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DE6750031U - Tiegelwechselwagen - Google Patents

Tiegelwechselwagen

Info

Publication number
DE6750031U
DE6750031U DE19686750031 DE6750031U DE6750031U DE 6750031 U DE6750031 U DE 6750031U DE 19686750031 DE19686750031 DE 19686750031 DE 6750031 U DE6750031 U DE 6750031U DE 6750031 U DE6750031 U DE 6750031U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crucible
frame
support frame
bogies
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19686750031
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voestalpine AG
Original Assignee
Voestalpine AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT683968A external-priority patent/AT313335B/de
Application filed by Voestalpine AG filed Critical Voestalpine AG
Priority to DE19686750031 priority Critical patent/DE6750031U/de
Publication of DE6750031U publication Critical patent/DE6750031U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

P.A.568865-2U.68 n^^
A 30 709
Vereinigte österreichische Eisen- und Stahlwerke Aktiengesellschaft
in Linz (Österreich)
MuldenstrassQ 5
Tiegelwe chselwagen
Die Neuerung "betrifft einen Tiegelwechselwagen zum Ein- und Ausbau eines Tiege? s in einen. Tiegelstand sowie zum Transport eines Tiegels zwischen zwei oder
mehreren Tiegelständen.
Tiegelwechselwagen mit einem durch ausschiebbare
Hubeinrichtungen heb- und senkbaren Traggestell bzw. -rahmen ι
IJ und einem gegenüber dem Traggestell bzw. -rahmen drehbaren ' Laufwerk sind bereits bekannt. Der· Zweck solcher Konstruk- H
tionen besteht darin, Tiegel, deren Ausmauerung von Zeit
fl zu Zeit erneuert werden muß, aus dem JBJLasj&iand auszufahren .;
und zum Mauerstand zu bringen. Für die Zeit der Überholung wird ein neu zugestellter Tiegel in den Blasstand gefahren, so daß durch die Ausmauerungsarbeiten keine wesentlichen Verzögerungen des Stahlerzeugungsbetriebes erfolgen. f
An einen Tiegelwechselwagen werden von den Stahlwerkern folgende Ansprüche gestellt: Die Tragfähigkeit soll | mögliehst groß sein; es müssen Tiegel mit einem Gewicht bis zu etwa 1000 t aufgenommen und tranaportiert werden können* Die Hubhöhe des Wagens soll möglichst groß, z.B. 1,5 m oder
mehr sein. Der Tiegel soll in seiner höchsten Hublage mit dem Wagen horizontal verfahrbar sein. Der Tiegelvrechselwagen muß an Schlenenweuzongen seine Fahrtrichtung um 90° ändern können, ohne daß komplizierte Umsetz- bzw. Dreheinrlchtungen, wie Drehscheiben, notwendig sind. Die Konstruktion der Hubeinrichtung soll mSglichsifc einfach sein; es soll nicht die Gefahr des Eckens oder Vertcantens beim Hub bestehen* Dabei soll das Gesamtgewicht des Tiegelweehselwagens Möglichst niedrig sein.
Die bekannten Tiegelwechselwagen erfüllen diese Ansprüche nicht bzw. nicht im vollen Umfang, sind vielfach zu schwer und kompliziert konstruiert und nur bedingt einsetzbar, So wird z.B» naoh der deutschen Auslegeschrift Nr. 1 186 481 eine Konstruktion vorgeschlagen, bei der zwecks Umsetzen auf KreuBungen neben dem eigentlichen Hubwagen noch ein tfbernahmewagen notwendig ist, in dessen einseitig offenen Tragrahmen das Frischgefäß vom Hubwagen eingefahren wird. Mach der deutschen Patentschrift Nr. 505 4-32 ist ein Schienenfahrzeug, bestehend aus Ober- und Unterwagen, bekannt, das allerdings nicht zum Transport von Priechjgefäßea., sondern für andere Lasten entwickelt wurde. Bei diesem Schienenfahrzeug, dessen Oberwagen mittels Hubeinrichtungen anhebbar ist, ist das gesamte Laufwerk um einen in der Hitte des Oberwagens angeordneten Zapfen schwenkbar. Der Wagen kann auf Kreuzungen um einen beliebigen Winkel umgesetzt werden; jedoch ist die Verbindung des Laufwerks mit dem Oberwagen durch einen einzigen, mittig angeordneten Zapfen
zum Transport von Frischgefäßen ungeeignet, weil die aufzunehmende last zu schwer wäre. Bei einem Wagen, der ium Transport von Frischgetfäßen geeignet sein soll, müssen Vorksihnmijen getroffen werden, damit die höchstzulässigen Raddrücke nicht überschritten werden und Schienenujaebennexxen ausgegxj.cjue« uemou &\/juluv>u·
