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DE3044361A1 - Verfahren zum herstellen von fadengelegen - Google Patents

Verfahren zum herstellen von fadengelegen

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DE3044361A1
DE3044361A1 DE19803044361 DE3044361A DE3044361A1 DE 3044361 A1 DE3044361 A1 DE 3044361A1 DE 19803044361 DE19803044361 DE 19803044361 DE 3044361 A DE3044361 A DE 3044361A DE 3044361 A1 DE3044361 A1 DE 3044361A1
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DE
Germany
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strands
web
filler
adhesive
warp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803044361
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English (en)
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DE3044361C2 (de
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Alan J. Andersen
Hollis H. 94550 Livermore Calif. Bascom
John J. 94550 Livermore Calif. Greci
Stephen 94619 Oakland Calif. Matweyou
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Orcon Corp
Original Assignee
Orcon Corp
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Publication date
Application filed by Orcon Corp filed Critical Orcon Corp
Publication of DE3044361A1 publication Critical patent/DE3044361A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3044361C2 publication Critical patent/DE3044361C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H3/00Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length
    • D04H3/08Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of strengthening or consolidating
    • D04H3/12Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of strengthening or consolidating with filaments or yarns secured together by chemical or thermo-activatable bonding agents, e.g. adhesives, applied or incorporated in liquid or solid form
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H3/00Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length
    • D04H3/02Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of forming fleeces or layers, e.g. reorientation of yarns or filaments
    • D04H3/04Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of forming fleeces or layers, e.g. reorientation of yarns or filaments in rectilinear paths, e.g. crossing at right angles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Anmelder;
Orcon Corporation
33430 Western Avenue
Union City, CaI.94587
Hamburg, 18. November 1980 2^0680
Priorität: 14.12.1979 U.S.A. Pat.Anm.Nr. 103
Verfahren zum Herstellen von Fadengelegen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Fadengelegen gemäß Oberbegriff des Anspruches Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
Die Erfindung fußt im wesentlichen auf Entuicklungen, die
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in der US-PS 3 573 137 beschrieben sind und die eine Maschine und ein Verfahren für die Herstellung von Fadengelegen mittels eines zylindrischen Stützkörpers betreffen. Die \/orliegende Erfindung betrifft dagegen Verfahren und Einrichtungen, mit denen Füllstränge auf Kettstränge aufgebracht uerden können, um ein Fadengelegetuch herzustellen. Insbesondere betrifft die Erfindung Verfahren und Einrichtung zur Übertragung bzu. Aufbringen einer v/orge-. fertigten Anordnung von Füllsträngen auf Kettsträngen bei schwierig zu handhabenden Materialien.
Es gibt viele Materialien, die besondere Schuierigkeiten bieten, uenn versucht uird, aus ihnen Tuche in gntsprechend breiten Bahnen herzustellen, d. h. Breiten, die groß genug sind, um eine wirtschaftliche Verwendung in einer Vielfalt von Verarbeitungsgängen zu gestatten. Diese Schuierigkeiten können z. B. durch Abrieb, Flug oder Führung verursacht sein. Graphitband mit etua 2,5 bis 7,5 cm Breite ist z.B. schwierig zu handhaben, Stark scheuernde Garne, wie Stahlreifencord, für den rollende Abstandsvonichtungen erwünscht sind, gehören auch zu den schwer zu handhabenden Materialien.
Bekannte Verfahren zum Ueben solcher Materialien oder zum Zusammenhalten mit Harzen oder Klebstoff ohne Füll- oder SchuSgarne haben oft zu einer Beeinträchtigung der Eigenschaften des Endproduktes geführt oder zur Herstellung
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einer Bahn, die unwirtschaftlich ist, da sie einen zu geringen Zusammenhalt aufweist.
Es ist deshalb ein Hauptzweck der Erfindung, ein Verfahren für die Herstellung von Fadengelegen zu schaffen, dessen Kettstränge aus derart schwierig zu handhabenden Materialien bestehen.
Gemäß der Erfindung wird eine ebene Gruppe von mit Klebstoff bedeckten oder imprägnierten Füllsträngen vorgebildet, um nachfolgend auf Kettstränge aus dem schwierig zu handhabenden Material aufgebracht zu werden.
Die Kettstränge werden in den Spalt einer Gruppe von Druckwalzen durch eine Abstandsvorrichtung eingeführt, die so eng wie möglich zum Spalt angeordnet ist. In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung werden die Druckwalzen geheizt.
