so lange geschwenkt t bis der Stiel nach unten
weist.
Wenn eine Birne aus einer völlig verkehrten Lage, mit rundem Teil nach unten, geschwenkt werden muß und der Hals der
Birne gegen die herabhängende Stange zu liegen kommt, wird die Stange, welche seitwärts vor und zurück um etwa 1,3 cm
durch die versetzt angeordneten Schlitze in der Mitte des Bandes bewegt wird, den Hals der Birne aus der Lage heraus-
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bringen, in der sie falsch ausgerichtet mit dem Stiel nach oben sich gegen die Stange lehnt. Wenn die Birne sich gegen
die Stange, die konische Rückseite und die Seitenplatten lehnt, so wird sie durch einen oder mehreren der Vorsprünge
des beweglichen Bandes erfaßt. Dadurch wird die Birne aus ihrer Stellung mit vertikal nach oben gerichtetem Stiel um
180° in die Stellung mit vertikal nach unten gerichtetem Stiel gedreht.
Die Spitze am Ende des Kolbens dient dazu, die Birne von der Ausrichtungseinheit in die Transportschale zu fördern,
wobei sichergestellt ist, daß keine seitliche Bewegung und somit die Möglichkeit einer Fehlausrichtung bei dieser Förderung
auftritt. Am Ende eines Durchlaufzyklus wird der Kolben abgesenkt und stößt die Birne abwärts aus zum Eingriff
mit den drei über Federn vorgespannten Abschnitten der Ausrichtungseinheit.
Die Birnen werden in einen Behälter 101, wie er im rechten
Teil der perspektivischen Ansicht nach Fig.1 dargestellt ist, eingefüllt. Ein Schnitt durch den Behälter 101 ist in Fig.3
gezeigt, aus dem Einzelheiten der hin- und hergehenden Förderung ersichtlich sind. Die hin- und hergehende oder Schüttelförderung
wird durch eine Anzahl von ortsfesten Elementen 102, 103, 104, 105, 106 und 107 bewirkt, die sich zwischen
einander gegenüberliegenden Seitenwänden 108 und 109 querverlaufend erstrecken.
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Für die hin- und hergehende Bewegung sind zwischen benachbarten ortsfesten Elementen verschiebbare Elemente 111,112-,
113,114 und 116 angeordnet, von denen jedes an Armen 117
befestigt ist, die durch verfahrbare Laufrollenanordnungen 115 zwischen den Seitenwänden 1o8 und 109 des Behälters getragen
werden. Das bewegliche Element 113 ist an einem Gestänge
121 befestigt, das an dem beweglichen Teil 113 an einem Ende des Gestänges durch einen Stift 122 angelenkt
ist, während das andere Ende des Gestänges im Punkt 123 an einem Exzenterarm 127 schwenkbar gelagert ist, der an einer
Welle 128 befestigt ist. Die Welle 128 trägt ein Kettenzahnrad 129, über das eine Kette 131 geführt ist, die über ein
weiteres Kettenzahnrad 132 verläuft, das auf einer Welle aufsitzt, die ferner noch ein Kettenzahnrad 134 aufweist.
Eine weitere Kette 136 läuft über das Kettenzahnrad 134 und über ein in Fig.23 dargestelltes Kettenzahnrad 135, das auf einer
Hauptantriebswelle 1067 der Birnen-Schäl- und Abfüllmaschine befestigt
ist.
Eine Feder 137 erstreckt sich zwischen dem Ortsfesten Teil
und dem Arm 117, um die verschiebbaren Elemente in bezug auf
die ortsfesten Elemente vorzuspannen.
Wie aus Fig.6 ersichtlich ist, sind die Bauteile 104, 113,
105, 114, 106, 116 und 107 jeweils an ihren oberen Enden mit Vertiefungen 138, 139, 140, 141, 142, 143 und 144 versehen.
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Die Größe jeder Vertiefung entspricht ungefähr der Form einer großen Birne. In der Vertiefung 143 des obersten gleitbaren
Teils 116 ist eine Einzelbirne normaler Größe dargestellt. Zur Lösung des Problems, falls kleine Birnen den Platz einer
großen Birne belegen oder eine große Birne die Entladung blockiert, ist eine Klappe 145 vorgesehen, die das Ende der
hin- und hergehenden Förderung schließt und nach rückwärts um einen Winkel von ungefähr 45° von der Schließ- zu der
Offenstellung;wie nachstehend noch näher beschrieben werden
wird, nach rückwärts bewegbar ist. Die Klappe 145 umfaßt zwei Anschläge 145a zur Linken jeder der beiden Entladungsöffnungen.
