DE19809351A1 - Tragbare Schneidevorrichtung - Google Patents
Tragbare SchneidevorrichtungInfo
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- A01G3/06—Hand-held edge trimmers or shears for lawns
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/835—Mowers; Mowing apparatus of harvesters specially adapted for particular purposes
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine tragbare Schneidevorrichtung zum
Schneiden von Unkraut, und insbesondere betrifft sie eine tragbare
Schneidevorrichtung mit einer verbesserten Bremseinrichtung zum Stoppen der
freien Drehung einer darauf befestigten Schneide.
Eine tragbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut, die durch eine
Antriebseinrichtung angetrieben wird, ist bereits bekannt. Eine typische
herkömmliche tragbare Schneidevorrichtung weist auf eine Antriebseinrichtung,
z. B. einen kompakten luftgekühlten Zweitakt-Verbrennungsmotor, ein
Halterohr, das sich gerade von dem Motor in einer Vorwärtsrichtung erstreckt,
eine Ausgangswelle, die sich von dem Motor erstreckt und in das Halterohr
eingesetzt ist, und eine drehbare Schneide, die an einem vorderen Ende des
Halterohrs vorgesehen und durch die Antriebseinrichtung über die
Ausgangswelle und ein Kegelradgetriebe angetrieben ist, sowie einen
Steuerhebel, der in der Mitte des Halterohrs vorgesehen ist und zum Steuern der
Leistung der Antriebseinrichtung dient. In solch einer tragbaren
Schneidevorrichtung wird die Schneide drehbar angetrieben durch die
Antriebseinrichtung durch Handhaben des Steuerhebels. Auch nach Loslassen
bzw. Freigabe des Steuerhebels, was zur Lösung einer Zentrifugalkupplung
führt, setzt die Schneide jedoch ihre Drehung aufgrund der Drehträgheit fort.
Um Unfälle zu verhindern, die durch die Drehung verursacht werden können, ist
es bekannt, eine Bremseinrichtung auf der Schneidvorrichtung zu befestigen, um
die freie Drehung der Schneide zu stoppen. Solch ein Bremssystem wird
allgemein aktiviert durch ein Sperrelement, z. B. einen Draht oder ein Kabel, das
mit dem Steuerhebel verbunden ist.
Beispielsweise ist eine Bremseinrichtung, die in der Japanischen
Gebrauchsmuster-Offenbarung Nr. sho 55-49607 offenbart ist, in der Nähe einer
Schneide vorgesehen. Ein Bremsschuh von ihr kann zwischen einer
Bremsposition, bei der der Bremsschuh gegen eine Schneidfläche der Schneide
gepreßt ist, und einer freigegebenen Position schwingen, bei der der Bremsschuh
weg von der Schneide bewegt ist. Der Bremsschuh wird bewegt zwischen der
freigegebenen Position und der Bremsposition durch ein Stabelement, das mit
einem Bremshebel verriegelt bzw. gegenseitig blockiert ist, der in der Mitte eines
Halterohrs davon vorgesehen ist, um die freie Drehung der Schneide zu stoppen.
Es offenbart auch, daß der Bremshebel mit einem Drosselhebel der
Schneidevorrichtung kombiniert werden kann. Die Bremseinrichtung, die darin
offenbart ist, erfordert eine Feder, die eine starke Bremskraft liefern kann, um
den Bremsschuh stark gegen die Schneidfläche zu pressen. Dies bedeutet, daß es
der Anwendung einer starken Kraft bedarf, um den Bremshebel zu handhaben,
was zu einer schlechten Betriebsfähigkeit führt.
Ferner sind in einer Bremsvorrichtung, offenbart in der Japanischen
Gebrauchsmuster-Veröffentlichung sho 54-1378 weibliche Gewinde bzw.
Gegengewinde gebildet in einem Bremsflansch, gewindemäßig in Eingriff mit
männlichen Gewinden, die in einem unteren Abschnitt eines Ganggehäuses
gebildet sind, das ein Kegelradgetriebe zum Antrieb einer Schneide enthält. Die
weiblichen und männlichen Gewinde sind so orientiert, daß sie voneinander
gelöst werden, wenn sie in derselben Richtung in Drehrichtung der Schneide
gedreht werden. An einer Bremsposition wird der Bremsflansch gegen eine
Schneidfläche durch eine Torsionsfeder gepreßt, die in derselben Richtung wie
die Drehrichtung der Schneide wirkt. Ein Draht, der mit einem Bremshebel an
dessen einem Ende verbunden ist, wird um den Bremsflansch gewickelt. Durch
Ziehen des Bremshebels zur Betätigung einer Vorrichtung mit der
Bremseinrichtung wird der Draht dadurch mitgezogen. Er veranlaßt den
Bremsflansch gegen eine Federkraft gedreht zu werden, die durch die
Torsionsfeder in einer Richtung ausgeübt wird, die entgegengesetzt ist
gegenüber der Drehrichtung der Schneide, wodurch der Bremsflansch zu der
Innenseite des Ganggehäuses bewegt wird. Durch die Bewegung des
Bremsflansches wird ein Bremsschuh, der darauf befestigt ist, weg von der
Schneidfläche gezogen, um der Schneide zu ermöglichen, während des Betriebs
der Vorrichtung sich zu drehen. Wenn der Bremshebel freigegeben wird, was
eine Entspannung des Drahtes zur Folge hat, wird der Bremsflansch durch die
Torsionsfeder in derselben Richtung wie die Schneide gedreht, um ihn zur
Schneide zu bewegen und wird gegen die Schneidfläche gepreßt. Die Rotation der
Schneide wird dadurch gestoppt.
Eine tragbare Schneidevorrichtung zum Schneiden von Unkraut gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung weist auf eine Schneide, eine Antriebseinrichtung
zum drehenden Antrieb der Schneide, einen Steuerhebel zum Steuern der
Leistung der Antriebseinrichtung, eine Bremseinrichtung zum Stoppen der
Drehung der Schneide, und eine Sperreinrichtung, die operativ mit dem
Steuerhebel und der Bremseinrichtung verbunden ist. Die Bremseinrichtung hat
einen keilförmigen Bremsschuh, der mit der Sperreinrichtung verbunden ist, und
hat eine geneigte obere Fläche, die nach unten geneigt ist von einer im
Drehrichtungssinn (hinteren) verzögerten Seite zu einer im Drehrichtungssinn
vorgeschobenen (führenden) Seite der Schneide, ein Gehäuse, welches den
Bremsschuh einfaßt, und eine geneigte Führungsfläche hat, die der geneigten
oberen Fläche des Bremsschuhs entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend ist, und
eine Preßeinrichtung, die vorgesehen ist zwischen dem Bremsschuh und dem
Gehäuse und dazu dient, eine anfängliche Bewegung des Bremsschuhs zu einer
Schneidfläche der Schneide zu verursachen. Die geneigte Führungsfläche führt
den Bremsschuh von der Bremsposition zu einer freigegebenen Position, in der
der Bremsschuh von der Schneidfläche zu der im Drehrichtungssinn verzögerten
Seite der Schneide beabstandet ist, indem er gezogen wird durch die
Sperreinrichtung gegen eine Preßkraft bzw. Druckkraft, die durch die
Preßeinrichtung aufgebracht wird.
