DE6609728U - Leistungsschalter. - Google Patents
Leistungsschalter.Info
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- DE6609728U DE6609728U DE19656609728 DE6609728U DE6609728U DE 6609728 U DE6609728 U DE 6609728U DE 19656609728 DE19656609728 DE 19656609728 DE 6609728 U DE6609728 U DE 6609728U DE 6609728 U DE6609728 U DE 6609728U
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Description
Fuji Electric Co. Ltd.
Kawaoaki/Japan* 25. AUG 1965
Leistungsschalter
Pur ciese Anmeldung wird die Priorität der entsprechenden
Japan-Anmeldung Sho 39-51 689 vom 1.0.9»64 beansprucht.
65/8014 j
f P S79 Τ
S Die Erfindung befaßt sich mit elektrischen Leistungsschaltern, ;1
insbesondere mit einem neuartigen Druckgasleistungsschalter |
für sehr hohe Spannungen. ]
Die Ausschaltzeit eines Leistungsschalters, d.h. die Zeit zv/ischen der Abgabe des Auslösekommandos und dem Zeitpunkt,
in dem die Stromunterbrechung tatsächlich vollendet ist, beträgt bei gewöhnlichen Leistungsschaltern, die heutzutage überwiegend
verwendet werden, ungefähr 3 bis 5 Perioden für den Pail normaler
- 1 - S chin/Win
PP 879
Industriefrequenzen= Falls diese Ausschaltzeit erheblich verkürzt
werden könnte, würde die Zeitspanne, die notwendig iot?
um schadhafte Teile von anderen Teile-η zu trennen, wenn ein Fehler in Stromkreis auftritt, entsprechens v-erkürst werden*
Dies würde eine Vergrößerung der Netzstabilität erjgeben, wodurch die Übertragungskapazität der Leitung vergrößert worden
könnte·. Ferner würde der Umfang der Schaden an a.vn Geräten,
wie z.B. Transformatoren, verkleinert werden können, die an
die Übertragungsleitung angeschlossen sind, und die Reparatur dieser Geräte entsprechend erleichtert werden.
Ein Ziel der Erfindung besteht mithin darin, einen leistungsschalter
zu schaffen, bei dem die Ausschaltzeit wesentlich kurzer ist als die üblicher Schaltertypen und z.B. die Halfto
des bisher erreichbaren V'ertes beträgt.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, ein neuartiges Verfahren zu sehr schneller Öffnung der Schaltstrecke zu
schaffen, wobei eine elektromagnetische Kraft verwendet wird, die durch den. Entladestxom eines Kondensators verursacht wird.
Ein weiteres Ziel der Srfinaung besteht darin, ein neuartiges
Verfahren zur Vergrößerung der Übertragungsgeschwindigkeit des
Auslösekommandos zu schaffen, indem eine elektromagnetische
Welle, insbesondere licht, verwendet wird.
loch ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen neuartigen
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Aufbau zu schaffen, bei dem die Schaltstücke al a 1T0^ cinee
Ventils für das Druckgas ausgebildet sind, so daß dao Druckgas
im gleichen Augenblick abströmen kann, in dem die Schaltstückc
getrennt werden.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine neuartige Vereinigung von Leistungsschalter und Trennschalter in Reihenschaltung
zu schaffen, bei der der Trennschalter eine bestimmte Zeit nach der Betätigung des LeistungGcchalterc betätigt wird.
Noch ein v/eiteres Ziel der Erfindung ist es, ein neuartiges Verfahren
zu schaffen, bei dem der Beginn der Entladung des Kondensators von Erde aus mit Hilfe einer elektromagnetischen Welle
^ostGuert wird, und der Trennschalter durch Druckgas betrieben
wird, so daß der leistungsschalter und der Trennsehalter stufer-Λ-eice
nit einer bestimmten Zeitverzögerung arbeiten*
Noch ein v/eiteres Ziel der Erfindung ist es, ein neuartiges Verfahren zu schaffen, nach dem ein Kondensator, der Hochspannungspot
ential aufweist, von Erde aus gestetiext v/erden
kann, so daß er aufgeladen oder ausgelöst v/ird.
