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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Kettensägevorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 und insbesondere auf eine Bremsvorrichtung
zur Verwendung in der Kettensägevorrichtung, die
unverzüglich
die Drehung einer Sägekette
anhält.
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Bei
einer herkömmlichen
Kettensäge
ist ein Handschutz zum Schutz der Hände des Bedieners an der Vorderseite
eines Griffes vorgesehen. Zusätzlich
ist ein Bremsband um eine Bremstrommel gewikkelt, die auch als eine
Zentrifugalkupplungstrommel dient, um den Betrieb einer Sägekette
zu stoppen. Durch Betätigen
des Handschutzes und durch Ziehen an einem Ende des Bremsbandes,
zieht sich das Bremsband um die Bremstrommel fest, wodurch die Sägekette
gestoppt wird.
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Selbst
wenn bei einer derartigen Kettensäge ein Schalter zur Zufuhr
von Energie zu einem Motor abgeschaltet wird, dreht sich aufgrund
der Trägheitsdrehung
des Motors die Sägekette
noch einige Sekunden lang. Wenn die sich drehende Kette den Boden
berührt
oder dagegen stößt, wird
sie möglicherweise
beschädigt,
wodurch das Ersetzen der Kette selbst notwendig wird. Weiterhin
kann der Bediener nicht zu nachfolgenden Schritten seiner Arbeit übergehen,
solange bis die Kette vollständig
gestoppt ist. Dadurch wird der Arbeitswirkungsgrad verschlechtert.
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Aus
der
DE 43 30 850 A1 ist
eine gattungsgemäße Kettensägevorrichtung
bekannt, bei der eine Sägekette
um ein nach vorne aus dem Gehäuse
vorstehendes Schwert läuft.
Die Sägekette
wird durch ein getriebenes Antriebskettenrad in Drehung versetzt,
das mit einer Bremstrommel drehfest verbunden ist. Ein um die Bremstrommel
geschlungenes Bremsband ist an seinem einen Ende mit einem Handschutz
gekoppelt, so daß beim
Betätigen
des Handschutzes das Bremsband um die Bremstrommel festgezogen wird.
Ein Auslöseelement
zum Betätigen
eines Antriebsmittels wirkt auf einen Brems schuh, der in AUS-Position
des Auslöseelements
mit der Innenseite der Bremstrommel in Eingriff kommt.
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Eine
weitere Kettensägevorrichtung
ist aus der
DE 36 39
650 A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung wirkt sowohl der
Handschutz als auch das Auslöseelement
auf ein und dasselbe Ende des Bremsbandes, um dieses um eine Bremstrommel
festzuziehen.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kettensägevorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 so weiter zu bilden, daß die Drehung einer Sägekette
möglichst
schnell gestoppt werden kann, wenn ein Auslöseelement freigegeben wird.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Kettensägevorrichtung
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den abhängigen
Patentansprüchen
definiert.
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Erfindungsgemäß ist das
nicht mit dem Handschutz verbundene Ende des Bremsbandes an einem
beweglichen Element befestigt. Das bewegliche Element ist so gestaltet,
daß es
mit dem Auslöseelement
zusammenwirkt, so daß das
Bremsband um die Bremstrommel festgezogen wird, wenn das Auslöseelement
in der AUS-Position ist, und daß das Bremsband
freigegeben oder gelockert wird, wenn das Auslöseelement in der AN-Position
ist.
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Während das
Auslöseelement
in der AUS-Position ist, zieht das bewegliche Element das Bremsband
so, daß das
Bremsband um die Bremstrommel festgezogen wird, wodurch die Drehung der
Sägekette
angehalten wird. Wenn das Auslöseelement
angeschaltet wird, wird das bewegliche Element so betätigt, daß das Bremsband
gelockert wird, wodurch die Bremstrommel freigegeben wird und die Sägekette
sich drehen kann.
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Wenn
die Kettensägevorrichtung
elektrisch betrieben wird, ist als die Antriebsvorrichtung ein Elektromotor
in dem Gehäuse
vorgesehen, um eine Drehantriebskraft auf das Antriebskettenrad
aufzubringen. Das Auslöseelement
ist so gestaltet, daß der An triebsschalter
des Elektromotors an- oder abgeschaltet wird, so daß dem Elektromotor
Strom zugeführt
wird, wenn das Auslöseelement
in seiner AN-Position ist, und die Stromzufuhr unterbrochen ist,
wenn es in seiner AUS-Position ist.
