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DE69700035T2 - Lichtstabile filtrierende Zusammensetzung enthaltend ein Derivat von Dibenzoylmethan und ein Alkyletherpolysaccharid - Google Patents

Lichtstabile filtrierende Zusammensetzung enthaltend ein Derivat von Dibenzoylmethan und ein Alkyletherpolysaccharid

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DE69700035T2
DE69700035T2 DE69700035T DE69700035T DE69700035T2 DE 69700035 T2 DE69700035 T2 DE 69700035T2 DE 69700035 T DE69700035 T DE 69700035T DE 69700035 T DE69700035 T DE 69700035T DE 69700035 T2 DE69700035 T2 DE 69700035T2
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DE
Germany
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butyl
tert
methoxydibenzoylmethane
alkyl ether
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Chabannes Karine De
Isabelle Hansenne
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LOreal SA
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Publication date
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft neben weiteren Gegenständen neue kosmetische und/oder dermatologische Zusammensetzungen, die zum Lichtschutz der Haut und/oder der Haare gegen UV-Strahlung bestimmt sind (Zusammensetzungen, die im folgenden einfach als Sonnenschutzmittel bezeichnet werden), ihre Verwendung bei der obengenannten kosmetischen Anwendung sowie ein allgemeines Verfahren zur Photostabilisierung spezieller Sonnenschutzfilter, die im UV-A-Bereich wirksam sind, mit einem speziellen Polysaccharidalkylether. Sie betrifft genauer gegenüber UV-Strahlung photostabile Sonnenschutzmittel, die in einem kosmetisch und/oder dermatologisch akzeptablen Träger mindestens eine Verbindung, die unter den Dibenzoylmethanderivaten ausgewählt ist, als organisches im UV-A-Bereich wirksames Sonnenschutzfilter in Kombination mit diesem speziellen Polysaccharidalkylether als Photostabilisierungsmittel enthalten, sowie das entsprechende Verfahren zur Stabilisierung des Dibenzoylmethanderivats mit diesem Polysaccharidalkylether.
  • Es ist bekannt, daß durch Lichtstrahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von 280 bis 400 nm die menschliche Epidermis gebräunt werden kann und daß Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von 280 bis 320 nm, die unter der Bezeichnung UV-B bekannt ist, Erytheme und Hautverbrennungen hervorruft, die der Ausbildung von natürlicher Bräune abträglich sein können; die UV-B-Strahlung sollte daher ausgefiltert werden.
  • Es ist ferner bekannt, daß UV-A-Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von 320 bis 400 nm, die die Haut bräunt, eine Veränderung der Haut hervorrufen kann, insbesondere im Falle von empfindlicher Haut oder von Haut, die kontinuier lich Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Die UV-A-Strahlung ruft insbesondere einen Verlust an Elastizität der Haut und das Auftreten von Falten hervor, was zu einer vorzeitigen Alterung führt. Sie begünstigt das Auslösen einer Erythembildung oder verstärkt diese Reaktion bei manchen Personen, und sie kann sogar die Ursache für durch Licht ausgelöste toxische oder allergische Reaktionen sein. Es ist daher wünschenswert, auch W-A-Strahlung auszufiltern.
  • Eine Gruppe von besonders interessanten UV-A-Filtern besteht derzeit aus Dibenzoylmethanderivaten und insbesondere 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxy-dibenzoylmethan, die ein starkes eigenes Absorptionsvermögen aufweisen. Die Benzoylmethanderivate, die als im UV-A-Bereich wirksame Filter an sich wohlbekannte Produkte sind, sind insbesondere in den französischen Patentanmeldungen FR-A-2 326 405 und FR-A-2 440 933 sowie in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 114 607 beschrieben; das 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxy-dibenzoylmethan ist im übrigen unter der Handelsbezeichnung "PARSOL 1789" von der Firma Givaudan im Handel.
  • Leider erweisen sich die Dibenzoylmethanderivate als gegenüber UV-Strahlung (vor allem UV-A) relativ empfindliche Produkte, d. h. genauer, daß sie die unerfreuliche Tendenz aufweisen, sich unter der Einwirkung dieser Strahlung mehr oder weniger schnell zu zersetzen. Durch diesen wesentlichen Mangel an photochemischer Stabilität der Dibenzoylmethanderivate gegenüber UV-Strahlung, der sie entsprechend ihrer Art ausgesetzt werden sollen, kann ein konstanter Schutz während einer ausgedehnten Sonnenexposition nicht garantiert werden, so daß der Anwender häufig in regelmäßigen Zeitabständen neu auftragen muß, um einen wirksamen Schutz der Haut gegen UV-Strahlung zu erhalten, was vom Anwender als lästig empfunden wird.
