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DE69630690T2 - Verfahren zum Herstellen eines Wasserdamms oder einer Wassersperre - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Wasserdamms oder einer Wassersperre Download PDF

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DE69630690T2
DE69630690T2 DE69630690T DE69630690T DE69630690T2 DE 69630690 T2 DE69630690 T2 DE 69630690T2 DE 69630690 T DE69630690 T DE 69630690T DE 69630690 T DE69630690 T DE 69630690T DE 69630690 T2 DE69630690 T2 DE 69630690T2
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
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    • E02B3/10Dams; Dykes; Sluice ways or other structures for dykes, dams, or the like
    • E02B3/106Temporary dykes
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Description

  • Um Wasser abzudämmen und Beschädigungen bei Überflutungen zu reduzieren, ist es bekannt, Dämme und Sperren zu erstellen, um die überfluteten Bereiche auf die verschiedensten Weisen mit Hilfe der unterschiedlichen Einrichtungen einzudämmen. Am meisten bekannt ist möglicherweise der Einsatz von Sandsäcken, was aber viel Arbeit und den Zugriff auf Sand erforderlich macht. Ferner ist es bekannt, mehr oder weniger rohrähnliche Gebilde mit Wasser zu füllen, um diese dann zu verankern. Um auf diese Weise eine Abdämmung zu erzielen, kann dies vergleichsweise schnell erfolgen, da Wasser schnell in die rohrähnlichen Gebilde gepumpt werden kann. Diese Gebilde sind jedoch vergleichsweise teuer. Da ferner die wassergefüllten Rohre im Vergleich zu Sandsäcken nicht schwerer als Wasser sind, können sie alle zusammen leicht angehoben und weggetrieben werden, wenn die Hubkraft des Wassers zur Einwirkung kommt. Daher besteht die allgemeine Meinung, daß für einen Überflutungsschutz ein großes Gewicht selbst dann erforderlich ist, wenn dies mit viel Arbeit und folglich begrenzten Möglichkeiten zur Bekämpfung von Überflutungen verbunden ist.
  • Aus US 4,136,995 und DE 35 27 100 ist bekannt, geneigte, im Untergrund verankerte skelettartige Abstützungen vorzusehen, wobei auf der Wasserseite Membranen angeordnet sind, um den Wasserdruck auf die Abstützungen zu übertragen.
  • Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die Art und Weisen, welche heutzutage zur Verfügung stehen, um Wasser einzudämmen und Überflutungen zu reduzieren, bisher nicht zufrieden stellend sind. Sie sind entweder zu teuer oder zu zeit- und arbeitsintensiv.
  • Es besteht daher ein Bedürfnis nach einem praktischen Weg, um ein Eindämmen von Wasser in mehr oder weniger katastrophalen Situationen zu erzielen, welcher sich schnell durchführen läßt und keine großen Investitionen erforderlich macht.
  • Nach der Erfindung sollen ein derartiges Verfahren und entsprechend hierzu geeignete Einrichtungen bereitgestellt werden.
  • Ein extrem stabiler und schnell in großen Längen zu erstellender Schutz, verbunden mit geringen Kosten läßt sich nach der Erfindung dadurch erreichen, daß geneigte Transportpaletten nebeneinander gegen Abstützungen angeordnet werden, und zwar derart, daß sie vom Wasser nach außen geneigt verlaufen, und daß anschließend an der Wasserseite der Transportpaletten eine geeignete Membrane, Plane oder dergleichen, über den Transportpaletten aufgebracht wird, welche nach außen längs dem Bett des Wasserlaufs an der Vorderseite derselben im Abstand verläuft.
  • Die Membrane ist in Richtung zu der dem Wasser zugewandten Kante vorzugsweise gewichtsbelastet durch Steine, Sandsäcke oder sogar losen Schmutz oder Sand oder dergleichen, belastet, um einen Anfangskontakt von der Membrane mit dem Untergrund sicher zu stellen, wozu beispielsweise nur eine geringe Anzahl von Sandsäcken erforderlich ist. Wenn das Wasser dann kommt, unterstützt der Wasserdruck den Effekt, daß die Membrane gegen den Untergrund niedergedrückt gehalten wird.