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Wenn
die Kettensägevorrichtung
motorbetrieben ist, ist als die Antriebsvorrichtung ein Motor in dem
Gehäuse
vorgesehen, um eine Drehantriebskraft auf das Antriebskettenrad
aufzubringen. Das Auslöseelement
ist so gestaltet, daß ein
Kraftstoffventil an- oder
abgeschaltet wird, so daß die
Drehzahl des Motors erhöht
wird, wenn das Auslöseelement
in seiner AN-Position ist, und daß die Drehzahl des Motors absinkt,
wenn es in seiner AUS-Position ist. Wahlweise kann das Auslöseelement
so gestaltet sein, daß eine
Kupplung an- oder abgeschaltet wird, so daß die Kupplung angeschaltet
ist, um die Motorantriebskraft auf das Antriebskettenrad zu übertragen,
wenn das Auslöseelement
in seiner AN-Position ist,
und daß die
Kupplung abgeschaltet ist, wenn das Auslöseelement in seiner AUS-Position
ist.
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Das
bewegliche Element kann ein Draht sein, mit dem das Bremsband festgezogen
wird. Das Bremsband, das für
gewöhnlich
aus Stahl oder einem anderen elastischen Material hergestellt ist,
kann einfach festgezogen oder gelockert werden, indem das Bremsband
lediglich gezogen oder freigegeben wird.
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Um
zuverlässiger
zu sein, kann das bewegliche Element ein hin- und herbewegbares Stangenelement sein.
Wenn das Auslöseelement
in seine AN-Position gebracht ist, wird das Bremsband in seine Freigabeposition
durch das Stangenelement zurückgeschoben.
Folglich kann die Freigabe der Bremsvorrichtung sicher sein.
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Insbesondere
ist ein Vorspannelement an dem Stangenelement angebracht, so daß das Bremsband
angezogen wird und um die Bremstrommel festgezogen wird. Zusätzlich wird
ein Schalter angeschaltet, indem das Auslöseelement gegriffen oder angeschaltet
wird. Ein Verbindungselement kann zwischen dem Auslöseelement
und dem Stangenelement angeordnet sein. Das Stangenelement wird
durch das Verbindungselement gegen die Vorspannkraft des Vorspannelements
geschoben, wenn das Auslöseelement
gegriffen wird.
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Wenn
das Auslöseelement
gegriffen wird oder angeschaltet wird, wird das Stangenelement durch
das Verbindungselement gegen die Kraft des Vorspannelements nach
vorne geschoben. Daher wird das Bremsband gelöst und die Kette kann sich drehen.
Wenn andererseits das Auslöseelement
freigegeben wird, wird auch das Verbindungselement freigegeben.
Durch die Kraft des Vorspannelements wird das Stangenelement in
die Richtung gezogen, in der das Bremsband festgezogen wird. Folglich
zieht sich nahezu zur gleichen Zeit, zu der das Auslöseelement
freigegeben wird, das Bremsband um die Bremstrommel fest, wodurch
die Kette unverzüglich gestoppt
wird.
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Wenn
das Auslöseelement
der Kettensägenvorrichtung
verschwenkbar ist, befindet sich ein gelagertes Ende des Auslöseelements
auf der von dem Stangenelement entfernten Seite. Wenn das Auslöseelement
gegriffen oder angeschaltet wird, kann das Verbindungselement, das
mit dem freien Ende des Auslöseelements
und dem hinteren Ende des Stangenelements in Eingriff ist, in Richtung
der Seite des Stangenelements bewegt werden. Bei einem derartigen
Aufbau kann sowohl das Auslöseelement als
auch das Verbindungselement hinreichend weit bewegt werden, so daß das Stangenelement
gegen die Vorspannkraft geschoben werden kann, um das Bremsband
sicher zu lösen.
Da ein Mechanismus zum sicheren Lösen des Bremsbands verwirklicht
ist, kann ein Vorspannelement verwendet werden, das eine starke
Kraft aufbringt. Wenn das Auslöseelement
freigegeben wird oder abgeschaltet wird, kann das Stangenelement
unverzüglich
betätigt
werden und eine Bremskraft kann schnell aufgebracht werden.
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Bei
der Kettensägevorrichtung
kann das Stangenelement aus einer gebogenen Stange hergestellt sein,
die sich entlang der Nachbarschaft einer Seitenwand in einem Kettensägengehäuse erstreckt. Ein
derartiges Stangenelement kann die Notwendigkeit für einen
großen
Bauraum erübrigen.
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Wenn
wie zuvor erwähnt
bei der Erfindung das Auslöseelement
ausgeschaltet oder freigegeben wird, kann die Drehung der Sägekette
unverzüglich angehalten
werden. Die Sägekette
wird daran gehin dert, beschädigt
zu werden oder irgendein Material beim Arbeiten unbeabsichtigt zu
beschädigen.
