DE3044361A1 - Verfahren zum herstellen von fadengelegen - Google Patents
Verfahren zum herstellen von fadengelegenInfo
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Description
Anmelder;
Orcon Corporation
33430 Western Avenue
Union City, CaI.94587
33430 Western Avenue
Union City, CaI.94587
Hamburg, 18. November 1980 2^0680
Priorität: 14.12.1979 U.S.A. Pat.Anm.Nr. 103
Verfahren zum Herstellen von Fadengelegen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Fadengelegen gemäß Oberbegriff des Anspruches
Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
Die Erfindung fußt im wesentlichen auf Entuicklungen, die
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in der US-PS 3 573 137 beschrieben sind und die eine Maschine
und ein Verfahren für die Herstellung von Fadengelegen mittels eines zylindrischen Stützkörpers betreffen.
Die \/orliegende Erfindung betrifft dagegen Verfahren und
Einrichtungen, mit denen Füllstränge auf Kettstränge aufgebracht uerden können, um ein Fadengelegetuch herzustellen.
Insbesondere betrifft die Erfindung Verfahren und Einrichtung zur Übertragung bzu. Aufbringen einer v/orge-.
fertigten Anordnung von Füllsträngen auf Kettsträngen bei schwierig zu handhabenden Materialien.
Es gibt viele Materialien, die besondere Schuierigkeiten
bieten, uenn versucht uird, aus ihnen Tuche in gntsprechend
breiten Bahnen herzustellen, d. h. Breiten, die groß genug sind, um eine wirtschaftliche Verwendung in einer Vielfalt
von Verarbeitungsgängen zu gestatten. Diese Schuierigkeiten können z. B. durch Abrieb, Flug oder Führung verursacht
sein. Graphitband mit etua 2,5 bis 7,5 cm Breite ist z.B. schwierig zu handhaben, Stark scheuernde Garne, wie Stahlreifencord,
für den rollende Abstandsvonichtungen erwünscht sind, gehören auch zu den schwer zu handhabenden Materialien.
Bekannte Verfahren zum Ueben solcher Materialien oder zum
Zusammenhalten mit Harzen oder Klebstoff ohne Füll- oder SchuSgarne haben oft zu einer Beeinträchtigung der Eigenschaften
des Endproduktes geführt oder zur Herstellung
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einer Bahn, die unwirtschaftlich ist, da sie einen zu geringen
Zusammenhalt aufweist.
Es ist deshalb ein Hauptzweck der Erfindung, ein Verfahren für die Herstellung von Fadengelegen zu schaffen, dessen
Kettstränge aus derart schwierig zu handhabenden Materialien bestehen.
Gemäß der Erfindung wird eine ebene Gruppe von mit Klebstoff bedeckten oder imprägnierten Füllsträngen vorgebildet,
um nachfolgend auf Kettstränge aus dem schwierig zu handhabenden Material aufgebracht zu werden.
Die Kettstränge werden in den Spalt einer Gruppe von Druckwalzen durch eine Abstandsvorrichtung eingeführt, die so
eng wie möglich zum Spalt angeordnet ist. In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung werden die Druckwalzen
geheizt.
Die ebene Gruppe von mit Klebstoff bedeckten Füllsträngen wird in den Spalt mit den Kettsträngen eingespeist und
der Druck und/oder die Uärme der Druckwalzen bringt die
Füllstränge auf die Kettstränge dadurch auf, daß eine Erweichung des Klebstoffs an den Füllsträngen und deren
Anhaften an den Kettsträngen verursacht wird.
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Ε3 hat sich gezeigt, daß bekannte Herstellungsverfahren,
insbesondere das nach der US-PS 3 573 137, nicht geeignet sind für die Herstellung von Fadengelegen, uenn das Material
der Kettstränge zu zerbrechlich, steif oder stark schleifend
ist oder eine zu geringe oder zu hohe Reibung aufweist, um wirtschaftlich und wirksam in Verfahren, z. B. nach der
erwähnten US-PS verarbeitet zu werden. Im Gegensatz zu diesem bekannten Verfahren werden nach der Erfindung zunächst Füllstränge
in entsprechende Lage, Ausrichtung und Abstand gebracht und dann in dem Spalt von Druckwalzen auf die Kettstränge
aufgebracht. Wegen der Übertragung der Füllstränge auf die Kettstränge können diese in einer Ebene angeordnet
werden, anstatt daß .die Verbindung auf einer Zylinderform stattfindet, wie in dem bekannten Verfahren. Dadurch entfallen
viele sonst durch das Material verursachte Schwierigkeiten. Die zur Führung und Handhabung erforderliche Einwirkung
auf die Kettstränge bleibt äußerst beschränkt und Vorrichtungen wie Rollenführungen, die bei zylindrischen
Formen nicht benutzt werden können, können ohne weiteres bei ebener Ausbildung eingesetzt werden.
