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DE19614212B4 - Kettensägenbremsvorrichtung - Google Patents

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DE19614212B4
DE19614212B4 DE1996114212 DE19614212A DE19614212B4 DE 19614212 B4 DE19614212 B4 DE 19614212B4 DE 1996114212 DE1996114212 DE 1996114212 DE 19614212 A DE19614212 A DE 19614212A DE 19614212 B4 DE19614212 B4 DE 19614212B4
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brake band
brake
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Kazuya Anjo Nakamura
Makoto Anjo Mizutani
Masaki Anjo Kondo
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Makita Corp
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Makita Corp
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B17/00Chain saws; Equipment therefor
    • B27B17/08Drives or gearings; Devices for swivelling or tilting the chain saw
    • B27B17/083Devices for arresting movement of the saw chain

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Braking Arrangements (AREA)

Abstract

Kettensägevorrichtung mit
einer Sägekette (C), die um eine nach vorne aus einem Gehäuse ragende Führungsstange (G) gewickelt ist,
einem Antriebsmittel zum Antreiben eines Antriebskettenrads (S), um das die Sägekette (C) gewickelt ist,
einem Auslöseelement (15) zum Betätigen des Antriebsmittels,
einem Bremsband (23), das um eine an dem Antriebskettenrad (S) befestigte Bremstrommel (21) gewickelt ist und
einem Handschutz (17), der mit einem Ende (23a) des Bremsbandes (23) derart verbunden ist, daß durch Betätigen des Handschutzes (17) das eine Ende (23a) des Bremsbandes (23) angezogen wird und somit das Bremsband (23) um die Bremstrommel festgezogen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
das andere Ende (23b) des Bremsbandes (23) an einem beweglichen Element (41, 51) befestigt ist, das mit dem Auslöseelement (15) derart zusammenwirkt, daß das andere Ende (23b) angezogen und somit das Bremsband (23) festgezogen wird, wenn das Auslöseelement (15) ausgeschaltet wird, und andernfalls freigegeben wird.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Kettensägevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und insbesondere auf eine Bremsvorrichtung zur Verwendung in der Kettensägevorrichtung, die unverzüglich die Drehung einer Sägekette anhält.
  • Bei einer herkömmlichen Kettensäge ist ein Handschutz zum Schutz der Hände des Bedieners an der Vorderseite eines Griffes vorgesehen. Zusätzlich ist ein Bremsband um eine Bremstrommel gewikkelt, die auch als eine Zentrifugalkupplungstrommel dient, um den Betrieb einer Sägekette zu stoppen. Durch Betätigen des Handschutzes und durch Ziehen an einem Ende des Bremsbandes, zieht sich das Bremsband um die Bremstrommel fest, wodurch die Sägekette gestoppt wird.
  • Selbst wenn bei einer derartigen Kettensäge ein Schalter zur Zufuhr von Energie zu einem Motor abgeschaltet wird, dreht sich aufgrund der Trägheitsdrehung des Motors die Sägekette noch einige Sekunden lang. Wenn die sich drehende Kette den Boden berührt oder dagegen stößt, wird sie möglicherweise beschädigt, wodurch das Ersetzen der Kette selbst notwendig wird. Weiterhin kann der Bediener nicht zu nachfolgenden Schritten seiner Arbeit übergehen, solange bis die Kette vollständig gestoppt ist. Dadurch wird der Arbeitswirkungsgrad verschlechtert.
  • Aus der DE 43 30 850 A1 ist eine gattungsgemäße Kettensägevorrichtung bekannt, bei der eine Sägekette um ein nach vorne aus dem Gehäuse vorstehendes Schwert läuft. Die Sägekette wird durch ein getriebenes Antriebskettenrad in Drehung versetzt, das mit einer Bremstrommel drehfest verbunden ist. Ein um die Bremstrommel geschlungenes Bremsband ist an seinem einen Ende mit einem Handschutz gekoppelt, so daß beim Betätigen des Handschutzes das Bremsband um die Bremstrommel festgezogen wird. Ein Auslöseelement zum Betätigen eines Antriebsmittels wirkt auf einen Brems schuh, der in AUS-Position des Auslöseelements mit der Innenseite der Bremstrommel in Eingriff kommt.