Die Erfindung betrifft einen Leistungsschalter mit einem ersten und einem zvjeiten Schaltstück, das gleichachsig mit dem ersten
Sehaltstück angeordnet und längs der gemeinsamen Achse beweglich ist3 am sit dem ersten Schaltstück in und außer Berührung zu
kommen-
ύ
(V
S *
I FP 879
1 Der Schalter nach der Erfindung iöt dadurch gekennzeichnet, daß
daa sv/cite Schaltstück zugleich als Blasventil für Druckgas
dient, das normalerweise in einem die beiden Schaltotückc uts-
1 !schließenden und gegen Erdpotential isolierten Gehäuse enthalten
I lot, daß ein !Plansch an dem zweiten Schaltstücit mit einer fest-
|| stehenden Antriebsspule elektromagnetisch dicht koppclbar an-
κ ,geordnet ist, daß die Antriebs spule über ein Schaltelement nit
I einea Kondensator verbindbar iot, dessen Entladung über die
I Antriebsspule durch Betätigung des Schaltelementes einen Strom
I durch die Spule zur Folge hat, dessen abstoßende Kraft gegenüber
I · einem in dem Plansch induzierten Strom dafür sorgt, daß sich
1 . das zweite Schaltstück von dem ersten Schaltstück trennt, wobei
I der zwischen den Schaltstücken entstehende Lichtbogen durch Druck-
I ■ gas gelöscht wird, das in dem Gehäuse enthalten ist und aus dem
1 -Bereich in der Umgebung der Schaltstücice aufgrund der- Blasventil·^
i| funktion dos zweiten Schaltstückes abströmt.
J- Das Wesen der Erfindung wird grundsätzlich und in Einzelheiten
f-„
•j| aus der folgenden Beschreibung näher ersichtlich, die auf die
I« ,- ; beiliegenden Zeichnungen ei2iiger bevorzugter Ausführungsformen
I der Erfindung Bezug nimmt. Dabei ist:
I Pigur 1a ein Yertikalschnitt, der eine Ausführungsform des
1 Leistungsschalters und des zugehörigen Trennschalters nach
der Erfindung zeigt;
-A-
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Figur 1b ein Schnitt, der einen Teil der Schaltstüeke des
Schalters nach Pigur 1a üeigt;
Figur 2 ein Vertikalschnitt einer anderen Ausführungsform aer
Kombination von Leistungsschalter und Trennschalter.
In Pigur 1a ist eine Schaltkammer 1 dargestellt, die auf Hociispannungspotential
angeordnet ist ο Sie wird gegen Erde durch zwei hohle Porzellanisolatoren 2 und 3 isoliert und anfaßt
ein Gehäuse 4, durch dessen eines Ende eine Porzcllandurchführung
5 geführt ist. Im Inneren der Durchführung ist ein hohler Leiter 6 angeordnet. Das eine lEn&e des Leiters öffnet sich
in die Atmosphäre. Das andere Ende ist im Gehäuse 4 eingeochlossej §
und mit einem düsenförmigen feststehenden Schaltstück 7 ver- |
-"incf örniße "
sehen, an dessen freien Ende eine/elastische Packung 8 vorge- f
sehen ist.. ;·
Ein bewegliches düsenförmiges Schaltstück 11, das mit dem festen
stehenden Schaltstück 7 zusammenwirkt, ist in inneren/finde einer Führung 13 gleitend und hermetisch dicht sitzend angeordnet. Die
Führung 13 ist in einem metallischen Träger 12 angeordnet, der am anderen Ende des Gehäuses 4 befestigt ist. Das andere Ende
der Führung 13 öffnet sich ins Freie. Am beweglichen Schaltstück 11 ist ein Plansch 14 vorgesehen, der konzentrisch suia Schalt- .