Tuche, die aus schweren, wenig verzwirnten Garnbündeln, wie zwanzigfädigen Glasfaser-Vorgarnen hergestellt werden,
können zu besonderen Schwierigkeiten dadurch führen, daß an der Seite des Tuches, die nicht von den Füllsträngen
berührt wird, loses Garn erscheint, da der Klebstoff von
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den Füllsträngen nicht vollständig durch die schweren Bündel der Kettstränge durchdringt. In Ausgestaltung der Erfindung
wird derartiges loses Garn vermieden, indem Klebstoff-Linien auf die Seite der Kettstrangbündel aufgedruckt werden, die
der von den Füllsträngen berührten Seite gegenüberliegt.
Ueitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und
den Zeichnungen, in denen die Erfindung beispielsweise erläutert und dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfacht dargestellte Seitenansicht einer Einrichtung zum Aufbringen von Füll- oder Schußsträngen
auf Kettsträngen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine der Fig. 1 entsprechende Einrichtung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Maschine zur Erzeugung einer Gruppe von Füllsträngen zur Verwendung in den
Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen Teil einer Seitenansicht einer in der Maschine nach Fig. 3 enthaltenen Schneideinrichtung,
derart, daß die röhrenförmige Anordnung der Füllstränge zu einer flachen Lage ausgebreitet werden kan
Fig. 5 eine Teilansicht entsprechend den Pfeilen 5-5 der Fig. 4 zur Veranschaulichung von Einzel-
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heiten einer Trennvorrichtung, mit der ein Fördertuch
von der röhrenförmigen Anordnung des Fadengeleges zu dem Zeitpunkt abgetrennt uird, in dem
das Gelege aufgeschnitten und aus seiner röhrenförmigen Ausbildung zu einer flachen Lage geöffnet
uird,
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Teil eines nach der
Erfindung hergestellten Fadengeleges und
Erfindung hergestellten Fadengeleges und
Fig. 7 eine Bodenansicht des Fadengeleges nach Fig. 6.
Eine Einrichtung 11. in Fig. 1 bzu. 12 in Fig. 2 zum Aufbringen
von Füllsträngen auf Kettsträngen ueist Druckualzen 13 und 14 auf, von denen nur die Ulalze 13 in Fig.2
zu sehen ist.
In jeder Ausführungsform uird eine Gruppe von Füllsträngen
15 in den Eingangsspalt der Druckualzen zusammen mit Kettsträngen 16 zugeführt. Dabei uird jeueils die
Gruppe von Füllsträngen vorgeformt, anstatt sie zum Zeitpunkt der Einführung in den Spalt zusammenzuführen, so
daß die Füllstränge genaue und feste Ausrichtung, Abstände und Spannung aufueisen. Deder Füllstrang ist
imprägniert oder bedeckt mit einem Überschuß an einem
Klebstoff, der die Eigenschaft aufueist, daß er unter dem
Gruppe von Füllsträngen vorgeformt, anstatt sie zum Zeitpunkt der Einführung in den Spalt zusammenzuführen, so
daß die Füllstränge genaue und feste Ausrichtung, Abstände und Spannung aufueisen. Deder Füllstrang ist
imprägniert oder bedeckt mit einem Überschuß an einem
Klebstoff, der die Eigenschaft aufueist, daß er unter dem
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Druck und/oder der Uärme der Druckwalzen erueicht und
fließt. Dies führt dazu, daß die Füllstränge auf die Kettstränge 16 im Spalt der Druckwalzen aufgebracht
werden.
Die Kettstränge 16 werden in den Spalt unter Benutzung einer Abstandsvorrichtung eingeführt, wie z. B. dem in
Fig. 1 dargestellten Ueberkamm 17, der so nahe wie möglich
zum Spalt der Druckwalzen angeordnet wird.
Der Klebstoffüberschuß auf den Füllsträngen erweicht
unter dem Druck und/oder der Wärme, die an den Druckwalzen entsteht und haftet an den Kettsträngen. Der Klebstoff
gewinnt dabei Bindungsfestigkeit, wenn er anschließend
abkühlt, so daß ein ungewebtes Tuch 18 als
Fadengelege durch dieses Aufbringungsverfahren für Füll- oder Kettstränge gebildet wird.
