DE10216914C1 - Bausatz zur Herstellung von Tragkonstruktionen für Abdeckroste - Google Patents
Bausatz zur Herstellung von Tragkonstruktionen für AbdeckrosteInfo
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Abstract
Ein Bausatz zur Herstellung einer Tragkonstruktion (1) für Abdeckroste (Baumschutzroste 23, Tragroste 31) besteht aus Pfosten (15) und Trägerbalken (4), die über Kupplungen (10) lösbar mit den Pfosten (15) verbunden sind. Durch die Verwendung von Kupplungen (10) mit vorzugsweise vier kreuzförmig angeordneten Anschlussstücken für die entsprechenden Anschlussstücke der Trägerbalken (4) lassen sich beliebig große, netzwerkähnliche ebene Tragrahmen (2, 3) bilden, wobei durch auf den Pfosten (15) angeordnete Abstandshalter (20) zwischen zwei Tragrahmen (2, 3) ein vertikaler Abstand geschaffen werden kann.
Description
Die Erfindung betrifft einen Bausatz nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Durch die bei der Bildung des Oberbegriffes des Anspruches 1 berücksichtigte DE 197 07 355 A1
ist ein Bausatz zur variablen Gestaltung von Auflagen- und/oder
Trennvorrichtungen im Bauwesen bekannt. Dieser Bausatz besteht aus gegenüber dem
Boden abgestützten vertikalen Pfosten und geraden oder bogenförmigen Trägerbalken.
Die Endbereiche der Trägerbalken sind auf halber Höhe abgesetzt und weisen
Durchgangslöcher auf. Die Trägerbalken werden in abwechselnder Ausrichtung mit ihren
Durchgangslöchern auf die Pfosten gesteckt, wobei sich jeweils ein unten und ein oben
befindlicher Endbereich zweier Trägerbalken überlappen. Auf diese Weise wird am
unteren Ende der Pfosten ein erster Tragrahmen und unter Zwischenschaltung von
ebenfalls auf den Pfosten aufgesteckten Abstandshaltern am oberen Ende ein zweiter
Tragrahmen gebildet, wobei die Tragrahmen jeweils eine ebene Ober- und Unterseite
aufweisen. Auf die Oberseite des oberen Tragrahmens wird ein aus miteinander
verbundenen rechteckigen oder segmentförmigen Abschnitten aufgebauter
Baumschutzrost aufgelegt, der viereckig, halbrund oder kreisförmig ausgebildet sein kann.
Da bei diesem Bausatz die Trägerbalken durch die Pfosten formschlüssig miteinander
verbunden sind, lassen sich auf diese Weise sehr stabile Tragkonstruktionen für
Baumschutzroste aufbauen, die nicht nur große vertikale, sondern insbesondere auch
große horizontale Kräfte aufzufangen vermögen. Daher können mit Hilfe solcher
Tragkonstruktionen in Verbindung mit tragfähigen Baumschutzrosten befahrbare
Abdeckungen für Baumscheiben geschaffen werden, die auch den durch Anfahr- und
Bremsvorgänge verursachten hohen Seitenkräften standhalten.
Die Tragkonstruktionen können seitlich offen sein, indem sie Durchwachsöffnungen für
die Baumwurzeln aufweisen. Zu diesem Zweck ist der den Baumschutzrost tragende obere
Tragrahmen - wie schon erwähnt - durch die Abstandshalter gegenüber dem unteren
Tragrahmen abgestützt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, geschlossene vertikale
Trennwände zu schaffen, indem der Zwischenraum zwischen dem unteren und oberen
Tragrahmen durch Zwischenbalken ausgefüllt wird, die die gleiche Form und Größe wie
die Trägerbalken für den unteren und oberen Tragrahmen haben.
Sofern jedoch eine solche Tragkonstruktion aus längs und quer verlaufenden Trägerbalken
aufgebaut wird und daher die Tragrahmen eine Vielzahl von T- und kreuzförmigen
Knotenpunkten aufweisen, können nur jeweils zwei Trägerbalken in einer gemeinsamen
Ebene, z. B. der Auflagefläche des oberen Tragrahmens liegen, bzw. diese Auflagefläche
bilden. Der dritte und gegebenenfalls vierte Trägerbalken liegen daher zwangsläufig um
das Höhenmaß der Trägerbalken versetzt zu dem ersten und zweiten Trägerbalken. Dies
macht es erforderlich, dass die tiefer liegenden Trägerbalken durch balkenartige
Distanzstücke auf die Auflagehöhe der höheren Trägerbalken aufgefüttert werden. Da
diese Distanzstücke aber nicht auf die Pfosten aufgesteckt werden können, müssen sie
durch andere Maßnahmen gegen Verrutschen gesichert werden. Ähnliches gilt auch für
das Errichten von an T- und kreuzförmigen Knotenpunkten angrenzenden Trennwänden.