stück 11 verläuft und mit diesem aus einem Stück besteht» j
PP 879
Sine Singspule 15 ist in einen ringförmigen Isolierkörper 16
eingebettet, der an dem Metallträger 12 befestigt ist. Zwischen den Flansch 14 und den Metallträger 12 ist eine Feder 17 eingefügt,
die das Ende 18 des beweglichen Schaltstückes 11 gegen aas feststehende Schaltstück 7 und zugleich die Vorderseite
des Flansches 14 gegen die Spule 15 drückt.
Der Durchmesser des Endes 18 des beweglichen Schaltatückes 11,
das mit dem feststehenden Schaltstück 7 in Berührung steht, ist
größer als die anderen Teile, v/i ο in Figur 1b angedeutet ist,
und die Innenseite des Endteiles ist als Düse 19 ausgebildet.
Bas Innere des Gehäuses 4 steht über den hohlen Porzellanisolator
2 mit einem Behälter 21 auf Erdpotential in Verbindung, der mit Druckgas gefüllt ist. Das Druckgas kann z.B. Druckluft sein.
Hithin ist das Gehäuse 4 ebenfalls mit einem Ga3 höheren Druckes als Atmosphärendruck gefüllt. Wie aus Figur 1b hervorgeht, wird
auf Grund des Gasdruckes im Gehäuse 4 auf das bewegliche Schaltstück 11 in der Einschaltstellung eine Kraft F ausgeübt, die durcl
die folgende Gleichung gegeben ist und in Richtung der Berührung mit dem feststehenden Schaltstück 7 wirkt
F= /I vT) T) ι Ρ
~4~ . 1 2
~4~ . 1 2
Dabei ist D- der wirksame Durchmesser der Packungvu. Dp ist der
Außendurchmesser des beweglichen Schaltstückes 11. P ist die Druckdifferenz zwischen der Innen- und der Außenseite dea Ge-
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F? 879
häuses 4. Wegen der vorgenannten Kraft F und der Kraft der Feder
17 wird das bewegliche Schaltstück 11 gegen das feststehende
Schaltstück 7 gedrückt. Dadurch wird erstens ein kleiner Übergangswiderstand über die Kontaktstelle erreicht. Zweitens werden
Leckverluste des Gases in den Raun im Inneren des festetehenden
Schaltstückes 7 und des beweglichen Schaltstückes 11 und von \
dort ins Freie verhindert.
Sin Ventil 25 schließt die Auslaßöffnung der Führung 13 in Metallträger
12 ins Freie ab. Das Druckgas, das einen Kolben 26,δer
alt uen Ventil 25 verbunden ist, betätigt, so daß die Kraft
der Feder 27 überwunden »vird, wird von den Gehäuse 4 geliefert.
Eg stannt auo dem Behälter 21 und strömt über ein Steuerventil
28, das mit einer gewissen Zeitverzögerung arbeitet.
Bin in Heine liegender Trennschalter 30 wird in Abhängigkeit
von der Aussehalt- und Eineehaltbewegung des beweglichen Schaltstückes 11 betätigt. Der Trennschalter 30 ist in einem hohlen
Porzellanisolator 31 eingeschlossen, der unter einem etwa
rechten Winkel an der Durchführung 5 an deren dem feststehenden Schaltstück 7 abgekehrten Ende angebracht ist» Kin feststehendes
Schaltstück 33 des Trennschalters 30 ist an der Innenccite eines Motallflansches 32 befestigt, der das freie Ende des
Porzcllanlsolators 31 abschließt. Ein bewegliches Schaltstück
des TronnschaltorG 30 besitzt einen Kolben 36, der in einem Ivletalisylinder 35 beweglich angeordnet ist. Das bewegliche Schaltstück
34 wird von einer Feder 37, die auf die Unterseite des Kolbens 36 wirkt, nach oben in Berührung mit dem feststehenden
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S %
j 5? 879
f· Schaltstüelc33 gedrückt. Dor Raun 58 in inneren des Isolators
I und der Raun 59 in Zylindez' 35 oberhalb des SoIiDens 3& si^ö
1 mit dem Inneren des Gehäuses 4 über einen Kanal 40 verbunden.