  • Die Photostabilisierung der Dibenzoylmethanderivate gegenüber UV-Strahlung stellt derzeit ein Problem dar, das noch nicht vollständig zufriedenstellend gelöst ist.
  • Die Anmelderin hat nun überraschend und unerwartet festgestellt, daß es möglich ist, die photochemische Stabilität (oder Photostabilität) der obengenannten Dibenzoylmethanderivate wesentlich und deutlich zu verbessern, indem die Dibenzoylmethanderivate mit einer wirksamen Menge mindestens eines speziellen Polysaccharidalkylethers kombiniert werden.
  • Diese Feststellung ist die Basis der vorliegenden Erfindung.
  • Nach einem ersten Gegenstand der vorliegenden Erfindung werden daher neue Zusammensetzungen angegeben, die insbesondere zum Schutz der Haut und/oder der Haare gegen UV- Strahlung bestimmt sind, welche insbesondere in einem kosmetisch akzeptablen Träger mindestens ein Dibenzoylmethanderivat enthalten und die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie ferner mindestens einen Polysaccharidalkylether enthalten, welcher aus Einheiten gebildet wird, die mindestens zwei verschiedene Zuckerringe enthalten, wobei jede Einheit mindestens eine Hydroxygruppe aufweist, die mit einer Alkylgruppe (gesättigte Kohlenwasserstoffgruppe) substituiert ist.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen weisen den Vorteil auf, daß sie auch nach lange andauernder Exposition gegenüber UV-A- und UV-B-Strahlung besonders photostabil sind. Die Strahlung kann natürlichen Ursprungs (Sonne) oder künstlichen Ursprungs (UV-Lampe) sein.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein neues Verfahren zur Stabilisierung von Dibenzoylmethanderivaten gegenüber UV-Strahlung, das darin besteht, mit den Dibenzoylmethanderivaten eine wirksame Menge mindestens eines Polysaccharidalkylethers zu kombinieren, welcher aus Einheiten gebildet wird, die mindestens zwei unterschiedliche Zuckerringe enthalten, wobei jede Einheit mindestens eine Hydroxygruppe aufweist, die mit einer Alkylgruppe (gesättigte Kohlenwasserstoffgruppe) substituiert ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ferner die Verwendung eines Polysaccharidalkylethers, der aus Einheiten gebildet wird, die mindestens zwei unterschiedliche Zuckerringe enthalten, wobei jede Einheit mindestens eine Hydroxygruppe aufweist, die mit einer gesättigten Alkylgruppe substituiert ist, zur Stabilisierung eines in einer kosmetischen filtrierenden Zusammensetzung enthaltenen Dibenzoylmethanderivat gegenüber UV-Strahlung.
  • Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung beruht auf einem Verfahren zur kosmetischen Behandlung zum Schutz der Haut und/oder der Haare gegen UV-Strahlung, das darin besteht, auf die Haut und/oder die Haare eine wirksame Menge mindestens einer erfindungsgemäßen photostabilen Zusammensetzung aufzutragen.
  • Weitere Eigenschaften, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung hervor.
  • Die Benzoylmethanderivate, die erfindungsgemäß photostabilisiert werden sollen, sind wie oben angegeben an sich bekannte Produkte, die insbesondere in den obengenannten Druckschriften FR-A-2 326 405, FR-A-2 440 933 und EP-A-0 114 607 beschrieben sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können selbstverständlich ein oder mehrere Dibenzoylmethanderivate eingesetzt werden.
