DE4210545A1 - Trennschalter für eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage - Google Patents
Trennschalter für eine metallgekapselte gasisolierte HochspannungsanlageInfo
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Description
Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Trennschalter
für eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage
mit zwei in der isoliergasgefüllten Metallkapselung
angeordneten und längs einer Achse miteinander
kontaktierbaren oder voneinander trennbaren Schaltstücken
mit jeweils einem stiftförmigen, axial erstreckten
Vorzündkontakt, welcher bei einem beider Schaltstücke als
Nachlaufkontakt ausgebildet ist, und mit einem den
Vorzündkontakt eines feststehenden beider Schaltstücke
koaxial umgebenden Festkontakt und einem an einem
beweglichen beider Schaltstücke vorgesehenen Laufkontakt,
welcher in der Einschaltposition mit dem Festkontakt einen
Dauerstrompfad bildet.
Die Erfindung nimmt dabei Bezug auf einen Stand der Technik,
wie er sich beispielsweise aus der DE-C2-32 37 146 ergibt.
In dieser Patentveröffentlichung ist ein Trennschalter für
eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage mit
zwei in einer geerdeten, gasisolierten Metallkapselung
angeordneten, miteinander kontaktierbaren oder voneinander
trennbaren Schaltstücken beschrieben, von denen eines längs
einer Achse beweglich geführt ist. Beim Einschalten dieses
Trennschalters können je nach den in der Hochspannungsanlage
herrschenden Potentialverhältnissen zwischen den
Schaltstücken Vorzündungen auftreten. Um zu vermeiden, daß
diese Vorzündungen während des Schaltvorganges nicht zu
Querdurchschlägen und damit zu Kurzschlüssen mit der
geerdeten Kapselung führen, ist hierbei dafür gesorgt, daß
die möglicherweise auftretenden Vorzündungen axial zentriert
sind. Dies wird zum einen dadurch erreicht, daß mit dem als
Stift ausgebildeten beweglichen Schaltstück bis zu einer
Zwischenstellung eine Abschirmung mitbewegt wird. Zum
anderen wird dies aber auch dadurch erreicht, daß am
feststehenden beider Schaltstücke ein als Vorzündelektrode
wirkender, stiftförmiger Nachlaufkontakt vorgesehen ist.
Dieser Trennschalter weist eine vergleichsweise große
axiale Ausdehnung aus. Dies ist dadurch bedingt, daß durch
den Nachlaufkontakt zusätzliche Konstruktionselemente in das
feststehende Schaltstück eingebracht werden, welche in
axialer Richtung eine erhebliche Ausdehnung besitzen und
hochspannungsmäßig abgeschirmt werden müssen. Dies führt zu
einer nicht unerheblichen Vergrößerung der bereits zu einem
großen Teil durch die Isolierdistanz der offenen
Trennstrecke bestimmten Trennschaltergeometrie in axialer
Richtung.
Der Erfindung, wie sie in Patentanspruch 1 definiert ist,
liegt die Aufgabe zugrunde, einen Trennschalter für eine
metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage der
eingangs genannten Art anzugeben, bei dem trotz geringer
Abmessungen in axialer Richtung unerwünschte
Querdurchschläge nahezu vollständig unterdrückt werden.