  • Die Abstützungen, welche die Transportpaletten in der beabsichtigten Winkellage halten, sind vorzugsweise von drei Trägern gebildet, welche im Gebrauchszustand zu einem Dreieck verbunden sind, und die ansonsten in einem zusammengelegten Zustand vorrätig gehalten werden können. Die Abstützungen werden durch Kräfte beeinflusst, die auf die Transportpaletten direkt nach unten sowie vom Wasser nach außen einwirken.
  • Die Neigung muß derart gewählt werden, daß die resultierende Kraft des Wasserdrucks den Untergrund in ausreichender Weise vor der Hinterseite der Abstützung schneidet, die sonst überkippen könnte, wenn das Wasser zu stark ansteigt. Auch darf die Neigung nicht zu stark sein, um eine ausreichende vertikale Kraft zu erhalten, welche ermöglicht, daß der Damm eine ausreichende Greifwirkung im Untergrund oder in einigen Anwendungsfällen eine ausreichende Reibungswirkung hat. Auch muß die Neigung so ausreichend stark sein, daß man eine gute Abdämmhöhe entsprechend den Kosten erhält. Ein Neigungswinkel von 45° hat sich als günstig erwiesen.
  • Um die vertikalen Belastungen zu berücksichtigen und zu verhindern, daß die Abstützungen sich abwärts durch den Untergrund in Form einer Absinkbewegung bewegen, wenn sich dieser nach einer gewissen Zeit durch das Eindringen von Wasser beispielsweise erweicht, und sich die Abstützungen vorzugsweise wenden können, werden die Transportpaletten eingesetzt, die gegen den Untergrund anliegen.
  • Um die horizontalen Kräfte aufzunehmen, die von den Wassermassen oder ähnlichen Verankerungen weg direkt in den Untergrund nach unten drücken, können diese genutzt werden, wenn die Reibungskräfte, die durch die vertikalen Kräfte erzeugt werden, in ausreichender Weise zur Verfügung stehen. Häufig sind auch Gehsteige, Randsteine, Bäume oder andere Gegenstände vorhanden, gegen die die Abstützungen zur Anlage gebracht werden können. Auch jener Teil der Membrane, welcher in Kontakt mit dem Untergrund ist, trägt dazu bei, daß die Transportpaletten an Ort und Stelle gehalten werden, da die Membrane durch das Wasser in den Untergrund und somit gegen die Transportpaletten jeweils mit beträchtlichen Kräften gedrückt wird. Insbesondere bei einem großen Kontaktbereich für die Membrane gegenüber dem Untergrund lassen sich große Kräfte aufbauen.
  • Die Abstützungen für die Transportpaletten sind vorzugsweise mehr oder weniger speziell für diesen Zweck ausgelegt, und es handelt sich um einfach ausgestaltete Abstützungen, welche vorzugsweise zusammengelegt werden können, oder auf andere Art und Weise derart ausgelegt sein können, daß sie sich auf engem Raum zusammenlegen lassen, wenn sie transportiert und vorrätig gehalten werden.
  • Der Einsatz von Transportpaletten bringt mehrere Vorteile mit sich. Als erstes sind sie sehr wiederstandsfähig und können daher auf günstige Weise die in Frage kommenden Belastungen aufnehmen. Als zweites, und nicht weniger von Bedeutung ist die Tatsache, daß die Transportpaletten nahezu immer in sehr großen Mengen verfügbar sind. Ferner sind die Kosten gering, falls sie eingesetzt werden sollen. Wahrscheinlich jedoch können sie als Transportpaletten wiederum eingesetzt werden, wenn der Damm wieder abgebaut ist. Wenn man die Transportpaletten an ihren Seiten mit den größten Abmessungen in Längsrichtung des Damms anordnet oder ihre Enden an die Erfordernisse bezüglich der Länge oder Höhe anpasst, lassen sich auf vorteilhafte Weise entsprechende Dammkonstruktionen erstellen.
