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DE6558C - Centrifugalregulator - Google Patents

Centrifugalregulator

Info

Publication number
DE6558C
DE6558C DENDAT6558D DE6558DA DE6558C DE 6558 C DE6558 C DE 6558C DE NDAT6558 D DENDAT6558 D DE NDAT6558D DE 6558D A DE6558D A DE 6558DA DE 6558 C DE6558 C DE 6558C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
channels
weight
piston
speedometer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT6558D
Other languages
English (en)
Original Assignee
BUSS, SOMBART & CO. in Magdeburg
Publication of DE6558C publication Critical patent/DE6558C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 60.
BUSS, SOMBART & CO. in MAGDEBURG. Centrifugal - Regulator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1878 ab.
Das vorliegende Tachometer ist ein Centrifugaltachometer mit waagerechter Antriebswelle, bei welchem der Centrifugalkraft das Gewicht eines schweren Körpers entgegenwirkt. Mit der waagerechten Antriebswelle sind zwei Centrifugalpendel verbunden, welche direct einen Muff oder indirect einen belasteten Winkelhebel bewegen. Dieselben können entweder gewöhnliche konische Pendel, oder noch besser Cosinuspendel sein. (D. R.-Patent No. 423.)
Mit der hohlen, gufseisernen Antriebswelle V, Fig. ι und 2, ist eine Schale y mit vier Armen ζ verbunden. Je zwei der genannten Arme tragen eine Pendelaxe ß. Jedes der zwei gleichen Cosinuspendel W besteht aus einer langen Nabe, einer halbkreisförmigen Scheibe und einem ringförmigen Kranze. An der Röhre X sind zwei seitliche Arme angebracht. Durch jeden der Arme geht eine axiale Bohrung, durch die ein Bolzen mit länglichem, durchbohrten. Kopfe dringt. In den Bohrungen der zwei Bolzenköpfe liegen die mit dem Pendel verbundenen Drehzapfen γ. Durch die Röhre X, sowie durch die hohle Welle V führt die Stange Y, an deren äufserem Ende sich eine ebene Platte befindet. Ein Winkelhebel Z trägt an einem Arme ein Gewicht S, am andern zwei gegen die erwähnte ebene Platte sich anlegende Reibungsrollen ε. Eine mit der ebenen Platte verbundene Schiene liegt zwischen den beiden Rollen und verhindert daher die Drehung der Platte und der Stange Y.
Die Centrifugalkraft sucht die Pendel nach aufsen . zu drehen und die Röhre X mit der Stange Y nach aufsen zu drücken; der Winkelhebel Z prefst sich dagegen mit seinen Reibungsrollen gegen die ebene Platte und drückt die Stange Fnach innen. . Bilden die beiden Arme des Winkelhebels Z einen rechten Winkel, so ist die Vorrichtung nach Angabe der Erfinder bei Anwendung von Cosinuspendeln vollkommen asiatisch; durch eine Vergröfserung des Winkels, den die beiden Arme des Winkelhebels mit einander bilden, wird sie stabil. Der Unbeweglichkeitsgrad hängt von der Gröfse dieses Winkels ab.
Werden an Stelle der Cosinuspendel gewöhnliche konische Pendel angewendet, so läfst sich bei passender Wahl des Winkels, den die Arme des Winkelhebels bilden, ein pseudoastatischer Regulator herstellen. Die Antriebriemscheibe, die nöthigenfalls durch ein Zahnrad ersetzt werden kann, läuft auf dem mit dem Gehäuse verbundenen Auge, so dafs die seitlichen Drucke, die der Riemen oder das Antriebzahnrad auf dieses Organ ausübt, nicht auf die Antriebwelle des Regulators, sondern nur auf das Auge übertragen werden.
Um die Empfindlichkeit zu erhöhen und die Reibung zu vermindern, ist die Construction so gewählt, dafs die umlaufende Röhre X sich nur in einem nicht umlaufenden Lager, die nicht umlaufende Stange Y dagegen nur in einem umlaufenden Lager axial verschiebt.
In den Fig. 3, 4, 5 und 6 ist der eben beschriebene Geschwindigkeitsmesser in Verbindung mit dem entlasteten Einlafsschieber dargestellt.
Von der Axe g des Winkelhebels E aus werden die Bewegungen des Geschwindigkeitsmessers vermittelst der beiden Hebel H und / und der Axe h, welche durch eine Stopfbüchse i nach dem Innern des Ventilkörpers führt und dort den Gabelhebel K trägt, auf den Einlafsschieber L übertragen. Dieser gleitet auf einer ebenen Spiegelfläche und ändert je nach der Stellung des Hebels E die Durchströmungsöffnungen der Dampfkanäle k k . . . k' und //'. Der Dampf tritt durch das Rohr m nach dem Einfiufsraume M, von da durch die Einströmungskanäle k k . . . ¥ nach dem Zwischenräume oder Schieberraume iV\md verläfstletzteren durch die Ausflufskanäle / /', um sich nach dem Abflufsraume O und von da nach dem Schieberkasten der Dampfmaschine zu begeben. Schieber und Kanäle sind so construirt, dafs die Summe der Flächeninhalte der ganzen Ausflufskanäle / /' gleichist der Summe der Flächeninhalte der ganzen Einlaufkanäle k k . . . k', und dafs ferner auch für jede Schieberstellung von vollständigem Oeffnen bis zu völligem Schliefsen die Summe der abgedeckten Theile der Einflufskanäle gleich ist der Summe der abgedeckten Theile der Ausflufskanäle. Sind diese Bedingungen erfüllt,' so ist der Schieber bis auf sein eigenes Gewicht entlastet, da nach Angabe der Erfinder einerseits über dem Schieber immer der mittlere Druck zwischen dem im Einflufsraum M und im Ausflufsraum O vorhandenen Druck herrscht, und da anderseits die Fläche, auf welche der hochgespannte Dampf des

