DE2422692A1 - Fahrzeug mit einem ladegeraet - Google Patents
Fahrzeug mit einem ladegeraetInfo
- Publication number
- DE2422692A1 DE2422692A1 DE2422692A DE2422692A DE2422692A1 DE 2422692 A1 DE2422692 A1 DE 2422692A1 DE 2422692 A DE2422692 A DE 2422692A DE 2422692 A DE2422692 A DE 2422692A DE 2422692 A1 DE2422692 A1 DE 2422692A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- load
- vehicle according
- telescopic
- vehicle
- parts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 4
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 7
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 3
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/64—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
- B60P1/6418—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar
- B60P1/6436—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar the load-transporting element being shifted horizontally in a crosswise direction, combined or not with a vertical displacement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
Description
- Fahrzeug mit einem Ladegerät Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einem Ladegerät zum Auf- und Abladen oder Umsetzen einer Lasten dessen Ladegerät einen sich im wesentlichen horizontal erstreckenden Ausleger für die Last aufweist, der in der Ladestellung über die Umrisse des Fahrzeuges hinausragt und sich in der Fahrtstellung innerhalb der Umrisse befindet.
- Fahrzeuge der vorerwähnten Art sina n verschI-dener Weise bekannt geworden. Die Ladegeräte mit ihrem Ausleger dienen in der Regel zum Aufladen der Last auf das Fahrzeug bzw. zum Abladen dieser Last. Es sind aber auch Fahrzeuge bekannt, bei denen das Ladegerät nur benützt wird, um beispielsweise eine Last von der einen Seite des Fahrzeuges auf die andere SeIte umzusetzen oder auch um Lasten aufeinander zu stapeln.
- Ein besonderes Problem bei berartigen wahrzeugefl besieht in der Ausbildung des Auslegers. Dieser soll fur die Fahrtstellung eInen möglichst kleinen Raum einnehmen und sich dann auch innerhalb der Umrißlinien des Fahrzeuges befinden. nur den Ladevorgang soll dagegen der Ausleger möglichst große Abmessungen besitzen, um dem Fahrzeug einen weiten Arbeitsbereich zu sichern. Der Ausleger muß dabei sehr stabil sein, um eine sichere whru.-.g auch großer Lasten zu gewährleisten. Insbesondere gilt dies dann, wenn es um Ladegeräte geht, bei denen sehr große Lasten bzw. die Gesamtlast des Fahrzeugs in einem einzigen Ladevorgang bewegt wird, wie beispielsweise beim Transport von Containern o.a. Lasten. In diesen Fällen wirken in der Regel zwei Ladegeräte zusammen und es ist dann notwendig, die Anordnung derartig zu treffen, daß auch eine gleichförmige Bewegung der beiden Ladegeräte, mindestens der beiden Lastaufnahmeeinrichtungen der Ladegeräte sichergestellt ist.
- Zur Lösung des Problems ist es bekannt, einen Ausleger zu verwenden, der aus mehreren aneinander anschließenden Teilen besteht, wobei die einzelnen Teile durch Gelenke miteinander verbunden sind.
- Durch die Forderung, daß das Ladegerät bzw. der Ausleger in der Transportstellung bestimmte Abmessungen nicht überschreiten soll, ist es schwierig, ausreichende Arbeitsbereiche zu erhalten. insbesondere gilt dies dann, wenn der Ausleger bzw. das Ladegert auf beiden Seiten des Fahrzeuges wirksam werden soll. Die Einrichtungen, um auf beiden Seiten des Fahrzeuges arbeiten zu könne, sind aufwendig und von nicht unbeträchtlichem Eigengewicht.
- Ziel der Erfindung ist es, eine Anordnung vorzuschlagen, die mit möglichst einfachen, wenigen und billig herzustellenden Teilen ein Auf- und Abladen der Last und auch ein Umsetzen der Last zuläßt und dabei der Arbeitsbereich leicht groß genug gehalten werden kann, um beispielsweise au-ch Lasten großer Abmessungen aufeinander zu stapeln.