  • Von den erfindungsgemäß verwendbaren Dibenzoylmethanderivaten können insbesondere gekannt werden, wobei die Aufzählung nicht einschränkend ist:
  • - 2-Methyldibenzoylmethan,
  • - 4-Methyldibenzoylmethan,
  • - 4-Isopropyldibenzoylmethan,
  • - 4-(tert.-Butyl)-dibenzoylmethan,
  • - 2,4-Dimethyldibenzoylmethan,
  • - 2,5-Dimethyldibenzoylmethan,
  • - 4,4'-Diisopropyldibenzoylmethan,
  • - 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan,
  • - 2-Methyl-5-isopropyl-4'-methoxydibenzoylmethan,
  • - 2-Methyl-5-(tert.-butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan,
  • - 2,4-Dimethyl-4'-methoxydibenzoylmethan und
  • - 2,6-Dimethyl-4-(tert.-butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan.
  • Von den obengenannten Dibenzoylmethanderivaten wird erfindungsgemäß insbesondere das 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan verwendet, insbesondere das unter der Handelsbezeichnung "PARSOL 1789" von der Firma Givaudan im Handel befindliche Produkt, wobei dieses Filter der folgenden Strukturformel entspricht:
  • Ein weiteres erfindungsgemäß bevorzugtes Dibenzoylmethanderivat ist das 4-Isopropyldibenzoylmethan, ein Filter, das unter der Bezeichnung "EUSOLEX 8020" von der Firma Merck im Handel ist und der folgenden Strukturformel entspricht:
  • Das oder die Dibenzoylmethanderivate können in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen oder den Zusammensetzungen, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren stabilisiert werden sollen in Mengenanteilen vorliegen, die im allgemeinen im Bereich von 0,01 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise 0,3 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen.
  • Nach einer speziellen Ausführungsform der Erfindung weist der Polysaccharidalkylether ein Molekulargewicht über 100000 und vorzugsweise über 200 000 auf. Jede Einheit kann 1 bis 6 und vorzugsweise 2 bis 4 Hydroxygruppen enthalten, die mit einer Alkylgruppe substituiert sind.
  • Unter Alkylgruppe (gesättigte Kohlenwasserstoffgruppe) wird eine Gruppe verstanden, die 1 bis 24 und vorzugsweise 1 bis 10 und besser noch 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweist. Die Alkylgruppe ist insbesondere unter Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, tert.-Butyl und n-Pentyl ausgewählt.
  • Die Zuckerringe sind insbesondere unter Mannose, Galactose, Glucose, Furanose, Rhamnose und Arabinose ausgewählt.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der erfindungsgemäße Polysaccharidalkylether ein Alkylether eines Gummis und insbesondere eines im ganzen nichtionischen Gummis, d. h. eines Gummis, das praktisch keine ionischen Gruppen aufweist. Von geeigneten Gummen können beispielsweise Guargummi, dessen Einheit Galactose und Mannose enthält, Carubin, dessen Einheit Galactose und Mannose enthält, Karaya-Gummi, das ein komplexes Gemisch aus Rhamriose, Galactose und Galacturonsäure darstellt, und Tragant, das ein komplexes Gemisch aus Arabinose, Galactose und Galacturonsäure ist, genannt werden.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Polysaccharidalkylether ein Guargummiderivat und insbesondere Ethyl-Guargummi, das einen Substitutionsgrad von etwa 2 bis 3 und insbesondere 2,5 aufweist, wie das Ethyl- Guargummi, das in der Druckschrift RD 95378007 (Oktober 1995) beschrieben ist.
  • Unter wirksame Menge eines Polysaccharidalkylethers wird erfindungsgemäß eine Menge verstanden, die ausreichend ist, um eine merkliche und signifikante Verbesserung der Photostabilität des oder der in der Zusammensetzung enthaltenen Dibenzoylmethanderivate zu erzielen. Die minimale Menge an einzusetzendem Stabilisierungsmittel, die entsprechend der Art des kosmetisch akzeptablen Trägers, der für die Zusammensetzung vorgesehen ist, variieren kann, kann ohne Schwierigkeit mit einem herkömmlichen Test zur Messung der Photostabilität bestimmt werden, wie beispielsweise dem Test, der in den nachstehenden Beispielen angegeben ist.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können beispielsweise einen Mengenanteil des erfindungsgemäßen Polysaccharidalkylethers im Bereich von 0,5 bis 20% und vorzugsweise von 2 bis 10% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung enthalten.