Das heißt, dass der auch beim unteren Tragrahmen auftretende Höhenversatz der
Trägerbalken ebenfalls durch balkenförmige Distanzstücke ausgeglichen werden muss.
Da die Länge dieser Distanzstücke an die Länge der Trägerbalken anzupassen ist, werden
entsprechend der Anzahl unterschiedlich langer und unterschiedlich geformter
Trägerbalken ebenso viele unterschiedlich lange und unterschiedlich geformte
Distanzstücke benötigt, was dazu führt, dass der Bausatz insgesamt eine große Vielfalt
unterschiedlicher Bauelemente umfasst.
Der an jedem T- und kreuzförmigen Knotenpunkt des unteren und oberen Tragrahmens
auftretende Höhenversatz der Trägerbalken führt in Verbindung mit der weiteren
Notwendigkeit, balkenartige Distanzstücke verwenden zu müssen, zu dem weiteren
Nachteil, dass die Höhe der Durchwachsöffnungen niedriger ausfallen kann, als es für das
ungehinderte Ausbreiten der Wurzeln der betroffenen Bäume zweckmäßig wäre.
Durch die DE 35 43 861 A1 ist eine Vorrichtung
zur Pflege und Bewässerung von Bäumen be
kannt, die als Baumschutzscheibe ausge
bildet ist. Dort wird ein Tragrahmen für
die Abdeckroste dadurch gebildet, dass gleich
lange Schienen mittels fest angeordneter
Steckvorrichtungen mit vertikalen Sockeln
verbunden sind sowie weitere Schienen
innerhalb dieses Rahmens ebenfalls über
Steckvorrichtungen zur Auflage der Abdeck
roste angeordnet sind.
Durch die DE 88 05 949 U1 ist ein Bausatz zur Herstellung einer Wurzelschutzbrücke für
Bäume bekannt, bei dem vorgefertigte Plattenelemente mit ihren Ecken auf die obere
Stirnseite von in einem Punktraster angeordneten Fundamentpfosten aufgelegt werden.
Um sicherzustellen, dass die Plattenelemente lagegenau auf den Fundamentpfosten
aufliegen, ist auf deren Stirnseite eine kreuzförmige Justierschablone befestigt. Da aber
die Fundamentpfosten nur mit einer Fußplatte auf dem Boden des Wurzelraumes
aufgesetzt sind und die Plattenelemente ebenfalls nur lose auf den Fundamentpfosten
aufliegen, kann eine solche Tragkonstruktion keine großen Seitenkräfte auffangen.
Ferner ist durch die Verwendung vorgefertigter
Plattenelemente nur eine sehr geringe Variationsmöglichkeit gegebene und das hohe
Gewicht der Plattenelemente macht den Einsatz von Hebegeräten erforderlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz zur variablen Gestaltung
von aus Pfosten und Trägerbalken aufgebauten, in vertikaler und horizontaler Richtung
stabilen Tragkonstruktionen für Abdeckroste und vertikale Trennwände zu schaffen, der
insbesondere für den Aufbau großflächiger Tragrahmen geeignet ist, die eine Vielzahl von
Knotenpunkten von jeweils mehreren zusammentreffenden Trägerbalken aufweisen.
Die
Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte
konstruktive Weiterbildungen angegeben.
Durch die Maßnahme, die Trägerbalken mit Hilfe von Kupplungen mit den Pfosten zu
verbinden, wobei die Kupplungen in jeweils gleicher Höhe wenigstens zwei einander
gegenüberliegende oder im rechten Winkel zueinander stehende, ggf. auch drei T-förmig
ausgerichtete, vorzugsweise aber vier kreuzförmig angeordnete Anschlussstücke für dazu
passend ausgebildete Anschlussstücke der Trägerbalken aufweisen, können aus längs und
quer verlaufenden geraden Trägerbalken innerhalb einer gemeinsamen Ebene beliebig
große netzwerkähnliche Tragrahmen aufgebaut werden. Hierbei können im Randbereich
Kupplungen mit drei T-förmig ausgerichteten Anschlussstücken, im Eckbereich dagegen
Kupplungen mit zwei im rechten Winkel zueinander stehenden Anschlussstücken
verwendet werden. Werden jedoch sowohl im Rand- als auch im Eckbereich eines
Tragrahmens Kupplungen mit vier kreuzförmig angeordneten Anschlussstücken
eingebaut, so kann ein solcher Tragrahmen jederzeit in Längs- und/oder Querrichtung
beliebig vergrößert werden, ohne dass zuvor die im Rand- oder Eckbereich vorhandenen
Trägerbalken abgenommen und die Kupplungen ausgetauscht werden müssten.
Da die in einer gemeinsamen Ebene liegenden Trägerbalken einen Tragrahmen mit ebener
Auflagefläche bilden, können Baumschutzroste bzw. sie tragende Randabschlussrahmen
ohne Zuhilfenahme von Distanzstücken direkt auf den Tragrahmen aufgelegt werden. In
gleicher Weise lassen sich auch zwischen einem unteren und einem oberen Tragrahmen
geschlossene vertikale Trennwände aufbauen, ohne dass hierbei Distanzstücke verwendet
werden müssen.
