DE69605622T2 - Kombinierte Sägeketten-Bremstrommel-Stoppvorrichtung für eine elektrisch angetriebene Kettensäge - Google Patents
Kombinierte Sägeketten-Bremstrommel-Stoppvorrichtung für eine elektrisch angetriebene KettensägeInfo
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Kettensäge.
- Bei einer herkömmlichen elektrischen Kettensäge ist ein Handschutz für den Schutz der Hand des Betreibers vor einem Griff vorgesehen. Außerdem ist ein Bremsband um eine Bremstrommel herumgewickelt zum Anhalten des Betriebs einer Schnittkette. Durch eine Betätigung des Handschutzes und Ziehen eines Endes des Bremsbandes wird die Bremstrommel angezogen mit dem Bremsband, wodurch die Schnittkette angehalten wird.
- Selbst nachdem bei derartigen elektrischen Kettensägen jedoch ein Auslöseelement freigegeben wird und ein Motorantriebsschalter abgeschaltet wird, führt die Trägheitsdrehung des Motors oft zu der Drehung der Schnittkette für mehrere Sekunden. Wenn die sich drehende Kette mit dem Boden in Berührung kommt oder gegen diesen schlägt, wird sie oft beschädigt, wodurch der Austausch der Kette selbst erforderlich wird. Das Material bei dem Prozess wird auch unbeabsichtigt beschädigt. Darüber hinaus kann der Betreiber nicht zu den folgenden Schritten der Arbeit gehen, bis die Kette vollständig angehalten ist. Somit ist die Arbeitseffizienz verschlechtert.
- Um das vorstehend erwähnte Problem zu lösen, wird in der japanischen geprüften und offengelegten Patentanmeldung Nr. 6- 57401 vorgeschlagen, dass ein Schaltkreis mit einer Bremswicklung in einem Elektromotor vorgesehen ist und der Schaltkreis geschlossen wird, wenn ein Auslöseelement freigegeben wird, zum Zweck einer dynamischen Bremsung ohne einen Schlag.
- Ein derartig graduelles Anhalten der Kette, das bei dem Vorschlag erreicht wird, verfehlt jedoch die Erfüllung eines kürzlichen Bedarfs zum schnellen Anhalten der Kette, beispielsweise innerhalb einer Sekunde nach dem Freigeben des Auslöseelements.
- Deshalb besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Schaffung einer Bremsvorrichtung für eine Kettensäge, die die Drehung einer Kettensäge schnell anhalten kann, wenn ein Auslöseelement freigegeben wird.
- Um diese oder andere Aufgaben zu lösen, schafft die vorliegende Erfindung eine elektrische Kettensäge mit einem Elektromotor zum Vorsehen einer drehenden Antriebskraft auf ein Antriebskettenrad, um das eine Schnittkette herumgelegt ist, einem Auslöseelement zum Erregen des Elektromotors, wenn er eingeschaltet ist und zum Anhalten des Elektromotors, wenn er abgeschaltet ist, einer mit dem Auslöser verbundenen mechanischen Bremse für den Eingriff mit einer Bremstrommel, die an dem Antriebskettenrad befestigt ist, wenn das Auslöseelement abgeschaltet wird und für ein Lösen des Eingriffs von der Bremstrommel, wenn das Auslöseelement eingeschaltet ist, und einem mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreis für ein Zusammenwirken mit dem Auslöseelement und Aufbringen einer dynamischen Bremskraft auf den Elektromotor, wenn das Auslöseelement abgeschaltet wird.
- Wenn das Auslöseelement bei dem Betrieb der elektrischen Kettensäge abgeschaltet wird, werden sowohl die mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse als auch der mit dem Auslöser verbundene Bremsschaltkreis betätigt. Der mechanische Bremsvorgang der Bremstrommel und der elektrische Bremsvorgang des Elektromotors werden gleichzeitig ausgeführt. Infolge dessen wird die Schnittkette unmittelbar angehalten durch die mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse und indirekt durch den mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreis auf schnellere Weise im Vergleich mit dem Vorsehen nur des mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreises oder nur der mit dem Auslöser verbundenen mechanischen Bremse.
- Die Anzahl der Umdrehungen des Elektromotors kann schnell vermindert werden bei der elektrischen Kettensäge, bei der die drehende Antriebskraft von dem Elektromotor über einen Zentrifugal-Kupplungsmechanismus auf das Antriebskettenrad übertragen wird. Das geschieht, wenn eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen des Elektromotors erreicht ist oder überschritten wird, und keine drehende Antriebskraft wird auf das Antriebskettenrad übertragen, wenn die Anzahl der Umdrehungen niedriger als die vorgegebene Anzahl der Umdrehungen ist. Da die Zentrifugalkupplung schnell gelöst wird, kann die Last auf die mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse reduziert werden. Deshalb kann die Schnittkette sofort angehalten werden, und es führt zu einer erhöhten Haltbarkeit der mit dem Auslöser verbundenen mechanischen Bremse.
- Anstatt dem Zentrifugal-Kupplungsmechanismus kann der Kupplungsmechanismus zusammengesetzt sein aus einer Vielzahl von Eingriffszähnen, die an der Bremstrommel ausgebildet sind, einem Eingriffselement, das zusammen mit einer Drehwelle dreht, die durch den Elektromotor gedreht wird, und das gleitfähig ist in einer axialen Richtung gegenüber der Drehwelle für einen Eingriff mit den Eingriffszähnen an der Bremstrommel, und einem drängenden Element zum Drücken und Drängen des Eingriffselements zu der Bremstrommel hin. Die elektrische Kettensäge ist des Weiteren mit einem Kupplungs-Löseelement versehen zum Lösen des Eingriffs des Kupplungsmechanismuses durch Zurückdrücken des Eingriffselements gegen die drängende Kraft, wenn das Auslöseelement von seiner eingeschalteten Position in seine ausgeschaltete Position bewegt wird.
- Bei der herkömmlichen elektrischen Kettensäge mit dem Kupplungs-Löseelement kann die Schnittkette sofort angehalten werden mit einer mechanischen Bremskraft, wenn das Auslöseelement abgeschaltet wird. Das geschieht, während die Trägheitsdrehung des Elektromotors graduell angehalten wird. Bei der vorliegenden Erfindung werden die Schnittkette und der Elektromotor gleichzeitig angehalten, wodurch ein an den Betreiber erteiltes Unbehagen beseitigt wird, wenn der Elektromotor sich durch seine Trägheit dreht, selbst nachdem die Schnittkette angehalten ist.
- Außerdem ist ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung vorgesehen durch das Vorsehen des vorstehend erwähnten dynamischen Bremsvorgangs. Wenn bei einem tatsächlichen Betrieb der herkömmlichen elektrischen Kettensäge das freigegebene Auslöseelement eingeschaltet wird unmittelbar nach dem Abschalten, wenn der Motor sich durch seine Trägheit noch dreht, treten die sich drehenden Kupplungskomponenten in einen Eingriff miteinander und die drehende Antriebskraft des Elektromotors wird auf einen Eingriffsanschlag und andere Komponenten aufgebracht, wodurch die Haltbarkeit des Kupplungsmechanismuses beeinträchtigt ist. Bei der vorliegenden Erfindung jedoch wird der Elektromotor auch durch den dynamischen Bremsvorgang angehalten. Deshalb ist die Haltbarkeit des Eingriffsanschlags und anderer Kupplungselemente verbessert.
- Bei der elektrischen Kettensäge kann ein herkömmliches Bremsband um die Bremstrommel herumgelegt sein und eine mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse kann vorgesehen sein. Durch eine Betätigung eines Handschutzes und Ziehen des angeschlossenen Endes des Bremsbandes wird die Bremstrommel mit dem Bremsband angezogen, wodurch die Schnittkette gegen die drehende Antriebskraft des Elektromotors angehalten wird. Durch Freigeben des Auslöseelements wird die Schnittkette unmittelbar angehalten durch die mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse und indirekt durch den mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreis.
- Die mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse der elektrischen Kettensäge ist mit einem betätigbaren Element versehen, das an einem Ende des Bremsbandes befestigt ist für ein Zusammenwirken mit dem Auslösehebel, so dass das Bremsband gezogen wird und angezogen, wenn das Auslöseelement freigegeben wird, und das Bremsband freigegeben wird oder gelöst wird, wenn das Auslöseelement eingeschaltet wird.