  • Die erfindungsgemäßen kosmetischen photostabilen Sonnenschutzmittel können selbstverständlich neben den Dibenzoylmethanderivaten ein oder mehrere zusätzliche im UV-A- und/oder UV-B-wirksame hydrophile oder lipophile Sonnenschutzfilter enthalten. Durch die Gegenwart von zusätzlichen im UV-B-Bereich wirksamen Filtern (wellenlänge im Bereich von etwa 280 bis 320 nm) können Zusammensetzungen angegeben werden, die die gesamte UV-Strahlung ausfiltern können.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können auch herkömmliche kosmetische und/oder dermatologische Zusatzstoffe enthalten, die insbesondere unter den Fettsubstanzen, organischen Lösungsmitteln, ionischen oder nichtionischen Verdickungsmitteln, reizlindernden Mitteln, Antioxidantien, Trübungsmitteln, Stabilisierungsmitteln, Emollentien, Siliconen, α-Hydroxysäuren, Antischaummitteln, Hydratisierungsmitteln, Vitaminen, Parfums, Konservierungsmitteln, grenzflächenaktiven Stoffen, Füllstoffen, (anorganischen oder organischen) Pigmenten, Maskierungsmitteln, Polymeren, Treibmitteln, Mitteln zum Ansäuern oder Alkalischmachen, Färbemitteln oder beliebigen anderen üblicherweise in der Kosmetik und insbesondere zur Herstellung von Sonnenschutzmitteln verwendeten Bestandteilen ausgewählt sein. Alle zusätzlichen Bestandteile, die in die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen eingearbeitet werden können, dürfen selbst verständlich die durch den erfindungsgemäßen Polysaccharidalkylether auf die Dibenzoylmethanderivate ausgeübte Stabilisierungswirkung nicht stören oder im wesentlichen nicht ändern.
  • Die Fettsubstanzen können aus einem Öl oder einem Wachs oder deren Gemischen bestehen; sie umfassen auch Fettsäuren, Fettalkohole und Fettsäureester. Die Öle können unter den tierischen Ölen, pflanzlichen Ölen, Mineralölen oder synthetischen Ölen ausgewählt sein, insbesondere unter Vaselineöl, Paraffinöl, den flüchtigen oder nichtflüchtigen Siliconölen, Isoparaffinen, Poly-α-olefinen und fluorierten und perfluorierten Ölen. Auch die Wachse können unter den an sich bekannten tierischen, fossilen, pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Wachsen ausgewählt werden.
  • Von den organischen Lösungsmitteln können die niederen Alkohole und Polyole genannt werden, die weniger als 8 Kohlenstoffatome aufweisen.
  • Die Verdickungsmittel, die von dem erfindungsgemäßen Polysaccharidalkylether verschieden sind, können insbesondere unter den vernetzten Polyacrylsäuren und modifizierten oder nichtmodifizierten Cellulosen, beispielsweise Methylhydroxyethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose und Hydroxyethylcellulose, ausgewählt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können nach bekannten Verfahren hergestellt werden, die dem Fachmann bekannt sind.
  • Die Zusammensetzungen können insbesondere in Form eines Öls oder einer einfachen oder komplexen Emulsion (0/W, W/O, O/W/O oder W/O/W) vorliegen.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen liegen vorzugsweise in Form eines Öls vor.
  • Wenn es sich um eine Emulsion handelt, kann die wäßrige Phase der Emulsion eine nichtionische Vesikeldispersion enthalten, die nach bekannten Verfahren hergestellt wird (Bangham, Standish and Watkins, J. Mol. Biol. 13 (1965) 238, FR 2 315 991 und FR 2 416 008).
  • Die erfindungsgemäßen photostabilen kosmetischen Zusammensetzungen können als Zusammensetzungen zum Schutz der menschlichen Epidermis oder der Haare gegen UV-Strahlung, als Filterzusammensetzungen oder auch als Produkte zum Schminken verwendet werden.
  • Wenn die erfindungsgemäßen kosmetischen Zusammensetzungen zum Schutz der menschlichen Epidermis gegen UV-Strahlung oder als filtrierende Zusammensetzungen verwendet werden, können sie in Form von Suspensionen oder Dispersionen in Lösungsmitteln oder Fettsubstanzen, in Form von nichtionischen Vesikeldispersionen oder auch in Form von Emulsionen, vorzugsweise vom Typ Öl-in-Wasser, wie beispielsweise als Creme oder Milch, in Form einer Salbe, eines Gels, eines festen Stifts, eines Sticks, eines Aerosolschaums oder Sprays vorliegen.