- Die Erfindung geht aus von einem Fahrzeug der eingangs beschriebenen Art und schlägt vor, daß der Ausleger aus mehreren teleskopartig ausfahrbaren Teilen besteht und daß er eine Lastaufnahmeeinrichtung besitzt, die über den Bereich mehrerer Teleskopteile bewegbar ist.
- Der Ausleger, den die Erfindung vorschlägt, erstreckt sich im wesentlichen waagrecht, wenn auch eine Neigung begrenzten Umfanges grundsätzlich zulässig ist. Die Verwendung mehrerer aneinander anschließender Teleskopteile löst in einfacher Weise das Problem eines ausreichenden Arbeitsbereiches. Zwischen den einzelnen Teleskopteilen können leicht Elemente vorgesehen werden, die eine sichere gegenseitige Führung gewährleisten und die auch eine gegenseitige Bewegung zuBssen.Insbesondere löst die Erfindung das Problem der Zusairirnenlegbarkeit für die Transportstellung.
- Wichtig ist bei der Erfindung, daß die Lastaufnahmeeinrichtung über den Bereich mehrerer Teleskopteile bewegbar ist, wobei die Lastaufnahmeeinrichtung, eine Laufkatze oder ein ähnliches Element, beispielsweise über die einzelnen Teleskopteile verfahrbar sein kann, oder auch, wie die Erfindung insbesondere vorsieht, durch entsprechende Koppelung des Bewegungsantriebes mit dem-Antrieb der Teleskopteile verbunden ist, um gleichzeitig mit dem Ausfahren und Einfahren der Teleskopteile bewegt zu werden.
- Bei der Erfindung können die Teleskopteile einzeln bewegt werden.
- Günstiger ist es jedoch, wenn die Teleskopteile untereinander gekoppelt und mit einem gemeinsamen Antrieb versehen sind. Für die Koppelung können beispielsweise Zugelemente benützt werden, die über Umlenkglieder mehrere Teleskopteile verbinden. Die Bewegung eines Teleskopteiles gewährleistet dann die gleichzeitige Relativbewegung der anderen Teleskopglieder.
- Besondere Vorteile werden in Zusammenhang mit der Erfindung dann erhalten, wenn die Teleskopteile aus der zusammengeschobenen Stellung sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung ausfahrbar sind. Während die Erfindung schon Vorteile bietet, wenn der Ausleger und die Lastaufnahmeeinrichtung nur beispielsweise auf einer Seite des Fahrzeuges wirksam werden können, ist es besonders günstig, wenn die erfindungsgemäße Einrichtung benützt wird, um eine Last über das Fahrzeug umsetzen zu können. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, wie an sich bekannt, je ein Ladegerät vor und hinter der Last anzuordnen, so daß die Last zwischen den beiden Ladegeräten von der einen Fahrzeugseite auf die andere Fahrzeugseite hindurchbewegbar ist Ein ähnliches Problem läßt sich mit den erfindungsgemäßen Mitteln dann lösen, wenn es beispielsweise um einen Aufladevorgang über das rückwärtige Fahrzeugendegeht.
- Wenn im Zusammenhang mit der Erfindung von Teleskopteilen gesprochen wird, so sind darunter auch insbesondere solche Teleskopteile zu verstehen, die einander nur teilweise umfassen.
- In einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Teleskopteil, der sich am Fahrzeug abstützt, in der Höhe verstellbar ist. Zu diesem Zweck können in der Höhe ausfahrbare Glieder vorgesehen werden, die ihrerseits wieder teleskopartig geführt sind.
- Diese Höhenverstellbarkeit kann insbesondere als Hubeinrichtung benützt werden. Zusätzlich oder wahlweise hierzu schlägt die Erfindung vor, daß die Lastaufnahmeeinrichtung eine Winde trägt.
