DE1590997A1 - Druckgasschalter - Google Patents
DruckgasschalterInfo
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Description
Electric Corporation
Pittsburgh
Aktenzeichen: P 15 90 997.4-34 Mein Zeichen: PLA 65/8018 Sm/Ün
Die Erfindung befaßt sich mit einem Druckgasschalter mit einem Blasventil und einem doppelt wirkenden pneumatischen Antrieb mit
Ein- und Ausschaltventilen. Sie besteht darin, daß das Blasventil
und das Ausschaltventil in an sich bekannter Weise auf Hochspannungspotential
angeordnet und von elektrischen Steuerventilen,
die Erdpotential aufweisen, pneumatisch betätigt werden, daß dem Hochspannungspotential führenden Einschaltventil ein weiteres
Steuerventil mit Erdpotential zugeordnet ist und daß die Steuerventile über einen Hilfsschalter gegeneinander verriegelt sind,
der in Abhängigkeit von der Stellung des Antriebs pneumatisch betätigt wird.
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Durch die Trennung der für die Betätigung notwendigen Ventile in pneumatisch gesteuerte Ventile auf Hochspannungspotential
und elektrische Steuerventile, die Erdpotential aufweisen, ist
eine wesentlich leichtere Einstellung der Schaltzeiten möglich. Dies ist deshalb wichtig, weil bei mehrpoligen Schaltern, vor
allem aber bei Schaltern mit mehreren getrennten Schaltstrecken
pro Pol die Schaltzeitpunkte genau eingehalten werden müssen,
wenn die maximale Schaltleistung erreicht werden soll. Bei der Erfindung können außerdem durch die Verriegelung der Steuerventile
über den pneumatisch betätigten Hilfsschalter Fehlschaltungen
unterbunden werden.
In Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der ilrfindung ist
eine Unterbrechungseinrichtung mit einem Hochdruckspeicher,
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einer Löschkammer, feststehenden Kontaktfingern, einem hohlen beweglichen Schaltstück, einem Antriebszylinder und einem
doppelt wirkenden Antriebskolben in Innern des Zylinders
innerhalb eines in wesentlichen zylindrischen Metallbehälters an den unteren Enden von zwei Durchführungen befestigt,
die sich durch Kragen an der Behälterwand in das Innere erstrecken. Außerhalb des Metallbehälter ist ein Hochdruckvorratebehälter befestigt, der mit den Hochdruckspeicher durch
ein Isolierstoffrohr verbunden ist. Der Metallbehälter enthält SFg-Gas, bei einen Druck von ungefähr 5 at, un eine ausreichende elektrische Isolierung zwischen Erde und zwischen
den offenen Schaltstücken zu erhalten. Der Vorratsbehälter und der Speicher enthalten beide SPg mit einen Druck von ungefähr 16 at. Das Gas wird auf diesen Druck mit Hilfe einen
Konprecsors gehalten, der zwischen den Metallbehälter und den Vorratsbehälter geschaltet ist, so daß ein geschlossener
Gaskreis entsteht. Das bewegliche Schaltstück ist direkt mit einen Kolben verbunden, der durch Gas aus den Hochdruck
speicher angetrieben wird. Die Kolbenbewegung wird durch εν/ei
pneumatisch gesteuerte Ventile in Innern dec Metallbehälters
gesteuert. Ein weiteres pneumatisch gesteuertes Ventil, das
ebenfalls in Innern des Metallfcehälterc angeordnet ist,
steuert die Gasströmung aus den Hochdruckspeicher zur löschkammer.
Die Wirkung dieser drei Ventile wird durch magnetische
Ventile gesteuert, die außerhalb dec Metallbehälterc angeordnet
sind. Ein Hilicechalter ivird durch einen doppelt wirkenden
Kolben tetätu^i, der innerhalb eincc Zylinders au2erhalc
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des Metairbehälters angeordnet und nit den Hochdruckspeicher
über zwei durch Stößel betätigte Ventile verbunden ist, die
innerhalb deo Metallbehälter liegen. Die Stößel werden von
einer Stange an den Kolben betätigt, der das bewegliche Schaltstück des Schalters in Bewegung setzt. Die Kolbenstange
wirkt ferner mit einen unter Federwirkung stehenden Klinkenbolzen lösbar zusammen, un das bewegliche °chaltstück
in der Ein- oder Ausschaltstellung zu halten.
Zun besseren Verständnis des Wesens und der Ziele der Erfindung kann auf die folgende, ino einzelne gehende Beschreibung
in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen werden. Dabei ist
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Druckgasleietungsschaltern
nit Steuersystem gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer abgewandelten Verklinkung
für den Schalter. Die Schaltstücke des Schalters sind geschlossen;
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich der Fig. 2, wobei die Schaltstücke
geöffnet sind;
Fig. 4 eine schematicche Ansicht eines abgewandelten Schalters mit drei Poleinheiten in einen Gehäuse;
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Schalter nach Fig. 4;
Fig. 6 eine Draufsicht, die die Anordnung zur Betätigung der
beweglichen Schaltstücke des Schalters nach Fig. 4
zeigt. Die Schaltstücke sind geöffnet;
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Pig. 7 eine Darstellung, die zum Teil in Schnitt, zum Teil
in einer Ansicht den Schalter nach Pig. 4 zeigt, wobei der Schnitt durch eine der Durchführungen verläuft;
Pig. 8 eine Darstellung ähnlich der der Pig. 7. Sie zeigt eine andere Durchführung und Anordnung der Stromwandler.
