DE644905C - Verfahren und Vorrichtung zum Schrumpfen von Waeschestoffen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schrumpfen von WaeschestoffenInfo
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- DE644905C DE644905C DEC44703D DEC0044703D DE644905C DE 644905 C DE644905 C DE 644905C DE C44703 D DEC44703 D DE C44703D DE C0044703 D DEC0044703 D DE C0044703D DE 644905 C DE644905 C DE 644905C
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Description
öibliotheek ^W
Bur. Ind. -Eigendom ^A AUSGEGEBEN AM
27. MAI 1937
8 - JUK. 1937 ^r
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen zum Schrumpfen von Wäschestoffen
u. dgl. in laufenden Bahnen unter Anwendung von Feuchtigkeit und nachfolgendem Trocknen und besteht darin, daß das
Gewebe beidseitig abgedeckt in Längsrichtung mechanisch zusammengeschoben wird. Dieses mechanische Zusammenschieben in
Längsrichtung sei im folgenden kurz ais Stauchen bezeichnet.
Daß ein Gewebe, insbesondere ein Wäschestoff, durch Anfeuchten und nachfolgendes
Trocknen schrumpft, ist allgemein bekannt. Dieses natürlich Schrumpfen tritt z. B. stets
beim Waschen von nicht vorbehandelten Geweben ein, und >ein Ausmaß hängt lediglich
von der Art des Gewebes sowie seiner Befeuchtung und Trocknung ab.
I in Gegensatz hierzu ' eruht das Verfahren
ξο gemäß der Erfindung nicht auf dieser natürlichen Schrumpfwirkuiiii, sondern das
Schrumpfen des Gewebes wird in mechanischer Weise bewirkt, nämiich durch Stauchen
des Gewebes. Um dieses Stauchen des Gewehes durchführen zu können, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt werden, nämlich eine
beidseitig Begrenzung des Gewebes während des Stauchens und ein Stauchen parallel zur
Oberfläche des Gewebes, z. B. in Richtung seiner Kettenfäden.
Die Voraussetzungen für clas Stauchen des Gewebes nach dem Verfahren gemäß der Erfindung
können auf verschiedene Weise erfüllt werden. So kann z. B. das feuchte Gewebe auf ein Trägerband gebracht und durch ein
zweites Band (Abdeckband) abgedeckt werden. Zum Stauchen des auf diese Weise beidseitig·
abgedeckten Gewebes wird dann die Oberfläche des Trägerbandes z. B. durch eine Änderung seiner Laufrichtung zusammengeschoben.
An diesem Zusammenschieben. nimmt das durch die beidseitige Abdeckung
auf dem Trägerband haftende Gewebe teil und wird somit entsprechend der Verkürzung
der Oberfläche des Trägerbandes in Längsrichtung mechanisch zusammengeschoben, d. h. gestaucht. Durch entsprechende Wahl
der Oberflächenverminderung des- Trägerbandes, '/.. B. durch eine entsprechende Festlegung
der Änderung seiner Laufrichtung, hat mau es in der !!and, den Grad der gewünschten
Stauchung festzulegen.
Statt dessen kann man aber auch das feuchte Gewebe gefältelt auf ein Trägerband,
aufbringen und durch ein zweites Band (Abdeckband) das gefältelte Gewebe gegen das
Trägerband drücken, wodurch die Kräuselwellen
niedergedrückt werden. Durch dieses Niederdrücken entsteht eine stauchende Kraftkomponente, die in allen Punkten parallel
zur Gewebeoberfläche angreift und dadurch jede Welle für sich und damit das.
ganze Gewebe staucht.
Es hat sich nun gezeigt, daß das Verfahren gemäU der Erfindung auch mit bekannten
ίο Vorrichtungen für Gewebebehandlung durchgeführt werden kann, wenn diese Vorrichtungen
so ergänzt werden, dal! sie die angeführten Voraussetzungen für das Stauchen erfüllen.
So hat man zum spatmuugslosen Trocknen laufender Gewebebahnen neben anderen Vorrichtungen, z. ß. Hängetrockuern.
bereits Filzkalander mit beheizten Trommeln tmd Mitläuferrijzen benutzt, wobei u. a. vorgeschlagen
wurde, die Ware unmittelbar vor ihrem Einlauf in den Filzkalander durch einen Wasserkanten laufen zu lassen. Wenn
bei dieser Behandlung der Ware unter Ausnutzung des natürlichen Schrumpfvorganges
durch Xai.imachen und Trocknen eine gewisse Schrumpfung erzielt werden mag, so
.sieht diese bekannte Schrunipfmöglichkeit jedoch
mit der mechanischen Schrumpfung gemäl.! der Erfindung in keinem Zusammenhang.
Denn obwohl bei diesen bekannten Fil/kalandern die Oberiläche des Mhläuferi'iizes
sich beim Übergang von der Ei.ifühningswalze
auf die Kalandertrommcl in Längsrichtung zusammenschiebt, wurde das Gewebe hierdurch nicht gestaucht, weil es,
-L-Ii,-t in feuchtem Zustand, nicht fest auf der 1 »berriäche des Mitläuferiilzes haftete; das
Gewebe h.Vite somit an der l
>berriäelienverminderung
de- -Mitläufers bei Änderung seiner
Krümmung keinen Anteil und wurde daher arch nicht gestaucht.
Deswegen i-t geniäi.i der Erfindung im Gegensatz
zum Stande der Technik der Vorbaue zur Durchführung des Verfahrens unter
\ erv.'endung v° >n beheizten Tromuiehi und
Mitlär.ferrilzen vorzugsweise der. dal! da's Gewebe,
auf dem Mitläuierfilz abgedeckt, unmittelbar
;>m i. roinmtrieiiilal.i über eine Fläche
g.-fü!:rt wini. die >.-;ngegen der Troinmelkriimmuug
.gekrümmt ist: d.h. es ist dafür
i;e-orgt. da;.i da- Gewebe schon auf der Einfiiiirui!^".--\va'i/.ilVst
auf dem Mitläufernlz
hattet". ; ■;:"■ .igcdesseii lnul.i das vr.ir dem Mit-
!itiifer L."e:r.'Lu"eue Gewebe, zwangsläufig an
'Lsseu < oeniai"hen verminderung i'ei der
Krümm'.'iigsaiiderung des .Viitlätifers teiliieiinieii
v:id wird dadurch gestaucht.
X::r 1 i'.iTwnuhnmg des \ ertahretis ueinali
-!er Γ.Γί;:;.!:π!^" kann eine \ orrichtung beiiuzt
werden, iiei Ίιτ 'iie gekrümmte FIiIcHe in eine
ι u-'^enmuide tiherueht. Mei \ erwenduug
eine- i^'iiclieii i-'ilzkalanders i./:\v. einer sogenannten
La])])enappretiermaschine ist es zweckmäßig, um die Einführwalze gekrümmte,
beheizte Preßblöcke anzuordnen, durch welche
das Gewebe fest auf das über die Einführwalze laufende Förderband gepreßt wird, wobe.i
Gewebe und Mitläufer auf der Einführwalze eine der Krümmung der Kalandertrommel entgegengesetzte Krümmung einnehmen.
Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann ferner eine Vorrichtung
benutzt werden, welche ein unteres, über eine gekrümmte Stützfläche geführtes, rauhes und
ein oberes, vorzugsweise glattes, abdeckendes Förderband hat. Bei dieser Vorrichtung wird
die Stauchung entweder dadurch bewirkt, dali, wie bereits erwähnt, die Richtung des
Gewebetragbandes geändert wird oder aber, dal! das Gewebe getäfelt in den Stauchraum
eingeführt wird.
In den Zeichnungen veranschaulichen
Fig. ι eine schematische Darstellung der Maschine genial! tier Erfindung,
Fig. 2 bis 4 Einzelheiten der Maschine nach
Fi<r τ
Fig. 5 und 6 eine andere Ausführungsform mit Einzelheiten.
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform, Fig. 8 bis 10. qa und roa Ansichten und
Schnitte durch das I ie webe in verschiedenen Behandlungsstufeii,
Fig. 11 und υ eine andere Ausführungsform,
Fig. 13 die schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsfonn der Erfindung, die in
W-rbindung mit anderen .Maschinen gemäß der Eriindung arbeitet, die eine fortschreitende
Schrumpfung des Gewebes in einer oder beiden Richtungen vornimmt,
Fig. 14 einen senkrechten Schnitt nach Linie 14-14 von Fig. 13,
Fig. 15 eine Teilansieht aus Fig. 14, Fig. ιό einen senkrechten Schnitt nach
Linie K)-Id von Fig. 14,
Fig. 17 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 16
mit den l'iellblöckeu aui.'ier Betrieb.