Claims (4)

Eintrittsraumes M drückt, derjenigen gleich ist, welche nur dem geringen Druck des Ausflufsraumes O ausgesetzt ist. Die hintere Endfläche i·—4 des Schiebers, Fig. 6, bildet nicht eine einfache Ebene, sondern von dem Schieber sind zwei parallelepipedische Stücke ι — 2 und 3 — 4 abgeschnitten. Wird der Schieber, sobald er alle Kanäle vollständig zudeckt, noch etwas weiter vorgeschoben, so findet schliefslich durch die genannten Abschnitte ι — 2 und 3—4 ein theilweises Abdecken der zwei Kanäle k' k' statt. Um die Maschine abzustellen, wird der Zapfen η aus dem Eingriff mit dem Hebel H gezogen und der Schieber L durch den Handgriff P an der Axe h soweit über seine gewöhnliche Abschlufsstellung hinaus bewegt, dafs die beiden Einflufskanäle k' k' an ihren hinteren Enden wieder etwas abgedeckt werden, während die Ausflufskanäle /' /' immer noch vollständig geschlossen bleiben. Hierdurch tritt im Schieberraum N der volle Dampfdruck ein, der Schieber wird fest gegen die Dichtungsränder der Ausflufskanäle //' geprefst und so eine selbsttätige Dichtung erzielt. Zum Anlassen der Maschine wird durch den Handgriff P der Schieber wieder geöffnet, und durch den Zapfen η werden die Hebel /und Hzusammengekuppelt. Wie in Fig. 3 angedeutet, ist ein Katarakt Q mit elastischer Kolbenstange ο ο mit dem Geschwindigkeitsmesser in Verbindung gebracht. Da sich nach Angabe der Erfinder bei allen direct wirkenden Centrifugalregulatoren bei einer Geschwindigkeitsabnahme die Pendel rascher nach der Welle hin bewegen, als sie sich bei einer Geschwindigkeitszunahme von derselben entfernen, und da infolge dessen im ersten Falle der Muff oder das Belastungsgewicht (hier das Gewicht F) rascher" sinkt, als es im zweiten Falle steigt, so ist hier der frühere Kolben mit Metallringliderung durch einen Lederstulpkolben/ ersetzt, der einem Steigen des Gewichtes F fast gar keinen Widerstand entgegensetzt, da die Flüssigkeit im Cylinder Q den Lederstulp zusammendrückt und mit Leichtigkeit am ganzen Umfang des Kolbens durchströmen kann, während der Lederstulp sich beim Sinken des Gewichtes F dicht gegen die Cylinderwand anlegt und der Flüssigkeit nur den Durchgang durch die kleine Oeffnung in der Mitte des Kolbens gestattet. Bei Anwendung dieses Kataraktes kann der Regulator vollkommen astatisch gemacht werden, ohne dafs· ein Springen desselben zu befürchten wäre. Werden die Kanäle k und k', I und /' ihrer Gestalt und ihren Gröfsenverhältnissen nach anders construirt, als dies bei dem in der Zeichnung dargestellten Schieberventil angenommen wurde, so mufs doch die Bedingung erfüllt werden, dafs der Druck in dem Schieberraum so grofs ausfällt, dafs er dem Drucke unterhalb des Schiebers das Gleichgewicht hält. Patent-Ans ρ rüche: An dem dargestellten Centrifugalregulator:
1. Das dargestellte Centrifugaltachometer mit waagerechter Antriebswelle und waagerecht bewegtem Muff, welch letzterer gegen einen belasteten Winkelhebel drückt, so dafs der Centrifugalkraft nicht die Spannung einer Feder, sondern das Gewicht eines schweren Körpers entgegenwirkt.
2. Das mit dem Geschwindigkeitsmesser verbundene, durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Einlafsschieberventil.
3. Die Absperrvorrichtung, und zwar: a) die Ausschaltvorrichtung des Geschwindigkeitsmessers und b) das theilweise Abdecken der Einlaufkanäle nach dem Schieberraum, wodurch ein durch den Dampfdruck erzeugtes selbsttätiges Abdichten des Schiebers erzielt wird.
4. Die Anwendung eines einfachen Lederstulpkolbens beim Katarakt, welcher ein rasches Steigen des Geschwindigkeitsmessers zuläfst, einem zu schnellen Sinken und damit verbundenen Zuweitgehen dagegen den gewünschten Widerstand entgegensetzt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT6558D Centrifugalregulator Active DE6558C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6558C true DE6558C (de)

Family

ID=284678

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT6558D Active DE6558C (de) Centrifugalregulator

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE6558C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025186355A1 (en) 2024-03-06 2025-09-12 Szymon Filipowski Drive transmission mechanism for an aerodyne-ornithopter

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