DE3040516A1 - Sicherheitseinrichtung an einer motorsaege - Google Patents
Sicherheitseinrichtung an einer motorsaegeInfo
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Description
Dipl.-Ing. W. Jackisch "* " * ".*..* '..**,-"
Menzelstr. 40,7000 Stuttgart 1 -5- OU4UO Iu
Andreas Stihl A 36 887/bre
Badstrasse 115
7o5o Waiblingen ^ '·
Sicherheitseinrichtung an einer Motorsäge
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung an einer mit zwei Haltegriffen versehenen Motorsäge, insbesondere
einer Motorkettensäge, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei solchen Motorsägen bzw. Motorkettensägen, die an ihren
beiden Haltegriffen von Hand geführt werden, bestehen erhebliche Unfallgefahren. Beim Arbeiten mit der Säge können durch
plötzlich auftretende Hindernisse Rückschläge und Schleuderbewegungen auftreten, die schwere Verletzungen verursachen
können, wenn das Schneidwerkzeug - bei einer Kettensäge also die Sägekette - nicht sofort zum Stillstand gebracht wird.
Besonders groß ist die Unfallgefahr dann, wenn einer der beiden Haltegriffe unwillkürlich oder auch willkürlich losgelassen
wird, weil die Säge dann nicht mehr sicher geführt werden kann. Es sind darum verschiedene Sicherheitseinrichtungen
für solche Motorsägen bekannt. Bei der Sicherheitseinrichtung nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruches 1 (US-PS 3793 727)
ist dem Antriebskettenrad der Sägekette eine Reibungsbremse zugeordnet, die mittels einer aus mehreren Gliedern eines Gestänges
bestehenden Sperre außer Wirkung gehalten wird, solange gleichzeitig mit den beiden üaltegriffen je einer von zwei
Hebeln umfaßt wird, die mit dem Gestänge gekuppelt sind. Beim Loslassen auch nur eines der beiden Haltegriffe wird der zugehörige
Hebel verschwenkt und damit die Sperre gelöst, wodurch die Reibungsbremse unter der Wirkung einer Druckfeder in ihre
Betriebsstellung gelangt und die Sägekette abgebremst wird.
Die ständige Betätigung der beiden Hebel über das Gestänge und gegen die Kraft der Druckfeder ist ermüdend. Auch kann
die Bremse beim Arbeiten mit der Säge ohne äußeren Anlaß, also unnötig angezogen werden, wenn einer der Haltegriffe
vorübergehend nicht fest mit der Hand umklammert wird, überdies
erfordert die Anordnung des Gestänges eine genaue Einstellung, und häufige Wartung mit Nachstellungena da sich die
Glieder des Gestänges verbiegen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Sicherheitseinrichtung
so auszubilden, daß die Sperre in der Betriebsstellung ohne besonderen Kraftaufwand gehalten werden kann, aber
■ trotzdem sofort ausgelöst wird, wenn auch nur einer der beiden Haltegriffe losgelassen wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Sicherheitseinrichtung ist zur Aufrechterhaltung
der Betriebsstellung der Säge, also für die gelüftete Stellung der Bremse kein besonderer Kraftaufwand erforderlich,
weil die Sperre in ihrer Sperrstellung verriegelt ist. Diese Stellung bleibt aufrechterhalten, solange die den
beiden Haltegriffen zugeordneten Tastschalter mit beiden Händen berührt werden. Sobald einer der beiden Haltegriffe losgelassen
wird, schaltet der zugehörige Tastschalter um, und damit wird über die Steuereinrichtung die Stellvorrichtung
ausgelöst, welche dievSperre löst und damit das Anziehen der
Bremse über den Kraftspeicher bewirkt.