Schließlich sind Konstruktionen von Tiegelwech«elwagen aus der ÜSA-Pa.tentschrift Nr. 3 312 544 und aus der österreichischen Patentschrift Nr. 249 717 bekannt, die mehrteilig ausgeführt sind, beispielsweise derart, daß sie aus einem mittels Hubvorrichtungen auf dem Boden abstützbaren und in der abgestützten Stellung heb- und senkbaren Rahmen und einem in dem Rahmen horizontal drehbar angeordneten Fahrgestell bestehen. Da die gesamte Last auf dem als Ganzes drehbaren Fahrgestell ruht, müssen solche Konstruktionen ziemlich schwer gebaut werden. Beim Anheben ist die Gefahr des Eckens gegeben.
Die Neuerung bezweckt die Vermeidung der geschilderten Schwierigkeiten und hat die Schaffung einer einfachen und nicht zu schweren Konstruktion zum Ziel, mit der die eingangs angeführten Anforderungen erfüllt werden.
Der Tiegelwechselwagen gemäß der Neuerung, der mit einem durch ausschiebbare Hubeinrichtungen heb- und senkbaren Traggestell bzw. -rahmen und einem gegenüber dem Traggestell bzw. -r&amen Irehbaren Laufwerk ausgestattet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß in den vier Ecken des im Grundriß quadratischen Traggestells bzw. =rahsens je eine nach unten ausschiebbare Hubeinrichtung angeordnet ist, die
sich gegen je ein Drehgestell abstützt, wobei an der Unterseite des Traggestells bzw. -rahmens, u.zw. mittig, jeweils zwischen zwei Hubeinrichtungen, vier zusätzliche Einrichtuagen zur Abstützung g^gen den Boden vorgesehen sind imd wobei in der abgestützten Stellung die Drehgestelle des Laufwerks dreiäoär sind.
Zweckmäßig bestehen die Hubeinrichtungen aus mit dem !Draggestell bzw. -rahmen verbundenen Zylindern und mit den Drehgestellen verbundenen hydraulischen Kolben, wobei mittels an dexi Drehgestellen angreifender Mitnehmerringe die Drehgestelle zusammen mit den Kolben drehbar sind.
Jede Abstützöinrichtung kann aus an der Unterseite des Traggestells bzw. -rahmens befestigten turmartigen Portsätzen und daran angelenkten, ein- und ausschwenkbaren Klötzen bestehen.
Nach einer besonderen Ausführungsform Aer !Teuerung ist vorgesehen, daß am Traggestell bw. -rahmen eine (Justierplattform zur Einstellung der Lage des Tiegels vorgesehen ist» die senkrecht zur Fahrtrichtung verschiebbar und um eine vertikale Mittelachse schwenkbar ist.
Die feuerung ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung rnher erläutert. Hierin zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Tiegelweehselwagens, teilweise im Schnitt, ■ßezw. in der abgesenkten Stellung des Traggestells, Pig. 2 einen Grundriß. In Pig. 3 ist eine Seitenansicht ähnlich wie in Pig. 1 dargestellt, jedoch in angehobener Stellung des Traggestells. In den Pig. 4 und 5 ist das Umsetzen des
Tiegslwechselwagens um 90° erläutert. Die Mg. 6 und 7 erläutern die Justiereinrichtung zur Einstellung der Lage des Siegels, u.zw. im Aufriß und im Grundriß.
In der Zeichnung ist mit 1 das Traggestell "bzw. der Tragrahmen bezeichnet, der nicht drehbar ist. Er hat, wie aus Mg. 2 hervorgeht, quadratischen Grundriß. In den Ecken des im Grundriß quadratischen Traggestells bzw. -rahmens sind die Hubeinrichtungen 2 angeordnet, die aus nach oben zu geschlossenen hydraulischen Zylindern 3 und aus nach unten ausstoßbaren Kolben 4 bestehen. Jeder Kolben 4 ist über einen Balancier 5 g©gen ein Drehgestell 6 abgestützt. Die Drehgestelle können mit zwei oder mehreren laufrädern aufgeführt sein. Die Lauf/räder können din- oder mehrspurig innerhalb des Drehgestells angeordnet sein. Sie laufen auf Schienen An der Unterseite des Traggestells bzw. Tragrahmens 1 ist ringförmig um jeden Kolben ein Mitnehmerring 8 angeordnet, der mittels Zapfen 9 in entsprechende Bohrungen 10 des Balanciere 5 «ingreift. Die Mitnehmerringe 8 sind mittels Verstelleinriohtungen 11, die als hydraulische Zylinder ausgebildet sein können (Fig. 2), drehbar, wodurch in noch näher zu beschreibender Weise beim Umsetzen des Wechselwagens jeder Kolben mit dem jeweils zugehörigen Balancier und Drehgestell r.is anzes verdroht werden kann. Auf dem Traggestell 1 ruht Wf Gleitplatten 12 die Plattform 13, auf der der Tiegel oder Konverter K abgesetzt ist.