Die ebene Gruppe von mit Klebstoff bedeckten Füllsträngen wird in den Spalt mit den Kettsträngen eingespeist und der Druck und/oder die Uärme der Druckwalzen bringt die Füllstränge auf die Kettstränge dadurch auf, daß eine Erweichung des Klebstoffs an den Füllsträngen und deren Anhaften an den Kettsträngen verursacht wird.
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Ε3 hat sich gezeigt, daß bekannte Herstellungsverfahren, insbesondere das nach der US-PS 3 573 137, nicht geeignet sind für die Herstellung von Fadengelegen, uenn das Material der Kettstränge zu zerbrechlich, steif oder stark schleifend ist oder eine zu geringe oder zu hohe Reibung aufweist, um wirtschaftlich und wirksam in Verfahren, z. B. nach der erwähnten US-PS verarbeitet zu werden. Im Gegensatz zu diesem bekannten Verfahren werden nach der Erfindung zunächst Füllstränge in entsprechende Lage, Ausrichtung und Abstand gebracht und dann in dem Spalt von Druckwalzen auf die Kettstränge aufgebracht. Wegen der Übertragung der Füllstränge auf die Kettstränge können diese in einer Ebene angeordnet werden, anstatt daß .die Verbindung auf einer Zylinderform stattfindet, wie in dem bekannten Verfahren. Dadurch entfallen viele sonst durch das Material verursachte Schwierigkeiten. Die zur Führung und Handhabung erforderliche Einwirkung auf die Kettstränge bleibt äußerst beschränkt und Vorrichtungen wie Rollenführungen, die bei zylindrischen Formen nicht benutzt werden können, können ohne weiteres bei ebener Ausbildung eingesetzt werden.
Tuche, die aus schweren, wenig verzwirnten Garnbündeln, wie zwanzigfädigen Glasfaser-Vorgarnen hergestellt werden, können zu besonderen Schwierigkeiten dadurch führen, daß an der Seite des Tuches, die nicht von den Füllsträngen berührt wird, loses Garn erscheint, da der Klebstoff von
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den Füllsträngen nicht vollständig durch die schweren Bündel der Kettstränge durchdringt. In Ausgestaltung der Erfindung wird derartiges loses Garn vermieden, indem Klebstoff-Linien auf die Seite der Kettstrangbündel aufgedruckt werden, die der von den Füllsträngen berührten Seite gegenüberliegt.
Ueitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen die Erfindung beispielsweise erläutert und dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfacht dargestellte Seitenansicht einer Einrichtung zum Aufbringen von Füll- oder Schußsträngen auf Kettsträngen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine der Fig. 1 entsprechende Einrichtung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Maschine zur Erzeugung einer Gruppe von Füllsträngen zur Verwendung in den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen Teil einer Seitenansicht einer in der Maschine nach Fig. 3 enthaltenen Schneideinrichtung, derart, daß die röhrenförmige Anordnung der Füllstränge zu einer flachen Lage ausgebreitet werden kan
Fig. 5 eine Teilansicht entsprechend den Pfeilen 5-5 der Fig. 4 zur Veranschaulichung von Einzel-
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heiten einer Trennvorrichtung, mit der ein Fördertuch von der röhrenförmigen Anordnung des Fadengeleges zu dem Zeitpunkt abgetrennt uird, in dem das Gelege aufgeschnitten und aus seiner röhrenförmigen Ausbildung zu einer flachen Lage geöffnet uird,
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Teil eines nach der
Erfindung hergestellten Fadengeleges und
Fig. 7 eine Bodenansicht des Fadengeleges nach Fig. 6.
Eine Einrichtung 11. in Fig. 1 bzu. 12 in Fig. 2 zum Aufbringen von Füllsträngen auf Kettsträngen ueist Druckualzen 13 und 14 auf, von denen nur die Ulalze 13 in Fig.2 zu sehen ist.
In jeder Ausführungsform uird eine Gruppe von Füllsträngen 15 in den Eingangsspalt der Druckualzen zusammen mit Kettsträngen 16 zugeführt. Dabei uird jeueils die
Gruppe von Füllsträngen vorgeformt, anstatt sie zum Zeitpunkt der Einführung in den Spalt zusammenzuführen, so
daß die Füllstränge genaue und feste Ausrichtung, Abstände und Spannung aufueisen. Deder Füllstrang ist
imprägniert oder bedeckt mit einem Überschuß an einem
Klebstoff, der die Eigenschaft aufueist, daß er unter dem
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Druck und/oder der Uärme der Druckwalzen erueicht und fließt. Dies führt dazu, daß die Füllstränge auf die Kettstränge 16 im Spalt der Druckwalzen aufgebracht werden.