Die Sperre kann ebenfalls automatisch in ihre Sperrstellur.g
zurückgestellt werden. Hierfür ist in Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Sicherheitseinrichtung vorgesehen, daß die
Sperre mit einer antreibbaren Rückstellvorrichtung gekuppelt ist, die ebenfalls von der Steuereinrichtung gesteuert ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann zusätzlich sichergestellt
werden, daß die Bremse auch dann wirksam-wird, wenn bei einer gefährlichen Schleuderbewegung der Säge beide Haltegriffe
umklammert bleiben, wobei ebenfalls schwere Unfälle eintreten könnten. In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Sicherheitseinrichtung
ist daher die Sperre zusätzlich durch ein relativ zum Gehäuse der Motorsäge bewegliches Auslöseglied
lösbar, das schon durch unwillkürlihe Bewegungen der Hand, vorzugsweise aber durch Massenträgheit seine Lage zum Sägegehäuse
verändert und damit die Sperre löst und die Bremse zum Anziehen bringt.
V/eitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen,
der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Es zeigt:
Pig. 1 eine Motorkettensäge schematisch in Seitenansicht mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen,
Fig. 2 eine Schaltungsanordnung für die Steuereinrichtung mit schematischer Darstellung der Stellvorrichtungen
nach Fig. 1. ■
Die Motorkettensäge nach Fig. 1 hat ein Gehäuse 1 mit zwei Haltegriffen 2 und 3 sowie eine Sägeschiene *l, die nur schematisch
angedeutet ist. über.die Sägeschiene läuft wie üblich
eine Sägekette, die von einem Kettenrad angetrieben wird (nicht dargestellt). Gleichachsig zum Kettenrad sind eine Bremstrommel
COPY ORIGINAL INSPECTED
und ein Generator G angeordnet, der vom (nicht dargestellten)
Verbrennungsmotor der Säge angetrieben wird. Der Generator liefert Strom,mit dem die Haltegriffe 2 und 3 elektrisch beheizt
werden können. Außerdem dient der Generator, dazu, eine
Steuerschaltung 6, die in Fig. 1 nur schematisch angedeutet ist, mit Strom zu versorgen. Die Steuerschaltung besteht im
Ausführungsbeispiel aus einer elektrischen Schaltungsanordnung, die auch im rückwärtigen Haltegriff 3 untergebracht sein
kann. An diesem Haltegriff befindet sich ein Gashebel 3A, der zum Steuern des Verbrennungsmotors dient und dem ein
Sperrhebel 3B zugeordnet ist. Der Gashebel 3A kann nur betätigt werden, wenn gleichzeitig der Gas-Sperrhebel 3B gedrückt ist.
Mit diesem Sperrhebel wird ein im Haltegriff 3 versenkt angeordneter
Schalter 7 betätigt, der zu der Steuereinrichtung gehört. Der andere Haltegriff 2 erstreckt sich oberhalb
des Gehäuses 1 quer zur Sägeschiene 4 und enthält einen Schalter
8, der aus mehreren in einer Reihe angeordneten Einzelschaltern besteht, von denen in Fig. 1 die Schalter 8A, SB,
8C, 8d und SE schematisch dargestellt sind."Diese Einzelschalter
und auch der Schalter 7 sind als Tastschalter ausgebildet, deren Tasten kapazitiv wirkende Sensoren, aber auch
Drucktasten sein können. Für die Schaltmechanik wird zweckmäßig der Aufbau nach Art von Mikroschaltern verwendet.
In unmittelbarer Nähe des Haltegriffes 2 liegt ein Schutzbügel 9, der bei einer Schleuderbewegung der Säge infolge seiner
Massenträgheit wirksam wird und als Auslöseglied für eine Sicherheitseinrichtung dient, welche ein um die Bremstrommel
1J geschlungenes Bremsband 10 enthält. Dieses Bremsband wird
in normalem Betriebszustand der Säge außer Eingriff mit der Bremstrommel 5 gehalten. Eine Zugfeder 11 greift an dem einen
Arm 12A eines Winkelhebels 12 an, an dessen anderem Arm 12B das Bremsband 10 befestigt ist. Der Winkelhebel 12 wird gegen
die Kraft der Feder 11 in der darstellten Lage gehalten, in der das Bremsband 10 nicht an der Bremstrommel 5 anliegt.