Diese Anschläge verhindern, daß zwei Birnen gleichzeitig einer einzelnen öffnung zugeführt werden und ferner, daß
eine große Birne die öffnung blockiert. Dadurch wird der Entladeraum
in der Weise begrenzt, daß es nicht zu Doppelbeladung der obersten Vertiefung der hin- und hergehenden Förderung
kommt und daß im Falle des Blockierens durch eine große Birne über die Öffnungsklappe das Hindernis entfernt und eine
prompte Entladung der Birne ermöglicht wird.
Die Klappe wird von der öffnungs- in die Schließstellung durch
einen an der Welle 133 befestigten Nocken 146 gebracht. Ein Nockenstößel 147, siehe Fig.25, ist zwischen den Enden eines
Hebels 148 angeordnet, dessen eines Ende im Punkt 149 angelenkt ist. Das andere Ende des Hebels 148 ist über eine Stange
151 mit einem Ende eines Hebels 152 in Verbindung, der an der
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Klappe 145 befestigt ist. An dem Hebel 152 ist ein Stab
angelenkt, der sich über die Spitze des Behälters zwischen Stützen 154 erstreckt, die an den sich gegenüberliegenden
Seiten des Behälters angeordnet sind. Der Stab stützt die Klappe, während eine Feder 155 zwischen dem Ende des Hebels
152 und dem Behälter angebracht ist, welche die Klappe unter
Federdruck in ihrer Schließstellung hält.
Zum Erzielen optimaler Förderleistung läuft die hin- und hergehende Förderung mit doppelter Geschwindigkeit der
Maschine. Dadurch wird erreicht, daß die schrittweise nach oben geförderten Birnen in die Vertiefungen des obersten
Teils gleichzeitig eingebracht werden, so daß Birnen an dem Weitertransport zu der Förderschale durch die Klappe
gehindert verden. Dadurch kann die Fördervorrichtung die obere Vertiefung während jedes Zyklus füllen.
Die durch die hin- und hergehende Förderung und durch die Klappe 145 entladenen Birnen fallen auf eine Rinne 156.
Ein Teil der Rinne 156 ist im Punkt 157 hinten an der Maschine angelenkt. Die Rinne 156 wird aus ihrer fest eingezeichneten
Stellung in die gestrichelt gezeichnete Stellung durch Drehung des Anlenkstiftes 157 mittels des Armes
158 gebracht. Über ein Glied 159 ist der Arm 158 an einem Ende eines Kniehebels 160 befestigt, der im Punkt 161 an dem
Rahmen angelenkt und durch eine Feder vorgespannt ist, wodurch
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die Rinne 156 in ihrer Schließ-Stellung gehalten wird. Das andere Ende des Kniehebels 160 trägt eine Nockenwelle 162,
die im Eingriff mit einem sich um eine Welle 209 drehenden Nocken 150 steht. Längs der Rinne 156 sind eine Anzahl von
Förderplatten 163 bewegbar, welche über Arme 164 an einer längs der Rückseite der Maschine über die Kettenräder 16?
und 168 laufenden Kette 166 befestigt sind. Die Rinne 156 neigt sich von rechts nach links um einen Winkel zwischen
2 und 3° nach oben, so daß die Birnen unter dem Einfluß der Schwerkraft gegen eine der Förderplatten geführt werden und
nicht von diesen wegrollen.
Das Kettenrad 168 ist auf einer Welle 169 angeordnet, die im Rahmen der Maschine abgestützt ist. Wie aus Fig.5 und 23 ersichtlich,
wird die Welle 169 über ein in einem Getriebekasten 171 untergebrachtes Getriebe betätigt, das über eine
im Getriebekasten und in einem Lager 173 im Rahmen der Maschine
befestigten Welle 172 angetrieben wird. Ein Kettenzahnrad 174, über welches eine Zahnradkette 176 läuft, ist
auf der Welle 172 befestigt. Die Kette 176 läuft des weiteren über das in Fig. 23 gezeigte Kettenzahnrad 177, das an einem
Ende einer Welle 209 angeordnet ist, die sich mit ihrem anderen Ende über die Maschine erstreckt (vergl.Fig.22). Die
Welle 209 weist ein Kettenzahnrad auf, über welches eine Kette von dem Kettenzahnrad 182 auf der Hauptantriebswelle
1067 der Maschine läuft.