Die Bremseinrichtung, die angebracht ist an der tragbaren Schneidvorrichtung
gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung arbeitet wie folgt. Wenn
zunächst der Steuerhebel nicht durch einen Benutzer gehandhabt wird, d. h.
wenn eine Spannungskraft nicht auf die Sperreinrichtung aufgebracht wird, ist
der Bremsschuh in der Bremseinrichtung in der Bremsposition angeordnet, in
der der Bremsschuh gegen die Schneidfläche durch die Preßeinrichtung gepreßt
ist. Wenn der Benutzer den Hebel zieht, um die Leistung der
Antriebseinrichtung zu steuern, wird die Sperreinrichtung dadurch gezogen.
Dies veranlaßt den Bremsschuh, sich von der Bremsposition in die freigegebene
Position zu bewegen, in der der Bremsschuh von der Schneidfläche in Richtung
der im Drehrichtungssinn verzögerten Seite der Schneide beabstandet ist. Der
Bremsschuh wird geführt durch die geneigte Führungsfläche, um sich in die
freigegebene Position zu bewegen. Der Bremsschuh wird gehalten in der
freigegebenen Position, während die Schneide drehbar angetrieben wird durch
die Antriebseinrichtung. Wenn nachfolgend der Benutzer den Steuerhebel
freigibt, um eine Rotationsgeschwindigkeit bzw. Drehzahl der
Antriebseinrichtung zu verzögern, wird eine Zentrifugalkupplung außer Eingriff
gestellt. Wenn ferner der Benutzer den Steuerhebel freigibt, wird der
Bremsschuh von der freigegebenen Position in die Bremsposition durch eine
Kraft bewegt, die durch die Preßeinrichtung aufgebracht wird. Wenn der
Bremsschuh einen Kontakt herstellt mit der Schneidfläche, wird er weiter
bewegt in Richtung der im Drehrichtungssinn vorgeschobenen bzw.
vorgerückten Seite durch Reibung zwischen dem Bremsschuh und der
Schneidfläche. Dies bedeutet, daß der keilförmige Bremsschuh gezogen wird in
ein Gebiet zwischen der geneigten Führungsfläche und der Schneidfläche und
sicher dazwischen gehalten wird, wodurch der Bremsschuh durch die geneigte
Führungsfläche in die Schneidfläche gepreßt wird. Die Drehung der Schneide
wird dadurch gestoppt. Bei der Bremseinrichtung, die auf der tragbaren
Schneidvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung
befestigt ist, wird gewährleistet, daß eine Reibung zwischen dem Bremsschuh
und der Schneidfläche erzeugt wird, auch wenn der Bremsschuh verschleißt bzw.
sich abnutzt und es wird ferner gewährleistet, daß konstant eine ausreichende
Bremskraft auf die Schneide aufgebracht wird und zwar dadurch, daß der
Bremsschuh gegen die Schneidfläche durch die Preßeinrichtung gepreßt wird.
Ferner wird die durch die Preßeinrichtung ausgeübte Preßkraft so ausgewählt,
daß sie die minimal benötigte Kraft ist, um die anfängliche Bewegung des
Bremsschuhs zu veranlassen. Dies befähigt den Benutzer, die Bremseinrichtung
mit Leichtigkeit freizugeben, indem eine leichte Spannungskraft auf die
Sperreinrichtung aufgebracht wird.
Eine drehbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist auf eine Schneide, eine
Antriebseinrichtung zum drehbaren Antreiben der Schneide, einen Steuerhebel
zum Steuern der Leistung der Antriebseinrichtung, eine Bremseinrichtung zum
Stoppen der Drehung der Schneide, und eine Sperreinrichtung, die operativ mit
dem Steuerhebel und der Bremseinrichtung verbunden ist. Die
Bremseinrichtung hat einen Bremsschuh, ein Gehäuse zum Abdecken des
Bremsschuhs, einen parallelen Verbindungsmechanismus, der mit dem
Bremsschuh und dem Gehäuse verbunden ist und ein Paar von
Verbindungselementen, die voneinander in einer Drehrichtung der Schneide
beabstandet sind, und eine Preßeinrichtung, um eine ursprüngliche Bewegung
des Bremsschuhs zu verursachen, die diesen gegen eine Schneidfläche der
Schneide in einer Bremsposition preßt. Jedes der Verbindungselemente ist
verbunden mit dem Gehäuse an einem Schwenkpunkt und hat eine Länge, die
von dem Schwenkpunkt zu einer im Drehsinn verzögerten Richtung (hinten) der
Schneide sich neigt. Der Bremsschuh wird von der Bremsposition in eine
freigegebene Position bewegt, wo der Bremsschuh beabstandet ist von der
Schneidfläche dadurch, daß er zu der im Drehsinn verzögerten Seite der
Schneide bewegt wird durch die Sperreinrichtung gegen eine Preßkraft, die
durch die Preßeinrichtung aufgebracht wird. Dies veranlaßt die
Verbindungselemente um die Verbindungspunkte zu schwenken.
Die Bremseinrichtung der tragbaren Schneidvorrichtung gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung arbeitet wie folgt. Zunächst, wenn der Steuerhebel nicht
durch den Benutzer manipuliert bzw. gehandhabt wird, wird keine
Spannungskraft auf das Sperrelement aufgebracht. Der Bremsschuh der
Bremseinrichtung ist in der Bremsposition angeordnet, in der er gegen die
Schneidfläche der Preßeinrichtung gepreßt ist. Wenn sodann der Benutzer den
Steuerhebel manipuliert bzw. handhabt, um die Leistung der
Antriebseinrichtung zu steuern, wird die Sperreinrichtung dadurch gezogen.
Dies veranlaßt die Verbindungselemente, um die Verbindungspunkte bezüglich
des Gehäuses zu schwenken, um den Bremsschuh von der Bremsposition in die
freigegebene Position zu bewegen, in der der Bremsschuh von der Schneidfläche
in Richtung der im Drehsinn verzögerten Seite der Schneide beabstandet ist. Der
Bremsschuh wird gehalten in bzw. an der freigegebenen Position, während die
Schneide drehbar angetrieben wird durch die Antriebseinrichtung. Wenn
nachfolgend der Benutzer den Steuerhebel freigibt, um die Drehzahl der
Antriebseinrichtung zu verzögern, wird dadurch die Zentrifugalkupplung gelöst.