Für diese Verriegelung der Bremse ist ein Kniehebel 13, Ik
vorgesehen, dessen beide Hebel aus einem Arm 13A eines Winkelhebels
13 und einer Lasche Ik bestehen, welche am Hebelarm 12A des Winkelhebels 12 angelenkt ist. Die beiden Hebel 13 und
Ik sind um ihr Kniegelenk 14A schwenkbar und können dadurch
aus ihrer dargestellten stabilen Lage über ihre Strecklage hinaus in eine gegensinnige, ebenfalls stabile Lage gebracht
werden. Der Winkelhebel 13 ist um eine Achse 15 schwenkbar und mit dem Schutzbügel 9 drehfest verbunden. Er bildet zusammen
mit dem anderen Hebel Ik des Kniehebels und dem Winkelhebel
12 eine Sperre, die das Bremsband 10 in der dargestellten Lage hält und durch Schwenken des Schutzbügels 9 in Richtung
des Pfeiles P 1 lösbar- ist. Wird die Kettensäge durch einen Rückschlag nach hinten und/oder um eine gedachte- Schwenkachse
nach oben geschleudert, so schwenkt der Bügel 9 infolge seiner
Massenträgheit relativ zum Sägengehäuse 1 in Richtung Pl und löst damit die Sperre aus, so daß sich das Bremsband 10
reibschlüssig an die Trommel 5 legt und der Antrieb des Kettenrades sofort abgebremst wird.. Dieselbe VJirkung tritt ein,
wenn der andere Arm 13B des Winkelhebels 13 in Richtung des Pfeiles P 2 nach oben geschwenkt wird. Hierfür greift an dem
Arm 13B der Stößel 19A eines Hubmagneten 19 an.
Ein Hebel 16 ist um die Achse 15 frei drehbar und trägt auf seinem zur Achse 15 konzentrischen Ring einen Stift l6A.
An dem Hebel 16 ist eine Stellmutter 17 angelenkt, in die eine Gewindespindel 38 eingreift. Die Spindel wird von einem Motor
M angetrieben. Am Gehäuse 1 sind zwei Endschalter El und E2 angeordnet, denen je ein Betätxgungsglied El/1 bzw. E2/2
an der Stellmutter 17 zugeordnet ist. Ein weiterer Endschalter E3 ist am Gehäuse 1 in der Nähe des Winkelhebels 12 angeordnet
und wird von dem Hebelarm 12B dieses Hebels betätigt. Außerdem befindet sich am Gehäuse ein Schalter S, der in Bewegungsweg
eines Auslegers Sl des Schutzbügels 9 liegt.
- Io -
- Io -
Die in Pig. 1 dargestellte Lage der beschriebenen Teile entspricht
der Betriebsstellung der Säge, in der die Tastschalter 7 und 8 durch Umfassen der Haltegriffe 2 und 3 betätigt
sind.
Pig . 2 zeigt die Steuereinrichtung für die Stellvorrichtungen 16, 17, 18 und 19, 19A. Der Stößel 19A des Hubmagneten 19
ist hier nur schematisch angedeutet, wobei der Arm 13B des
Winkelhe'bels 13 zur Vereinfachung der Darstellung getrennt vom Hebelarm 13A dargestellt ist. Auch die übrigen mechanischen
Teile sind nur schematisch gezeigt, aber mit denselben Bezugszeichen wie in Pig. I versehen.