Der Fluß der
Arbeitsschritte schreitet wirkungsvoll voran, ohne unterbrochen
zu werden.
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Bei
der Erfindung wird die durch den Handschutz betätigte Bremsvorrichtung auch
durch das Auslöseelement
betätigt.
Wenn das Auslöseelement in
die AUS-Position gebracht ist, wird das mit dem Auslöseelement über das
bewegliche Element zusammenwirkende Ende des Bremsbandes angezogen
und die Bremsvorrichtung wird betätigt. Wenn der Handschutz betätigt wird,
wird das Bremsband in der Richtung angezogen, die zu der Richtung
entgegengesetzt ist, in der das Auslöseelement über das bewegliche Element
das Bremsband festzieht. Die Stelle des Bremsbandes zur Aufnahme
der Bremskraft, die durch die Betätigung des Handschutzes aufgebracht
wird, ist versetzt zu der Stelle zur Aufnahme der Bremskraft, die
von dem Auslöseelement bewirkt
wird, so daß kein übermäßiger Verschleiß an nur
einer Stelle auftritt.
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Das
Ende des Bremsbandes, das sich von dem Ende unterscheidet, das mit
dem Handschutz verbunden ist, ist an dem beweglichen Element befestigt.
Durch bloßes
Betätigen
des beweglichen Elements im Zusammenwirken mit dem Auslöseelement kann
die normale Bremsvorrichtung betätigt
werden. Keine große
Abwandlung des herkömmlichen
Aufbaus ist erforderlich oder kein komplizierter Aufbau ist erforderlich.
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Die
Erfindung wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben, in denen:
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1 eine
teilweise aufgebrochene Vorderansicht einer Kettensäge ist,
die die Erfindung verkörpert;
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2 eine
Draufsicht auf die Kettensäge
des Ausführungsbeispiels
ist; und
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3 eine
vergrößerte Ansicht
der Bremsvorrichtung zur Verwendung in der Kettensäge des Ausführungsbeispiels
ist.
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Wie
in 1 gezeigt ist, ist bei einer elektrisch betriebenen
Kettensäge 10 eines
Ausführungsbeispiels
eine Kette C um eine Führungsstange
G gewickelt, die sich von einem (nicht gezeigten) Gehäuse erstreckt,
und ist durch einen (nicht gezeigten) Elektromotor angetrieben,
der in dem Gehäuse
eingebaut ist. Die elektrobetriebene Kettensäge 10 wird von Hand
mit Hilfe vorderer und hinterer Handhaben 11, 13 gehalten.
Der Griff der hinteren Handhabe 13 ist mit einem beweglichen
Auslösehebel 15 versehen.
Ein Handschutz 17 ist an der Vorderseite der vorderen Handhabe 11 angeordnet,
wobei darin eine Bremsvorrichtung 20 eingebaut ist, die
betätigt
wird, indem der Handschutz 17 im Uhrzeigersinn gedreht wird.
Der Auslösehebel 15 ist
normalerweise durch eine Feder, die in sich einen Schalter eingebaut
hat, in einer Richtung im Uhrzeigersinn gesehen in 1 vorgespannt
und in Kontakt mit einem Druckknopf 19a eines Energieschalters 19 für einen
Elektromotor gebracht.
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Wie
in 3 gezeigt ist, ist die Bremsvorrichtung 20,
die in Zusammenwirkung mit dem Handschutz 17 angewendet
wird, aus einem Stahlbremsband 23 gebildet, das um eine
Bremstrommel 21 gewickelt ist. Die Bremstrommel 21 dient
auch als Zentrifugalkupplungstrommel und ist fest an einem Kettenrad
S angebracht. Die Bremsvorrichtung 20 ist auch mit einer
Verbindung 25 versehen, um ein vorderes Ende 23a des
Bremsbands 23 mit dem Handschutz 17 zu verbinden.
Die Verbindung 25 ist aus einer Verbindungsplatte 31 am
vorderen Ende gebildet, die zwischen Eingriffabschnitte 17a, 17b des Handschutzes 17 gesetzt ist.
Die Verbindungsplatte 31 am vorderen Ende ist mit einer
mittleren Verbindungsplatte 33 durch eine hintere Backe 32 verbunden.
Die mittlere Verbindungsplatte 33 ist weiter mit einer
Verbindungsplatte 35 am hinteren Ende verbunden, die nach
vorne durch eine Ringfeder 34 vorgespannt ist.