Durch weitere Freigabe des Steuerhebels wird der Bremsschuh durch die
Preßkraft, ausgeübt durch die Preßeinrichtung, von der freigegebenen Position
in die gepreßte Position bewegt, verursacht durch die ursprüngliche dadurch
aufgebrachte Bewegung. Wenn der Bremsschuh einen Kontakt mit der
Schneidfläche herstellt, wird er weiter bewegt in Richtung der im Drehsinn
vorgerückten (führenden) Seite durch Reibung zwischen dem Bremsschuh und
der Schneidfläche, um den Bremsschuh zu veranlassen, gegen die Schneidfläche
über die Verbindungselemente gedrückt bzw. gepreßt zu werden. Die Rotation
der Schneide wird dadurch gestoppt.
Gemäß der Bremseinrichtung der drehbaren Schneidvorrichtung in
Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, da der Bremsschuh gegen die
Schneidfläche durch die Preßeinrichtung gepreßt wird, und zwar auch dann,
wenn der Bremsschuh verschleißt, gewährt dies die Erzeugung von Reibung
dazwischen, um eine ausreichende Bremskraft zur Verfügung zu stellen. Ferner
wird die Preßkraft durch die Preßeinrichtung so ausgewählt, daß sie die minimal
benötigte Kraft ist, um die ursprüngliche Bewegung des Bremsschuhs zu
verursachen, und der Benutzer kann leicht die Bremseinrichtung freigeben,
indem er eine leichte Spannungskraft auf die Sperreinrichtung aufbringt.
Die oben genannten und weitere Aufgaben, Merkmale und
Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die angehängte Zeichnung.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht, die eine tragbare Schneidvorrichtung gemäß den
Ausführungsformen zeigt.
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht der Schneideinheit der tragbaren in Fig. 1 gezeigten
Schneidevorrichtung.
Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform einer Bremseinrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung zum Stoppen der Drehung der Schneide und ist eine
Querschnittsansicht längs einer Linie III-III, gezeigt in Fig. 2, bei der ein
Bremsschuh sich in einer Bremsposition befindet.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung,
die eine Modifikation der ersten Ausführungsform darstellt.
Fig. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform der Bremseinrichtung zum Stoppen
der freien Drehung der Schneide und ist eine Querschnittsansicht entlang einer
Linie V-V, gezeigt in Fig. 2, bei der ein Bremsschuh sich in einer Bremsposition
befindet.
Fig. 6 ist ein schematisches Diagramm des Steuerhebels zum Steuern sowohl
eines Motors als auch einer Bremseinrichtung.
Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend
unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen beschrieben.
Wie in Fig. 1 gezeigt, weist eine tragbare Schneidvorrichtung 2 einen
kompakten luftgekühlten Zweitakt-Verbrennungsmotor oder eine
Antriebseinrichtung 4 auf, ein Halterohr 6, das sich gerade von dem Motor 4 in
einer Vorwärtsrichtung erstreckt, eine Ausgangswelle 6a, die sich von dem Motor
4 in einer Vorwärtsrichtung erstreckt und in dem Halterohr eingesetzt ist, und
eine kreisförmige drehbare Schneide 8, die an einem vorderen Ende des
Halterohrs 6 vorgesehen ist und drehbar angetrieben wird durch den Motor 4
über die Ausgangswelle 6a und ein Kegelradgetriebe, das in einem Ganggehäuse
3 aufgenommen ist, eine Sicherheitsabdeckung, die einen Rückabschnitt der
Schneide 8 bedeckt, um zu verhindern, daß Objekte, die durch die Schneide 8
gestreut werden, einen Benutzer treffen, einen U-förmigen Griff 12, der in der
Mitte des Halterohrs 6 vorgesehen ist, und einen Steuerhebel 14 zum Steuern
der Leistung des Motors 4 über ein Drossel-Bowden-Kabel 20, in dem ein
Drahtelement 72 eingesetzt ist. Eine Bremseinrichtung 16, 16', 50 zum Stoppen
der freien Drehung der Schneide 8 ist an der Sicherheitsabdeckung 10 befestigt.
Die Bremseinrichtung 16, 16', 50 ist operativ mit dem Steuerhebel 14 über das
Brems-Drahtelement 19 verbunden, vorgesehen in dem Brems-Bowden-Kabel
oder der Sperreinrichtung 18, die sich längs des Halterohrs erstreckt. Die
Bremseinrichtung 16, 16', 50 ist verriegelt mit der Leistungssteuerung des
Motors 3.
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht einer Schneideinheit der tragbaren
Schneidvorrichtung, gezeigt in Fig. 1. Die Schneide 8 ist drehbar angetrieben
durch den Motor 4 in einer Richtung, die durch einen Pfeil A gezeigt ist, oder
einer Richtung im Uhrzeigersinn, gezeigt in der Aufsicht, die in Fig. 2
dargestellt ist. Unkraut wird beschnitten bzw. geschnitten durch einen linken
und vorderen Abschnitt einer Schneidkante der Schneide 8 bezüglich einer
langgestreckten Achse O-O des Halterohrs 6, gesehen durch den Benutzer, d. h.
einen unteren Abschnitt davon unter Bezugnahme zu der langgestreckten Achse
O-O, wie in Fig. 2 gezeigt. Wie man aus Fig. 2 verstehen kann, ist eine erste
Bremseinrichtung 16 auf der Sicherheitsabdeckung an einer Stelle befestigt, die
der Schneidkante gegenüberliegt, um für eine Schneidoperation verwendet zu
werden, d. h. einer Stelle auf einer rechten Seite davon bezüglich der
langgestreckten Achse O-O, gesehen durch den Benutzer, oder einer oberen Seite
bezüglich der langgestreckten Achse O-O, gesehen in Fig. 2. Dies verhindert
eine Verwirrung bzw. Verwicklung des geschnittenen Unkrauts in der
Bremseinrichtung.
Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform der Bremseinrichtung 16 gemäß der
vorliegenden Erfindung zum Stoppen der Rotation der Schneide 8. Sie zeigt eine
Querschnittsansicht längs einer Linie III-III, gezeigt in Fig. 2, bei der ein
Bremsschuh 30 sich in einer Bremsposition befindet. Wie in Fig. 3 dargestellt,
weist die Bremseinrichtung 16 gemäß der vorliegenden Erfindung ein
Bremsfutter 22 auf, das entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend zu einer
Schneidfläche 8a der Schneide 8 vorgesehen ist, eine vertikale Platte 26 mit einer
oberen Fläche, die nach abwärts geneigt ist von bzw. gegenüber einer im
Drehsinn verzögerten (hinteren) Seite in Richtung einer im Drehsinn
vorgerückten (führenden) Seite bezüglich der Drehrichtung der Schneide 8,
Rollen 28, 28, die auf der vertikalen Platte 26 befestigt sind. Der Bremsschuh 30
ist im wesentlichen keilförmig, wie gesehen in der Seitenansicht, die in Fig. 3
gezeigt ist. Die Bremseinrichtung 16 hat ein Gehäuse 32, welches den
Bremsschuh 30 abdeckt und an der Sicherheitsabdeckung 10 befestigt ist durch
Maschinenschrauben 38. Die Rolle 28 erleichtert die Rückkehrbewegung des
Bremsschuhs 30 aus der Bremsposition, gezeigt in Fig. 3, die angeordnet ist auf
der im Drehsinn vorgerückte Seite bezüglich der Rotation der Schneide 8, wo der
Bremsschuh 30 gegen die Schneidfläche 8a in eine entspannte bzw. freigegebene
Position gepreßt wird, die auf der verzögerten Seite bezüglich dessen angeordnet
ist, wo der Bremsschuh 30 von der Schneidfläche 8a beabstandet ist.
In der freigegebenen Position ist die vertikale Platte 26 des Bremsschuhs 30 in
Anlage bzw. anstoßend an die Innenwand-Fläche 33 oder die Stoppereinrichtung
des Gehäuses 32, positioniert auf der in Drehrichtung verzögerten bzw.
retardierten Seite davon, wie in Fig. 3 gezeigt.
Das Gehäuse 32 hat eine geneigte Führungsfläche 34, die in Eingriff steht mit
den Rollen 28 und dem Bremsschuh 30 zwischen der Bremsposition und der
freigegebenen Position führt. Die geneigte obere Fläche 24 des Bremsschuhs 30
ist gegenüberliegend zu der geneigten Führungsfläche 34 und sie erstrecken sich
parallel zueinander. Jede dieser Flächen 24, 34 bildet einen ersten
Neigungswinkel α bezüglich der Schneidfläche 8a. Die Bremseinrichtung 16 hat
eine Spannungs-Spulenfeder 36 oder Presseinrichtung, die zwischen einer oberen
Wand des Gehäuses 32 und dem Bremsschuh 30 vorgesehen ist. Die Spannungs-Spu
lenfeder 36, orientiert unter einem zweiten Neigungswinkel β ist geneigt zu
der in Drehrichtung vorgerückten Seite der Schneide 8 um einen
Verwindungspunkt 26a mit dem Bremsschuh 30 bezüglich einer Linie L, die
vertikal ist zu der geneigten oberen Fläche 24 und der geneigten Führungsfläche
34. Die Spannungs-Spulenfeder 36 preßt die Rollen 28 des Bremsschuhs 30 gegen
die geneigte Führungsfläche 34 des Gehäuses 32 und verursacht eine
ursprüngliche Bewegung des Bremsschuhs 30. Eine Preßkraft davon wird so
bestimmt, daß sie eine Reibungskraft zwischen dem Brems-Drahtelement 19 und
dem Brems-Bowdenkabel 18 überschreitet und minimal ist, um den Bremsschuh
30 gegen die Schneidefläche 8a zu pressen, um den zweiten Neigungswinkel β
klein zu halten.
Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die erste Bremseinrichtung 16 so vorgesehen, daß eine
langgestreckte Achse von ihr (auf die Linie III-III, gezeigt in Fig. 2) vertikal
orientiert ist bzgl. einer radialen Richtung der Schneide 8, um den Bremsschuh
30 zu befähigen, sich gerade von der in die Drehrichtung verzögerten bzw.
retardierten Seite in Richtung der Drehrichtung vorgerückten Seite zu bewegen,
verursacht durch die Drehung der Schneide 8.
Das Brems-Drahtelement 19 erstreckt sich zwischen dem Steuerhebel 14 und
dem Bremsschuh 30 und ist damit gebunden. Das Brems-Drahtelement 19 hat
eine Spannungs-Spurenfeder 37, die in deren Mitte angeordnet und in deren
Reihe bzw. Serie damit verbunden ist. Der Bremsschuh 30 wird dazu gebracht,
von der Bremsposition in die freigegebene Position durch eine Spannungskraft
zu wandern, die durch eine Manipulation bzw. Handhabung des Steuerhebels 14
ausgeübt wird.
Die Bremseinrichtung 16 gemäß der vorliegenden Ausführungsform arbeitet wie
folgt. Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 nach oben zieht, um die
Leistungssteuerung des Motors 4 zu starten, wird der Bremsschuh 30 durch das
Brems-Drahtelement 19 gezogen, das gesperrt ist bzw. verriegelt ist mit dem
Steuerhebel 14 und bewegt sich von der in Bremsposition gezeigten Fig. 3 in die
freigegebene Position längs der geneigten Führungsfläche 34 des Gehäuses 32.
Wenn der Steuerhebel 14 weiter gezogen wird, um die Leistung des Motors 4 zu
steuern, nachdem der Bremsschuh 3 die freigegebene Position erreicht, wo er in
Anlage ist mit der inneren Wandfläche 33 des Gehäuses 32, dehnt sich die
Spannungsfeder 37. Die Spannungsfeder 37 kann die Spannungskraft absorbieren
bzw. aufnehmen, die durch den Steuerhebel 14 ausgeübt wird, und zwar durch
Dehnen, um eine weitere Bewegung des Drahtelement 19 zu ermöglichen, den
das Drossel-Drahtelement 72 benötigt, um sich zur Steuerung der Leistung des
Motors 4 durch den Steuerhebel 14 zu erheben.
Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 freigibt, um eine Verzögerung des Motor
4 auszulösen, wird die Zentrifugalkupplung des Motors 4 außer Eingriff gestellt.