  • Eine weitere Kettensägevorrichtung ist aus der DE 36 39 650 A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung wirkt sowohl der Handschutz als auch das Auslöseelement auf ein und dasselbe Ende des Bremsbandes, um dieses um eine Bremstrommel festzuziehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kettensägevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 so weiter zu bilden, daß die Drehung einer Sägekette möglichst schnell gestoppt werden kann, wenn ein Auslöseelement freigegeben wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Kettensägevorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Patentansprüchen definiert.
  • Erfindungsgemäß ist das nicht mit dem Handschutz verbundene Ende des Bremsbandes an einem beweglichen Element befestigt. Das bewegliche Element ist so gestaltet, daß es mit dem Auslöseelement zusammenwirkt, so daß das Bremsband um die Bremstrommel festgezogen wird, wenn das Auslöseelement in der AUS-Position ist, und daß das Bremsband freigegeben oder gelockert wird, wenn das Auslöseelement in der AN-Position ist.
  • Während das Auslöseelement in der AUS-Position ist, zieht das bewegliche Element das Bremsband so, daß das Bremsband um die Bremstrommel festgezogen wird, wodurch die Drehung der Sägekette angehalten wird. Wenn das Auslöseelement angeschaltet wird, wird das bewegliche Element so betätigt, daß das Bremsband gelockert wird, wodurch die Bremstrommel freigegeben wird und die Sägekette sich drehen kann.
  • Wenn die Kettensägevorrichtung elektrisch betrieben wird, ist als die Antriebsvorrichtung ein Elektromotor in dem Gehäuse vorgesehen, um eine Drehantriebskraft auf das Antriebskettenrad aufzubringen. Das Auslöseelement ist so gestaltet, daß der An triebsschalter des Elektromotors an- oder abgeschaltet wird, so daß dem Elektromotor Strom zugeführt wird, wenn das Auslöseelement in seiner AN-Position ist, und die Stromzufuhr unterbrochen ist, wenn es in seiner AUS-Position ist.
  • Wenn die Kettensägevorrichtung motorbetrieben ist, ist als die Antriebsvorrichtung ein Motor in dem Gehäuse vorgesehen, um eine Drehantriebskraft auf das Antriebskettenrad aufzubringen. Das Auslöseelement ist so gestaltet, daß ein Kraftstoffventil an- oder abgeschaltet wird, so daß die Drehzahl des Motors erhöht wird, wenn das Auslöseelement in seiner AN-Position ist, und daß die Drehzahl des Motors absinkt, wenn es in seiner AUS-Position ist. Wahlweise kann das Auslöseelement so gestaltet sein, daß eine Kupplung an- oder abgeschaltet wird, so daß die Kupplung angeschaltet ist, um die Motorantriebskraft auf das Antriebskettenrad zu übertragen, wenn das Auslöseelement in seiner AN-Position ist, und daß die Kupplung abgeschaltet ist, wenn das Auslöseelement in seiner AUS-Position ist.
  • Das bewegliche Element kann ein Draht sein, mit dem das Bremsband festgezogen wird. Das Bremsband, das für gewöhnlich aus Stahl oder einem anderen elastischen Material hergestellt ist, kann einfach festgezogen oder gelockert werden, indem das Bremsband lediglich gezogen oder freigegeben wird.
  • Um zuverlässiger zu sein, kann das bewegliche Element ein hin- und herbewegbares Stangenelement sein. Wenn das Auslöseelement in seine AN-Position gebracht ist, wird das Bremsband in seine Freigabeposition durch das Stangenelement zurückgeschoben. Folglich kann die Freigabe der Bremsvorrichtung sicher sein.
  • Insbesondere ist ein Vorspannelement an dem Stangenelement angebracht, so daß das Bremsband angezogen wird und um die Bremstrommel festgezogen wird. Zusätzlich wird ein Schalter angeschaltet, indem das Auslöseelement gegriffen oder angeschaltet wird. Ein Verbindungselement kann zwischen dem Auslöseelement und dem Stangenelement angeordnet sein. Das Stangenelement wird durch das Verbindungselement gegen die Vorspannkraft des Vorspannelements geschoben, wenn das Auslöseelement gegriffen wird.