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Die Birnen gleiten entlang der Rinne 156 und werden durch die Förderplatten 163 weiterbefördert. Eine übliche Sortiermaschine,
an welcher die erfindungsgemäße Ausrichtungseinrichtung
angebracht ist, umfaßt im allgemeinen sechs Stationen, wobei an jeder dieser Stationen sechs Birnen gleichzeitig
geschält und abgefüllt werden. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die sechs Birnen entlang der Rinne durch die Förderplatten
163 befördert werden, ist der Betriebsablauf der Maschine derart, daß in dem Zeitpunkt, in dem die sechs Birnen auf
der Rinne genau eingeordnet sind, die Rinne sich aus der mit vollen Linien eingezeichneten Stellung in Fig.7 in die mit
gestrichelten Linien dargestellte Stellung bewegt, so daß jede Birne von der Rinne 156 in eine V-förmig ausgebildete
abwärts gerichtete Förderrinne 186 abrollt, die sich unter einem Winkel von ungefähr 35° nach unten neigt. Die Förderrinne
besteht aus rostfreiem Stahl und ihr oberes Ende 187 besitzt eine blanke Metalloberfläche für den Kontakt mit
den Birnen. Das untere Ende der Förderrinne 188 ist mit Kunststoff,wie beispielsweise Teflon, bedeckt. Es hat sich
herausgestellt, daß bei einer vollständig aus rostfreiem Stahl gefertigten Förderrinne die Birnen auf dem rostfreien
Stahl hängen bleiben oder falls die Förderrinne unter einem größeren Winkel als 35° geneigt ist, die Birnen ungeordnet
auf- und übereinander rutschen. Wenn der obere Teil der Rinne - wie es im allgemeinen üblich ist - aus rostfreiem Stahl
besteht und der übrige Teil der Rinne mit Teflon bedeckt ist,
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wird ein ausreichender Widerstand für das Abwärtsrutschen einer Birne erhalten, so daß diese durch die Schwerkraft in
eine Lage gedreht wird, in welcher der Stiel nach unten und vorn weistfund die Birne gleitet in dieser Stellung mit
Stiel voraus in den verbleibenden Teil der Maschine, in welchem die endgültige Ausrichtung erfolgt.
Dieser Teil besitzt ein nach oben konisch geöffnetes konkaves
Rückenteil 191. Nahe dem oberen Teil und geneigt zu einer Seite des Rückenteils 191 ist eine Umlenkplatte 192
angelenkt. Ein Paar von Seitenplatten 193a und 193b sind angrenzend an das Rückenteil 191 schwenkbar abgestützt und
bilden mit diesem eine nach vorne geöffnete Schale. Die Seitenplatten 193a und 193b werden von Wellen 194a und 194b
getragen, die sich durch ein Querrahmenteil 196 erstrecken
und Arme 197 und 198 aufweisen. Der Arm 197 ist mit einem Schlitz 199 versehen, während auf dem Arm 198 ein Stift
angeordnet ist, der im Eingriff mit dem Schlitz steht, um
ein Ausglexchsglxed zwischen den Seitenplatten zu bilden (vergl. Fig.14). Eine Feder 202 erstreckt sich zwischen den
Enden jedes Armes, um die Seitenplatten gegen eine Schließstellung zu dem Rückenteil 191 zu verspannen.
Sowie eine Birne die Rinne 186 verläßt und im Eingriff mit dem Rückenteil 191 und der Umlenkplatte 192 steht, wird ihre
weitere Bewegung durch einen Kolben 203 gestoppt, der sich zu diesem Zeitpunkt gerade in der mit gestrichelten Linien
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dargestellten Position in Fig.7 befindet. Eine Ablenkplatte
205 ist oberhalb des Kolbens 203 angeordnet. Der Kolben wird aus der mit vollen Linien eingezeichneten Position in Fig.7
in die mit gestrichelten Linien eingezeichnete Stellung bewegt, in welcher er gerade eine Birne in eine Transportschale
204 ausgestoßen hat. Jeder Kolben ist längs einer Quersehiene
206 (Fig.24) geführt, die sich über die Maschine erstreckt
und an den Enden von Armen 207a und 207b abgestützt wird. Die Arme 207a und 207b sind durch einen Querschaft 205 gesichert,
der durch einen Noden 208 der Welle 209 bewegt wird, so daß die Kolben zwischen der untersten, gestrichelt
gezeichneten Position und der oberen voll ausgezogenen Stellung in Fig.7 bewegt werden. Jeder der Arme 207 trägt einen
Nockenstößel 211, der mit dem Nocken 208 im Eingriff steht.