- Ein betätigbares Element ist vorgesehen, das an einem Ende des Bremsbandes befestigt ist, wobei das andere Ende wirkverbunden ist mit dem Handschutz für ein Zusammenwirken mit dem Auslöseelement. Dieses fügt nur eine leichte Strukturänderung hinzu zu der herkömmlichen Struktur und erfordert keine komplizierte mechanische Anordnung. Wenn das Auslöseelement freigegeben wird, wird das Ende des Bremsbandes, das dem Ende entgegengesetzt ist, das wirkverbunden ist mit dem Handschutz, gezogen, wodurch das Bremsband angezogen wird zum Anhalten der Schnittkette. Wenn ein Bremsvorgang durch die mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse eingesetzt wird, wird deshalb eine Reibungskraft aufgebracht auf den entgegengesetzten Teil des Bremsbandes, was zu einer Reibungskraft führt bei einem Bremsvorgang durch die Betätigung des Handschutzes.
- Die mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse kann mit einem Bremsbacken versehen sein für den Eingriff mit dem äußeren Umfang der Bremstrommel, einem drängenden Element zum normalen Drängen oder Drücken des Bremsbackens zu der Bremstrommel und einem Zugelement zum Lösen des Bremsbackens von der Bremstrommel gegen das drängende Element, wenn das Auslöseelement niedergedrückt ist oder eingeschaltet.
- Der Bremsbacken ist separat von dem Bremsband vorgesehen und wirkverbunden mit dem Handschutz. Wenn das Auslöseelement freigegeben wird, bringt der Bremsbacken eine Bremskraft auf ohne Erteilen einer Reibungskraft auf das Bremsband.
- Alternativ kann die mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse mit einem Bremsbacken versehen sein, der wirkverbunden ist mit dem Auslöseelement für einen Eingriff mit dem inneren Umfang der Bremstrommel. Wenn das Auslöseelement freigegeben wird, wird der Bremsbacken auf die Bremstrommel gedrückt, und wenn das Auslöseelement eingeschaltet ist, ist der Bremsbacken von der Bremstrommel getrennt.
- Der mit dem Auslöser verbundene Bremsschaltkreis der elektrischen Kettensäge ist mit einer Hauptwicklung und einer Bremswicklung versehen, die sich beide in einem Feldschlitz befinden. Die Zufuhr eines Treiberstroms zu einem Anker und der Hauptwicklung und die Zufuhr einer elektrischen Gegenkraft, die mit der Bremswicklung zu dem Anker entsteht, werden umgeschaltet mit einem einpoligen Doppelumschalter, wodurch der Elektromotor angetrieben und gebremst wird. Wenn der einpolige Doppelumschalter derart umgeschaltet wird, dass der Treiberstrom zu dem Anker zugeführt wird und der Hauptwicklung, ist ein Ende der Bremswicklung von dem Anker gelöst über den einpoligen Doppelumschalter, und das andere Ende der Bremswicklung ist von der Hauptwicklung über einen einpoligen Schalter gelöst.
- Während dem Betrieb der elektrischen Kettensäge ist bei dem mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreis die Bremswicklung von der Hauptwicklung gelöst durch den einpoligen Schalter, und die Bremswicklung ist von dem Anker gelöst durch den einpoligen Doppelumschalter. Selbst wenn die Hauptkupplung und die Bremskupplung in demselben Feldschlitz gewickelt sind, sind deshalb die Bremswicklung und die Hauptwicklung vollständig isoliert über den einpoligen Schalter und verschlechtern sich somit nicht und es tritt kein Feldschicht- Kurzschluss auf. Um ausreichende Fähigkeiten der Bremswicklung zu schaffen, kann deshalb die Anzahl der Wicklungen erhöht werden. Der mit dem Auslöser verbundene Bremsschaltkreis ist sehr haltbar, während er auch die Bremsleistung erfüllt. Zu diesem Zweck ist der kostengünstige einpolige Schalter vorgesehen, der die Notwendigkeit eines zweipoligen Doppelumschalters beseitigt, der kostenintensiv ist.
- Um die elektrische Kettensäge zu betreiben, wird bei dem mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreis der einpolige Schalter derart umgeschaltet, dass die Bremswicklung von dem Anker und der Hauptkupplung gelöst ist. Der Kupplungsmechanismus befindet sich im Eingriff. Anschließend wird der einpolige Doppelumschalter derart umgeschaltet, dass die Stromquelle mit dem Anker und der Hauptkupplung verbunden ist.
- Um eine Bremskraft auf die elektrische Kettensäge aufzubringen, wird der einpolige Doppelumschalter derart umgeschaltet, dass die Stromquelle von dem Anker einer Hauptkupplung gelöst wird und die Bremswicklung mit dem Anker verbunden wird. Der Kupplungsmechanismus ist gelöst. Anschließend wird der einpolige Schalter derart umgeschaltet, dass die Bremswicklung mit dem Anker verbunden ist.
- Wenn sich der Elektromotor in Betrieb befindet und der einpolige Doppelumschalter eingeschaltet ist, wird bei der Schaltannäherung keine Verbindung hergestellt zwischen der Bremswicklung und der Hauptwicklung, deshalb entsteht kein Feldschicht-Kurzschluss.
- Wenn darüber hinaus die Kettensäge in Betrieb ist, nachdem der Kupplungsmechanismus sich in Eingriff befindet, wird der einpolige Doppelumschalter umgeschaltet, um die Stromquelle mit der Hauptkupplung und dem Anker zu verbinden, und der Elektromotor wird angetrieben. Wenn die Kettensäge gebremst wird nachdem der einpolige Doppelumschalter umgeschaltet ist, um die Stromquelle von der Hauptwicklung und dem Anker zu lösen, wird der Kupplungsmechanismus gelöst. Der Eingriff und das Lösen des Kupplungsmechanismuses kann einfach ausgeführt werden und die Haltbarkeit des Eingriffsanschlags kann verbessert werden.
- Die Erfindung wird nun mittels eines Beispiels beschrieben unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, wobei:
- Fig. 1 eine teilweise gebrochene Vorderansicht einer elektrischen Kettensäge gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
- Fig. 2 eine Draufsicht der Kettensäge des ersten Ausführungsbeispiels zeigt;
- Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht einer mechanischen Bremsvorrichtung zeigt, die mit einem Handschutz der Kettensäge des ersten Ausführungsbeispiels verbunden ist;
- Fig. 4 ein Schaltkreisdiagramm einer elektrischen Bremsvorrichtung der Kettensäge zeigt;
- Fig. 5 eine teilweise gebrochene Vorderansicht einer Kettensäge gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
- Fig. 6 eine vergrößerte Ansicht eines Bremsbackens bei der Kettensäge des zweiten Ausführungsbeispiels zeigt;
- Fig. 7A zeigt eine Draufsicht, Fig. 7B zeigt eine teilweise gebrochene Rückansicht, Fig. 7C zeigt eine Schnittansicht der Befestigung eines Drahts und Fig. 7D zeigt eine perspektivische Ansicht eines Blockelements zum Befestigen des Drahts der Kettensäge des zweiten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 8 eine teilweise gebrochene Vorderansicht einer Kettensäge gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
- Fig. 9 eine teilweise gebrochene Draufsicht der Kettensäge gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
- Fig. 10A zeigt eine Schnittansicht des Kupplungseingriffs, Fig. 10B zeigt eine Schnittansicht des Kupplungs-Lösezustands und Fig. 100 zeigt eine erläuternde Ansicht der Bewegung des schwenkbaren Anschlags, wenn die Kupplung eingreift oder gelöst ist, der Kettensäge gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 11A eine erläuternde Ansicht der Verbindung der Kupplung und der Bremsvorrichtung bei der Kettensäge des dritten Ausführungsbeispiels zeigt; und Fig. 11B zeigt eine perspektivische Ansicht eines einpoligen Schalters;
- Fig. 12 ein Schaltkreisdiagramm einer elektrischen Bremsvorrichtung bei der Kettensäge des dritten Ausführungsbeispiels zeigt; und
- Fig. 13 zeigt ein Schaltkreisdiagramm einer elektrischen Bremsvorrichtung bei einer Kettensäge gemäß einer Abwandlung.
- Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist bei einer elektrischen Kettensäge 10 des ersten Ausführungsbeispiels eine Kette CH um eine Führungsleiste GB herumgelegt, die sich erstreckt von einem Gehäuse und mit einem Elektromotor M (wie in Fig. 8 gezeigt ist) und einer nicht gezeigten in das Gehäuse eingebauten Zentrifugalkupplung angetrieben wird. Die elektrische Kettensäge 10 wird manuell gehalten mit einem vorderen Griff 11 und einem hinteren Griff 13. Der Zugriff des hinteren Griffs 13 ist mit einem beweglichen Auslösehebel 15 versehen. Ein Handschutz 17 ist vor dem vorderen Griff 11 angeordnet mit einer darin eingebauten Bremsvorrichtung 20, die betätigt wird durch Drehen des Handschutzes 17 in die durch einen Pfeil 16 in Fig. 3 gezeigte Richtung. Der Auslösehebel 15 wird normalerweise gedrängt durch eine Feder mit einem darin eingebauten Schalter in die durch einen Pfeil 14 in Fig. 1 gezeigte Richtung und wird in Kontakt gebracht mit einem Druckknopf 19A eines Stromschalters 19 des Elektromotors im niedergedrückten Zustand.
- Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist die Bremsvorrichtung 20, die im Zusammenwirken mit dem Handschutz 17 aufgebracht wird, mit einem Stahlbremsband 23 ausgebildet, das um eine Bremstrommel 21 herumgelegt ist, die auch als eine Zentrifugal- Kupplungstrommel dient, die fest an einem Kettenrad SP angebracht ist. Die Bremsvorrichtung 20 ist auch mit einer Verbindung 25 versehen zum Verbinden eines vorderen Endes 23a des Bremsbandes 23 mit dem Handschutz 17. Die Verbindung 25 ist mit einer vorderen Endverbindungsplatte 31 ausgebildet, die zwischen Eingriffsvorsprüngen 17a, 17b des Handschutzes 17 zwischengesetzt ist. Die vordere Endverbindungsplatte 31 ist durch eine hintere Klaue 32 mit einer mittleren Verbindungsplatte 33 zwischenverbunden. Die mittlere Verbindungsplatte 33 ist des Weiteren mit einer hinteren Endverbindungsplatte 35 zwischenverbunden, die vorwärts gedrängt wird durch eine Schraubenfeder 34.
- Wenn der Handschutz 17 sich in einer Anfangsposition befindet, wie durch eine durchgezogene Linie in Fig. 3 gezeigt ist, sind die Verbindungsplatten 31, 33, 35 ausgerichtet, wodurch sie gegen die Schraubenfeder 34 drücken, die das Bremsband 23 löst und eine Drehung der Bremstrommel 21 ermöglicht. Wenn der Handschutz 17 in der durch den Pfeil 16 in Fig. 3 gezeigten Richtung gedreht wird, senkt der Vorsprung 17a des Handschutzes 17 die vordere Endverbindungsplatte 31, wie durch eine Strichpunktlinie gezeigt ist. Infolge dessen wird die mittlere Verbindungsplatte 33 von der hinteren Klaue 32 gelöst und gedreht, wodurch die hintere Endverbindungsplatte 35 vorwärts gezogen wird. Die Schraubenfeder 34 dehnt sich somit sofort aus, wodurch das Bremsband 23 schnell angezogen wird. Die Bremstrommel 21 wird zum Anhalten gezwungen und die Kette CH wird auch angehalten.
- Wie in Fig. 1, 2 und 3 gezeigt ist, ist ein hinteres Ende 23b des Bremsbandes 23 starr an einer gebogenen Stange 41 eingehakt, so dass eine mechanische Bremsvorrichtung 40 ausgebildet ist, um betrieben zu werden mit dem Stromschalter 19, wenn der Auslösehebel 15 freigegeben wird. Die gebogene Stange 41 ist hin- und hergehend gestützt durch ein Körpergehäuse 10a. Das hintere Ende der gebogenen Stange 41 ist an dem hinteren Ende der Schraubenfeder 43 befestigt über eine Scheibe 45 und eine Doppelmutter 46. Das vordere Ende der Schraubenfeder 43 ist an einem Teil des Körpergehäuses 10a befestigt. Die gebogene Stange 41 wird somit rückwärts gedrängt durch die Schraubenfeder 43.
- Das hintere Ende der gebogenen Stange 41 befindet sich in Eingriff mit einem aufwärts verlängerten Hebel 51a eines beweglichen Elements 51, das um eine Drehmitte 52 herum drehbar ist. Das bewegliche Element 51 befindet sich in Eingriff mit dem vorderen Ende des Auslösehebels 15 durch seinen hinteren Hebel 51b, der verlängert ist senkrecht von dem aufwärts verlängerten Hebel 51a. Der Auslösehebel 15 ist drehbar gestützt auf einer Stütze 15a und einem vorderen Ende 15b, das fern ist von der Stütze 15a und wird weit bewegt durch Einschalten oder Ausschalten des Stromschalters 19.
- Wenn beim Betrieb der Stromschalter 19 abgeschaltet wird, wie durch die durchgezogene Linie in Fig. 3 gezeigt ist, wird das bewegliche Element 51 der Bremsvorrichtung 40 in eine Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, wie aus den Figuren ersichtlich ist, mittels der Kraft der Schraubenfeder 43, wodurch die gebogene Stange 41 rückwärts gezogen wird. Deshalb wird das Bremsband 23 gezogen oder angezogen, wodurch eine Bremskraft auf die Bremstrommel 21 aufgebracht wird.
- Wenn der Auslösehebel 15 niedergedrückt wird und der Stromschalter 19 eingeschaltet wird, wie durch eine gestrichelte Linie in Fig. 3 gezeigt ist, wird das bewegliche Element 51 gedrückt in eine Richtung im Uhrzeigersinn, wie aus der Figur ersichtlich ist. Das hintere Ende der gebogenen Stange 41 wird somit vorwärts gedrückt. Die Kompression der Schraubenfeder 43 ermöglicht ein Vorwärtsgleiten der gebogenen Stange 41. Demgemäß wird das Bremsband 23 gelöst mit Hilfe der Rückstellkraft seiner Stahlkonstruktion.
- Die Kettensäge 10 ist mit einer elektrischen Antriebs- und Bremsvorrichtung 60 versehen, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Die elektrische Antriebs- und Bremsvorrichtung 60 ist aus einem Antriebsschaltkreis 61 für die Zufuhr eines Antriebsstroms zu einer Hauptwicklung MW und einem Anker über einen einpoligen Doppelumschalter SW, wenn der Auslösehebel 15 eingeschaltet ist, und einem Bremsschaltkreis 62 zusammengesetzt für die Zufuhr einer elektrischen Gegenkraft, die in einer Bremswicklung BW gegenüber dem Anker entsteht durch den einpoligen Umschalter SW, wenn der Auslösehebel 15 freigegeben ist.
- Wenn bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Auslösehebel 15 freigegeben ist, werden die vorstehend erwähnte mechanische Bremsvorrichtung 40 und die elektrische Antriebs- und Bremsvorrichtung 60 für einen dynamischen Bremsvorgang gleichzeitig betätigt, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Während eine Bremskraft mechanisch auf die Bremstrommel 21 aufgebracht wird, wird die Trägheitsdrehkraft des Elektromotors abgeschwächt durch den dynamischen Bremsvorgang, der schnell die Anzahl der Umdrehungen des Elektromotors vermindert und die Zentrifugalkupplung löst. Da die Zentrifugalkupplung gelöst ist, wird keine Trägheitskraft des Elektromotors übertragen, was zu dem mechanischen Anhalten der Bremstrommel 21 beiträgt. Wenn der Auslösehebel 15 freigegeben ist, wird deshalb keine drehende Antriebskraft auf die Bremstrommel 21 übertragen. Wenn das Bremsband 23 um die angehaltene Bremstrommel 21 herum angezogen ist, wird nur die Trägheitsdrehkraft der Kette CH auf das Bremsband 23 geladen. Die Kette CH kann schnell angehalten werden und die Haltbarkeit der Bremstrommel 21, des Bremsbandes 23 und der Kette CH kann verbessert werden.
- Die Bremsvorrichtung 20 wirkt mit dem Handschutz 17 zusammen und das hintere Ende 23b des Bremsbandes 23 ist wirkverbunden über die gebogene Stange 41 mit der mechanischen Bremsvorrichtung 40. Ein derartiger Bremsmechanismus wird erreicht mit einer minimalen Anzahl an Komponenten und einer derartig einfachen mechanischen Struktur.