  • Wenn die erfindungsgemäßen kosmetischen Zusammensetzungen zum Schutz der Haare verwendet werden, können sie als Haarwaschmittel, Lotion, Gel, Emulsion, nichtionische Vesikeldispersion oder Haarlack vorliegen und beispielsweise eine Zusammensetzung, die ausgespült wird, vor oder nach der Haarwäsche aufgetragen wird, vor oder nach der Färbung oder Entfärbung aufgetragen wird, vor, während oder nach einer dauerhaften Verformung oder Entkräuselung aufgetragen wird, eine Frisier- oder Behandlungslotion, ein Frisier- oder Be handlungsgel, eine Lotion oder ein Gel zum Bürsten oder für Wasserwellen, eine Zusammensetzung zur permanenten Verformung oder Entkräuselung oder zur Färbung oder Entfärbung der Haare darstellen.
  • Wenn die Zusammensetzungen als Produkte zum Schminken der Wimpern, Augenbrauen oder der Haut verwendet werden, beispielsweise als Creme zur Behandlung der Epidermis, Make up, Lippenstift, Lidschatten, Wangenrouge, Mascara oder Lidstrichstift, der auch als Eyeliner bezeichnet wird, können sie in fester oder pastöser, wasserfreier oder wäßriger Form als Pulver, Öl-in-Wasser- oder Wasser-in-Öl-Emulsionen, nichtionische Vesikeldispersionen oder auch als Suspensionen vorliegen.
  • Im folgenden werden konkrete Beispiele angegeben, die die Erfindung erläutern.
  • BEISPIEL 1:
  • Es wurden die folgenden Zusammensetzungen hergestellt (die Mengenanteile sind in Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, angegeben):
  • - 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan (Parsol 1789) 2%
  • - Benzoat von C12.15-Alkoholen, unter der Handelsbezeichnung "Finsolv TN" von Stearineries Dubois im Handel 4%
  • - Ethylguargummi mit einem Substitutionsgrad von etwa 2,5 x %
  • - Isopropylpalmitat qsp. 100%
  • Der Wert x der verschiedenen Zusammensetzungen ist in der nachfolgenden Tabelle (I) angegeben:
  • Tabelle (I):
  • Zusammensetzung Ethylguar (x %)
  • A (Vergleich) 0
  • B (Erfindung) 4
  • C (Erfindung) 7
  • Die Zusammensetzungen wurden durch einfaches Mischen der Bestandteile bei etwa 60ºC hergestellt.
  • Für jede Zusammensetzung wurde nach folgender Vorgehensweise der Prozentsatz von 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan bestimmt, der nach Bestrahlung mit dem gesamten UV-Spektrum (280-400 nm) übrigblieb: Für jede Zusammensetzung wurden vier Vergleichsproben und vier zu testende Proben hergestellt. Auf mattierte, vorab mit Wasser gespülte und dann getrocknete PMMA(Polymethylmethacrylat)-Platten wurden 16 mg Zusammensetzung gegeben, die auf einer Fläche von 2 · 4 cm² verteilt wurden. Dann wurden alle Platten eine halbe Stunde in der Dunkelheit ruhengelassen. Daraufhin wurden die Platten mit dem gesamten UV-Spektrum (SUNTEST CPS Heraeus) 30 min bestrahlt, wobei die Vergleichsplatten während der Bestrahlungszeit der anderen Platten in der Dunkelheit belassen wurden.
  • Die Proben wurden dann folgendermaßen quantitativ bestimmt: Die Filter wurden gewonnen, indem jede Platte in 50 g Isopropanol eingetaucht wurde, um die Filter zu solubilisieren. Die Platten und das die Filter enthaltende Lösungsmittel wurden dann 5 min mit Ultraschall behandelt, um eine wirksame Bewegung zu gewährleisten. Die Konzentration an restlichem 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan wurde spektrophotometrisch am Absorptionsmaximum des 4-(tert.- Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan (355 nm) bestimmt.
