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DE69612916T2 - Hydraulisch betätigtes ausrücklager für kraftfahrzeugkupplung mit membranfeder - Google Patents

Hydraulisch betätigtes ausrücklager für kraftfahrzeugkupplung mit membranfeder

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Publication number
DE69612916T2
DE69612916T2 DE69612916T DE69612916T DE69612916T2 DE 69612916 T2 DE69612916 T2 DE 69612916T2 DE 69612916 T DE69612916 T DE 69612916T DE 69612916 T DE69612916 T DE 69612916T DE 69612916 T2 DE69612916 T2 DE 69612916T2
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DE
Germany
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flange
piston
release bearing
annular
outer body
Prior art date
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Application number
DE69612916T
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DE69612916D1 (de
Inventor
Jean-Pierre Giroire
Sylvain Thomire
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Valeo SE
Original Assignee
Valeo SE
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Publication date
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Publication of DE69612916T2 publication Critical patent/DE69612916T2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/08Fluid-actuated clutches with fluid-actuated member not rotating with a clutching member
    • F16D25/082Fluid-actuated clutches with fluid-actuated member not rotating with a clutching member the line of action of the fluid-actuated members co-inciding with the axis of rotation
    • F16D25/087Fluid-actuated clutches with fluid-actuated member not rotating with a clutching member the line of action of the fluid-actuated members co-inciding with the axis of rotation the clutch being actuated by the fluid-actuated member via a diaphragm spring or an equivalent array of levers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16D25/083Actuators therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft hydraulisch betätigte Ausrücklager für eine Membranfederkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
  • Die Erfindung betrifft im einzelnen ein Ausrücklager, umfassend einen ortsfesten Teil mit einem Außenkörper, der einen axial ausgerichteten ringförmigen Blindhohlraum definiert, dem ein Arbeitsmedium zugeleitet werden kann und in dessen Innern axial beweglich ein rohrförmiger Kolben gelagert ist, der ein Angriffselement trägt, das auf die Membranfeder einer Kupplung einwirken kann.
  • Ein derartiges Ausrücklager wird beispielsweise in der FR-A-2.692.950 beschrieben.
  • Diesem Ausrücklager kann ein gasförmiges oder flüssiges Arbeitsmedium zugeleitet werden, weshalb es üblicherweise als hydraulisch betätigtes Ausrücklager bezeichnet wird.
  • Nach unterschiedlichen bekannten Gestaltungen sind Mittel vorgesehen, um das innere Tragrohr an einem ortsfesten Element zu befestigen, beispielsweise an dem Getriebegehäuse, das mit einer Kupplung ausgerüstet ist, die ein solches konzentrisches hydraulisch betätigtes Ausrücklager umfaßt, und es sind außerdem Mittel zur Befestigung des Außenkörpers an eben diesem ortsfesten Teil vorgesehen, wobei zudem eine möglichst präzise Konzentrizität dieser beiden Elemente des ortsfesten Teils des Ausrücklagers sichergestellt werden soll.
  • In der EP-A-0 168 932 gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist ein Ausrücklager der vorstehend erwähnten Art vorgeschlagen worden, bei dem das innere Tragrohr an seinem hinteren Ende einen quer ausgerichteten ringförmigen Flansch aufweist, über den es an einem ortsfesten Teil, insbesondere an einem Getriebe, anliegt. Das hintere Ende des Körpers ist eingekerbt, um den Flansch zwischen dem Körper und dem besagten ortsfesten Teil einzuspannen.
  • In dieser Druckschrift wird das Rohr praktisch am Körper vor der Befestigung am ortsfesten Teil befestigt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Befestigung und die Positionierung der zwei Bestandteile des ortsfesten Teils zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Befestigung des Außenkörpers ermöglicht es somit, gleichzeitig die Befestigung des inneren Tragrohrs vorzunehmen und die Herstellungskosten des Ausrücklagers zu senken.
  • Im einzelnen erfolgt eine Befestigung durch Einklemmung des Rohrs mit einer Zentrierung des Rohrs dank seines Wulstes und einer Zentrierung des Körpers dank des Flansches.
  • Nach anderen Merkmalen der Erfindung ist folgendes vorgesehen:
  • - Der Flansch umfaßt einen axialen Absatz, der als Zentrierelement für den Außenkörper dient.
  • - Zwischen den gegenüberliegenden Teilen des ringförmigen Flansches und des Außenkörpers ist eine Ringdichtung eingefügt.
  • - Der Außenkörper ist mit Bildung einer Querschulter abgestuft und weist einen rohrförmigen Abschnitt auf, der zur Zentrierung einer Vorspannfeder dient, die zwischen der Schulter des Außenkörpers und einer Schulter eines ringförmigen Flansches wirkt, der zum Kolben gehört.
  • - Das innere Rohr trägt einen Anschlag, um die Verschiebung des Kolbens zu begrenzen und vor der Montage des Ausrücklagers an seinem ortsfesten Teil eine einheitliche Baugruppe zu bilden.
  • Das innere Rohr kann grundsätzlich weniger dick als bei einer herkömmlichen Ausführung sein.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung, zu deren Verständnis auf die beigefügten Zeichnungen verwiesen wird. Darin zeigen im einzelnen:
  • - Fig. 1 eine Axialschnittansicht einer Kraftfahrzeugkupplung, die mit einem nicht erfindungsgemäßen Ausrücklager ausgerüstet ist;
  • - Fig. 2 eine Vorderansicht des Außenkörpers des Ausrücklagers von Fig. 1;
  • - Fig. 3 eine vergrößerte Teilansicht des mittleren Teils von Fig. 1;
  • - Fig. 4 eine Teilansicht der Verbindungsmittel zwischen dem Innenrohr und der Führungsmuffe;
  • - Fig. 5 eine als Axialschnitt ausgeführte Teilansicht zur Darstellung der Verbindungsmittel zwischen dem Innenrohr und der Führungsmuffe;
  • - Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3 zur Veranschaulichung einer erfindungsgemäßen Ausführungsart der Befestigung des Innenrohrs über den Außenkörper;
  • - Fig. 7 eine ähnliche Teilansicht wie Fig. 6 zu einem anderen Ausführungsbeispiel.