- Die mechanische Bremsvorrichtung 40 wirkt mit dem Stromschalter 19 zusammen und übt eine Brems- oder Anzugskraft auf das Bremsband 23 aus in der entgegengesetzten Richtung zu der Kraft, die auf das Bremsband ausgeübt wird durch die Betätigung des Handschutzes 17. Wenn die Bremsvorrichtung 20 betätigt wird, weichen die Reibungsseiten des Bremsbandes 23 und der Bremstrommel 21 von jenen ab, wenn die mechanische Bremsvorrichtung 40 betätigt wird. Die Reibungsseite des Bremsbandes 23 wird davon abgehalten, schnell zu verschleißen durch die Betätigung des Handschutzes 17 für einen Bremsvorgang.
- Darüber hinaus ist die mechanische Bremsvorrichtung 40, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, in einem Spalt in der Nähe der Seitenwände des Körpergehäuses 10a ausgebildet unter Verwendung der gebogenen Stange 41 ohne eine Erhöhung der Größe der Kettensäge 10.
- Ein zweites Ausführungsbeispiel wird nun erläutert. Das zweite Ausführungsbeispiel ist dasselbe wie das erste Ausführungsbeispiel insofern, dass der Bremsschaltkreis 62 für einen dynamischen Bremsvorgang, wie in Fig. 4 gezeigt ist, die Bremsvorrichtung 20, die wirkverbunden ist mit dem Handschutz 17, und die Zentrifugalkupplung vorgesehen sind. Die Komponenten mit denselben Bezugszeichen wie jene der Komponenten des ersten Ausführungsbeispiels werden nachfolgend nicht erläutert. Nur der Gesichtspunkt des zweiten Ausführungsbeispiels, der unterschiedlich ist von dem ersten Ausführungsbeispiel, die Struktur der mechanischen Bremsvorrichtung wird erläutert, die beim Abgeschaltetlassen des Auslösehebels betätigt wird.
- Bei einer Kettensäge 110 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist, ist eine mechanische Bremsvorrichtung 140 zusammengesetzt aus einem Bremsbacken 141, der geschwenkt werden kann auf einer Stütze 142a und in Eingriff treten kann mit dem Umfang einer Bremstrommel 21. Die mechanische Bremsvorrichtung 140 ist auch zusammengesetzt aus einer Schraubenfeder 143 zum Drängen des Bremsbacken 141 für einen Eingriff mit der Bremstrommel 21 und einem Draht 145, der mit einem Ende mit einem freien Ende 142b des Bremsbacken 141 verbunden ist und mit dem anderen Ende mit einem vorderen Ende 115c des Auslösehebels 115 verbunden ist.
- Der Draht 145 ist über ein Schutzrohr 147 eingesetzt, dessen beide Enden fest in einem Körpergehäuse 110a positioniert sind. Der Auslösehebel 115 ist schwenkbar auf einer Stütze 115d zwischen einem angeschlossenen Ende des Drahts 145 und einem Auslösekontakt 115a.
- Der Auslösehebel 115 ist mit dem Draht 145 verbunden durch einen Eingriff eines zylindrischen Blocks 145a bei dem Ende des Drahts 145 in eine Öffnung 115b, die in Fig. 7B gezeigt ist, in dem Auslösehebel 115 auf dieselbe Weise wie das Befestigen eines Fahrradbremsdrahts. Ein vorderes Ende 145b des Drahts ist mit dem Bremsbacken 141 verbunden, wie in Fig. 7C gezeigt ist, durch Einsetzen des vorderen Endes 145b in eine konische Quadratöffnung 141b in einem Bremsbackenkörper 141a, Anbringen eines Blocks 151 von unten und Befestigen des Blocks 151 mit einer Schraube 153, so dass das vordere Ende 145b des Drahts 145 befestigt ist zwischen dem Block 151 und der konischen Seite, die die Quadratöffnung 141b definiert. Ein oberer Teil der Quadratöffnung 141b ist mit einer ovalen Nut 141c verbunden, die eine ausreichend kleine Breite hat, um zu verhindern, dass die Schraube 153 abfällt. Wie in Fig. 7D gezeigt ist, ist der Block 151 eine besonders konfigurierte Quadratmutter mit einem Schlitz 151a für die Aufnahme des Drahts 145 in einer konischen Seite 151b.
- Wenn bei dem Betrieb der mechanischen Bremsvorrichtung 140, wie in Fig. 6 durch eine durchgezogene Linie gezeigt ist, der Stromschalter 19 ausgeschaltet wird und der Auslösehebel 115 sich in seiner ausgeschalteten Position befindet, wird der Draht 145 gelöst und der Bremsbacken 141 wird gedrückt durch eine drängende Kraft der Schraubenfeder 143 auf den Umfang der Bremstrommel 21, wodurch eine Bremskraft derart aufgebracht wird, dass eine Drehung der Kette CH verhindert wird.
- Wenn der Stromschalter 19 eingeschaltet wird, wie durch eine Strichpunktlinie in Fig. 6 gezeigt ist, wird der Draht 145 gezogen oder angezogen, während der Auslösehebel 115 in seine eingeschaltete Position bewegt wird, wodurch der Bremsbacken 141 gezogen wird gegen die drängende Kraft der Schraubenfeder 143, und eine Drehung der Bremstrommel 21 ermöglicht wird. Die Antriebskraft kann von dem Elektromotor auf die Kette CH übertragen werden.
- Bei der Kettensäge 110 des zweiten Ausführungsbeispiels wird durch Niederdrücken des Auslösehebels 115 und Einschalten des Stromschalters 19 eine Drehung der Bremstrommel 21 ermöglicht, wodurch die Kette CH sich dreht. Durch Ausgeschaltetlassen des Auslösehebels 115 und Ausschalten des Stromschalters 19 bringt der Bremsbacken 141 eine Bremskraft auf die Bremstrommel 21 auf, wodurch die Trägheitsdrehung der Kette CH sofort angehalten wird.
- Wie vorstehend erwähnt ist, wird bei dem zweiten Ausführungsbeispiel durch Ausschalten des Stromschalters 19 die Bremstrommel 21 angehalten durch eine Reibungskraft, die durch den Bremsbacken 141 aufgebracht wird, wodurch die Kette CH schnell angehalten wird.
- Der Bremsbacken 141, der wirkverbunden ist mit dem Handschutz 17, ist separat von dem Bremsband 23 der Bremsvorrichtung 20 vorgesehen. Deshalb kann die mechanische Bremsvorrichtung 140, die wirkverbunden ist mit dem Stromschalter 19, hinzugefügt werden ohne Beeinflussung der herkömmlichen Struktur. Die herkömmliche Struktur kann einfach in ihrer Gestaltung abgewandelt werden, um die mechanische Bremsvorrichtung 140 einzubauen.
- Die mechanische Bremsvorrichtung 140, die wirkverbunden ist mit dem Stromschalter 19, ist mit den unterschiedlichen Komponenten vorgesehen von jenen der mechanischen Bremsvorrichtung 20, die wirkverbunden ist mit dem Handschutz 17. Die Seite des Bremsbandes 23 für eine Aufnahme der Reibungskraft, die bei der Betätigung des Handschutzes 17 aufgebracht wird, wird von einem zu schnellen Verschleiß abgehalten.
- Darüber hinaus ist die mechanische Bremsvorrichtung 140, wie in Fig. 5 und 7 gezeigt ist, in einem Spalt in der Nähe der Seitenwände des Körpergehäuses 110a unter Verwendung des Drahts 145 ausgebildet ohne Erhöhen der Größe der Kettensäge 110.
- Der Bremsbacken 141 erfordert keine unterschiedlichen Rückstelleigenschaften von dem Bremsband 23. Das Material der mechanischen Bremsvorrichtung 140 ist einfach danach ausgewählt durch Auswählen eines Reibungskoeffizienten und Betrachtung der Haltbarkeit. Wenn der Bremsbacken 141 gegen den Umfang der Bremstrommel 21 gedrückt wird für einen Bremsvorgang, wird der Stromschalter 19 ausgeschaltet und keine starke Antriebskraft wird auf die Bremstrommel 21 aufgebracht. Demgemäß wird das Material des Bremsbacken 141 gewählt, um einen ausreichend großen Reibungskoeffizienten zu haben. Die Bremsfähigkeiten der mechanischen Bremsvorrichtung 140 können optional gestaltet werden.