Die Wirkungsweise des neuen Verfahrens geht aus der Arbeitsweise der in Fig. 1 bis 3
dargestellten Maschine hervor und wird bei no
Geweben angewandt. die noch keiner Sch rumpf behandlung iuiierworfeu wordeil
sind oder die nur u-iiwei>e oder nur in einer
Richtung geschrunipii wurden.
I/ig, u und <ia zeigen ein Gewebe TC einfächer
W ebart. das aus einem System von Ketten- oder Schuüfäden v1 besteht, die mit
einem das erste kreuzenden Fadensystem y" vertlochteii sind. Die Relativlage. Krümmung
oder Anordnung der Fäden mit Bezug aufeinander sowohl der in der Eängsrichtuiig
liegenden Kette als aii'"h der in der !"!leiten-
richtung liegenden Schußfäden ist derart, daß die Fäden des einen Systems über die des
anderen gekrümmt sind, so daß sie gleichmäßig verteilt zu beiden Seiten einer mittleren
Symmetrieebene liegen. Wenn man auf einem solchen Gewebestück w ein Quadrat xx
markiert, werden dessen Flächenausmaße durch Schrumpfung geändert. Diese Änderung
kann nicht erzielt werden, ohne die Be-Ziehungen zwischen den Fadenreihen y1 und
_v2 zu ändern. Diese A'oraussetzung gilt für
jede beliebige Webart.
Gemäß Fig', ι tritt ein Gewebe w λ*οη rechts
in die Maschine ein und wird bei ι einer seitlichen Schrumpfung unterworfen. Hierzu
enthält die Maschine 1 die üblichen Spannrahmen mit Greifvorrichtungen für den Geweberand,
die sich auf dem Wege vom Eintritt zum Austritt einander nähern, wobei das Gewebe angefeuchtet und vor dem Verlassen
der .Maschine 1 getrocknet wird.
Es ist jedoch keine unbedingte Voraussetzung des Verfahrens oder der Maschine
gemäß der Erfindung, das Gewebe w vor Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung
irgendeiner Vorbehandlung zu unterwerfen.
Gemäß der Erfindung wird das Gewebe zv einer Behandlung unterworfen, um eine
Längsschrumpfung zu erreichen, die vorzugsweise der Schrumpfung nach wiederholtem
Waschen beim Gebrauch entspricht, um ein Gewebe, z.B. für die Anfertigung von Kleidungsstücken,
zu erhalten, das beim Gebrauch und auch nach wiederholter Wäsche zuverlässig seine ursprüngliche Lage beibehält.
Bei der in Fig. 2 und 3 dargestellten Maschine wird das Gewebe in innige Berührung
mit einem Mitläuferfilz 5 gebracht, der aus einem endlosen Band besteht, das einer Zugbeanspruchung
in der Längsrichtung widersteht. Ein Teil des Bandquerschnitts ist jedoch elastisch, so daß er sich beim Abbiegen
des Bandes in einer Richtung verkürzt, beim Abbiegen des Bandes in der anderen Richtung
jedoch langt oder streckt.
Gemäß Fig. 1 wird das Gewebe w dem
Band 5 durch angetriebene Walzen 2 ohne wesentlichen Längszug zugeführt. Eine sehr
geringe Zugspannung erhält das Gewebe durch die Spannrolle 3. Die Wirkung der Walzen.; kann durch eine Oberwalze 4 unter-.-lützt
werden. Die Walzen 2, 3 und 4 führen das Gewebe mit vorher bestimmter GeschwinfMgkeit,
die bei ununterbrochener Arbeitsweise der Austrittsgeschwindigkeit aus der
Maschine 1 entspricht, dem Band 5 zu. Das Gewebe T^' liegt dann frei auf dem Band 5,
kann sich zu ihm einstellen und wird ledig-
So Hch durch sein Gewicht und durch Reibung
in Berührung mit ihm gehalten.
Eine Befeuchtungsvorrichtung 10 (Fig. 1
und 2) bespritzt die Oberfläche des Gewebes mit einem feinen Regen von Wasser oder anderen
Sättigungsmitteln, die in die Kapillarzwischenräume des Garns eindringen. Die
Befeuchtungsvorrichtung, vorzugsweise ein mit Luft betriebener Wasserzerstäuber, führt
dem Gewebe eine seinem Vorschub entsprechende bestimmte Wassermenge zu, um den gewünschten Benetzungsgrad oder die
Kapillarfüllung der Fäden ohne dauernde Beeinträchtigung der vorhandenen Zurichtung
der Waren zu erreichen. Versuche haben ergeben, daß man die Feuchtigkeitsmenge für
ein bestimmtes Gewebe feststellen kann unter Berücksichtigung seines Feuchtigkeitsgehalts
bei Zuführung zu der Maschine, der Temperaturen der weiteren Behandlung und besonders
des Abstandes der Befeuchtungsstelle (bei 10) von der Zone, wo das Gewebe, z. B.
durch Hitze, getrocknet wird. Für Kragen und Hemdenstoffe genügt gewöhnlich eine
Wasserzufuhr von 5 bis 10% des Stoffgewichts.
Das Verfahren gemäß der Erfindung bezweckt eine Schrumpfung der Längs- oder
Kettenfäden y2 durch Zusammenschieben der Fäden y- und Verminderung des Abstandes
zwischen den Schußfäden y1 (Fig. 8 und 10a.)
auf oder etwas unter das Maß, das durch wiederholtes Waschen des Gewebes erreicht
wird. Gemäß Fig. 8 wird dies durch ein Stauchen des Gewebes erreicht, bei dem sich
die gekrümmten Kettenfäden v3 bei I in Fig. 8 um ein bestimmtes Maß zusammenschieben
und einen kürzeren Zwischenraum (bei II in Fig. S) ausfüllen. Das in Fig. 9 und 9a dargestellte Gewebe ist dann in der
Längsrichtung (nach Fig. 10 und ioa) geschrumpft.
Nachdem die zugeführte Feuchtigkeit genügend auf das auf dem Band 5 liegende Gewebe
eingewirkt, die Adhäsion gelost und versteifende Substanz erweicht hat, liegt das
Gewebe überall fest mit Reibungsberührung auf dem Band 5 auf. Die Oberfläche des
Bandes und des daraufliegenden Gewebes wird dann in der Längsrichtung zusammengeschoben,
das Gewebe im zusammengeschobenen oder verdichteten Zustande getrocknet und dadurch sein Zustand durch Hitze und
Druck fixiert.
Gemäß Fig. 4 besteht das Band 5 aus einem biegsamen und Zugbeanspruchungen widerstehenden
Teil ~," und einem mit diesem verbundenen ebenso oder noch biegsameren Teil
5&, der gegen Zugbeanspruchungen nicht unbedingt
widerstandsfähig ist und sich entsprechend dem Biegungsgrad des Gesamtbandes zusammenschieben kann, w.ihei er sich
kürzt oder längt. Der Teil 51' besteht Vorzugs-
weise aus Mehrfachgewebe aus genügend
starken, elastischen. Zugbeanspruchungen widerstehenden Garnen. Starkes Baumwollgarn
guter Qualität, wenn nötig in Verbindung mit Längs- und Quersystemen von
Bindefäden, genügt nach den Erfahrungen der Webtechnik diesen Bedingungen. Das Mehrfachgewebe des Teiles 5* kann aus wollenen
oder kamnnvollenen Garnen oder aus ίο flockiger Baumwolle bestehen, und seine Gewebestruktur
ist elastisch, biegsam und dick. Der Teil 5ft kann ferner grobmaschiger sein
als der Teil 5". Statt aus Textilgewebe kann das Band 5 aus jedem anderen den geforderten
Elastizitäts- und Festigkeitsbedingungen genügenden und entsprechend verarbeiteten
Material, z. B. Gummi, bestehen.
Wenn die zu ereichende Schrumpfung gering ist. kann statt des beschriebenen zweiteiligen
Bandes ein dickes Textilband benutzt werden, dessen Oberfläche sich bei einer Krümmung an der Konkavseite zusammenzieht
und an der Konvexseite streckt, während sein mittlerer Teil sich weder zusammenzieht
noch streckt.
Die in Fig. 2 dargestellte Maschine besteht aus einem Bett oder Träger 12 für das Band 5.