  • In diesen Figuren wird kein Schutz für die Ausführungsart der Fig. 1 bis 5 begehrt; diese Figuren sind für das Verständnis der Erfindung hilfreich.
  • In Fig. 1 ist bei 1 eine Kupplung zu erkennen, die axial hintereinander eine Gegenanpreßplatte 10, eine Reibungskupplungsscheibe 11, eine Druckplatte 12, eine Membranfeder 13 und einen Deckel 14 in Form eines tiefen Tellers umfaßt.
  • Die Gegenanpreßplatte 10 ist dazu bestimmt, hier anhand von Schrauben, an einer nicht dargestellten treibenden Welle, hier an der Kurbelwelle des Motors des Kraftfahrzeugs, befestigt zu werden, wobei sie eine Reibfläche für die Reibbeläge 16 bietet, die die Reibungskupplungsscheibe 11 an ihrem äußeren Umfang aufweist.
  • Diese Reibungskupplungsscheibe 11 weist an ihrem inneren Umfang eine genutete Nabe 17 auf, über die sie drehfest mit der Eingangswelle 18 des Getriebes 21 verbunden ist, wobei die besagte Welle 18 in Fig. 3 teilweise mit gestrichelten Linien dargestellt ist.
  • Die Druckplatte 12 weist eine Reibfläche für die Reibungskupplungsscheibe 11 auf und ist drehfest mit dem Deckel 14 verbunden, wobei sie auf an sich bekannte Weise über (nicht dargestellte) tangentiale Zungen axial beweglich im Verhältnis zum Deckel gelagert ist.
  • Der hohle Deckel 14 umgibt hier die Reibbeläge 16, die Druckplatte 12 und die Membranfeder 13.
  • Durch seine radiale Randleiste ist er mit seinem äußeren Umfang an der Gegenanpreßplatte 10 befestigt, was hier anhand von nicht dargestellten Schrauben erfolgt.
  • Die Membranfeder 13 weist auf an sich bekannte Weise einen äußeren Umfangsteil in Form einer Tellerfeder und einen Mittelteil auf, der in radiale Finger unterteilt ist, was durch Schlitze erfolgt, die innen in der mittigen Öffnung der Membranfeder und außen in verbreiterten Öffnungen münden, die am inneren Umfang der Tellerfeder der Membranfeder angeordnet sind.
  • Durch diese Öffnungen gehen Distanzbolzen 20 hindurch, die am Boden des Deckels 14 befestigt sind, der mit einem mittigen Loch versehen ist.
  • Die Distanzbolzen 20 bieten eine Sekundärauflage für den inneren Umfang der Tellerfeder der Membranfeder 13 gegenüber einer Primärauflage, die durch Tiefziehen im Boden des Deckels 14 ausgebildet ist.
  • Mit dem äußeren Umfang ihrer Tellerfeder kommt die im unbelasteten Zustand kegelstumpfförmige Membranfeder 13 auf einem unterteilten ringförmigen Vorsprung (ohne Bezugsnummer) der Druckplatte 12 zur Auflage.
  • Durch die Distanzbolzen 20 ist die Membranfeder 13 daher kippbar auf dem Deckel 14 zwischen ihrer Primär- und Sekundärauflage gelagert, und die Kupplung ist normalerweise eingerückt, wobei die Membranfeder 13 auf der Primärauflage des Deckels 14 aufliegt, um die Druckplatte 12 in Richtung der Gegenanpreßplatte 10 zu beaufschlagen, so daß die Reibbeläge 16 der Reibungskupplungsscheibe 11 zwischen der Druckplatte 12 und der Gegenanpreßplatte 10 eingespannt werden.
  • Dabei wird das Drehmoment von der Kurbelwelle an die Eingangswelle des Getriebes 21 über die Reibbeläge 16 übertragen, die hier elastisch mit der Nabe 17 verbunden sind.
  • Zum Ausrücken der Kupplung muß auf an sich bekannte Weise hier durch Druck anhand des Ausrücklagers 2 auf das innere Ende der Finger der Membranfeder 13 eingewirkt werden, um sie zum Kippen zu bringen und die Belastung aufzuheben, die durch die Membranfeder 13 auf die Druckplatte 12 ausgeübt wird, wobei die elastischen Zungen die Druckplatte 12 dann in Richtung des Bodens des Deckels 14 zurückstellen, um die Reibbeläge 16 der Reibungskupplungsscheibe 11 freizugeben.
  • Das Ausrücklager 2 umfaßt hier ein Angriffselement 3, das auf das innere Ende der Membranfeder 13 einwirken kann, einen beweglichen Teil, und zwar einen axial beweglichen Kolben 4, der auf das Angriffselement 3 einwirkt, um dieses zu betätigen, einen ortsfesten Teil 5, 6, der hier aus zwei Elementen 5, 6 besteht, die zusammen mit dem Kolben 4 eine Betätigungskammer 50 begrenzen, elastische Vorspannmittel 7, die zwischen dem ortsfesten Teil 5, 6 und dem Kolben 4 eingefügt sind, um das Angriffselement 3 ständig in Kontakt mit den Fingern der Membranfeder 13 zu beaufschlagen, so daß eine Vorspannkraft mit geringem Wert auf die Membranfeder 13 ausgeübt wird, und eine Führungsmuffe 9 zur Führung des Kolbens 4 bei seiner axialen Bewegung.
  • Die Betätigungskammer 50 ist, wie nachstehend beschrieben, abgedichtet, so daß ein Arbeitsmedium wie Luft oder Öl darin eingeleitet werden kann, um Druck in ihr auf- oder abzubauen und dadurch den Kolben 4 und das Angriffselement 3 axial zu verschieben.
  • Der Einfachheit halber wird das Ausrücklager 2 als hydraulisch betätigtes Ausrücklager bezeichnet, wobei das Arbeitsmedium gasförmig oder flüssig sein kann.
  • Das Angriffselement besteht hier aus einem Kugellager mit einem umlaufenden profilierten Außenring 33, um örtlich mit dem Ende der Finger der Membranfeder 13 in singulären Kontakt zu kommen.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die besagten Finger eben, so daß der Außenring des Kugellagers 33 im Querschnitt ein gewölbtes Profil aufweist.