Die Kettstränge 16 werden in den Spalt unter Benutzung einer Abstandsvorrichtung eingeführt, wie z. B. dem in Fig. 1 dargestellten Ueberkamm 17, der so nahe wie möglich zum Spalt der Druckwalzen angeordnet wird.
Der Klebstoffüberschuß auf den Füllsträngen erweicht unter dem Druck und/oder der Wärme, die an den Druckwalzen entsteht und haftet an den Kettsträngen. Der Klebstoff gewinnt dabei Bindungsfestigkeit, wenn er anschließend abkühlt, so daß ein ungewebtes Tuch 18 als Fadengelege durch dieses Aufbringungsverfahren für Füll- oder Kettstränge gebildet wird.
Fig. 3 bis 5 zeigen die naschine, die zur Vorbereitung der Füllstranggruppe benutzt wird. Mit dieser Maschine kann die Gruppe der Füllstränge auf drei Weisen zubereitet werden, nämlich (1) als ein offenes, leinenartiges Tuch, (2) durch unmittelbares Anbringen auf einer Trennfolie, ohne daß irgendwelche Kettstränge durch die Maschine hindurchgeführt werden oder (3) durch Anbringen auf einem schmalen Papierstreifen, der dann aufgeteilt wird, um zwei Kantenbänder zu bilden, die in einem Spannrahmen,
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uie in Fig. 2 gezeigt, gespannt uerden. 3edes dieser drei Verfahren zur Bereitung von Füllstranggruppen uird nachfolgend im einzelnen beschrieben.
Die in den Fig. 3-5 dargestellte Maschine 21 let die gleiche, die im US-Patent Nr. 3 573 137 veranschaulicht und börch"'i3ben uorden ist. Allgemeine Merkmale der Maschine ?1 sind ferner in den US-Patenten Nr. 3 391 039 und 3 391 043 beschrieben. Für die hier nicht näher beschriebenen, baulichen Einzelheiten der Maschine uird auf diese Patentschriften Bezug genommen.
Die Maschine 21 ueist einen oder mehrere Spulengestell und Spannvorrichtungen auf, um einer Mehrzahl von Kettsträngen US unter abgemessene Spannung zu setzen, falls Kettstränge benutzt uerden, um eine Gruppe von Füllsträngen als ein offenes, grobleinenartiges Tuch vorzubereiten.
Die Kettstränge US uerden nicht benötigt, uenn die Gruppe von Füllsträngsn dadurch hergerichtet uird, daß sia unmittelbar auf einem Trenngurt angebracht oder mit Papierbändern, uie oben eruähnt, verbunden uerden.
Falls Kettstränge US benutzt uerden, uerden die Kettstränge durch Führungsmittel hindurchgeführt, zu denen
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ein Lochbrett 22 und eine oder mehrere Kammführungen und 24 gehören. Die Kettstränge US uerden dann durch einen Einschnürungsring 26 hindurchgeführt nach der Außenseite eines zylindrischen Trägers oder Dornes 27.
Ein oder mehrere Füllstrangknäuel 28 sind auf einer Trommel 29 angeordnet. Die Trommel 29 ist in einem Träger 31 drehbar angeordnet und wird durch einen Motor 32 gedreht. Die Füllstränge FS gehen von den Knäueln in ein Magazin 33, das einen flüssigen Klebstoff enthält. Der Füllstrang uiird durch den Klebstoff hindurchgezogen und dann zur Dosierung und Ausrichtung durch eine Öse oder Öffnung 34, die benachbart zum Träger 27 liegt. Da die Kettstränge, falls sie benutzt uerden, und das Förderband 36 kontinuierlich über den Träger 27 laufen, bildet der Füllstrang eine schraubenförmige Spur, wenn er uährend der Drehung der Trommel 29 fortlaufend die Kettatränge oder das Transportband 36 berührt.
Durch eine vor dem Träger 27 angeordnete Formeinrichtung 37 wird das Transportband 36 aus einem flachen Band in eine Röhrenform umgebildet. Eine vor der Formeinrichtung 37 liegende Ualze 38 sorgt für eine wirksame Stützung des oberen Abschnittes der Röhre am kritischen Punkt uährend der Röhrenbildung.
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Da die Gruppe der Füllstränge in Röhrenform hergestellt wird, müssen die Füllstränge zerschnitten und zu einer flachen Lage geöffnet werden. Fig. 4 zeigt eine Schneidscheibe 42, die von einer gehärteten Walze 43 gedreht wird, welche mit dem Umfang der Scheibe in Eingriff tritt und gewährleistet, daß die zwischen der Walze 43 und der Scheibe 42 hindurchgehenden Füllstränge sauber zerschnitten werden.