Die Erfindung macht sich die Erkenntnis zunutze, daß im
beweglichen Schaltstück aufgrund des von seinem Laufkontakt
beim Ein- oder Ausschalten ausgeführten Schalthubes im
Unterschied zum feststehenden Schaltstück in axialer
Richtung ausreichend Raum zum Einbau des Nachlaufkontaktes
zur Verfügung steht. Dadurch wird durch Einbau des
Nachlaufkontaktes in den Laufkontakt die
Trennschaltergeometrie gegenüber einem Schalter ohne
Nachlaufkontakt nicht verändert, gegenüber einem Schalter
mit einem im feststehenden Schaltstück angeordneten
Nachlaufkontakt jedoch in axialer Richtung erheblich
verkürzt. Durch geeignete Weiterbildung des den
Nachlaufkontakt integrierenden Laufkontaktes kann die
Trennschaltergeometrie in axialer Richtung unter Beibehalt
der großen Beständigkeit gegenüber Querdurchschlägen sogar
noch zusätzlich verkürzt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung und die damit erzielbaren
Vorteile werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher
erläutert.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der
Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen axial geführten Schnitt
durch Kontaktanordnung und Gehäuse einer ersten
Ausführungsform des Trennschalters nach der
Erfindung, bei der sich der Trennschalter in der
linken Hälfte in der Einschaltposition und in der
rechten Hälfte in der Ausschaltposition befindet,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung die Kontaktanordnung
des Trennschalters nach Fig. 1, und
Fig. 3 eine Aufsicht auf einen axial geführten Schnitt
durch eine Kontaktanordnung einer zweiten
Ausführungsform des Trennschalters nach der
Erfindung, bei der sich entsprechend der
Ausführungsform gemäß Fig. 1 der Trennschalter in
der linken Hälfte in der Einschalt- und in der
rechten Hälfte in der Ausschaltposition befindet.
In allen Figuren beziehen sich gleiche Bezugszeichen auch
auf gleichwirkende Teile. Der in Fig. 1 dargestellte
Trennschalter weist ein als geerdete Metallkapselung 1
ausgeführtes und mit einem Isoliergas, wie SF6, von einigen
Bar Druck gefülltes Gehäuse auf. Die Metallkapselung 1
enthält drei nicht bezeichnete Öffnungen, von denen zwei mit
je einem von zwei Schottungsisolatoren 2, 3 gasdicht
verschlossen sind und eine dritte der Durchführung einer bei
einem Schaltvorgang in Richtung einer Achse 4 bewegbaren
Isolierstoffstange 5 dient. Durch die Schottungsisolatoren
2, 3 ist jeweils einer von zwei auf Hochspannungspotential
bringbaren und gegenüber der Metallkapselung 1
potentialmäßig abgeschirmten Stromanschlüssen 6, 7 geführt.
Die Stromanschlüsse 6, 7 sind jeweils mit einem von zwei
feststehenden Kontaktträgern 8, 9 elektrisch leitend
verbunden.
Der Kontaktträger 8 weist eine nicht bezeichnete axial
erstreckte Öffnung auf, welche der Durchführung eines mit
der Isolierstoffstange 5 starr oder gelenkig verbundenen,
längs der Achse 4 verschieblichen, rohrförmigen
Laufkontaktes 10 eines beweglichen Schaltstückes des
Trennschalters dient. Die Mantelfläche des Laufkontaktes 10
kontaktiert unter Bildung einer Gleitkontaktanordnung 11 ein
beispielsweise Kontaktlamellen enthaltendes und koaxial mit
den Laufkontakt 10 angeordnetes Kontaktteil des
Kontaktträgers 8. Der Kontaktträger 8 ist an seinem dem
Kontaktträger 9 zugewandten Ende als Abschirmung ausgebildet
und trägt an seinem anderen Ende eine konzentrisch zur Achse
4 angeordnete Abschirmung 12, welche das an der
Isolierstoffstange 5 befestigte Ende des Laufkontaktes 10
gegenüber der Metallkapselung 1 abschirmt. Das
entgegengesetzte Ende des Laufkontaktes 10 weist einen als
Hohlkontakt wirkenden Rohrabschnitt 13 auf, welcher der
Gleitlagerung eines federbelasteten Nachlaufkontaktes 14
sowie der Übernahme eines gegebenenfalls vom Nachlaufkontakt
14 geführten und auf eine Vorzündung zurückzuführenden
Stromes dient.