  • Die Einstellung der Lage oder die Positionierung der Transportpaletten an den Abstützungen kann gegebenenfalls durch Ergreifen, Einschnappen oder sogar durch Vernageln oder Verschrauben erfolgen. Da die Transportpaletten derart geneigt angeordnet sind, daß eine große vertikale Kraft erzeugt wird, führt die hierbei auftretende Reibung im allgemeinen zu einer zufrieden stellenden horizontalen Festlegung.
  • Die Erfindung wird nachstehend detailliert an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Darin gilt:
  • 1 zeigt eine Querschnittsansicht durch einen Damm nach der Erfindung,
  • 2 zeigt eine Abstützungseinrichtung nach der Erfindung im Gebrauchszustand oder Arbeitsposition; und
  • 3 bis 5 ein und dieselbe Vorrichtung im Querschnitt im Verstauungszustand als Längsschnittansicht und Unteransicht jeweils.
  • Der in 1 gezeigte Damm umfaßt eine geneigte Transportpalette 1. Die Transportpalette ist bei diesem Beispiel bezüglich des Untergrunds um 45° geneigt. Die Transportpalette wird in dieser Position durch eine Abstützung gehalten, die insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 versehen ist. Auf der Seite der Transportpalette, die gegen das Wasser gedreht ist, ist eine Membrane 3, eine Plane oder dergleichen, vorgesehen, die sich von dem oberen Rand der Transportpalette nach unten über die Transportpalette und um eine Strecke längs des Untergrunds erstreckt, welcher unter Wasser steht. Die Membrane kann am oberen Ende der Transportpalette mit Hilfe von Klammern, Nägeln oder dergleichen, gehalten werden, oder zwischen der Transportpalette und den Abstützungen im eingeklemmten Zustand gehalten werden. Am Übergang zwischen der Transportpalette und dem Untergrund können vorzugsweise Schotter oder ähnliches als ein Füllstoff angeordnet werden. Alternativ ist die Membrane derart angeordnet, daß sie dem Übergang zwischen der Transport palette und dem Untergrund folgt. Hierdurch wird erreicht, daß eine empfindliche Membrane möglichst nicht gestreckt oder durch den Wasserdruck zum Reißen gebracht wird. In Wirklichkeit hat sich jedoch gezeigt, daß viele Membranen am Markt erhältlich sind, die so widerstandsfähig sind, daß sie ohne Probleme die Faltungen und Belastungen aushalten können, die bei einem solchen Einsatz auftreten können. Die Membrane 3 ist an ihrem unteren, unter dem Wasser vorspringenden Ende mittels Krafteinwirkung gegen den Untergrund durch Steine, Sandsäcke oder dergleichen, niedergehalten. Da die Membrane ferner durch den Wasserdruck niedergehalten wird, reichen geringe Steinmengen oder Sandsäcke aus, um zu verhindern, daß die Membrane durch mögliche Strömungen oder Strudel im Wasser angehoben wird, oder wenn das Wasser erstmalig ankommt.