  • Die Ergebnisse der Konzentration an restlichem 4-(tert.- Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan in Prozent, bezogen auf die anfängliche Konzentration von 4-(tert.-Butyl)-4'- methoxydibenzoylmethan, sind in der folgenden Tabelle (II) zusammengefaßt:
  • Tabelle (II)
  • Zusammensetzung restliches Parsol 1789
  • A (Vergleich) 67%
  • B (Erfindung) 80,5%
  • C (Erfindung) 81%
  • Die Ergebnisse zeigen deutlich, daß die Gegenwart eines erfindungsgemäßen Polysaccharidalkylethers in einer Zusammensetzung, die 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan (Parsol 1789) enthält, die Stabilität des Filters in der Zusammensetzung signifikant erhöht.
  • BEISPIEL 2:
  • Im folgenden wird ein konkretes Beispiel eines erfindungsgemäßen Sonnenschutzöls angegeben. Die Mengenanteile sind in Gewichtsprozent angegeben, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
  • Sonnenschutzöl:
  • - 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoyl methan (Parsol 1789) 1,25%
  • - 2-Ethylhexyl-a-cyano-β,β'-diphenylacrylat, unter der Handelsbezeichnung "Uvinul N 539" von BASF im Handel 3,75%
  • - Ethylguar mit einem Substitutionsgrad von etwa 2,5 4%
  • - Isononylisononaoat von Stearineries Dubois ad 100%
  • - Färbemittel q.s.
  • - Parfum q.s.
  • Die Zusammensetzung wird durch einfaches Mischen der Bestandteile bei etwa 60ºC hergestellt.
  • Dieses Sonnenschutzöl ist besonders photostabil und gewährleistet einen Schutz im gesamten UV-Bereich.

Claims (44)

1. Zusammensetzungen, die befähigt sind, die Haut und/oder die Haare gegen UV-Strahlung zu schützen, und die mindestens ein Dibenzoylmethanderivat enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner mindestens einen Polysaccharidalkylether enthalten, der aus Einheiten gebildet wird, die mindestens zwei unterschiedliche Zuckerringe enthalten, wobei jede Einheit mindestens eine Hydroxygruppe aufweist, die mit einer Alkylgruppe substituiert ist.
2. Zusammensetzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einheit zwei bis vier Hydroxygruppen aufweist, die mit einer Alkylgruppe substituiert sind.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe 1 bis 24 Kohlenstoffatome aufweist.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweist.
5. Zusammensetzung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe unter Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl und tert.-Butyl ausgewählt ist.
6. Zusammensetzung nach einem der hervorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuckerringe unter Mannose, Galactose, Glucose, Furanose, Rhamnose und Arabinose ausgewählt sind.
7. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether ein Alkylether eines Gummis ist, das unter Guargummi, Carubin, Karaya-Gummi, Tragant und deren Gemischen ausgewählt ist.
8. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether ein Guargummi mit Ethylgruppe ist, das einen Substitutionsgrad von 2 bis 3 aufweist.
9. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether ein Molekülgewicht über 200000 aufweist.
10. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether in der Zusammensetzung in einem Mengenanteil von 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.
11. Zusammensetzung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenanteil im Bereich von 2 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt.
12. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat ausgewählt ist unter
- 2-Methyldibenzoylmethan,
- 4-Methyldibenzoylmethan,
- 4-Isopropyldibenzoylmethan,
- 4-(tert.-Butyl)-dibenzoylmethan,
- 2,4-Dimethyldibenzoylmethan,
- 2,5-Dimethyldibenzoylmethan,
- 4,4'-Diisopropyldibenzoylmethan,
- 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan,-
- 2-Methyl-5-isopropyl-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2-Methyl-5-(tert.-butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2,4-Dimethyl-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2,6-Dimethyl-4-(tert.-butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan.
13. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat das 4-(tert.- Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan ist.
14. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat das 4-Isopropyldibenzoylmethan ist.
15. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat in der Zusammensetzung in einem Mengenanteil von 0,01 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.
16. Zusammensetzung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Mengenanteil im Bereich von 0,3 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt.
17. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner einen kosmetisch und/oder dermatologisch akzeptablen Träger aufweist.
18. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form eines Öls vorliegt.
19. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie photostabil sind.