Jedoch kann die Schneide 8 danach noch weiter sich drehen. Durch Freigeben
des Steuerhebels 14 wird ferner der Bremsschuh 30 in Richtung der
Schneidfläche 8a durch die Spannungskraft bewegt, die durch die
Spannungsfeder 36 ausgeübt wird. Wenn das Bremsfutter 22 gegen die
Schneidefläche 8a gepreßt wird, bewegt sich der Bremsschuh 30, der im
wesentlichen keilförmig ist, in Richtung der im Drehsinn vorgerückten Seite
verursacht durch die Rotation der Schneide 8 und wird gezogen in ein dreieckiges
Gebiet, das zwischen der geneigten Führungsfläche 34 des Gehäuses 32 und der
Schneidefläche 8a gebildet ist und wird darin sicher gehalten. Dies bringt die
geneigte Führungsfläche 34 dazu, die geneigte obere Fläche 24 des Bremsschuhs
30 in Richtung der Schneidfläche 8a zu pressen, und die Rotation der Schneide 8
wird unmittelbar gestoppt durch die darauf bzw. dadurch aufgebrachte
Preßkraft. Die Preßkraft, die durch die geneigte Führungsfläche 24 auf den
Bremsschuh 30 gegen die Schneidfläche 8a zum Bremsen aufgebracht wird, ist
bestimmt durch den ersten geneigten Winkel α der geneigten Führungsfläche 34
des Gehäuses 32 und die geneigte obere Fläche 24 des Bremsschuhs 30. Dies
bedeutet, je kleiner der erste geneigte Winkel α ist, um desto größer wird die
Preßkraft, oder umgekehrt. Daher wird zum Stoppen der freien Drehung der
Schneide 8 in einer kürzeren Zeitdauer der erste geneigte Winkel α als kleiner
Winkel gewählt, um die Ausübung einer großen Preßkraft auf die Schneide 8 zu
verhindern. Um eine Beschädigung der Schneide 8 zu vermeiden, ist es besser,
die ersten geneigten Winkel α mit einem großen Winkel zu bilden. Unter
Berücksichtigung dieser zwei Standpunkte ist es bevorzugt, den ersten geneigten
Winkel α so zu bestimmen, daß die Schneide 8 in einer Zeitdauer von etwa einer
halben Sekunde bis einer Sekunde gestoppt werden kann, wenn die Schneide 8
mit einer Drehzahl von beispielsweise zwischen 4000 und 5000 UpM dreht.
Wenn der Steuerhebel 14 gezogen ist, wird der Bremsschuh 30 aus der in Fig. 3
gezeigten Bremsposition in die freigegebene Position durch die Spannungskraft
bewegt, die ausgeübt wird durch das Brems-Drahtelement 19. Die Funktion ist
wie oben angegeben.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung, die
eine Modifikation der ersten Ausführungsform darstellt. Diejenigen Elemente,
die sich nicht von denen, die in Fig. 3 gezeigt sind, unterscheiden, sind mit den
selben Bezugszeichen bezeichnet und deren Beschreibung wird hier ausgelassen.
Wie in Fig. 4 gezeigt, hat ein Gehäuse 32' einer zweiten Bremseinrichtung 16'
gemäß der vorliegenden Erfindung eine geneigte Führungsfläche 34', die mit den
Rollen 28 in Eingriff steht und zum Führen des Bremsschuhs 30 zwischen der
Bremsposition und der freigegebenen Position dient. Die geneigte Fläche 24 des
Bremsschuhs 30 gemäß der zweiten Ausführungsform bildet den ersten
geneigten Winkel α bzgl. der Schneidfläche 8a wie in der erster
Ausführungsform. Die geneigte Führungsfläche 34' des Gehäuses 32' bildet einen
zweiten geneigten Winkel α' bzgl. der Schneidfläche 8a, der größer ist als der
erste geneigte Winkel α des Bremsschuhs 30. Ferner hat die zweite
Bremseinrichtung 16' den Bremsschuh 30 und die Spannungsfeder 36' oder
Preßeinrichtung, die vorgesehen ist zwischen einer Innenfläche einer oberen
Wand des Gehäuses 32' und dem Bremsschuh 30. Die Spannungsfeder 36', die
ausgerichtet ist unter einem dritten Winkel β', ist geneigt in Richtung der
winkelmäßig vorgerückten Schneide 8 um den Verbindungspunkt 26a, wobei der
Bremsschuh 30 bzgl. einer Linie L' vertikal ist zu der geneigten Führungsfläche
34'. Die Spannungsfeder 36' preßt die Rollen 28 des Bremsschuhs 30 gegen die
geneigte Führungsfläche 34' des Gehäuses 32' und verursacht eine ursprüngliche
bzw. anfängliche Bewegung des Bremsschuhs 30, der gegen die Schneidfläche 8a
gepreßt wird. Daher kann der dritte geneigte Winkel β' so klein wie in der ersten
Ausführungsform bestimmt werden.
Die zweite Bremseinrichtung 16' gemäß der zweiten Ausführungsform arbeitet
wie folgt. Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 nach oben zieht, um die
Steuerung der Leistung der Motors 4 zu beginnen, wird der Bremsschuh 30
durch das Brems-Drahtelement 19 gezogen, das mit der Handhabung bzw.
Manipulation des Steuerhebels 14 verriegelt ist, wodurch er bewegt wird von der
Bremsposition, gezeigt in Fig. 4, in die freigegebene Position. Da der zweite
geneigte Winkel α' der geneigten Führungsfläche 34' größer gewählt wird als der
erste geneigte Winkel α der geneigten oberen Fläche 24, wird der Bremsschuh 30
freigegeben von der Preßkraft, die durch die geneigte Führungsfläche 34' des
Gehäuses 32' ausgeübt wird, wenn der Bremsschuh 30 leicht in Richtung der im
Drehsinn verzögerten Seite der Schneide 8 bewegt wird. Dies bedeutet, daß
durch Anwenden einer kleinen Spannungskraft auf das Brems-Drahtelement 19
der Bremsschuh 30 bewegt werden kann mit Leichtigkeit von der Bremsposition,
in der der Bremsschuh 30 gegen die Schneidfläche 8a gepreßt ist, in die
freigegebene Position, in der der Bremsschuh 30 von der Schneidfläche 8a
beabstandet ist.
Fig. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform der Bremseinrichtung zum Stoppen der
freien Drehung der Schneide 8 und diese ist eine Querschnittsansicht,
genommen längs einer Linie V-V, gezeigt in Fig. 2, bei der ein Bremsschuh sich
in einer Bremsposition befindet. In Fig. 5 sind die selben Elemente wie diejenigen
in der ersten Ausführungsform mit denselben Bezugsziffern bezeichnet und
deren Beschreibung wird hier ausgelassen. Wie in Fig. 5 gezeigt, hat eine dritte
Bremseinrichtung 50 der vorliegenden Erfindung einen Bremsschuh 56, der mit
dem Bremsfutter 22 versehen ist, das entgegen bzw. gegenüber der Schneidfläche
8a angeordnet ist, ein Gehäuse 62, welches der Bremsschuh 56 bedeckt, und
einen parallelen Verbindungsmechanismus 57, der zwischen dem Bremsschuh 56
und dem Gehäuse 62 vorgesehen ist.