  • Wenn das Auslöseelement gegriffen wird oder angeschaltet wird, wird das Stangenelement durch das Verbindungselement gegen die Kraft des Vorspannelements nach vorne geschoben. Daher wird das Bremsband gelöst und die Kette kann sich drehen. Wenn andererseits das Auslöseelement freigegeben wird, wird auch das Verbindungselement freigegeben. Durch die Kraft des Vorspannelements wird das Stangenelement in die Richtung gezogen, in der das Bremsband festgezogen wird. Folglich zieht sich nahezu zur gleichen Zeit, zu der das Auslöseelement freigegeben wird, das Bremsband um die Bremstrommel fest, wodurch die Kette unverzüglich gestoppt wird.
  • Wenn das Auslöseelement der Kettensägenvorrichtung verschwenkbar ist, befindet sich ein gelagertes Ende des Auslöseelements auf der von dem Stangenelement entfernten Seite. Wenn das Auslöseelement gegriffen oder angeschaltet wird, kann das Verbindungselement, das mit dem freien Ende des Auslöseelements und dem hinteren Ende des Stangenelements in Eingriff ist, in Richtung der Seite des Stangenelements bewegt werden. Bei einem derartigen Aufbau kann sowohl das Auslöseelement als auch das Verbindungselement hinreichend weit bewegt werden, so daß das Stangenelement gegen die Vorspannkraft geschoben werden kann, um das Bremsband sicher zu lösen. Da ein Mechanismus zum sicheren Lösen des Bremsbands verwirklicht ist, kann ein Vorspannelement verwendet werden, das eine starke Kraft aufbringt. Wenn das Auslöseelement freigegeben wird oder abgeschaltet wird, kann das Stangenelement unverzüglich betätigt werden und eine Bremskraft kann schnell aufgebracht werden.
  • Bei der Kettensägevorrichtung kann das Stangenelement aus einer gebogenen Stange hergestellt sein, die sich entlang der Nachbarschaft einer Seitenwand in einem Kettensägengehäuse erstreckt. Ein derartiges Stangenelement kann die Notwendigkeit für einen großen Bauraum erübrigen.
  • Wenn wie zuvor erwähnt bei der Erfindung das Auslöseelement ausgeschaltet oder freigegeben wird, kann die Drehung der Sägekette unverzüglich angehalten werden. Die Sägekette wird daran gehin dert, beschädigt zu werden oder irgendein Material beim Arbeiten unbeabsichtigt zu beschädigen. Der Fluß der Arbeitsschritte schreitet wirkungsvoll voran, ohne unterbrochen zu werden.
  • Bei der Erfindung wird die durch den Handschutz betätigte Bremsvorrichtung auch durch das Auslöseelement betätigt. Wenn das Auslöseelement in die AUS-Position gebracht ist, wird das mit dem Auslöseelement über das bewegliche Element zusammenwirkende Ende des Bremsbandes angezogen und die Bremsvorrichtung wird betätigt. Wenn der Handschutz betätigt wird, wird das Bremsband in der Richtung angezogen, die zu der Richtung entgegengesetzt ist, in der das Auslöseelement über das bewegliche Element das Bremsband festzieht. Die Stelle des Bremsbandes zur Aufnahme der Bremskraft, die durch die Betätigung des Handschutzes aufgebracht wird, ist versetzt zu der Stelle zur Aufnahme der Bremskraft, die von dem Auslöseelement bewirkt wird, so daß kein übermäßiger Verschleiß an nur einer Stelle auftritt.
  • Das Ende des Bremsbandes, das sich von dem Ende unterscheidet, das mit dem Handschutz verbunden ist, ist an dem beweglichen Element befestigt. Durch bloßes Betätigen des beweglichen Elements im Zusammenwirken mit dem Auslöseelement kann die normale Bremsvorrichtung betätigt werden. Keine große Abwandlung des herkömmlichen Aufbaus ist erforderlich oder kein komplizierter Aufbau ist erforderlich.
  • Die Erfindung wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine teilweise aufgebrochene Vorderansicht einer Kettensäge ist, die die Erfindung verkörpert;
  • 2 eine Draufsicht auf die Kettensäge des Ausführungsbeispiels ist; und
  • 3 eine vergrößerte Ansicht der Bremsvorrichtung zur Verwendung in der Kettensäge des Ausführungsbeispiels ist.
