DE1114770B - Verfahren und Vorrichtung zum Ornamentieren von Bahnen flachen, stauchfaehigen Werkstoffs - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Ornamentieren von Bahnen flachen, stauchfaehigen WerkstoffsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Ornamentieren von Bahnen
flächiger, stauchfähiger Werkstoffe durch Längsstauchen, die nicht die Fähigkeit zur vollständigen
elastischen Rückbildung nach Aufhören des Stauchdruckes besitzen. Werkstoffe, die diese Eigenschaften
aufweisen, sind beispielsweise gewebte oder gewirkte Textilstoffe, Papier, Leder, Pergament, regenerierte
Cellulose, gewisse Metall- und Kunstharzfolien sowie imprägnierte Textilien, wie z. B. Einbandleinwand,
Lederimitationen u. dgl. Unter der in der Beschreibung und in den Ansprüchen gebrauchten Bezeichnung
»Ornamentieren« wird verstanden: Verändern der Oberfläche von Teilen der Bahn durch Bildung
von Kräuseln, Wellen, Falten und Rippen oder ähnliche Formänderungen, die von völlig flachen, in der
Ebene der Bahn verbliebenen Teilen begrenzt sind.
Mit der Erfindung soll eine solche Musterung erreicht werden, ohne daß von z. B. bei Textilstoffen
üblichen speziellen Webarten oder von chemischen Behandlungsweisen Gebrauch gemacht wird.
Das Verfahren nach der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß von der in voller Breite gleichmäßig
in Längsrichtung vorwärts geschobenen Bahn mindestens ein der Breite nach begrenzter Teil zwischen
den Oberflächen dieses Teils beiderseits unter Druck anliegenden, ihn am Ausweichen aus der Vorschubebene
hindernden Flächen begrenzter Länge gestaucht wird, während auf jeweils zuvor gestauchte
Werktsoffteile ein senkrecht auf seine Oberfläche wirkender Druck ausgeübt wird. Dabei wird mindestens
einer an die zu stauchende Zone angrenzenden Zone der Bahn Bewegungsfreiheit gelassen, um Falten,
Kräusel od. dgl. zu bilden.
Zum Stauchen bedient sich die Erfindung an sich bekannter Verfahren, bei denen während des Stauchens
und unmittelbar danach ein senkrecht auf die Oberfläche der Bahn wirkender Druck ausgeübt wird.
Diese Druckanwendung ist notwendig, damit einerseits die zu stauchenden Bahnteile unter den auf sie
dazu zur Wirkung gebrachten Vorschubkräften nicht aus der Vorschubebene ausweichen, anderseits damit
bereits gestauchte Teile das notwendige Widerlager für weitere zu stauchende Teile bilden können.
Bei einem dieser bekannten Verfahren wird die zu
stauchende Bahn in voller Breite gegen eine Oberfläche eines biegsamen, elastisch verformbaren Körpers
gepreßt, während diese Oberfläche sich verkürzt. Dabei wird der angedrückte Teil der Bahn von der
sich verkürzenden Oberfläche des elastisch verformbaren Körpers mitgenommen und in Richtung der
Verkürzung um deren Ausmaß zusammengeschoben, Verfahren und Vorrichtung
zum Ornamentieren von Bahnen flachen, stauchfähigen Werkstoffs
Anmelder: Bleachers' Association Limited,
Parsonage, Manchester,
und Bradford Dyers' Association Limited, Bradford, Yorkshire (Großbritannien)
Vertreter: Dr.-Ing. G. Eichenberg, Patentanwalt, 1S Düsseldorf, Cecilienallee 76
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 20. Juni 1952 (Nr. 15 658/52, 15 659/52),
2. Juli 1952 (Nr. 16 614/52), 13. März 1953 (Nr. 6921/53) und 12. Mai 1953 (Nr. 13 270/53)
John Gwynant Evans,
Menston-in-Wharfedale, Yorkshire,
George Landells, Meanwood, Leeds, Yorkshire,
William Joseph Moorhouse,
Nabwood, Shipley, Yorkshire,
John Richard Wade Perfect,
Manningham, Bradford, Yorkshire,
Charles Schwabe Parker,
Bradshaw, Bolton, Lancashire,
und Alexander Melville, Southport, Lancashire
(Großbritannien), sind als Erfinder genannt worden
d. h. gestaucht. Das gestauchte Material wird dann von der Oberfläche des verformbaren Körpers an
einer Stelle abgehoben, wo diese noch verkürzt ist. In kontinuierlich arbeitenden Maschinen zum Stauchen
beliebig langer Bahnen besteht im allgemeinen der elastisch verformbare Körper aus einem umlaufenden
endlosen Riemen oder aus einer Walze aus Gummi od. dgl., während der notwendige Druck von einer
starren Walze oder einem Schuh ausgeübt wird.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Längsstauchen unter Druck wird die Bahn — beispielsweise
mit Hilfe von zwei Treibwalzen — in einen
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flachen Kanal eingeschoben, den sie mit geringerer Anzeichen, die auf die Anwendung von Druck auf
Geschwindigkeit verläßt, z. B. über ein zweites Treib- die Bahnoberflächen in den ornamentierten Zonen
walzenpaar, das mit geringerer Umfangsgeschwindig- hinweisen. Außerhalb der gestauchten Bereiche zeigt
keit umläuft als das erste; die Bahn gleitet dabei an sie unregelmäßig ausgebildete Kräusel oder Falten,
den unter Druck an sie anliegenden Wänden des 5 so daß sie sich auch von denjenigen Ornamentierun-
Kanals entlang, die sie im ganzen am Ausweichen aus gen deutlich unterscheidet, die durch Behandlung
der Vorschubebene verhindern, zugleich bereits zu- nicht zuvor gestauchter Werkstoffe in einer Presse
sammengeschobene Teile zunehmend zurückhalten, oder zwischen mit Ausnehmungen versehenen WaI-
so daß nachfolgende Teile gegen sie gestaucht werden. zen erzielt werden. Auch die durch das Verfahren
Bei allen bekannten, ein Stauchen unter Druck be- ίο nach der Erfindung erzeugte Kräuselung an sich ist
wirkenden Vorrichtungen wird darauf geachtet, daß verschieden von der durch Prägen erhaltenen Rippe-
die ganze zu behandelnde Bahn gleichem Druck aus- lung, da sie, insbesondere bei Textilstoffen, keine
gesetzt wird, damit sich eine über ihre volle Ausdeh- Druckzeichen und keine zerquetschten Fasern zeigt,
nung gleichmäßige Stauchung ergibt. wie es bei diesen Rippelungen der Fall ist. Auch nach
Gemäß der Erfindung werden zum Ornamentieren 15 der Erfindung hergstellte gerippte Textilstoffe untereiner
Bahn flachen, stauchfähigen Werkstoffs, insbe- scheiden sich deutlich von denjenigen Stoffen, bei
sondere einer Textilbahn, durch Längsstauchen von denen flache Stellen zwischen erhabenen durch Zu-Teilen