Das Bett 12 ist vorzugsweise aus Metall, und seine ebene Oberfläche 13 steigt in einer allmählichen
Kurve zu einem Höchstpunkt 14 an. Der Hohlraum 15 steht durch eine Leitung
17 mit einer beliebigen Saugvorrichtung in Verbindung.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 läuft das Band 5 um Zylinderwalzen 20. 21,
22. von denen eine mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, die der Auflaufgeschwindigkeit
des Geweihes in Richtung des Pfeiles a entspricht. Eine der Walzen (z. B. 20) steht
unter Feder- oder sonstigem Druck in Richtung des !'feiles h, um das Band 5 zu
spannen.
('her das Bett 12 läuft ein vorzugsweise
poliertes, sehr dünnes Band 25 aus gut wärtneleitendem
Metall, um eine glatte Oberfläche des behandelten Gewebes zu '.'rreichen. Wird
jedoch keine geglättete (>herrläehe gewünscht.
iij kann das Band 25 auch aus Textil- oder
Drahtgewebe «'der aus Metall mit eintieprägte·'
''der aufgerauhter- Fläche bestehen. Das
Band 25 lauft über eine Zyliudei'walze 26. die
πι Richtung de* ('feiles c beladet i-t. mn das
Rand 25 zu straiten, und ferner über eine
[ foliiwalze 27. die vorzugsweise durch Dampf.
.k-r ihrer Hohlwelle (nicht dargestellt» mit
bestimmtem Druck zugeführt wird, erhitzt ■.νiri.l. V, elin notig, kann das Band 2*: weiter
durch einen Heizkörper 2S erhitzt werden, der .mis einem elektrischen Widerstandsheizkörper
■ίο .-der ans einem Pampfkasten bestehen kann.
Das loiid 5. .!as Metallband 2*, und das
behandelte Gewebe laufen zusammen um die heiße Walze 2j. Nachdem sie diese umlaufen
haben, trennt sich das Band 25 von dem Trägerband 5. Das Gewebe wird aus seiner Einklemmung zwischen dem Band 5
und dem Band 25 nach beendigtem Umlauf um die Walze 27 einer Käfigwalze 29 und
einer Trägerwalze 30 (Fig. 1) zugeführt, welche nötigenfalls mit einem Gewebestapler
31 zusammenwirkt.
Tm Betriebe wird das feuchte Gewebe ιυ
nach und nach der Einklemmung im höchsten Punkt 14 des Bettes 12 zugeführt, von wo ab
es durch das Band 25 unter Normaldruck, jedoch unter keinerlei seitlichem oder Längsdruck
steht. Aus diesem Grunde laufen die Bänder 5 und 25 mit derselben Geschwindigkeit.
Der befeuchtete, geschwellte und geschrumpfte Zustand der Fäden wird in dem Abschnitt zwischen den Bändern 25 und 5
aufrechterhalten. Durch die Anwendung von Hitze mittels des Heizkörpers 28 oder der
Hohlwalze 27 wird der erreichte Endzustand des Gewebes fixiert und während des Umlaufes
um die Walze 27 beibehalten. In bezug auf die Feuchtigkeit und die Vorschubgeschwindigkeit
des Gewebes genügt der Umlauf um die Walze 2", um die Fäden gegeneinander
festzulegen und zu trocknen. Durch die Ausbildung der Maschine ist der Anfangsdruck
auf das Gewebe beim Höchstpunkt 14 gering, während beim Umlauf um die Walze 27 die volle Spannung des Trägerbandes
5 zur Ausübung eines Druckes auf das Gewebe unter der entwickelten Hitze zur Anwendung kommt.
Beim Frfassen des Gewehes durch die sich nähernden Bänder 5 und 25 werden etwa vorhandene
kleine Bläschen und Fäden glatt gestrichen, die sonst durch die Walze 27 eingedrückt
würden.
Gemäß Fig. 3 ist die Biegung des Bandes 5 um die Walze 27 scharf, so daß der weniger
ausdehnbare Teil *' de* Bandes 5, der beim
Umlauf um die Walze aulieii liegt, den Teil 5''
des relativ dicken Bandes zusammenschiebt. Dabei nimmt das Gewebe Te, das durch Reibung
und Druck gleichmäßig an der sich zusammenziehenden Seite des Bandes 5 haftet,
an der Zusammenschiebung der innenfläche
les Bandes 5 teil, das auf das Gewebe einen
»arallel auf seine !'lache wirkenden Druck
lusübt. so daß das Gewebe gestaucht und geschrumpft wird. D;is Maß dieser Stauchung
ntspricht dem Unterschied zwischen der Länge einer Schicht des Halides 5, die beim
Umlauf um die Walze 2j unverändert bleibt in diesem I' rille*
<le* Teile* 5·' des Träger- >;mdes 5 1 und der inneren I *intang*au*dehmug
der Innenfläche des zusammeivjx'scholvlen
Teile* 5'1 de* Bandes 5. 1 !ie Wirkung be-
steht, wie in Fig. 8 dargestellt, darin, daß die sich quer erstreckenden Garnkomponenten des
Gewebes to sich zusammendrängen und daß durch die größere Amplitude der Krümmungen
der sich längs erstreckenden Fäden ydes Gewebes w ein Zusammenschieben eintritt.
Das Längenverhältnis des Gewebes w vor und nach der Behandlung entspricht daher
ίο dem Verhältnis zwischen gleichen Umfangsbögen
der Walze 27, die durch die Dicke des Bandes 25 vergrößert werden und der Biegung
des straffen Abschnittes des nicht ausdehnbaren Teiles 5° des Bandes S um die Walze.
Dies wiederum hängt von der Dicke des Teiles 5& des Bandes 5 beim Umlauf um die
Walze 27 ab. Für diese Beziehung gilt die Gleichung:
w1 _ R2
' ~w r — ~W
Hierin ist τν1 die Länge des Gewebes \*or
und or die Länge des Gewebes nach der Behandlung, K1 der Halbmesser der Walze 27
und des Bandes 25, R'2 der Halbmesser des nicht ausdehnbaren Teiles des Bandes 5, wenn
es sich um die Walze 27 legt. Das Verhältnis der erreichten Schrumpfung kann also entweder
durch Änderung der Dicke des Teiles 5^ des Bandes 5 oder durch Anwendung von
Walzen 27 mit verschiedenen Durchmessern geändert werden.
Besteht das Band 5 aus einheitlichem Gefüge, bei dem sich beim Biegen die Innenfläche
zusammenschiebt und die Außenfläche ausdehnt, so ist eine mittlere Schicht innerhalb
des Bandes vorhanden, welche sich weder ausdehnt noch zusammenschiebt. Das Verhältnis der Schrumpfung wird dann durch
die Beziehungen der Radien der Innenfläche des Bandes und der Schicht, die sich weder
ausdehnt noch zusammenzieht, ausgedrückt.
Wenn die Walze 27 genügend geheizt wird,
ist das Gewebe beim Verlassen der Einklemrnung zwischen der Walze 27 und dem Band 5
getrocknet und in seinen in der Längsrichtung zusammengeschobenen oder geschrumpften
Zustand versetzt.
Wenigstens der Teil 50 des Bandes 5 ist für
Wasserdampf durchlässig und wird auf Miinem Weg bis zurück zu der Eingriffsstelle
an der rechten Seite der -Maschine (Fig. 2), wenn er Feuchtigkeit aufgenommen hat, mit
Sicherheit getrocknet.
Γη der l'mgebung des Punktes 14 wird durch
Wärmeleitung vom Heizkörper 2$ durch das Bund 25 die überschüssige Feuchtigkeit aus
dem Gewebe τν entfernt, ^o daß in ihm nur
so viel Feuchtigkeit zurückbleibt, daß es sich in der Längsrichtung mit der Innenfläche des
.Bandes =1 zusammenschieben kann, ehe es
durch die Hitze fixiert wird, die ebenfalls durch das Band 25 auf dem letzten Teil seines
Weges um die Walze 27 übertragen wird. Gemäß Fig. 10 wird durch die Längsschrumpfung
das Längenmaß .r1 des auf dem Gewebe markierten Quadrats gegenüber
seiner ursprünglichen Größe (Fig. 9) verkürzt.
Gemäß Fig. 11 und 12 kann das Band 5 zur
Schrumpfung auch in anderer Weise angewandt werden. Dann liegt der nichtausdehnbare
Teil 5ß des Bandes 5 nach innen und sein ausdehnbarer und zusammenschiebbarer
Teil nach außen. Das Band wird durch Walzen 60 und 61 getragen und angetrieben,
wobei die Walze 60 in Richtung des Pfeiles c unter Druck steht. Die Zylinderwalze 61 liegt
konzentrisch zu der polierten zylindrischkonkaven Fläche 62 eines hohlen geheizten
Bettes 63, das außerdem eine konvexe Zylinderflache 64, eine gekrümmte Eintrittsfläche 65
und eine Ablauffiäche 06" hat. Das Bett 03
ist mit Schraubengewinde für ein Dampfrohr 66 und ein Kondensationsrohr 67 versehen.