Der vom Motor der Säge angetriebene Generator G liefert über einen Graetz-Gleichrichter (nicht dargestellt) eine Gleichspannung
an die Ausgangsklemmen 20 und 21. Die Einzelschalter des Tastschalters 8 haben je einen Kontakt 8/1 bis 8/n, die
sämtlich parallel geschaltet sind. In ELg.2 sind nur die beiden
Kontakte 8/1 und 8/n gezeichnet und die übrigen Kontakte schematisch angedeutet. In Reihe zu dieser Kontaktanordnung
liegt ein Kontakt 7/1 des Tastschalters 7 sowie die Wicklung eines Relais RU, das einen Ruhekontakt ru hat. Sind der
Kontakt 7/1 und mindestens einer der Kontakte 8/1 bis 8/n geschlossen, so kann aus dem Generator G kein Strom über die '
ties Relais ßu
Wicklung des Hubvndcjm;bc-n 19 fließen, weil der Ruhekontakt("dann
geöffriet ist.Fig. 2 zeigt den Zustand der Schaltungsanordnung
für den Fall, daß die Kontakte 8/1 bis 8/n und- /oder der Kontakt 7/1 geöffnet worden sind, also einer oder beide Haltegriffe 2
bzw. 3 losgelassen wurden. Der Ruhekontakt ru des Relais RU befindet sich dann in der dargestellten Stellung,und es fließt
Strom aus dem Generator G über die Wicklung des Hubmagneten 19, so daß der Stößel 19A angezogen wird und den Hebelarm 13B des
- 11 -
Winkelhebels 13 in Richtung des Pfeiles P2 mitnimmt (vgl. Pig.l).
Dadurch wird der Kniehebel 13A5 I1I über seine Strecklage hinaus
nach unten durchgedrückt, wobei das Gelenk 1^A nach unten'verschwenkt,
so daß die Zugfeder 11 den Winkelhebel 12 verschwenken kann.und das Bremsband 10 straff um die Bremstrommel 5 gespannt
wird.
Um die Bremse zu lösen, müssen der Kontakt 7/1 und mindestens einer der Kontakte 8/1 bis 8/n geschlossen, also beide Haltegriffe
wieder umfaßt" werden. Dadurch springt der Kontakt ru des Relais RU um und schließt damit einen Stromkreis vom
Generator G über den Antriebsmotor M der Gewindespindel 18. In diesem Stromkreis liegt der Kontakt e3 des Schalters E33
der beim Anziehen der Bremse von dem Hebelarm 12B des Winkelhebels. 12 geschlossen worden ist. Der Strom aus dem Generator
G fließt über diesen Kontakt, einen Ruhekontakt rsl eines Relais RS, einen Ruhekontakt re I eines Relais RE, die Wicklung
des Motors M und zurück über einen zweiten Ruhekontakt re2 des Relais RE zum Generator G. Nach dem Anlaufen des
Motors M bewegt sich die Stellmutter 17 in Richtung auf den Motor M, und das Betätigungsglied El/1 der Stellmutter verläßt
den Endschalter El, dessen Kontakt el dadurch geschlossen wird. Da die Stellmutter 17 den Hebel 16 vershwenkt, wird der - im
Uhrzeigersinn verschwenkte - Hebelarm 13A des Winkelhebels von dem Stift 16A des Hebels 16 mitgenommen, so daß der Winkelhebel
12 gegen die Kraft der Zugfeder 11 zurückgeschwenkt wird und der Kontakt e3 des Endschalters E3 geöffnet wird. Der
Strom fließt weiter über den nunmehr geschlossenen Kontakt el, so daß der Motor M weiterläuft. Dabei wird der Winkelhebel
zunehmend verschwenkt und die Feder 11 gespannt. Sobald das Betätigungsglied E2/2 den Endschalter E2 erreicht, wird dessen
Arbeitskontakt e2 geschlossen, und es fließt Strom über das Relais RP;. Die beiden Kontakte rel und rc? dio.'.os Rolal« schalten
daher um, so daß die Stromrichtung über den Motor M und damit
- 12 -
dessen Drehrichtung umgekehrt wird. Im Moment der Drehrichtungsumkehr
hat die Sperre ihre in Pig. I dargestellte Ausgangslage wieder erreicht, und der Hebel 16 wird nun von der Stellmutter ■
17 zurückgeschwenkt. Wenn das Betätigungsglied El/1 den Endschalter
El erreicht, wird dessen Kontakt el geöffnet, und es kann dann kein Strom mehr über den Motor M fließen, der dadurch
stillgesetzt wird.