Die Seitenplatten 193 sind lösbar gegen das Rückenteil verriegelt,
um eine feste Schale zu bilden, in welcher die Birne mit ihrem Stiel nach abwärts weisend gedreht und anschließend
freigegeben wird, um einschieben der ausgerichteten Birne zwischen diese Teile zu ermöglichen. Sperrfinger 212
eine
weisen an ihren äußeren Enden/NockenroiIe 213 auf, die in Eingriff mit den Außenflächen der Seitenplatten steht. Die Sperrfinger 212 werden aus der Verriegelungsposition, die in vollen Linien in Fig.7 dargestellt ist, in die entriegelte Stellung, die mit gestrichelten Linien angedeutet ist, durch eine Welle 214 gebracht. Die Welle 214 ist
weisen an ihren äußeren Enden/NockenroiIe 213 auf, die in Eingriff mit den Außenflächen der Seitenplatten steht. Die Sperrfinger 212 werden aus der Verriegelungsposition, die in vollen Linien in Fig.7 dargestellt ist, in die entriegelte Stellung, die mit gestrichelten Linien angedeutet ist, durch eine Welle 214 gebracht. Die Welle 214 ist
über einen Arm 215 und einem Einstellglied 216 mit der .Welle 205 verbunden, die über einen Nocken 208 hin- und
herbewegt wird. Der Nocken 208 steuert sowohl die Betätigung des Kolbens als auch die Verriegelung der Schale, so
daß diese stets dann nicht verriegelt sind, wenn der Kolben abgesenkt ist.
Bevor die Birne in die Transportschale 204 ausgestoßen wird, werden noch verschiedene Bauteile in Kontakt mit dieser gebracht,
um sicherzustellen, daß der Stiel nach unten ausgerichtet ist. Sowie eine Birne mit dem Stiel voran die Förderrinne
verläßt, gleitet sie sanft zwischen die elliptische Umlenkplatte und den Kolben, um kurzfristig festgehalten
zu werden, wobei der Kolben sich in seiner unteren Stellung befindet. Der Kolben wird anschließend in eine in Fig.26
gezeigte Stellung angehoben. Die Ausrichtung des Nockens 208 entspricht derjenigen, in welcher der Kolben angehoben ist.
Der Kolben wird mehrfach über einen kurzen Weg hin- und herbewegt, um jede Birne zu entladen, welche zwischem dem Kolben
und der Rinne 186 festliegt. Wenn der Kolben sch aus der Berührung mit der Birne fortbewegt und in die mit vollen Linien
eingezeichnete Position zurückgezogen ist, gleitet die Birne unter die Umlenkplatte 192 und kommt zum Eingriff mit einem
Stab 217, der an seinem oberen Ende in einen sich längs erstreckenden Schlitz auf einer Querschiene 218 gehalten ist,
so daß der Stab eine Bewegung von einer Seite zur anderen
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durchführen kann, wie nachstehend noch näher beschrieben
werden wird.
Gegenüber der unteren Rinne 191 ist ein Band 221 angeordnet, das eine Vielzahl von nach außen sich erstreckenden Fingern
222 aufweist. Das Band läuft über eine obere Rolle 223 und eine untere Rolle 224, die auf Wellen 226 bzw. 227 befestigt
sind (vergl.Fig.17,18 und 19). Dieses Band 221 umfaßt eine
Anzahl von relativ kurzen, vorstehenden Fingern 228 an jeder Seitenkante des Bandes. Zwischen den kurzen Fingern 228 ist
eine Anzahl von Fingern 229 mit ungefähr der doppelten Länge der kurzen Finger 228 angeordnet, während über weitere Abschnitte
längs des Umfangs des Bandes noch weitere Finger 231 vorgesehen sind, die sich noch über die Finger 229 hinaus
erstrecken und mehr als die doppelte Breite derselben aufweisen. In der Mittelzone des Bandes ist eine Anzahl von geschlitzten
Fingern 232a und 232b vorgesehen, die sich über die Finger 229 erstrecken. Die Schlitze in jedem benachbarten
Paar von Fingern 232a und 232b sind in bezug zueinander versetzt, so daß der Stab 217, der in Eingriff mit dem Schlitz
in den Fingern 232a und 232b steht, von einer Seite zur anderen bewegt wird und somit die Birne hin- und herschwenkt.