- Auf dieselbe Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, wenn der Auslösehebel 115 freigegeben wird, werden die mechanische Bremsvorrichtung 140 und der Bremsschaltkreis 62 gleichzeitig betätigt. Während eine Bremskraft mechanisch aufgebracht wird auf die Bremstrommel 21, wird die Trägheitsdrehkraft des Elektromotors abgeschwächt durch einen dynamischen Bremsvorgang, der die Anzahl der Umdrehungen des Elektromotors schnell vermindert und die Zentrifugalkupplung freigibt. Wenn der Auslösehebel 15 freigegeben ist, wird keine drehende Antriebskraft auf die Bremstrommel 21 übertragen. Deshalb kann die Kette CH schnell angehalten werden ohne Ausüben einer übermäßigen Kraft auf den Bremsbacken 141. Die Haltbarkeit der Bremstrommel 21 des Bremsbacken 141 und der Kette CH kann verbessert werden.
- Ein drittes Ausführungsbeispiel wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 8 bis 12 erläutert. Das dritte Ausführungsbeispiel ist dasselbe wie das erste Ausführungsbeispiel insofern, dass die elektrische Antriebs- und Bremsvorrichtung für einen dynamischen Bremsvorgang, wie in Fig. 4 gezeigt ist, und die Bremsvorrichtung 20 vorgesehen sind, die mit dem Handschutz 17 wirkverbunden ist. Die Komponenten mit denselben Bezugszeichen wie jene der Komponenten des ersten Ausführungsbeispiels werden nachfolgend nicht erläutert. Die Gesichtspunkte des dritten Ausführungsbeispiels, die unterschiedlich sind von dem ersten Ausführungsbeispiel, der Kupplungsmechanismus, die mechanische Bremsvorrichtung, die bei der Freigabe des Auslösehebels betätigt wird und die Schaltkreisstruktur der elektrischen Antriebs- und Bremsvorrichtung werden erläutert.
- Bei einer elektrischen Kettensäge 560 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 8 gezeigt ist, wird eine mechanische Bremsvorrichtung 570 mit einer Verbindung angetrieben, wenn ein Auslösehebel 585 freigegeben ist, wodurch eine Kupplung 590 gelöst wird und die Bremstrommel 521 angehalten wird. Die Bremsvorrichtung, die betätigt wird durch Drehen des Handschutzes 17 in die durch den Pfeil 16 gezeigte Richtung, ist mit der entsprechenden Vorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels identisch.
- Wie in Fig. 10 und 11 gezeigt ist, ist die mechanische Bremsvorrichtung 570 zusammengesetzt aus einem Bremsbacken 571, einem metallischen Stützbeschlag mit einer Form, die ähnlich ist jener eines Tennisschlägers, zum Stützen des Bremsbacken 571, einem schwenkbaren Hebel 575, der mit einem Stift 578b mit einem Hebel 573a eines metallischen Stützbeschlags 573 verbunden ist, und einer Kupplung 590, die ein- und ausgeschaltet wird mit einem Rahmen 573b des metallischen Stützbeschlags 573.
- Wie in Fig. 10C gezeigt ist, ist der Rahmen 573b des metallischen Stützbeschlags 573 teilweise gebogen in ein M- förmiges Teil 573c. Das ausgebildete M-förmige Teil 573c befindet sich in Kontakt mit der Oberseite eines schwenkbaren Anschlags 577, der, wie in Fig. 11A gezeigt ist, mit einer Niete 576b mit einem Block 576a in einem Gehäuse befestigt ist. Der schwenkbare Anschlag 577 wird normalerweise durch eine Feder 577a im Uhrzeigersinn gedrängt, wie aus der Figur ersichtlich ist. Wie in Fig. 11A gezeigt ist, ist die Bewegung des Rahmens 573b beschränkt oder geführt durch eine Schraube 578a, die fest in ein Langloch 573d eingesetzt ist, das in dem Rahmen 573b ausgebildet ist.
- Wie in Fig. 11A gezeigt ist, sind der metallische Stützbeschlag 573 und der schwenkbare Hebel 575 zwischenverbunden mit einem Stift 578b, der sich in Eingriff befindet mit einem Langloch 575a. Wenn der schwenkbare Hebel 575 bewegt wird, kann der metallische Stützbeschlag 573 sanft gleiten.
- Ein Bremsbacken 571 ist fest gestützt an einem Arm 573e, der sich an einer Grundfläche des Arms 573a des metallischen Stützbeschlags 573 erhebt, und wird gegen einen inneren Umfang der Bremstrommel 571 gedrängt oder gedrückt durch eine Schraubenfeder 579, die in einer Ummantelung 576c untergebracht ist, die in der Nachbarschaft des sich erhebenden Arms 573e ausgebildet ist.
- Ein freies Ende 575b des schwenkbaren Hebels 575 ist mit einem Stift 578c verbunden mit einem Ende 580a einer Verbindungsstange 580. Das andere Ende 580b der Verbindungsstange 580 ist mit einem Stift 578d mit der Spitze eines Arms 585a des Auslöseelements 585 verbunden.
- Wie in den Fig. 8 und 11A gezeigt ist, wird das Auslöseelement 585 um eine Stütze 585c herum gedreht bei dem vorderen Ende einer Klappe 585b, die manuell niedergedrückt werden kann. Die Stütze 585c ist zwischen die Klappe 585b und den Arm 585a zwischengesetzt, wie in Fig. 11A gezeigt ist. Wenn das Auslöseelement 585 niedergedrückt wird, wird der Arm 585a im Uhrzeigersinn gedreht um die Stütze 585c herum, wodurch die Verbindungsstange 580 vorwärts gedrückt wird, wie durch eine Strichpunktlinie in Fig. 11A gezeigt ist. Wenn das Auslöseelement 585 freigegeben wird, wird das Auslöseelement 585 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht durch eine drängende Kraft eines Druckknopfs 19a des Stromschalters 19 und die drängende Kraft der Schraubenfeder 579 hinter dem Bremsbacken 571, wodurch die Verbindungsstange 580 in die Anfangsposition zurückkehrt, wie durch eine durchgezogene Linie in Fig. 11A gezeigt ist.
- Wenn das Auslöseelement 585 niedergedrückt wird, wird eine Kompressionslast auf die Verbindungsstange 580 aufgebracht. Deshalb ist die Verbindungsstange 580, die durch Pressen eines Metallblechs ausgebildet ist, in ihrer Mitte ausgebeult, um eine verbesserte Knickfestigkeit zu haben.
- Wie in Fig. 10A und 10B gezeigt ist, ist die Kupplung 590 aus einem männlichen Kupplungsteil 593, das einstückig mit einer Drehwelle 591 ausgebildet ist und um diese herum drehbar ist und in einer axialen Richtung gleitfähig ist, einem weiblichen Kupplungselement 595, das an der Bremstrommel 521 vorgesehen ist, und einer Schraubenfeder 597 zusammengesetzt zum Drängen des männlichen Kupplungselements 593 zu dem weiblichen Kupplungselement 595 hin. Ein Paar axialer Nuten 591a sind voneinander beabstandet in einem Winkel von 90 Grad von dem anderen Paar Nuten 591a um die Drehwelle 591 herum. Nuten 593a sind ausgebildet in dem männlichen Kupplungselement 593 in Übereinstimmung mit den Nuten 591a. Das männliche Kupplungselement 593 ist fest an der Drehwelle 591 angebracht über Stahlkugeln 592, die zwischen den Nuten 591a und 593a derart aufgenommen sind, dass das männliche Kupplungselement 593 einstückig ist mit der Drehwelle 591 um die Drehachse herum und auch gleitfähig ist in der axialen Richtung. Das männliche Kupplungselement 593 ist mit einer Klaue 593b versehen mit einem Außendurchmesser einer ausreichenden Größe für einen Kontakt mit dem schwenkbaren Anschlag 577. Wenn der schwenkbare Anschlag 577 niedergedrückt wird durch den M-förmigen Teil 573c, wird die Klaue 593b auch niedergedrückt, wodurch die Kupplung 590 freigegeben wird.
- Die Betätigung der mechanischen Bremsvorrichtung 570 wird nun erläutert unter Bezugnahme auf Fig. 10 und 11.