Fig. 3 bis 5 zeigen die naschine, die zur Vorbereitung der
Füllstranggruppe benutzt wird. Mit dieser Maschine kann die Gruppe der Füllstränge auf drei Weisen zubereitet
werden, nämlich (1) als ein offenes, leinenartiges Tuch, (2) durch unmittelbares Anbringen auf einer Trennfolie,
ohne daß irgendwelche Kettstränge durch die Maschine hindurchgeführt werden oder (3) durch Anbringen auf einem
schmalen Papierstreifen, der dann aufgeteilt wird, um
zwei Kantenbänder zu bilden, die in einem Spannrahmen,
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uie in Fig. 2 gezeigt, gespannt uerden. 3edes dieser drei
Verfahren zur Bereitung von Füllstranggruppen uird nachfolgend
im einzelnen beschrieben.
Die in den Fig. 3-5 dargestellte Maschine 21 let die
gleiche, die im US-Patent Nr. 3 573 137 veranschaulicht
und börch"'i3ben uorden ist. Allgemeine Merkmale der Maschine
?1 sind ferner in den US-Patenten Nr. 3 391 039 und 3 391 043 beschrieben. Für die hier nicht näher beschriebenen,
baulichen Einzelheiten der Maschine uird auf diese Patentschriften Bezug genommen.
Die Maschine 21 ueist einen oder mehrere Spulengestell
und Spannvorrichtungen auf, um einer Mehrzahl von Kettsträngen US unter abgemessene Spannung zu setzen, falls
Kettstränge benutzt uerden, um eine Gruppe von Füllsträngen als ein offenes, grobleinenartiges Tuch vorzubereiten.
Die Kettstränge US uerden nicht benötigt, uenn die Gruppe von Füllsträngsn dadurch hergerichtet uird, daß sia unmittelbar
auf einem Trenngurt angebracht oder mit Papierbändern, uie oben eruähnt, verbunden uerden.
Falls Kettstränge US benutzt uerden, uerden die Kettstränge durch Führungsmittel hindurchgeführt, zu denen
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ein Lochbrett 22 und eine oder mehrere Kammführungen
und 24 gehören. Die Kettstränge US uerden dann durch einen Einschnürungsring 26 hindurchgeführt nach der Außenseite
eines zylindrischen Trägers oder Dornes 27.
Ein oder mehrere Füllstrangknäuel 28 sind auf einer Trommel 29 angeordnet. Die Trommel 29 ist in einem Träger
31 drehbar angeordnet und wird durch einen Motor 32 gedreht. Die Füllstränge FS gehen von den Knäueln in ein
Magazin 33, das einen flüssigen Klebstoff enthält. Der Füllstrang uiird durch den Klebstoff hindurchgezogen und
dann zur Dosierung und Ausrichtung durch eine Öse oder Öffnung 34, die benachbart zum Träger 27 liegt. Da die
Kettstränge, falls sie benutzt uerden, und das Förderband 36 kontinuierlich über den Träger 27 laufen, bildet
der Füllstrang eine schraubenförmige Spur, wenn er uährend der Drehung der Trommel 29 fortlaufend die Kettatränge
oder das Transportband 36 berührt.
Durch eine vor dem Träger 27 angeordnete Formeinrichtung 37 wird das Transportband 36 aus einem flachen Band
in eine Röhrenform umgebildet. Eine vor der Formeinrichtung 37 liegende Ualze 38 sorgt für eine wirksame Stützung
des oberen Abschnittes der Röhre am kritischen Punkt uährend der Röhrenbildung.
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Da die Gruppe der Füllstränge in Röhrenform hergestellt wird, müssen die Füllstränge zerschnitten und zu einer
flachen Lage geöffnet werden. Fig. 4 zeigt eine Schneidscheibe 42, die von einer gehärteten Walze 43 gedreht
wird, welche mit dem Umfang der Scheibe in Eingriff tritt und gewährleistet, daß die zwischen der Walze 43 und der
Scheibe 42 hindurchgehenden Füllstränge sauber zerschnitten
werden.
Es ist wichtig, daß die Kanten des Förderbandes 36 um ein gewisses Maß getrennt liegen zu dem Zeitpunkt, in dem
das Gelege aufgeschnitten wird, damit ein Abschneiden von
Kantenteilen des Bandes vermieden wird.