Da sich durch die Verwendung der Kupplungen auf besonders einfache Weise
großflächige netzwerkähnliche Tragkonstruktionen bilden lassen, eignet sich der
erfindungsgemäße Bausatz im besonderen Maße dazu, angrenzend an einen
Baumschutzrost zusätzlich noch Tragroste für z. B. Pflasterbeläge auf dem Tragrahmen
anzuordnen. Um zu erreichen, dass die Oberseite eines solchen Pflasterbelages mit der
Oberseite des benachbarten Baumschutzrostes in einer gemeinsamen Ebene liegt, wird ein
entsprechend hoher Randabschlussrahmen für den Baumschutzrost verwendet, der die
Differenz zwischen der größeren Höhe des Pflasterbelages und der geringeren Höhe des
Baumschutzrostes ausgleicht.
Sofern innerhalb eines größeren, aus längs und quer gerichteten geraden Trägerbalken
aufzubauenden Tragrahmens ein aus bogenförmigen Trägerbalken zu erstellender
Tragrahmenteil eingefügt werden soll, und dabei beabsichtigt ist, dass der bogenförmige
Randabschlussrahmen über seine gesamte Länge auf den bogenförmigen Trägerbalken
aufliegt, werden gemäß Anspruch 2 die bogenförmigen Trägerbalken in die Ebene des aus
den geraden Trägerbalken bestehenden Tragrahmens integriert, während die sich mit den
bogenförmigen Trägerbalken überschneidenden geraden Trägerbalken höhenversetzt zu
diesen angeordnet und über je eine eigene Kupplung mit den entsprechenden Pfosten
verbunden werden.
Gemäß Anspruch 3 können für die Aufnahme segmentförmiger Abdeckrostabschnitte
innerhalb eines aus längs und quer verlaufenden geraden Trägerbalken bestehenden
Tragrahmens im Bereich der Außenkontur der segmentförmigen Abdeckrostabschnitte
diagonal verlaufende gerade Trägerbalken vorgesehen werden, die in der Ebene des
Tragrahmens liegen und mit Kupplungen verbunden sind, die eine entsprechend größere
Anzahl von Anschlussstücken aufweisen. In diesem Fall stützt sich der äußere Rand der
segmentförmigen Abdeckrostabschnitte bzw. der bogenförmige Abschnitt des
Randabschlussrahmens auf einer Vielzahl von ihn kreuzenden Trägerbalken ab, wodurch
ebenfalls eine sichere Auflage geschaffen wird. Die diagonal verlaufenden Trägerbalken
bewirken ferner eine zusätzliche Versteifung der gesamten Tragkonstruktion, wodurch sie
noch besser gegen horizontal gerichtete Kräfte gesichert ist.
Das in Anspruch 4 angegebene Bauprinzip, wonach die Anschlussstücke der Kupplungen
und Trägerbalken als in vertikaler Ebene verlaufende Laschen ausgebildet sind, ergibt eine
besonders einfache und trotzdem stabile Verbindung. Durch die Weiterbildung nach
Anspruch 5 wird die Stabilität der Verbindung noch erhöht, indem die durch die
Verwendung von Schrauben bedingte Kraftschlüssigkeit der Verbindung durch eine
teilweise Formschlüssigkeit ergänzt wird. Eine weitere Erhöhung der Formschlüssigkeit
der Verbindung wird dadurch erzielt, dass gemäß Anspruch 6 die miteinander in Kontakt
tretenden Flächen der Laschen profiliert sind.
Die Erfindung ist anhand dreier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Tragkonstruktion für rechtwinklige Baumschutzroste
und Tragroste,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Tragkonstruktion,
Fig. 3 ein vergrößerter Teilschnitt eines auf einem Trägerbalken aufliegenden
Baumrost- und Tragrostabschnittes,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Kupplung,
Fig. 5 eine Draufsicht der Kupplung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Tragkonstruktion eines zweiten Ausführungsbeispiels
für einen halbrunden Baumschutzrost,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Tragkonstruktion aus Fig. 6,
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Tragkonstruktion eines dritten Ausführungsbeispiels mit
diagonal verlaufenden zusätzlichen Trägerbalken und
Fig. 9 eine vergrößerte Draufsicht auf eine Kupplung mit zusätzlichen
Anschlussstücken.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Tragkonstruktion 1 besteht im wesentlichen aus
einem unteren und einem oberen Tragrahmen 2 und 3. Jeder der beiden Tragrahmen 2, 3
ist aus einer Vielzahl von Trägerbalken 4 aufgebaut, die bei diesem Ausführungsbeispiel
sämtlich geradlinig ausgebildet und bis auf ihre Länge einheitlich gestaltet sind.