In der Zeichnung, insbesondere in Pig. 1, besteht der Leistungsschalter
aus einen im wesentlichen zylindrischen Metallbehälter 2, einem Hochdruckbehälter 3 unterhalb de3 Metallbehälters
2, einem Hochdruckspeicher 4 innerhalb des Metallbehälters.2,
das mit dem Vorratsbehälter 3 durch ein Isolierstoff rohr 5 verbunden ist, und einen Kompressor 6, der '
zwischen den Metallbehälter und den Vorratsbehälter 3 geschaltet ist. Der Metallbehälter 2 enthält ein löschgas, z.B.
Schv/efelhexafluorid (SPg) bei einen verhältnismäßig niedrigen Druck von z.B. 3 at. Dieser Druck reicht aus, um die notwendige
Isolierung nach Erde und zwischen den offenen Schaltstücken des Schalters zu schaffen. Der Vorratsbehälter 3 und
der Hochdruckspeicher 4 enthalten SPg-Gas bei einen verhältnismäßig
hohen Druck von beispielsweise 16 at. Das Gas v/ird auf diesem hohen Druck mit Hilfe des Kompressors 6 gehalten,
der, v/ie vorher erläutert, zwischen den Niederdruckgas enthaltenden
Metallbehälter 2 und den Hochdruckvorratsbehälter 3 geschaltet ist, so daß ein geschlossener Gaskreis entsteht.
Der Metallbehälter 2 ist mit entfernbaren Sndkappen 7 7eA'sehen,
i
um eine Zugangsmöglichkeit in das Innere des Metallbehälters zu schaffen. 0J09816/09AÖ
um eine Zugangsmöglichkeit in das Innere des Metallbehälters zu schaffen. 0J09816/09AÖ
BAD ORIGINAL ' _ ς _
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Innerhalb des Behälters 2 ist an den unteren Enden von zwei Durchführungen 9» von'denen sich jede durch einen zylindrischen
Kragen 11 an der Oberseite dee Behältern 2 erstreckt,
eine Unterbrechungseinrichtung 8 befestigt. Die Durchführungen 9 sind von bekannter Bauart. Jede Durchführung hat einen
Plansch 12, der an einen inneren Plansch 13 eines der Kragen
11 angebracht ist. Ein Stromwandler 14 kann un jeden Kragen
11 herum befestigt sein. Jede Durchführung 9 besitzt einen Durchführungsleiter 15. In Innern des Kragens 11 kann in
Raun zwischen dem Kragen und der Durchführung 9 eine Metallhülse 16 angebracht sein, un einen kapazitiven Spannungsabgriff
bei 17 zu ermöglichen, wie an sich bekannt ist.
".ie dargestellt, besitzt die Unterbrechungseinrichtung 8 nur
eine einzige Schaltstelle. Es könnten aber auch mehrere Schaltstellen für jede Poleinheit des Schalters in Reihe geschaltet
sein.
Wie in Pig. 1 gezeigt, ist nur eine Poleinheit in jedem Behälter 2 befestigt. Die Unterbrechungseinrichtung 8 umfaßt
den Hochdruckspeicher 4, eine Löschkamier 21, die an Hochdruckspeicher
befestigt i3t, eine Kontaktfingertulpe 22 und ein lichtbogenhorn 23 in Innern der löschkammer 21, das ebenfalls
mit den Speicher 4 in Verbindung steht. Der Speicher ist seinerseits an unteren Ende des Durchführungsleiters 15
der einen Durchführung 9 befestigt. Ein bewegliches Schaltstück 24, das nit den Kontaktfingern 22 in der Einschaltstel-
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lung in Berührung oteht, ist an einem hin-,und hergehenden
beweglichen Kolben 25 befestigt, der in einem Antriebszylinäer
26 angeordnet ist. Der Zylin-der 26 ist am unteren Ende des Durchführungsleiters 15 der anderen Durchführung 9 angebracht.
Mit den Schaltstück 24 wirken feststehende Kontaktfinger 27 zusanmen, die an der Stirnseite des Zylinders 26
angebracht sind, durch die sich das bewegliche Schaltstück 24 erstreckt.
Bas Schaltstück 24 i3t vorzugsweise rohrförmig ausgebildet
und besitzt Ausblasöffnungen 28 in seiner Wand. Beim Ausochaltvorgang
wird Hochdruckgac in das offene Ende des rohrförmigen
Schaltstückes 24 gedrückt, das aus den Öffnungen 28 in den Metallbehälter 2 ,ausströmt. Die Löschkammer 21 ist
vorzugsweise aus einen geeigneten, wärmefesten Material, z.B. Polytetrafluoräthylen, zusammengesetzt.
Die Strömung des Löschgases aus dem Hochdruckspeicher 4 in die Löschkammer 21-wird durch ein Blasventil Λ gesteuert. Das
Ventil A ist ein genormtes Zweiwegeventil mit pneumatischer Betätigung. Es wird durch ein magnetisches Steuerventil A1
gesteuert, das in einem Steuergehäuse 29 angeordnet ist. Dan Steuerventil A1 gestattet den Zutritt von Gas aus den Hochdruckvorratsbehälter
3 in den Antriebszylinder des Blasven-
Ubcr
til3 A/ein dünnes Isolierstoffrohr 31·
til3 A/ein dünnes Isolierstoffrohr 31·
Die rctä'.gung des Kolbens 25 in Antriebssylinder 26 wird
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durch Ventile B und C gesteuert, die genormte, pneumatisch betätigte Dreiwegeventile sind. Jedes Ventil verbindet in
seiner Ruhelage da3 ihm zugeordnete Ende dea Betätigungszylinders mit dem Niederdruckbehälter und versperrt den Zustrom
von Gas aus den Hochdruckspeicher 4. Wenn das zugehörige magnetische Steuerventil B' oder C in Steuergehäuae erregt
wird, gelangt Hochdruckgas über ein dünnes Isolierstoffrohr 32 oder 33 zum Antriebszylinder für das entsprechende
Hauptventil B oder C.