  • Wie in 1 gezeigt ist, ist bei einer elektrisch betriebenen Kettensäge 10 eines Ausführungsbeispiels eine Kette C um eine Führungsstange G gewickelt, die sich von einem (nicht gezeigten) Gehäuse erstreckt, und ist durch einen (nicht gezeigten) Elektromotor angetrieben, der in dem Gehäuse eingebaut ist. Die elektrobetriebene Kettensäge 10 wird von Hand mit Hilfe vorderer und hinterer Handhaben 11, 13 gehalten. Der Griff der hinteren Handhabe 13 ist mit einem beweglichen Auslösehebel 15 versehen. Ein Handschutz 17 ist an der Vorderseite der vorderen Handhabe 11 angeordnet, wobei darin eine Bremsvorrichtung 20 eingebaut ist, die betätigt wird, indem der Handschutz 17 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Der Auslösehebel 15 ist normalerweise durch eine Feder, die in sich einen Schalter eingebaut hat, in einer Richtung im Uhrzeigersinn gesehen in 1 vorgespannt und in Kontakt mit einem Druckknopf 19a eines Energieschalters 19 für einen Elektromotor gebracht.
  • Wie in 3 gezeigt ist, ist die Bremsvorrichtung 20, die in Zusammenwirkung mit dem Handschutz 17 angewendet wird, aus einem Stahlbremsband 23 gebildet, das um eine Bremstrommel 21 gewickelt ist. Die Bremstrommel 21 dient auch als Zentrifugalkupplungstrommel und ist fest an einem Kettenrad S angebracht. Die Bremsvorrichtung 20 ist auch mit einer Verbindung 25 versehen, um ein vorderes Ende 23a des Bremsbands 23 mit dem Handschutz 17 zu verbinden. Die Verbindung 25 ist aus einer Verbindungsplatte 31 am vorderen Ende gebildet, die zwischen Eingriffabschnitte 17a, 17b des Handschutzes 17 gesetzt ist. Die Verbindungsplatte 31 am vorderen Ende ist mit einer mittleren Verbindungsplatte 33 durch eine hintere Backe 32 verbunden. Die mittlere Verbindungsplatte 33 ist weiter mit einer Verbindungsplatte 35 am hinteren Ende verbunden, die nach vorne durch eine Ringfeder 34 vorgespannt ist.
  • Wenn der Handschutz 17 in seiner anfänglichen Position ist, wie durch eine durchgezogene Linie in 3 gezeigt ist, sind die Verbindungsplatten 31, 33 und 35 ausgerichtet, wodurch sie gegen die Ringfeder 34 stoßen, das Bremsband 23 lösen und es ermöglichen, daß sich die Bremstrommel 21 dreht. Wenn der Handschutz 17 im Uhrzeigersinn, wie durch einen Pfeil 16 in 3 gezeigt ist, gedreht wird, sinkt der Vorsprung 17a des Handschutzes 17 unter die Verbindungsplatte 31 am vorderen Ende, wie durch die Zwei-Punkt-Strich-Linie in der Figur gezeigt ist. Folglich tritt die mittlere Verbindungsplatte 33 von der hinteren Backe 32 außer Eingriff und wird gedreht, wodurch die Verbindungsplatte 35 am hinteren Ende nach vorne gezogen wird. Die Ringfeder 34 wird dadurch sofort gestreckt, wodurch das Bremsband 23 schnell angezogen wird. Die Bremstrommel 21 wird dazu gezwungen, anzuhalten und die Kette C wird ebenfalls angehalten.
  • Wie in den 1, 2 und 3 gezeigt ist, ist ein hinteres Ende 23b des Bremsbandes 2 fest mit einer gebogenen Stange 41 verhackt, so daß eine normale Bremsvorrichtung 40 mit dem Energieschalter 19 gebildet ist. Die gebogene Stange 41 ist hin- und herbewegbar in einem Körpergehäuse 10a gelagert. Das hintere Ende der gebogenen Stange 41 ist an dem hinteren Ende der Ringfeder über eine Unterlegscheibe 45 und eine Doppelmutter 46 befestigt. Das vordere Ende der Ringfeder 43 ist an einem Teil des Körpergehäuses 10a befestigt. Die gebogene Stange 41 wird dadurch nach hinten durch die Ringfeder 43 vorgespannt.