der Bahn diese bekannten Stauchverfahren in sammenquetschen mittels einer Walze erzeugt sind,
der Weise angewendet, daß die in voller Breite gleich- weil bei der Behandlung nach der Erfindung der
mäßig in Längsrichtung vorgeschobene Bahn nur im 20 Werkstoff in den geschrumpften Zonen durch Druck-Bereich
eines oder mehrerer der Breite nach begrenz- einwirkung in zwei Richtungen und nicht nur durch
ter Teile zwischen an den Oberflächen dieses Teils einen senkrecht auf die Oberfläche des Werkstoffs
beiderseits unter Druck anliegenden, ihn am Auswei- wirkenden Druck örtlich verdichtet wird,
chen aus der Vorschubebene hindernden Flächen be- Obwohl auch nicht kontinuierlich arbeitende und grenzter Länge gestaucht wird, während auf jeweils 25 stückweise behandelnde Vorrichtungen zum Längszuvor gestauchte Teile ein senkrecht auf ihre Ober- stauchen verwendet werden können, wird es vorgeteile wirkender Druck ausgeübt wird. zogen, die Werkstoffbahn durch eine kontinuierlich
chen aus der Vorschubebene hindernden Flächen be- Obwohl auch nicht kontinuierlich arbeitende und grenzter Länge gestaucht wird, während auf jeweils 25 stückweise behandelnde Vorrichtungen zum Längszuvor gestauchte Teile ein senkrecht auf ihre Ober- stauchen verwendet werden können, wird es vorgeteile wirkender Druck ausgeübt wird. zogen, die Werkstoffbahn durch eine kontinuierlich
In den so gestauchten Bereichen wird die Bahn arbeitende Stauchvorrichtung zu leiten, die dazu
unter Aufrechterhaltung völlig flacher und glatter dient, in Längsrichtung (d. h. Durchaufrichtung) sich
Oberflächen in Längsrichtung verkürzt, während in 30 erstreckende Zonen zu stauchen,
den benachbarten Bereichen, in denen kein Druck auf Bekannte Stauchvorrichtungen können in verschie-
die Bahnoberflächen ausgeübt wird und die daher dener Weise abgeändert werden, um für die Durch-
nicht gestaucht werden, der Werkstoff veranlaßt wird, führung des erfindungsgemäßen Ornamentierungsver-
aus der Ebene der Bahn ausspringende Kräusel, FaI- rens verwendbar zu werden. An Vorrichtungen mit
ten, Rippen od. dgl. zu bilden. 35 einem umlaufenden, elastisch verformbaren Körper,
Zur Erzielung solcher Mustereffekte sind andere z. B. einem endlosen Band oder einer Walze aus
bekannte Verfahren zum Stauchen von Textilien nicht Gummi od. dgl., und einer die Bahn gegen einen sich
geeignet. Bei denjenigen Verfahren, bei denen eine dabei verkürzenden Teil seiner Oberfläche andrücken-Textilbahn
auf eine in deren Längsrichtung durch Zug den starren Andrückvorrichtung, z.B. einer Walze
verlängerte dehnbare Unterlage aufgeklebt wird und 40 oder einem Schuh, können entweder in der Oberbeim
nachfolgenden Entspannen der Unterlage sich fläche des nachgiebigen Körpers oder in derjenigen
verkürzt oder bei denen eine auf eine nicht dehnbare der Andrückvorrichtung oder in beiden Oberflächen
Unterlage aufgeklebte Bahn vor dem Trocknen des Unterbrechungen vorgesehen sein, die mit den anBindemittels
in Längsrichtung auf der Unterlage zu- deren Oberflächenteilen ein Muster von teils erhabesammengeschoben
wird, fehlt der während des Stauch- 45 nen, teils vertieften oder ausgeschnittenen Flächen
Vorganges senkrecht zur Bahnebene ausgeübte Druck, bilden. Anderseits können bekannte, mehrteilige endder
unbedingt erforderlich ist, um das Ausweichen des lose Bänder oder Walzen verwendet werden, die aus
Bahnwerkstoffes aus der Bahnebene in den gestauchten einem Tragkörper und einem auswechselbar damit
Bereichen zu verhindern. Das den Gegenstand der Er- verbundenen Teil mit einer dem gewünschten Muster
findung bildende Verfahren ist auch nicht zu vergleichen 50 entsprechenden Oberflächenausbildung bestehen. Eine
mit der Methode, ein Gewebe in voller Breite in Längs- sehr bequeme Art, eine bekannte Stauchvorrichtung
richtung unter Bildung von Kräuseln oder Falten zu- mit einer starren Druckwalze und einem endlosen,
sammenzuschieben und diese Kräusel in bestimmten nachgiebigen Band für die Zwecke der Erfindung abBereichen
flaohzudrücken, d. h. gewissermaßen flach- zuändern, besteht im Ersetzen der Walze durch einen
zubügeln. Bei diesem Verfahren werden nämlich nicht 55 kleineren Zylinder oder Kern, der axial nebenein-Teile
der Bahn gestaucht, d. h. unter Aufrechterhai- anderliegende Ringe trägt, die auf Zwischenräumen
tung ihrer flachen und glatten Oberflächen in Längs- abwechselnde ringförmige Druckflächen bilden. Es ist
richtung zusammengeschoben, sondern es wird die auch möglich, sowohl das endlose Band als auch die
gesamte Bahn unter Bildung von aus der Ursprung- Druckwalze mit Rillen zu versehen, die sich entweder
liehen Ebene der Bahn ausspringenden Wellen oder 60 decken oder gegeneinander versetzt sind; in beiden
Kräuseln zusammengeschoben, worauf zur Bildung Fällen ergeben sich voneinander verschiedene ornaeines
Musters Teile der gekräuselten Bahn flachge- mentale Effekte.
drückt werden. Am fertigen Erzeugnis sind daher Dieselbe bekannte Stauchvorrichtung kann auch in
auch in den flächig erscheinenden Bereichen die der Weise abgeändert werden, daß eine mit das
Kräusel, Falten u. dgl. noch vorhanden und mehr 65 Muster bildenden Ausnehmungen versehene Scha-
oder minder deutlich zu erkennen. blone zwischen die zu behandelnde Bahn und ent-
Bei den nach der Erfindung erzeugten Ornamenten weder die Druckwalze oder das endlose Band gelegt
fehlen nicht nur solche, sondern überhaupt jegliche wird, so daß die auf den geschlossenen Teilen der
Schablonenoberfläche aufliegenden Teile der Bahn gestaucht werden, während die den Aussparungen in
der Schablone gegenüberliegenden Teile der Bahn ungeschrumpft bleiben. Eine zwischen die Druckwalze
und die Bahn gelegte Schablone hat praktisch die gleiche Wirkung wie das Anbringen von Rillen oder
Ausnehmungen in der Druckwalzenoberfläche selbst, während eine zwischen das Band und die Bahn gelegte
Schablone im wesentlichen die Wirkung eines Bandes mit unterbrochener Oberfläche hat. Schablonen
können jedoch auch zusammen mit einem profilierten endlosen Band oder mit profilierten Walzen
verwendet werden, um zusätzliche ornamentale Effekte zu erzielen.
