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DE876345C - Ventil - Google Patents

Ventil

Info

Publication number
DE876345C
DE876345C DES22917A DES0022917A DE876345C DE 876345 C DE876345 C DE 876345C DE S22917 A DES22917 A DE S22917A DE S0022917 A DES0022917 A DE S0022917A DE 876345 C DE876345 C DE 876345C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pressure
piston
flow
membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES22917A
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Almeric Mountford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shell Refining and Marketing Co Ltd
Original Assignee
Shell Refining and Marketing Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shell Refining and Marketing Co Ltd filed Critical Shell Refining and Marketing Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE876345C publication Critical patent/DE876345C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D9/00Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel
    • G05D9/02Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel without auxiliary power

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Ventil Die Erfindung bezieht sich auf Ventile zur Regelung der Durchflußgeschwindigkeit von in großen Mengen strömenden Flüssigkeiten nach dem Druck der Flüssigkeit an dem Austrittspunkt aus der Rohrleitung, nachfolgend Lieferdruck genannt. "Zweck der Erfindung ist, ein Ventil zu schaffen, das die Strömung einer in großen Mengen mit hohen Geschwindigkeiten zu fördernden Flüssigkeit wirksam auf einen Lieferdruck regeln kann, der trotz der vom Pumpen der Flüssigkeit herrührenden Schwankungen in der Druckhöhe bzw. der Änderungen der Strömungswiderstände innerhalb eines engen Bereichs gehalten werden muß. Diese Forderung besteht beispielsweise bei Kraftstoffauftankeinrichtungen für Flugzeuge, wo es erforderlich ist, den Brennstoff mit einer Geschwindigkeit von ein oder mehreren tausend Litern je Minute zu fördern, dabei aber trotz der Schwankungen, die in dem Pumpendruck und/oder dem von solchen Geräten, wie Filter, Luftabscheider, Meßgeräte u. dgl., der Strömung entgegengesetzten Widerstand auftreten können, zu gewährleisten, daß der Lieferdruck nicht den Wert überschreitet, bei dem der Brennstoff noch ohne Gefahr in den Tank gedrückt werden kann Die Erfindung besteht in einem Ventil zur Regelung der Durchflußgeschw indigkeit voll in großen Mengen strömenden Flüssigkeiten in einem Rohr, welches einen innerhalb des Rohres befindlichen Ventilsitz, der gegen den Strom gerichtet ist und in einer mit der Richtung des Flüssigkeitsstromes einen wesentlichen Winkel bildenden Ebene liegt, einem Ventilverschlußteil, der,dem Sitz angepaßt ist und eine von seiner gegen den Strom gerichteten Fläche aus sich erstreckende Spindel und eine von seiner mit dem Strom gerichteten Fläche aus sich erstreckende Spindel aufweist, einer Membran oder einem Kolben, der an der gegen den Strom gerichteten Ventilspindel befestigt und so. angeordnet ist, daß er an einer Seite dem Flüssigkeitsdruck vor dem Ventil und "an der anderen Seite dem Lieferdruck oder einem zu diesem proportionalen Druck ausgesetzt ist, wobei dieser Druck schließend auf das Ventil wirkt, und eine Membran oder einen Kolben besitzt, der an der mit dem Strom gerichteten Ventilspindel befestigt und so angeordnet ist, daß er an einer Seite dem Flüssigkeitsdruck hinter dem Ventil und an der anderen Seite einem Regeldruck ausgesetzt ist, wobei dieser : Regeldruck öffnend auf das Ventil wirkt und die wirksamen Flächen des Ventilverschlußteiles und der Kolben bzw. Membranen, die den'Flüssigkeitsdrücken vor und hinter dem Ventil ausgesetzt-sind, alle einander im wesentlichen gleich sind.