  • Das hintere Ende der gebogenen Stange 41 ist in Eingriff mit einem sich nach oben erstreckenden Hebel 51a eines beweglichen Elements 51, das um einen Drehmittelpunkt 52 drehbar ist. Das bewegliche Element 51 ist mit dem vorderen Ende des Auslösehebels 15 durch seinen hinteren Hebel 51b in Eingriff, der sich senkrecht zu dem sich nach oben erstreckenden Hebel 51a erstreckt. Der Auslösehebel 15 ist drehbar auf einem Lager 15a gelagert und ein vorderes Ende 15b, das von dem Lager 15a entfernt ist, wird durch An- oder Abschalten des Energieschalters 19 bewegt.
  • Wenn im Betrieb der Energieschalter 19 abgeschaltet wird, wie durch die durchgezogene Linie gezeigt ist, bewegt sich das bewegliche Element 51 der Bremsvorrichtung 40 in einer Richtung im Gegenuhrzeigersinn, gesehen in der Figur, mittels der Kraft der Ringfeder 43, wodurch die gebogene Stange 41 nach hinten gezogen wird. Daher wird das Bremsband 23 gezogen oder festgezogen, wodurch eine Bremskraft auf die Bremstrommel 21 aufgebracht wird.
  • Wenn der Auslösehebel 15 gegriffen wird und der Energieschalter 19 angeschaltet wird, wie durch die Zwei-Punkt-Linie in 3 gezeigt ist, wird das bewegliche Element 51 in einer Richtung im Uhrzeigersinn gestoßen, gesehen in der Figur. Das hintere Ende der gebogenen Stange 41 wird dadurch nach vorne gestoßen. Die Kompression der Ringfeder 43 ermöglicht es der gebogenen Stange 41, nach vorne zu gleiten. Entsprechend lockert sich das Bremsband 23, wobei die Wiederherstellkraft seines Materials, nämlich Stahl, ausgenutzt wird.
  • Wenn bei der Kettensäge 10 des Ausführungsbeispiels der Auslösehebel 15 gegriffen wird und der Energieschalter 19 angeschaltet wird, lockert sich das Bremsband 23, wodurch es ermöglicht ist, daß sich die Bremstrommel 21 dreht und die Kette C gedreht wird. Wenn der Energieschalter 19 ausgeschaltet wird und der Auslösehebel 15 freigegeben wird, wird die gebogene Stange 41 unter der Vorspannung der Ringfeder 43 rückwärts gedrückt, wodurch das hintere Ende 23b des Bremsbandes 23 gezogen wird. Folglich zieht sich das Bremsband 23 schnell um die Bremstrommel 21 fest, wodurch die Kette C daran gehindert wird, sich aufgrund ihrer Trägheitskraft zu drehen.
  • Wenn, wie zuvor erwähnt, der Energieschalter 19 abgeschaltet wird und der Auslösehebel 15 freigegeben wird, zieht sich das Bremsband 23 um die Bremstrommel 21 fest, wodurch unverzüglich die Bremstrommel 21 und die Kette C gestoppt wird. Dies verhindert, daß der Arbeitsschrittfluß unterbrochen wird.
  • Zu diesem Zweck ist bei der Bremsvorrichtung 20, die mit dem Handschutz 17 gemäß dem Ausführungsbeispiel zusammenwirkt, das hintere Ende 23b des Bremsbandes 23 über die gebogene Stange 41 mit der normalen Bremsvorrichtung 40 wirkverbunden. Ein solcher Bremsmechanismus wird mit einer minimalen Anzahl von Bauteilen und einem solch einfachen mechanischen Aufbau erreicht.
  • Die Bremsvorrichtung 40, die mit dem Energieschalter 19 zusammenwirkt, übt eine Brems- oder Festziehkraft auf das Bremsband 23 in der Richtung aus, die der Kraft entgegengesetzt ist, die auf das Bremsband 23 durch Betätigung des Handschutzes 17 ausgeübt wird. Die Reibfläche des Bremsbandes 23 mit der Bremstrommel 21 ist, wenn die Bremsvorrichtung 20 betätigt wird, abweichend zu der angeordnet, wenn die Bremsvorrichtung 40 betätigt wird. Daher wird das Bremsband 23 daran gehindert, schnell durch die Reibkraft zu verschleißen.
  • Wie in den 1 und 2 gezeigt ist, ist weiterhin die gewöhnliche Bremsvorrichtung 40 in einem Spalt in der Nachbarschaft der Seitenwände des Körpergehäuses 10a ausgebildet, wobei die gebogene Stange 41 verwendet wird, ohne die Größe der Kettensäge 10 zu vergrößern.