Außerdem können solche Stauchvorrichtungen, bei denen die Bahn während des Durchganges zwischen
feststehenden, ihr beiderseits mit Druck anliegenden Wänden in Längsrichtung zusammengeschoben wird,
beispielsweise dadurch für die zonenweise Stauchung verwendbar gemacht werden, daß in einer oder in
beiden Treibwalzen und in einer oder beiden Wänden des Durchlaüfkanals eine oder mehrere Längsrinnen
vorgesehen werden, so daß eine oder mehrere Zonen der Bahn in der üblichen Weise gestaucht werden,
während im Bereich der Rinnen oder Vertiefungen den Kanal passierende Teile ungeschrumpft bleiben.
Ein anderes bekanntes Verfahren zum Längsstauchen von flächigen Werkstoffen besteht darin,
diese zwischen zwei Walzen durchzubefördern, von denen die eine eine starre, die andere eine elastisch
verformbare Oberfläche hat und mit einer kleineren Umfangsgeschwindigkeit umläuft als die starre Walze.
Wenn eine oder beide dieser Walzen eine unterbrochene Oberfläche aufweisen, so wird die zwischen
ihnen durchgehende Bahn zonenweise gestaucht.
Eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren an gewissen Werkstoffen, z. B. Textilstoffen, die in Wasser
leicht quellen, erzeugte Ornamentierung kann teilweise oder ganz wieder verschwinden, wenn der Werkstoff
gewaschen oder sonstwie benetzt wird, sofern nicht Maßnahmen getroffen werden, durch die die
zonenweise Stauchung fixiert oder haltbar gemacht wird. Eine Ausnahme bilden thermoplastische Textilstoffe,
beispielsweise solche aus Polyamiden oder Polyestern, wie Polyäthylen, Terephtalat, die, wenn
sie unter Erwärmung verformt werden, diese Verformung beibehalten, solange sie nicht auf eine höhere
Temperatur erhitzt werden. Bei ihnen wird die Druckstauchung gewöhnlich unter gleichzeitiger Erwärmung
durchgeführt. Die Stoffe werden also während des Stauchens erhitzt.
Um andere Textilstoffe vor dem Verlust der Ornamentierung beim Waschen zu bewahren, können diese
auf verschiedene Weise behandelt werden. So können sie mit Kunstharzen oder anderen aushärtbaren
Fixiermitteln vorbehandelt werden, um die zonenweise Schrumpfung zu fixieren. Dabei kann das Aushärten
durch Erwärmen bei oder nach dem Stauchen oder durch einen nach dem Stauchen zugegebenen
chemischen Stoff oder durch sonstige chemische Behandlung bewirkt werden.
Als Beispiel kann ein Baumwollgewebe mit einem in Wärme aushärtbaren Kunstharz in wässeriger
Lösung imprägniert und anschließend auf einen geeigneten Feuchtigkeitsgehalt von beispielsweise 10%
getrocknet und abgekühlt werden. Hierauf wird es durch zonenweises Druckstauchen ornamentiert und
schließlich zum Fixieren der Stauchung auf eine dem verwendeten Kunstharz angepaßte Temperatur erhitzt,
wonach die Ornamentierung haltbar ist. Vorzugsweise wird eine der Walzen oder ein anderer Bauteil
der Stauchvorrichtung auf eine Temperatur gebracht, die genügt, um das Kunstharz auszuhärten.
Erforderlichenfalls können auch Stoffe mit thermopalstischen Eigenschaften der erwähnten Kunstharzbehandlung
und erforderlichenfalls anschließender Wärmebehandlung ausgesetzt werden.
ίο Bei Textilstoffen, die ganz oder teilwseise aus Celluloseacetat-Kunstseide
bestehen, kann die Ornamentierung durch die Verwendung wärmeaushärtbarer Kunstharze dauerhaft gemacht werden, wie bei Baumwolle;
wenn aber das Material ganz aus Celluloseacetat besteht oder einen hohen Anteil davon enthält,
kann es mit einer wässerigen Lösung von Stoffen behandelt werden, die von den Celluloseacetatgarnen
selektiv aufgenommen werden und diese zum Quellen bringen oder erweichen. Infolge der Herabsetzung des
Erweichungspunktes des Celluloseacetats kann dieses leichter ornamentiert werden. Zur Durchführung
dieses Verfahrens wird der Stoff zuerst mit einer Lösung des Quell- oder Erweichungsmittels von geeigneter
Konzentration und der Überschuß mit HiKe einer Preßvorrichtung ausgepreßt. Der Stoff wird dann
getrocknet und anschließend bei geeigneter Temperatur dem erfindungsgemäßen Ornamentierungsprozeß
unterworfen. Hernach wird er gewaschen, um das vorher zugegebene Quell- oder Erweichungsmitte]
herauszulösen. Wenn die Bedingungen richtig gewählt sind, fühlt sich die Acetat-Kunstseide nach der Behandlung
und Ornamentierung ebenso an wie vorher. Unter Bezugnahme auf die Zeichnung sei die Erfindung
im folgenden an Beispielen erläutert. In der Zeichnung ist
Abb. 1 eine Seitenansicht, teilweies im Schnitt, eines Teils einer durch Druck wirkenden Stauchvorrichtung
mit einem walzenartigen Druckorgan, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
verwendet werden kann;
Abb. 2 ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, nach Linie H-II in Abb. 1;
Abb. 3 ist schematisch ein Schnitt einer Ausführungsvariante zu der Stauchvorrichtung nach Abb. 1;
Abb. 4 zeigt in Vorderansicht eine andere Ausführungsform einer kontinuierlich arbeitenden, durch
Druck wirkenden Stauchmaschine, die von der Seite her beschickt werden kann und dazu dient, Randpartien
von Stoffen zu ornamentieren;
Abb. 5 zeigt einen Teil einer Walze in Vorderansicht, auf der eine das Druckorgan bildende Schale
montiert ist, wie sie in den Maschinen gemäß den vorangehenden Abbildungen verwendet wird;
Abb. 6 zeigt einen Schnitt durch die in Abb. 5 auf der Walze dargestellte Schale nach Linie VT-VT in
Abb. 5;
Abb. 7 ist ein Teillängsschnitt, der verschiedene Profile von Rillen veranschaulicht, die im walzenförmigen
Druckorgan vorgesehen sein können;
Abb. 8 zeigt in einem Teilschnitt Profile anderer Vertiefungen, mit denen die Druckwalze versehen sein
kann;
Abb. 9 ist eine Teilansicht eines Schalenteils, der dem in Abb. 8 im Schnitt gezeigten entspricht;
Abb. 10 zeigt sohematisch eine Einrichtung zum Ornamentieren von Stoffen mit thermoplastischen
Eigenschaften (in vollen Linien) und (in strichpunktierten Linien) einen Teil einer Vorrichtung zum
Ornamentieren von Stoffen, die vorgängige Kunst- Druckwalze 14 kann aus einer einteiligen Walze, aber
harzimprägnierung, Trocken- und Wärmebehandlung auch aus einem zylindrischen Kern und darauf un-
erfordern; drehbar, aber lösbar befestigter Hülse oder Schale be-
Abb. 11 zeigt schematisch die Apparatur für einen stehen. Eine derartige Hülse oder Schale ist in den