Beim Betriebe wird das Gewebe sv in Richtung des Pfeiles (Fig. 11) bewegt und
läuft an einer Befeuchtungsvorrichtung 10 vorbei zwischen Walzen 6$ hindurch zur Eintrittsrundung
65 des Bettes, von wo es zwischen die äußere, am meisten ausgedehnte
Fläche des Bandes 5 und die Konkavfläche 02 eintritt, eingeklemmt und gegen die letztere
gedrückt wird. Die Längsausdehnung des Gewebes entspricht der Vmfangsbogenlänge d
des Bandes 5, an' der das Gewebe unter Druck anliegt. Diesem Mali
</ tntspricht ein kürzeres Längenmaß r des nicht ausdehnbaren
Teiles 5" des Bandes 5. Das Ge- lo°
webe τν haftet durch Druck und Reibung gleichmäßig an der konvexen Außenfläche 5'1
des Bandes. Wenn das Band sich gegen die konvexe Fläche 64 bewegt, wird es allmählich
in entgegengesetzter Richtung gebogen, wo- l°5
durch das Längcnm"!.! </ des (iewebes sich zunächst
auf das Mal.! (/' und dann auf das Maß i/2 verkürzt.
Die untere Fläche des vom Bande 5 getragenen Gewebes gleitet an der polierten Fläche
des hei Lien Bettes 03 entlang, wird erhitzt und getrocknet und ist dann in ihrem geschrumpften
Zustande fixiert, wenn das Gewebe die Konvexfläche 64 verläßt. Darauf wird das Gewebe der Maschine beispielsweise 11S
über eine Käfigwalze 20 entnommen.
Auch bei der Maschine gemäß Fig. rr und
T2 dient die dehnbare und zusammenschiebbare Oberfläche des Trägerbandes dazu, um
ein in ihr zugeführtes feuchtes Gewebe zu schrumpfen.
Die Maschinen nach Fig. 1. 2 und 3 bzw.
nach Fig. ii und 12 arbeiten also nach derselben
Methode zur Schrumpfung des Gewebes. Bei einer anderen Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6 wird das Gewebe in
Richtung des Pfeiles über einen Tisch 40 geführt, durch eine Sprengvorrichtung 10 benetzt
und läuft dann durch eine Faltvorrichtung. Diese besteht aus Walzen 41, 42 mit
radialen parallelen Flügeln mit abgerundeten Ecken, die gemäß Fig. 6 ineinandergreifen
und das Gewebe kräuseln, das dann gekräuselt auf das endlose Band 51 gelangt. Die Geschwindigkeit
des Bandes 51 ist geringer ais der Vorschub des Gewebes durch die Kräuselt5
walzen 41, 42. so daß die Kräuselung des Gewebes
weder durch Zug noch Zusammenschieben zerstört wird. Das Band 51 läuft
über die Oberfläche eines konvexen Bettes 12 und wird durch ein straffes, biegsames, endao
loses Band 25 aus vorzugsweise glattem Metall
zusammen mil dem auf ihm liegenden Gewebe gegen das Bett 12 gepreßt. Die beiden Bänder
51, _'5 laufen mit gleicher Geschwindigkeit, so
dal! der auf «Ins Gewebe ausgeübte Druck
senkrecht auf seine Oberfläche wirkt. Der Heizkörper 2N hat die gleiche Aufgabe wie
bei der Maschine uemäi.i Fig. 2 und kann
nötigenfalls durch einen Satz von Troekenwalzen 5J iFiti. 5) ergänzt werden, welche so
angeordnet und angetrieben werden, dal! das
Gewebe keiner merklichen Spannung unterworfen wird.
Das gekräuselte Gewebe, dessen Fäden erweicht und -k's.-en in diesen Fäden enthaltene
Stärke u>w. durch Befeuchten plastisch gemacht ist. wird einem wachsenden 1 »ruck
senkrecht zu seiner < 'berrläehe unterworfen,
wenn es in den -ich allmählich verengenden
Raum zwischen dem Band 51 und dem Band 25 eintritt: dabei weiden die Kräuselwelleu
niedergedrückt. Durch dieses Niederdrücken entsteht eine stauchende Kraftkomponenten
die in alien Punkten parallel zur Gewebeiiberdäche
angreift, wobei -ich das Gewebe selbst infolge seiner Reibungshaftung" auf dem
Bandit auf die-em nicht in nennenswertem
Maße verschieben kann. Die in der Längsrichtung üe^orKien Garne iz.B. Kette) werden
durch diese Mauciikraft gezwungen, eine star- ]
5c kere Krümmung :aizu!iehmen. so dai.i die in j
■L-r ϊ;ι\-!ΐι·::πΌΊΐΐ·_·::.." iieyeiiden Garne (/..B.
Sohui.ii dichter z-.-.s.Linnieiiüeschoben werden, j
Uas Gi-W';.ι· a;- ir.nzes wird also verkürzt. I
-ο dan es :.;i platten /ustand dieselbe Länge i
i-i:mimint "."'e vorher im uvkräuselteii. Xach- '
dein das ' jirweiie - · ^--^litttet und durcii 1 )ruck i
■^v.-taucnt :-L. wird die Feuchtigkeit durch den |
ί ieizkörpt-T j<
oder liie weitere Behandlung j auf 1IeU 1 :"'-.•kenwai/.eU 52 entfernt, Das Ge- j
|)o wehe i.-t i'.üii :::i «;e-chrumpfteii Zustand j
fixiert. j
Die Kräuselung des Gewebes tc kann gemäß
Fig. 7 auch dadurch erreicht werden, daß das Gewebe zv in Richtung des Pfeiles einer Befeuchtungs-
und Transportwalze 60 zugeführt wird, auf deren Überfläche es durch die Kapillarität
der Benetzungsflüssigkeit haftet. Auf das Gewebe auf der Walze 60 wirkt ein
durch einen Exzenter öl mit geringer Exzentrizität schnell hin und her bewegtes Abstreifmesser
62 und legt es in feine, kreppartige !■"alten, die beim l'bergang des Gewebes über
ein Abnehmemesser 03 auf das Band 51 er-'
halten bleiben. Der übrige Teil der Vorrichtung ist der gleiche wie bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 5.
Bei beiden Ausführungstormen ist natürlich ein Grad der Fältelung zu vermeiden, der
t-iif Zurückfallen der Falten auf das Gewebe bei Ausübung des Druckes verursachen würde.
Kine weitere Ausführungsform zur üruckschrumpfung des Gewebes ist in Fig. 13 bis
17 dargestellt. Die Maschine arbeitet unter Verwendung des üblichen Filzkalaiiders und
hat die Bauart einer sogenannten Lappenappretiermaschine. ist jedoch entsprechend
ihrer Aufgabe, die Driickschruinpfung durchzuführen,
geändert.
Das endlose biegsame Band F. beispielsweise ein Kalanderlilz von ungefähr 6 mm
Dicke, wird über die konvexe Oberfläche eines Gliedes Λ", vorzugsweise einer Walze.
geführt, die einen Teil der Bewegungsbahn des Bandes bestimmt. Das Band /·' gelangt
von der Walze auf die Oberfläche eines zweiten Gliedes/*, vorzugsweise einer grollen
drehbaren und angetriebenen Gewebetrockentrommel mit iimenliegendeii Heizkörpern
(nicht dargestellt», die sich dicht an tier konvexen Oberliäche des ersten Gliedes R1
vorbeibewegt. I >as - Band /■ läuft dann um
den größten Teil der Trommel und von dort über eine Reihe von Walzen A'2. R2 zurück zu
der Walze A". Fine Walze A- kann einstellbar sein, um das Band /·" genügend zu spanneu.
damit es von der Trommel D angetrieben wird. Fine bessere Wirkungsweise der
Vorrichtung wird erreicht, wenn bei weniger gespannten Bund /·" eine Walze. /.. H. Av>, dazu
dient, um das Band/·" gegen die Trommel /' no
zu drücken, kurz nachdem dieses die Walze A1 verlassen hat. Fntsprechende nicht dargestellte
Federn drücken die Walze A:> an diesem Punkt gegen «las Band um die
Tn imniel /.'.
I *as (lewebe 7v\ das emer I »ruck-chruniptung
in Richtung der kette unterworfen werden -oll. '^elan.ut in feuchtem, plastischem Zustand
auf die Konvexttäehe des über die Walze A'
laufenden Bandes/'. \ on dort läuft es zu- -,minien mit dem Band /· um die Trommel \).