Der Kontaktträger 9 ist an seinem dem Kontaktträger 8
zugewandten Ende tulpenförmig ausgebildet und trägt auf
seiner Innenseite einen vorzugsweise von Kontaktfingern
gebildeten, konzentrisch zur Achse 4 angeordneten
Festkontakt 15 eines feststehenden Schaltstückes des
Trennschalters. Dieses Schaltstück weist noch einen im Boden
des tulpenförmigen Kontaktträgers 8 befestigten, längs der
Achse 4 erstreckten, stiftförmigen Vorzündkontakt 16 auf.
Genauerer Aufbau und Wirkungsweise der Kontaktanordnung des
erfindungsgemäßen Trennschalters werden anhand von Fig. 2
näher erläutert. Aus dieser Figur ist zu erkennen, daß der
im wesentlichen stiftförmig ausgebildete Nachlaufkontakt 14
mittels eines zumindest einen Teil seiner Mantelfläche
bildenden Gleitkontaktes 17 in elektrisch leitender Weise
auf der Innenwand des Rohrabschnitts 13 geführt ist und auf
seinem von der Vorzündelektrode 16 des feststehenden
Schaltstücks abgewandten Ende auf einer im Inneren des
Laufkontaktes 10 gelagerten Druckfeder 18 abgestützt ist.
Die Druckfeder 18 ist mit ihrem vom Nachlaufkontakt 14
abgewandten Ende auf einer starr mit dem Laufkontakt 10
verbundenen Abstützung 19 gelagert.
In der in Fig. 2 in der rechten Hälfte dargestellten
Ausschaltposition des Trennschalters bilden die geöffneten
Schaltstücke eine Trennstrecke T und ist der Nachlaufkontakt
14 von der geringfügig vorgespannten Druckfeder 18 gegen
einen Anschlag 20 des Laufkontaktes 10 geführt.
Beim Einschalten des Trennschalters wird nun die
Isolierstoffstange 5 unter der Wirkung eines nicht
dargestellen Antriebs in Richtung eines nicht bezeichneten
Pfeils nach unten geführt. Der mit der Isolierstoffstange 5
starr oder gelenkig verbundene Laufkontakt 10 und damit auch
der Nachlaufkontakt 14 werden nun über den als Abschirmung
der Trennstrecke T wirkenden Teil des Kontaktträgers 8
hinaus in die Trennstrecke T geführt. Eine gegebenenfalls
durch Restladungen und/oder betriebsfrequente Spannung an
den Kontaktträgern 8, 9 hervorgerufene Vorzündung wird durch
den stiftförmigen, längs der Achse 4 erstreckten
Vorzündkontakt 16 und den ebenfalls stiftförmigen, längs der
Achse 4 geführten Nachlaufkontakt 14 eingeleitet. Der
hierbei auftretende Strom fließt vom Kontaktträger 9 über
den Vorzündkontakt 16, den nicht dargestellten
Vorzündfunken, den Nachlaufkontakt 14, den Gleitkontaktes
17, den Laufkontakt 10, und die Gleitkontaktanordnung 11 zum
Kontaktträger 8. Ein Querdurchschlag während der besonders
kritischen Vorzündphase wird hierbei mit großer Sicherheit
vermieden, da in der Vorzündphase sich ausbildende
Leaderentladungen durch den Vorzündkontakt 16 und den
Nachlaufkontakt 14 axial zentriert werden. Ein zu einem
unerwünschten Querdurchschlag führendes Umschlagen der
dominant axialen Verteilung des elektrischen Feldes des
Trennschalters in eine unerwünschte dominant radiale
Feldverteilung wird so vermieden.