vollständigen Ornamentierungs-undFixierungsprozeß; 5 Abb. 5 und 6 dargestellt, wobei auch eine Keilnut 16
Abb. 12 zeigt ein Stoffstück, welches mit verschie- zu ersehen ist. Die Druckwalze kann auch aus einem
denen Kräuseln und Falten ornamentiert worden ist; zylindrischen Kern und einer Mehrzahl von schmalen
Abb. 13 zeigt ein mit Kräuseln ornamentiertes Ringen aufgebaut sein, die zwei oder mehrere ver-Stoffstück,
bei dem in den gestauchten Partien durch schiedene Außendurchmesser haben und so aufge-Anwendung
eines Decktuches ein feiner Oberflächen- io schoben sind, daß jeweils Ringe verschiedenen Durcheffekt
erzielt worden ist; messers nebeneinanderliegen. Eine solche Walze
Abb. 14 zeigt ein Stoffstück mit nach dem erfin- kann schnell aus einem Vorrat von Ringen verschie-
dungsgemäßen Verfahren erzeugten Kräuselstreifen dener Breite und veschiedener Durchmesser zusam-
verschiedener Breite; mengestellt werden, wodurch die Lagerhaltung einer
Abb. 15 zeigt einen Stoff, auf dem nebeneinander 15 größeren Anzahl von verschiedenartigen kompletten
Kräusel und rippenartige Ornamente erzeugt worden Druckwalzen entbehrlich wird,
sind; Die Unterbrechungen in der Oberfläche der An-
Abb. 16 ist eine der Abb. 2 entsprechende Ansicht druckvorrichtung bestimmen das erzeugte Muster,
eines Teils einer durch Druck wirkenden Stauch- Wenn beispielsweise ein aus längs der Werkstoffbahn
maschine, in der der aus einem Gummiband be- 20 laufenden parallelen Streifen bestehendes Muster verstehende,
elastisch verformbare Körper mit Rillen langt wird, so ist die Oberfläche der Andrückvorrich-
oder Vertiefungen versehen ist, um eine unterbrochene tung von durchlaufenden Rinnen unterbrochen, deren
Berührungsfläche mit der Wirkstoffbahn zu erreichen; Breite der Breite der Ornamentstreifen entspricht.
Abb. 17 ist eine perspektivische Ansicht eine Teils Sollen z. B. Faltenstreifen von 2,5 cm Breite erzeugt
eines anderen Gummibandes mit unterbrochener Be- 25 werden, zwischen denen flache, glatte Streifen von
rührungsfläche; 0>6 cm Breite liegen, dann wird die Arbeitsoberfläche
Abb. 17 a zeigt die durch Verwendung des in des Druckorgans rinnenförmige Vertiefungen von
Abb. 17 dargestellten Bandes auf einem Stoffstück er- 2,5 cm Breite und dazwischenliegende flache, erhöhte
zeugte Ornamentierung; Flächenteile oder Bänder von 0,6 cm Breite auf-
Abb. 18 und 18 a zeigen eine perspektivische An- 30 weisen. Dabei sind die Rinnen so tief auszuführen,
sieht eines weiteren Gummibandes mit unterbreche- daß den in ihrem Bereich durchlaufenden Teilen der
ner Berührungsfläche und die durch Verwendung Werkstoffbahn die erforderliche Bewegungsfreiheit
dieses Gummibandes erzeugte Ornamentierung auf m und beiderseits der Bahnebene verbleibt. Die Tiefe
einem Stoffstück; der Rinnen hängt von den Eigenschaften des Werk-
Abb. 19 zeigt' einen Teil eines weiteren Gummi- 35 stoffs und von dem zu erzeugenden Muster ab. Sie
bandes mit unterbrochener Berührungsfläche; beträgt für normale Textilstoffe 0,8 bis 3 mm.
Abb. 20 ist eine der Abb. 1 entsprechende schema- Wenn eine Andrückvorrichtung in Form eines
tische Darstellung einer durch Druck wirkenden Schuhes verwendet wird, so können verschiedenartig
Stauchmaschine, bei der die unterbrochene Beruh- ausgeführte Futter vorgesehen sein, die wahlweise am
rungsfläche Teil einer Schablone ist, die zwisohen der 40 Schuh befestigt werden können,
zu behandelnden Bahn und dem Riemen der Ma- Obschon die Tiefe der Ausnehmungen normaler-
schine angeordnet ist; weise so bemessen ist, daß genügend Raum und Be-
Abb. 21 ist eine der Abb. 20 entsprechende sehe- wegungsfreiheit zur freien Bildung von Kräuseln und
matische Darstellung einer Stauchmaschine, bei der Falten vorhanden ist, so können doch die Form und
die Schablone zwischen der zu behandelnden Bahn 45 der Grad der Ornamentierung in gewissem Rahmen
und der Druckwalze angeordnet ist; durch genaue Wahl einer entsprechend geringeren
Abb. 22 ist eine der Abb. 16 entsprechende Dar- Tiefe der Ausnehmungen beeinflußt werden,
stellung eines aus mehreren V-förmigen Teilriemen Textilstoffe können zur Erleichterung der Stauzusammengesetzten Riemens. chung vor der Behandlung gedämpft, angefeuchtet
stellung eines aus mehreren V-förmigen Teilriemen Textilstoffe können zur Erleichterung der Stauzusammengesetzten Riemens. chung vor der Behandlung gedämpft, angefeuchtet
In der in Abb. 1 und 2 dargestellten bevorzugten 50 oder konditioniert werden.
Ausführungsform der zur Durchführung des erfin- Um nur eine Randpartie einer Werkstoffbahn, z. B.
dungsgemäßen Verfahrens geeigneten Stauchmaschine den Rand einer Steppdecke, zu behandeln, eignet sich
mit starrer Druckwalze und elastisch verformbarem eine Vorrichtung, in die die Bahn von der Seite einendlosem
Band bewegt sich die Stoffbahn W auf der geschoben werden kann, wie sie in Abb. 4 darge-Außenfläche
des endlosen Bandes 11 aus Gummi, 55 stellt ist.
Filz oder anderem geeignetem Werkstoff, der um zwei Die Vertiefungen in der Oberfläche der Andruck-Walzen
12 und 13 geführt ist. Die Druckwalze 14, die vorrichtung können durchlaufen oder unterbrochen
mittels durch die Leitung 15 zugeleiteten Dampfes auf sein. Es können auch einzelne Vertiefungen durchbeispielsweise
120 bis 175° C erwärmt werden kann, laufen und andere unterbrochen sein. Ihre Tiefe kann
ist in vertikaler Richtung verstellbar. Sie dient dazu, 60 variieren, d. h., sie können beispielsweise aus Nuten
die Stoffbahn W gegen die Außenfläche des Bandes 11 bestehen, deren Grund exzentrisch zur Achse der
anzudrücken, der dabei an der Berührungsfläche eine Druckvorrichtung verläuft. Dies ist in den Abb. 5
konkave Form annimmt. Die starre Druckwalze 14 und 6 angedeutet. In diesem Beispiel ist die Tiefe der
weist beim gezeichneten Beispiel eine Mehrzahl von die Oberfläche der Druckwalze nicht im vollen Umringförmigen
Erhöhungen 14 α auf, die durch rinnen- 65 fang unterbrechenden Nuten an einer Umfangsstelle
förmige Vertiefungen 14 b getrennt sind. Alle Ringe Null, nimmt dann bis zu einem Maximum zu und fällt
14« haben gleichen Außendurchmesser und alle wieder bis auf Null ab. Dadurch wird eine weitere
Rinnen 14 b gleichen Grunddurchmesser. Die starre Abwandlung im erzeugten Muster erzielt.