- Eine erfindungsgemäße Variante ist gekennzeichnet durch ein C-förmiges Gestell, dessen unterer Teil am Fahrzeug gehalten ist und dessen oberer Teil dem Ausleger zugeordnet ist und das insbesondere in der Transportstellung die Last im wesentlichen umfaßt. Ein derartiges C-förmiges Gestell ist insbesondere für ein einseitiges Arbeiten gedacht, wenn es auch möglich ist, die Anordnung derart zu treffen, daß auch ein Arbeiten auf beiden Fahrzeugseiten möglich wird.
- Insbesondere dann, wenn die Anordnung für ein einseitiges Arbeiten gedacht ist, kann das C-förmige Gestell so angeordnet werden, daß es eine Plane trägt, die dann die Last und gegebenenfalls auch das Ladegerät schützt. Eine solche Anordnung ist naturgemäß für den Transport beliebiger Güter, beispielsweise für den Stückgutverkehr oder dergl. verwendbar.
- Die C-förmige Ausbildung des Gestells kann ferner benützt werden, um weitere Elemente derartiger Fahrzeuge unterzubringen.
- Insbesondere ist vorgesehen, daß der untere Teil des C-förmigen Gestells wesentliche Elemente eines Stützfußes aufnimmt oder führt Die Erfindung schlägt ferner vor, daß die Lastaufnahmeeinrichtung als Teleskopteil ausgebildet ist, das an seinen Enden mit der Last bzw. einem die Last fassenden Rahmen verbindbar ist. Auf diese Weise wird eine Befestigung der Last am Ausleger erhalten, die ein unbeabsichtigtes und unerwünschtes Neigen der Last, beispielsweise bei ungünstiger Schwerpunktverteilung sicher ausschließt. Von Vorteil ist dabei, wenn die Hubeinrichtung für die Last an dem die Last fassenden Rahmen angeordnet ist.
- In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch mit weiteren erfindungsgemäßen Einzelheiten dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Fahrzeuges in erfindungsgemäßer Ausbildung, Fig. 2 eine Rückansicht des Fahrzeuges nach der Fig. 1, Fig. 3 eine schematische Darstellung von Einzelteilen des Fahrzeuges nach den Fig. 1 und 2, Fig. 4 die Rückansicht eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung, Fig. 5 eine andere Betriebsstellung des Ausführungsbeispiels nach der Fig.4 und Fig. 6 einen Schnitt durch eine Darstellung einer Einzelheit der Erfindung in einem anderen Maßstab.
- Das Fahrzeug 1 der Fig. 1 und 2 ist als Sattelaufleger ausgebildet. Es besitzt am vorderen und rückwärtigen Ende je ein Ladegerät 2 bzw. 3 und die Ausleger 4 bzw. 5 dieser Ladegeräte 2 und 3 tragen zwischen sich den Spreader bzw. Rahmen 6. Dieser Spreader ist jeweils der Last angepaßt bzw. kann der betreffenden Last angepaßt werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besitzt der Spreader bzw. Rahmen 6 an der Unterseite hammerkopfartige Halteelemente 7, die in entsprechende Aufnahmetaschen in der Last eingreifen. Durch eine Verdrehung dieser Elemente kann eine Verriegelung erhalten werden, so daß die Last 8 fest mit dem Rahmen 7 verbindbar ist.
- Auf dem Rahmen 6 sind liegend zwei Zylinder-Kolben-Anordnungen 9 und 10 angeordnet, die auf Rollen 11 und 12 einwirken. Über diese Rollen ist je ein Seil 13 bzw. 14 geführt und durch Beaufschlagung der Zylinder-Kolben-Anordnungen 9 und 10 durch ein Druckmittel ist es möglich, den Rahmen 6 mit der Last 8 an den Auslegern 4 und 5 anzuheben.
- Die Druckmittelzufuhr zu den Zylinder-Kolben-Anordnungen ist im einzelnen nicht dargestellt.