Fig. 5 zeigt einen Pflug 41, der die Seitenkanten des Bandes
31 unmittelbar vor dem Zeitpunkt aufbiegt, in dem die Schneidscheibe 42 die Füllstrange zerschneidet.
Das Förderband 36 wird über den Träger 27 durch einen oder mehrere Antriebswalzen 46 gezogen. Eine Druckwalze 47 hält
das Band 36 in Antriebsberührung mit der Antriebswalze 46. Das Band 36 ist endlos und kehrt zum Eingangsende des Trägers
27 zurück , wobei es über eine Reihe von Ausrichtwalzen oder -rollen 4B läuft.
Die Gruppe der Füllstränge wird nach dem Aufschneiden
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durch die Schneidscheibe 42 zu einem flachen Tuch ausgebreitet.
In einem praktischen Ausführungsbeispiel werden das Förderband und die Füllstränge in einem abwärts gerichteten,
in Fig. 3 nicht dargestellten Winkel geführt, wenn das Förderband und die Füllstränge zu einer flachen Bahn geöffnet
werden. Dadurch wird die Strecke verkürzt, die benötigt wird, um das Förderband und die Füllstränge aus
einer Röhrenform zu einer flachen Bahn zu öffnen, ohne dabei Spannungen auszuüben.
In dem Fall, in dem die Gruppe der Füllstränge als ein
offenes, lsinenartiges Tuch vorbereitet wird, wird dieses
Tuch auf eine Speicher.rolle 49 aufgewickelt. Die Speicherrolle
49 wird durch einen gesonderten, nicht dargestellten Motor angetrieben, und die Drehung der Speicherrolle
wird mit der Geschwindigkeit des Förderbandes 36 so koordiniert, daß ein übermäßiges Durchhängen, aber auch
gleichzeitig ein Spannen des Tuches vermieden wird. Diese Koordination wird durch eine Losrolle 50 erreicht.
Das Förderband 36 kann mit einem Trennfilm bedeckt sein, der dem Anhaften des Klebstoffes widersteht und dadurch
die Abtrennung des Förderbandes von dem Tuch erleichtert.
Statt dessen, wie auch in Fig. 1 dargestellt, kann ein
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gesonderter Trennfilm 51 verwendet werden. In diesem Fall wird der Trennfilm 51 mit den Füllsträngen eine bestimmte
Strecke über den Punkt hinaus geführt, an dem das Band 36 von den Füllsträngen und dem Trennfilm 51 abgelöst wird.
Der Trennfilm 51 uird in einer Ausführungsform der Erfindung
dann unmittelbar in den Spalt der Druckwalzen 13 und 14 eingeführt. Dabei uerden in dieser Ausführungsform die
Füllstränge auf die Kettstränge 16 aufgebracht, ueil die
Wärme und der Druck der Druckwalzen den Klebstoff an den Füllsträngen dazu bringt, an den Kettsträngen zu haften.
Nachdem die Bindung mit den Kettsträngen abgekühlt und damit Festigkeit gewonnen hat, wird der Trennfilm von den
miteinander verbundenen Füll- und Kettsträngen abgezogen.
Danach wird in dieser Ausführungsform der Trennfilm 51 nach dem Förderband 36 zurückgeführt; dabei läuft der
Trennfilm 51 über eine Reihe von Rollen, uie die in Fig.3
gezeigte Rolle 52.
In einer anderen Ausführungsform wird der Trennfilm 51,
anstatt zum Förderband 36 zurückzulaufen, mit einer zweiten
Trennbeschichtung auf der Seite versehen, die derjenigen, die die Kettstränge trägt, gegenüberliegt. Diese zweite
Beschichtung sorgt für ein höheres Maß an Abtrennfähig-
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keit als die Trennbeschichtung auf der Seite des Filmes,
der mit den Füllsträngen in Berührung steht, so daß der Film und die Füllstränge auf einer Rolle wie der Rolle
aufgewickelt und danach von der Rolle 49 wieder abgewickelt
werden kann, ohne daß dabei die Lage der Füllstränge gestört wird, weil die zweite Trennbeschichtung dafür sorgt,
daß die Oberfläche des Trennfilms sauber von den Füllsträngen abgehoben werden kann. Die Gruppe der Füllstränge
und der Trennfilm 51 werden dann von der Rolls 49 aus in den Spalt der Druckwalzen 13 und 14 eingeführt, und der
Trennfilm 51 wird später von den miteinander verbundenen Füll- und Kettsträngen aufgrund der Trannfähigkeit abgelöst,
die mittels der Trennbeschichtung auf der Seite des Trennfilmes vorhanden ist, die mit den Füllsträngen in Berührung
steht.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 werden weder Kettstränge
US noch ein Trennfilm 51 verwendet. Statt dessen wird ein schmaler Papierstreifen in die Maschine 21 eingeführt, um
die Kanten des Transportbandes 36 zu überdecken. Die Füllstränge FS haften an diesem Papierstreifen.