Wie aus Abb. 7 ersichtlich ist, können an der Andrückvorrichtung verschiedene Nutenprofile abwechselnd
nebeneinanderliegen. Beim hier gezeichneten Beispiel ist eine Schale 17 auf einen zylindrischen
Kern 18 aufgesetzt. Die Nut kann z.B. radiale Schultern und einen flachen Grund haben,
konkav gewölbt sein oder geneigte Flanken und einen konvexen Grund oder V-förmigen Querschnitt ohne
flächigen Grund oder radial verlaufende Schultern und einen konkaven oder mit abgerundeten Kanten
versehenen Grund aufweisen. Abb. 7 zeigt zugleich die Befestigung der Schale 17 auf dem zylindrischen
Kern 18 mittels Stellschrauben 19.
Die Abb. 8 und 9 zeigen verschiedene Formen von nicht durchlaufenden Vertiefungen in der Andrückvorrichtung,
die zur Erzeugung verschiedener Musterarten geeignet sind.
Die unterbrochene Oberfläche kann auch am elastisch verformbaren Körper vorgesehen sein, während
die Andrückvorrichtung eine geschlossene glatte Oberfläche hat. Abb. 16 zeigt einen Teil einer Stauchvorrichtung
mit einer starren Walze 114 und einem nachgiebigen Band 111, die zum zonenweisen Stauchen
dient. In diesem Falle hat die starre Walze 114 eine geschlossene glatte Oberfläche, während die
Oberfläche des aus Guumi, Filz oder anderem nachgiebigem Werkstoff bestehenden und in der aus den
Abb. 1 und 2 ersichtlichen Weise um zwei Rollen geführten Bandes derart unterbrochen ist, daß sie
eine Anzahl von in sich geschlossenen Ringen lila bildeten, die von durchlaufenden Rinnen 111 b voneinander
getrennt sind.
An Stelle der Rinnen 111 b kann das Band Oberflächenunterbrechungen
verschiedenster Form aufweisen. Ein Beispiel hierfür ist in Abb. 17 dargestellt.
Die Oberflächenunterbrechungen können grundsätzlich so tief gemacht werden, daß sie das Band ganz
durchdringen; in diesem Falle werden sie einfach durch Ausstanzen statt durch Ausschneiden von
Bandteilen hergestellt. Anderseits können Vertiefungen durch Aufformen von Werkstoff auf die Oberfläche
erzeugt werden.
In Abb. 18 ist ein Band dargestellt, aus dem Löcher verschiedener Größen ausgestanzt sind; die Teile der
Werkstoffbahn, die bei der Behandlung mit diesen Löchern zur Deckung kommen, bleiben ungestaucht.
Die Oberfläche des in Abb. 18 dargestellten Riemens ist außerdem in Längsrichtung gerippt, wodurch sich
auf der Werkstoffbahn ein zusätzlicher Musterungseffekt ergibt.
Das in Abb. 19 teilweise dargestellte Band besitzt eine Vielzahl kleiner Ausnehmungen 25, die auf der
behandelten Bahn einen entsprechenden Effekt ergeben.
Es ist möglich, auch ein Band mit unterbrochener Oberfläche in ähnlicher Weise wie die Druckwalzen
mit unterbrochener Oberfläche aus einer Anzahl von elastisch verformbaren Elementen aufzubauen. Diese
Elemente können auf glätten Walzen oder Rollen geführt und beispielsweise durch zwischen ihnen angeordnete
Riemen anderer Dicke im gewünschten Abstand voneinander gehalten werden. Es können aber
auch Nuten oder Ringe auf den Walzen vorgesehen sein, durch die die Teilriemen im gewünschten Abstand
voneinander geführt werden.
Eine sehr bequeme Art, ein Band mit unterbrochener Oberfläche herzustellen, besteht in der Verwendung
von Einzelriemen mit V-förmigem Querschnitt, die über Rollen geführt werden. Abb. 22 zeigt einen
Längsschnitt durch einen Teil einer Stauchmaschine mit starrer Walze und elastischem Band mit streifenförmig
unterbrochener Oberfläche, der aus im Querschnitt V-förmigen Teilriemen 26 derart zusammengesetzt
ist, daß die breiteren Grundflächen der Teilriemen auf den Umführwalzen aufliegen und die
schmaleren Grundflächen 26 a die wirksame Oberfläche bilden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind zwischen den Riemen 26 dünnere, gleichfalls im Querschnitt V-förmige Riemen 34 angeordnet,
die die Riemen 26 im richtigen Abstand voneinander halten und die mit ihren schmaleren Grundflächen auf
den Walzen aufliegen. Der Abstand zwischen den einzelnen Riemen kann auch dadurch eingehalten werden,
daß zwischen ihnen Ringe geeigneten Durchmessers auf den Walzen angeordnet werden. Bei der
Verwendung von V-förmigen Riemen kann unter Umständen
auf besondere Distanzelemente verzichtet werden, da eine unterbrochene Oberfläche auch dann
entsteht, wenn die keilförmigen Riemen mit ihren sich berührenden breiteren Grundflächen auf den Walzen
aufliegen.
Eine weitere Abwandlung der Musterung kann dadurch erzeugt werden, daß die Oberflächen sowohl der
Druckwalze als auch des elastischen Riemens Unterbrechungen aufweisen.
Statt die Andrückvorrichtung oder den elastisch verformbaren Körper oder beide mit Rinnen oder anderen
Vertiefungen zu versehen, kann die unterbrochene Oberfläche auf einem zusätzlichen Körper,
z. B. einer Schablone, vorgesehen sein, die je nach der Vorrichtung, in der sie verwendet werden soll, aus
einem biegsamen, entweder nachgiebigen oder nahezu starren Werkstoff geschnitten sein kann. Die biegsame
Schablone kann aus Metall, gewebtem oder gefilztem Stoff, Papier, Karton, Gummi oder einem synthetischen
Polymeren bestehen. In Abb. 20 ist eine biegsame endlose, um die beiden Umlenkrollen 12 und U
und eine Spannrolle 28 einer Stauchmaschine mit starrer Walze und elastischem Band geführte Schablone
27 dargestellt. In diesem Falle liegt die Schablone 27 zwischen der zu behandelnden Bahn W und
dem elastisch verformbaren Band 11. Die biegsame Schablone 27 kann jedoch auch zwischen der Bann W
und der glatten Druckwalze angeordnet sein. In diesem Falle ist sie außer um diese Walze zweckmäßig
über eine Umlenkrolle 29 geführt, die in einem zur Druckwalze verstellbaren Lager drehbar ist. Die
Dicke der Schablone wird naturgemäß von der Art und vom Grad der angestrebten Musterung und von
dem zu behandelnden Werkstoff abhängen, aber es wurde beispielsweise gefunden, daß Schablonen mit
einer Dicke von 0,2 bis 2 mm auf Textilstoffen und regenerierter Cellulose gefällige Ornamente ergeben.