  • Dadurch, daß, wie oben. festgestellt, vorgesehen ist, daß die wirksamen Flächen des Ventilverschlußteiles und der Kolben bzw. Membranen alle im wesentlichen gleich sind, ist der an dem Ventilverschlußteil wirkende statische Längsdruck, der sich aus der an jeder Seite des Ventils in dem Rohr befindlichen Flüssigkeit ergibt, im wesentlichen Null mit dem Ergebnis, daß ein geringes Absinken des Lieferdrucks unter dem Regeldruck ausreicht, um das Ventil zu öffnen, und daß, beispielsweise am Beginn der Förderung, ein schnelles Öffnen erhalten wird. Andererseits gewährleistet die Tatsache, daß die Ventilsitzebene unter einem wesentlichen Winkel zu der Strömungsrichtung der Flüssigkeit an der Absperrstelle steht, daß die gegen den Strom gerichtete Fläche des Ventilverschlußteiles, wenn das Ventil offen ist und durch das Rohr eine Flüssigkeit strömt; einem größeren hydrodynamischen Längsdruck ausgesetzt ist als die mit dem Strom gerichtete Fläche; so daß die Schließbewegung des Ventils unter dem Einfluß eines zu hohen Lieferdrucks beschleunigt wird; wodurch der Lieferdruck schnell auf einen ungefährlichen Wert verringert wird. Diese Wirkung hat ein Maximum, wenn die Ventilsitzebene im rechten Winkel zur Strömungsrichtung steht; aus Konstruktionsgründen erfordert eine solche Anordnung jedoch gewöhnlich, daß, um eine brauchbare Anordnung der Ventilspindeln und der Kolben bzw. Membranen zu erreichen, das Rohr' mit einer doppelten Krümmung ausgeführt wird, und das ergibt einen Strömungswiderstand. Vorzugsweise wird die Ventilsitzebene unter einem spitzen Winkel, beispielsweise einem Winkel zwischen 30 und 6o°, angeordnet, der es erlaubt, die Ventilspindeln und die an diesen befestigten Membranen bzw. Kolben seitlich der Rohre unterzubringen; auf diese Weise ist ein Krümmer n dem Rohr nicht erforderlich. _ Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer: Zeichnungen an drei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig: r ist ein Längsschnitt durch ein "Ventil zur Regelung einer Flüssigkeitsströmung;. Fig. 2 ist eine gleiche Ansicht eines- abgewandelten Ventils, und - - -Fig. 3 ist eine Teilansicht, die eine alternative Einrichtung zur Ausübung des Regeldrucks -darstellt.
  • Gleiche Teile sind in den einzelnen Figuren mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
  • Die in den Zeichnungen dargestellten Ventile sind für den Gebrauch in Rohren zum Kraftstoffauftanken bei :Flugzeugen geeignet. In Fig. r ist das Rohr, durch das der Brennstoff fließt, mit z bezeichnet und die Strömungsrichtung durch Pfeile angedeutet. Die Strömung wird durch ein Ventil geregelt, das einen Ventilsitz 2 besitzt; der in der Rohrleitung i- an: der gegen den Strom gerichteten Seite eines inneren Flansches 6 gebildet ist, so daß der Sitz gegen den- Strom gerichtet ist. Ein Ventilverschlußteil3 von kreisförmigem Querschnitt ist so angeordnet; daß er auf demVentilsitz 2 aufsitzen kann, wobei die Ebene dieses letzteren unter einem wesentlichen Winkel, in der Zeichnung unter einem Winkel von 45°, zu der Strömungsrichtung an der Absperrstelle. liegt. Es versteht sich, daß es geometrisch genau sein würde, von der Ebene des Ventilsitzes nur dann zu sprechen, wenn die Berührung zwischen dem Ventilteil 3 und ,dem Sitz, streng genommen, linienförmig wäre. Praktisch findet diese Berührung jedoch auf einer Fläche statt, und der Ausdruck die. Ventilsitzebene, wie er in dieser Beschreibung- gebraucht wird, ist so zu verstehen, daß damit eine Ouerschnittsebene der durch die Sitzfläche gebildeten Körpergestalt gemeint ist. .