Die Trägerbalken 4 sind aus Doppel-T-Profilstahl hergestellt. Sie weisen gemäß Fig. 4
und 5 einen vertikalen Steg 5 und einen oberen und einen unteren horizontalen Steg 6
bzw. 7 auf, wobei die Breite der Stege 6, 7 der halben Höhe des Trägerbalkens 4
entspricht. Die Endbereiche der unteren Stege 7 sind entfernt. Die über die Endkanten der
unteren Stege 7 überstehenden Abschnitte des vertikalen Steges 5 bilden je eine in
vertikaler Ebene verlaufende Lasche 8, die von dem oberen Steg 6 abgedeckt ist. In den
Laschen 8 sind zwei Bohrungen 9 enthalten.
Die Trägerbalken 4 sind mit Hilfe von Kupplungen 10 miteinander verbindbar. Die
Kupplungen 10 bestehen aus einem vertikal verlaufenden Rohrteil 11, einer stirnseitig am
oberen Ende des Rohrteils 11 angeordneten Endplatte 12 und wenigstens zwei jeweils
paarweise an der Umfangsseite des Rohrteils 11 angeordneten, in vertikaler Ebene im
wesentlichen radial verlaufenden Plattenelementen, die nachfolgend als Laschenpaare 13
bezeichnet werden. Sie weisen einen gegenseitigen Abstand auf, der etwas größer ist als
die Dicke der Laschen 8. In den Laschenpaaren 13 sind jeweils zwei Bohrungen 14
enthalten, die den Bohrungen 9 der Laschen 8 entsprechen. Die wenigstens zwei
Laschenpaare 13 können hierbei einander gegenüberliegen oder im rechten Winkel
zueinander stehen. Ferner gibt es Kupplungen 10 mit drei T-förmig oder vier kreuzförmig
angeordneten Laschenpaaren 13.
Die Verbindung der Trägerbalken 4 mit einer Kupplung 10 erfolgt in der Weise, dass die
entsprechende Lasche 8 des Trägerbalkens 4 zwischen ein Laschenpaar 13 der Kupplung
10 eingeschoben und danach mit Hilfe zweier durch die Bohrungen 9 und 14
hindurchgeführter Schrauben 18 und entsprechender Muttern 19 miteinander verschraubt
werden. Die Laschen 8 und Laschenpaare 13 bilden hierbei miteinander zusammen
wirkende Anschlussstücke.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, sind mehrere vertikale Pfosten 15 in einem bestimmten
Rastermaß angeordnet, wobei sie mit Hilfe von angeschweißten Bodenplatten 16 auf der
Sohle 17 einer ansonsten nicht weiter dargestellten Grube abgestützt sind. Auf jeden
Pfosten 15 wird eine erste Kupplung 10 aufgesteckt, die auf der Bodenplatte 16 aufliegt.
Danach werden die Trägerbalken 4 montiert und mit den Kupplungen 10 verschraubt,
wodurch der vorstehend genannte untere Tragrahmen 2 gebildet wird.
Nach der Montage des unteren Tragrahmens 2 werden auf die Pfosten 15 mehrere
Abstandshalter 20 aufgesteckt. Bei ihnen handelt es sich um würfelförmige hohle
Stützkörper mit Durchtrittsöffnungen für die Pfosten 15. Die Abstandshalter 20 haben eine
Kantenlänge, die der halben Höhe bzw. der Breite der Trägerbalken 4 entspricht. Es sind
hierbei die Länge der Pfosten 15 und die Anzahl der aufgesteckten Abstandshalter 20
derart aufeinander abgestimmt, dass der über den obersten Abstandshalter 20 überstehende
Teil des Pfostens 15 der Höhe der Kupplungen 10 entspricht. Danach wird auf den
überstehenden Teil der Pfosten 15 eine zweite Kupplung 10 aufgesteckt, worauf die
Trägerbalken 4 des oberen Tragrahmens 3 montiert und mit den Kupplungen 10
verschraubt werden.
Wie in Fig. 1 dargestellt, bilden die beiden aus längs und quer verlaufenden Trägerbalken aufgebauten Tragrahmen 2, 3 innerhalb der vorstehend erwähnten Grube eine
netzwerkähnliche Tragkonstruktion 1 mit einer Vielzahl von Rasterfeldern 21 und einer
innenliegenden Wurzelschutzkammer 22 für einen nicht dargestellten Baum. Die
Wurzelschutzkammer 22 wird in bekannter Weise durch einen freitragenden
Baumschutzrost 23 abgedeckt, wie er im Prinzip aus der eingangs gewürdigten DE 197 07 355 A1
sowie auch aus der DE 199 40 911 C1 bekannt ist. Der bei diesem
Ausführungsbeispiel quadratisch ausgebildete Baumschutzrost 23 ist aus einer Mehrzahl
von quadratischen und rechteckigen Rostabschnitten 24 zusammengesetzt, von denen in
der Zeichnung der Einfachheit halber nur drei dargestellt sind. Wie sich ferner aus Fig. 1
ergibt, werden entsprechend der unterschiedlichen Seitenlängen dieser Rostabschnitte 24
für den Aufbau der Tragkonstruktion 1 unterschiedlich lange Trägerbalken 4 verwendet,
so dass auch die Rasterfelder 21 unterschiedlich groß ausfallen.