Es ist wichtig, daß die Kanten des Förderbandes 36 um ein gewisses Maß getrennt liegen zu dem Zeitpunkt, in dem das Gelege aufgeschnitten wird, damit ein Abschneiden von Kantenteilen des Bandes vermieden wird.
Fig. 5 zeigt einen Pflug 41, der die Seitenkanten des Bandes 31 unmittelbar vor dem Zeitpunkt aufbiegt, in dem die Schneidscheibe 42 die Füllstrange zerschneidet.
Das Förderband 36 wird über den Träger 27 durch einen oder mehrere Antriebswalzen 46 gezogen. Eine Druckwalze 47 hält das Band 36 in Antriebsberührung mit der Antriebswalze 46. Das Band 36 ist endlos und kehrt zum Eingangsende des Trägers 27 zurück , wobei es über eine Reihe von Ausrichtwalzen oder -rollen 4B läuft.
Die Gruppe der Füllstränge wird nach dem Aufschneiden
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durch die Schneidscheibe 42 zu einem flachen Tuch ausgebreitet.
In einem praktischen Ausführungsbeispiel werden das Förderband und die Füllstränge in einem abwärts gerichteten, in Fig. 3 nicht dargestellten Winkel geführt, wenn das Förderband und die Füllstränge zu einer flachen Bahn geöffnet werden. Dadurch wird die Strecke verkürzt, die benötigt wird, um das Förderband und die Füllstränge aus einer Röhrenform zu einer flachen Bahn zu öffnen, ohne dabei Spannungen auszuüben.
In dem Fall, in dem die Gruppe der Füllstränge als ein offenes, lsinenartiges Tuch vorbereitet wird, wird dieses Tuch auf eine Speicher.rolle 49 aufgewickelt. Die Speicherrolle 49 wird durch einen gesonderten, nicht dargestellten Motor angetrieben, und die Drehung der Speicherrolle wird mit der Geschwindigkeit des Förderbandes 36 so koordiniert, daß ein übermäßiges Durchhängen, aber auch gleichzeitig ein Spannen des Tuches vermieden wird. Diese Koordination wird durch eine Losrolle 50 erreicht.
Das Förderband 36 kann mit einem Trennfilm bedeckt sein, der dem Anhaften des Klebstoffes widersteht und dadurch die Abtrennung des Förderbandes von dem Tuch erleichtert.
Statt dessen, wie auch in Fig. 1 dargestellt, kann ein
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gesonderter Trennfilm 51 verwendet werden. In diesem Fall wird der Trennfilm 51 mit den Füllsträngen eine bestimmte Strecke über den Punkt hinaus geführt, an dem das Band 36 von den Füllsträngen und dem Trennfilm 51 abgelöst wird.
Der Trennfilm 51 uird in einer Ausführungsform der Erfindung dann unmittelbar in den Spalt der Druckwalzen 13 und 14 eingeführt. Dabei uerden in dieser Ausführungsform die Füllstränge auf die Kettstränge 16 aufgebracht, ueil die Wärme und der Druck der Druckwalzen den Klebstoff an den Füllsträngen dazu bringt, an den Kettsträngen zu haften. Nachdem die Bindung mit den Kettsträngen abgekühlt und damit Festigkeit gewonnen hat, wird der Trennfilm von den miteinander verbundenen Füll- und Kettsträngen abgezogen.
Danach wird in dieser Ausführungsform der Trennfilm 51 nach dem Förderband 36 zurückgeführt; dabei läuft der Trennfilm 51 über eine Reihe von Rollen, uie die in Fig.3 gezeigte Rolle 52.