  • Der Ventilverschlußteil 3 ist mit zwei Spindeln, einer gegen den Strom gerichteten Spindel 4 und einer mit-- dein- Strom gerichteten Spindel 5, versehen. Die Enden der Spindel 4 und 5 sind an den entsprechenden Membranen 7 und 8 befestigt und ragen in Kammern g und zo hinein, die zwischen diesen Membranen 7 und S und an gegenüberliegenden Seiten des Rohres r auf Flanschen festgeschraubten Abschlußteilen z r und 12 gebildet sind. Die Membranen sind, wie ersichtlich, in solcher Weise befestigt, daß zwischen dein- Innern des Rohres r und den Kammern g und zo ein flüssigkeitsdichter Abschluß besteht. Die Kammer 9 ist mit einem Anschluß 13 versehen, an dem das eine Ende einer nicht gezeigten Druckentnahmeleitung befestigt werden kann, deren anderes Ende mit dein Austrittspunkt des Kraftstoffes aus der Rohrleitung in Verbindung steht. Der Anschluß 13 steht mit der Kammer 9 "über ein kleines Ventil in Verbindung, das eine freie Strömung der Flüssigkeit in die Kammer, jedoch nur eine gedrosselte Strömung aus der Kammer in die Entnahmeleitung zuläßt. Dadurch wird die Betätigung des Hauptventils gedämpft. In der Zeichnung hat dieses kleine Ventil die-Form eines mit Nuten 17 versehenen Sitzes 15 und einer Kugel 14, die sich frei vom Sitz abheben kann, wobei diese Bewegung durch einen Teil 16 begrenzt ist.
  • Die-Kammer so ist init zwei kleinen federbelasteten Ventilen (Reifenventilen 18 und z9) und einem Druckmesser 2o versehen. Im Betrieb wird durch eines dieser Ventile in die Kammer io Luft gepumpt, bis ein vorbestimmter Regeldruck erreicht ist. Das andere Reifenventil bildet eine geeignete Einrichtung, um den Druck einzustellen, wenn zuviel Luft in die Kammer gepumpt ist. Angenommen, der V entilverschlußteil 3 ist offen und durch das Rohr i fließt Kraftstoff, um einen Flugzeugtank aufzutanken, und weiter angenommen, der Druck am Austrittsende des Rohres i hat aus irgendeinem Grund gerade einen Grenzwert erreicht, bei dem es gefährlich ist, Kraftstoff in den Tank zu drücken. Dieser Druck wird über die Entnahmeleitung auf die Kammer 9 übertragen. Der Regeldruck in der Kammer io war so eingestellt worden, daß, wenn der Druck in der Kammer 9 diesen Grenzwert erreicht, die Membran 7 den Ventilteil 3- zu der geschlossenen Stellung hin bewegt. Es ist ersichtlich, daß der Ventilverschlußteil 3 im Flansch 6 durch Führungsrippen 21 geführt wird, die seine freie Bewegung in axialer Richtung zulassen. Die Bewegung des Ventilteiles zu der geschlossenen Stellung hin wird dann durch den von der Flüssigkeit auf die geneigte Fläche des Ventilteiles ausgeübten hydrodynamischen Druck beschleunigt.
  • Wenn der zu hohe Lieferdruck ein vollständiges Schließen des Ventils bewirkt hat, dann fällt der Kraftstoffausströmdruck und damit der Druck in der Kammer 9. Es ist ersichtlich, daß, wenn der Verschlußteil 3 geschlossen ist, die vor und hinter dem Ventil herrschenden Drücke an den wirksamen Flächen des auf dem Sitz 2 befindlichen Verschlußteiles in entgegengesetzten Richtungen wirken, wobei die wirksame Fläche gleich der Querschnittsfläche des Verschlußteiles 3 vermindert um diejenige der Spindel q. bzw. 5 ist. Nun ist die wirksame Fläche des auf dem Sitz 2 befindlichen Verschlußteiles im wesentlichen gleich der wirksamen Fläche jeder der beiden Membranen 7 und B. Der infolge der in dein Rohr i befindlichen Flüssigkeit an dem' 'erschlußteil wirkende resultierende Längsdruck ist daher im wesentlichen gleich Null. Wenn daher der Druck in der Kammer 9 etwas unter den in der Kammer io sinkt, öffnet sich das Ventil schnell, und die Kraftstofflieferung fängt wieder an. Es ist ersichtlich, d aß dank der Tatsache, daß der das Schließen bewirkende Druck durch den hydrodynamischen Druck der strömenden Flüssigkeit unterstützt wird, der Lieferdruck, bei dem der Ventilteller 3 sich zu schließen beginnt, eher geringer ist als der, der notwendig ist, um den Teller geschlossen zu halten. Diese Wirkung, verbunden mit der Tatsache, daß, wie unten beschrieben, das Verhältnis zwischen Ventilbewegung und freigegebener Öffnungsfläche nicht linear ist, gewährleistet nicht nur ein am Anfang schnelles Ansprechen auf einen Anstieg im Lieferdruck, sondern verringert auch die Neigung zu einer vollständigen Förderunterbrechung infolge eines Überdrucks. In anderer Weise betrachtet, ist die Wirkung des hydrodynamischen Drucks die, daß sie den Längsdruck, der das Bestreben hat, das Ventil zu schließen, fortschreitend verringert; wenn das Ventil sich der geschlossenen Stellung nähert. Diese Wirkung wird dadurch vergrößert, daß der Druck in der Kammer io ansteigt, wenn sich das Ventil schließt.