  • Die Abstützung 2 wird im wesentlichen von drei Teilen gebildet: Ein unterer oder ein bodenseitiger Träger 4, ein geneigtes Teil 5, auf welchem eine Transportpalette aufgelegt werden kann, und einem dritten, geneigten Teil 6, welches sich zwischen den beiden zuerst erwähnten Trägern erstreckt, und die Gestalt der Abstützung 2 fixiert. Die Träger werden von U-förmigen Metallblechprofilen mit etwas unterschiedlichen Breiten gebildet, so daß sie zur Lagerung und zum Transport auf die in 3 gezeigt Weise ineinander gelegt werden können. Die Längen der drei Teile sind derart beschaffen, daß der beabsichtigte Neigungswinkel von 45° für die Transportpaletten erreicht wird. Das Teil 5, welches in Kontakt mit der hinteren Seite der Transportpalette ist, ist an seinem unteren Ende mittels einer Schraubverbindung oder einer Bolzenverbindung mit dem unteren Träger 4 verbunden, und auch der dritte Träger ist mittels einer Schraubverbindung, einer Bolzenverbindung oder Nietverbindung an dem Träger 5 angebracht, gegen welche die Transportpalette zur Anlage kommt. Die Schrauben 7 sind in Flanschen der Träger angeordnet, so daß die Träger gelenkig miteinander an zwei Ecken des Trägers verbunden sind. Die Schrauben sind nicht vollständig angezogen, wodurch die Beweglichkeit reduziert würde, und die Öffnungen sind auch ziemlich groß, so daß die Träger aufeinander zu liegen kommen, und die Schraubverbindungen nicht zur Kraftübertragung dienen. Dies stellt auch sicher, daß die Träger immer relativ zu einander selbst dann beweglich sind, wenn die Abstützungen im Einsatz sind oder vorrätig gehalten werden, bis die Notwendigkeit eines Einsatzes gekommen ist.
  • Der untere Träger 4, welcher in Kontakt mit dem Untergrund ist, ist an seinem unteren Ende mit einem quer verlaufenden Schraubenbolzen 8 versehen, welcher in die Öffnungen in dem Flansch eingreift, an denen dieser Schraubenbolzen fest mit Hilfe von einfachen Federringen angezogen werden kann. Die Schrauben tragen und positionieren das untere Ende des dritten Träges 6 an der Auflage. Am vorderen Ende des unteren Trägers (dem Ende des Trägers, welches dem Wasser zugewandt liegt) ist eine Lasche oder ein Deckel 9 mit seinem Flansch fest an den Gelenkverbindungen der Träger angebracht, um als unterer Anschlag oder eine untere Abstützung für die Transportpalette 1 zu bilden.
  • An der Bodenseite des unteren Trägers sind kreisförmige Bundteile für eine verstärktes Ergreifen oder Erfassen im oder an dem Untergrund eingestanzt. Jeder kreisförmige Bund hat zwei Zähne, um das Greifvermögen zu verbessern. Die Öffnungen in den Bundteilen können auch als besondere Verankerungspunkte für einen Gegenstand dienen, welcher zum verstärkten Ergreifen oder zum besseren Halt in den losen Untergrund eingeführt wird. Stücke von Rohrteilen, Holzstücke oder sogar gebrochene Aststücke können beispielsweise hierzu eingesetzt werden. Wenn der Untergrund hart ist oder sogar aus Beton besteht oder empfindlich ist, können Kautschukeinsätze in die Öffnungen in dem bodenseitigen Träger eingesetzt werden.
  • Der obere Träger hat seine Flansche nach oben gedreht, und hat eine Breite, welche geringfügig größer als die doppelte Breite eines Schenkels einer Transportpalette ist. Auf diese Weise kann jede Abstützung zwei Paletten stehend auf ihren Enden und zusammengehalten erfassen, und es werden keine zusätzlichen Mittel zur Verbindung der Paletten benötigt. Hierdurch ergibt sich auch eine einfache Handhabung und Erstellung. Jede Palette kann gegen die vorausgehende Abstützung angelehnt werden, und die nächste Abstützung kann dann zusätzlich vorgesehen werden und so weiter. In anderen Worten bedeutet dies, daß es nicht notwendig ist, daß die Abstützungen und die Paletten gleichzeitig gehandhabt werden müssen. Um die Montage des oberen Trägers zusätzlich zu erleichtern, ist dieser mit einem Griffteil versehen, welches in Form eines Bandes ausgelegt ist, welches durch zwei Schlitze geht, so daß die Abstützung schnell und ohne Schwierigkeit selbst dann angehoben werden kann, wenn die Sichtverhältnisse schlecht sind und Handschuhe getragen werden müssen.