Die Betätigung jedes der Hauptventile ermöglicht den Zustron von Gas aus den Hochdruckspeicher 4 über ein Isolierstoffrohr
34 zu den entsprechenden Ende des Antriebszylindero. Gleichzeitig
v/ird die Verbindung mit den Niederdruckbehälter 2 abgesperrt.
Wie dargestellt, sind das Schaltstück 24, der Kolben 25 und
eine Kolbenstange 35 so miteinander verbunden, daß sie sich al3 Einheit bewegen, wenn der leistungsschalter betätigt v/ird.
Es ist festzuhalten, daß die Kolbenstange 35 einen verhältnismäßig großen Durchmesser aufweist. Dies hat den Zweck, die
bein Einschalten wirksame Kolbenfläche zu verringern, da die Kraft zum Einschalten der Schaltstücke beträchtlich kleiner
ist als die Kraft, die für eine schnelle öffnung der Schaltstücke benötigt wird. Zusätzlich kann die Einschaltgeschwindigkeit
durch eine Drossel 36 gesteuert werden, die so angeordnet ist, daß sie die Strömung des Hochdruckgases in da3
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eine Ende des Zylinders 26 beeinflußt, aber nicht die Strömung des Gases aus den Zylinder behindert. Dies ist wichtig,
damit ein schneller Auslaß der Gase bei einer "Ein-Aus"-Schaltung
erhalten wird.
Wip in der Zeichnung dargestellt, ist die Öffnung im rechteseitigen
Ende des Zylinders 26 so gelegen, daß der Kolben 25 den Gasauslaßkanal versperrt, sobald er die Ausschaltstellung
der Schaltstücke des Schalters erreicht. Dadurch wird eine Dämpfungswirkung an Ende des Ausschalthubes des Schalters
erreicht.
Un eine definierte Haltekraft zu haben, die den Schalter in der Ausschaltstellung festlegt, fällt ein federbelasteter
Klinkenbolzen 37 in eine der zwei Ausnehmungen 38 und 39 der Kolbenstange 35· Wenn der Schalter eingeschaltet i3t, ist
die Magnetkraft, die die Schaltstücke zu öffnen versucht, selbst bei sehr hohen Kurzschlußströmen für die dargestellte
Stromschleife verhältnismäßig gering. Sie liegt in der Größenordnung von 25 bis 50 kp. Deshalb braucht die Haltekraft de3
federbelastoten Klinkenbolzen3in den Ausnehmungen nicht sehr
groß zu sein. Die Kraft wird aus diesen Grunde leicht überwunden, wenn Hochdruckgas den Antriebszylinder zur Bewegung
des Kolbens zugeführt wird. Obgleich es nicht unbedingt notwendig ist, eine Haltekraft in der Ausschaltstellung vorzusehen,
wird dies deshalb als wünschenswert angesehen, damit
der Rückprall unter Kontrolle gehalten wird.
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Es ist festzuhalten, daß die Anordnung eineo federbelasteten
Bolzens, der in die Ausnehmung einfällt, nur zur Erläuterung eines Prinzips gedacht ist. Die tatsächliche Ausführung der
Klinke kann von jeder Konstruktion sein, die für eine verläßliche Wirkung geeignet i3t. Eine andere Möglichkeit ist
es z.B., eine Nut innerhalb der hohlen Kolbenstange 35 vorzusehen mit einen unter Feuerwirkung sich ausdehnenden Ring.
Dadurch erreicht man eine ausgeglichene Belastung der Kolbenstange.
Eine v/eitere Möglichkeit besteht in der Verwendung von Rollen an Bolzen oder Ring, um die Reibung zu verringern.
Obgleich eine Ausführung der oben beschriebenen Klinkenbolzenanordnung
die genannte Aufgabe in der einfachsteh Weise löst, ist in den Pig. 2 und 3 eine weitere Klinkenanordnung dargestellt.
Dabei wird ein gelenkiges Klinkenglied 41 von einer Feder 42 in Eingriff nit einen Vorsprung 43 an der Kolbenstange
35 gedruckt, wenn der Schalter eingeschaltet ist. Ein Kolben 44 ist innerhalb eines lösezylinders 45 angeordnet,
der über eine leitung 46 nit den Hauptsteuerventil B in Verbindung steht, das das Hochdruckgas in den Antriebszylinder
26 einläßt. Wenn das Ventil B betätigt wird, un die Schaltstücke des Schalters auszuschalten, gelangt zugleich Gas in
den Zylinder 45· Dadurch wirkt eine Kolbenstange 47 am Kolben
45 auf die Klinke 41 ein, un diese zu lösen. Da das Volumen
des Klinkenlösezylinders 45 viel kleiner ist als das des Hauptantriebszylinders 26, wird die Klinke gelöst, bevor sich
im Antriebszylinder 26 ein hoher Druck aufbaut, der eine
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Al
< hohe Beladung der Klinke hervorrufen könnte.