Der'Zweck der die Birnen reibenden Finger ist es, diese um
ihr verdicktes Ende so lange zu schwenken, bis der Stiel nach unten weist. In den Fig.17 und 18 ist nur ein Abschnitt des
Bandes gezeigt, dessen übrige Abschnitte ähnlich ausgebildet
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sind, mit der Ausnahme der Anordnung des Schlitzes in den
Fingern 232a und 232b, der zwischen angrenzenden Paaren von Segmenten verschoben ist, um den Stab 217 hin und her zu
bewegen.
Die Achse 226 wird durch die Welle 209 (Fig.22) gedreht,
die ein Kettenzahnrad 236 und eine darüber geführte Kette aufweist, während ein weiteres Kettenzahnrad 238 auf einem
Wellenstumpf 239 aufsitzt, der an dem Rahmen der Maschine befestigt ist. Ein Getrieberad 241 ist an dem Wellenstumpf
239 angeordnet und dreht sich mit dem Kettenzahnrad 238. Das Getrieberad 241 steht im Eingriff mit einem weiteren
Getrieberad 242, das an einem weiteren Wellenstummel 243 befestigt ist. Das Getrieberad 242 ist mit einem Kettenzahnrad
244 verbunden, über welches eine Kette 246 läuft, die ein Kettenzahnrad 247 auf einer Welle 226 dreht.
Falls die Birne vollständig falsch ausgerichtet ist, d.h. mit dem verdickten Ende nach unten, liegt der Birnenhals
gegen den Stab 217 an. Da dieser Stab seitlich vor und zurück bewegt wird, und zwar ungeführt 1,3 cm durch die gegenseitige
Versetzung der Schlitze in den Fingern 232, verrückt der Stab den Hals der Birne aus seiner Anliegestellung allmählich.
Sobald die Birne gegen den Stab 217, das konische Rückenteil 191 und die Platten 193 anliegt, steht sie im Eingriff
mit einem oder mehreren der Vorsprünge des Bandes 221, wo-
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durch erreicht wird, daß die Birne aus ihrer Stellung mit vertikal nach oben gerichtetem Stiel in eine um 180° gedrehte
Stellung mit Stiel nach unten gelangt.
Am Ende des Ausrxchtungszyklus bewegt sich der Kolben 203
aus seiner angehobenen Stellung, um zum Eingriff mit der Birne zu kommen. Um diese in ihrer Stellung zu halten, ist
ein Stift 251 am Ende des Kolbens vorgesehen, der in die Birne einsticht und somit sicherstellt, daß keine seitliche
Verschiebung und somit eine falsche Ausrichtung während des nachfolgenden Transports eintritt.
Am Ende eines Durchlaufzyklusses wird der Kolben abgesenkt und stößt die Birne abwärts, die zum Eingriff mit drei federbelasteten
Abschnitten der Ausrichtungseinheit gelangt. Diese bewegen sich nach außen, wenn sich die Birne absenkt, behalten
jedoch stets den Kontakt mit der Birne bei, so daß diese in einer mit dem Stiel nach unten ausgerichteten Stellung
gehalten wird, bis sie in der Transportschale 204 (Fig.16) aufsitzt. Die Schale 204 besteht aus zwei dreieckförmigen
Abschnitten 252a und 252b, von denen jeder an einer Welle 253a und 253b befestigt ist, die sich durch einen Querträger
256 (Fig.24) erstrecken. Jede Welle trägt einen Arm 257 und 258, wobei der Arm 258 einen Schlitz 259 aufweist, während
der Arm 257 mit einem Stift 261 versehen ist, der in den Schlitz 259 eingreift. Zwischen dem Ende jedes Armes
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ist eine Feder 262 angeordnet, so daß die beiden Hälften .der Transportschalen 204 gegeneinandergedrückt werden, um
sicherzustellen, daß die Transportschale 204 eine Birne in ihrer ausgerichteten Position hält.
Wenn sich die Birne in der Transportschale 204 befindet, wird diese in eine Stellung abgesenkt, in der die Birne zu
einer konisch ausgebildeten Schale befördert werden kann. Dies wird durch ein Paar von Förderanordnungen erreicht,
von denen jede einen Nocken 263 (Fig.27) auf einer Welle 209 umfaßt. Ein Nockenstößel 264 gleitet in der im Nocken
263 vorgesehenen Bahn entlang. Der Nockenstößel 264 ist an dem einen Ende eines Kniehebels 266 befestigt, der im Punkt
267 angelenkt ist. Das andere Ende des Kniehebels 266 ist an dem Querträger 256 befestigt. Der Querträger und die
Schalen werden durch ein Verbindungsglied 268 vertikal ausgerichtet
gehalten, das im Punkt 269 an den Rahmen der Maschine angelenkt ist, während sein gegenüberliegendes Ende
im Punkt 271 mit dem Querträger 256 verbunden ist.