- Wie insbesondere die Fig. 2 erkennen läßt, besteht jedes der Ladegeräte im wesentlichen aus einer Teleskop-Anordnung 15 und 16 sowie eine teleskopierbare Zylinder-Kolben-Anordnung 17 und 18, mittels derer es möglich ist, den am oberen Ende der Teleskop-Anordnung 15 und 16 angeordneten Ausleger 5 bzw. sinngemäß auch den Ausleger 4 anzuheben oder abzusenken.
- Jeder der Auslegeri4,5besteht aus insgesamt 3 Teleskop-Teilen 19, 20 und 21, wobei die Teleskop-Teile einander jeweils teilweise umfassen. Die Teleskop-Teile 19 und 20 sind insbesondere U-förmig gestaltet. Es können aber auch andere Formen Verwendung finden. Entscheidend ist für die erfindungsgemäße Anordnung, daß eine gegenseitige Parallelverschiebung der einzelnen Teleskopteile zueinander möglich ist.
- Zwischen den Teleskop-Teilen können Rollen angeordnet sein.
- Besser ist es jedoch, Gleitelemente vorzusehen.
- Der Teleskop-Teil 21 trägt die Lastaufnahmeeinrichtung 22.
- Die Fig. 3 zeigt eine schematische Draufsicht auf die Teleskop-Teile 19, 20 und 21 und auf die Lastaufnahmeeinrichtung 22.
- Insbesondere ist dabei die Verbindung der Teleskop-Teile 19, 20 und 21 dargestellt. Diese besteht aus zwei Seilzügen 23 und 2d, die um die Rollen 25 und 26 am Teleskop-Teil 20 geführt sind. Der Seilzug 23 ist mit seinem einen Ende am Teleskop-Teil 19 und mit seinem anderen Ende am Teleskop-Teil 21 befestigt. Entsprechendes gilt für die Enden des anderen Seilzuges 24.
- Es ist klar, daß dann, wenn der Teleskop-Teil 20 gegenüber dem Teleskopil 19 in Richtung des Doppelpfeiles 27 bewegt wird, auch eine sinngemäße parallele Bewegung des Teleskop-Teils 21 gegenüber dem Teleskop-Teil 20 erzwungen wird.
- Die Lastaufnahmeeinrichtung 22 kann sinngemäß mit den Teleskop-Teilen 21 und 20 verbunden sein, wie dies vorstehend bezüglich des Teleskop-Teils 21 zu den Teleskop-Teilen 20 und 19 gezeigt ist. Auf diese Weise wird eine sinngemäße Bewegung der vier Teile 190 20, 21 und 22 erreicht und zwar durch einen einfachen Antrieb, der zwischen dem Teil 19 und dem Teil 20 angreift. Die Elemente, die die Lastaufnahmeeinrichtung 22 bewegen, sind zur Verbesserung der Deutlichkeit nicht gezeigt.
- Insbesondere ist klar, daß eine Mittelstellung erreichbar ist, in der alle Teile 19 - 22 parallel zueinander liegen und nicht seitlich über die Fahrzeugumrisse hervorragen. Auch kann eine Bewegung nach der anderen Seite erzwungen werden, so daß die in derwig. 2 mit strichpunktierten Linien 28 angedeutete Stellung erreichbar ist.
- Der Antrieb der gegeneinander beweglichen Teleskop-Teile erfolgt mittels der beiden Zylinder-Kolben-Anordnungen 29 und 30, die gemeinsam an dem Hilfsgestell 31 gelagert sind. Die Kolbenstange der Zylinder-Kolben-Anordnung 30 ist mit der Lasche 32 verbunden, die am Teleskop-Teil 19 befestigt ist, während die Kolbenstange der Zylinder-Kolben-Anordnung 29 am Teleskop-Teil 20 angreift und zwar an der Lasche 34.
- Das Hilfsgestell 31 ist, wie insbesondere in der Fig. 1 deutlich erkennbar ist, am Teleskop-Teil 20 verschiebbar aufgehängt und zwar mittels der Gleitstücke 33.