.Nachdem es mit dem Band / die Trommel /)
umlaufen hat, läuft es von dem Band F ab, wie schematisch in Fig. 13 dargestellt wird.
Auf diese Weise können Gewebe von 1 m Breite und mehr bequem behandelt werden.
Zur Durchführung der Druckschrumpfung sind Vorrichtungen vorgesehen, um die Walze
R1, die Trommel D, das Band F und das Gewebe zv an dem Punkt zusammenzudrücken,
in dem das Band und das Gewebe von der Walze R1 auf die Trommel D übergehen. Gemäß
Fig. 15 und 16 ist die Walze R1 an beiden
Enden in Rahmen A gelagert, die drehbar bei A1 an einem ortsfesten, senkrechten
Ständer G sitzen. Der Drehpunkt A1 liegt über der Achse der Walze R1 und in Richtung
auf die Trommel D zu, so daß der Zug des Bandes F die Walze R1 gegen die Trommel
D zieht. Hierdurch entsteht zuverlässig ein bestimmter Druck ungefähr am Punkte N
(Fig. ΐύ) auf das Band F. wo bei seinem
Übergang von der Walze R1 auf die Trommel D seine Biegung umgekehrt wird. Zur
senkrechten Einstellung der Walze R1 liegen ihre beiderseitigen Achszapfen / zwischen
oberen und unteren Lagerblöcken I\ und Ιζ},
die mittels in Büchsen Λ' und λ'1 des Rahmens A geführten Stellschrauben L, L1 senknvht
verstellbar sind (Fig. 14).
Um den Druck auf das Band/7 und Gewelie
Ti' zwischen der Walze R1 und der
Trommel D einstellen zu können, ist im unteren Ende des drehbar aufgehängten, die
Walze A" tragenden Rahmens A ein Bolzen V augeordnet, der mit durch eine Feder V1 einstellbarem
Druck gegen den senkrechten Ständer Cr gedrückt wird und so einstellbar
und elastisch die Drehbewegung des Rahl'iens
A und der Walze R1 um den Drehpunkt A1 gegen die Trommel D begrenzt
ι Fig. tm. Um die Bewegung des Rahmens A
'iti'l der Walze T?1 nach außen und von der
Trommel D weg zu begrenzen, ist eine bei 7" nni Rahmen A drehbar befestigte Buchse
'/""· vorgesehen, gegen die sich eine Feder T''' k'iit- die durch eine auf einem am senkivolUiMi
Ständer G bei T1 drehbar befestigten
l'.nlzeu /"' sitzende Mutter.T- eingestellt wer-■!■-•li
kann.
11TiS über die konvexe Fläche des Bandes F
aiiΓ der Walze T?1 und dann um die Trommel
/) laufende Gewebe hat die Neigung, sich >-u falten, ehe es zwischen die Walze und die
Trommel eintritt. Eine Fältelung des Gewebes an diesem Punkt ist außerordentlich
unerwünscht, da die Falten beim Umlauf um uie Trommel D in das Gewebe eingepreßt
wurden. Versucht man eine derartige Fälteiiuig
lediglich dadurch zu verhüten, daß auf das Gewebe ein starker Zusi in Richtung der
fio i\eite ausgeübt wird, so wird das Gewebe unvollkommen
geführt, weil eine örtliche Schlüpfung des Gewebes zum Band und zur Trommel an verschiedenen Punkten quer zur
Breite des Gewebes eintritt und infolgedessen die genaue Lage der Schußfäden zerstört und
keine einheitliche Schrumpfung jedes Teils des Gewebes erreicht wird. Ein weiterer
Nachteil besteht darin, daß die Kettenfäden übermäßig gestreckt werden, so daß diese
Streckung der nachfolgend eintretenden Schrumpfung in Richtung der Kette entgegenwirkt
oder sie sogar unmöglich macht und weiter zur Folge hat, daß die Schußfäden des plastischen Gewebes sich zusammenziehen
und mehr krümmen, als es im allgemeinen nötig und wünschenswert ist. Um diese 'Faltenbildung des Gewebes in befriedigender
Weise zu verhüten und dabei gleichzeitig dic Kapazität der Maschine in bezug auf die
Schrumpfung in Richtung der Kette zu vergrößern und eine gleichmäßige Führung des
Gewebes zu sichern, sind Vorrichtungen vorgesehen, um das Gewebe τν gegen das Band F
zu heften, bis Gewebe und Band den Punkt X erreicht haben, an dem sie zwischen der Walze
R1 und der Trommel D zusammengedrückt werden. Die Vorrichtungen bestehen vorzugsweise
in einer Anzahl von Preßblöcken /, die dicht nebeneinander über die ganze Breite des
Gewebesa' (Fig. 15 j liegen und von denen jeder go
sich der konvexen Fläche des über die Walze R1 laufenden Gewebes ze anpaßt (Fig. iöj.
Diese Blöcke reichen möglichst bis an den Druckpunkt A* heran und pressen das Gewebe
unmittelbar gegen die Krümmung des Bandes F auf der Walze R1, bis es zwischen
dieser und der Trommel in der oben beschriebenen Weise zusammengedrückt wird. Bei
dieser Anordnung steht das Gewebe auf dem Band F sowohl bei seinem Umlauf um die
Walze R1 als auch um die Trommel D unter Druck, ohne daß dieser zwischendurch gelöst
wird. Der Feuchtigkeitsgehalt im Gewebe (z.B. 10% seines Gewichts) infolge seiner
vorherigen Befeuchtung durch die Spreng- vorrichtungenM ermöglicht die feste- Haftung
des Gewebes auf dem Band F', ehe dieses mit Krümmung auf die Trommel D aufläuft.
Die Blöcke / haben vorzugsweise elektrische Heizelemente 1' und heften das plastische Gewebe
7C sowohl durch Hitze als durch Druck auf das Band /·. Die Hitze der Blöcke / ist
besonders von Vorteil, um die Ansammlung von-Stärke o. dgl. auf dem Gewebe zu verhüten,
und bewirkt, daß das befeuchtete Gewebe über die Fläche der Blöcke mit wenig oder gar keiner Reibung gleiten kann.
\ orzugsweise ruhen die einzelnen Blöcke / unabhängig voneinander auf dem Gewebe,
damit es über seine ganze Breite gleichmäßig gegen das Band F gedrückt und geheftet wird,
auch wenn eine leichte Durchbiegung dir
Walze R1 vorhanden ist. Damit die senkrecht zum Gewebe ic frei beweglichen Preßblöcke /
nicht durch das Gewebe zu fest gegen die Trommel D gezogen oder zwischen die Trommel
D und die Walze R1 eingekeilt werden, ist für jeden Block ein Schraubenbolzen O1
als einstellbarer Anschlag angeordnet, der in dem unteren Flansch des Trägers 0 für die
Blöcke befestigt ist und sich gegen die obere ίο Fläche einer Zunge 71 des Blockes legt. Jeder
Block I kann nötigenfalls außer durch seine Schwere auch noch durch Federkraft nachgiebig
getreu das Gewebe «■ gedrückt werden. Gemäß Fig. i6 sitzt am Träger O und an der
Zunge 71 jedes Blocks eine Feder V, die den Block um den Bolzen O1 als Drehpunkt gegen
das Gewebe zieht.
Die Druckschrumpfung durch die Maschine geschieht folgendermaßen: Das Gewebe ze befindet sich, wenn es
zwischen Band F und die Blöcke 7 eintritt, in feuchtem Zustand, so daß seine Garne
weich sind und ihre Faserstruktur eine innere Verschiebung zuläßt. Wenn das Band F am
Punkt Λ* vorbeiläuft, wird das Gewebe aus der
Druckzone der Blöcke 7 gegen das Band F in eine ähnliche Druckzone zwischen dem Band F
und der Trommel D überführt, ohne daß der Druck auf das Band wesentlich oder langer
als für einen Augenblick gelöst wird. Die dabei eintretende Kürzung der Gewebetraglläche
des Bandes hat eine entsprechende Kürzung des feuchten Gewebes zur Folge.
Die in dem Gewebe hervorgerufene Schrump-
iä fr.iig wird dann durch die Erhitzung und
Trocknung run der heißen Trommel D fixiert und das Gewebe von dem Band abgezogen
und aufgerollt oder stapeiförmig abgelegt.
Wenn eine gegebene Länge der konvexen
Flüche des Bandes F auf der Walze 7?' mit /_ bezeichnet wird und diese Länge
.-ich beim L'nilauf um die Trommel D zn
einer Länye U zusammenzieht, ist der Pro-
zentsatz der Ncnrumptung gleich —-,—.