\ Der Raun. 42 in Zylinder 35 unterhalbe des Solconn "56. der die
I Pcder 37 aufnimmt, ist durch ein Schaltventil 41 .rtweder alt
I dem Raum 38 oder mit der Bohrung 45 verbunden, a ch in die
k. Atmosphäre öffnet. Wie später beschrieben wird, . Steuer-
I luft über eine Leitung 45 auf einen Kolben 44 >
der αΐΐ den
f beweglichen Teil des Yentils 41 verbunden ist.
Der Metallzylinder 55 ist mit dem hohlen Leiter 6 elektrisch verbunden.
Mithin besteht ein elektrisch leitender Pfad von 'den
Metallflansch 52 über das feststehende Schaltstück 53 dec T-rer.r-GChaltero,
das bewegliche Schaltstück 54, den Zylinder 355 äen
hohlen Leiter 6 in die Schalterkammer 1, das feststehende Schaltstück
7s das bewegliche Schaltstück 11, den Metallträger 12 zu
I dem Gehäuse 4.
Sin Kondensator 46 zur Spannungsverteilung ist zwischen den
Flansch 32 und das Gehäuse 4 parallel zum Trennschalter 30 geschaltet. Ferner liegt ein linearer Widerstand 47 zwischen dem
feststehenden Schaltstück 7 und dem Gehäuse 4 Oarallel zu den Leistungsschaltstücken. Dieser Widerstand nimmt überhöhte
Spannungen auf, die zwischen den Schaltstücken bei der Kontakt- ; trennung entstehen können. Er dient zugleich als Spannungsteiler.
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Steuer/jas wird von dem Behälter 21 über eine Ventileinheit 51 und ein Isolierstoffrohr 50 zu dem Steuerventil 28 und
weiter zum Kolben 44 geliefert, der den Ventil 41 am Trennschalter
zugeordnet ist, um diese mit Hilfe des Druckgases zu betätigen.
Ein Ventilglied 52 des Ventiles 51 wird durch die Kraft einer
Druckfeder 55 in eine Stellung gedrückt, in der die Verbindung
zwischen den Rohr 50 und den Behälter 21 unterbrochen ist. Die Feder 55 wirkt auf einen Kolben 54 in einem Zylinder 53. Wenn
der Kolben 54 die dargestellte Lage einnimmt, ist, «ie erwähnt,
die Leitung 50 von Behälter 21 durch das Ventilglied 52 abgetrennt, und eine Öffnung 59 im Zylinder 53 verbindet die Leitung
50 nit der Atmosphäre. In der anderen Lage des Kolbens 54, d.h.
dann, wenn sich das Ventilglied 52 nach rechts bewegt hat, ist die Leitung 50 mit den Behälter 21 verbunden, und ein Ventilsitz
56 im Zylinder 53 wirkt mit dem Kolben 54 zusammen, der sich zusammen mit den Ventilglied 52 derart bewegt, daß die
Verbindung zwischen dem Rohr 50 und der Öffnung 59 unterbrochen wird. Ein Magnetventil 57 verbindet den Behälter 21 mit den
Inneren des Zylinders 53 auf der linken Seite des Kolbens 54, und ein. anderes Magnetventil 58 kann den gleichen Raum mit der
Atmosphäre in Verbindung setzen. Das Erregen der Spulen 57a bzw. 5Sa der-genannten Magnetventile erfolgt durch Verbindung der
Spulen mit den Klemmen 61 des Ausschaltkommandokreises und
den Klemmen 62 des Einischaltkommandokreises.