Der Baumschutzrost 23 liegt mit seinem Randbereich auf einem Randabschlussrahmen 25.
Er besteht gemäß Fig. 3 aus mehreren L-förmigen Profilschienen 26, deren horizontaler
Steg 27 etwas breiter als die halbe Breite des Steges 6 der Trägerbalken 4 ist. An der
Innenseite des vertikalen Steges 28 sind mehrere Ansatzstücke 29 angeschweißt. Der
Baumschutzrost 23 stützt sich nun mit dem äußeren Randsteg 30 der außen liegenden
Rostabschnitte 24 auf den Ansatzstücken 29 des Randabschlussrahmens 25 ab. Hierbei ist
die Anbringungshöhe der Ansatzstücke 29 so gewählt, dass die Oberseite des
Baumschutzrostes 23 mit der Oberkante der vertikalen Stege 28 fluchtet. Ferner
korrespondiert die Außenseite der außen liegenden Rostabschnitte 24 mit der vertikalen
Mittellinie der sie tragenden Trägerbalken 4.
Die den Baumschutzrost 23 umgebenden Rasterfelder 21 werden mit flachen Tragrosten
31 abgedeckt, die entsprechend der unterschiedlichen Größe der Rasterfelder 21 ebenfalls
unterschiedlich groß sind. Die Tragroste 31 liegen mit ihren Rändern unmittelbar auf den
Trägerbalken 4. An der Unterseite der Tragroste 31 sind mit Abstand zu den Außenkanten
ringsumlaufend Anschlagleisten 32 ausgebildet, die in das zugeordnete Rasterfeld 21
eingreifen. Sie sichern auf diese Weise die Lage der Tragroste 31 auf den Trägerbalken
und verhindern zugleich ein Verrutschen des Baumschutzrostes 23.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, weisen die Tragroste 31 eine flache Mulde 33 auf, in die ein
Filtervlies 34 eingelegt ist. Auf die mit Filtervlies 34 abgedeckten Tragroste 31 wird eine
Sandschicht 35 aufgeschüttet und auf diese sodann ein Pflasterbelag 36 aufgebracht. Die
Höhe der Sandschicht 35 ist hierbei so gewählt, dass die Oberseite des Pflasterbelages 36
mit der Oberseite des Baumschutzrostes 23 fluchtet.
Gemäß Fig. 1 wurden beim linken Rand der Tragkonstruktion 1 Kupplungen 10 mit drei T-
förmig angeordneten Laschenpaaren 13 verwendet, während alle übrigen Kupplungen 10
vier kreuzförmig angeordnete Laschenpaare 13 aufweisen. Die Verwendung von
Kupplungen 10 mit weniger als vier Laschenpaaren 13 ist dort angebracht, wo bei einer
Tragkonstruktion 1 aus baulichen oder umgebungsbedingten Gründen ein endgültiger
Randabschluss gebildet wird. Ansonsten ist es zweckmäßiger, im Randbereich einer Trag
konstruktion 1 Kupplungen 10 mit vier kreuzförmig angeordneten Laschenpaaren 13 zu
verwenden. Dies ermöglicht es nämlich, zu einem späteren Zeitpunkt die Tragkonstruktion
1 erweitern zu können, ohne dass die äußeren Kupplungen durch andere Kupplungen
ersetzt werden müssten. Auf diese Weise können die zusätzlich anzuordnenden
Trägerbalken 4 unmittelbar mit den bisher ungenutzten Laschenpaaren 13 verbunden
werden.
Sofern bei den vorbereitenden Arbeiten für die Montage einer Tragkonstruktion 1 darauf
geachtet wird, dass die Sohle 17 der ausgehobenen Grube eine ebene Fläche bildet,
können die Trägerbalken 4 mit den Endbereichen ihres oberen Steges 6 auf den
Laschenpaaren 13 aufgesetzt werden, wodurch ohne zusätzliche Justiermaßnahmen eine
ebenflächige Ausrichtung und darüber hinaus eine sichere Abstützung der Trägerbalken 4
erzielt wird.
Wenn jedoch die Sohle 17 keine ebene Fläche bildet, müssen die Trägerbalken 4 für die
Erzielung ebener Tragrahmen 2, 3 höhenmäßig ausgerichtet werden, was dazu führt, dass
bei einer mehr oder weniger großen Anzahl von Trägerbalken 4 die Endbereiche ihres
oberen Steges 6 einen vertikalen Abstand zu den Laschenpaaren 13 aufweisen. Für die
höhenmäßige Ausrichtbarkeit der Trägerbalken 4 können die Bohrungen 9 und/oder 14
entweder im Durchmesser vergrößert oder als vertikale Langlöcher ausgebildet sein. Um
in einem solchen Fall eine hohe Tragkraft der Tragkonstruktion 1 zu erzielen, können die
miteinander in Kontakt tretenden Flächen der Laschen 8 und Laschenpaare 13 aufgeraut
oder profiliert sein, um auf diese Weise beim Festdrehen der Schrauben 18 nicht nur eine
kraftschlüssige, sondern zugleich auch eine formschlüssige Verbindung der Trägerbalken
4 mit den Kupplungen 10 zu erzielen.