Die Grübe der Kontraktion L — L1 dos
Bandes F heim ('berLranir von der Walze R1
auf die Trommel /' 1Nt eine inverse Funktion
des Radius '!er Walze R1 und eine direkte Funktion der Dicke des Bandes F. Das Aus-
:i::u> der Schrumpfung im Gewebe w kann
üurch entsprechende Wahl dieser Werte geregelt werden. i
Wem '.ler Durchlauf des Gewebes unter den |
Blöcken / unterbrochen wird, ist es wi'in-
-chenswert. die Blöcke 7 vom Gewebe -c1 ab- j
.■-•/.heben. v.:u ein Versenken des Gewebes zu \
verhüten. "■'·.; diesem Zweck -ind an beiden j
F.:!'len des Trillers ' ■ ein Paar Backen E an- j
i,VT,i:;et
< Fi--. i.i1. Jede dieser Backen ist
ei >:' drehbar auf einer Kurvennlatte .P
befestigt (Fig. 15 bis 17), die von dem drehbaren Rahmen A für die Walze T?1 getragen
wird. Die beiden Backen E tragen auf diese Weise den Träger 0 drehbar und bilden mit
ihm zusammen ein Joch, das aus der Stellung gemäß Fig. 16 in die Stellung gemäß Fig. 17
geschwungen werden kann. Fin Vorsprung 7i3 jeder Backe Ii schlägt in dieser Stellung
gegen einen Anschlag E* und verhindert eine weitere Bewegung der. Backen E und des
Trägers 0. Die einzelnen Blöcke I können sowohl als Ganzes mit diesem Joch bewegt
werden, indem sie entsprechend an ihm befestigt werden, als auch einzeln geschwungen
werden, wenn das Joch und die Blöcke sich in ihrer normalen Arbeitsstellung gemäß
Fig. 16 befinden. Gemäß Fig. 15 und 16 ist
eine Stange F. die durch die Blockgruppen I hindurchreicht, an Zwischenpunkten durch
Trägerstützen />' mit dem Träger 0 verbunden.
Jeder Plättblock 7 trägt einen oder mehrere Haken F', die die Stange /·" des Joches
umfassen, wenn dieses nach rechts geschwungen wird. Die J laken berühren die Stange F
jedoch nicht, wenn die Blöcke 7 in ihrer normalen Arbeitsstellung sich befinden. Um das
Joch einschließlich der Backen Ti, des Trägers () und der Stange P in der Arbeitsstellung
der Blöcke / von diesen frei zu haiten. sind an jeder 1 Matte A1 entsprechende
.Schwingbalken /'- vorgesehen, die sich über
die Stange F legen.
Die elektrischen Kabel zu den Heizelementen Γ jedes Plättbocks 7 sind vorzugsweise so
angeordnet, dat.! sie eine leichte Entfernung
jedes einzelnen !!locks gestatten. Gemäß !•"ig. 10 enden die Leitungsdrähte (J für die
einzelnen Heizelemente Γ eines Blocks einerseits in Öffnungen an der Oberseite des
Blocks, andererseits in einem abnehmbaren Stopfen i]1. Fin schmalerer Träger O1
1 Fig. ι'ί zwischen den Flanschen des Trägers''
trägt an der Außenseite seines Stegs entsprechende elektrische Steckdosen (J2, in
welche die Stocker Q1 eingesteckt worden.
Üie von der Stromquelle zu den Steckdosen (/-führendeii
Leitungen liegen vorzugsweise in dem Zwi-chenraum zwischen den Trägern 0
und C4. uo
Wie bereits erwähnt, kann der Druckschrumpfung des Gewebes durch mechanisches
Zusammenschieben in Längsrichtung eine Schrumpfung in der Breite vorhergehen,
bei der die infolge der Befeuchtung des Gewebes durch Kürzung der Schul.!fäden eintretende
Seliuß-chrumpiung durch Ausübung eines Zuues in Längsrichtung des Gewebes
vergrößert werden kanu. I He dargestellten Ausführungsfonnen des Gegenstandes der
Fi't'.'miunL; dienen zur 1 )rncl<scliriunpfung in
Richtung der Kette. Bei der Vorrichtung ge-
maß Fig. 13 besteht außerdem die Möglichkeit,
auf die laufende Gewebebahn vor ihrem Eintritt in die Druckschrumpfmaschine eine
Spannung in Längsrichtung auszuüben, um die erwähnte Schußschrumpfung durchzuführen.
Die .Maschine gemäß Fig. 13 arbeitet so, daß durch geregelte und vorher bestimmte
Streckung der Kettenfäden, während der das Gewebe sich in der Breite frei zusammenziehen
kann, die Schußfäden stärker gekrümmt werden und dadurch das Gewebe in
der Breite vorgeschrumpft wird, worauf eine geregelte und vorher bestimmte.Schrumpfung
in Richtung der Kette durch Druck- -ilirumpfung erfolgt. Die Durchführung einer
zusätzlichen Schußschrumpfung durch Ausübung einer Spannung auf das Gewebe in Längsrichtung bietet gleichzeitig die Möglichkeit,
die in der D ruckschrumpf maschine -0 durch mechanisches Zusammenschieben der
Stoffbahn in Längsrichtung erzielbare Schrumpfung beliebig zu kompensieren. Die Arbeitsweise einer derartigen Vorrichtung
m der beispielsweisen Ausführungsform ge- ~5 muß Fig. 13 gestaltet sich wie folgt:
Der Vorschub des Gewebes w wird durch zwei Finlaßwalzen R, R geregelt, die miteinander
durch Getriebe in Verbindung stehen und das Gewebe mit Reibung erfassen. Zu diesem Zweck sind die Stahlwalzen mit
Faserstoff oder Gummi überzogen. Die Trommel D der Druckschrumpfmaschine wird durch Gestänge J?3 über ein veränderliches
I 'bersetzungsgetriebe C durch eine WVlIe S angetrieben. Die Walzen R, R werden
durch ein Gestänge S1 von derselben Welle .V über ein veränderliches Uebersetzungsgetriebe
C1 angetrieben. Die regelbaren Übersetzungsgetriebe C und C1 dienen
dazu, die Umlaufgeschwindigkeit der Trommel D innerhalb der praktischen Grenzen
gegenüber der Umlaufgeschwindigkeit der Walzen R, R zu ändern. Zwischen den Einführungswalzen
R. R und der Druckschrumpf-1S maschine sind Befeuchtungsvorrichtungen M
angeordnet, die einen Sprühregen von Wasser ■■der Dampf auf das Gewebe w richten. Wenn
:':iV Feuchtigkeitsdämpfe abgeschlossen werden
■■■ilen, kann ein Kasten B angeordnet werden. '^ Wm der Befeuchtungsvorrichtung läuft das
1 k-webe TJ durch eine Gruppe von Glätt-■
tanken tr"1, G'2 und G:i und um eine Walze
j-'1. (Hl- das Gewebe glätten, damit es keine
Falten hat, wenn es mit dem Band F in Belv.'iruiiLT
kommt. Nötigenfalls können ein-A-;ne
oder alle Stangen mit von der Mitte 1Vr Stangen divergierendem Schraubengewinde
versehen und außerdem die Stange G" senkrecht einstellbar sein, um die Führung
des Gewebes zwischen den Stangen und der ^ a!ZfG'1 zu verändern.
Es sei beispielsweise angenommen, daß die Kettenfäden des Gewebes iv, wenn es den
Walzen R, R zugeführt wird, so gewellt und gekrümmt sind, wie sie es im Endprodukt
sein sollen. Das Getriebe C wird dann so eingestellt, daß die Umfangsgeschwindigkeiten
der Walzen R, R und der Trommel D gleich sind. Das Gewebe w zwischen dem durch den
Haltepunkt der Walzen R und den Haltepunkt zwischen dem Band F und den Druckblöcken
/ gegebenen Abstand wird dann an beiden Enden gehalten. Durch die bei M, M
zugeführte Feuchtigkeit schwellen die Garne des Gewebes an, und die an beiden Enden
zwischen den Walzen R, R und R1, D gehaltenen Kettenfäden reagieren auf die Befeuchtung,
indem sie sich schwächer krümmen. Sie strecken sich und vergrößern durch ihre Streckung die Krümmung der Schußfäden,
so daß das Gewebe in Richtung des Schusses schmaler wird, da es in dieser Richtung
nicht gehalten wird. Wenn das Gewebe bei der Walze R1 auf das Band F auf
der Walze R1 aufläuft, haben sich in bezug auf den Zustand beim Durchlaufen der Walzen
R die Kettenfäden gestreckt und die Schußfäden gekrümmt.