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Die erwähnte Antriebs&pule 15 in der Schalterkammer 1 ist mit einen Kondensator 72 über ein Schaltelement, z.B. eine Funkenstrecke
71, verbunden. Un den Kondensator 72 aufzuladen, ist ein Transformator 74 in Hochspannung st eil des Sclalters angeordnet,
der mit dem Kondensator über einen Gleichrichter 73 verbunden ist. Der Transformator 74- wird über mehrere Isoliervtransformatoren
75 in Kaskadenschaltung gespeist, die in Porzellanisolator 3 untergebracht sind und an die Klemmen 76
einer Y/echselspannungsquelle auf Erdpotential gelegt sind.
Ein Empfänger 77 für elektromagnetische Wellen, z.B.ein fotoelektrisches
Relais, bestehend aus fotoelektrichcm Material,
2.B. !^Cadmiumsulfid, empfängt Lichtsignale von einem Geber für elektromagnetische Wellen, z.B. einer Blitzlichtlampe 78, die
auf der Erdseite angeordnet ist. Zur Übertragung dienen das Licht führende Stangen 79, die aus einem transparenten Jiatcriel
nit hohen Brechungsindex, z.B. aus Methacrylharz, bestehen.
Auf diese Weise v/erden elektrische Impulse an die Zündelektrode
80 der Funkenstrecke 71 geliefert. Die Blitzlichtlampe 78 ist in den Ausschaltkommandokreis 61 geschaltet.
In der dargestellten Stellung ist der Leistungsschalter mit
den in Reihe geschalteten Trenn-schalter 30 eingeschaltet.
Wenn ein Ausschaltkommando an die Klemme 61 gegeben v/ird,
zündet die Blitzlichtlampe 78. Das Licht gelangt durch die Führungsstange 79 zu den fotoelektrischen Relais 77- Dort wird
das Lichtsignal in einen elektrischen Impuls umgesetzt.. Dieser
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Impuls wird dor Zündelektrode 80 vermittelt und veranlaßt die
Zündung der Funkenstrecke 71. Dadurch wird die in Kondensator 72 gespeicherte elektrostatische Ladung momentan auf die Aniriebscpwle
15 gegeben. Der Plansch 14 des beweglichen Schaltstückes 11, der elektromagnetisch mit der Spule 15 gekoppelt
ist, wirkt alo kurzgeschlossener Sekundärkreis in bezug auf
die Spule 15. Deshalb wird in ihm ein·· großer Strom induziert.
Die ßich daraus ergebende große abstoßende elektromagnetische
Kraft zwischen der ^triebsspule 15 und den Plansch 14 veranlaßt
eine nahezu sofortige Trennung des beweglichen Schaltstückes 11 von feststehenden Schaltstück 7. Das Druckgas in
Gehäuse 4 strom; durch Sie sich öffnende Schaltstrecke zwischen
den feststehenden Schaltstück 7 und den beweglichen Schaltstück
11 in den hohlen Leiter 6 des feststehenden Schaltstückes
und EUgliSisläi in das Innere des beweglichen Schält stü-ekes 11
sowie in die Führung 13 in Metallträger 12. Beide Pfade führen
ins Freie.. Deshalb wird der Lichtbogen zwischen den Schaltstücken
ausgeblasen. Das bewegliche Schaltstück 11 wird in der ~ Ausschaltstelltmg durek die Differenz zwischen den Gasdrücken
an Eingang iffid Ausgang des düsenförsigen Teiles 19 gehalten.