  • Wenn das Trag- oder Stützvermögen des Untergrunds nur gering ist, kann die Abstützung auf einer vorzugsweise umgedreht angeordneten Transportpalette angebracht werden, so daß man noch eine bessere Lastverteilung erhält. Wenn man die Transportpalette wendet, kann die Abstützung an den nach unten zeigenden Öffnungen angebracht werden (die normalerweise nach unten weisen, wenn eine Transportpalette zum Einsatz kommt), und auf diese Weise ist die geneigte obere Transportpalette 1 nicht mehr als einige Zentimeter höher als bei den anderen Anordnungen, wenn die Abstützungflächen beträchtlich vergrößert sind. Da nur eine mittelmäßige Zunahme der Höhe erhalten wird, wird nicht mehr Füllstoff am unteren Ende der geneigten Transportpalette benötigt, wenn man verhindern will, daß die Membrane dort frei liegt.
  • Vorzugsweise ist gemäß der Darstellung der untere Träger in der Zeichnung der längste und hat das breiteste U-förmige Profil. Beim Transport und bei der Lagerung greifen die Träger auf die in 3 gezeigte Weise ineinander.
  • Zur Erleichterung der Aufstellung der Transportpalette und der Abstützung können Nagelöffnungen in der Abstützung vorgesehen sein, mittels denen Trageinrichtungen an der zugeordneten Transportpalette oder den zugeordneten Transportpaletten mit einem einfachen Nagel oder einer Schraube befestigt werden können.
  • In den Flanschen der unteren und der dritten Träger sind entsprechend den Fixieröffnungen zum Einführen eines kleinen Sperrstifts für die Abstützung an geordnet, wenn beispielsweise die Anordnung der Paletten auf Land erfolgt und dann insgesamt in das Wasser getaucht werden.
  • Auch sind Öffnungen in dem oberen Träger zum Befestigen der Abstützung an den Paletten vorgesehen, wenn diese an ihren Seiten angeordnet sind, und daher übergreifen die Flansche des Trägers keinen der Palettenschenkel.
  • Da die Transportpaletten aus Holz hergestellt sind und an den Ecken zur Bildung des Dammes verbunden sind oder aneinandergrenzen, können auch weitere Unregelmäßigkeiten dadurch erzielt werden, daß Platten oder beispielsweise dreieckförmige Gebilde oder Abdeckungen, mittels Nägel angebracht werden können, welche an der Transportpalette angenagelt werden können. Diese Arbeitsgänge können schnell und einfach durchgeführt werden. Die Abdeckungen bzw. Deckel können mit Gelenken versehen sein und im ebenen Zustand auf die Träger zur Lagerung und zum Transport zurückgefaltet werden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung als solches und insbesondere in Verbindung mit der Abstützung nach der Erfindung läßt sich auf äußerst effiziente Weise in Relation zu den erforderlichen Investitionskosten und insbesondere im Vergleich mit den üblichen Vorgehensweisen durchführen. Das Verfahren ist nach der Schaffung der Erfindung denkbar einfach, aber es lag im Anbetracht des Standes der Technik nicht auf der Hand. Der Grund, warum eine erfinderische Leistung aufzubringen ist, um zur erfindungsgemäßen Verfahrensweise zu gelangen, ist vermutlich darin zu sehen, daß niemand geglaubt hat, daß es möglich ist, auf so einfache Weise einen Damm aus einem Material herzustellen, welches in der Tat auf dem Wasser schwimmen kann, und da die Vermutung bestand, daß der große Wasserdruck, welcher im Normalfall auftritt, leicht dazu führen könnte, einen solchen Damm wegzudrücken. Wie zuvor beschrieben worden ist, können die erforderlichen Größen zum Zurückhalten des Wassers durch das Gewicht des Wassers selbst bereitgestellt werden.