Im Verlauf des weiteren Einschaltvorganges schlägt der
Nachlaufkontakt 14 auf dem Vorzündkontakt 16 auf. Der
Nachlaufkontakt 14 wird nun entgegen der Kraft der
Druckfeder 18 im Rohrabschnitt 13 des Laufkontaktes 10
verschoben. Hierbei wird die Druckfeder 18 gespannt und der
gegebenenfalls noch fließende Strom weiterhin über den
Gleitkontakt 17 zum Laufkontakt 10 geführt. Schließlich
kontaktiert der Laufkontakt 10 den Festkontakt 15 und wird
so die in der linken Hälfte von Fig. 2 dargestellte
Einschaltposition erreicht, in der der Festkontakt 15 und
der Laufkontakt 10 einen den Vorzündkontakt 16 und den
Nachlaufkontakt 14 überbrückenden Dauerstrompfad bilden.
Ersichtlich weist dieser Trennschalter eine axiale
Trennschaltergeometrie auf, die vergleichbar ist mit der
axialen Trennschaltergeometrie eines Trennschalters ohne
einen das Risiko von Querdurchschlägen wesentlich
herabsetzenden Nachlaufkontakt 14. Gegenüber einem
Trennschalter mit einem gemäß dem Stand der Technik in das
feststehende Schaltstück eingebauten und das Risiko von
Querdurchschlägen ebenfalls wesentlich herabsetzenden
Nachlaufkontakt ist die Trennschaltergeometrie in axialer
Richtung erheblich reduziert. Am feststehenden Schaltstück
wird nämlich lediglich ein feststehender und daher in
axialer Richtung nur geringfügig erstreckter Vorzündkontakt
16 benötigt. Der in axialer Richtung vergleichsweise viel
Platz beanspruchende Nachlaufkontakt 14 ist hingegen in den
ausreichend Platz anbietenden Laufkontakt 10 eingebaut.
Eine zusätzliche Reduktion der Trennschaltergeometrie in
axialer Richtung wird dadurch erreicht, wenn der
Trennschalter keinen einstückig ausgebildeten Laufkontakt 10
aufweist, sondern - wie aus Fig. 3 ersichtlich ist -
teleskopartig aufgebaut ist. Der Laufkontakt 10 weist bei
dieser Ausführungsform der Erfindung mindestens zwei
Kontaktrohre 21, 22 auf, von denen ein den Rohrabschnitt 13
zur Aufnahme des Nachlaufkontaktes 14 aufweisendes inneres
Kontaktrohr 21 in einem äußeren Kontaktrohr 22 mittels
eines Gleitkontaktes 23 in elektrisch leitender Weise
geführt ist. Das äußere Kontaktrohr 22 ist in elektrisch
leitender Weise in axialer Richtung gleitbar im
Kontaktträger 8 gelagert und weist an seinen beiden Enden
zwei nach innen gerichtete, in axialer Richtung voneinander
beabstandete Anschläge 24, 25 auf. Das innere Kontaktrohr 21
weist einen mit den Anschlägen 24, 25 beim Ein- und
Ausschalten zusammenwirkenden Ansatz 26 auf.
Beim Einschalten dieses Trennschalters wird entsprechend der
Ausführungsform gemäß Fig. 2 die Isolierstoffstange 5 in
Pfeilrichtung nach unten geführt (rechte Hälfte von Fig. 3).
Das mit der Isolierstoffstange 5 starr oder gelenkig
verbundene innere Kontaktrohr 21 des Laufkontaktes 10 und
damit auch der durch die Druckfeder 18 geringfügig
vorgespannte Nachlaufkontakt 14 werden nun über den als
Abschirmung der Trennstrecke T wirkenden Teil des
Kontaktträgers 8 hinaus in die Trennstrecke T geführt. Eine
gegebenenfalls durch Restladungen und/oder betriebsfrequente
Spannung an den Kontaktträgern 8, 9 hervorgerufene
Vorzündung wird durch den Vorzündkontakt 16 und den
Nachlaufkontakt 14 eingeleitet. Der hierbei auftretende
Strom fließt vom Kontaktträger 9 über den Vorzündkontakt
16, den nicht dargestellten Vorzündfunken, den
Nachlaufkontakt 14, den Gleitkontaktes 17, das innere
Kontaktrohr 21, den Gleitkontakt 23, das äußere Kontaktrohr
22 und die Gleitkontaktanordnung 11 zum Kontaktträger 8.
