DE627407C - Dekorationsgestell - Google Patents
DekorationsgestellInfo
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- DE627407C DE627407C DEK135544D DEK0135544D DE627407C DE 627407 C DE627407 C DE 627407C DE K135544 D DEK135544 D DE K135544D DE K0135544 D DEK0135544 D DE K0135544D DE 627407 C DE627407 C DE 627407C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F5/00—Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
- A47F5/10—Adjustable or foldable or dismountable display stands
Landscapes
- Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)
Description
Aus einzelnen Teilen zusammensetzbare Gestelle sind bekannt. Die einzelnen Teile
waren entweder als an ihren Enden geschlitzte Körper ausgebildet, die mit in die
Schlitze gesteckten Scheiben oder Fassoneisen zusammengehalten wurden, oder aber sie
wurden vermittels Nut und Feder ineinandergeschoben bzw. zusammengehalten. Diese
Arten der Verbindung zwischen den einzelnen Teilen zeitigten aber verschiedene Nachteile,
indem bei der ersteren die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen keine stabile
ist infolge des Fortfalles irgendwelcher Schraubensicherungen, während die zweite
Art der Verbindung vermittels Nut und Feder infolge Abnutzung bzw. Abstoßen von Nut- und Federteilen nach mehrmaligem
Auseinandernehmen einerseits keinen vollständigen festen Halt der einzelnen Teile
untereinander gewährleistet, andererseits aber der Fall eintreten kann, daß infolge Quellens
der Holzteile, was in Schaufenstern von Blumen-, Lebensmittel- und sonstigen Geschäften
unvermeidlich ist, ein Auseinandernehmen des Gestelles ohne Beschädigung der einzelnen Holzteile unmöglich ist.
Auch sind gitterartige Tragroste für Dachoberlichte, Dachfenster und andere licht- und
luftdurchlässige Abdeckungen aus kreuzweise verkämmten Längs- und Querstreben bekannt,
wobei an den Längsstreben zwei Schlitze angeordnet sind, von denen der eine mehr als unter- und oberhalb des anderen
Schlitzes angeordneter segmentartiger Ausschnitt anzusprechen ist. Die mit Einschnitten
versehenen, daher geschwächten Querstäbe werden in die Schlitze der Längsstreben leingeführt,
um 900 gedreht und alsdann durch verschiedene Mittel verriegelt; ein bündiges Abschließen
von Quer- und Längsstreben ist ausgeschlossen. Dieselben Nachteile zeigen sich bei den bekannten flachschienenförmigen
Baukastenelementen, die Längsschlitze aufweisen, die in der Mitte ihrer Lange erweitert
sind. Auch bei diesen Anordnungen macht sich, da Holz mit Holz= verbunden wird, das schlechte Auseinandernehmen infolge
des unvermeidlichen Quellens der Holzteile bemerkbar.
Diese Nachteile der bekannten zusammensetzbaren Dekorationsgestelle, Tragroste
o. dgl. sollen durch den Gegenstand der Erfindung behoben werden.
Das Dekorationsgestell gemäß der Erfindung ist aus mit Bohrungen versehenen Holzteilen
von gerader oder beliebig geschweifter Form und Flacheisenteilen zusammengesetzt
und kennzeichnet sich dadurch, daß von den Bohrungen sowohl der Holzteile kreuzförmig
gerichtete Nuten oder Aussparungen ausgehen, in denen rechtwinklig gebogene Flacheisen
geführt werden.
Die durch die waagerechten Aussparungen der senkrechten GesteOstützen gesteckten
rechtwinkligen Flacheisen können zu gleicher Zeit zum Verbinden zweier Holzteile verwendet
werden. In diesem Falle ersetzt der eine Schenkel das gerade Flacheisen, während der
andere Schenkel als Unterlage für einen Holzteil als vorstehende Auflagefläche diene.
Durch die senkrechten Aussparungen der
ίο Gestellstützen gesteckte rechtwinklige Flacheisen
ermöglichen einen Anbau von senkrecht zueinander stehenden hochkantgerichteten Holzteilen, gleichfalls unter Fortfall der
sonst an gewöhnlichen Verbindungsstellen zwischen zwei Holzteilen verwendeten Fiaciieisen.
Ein Dekorationsgestell gemäß der Erfindung kann in der verschiedensten Art und
Weise ausgestaltet werden, sei es als eine Art Auflagegestell für beliebig große Gegenstände
von verschiedenem Gewicht, wobei es noch, um die Wirkung zu erhöhen, mit befiebigem
Werkstoff bespannt werden kann, sei es als eine Art Schaugestell in Form eines Christbaumes o. dgl. Zwecks Schaffung einer
vollkommenen ebenen Fläche der Holzteile sind die Schraubenköpfe in bekannter Weise
versenkt in den Holzteilen angeordnet. Die gleichmäßige Anordnung der Bohrungen in
den Holz- wie Eisenteilen gewährleistet ein gutes Zusammenpassen aller Teile. Der Dekorateur kann Einbauten für kleine Artikel, wie"
Markenartikel, für Stoffenster als auch Formbauten für Konfektionsfenster herstellen·,
ohne daß er hierbei Nägel zum Zusammenhalten verwenden maß!. Die einzelnen
Holzteile, Bretter und Latten können in jeder gewünschten Länge zusammengeschraubt
werden, so· daß ein Zersägen derselben vollkommen
in Fortfall kommt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der
Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι in der Draufsicht eine auf der
Grundplatte vermittels eines rechtwinkligen Flacheisens befestigte senkrecht stehende
Holzteilverbindung.