  • Die Abstützung, welche zuvor beschrieben worden ist, oder Abwandlungen hiervon können in großen Mengen mit geringen Kosten verbunden hergestellt werden, und sie können auch mit geringen Kosten verbunden vorrätig gehalten werden, da sie nur ein kleines Volumen einnehmen. Transportpaletten sind meistenfalls immer in ausreichenden Mengen und innerhalb einer kurzen Transportdistanz verfügbar. Bei den meisten Industriezweigen steht ein Vorrat einer Anzahl von Transportpaletten jederzeit bereit, wie bei Großhandelsunternehmen, Handelsunternehmen und dergleichen. In anderen Worten bedeutet dies, daß beim Auftreten einer plötzlichen Katastrophe relativ schnell und in unmittelbarer Nachbarschaft eine große Menge von Transportpaletten zusammen geholt werden kann, die zur Erstellung der Dämme eingesetzt werden. Was zuvor beschafft sein muß sind nur die Abstützungen, und diese sind aufgrund ihrer einfachen Auslegung nicht teuer, und sie können unter Einnahme eines geringen Lagerraums vorrätig gehalten werden.
  • Die Arbeiten zum Erstellen eines Damms gemäß der vorstehend beschriebenen Art lassen sich sehr schnell ausführen, indem die Abstützung an der beabsichtigten Stelle angeordnet wird und eine Transportpalette auf die Abstützung gehoben wird. Alternativ kann man die Abstützung auf einer Transportpalette zuerst anbringen, beispielsweise auf einem Lastwagen, und dann werden sie zusammen an der beabsichtigten Stelle angeordnet und unter Einhaltung der gewünschten Verhältnisse verbunden. Anschließend kann ein geeigneter Füllstoff, welcher zur Verfügung steht, zwischen dem unteren Rand der Transportpalette und dem Untergrund vorgesehen werden (wenn empfindliche Membranen zum Einsatz kommen). Die Membrane wird auf die Oberseite gelegt, und ihre Ränder im Wasser sind festgelegt, oder das untere Ende wird mit Hilfe von Steinen, Felsbrocken oder anderen Materialien, welche zur Hand sind, festgelegt, und das obere Ende der Membrane wird mit Hilfe von speziellen Einrichtungen, wie Nägeln, Klammern etc., festgelegt. Da bei dem erfindungsgemäßen Verfahren in Wirklichkeit irgendeine beliebige Membrane oder dergleichen eingesetzt werden kann, läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren auch ohne Schwierigkeiten durchführen. Die zuvor beschriebene Abstützung nach der Erfindung ermöglicht auch eine schnelle Montage trotz des klei nen Transport- und Lagervolumens, da die Abstützung schnell von einer Lagerstelle zu einer Einsatzstelle transportiert werden kann. Da das gesamte Verfahren eine relativ kleine Anzahl von gesonderten Schritten zur Handhabung erforderlich macht, läßt sich ein Damm oder eine Sperre äußerst rationell wie an einem Fertigungsband erstellen, so daß jede Person nur wenige Handgriff oder Montageschritte ausführen muß, und daher nicht bei der Ausführung von jedem Arbeitsschritt daran denken muß, was im nächsten Arbeitsschritt vorgenommen werden muß. Auch kann jedermann schnell die Abstützung nach der Erfindung funktionell verstehen und handhaben.
  • Die Erfindung stellt somit einen großen Schritt nach vorwärts bei der Abwehr von Überflutungen dar.
  • Da die Transportpalette als solche eine leicht wasserabführende Struktur hat, besteht nicht die Gefahr, daß durch die Membrane gehendes oder an dieser vorbeigehendes Wasser einen Druck aufbaut, der den Damm zerstören kann.