  • Natürlich ist auch eine umgekehrte Gestaltung möglich, wobei die Finger der Membranfeder 13 ein gewölbtes inneres Ende aufweisen, während der Außenring 33 des Kugellagers 3 dann eine ebene Form besitzt.
  • All dies ist von den jeweiligen Anwendungen abhängig, wobei davon auszugehen ist, daß ein punktueller (kreisförmiger) Kontakt angestrebt wird.
  • Der hier aus Blech ausgeführte ortsfeste Innenring 34 des Kugellagers 3 weist eine ringförmige Querrandleiste 11 auf, die als innere Randleiste des Kugellagers 3 bezeichnet wird und die radial zur Achse des Ausrücklagers 2 verläuft, um seine Anfügung an den Kolben 4 zu ermöglichen.
  • Der Kolben 4 ist rohrförmig ausgeführt und weist quer an seinem vorderen Ende einen ringförmigen Querflansch 41 auf, der radial in der zur Achse X-X der Baueinheit entgegengesetzten Richtung verläuft.
  • Der Kolben 4 ist aus einem formbaren Werkstoff ausgeführt, beispielsweise auf Aluminiumbasis oder aus Kunststoff.
  • Der Kolben 4 besteht hier aus Kunststoff mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten, um seine Verschiebung zu begünstigen.
  • Die Randleiste 31 des Kugellagers 3 kommt auf der Vorderseite des Flansches 41 zur Auflage, die dem Kugellager 3 zugekehrt ist.
  • Die Randleiste 31 ist der Einwirkung einer als Selbstzentrierscheibe bezeichneten axial wirksamen Federscheibe 32 ausgesetzt, die mit ihrem äußeren Umfang an der besagten Randleiste anliegt.
  • Die Selbstzentrierscheibe 32 ist hier eine Scheibe mit kegelstumpfartiger Form, deren innerer Umfang in geneigte Ansätze unterteilt ist, die an der am weitesten vom Flansch 41 entfernten Flanke einer Auskehlung 42 zur Anlage kommen, die in den Kolben 4 zwischen dessen freiem Ende und dem Flansch 41 eingearbeitet ist.
  • Die Scheibe 32 hat somit einen V-förmigen Querschnitt und ermöglicht die Einspannung der Randleiste 31 in Anlage am Flansch 41.
  • Die Höhe der Randleiste 31 ist hier größer als der Durchmesser der Kugeln des Kugellagers 3.
  • Dadurch ist das Angriffselement 3 axial an den Kolben angefügt, wobei es sich gleichzeitig im Verhältnis zu diesem radial verschieben kann.
  • Damit wird auf an sich bekannte Weise ein selbstzentrierendes Ausrücklager geschaffen, bei dem sich das Kugellager 3 radial bewegen kann, um sich im Verhältnis zur Membranfeder 13 selbsttätig zu zentrieren, wobei die durch die Feder 32 ausgeübte Einspannkraft von den jeweiligen Anwendungen abhängig ist und so eingestellt wird, daß das Kugellager unter der Wirkung seines Eigengewichts nicht abfällt.
  • Die Betätigungskammer 50 wird durch zwei ortsfeste Teile 5, 6 begrenzt, die mit dem axial beweglichen Kolben 4 ein Zylinder-Kolben-Gefüge bilden, und zwar durch ein Innenrohr 6 und einen Außenkörper 5 in konzentrischer Anordnung.
  • Die Teile 5, 6 gehören daher zu dem vorgenannten ortsfesten Teil 5, 6.
  • Eines der Teile 5, 6 besteht somit aus einem inneren Führungs- und Tragrohr 6, das die Eingangswelle 18 des Getriebes 21 umgibt.
  • Dieses, hier aus Metall ausgeführte, Rohr 6, das beispielsweise durch Tiefziehen und/oder Drücken hergestellt wird, weist an seinem hinteren Ende 100 einen quer, radial nach außen, ausgerichteten ringförmigen Flansch 61 auf, über den es am Getriebe 21 anliegt, wobei es an dieses gegen eine gegenüber im Getriebe 21 angeordnete ringförmige Querfläche 102 angefügt ist.
  • Dieses Rohr 6 weist einen ringförmigen Zentrierwulst 62 auf, der durch Biegen in seinen Flansch 61 eingearbeitet ist. Der Wulst 62 erstreckt sich hier insgesamt von einem Mittelteil des Flansches 61 aus.
  • Dieser axial, parallel zur Achse X-X ausgerichtete Wulst 62 greift in die Öffnung 63 ein, die beispielsweise in Form einer Innenbohrung des Getriebe 21 ausgeführt ist, um den Durchgang seiner Eingangswelle zu ermöglichen.
  • Der Wulst 62 steht in engem Kontakt mit der die Öffnung bildenden Innenbohrung 63, so daß er durch die besagte Bohrung 63 und das Gehäuse des Getriebes 21 zentriert ist.
  • Am inneren Umfang des Wulstes 62 kommt eine Dichtung 64 zum Einsatz, um auf an sich bekannte Weise einen Ölaustritt aus dem Getriebe zu verhindern, wobei die besagte Dichtung 64 radial zwischen dem Wulst 62 und der Eingangswelle 18 des Getriebes 21 eingefügt ist.
  • Außerdem ist eine Ringdichtung 104 zwischen der vorderen Querfläche 106 des Flansches 61 und der hinteren ringförmigen Querfläche 108 des an der Rückseite des Außenrohrs 5 ausgebildeten äußeren radialen Kragens 53 eingefügt.
  • Die Ringdichtung 104 (hier ein Runddichtring) ist vorzugsweise in einer Auskehlung angeordnet, die dazu in der hinteren ringförmigen Querfläche 108 ausgebildet ist.
  • Der äußere Umfang des Flansches 61, das heißt seine Außenkante, dient als Zentrierelement für den Außenkörper 5, der das andere Element des ortsfesten Teils 5, 6 bildet.
  • Der Körper 5 weist seitlich zwei gelochte Lappen 51 auf, die sich insgesamt diametral gegenüberliegen.