Die mit der Erfindung herstellbaren Muster sind je nach Werkstoff verschieden und auch je nachdem,
ob die Andrückvorrichtung oder der elastisch verformbare Körper mit Oberflächenunterbrechungen
versehen ist. Beispielsweise besteht bei Textilien die Neigung, daß die mit der harten Andrückvorrichtung
in Berührung kommende Oberfläche ein glasartiges Aussehen oder einen besonderen Glanz erhält, während
die mit dem nachgiebigen Körper in Berührung kommende Fläche stumpf und matt wird. Es ist daher
nicht gleichgültig, ob die Unterbrechungen in der Oberfläche des starren oder des nachgiebigen Körpers
angeordnet sind.
109 708/159
11 12
Das Maß der zonenweisen Stauchung, die z. B. un- Zone W1, während in der schmaleren Zone Ws klei-
gefähr 5 bis 15% der Ursprungslänge der Bahn be- nere und mehr Kräusel entstehen,
tragen kann, läßt sich durch Veränderung folgender Der Oberflächeneffekt, der durch Einfügen eines
Faktoren beeinflussen: endlosen Bandes aus geeignetem Material zwischen
a) der Größe des von der Andrückvorrichtung 5 das Druckorgan und die Bahn gemäß Abb. 10 erzielt
senkrecht zur Oberfläche der Bahn ausgeübten werden kann, ist aus Abb. 13 ersichtlich. Die Ober-Druckes:
flächen der flachen, gestauchten Partien W5 haben
b) der Temperatur der Andrückvorrichtung; während des Stauchens eine besondere Oberflächen-
c) des Feuchtigkeitsgehaltes bei Textilien. struktur erhalten, während in den ungestauchten ge-Das
Maß der Stauchung in den gestauchten Zonen io kräuselten Partien die Stoffstruktur unverändert ge-
ist zugleich ein Maß für die Menge der zu losen blieben ist.
Kräuseln, Falten oder ähnlichen Formen zusammen- Abb. 14 veranschaulicht, wie in verhältnismäßig
geschobenen Werkstoffteile. schmalen, ungestauchten Streifen mehr und enger an-
Das Maß der Stauchung, der die flach bleibenden einanderliegende Kräusel je Längeneinheit entstehen
Teile eines Textilstoffs unterworfen werden, kann nöti- 15 als in breiten, ungestauchten Streifen,
genfalls die dem Stoff eigene Fähigkeit zum Schrumpfen Bei gewissen Textilstoff arten entstehen bei Verwen-
übertreffen, um den ornamentalen Effekt zu betonen. dung einer Vorrichtung, die verhältnismäßig schmale,
Wenn eine walzenartige Andrückvorrichtung mit ungestauchte Streifen erzeugt, erhabene, rippenartige
einem umlaufenden elastischen Band verwendet wird, Ornamente W6 (Abb. 15) an Stelle von gekräuselten
kann man den Antrieb für die Andrückvorrichtung 20 Streifen, und zwar je nach dem Widerstand, den der
und den Antrieb für das Band starr miteinander kup- Stoff der Stauchung, in Durchlaufrichtung entgegenpeln,
anstatt sich auf die Mitnahme des Bandes durch setzt. Solche rippenartigen Ornamente können beidie
allein angetriebene Andrückvorrichtung zu ver- spielsweise bei mittelschweren Stoffen mit Rinnenlassen, so daß die Umfangsgeschwindigkeiten der An- breiten in der Andrückvorrichtung von 1,5 bis 3 mm
druckvorrichtung und des Bandes die gleichen sind 25 erzielt werden.
oder aber in einem bestimmten Verhältnis zueinander Die Abb. 17 a und 18 a veranschaulichen die
stehen. Muster, die auf Textilstoffen durch Behandlung in
Ein nicht zusammenhängendes Muster könnte, in kontinuierlich arbeitenden Stauchvorrichtungen ereiner
kontinuierlich arbeitenden Vorrichtung dadurch zeugt worden sind, die elastische Bänder mit Oberhergestellt
werden, daß die Andrückvorrichtung 30 flächenunterbrechungen nach den Abb. 17 und 18
intermittierend gegen die zu behandelnde Bahn ange- enthalten.
drückt wird. Es entstehen dann ungemusterte, flache, Bei der Behandlung von Textilstoffen kann die Beglatte
Partien, die in Längsrichtung der Bahn mit ge- ständigkeit der Musterung dadurch erhöht werden,
musterten Teilen abwechseln. Wenn es gewünscht daß der Stoff mit Hilfe zusätzlicher, geheizter Druckwird,
können auch verschiedenartig ornamentierte 35 mittel behandelt wird. In einer derartigen Vorrich-Partien
unmittelbar oder mit Abstand aufeinander- tung wird der Stoff mit der Oberfläche der geheizten
folgen, indem man nacheinander mit verschieden- Andrückvorrichtung durch ein endloses Band B in
artigen Musterungen versehene Vorrichtungsteile Berührung gehalten (Abb. 3). Dieses Band B, das
gegen die Bahn andrückt, wobei immer eine Vorrich- beispielsweise aus Metall besteht, bewegt sich über
tung arbeitet, während eine oder mehrere andere sich 40 drei kleine Umlenkrollen 21, 22 und 23. Der von
in Ruhe befinden. Auf diese Weise kann eine Werk- links in die Stauchvorrichtung eintretende Stoff ist
Stoffbahn so behandelt werden, daß sie ihrer Länge unter der Druckwalze 14 und um diese herum nach
nach zwei oder mehrere Abschnitte mit verschieden- oben und entlang dem Band B um die Umlenkrollen
artiger Musterung aufweist. 22 und 23 herum und schließlich über eine weitere
Durch Einführen eines Decktuches oder anderen 45 Umlenkrolle 24 aus der Vorrichtung herausgeführt,
dünnen endlosen Bandes 20 (s. Abb. 10) zwischen die Eine oder mehrere nicht dargestellte, auf Tempera-Andrückvorrichtung
und die zu behandelnde Bahn türen von beispielsweise 120 bis 205° C heizbare Ankann
auf deren glatten, gestauchten Zonen ein zu- drückrollen können an Stelle des Bandes B oder zusätzlicher
Oberflächeneffekt erzielt werden. sätzlich zu diesem gegen den oberen Teil der Druck-
Abb. 12 veranschaulicht einige Ornamente, wie sie 50 walze 14 anliegen. Diese Andrückrollen können gerillt
durch Behandlung von Textilstoffen nach der Erfin- oder sonstwie mit Ausnehmungen versehen sein, dadung
erzielt werden können. Die gestauchten Strei- mit sie ähnlich der Andrückvorrichtung oder dem
fen W1 der Stoffbahn bleiben flach und glatt. Eine an- nachgiebigen Band eine unterbrochene Oberfläche
grenzende, nicht gestauchte Partie W2, die bis an den aufweisen. Solche zusätzlichen Heizvorrichtungen erRand
der Stoffbahn reicht, bildet einen Faltenrand, 55 lauben es, das Band .B bei einer niedrigeren Arbeitsda
nur eine Seite von ihm an einen gestauchten Strei- temperatur zu betreiben, wodurch dessen Lebensfen
W1 angrenzt. In den zwischen zwei gestauchten dauer erhöht wird. Der Stoff kann nach der Behand-Streifen
W1 gelegenen Teilen W3 bilden sich Kräusel. lung auf einfache Weise, beispielsweise durch eine
Die Zahl und die Größe dieser Kräusel pro Längen- kalte Walze, gekühlt werden.