Bas auf die Kleinen 61 gegebene Ausschaltkommando erregt zugleich
die Spule 57a des Magnetventiles 57, die parallel zur Blitzlichtlampe 78 liegt. Saä-areh, wird das Magnetventil 57
,geöffnet und der Haus aui der linken Seite des Kolbens 54 in
Verbindung iäit des Behälter 21 gebracht. Mithin wird Gas aus
des Behälter 21 in den Saxtn Ή-nVa -von. Kolben 54 in Innern des
- 11 -
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PJB 879
Zylinders 53 geliefert. Ils bewegt den Kolben 54 nach rcehto, so
daß die Verbindung zwischen der Leitung 50 und der Aualaßbohrung
59 unterbrochen wird. Zugleich wird das Ventil $2 nach rechts1 Ip
: bewegt und Druckgas aus den Behälter 21 in die Leitung 50 ge- sfjj
liefert. Dieses Gas erreicht nach kurzer Zeit den Hochspannung^ führenden Teil und wirkt über die Leitung 45 auf den Kolben 44 il3
des Trennschalters 30. Der Kolben 44 wird nach oben gedrückt. f|
Das nit ihn gekoppelte Ventil 41 unterbricht die Verbindung
i zvischen den Raun 42 und den Raun 38 uid entläßt zur gleichen Zeit
I das Druckgas aus den Raum 42 über die Öffnung 43 ins Preie.
J Infolgedessen drückt der auf die Oberseite des Kolbens 36
1 wirkende Gasdruck das bewegliche Schaltstück 34, das mit ae\2
I S Kolben 36 aus einen Stück besteht, entgegen der Wirkung der
«I A "':' .,Feder 37 nach unten, so daß die Schaltstücke voneinander ge-
1 trennt werden.
*; Zun gleichen Zeitpunkt v/ird Druckgas aus der Leitung 50 durch
r eine Leitung 28a den Steuerventil 28 zugeführt, und eine be-
^ stinnte Zeit nach der Betätigung des Trennschalters 5O5 in
§ J.- anderen V/orten, eine gewisse Seit nach der Ztiführung des Druckgases in die Leitung 28a,öffnet das Steuerventil 28, Dadurch
gelangt Druckgas aus den Gehäuse 4 durch das Steuerventil 28 gegen den Kolben 26„ Es treibt den Kolben 26 und das mit diesen
1 direkt gekoppelte Ventilglied 25 nach links= Dadurch wird die
Öffnung 13 geschlossen, so daß ein unnützes Abströnen des Druckgases aus den Gehäuse 4 vermieden wird. Das Schließen der
öffnung 13 sorgt dafür, daß sich der Druck auf der Innen- und
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ι ι
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Außenseite des beweglichen ScLaltotückes ausgleich, und dadurch :
wird das bewegliche Schaltstück 11 durch die Feder 17 gegen das
feststehende Schaltstück 7 gedrückt - DaD Steuerventil 28 kehrt
nach einer gewissen Zeit in die Ruhelage zurück. Sd unterbricht :
die Zufuhr des Druckgases aus dem Gehäuse 4 und entlüftet das auf l-
den Kolben 26 wirkende Gas ins Freie. Infolgedessen wird der ]
Kolben 26 und mit diesem das Ventilglied 25 durch die Kraft der
Feder 27 nach rechts surückbewegt. Diei gibt die Öffnung der
Bohrung 13 frei.
Fach der Abgabe des Ausschaltkomnandos und der Vollendung der Ausschaltbew.egung des Trennschalters 30 entsteht wegen der notwendigen
Bewegungszeit der Magnetventile 57 und 51 und wegen
der S^römungsseit, in der das Gas von Behälter 21 auf die Hoch~
spannungsseite gelangt, eine gewisse Zeitverzögerung. In normalen
Schaltern beträgt diese Zeitverzögerung mehrere Perioden { normaler Industriefrequenz. Durch das Steuerventil 28, das ϊ
Verschließen der Bohrung 13 und -,durch das Aboperren deo Gas- I
wcges durch das bewegliche Schaltstück 11 ergibt sich eine |
weitere Verzögerung gegenüber der AudGehaltbewegung des 2renn- \
schalters 30. Dadurch ist die Ausschaltbewegung des Trenn- !
schalters 30 vor der erneuten Einschaltung des beweglichen Schaltstückcs 11 sichergestellt. Wie bereits erwähnt, wird das
bewegliche Schaltstück 11 annähernd zur gleichen Zeit geöffnet, zu der das Ausschaltkommando gegeben wird. Die Unterbrechung
des Stromes erfolgt im ersten Stromnulldurchgang, so daß die Isolierung zwischen den beiden Schaltstückcn 7,11 hergestellt ist.