- Wenn das Auslöseelement 585 freigegeben wird, befinden sich die Verbindungsstange 580 und der schwenkbare Hebel 575 in der Position, die durch eine durchgezogene Linie in Fig. 11A gezeigt ist. Der M-förmige Teil 573c wird gesenkt, um den schwenkbaren Anschlag 577 niederzudrücken, wie in der oberen Figur der Fig. 100 gezeigt ist. Bei der Kupplung 590 sind, wie in Fig. 10B gezeigt ist, das männliche und weibliche Kupplungselement 593 und 595 voneinander getrennt, und keine Drehkraft wird übertragen von der Drehwelle 591 auf die Bremstrommel 521 und das Kettenrad SP. Außerdem wird der Bremsbacken 571 zu der durch eine durchgezogene Linie in Fig. 11A gezeigten Position derart bewegt, dass der Bremsbacken 571 durch die Schraubenfeder 579 gedrängt wird, wodurch die Bremstrommel 521 und das Kettenrad SP angehalten werden. Wenn das Auslöseelement 585 freigegeben wird, wird deshalb die Kupplung 590 sofort freigegeben und die Bremskraft wird durch den Bremsbacken 571 aufgebracht, wodurch die Kette CH sofort angehalten wird.
- Wenn das Auslöseelement 585 niedergedrückt wird, werden die Verbindungsstange 580 und der schwenkbare Hebel 575 zu der Position bewegt, die durch eine Strichpunktlinie in Fig. 11A gezeigt ist. Der M-förmige Teil 573c bringt keine niederdrückende Kraft auf auf den schwenkbaren Anschlag 577, wie in der unteren Figur von Fig. 100 gezeigt ist. Der schwenkbare Anschlag 577 wird im Uhrzeigersinn gedreht, wie aus Fig. 100 ersichtlich ist, durch die drängende Kraft der Schraubenfeder 597 über die Klaue 593b des männlichen Kupplungselements 593 und durch die drängende Kraft der Feder 577a. Bei der Kupplung 590 befinden sich, wie in Fig. 10A gezeigt ist, das männliche und weibliche Kupplungselement 593 und 595 in Eingriff miteinander. Der Bremsbacken 571 kehrt zu der Position zurück, die durch die Strichpunktlinie in Fig. 11A gezeigt ist, in der die Schraubenfeder 579 komprimiert ist. Keine Bremskraft wird auf die Bremstrommel 521 und das Kettenrad SP länger aufgebracht. Wenn das Auslöseelement 585 niedergedrückt wird, befindet sich die Kupplung 590 sofort in Eingriff und keine Bremskraft wird durch den Bremsbacken 571 aufgebracht. Eine Antriebskraft wird sofort von dem Motor M auf das Kettenrad SP übertragen, wodurch die Kette CH sich dreht.
- Eine elektrische Antriebs- und Bremsvorrichtung 600 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel umfasst, wie in Fig. 12 gezeigt ist, einen Bremsschaltkreis eines einphasigen Serienkollektormotors. Bei der elektrischen Antriebs- und Bremsvorrichtung sind ein Anker M und eine Bremswicklung BW zum Bremsen des Ankers M in demselben Feldschlitz vorgesehen. Der Anker M wird angetrieben oder gebremst durch Umschalten der Verbindung des Ankers M mit der Hauptwicklung MW und der Bremswicklung BW über einen einpoligen Doppelumschalter SW1. Bei der elektrischen Antriebs- und Bremsvorrichtung 600 ist ein einpoliger Schalter SW2 vorgesehen zwischen einem gemeinsamen Kontakt X der Hauptwicklung MW relativ zu dem Anker M und der Bremswicklung BW. Wenn der Anker M angetrieben wird, werden der einpolige Schalter SW2 und der einpolige Doppelumschalter SW1 umgeschaltet, wie durch eine durchgezogene Linie in Fig. 12 gezeigt ist. Wenn der Anker M gebremst wird, werden der einpolige Schalter SW2 und der einpolige Doppelumschalter SW1 umgeschaltet, wie durch eine gestrichelte Linie in Fig. 12 gezeigt ist.
- Wie in den Fig. 8 und 11A gezeigt ist, sind der einpolige Doppelumschalter SW1 und der einpolige Schalter SW2 in dem hinteren Griff 13 der Kettensäge untergebracht.
- Wie in Fig. 11A gezeigt ist, ist der einpolige Doppelumschalter SW1 ein Schaltblock, der mit drei Kontakten A, B und C in einem Gehäuse 611 vorgesehen ist. Wenn ein Druckknopf 613 von dem Gehäuse 611 vorsteht, ist der Kontakt A mit dem Kontakt C verbunden, und wenn der Druckknopf 613 in das Gehäuse 611 eingedrückt wird, ist der Kontakt B mit dem Kontakt C verbunden. Wie auch in den Fig. 11A und 11B gezeigt ist, ist der einpolige Schalter SW2 ein Schaltblock, der mit zwei Kontakten P und Q in einem Gehäuse 621 vorgesehen ist. Wenn ein Druckknopf 623 von dem Gehäuse 621 vorsteht, ist der Kontakt P mit dem Kontakt Q verbunden, und wenn der Druckknopf 623 in das Gehäuse 621 eingedrückt wird, ist der Kontakt P von dem Kontakt Q getrennt. Die Druckknöpfe 613 und 623 werden normalerweise durch eine nicht gezeigte Feder in den Gehäusen 611 und 621 gedrängt, um jeweils von den Gehäusen 611 und 621 vorzustehen.
- Das Auslöseelement 585 ist in dem hinteren Griff 13 derart vorgesehen, dass das Auslöseelement 585 sich jeweils in Kontakt befinden kann mit den Druckknöpfen 613, 623. Wenn das Auslöseelement 585 in dem hinteren Griff 13 niedergedrückt wird, werden beide Druckknöpfe 613, 623 jeweils in den Gehäusen 611, 621 niedergedrückt. Wenn das Auslöseelement 585 freigegeben wird, stehen die Druckknöpfe 613 und 623 jeweils von den Gehäusen 511 und 521 vor.
- Wenn bei dem dritten Ausführungsbeispiel das Auslöseelement 585 niedergedrückt wird, wird der Kontakt P zuerst von dem Kontakt Q in dem einpoligen Schalter SW2 getrennt. Anschließend wird in dem einpoligen Doppelumschalter SW1 der Kontakt A von dem Kontakt C getrennt und der Kontakt B wird mit dem Kontakt C verbunden. Wenn das Auslöseelement 585 freigegeben wird, wird zuerst in dem einpoligen Doppelumschalter SW1 der Kontakt B von dem Kontakt C getrennt und der Kontakt A wird mit dem Kontakt C verbunden.
- Anschließend wird in dem einpoligen Schalter SW2 der Kontakt P mit dem Kontakt Q verbunden.
- Wenn bei dem dritten Ausführungsbeispiel das Auslöseelement 585 niedergedrückt wird, nachdem sich das männliche und weibliche Kupplungselement 593 und 595 in Eingriff miteinander befinden, wird der einpolige Doppelumschalter SW1 umgeschaltet zu dem geschlossenen Schaltkreis, der die elektrische Stromquelle und den Elektromotor verbindet, wodurch der Elektromotor angetrieben wird. Wenn das niedergedrückte Auslöseelement 585 freigegeben wird, wird der einpolige Doppelumschalter SW1 umgeschaltet zu dem offenen Schaltkreis zum Trennen der elektrischen Energie von dem Elektromotor, wodurch der Elektromotor in den betriebsfreien Zustand versetzt wird. Anschließend wird der Eingriff des männlichen und weiblichen Kupplungselements 593 und 595 voneinander gelöst. Während der Elektromotor angetrieben wird, wird deshalb kein Eingriff oder eingriffsfreier Zustand der Kupplungselemente durchgeführt, wodurch die Haltbarkeit der Kupplungsanschlagelemente verbessert wird.
- Wenn bei dem dritten Ausführungsbeispiel das Auslöseelement 585 freigegeben wird, wird die Kupplung 590 gelöst und eine mechanische Bremskraft wird durch den Bremsbacken auf die Bremstrommel aufgebracht. Deshalb kann die Kette schnell angehalten werden ohne einer zu großen Belastung einer Reibungskraft auf den Bremsbacken. Die elektrische Antriebs- und Bremsvorrichtung für einen dynamischen Bremsvorgang wird auch betätigt, wodurch die Trägheitsdrehung des Elektromotors sofort angehalten wird. Da bei dem dritten Ausführungsbeispiel die Kupplung 590 zwangsläufig gelöst wird, wird die Bremstrommel nicht durch den elektrischen Bremsschaltkreis gebremst und der Elektromotor selbst wird dynamisch gebremst. Der Betreiber kann jedoch ein sofortiges Anhalten der Kette sowie des Motors erkennen und kann die Kettensäge komfortabel betreiben. Die Kupplung wird mechanisch gelöst, bevor der Elektromotor angehalten wird. Deshalb wird nur die Trägheitsdrehung des Elektromotors über den dynamischen Bremsvorgang angehalten und die Zeitperiode, die erforderlich ist zum Anhalten des Elektromotors, kann auf vorteilhafte Weise reduziert werden. Es kann anerkannt werden, dass das dritte Ausführungsbeispiel eine Funktion schafft des schnellen Anhaltens des Elektromotors.