Der parallele Verbindungsmechanismus 57 hat ein erstes Verbindungselement
64 und ein zweites Verbindungselement 66, die parallel zueinander angeordnet
und voneinander beabstandet sind in einer Drehrichtung der Schneide 8. Das
erste Verbindungselement 64 und das zweite Verbindungselement 66 sind mit
einem ersten Verbindungspunkt 52 und einem zweiten Verbindungspunkt 54
verbunden, welcher schwenkbar angelenkt bzw. verbunden ist mit dem
Bremsschuh 56, und einem dritten Verbindungspunkt 58 und einem vierten
Verbindungspunkt 60, die schwenkbar verbunden bzw. angelenkt sind mit dem
Gehäuse 62. Beide Verbindungselemente 64 und 66 bilden einen vorbestimmten
Winkel θ, der in Richtung der drehsinnverzögerten (hinteren) Seite der Schneide
8 geneigt ist um den dritten und vierten Verbindungspunkt 58 bzw. 60 bzgl.
einer Linie L'', die vertikal ist zu der Schneidfläche 8a, wenn der Bremsschuh 56
sich in der Bremsposition befindet, wie in Fig. 5 gezeigt. Das Brems-Draht
element 19, das sich zu dem zweiten Verbindungselement 66 zu dem
Steuerhebel 14 erstreckt, ist verbunden mit dem zweiten Verbindungselement
66, das auf der im Drehsinn verzögerten Seite der Schneide 8 angeordnet ist. Das
Brems-Drahtelement 19 erstreckt sich zu dem Steuerhebel 14 und hat eine
Spannungsfeder 37, die in deren Mitte angeordnet und in Serie bzw. Reihe damit
verbunden ist. Eine Kompressions-Spulenfeder 68 ist um das Brems-Draht
element 19 herum vorgesehen. Die Kompressionsfeder 68 drückt das
zweite Verbindungselement 66 in Richtung der in Drehrichtung vorgerückten
(führenden) Seite, um den Bremsschuh 56 zu veranlassen, gegen die
Schneidfläche 8a gedrückt zu werden. Eine Federkraft der Kompressionsfeder 68
ist auf das minimal genötigte Maß eingestellt, um eine anfängliche Bewegung des
Bremsschuhs 56 in Richtung der Bremsposition zu veranlassen.
Die dritte Bremseinrichtung 50 gemäß der dritten Ausführungsform arbeitet wie
folgt. Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 nach oben zieht, um die
Leistungssteuerung des Motors 4 zu starten, wird das zweite
Verbindungselement 66 durch das Brems-Drahtelement 19 gezogen, verriegelt
mit dem Steuerhebel 14, und zwar gegen die Preßkraft, die durch die
Kompressionsfeder 68 ausgeübt wird. Dies veranlaßt das zweite
Verbindungselement 66, zu schwingen, wodurch der Bremsschuh 56 von der
Bremsposition, die in Fig. 5 gezeigt ist, in die freigegebene Position bewegt wird.
Es ist zu beachten, daß die freigegebene Position eine Position ist, in der der
Bremsschuh 56 in Anlage ist mit einer inneren Wandfläche 63 des Gehäuses 62
auf der in Drehrichtung verzögerten Seite.
Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 freigibt, um den Motor 4 zu verzögern,
wird das zweite Verbindungselement 66 durch die Kompressionsfeder 68
gedrückt, um es zu veranlassen, so zu schwenken bzw. zu schwingen, daß der
Bremsschuh 56 in Richtung der Bremsposition bewegt wird. Wenn das
Bremsfutter 22 einen Kontakt macht mit der Schneidfläche 8a, wird der
Bremsschuh 56 in Richtung der in Drehrichtung vorgerückten Seite bewegt,
durch Reibung zwischen der Schneidfläche 8a und dem Bremsfutter 22, wodurch
der Bremsschuh 56 gegen die Schneidfläche 8a durch das erste
Verbindungselement 64 und das zweite Verbindungselement 66 gedrückt wird.
Dies verursacht einen schnellen Stop der freien Drehung der Schneide 8. Die
Preßkraft wird bestimmt durch eine Größe eines vorbestimmten Winkels θ,
gebildet durch das erste Verbindungselement 64 und das zweite
Verbindungselement 66 bzgl. der Schneidfläche 8a. Je größer der Winkel θ ist,
desto stärker ist der Bremsschuh 56 gegen die Schneidfläche 8a durch die
Verbindungselemente 64, 66 gepreßt. Eine starke Bremskraft wird dadurch
aufgebracht, um die freie Drehung der Schneide 8 zu stoppen. Auf der anderen
Seite ist die Bremskraft umso schwächer, je kleiner der Winkel θ ist. Der Wert
des Winkels θ kann so hoch bestimmt werden, daß die freie Drehung der
Schneide 8 innerhalb einer gewünschten Zeitdauer gestoppt werden kann und in
Anbetracht dessen, wie stark die Preßkraft ist, wie in der ersten und zweiten
Ausführungsform.
Wenn der Steuerhebel 14 erneut nach oben gezogen wird, um die Leistung des
Motors 4 zu steuern, wird der Bremsschuh 46 von der Bremsposition, die in Fig.
5 gezeigt ist, in die freigegebene Position bewegt, und zwar durch die
Spannungskraft, die durch das Brems-Drahtelement 14 aufgebracht wird. Deren
Funktion ist wie oben angegeben.
Fig. 6 ist eine schematisches Diagramm des Steuerhebels 14 zum Steuern sowohl
des Motors 4 als auch der Bremseinrichtung 16, 16' oder 50. Um die
Bremswirkung, die auf die Schneide 8 durch den Bremsschuh 30 oder 56 wirkt,
durch den einzelnen Steuerhebel 14 freizugeben, ist es ausreichend, den
Bremsschuh 30 oder 56 über einen kleinen Abstand zu bewegen, beispielsweise
etwa 0,5 mm. Dies bedeutet, daß die Bremswirkung freigegeben werden kann
durch Bewegen des Bremsschuhs 30 oder 56 nur einige wenige Millimeter durch
das Brems-Drahtelement 19. Auf der anderen Seite, muß zur Steuerung der
Leistung des Motors 4 durch das Drossel-Drahtelement 72, verbunden mit dem
Steuerhebel 14, der Draht über einen größeren Abstand bewegt werden, im
Vergleich zu dem des Brems-Drahtelementes 19. Daher hat der Steuerhebel 14
einen ersten Aufnahmerollenabschnitt 70 mit einem ersten Rotationsradius r
und einen zweiten Aufnahmerollenabschnitt 74, der eine gemeinsame Drehmitte
mit dem ersten Aufnahmerollenabschnitt 70 hat und einen Radius R hat, der
größer ist als der Radius r des ersten Aufnahmerollenabschnitts 70. Das
Drosseldrahtelement 72 ist verbunden mit dem zweiten
Aufnahmerollenabschnitt 74 an dessen einem Ende. Da der erste
Aufnahmeabschnitt 70 und der zweite Aufnahmerollenabschnitt 74
unterschiedliche Radii r und R haben, bewegen sich das Drahtelement 19 und
das Drossel-Drahtelement 72 in unterschiedlichen Abständen voneinander, wenn
der Steuerhebel 14 nach oben gezogen wird. Die Hubabsorption-Spannungsfeder
37 kann die Spannungskraft absorbieren, die durch den Steuerhebel 14 ausgeübt
wird durch Dehnung, um eine zusätzliche Bewegung des Drossel-Drahtelementes
72 zu ermöglichen.