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Mithin kann durch die Übertragung des Aussehaltkommandos mit Hilfe von Druckgas erreicht werden, daß das Schaltstück des
1JCr enns ehalt ore und das Ventil zum Schließen der Auslaßöffnung
des leistungsschalter^ mit einer bestimmten Zeitverzögerung
nacheinanderfolgend arbeiten, so daß eine zufriedenete11ende
Wirkungsweise dec Gerätes als Leistungsschalter erhalten wird.
Wenn der Schalter eingeschaltet werden soll, wird ein Einschaltkomnando
auf die Klemmen 62 gegeben, so daß das Einschaltventil
53 öffnet- Dadurch kann das Druckgas in Zylinder 53 auf der
linken Seite des Kolbens 54 ins Freie abgelassen v/erden. Der Kolben 54 wird dann durch den Gasdruck und die Kraft der
Feder 53, die auf die rechte Seite des KoIb ens 54 wirken, nach links gotrieben» Die nach links gerichtete Beweg ung des Kolbens
54 und des damit verbundenen Ventilgliedes 52 entlüften das Druckgas aus der Leitung 50 über die Bohrung 59· Dies verursacht,
daß das mit den Trennschalter 30 verbundene Ventil 41 in die ursprüngliche
Lage zurückgekrt, was wiederum zur Einschaltbewegung
des beweglichen Schaltstückes 34 des Trennschalters unter der Kraft der Feder 37 führt.
Ein anderes Beiopiel der Erfindung ist in Figur 2 dargestellt.
Dabei wird das Ausschaltkommando für den Kolben 44 des Trennschalters 30 in Abhängigkeit vom Blasäruck in der Bohrung 13
des Trägers 12 gegeben, nachdem das Schaltstück 11 geöffnet
hat.
FP S79
In der Zeichnung ist das Ventil 25 sun Verschließen der Bohrung 13 hohl ausgebildet und in den Hohlraum ist ein Kolben 102
geführt, der unter der Wirkung einer Feder 101 steht. Das Ventil ■ 25 besteht aus einen Stück mit einen kolbenförmigen Plansch 104,
der in einen Zylinder 103 geführt ist. Das Druckgas in Gehäuse 4 wirkt auf den Plansch 104 über das Ventil 28. Der Kolben 102 ist
nit einem Ventil 105 versehen, das die Zufuhr des Druckgases
von Gehäuse 4 in die Leitung 50 steuert. Auf der Erdseite dient ein Ventil 110 zur Entlüftung des Hohres 50 ine Freie. Ss wird
durch das Dinschsltventil 58 pneumatisch betätigt.
Der Kondensator, der die Snergie für die Antriebsspule 15
liefert, besteht aus zwei Kondensatoren 72a und 72b, wie dargestellt. Diese sind so angeordnet, daß 3ie in den Entlcdckreis
mit der Spule 15 durch einen Wechselsehalter 111 geschaltet werden können, der in Abhängigkeit von Blasdruck in
der Bohrung 13 in Metallträger 12 in Augenblick der Öffnung des Schaltstückeo 11 in der Schaltkanner 1 betätigt wird. Mithin
ist diese Anordnung besonders vorteilhaft für Kurzunterbrechungsschaltungen
hoher Geschwindigkeit.