In Fig. 3 ßind der Antriebekolben 25 und die Klinken 41 in
der Stellung gezeigt, in der das Ventil B noch erregt ist, un einen Druck in Klinkenlösczylinder 45 aufrecht zu halten.
Wird das Ventil B entregt, so wird der Druck aus den Zylinder 45 abgeΙαεsen,und die Klinkenfeder 42 drUckt den Kolben 44
in Zylinder 45 nach rechts· Die Klinke 41 wird in eine Stellung zurückgeführt, in der sie hinter den Vorsprung 43 an
der Kolbenstange 35 greift, wenn die Schaltstücke des Schaltern geschlossen werden.
Un die Arbeitstreise eines Hilfsschalters direkt durch die
Stellung des Schaltstückes des Leistungsschalters zu steuern,
sind zv/ei Dreiwegeventile D und E vorgesehen, die den Zutritt
des Gases aus den Hochdruckbehälter 4 zu einen Betätigungszylinder 51 für den Hilfsschälter steuern. Der Zylinder 51
enthält einen Kolben 52 zur Betätigung des beweglichen SchaltstUckea des Hilfsschaltcrs. Die Ventile D und E werden über
Stößel betätigt, die von einen abgerundeten Vorsprung 53 an der Kolbonstange 35 angetrieben werden. Das Ventil D int
über ein dünnes Ioolierntoffrohr 54 Bit den einen Ende des
Zylinders 51 verbunden, während das Ventil E über ein Isolierstoffrohr 55 an das andere Ende des Zylinders 51 angeschlossen
ist, der in Steuergehäuse 29 liegt. Wenn der Schalter eingeschaltet ist, ist das Ventil E geöffnet, und das Rohr 55 ist
an den Niederdruckkreis angeschlossen. Der Stößel des Ventils
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D wird dagegen durch den Vorsprung 53 nach unten gedrückt. Dadurch gelangt Hochdruckgao in das Rohr 54 und bringt den
Kolben 52 in die in der Zeichnung dargestellte lage, die der Einschaltotellung der Schaltstelle des leiotungsschalters
entspricht. Bein Ausschalten des leistungsschalter bewegt
sich der Vorsprung 53 nach rechts, so daß der Stößel des Ventil3 D freigegeben und der Stößel des Ventils E nach unten
gedrückt wird. Dadurch wird die Anwendung von Hoch- und Niederdruck auf die gegenüberliegenden Enden des Hilfsschalterzylinders
51 ungekehrt und der Kolben 52 in die andere Stelle bewegt. Pur einen dreipoligen Schalter genügt üblicherweise
ein Hilfsschalter und ein Satz.Ventile D und E. Man
kann aber auch getrennte Schalter und Ventile pro Pol vorsehen, wenn eine einpolige Schaltung erwünscht ist.
ras Steuergehäuse 29 nimnt den Druckgaskompressor 6 und seine
Steuereinrichxungen, die nagnetischen Steuerventile A1, B'
und C, den Hilfccchalter und seinen Antriebszylinder 51 und
die Pumpverhinderungsrelaic X, Y auf, die dac magnetische
Steuerventil C des Dreiwege-Einschaltventils C steuern. Ein
Satz der magr.etischen Steuerventile A1 , B' und C1 könnte zur
Betätigung aller drei Pole verwendet werden. Es kann aber auch zweckmäßig sein, drei Sätze Steuerventile zu verwenden,
un die Steuerleitur.gen kurz und gleich lang zu halten. Die magnetisch betätigten Steuerventile sind alle Dreiwegeventile,
co daß das Gas aus den Steuerleitungen sehr schnell in den Niederdruckcehälter entlüftet wird, wenn die Steuerventile
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entregt werden. Dieo ist besonders wichtig bei Ein-Aus-Schaltvorgängen
(Kursunterbrechung). Außerdem begrenzt dies die Menge des durch das Blasventil bei einer Ausschaltung strömenden
Hochdruckgases.
V/iß in der Zeichnung dargestellt, ist die elektrische Steuerung für den Leistungsschalter in üblicher Weise mit Hilfe
der Pumpverhinderung3schaltung X, Y für das magnetische Steuerventil C des Haupteinschaltventils C ausgeführt. Die magnetischen
Steuerventile für das Blasventil Λ und das Ausschaltvehtil B sind parallelgeschaltet, so daß ihre Wirkung gleich-.zeitig
eingeleitet wird, wenn der Schalter entweder durch einen Steuerschalter CST oder ein Schutzrelais PR ausgelöst
wird. Pur den Pail, daß der Gasdruck in Hochdrucksysten zu
gering wird für eine verläßliche Schalterbetätigung, öffnet der Kontakt IPC in Kreis der Spule X, un das Einschalten des
Schalters zu verhindern.
Das Einschalten des Schalters wird im folgenden unter Bezug
auf das in der Zeichnung dargestellte Steuersystem erläutert. Wenn die Kontaktbrücke CSC des Steuerschalters geschlossen
wird, wird das Relais Y erregt, das seinerseits das magnetische Vorsteuerventil C1 erregt. Dadurch gelangt Hochdruckgao
in die Steuerleitung 33 und betätigt das Dreiwegeventil C.