An der Unterseite des xräggüstells 1 sind visr Stützeinrichtungen 14 vorgesehen, u.zw. jeweils mittig zwischen zwei Hubeinrichtungen 2. Diese Stützeinriohtungen 14 bestehen
aus an der Unterseite des Traggestells 1 angeordneten festen turmartigen Portsätzen 15 und daran angelenkten ein- und ausschwenkbaren Klötzen 16. Die Ein- und Ausschwenkbarkeit erfolgt mittels hydraulischer Stelleinrichtungen 17, die einerseits mit den Klötzen 16 und anderseits mit der Unterseite des Traggestells 1 gelenkig verbunden sind.
Die Punktion des neuerungsgeniäßen Tiegelwechselwage&s, insbesondere eine FakrtriolrfeBagsäsäeruag um 90 , ist in den Fig. 3 bis 5 näher erläutert. Gemäß Pig. 3 wird der Tiegelwechselwagen mit dem Konverter auf Kreuzungsmitte eingefahren und durch Ausschieben der Kolben 4 das Traggestell 1 mit dem Konverter K soweit angehoben, daß die Klötze 16 unter die turmartigen Portsätae 15 eingeschwenkt werden können« Darauf werden die Kolben 4 mit den Drehgestellen 6 eingezogen und das Traggestell 1 mit dem Konverter K stützt sich an vier Punkten am Boden oder auf den Schienen über die Stützeinrichtungen 15, 16 ab rPig. 4). Wie ersichtlich, haben die Stützeinrichtungen eine größere Höhe als die Gesamthöhe der Drehgestelle, der Balanciere und der Mitnehmerringe in eingezogener Stellung der Kolben, so daß in dieser Stellung gemäß Pig. 4 die Drehgestelle frei gedreht werden können. In Pig. 5 ist eine solche Drehung um 90° veranschaulicht. Die Laufräder der Drehgestelle stehen nunmehr über den die Schienen 7 kreuzenden Schienen 7'; Durch Ausschieben der Kolben 4 werden die Laufräder 4er Drehgestelle auf den Schienen 7' zur Atilage gebracht, durch weiteres AuBsohiölVen die Stützeinrichtungen entlastet .und diese sodann einge-
s chwenkt.
In den Pig. 6 und 7 ist die Einrichtung zum Justieren des Konverters näher erläutert. Diese Einrichtung besteht aus der im Grundriß H-förmigen'Plattform 13, die auf Gleitplatten 12 gelagert ist. Sie "besitzt an ihrer Unterseite einen zentrisch, d.h. in der Mitte des Querbalkens angeordneten senkrechten Zapfen 17, der in einen Gleitblock 18 eingreift. Der Gleitblock 18 ist in einer im Traggestell 1 vorgesehenen IJ-förmigen Rinne 19, die sich senkrecht zum Querbalken der Plattform 13 erstreckt, kulissenartig geführt. Der Gleitblöck 18 ist an seinen beiden Enden über Gelenke 20 mit hydraulischen Stelleinrichtungen 21 und 22 verbunden. Dia Stelleinrichtung 21 ist durch ein Gelenk 23 mit dem Tragrahmen 1 und die Stelleinrichtung 22 durch ein Gelenk 24-mit einer Ecke der Plattform 13 verbunden. Die Stelleinrichtung 21 erlaubt ein Versehieben der Plattform 13 mit dem aufgesetzten Konverter senkrecht zur Fahrtrichtung des Wagens. Die Stelleinrichtung 22 ermöglicht eine Schwenkbewegung der Plattform 13 um den Zapfen 17.
Der ne u ».rungs gemäße Ti egelwe das elwagen ist mit besonderem Vorteil zum Ein- und Ausbau von Tiegeln oder Konvertern in einseitig offene, etwa hufeisenförmig ausgebildete Tragringe geeignet. Der Transport des Tiegels kann, in abgesenkter oder in gehobener Stellung erfolgen. Die Fubbewegungen für das Heben der Nutzlast und das ^ben der Fahrgestelle bei Richtungsänderimgen auf Kreuzui gen erfolgt mit denselben Hubelementen. Sie neuertmgsgemäße Konstruktion ist daher
einfacher, leichter und wirtschaftlicher als die "bekannten Tiegelwechselwagen. Da die Hubkolben miteinander nicht
zwangsverbunden sind, wie die" 710I "bekannten Konstruktionen mehrfach vorgeschlagen wurde,, ist bei der neuerungsgemäßen Konstruktion die Gefahr eines Klemmens und Yerkantens der Hubelemente zuverlässig vermieden. Die Justierbaaikeit des Frischgefäßes in jeder Sichtung ist für eine scnnelle und störungsfreie Montage von großer Bedeutung. Die eingangs
erwähnten Anforderungen, die in einem leistungsfähigen Stahlwerksbetrieb an einen Tiegelwechselwagen zu stellen sind, werden mit der aieuerungsgemäßen Konstruktion zuverlässig und in vollem Umfang erfüllt.