Sowie die Transportschale 204 abgesenkt wird, bewegt sich ein Finger 272 im Uhrzeiger-Gegensinn, wie in Fig.28 dargestellt.
Jeder der Finger 272 ist an einer Welle 273 befestigt und umfaßt eine Feder 274,die den Finger derart vorspannt,
daß dieser sich unabhängig von der Größe der Birne der Länge derselben anpaßt. Die Bewegung jedes Fingers 272 wird durch
einen Noden 276 bestimmt, der auf der Welle 209 aufsitzt.
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Ein Nockenstößel 277 liegt gegen den Nocken an und ist etwa in der Mitte eines Hebels 278 angeordnet, der mit einem Ende
im Punkt 279 angelenkt ist. Das andere Ende des Hebels ist über eine Stange 281 mit einem Arm eines Kniehebels 282 verbunden,
der um den Punkt 283 schwenkbar ist, während das andere Ende des Kniehebels über ein Glied 284 mit einem
Arm 286 in Verbindung steht, der an dem Schaft 273 befestigt ist. Durch diese Anordnung wird die Birne durch den Finger
272, während die Transportschale angehoben wird, in ihrer Lage gehalten. Der von der Druckfeder beaufschlagte Teil der
Transportschale gleitet sanft an der Birne vorbei und die Transportschale wird angehoben, um eine weitere Birne aus
der Ausrichtungseinheit aufzunehmen.
609841/0378
Claims (9)
- Patentansprüche:\Jls Vorrichtung zum Ausrichten von Birnen, die über eine Fördereinrichtung einer Förderrinne zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Förderrinne (191,193) ein mit Material geringer Reibung überzogener, zwischen einer oberen und unteren Endstellung beweglicher Kolben (203) vorgesehen ist, der in seiner unteren Stel_ lung die Rinne (191,193) für den freien Durchgang der Birnen sperrt, und daß ein über zwei Rollen laufendes, auf der dem Kolben (203)zugewandten Seite in seiner Umlaufrichtung nach unten laufendes, mit einer Vielzahl von beweglichen VorSprüngen (222) versehenes und mit dem Kolben in vertikaler Richtung parallelkufendes Band (221) in unmittelbarer Nähe des Kolbens (203) so vorgesehen ist, daß die Vorsprünge (222) des Bandes (221) mit einer Birne in Berührung kommen, sowie der Kolben (203J in seine obere Lage zurückgezogen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein vertikal beweglich aufgehängter Stab (217) parallel zu dem Kolben (203) vor dem umlaufenden Band (221) angeordnet ist, der in Berührung mit einer Birne kommt, wenn der Kolben (203) in seine obere Lage zurückgezogen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikal beweglich aufgehängte Stab (217)609841/0378durch an dem umlaufenden Band (221) versetzt angeordnete VorSprünge (232) in horizontal hin- und hergehende Bewegung setzbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Förderrinne (191,193) eine zu dem umlaufenden Band (221) hin geöffnete, sich nach oben konisch erweiternde Schale bildet, deren bewegliche Seitenwände (193a und 193b) federnd zusammengehalten werden.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Seitenwände (193a und 193b) während des Ausrichtevorganges einer Birne verriegelt sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (203) am unteren Ende mit einer Spitze (251) zum Festhalten einer Birne in der ausgerichteten Stellung versehen ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückwand (191) des unteren Förderrinnenteils (191,193) schräg zur Bewegungsrichtung der Birnen eine elliptisch geformte Umlenkplatte (192) angebracht ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Aufnahme einer den Ausrichtevorgang durch609841/0378den Stab (217) und das Band (221) freigegebenen Birne eine Schale (204) vorgesehen ist, in welche die Birne durch den Kolben (203) geschoben wird, wobei die Schale (204) eine Anzahl von getrennt angeordneten, unter Federdruck stehenden Seitenwänden (252a und 252b) für das Festhalten der Birne in ihrer Lage in der Schale (204) aufweist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß für das Festdrücken einer Birne an die Seitenwände (252a und 252b) der Schale (204) ein durch eine Feder (274) vorgespannter Finger (272) vorgesehen ist.609841/0378
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