In einer anderen Ausführungsform wird der Trennfilm 51, anstatt zum Förderband 36 zurückzulaufen, mit einer zweiten Trennbeschichtung auf der Seite versehen, die derjenigen, die die Kettstränge trägt, gegenüberliegt. Diese zweite Beschichtung sorgt für ein höheres Maß an Abtrennfähig-
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keit als die Trennbeschichtung auf der Seite des Filmes, der mit den Füllsträngen in Berührung steht, so daß der Film und die Füllstränge auf einer Rolle wie der Rolle aufgewickelt und danach von der Rolle 49 wieder abgewickelt werden kann, ohne daß dabei die Lage der Füllstränge gestört wird, weil die zweite Trennbeschichtung dafür sorgt, daß die Oberfläche des Trennfilms sauber von den Füllsträngen abgehoben werden kann. Die Gruppe der Füllstränge und der Trennfilm 51 werden dann von der Rolls 49 aus in den Spalt der Druckwalzen 13 und 14 eingeführt, und der Trennfilm 51 wird später von den miteinander verbundenen Füll- und Kettsträngen aufgrund der Trannfähigkeit abgelöst, die mittels der Trennbeschichtung auf der Seite des Trennfilmes vorhanden ist, die mit den Füllsträngen in Berührung steht.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 werden weder Kettstränge US noch ein Trennfilm 51 verwendet. Statt dessen wird ein schmaler Papierstreifen in die Maschine 21 eingeführt, um die Kanten des Transportbandes 36 zu überdecken. Die Füllstränge FS haften an diesem Papierstreifen.
Der Papierstreifen wird durch die Trennscheibe 42 aufgeschnitten und zerteilt, so daß zwei Papierbänder 71 und 73, siehe Fig. 2, gebildet werden. Diese erstrecken sich an den äußeren Enden der die Füllstranggruppe 15 bildenden
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Füllstränge entlang, wenn diese aus der Röhrenform zu einer flachen Lage geöffnet werden. Klemm- oder Einspannvorrichtungen eines Spannrahmens 75 treten dann mit den Papierbändern in Eingriff, um eine konstante Spannung auf die Füllstränge auszuüben, wenn diese in den Spalt der Druckwalzen, siehe Fig. 2, eingeführt werden.
In Fig. 2 werden die Kettstränge 16 an der Oberseite der Druckwalze 13 in der durch den Blockpfeil 77 angedeuteten Richtung zugeführt, während das Tuch 18 aus den Druckwalzen heraus und davon fort in der Richtung läuft, die durch den Blockpfeil 79 angegeben ist.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 wird das Förderband vorzugsweise von der Gruppe der Füllstränge 15 abgelöst, bevor die Füllstränge in den Spalt der Druckwalzen eingeführt werden. Das mit einer Trennbeschichtung versehene Förderband 36 kann jedoch auch in dsn Spalt der Druckwalzen mit der Gruppe der Füllstränge 15 eingeführt und dann von dem fertigen Fadengelege 18 an der Austrittseite der Druckwalzen abgelöst werden.
In dem Beispiel nach Fig. 1 wird das Tuch 18 in seiner Lage zwischen zwei Trennbändern 81 und 83 gehalten, bis die Bindung zwischen den Füll- und den Kettsträngan durch Abkühlung genügend Festigkeit gewonnen hat. Die Trennbänder
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B1 und B3 werden über die Walzen 14 und 13 und über ein Paar Förderwalzen 85 und 87 gezogen.
Das Tuch 18 wird durch Verdunstungskühler 89 und 91 gekühlt. Außerdem können, falls erforderlich, Kühler 95 und 97 mit aktiver Temperaturherabsetzung vorgesehen werden.
Auftragswalzen 99 und 101 bringen Silikon-Trennbeschichtungen auf das untere Band 81 bzw. das obere Band 83 auf. Härteöfen 103 und 105 sind den Bändern 81 und 83 zugeordnet, um die Trennbeschichtung auszuhärten, die von den Walzen und 101 aufgebracht worden ist.
Falls die Füllstrang-Tücher aus schweren, wenig verzwirnten Garnbündeln hergestellt werden wie etwa aus zwanzigfädigem Glasfaser-Vorgarn, dringt der Klebstoff von den Füllsträngen 15 nicht ausreichend in das Band der Kettstränge 16 ein, um zu verhindern, daß die Fäden lose aus der den Füllsträngen gegenüberliegenden Seite des Tuches heraushängen. Um die losen Stränge zu vermeiden, werden nach dem Beispiel der Fig. 1 Klebstofflinien auf die Rückseite des Tuches 18, die von der Gruppe der Füllstränge 15 nicht berührt wird, aufgedruckt. Diese Klebstofflinien werden auf das Tuch mit Abständen von etwa 5 cm bis unmittelbar aneinandergrenzend und berührend aufgedruckt. Der Klebstoff dringt weit genug
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in das Bündel der Kettstränge ein, um ein Heraushängen uon Kettsträngen auszuschließen.