Claims (4)

Schutzansprüehe :
1. Tiegelwechselwagen zum Ein- und Ausbau eines Tiegels in einen Tiegelstand sowie zum Transport eines Tiegels zwischen zwei oder mehreren Tiegelständen mit einem durch, ausseid.ebbare HuTdeinrichtungen heia- und senkbaren Traggestell bzw. -rahmen und einem gegenüber dem Traggestell bzw. -rahmen drehbaren Laufwerk, dadurch gekennzeichnet, daß in den vier Ecken des im Grundriß quadratischen Tragges^eIIs bzw. -rahmens (1) je eine nach unten ausschiebbare Hubeinrichtung (2) angeordnet ist, die sich gegen je ein Drehgestell (6) abs tut*:t, wobei an der Unterseite des Traggestells bzw. -rahmens (1), u.zw. mittig, jeweils zwischen zwei Hubeinrichtungen (2), vier zusätzliche Einrichtungen (14) zur Abstützung gegen den Boden vorgesehen sind und wobei in der abgestützten Stellung die Drehgestelle (6) des Laufwerks drehbar sind.
2. Tiegiälwechsolwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtungen (2) aus mit dem Traggestell bzw. -rahmen (1) verbundenen Zylindern (3) und mit den Drehgestellen (6) verbundenen hydraulischen Kolben (4) bestehen, wo' mittels an den Drehgestellen
(6) angreifender Mitnehm erringe (8) die Drehgestelle (6) zusammen mit den Kolben (4) drehbar sind.
3. Tiegelweohselwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede AbStützeinrichtung (14) aus an der Unterseite des Traggestells "bzw. -rahmens (1) belästigten turmartigen Fortsätzen (15) und daran angelenkten, ein- und ausschwenkbaren Klötzen (16) besteht.
4. Tiegelwechselwagen nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß am Traggestell b'cw. -rahmen (1) eine Justierplattform (13) zur Einstellung der Lage des Tiegels vorgesehen ist, die senkrecht zur Fahrtrichtung verschiebbar und um eine vertikale Mittelachse schwenkbar ist.
DE19686750031 1968-07-16 1968-09-24 Tiegelwechselwagen Expired DE6750031U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19686750031 DE6750031U (de) 1968-07-16 1968-09-24 Tiegelwechselwagen

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AT683968A AT313335B (de) 1968-07-16 1968-07-16 Tiegelwechselwagen
DE19686750031 DE6750031U (de) 1968-07-16 1968-09-24 Tiegelwechselwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6750031U true DE6750031U (de) 1969-01-02

Family

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DE19686750031 Expired DE6750031U (de) 1968-07-16 1968-09-24 Tiegelwechselwagen

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