- Wenn nach dem Lösen der Kupplung keine elektrische Antriebs- und Bremsvorrichtung betätigt wird, wird sich der Elektromotor durch die Trägheit für mehrere Sekunden drehen, ohne eine Last, die auf die Kette aufgebracht wird. Wenn das Auslöseelement wieder niedergedrückt wird während einer derartigen Trägheitsdrehung, kommt das sich durch die Trägheit drehende männliche Kupplungselement 593 in Eingriff mit dem mechanisch angehaltenen weiblichen Kupplungselement 595. Die Antriebskraft des Elektromotors, die auf den Eingriff der Kupplungselemente wirkt, wird die Haltbarkeit der Kupplungselemente verschlechtern.
- Bei dem dritten Ausführungsbeispiel wird die Kette jedoch sofort angehalten durch die mechanische Bremsvorrichtung und gleichzeitig wird der Elektromotor sofort angehalten durch den elektrischen Bremsschaltkreis. Wenn die Kettensäge wieder angetrieben wird sofort nach dem Anhalten, wird ein Eingriff zwischen dem männlichen und weiblichen Kupplungselement 593 und 595 hergestellt, während der Elektromotor angehalten ist. Keine Antriebskraft des Elektromotors wirkt auf den Kupplungseingriff und die Haltbarkeit der Kupplungselemente wird von einer Beeinträchtigung abgehalten. Da bei dem tatsächlichen Betrieb der Kettensäge das Auslöseelement wiederholt ein- und ausgeschaltet werden kann, ist der vorstehend erwähnte Vorteil der verbesserten Haltbarkeit sehr wirksam bei der elektrischen Kettensäge, die mit der mechanischen Bremsvorrichtung versehen ist mit dem vorstehend erwähnten Kupplungs-Lösemechanismus.
- Bei dem dritten Ausführungsbeispiel befinden sich der innere und äußere Umfang der Bremstrommel in Kontakt mit der Bremsvorrichtung 140, die betreibbar ist, wenn das Auslöseelement freigegeben wird und die Bremsvorrichtung 20 jeweils, die betriebsverbunden ist mit dem Handschutz. Diese Bremsvorrichtungen können vorgesehen sein ohne Erhöhen der Größe der Bremstrommel oder der Gesamtgröße der Kettensäge. Diese Bremsmechanismen können in einer kompakten Struktur nebeneinander existieren.
- Bei dem dritten Ausführungsbeispiel wird die Bremskraft aufgebracht durch Vorsehen des M-förmigen Teils 573c, wenn die Kupplung zuerst beginnt, freigegeben zu werden und nachdem die Kupplung freigegeben ist. Die Zeit für die Freigabe der Kupplung weicht von der Zeit ab, zu der die Bremskraft aufgebracht wird. Deshalb kann eine Bremskraft einfach aufgebracht werden. Bei dem Ausführungsbeispiel wird die Kupplung freigegeben und die Bremsvorrichtung wird betätigt unter Verwendung der Wirkung eines Hebels. Das Auslöseelement kann niedergedrückt werden ohne dem Erfordernis einer starken Niederdrückkraft, wodurch es für einen Betreiber komfortabel ist.
- Bei einer abgewandelten elektrischen Antriebs- und Bremsvorrichtung oder einem Schaltkreis kann während dem Betrieb der Kettensäge die Bremswicklung BW von der Hauptwicklung MW und dem Anker M getrennt sein über den einpoligen Schalter SW2. Da die Hauptwicklung MW und die Bremswicklung BW, die in demselben Feldschlitz vorgesehen sind, dabei voneinander gelöst sind über den einpoligen Schalter SW2, verschlechtern sich die Wicklungen nicht und es tritt kein Feldlagenkurzschluss auf. Deshalb kann die Anzahl der Wicklungen der Bremswicklung BW erhöht werden, um ausreichende Bremsfähigkeiten der Bremswicklung BW vorzusehen. Der abgewandelte Bremsschaltkreis kann eine sehr haltbare und sehr fähige Bremsvorrichtung bilden. Darüber hinaus kann der abgewandelte Bremsschaltkreis kostengünstig gebildet werden durch Hinzufügen eines kostengünstigen einpoligen Schalters zu dem Bremsschaltkreis des ersten Ausführungsbeispiels, wodurch die Notwendigkeit eines zweipoligen Doppelumschalters vermieden wird.
- Ein weiterer abgewandelter Bremsschaltkreis, wie in Fig. 13 gezeigt ist, kann gebildet werden aus dem in Fig. 4 gezeigten Schaltkreis. Ein einpoliger Doppelumschalter HSW, der beim Betätigen des Handschutzes geschlossen ist, ist zwischen dem einpoligen Doppelumschalter SW und dem Anker M vorgesehen. Wenn bei dem Schaltkreis die mechanische Bremsvorrichtung 20 wirkverbunden ist mit dem Handschutz, wird der Schalter HSW gedreht für einen dynamischen Bremsvorgang, wie durch eine gestrichelte Linie in Fig. 13 gezeigt ist. Wenn entweder Schalter SW oder HSW aktiviert ist, ist die Bremswicklung BW umgeschaltet für einen dynamischen Bremsvorgang.
- Die elektrische Antriebs- und Bremsvorrichtung 600 des dritten Ausführungsbeispiels kann bei dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel verwendet werden.
- Bei dem dritten Ausführungsbeispiel wird der einpolige Schalter SW2 ein- oder ausgeschaltet durch den Arm 585a des Auslöseelements 585. Der einpolige Schalter SW2 kann derart positioniert werden, dass der Schalter SW2 ein- oder ausgeschaltet werden kann durch Bewegen der Verbindungsstange 580, die mit einem Vorsprung versehen ist.
- Diese Erfindung wurde vorstehend beschrieben unter Bezugnahme auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele, wie sie in den Figuren gezeigt sind. Abwandlungen und Änderungen sind dem Fachmann ersichtlich beim Lesen und Verstehen der Beschreibung. Trotz der Verwendung des Ausführungsbeispiels zu Darstellungszwecken ist beabsichtigt, dass die Erfindung derartige Abwandlungen und Änderungen umfasst innerhalb dem Kern und Umfang der beigefügten Ansprüche.
- Die Kette der elektrischen Kettensäge wird schnell angehalten durch eine Kombination der Verwendung einer elektrischen Bremse und einer mechanischen Bremse, wenn ein Auslöseelement abgeschaltet wird. Das hintere Ende eines Bremsbandes, das angeordnet ist zum Anziehen einer Bremstrommel durch Betätigen eines Handgriffes, ist an einer gebogenen Stange befestigt. Wenn das Auslöseelement freigegeben wird, wird das Bremsband normalerweise angezogen um den äußeren Umfang einer Bremstrommel herum durch die drängende Kraft einer Schraubenfeder. Wenn das Auslöseelement freigegeben wird, wird ein Schaltkreis, der mit einer Bremswicklung versehen ist, geschlossen, wodurch eine dynamische Bremskraft aufgebracht wird. Wenn die dynamische Bremskraft aufgebracht wird, wird eine Zentrifugal-Kupplung schnell freigegeben und die Geschwindigkeit des Anhaltens der Bremstrommel wird beschleunigt.
Claims (13)
1. Elektrische Kettensäge mit:
einer Schnittkette;
einem Elektromotor zum Liefern einer drehenden
Antriebskraft an die Schnittkette;
einer mit dem Auslöser verbundenen mechanischen Bremse,
wobei eine Aktivierung der mit dem Auslöser verbundenen
mechanischen Bremse zu einer Bremskraft auf eine Bremstrommel
führt, die die Drehung der Schnittkette anhält; und
einem mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreis, der
gleichzeitig mit der mit dem Auslöser verbundenen mechanischen
Bremse betätigt wird zum Aufbringen einer dynamischen
Bremskraft auf den Elektromotor.