Da die Bremse auch durch die geschilderte Relativbewegung des
Schutzbügels 9 betätigt werden kann, soll sichergestellt werden,· daß die Rückstellvorrichtung in diesem Fall nicht selbsttätig
anläuft, wenn die Haltegriffe noch umfaßt und die Tastschalter 7 und 8 also betätigt sind. Da nämlich der Endschalter E3 auch
bei Betätigung der Bremse mittels des Schutzbügels 9 geschlossen wird, würde die Rückstellvorrichtung dann in Gang
gesetzt werden. Um dies zu verhindern, ist der Schalter S vorgesehen, der beim Schwenken des Schutzbügels 9 von dessen Ausleger
Sl betätigt wird. Dadurch wird ein Kontakt s dieses Schalters geschlossen, und es fließt Strom aus dem Generator
G über das Relais RS, dessen Ruhekontakte rs 1 und rs 2 dann geöffnet werden. Der Kontakt rs 2 ist ein Hältekontakt, mit
dem das Relais RS in der betätigten Lage gehalten wird, auch wenn der Schalter S beim Zurückschwenken des Schutzbügels 9
wieder geöffnet wird. Der Motor M kann daher keinen Strom erhalten, solange der Kontakt rsl des Relais RS geöffnet bleibt.
Um die Bremse wieder zu lösen, genügt es, einen der Haltegriffe kurzzeitig loszulassen, so daß das Relais RU umschaltet, wodurch
der Hältestromkreis des Relais RS unterbrochen wird. Bei erneutem Erfassen des Haltegriffes schaltet das Relais RU wieder um
und der Rückstellvorgang läuft wie beschrieben ab.
Die Anordnung der Tastschalter ermöglicht also das automatische Bremsen des Antriebs der Sägekette beim Loslassen eines der
Haltegriffe und läßt auch die Kombination mit dem Schutzbügel 9 zu, der die Bremse beim Schleudern der Säge durch seine
Massenträgheit auslöst. Die Rückstellvorrichtung kann in einfacher Weise wirksam gemacht werden, unabhängig davon, ob
die Bremse durch Loslassen eines der Haltegriffe oder allein durch die Schleuderbewegung infolge Massenträgheit des Schutzbügels
angezogen worden ist. Die Anordnung der Tastschalter in den Haltegriffen stellt sicher, daß die Sägekette nur angetrieben
werden kann, wenn tatsächlich beide Griffe umfaßt sind. Dabei ist die Anordnung mehrerer Einzel-Tastschalter in einer
Reihe an dem oberen Haltegriff 2 besonders zweckmäßig, weil der Benutzer der Säge dadurch an keine bestimmte Stellung der
Hand in bezug auf den Haltegriff 2 gebunden ist. Für den Haltegriff 3 genügt ein einziger Tastschalter, da der Gas-Sperrhebel
3B filr den Betrieb der Säge auf jeden Fall betätigt werden muß, also insoweit eine bestimmte Handstellung erforderlich ist.
Es wäre aber auch möglich, eine ähnliche Serienanordnung von Tastschaltern am Haltegriff 3 vorzusehen.