Abb. 2 und 3 zeigen in: der Vorderansicht
und in einem senkrechten Schnitt die Anordnung einer waagerechten Auflagefläche.
Abb. 4 und 5 zeigen in der Vorderansicht
und Draufsicht den Anbau1 von in einer waagerechten Ebene Hegenden Holzteilen im
rechten Winkel zueinander an- senkrecht stehenden Holzteilen,
Abb. 6 zeigt die beispielsweise verwendeten rechtwinkligen Flacheisen mit den gleichen
.Bohrungen.
Äbb·. 7 zeigt ein mit Auflageflächen versehenes Dekorationsgestell und
Abb. 8 ein Schaugestell in Form eines Christbaumes.
: Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind : sämtliche Teile, die zum Zusammensetzen
eines Dekorationsgestelles dienen, die HoIzteite sowohl als auch die Eisenteile, mit gleichen,
in gleicher Entfernung voneinander liegeiiden
Bohrungen α versehen. An den Bohrungen der Holzteile sind außerdem
kreuzförmige Nuten oder Aussparungen b vorgesehen, die in ihrer Länge und Breite
genau den Abmessungen der zur Verbindung der Holzteile dienenden Flacheisen entsprechen.
Verschiedene Möglichkeiten eines Zusammenbaues von Holzteilen und Schaffung
von waagerechten Auflageflächen sind in den Abb. i, 2, 3, 4 und 5 dargestellt. Wie Abb. i,
2 und 3; zeigen, ist auf einer Grundplatte c ein
gerader Holzteil d, an dessen oberem Ende noch ein kreisförmiger Holzteil e angesetzt
ist, vermittels des rechtwinkligen Flacheisens f und der Schrauben g befestigt. Das
die Holzteile d und e zusammenhaltende Flacheisen f hat zwei im rechten Winkel zueinander
stehende Schenkel, von denen der waagerechte durch die waagerechte Nut b des
Holzteiles d hindurchgesteckt ist und gleichzeitig zur Befestigung: einer waagerechten ;
Auflagefläche h dient. Der senkrechte Schenkel dient zur Verbindung der Holzteile d
and e. Abb. 4 und 5 zeigen den Anbau von in einer waagerechten Ebene liegenden, im
rechten Winkel zueinander stehenden Holzteilen i, i' an senkfechten Holzteilen d vermittels
der durch die senkrechten Nuten b der Holzteile d gesteckten rechtwinkligen Flacheisen
f. Ein derartiger Zusammenbau von in einer waagerechten Ebene liegenden Holzteilen
mit vier senkrechten Holzteilen d schafft eine vollkommen sichere Unterlage
für Plattformen jeder Größe und beliebiger Tragfähigkeit. Bei all diesen Zusammenbauten
von Dekorätiöns- oder Schauständern ist es von besonderer Wichtigkeit, daß infolge
der Angleichung aller Teile die einzelnen Teile stets fest gegeneinander zu liegen kornmen
unter genauer Einhaltung der senkrechten bzw. waagerechten Lage, welche durch die durch die waagerechten bzw. senkrechten
Nuten gesteckten und die Holzteile gleichzeitig verbindenden rechtwinkligen Flacheisen
gewährleistet wird.
Wie aus ,Abb. 7 ersichtlich, sind an dem
Dekorationsgesteli verschiedene Auflägeflächen h angeordnet. Eine Verkleidung der
Gestellteile mit Stoff oder Papier trägt zur Verschönerung des Dekorationsgestelles
wesentlich bei.
Genau so leicht wie der Aufbau jedes Gestelles
ist die Auseinandernähme desselben, ohne daß dabei die einzelnen Teile irgendwie
beschädigt werden.
Wie eingangs schon erwähnt, können die
einzelnen Holzteile beliebig in der Länge wie in der Form gestaltet sein, nur müssen sie
alle betreffs Bohrung genau übereinstimmen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Dekorationsgestell, das aus mit Bohrungen versehenen Holzteilen von gerader oder beliebig geschweifter Form und Flacheisenteilen zusammengesetzt ist,- dadurch gekennzeichnet, daß von den Bohrungen der Holzteile kreuzförmig gerichtete Nuten oder Aussparungen ausgehen, in denen die rechtwinklig abgebogenen Flacheisen geführt sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK135544D DE627407C (de) | 1934-10-10 | 1934-10-10 | Dekorationsgestell |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK135544D DE627407C (de) | 1934-10-10 | 1934-10-10 | Dekorationsgestell |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE627407C true DE627407C (de) | 1936-03-14 |
Family
ID=7248406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK135544D Expired DE627407C (de) | 1934-10-10 | 1934-10-10 | Dekorationsgestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE627407C (de) |
-
1934
- 1934-10-10 DE DEK135544D patent/DE627407C/de not_active Expired
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