  • Wenn der Damm nach der Erfindung erstellt worden ist, kann er als eine Basis zum Weiterbau genutzt werden, wenn ein höherer Damm erforderlich ist. Es ist einfach, zusätzliche Stützholzteile an den Transportpaletten mit Hilfe von Nägeln oder Schrauben anzubringen. So läßt sich beispielsweise eine zusätzliche Reihe von Transportpaletten oberhalb einer bereits erstellten Reihe von Transportpaletten vergleichsweise einfach fest vorsehen, da man zusätzlich erforderliche Abstützungen jederzeit zur Verfügung hat, welche entweder vorgefertigt sein können, oder in Form von losen Holzstücken eingesetzt werden können. Somit können die zusätzlichen Holzteile oder Abstützungen Stück für Stück hinzugefügt werden. Wenn man durch die größere Anzahl von Teilen zur Bildung des Damms nach der Erfindung eine zusätzliche Höhe erreicht hat, so ist es natürlich erforderlich, eine zusätzliche seitliche Abstützung vorzusehen, da sonst der gesamte Damm kippen könnte. Die Transportpaletten der üblichen in Europa standardisierten Bauart ermöglichen die Erstellung eines Damms mit einer Höhe von 65 cm oder 100 cm in Abhängigkeit von der Palettenausrichtung.
  • Auch ist es möglich, Abstützungen derart auszulegen, daß sie für größere Dammhöhen geeignet sind, beispielsweise für zwei Einheiten in der Höhe, oder die Einheiten können insbesondere derart ausgelegt sein, daß an den zuvor angegebenen Abstützungen beispielsweise noch zusätzliche obere Verlängerungsträger angebracht werden können, die sich an die Oberseite anschließen, und eine Anzahl von geneigten Stützträgern oder Streben vorgesehen werden kann, die an ihren unteren Enden auf ein oder mehreren unteren Trägern aufliegen können. Hierdurch kann auch ein unebener Untergrund ausgeglichen werden, und die Teile lassen sich in unterschiedlichen Positionen festlegen.
  • Tests mit der Erfindung haben gezeigt, daß eine Person leicht an einem Tag 200 bis 300 m eines Damms erstellen kann, und ein mittelgroßer Swimmingpool- oder ein Feuerdamm kann von einer Person in einer viertel Stunde erstellt werden. Ein Haus kann innerhalb weniger Stunden durch eine Person geschützt werden. Bei einer Sperrhöhe von 1 m werden für jede einzelne Palette 50 Sandsäcke benötigt, welche jeweils 30 kg wiegen.
  • Der Einsatz des Damms nach der Erfindung ist nicht auf das Gebiet der Überflutungen beschränkt, sondern kann auch für Kanäle oder Bassins der unterschiedlichsten Art eingesetzt werden, beispielsweise für Swimmingpools, für die Lagerung von verschmutztem Wasser (Abwasser) Schlamm, Exkremente, Urin, kontaminierte Erde, Asche, Abfall usw.. Ferner kann eine Sperre auch zum Austrocknen von Wasserbereichen genutzt werden, beispielsweise bei der Erstellung von Gebäuden in Wasser (Brücken, Piers, Auslässe und Einlässe für künstliche Badeseen usw.).

Claims (15)

  1. Verfahren zum Herstellen eines Wasserdamms oder einer Wassersperre, dadurch gekennzeichnet, daß geneigte Transportpaletten nebeneinander gegen Abstützungen angeordnet werden, und zwar derart, daß sie vom Wasser nach außen geneigt verlaufen und daßanschließend an der Wasserseite der Transportpaletten eine geeignete Membrane, Plane oder dergleichen über den Transportpaletten aufgebracht wird, welche nach außen längs dem Bett des Wasserlaufs an der Vorderseite derselben verläuft.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützungen vorgefertigt sind.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützungen von zwei zusätzlichen Transportpaletten gebildet werden, welche mit der ersten Transportpalette fest verbunden werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützungen vorgefertigt und zusammenlegbar sind.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane fest mit dem oberen Rand der Transportpaletten verbunden wird.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane auf der vorderen Seite der Transportpaletten durch Sandsäcke, Steinbrocken oder dergleichen niedergehalten wird, oder daß der vordere Rand der Membrane in den Untergrund eingeschoben oder auf eine andere Weise festgelegt und/oder gegenüber dem Untergrund abgedichtet wird.