  • Das Ausmaß, bis zu dem es erwünscht ist, die Geschwindigkeit, mit der der Schließdruck abfällt, wenn das Ventil sich der geschlossenen Stellung nähert, zu verringern, hängt von dem Lieferdruckbereich ab, in dem man arbeiten möchte. Wenn eine empfindliche Regelung über einen engen Lieferdruckbereich erwünscht ist, sollte die Geschwindigkeit der Abnahme gering sein, und dieses Ergebnis kann dadurch erhalten werden, daß man, wie in Fig. i gezeigt, verdichtete Luft zur Erzeugung des Regeldrucks benutzt. Die Empfindlichkeit der Regelung kann in einem solchen Fall dazu neigen, ein Flattern zu erzeugen, jedoch wird diese Neigung durch die Dämpfungswirkung der gedrosselten Durchlaßöffnung in dem Anschluß 13 verringert. Diese Dämpfungswirkung kann durch Auswechslung des Teiles 13 und der Kugel 1d. eingestellt werden. .
  • Wo ein weiterer Lieferdruckbereich zulässig ist, wird es vorgezogen, die Geschwindigkeit, mit der der Schließdruck abnimmt, wenn das Ventil sich der geschlossenen Stellung nähert, zu erhöhen. Dieses kann dadurch bewirkt werden, daß die verdichtete Luft in der Kammer io, wie in Fig. 2 gezeigt, durch eine Feder ersetzt wird. In der in Fig. 2 gezeigten Ausführung sind die Membranen 7 und 8 durch an den Spindeln d. und 5 befestigte und in Zylindern 24 und 25 arbeitende Kolben 22 und 23 ersetzt, wobei diese Anordnung für höhere Arbeitsdrücke geeignet ist als die in Fig. i gezeigte. Auf die Rückseite des Kolbens 23 wirkt eine Druckfeder 26, die den Regeldruck für das Ventil bestimmt. Damit eine Feder verwendet werden kann, deren zugehörige Geschwindigkeit nicht zu groß ist, ist es normalerweise notwendig, eine Feder zu verwenden, die einen beträchtlich unter dem geforderten Kraftstofflieferdruck liegenden Regeldruck ausübt. Der von dem Lieferdruck herrührende Längsdruck wird daher reduziert, bevor er auf den Kolben 22 wirkt, indem ein Kolben 27 von geringerem Durchmesser vorgesehen ist, der gegen den Kolben 22 drückt. Der Kolben 27 bewegt sich in einer zylindrischen Kammer 28, die über den An cchluß 13 mit dem Austrittsende des Rohres i verbunden werden kann. In diesem Ausführungsbeispiel ist in dem Anschluß 13 eine einstellbare Drosselstelle gezeigt. Diese besteht aus einem Nadelventil 29, das gegenüber dem konischen Sitz 3o durch Ein- oder Ausschrauben verstellt werden kann, wobei auf der Ventilspindel eine Feststellmutter und Stoffbuchse 31 vorgesehen sind.
  • Das von dem Kolben 23 entfernte Ende der Feder 26 stützt sich gegen einen Armstern 32 ab, der auf eine mit Gewinde versehene Stange 33 aufgeschraubt und mit Ansätzen 3:I versehen ist, die in im Zylinder 25 vorgesehenen Nuten gleiten und den Armstern 32 am Drehen hindern. An der Stange 33 ist ein mit einem Zeiger 36 versehener Hebel 35 befestigt, so daß durch Drehen des Hebels der Druck der Feder 26 eingestellt werden kann. Der eingestellte Druck wird durch den mit einer Skala 37 zusammenwirkenden Zeiger 36 angezeigt. Der Hebel 35 ist mit .einem Feststellrad 38 versehen.