In der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsform enthält ein Trog 107 Klebstoff, und eine Walze 109 druckt Klebstofflinien auf das Trennband 81 auf. Diese Klebstofflinien uerden dann vom Trennband 81 auf die Bodenseite der Kettstränge 16 übertragen, wenn die Oberfläche des Trennbandes im Spalt der Druckwalzen 13 und 14 in Berührung mit den Kettsträngen gepreßt wird. Die Klebstofflinien auf dem Tuch sind die in Fig. 7 gezeigten Linien 107.
In einer weiteren Ausführungsform uerden die Klebstofflinien unmittelbar auf die Bodenseite der Kettstränge aufgedruckt, anstatt von einem Trennband übertragen zu uerden. In manchen Fällen sorgt dieser direkte Aufdruck der Klebstofflinien für ein besseres Eindringen des Klebstoffes in die Kettstrangbündel.
Die Trennbänder 81 und 83, die Gruppe der Füllstränge 15, die Klebstofflinien 107 und alle Kettstränge 16 laufen weiter durch die Kühler 89 und 91 mit der gleichen Geschwindigkeit und in Berührung miteinander bis ausreichend abgekühlt ist, um die Ablösung der Trennbänder 81 und 83 zu ermöglichen, ohne daß dadurch die Füllstränge oder die Klebstofflinien beschädigt uerden, die auf die Kettstränge aufgebracht worden sind.
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Nach der Trennung der Bänder 81 und 83 von dem Tuch 18 uird dieses auf eine Rolle aufgewickelt.
Ein typisches, leinenartiges Gelege einer Füllstranggruppe 15 gemäß Fig. 1 weist ein bis vier Kettstränge je 2,5 cm und 1/2 bis sechzehn Füllstränge je 2,5 cm auf. In einer besonderen Ausführungsform bestehen die Kettstränge aus fünfundsiebzig l/O Glasfasern, während die Füllstränge aus siebzig Denier Nylon bestehen.
Der Klebstoff kann auf die Kettstränge des Tuches 15 aufgebracht werden, aber für die meisten Zwecke enthalten dia Füllstränge 95 % oder mehr des Klebstoffes in dem Tuch.
Ein für die Füllstränge zu benutzender, typischer Klebstoff ist ein thermoplastischer Polyester-Klebstoff in einer Lösemittel-Lösung in den Behältern. Ein Ofen an der Maschine 21 erwärmt den Klebstoff, so daß das Lösemittel aus dem Tuch entweicht.
Aus den Kettstärken-Gelegetuchen, die nach den vorstehend beschriebenen Verfahren hergestellt worden sind, können auch mehrlagige Gewebe hergestellt werden. Solche mehrlagigen Tuche können einachsig, zweiachsig oder mehrachsig sein.
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Zur Herstellung eines mehrlagigen Tuches uerden zuei kettstarke oder einachsige Bahnen, die vorher auf der Maschine 21, Fig. 3, hergestellt uorden sind, in den Spalt der Maschine 11, Fig. 1, zuischen den Trennbändern 81 und 83 eingeführt, uobei die Füllstränge der zuei einachsigen Bahnen auf der Außenseite liegen. Gleichzeitig uird eine Gruppe von Füllsträngen, die mit Klebstoff bedeckt sind, in den Spalt zuischen den zuei Tuchen eingespeist. Das mehrlagige Tuch uird dann unter ausreichende Uarme und Druck gebracht, so daß danach alle Lagen aneinander haften.
In einer ueiteren Ausführungsform ueisen die zuei einachsigen Bahnen Füllstränge auf einer Seite auf, uährend eine oder beide Bahnen mit Klebstofflinien auf der anderen Seite versehen ist, bzu. sind. In diesem Fall brauchen nicht noch zusätzliche Füllstränge zuischen die zuei Bahnen eingeführt zu uerden, da die aufgedruckten Klebstofflinien dafür sorgen, daß die zuei Bahnen aneinander haften.
In einem ueiteren Beispiel uird eine der Bahnen uinklig geschnitten und in den Spalt eingeführt, uobei die Füllstränge von dem einen Trennband abgekehrt liegen, uährend ein ueiteres Tuchstück in die Druckualzen eingeführt uird, derart, daß die Füllstränge des zusätzlichen Stückes gegen das erste Tuch gekehrt liegen. Jedes uinklig geschnittene Stück stößt gegen das vorhergehende Stück, so daß ein
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zweiachsiges Tuch hergestellt wird.
Mehrachsige Tuche werden dadurch hergestellt, daß weitere Stücke, die unter anderen Winkeln geschnitten sind, auf eine oder beide Seiten des einachsigen Tuches aufgelegt uerden, wobei die Tuchstücke in den Spalt der Druckwalzen 13 und 14 eingeführt werden.