Im Übrigen liegen bei beiden Tragrahmen 2, 3 sämtliche Trägerbalken 4 jeweils in einer
gemeinsamen Ebene und zwar unabhängig davon, ob zwei, drei oder vier Trägerbalken 4
mit ein und derselben Kupplung 10 verbunden sind. Dadurch bedingt ergeben sich gemäß
Fig. 2 zwischen den Tragrahmen 2, 3 und je zwei benachbarten Pfosten 15 größtmögliche
Freiräume bzw. Durchwachsräume 37, so dass sich die Baumwurzeln weitgehend
ungehindert ausbreiten können.
Da die Freiräume 37 regelmäßige Rechtecke oder Quadrate bilden, können sie für die
Bildung von Trennwänden auf vergleichsweise einfache Art vollständig verschlossen
werden, indem sie durch übereinander gesetzte gerade Zwischenbalken ausgefüllt werden.
Solche Zwischenbalken können von den Trägerbalken 4 gebildet sein oder von ebenen
Platten, die hierbei an ihren Enden mit laschenähnlichen Anschlussstücken zu versehen
sind, die in Form und Größe den Laschen 8 der Trägerbalken 4 entsprechen. Die
Zwischenbalken werden mit den Laschenpaaren 13 von zusätzlichen Kupplungen 10
verbunden, die anstelle der Abstandshalter 20 auf den Pfosten 15 angeordnet sind.
Die in Fig. 6 und 7 als zweites Ausführungsbeispiel dargestellte Tragkonstruktion 40 dient
zur Aufnahme eines halbrunden Baumschutzrostes 41. Dieser ist vergleichbar dem,
Baumschutzrost 23 aus mehreren quadratischen und rechteckigen Rostabschnitten 24
sowie segmentförmigen Rostabschnitten 42 zu einem freitragenden Gebilde zusammen
gesetzt. Der Baumschutzrost 41 liegt mit seinem Randbereich auf einem Randabschluss
rahmen 43, der entsprechend der äußeren Kontur des Baumschutzrostes 41 aus geraden
Profilschienen 26 und einer bogenförmigen Profilschiene 44 aufgebaut ist.
Die Tragkonstruktion 40 besteht aus einem unteren und einem oberen Tragrahmen 45, 46,
wobei diese aus geraden Trägerbalken 4 und bogenförmigen Trägerbalken 47 aufgebaut
sind. Die Trägerbalken 4, 47 sind in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel
über Kupplungen 10 miteinander verbunden, die ihrerseits auf den Pfosten 15 aufgesteckt
sind. Die Tragkonstruktion 40 weist eine Vielzahl von rechteckigen oder quadratischen
Rasterfeldern 48 und eine innenliegende halbrunde Wurzelschutzkammer 49 auf. Diese ist
von geraden Trägerbalken 4 und den bereits erwähnten bogenförmigen Trägerbalken 47
umrahmt, die zugleich eine Auflage für den Randabschlussrahmen 43 bilden.
Die bogenförmigen Trägerbalken 47 sind auf zusätzlich angeordneten Pfosten 15a
abgestützt und mittels Kupplungen 10 mit ihnen verbunden. Für ein klemmfreies
Zusammenfügen der bogenförmigen Trägerbalken 47 mit den Kupplungen 10 ist es
zweckmäßig, die Endbereiche der vertikalen Stege dieser Trägerbalken 47 so zu gestalten,
dass sie parallel zu den Laschenpaaren 13 der Kupplungen 10 verlaufen.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, gibt es Überschneidungen zwischen einem Teil der
bogenförmigen Trägerbalken 47 und insgesamt vier geraden Trägerbalken 4a. Aus diesem
Grund sind die vier Trägerbalken 4a um das Höhenmaß der Trägerbalken 4, 47 versetzt
unterhalb des oberen Tragrahmens 46 angeordnet und mit zusätzlich angeordneten
Kupplungen 10 verbunden. Für diese zusätzlichen Kupplungen 10 ist auf den
entsprechenden Pfosten 15 durch Weglassen zweier Abstandshalter 20 Platz geschaffen.
Bei der Tragkonstruktion 40 liegen somit nicht nur die geraden Profilschienen 26, sondern
es liegt auch die bogenförmige Profilschiene 44 des Randabschlussrahmens 43 auf ihrer
gesamten Länge auf den ihnen bzw. ihr zugeordneten geraden bzw. bogenförmigen
Trägerbalken 4 bzw. 47 auf, wodurch eine sichere Auflage des Baumschutzrostes 41 auf
dem oberen Tragrahmen 46 gewährleistet ist.