Der Papierstreifen wird durch die Trennscheibe 42 aufgeschnitten und zerteilt, so daß zwei Papierbänder 71
und 73, siehe Fig. 2, gebildet werden. Diese erstrecken sich an den äußeren Enden der die Füllstranggruppe 15 bildenden
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Füllstränge entlang, wenn diese aus der Röhrenform zu einer flachen Lage geöffnet werden. Klemm- oder Einspannvorrichtungen
eines Spannrahmens 75 treten dann mit den Papierbändern in Eingriff, um eine konstante Spannung auf die
Füllstränge auszuüben, wenn diese in den Spalt der Druckwalzen, siehe Fig. 2, eingeführt werden.
In Fig. 2 werden die Kettstränge 16 an der Oberseite der Druckwalze 13 in der durch den Blockpfeil 77 angedeuteten
Richtung zugeführt, während das Tuch 18 aus den Druckwalzen heraus und davon fort in der Richtung läuft, die
durch den Blockpfeil 79 angegeben ist.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 wird das Förderband
vorzugsweise von der Gruppe der Füllstränge 15 abgelöst, bevor die Füllstränge in den Spalt der Druckwalzen eingeführt
werden. Das mit einer Trennbeschichtung versehene Förderband 36 kann jedoch auch in dsn Spalt der Druckwalzen
mit der Gruppe der Füllstränge 15 eingeführt und dann von dem fertigen Fadengelege 18 an der Austrittseite
der Druckwalzen abgelöst werden.
In dem Beispiel nach Fig. 1 wird das Tuch 18 in seiner
Lage zwischen zwei Trennbändern 81 und 83 gehalten, bis die Bindung zwischen den Füll- und den Kettsträngan durch
Abkühlung genügend Festigkeit gewonnen hat. Die Trennbänder
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B1 und B3 werden über die Walzen 14 und 13 und über ein Paar Förderwalzen 85 und 87 gezogen.
Das Tuch 18 wird durch Verdunstungskühler 89 und 91 gekühlt. Außerdem können, falls erforderlich, Kühler 95 und 97 mit
aktiver Temperaturherabsetzung vorgesehen werden.
Auftragswalzen 99 und 101 bringen Silikon-Trennbeschichtungen
auf das untere Band 81 bzw. das obere Band 83 auf. Härteöfen 103 und 105 sind den Bändern 81 und 83 zugeordnet,
um die Trennbeschichtung auszuhärten, die von den Walzen und 101 aufgebracht worden ist.
Falls die Füllstrang-Tücher aus schweren, wenig verzwirnten Garnbündeln hergestellt werden wie etwa aus zwanzigfädigem
Glasfaser-Vorgarn, dringt der Klebstoff von den Füllsträngen
15 nicht ausreichend in das Band der Kettstränge 16 ein, um zu verhindern, daß die Fäden lose aus der den Füllsträngen
gegenüberliegenden Seite des Tuches heraushängen. Um die losen Stränge zu vermeiden, werden nach dem Beispiel der
Fig. 1 Klebstofflinien auf die Rückseite des Tuches 18, die von der Gruppe der Füllstränge 15 nicht berührt wird,
aufgedruckt. Diese Klebstofflinien werden auf das Tuch mit
Abständen von etwa 5 cm bis unmittelbar aneinandergrenzend und berührend aufgedruckt. Der Klebstoff dringt weit genug
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in das Bündel der Kettstränge ein, um ein Heraushängen uon
Kettsträngen auszuschließen.
In der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsform enthält
ein Trog 107 Klebstoff, und eine Walze 109 druckt Klebstofflinien auf das Trennband 81 auf. Diese Klebstofflinien
uerden dann vom Trennband 81 auf die Bodenseite der Kettstränge
16 übertragen, wenn die Oberfläche des Trennbandes im Spalt der Druckwalzen 13 und 14 in Berührung mit den
Kettsträngen gepreßt wird. Die Klebstofflinien auf dem Tuch
sind die in Fig. 7 gezeigten Linien 107.
In einer weiteren Ausführungsform uerden die Klebstofflinien
unmittelbar auf die Bodenseite der Kettstränge aufgedruckt, anstatt von einem Trennband übertragen zu uerden.