  • Über diese Lappen 51 ist der Körper 5, hier anhand von Schrauben 110, am Getriebegehäuse 21 befestigt.
  • Das hintere Ende des Körpers 5 ist eingekerbt, das heißt, daß eine Einsenkung 112 versehen, die durch Fräsen in seine hintere ringförmige Querfläche 108 eingearbeitet ist, wobei sie im Querschnitt eine Winkelform aufweist, um den Körper 5 am äußeren Umfang des, hier aus Metall ausgeführten, Flansches 61 zu zentrieren und um den Flansch 61 zwischen dem Körper 5 und dem Gehäuse des Getriebes 21 einzuspannen.
  • Gemäß den Lehren der Erfindung wird das Innenrohr 6 somit über den Außenkörper 5 mit seinen Befestigungsmitteln durch Einklemmung am Getriebegehäuse 21 befestigt.
  • Zusammen mit einer gleichzeitigen Befestigung der Teile 5 und 6 erfolgt eine Zentrierung des Innenrohrs 6 über seinen Wulst 62 in der Bohrung 63 und eine relative Zentrierung des Außenkörpers 5 am Innenrohr 6 über die Einsenkung 112, welche die Querflanke 61 aufnimmt.
  • Im Hinblick auf eine gute Verteilung der Belastungen und eine optimale Zentrierung ist festzustellen, daß der mittlere Durchmesser des Zentrierwulstes 62 in etwa gleich dem Durchmesser der Innenbohrung 114 des Körpers 5 ist, die den Kolben gleitend verschiebbar aufnimmt.
  • Das Tragrohr 6 erstreckt sich im Verhältnis zum Körper 5 axial vorstehend.
  • Dieser, hier aus einem formbaren Werkstoff ausgeführte, Körper 5 umgibt das Rohr 6.
  • Er ist daher rohrförmig gestaltet und erstreckt sich axial, wobei er ebenso wie das Rohr 6 im Verhältnis zum Gehäuse des Getriebes 21 axial vorsteht.
  • Die Kammer 50 hat daher eine axial ausgerichtete ringförmige zylindrische Form, wobei sie an ihrem äußeren Umfang durch den rohrförmigen Körper 5, an ihrem inneren Umfang durch das Rohr 6, an einem ihrer axialen Enden durch den Flansch 61, der den Boden der Kammer 50 bildet, und an dem anderen ihrer axialen Enden durch den beweglichen Kolben 4 begrenzt wird.
  • Das Rohr 6 verschließt somit die Kammer 50, wobei der Körper 5 hier auf Aluminiumbasis ausgeführt ist.
  • Zwischen dem Flansch 61 und der eingekerbten rückseitigen Fläche des Körpers 5 kommt natürlich der Runddichtring 104 zum Einsatz, um die Kammer 50 abzudichten.
  • Während des Betriebs können sich Verunreinigungen, wie etwa Fremdkörper, Schmutzpartikel oder ähnliches, am Rohr 6 ablagern.
  • Um zu verhindern, daß derartige Verunreinigungen in die Kammer 50 eindringen, wird vorgeschlagen, ein Auffangelement zu schaffen.
  • So trägt das vordere Ende des Rohrs 6 (sein freies Ende) die vorerwähnte Führungsmuffe 9 in überstehender Anordnung.
  • Die Muffe 9 bildet eine Sperre, die den Zugang der Verunreinigungen zum Rohr 6, zum hinteren Ende 44 des Kolbens 4 und zur Kammer 50 verhindert.
  • Die Muffe 9 weist hier an ihrem vorderen Ende Befestigungsrasten 92 auf, die, wie nachstehend beschrieben, in formschlüssige Öffnungen 65 eingreifen können, die am vorderen Ende des Rohrs 6 eingearbeitet sind, das als Träger für den Körper 5 und für die Muffe 9 dient.
  • Jenseits der Muffe 9 dient das Rohr 6 als Führung für das hintere Ende des Kolbens 4 und für die an dem besagten Ende 44 angebrachte Dichtung 45.
  • Diese Dichtung 45 weist zwei Lippen für das Zusammenwirken mit der Innenbohrung 114 des Körpers 5 bzw. mit dem äußeren Umfang 116 des Rohrs 6 auf.
  • Sie weist mittig einen axial vorspringenden Zapfen 47 auf, der am Flansch 61 zum Anschlag kommen kann, um die Geräuschentwicklung zu verringern.
  • Die Dichtung 45 ist am hinteren Ende 44 des Kolbens 4 mit Hilfe eines ringförmigen Zentrierteils 46 angebracht.
  • Dieses Teil 46 besteht aus Metall und hat im Querschnitt eine Winkelform mit einem Querteil, der in der Dichtung 45 verankert (eingelassen) ist, und einem axialen Teil, der am äußeren Umfang des Kolbens eingesetzt und mit geneigten und gerasteten Ansätzen versehen ist, die durch Stanzen und Biegen ausgeführt sind.
  • Diese Ansätze greifen jeweils dank ihrer Raste in eine Auskehlung ein, die am äußeren Umfang des hinteren Endes des Kolbens 4 eingearbeitet ist.
  • Wie verständlich geworden sein dürfte, erfolgt der Einbau der mit ihrem Zentrierteil 46 versehenen Dichtung 45 mittels Verrastung, wobei sich die Ansätze des Teils 46 abspreizen, um anschließend mit der am nächsten an der rückseitigen Fläche des Kolbens 5 befindlichen Flanke der Auskehlung des Kolbens 4 in Eingriff zu kommen.
  • Der Kolben 4 weist natürlich außen eine Durchmesseränderung in Höhe seines hinteren Endes 44 auf, damit der axiale Abschnitt des Teils 46 nicht im Verhältnis zum äußeren Umfang des Kolbens 4 vorsteht.
  • Der Körper 5 hat einen abgestuften Durchmesser und weist einen rohrförmigen vorderen Abschnitt 52 auf, der im Verhältnis zu einem dickeren hinteren Abschnitt 53, der die Lappen 51 trägt, axial vorsteht.
  • Dadurch wird außen eine Querschulter 54 in Höhe der Durchmesseränderungen des Körpers 5 gebildet.