- In der Stellung nach der Fig. 2 ist die Zylinder-Kolben-Anordnung 30 nicht beaufschlagt und demgemäß stimmt die Stellung des Hilfsgestelles 31 mit der Stellung des Teleskop-Teiles 19 überein. Die Zylinder-Kolben-Anordnung 30 ist dagegen beaufschlagt und die Zylinder-Kolben-Anordnung 29 ist in der Darstellung der Fig. 2 nach rechts ausgefahren. Demgemäß ist auch der Teleskop-Teil 21 nach rechts ausgefahren und auch die Lastaufnahmeeinrichtung 20.
- Wird nun die Zylinder-Kolben-Anordnung 29 in der Stellung der Fig. 2 so beaufschlagt, daß der Kolberjeingefahren wird, wird die angehobene Last (vgl. Fig. 1) in eine Stellung über der Ladefläche 35 gebracht und kann dort> wenn gewünscht, abgesetzt werden. Es ist aber auch möglich, aus der mittleren Stellung über der Ladefläche die Zylinder-Kolben-Anordnung 30 zu beaufschlagen, während die andere Zylinder-Kolben-Anordnung 29 unbeaufschlagt bleibt. Auf diese Weise bewegt sich das gilfsgestell 31 zusammen mit dem Teleskop-Teil 20 nach der in der Darstellung der Fig. 2 linken Seite und demgemäß werden alle Teleskop-Teile nach links ausgefahren, wie mit den strichpunktierten Linien 28 dargestellt.
- Es ist klar, daß es mit der Anordnung nach den Fig. 1 und 2 möglich ist, Lasten von der einen Seite des Fahrzeuges 1 nach der anderen Seite umzusetzen und die Darstellung der Fig. 2 macht itsbesondere auch klar, daß es möglich ist, einzelne Lasten 8 aufeinander zu stapeln.
- Das Fahrzeug, das in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, ist mit Stützfüßen 36 und 37 versehen, die teleskopartig ausfahrbar sind und die mittels der Zylinder-Kolben-Anordnung 38 und 39 um die Gelenke 40 und 41 verschwenkt werden können, um sich den Bodenunebenheiten anzupassen.Währenci die Stützfüße 36 und 37 dem Ladegerät 3 zugeordnet sind, sind im Bereich des Ladegerätes 2 ebenfalls zwei gleichartige Stützfüße 42 vorgesehen.
- In den Fig. 4 und 5 ist eine erfindungsgemäße Variante gezeigt.
- Auf dem Fahrzeug 1 ist ein C-förmiges Gestell 43 vorgesehen, dessen unterer Teil 44 der Befestigung am Fahrzeug dient, während der obere Gestellteil 45 Teil des teleskopartigen Auslegers ist. Dieser Ausleger besteht einerseits aud dem Teil 45 und dem ausfahrbaren Teil 46 und im ausfahrbaren Teil 46 ist ein umlaufender Seilzug 47 vorgesehen, der über die Rollen 48 und 49 läuft und der einmal einen Befestigungspunkt an der Stelle 50 des Teiles 45 besitzt und der bei 51 ein laufkatzenartigen Element führt. Die Stellen 50 und 51 liegen auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten des umlaufenden Seilzuges 47.
- Es ist klar, daß bei Beaufschlagung der Zylinder-Kolben-Anordnung 72 der Teil 46 ausgefahren wird und daß dann auch das laufkatzenartige Element 52 nach außen geschoben wird. Wird der Teleskopteil 46 eingefahren, gelangt das laufkatzenartige Element 52 in die in der Fig. 5 gezeigtePosition.