Das Ventil C sperrt die Niederdruckverbindung zur rechten Seite des Kolbens 25 und läßt, zurgleichen Zeit Hochdruckga3 aus
den Hochdruckbehälter 4 zuströmen. Da die linke Seite des
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Kolbens 25 gegenüber den Niederdruckbehälter geöffnet bleibt,
überwindet die Kraft dee Kolbeno 25 die Haltekraft des Verriegelungabolzens
und bewegt den Kolben nach links, um die Schalts'trecke des Schaltern zu schließen. Die Bev/egung der
Kolbenstange 35 betätigt den Hilfsschalter, wie vorher beschrieben
wurde. Dadurch wird die Schaltbrücke 56 des Hilfsschalters
geschlossen und das Relais Y erregt. Dieses Öffnet seinerseits den Kreis der Spule des Ventils C und entregt
ferner da3 Relais X. Wenn da3 Ventil C entregt i3t, stellt
sich wiederum Niederdruck auf bei-den Seiten des Kolbens 25
ein. In der Zwischenzeit ist jedoch der Verriegelungsbolzen 37 in die- Sperrstellung eingefallen. Er hält das Schaltstück
24 des Schalters in einer definierten Einschaltstellung. Die Einschaltbewegung nach den vorstehenden Schema kann sehr
schnell verlaufen. Die Einschaltzeit beträgt ungefähr 5 Perioden oder weniger. .
Unter Bezug auf das Steuerschema 23t ferner zu sehen, daß
bein Schließen der Kontakte CST eines Steuerschalters oder der Kontakte eines Schutzrelais PR gleichzeitig die magnetischen
Steuerventile für das Zweiwegeblasventil A und das Dreiv/egeausschaltvcntil B erregt werden. Die Betätigung des
Dreiwegeventils 3 sperrt die liiederdruckverbindung der linken
Seite des Kolbens 25 und führt zurgleichen Zeit Hochdruckgas
zu. Da der Druck auf der rechten Seite des Kolbens 25 niedrig ist, überwindet die Kraft auf den Kolben die Haltekraft
des Klinkenbolzens und bewegt den Kolben 25 nach rechts.
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Dadurch wird der Schalter ausgeschaltet. Das Zweiwegeventil Λ ermöglicht den Zutritt von Hochdruckga3 zun Schaltstückberoich
in der Löschkammer 21, das den Lichtbogen löscht. Die Bewegung der Kolbenstange 35 betätigt den Hilfs3chalter, wie
vorher beschrieben wurde. Dadurch wird die Schaltbrücke 57 dee Hilfsschalters geöffnet. Dies entregt die Spulen A' und
Bf, so daß die Hauptventile Λ und B die Hochdruckgasströmung
absperren. Da die Masse der beweglichen Teile des Schalters gering ist ia-Vergleich zu einen Schalter mit konventionellen
Hebeln, Kurbeln und äußeren Antrieben, ist eine Unterbrechung innerhalb von zwei Perioden möglich.
Eine Ein-Aus-Schaltung erhält man als Kombination einer schaltung mit einer unmittelbar folgenden Ausschaltung. Der
einzige Unterschied ist hier, daß das Hochdruckgas auf der rechten Seite des Kolbens 25 sehr schnell abgelassen werden
nuß, damit es die Ausschaltgecchwindigkeit nicht beeinträchtigt.
Dies wird durch die Verwendung eine3 Dreiwegeventils für das Steuerventil C1 wie für das Hauptventil C erreicht;
Das Hochdruckgao in der Steuerleitung wird im Interesse einer schnellen Betätigung des Hauptventils C schnell abgelassen,
so daß das Hauptventil C seinerseits mit großer Geschwindigkeit das Gas von der rechten Seite des Kolbens 25 abläßt. Das
Hauptventil C wird an Ende dec Einschalthubes automatisch entregt,
v/ie vorher beschrieben wurde. Ss i3t festzuhalten, daß die Drossel 36 zur Steuerung der Einschaltgcschv/indigkeit go
angeordnet ist, daß sie die Abströmung des Hochdruckgases aus den Antriebszylinder nicht beeinflußt.
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Da sowohl die Einschalt- als auch die Auaschaltbetätigung
sehr schnell verlaufen, ist es möglich, eine Kurzunterbrechung mit großer Geschwindigkeit zu erhalten. Eine Kurzunterbr.echungsschaltzeit
in der Größenordnung von 10 Perioden sollte möglich sein. Selbstverständlich kann der Schalter
auch für einpolige Kurzunterbrechung verwendet werden, falls dies erwünscht ist.
Bei bekannten Druckluft3chaltern erforderte eine Einstellung
der synchronen Bewegung der Schaltstücke eines dreipoligen Schalters eine öffnung des Metallbehälters. Dies war unbequen
und zeitraubend. Es ware bei einen SFg-Schalter noch unerwünschter,
da es dort notwendig ist, zuvor da3 SPg zu ent*-
fernen. Bei den vorliegenden Schalter kann eine Synchronisierung sowohl der Einschalt- als auch der Ausschaltbewegung
der Schaltstücke aller drei Pole ohne Entfernung des Gases aus den Metallbehälter dadurch erhalten worden, daß die Einstellung
an den Steuerventilen in Steuergehäuse vorgenommen
wird. Falls für jeden Pol ein getrennter Satz Magnetventile verwendet wird, können die Einstellungen durch Änderungen des
magnetischen Luftspaltes vorgenommen werden. Falls nur ein gemeinsamer
Satz magnetischer Steuerventile für alle drei Pole vorgesehen ist, ist eine Einstellung nit Hilfe verstellbarer
Drosselschraubcn in den Steuerleitungen zu jeden Hauptventil
möglich. Es ist zu erwarten, daß die Drossel 36 vor jeden
Hauptventil C, die früher beschrieben wurden, keine weitere Einstellung erfordert, nachdem sie einmal für die gewünschte
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Einschaltgeschwindigkeit eingestellt worden ist.