Die dreieckförmigen Eckfelder 50 zwischen den bogenförmigen Trägerbalken 47 und den
angrenzenden, im rechten Winkel verlaufenden geraden Trägerbalken 4 und 4a werden
durch entsprechend geformte, nicht näher dargestellte Tragroste abgedeckt, wobei deren
konkav bogenförmiger Randbereich auf den bogenförmigen Trägerbalken 47 aufliegt.
In der die Seitenansicht der Tragkonstruktion 40 zeigenden Fig. 7 ist dargestellt, dass die
Sohle 17 der Grube auch stufenförmig abgesetzt sein kann, wenn dies durch die
Geländestruktur oder die Bodenverhältnisse bedingt ist. In diesem Fall ist lediglich darauf
zu achten, dass der Höhenunterschied zwischen den zwei Sohlenabschnitten dem
einfachen oder mehrfachen Höhenmaß der Abstandshalter 20 entspricht.
Die in Fig. 8 als drittes Ausführungsbeispiel dargestellte Tragkonstruktion 51 dient wie
die Tragkonstruktion 40 zur Aufnahme eines halbrunden Baumschutzrostes. Dieser
Baumschutzrost ist wie der Baumschutzrost 41 ausgebildet und daher der Einfachheit
halber nicht dargestellt. Dieser Baumschutzrost liegt ebenfalls auf einem Rand
abschlussrahmen 43, der gleichfalls eine bogenförmige Profilschiene 44 aufweist.
Bei der Tragkonstruktion 51 ist nur der obere Tragrahmen 52 dargestellt. Dieser sowie
auch der nicht dargestellte untere Tragrahmen sind teils aus den beim ersten und zweiten
Ausführungsbeispiel verwendeten Trägerbalken 4 sowie aus geringfügig abgeänderten,
ebenfalls geraden Trägerbalken 53 aufgebaut. Die Abänderung besteht lediglich darin,
dass die Endbereiche 54 der oberen Stege 55, wie in Fig. 9 dargestellt, beidseitig
abgeschrägt sind.
Auf diese Weise können im Tragrahmen 52 im Bereich der bogenförmigen Profilschiene
44 des Randabschlussrahmens 43 diagonal verlaufende Trägerbalken 53 angeordnet
werden. Diese werden mit Hilfe von Kupplungen 56 mit den entsprechenden Pfosten 15
verbunden. Die Kupplungen 56 unterscheiden sich von den Kupplungen 10 allein darin,
dass ihre Laschenpaare 57 nicht im rechten Winkel, sondern im Winkel von 45°
zueinander verlaufen. Wie aus Fig. 8 ersichtlich, haben auch bei der Tragkonstruktion
ein Teil der hier nicht näher bezeichneten Rasterfelder des Tragrahmens 52 eine
quadratische und der andere Teil eine rechteckige Form. Da bei den rechteckigen
Rasterfeldern die diagonal verlaufenden Trägerbalken 53 nicht im Winkel von 45° zu den
längs und quer gerichteten Trägerbalken 4 verlaufen, sind bei diesen Trägerbalken 53 die
Endbereiche der vertikalen Stege so gestaltet, dass sie parallel zu den im Winkel von 45°
verlaufenden Laschenpaaren 57 ausgerichtet sind. Dadurch lassen sich auch die nicht im
Winkel von 45° verlaufenden Trägerbalken 53 klemmfrei mit den Kupplungen 56
zusammenfügen.
Durch die Anordnung der diagonal verlaufenden Trägerbalken 53 stützt sich die
bogenförmige Profilschiene 44 insgesamt auf einer Vielzahl von sie kreuzenden längs,
quer und diagonal verlaufenden Trägerbalken 53 ab, wodurch sie und damit auch der
gesamte Baumschutzrost eine sichere Auflage haben.
Die diagonal verlaufenden Trägerbalken 53 bewirken darüber hinaus eine zusätzliche
Versteifung der gesamten Tragkonstruktion 51. Da die diagonal verlaufenden
Trägerbalken 53 in der Ebene des Tragrahmens 52 liegen, sind die Freiräume bzw.
Durchwachsöffnungen zwischen den beiden Tragrahmen und den entsprechenden Pfosten
nicht eingeengt, so dass sich die Baumwurzeln ähnlich wie beim ersten Ausführungs
beispiel weitgehend ungehindert ausbreiten können.