In manchen Fällen sorgt dieser direkte Aufdruck der Klebstofflinien für ein besseres Eindringen des Klebstoffes in
die Kettstrangbündel.
Die Trennbänder 81 und 83, die Gruppe der Füllstränge 15, die Klebstofflinien 107 und alle Kettstränge 16 laufen
weiter durch die Kühler 89 und 91 mit der gleichen Geschwindigkeit und in Berührung miteinander bis ausreichend
abgekühlt ist, um die Ablösung der Trennbänder 81 und 83 zu ermöglichen, ohne daß dadurch die Füllstränge oder
die Klebstofflinien beschädigt uerden, die auf die Kettstränge aufgebracht worden sind.
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Nach der Trennung der Bänder 81 und 83 von dem Tuch 18
uird dieses auf eine Rolle aufgewickelt.
Ein typisches, leinenartiges Gelege einer Füllstranggruppe 15 gemäß Fig. 1 weist ein bis vier Kettstränge je 2,5 cm
und 1/2 bis sechzehn Füllstränge je 2,5 cm auf. In einer besonderen Ausführungsform bestehen die Kettstränge aus
fünfundsiebzig l/O Glasfasern, während die Füllstränge aus
siebzig Denier Nylon bestehen.
Der Klebstoff kann auf die Kettstränge des Tuches 15 aufgebracht werden, aber für die meisten Zwecke enthalten dia
Füllstränge 95 % oder mehr des Klebstoffes in dem Tuch.
Ein für die Füllstränge zu benutzender, typischer Klebstoff ist ein thermoplastischer Polyester-Klebstoff in
einer Lösemittel-Lösung in den Behältern. Ein Ofen an der Maschine 21 erwärmt den Klebstoff, so daß das Lösemittel
aus dem Tuch entweicht.
Aus den Kettstärken-Gelegetuchen, die nach den vorstehend
beschriebenen Verfahren hergestellt worden sind, können auch mehrlagige Gewebe hergestellt werden. Solche mehrlagigen
Tuche können einachsig, zweiachsig oder mehrachsig sein.
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Zur Herstellung eines mehrlagigen Tuches uerden zuei kettstarke
oder einachsige Bahnen, die vorher auf der Maschine 21, Fig. 3, hergestellt uorden sind, in den Spalt der Maschine
11, Fig. 1, zuischen den Trennbändern 81 und 83 eingeführt, uobei die Füllstränge der zuei einachsigen
Bahnen auf der Außenseite liegen. Gleichzeitig uird eine Gruppe von Füllsträngen, die mit Klebstoff bedeckt sind,
in den Spalt zuischen den zuei Tuchen eingespeist. Das mehrlagige Tuch uird dann unter ausreichende Uarme und
Druck gebracht, so daß danach alle Lagen aneinander haften.
In einer ueiteren Ausführungsform ueisen die zuei einachsigen
Bahnen Füllstränge auf einer Seite auf, uährend eine oder beide Bahnen mit Klebstofflinien auf der anderen Seite
versehen ist, bzu. sind. In diesem Fall brauchen nicht noch zusätzliche Füllstränge zuischen die zuei Bahnen eingeführt
zu uerden, da die aufgedruckten Klebstofflinien dafür
sorgen, daß die zuei Bahnen aneinander haften.
In einem ueiteren Beispiel uird eine der Bahnen uinklig geschnitten
und in den Spalt eingeführt, uobei die Füllstränge von dem einen Trennband abgekehrt liegen, uährend ein
ueiteres Tuchstück in die Druckualzen eingeführt uird,
derart, daß die Füllstränge des zusätzlichen Stückes gegen das erste Tuch gekehrt liegen. Jedes uinklig geschnittene
Stück stößt gegen das vorhergehende Stück, so daß ein
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zweiachsiges Tuch hergestellt wird.
Mehrachsige Tuche werden dadurch hergestellt, daß weitere
Stücke, die unter anderen Winkeln geschnitten sind, auf eine oder beide Seiten des einachsigen Tuches aufgelegt uerden,
wobei die Tuchstücke in den Spalt der Druckwalzen 13 und
14 eingeführt werden.
Die Erfindung schafft l/erfahren und Einrichtungen, um
Fadengelege-Tücher in wirtschaftlichen Breiten mit Kettstrangmaterialien
herzustellen, die schwierig zu handhaben sind. Die Erfindung ermöglicht, daS die Abstände, Ausrichtung
und Spannung aller Stränge im Tuch genau in der vorgesehenen Ueise aufrecht erhalten werden, wobei nur ein
Minimum an Fremdmaterialien in das Produkt eingeführt wird.