  • Der äußere Umfang des Abschnitts 52 dient als Zentrierelement für die vorgenannten elastischen Vorspannmittel 7.
  • Diese Mittel 7 bestehen hier aus einer Schraubenfeder, die an der Schulter 54 und an einer Querschulter zur Anlage kommt, die am äußeren Umfang des Flansches 41 des Kolbens 4 auf der rückseitigen Fläche des besagten Flansches ausgebildet ist.
  • Diese Schulter gehört zu einer ringförmigen Einsenkung 49, die am äußeren Umfang des Flansches 41 ausgebildet ist.
  • Diese Einsenkung 49 läßt eine axial ausgerichtete Auflagefläche hervortreten, die eine Zentrierung der letzten Windung der axial ausgerichteten Feder 7 ermöglicht.
  • Der Innenring 34 des Kugellagers 3 erstreckt sich radial oberhalb des Flansches 41 und wird an seinem äußeren Umfang durch eine als äußere Randleiste des Kugellagers 3 bezeichnete Randleiste 35 verlängert, die radial in der zur Achse der Baueinheit entgegengesetzten Richtung verläuft.
  • Die Randleiste 35 ist außerdem axial in der entgegengesetzten Richtung zu den Kugeln des Kugellagers 3 versetzt, das hier auf an sich bekannte Weise durch sein Gehäuse und eine in Fig. 1 nicht mit einer Bezugsnummer bezeichnete Dichtung abgedichtet ist.
  • Dank dieser Anordnung kann das vordere Ende 81 des Balgs 8, hier mit kegelstumpfartiger Form, durch Einpassung an der äußeren Randleiste 35 angebracht werden, wobei das vordere Ende 88 eine ringförmige Auskehlung für die Aufnahme der Randleiste 35 aufweist.
  • An seinem hinteren Ende mit kleinerem Durchmesser weist der Balg 8 einen Wulst 82 auf, der sandwichartig zwischen der Schulter 54 und einer Randleiste eines gewundenen Teils 83 aufgenommen werden kann.
  • Über dieses, hier aus Metall ausgeführte, Teil 83 kommt die Feder 7 an der Schulter 54 zur Anlage.
  • Mit anderen Worten: Die Feder 7 ermöglicht die Einspannung des Teils 83 in Kontakt mit der Schulter 54, wobei durch das besagte Teil 83 radial hinter der Feder 5 der Befestigungswulst 82 des Balgs 8 in Kontakt mit der Schulter 54 eingespannt werden kann.
  • Dabei ist festzustellen, daß der akkordeonförmige Balg 8 die Feder 7, den Kolben 4 und die Kammer 50 umgibt und schützt, wobei er das Eindringen von Verunreinigungen, Schmutzpartikeln, Fremdkörpern oder ähnlichem verhindert.
  • Der Balg 8 umgibt somit die Feder 7, die wiederum den rohrförmigen Abschnitt 52, den Kolben 4 und die Kammer 50 umgibt.
  • Dadurch ist die Kammer 50 sowohl durch den Balg 8 als auch durch die Führungsmuffe 9 effizient geschützt.
  • Die Vorspannfeder 7, der Kolben 4 mit seinem Flansch 41, die Muffe 9, das Rohr 6 und der rohrförmige Abschnitt 52 sind radial unterhalb des Hauptteils des nicht umlaufenden Innenrings 34 des Kugellagers 3 angeordnet, wobei der besagte Innenring 34 insgesamt axial ausgerichtet und an seinem inneren Umfang mit der Randleiste 31 und an seinem äußeren Umfang mit der Randleiste 35 versehen ist.
  • Der Kolben 4, die Feder 7 und der Abschnitt 52 sind daher unter dem Hauptteil des Innenrings 34 aufgenommen, um den axialen Bauraumbedarf zu verringern.
  • Diese Vorspannfeder 7 liegt am Flansch 41 auf einem Umfang mit einem Durchmesser an, der größer als der Durchmesser des Umfangs ist, auf dem die Selbstzentrierscheibe 32 anliegt, die folglich eine geringere Größe aufweist.
  • Der Kolben 4 weist somit an seinem vorderen Ende eine rohrförmige Nase 40 auf, die im Verhältnis zu seinem Flansch 41 axial vorsteht und dank der Auskehlung 42 den Einbau der Selbstzentrierscheibe 32 sowie eine Begrenzung der Verschiebung der Randleiste 31 und des Kugellagers 3 ermöglicht. Dabei existiert ein vorbestimmtes radiales Spiel zwischen der Innenbohrung der Randleiste 31 und dem äußeren Umfang der Nase 40.
  • Die Federn 32 und 7 üben in entgegengesetzter Richtung axiale Kräfte auf den Flansch 41 aus, wodurch die gleitende Verschiebung des Kolbens 4 verbessert wird.
  • Der Hauptteil des Innenrings 34 des Kugellagers 3 ist axial zum Körper 5 gerichtet und umgibt außerdem den Flansch 41, wodurch eine Verringerung des axialen Bauraumbedarfs des Ausrücklagers 2 ermöglicht wird.
  • Dank der Randleiste 31 kann die Höhe des Flansches 41 verringert und die Nase 40 gebildet werden.
  • Die Befüllung der Kammer 50 erfolgt von hinten, wobei der dickere hintere Abschnitt 53 des Körpers 5 quer vorstehend zwei Ansatzstücke 56, 57 für die Befüllung bzw. die Entleerung der Kammer 50 trägt.
  • Diese Ansatzstücke 56, 57 erstrecken sich quer parallel zur Vorderseite des Gehäuses des Getriebes 21.
  • Die Ansatzstücke 56, 57 sind beiderseits eines Befestigungslochs (Fig. 1) angeordnet, das in das Gehäuse des Getriebes 21 eingearbeitet ist.
  • Die in die Ansatzstücke 56, 57 eingearbeiteten Zuleitungs- und Ablaßkanäle umfassen einen Querabschnitt, der durch einen geneigten Abschnitt verlängert wird, der in Höhe des Flansches 61 des Rohrs 6, das heißt im Boden der Kammer 50 mündet.