Die Erfindung schafft l/erfahren und Einrichtungen, um Fadengelege-Tücher in wirtschaftlichen Breiten mit Kettstrangmaterialien herzustellen, die schwierig zu handhaben sind. Die Erfindung ermöglicht, daS die Abstände, Ausrichtung und Spannung aller Stränge im Tuch genau in der vorgesehenen Ueise aufrecht erhalten werden, wobei nur ein Minimum an Fremdmaterialien in das Produkt eingeführt wird.
Da der Klebstoff auf die Füllstränge zunächst aufgetragen und dann durch Druck und/oder Uärme erweicht wird, um an den Kettsträngen 16 in der in Fig. 1 gezeigten Maschine zu haften, trägt die Art, in der der Klebstoff verflüssigt und zum Eindringen zwischen die Kettstränge 16 gebracht wird, dazu bei, die Abstände aufrechtzuerhalten, die durch die Führung 17 hergestellt worden sind. Das Eindrücken des Klebstoffes zwischen die Kettstränge hilft auf diese Ueise,den hergestellten Abstand einzuhalten. Das Eindrücken des Kleb-
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stoffes in und zwischen die Kettstränge 16 hilft auch, ein Rollen und Verdrehen der Kettstränge zu vermeiden, besonders im Hinblick darauf, daß der erwärmte Klebstoff zähflüssig uird und nicht einen richtig flüssigen Zustand erreicht.
Durch Verwendung sehr weniger und weit auseinanderliegender Kettstränge oder überhaupt keiner Kettstränge in dem Verfahren, mit dem eine Gruppe von Füllsträngen für die Aufbringung vorbereitet uird, werden saubere Kanten erzeugt. Uenn die Gruppe der Füllstränge aufgeschnitten und aus der röhrenförmigen Ausbildung zu einer flachen Lage geöffnet wird, geschieht das, ohne daß über Kettstränge hin- und hergeschnitten werden muß. Damit wird auch das Entstehen von Abfällen vermieden, ein besonders wichtiger Gesichtspunkt bei teureren Materialien wie z. B. Graphitoder Kohlenstoff-Fäden.
Bei vielen Materialien, besonders bei einheitlich gerichteten Materialien, wie Bündeln von Glasfasern oder Graphitbändern, ist es erwünscht, die Einführung von Fremdmaterialien auf ein Minimum zu beschränken, da irgendein Fremdstoff die gewünschten physikalischen Eigenschaften beeinträchtigen kann. Nach der Erfindung wird die Klebstoffmenga äußerst gering gehalten und außerdem auf verhältnismäßig schmale Linien beschränkt, die quer zur Richtung der Kettstränge laufen. Damit ergibt sich der Vorzug, daß die Menge und
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dia Wirkung von Fremdstoffen in solchen einheitlich gerichteten Tuchen äuGerst beschränkt gehalten werden.
Ansprüche
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Claims (16)

3C44361 Ansprüche
1. Verfahren zum Herstellen eines Fadengelegetuches aus Kett- und Schuß- oder Füllsträngen, die durch Klebstoff miteinander verbunden uerden, unter Verwendung eines Druckualzenpaares, in dessen Spalt die Kett- und Füllstränge zusammenlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllstränge als vorgeformte, ebene Anordnung von feste Ausrichtung, Abstand und Spannung aufweisenden, mit Klebstoff bedeckten und/oder imprägnierten Füllsträngen in den Spalt eingespeist und durch den Ualzendruck mit den Kettsträngen verbunden uerden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettstränge im wesentlichen rechtuinklig zur Spaltachse und die Füllstränge uinklig dazu in den Spalt eingespeist uerden.
3. Verfahren n?ch Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettstränge auf der von den Füllsträngen abgekehrten Seite mit linienförmigem Klebstoff-Aufdruck versehen uerden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der linienförmige Klebstoffaufdruck gleichzeitig mit der Verbindung der Kettstränge mit den Füllsträngen erfolgt.
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ORIGINAL INSPECTED
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4 unter V/eruendung von mitlaufenden Trennfolien, dadurch gekennzeichnet, daß der linienförmige Klebstoff-Aufdruck mittels der mitlaufenden Trennfolie übertragen uird, uobei nach Austritt aus dem Druckuialzenspalt gekühlt und die Trennfolie nach der Kühlung abgelöst uird.