Da der Klebstoff auf die Füllstränge zunächst aufgetragen
und dann durch Druck und/oder Uärme erweicht wird, um an
den Kettsträngen 16 in der in Fig. 1 gezeigten Maschine zu haften, trägt die Art, in der der Klebstoff verflüssigt und
zum Eindringen zwischen die Kettstränge 16 gebracht wird, dazu bei, die Abstände aufrechtzuerhalten, die durch die
Führung 17 hergestellt worden sind. Das Eindrücken des Klebstoffes zwischen die Kettstränge hilft auf diese Ueise,den
hergestellten Abstand einzuhalten. Das Eindrücken des Kleb-
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stoffes in und zwischen die Kettstränge 16 hilft auch,
ein Rollen und Verdrehen der Kettstränge zu vermeiden, besonders im Hinblick darauf, daß der erwärmte Klebstoff
zähflüssig uird und nicht einen richtig flüssigen Zustand
erreicht.
Durch Verwendung sehr weniger und weit auseinanderliegender Kettstränge oder überhaupt keiner Kettstränge in dem
Verfahren, mit dem eine Gruppe von Füllsträngen für die Aufbringung vorbereitet uird, werden saubere Kanten erzeugt.
Uenn die Gruppe der Füllstränge aufgeschnitten und aus der röhrenförmigen Ausbildung zu einer flachen Lage geöffnet
wird, geschieht das, ohne daß über Kettstränge hin- und hergeschnitten werden muß. Damit wird auch das Entstehen
von Abfällen vermieden, ein besonders wichtiger Gesichtspunkt bei teureren Materialien wie z. B. Graphitoder
Kohlenstoff-Fäden.
Bei vielen Materialien, besonders bei einheitlich gerichteten Materialien, wie Bündeln von Glasfasern oder Graphitbändern,
ist es erwünscht, die Einführung von Fremdmaterialien auf ein Minimum zu beschränken, da irgendein Fremdstoff die
gewünschten physikalischen Eigenschaften beeinträchtigen kann. Nach der Erfindung wird die Klebstoffmenga äußerst
gering gehalten und außerdem auf verhältnismäßig schmale Linien beschränkt, die quer zur Richtung der Kettstränge
laufen. Damit ergibt sich der Vorzug, daß die Menge und
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dia Wirkung von Fremdstoffen in solchen einheitlich gerichteten
Tuchen äuGerst beschränkt gehalten werden.
Ansprüche
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Claims (16)
1. Verfahren zum Herstellen eines Fadengelegetuches aus
Kett- und Schuß- oder Füllsträngen, die durch Klebstoff miteinander verbunden uerden, unter Verwendung eines
Druckualzenpaares, in dessen Spalt die Kett- und Füllstränge zusammenlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Füllstränge als vorgeformte, ebene Anordnung von feste Ausrichtung, Abstand und Spannung aufweisenden,
mit Klebstoff bedeckten und/oder imprägnierten Füllsträngen in den Spalt eingespeist und durch den Ualzendruck
mit den Kettsträngen verbunden uerden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kettstränge im wesentlichen rechtuinklig zur Spaltachse und die Füllstränge uinklig dazu in den Spalt
eingespeist uerden.
3. Verfahren n?ch Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kettstränge auf der von den Füllsträngen abgekehrten Seite mit linienförmigem Klebstoff-Aufdruck
versehen uerden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der linienförmige Klebstoffaufdruck gleichzeitig mit der
Verbindung der Kettstränge mit den Füllsträngen erfolgt.
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ORIGINAL INSPECTED
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4 unter V/eruendung von
mitlaufenden Trennfolien, dadurch gekennzeichnet, daß der linienförmige Klebstoff-Aufdruck mittels der mitlaufenden
Trennfolie übertragen uird, uobei nach Austritt aus dem Druckuialzenspalt gekühlt und die Trennfolie
nach der Kühlung abgelöst uird.