Hierbei wird entsprechend der Ausführungsform gemäß Fig. 2
ein Querdurchschlag vermieden.
Im Verlauf des weiteren Einschaltvorganges wird der
Nachlaufkontakt 14 entsprechend der Ausführungsform gemäß
der Fig. 2 durch den Vorzündkontakt 16 entgegen der Kraft der
Druckfeder 18 im Rohrabschnitt 13 des Kontaktrohrs 21
verschoben. Hierbei wird die Druckfeder 18 gespannt und der
gegebenenfalls noch fließende Strom weiterhin über den
Gleitkontakt 17 zum inneren Kontaktrohr 21 geführt. Zugleich
nimmt der am inneren Kontaktrohr 21 vorgesehene Ansatz 26
22 mit. Die Abwärtsbewegung des äußeren Kontaktrohres 22
ist durch einen an seinem oberen Ende vorgesehenen und nach
außen gerichteten Ansatz 27 begrenzbar. Schließlich
kontaktiert das Kontaktrohr 21 des Laufkontaktes 10 den
Festkontakt 15 und wird so die in der linken Hälfte von
Fig. 3 dargestellte Einschaltposition erreicht, in der der
Festkontakt 15 und das innere Kontaktrohr 21 einen den
Vorzündkontakt 16 und den Nachlaufkontakt 14 überbrückenden
Dauerstrompfad bilden.
Beim Ausschalten wird die Isolierstoffstange 5 nach oben
bewegt. Im Zuge der Aufwärtsbewegung der Isolierstoffstange
5 und damit auch des Kontaktrohrs 21 entspannt sich die
Druckfeder 18. Der federbelastete Nachlaufkontakt 14
kontaktiert solange den Vorzündkontakt 16 bis das innere
Kontaktrohr 21 den Festkontakt 15 freigegeben hat. Der
Nachlaufkontaktes 14 wird sodann vom Anschlag 20
mitgenommen. Beim Ausschalten gegebenenfalls auftretende
Rückzündungen können daher lediglich zwischen den axial
zentrierten Elektroden von Nachlaufkontakt 14 und
Vorzündkontakt 16 auftreten. Im Verlauf der weiteren
Aufwärtsbewegung führt der Ansatz 26 nach Auftreffen auf den
Anschlag 24 das äußere Kontaktrohr 22 mit nach oben. Die
Aufwärtsbewegung des Kontaktrohrs 22 ist durch einen am
Kontaktträger 8 befestigten Anschlag 28 begrenzt.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist der Laufkontakt
in der Ausschaltposition gegenüber dem Laufkontakt bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 2 entsprechend dem Hub des
äußeren Kontaktrohres 22 verkürzt. Entsprechend verkürzt
kann daher die Abschirmung 12 des Laufkontaktes 10 gegenüber
der Metallkapselung 1 ausgebildet sein.