6. Verfahren zur Herstellung von Fadengelege-Tuchen, dadurch gekennzeichnet, daß zuei nach Anspruch 3 bis 5 hergestellte Tuche in den Spalt einer Druckwalze derart eingeführt uerden, daß die mit den Linienaufdrucken versehenen Seiten einander zugekehrt sind und unter dem Walzendruck aneinander haften.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daö eine vorbereitete, ebene Gruppe von mit Klebstoff bedeckten Füllsträngen dadurch hergestellt uird, daß mit Klebstoff bedeckte Füllstränge auf einer in Längsrichtung sich beuegenden Bahn aufgeuickelt uerden, die zu einer Röhrenform geformt und im Uicklungsbereich über einen der Röhrenform entsprechenden Stützkörper gezogen uird, und daß anschließend die Füllstränge entlang und zuischen benachbarten Kanten der die Röhrenform bildenden Bahn aufgeschnitten und dabei die Bahn und die Füllstränge von dem Stützkörper
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fortbeuegt uerden, uorauf die Bahn nach dem Aufschneiden zu einer ebenen Form geöffnet wird und dabei die Füllstränge in fester Lage mit Bezug auf die Bahn gehalten uerden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn mit einer Trennbeschichtung vor dem Aufwickeln der Füllstränge versehen und anschließend die ebene Bahn mit der ebenen Gruppe von Klebstoff bedeckten Füllsträngen in den Spalt der Druckwalzen eingeführt und danach die Bahn von dem Tuch abgetrennt uird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufwickeln der Füllstränge um die röhrenartig geformte Bahn die Kanten der Bahn mit einem schmalen Papierstreifen überlappt werden, daß die Füllstränge während des Aufwickeins auf die in Längsrichtung sich bewegende Bahn und den mitbeuegten Papierstreifen an diesem haften und der Papierstreifen mit den Füllsträngen in Längsrichtung des Streifens aufgeschnitten wird, so daß das Papier zwei Papierbänder bildet, die mit den Schnittenden der Füllstränge an den Kanten der ebenen Füllstranggruppe verbunden sind und sich in Längsrichtung der Gruppe erstrecken und die Enden in fester Lage halten.
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10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllstränge dadurch gespannt werden, daß die Papierbänder mit Spannklemmen in einem Spannrahmen erfaßt und die gespannten Füllstränge in den Spalt der Druckwalzen eingespeist werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn auf beiden Seiten mit einer Trennbeschichtung versehen wird, wobei die Seite der Bahn, die von der mit den Füllsträngen in Berührung tretenden Seite abgekehrt liegt, mit einer Trennbeschichtung stärkerer Trennfähigkeit versehen wird, und daß die Bahn mit den darauf haftenden Füllsträngen nach der Öffnung der Bahn aus der Röhrenform in eine Ebene auf eine Walze aufgewickelt wird und von der Ualze für die weitere Verarbeitung abgewickelt und in den Druckwalzenspalt eingespeist wird.
12. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe von im seitlichen Abstand liegenden Kettsträngen auf die in Längsrichtung sich bewegende Bahn vor dem Aufwickeln der Füllstränge aufgebracht und die Füllstränge mit den im seitlichen Abstand liegenden Kettsträngen zur Bildung eines offenen, leinenartigen Tuches (scrim fabric) auf der in Längsrichtung sich
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bewegenden Bahn verhaftet werden, daß nach Öffnung der Bahn aus der Röhren- in die eben8 Form das offene, leinenartige Tuch von der Bahn abgetrennt und in den Spalt der Druckwalzen eingeführt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 7, wobei für die Klebstoffbedeckung der Füllstränge ein Klebstoff verwendet wird, der unter der Wirkung von Uärme und/oder Druck erweicht und viskos fließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Kettstränge nach Einführung in den Spalt dadurch aufrechterhalten wird, daß der viskose Fluß des Klebstoffes in die Kettstränge während des Durchganges durch den Spalt eingedrückt wird.
14. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit zwei einen Spalt bildenden Druckwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt von zwei endlosen, um die Druckwalzen herumgelegten Trennbändern begrenzt ist, die jeweils mit einer Auftragsvorrichtung für eine Trennmittelbeschichtung versehen sind, wobei zwischen den den Spalt bildenden Walzen und einen entsprechenden Spalt begrenzenden Antriebswalzen der Trennbänder Kühlvorrichtungen angeordnet sind.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
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daß wenigstens eine der Druckwalzen mit einer Heizvorrichtung versehen ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 14 oder 15, gekennzeichnet durch eine Auftragswalze zur Aufbringung von Klebstofflinien auf einem der Trennbänder für die Übertragung auf das den Spalt zwischen den Druckwalzen passierende Fadengelege.
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