Bei den Schalter nach den Pig. 4> 5 und 6 der Zeichnung sind
alle .drei Pole in einen einzigen Metallbehälter 21 angeordnet.
Dieser Aufbau ist besonders für Schalter geeignet, die in Miitelspannungsnetzen eingesetzt werden und verhältnismäßig
große Ströme ausschalten sollen. Da der Schalter nur bei Mittelapannungen arbeiten muß, kann der Druck des Gases in
Innern des Metallbehälter 2' bei etwa einer Atmosphäre liegen. Dies ergibt eine ausreichende Isolierung für Spannungen
von 14,4 bis 69 kV. Dieser geringe Druck würde bedeuten, daß der Metallbehälter nicht den Vorschriften der Überwachungsvereine
unterliegt, so daß die Kosten des Behälters verringert v/erden könnten. Der Hochdruckspeicher 4 ist aus den Innern
des Behälters 2' entfernt und dafür ein Hochdruckbehälter 3' außerhalb des Behälters 2' vorgesehen,' so daß die Kosten des
Schalters weiter verringert werden.
Das Betätigungsschema ist in wesentlichen da3 gleiche wie
vorher beschrieben. Das Hochdruckgas dient dazu, die Schaltstücke anstelle der bisherigen außenliegenden Antriebe und
Verbindungsglieder direkt zu betätigen. Das Blasventil A, das Ausschaltventil B und das Einschaltventil C werden durch
magnetische Steuerventile A1, B1 und-C in der vorher beschriebenen
V/eise gesteuert. In gleicher Weise werden auch die Hilfsschalterventile
D und Ξ in der beschriebenen Weise betätigt. Es ist nur ein einziger Antriebszylinder 26 und ein einziger
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Satz Ventile für die Betätigung aller drei Pole des Schalters vorhanden.
Der Antriebszylinder 26 und die Steuerventile B und C besitzen
Erdpotential. Deshalb i3t es nicht notwendig, die Steuerleitungen für diese Ventile aus Isolierstoff herzustellen. Wie
in der Zeichnung dargestellt, sind die Ventile innerhalb des Metallbehälters 21 gelegen. Die Ventile könnten aber auch außerhalb
angeordnet sein, so daß Haupt- und Steuerventile baulich vereinigt werden könnten. Ferner besteht die Möglichkeit einer
Kombination der Ventile A und B, da 3ie von den gleichen elektrischen
Kreis gesteuert werden.
Wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, sind zwei Durchführungen 9.' für jede Poleinheit des Schalters vorgesehen. Die inneren
Enden der Durchführungen fluchten längs des Metallbehälters 2'. Die äußeren Enden sind quer zum Behälter geneigt, wie in
Figc 5 gezeigt ist. Durch die abwechselnde Neigung der Durchführung
in entgegengesetzte Richtungen erhält man genügend Raum für die Stromwandler 14. Außerdem wird dadurch mehr als
eine
ausreichend/elektrische Isolierstrecke zwischen den äußeren Enden der Durchführungen gewonnen. Die Anordnung der Durchführungen längs einer linie mag den Eindruck eines verhältnismäßig langen Schalters vermitteln. Dies ist aber nicht der Fall. Eine Prüfung der Abmessungen in bezug auf die erforderlichen Abstände und Kriechstrecken zwischen den Polen zeigt, daß dieser Schalter etwa 20 bis 25 # kurzer ist als vergleich-
ausreichend/elektrische Isolierstrecke zwischen den äußeren Enden der Durchführungen gewonnen. Die Anordnung der Durchführungen längs einer linie mag den Eindruck eines verhältnismäßig langen Schalters vermitteln. Dies ist aber nicht der Fall. Eine Prüfung der Abmessungen in bezug auf die erforderlichen Abstände und Kriechstrecken zwischen den Polen zeigt, daß dieser Schalter etwa 20 bis 25 # kurzer ist als vergleich-
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BAD I - 18 -
WE-Case 34 113 bare Ölschalter nit drei Kesseln.
Wie in Fig. 4 gezeigt, 3ind die Löschkammer 21, das feststehende
Schaltstück 22 und das Lichtbögenhorη 23 für jeden Pol an
den inneren Enden der Durchführungsleiter 15 einer der Durchführungen 9' jedes Durchführungspaares befestigt. An den inneren
Enden der anderen Durchführung jedes Paares sind Kontaktfinger 27 angebracht. Die Führung und Abstützung des beweglichen
Schaltstückes 24' jeder Poleinheit wird durch ein Loch durch die Grundplatte der Kontaktfinger 27' gebildet. Außerdem
wird eine zusätzliche Führung durch die Spitzen der Kontaktfinger erhalten.
Wie in Fig. 6 an deutlichsten zu sehen ist, v/erden die beweglichen
Schaltstücke 24 aller drei Poleinheiten mit Hilfe von zwei nit Abstand angeordneten Isolierstoffstangen 61 betätigt,
die durch Querstücke 62 verbunden sind. Eines der Querstücke ist jeweils mit einen der beweglichen Schaltstücke 24 verbunden.
Ein Querstück 62 an rechten Ende der Stangen 61 ist an Kolben 25, der in Zylinder 26 ruht, nit Hilfe einer Stange
63 aiigebracht, die nit den Querstück 62 über einen Bügel 64
verbunden ist. Auf diese Weise werden die beweglichen Schaltstücke aller drei Pole von Kolben 25 gleichzeitig betätigt.