Claims (1)
- Patentanwalt ' , " *: " ' ..- 'Dip!.-!ng. W. Jackisch ·.:"■;:·:.:Menzelstr.40,7000Stuttgart 1 ' " '*' '" ^ 30 4051 IjAndreas Stihl A 36 887/breBadstrasse 1157o5o Waiblingen ? ?· Okt. 1980Patentansprüche/1.)Sicherheitseinrichtung an einer mit zwei Haltegriffen versehenen Motorsäge, insbesondere einer Motorkettensäge, mit einer Bremse, die mit einem Antriebsglied des Schneidwerkzeugs der Sä,ge unter der Wirkung eines Kraftspeichers in Eingriff zu bringen und in ihrer unwirksamen Stellung durch eine Sperre gehalten ist, die mittels den beiden Haltegriffen zugeordneten Bedienungselementen zu betätigen ist,dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (12, 13, 14) in ihrer Sperrstellung verriegelt und mittels einer Stellvorrichtung (19, 19A) lösbar ist, die von einer vom Motor der Säge gespeisten Energiequelle (G) antreibbar und von einer Steuereinrichtung (6) gesteuert ist, die an die als Tastschalter (7 und 8) ausgebildeten Bedienungselemente angeschlossen ist.2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (6) eine elektrische Schaltungsanordnung ist.3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (12, 13, I1O mit einer antreibbaren Rückstellvorrichtung (l6, 17, 18) gekuppelt ist, die ebenfalls von der Steuereinrichtung (6) gesteuert ist.Ί. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellvorrichtung (16,17, 18) ein Antriebsmotor (M) zugeordnet ist.5.Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß die Energiequelle (G) ein vom Motor der Säge angetriebener Generator ist.6. Sicherheitseinrichtung nach den Ansprüchen 1 .bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (G) als gemeinsame Energiequelle für den Antrieb der Stellvorrichtung (19, 19A) und der Rückstellvorrichtung (16, 17, 18) sowie zur Stromversorgung der Steuereinrichtung (6) vorgesehen ist.7. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (12, 13, 1*0 zusätzlich durch ein relativ zum Gehäuse (1) der Motorsäge bewegliches Auslöseglied (9) lösbar ist.8·. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch f s dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied (9) ein beim Rückschlag der Motorsäge durch Massenträgheit relativ zum Gehäuse (1) schwenkbarer Hebel ist.9. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 8., dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (9) in unmittelbarer Nähe eines der Haltegriffe (2) angeordnet ist.Io. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei einer der beiden Haltegriffe oberhalb des Gehäuses der Motorsäge liegt,dadurch gekennzeichnet, daß als Tastschalter (8) an dem oberen Haltegriff (2) eine Reihe von Einzeltasten (8A bis 8E) vorgesehen ist, deren Kontakte (8/1 bis 8/n) parallelgeschaltet sind.11. Sicherheitseinrichtung nach einen1 der Ansprüche 1 bis Io, wobei an einem der beiden Haltegriffe ein Gashebel für den Brennkraftmo/fcor der Säge angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastschalter des den Gashebel (3A) aufweisenden Haltegriffes (3) einer Gashebelsperre (3B) zugeordnet ist.12.. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (19, 19A) für die Sperre (12, 13, 1*0 ein Hubmagnet ist, dessen Stößel (19A) an einem zu der Sperre gehörigen Hebel (13) angreift und in dessen Speisestromkreis die Tastschalter (7 und 8) der beiden Haltegriffe (2 und 3) in Reihe liegen.13· Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (19, 19A) und die Rückstellvorrichtung (16, 17, 18) abwechselnd über ein Relais (RU) einschaltbar sind, dessen Wicklung zu den Tastschaitern (7 und 8) in Serie geschaltet ist.1*1. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellvorrichtung (16, 17, 18) eine mittels einer Spindel (18) verstellbare Stellmutter (17) aufweist, der zwei Endschalter (El und E2) zugeordnet sind.15. Sicherheitseinrichtung nach den Ansprüchen *l und 1*1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (M) der Rückstellvorrichtung (16, 17, 18) mittels der in die Steuereinrichtung (6) einbezogenen Endschalter (El und E2) ein- und ausschaltbar sowie in seiner Drehrichtung umkehrbar ist.16. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 3 .und einem der Ansprüche 7 bis 15,dadurch gekennzeichnet, daß dem zusätzlichen Auslöseglied (9) ein Sicherheitsschalter (S) zugeordnet ist, bei dessen Betätigung durch das Auslöseglied (9) der Antrieb der Rückstellvorrichtung (16, 17, 18) über die Steuereinrichtung (6) gesperrt ist.17- Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastschalter (7 und 8) als kapazitive Sensoren ausgebildet sind.
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