  • Wenn es erwünscht ist, die Empfindlichkeit der Regelung zu erhöhen, während noch eine Feder zur Erzeugung des Regeldrucks verwendet wird, kann bei einem gegebenen Federweg die Verschiebung des Kolbens-23, wie in Fig. 3 gezeigt, hydraulisch vergrößert werden. Durch diese Einrichtung wird die Änderung des durch die Feder ausgeübten Drucks, -wenn das Ventil sich bewegt; verringert, womit, wie oben beschrieben, die Empfindlichkeit erhöht wird. In Fig. 3 wirkt die Feder 26 auf einen m einem Zylinder 39 spielenden Kolben 38. Das untere Ende des Zylinders ist mit einer Verlängerung 40 versehen, die eine Bohrung 41 aufweist. Diese Bohrung 41 stellt die Verbindung mit einer Kammer 42 her, die auf der Rückseite des Kolbens 23 durch eine hohle zylindrische, auf der Verlängerung 40 gleitende Nabe 43 gebildet ist. Die Kammer 422, die Bohrung 41 und der Zylinder 39 unterhalb des Kolbens 38 sind mit einer geeigneten hydraulischen Flüssigkeit gefüllt. Wie ersichtlich, ist die der Flüssigkeit ausgesetzte Fläche des Kolbens 23 nur ein Bruchteil der Fläche des Kolbens 38 mit dem Ergebnis, däß die Verschiebung des Kolbens 23 ein Vielfaches des Weges der Feder 26 ist. _ Die in den einzelnen Figuren gezeigten verschiedenenAnordnungen können untereinander ausgetauscht werden. Auf diese Weise kann z. B. ein oder beide Kolben in Fig. 2 durch eine Membran und eine oder beide Membranen in Fib. i durch einen Kolben ersetzt werden. Statt eines von einer Feder oder von Druckluft erzeugten Regeldrucks kann der Druck in der Kammer o auch von einem Punkt des Rohrleitungssystems, beispielsweise einem Punkt oberhalb des Ventils, herstammen; durch Betätigen eines der Reifenventile z8 oder i9 tvird er dann auf den gewünschten Wert eingestellt.
  • Es ist ersichtlich, daß durch die Anordnung des Ventilsitzes und des Ventiltellers unter einem Winkel in der Größenordnung von 45° zu dem Rohr der Widerstand, den das Ventil der durch das Rohr strömenden Flüssigkeit entgegensetzt, wesentlich verringert wird. Darüber hinaus hat die durch die Schräganordnung des Ventilsitzes in dem Bereich dieses letzteren bestimmte Gestaltung des Rohres den Vorteil, däß, wenn das Ventil sich von seinem Sitz abhebt, die Öffnungsfläche schneller ansteigt als der Öffnungsbewegung des Ventils entspricht. Dieses gestattet für eine geforderte maximale Öffnungsfläche einen kürzeren Ventilhub und eine, bezogen auf die Ventilbewegung, wenn das Ventil sich dem Sitz nähert, fortschreitend empfindlichere Regelung. Der von dem Ventil herrührende Widerstand kann weiterhin dadurch verringert werden, daß man dem Ventilteller 3 einen stromlinienförmigen Querschnitt gibt. Ein solcher Querschnitt würde die Wirkung des hydrodynamischen Druckes auf des Schließen des -Ventils abändern; diese Abänderung kann jedoch in einigen Fällen, beispielsweise wenn hohe Geschwindigkeiten bei vergleichsweise geringen Lieferdrücken gefordert werden; vorteilhaft sein.
  • Es ist zu beachten, daß unter dem Ausdruck wirksame Fläche, wie er in der Beschreibung und in den Ansprüchen in bezug auf eine Membran benutzt wird, die Fläche eines Kolbens zu verstehen ist, der, demselben Druck ausgesetzt wie die Membran, dieselbe Gesamtkraft ergeben würde. Infolge der einer Membran innewohnenden Steifigkeit wird die wirksame Fläche gewöhnlich etwas kleiner sein als deren freie Fläche oder, in anderen Worten ausgedrückt, wenn kreisförmige Membranen und Kolben verglichen werden, die in bezug auf die bei einem gegebenen Druck ausgeübte Gesamtkraft in ihrer Wirkung gleich sind, wird die Membran einen etwas größeren Durchmesser haben. .