Das gestreckte Gewebe wird dann durch die Blöcke / auf das Band F geheftet und vorzugsweise
ohne Nachlassen der Spannung der Kettenfäden der Druckschrumpfung in Richtung der Kette, wie oben beschrieben, unterworfen.
Da in dem angenommenen Fall die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel D gleich der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen
J?, R ist, läuft an dem Klemmpunkt λΓ
ebensoviel Gewebe vorbei wie an dem Berührungspunkt der Walzen R, und, da das
Maß der von dem Band F der Walze R1 xoo
und der Trommel D bewirkten Druckschrumpfung dem angepaßt ist, müssen die
Kettenfäden des Gewebes it' wieder genau
dieselbe Krümmung einnehmen, die sie hatten, als das Gewebe die Walzen R, R
durchlief.
Zwei veränderliche Faktoren bedingen das Vorschrumpfen in der oben beschriebenen
Vorrichtung, nämlich die Menge der auf das Gewebe gebrachten und von ihm absorbierten
Feuchtigkeit und die Zeit, die die absorbierte Feuchtigkeit hat, um auf die einzelnen Fäden
einzuwirken. Die Befeuchtungsvorrichtungen können einstellbar sein und eine Reihe von
Spritzdüsen M, M besitzen, von denen alle oder nur ein Teil benutzt werden.
Die Zeitdauer, in der die Feuchtigkeit einwirken kann, hängt von der Durchlaufgeschwindigkeit
des Gewebes "V und dem Abstand zwischen der Finführungsregelvorrichtung
R, R und der Abführregelvorrichtimg
IJ. F. Λ!1
Daher wird bei Be-
IO
rechnung und Dimensionierung einer Maschine der beschriebenen Gattung nach Bestimmung
der praktisch möglichen größten Gewebegeschwindigkeit ein genügend großer Abstand zwischen der Einführungsvorrichtung
und der Ausführungsvorichtung vorgesehen, damit auch das am wenigsten aufsaugfähige
Gewebe ein Maximum von Feuchtigkeit absorbieren kann. Weiterhin werden >o entsprechende Befeuchtungsvorrichtungen angeordnet,
um die vorher bestimmte maximale Feuchtigkeitsmenge, die das Gewebe während seiner Bewegung absorbieren kann, zuzuführen.
Das Ausmaß und die praktisch höchsten Temperaturen der Trommel D werden
entsprechend den Erfordernissen der Trocknung des Gewebes bestimmt und mit Rücksicht auf den möglichen Grenzfall dimensioniert.
Es sei erwähnt, daß, während es beim einfachen Plätten gewöhnlich wünschenswert
ist. das Gewebe so kurz wie möglich vor Eintritt in die Plättwalze zu befeuchten, beim
vorliegenden Verfahren zur Schrumpfung sowohl in der Ketten- wie in der Schußrichtung
das Gewebe in beträchtlichem Abstand von der Steile, an der es geplättet wird, befeuchtet
und plastisch gemacht wird. So beträgt z. B. für den Fall, daß ein hoher Schrumpfgrad
in Richtung des Schusses durch Spannung des Gewebes zwischen den Einführungs- und
Abführungswalzen erreicht werden soll, der Abstand zwischen diesen O m. wobei das Gewebe
in Richtung des Schusses ungeführt bleibt.
Da die in einem Gewebe durch eine Maschine,
z. B. mit Trommel. Band und Trockenwalze Ii\ F. D. erzielte Driiek-
schrumpfung stets durch die Beziehung ' ,
bestimmt ist. so haben die Kettenfäden eines von dieser Maschine behandelten und vom
Band /; abgenommenen Gewebes die kleinste Krümmung, wenn die Zuführungsgesehwindicrkeit.
die Abfühnmgsgeschwindigkeit und die Befeuchtung? vorrichtungen ^o eingestellt
sind, daii die Fäden des Gewebes gestreckt sind und keinerlei Krümmung haben,
'.venn das Gewebe in die Drucksehrunipf-V'ii-richtunii
eintritt. Bei dieser Einstellung tritt andererseits eine maximale Krümmung j
der Schubladen und daher eine maximale j
r-clirunii.fung des Gewebes in Richtung des
Schusses ein. In diesem Greiizfail sind die j
Differentialgetriebe t und (."' so eingestellt. S
: -i'i die Trommel i_>
das Maximum ihres Ge- i
-chwindigkeitsi'.b-Tschusses gegenüber dem j
!-'.■uliiuf der Einfüiirungswaizeri Λ'. R erreicht. !
i Hgegen wird die maximal erreichbare j
so Krümmung d,.-;· Kettenfaden eines mit der j
.Maschine in-haii'ieiten Gewebe* erzielt, wenn 1
bei gegebener Feuchtigkeitsabsorption und Absorptionszeit der Umfangsgeschwindigkeitsunterschied
zwischen der Trommel D und den Walzen R, R so eingestellt ist, datJ
das Gewebe der Druckschrumpfvorrichtung unter keiner merkbaren Spannung zugeführt
wird. In diesem Grenzfall tritt eine Vorschrumpfung in Richtung des Schusses nur
durch das beim Befeuchten von selbst eintretende Zusammenziehen und Krümmen der Schußfäden ein. Die Differentialgetriebe C
und L' sind dabei so eingestellt, daß die Umfangsgeschwindigkeit
der Trommel D kleiner ist als diejenige der Einführungswalzen R, R,
wobei der Geschwindigkeitsunterschied genau so groß ist, daß er die infolge der Absorption
der Feuchtigkeit von selbst eintretende und unbehinderte Schrumpfung und Krümmung
der Kettenfäden kompensiert.
Zwischen diesen beiden Grenzfällen kann jede gewünschte Angleichung und Beziehung
zwischen der Schrumpfung in Richtung des Schusses und der Kette genau hergestellt und
gleichmäßig erhalten werden, indem die Differentialgetriebe C' entsprechend eingestellt
werden. Es kann also praktisch ein sowohl in Richtung der Kette als auch des Schusses
krumpffreies Gewebe in einem Arbeitsgang hergestellt werden.
Die Antriebswelle .V ist vorzugsweise durch ein Verbiudungsgestänge S1 mit den Vorschubelementen
einer Spannrahmenmaschine T verbunden, so ilaß der Vorschub des Gewebes
bei der Schrumpfung in Richtung des Schusses und der Kette in zeitlicher Abhängigkeit zu
dem Vorschub des Gewehes in der Spannrahmenmaschine stellt. Durch Einstellen der
beiden Differentialgetriebe C und C1 können
die Geschwindigkeiten derZuführuiigsvorrich- ioo
lung R. R und der Drucksehruniptvorriehtung /·'./.)./v" der Geschwindigkeit angepaßt werden,
mit der das Gewebe aus der Spannrahmen maschine ausläuft.
In Verbindung mit der Spannrahmenmaschine kann die Maschine gemäß Fig. 13
ferner eine wertvolle Ergäiizuiigsvorrichtuiig
zum Plätten und Fertigstellen des Gewebes bilden, die dem Gewebe vor dem Plätten eine
letzte Streckung in der Eängsrichtim
ibt.
bei der die Kette gespannt und der Schuß gelost
ist. ohne in dem geplätteten und fertiggestellten
Gewebe eine entsprechende Verlängerung der Kette hervorzurufen, wodurch
die gleichmäßige Richtung und die Musterung des Gewebes verbessert wird.
Durch geeignete Kombination von Vorrichtungen gemäß der Erfindung ist es möglich,
in dei>elben Gesamtvorrichiung viele
verschiedene Krümmungsgrade xnvohl der Kette als auch des Schus.-es und eine flache
Oberfläche des Gewebes zu erreichen, und
zwar-lediglich durch die einfache Einstellung
der Regelvorrichtungen, wie oben beschrieben. Weiterhin verbessert die beschriebene
Behandlung, die eine innere Umordnung des Schuß- und Kettensystems im Gewebe unter
genauer Kontrolle hervorruft, das Gewebe durch Ausrichten seines quadratischen Gefüges
und Beseitigung von Störungen und Abweichungen der parallelen Fadenlage, die
ίο beim Weben oder der folgenden Bearbeitung
des Webgutes entstanden sein können. Streifen, Muster oder andere Figuren im Gewebe
werden in genaue und ihrer Form entsprechende Lage gebracht. So ist das Verfahren
und die Maschine gemäß der Erfindung, abgesehen von seinem Wert für die geregelte und vorher bestimmte Schrumpfung
des Gewebes, gleichzeitig auch vom Standpunkt des Herstellers und Käufers des Gewebes
sehr nützlich. In dieser Hinsicht bildet eine Reihe weiterer Arbeitsvorgänge eine
wertvolle und bevorzugte Ergänzung der Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung.