  • Diese Anordnung ermöglicht eine bessere Nutzung des verfügbaren Platzes und eine Verringerung des axialen Bauraumbedarfs des Ausrücklagers 2 wobei jedes Ansatzstück 56, 57 folglich einen quer ausgerichteten Teil aufweist, der durch einen geneigten Teil für den Anschluß am hinteren Ende in Form eines Kragens 53 verlängert wird, der dicker als der Körper 5 ist.
  • Dabei ist festzustellen, daß die Finger der Membranfeder 13 einen gewölbten Zwischenbereich aufweisen, was ebenfalls zu einer Verringerung des axialen Bauraumbedarfs beiträgt.
  • So ist in Fig. 1 im oberen Teil dieser Figur das Ausrücklager 2 in Ausziehposition bei ausgerückter Kupplung und im unteren Teil dieser Figur das Ausrücklager 2 in eingezogener Position bei eingerückter Kupplung zu erkennen.
  • In dieser eingezogenen Position umgibt der Innenring 33 des Kugellagers 3 teilweise den Abschnitt 52 des Körpers 5, wobei der kegelstumpfförmige Balg 8 ohne Überlagerung mit den Ansatzstücken 56, 57 zusammengedrückt wird.
  • Bekanntlich bildet das erfindungsgemäße Ausrücklager einen Nehmerzylinder in konzentrischer Ausführung, der durch einen (nicht dargestellten) Hauptzylinder gesteuert wird, der wiederum durch das Kupplungspedal betätigt wird.
  • Bei dem Arbeitsmedium handelt es sich hier um Öl. Das Arbeitsmedium kann natürlich auch ein gasförmiges Medium sein.
  • Das Ausrücklager ist in Form einer Untergruppe ausgeführt, wobei die Feder 7 den Körper 5 in Anlage am Flansch 61 und den Kolben 4 in Anlage am hinteren Ende 91 der Muffe 9 hält.
  • Der Flansch 61 kann natürlich Ansätze (oder Zapfen) aufweisen, die in formschlüssige Zapfenlöcher des Körpers 5 eingesetzt werden, wobei eine Verriegelung durch Aufpressen erfolgt.
  • Das vordere Ende der Muffe 9 weist hier mindestens eine Raste 91 und das vordere Ende des Rohrs 6 eine formschlüssige offene Aussparung 65 auf.
  • Die als Zapfen dienende Raste 92 wird in die als Zapfenloch dienende Aussparung 65 eingesetzt, wobei ein Kontakt zwischen der Raste und dem Boden der Aussparung 65 besteht. Anschließend erfolgt eine Verriegelung, indem seitlich eine Aufpressung vorgenommen wird, wodurch das Material der Seitenkanten der Aussparung 65 (Fig. 4) verdrängt wird, deren Kanten im Querschnitt eine U-Form aufweisen.
  • Die Muffe 9 wird dadurch axial und gegen Verdrehung durch Aufpressen und formschlüssige Verbindung mit dem Rohr 2 gesichert.
  • Als Variante (Fig. 5) kann die Aussparung 65 geschlossen sein, wobei die Rasten 92 zu elastisch verformbaren Längsansätzen gehören können, die aus der Muffe ausgeschnitten sind.
  • Der Einbau erfolgt durch Verrastung, die zu einer axialen Befestigung und drehfesten Verbindung der Muffe 9 führt.
  • Als Variante ist die Aussparung geschlossen und die Raste 92 einstückig an der Muffe 9 angeformt.
  • Der Einbau erfolgt dann durch festes Einpressen.
  • In allen Fällen ergibt sich eine Befestigung der Muffe 9 mit dem Rohr 6.
  • Vorzugsweise sind mindestens zwei Rasten 92 und zwei Aussparungen 65 vorgesehen, die sich diametral gegenüberliegen.
  • Es ist darauf hinzuweisen, daß der Körper 5 nicht präzise bearbeitet werden muß, da die Führungsflächen des Kolbens 4 durch den äußeren Umfang der Muffe 9 und durch den äußeren Umfang 116 des Rohrs 6 gebildet werden, wobei die Dichtung 45 durch das Rohr 6 und die Innenbohrung 114 des Körpers 5 geführt wird.
  • Die vereinfachte Ausführung und Zusammenfügung des zweiteiligen ortsfesten Teils ist vorzuziehen, da das Innenrohr 6 eine geringere Dicke aufweisen kann, als wenn der feste Teil einteilig ausgeführt ist.
  • Das Rohr 6 läßt sich daher auf wirtschaftliche Weise herstellen.
  • Darüber hinaus lassen sich mit einem zweiteiligen ortsfesten Teil die mit den Ansatzstücken 56, 57 verbundenen Zuleitungs- und Ablaßkanäle einfach ausführen, und zwar beispielsweise durch Aufbohren unter Berücksichtigung der Anordnung der besagten Kanäle an der Rückseite des Außenkörpers 5 und ihrer partiellen Neigung.
  • Der ortsfeste Teil kann natürlich auch aus drei Teilen bestehen, und zwar aus einem Außenkörper 5, einem Innenrohr 6 und einem mit dem Rohr verbundenen Boden.
  • In diesem Fall kann die Führungsmuffe 9 auf dem Rohr 6 ausgeführt sein.
  • Es folgt nun die Beschreibung der erfindungsgemäßen Ausführungsart, die in Fig. 6 veranschaulicht ist, in der identische oder gleichartige Bestandteile wie die vorstehend beschriebenen jeweils durch die gleichen Bezugsnummern bezeichnet werden.
  • Wie in dieser Figur zu erkennen ist, weist der Querflansch 61, der das Innenrohr 6 an seinem hinteren Teil 100 verlängert, im Querschnitt einen axial ausgerichteten ringförmigen Absatz 120 auf, der eine Auflagefläche 122 für die Zentrierung des Körpers 5 am Rohr 6 begrenzt und der in einer in der hinteren ringförmigen Querfläche 108 des Körpers 5 ausgebildeten formschlüssigen Einkerbung 124 aufgenommen ist.
  • Die Einkerbung 124 wird daher durch eine axial ausgerichtete ringförmige Auflagefläche, an der die Auflagefläche 122 mit engem Kontakt aufgesteckt wird, und durch eine Querschulter für die axial Auflage des zum Kolben 4 gerichteten Absatzes 120 begrenzt.