1
Tragkonstruktion
2
unterer Tragrahmen
3
oberer Tragrahmen
4
Trägerbalken
4
a gerader Trägerbalken
5
vertikaler Steg
6
oberer horizont. Steg
7
unterer horizont. Steg
8
Lasche
9
Bohrungen
10
Kupplungen
11
Rohrteil
12
Endplatte
13
Laschenpaar
14
Bohrungen
15
Pfosten
15
a Pfosten
16
Bodenplatten
17
Sohle
18
Schrauben
19
Muttern
20
Abstandshalter
21
Rasterfelder
22
Wurzelschutzkammer
23
Baumschutzrost
24
Rostabschnitte
25
Randabschlussrahmen
26
L-Profilschienen
27
horizontaler Steg
28
vertikaler Steg
29
Ansatzstücke
30
Randsteg
31
Tragrost
32
Anschlagleisten
33
Mulde
34
Filtervlies
35
Sandschicht
36
Pflasterbelag
37
Freiräume/Durchwachsräume
40
Tragkonstruktion
41
Baumschutzrost
42
segmentartige Rostabschnitte
43
Randabschlussrahmen
44
bogenförmige Profilschiene
45
unterer Tragrahmen
46
oberer Tragrahmen
47
bogenförmiger Trägerbalken
48
Rasterfelder
49
Wurzelschutzkammer
50
Eckfelder
51
Tragkonstruktion
52
Tragrahmen
53
Trägerbalken
54
Endbereiche
55
oberer Steg
56
Kupplungen
57
Laschenpaare
Claims (9)
1. Bausatz zur Herstellung von Tragkonstruktionen (1; 40; 51) für Abdeckroste
(Baumschutzroste 23; 41 und Tragroste 31) und vertikale Trennwände, bestehend aus
gegenüber dem Boden abgestützten vertikalen Pfosten (15) und auf ihnen
angeordneten sowie auf Abstandshaltern (20) aufliegenden Trägerbalken (4; 47; 53),
die einen Tragrahmen (2, 3; 45, 46; 52) für die Abdeckroste (23; 41; 31) bilden,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerbalken (4; 47; 53) über Kupplungen (10; 56)
lösbar mit den Pfosten (15) verbunden sind, wobei die Kupplungen (10; 56) auf die
Pfosten (15) aufgesteckt sind und wenigstens zwei in gemeinsamer Höhe gelegene
Anschlussstücke (13; 57) für entsprechend ausgebildete Anschlussstücke (8) der
Trägerbalken (4; 47; 53) aufweisen.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme
segmentförmiger Abdeckrostabschnitte (42) innerhalb eines aus längs und quer
gerichteten geraden Trägerbalken (4) bestehenden Tragrahmens (46) ein aus
bogenförmigen Trägerbalken (47) aufgebauter Tragrahmenteil gebildet wird, bei dem
die bogenförmigen Trägerbalken (47) in der Ebene des Tragrahmens (46) liegen,
während die sich mit den bogenförmigen Trägerbalken (47) überschneidenden
geraden Trägerbalken (4a) höhenversetzt zu diesen angeordnet und über je eine
eigene Kupplung (10) mit den entsprechenden Pfosten (15) verbunden sind.
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme
segmentförmiger Abdeckrostabschnitte innerhalb eines aus längs und quer gerichteten
geraden Trägerbalken (4; 53) bestehenden Tragrahmens (52) im Bereich der
Außenkontur der segmentförmigen Abdeckrostabschnitte diagonal verlaufende gerade
Trägerbalken (53) vorgesehen sind, die in der Ebene des Tragrahmens (52) liegen
und mit entsprechend ausgebildeten Kupplungen (56) verbunden sind.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Anschlussstücke der Kupplungen (10; 56) und Trägerbalken (4; 47; 53) als in
vertikaler Ebene verlaufende Laschen (13; 57; 8) ausgebildet sind, die wenigstens
eine Bohrung (9; 14) enthalten und durch Schrauben (18) miteinander verbindbar
sind.
5. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Kupplungen (10; 56)
oder den Trägerbalken je zwei gegenseitig beabstandete Laschen (13; 57) vorgesehen
sind, die die Gegenlasche (8) des Trägerbalkens (4; 47; 53) bzw. der Kupplung
zwischen sich aufnehmen.
6. Bausatz nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
miteinander in Kontakt tretenden Flächen der Laschen (8; 13; 57) aufgeraut oder
profiliert sind.
7. Bausatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kupplungen (10; 56) aus einem auf die Pfosten (15) aufsteckbaren Rohrteil
(11), wenigstens einer am oberen Ende des Rohrteils (11) stirnseitig befestigten
Endplatte (12) und wenigstens zwei an der Umfangsseite des Rohrteils (11)
befestigten einfachen oder doppelten Laschen (13; 57) bestehen.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Trägerbalken (4; 47; 53) aus Doppel-T-Profilstahl hergestellt sind, wobei die
Endbereiche des vertikalen Steges (5) als Laschen (8) dienen.
9. Bausatz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerbalken (4;
47; 53) die selbe Höhe wie die Kupplungen (10; 56) haben, dass durch Entfernen des
Endbereiches des unteren horizontalen Steges (7) der Trägerbalken (4; 47; 53) diese
in vertikaler Richtung montierbar sind und dass im montierten Zustand die Oberseite
der Trägerbalken (4; 47; 53) mit der Oberseite der Endplatte (12) der Kupplungen
(10; 56) fluchtet.
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