Ehe das Gewebe zwischen die Einführungswalzen R, R geführt wird, kann es durch eine
Spannrahmenmaschine in Richtung der Kette geschrumpft werden. Die Spannrahmenmaschine
ist in Fig. 13 mit T bezeichnet. In einer derartigen Maschine wird das Gewebe
in Richtung der Kette vorgeschrumpft, indem die Schußfäden unter Anwendung von Zug
gestreckt werden, wobei die lose liegenden Kettenfäden sich stärker krümmen. Eine
derartige Vorschrumpfung des Gewebes in Richtung der Kette ist z. B. deswegen von
Vorteil, weil dann seine Kettenfäden vorher bestimmbar und regelbar gekrümmt sind, das
Gewebe gleichmäßige Breite hat und seine Schuß- oder Füllfäden genau und überall im
■10 rechten Winkel zu den Kettenfäden liegen.
Ferner ist es in manchen Fällen wünschenswert, die Fäden stärker zu krümmen, als das
mit der Druckschrumpfmaschine und den Einführungs- und Abführungswalzen sowie Befeuchtungsvorrichtungen
möglich ist. In diesem Falle werden die Differentialgetriebe C,
C1 so eingestellt, daß eine vorher durch die .Spannrahmenmaschine erzeugte Fadenkrümmimg
erhalten bleibt, bis das Gewebe die
I) ruckschrumpf vorrichtung erreicht. Die den Kettenfäden in der D ruckschrumpf vorrichtung
erteilte Krümmung addiert sich zu der von der Spaimrahmenmaschine erzeugten. Dabei
nimmt dann das Gewebe zwischen diesen beiden Bearbeitungsstufen in dem Raum
zwischen den Walzen R, R und Rx die gewünschte
Krümmung der Schußfäden an.
Das in Richtung der Kette vorgeschrumpfte Gewebe, das von den Walzen R nach der
Go Spamirahmenbehandlung aufgenommen wird,
ibt bereits ausgerichtet. Beim Durchgang des Gewebes durch die Maschine gemäß der Erfindung
werden die Kettenfäden wieder etwas gestreckt, und die Schußfäden nehmen infolge
der Befeuchtung und auch, wenn nötig, durch den auf die Kettenfäden ausgeübten Zug wieder eine Krümmung an, während sie
vorher in der Spannrahmenmaschine gestreckt waren. Dann werden die Kettenfäden durch
die Druckschrumpfmaschine gekrümmt. Beim fertigen Gewebe, dessen Schrumpfung sowohl
in Ketten- als auch Schußrichtung fixiert ist, liegen alle Fäden, soweit möglich, parallel.
Das Gewebe ist in sich geschmeidig und hat eine Oberfläche von besserer Qualität, als sie
bisher durch Behandlung mit bekannten Maschinen erreicht werden konnte.
Wollene Gewebe sind in ihren Eigenschaften sehr verschieden. Im selben Stück eines Gewebes
sind Änderungen beinahe von Meter zu Meter erkennbar. Die Ketten- und Schußfäden
bilden bei ungemusterter Webarbeit eine Ware, die sich bei der oben beschriebenen
Behandlung vollkommen anders verhält als Panama-, Köper- oder Diagonal gewebe.
Durch die in weiten Grenzen mögliche Einstellbarkeit der beschriebenen Maschine und
ihre Empfindlichkeit für geringe Änderungen der Einstellung während des Betriebes, wie
sie bei Beobachtung des Gewebes nötig sind, eignet sich diese Maschine zur Erzielung
praktisch jeden Schrumpfgrades in einem beliebigen Gewebe.
Das Gewebe τα ist vor der Behandlung nach dem Verfahren und mit der Maschine gemäß
der Erfindung für gewöhnlich schon handelsfertig (Baumwolle, Leinen und ähnliche
Stoffe haben ein glänzendes, glattes Aussehen I und den üblichen Ausrüstungsverfahren,
wie Kalandrieren, Schlichten, Brechen, Plätten usw., unterworfen worden. Der handelsfertige
Zustand wird durch die Behandlung gemäß der Erfindung in keiner Weise beeinträchtigt.
Gewisse Webwaren, /.. B. Köper, und lose gewebte bedruckte Stoffe, wie z. B. Perkai,
zeigen die Eigentümlichkeit, auch bei häutiger Wäsche jedesmal wieder einzulaufen. Da»
letzte Einlaufen nach wiederholter Wäsche ist
dabei größer, in einer oder b?iden Richtungen, als daß es durch Vorschrumpfen mittels
der üblichen Wasserbehandlung vorweggenommen werden könnte.
Deshalb wird vor der Schrumpfung eine Probe dieses Gewebe^ wiederholt gewaschen
und dabei das Schrumpfmaß des Gewebes nach jedem Waschen festgestellt. Das
Waschen wird so oft wiederholt, bis kein nennenswertes Einlaufen bei weiterem
Waschen mehr eintritt. Die so ermittelte Gesamtschrumpfung sei die endgültige Waschschrumpfung
genannt. Xachdem deren Aus-
maß so genau wie möglich für beide Dimensionen des Probestücks bestimmt wurde, wird
das Gewebe, dem die Probe entstammte, diesem Maß der Schrumpfung nach dem Verfahren
und mit der Maschine gemäß der Erfindung unterworfen, mit der es möglich ist, eine Vorschrumpfung, die der größten Waschschrumpfung
genau oder nahezu genau entspricht, bei einem vorher ungeschrumpften
ίο Gewebe vorzunehmen. Die große Einstellmöglichkeit der Maschine ermöglicht die
richtige Schrumpfung sowohl für die Kettenfäden als auch für die Schußfäden. Ein Kleidungsstück
aus einem Gewebe, das entsprechend seiner höchsten Waschschrumpfung in beiden Dimensionen vorgeschrumpft ist,
wird niemals enger, als es hergestellt wurde, einer Vorschrumpfung
der höchsten Waschdie Behandlung eines Durch \~ersuche wurde
des Einlaufens beim
Waschen in Richtung der Kettenfäden mit 5.75 cm pro Meter und 1.30 cm pro Meter
in Richtung der Schußfäden nach viermaligem Waschen festgestellt. Die völlige Schrumpfung in Richtung der Kettenfäden
bei wiederholtem Waschen Endschrtimpfung in Richtung
der Schußfäden schon nach einmaligem Waschen erreicht wird. Das Gewebe wird dann nach dem Verfahren gemäß der Erfindung
im seihen Ausmaß, nämlich $.γ$ cm
pro Meter, in Richtung der Kette und 1.30 cm pro Meter in Richtung des Schusses vor-
Als ein Beispiel
zur Vorwegnahme
schrumpfung diene
einfachen Köpers.
das höchste Maß
tritt hierbei erst
ein. während die
ein. während die
Claims (5)
1. Verfahren zum Schrumpfen von Wäschestoffen in laufenden Bahnen unter
Anwendung von Feuchtigkeit und nachfolgendem Trocknen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewebe beidseitig abgedeckt in Längsrichtung mechanisch zusammengeschoben
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung von beheizten Trommeln
und Mitläuferfilzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe, auf dem Mitläuferfilz
abgedeckt, unmittelbar am Trommeleinlaß über eine Fläche geführt wird, die entgegen der Trommelkrümmung gekrümmt
ist.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die gekrümmte Fläche in eine Gegenmulde übergeht.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2 unter Verwendung
eines üblichen Filzkalanders bzw. einer sogenannten Lappenappretiermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß
gekrümmte beheizte l'reßblöcke um die Einführwalze angeordnet sind.
5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch ein unteres, über eine gekrümmte-Stützfläche geführtes, rauhes und ein
oberes, vorzugsweise glattes, abdeckendes Förderband, zwischen welche das Gewebe
gefältelt eingeführt wird.
Hierzu -i Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US445300A US1861422A (en) | 1930-04-18 | 1930-04-18 | Art of shrinking fabrics |
| US605648A US1971211A (en) | 1930-04-18 | 1932-04-16 | Fabric treating apparatus |
| US605649A US1944001A (en) | 1930-04-18 | 1932-04-16 | Apparatus for treating fabrics |
| GB5471/35A GB432092A (en) | 1930-04-18 | 1935-02-20 | Method of and apparatus for shrinking fabrics |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644905C true DE644905C (de) | 1937-05-27 |
Family
ID=27447450
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DEC3103D Expired DE911248C (de) | 1930-04-18 | 1933-12-22 | Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zum Krumpfen von Waeschestoffen in laufenden Bahnen |
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