  7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen dem unteren Ende der Transportpalette und dem Untergrund in geeigneter Weise insbesondere am Untergrund bzw. der Fundamentierung am Aufstellungsort, beispielsweise durch Schotter, derart gewählt ist, daß die Membrane zwischen der Transportpalette und dem Untergrund abgestützt ist.
  8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel bezüglich der Abstützung derart gewählt ist, daß der am weitesten hintenliegende Abstützpunkt gegen den Untergrund unter dem Punkt liegt, an dem die resultierenden Kräfte des auf die Transportpalette wirkenden Wasserdrucks den Untergrund schneiden, und daß die Neigung derart ausreichend gewählt ist, daß eine ausreichende vertikale Kraft auf den Untergrund sichergestellt ist, um eine Greifwirkung auf dem Untergrund in einer solchen ausreichenden Weise sicherzustellen, daß verhindert wird, daß der Damm auf dem Untergrund zur Seite gedrückt wird.
  9. Wasserdamm oder Wassersperre mit Stützrahmen und einer Bahn aus flexiblem Material, einer Membrane aus einer Plane oder dergleichen, welche über die Stützen gelegt sind und längs des Betts des Wasserlaufs nach außen verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportpaletten nebeneinanderliegend und gegen die Stützen geneigt angeordnet sind, daß die Stützen dreieckförmige Träger sind und drei Träger umfassen, welche im Gebrauchszustand in Form eines Dreiecks verbunden sind und die ansonsten im zusammengefalteten Zustand vorrätig gehalten werden können, und daß die Transportpaletten wasserseitig mit der Membrane überdeckt sind.
  10. Wasserdamm oder Wassersperre nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger U-Träger mit unterschiedlichen Breiten sind, und die im Nichtgebrauchszustand ineinander verstaut werden können.
  11. Wasserdamm oder Wassersperre nach einem der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger an zwei Ecken des Dreiecks ständig gelenkig miteinander verbunden sind, während an der dritten Ecke eine Schraube, ein Bolzen oder dergleichen, als eine Verbindung oder als ein Endanschlag für die Träger vorgesehen ist.
  12. Wasserdamm oder Wassersperre nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung an dem Teil, welches im Gebrauchszustand gegen den Untergrund gedreht wird, mit kreisförmigen, offenen Bundteilen oder anderen Einrichtungen versehen ist, die auch mit Zähnen versehen sein können, um den Haltegriff auf dem Untergrund oder Kautschukeinsätzen bei einem glattharten oder empfindlichen Untergrund zu verbessern, oder durch die gesonderte Verankerungen für Einrichtungen eingeführt werden können.
  13. Wasserdamm oder Wassersperre nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Träger U-förmig ausgebildet ist und eine Breite hat, welche ermöglicht, daß ein Ergreifen über die angrenzenden Schenkel der beiden nächstliegenden Transportpaletten ermöglicht wird, um diese zusammen zu halten.
  14. Wasserdamm oder Wassersperre nach einem der vorangehenden Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Einrichtung versehen ist, welche ein Untergreifen der Transportpalette gestattet.
  15. Abstützung nach einem der vorangehenden Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Einrichtung, beispielsweise in Form von Öffnungen zur Verankerung oder zur Verbindung von Verlängerungsteilen in Richtung nach oben und hinten versehen ist, um die Höhenabmessungen zu vergrößern.
DE69630690T 1995-08-11 1996-08-09 Verfahren zum Herstellen eines Wasserdamms oder einer Wassersperre Expired - Fee Related DE69630690T2 (de)

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