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Wenn
der Handschutz 17 in seiner anfänglichen Position ist, wie
durch eine durchgezogene Linie in 3 gezeigt
ist, sind die Verbindungsplatten 31, 33 und 35 ausgerichtet,
wodurch sie gegen die Ringfeder 34 stoßen, das Bremsband 23 lösen und es
ermöglichen,
daß sich
die Bremstrommel 21 dreht. Wenn der Handschutz 17 im
Uhrzeigersinn, wie durch einen Pfeil 16 in 3 gezeigt
ist, gedreht wird, sinkt der Vorsprung 17a des Handschutzes 17 unter
die Verbindungsplatte 31 am vorderen Ende, wie durch die
Zwei-Punkt-Strich-Linie in der Figur gezeigt ist. Folglich tritt
die mittlere Verbindungsplatte 33 von der hinteren Backe 32 außer Eingriff
und wird gedreht, wodurch die Verbindungsplatte 35 am hinteren
Ende nach vorne gezogen wird. Die Ringfeder 34 wird dadurch
sofort gestreckt, wodurch das Bremsband 23 schnell angezogen
wird. Die Bremstrommel 21 wird dazu gezwungen, anzuhalten
und die Kette C wird ebenfalls angehalten.
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Wie
in den 1, 2 und 3 gezeigt ist,
ist ein hinteres Ende 23b des Bremsbandes 2 fest mit
einer gebogenen Stange 41 verhackt, so daß eine normale
Bremsvorrichtung 40 mit dem Energieschalter 19 gebildet
ist. Die gebogene Stange 41 ist hin- und herbewegbar in
einem Körpergehäuse 10a gelagert.
Das hintere Ende der gebogenen Stange 41 ist an dem hinteren
Ende der Ringfeder über
eine Unterlegscheibe 45 und eine Doppelmutter 46 befestigt. Das
vordere Ende der Ringfeder 43 ist an einem Teil des Körpergehäuses 10a befestigt.
Die gebogene Stange 41 wird dadurch nach hinten durch die
Ringfeder 43 vorgespannt.
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Das
hintere Ende der gebogenen Stange 41 ist in Eingriff mit
einem sich nach oben erstreckenden Hebel 51a eines beweglichen
Elements 51, das um einen Drehmittelpunkt 52 drehbar ist.
Das bewegliche Element 51 ist mit dem vorderen Ende des
Auslösehebels 15 durch
seinen hinteren Hebel 51b in Eingriff, der sich senkrecht
zu dem sich nach oben erstreckenden Hebel 51a erstreckt.
Der Auslösehebel 15 ist
drehbar auf einem Lager 15a gelagert und ein vorderes Ende 15b,
das von dem Lager 15a entfernt ist, wird durch An- oder
Abschalten des Energieschalters 19 bewegt.
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Wenn
im Betrieb der Energieschalter 19 abgeschaltet wird, wie
durch die durchgezogene Linie gezeigt ist, bewegt sich das bewegliche
Element 51 der Bremsvorrichtung 40 in einer Richtung
im Gegenuhrzeigersinn, gesehen in der Figur, mittels der Kraft der
Ringfeder 43, wodurch die gebogene Stange 41 nach
hinten gezogen wird. Daher wird das Bremsband 23 gezogen
oder festgezogen, wodurch eine Bremskraft auf die Bremstrommel 21 aufgebracht wird.
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Wenn
der Auslösehebel 15 gegriffen
wird und der Energieschalter 19 angeschaltet wird, wie durch
die Zwei-Punkt-Linie in 3 gezeigt ist, wird das bewegliche
Element 51 in einer Richtung im Uhrzeigersinn gestoßen, gesehen
in der Figur. Das hintere Ende der gebogenen Stange 41 wird
dadurch nach vorne gestoßen.
Die Kompression der Ringfeder 43 ermöglicht es der gebogenen Stange 41,
nach vorne zu gleiten. Entsprechend lockert sich das Bremsband 23,
wobei die Wiederherstellkraft seines Materials, nämlich Stahl,
ausgenutzt wird.
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Wenn
bei der Kettensäge 10 des
Ausführungsbeispiels
der Auslösehebel 15 gegriffen
wird und der Energieschalter 19 angeschaltet wird, lockert sich
das Bremsband 23, wodurch es ermöglicht ist, daß sich die
Bremstrommel 21 dreht und die Kette C gedreht wird. Wenn
der Energieschalter 19 ausgeschaltet wird und der Auslösehebel 15 freigegeben wird,
wird die gebogene Stange 41 unter der Vorspannung der Ringfeder 43 rückwärts gedrückt, wodurch
das hintere Ende 23b des Bremsbandes 23 gezogen
wird. Folglich zieht sich das Bremsband 23 schnell um die
Bremstrommel 21 fest, wodurch die Kette C daran gehindert
wird, sich aufgrund ihrer Trägheitskraft
zu drehen.