Bezeichnungsliste
1 Metallkapselung
2, 3 Schottungsisolatoren
4 Achse
5 Isolierstoffstange
6, 7 Stromanschlüsse
8, 9 Kontaktträger
10 Laufkontakt
11 Gleitkontaktanordnung
12 Abschirmung
13 Rohrabschnitt
14 Nachlaufkontakt
15 Festkontakt
16 Vorzündkontakt
17 Gleitkontakt
18 Druckfeder
19 Abstützung
20 Anschlag
21, 22 Kontaktrohre
23 Gleitkontakt
24, 25 Anschläge
26, 27 Ansätze
28 Anschlag
T Trennstrecke
2, 3 Schottungsisolatoren
4 Achse
5 Isolierstoffstange
6, 7 Stromanschlüsse
8, 9 Kontaktträger
10 Laufkontakt
11 Gleitkontaktanordnung
12 Abschirmung
13 Rohrabschnitt
14 Nachlaufkontakt
15 Festkontakt
16 Vorzündkontakt
17 Gleitkontakt
18 Druckfeder
19 Abstützung
20 Anschlag
21, 22 Kontaktrohre
23 Gleitkontakt
24, 25 Anschläge
26, 27 Ansätze
28 Anschlag
T Trennstrecke
Claims (10)
1. Trennschalter für eine metallgekapselte gasisolierte
Hochspannungsanlage mit zwei in der isoliergasgefüllten
Metallkapselung (1) angeordneten und längs einer Achse
(4) miteinander kontaktierbaren oder voneinander
trennbaren Schaltstücken mit jeweils einem
stiftförmigen, axial erstreckten Vorzündkontakt (14,
16), welcher bei einem beider Schaltstücke als
Nachlaufkontakt (16) ausgebildet ist, und mit einem den
Vorzündkontakt (16) eines feststehenden beider
Schaltstucke koaxial umgebenden Festkontakt (15) und
einem an einem beweglichen beider Schaltstücke
vorgesehenen Laufkontakt (10), welcher in der
Einschaltposition mit dem Festkontakt (15) einen
Dauerstrompfad bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der
Laufkontakt (10) rohrförmig ausgebildet ist und einen
als Hohlkontakt wirkenden Rohrabschnitt (13) aufweist,
welcher der Gleitlagerung des Nachlaufkontaktes (14)
sowie der Übernahme eines gegebenenfalls vom
Nachlaufkontakt (14) geführten, auf eine Vorzündung
zurückzuführenden Stromes dient.
2. Trennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der stiftförmige Nachlaufkontakt (14) mit seiner
Hantelfläche in elektrisch leitender Weise auf der
Innenwand des Rohrabschnitts (13) geführt ist und auf
seinem von der Vorzündelektrode (16) des feststehenden
Schaltstücks abgewandten Ende auf einer im Inneren des
Laufkontaktes (10) gelagerten Druckfeder (18)
abgestützt ist.
3. Trennschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfeder (18) mit ihrem vom Nachlaufkontakt
(14) abgewandten Ende auf einer starr mit dem
Laufkontakt (10) verbundenen Abstützung (19) gelagert
ist.
4. Trennschalter nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Nachlaufkontakt (14)
in der Ausschaltposition von der vorgespannten
Druckfeder (18) gegen einen Anschlag (20) des
Laufkontaktes geführt ist.
5. Trennschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Laufkontakt (10) einstückig
ausgebildet ist.
6. Trennschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Laufkontakt (10) teleskopartig
ausgebildet ist.
7. Trennschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Laufkontakt (10) mindestens zwei Kontaktrohre
(21, 22) enthält, von denen ein den Hohlkontakt
bildendes erstes Kontaktrohr (21) in dem zweiten
Kontaktrohr (22) in elektrisch leitender Weise geführt
ist.
8. Trennschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Kontaktrohr (22) mindestens zwei ins
Rohrinnere gerichtete Anschläge (24, 25) aufweist, von
denen ein erster Anschlag (24) beim Ausschalten und ein
axial vom ersten beabstandeter zweiter Anschlag (25)
beim Einschalten mit einem am ersten Kontaktrohr (21)
vorgesehenen Ansatz (26) zusammenwirkt.
9. Trennschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel vorgesehen sind, um die Bewegung des
zweiten Kontaktrohres (22) in axialer Richtung auf
einen vorgebbaren Hub zu begrenzen.
10. Trennschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel einen am zweiten Kontaktrohr (22)
angebrachten, nach außen gerichteten Ansatz (27) sowie
einen feststehenden Anschlag (28) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924210545 DE4210545A1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Trennschalter für eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924210545 DE4210545A1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Trennschalter für eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4210545A1 true DE4210545A1 (de) | 1993-10-07 |
Family
ID=6455531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924210545 Withdrawn DE4210545A1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Trennschalter für eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4210545A1 (de) |
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