In dein vorgenannten Beispiel v/ird das Ventil 25 durch den Blasdruck
in Rohr 13 nach rechts bewegt, wenn das bewegliche Schaltstück 11 durch das Ausschaltkominando in Ausschaltctellung ge-■;
' bracht wird. Dies drückt gleichzeitig das Ventil 105, das nit * den Ventil 25 gekoppelt ist, nach rcchto und verbindet das
Gehäuse 4 mit der Leitung 50. Dadurch wird, wie in Zucanmcnhang
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FP 879
nit Figur 1 beschrieben wurde, der Trennschalter 30 und nach
einer geivissen Zeit das Steuerventil 28 betätigt= Das Druck-
v gau; aas durch das Steuerventil 28, das nunnehr betätigt wird
ί _
den Flansch 104 erreicht, drückt den jflansch 104 nach links,
so daß das Ventil 25 die Bohrung 15 schließt. 2. r gleichen
Zeit v/erden der Kolben 102 und das Ventil 10p links gepreßt, so daß die Verbindung zwischen den GehÖu^e 4 und der
Leitung 50 abgesperrt wird.
2 Figuren
8 Ansprüche
8 Ansprüche
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Claims (8)
1. Druckgasschalter mit einem feststehenden Schaltstück und
einem beweglichen Schaltstück, die auf einer" gemeinsamen Achse angeordnet sind und in der Einschaltstellung miteinander verbun-
# den sind, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Schaltstück
als Blasventil für das Druckgas ausgebildet ist, welches in einem die beiden Schaltstücke umschließenden und gegen Erdpotential
isolierten Gehäuse enthalten ist, und daß am beweglichen Schaltstück ein Flansch starr befestigt ist, der mit einer feststehenden
Antriebsspule elektromagnetisch dicht gekoppelt ist.
2. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Schalxstücke in bekannter Weise hohl ausgebildet und mit der Atmosphäre außerhalb des Gehäuses verbunden sind.
3. Druckgasschalter nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch , eine Dichtung im Bereich der Stoßstelle zwischen dem beweglichen
*** und dem feststehenden Schaltstück.
4. Druckgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Antriebsspule zugeordnetes Schaltorgan
über einen optischen Lichtleiter mit einem Auslöseorgan verbunden ist, der im Innern eines die Schaltstücke gegenüber
Erde isolierenden Stützisolators angeordnet ist.
5. Druckgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
durch einen mit dem Gehäuse (4, 5) des Druckgasschalters verbundenen Trennschalter (30).
Aktenzeichen F 28 682/21c Gbm V?A 65/8014
6. Druckgasschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet-, daß
der Trennschalter von dem im Gehäuse (4) enthaltenen Druckgas steuerbar ist.
7. Druckgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (4) mehrere Kondensatoren (72a, 72b)
angeordnet sind.
8. Druckgasschalter mach Anspruch 7, gekennzejr . >
durch einen vom Druckgas betätigten Steuerschalter (111) für die Umschaltung
der Kondensatoren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5168964 | 1964-09-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6609728U true DE6609728U (de) | 1972-08-31 |
Family
ID=12893850
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1250529D Pending DE1250529B (de) | 1964-09-10 | ||
| DE19656609728 Expired DE6609728U (de) | 1964-09-10 | 1965-08-25 | Leistungsschalter. |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1250529D Pending DE1250529B (de) | 1964-09-10 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (2) | DE6609728U (de) |
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3426537A1 (de) * | 1984-07-18 | 1986-01-23 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Elektrische isolatorsaeule aus hohlisolatoren |
| DE3426536A1 (de) * | 1984-07-18 | 1986-01-23 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Elektrische isolatorsaeule |
-
0
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-
1965
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- 1965-08-25 DE DE19656609728 patent/DE6609728U/de not_active Expired
- 1965-09-03 CH CH1234165A patent/CH434420A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE325944B (de) | 1970-07-13 |
| DE1250529B (de) | 1967-09-21 |
| CH434420A (de) | 1967-04-30 |
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