  • Der Flansch 61 wird jenseits seines axial ausgerichteten Absatzes 120 in der zum Kolben 4 entgegengesetzten Richtung durch einen axial ausgerichteten Teil in Form einer Hülse 162 verlängert, die eine Zentrierfunktion entsprechend derjenigen des durch Biegen ausgeführten Wulstes 62 der in den Fig. 1 und 3 veranschaulichten ersten Ausführungsart erfüllt.
  • Der (ringförmige) Umfangswulst 162 ist hier in einer konkaven zylindrischen Sitzfläche 126 aufgenommen, die im Gehäuse des Getriebes 21 ausgebildet ist, wobei die Sitzfläche 126 als Formrohteil ausgeführt sein kann.
  • Der Einbau und die gleichzeitige Einspannung der ortsfesten Teile 5 und 6 erfolgen wie bei der ersten Ausführungsart durch Einspannung in Position durch seine (nicht dargestellten) Flansche des Außenkörpers 5 am ortsfesten Teil 21 des Getriebegehäuses.
  • Es ist natürlich auch möglich, eine (in Fig. 6 nicht dargestellte) Dichtung 64 wie im Fall der ersten Ausführungsart anzuordnen.
  • Es ist festzustellen, daß sich die Ansatzstücke für die Befüllung 156 und Entleerung (nicht dargestellt) hier in einem geneigten Verlauf erstrecken und daß der Kolben 4 zwei Schlitzringe 192 für die gleitende Verschiebung entlang dem äußeren Umfang des Innenrohrs aufweist. In diesem Fall entfällt die Muffe 9 von Fig. 1, und der Kolben 4 trägt an seinem freien Ende einen Abstreifring 191, der in eine am freien Ende des Kolbens 4 mittels einer Durchmesseränderung seiner Innenbohrung ausgeführten Aufnahme 193 eingesetzt ist. Der Abstreifring 191 verhindert Ölaustritte insbesondere in Richtung der Reibbeläge der Kupplungsscheibe 11. Die Aufnahme 193 wird durch einen Ring 190 abgedeckt.
  • Dieser Ring ist am Rohr 6 beispielsweise ebenso wie die Muffe 9 von Fig. 1, das heißt insbesondere wie in Fig. 4, angebracht. Der Einbau erfolgt hier durch Verrastung, wobei der Ring 193 an seinem inneren Umfang einen Wulst aufweist, der in eine am freien Ende des Rohrs 6 eingearbeitete Auskehlung eingreift.
  • Wie in Fig. 1 begrenzt der vorteilhafterweise aus Kunststoff ausgeführte Ring 190 die Bewegung des Kolbens 4 durch Zusammenwirken mit der Kante seines freien Endes.
  • Wie verständlich geworden sein dürfte, bildet der Ring 190 oder die Muffe 9 einen Anschlag, der die axiale Verschiebung des Kolbens 4 durch Zusammenwirken entweder mit der Schulter 91 oder mit dem freien Ende des Kolbens 4 begrenzt.
  • Die Dichtung 45 kann daher nicht aus dem Körper 5 austreten.
  • Dank des Anschlags 5, 190 ist es möglich, vor dem Einbau des Ausrücklagers 2 am ortsfesten Teil 21 des Fahrzeugs eine handhabbare und transportierbare einheitliche Baugruppe dank der Vorspannfeder 7 zu bilden, die zwischen dem Kolben 4 und dem Körper 5 wirkt, wobei gleichzeitig ein Kontakt des Kolbens 4 mit seinem zugehörigen Anschlag 9, 190 und ein Kontakt des Tragrohrs 6 mit der Rückseite 108 des Kragens 53 des Körpers 5 ermöglicht wird, der dann durch den äußeren Umfang des Flansches 61 oder durch den Rücksprung 120 zentriert wird.
  • Der Außenkörper 6 kommt daher am Flansch 61 zum Anschlag.
  • Es ist zu darauf hinzuweisen, daß die zweiteilige 5, 6 Gestaltung des ortsfesten Teils die Bearbeitungen des Körpers 5 und die Ausbildung der Zuleitungskanäle für die Ansatzstücke zur Befüllung und Entleerung vereinfacht.
  • Der Außenring 3 des Kugellagers kann natürlich auch eine ebene Form für den Kontakt mit dem Ende der Finger der Membranfeder 13 aufweisen, das dann eine gewölbte Form besitzt.
  • Dank des Abstreifrings 191 und der Schlitzringe 192 wird die Kammer 50 auch gegen das Einringen von Verunreinigungen im Zusammenhang mit dem als Abdeckung und Auffangelement dienenden Anschlagring 190 geschützt.
  • Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß der Balg 8 zusammen mit dem Kolben 4, dem Körper 5 und dem Kugellager 3 eine dichte Aufnahme begrenzt, ist es möglich, in den Kolben einen Kanal 160 einzuarbeiten (Fig. 7), um die zwischen der Innenbohrung des Kolbens 4 und dem äußeren Umfang des Rohrs 6 vorhandenen Ölaustritte aufzufangen.
  • Dank des Abstreifrings 191 gelangen die Ölaustritte in die dichte Aufnahme, woraufhin sie durch den Kanal 150 abgeführt werden können. Dieser L-förmige Kanal 150 ist dann im hinteren Abschnitt 53 des Körpers 5 ausgeführt und umfaßt einen axialen Teil 132 und einen Querteil 152, der im Ansatzstück 76 einstückig am hinteren Abschnitt 53 angeformt ist. An das Ansatzstück 76 ist eine Leitung angeschlossen, um das Öl abzuführen.
  • Der Teil 131 dient als mit Spiel wirksame Aufnahme für das axial ausgerichtete Endstück 130 der Vorspannfeder 7, die dadurch gegen Verdrehung am Körper 5 gesichert ist. Das andere Ende der Feder 7 umfaßt ein geneigtes Endstück in Kontakt mit dem Flansch 41, der zur Aufnahme dieses Endstücks ausgetieft ist.