6. Verfahren zur Herstellung von Fadengelege-Tuchen, dadurch gekennzeichnet, daß zuei nach Anspruch 3 bis 5
hergestellte Tuche in den Spalt einer Druckwalze derart eingeführt uerden, daß die mit den Linienaufdrucken
versehenen Seiten einander zugekehrt sind und unter dem Walzendruck aneinander haften.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daö eine vorbereitete, ebene
Gruppe von mit Klebstoff bedeckten Füllsträngen dadurch hergestellt uird, daß mit Klebstoff bedeckte Füllstränge
auf einer in Längsrichtung sich beuegenden Bahn aufgeuickelt uerden, die zu einer Röhrenform geformt und im
Uicklungsbereich über einen der Röhrenform entsprechenden Stützkörper gezogen uird, und daß anschließend die
Füllstränge entlang und zuischen benachbarten Kanten der die Röhrenform bildenden Bahn aufgeschnitten und
dabei die Bahn und die Füllstränge von dem Stützkörper
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fortbeuegt uerden, uorauf die Bahn nach dem Aufschneiden
zu einer ebenen Form geöffnet wird und dabei die Füllstränge in fester Lage mit Bezug auf die Bahn gehalten
uerden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bahn mit einer Trennbeschichtung vor dem Aufwickeln
der Füllstränge versehen und anschließend die ebene Bahn mit der ebenen Gruppe von Klebstoff bedeckten
Füllsträngen in den Spalt der Druckwalzen eingeführt und danach die Bahn von dem Tuch abgetrennt uird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
vor dem Aufwickeln der Füllstränge um die röhrenartig geformte Bahn die Kanten der Bahn mit einem schmalen
Papierstreifen überlappt werden, daß die Füllstränge
während des Aufwickeins auf die in Längsrichtung sich bewegende Bahn und den mitbeuegten Papierstreifen an
diesem haften und der Papierstreifen mit den Füllsträngen
in Längsrichtung des Streifens aufgeschnitten wird, so daß das Papier zwei Papierbänder bildet, die
mit den Schnittenden der Füllstränge an den Kanten der
ebenen Füllstranggruppe verbunden sind und sich in Längsrichtung der Gruppe erstrecken und die Enden in fester
Lage halten.
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10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllstränge dadurch gespannt werden, daß die Papierbänder
mit Spannklemmen in einem Spannrahmen erfaßt und die gespannten Füllstränge in den Spalt der Druckwalzen
eingespeist werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bahn auf beiden Seiten mit einer Trennbeschichtung versehen wird, wobei die Seite der
Bahn, die von der mit den Füllsträngen in Berührung tretenden Seite abgekehrt liegt, mit einer Trennbeschichtung
stärkerer Trennfähigkeit versehen wird, und daß die Bahn mit den darauf haftenden Füllsträngen nach
der Öffnung der Bahn aus der Röhrenform in eine Ebene auf eine Walze aufgewickelt wird und von der Ualze
für die weitere Verarbeitung abgewickelt und in den Druckwalzenspalt eingespeist wird.
12. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Gruppe von im seitlichen Abstand liegenden Kettsträngen auf die in Längsrichtung sich bewegende Bahn
vor dem Aufwickeln der Füllstränge aufgebracht und die Füllstränge mit den im seitlichen Abstand liegenden
Kettsträngen zur Bildung eines offenen, leinenartigen Tuches (scrim fabric) auf der in Längsrichtung sich
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bewegenden Bahn verhaftet werden, daß nach Öffnung der Bahn aus der Röhren- in die eben8 Form das offene,
leinenartige Tuch von der Bahn abgetrennt und in den Spalt der Druckwalzen eingeführt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 7, wobei für die Klebstoffbedeckung der Füllstränge ein Klebstoff verwendet wird,
der unter der Wirkung von Uärme und/oder Druck erweicht
und viskos fließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Kettstränge nach Einführung in den Spalt dadurch
aufrechterhalten wird, daß der viskose Fluß des Klebstoffes in die Kettstränge während des Durchganges
durch den Spalt eingedrückt wird.
14. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit zwei einen Spalt bildenden
Druckwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt von zwei endlosen, um die Druckwalzen herumgelegten
Trennbändern begrenzt ist, die jeweils mit einer Auftragsvorrichtung für eine Trennmittelbeschichtung
versehen sind, wobei zwischen den den Spalt bildenden Walzen und einen entsprechenden Spalt begrenzenden
Antriebswalzen der Trennbänder Kühlvorrichtungen angeordnet sind.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
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30U361
daß wenigstens eine der Druckwalzen mit einer Heizvorrichtung versehen ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 14 oder 15, gekennzeichnet
durch eine Auftragswalze zur Aufbringung von Klebstofflinien
auf einem der Trennbänder für die Übertragung auf das den Spalt zwischen den Druckwalzen passierende
Fadengelege.
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Applications Claiming Priority (1)
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