20. Verfahren zur Stabilisierung von Dibenzoylmethanderivaten gegenüber UV-Strahlung, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, die Dibenzoylmethanderivate mit einer wirksamen Menge mindestens eines Polysaccharidalkylethers zu kombinieren, der aus Einheiten gebildet wird, die mindestens zwei unterschiedliche Zuckerringe enthalten, wobei jede Einheit mindestens eine Hydroxygruppe aufweist, die mit einer Alkylgruppe substituiert ist.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einheit zwei bis vier Hydroxygruppen aufweist, die mit einer Alkylgruppe substituiert sind.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe 1 bis 24 Kohlenstoffatome aufweist.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweist.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe unter Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl und tert.-Butyl ausgewählt ist.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuckerringe unter Mannose, Ga lactose, Glucose, Furanose, Rhamnose und Arabinose ausgewählt sind.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether ein Alkylether eines Gummis ist, das unter Guargummi, Carubin, Karayagummi, Tragant und deren Gemischen ausgewählt ist.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether ein Guargummi mit Ethylgruppe ist, das einen Substitutionsgrad von 2 bis 3 aufweist.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether ein Molekülgewicht über 200000 aufweist.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat ausgewählt ist unter:
- 2-Methyldibenzoylmethan,
- 4-Methyldibenzoylmethan,
- 4-Isopropyldibenzoylmethan,
- 4-(tert.-Butyl)-dibenzoylmethan,
- 2,4-Dimethyldibenzoylmethan,
- 2,5-Dimethyldibenzoylmethan,
- 4,4'-Diisopropyldibenzoylmethan,
- 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2-Methyl-5-isopropyl-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2-Methyl-5-(tert.-butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2,4-Dimethyl-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2,6-Dimethyl-4-(tert.-butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan.
30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat das 4-(tert.-Butyl)-4'- methoxydibenzoylmethan ist.
31. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat das 4-Isopropyldibenzoylmethan ist.
32. Verwendung eines Polysaccharidalkylethers, der aus Einheiten gebildet wird, die mindestens zwei unterschiedliche Zuckerringe enthalten, wobei jede Einheit mindestens eine Hydroxygruppe aufweist, die mit einer Alkylgruppe substituiert ist, zur Stabilisierung eines in einer Filterzusammensetzung enthaltenen Dibenzoylmethanderivats gegenüber UV-Strahlung.
33. Verwendung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einheit zwei bis vier Hydroxygruppen aufweist, die mit einer Alkylgruppe substituiert sind.
34. Verwendung nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe 1 bis 24 Kohlenstoffatome aufweist.
35. Verwendung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweist.
36. Verwendung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe unter Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl und tert.-Butyl ausgewählt ist.
37. Verwendung nach einem der Ansprüche 32 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuckerringe unter Mannose, Ga lactose, Glucose, Furanose, Rhamnose und Arabinose ausgewählt sind.
38. Verwendung nach einem der Ansprüche 32 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether ein Alkylether eines Gummis ist, das unter Guargummi, Carubin, Karayagummi, Tragant und deren Gemischen ausgewählt ist.
39. Verwendung nach einem der Ansprüche 32 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether ein Guargummi mit Ethylgruppe ist, das einen Substitutionsgrad von 2 bis 3 aufweist.
40. Verwendung nach einem der Ansprüche 32 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß der Polysaccharidalkylether ein Molekülgewicht über 200 000 aufweist.
41. Verwendung nach einem der Ansprüche 32 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat ausgewählt ist unter:
- 2-Methyldibenzoylmethan,
- 4-Methyldibenzoylmethan,
- 4-Isopropyldibenzoylmethan,
- 4-(tert.-Butyl)-dibenzoylmethan,
- 2,4-Dimethyldibenzoylmethan,
- 2,5-Dimethyldibenzoylmethan,
- 4,4'-Diisopropyldibenzoylmethan,
- 4-(tert.-Butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2-Methyl-5-isopropyl-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2-Methyl-5-(tert.-butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2,4-Dimethyl-4'-methoxydibenzoylmethan,
- 2,6-Dimethyl-4-(tert,-butyl)-4'-methoxydibenzoylmethan.
42. Verwendung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat das 4-(tert.-Butyl)-4'- methoxydibenzoylmethan ist.
43. Verwendung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß das Dibenzoylmethanderivat das 4-Isopropyldibenzoylmethan ist.
44. Verfahren zur kosmetischen Behandlung zum Schutz der Haut und/oder der Haare gegen UV-Strahlung, das darin besteht, auf die Haut und/oder die Haare eine wirksame Menge einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 19 aufzutragen.
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