einheit hängt nicht nur vom Maß der erfolgten Stau- 60 Abb. 10 zeigt schematisch eine bevorzugte Aus-
chung und von der Tiefe der Ausnehmungen in der führungsform für eine kontinuierlich arbeitende
Andrückvorrichtung oder im nachgiebigen Körper, Stauchvorrichtung zur Behandlung von verschiedensondern
auch von dem Widerstand ab, den der Stoff artigen Textilstoffen. Eine in ausgezogener Linie dar-
dem in Längsrichtung wirkenden Stauchdruck ent- gestellte Bahn T eines Stoffs mit thermoplastischen
gegensetzt, sowie auch vom Abstand zwischen be- 65 Eigenschaften, die eine besondere Vorbehandlung
nachbarten gestauchten Streifen. Wenn nämlich die entbehrlich machen, wird unmittelbar von einer Rolle
gestauchten Streifen weiter auseinanderliegen, ent- abgewickelt, durch eine Maschine zum Ornamentieren
stehen weniger und größere Kräusel, wie z. B. in der durch zonenweises Stauchen geführt und in ornamen-
tiertem Zustand unmittelbar auf eine zweite Rolle
aufgewickelt. An Stelle der Bahn T kann in der gleichen Stauchmaschine eine in strichpunktierten Linien
dargestellte Stoffbahn P behandelt werden, die vor dem Ornamentieren mit Kunstharz imprägniert, in
einer Trockenvorrichtung D getrocknet, durch die Stauchvorriohtung und aus dieser zu einem Ofen C
geführt wird, in dem sie erforderliche Wärmebehandlung erfährt und aus dem sie zum Waschen in eine
geeignete Waschmaschine gebracht wird. Nach dem Waschen wird der Stoff in übh'cher Weise getrocknet.
Abb. 11 veranschaulicht schematisch den Ablauf eines vollständigen Behandlungsprozesses, der die erfindungsgemäße
Ornamentierung eines Textilstoffs umfaßt. Die von links kommende Stoffbahn W durchläuft
zunächst ein Bad F, das ein Fixiermittel, beispielsweise Kunstharz, enthält, und dann über ein
Quetschwalzenpaar N, eine Trockenvorrichtung D, in der sie auf den gewünschten Feuchtigkeitsgehalt gebracht
wird. Die Bahn läuft dann weiter durch die Stauchvorrichtung 5, durch den Ofen C und wird
schließlich zu einer Rolle R aufgewickelt.
Gewisse Stoffe können vor dem Stauchen über ihre ganze Fläche um 5 bis 10% ihrer Ausgangslänge gestreckt
werden. Anderseits kann ein Stoff auch über seine ganze* Fläche unter seine Ausgangslänge geschrumpft
werden, bevor er durch Druckstauchen ornamentiert wird. Dadurch kann der Neigung der
zu Kräuseln und Falten zusammengeschobenen Partien zum Einlaufen entgegengewirkt werden.
Die Stoffbahnen können im Zusammenhang mit dem Stauchprozeß gefärbt werden. Beispielsweise
kann eine einen Farbstoff enthaltende Paste auf den elastisch verformbaren Körper, die Andrückwalze
oder die Schablone aufgebracht werden, von wo sie während des Stauchens auf die Stoffbahn übertragen
wird und darauf ein Farbmuster erzeugt. Bei der Ornamentierung von gewissen Werkstoffen, beispielsweise
Textilstoffen, kann ihre Fähigkeit ausgenutzt werden, bestimmte Farbstoffe unter Hitzeeinwirkung
zu absorbieren. Solche Farbstoffe können in Form von Suspensionen auf die zu ornamentierende Bahn
aufgebracht werden, wo sie dann von denjenigen Partien der Bahn absorbiert wird, die während der
Ornamentierung mit geheizten Flächen in Berührung kommen. In den anderen Partien wird der Farbstoff
entweder gar nicht oder in vermindertem Maße absorbiert. Die Absorption von Farbstoff wird dabei um
so größer sein, je höher die Temperatur ist, der der Stoff während der Ornamentierung ausgesetzt wird.
Bei der Behandlung von Stoffen, die im späteren Gebrauch dauerndem Zug ausgesetzt sind, was beispielsweise
bei schweren Vorhängen schon durch deren Eigengewicht geschieht, kann es erwünscht
sein, die gestauchten Partien zu verstärken, um die Stauchung und damit auch die Ornamentierung selbst
gegenüber starker Zugbeanspruchung aufrechtzuerhalten. Dies kann beispielsweise geschehen durch
Steppen oder Heften, durch Aufnähen oder Aufkleben von Bändern oder durch mehrere dieser Maßnahmen.
Im folgenden sind einige Beispiele für die Durchführung der erfindunggemäßen Ornamentierung angeführt.
Beispiel 1 6s
Ein Textilgewebe aus Celluloseacetat-Kunstseide wurde mit einer Lösung von 20 Volumprozent
Äthylacetat in kaltem Wasser getränkt. Hierauf wurden 25 bis 60% der zugegebenen Lösung ausgepreßt
und der Stoff bei einer Temperatur von 100° C getrocknet.
Die Gewebebahn wurde dann zonenweise gestaucht, und zwar in einer etwa den Abb. 1 und 2
entsprechenden Vorrichtung, deren Druckwalze auf eine Temperatur zwischen 120 und 150° C erhitzt
war. Das Gewebe wurde anschließend in warmem Wasser gewaschen und schließlich möglichst spantnungsfrei
getrocknet. Die so auf dem Gewebe erzeugte Ornamentierung überstand die Waschprozesse,
denen solche Stoffe üblicherweise unterworfen werden.
Vor dem Ornamentieren hätte der Stoff auf einen bestimmten Feuchtigkeitsgehalt eingestellt werden
können.
Ein glattes Gewebe aus Viskose-Kunstseidefasern wurde auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 12% gebracht
und dann durch eine kontinuierlich arbeitende Stauchmaschine gemäß Abb. 16 der Zeichnung geleitet.
Das aus natürlichem, vulkanisiertem Gummi bestehende Band hatte eine Dicke von 8 mm und eine
Härte von 55° Shore und wies eine unterbrochene, aus parallelen Rippen von 3 mm Breite und dazwischenliegenden
Rinnen von 7,5 mm. Breite und 1 mm Tiefe gebildete Arbeitsfläche auf. Die Druckwalze
war auf eine Temperatur von 150° C erhitzt. In denjenigen Partien des Stoffs, die nicht gestaucht
wurden, entstand ein Faltenmuster.