- Im Teil 53 des C-förmigen Gestelles 43 kann, wenn gewünscht, ein absenkbarer Stützfuß angeordnet sein, der jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Wie aus Fig. 4 und 5 hervorgeht, ist im Teil 44 ein wesentliches Element des Stützfußes 54 gewahrt. Dieser Stützfuß ist teleskopartig ausfahrbar; wie beispielsweise aus der Fig. 4 erkennbar ist. Der Stützfuß besitzt einen horizontal verlaufenden, zylinderartigen Teil 55, der auf seiner Außenfläche eine schraubenförmige Nut 56 aufweist, in die ein Stift 57 in einer angepaßten Führung des Teiles 44 eingreift. Wenn nun der zylindrische Teil 55 mittels der 4tinder-Kolben-Anordnung 68 eingezogen wird, wird der zylindrische Teil 55 wegen der schraubenförmigen Nut 56 verdreht und zwar um ca. 90 0 und gelangt auf diese Weise in eine horizontale, angehobene Lage, wie dies in der Fig. 5 erkennbar ist.
- Das laufkatzenartige Element 52 kann mit einer Winde ausgerüstet sein, um den Lasthaken 58 anheben und absenken zu könne, wie dies in der Fig. 4 deutlich wird. Das gesamte C-förmige Gestell einschließlich des eingefahrenen Auslegers ist durch eine Abdeckung, insbesondere eine Plane 59 geschützt.
- Es ist klar, daß die Auslegerausbildung, die in der Fig. 4 gezeigt ist, auch durch die Auslegerkonstruktion nach den Fig. 1 und 2 ersetzbar ist, falls die anzuhebenden und zu transportierenden Lasten dies erforderlich machen. Das Ausführungsbeispiel mit dem C-förmigen Gestell 43 ist insbesondere dann geeignet, wenn Lasten stark unterschiedlicher Länge, beispielsweise Rohre, Baumstämme od. dgl., zu transportieren sind, wenn also mit der Möglichkeit zu rechnen ist, daß die Länge der zu transportierenden Lasten den Abstand yon zwei auf einem Fahrzeug angeordne"ten Ladegeräten beträchtlich tbersteigt.
- Die Anordnung nach den Fig. 4 und 5 kann aber auch benützt werden mit einem Rahmen im Sinne des Rahmens 6 der Fig. 1 und 2> der zwischen zwei in einem Abstand voneinander angeordneten Ladegeräten hindurchhebbar sein soll.
- Die Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines auslegers. Dabei sind drei Auslegerteile 60, 61 und 62 so angeordnet, daß sie sich jeweils umfassen, wodurch eine gute gegenseitige Führung erhalten wird.
- Auf den schienenartige lanschen 63 der drei Auslegerteile ist die Lastaufnahmeeinrichtung 64 beweglich und die Anordnung kann beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 6 derart getroffen sein, daß die Lastaufnahmeeinrichtung auch bei dauernd ausgefahrenem Ausleger aus den Teile 60, 61 und 62 über den gesamten Bereich der Teleskop-Teile beweglich ist. In diesem Fall fehL also eine Kopplung des Bewegungsantriebes der Lastaufnahmeeinrichtung 64 mit dem Verschiebungsantrieb der Teleskop-Teile 60, 61 und 62. Die Lastaufnahmeeinrichtung kann ohne weiteres über die Schien der verschiedenen Teleskop-Teile hinwegrollen bzw. -gleiten.
- Die Fig. 6 zeigt einen Ausleger mit einem nach unten gerichteten Schlitz 65 für die Lastaufnahmeeinrichtung. Es sind auch Auslegerkonstruktionen denkbar, die auf der Oberseite enen entsprechenden Schlitz für die Lastaufnahmeeinrichtung besitzen bzw. Ausleger, bei denen der Schlitz seitlich angeordnet ist.
- Die Teleskop-Teile 60, 61 und 62 können in ähnlicher Weise miteinander gekoppelt sein, wie die Teleskop-Teile 19, 20 und 21.
- Es ist auch möglich, zwischen den einzelnen Teleskopteilen jeweils Zylinder-Kolben-Anordnungen vorzusehen, um die Schiebebewegung sicherzustellen. Die Verwendung von Seilzügen im Sinne der Anordnung nach der Fig. 3 ist jedoch wegen ihrer Einfachheit zu bevorzugen.