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ventil zur Regelung der Strömungsgeschwindigkeit von Flüssigkeiten in einem Rohr in Abhängigkeit von dem Druck der Flüssigkeit am Austrittspunkt, insbesondere für Flugzeugauftankeinrichtungen, gekennzeichnet durch einen innerhalb des Rohres befindlichen Ventilsitz (2), der gegen den Strom gerichtet ist und in einer mit der Richtung des Flüssiglizeitsstromes an der Absperrstelle einen wesentlichen Winkel bildenden Ebene liegt; einen Ventilverschlußteil (3), der dem Ventilsitz (2) angepaßt ist und eine von seiner gegen den Strom gerichteten Fläche aus sich erstreckende Spindel (4.) und eine von seiner mit dem Strom gerichteten Fläche aus sich erstreckende Spindel (5) aufweist; eine Membran (7) oder Kolben (22), die an der gegen den Strom gerichteten Spindel (4) befestigt und so angeordnet ist, daß sie an einer Seite dem Flüssigkeitsdruck vor demVentil und an der anderen Seite demLieferdruck oder einem zu diesem proportionalen Druck ausgesetzt ist, und eine Membran (8) oder Kolben (23), die an der mit dem Strom gerichteten Spindel (5) befestigt und so angeordnet ist, daß sie an einer Seite dem Flüssigkeitsdruck hinter demVentil und an der anderen Seite einem Regeldruck ausgesetzt ist, wobei die wirksamen Flächen des Ventilverschlußteiles (3) und der Kolben (a2, 23) bzw. Membranen (7; 8), die den Flüssigkeitsdrücken vor und hinter dem Ventil ausgesetzt sind, alle einander im wesentlichen gleich sind.
  2. 2. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der Strömungsrichtung und der Ventilsitzebene im Bereich zwischen 30 und 6o° liegt.
  3. 3. Ventil nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, däß der Regeldruck durch Luft oder ein anderes Gas bestimmt ist, das in einer Kammer (io) eingeschlossen ist, deren eine Wandung durch die Membran (8) bzw.
  4. Kolben gebildet wird, die an der mit dem Strom gerichteten Ventilspindel befestigt ist. .l.
  5. Ventil nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regeldruck durch eine Feder (26) bestimmt ist. .g.- Ventil nach Anspruch i oder 2, dadurch gennzeichnet, daß der Regeldruck durch Entnahme von Flüssigkeit von einem Punkt des Rohres oberhalb des Ventils erzeugt wird.
  6. 6. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsdruck, der an der Membran bzw. Kolben (22) wirkt, die an der gegen den Strom gerichteten Ventilspindel. (4) befestigt ist, mittels einer Membran oder eines Kolbens (27) von kleinerem Durchmesser reduziert wird, der dem Lieferdruck ausgesetzt und so angeordnet ist, daß er die zuerst genannte Membran bzw. Kolben (22) betätigt.
  7. 7. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Regeldruck auf die Membran bzw. Kolben (23), die an der mit dem Strom gerichteten Ventilspindel (5) befestigt ist, über ein hydraulisches System (38, 41, 42) wirkt, daß eine gegebene Verschiebung des den Regeldruck bestimmenden Mittels (26) einen größeren Weg der Membran bzw. des Kolbens (23) bewirkt. B. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung, durch die der Lieferdruck mit der Membran (7) bzw. dem Kolben (27) verbunden ist, der an der gegen den Strom gerichteten Ventilspindel (4) befestigt ist, eine Einrichtung (i4, 15, 17 bzw. 21, 30) zur Drosselung der Flüssigkeitsströmung mindestens in der von der Membran (;) bzw. Kolben (27) weggerichteten Richtung aufweist. g. Ventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Einrichtung (2g, 30) gegebene Drosselung veränderlich bzw. einstellbar ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 641 i(2.
DES22917A 1950-04-28 1951-04-27 Ventil Expired DE876345C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE641192C (de) * 1931-11-01 1937-01-23 Bamag Meguin Akt Ges Membrangasdruckregler

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE641192C (de) * 1931-11-01 1937-01-23 Bamag Meguin Akt Ges Membrangasdruckregler

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