  • Dadurch ergibt sich eine Drehsicherung des Kolbens 4. Natürlich kann zum Beispiel in Fig. 3 eine axiale Bohrung im Abschnitt 53 ausgeführt werden, um das axiale Endstück der Feder 7 einzusetzen.
  • Diese Drehsicherung der Feder 7 ist auf alle Figuren übertragbar.
  • Der Einbau des Ausrücklagers gestaltet sich grundsätzlich einfach. Dabei wird das Tragrohr 6 am Körper 5 oder umgekehrt angeordnet, woraufhin das Teil 83 mit Anbringung des Balgs 8 eingesetzt wird. Danach wird die Feder 7, dann die Muffe 9 oder der Anschlag 190 eingesetzt. Anschließend werden das Kugellager 3, die Federscheibe 32 und das andere Ende des Balgs angebracht.
  • Natürlich kann auch zuerst das Kugellager am Kolben angebracht werden. Während des Betriebs 4 verschiebt sich der Kolben 4 entlang dem Innenrohr 6, wenn die Kammer 50 druckbeaufschlagt ist. Unter der Einwirkung der Membranfeder 13 kehrt er in seine zurückgezogene Position zurück (unterer Teil von Fig. 1 mit druckentlasteter Kammer).
  • Aus der Beschreibung und aus den Zeichnungen geht somit hervor, daß das Ausrücklager 2 einen konzentrischen Nehmerzylinder bildet, der durch einen durch das Kupplungspedal betätigten Hauptzylinder gesteuert wird, und daß der Kolben 4 axial vorsteht im Verhältnis zum Außenkörper 5 in einer gleitenden Verschiebung axial entlang dem inneren Tragrohr 6, das im Verhältnis zum Außenkörper 5 konzentrisch angebracht ist, wobei es sich im Verhältnis zu diesem axial vorstehend erstreckt.
  • Der Außenkörper 5 und das Innenrohr 6 definieren daher einen axial ausgerichteten ringförmigen Blindhohlraum 50, der mit Druckmedium befüllt werden kann.
  • Im Innern dieses Blindhohlraums ist axial beweglich der rohrförmige Kolben gelagert, der die teilweise durch den besagten Blindhohlraum gebildete Betätigungskammer 50 begrenzt.
  • Das Ausrücklager 2 kann natürlich auch nicht selbstzentrierend ausgeführt sein, wobei das Kugellager 3 dann am Kolben 4 aufgesteckt ist.

Claims (6)

1. Hydraulisch betätigtes Ausrücklager für eine Kupplung (1) mit Membranfeder (13), insbesondere für Kraftfahrzeuge, umfassend einen ortsfesten Teil (5, 6), enthaltend einen im wesentlichen rohrförmigen Außenkörper (5) aus einem formbaren Werkstoff mit einem dickeren hinteren Abschnitt (53), der Lappen (51) für die Befestigung des besagten Körpers an einem ortsfesten Teil (21) trägt, und ein vom Außenkörper (5) verschiedenes konzentrisches inneres Tragrohr (6), das einen axial ausgerichteten ringförmigen Blindhohlraum (50) definiert, der mit Druckmedium befüllt werden kann und in dessen Innern axial beweglich ein rohrförmiger Kolben (4) gelagert ist, der ein Angriffselement (3) trägt, das auf die Membranfeder (13) einer Kupplung (1) einwirken kann, wobei das innere Tragrohr (6) ein durch Umformung, insbesondere durch Tiefziehen und/oder Drücken, ausgeführtes Metallelement ist und an seinem hinteren Ende (100) einen quer ausgerichteten ringförmigen Flansch (61) aufweist, über den es an dem ortsfesten Teil (21), insbesondere an einem Getriebe anliegt, wobei der besagte hintere Abschnitt des Körpers (5) eingekerbt (112, 124) ist, um die Einspannung des Flansches (61) zwischen dem Körper (5) und dem besagten ortsfesten Teil (21) zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte ringförmige Flansch (61) einen axial ausgerichteten ringförmigen Zentrierwulst (162) zum Zentrieren des inneren Tragrohrs (6) im ortsfesten Teil (21) aufweist, insbesondere in einer in das Getriebe (21) eingearbeiteten Öffnung (126), daß der Flansch (61) als Zentrierelement für den Außenkörper (5) dient und daß sich der ringförmige Zentrierwulst (162) axial vom äußeren Umfangsrand des ringförmigen Flansches (61) aus erstreckt.
2. Ausrücklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (61) einen axial ausgerichteten ringförmigen Absatz (120, 122) umfaßt, der als Zentrierelement für den Außenkörper (5) dient.
3. Ausrücklager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Absatz (120, 122) in einer in der hinteren ringförmigen Querfläche (108) des Außenkörpers (5) ausgebildeten formschlüssigen Einkerbung (124) aufgenommen ist und daß der Flansch (61) jenseits seines Absatzes (120, 122) in der zum Kolben (4) entgegengesetzten Richtung durch eine Hülse (162) verlängert wird, die in einer in dem besagten ortsfesten Teil (21) ausgeführten konkaven zylindrischen Sitzfläche (126) aufgenommen ist.
4. Ausrücklager nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den gegenüberliegenden Teilen des ringförmigen Flansches (61) und des Außenkörpers (5, 108) eine Ringdichtung (104) eingefügt ist.
5. Ausrücklager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenkörper (5) mit Bildung einer Querschulter (54) abgestuft ist und einen rohrförmigen Abschnitt (52) aufweist, der zur Zentrierung einer Vorspannfeder (7) dient, die zwischen der Schulter (54) des Außenkörpers (5) und einer Schulter eines ringförmigen Flansches (41) wirkt, der zum Kolben (4) gehört.
6. Ausrücklager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Tragrohr (6) einen Anschlag (9, 190) trägt, um die Verschiebung des Kolbens (4) zu begrenzen und vor der Montage des Ausrücklagers (2) an seinem ortsfesten Teil (21) eine einheitliche Baugruppe dank der Vorspannfeder (7) zu bilden, die den Kolben (4) in Kontakt mit dem besagten Anschlag (9, 190) und den Außenkörper (5) in Kontakt mit dem Flansch (61) des inneren Tragrohrs (6) hält.
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