Claims (13)
1. Fahrzeug mit einem Ladegerät zum Auf- und Abladen oder Umsetzen
einer Last, dessen Ladegerät einen sich im wesentlichen horizontal erstreckenden
Ausleger für die Last aufweist,, der in der Ladestellung über die Umrisse des Fahrzeuges
hinausragt und sich in der Fahrtstellung innerhalb der Umrisse befindet, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausleger aus mehreren teleskopartig ausfahrbaren Teilen
(19, 20, 21; 45, 46; 60, 61, 62) besteht und eine Lastaufnahmeeinrichtung (22, 52,
64) besitzt, die über den Bereich mehrerer Teleskopteile bewegbar ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopteile
untereinander gekoppelt und mit einem gemeinsamen Antrieb (29, 30; 72) ausfahrbar
und einziehbar sind.
3. Fahrzeug nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine Koppelung der Teleskopteile mittels Zugelementen (23, 24), die über Umlenkglieder
(25, 26) mehrere Teleskopteile verbinden.
4. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsantrieb der Lastaufnahmeeinrichtung vom
Antrieb der Teleskopteile abgeleitet ist.
5. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopteile aus der zusammengeschobenen Stellung
sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung ausfahrbar sind.
6. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopteile einander nur teilweise umfassen.
7. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Teleskopteil (19), dieser sich am Fahrzeug abstützt,
in der Höhe verstellbar ist.
8. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergeheMenAnsprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lastaufnahmeeinrichtung eine Winde trägt.
9. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein C-förmiges Gestell (lot3), dessen unterer Teil (44) am
Fahrzeug gehalten ist und dessen oberer Teil (45) dem Ausleger zugeordnet ist und
das in der Transportstellung die Last im wesentlichen umfaßt.
10. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (4lot) des C-förmigen Gestells wesentliche
Elemente der Stützfüße (54) aufnimmt oder führt.
11. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das C-förmige Gestell eine Abdeckung, z.B. eine Plane
(59) trägt, die die Last und gegebenenfalls auch das Ladegerät schützt.
12. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lastaufnahmeeinrichtung (22) als Teleskopteil ausgebildet
ist, der an seinen Enden mit der Last bzw. einem die Last fassenden Rahmen (6) verbunden
ist.
13. Fahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (9> 10) für die Last an dem die
Last fassenden Rahmen (6) angeordnet ist.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742422692 DE2422692C3 (de) | 1974-05-10 | 1974-05-10 | Fahrzeug mit einem Ladegerat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742422692 DE2422692C3 (de) | 1974-05-10 | 1974-05-10 | Fahrzeug mit einem Ladegerat |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2422692A1 true DE2422692A1 (de) | 1975-11-20 |
| DE2422692B2 DE2422692B2 (de) | 1979-09-13 |
| DE2422692C3 DE2422692C3 (de) | 1980-06-04 |
Family
ID=5915196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742422692 Expired DE2422692C3 (de) | 1974-05-10 | 1974-05-10 | Fahrzeug mit einem Ladegerat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2422692C3 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3044953A1 (de) * | 1979-11-30 | 1981-09-03 | Ralph Blatchford and Co., Ltd., Midsomer Norton, Bath, Avon | "vorrichtung zum handhaben von lasten" |
| EP0422894A3 (en) * | 1989-10-09 | 1991-07-17 | Frederick Henry Howard Kent | Container vehicle |