Es ist festzuhalten, daß ein weiterer Schlitz zwischen den Fingern 27 auf gegenüberliegenden Seiten vorgesehen ist, damit
das Querstück 62, dao das bewegliche Schaltstück nit den
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ORfGfNAl
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Isolierstoffstangen verbindet, aufgenommen werden kann. Dadurch
wird der Abstand zwischen den Durchführungen auf einen Minimalwert gehalten, Eo sind keine Ioolierotoffträger zwischen
den feststehenden Schaltstücken dargestellt. Solche Träger könnten aber vorgesehen sein, um die Entfernung der
koapletten dreipoligen Anordnung als Einheit aus dem linken Ende des Gehäuses 21 zu ermöglichen, so daß die Ytertung des
Schalters bequem vorgenommen werden kann.
Fig. 7 der Zeichnung zeigt eine Ansicht dc3 Schalters und
einen Querschnitt durch eine der Durchführungen 9'· Es ist die allgemeine Anordnung des Hochdruckbehältero 31 und des
Steuergehäuses 29 dargestellt. Da der Metallbehälter 21 hoch
genug angeordnet sein muß, um die den elektrischen Vorschriften entsprechenden Abstände zwischen äußeren Spannung führenden
Teilen und dem Erdboden zu erhalten, ist unterhalb des Metallbehälters viel Plats für den Hochdruckbehälter und das
Steuergehäuse vorhanden.
Die Durchführung 91 ist im wesentlichen den bekannten Durchführungen
von SPg-Schaltern ähnlich. Sie wird aber nicht als
Einheit montiert, sondern am Schalter aus getrennten oberen und unteren Porzellanteilen 65 bzw. 66 zusammengesetzt, die
durch den Durchführungsbolzen 15' in der gewünschten Lage gehalten
werden. Die Durchführungsteile 65 und 66 v/erden gegen einen inneren Plansch 13' an der Oberseite des Kragens 11'
mit geeigneten Dichtungen 67 und 68 zwischen sich gezogen. Das
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_ 20 _ BAD
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Weglassen von Plansehbolzen gestattet die Verwendung von Stroimvandlern kleineren Durchmessers.
Die vorliegende Durchführung unterscheidet sich von bekannten Durchführungen dadurch, daß ein massiver Durchführungsleiter
verwendet wird und die Gasverbindung mit den Inneren der Durchführung
durch ein kleines Loch 69' in Plansch 13' erfolgt. Un
feste Lichtbogenzersetzungsprodukte, beispielsweise Metallfluoridpulver, fernzuhalten, kann ein kleiner Pilter vorgesehen
sein.
Ein anderer Unterschied besteht darin, daß die gekapselten Stromwandler 14 un den Gehäusekragen befestigt sind, anstatt
in einer Ausnehmung des oberen Porzellanteils. Dies ist deshalb günstig, weil in vorliegenden Pail der hohe Metallkragen
11' aufgrund der horizontalen Gehäusekonstruktion ohnehin
benötigt wird.
Eine andere abweichende Anordnung für die Stromwandler und Durchführungen ist in Pig. 8 gezeigt. In diesen Palle werden
Innenraumstromwandler innerhalb des Kragens 11' auf einen
Träger 71 befestigt, der an der Innenseite des Kragens 11' angebracht ist. Die Sekundärleitungen 72 werden durch geeignete
Dichtungen in einen Anschlußstück 73 des Kragens 11 * nach
außen geführt. Die dargestellte Durchführung ist eine Kondensatordurchführung, un den kleinsten möglichen Durchmesser
für die Stromwandler 14' zu erhalten. An unteren Ende der
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Durchführung v/ird kein Porzellan benötigt, und das Innere
des oberen Porzellanteiles 65 ist mit SPg-Gas über eine kleine Filteröffnung 69' im Plansch 13' gefüllt, der an der
Oberseite des Kragens 11' angebracht ist. Der Planach bildet
die obere Abdeckung für die Stromwandlertasche.
Obgleich der Gehäusekragen 11' größer sein muß, un die Stromwandler
14' un die geerdeten Hülsen 74 der Kondensatordurchführung zu befestigen, ist der Durchmesser doch nicht viel
größer wegen des kleinen Durchmessers der Kondensatordurchführung. Außer der Möglichkeit, den kleinsten Stromwandler
verwenden-zu können, hat diese Anordnung den Vorteil eines natürlichen Überschlagpfades zwischen der Außenseite des
Porzellangehäuces nach Erde längs der Außenseite des Stromwandlers.
Dies ist für Differentialrelaisschutzanordnungen erwünscht. Man braucht dann keine Punkenstreckenelektrode
wie bei der Anordnung nach Pig. 7.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Erfindung einen leistungsschalter 3chift, der die folgenden
Vorteile besitzt:
1) Geringe Kosten wegen der Vermeidung eines äußeren Antriebes,
eines Druckluftkompressors, der Antriebsstangen, Hebelarme und V/ellendichtungen.
— 22 —
P 0 9 8 1 6 / 0 9 A 8 bad original
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2) Ausschalten, Einschalten und Kurzunterbrechung erfolgt
mit großer Geschwindigkeit aufgrund der geringen Masse der
zu bewegenden Teile.
3) Kurzunterbrechungsbetätigung nit großer Geschwindigkeit
aufgrund der Verwendung von Dreiwegeventilen.
A) Leichte Anpaßbarkeit an einpolige Kursunterbrechung.