Es wurden ein gleiches Gewebe und die gleiche Vorrichtung benutzt wie im Beispiel 2, aber das Gewebe
wurde vor dem Ornamentieren mit einer wässerigen Lösung von 8 Gewichtsteilen Trimethylolmelamin
und 0,1 Gewichtsteil Ammoniumhydrogenphosphat imprägniert, dann getrocknet und konditioniert.
Nach dem Ornamentieren wurde das Gewebe erhitzt, um das Kunstharz auszuhärten.
Die dadurch erzielte Musterung war waschbeständig.
Ähnliche Ergebnisse wurden bei gleicher Behandlung von mercerisierter Baumwollpopeline erzielt.
In einer Stauchvorrichtung, ähnlich der im Beispiel 2 benutzten, war das Gummiband ersetzt worden
durch ein Band aus synthetischem Gummi von 6 mm Dicke und einer Härte von 50° Shore. Die
unterbrochene Arbeitsfläche wurde von einer Anzahl paralleler Rippen von 1 mm Breite gebildet, die durch
Rinnen von 2 mm Breite und 0,25 mm Tiefe getrennt waren. Die Druckwalze hatte eine Temperatur von
ungefähr 205° C.
In dieser Vorrichtung wurde ein glattes Gewebe, das ausschließlich aus Polyäthylenterephthalatfasern
besteht, behandelt. Die dabei erzeugte Ornamentierung ging beim Waschen in wässeriger Seifenlösung
nicht verloren.
Dieses Beispiel illustriert die Absorption eines Farbstoffes durch Polyamidfasern unter der Wirkung
von Hitze.
Ein glattes Polyamidgewebe wurde mit einer Farbstofflösung imprägniert und in warmer Luft bei einer
Temperatur von 60° C getrocknet. Das Gewebe
wurde dann durch die im Beispiel 2 beschriebene Vorrichtung geleitet, deren Band aus synthetischem
Gummi bestand. Die Druckwalze war auf eine Temperatur von 180° C erhitzt. Die Intensität der Färbung
war in denjenigen Partien des Stoffes intensiviert, die mit den Vorsprüngen des Riemens in
Berührung gebracht worden waren, wodurch ein neuartiger ornamentaler Effekt mit zwei Farbtönen erzielt
wurde.
Die unentwickelte Färbung hätte durch Spülen in Dichloräthylen entfernt werden können.
Eine Folie aus regenerierter Cellulose von 0,04 mm Dicke wurde durch die im Beispiel 2 beschriebene
Vorrichtung geleitet. Die Folie wurde in den gegen die geheizte Druckwalze angedrückten Partien gestaucht,
während die nicht gestauchten Partien gekräuselt wurden.
Claims (18)
1. Verfahren zum Ornamentieren einer Bahn flachen, stauchfähigen Werkstoffs, insbesondere
einer Textilbahn, durch Längsstauchen von Teilen der Bahn, dadurch gekennzeichnet, daß von der
in voller Breite gleichmäßig in Längsrichtung vorwärts geschobenen Bahn wenigstens ein der Breite
nach begrenzter Teil zwischen an den Oberflächen dieses Teils beiderseits unter Druck anliegenden,
ihn am Ausweichen aus der Vorschubebene hindernden Flächen begrenzter Länge gestaucht wird,
während auf jeweils zuvor gestauchte Werkstoffteile ein senkrecht auf seine Oberfläche wirkender
Druck ausgeübt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 bei einer Bahn aus thermoplastischem Stoff, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bahn während des Stauchvorganges erwärmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem durch Wärme
aushärtbaren Stoff vorbehandelte Bahn während des Stauchvorganges oder nach diesem auf Aushärttemperatur
erwärmt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem chemisch aushärtbaren
Stoff vorbehandelten Bahn nach dem Stauchen ein Aushärtemittel zugeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauchung durch Steppen
fixiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauchung durch Aufnähen
oder Aufkleben von Bändern fixiert wird.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn vor dem
Stauchen über ihre natürliche Länge gedehnt wird.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine in voller Breite
vorgestauchte Bahn durch teilweises weiteres Stauchen in Längsrichtung weiterbehandelt wird.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprach 1, gekennzeichnet durch
einen umlaufenden, elastisch verformbaren Körper (11, 111, 26) und eine die Bahn gegen einen
sich dabei verkürzenden Teil semer Oberfläche andrückende starre Andrückvorrichtung (14, 114,
17,18), wobei entweder in der Oberfläche des nachgiebig verformbaren Körpers (111, 26) oder
in derjenigen der Andrückvorrichtung (14,17,18) 5 oder in beiden Oberflächen Unterbrechungen vorgesehen
sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch verformbare Körper
die Form eines endlosen Bandes (11, 111) hat
ίο und die Andrückvorrichtung eine Walze (14, 114,
17, 18) ist.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und
10, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch verformbare Körper ein mit Nuten (111 b) versehenes
Band (111) ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch
verformbare Körper aus einer Reihe nebeneinanderliegender endloser Riemen (26 a) von trapezförmigem
Querschnitt besteht, die mit ihren breiteren Grundflächen um Walzen (12, 13) geführt
sind und deren schmalere Grandflächen gemeinsam die unterbrochene Oberfläche bilden.
13. Vorrichtung nach Ansprach 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der nachgiebige Körper
ganz oder teilweise aus einer zwischen einem umlaufenden, nicht oder nur geringförmig verformbaren
Körper, z. B. einer Walze oder einem endlosen Band, und der Andrückvorrichtung hindurchbewegten
Schablone besteht.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückvorrichtung
aus einer mit Nuten oder anderen Ausnehmungen versehenen Walze (14, 17, 18) besteht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückvorrichtung aus
einer Walze mit zylindrischem Kern und lösbar auf diesem mit gegenseitigem Abstand befestigten
Ringen besteht.
16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückvorrichtung
ganz oder teilweise von einer biegsamen, sonst jedoch starren Schablone (27) umschlossen
ist.
17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen des
elastisch verformbaren Körpers (11) und die Andrückvorrichtung (14) einseitig gelagert sind.
18. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprach 1, gekennzeichnet durch
einen flachen Kanal, von dessen den Oberflächen der Bahn mit Druck anliegenden Wänden wenigstens
eine mit sich über ihre Länge erstreckenden Unterbrechungen versehen ist und in den die
Bahn mit größerer Geschwindigkeit eingeschoben und aus dem sie mit geringerer Geschwindigkeit
entlassen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 836 793, 829161, 240, 816 848, 718 624, 674 331, 672 654, 381, 664 319, 663 667, 655 631, 509 812, 456, 223 792, 159 982;
Deutsche Patentschriften Nr. 836 793, 829161, 240, 816 848, 718 624, 674 331, 672 654, 381, 664 319, 663 667, 655 631, 509 812, 456, 223 792, 159 982;
französische Patentschrift Nr. 821 325;
britische Patentschrift Nr. 446 738;
USA.-Patentschrift Nr. 2 373 195.
britische Patentschrift Nr. 446 738;
USA.-Patentschrift Nr. 2 373 195.
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