  • Diese Erfindung wurde oben unter Bezugnahme auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel beschrieben, wie es in den Figuren gezeigt ist. Abwandlungen und Veränderungen können für den Fachmann offensichtlich werden, wenn er die Beschreibung liest und versteht. Trotz der Verwendung des Ausführungsbei spiels zur Darstellungszwecken zielt die Erfindung darauf ab, all diese Abwandlungen und Veränderungen zu umfassen, die durch den Umfang der beigefügten Ansprüche gedeckt sind.
  • Beispielsweise kann die Bremsvorrichtung 40 an einer motorgetriebenen Kettensäge montiert sein, so daß ein Schalter zum An- und Abschalten einer Kupplung damit zusammenwirkt.
  • Obwohl die Kupplungstrommel einstückig mit der Bremstrommel in dem Ausführungsbeispiel ist, kann nach Notwendigkeit eine separate Kupplungstrommel vorgesehen sein.
  • Der Energieschalter der elektrisch betriebenen Kettensäge kann einstückig mit dem Auslösehebel ausgebildet sein. Selbst wenn er auf einer motorgetriebenen Kettensäge montiert ist, kann der Auslösehebel als ein Betätigungselement für ein Ventil und/oder eine Kupplung dienen.
  • Eine Kettensägenvorrichtung 10 ist offenbart, die unverzüglich die Drehung einer Schneidkette C anhalten kann, wenn ein Motorantriebsschalter abgeschaltet wird. Bei der Kettensägenvorrichtung 10, in der ein Bremsband 23 um eine Bremstrommel 21 gewickelt ist, wird durch Betätigen eines Handschutzes 17 und Ziehen des vorderen Endes des Bremsbandes 23 das Bremsband 23 um die Bremstrommel 21 festgezogen, wodurch die Schneidkette C angehalten wird. Das hintere Ende des Bremsbandes 21 ist an einer gebogenen Stange 41 befestigt, und die gebogene Stange 41 ist nach hinten durch eine Ringfeder 43 vorgespannt. Wenn der Antriebsschalter abgeschaltet wird, zieht sich das Bremsband 23 um die Bremstrommel 21 fest. Durch Anstoßen eines Auslösehebels 15 wird das bewegliche Element 51, das mit dem Auslösehebel 15 im Eingriff ist, nach vorne bewegt, wobei die gebogene Stange 41 nach vorne gestoßen wird und das Bremsband 23 gelockert wird.

Claims (3)

  1. Kettensägevorrichtung mit einer Sägekette (C), die um eine nach vorne aus einem Gehäuse ragende Führungsstange (G) gewickelt ist, einem Antriebsmittel zum Antreiben eines Antriebskettenrads (S), um das die Sägekette (C) gewickelt ist, einem Auslöseelement (15) zum Betätigen des Antriebsmittels, einem Bremsband (23), das um eine an dem Antriebskettenrad (S) befestigte Bremstrommel (21) gewickelt ist und einem Handschutz (17), der mit einem Ende (23a) des Bremsbandes (23) derart verbunden ist, daß durch Betätigen des Handschutzes (17) das eine Ende (23a) des Bremsbandes (23) angezogen wird und somit das Bremsband (23) um die Bremstrommel festgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende (23b) des Bremsbandes (23) an einem beweglichen Element (41, 51) befestigt ist, das mit dem Auslöseelement (15) derart zusammenwirkt, daß das andere Ende (23b) angezogen und somit das Bremsband (23) festgezogen wird, wenn das Auslöseelement (15) ausgeschaltet wird, und andernfalls freigegeben wird.
  2. Kettensägevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Element (51) ein hin- und herbewegliches Stangenelement ist, um das Bremsband (23) ganz zurück in seine gelockerte Position zu schieben, wenn das Auslöseelement (15) angeschaltet wird.
  3. Kettensägenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorspannelement (43) an dem Stangenelement (41, 51) befestigt ist, so daß ein Bremsband (23) gezogen und um die Bremstrommel (21) festgezogen wird, wobei ein Schalter (19) durch Greifen des Auslöseelements (15) angeschaltet wird, wobei ein Verbindungselement (31) zwischen dem Auslöselement (15) und dem Stangenelement (41, 51) angeordnet ist, um das Stangenelement (41, 51) gegen die Vorspannkraft des Vorspannelements (43) zu stoßen, wenn das Auslöseelement (15) angeschaltet wird.
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