5) Geringe seitliche Beanspruchungen an Durchführungen.
6) Metallbehälter ait geringen Gasdruck benötigt kleine Gasnengen
und gestattet Verwendung preisgünstiger Behälter.
7) Vereinfachtes Steuersystem durch einen Klinketolzen, der
den Schalter in definierten Ein- oder Ausochaltstellungen festlegt.
8) Der Schalter ändert bei Gasdruckverlust nicht langsam
seine Stellung.
9) Minimale Dichtungsprcbiene - keine Wellendichtungen und
keine großen Kolbendichtungen.
10) Keine schweren Ausschaltfedern und keine Stoßdämpfer aufgrüne
der läntfun^cwirkimg, die bei der Ausschaltbev/e^ung
erhalten wird.
0 9 8 16/0948 ßAD 0RlGlNAL
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Sf
11) Verbesserte Blasventilbetätigung gegenüber bekannten
mechanisch betätigten Ventilen. Keine Verzögerung bei Ein-Ausschaltvorgängen.
12) Ausschalt- und Einachaltsynchronisierung der Schaltstücke ohne Öffnung des Gehäuses möglich.
Der Schalter nach den Fig. 4, 5 und 6 hat die folgenden
zusätzlichen Vorteile:
1) Ein einziger Antriebszylinder und Ventilsatz für einen dreipoligen Schalter.
2) Kein Synchronisierungsproblen zwischen den Polen.
3) Kein Hochdruckbehälter innerhalb des Schaltergehäuses.
4) Betätigungczylinder und Ventile auf Erdpotential.
5) Geringer Gasdruck in Schaltergehäuse kann Überprüfung durch Überv/achungsverein überflüssig machen, so daß die Behälterkosten
verringert v;erden.
6) lieue abv/echcelnd geneigte Anordnung der Durchführungen
gestattet die Verwendung des kürzesten möglichen Gehäuses.
Pi^uren
Λ us r>rüche
Λ us r>rüche
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Claims (6)
1. Druckgasschalter mit einem Blasventil und einem doppelt wirkenden pneumatischen Antrieb mit Ein- und Ausschaltventilen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Blasventil (A) und das Ausschaltventil (B)
in an sich bekannter Weise auf Hochspannungspotential angeordnet
und von elektrischen Steuerventilen (A1, B1), die Erdpotential
aufweisen, pneumatisch betätigt werden, daß dem Hochspannungspotential führenden Einschaltventil (C) ein weiteres Steuerventil
(C) mit Erdpotential zugeordnet ist und daß die Steuerventile (A1, B', C) über einen Hilfsschalter (56, 57) gegeneinander verriegelt
sind, der in Abhängigkeit von der Stellung des Antriebs
pneumatisch betätigt wird.
2. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antrieb in der Ein- und in der Ausschalt st ellung mit je einem
Ventil (D bzw. E) zusammenwirkt, das die pneumatische Betätigung des Hilfsschalters (56, 57) steuert.
3. Druckgasschalter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine
mechanische Haste (37, 38, 39) in den den Ventilen (D, E) zugeordneten
EndStellungen des Antriebs.
4. Druckes schalt er nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine
pneumatisch lösbare Verklinkung (41, 43) für die Einschaltet
ellung des Antriebs.
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BAD ORIGINAL 009816/0948
Neue Uii't-...^-!. «'■ - ii -■»·' ■'-■■■··.■■■ -«τ..ng*»«*'·■*.'· ··
5. Druckgasschalter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden mit einem geschlossenen Gaskreis, dessen Niederdruckbehälter die
Schaltstelle und einen Hochdruckepeicher enthält, dadurch gekennzeichnet,
daß das Blasventil (A), das Ausschaltventil (B) und das Einschaltventil (C) im Niederdruckbehälter (7) angeordnet und mit
den zugehörigen Steuerventilen (A', B1, C), die außerhalb des
Niederdruckbehälters (7) liegen, über Isolierstoffleitungen
(31, 32, 33) verbunden ist.
6. Druckgasschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (A, B, C) an den im Niederdruckbehälter (7)
angeordneten Hochdruskspeicher (4), die zugehörigen Steuerventile
(A1, B', C1) dagegen an einen weiteren Hochdruckspeicher
(3) angeschlossen sind, der außerhalb des Niederdruckbehälters
(7) liegt.
" 26 - BAD ORlQiNAL
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US419044A US3379849A (en) | 1964-12-17 | 1964-12-17 | Dual-pressure gas-blast circuit breaker with piston means and interrupting unit in closed tank |
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|---|---|
| DE1590997A1 true DE1590997A1 (de) | 1970-04-16 |
| DE1590997B2 DE1590997B2 (de) | 1975-01-23 |
Family
ID=23660564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1590997A Pending DE1590997B2 (de) | 1964-12-17 | 1965-09-10 | Druckgasschalter |
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| DE (1) | DE1590997B2 (de) |
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- 1964-12-17 US US419044A patent/US3379849A/en not_active Expired - Lifetime
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1965
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- 1965-11-26 GB GB50323/65A patent/GB1081080A/en not_active Expired
- 1965-12-14 BE BE673742A patent/BE673742A/xx unknown
- 1965-12-15 CH CH1734565A patent/CH441471A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE673742A (de) | 1966-04-01 |
| US3379849A (en) | 1968-04-23 |
| GB1081080A (en) | 1967-08-31 |
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| CH441471A (de) | 1967-08-15 |
| DE1590997B2 (de) | 1975-01-23 |
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