Gemäß der ersten bis dritten Ausführungsform wird eine Bremseinrichtung 16,
16', 50 angegeben, die einen einfachen Aufbau hat und kostengünstig ist, da sie
aufgebaut ist mit Teilen, die leicht hergestellt und zusammengesetzt werden
können.
Da ferner gemäß der ersten und zweiten Ausführungsform die Bremseinrichtung
16, 16' mit Rollen 28 versehen ist, welche mit der geneigten Führungsfläche 34
eingreifen, erleichtert dies die Bewegung des Bremsschuhs 30 von der
Bremsposition in die freigegebene Position längs der geneigten Führungsfläche
34. Daher kann der Benutzer die Bremseinrichtung 16, 16' mit Leichtigkeit
freigeben durch Anwenden einer relativ schwachen Kraft. Ferner sind gemäß der
ersten und zweiten Ausführungsform die Winkel β, β' der Spannungsfeder 36,
36' so gewählt, daß sie die minimal benötigte Stärke haben, um eine
ursprüngliche Bewegung des Bremsschuhs 30 in Richtung der Bremsposition
durch die Federkraft zu verursachen, die durch die Spannungsfeder 36, 36'
ausgeübt werden. Dies ermöglicht es, die Winkel β, β' klein zu machen, wobei der
Benutzer die Bremseinrichtung 16, 16' leicht freigeben kann durch Anwenden
einer relativ schwachen Kraft.
Gemäß der ersten Ausführungsform kann die freie Drehung der Schneide 8 in
einer gewissen Zeitdauer gestoppt werden durch Einstellen des Wertes des ersten
Winkels α der geneigten Führungsfläche 34 und der geneigten oberen Fläche 24
des Bremsschuhs 30, um die Preßkraft zu ändern, die ausgeübt wird durch die
geneigte Führungsfläche 34 und die geneigte obere Fläche 24 auf den
Bremsschuh 30 gegen die Schneidfläche 8a.
Da ferner gemäß der zweiten Ausführungsform der zweite Winkel α' der
geneigten Führungsfläche 34' so gewählt ist, daß er größer ist als der erste
Winkel α der geneigten oberen Fläche 24, kann der Bremsschuh 30 freigegeben
werden von der Preßkraft, die ausgeübt wird durch die geneigte Führungsfläche
34' durch Bewegen des Bremsschuhs 30 leicht in Richtung der in Drehrichtung
retardierten bzw. verzögerten Seite der Schneide 8. Daher kann der Benutzer die
Bremswirkung lösen durch die Bremseinrichtung 16', die auf die Schneide 8
wirkt, und zwar einfach durch ziehen des Steuerhebels 14 mit einer relativ
schwachen Kraft.
Ferner ist gemäß der dritten Ausführungsform die Federkraft der
Kompressionsfeder 68 so gewählt, daß sie das minimal benötigte Maß hat, um die
ursprüngliche Bewegung des Bremsschuhs 56 in Richtung der Bremsposition zu
verursachen. Daher kann der Benutzer die Bremswirkung durch die
Bremseinrichtung 50 freigeben, die auf die Schneide 8 wirkt, und zwar mit
Leichtigkeit durch eine relativ schwache Kraft durch Ziehen des Steuerhebels 14.
Durch Einstellen des vorbestimmten Winkels θ der Verbindungselemente 64 und
66 kann ferner nach der dritten Ausführungsform die Preßkraft, ausgeübt auf
die Schneidfläche 8a verändert werden, wodurch die Zeitdauer, die erforderlich
ist zum Stop der Schneide 8, verändert werden kann.
Da ferner gemäß der ersten bis dritten Ausführungsform der Steuerhebel 14
versehen ist mit dem ersten Aufnahmerollenabschnitt 70 mit dem ersten Radius
r der Drehung und dem zweiten Aufnahmerollenabschnitt 74 mit Radius R der
Drehung größer als der des ersten Aufnahmerollenabschnitts 70 ermöglicht dies,
die Betätigung der Bremseinrichtung 16, 16', 50 zur Steuerung der Leistung des
Motors 4 durch denselben Steuerhebel 14, obwohl sie einen unterschiedlichen
Bewegungsabstand der Drähte 19, 72 erfordern. Ferner kann die Hubabsorp
tion-Spannungsfeder 37, verbunden mit dem Brems-Drahtelement 17, angeordnet in
dessen bzw. in deren Mitte und verbunden in Serie damit, eine weitere
Drahtbewegung ermöglichen, die verursacht wird durch die weitere Drehung des
Steuerhebels 14.
Diese vorliegende Erfindung ist somit gezeigt und beschrieben worden unter
Bezugnahme auf die anderen Ausführungsformen. Es ist jedoch zu beachten, daß
die vorliegende Erfindung in keiner Weise auf die Details der beschriebenen
Anordnungen beschränkt ist, sondern daß Veränderungen und Modifikationen
vorgenommen werden können ohne vom Umfang der angehängten Ansprüche
abzuweichen.
Beispielsweise müssen die Spannungsfeder 36, 36' in der ersten und zweiten
Ausführungsform nicht notwendigerweise Spannungsfedern und
Kompressionsfedern sein, welche den Bremsschuh 30 direkt gegen die
Schneidfläche 8a pressen. Ferner muß die Kompressionsfeder 68 gemäß der
dritten Ausführungsform nicht notwendigerweise eine Kompressionsfeder sein,
und eine Spannungsfeder, die so orientiert ist, daß sie den Bremsschuh 56 gegen
die Schneidfläche 8a preßt, kann eingesetzt werden.
Ferner ist in der ersten bis dritten Ausführungsform die Bremseinrichtung 16,
16', 50 so auf der Sicherheitsabdeckung 10 auf der Seite, die dem
Schneidkantenabschnitt zur Verwendung bei der Schneidoperation
gegenüberliegt, befestigt. Sie können jedoch an einer beliebigen Stelle der
Sicherheitsabdeckung 10 angeordnet sein, solange die langgestreckte Achse III-III
davon in einer vertikalen Richtung bezüglich des Radius der Schneide 8
orientiert bzw. ausgerichtet ist.
In den oben beschriebenen Ausführungsformen sind die Bremseinrichtungen
eingesetzt zur Verwendung in dem beschriebenen tragbaren Schneidgerät.
Jedoch kann die Bremseinrichtung auf jedem Typ von Schneidvorrichtungen
zusätzlich zu tragbaren Schneidgeräten befestigt werden.