2. Elektrische Kettensäge mit:
einer Schnittkette;
einem Antriebskettenrad zum Antreiben der Schnittkette;
einem Elektromotor zum Liefern einer drehenden
Antriebskraft an das Antriebskettenrad, um das die Schnittkette
herumgelegt ist;
einem Auslöseelement, das in einer normalen Position
gehalten wird durch eine Feder, wobei sich das Auslöseelement
in der normalen Position nicht in Eingriff befindet mit einem
Stromschalter, wobei der Stromschalter eine eingeschaltete
Position und eine ausgeschaltete Position hat, so dass der
Elektromotor erregt wird, wenn der Stromschalter sich in der
eingeschalteten Position befindet, und der Elektromotor
angehalten wird, wenn sich der Stromschalter in der
ausgeschalteten Position befindet;
einem Stahlbremsband, das um den Umfang einer Bremstrommel
herumgelegt ist, wobei die Bremstrommel zusammen mit dem
Antriebskettenrad gedreht wird;
einer mit dem Auslöser verbundenen mechanischen Bremse,
die wirkverbunden ist mit dem Auslöseelement, wobei das
Stahlbremsband angezogen wird, was zu einer Bremskraft der
Bremstrommel führt, wenn sich das Auslöseelement in der
ausgeschalteten Position befindet, und wobei das Stahlbremsband
gelöst wird von der Bremstrommel, wenn sich das Auslöseelement
in der eingeschalteten Position befindet;
einer Zwischenverbindungsvorrichtung, die verwendet wird
zum Zwischenverbinden des Stahlbremsbandes mit der mit dem
Auslöser verbundenen mechanischen Bremse; und
einem mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreis, der
wirkverbunden ist mit dem Auslöseelement und gleichzeitig mit
der mit dem Auslöser verbundenen mechanischen Bremse betätigt
wird zum Aufbringen einer dynamischen Bremskraft auf den
Elektromotor, wenn sich das Auslöseelement in der
ausgeschalteten Position befindet.
3. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 2, die des
Weiteren eine Bremsvorrichtung umfasst, die einen Handschutz
und eine Verbindung zum Verbinden eines vorderen Endes des
Bremsbandes mit dem Handschutz umfasst, wobei die
Bremsvorrichtung betätigt wird durch Drücken des Handschutzes
von dem Betreiber weg, so dass die Feder ausgedehnt wird,
wodurch ein erstes Ende des Bremsbandes gezogen wird zum
Anziehen des Bremsbandes und Ausüben einer Bremskraft entgegen
einer Richtung zu der Bremskraft, die durch die mit dem
Auslöser verbundene mechanische Bremse ausgeübt wird, was zu
einer verlängerten Lebensdauer des Bremsbandes führt.
4. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 2, wobei die
Zwischenverbindungsvorrichtung eine gebogene Stange aufweist.
5. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 2, wobei die mit
dem Auslöser verbundene mechanische Bremse in einem Spalt einer
Ummantelung ausgebildet ist unter Verwendung der gebogenen
Stange ohne Erhöhen der Größe der Kettensäge.
6. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 2, wobei die
drehende Antriebskraft dem Antriebskettenrad von dem
Elektromotor zugeführt wird über einen Zentrifugal-
Kupplungsmechanismus, wenn die Anzahl der Umdrehungen des
Elektromotors eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen
überschreitet, und wobei die drehende Antriebskraft nicht zu
dem Antriebskettenrad zugeführt wird von dem Elektromotor über
den Zentrifugal-Kupplungsmechanismus, wenn die Anzahl der
Umdrehungen des Elektromotors niedriger ist als die vorgegebene
Anzahl der Umdrehungen.
7. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 2, wobei
die drehende Antriebskraft übertragen wird von dem
Elektromotor auf das Antriebskettenrad über einen
Kupplungsmechanismus;
wobei der Kupplungsmechanismus ein Eingriffselement
aufweist, das an der Bremstrommel ausgebildet ist,
wobei ein Eingriffselement, das durch den Elektromotor
gedreht wird, sich mit einer Drehwelle dreht, wobei das
Eingriffselement in einer axialen Richtung auf der Drehwelle
gleitfähig ist und sich in Eingriff befindet mit dem
Eingriffselement an der Bremstrommel;
einem drängenden Element zum Drücken und Drängen des
Eingriffselements auf die Bremstrommel; und
einem Kupplungs-Löseelement, das den Eingriff des
Eingriffselements an der Bremstrommel freigibt durch
Zurückgleiten des Eingriffselements gegen die drängende Kraft,
wenn das Auslöseelement umgeschaltet wird von der
eingeschalteten Position zu der ausgeschalteten Position.
8. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 2, wobei die mit
dem Auslöser verbundene mechanische Bremse ein bewegliches
Element aufweist, das wirkverbunden ist mit dem Auslöseelement
und an einem zweiten Ende des Bremsbandes derart befestigt ist,
dass das Bremsband gezogen wird und angezogen wird um die
Bremstrommel herum, wenn sich das Auslöseelement in der
ausgeschalteten Position befindet, und wobei das Bremsband
freigegeben und gelöst wird von der Bremstrommel, wenn sich das
Auslöseelement in der eingeschalteten Position befindet.
9. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 2, wobei die mit
dem Auslöser verbundene mechanische Bremse mit einem
Bremsbacken versehen ist für einen Eingriff mit dem äußeren
Umfang der Bremstrommel.
10. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 2, bei der die
mit dem Auslöser verbundene mechanische Bremse mit einem
Bremsbacken versehen ist für einen Eingriff mit dem inneren
Umfang der Bremstrommel.
11. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 2, die des
Weiteren einen mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreis
aufweist, mit:
einer Hauptwicklung und einer Bremswicklung, die in einem
Feldschlitz vorgesehen sind;
einem einpoligen Doppelumschalter zum Antreiben und
Bremsen des Elektromotors, der verwendet wird zum Umschalten
zwischen einer Zufuhr eines Antriebsstroms zu einem Anker und
der Hauptwicklung und einer Zufuhr einer elektromotorischen
Gegenkraft, die in der Bremswicklung entsteht; und
einem einpoligen Schalter zum Lösen der Verbindung der
Bremswicklung von der Hauptwicklung, wenn der einpolige
Doppelumschalter umgeschaltet wird für die Zufuhr des
Antriebsstroms zu dem Anker und der Hauptwicklung.
12. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 11, wobei der
Elektromotor, der mit dem mit dem Auslöser verbundenen
Bremsschaltkreis versehen ist, einen einphasigen
Serienkollektor-Motor aufweist,
wobei beim Antreiben der elektrischen Kettensäge der
einpolige Schalter umgeschaltet wird zum Öffnen der Verbindung
der Bremswicklung mit dem Anker und der Hauptwicklung, wobei
der Kupplungsmechanismus verbunden ist, und wobei der einpolige
Doppelumschalter umgeschaltet ist zum Verbinden einer
Stromquelle mit dem Anker und der Hauptwicklung, und
wobei beim Bremsen der elektrischen Kettensäge der
einpolige Doppelumschalter umgeschaltet wird zum Öffnen der
Verbindung der Stromquelle mit dem Anker und der Hauptwicklung
und zum Verbinden der Bremswicklung mit dem Anker, wobei der
Kupplungsmechanismus gelöst ist, und wobei der einpolige
Schalter umgeschaltet ist zum Verbinden der Bremswicklung mit
dem Anker.
13. Elektrische Kettensäge nach Anspruch 12, wobei bei dem
mit dem Auslöser verbundenen Bremsschaltkreis des einphasigen
Serienkollektor-Motors
beim Antreiben der elektrischen Kettensäge nach dem
Umschalten des einpoligen Schalters zum Öffnen der Verbindung
der Bremswicklung mit dem Anker und der Hauptwicklung der
Kupplungsmechanismus verbunden wird und anschließend der
einpolige Doppelumschalter umgeschaltet wird zum Verbinden
einer Stromquelle mit dem Anker und der Hauptwicklung, und
beim Bremsen der elektrischen Kettensäge nach dem
Umschalten des einpoligen Doppelumschalters zum Öffnen der
Verbindung der Stromquelle mit dem Anker und der Hauptwicklung
und gleichzeitigem Verbinden der Bremswicklung mit dem Anker
der Kupplungsmechanismus gelöst wird und anschließend der
einpolige Schalter umgeschaltet wird zum Verbinden der
Bremswicklung mit dem Anker.
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