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Wenn,
wie zuvor erwähnt,
der Energieschalter 19 abgeschaltet wird und der Auslösehebel 15 freigegeben
wird, zieht sich das Bremsband 23 um die Bremstrommel 21 fest,
wodurch unverzüglich
die Bremstrommel 21 und die Kette C gestoppt wird. Dies
verhindert, daß der
Arbeitsschrittfluß unterbrochen
wird.
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Zu
diesem Zweck ist bei der Bremsvorrichtung 20, die mit dem
Handschutz 17 gemäß dem Ausführungsbeispiel
zusammenwirkt, das hintere Ende 23b des Bremsbandes 23 über die
gebogene Stange 41 mit der normalen Bremsvorrichtung 40 wirkverbunden.
Ein solcher Bremsmechanismus wird mit einer minimalen Anzahl von
Bauteilen und einem solch einfachen mechanischen Aufbau erreicht.
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Die
Bremsvorrichtung 40, die mit dem Energieschalter 19 zusammenwirkt, übt eine
Brems- oder Festziehkraft auf das Bremsband 23 in der Richtung aus,
die der Kraft entgegengesetzt ist, die auf das Bremsband 23 durch
Betätigung
des Handschutzes 17 ausgeübt wird. Die Reibfläche des
Bremsbandes 23 mit der Bremstrommel 21 ist, wenn
die Bremsvorrichtung 20 betätigt wird, abweichend zu der
angeordnet, wenn die Bremsvorrichtung 40 betätigt wird. Daher
wird das Bremsband 23 daran gehindert, schnell durch die
Reibkraft zu verschleißen.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt ist, ist weiterhin
die gewöhnliche
Bremsvorrichtung 40 in einem Spalt in der Nachbarschaft
der Seitenwände
des Körpergehäuses 10a ausgebildet,
wobei die gebogene Stange 41 verwendet wird, ohne die Größe der Kettensäge 10 zu
vergrößern.
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Diese
Erfindung wurde oben unter Bezugnahme auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel
beschrieben, wie es in den Figuren gezeigt ist. Abwandlungen und
Veränderungen
können
für den
Fachmann offensichtlich werden, wenn er die Beschreibung liest und
versteht. Trotz der Verwendung des Ausführungsbei spiels zur Darstellungszwecken
zielt die Erfindung darauf ab, all diese Abwandlungen und Veränderungen
zu umfassen, die durch den Umfang der beigefügten Ansprüche gedeckt sind.
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Beispielsweise
kann die Bremsvorrichtung 40 an einer motorgetriebenen
Kettensäge
montiert sein, so daß ein
Schalter zum An- und Abschalten einer Kupplung damit zusammenwirkt.
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Obwohl
die Kupplungstrommel einstückig mit
der Bremstrommel in dem Ausführungsbeispiel ist,
kann nach Notwendigkeit eine separate Kupplungstrommel vorgesehen
sein.
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Der
Energieschalter der elektrisch betriebenen Kettensäge kann
einstückig
mit dem Auslösehebel
ausgebildet sein. Selbst wenn er auf einer motorgetriebenen Kettensäge montiert
ist, kann der Auslösehebel
als ein Betätigungselement
für ein
Ventil und/oder eine Kupplung dienen.
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Eine
Kettensägenvorrichtung 10 ist
offenbart, die unverzüglich
die Drehung einer Schneidkette C anhalten kann, wenn ein Motorantriebsschalter abgeschaltet
wird. Bei der Kettensägenvorrichtung 10,
in der ein Bremsband 23 um eine Bremstrommel 21 gewickelt
ist, wird durch Betätigen
eines Handschutzes 17 und Ziehen des vorderen Endes des Bremsbandes 23 das
Bremsband 23 um die Bremstrommel 21 festgezogen,
wodurch die Schneidkette C angehalten wird. Das hintere Ende des
Bremsbandes 21 ist an einer gebogenen Stange 41 befestigt, und
die gebogene Stange 41 ist nach hinten durch eine Ringfeder 43 vorgespannt.
Wenn der Antriebsschalter abgeschaltet wird, zieht sich das Bremsband 23 um
die Bremstrommel 21 fest. Durch Anstoßen eines Auslösehebels 15 wird
das bewegliche Element 51, das mit dem Auslösehebel 15 im
Eingriff ist, nach vorne bewegt, wobei die gebogene Stange 41 nach vorne
gestoßen
wird und das Bremsband 23 gelockert wird.