Claims (3)
1. Tragbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut, aufweisend:
eine Schneide;
eine Antriebseinrichtung zum drehenden Antrieb der Schneide;
einen Steuerhebel zum Steuern der Leistung der Antriebseinrichtung;
eine Bremseinrichtung zum Stoppen der Drehung der Schneide; und
eine Sperreinrichtung, die operativ mit dem Steuerhebel und der Bremseinrichtung verbunden ist;
wobei die Bremseinrichtung einen keilförmigen Bremsschuh aufweist, der verbunden ist mit der Sperreinrichtung und eine geneigte obere Fläche hat, die abwärts geneigt ist von einer in Drehrichtung retardierten Seite in Richtung einer in Drehrichtung vorgerückten Seite der Schneide, ein Gehäuse, welches den Bremsschuh einfaßt und eine geneigte Führungsfläche hat, die gegenüberliegend zu der geneigten oberen Fläche des Bremsschuhs angeordnet ist, und eine Preßeinrichtung, die zwischen dem Bremsschuh und dem Gehäuse vorgesehen ist und dazu dient, eine anlängliche Bewegung des Bremsschuhs in Richtung einer Schneidfläche der Schneide zu veranlassen; und
wobei die geneigte Führungsfläche den Bremsschuh von einer Bremsposition in eine freigegebene Position führt, in der der Bremsschuh von der Schneidfläche in Richtung der in Drehrichtung retardierten Seite der Schneide beabstandet ist, indem er gezogen wird durch die Sperreinrichtung gegen eine Preßkraft, die durch die Preßeinrichtung aufgebracht wird.
eine Schneide;
eine Antriebseinrichtung zum drehenden Antrieb der Schneide;
einen Steuerhebel zum Steuern der Leistung der Antriebseinrichtung;
eine Bremseinrichtung zum Stoppen der Drehung der Schneide; und
eine Sperreinrichtung, die operativ mit dem Steuerhebel und der Bremseinrichtung verbunden ist;
wobei die Bremseinrichtung einen keilförmigen Bremsschuh aufweist, der verbunden ist mit der Sperreinrichtung und eine geneigte obere Fläche hat, die abwärts geneigt ist von einer in Drehrichtung retardierten Seite in Richtung einer in Drehrichtung vorgerückten Seite der Schneide, ein Gehäuse, welches den Bremsschuh einfaßt und eine geneigte Führungsfläche hat, die gegenüberliegend zu der geneigten oberen Fläche des Bremsschuhs angeordnet ist, und eine Preßeinrichtung, die zwischen dem Bremsschuh und dem Gehäuse vorgesehen ist und dazu dient, eine anlängliche Bewegung des Bremsschuhs in Richtung einer Schneidfläche der Schneide zu veranlassen; und
wobei die geneigte Führungsfläche den Bremsschuh von einer Bremsposition in eine freigegebene Position führt, in der der Bremsschuh von der Schneidfläche in Richtung der in Drehrichtung retardierten Seite der Schneide beabstandet ist, indem er gezogen wird durch die Sperreinrichtung gegen eine Preßkraft, die durch die Preßeinrichtung aufgebracht wird.
2. Tragbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut, aufweisend:
eine Schneide;
eine Antriebseinrichtung zum drehenden Antrieb der Schneide;
einen Steuerhebel zum Steuern der Leistung der Antriebseinrichtung;
eine Bremseinrichtung zum Stoppen der Drehung der Schneide; und
eine Sperreinrichtung, die operativ mit dem Steuerhebel und der Bremseinrichtung verbunden ist;
wobei die Bremseinrichtung einen Bremsschuh aufweist, ein Gehäuse zum Abdecken des Bremsschuhs, einen parallelen Verbindungsmechanismus, der mit dem Bremsschuh und dem Gehäuse verbunden ist und ein Paar von Verbindungselementen hat, die voneinander in einer Drehrichtung der Schneide beabstandet sind, und eine Preßeinrichtung zum Veranlassen einer anfänglichen Bewegung des Bremsschuhs, der gegen eine Schneidfläche der Schneide an einer Bremsposition gepreßt wird; und
wobei jedes der Verbindungselemente mit dem Gehäuse an einem Schwenkpunkt verbunden ist und eine Länge hat, die sich von dem Schwenkpunkt in Richtung einer in Drehrichtung retardierten Richtung der Schneide neigt, wobei der Bremsschuh von der Bremsposition in eine freigegebene Position bewegt wird, in der der Bremsschuh von der Schneidfläche entfernt ist, und zwar indem er bewegt wird in Richtung der im Drehsinn retardierten Seite der Schneide durch die Sperreinrichtung gegen eine Preßkraft, die durch die Preßeinrichtung aufgebracht wird, um die Verbindungselemente zu veranlassen, um die Verbindungspunkte zu schwenken.
eine Schneide;
eine Antriebseinrichtung zum drehenden Antrieb der Schneide;
einen Steuerhebel zum Steuern der Leistung der Antriebseinrichtung;
eine Bremseinrichtung zum Stoppen der Drehung der Schneide; und
eine Sperreinrichtung, die operativ mit dem Steuerhebel und der Bremseinrichtung verbunden ist;
wobei die Bremseinrichtung einen Bremsschuh aufweist, ein Gehäuse zum Abdecken des Bremsschuhs, einen parallelen Verbindungsmechanismus, der mit dem Bremsschuh und dem Gehäuse verbunden ist und ein Paar von Verbindungselementen hat, die voneinander in einer Drehrichtung der Schneide beabstandet sind, und eine Preßeinrichtung zum Veranlassen einer anfänglichen Bewegung des Bremsschuhs, der gegen eine Schneidfläche der Schneide an einer Bremsposition gepreßt wird; und
wobei jedes der Verbindungselemente mit dem Gehäuse an einem Schwenkpunkt verbunden ist und eine Länge hat, die sich von dem Schwenkpunkt in Richtung einer in Drehrichtung retardierten Richtung der Schneide neigt, wobei der Bremsschuh von der Bremsposition in eine freigegebene Position bewegt wird, in der der Bremsschuh von der Schneidfläche entfernt ist, und zwar indem er bewegt wird in Richtung der im Drehsinn retardierten Seite der Schneide durch die Sperreinrichtung gegen eine Preßkraft, die durch die Preßeinrichtung aufgebracht wird, um die Verbindungselemente zu veranlassen, um die Verbindungspunkte zu schwenken.
3. Tragbare Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Bremseinrichtung eine
Stoppereinrichtung hat, um eine weitere Bewegung des Bremsschuhs von der
Bremsposition in die in Drehrichtung retardierte Seite der Schneide zu
begrenzen, und ferner ein elastisches Element aufweist, das mit der
Sperreinrichtung in Serie geschaltet ist.
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