| US5062760A (en) * | 1990-04-16 | 1991-11-05 | Transport Technology Corporation | Material handling system |
| FR2785272A1 (fr) * | 1998-11-04 | 2000-05-05 | Technicatome | Systeme mobile de transbordement horizontal d'un conteneur place ou a placer sur un vehicule de transport |
| EP2655131A4 (de) * | 2010-12-22 | 2015-10-14 | Kiviniemi Oy A | Kran |
-
1974
- 1974-05-10 DE DE19742422692 patent/DE2422692C3/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3044953A1 (de) * | 1979-11-30 | 1981-09-03 | Ralph Blatchford and Co., Ltd., Midsomer Norton, Bath, Avon | "vorrichtung zum handhaben von lasten" |
| EP0422894A3 (en) * | 1989-10-09 | 1991-07-17 | Frederick Henry Howard Kent | Container vehicle |
| US5062760A (en) * | 1990-04-16 | 1991-11-05 | Transport Technology Corporation | Material handling system |
| FR2785272A1 (fr) * | 1998-11-04 | 2000-05-05 | Technicatome | Systeme mobile de transbordement horizontal d'un conteneur place ou a placer sur un vehicule de transport |
| EP2655131A4 (de) * | 2010-12-22 | 2015-10-14 | Kiviniemi Oy A | Kran |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2422692B2 (de) | 1979-09-13 |
| DE2422692C3 (de) | 1980-06-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1807061A1 (de) | Fahrzeug zum Handhaben grossvolumiger Behaelter,wie Container | |
| DE2203254C2 (de) | Palette, die als Transportplattform für Kraftfahrzeuge ausgebildet ist | |
| DE2109695A1 (de) | Ladegerat | |
| DE2530634A1 (de) | Vorrichtung zum anheben eines hubwagens und fuer die verwendung mit dieser vorrichtung geeigneter hubwagen | |
| AT395132B (de) | Mittels eines kraftfahrzeugs verfahrbare hubvorrichtung zum heben einer gondel | |
| DE1630543C3 (de) | Lade- und Entladevorrichtung für sperrige Lasten | |
| DE2141522C2 (de) | Fahrzeug mit Ladeeinrichtung, insbesondere für Betonkästen | |
| DE1506519C2 (de) | Teleskopausleger | |
| DE2422692A1 (de) | Fahrzeug mit einem ladegeraet | |
| DE2632492C3 (de) | Transportfahrzeug zum Transport von Großbehältern | |
| DE2241784C2 (de) | ||
| DE2133111A1 (de) | Freistehender Kran | |
| DE1941940B2 (de) | Fahrzeug mit Hebevorrichtung für großvolumige Kästen, vorzugsweise aus Beton mit Ausnehmungen im Boden für teleskopisch längenveränderliche Beine der Hebevorrichtung | |
| DE3435690A1 (de) | Portalfahrzeug | |
| DE2112947C2 (de) | Fahrzeug für den Transport von Stahlbetonraumzellen | |
| DE1531226C3 (de) | Verladebrücke oder Portalkran mit Verschiebetrager | |
| DE2315362C3 (de) | Fahrzeug für den Transport von Stahlbetonraumzellen, insbesondere Fertiggaragen | |
| EP0118586A2 (de) | Container-Fahrzeug | |
| DE2731786A1 (de) | Fahrzeug fuer den transport von hohlkoerpern, wie z.b. fertiggaragen o.dgl. | |
| DE2306358A1 (de) | Fahrzeug fuer den transport von stahlbetonraumzellen, insbesondere wohnzellen, transformatorenhaeuschen | |
| AT328362B (de) | Gabelhubstapler | |
| DE2609103A1 (de) | Hebegeraetanordnung | |
| DE1953290A1 (de) | Hubwerk fuer Transportbehaelter | |
| DE2306078A1 (de) | Fahrzeug fuer den transport von stahlbetonraumzellen, insbesondere komplettierter fertiggaragen | |
| DE2363018A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum auf- und abladen von stahlbetonraumzellen, z.b. fertiggaragen auf ein transportfahrzeug bzw. von einem transportfahrzeug mit hilfe einer hebevorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: KLAUS, KASPAR, 8940 MEMMINGEN, DE FENZL, FRANZ-JOSEF, 8941 EISENBURG, DE |
|
| AG | Has addition no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2440182 Format of ref document f/p: P |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |