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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf eine Brennkraftmaschine
mit einem Lufteinlassgerät
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, und im Speziellen auf die Lufteinlassgeräte einer
Bauart, die einen Luftfilter umfassen. Im Besonderen befasst sich
die Erfindung mit den Lufteinlassgeräten einer kompakten Bauweise,
die für
die Anwendung in einem begrenzten, über dem Motor in einem Motorraum
eines Motorfahrzeugs definierten Raum geeignet sind.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Eine
Brennkraftmaschine mit einem Lufteinlassgerät der obigen Art ist beispielsweise
aus der
US 5,950,586 bekannt.
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Bislang
wurden verschiedene Lufteinlassgeräte vorgestellt und zum praktischen
Einsatz gebracht, im Speziellen auf dem Gebiet der motorisierten
Radfahrzeuge. Manche sind von einer Bauart, die einen entfernt von
der Brennkraftmaschine angeordneten Luftfilter und einen flexiblen
Luftkanal, der sich zwischen dem Luftfilter und einem Einlasskrümmer des
Motors erstreckt, umfasst. Jedoch, in den vergangenen Jahren, wegen
der erforderlichen Kompaktheit und ästhetischen Gestaltung der
Motorfahrzeuge, neigen die Fahrzeuge dazu, einen begrenzten Motorraum
zu haben, im Speziellen den Raum oberhalb der Motors. In den Lufteinlassgeräten solcher
Fahrzeuge ist ein Luftfilter direkt auf dem Motor montiert, um die
Raumeinsparung zu erreichen.
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Derartige
Lufteinlassgeräte
einer solchen platzsparenden Art sind in den offengelegten japanischen
Patentanmeldungen (Tokkaihei) 10-266913 und 2000-323842 gezeigt.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Jedoch
versagen die bekannten Lufteinlassgeräte, wie die in den Veröffentlichungen
offenbarten, wegen der ihnen anhaftenden Konstruktion, darin, eine
zufriedenstellende Raumeinsparung und einen zufriedenstellenden
Lufteinlasseffekt vorzuweisen.
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Dementsprechend
ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Lufteinlassgerät einer
Brennkraftmaschine bereitzustellen, das eine zufriedenstellende
Raumeinsparung im Motorraum erfüllt,
während
es einen zufriedenstellenden Lufteinlasseffekt vorweist.
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Um
das obige Ziel zu erreichen, stellt die Erfindung die Brennkraftmaschine
mit dem Lufteinlassgerät
nach Anspruch 1 bereit.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Lufteinlassgerät für die Verwendung
mit einer Brennkraftmaschine bereitgestellt, das ein Luftfiltergehäuse umfasst,
das eingerichtet ist, um an der Maschine montiert zu werden, um
sich längs
entlang einer oberen Wand der Maschine zu erstrecken; eine im einem
längsseitigen Endabschnitt
einer Bodenwand des Luftfiltergehäuses ausgebildete Öffnung;
ein Luftfilterkörper
mit einem offenen Ende, das mit der Öffnung der Bodenwand des Luftfiltergehäuses verbunden
ist, um dabei ein Inneres des Luftfilterkörpers mit dem des Luftfiltergehäuses zu
verbinden; und ein Luftfilterelement, das zwischen dem Luftfilterkörper und
dem Luftfiltergehäuse
in einer Weise angebracht ist, um sich über die Öffnung der Bodenwand des Luftfiltergehäuses zu
erstrecken.
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Nach
einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Lufteinlassgerät für die Verwendung
mit einer Brennkraftmaschine bereitgestellt, das ein verlängertes
Luftfiltergehäuse
umfasst, das eingerichtet ist, um am Motor befestigt zu werden,
wobei das Luftfiltergehäuse
einen gegebenen Endabschnitt hat, der sich über ein Längsende des Motors erstreckt;
eine in dem gegebenen Endabschnitt des verlängerten Luftfiltergehäuses ausgebildete Öffnung;
einen Luftfilterkörper
mit einem offenen Ende, wobei der Luftfilterkörper schwenkbar mit dem gegebenen
Endabschnitt des Luftfiltergehäuses
verbunden ist, so dass der Luftfilterkörper schwenkbar ist zwischen
einer eingebauten Position, wobei der Luftfilterkörper fest
an dem gegebenen Endabschnitt eingebaut ist, um dabei das offene
Ende des Luftfilterkörpers
mit der Öffnung
des gegebenen Endab schnitts des Luftfiltergehäuses zu verbinden, und einer
gelösten
Position, wobei der Luftfilterkörper von
dem gegebenen Endabschnitt getrennt ist; eine Klammer, die den Luftfilterkörper und
das Luftfiltergehäuse
lösbar
verbindet; einen um das offene Ende des Luftfilterkörpers gebildeten
Flansch; und ein auf den Flansch aufgebrachtes Luftfilterelement,
so dass, wenn der Luftfilterkörper
die eingebaute Position einnimmt, das Luftfilterelement zwischen
dem Luftfilterkörper
und dem gegebenen Endabschnitt in solcher Weise angebracht ist,
um sich über
die Öffnung
der Öffnung
des gegebenen Endabschnitts zu erstrecken.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Seitenansicht einer Brennkraftmaschine, bei der ein Lufteinlassgerät der vorliegenden
Erfindung praktisch eingesetzt wird;
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2 ist
eine Explosionsdarstellung des Lufteinlassgeräts, darstellend einen Luftfilter
und eine obere Struktur der Maschine;
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3 ist
eine Explosionsdarstellung des Luftfilters;
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4 ist
eine Draufsicht auf den Luftfilter;
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5 ist
eine perspektivische und eine Innenansicht eines oberen Gehäuses des
Lufteinlassgeräts,
an welchem eine Drosselklappe befestigt wird;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht des oberen Gehäuses;
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7 ist
eine Draufsicht auf ein unteres Gehäuse des Lufteinlassgeräts;
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8 ist
eine Unteransicht des unteren Gehäuses;
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9 ist
eine Schnittansicht, die entlang der Linie "IX-IX" der 8 aufgenommen
wurde;
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10 ist
eine Teilschnittansicht eines wesentlichen Abschnitts des Luftfilters,
die von einer Breitseite der Maschine aufgenommen wurde;
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11 ist
eine Teilschnittansicht des wesentlichen Abschnitts des Luftfilters,
die von einer Rückseite
der Maschine aufgenommen wurde;
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12 ist
eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts des Luftfilters, wobei
ein Scharnier vorgesehen ist; und
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13 ist
eine vergrößerte Schnittansicht, die
entlang der Linie "XIII-XIII" der 7 aufgenommen
wurde.
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Detaillierte
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
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Bezugnehmend
auf 1 wird eine Brennkraftmaschine 1 gezeigt,
bei der ein Lufteinlassgerät der
vorliegenden Erfindung praktisch eingesetzt wird. Die gezeigte Maschine 1 ist
von einer Vier-Zylinder-Reihenbauart, die für ein FF-Typ (d. h. Frontmotor
und Frontantrieb-Typ)-Motorfahrzeug verwendet wird und quer in einem
Motorraum des Fahrzeugs montiert ist.
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Wie
in 1 zu sehen ist, umfasst die Maschine 1 im Allgemeinen
einen Zylinderblock 2 mit Zylindern, einen auf dem Zylinderblock 2 montierten Zylinderkopf 3,
eine auf dem Zylinderkopf 3 angebrachte Zylinderkopfabdeckung 4,
eine unter dem Zylinderblock 2 montierte Ölwanne 5,
einen an einer verborgenen Seite des Zylinderkopfs 3 montierten Einlasskrümmer, einen
auf dieser Seite des Zylinderblocks 3 montierten Auslasskrümmer 6 und
einen mit dem Auslasskrümmer 6 verbundenen
Katalysator 7.
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Es
ist zu berücksichtigen,
dass die in 1 gezeigte Maschine 1 von
einer Vorwärtsposition
eines zugehörigen
Motorfahrzeugs aufgenommen wurde. Um die Beschreibung zu erleichtern,
wird ein linker Teil der Maschine als "Frontteil" und ein rechter Teil derselben als "Heckteil" bezeichnet.
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Ein
Luftfilter 11 ist durch vier Bolzen 15 fest an
einem oberen Teil der Zylinderkopfabdeckung 4 montiert.
Wie gezeigt, hat der Luftfilter 11 im Wesentlichen eine
flache Struktur und einen Abschnitt, der sich rückwärts vom hinteren Ende der Maschine 1 erstreckt.
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Wie
aus 2 zu sehen ist, die ein positionales Verhältnis zwischen
dem Luftfilter 11 und der Zylinderkopfabdeckung 4 zeigt,
ist der Zylinderkopf 3 der Maschine 1 ausgestattet
mit einem DOHC-Typ (d. h. Bauart mit zweifach obenliegender Nockenwelle)-Ventilbetätigungsmechanismus.
Zum Abdecken des Ventilbetätigungsmechanismus
ist die Zylinderkopfabdeckung 4, die aus gehärtetem Hartplastik, Aluminium,
Aluminiumlegierung oder dergleichen konstruiert ist, auf dem Zylinderkopf 3 montiert.
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Wie
in 2 zu sehen ist, hat der Luftfilter 11 eine
rechteckige Form mit im Allgemeinen derselben Breite wie die Zylinderkopfabdeckung 4.
Die Zylinderkopfabdeckung 4 ist an deren vorderen Endabschnitt
mit einer Ölausgussöffnung 12 ausgebildet.
Wie zu sehen ist, bedeckt der Luftfilter 11 vollständig den
oberen Teil der Zylinderkopfabdeckung 4, außer einem
Teil, der die Ölausgussöffnung 12 umgibt.
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Wie
in 2 zu sehen ist, ist ein Einlasskrümmer 13 am
Zylinderkopf 3 an einer Seite montiert, entgegengesetzt
zu der Seite, an der der oben genannte Auslasskrümmer 6 montiert ist.
Das heißt, angebracht
in einem Motorfahrzeug, zeigt die Seite des Zylinderkopfs 3,
an der der Einlasskrümmer 13 montiert
ist, rückwärts des
zugehörigen
Motorfahrzeugs. Der Einlasskrümmer 13 ist
aus verstärktem Hartplastik
konstruiert und hat vier miteinander vereinte Lufteinlassabzweigungen.
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Ein
vertiefter Luftsammelteil 14 wird inhärent vom Luftfilter 11 definiert,
der mit dem oben genannten Einlasskrümmer 13 zu verbinden
ist. Wie nachstehend im Detail beschrieben wird, ist eine Plastikabdeckung 35 mit
dem vertieften Luftsammelteil 14 verbunden. Zwei Bolzen 16 werden
zum Anschließen des
Luftfilters 11 an den Einlasskrümmer 13 verwendet.
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Wie
gut aus 3 zu sehen ist, umfasst der Luftfilter 11 im
Allgemeinen ein verlängertes
Luftfiltergehäuse 21,
das fest am oberen Abschnitt der Maschine 1 montiert ist,
einen Luftfilterkörper 22,
der an einer Bodenwand des Luftfiltergehäuses 21 montiert ist
und ein Luftfilterelement 23, das zwischen dem Luftfiltergehäuse 21 und
dem Luftfilterkörper 22 befestigt
ist. Wie zu sehen ist, ist der Luftfilterkörper 22 an einem hinteren
Endabschnitt der Bodenwand des Luftfiltergehäuses 21 montiert.
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Das
Luftfiltergehäuse 21 umfasst
ein unteres Gehäuse 24 und
ein oberes Gehäuse 25,
die lösbar miteinander
gekoppelt sind, um eine hohle Struktur zu bilden. Das obere Gehäuse 25 ist
länger
als das untere Gehäuse 24,
zu dem Zweck, der bei fortlaufender Beschreibung nachstehend deutlich
wird. Das untere Gehäuse 24 ist
durch die oben genannten Bolzen 15 an der Zylinderkopfabdeckung 4 befestigt. Das
obere Gehäuse 25 ist
durch die fünf
Bolzen 26 am unteren Gehäuse 24 montiert. Wie
zu sehen ist, ist das Luftfiltergehäuse 21 im Wesentlichen
flach geformt.
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Wie
aus 3 zu sehen ist, ist das Luftfilterelement 23 rechteckig
geformt und umfasst ein gefaltetes Filtermaterial 27, das
auf einem rechteckigen Dichtelement 28 angeordnet ist.
Das Dichtelement 28 ist aus einem flexiblen Urethanschaum
oder dergleichen hergestellt. Es ist zu berücksichtigen, dass in dem veranschaulichten
Ausführungsbeispiel
das Innere des Luftfilterkörpers 22 eine
stromaufwärtige Seite
(oder Staubseite) des Luftfilterelements 23 bildet und
das Innere des Luftfiltergehäuses 21 eine stromabwärtige Seite
(oder saubere Seite) des Elements 23 bildet.
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Wie
dargestellt, ist das untere Gehäuse 24 kürzer als
das obere Gehäuse 25.
Wie aus 1 zu sehen ist, ist das untere
Gehäuse 24 vollständig am gegebenen
Abschnitt der Zylinderkopfabdeckung 4 montiert. Dementsprechend,
wenn es an dem unteren Gehäuse 24 montiert
ist, erstreckt sich der hintere Endabschnitt des oberen Gehäuses 25 rückwärts (d.
h. nach rechts, wenn betrachtet wie in 1) vom hinteren
Ende des unteren Gehäuses 24,
so dass die Bodenwand des hervorstehenden Teils des oberen Gehäuses 25 zur
Außenseite
freiliegt und abwärts weist.
Wie in 5 gezeigt ist, ist die freiliegende Bodenwand
mit einer rechteckigen Öffnung 33 ausgebildet.
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Wie
aus 1 und 3 zu sehen ist, ist der oben
genannte Luftfilterkörper 22 mit
der rechteckigen Öffnung 33 der
freiliegenden Bodenwand des oberen Gehäuses 25 verbunden.
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Wie
aus 5 zu sehen ist, ist die Bodenwand des oberen Gehäuses 25 mit
größeren und kleineren
rechteckigen Öffnungen 22 und 33,
die durch einen Steg 31 unterteilt sind, ausgebildet. Es ist
zu berücksichtigen,
dass zwei unterhalb dieser Öffnungen 22 und 33 definierte,
innere Räume
durch Öffnungen
einer unterhalb des Stegs 31 definierten Gitterstruktur 31a miteinander
verbunden sind.
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Nach
dem Zusammenbau wird die größere rechteckige Öffnung 32 von
dem unteren Gehäuse 34 des
Luftfiltergehäuses 21 (siehe 1 und 3) geschlossen,
und die kleinere rechteckige Öffnung 33 ist
an ein oberes offenes Ende 22b des Luftfilterkörpers 22 (siehe 3)
angeschlossen.
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Das
oben erwähnte
untere Gehäuse 24 und der
Luftfilterkörper 22 sind
beide aus einem verstärkten
Hartplastik konstruiert.
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Wie
aus 6 zu sehen ist, ist das oben erwähnte obere
Gehäuse 25 aus
einem verstärkten Hartplastik
konstruiert. Es ist zu berücksichtigen, dass
bei dem in der Zeichnung gezeigten oberen Gehäuse 25 die Abdeckung
(35) für
das vertiefte Luftsammelteil 14 entfernt ist. Die Abdeckung
(35) ist auch aus einem verstärkten Hartplastik konstruiert und
mit dem vertieften Luftsammelteil 14 durch eine Schweißnaht und
dergleichen verbunden.
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Aufgrund
der Bereitstellung der Abdeckung (35) bildet das vertiefte
Luftsammelteil 14 einen Luftsammelraum (14), zu
dem die oberen Enden der vier Lufteinlassabzweigungen des Einlasskrümmers 13 freiliegen
(siehe 2).
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Im
Speziellen, wie aus den 5 und 6 zu sehen
ist, die das Innere des oberen Gehäuses 25 zeigen, ist
der Luftsammelraum 14 vom Hauptinnenraum der größeren, rechteckigen Öffnung 32 mittels einer
Trennwand 14a abgetrennt. Diese Trennwand 14a ist
mit einer zylindrischen Öffnung 37 ausgebildet,
durch die der Luftsammelraum 14 und der Hauptinnenraum
in Verbindung stehen. Wie nachstehend im Detail beschrieben wird,
ist die zylindrische Öffnung 37 mit
einer Drosseleinrichtung 41 ausgestattet, die die Öffnung 37 wahlweise öffnet oder
schließt.
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Wie
aus 4 und 6 zu sehen ist, sind entlang
der Seitenkante des oberen Gehäuses 25 vier
zylindrische Abschnitte 36 einstückig vorgesehen, wovon obere
offene Enden zum Inneren des Luftsammelraums 14 freiliegen.
Wie aus 2 zu sehen ist, sind die vier
zylindrischen Abschnitte 36 lösbar an die vier Lufteinlassabzweigungen
des Einlasskrümmers 13 angeschlossen.
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Deshalb,
wie sich aus 3 ergibt, wird gesäuberte Luft
von dem Luftfilterelement 23 in Reihenfolge zu der kleineren
Kammer 33 des Luftfiltergehäuses 21, der größeren Kammer 32 desselben durch
die Öffnungen
der Gitterstruktur 31a, dem Luftsammelraum 14 durch
die zylindrischen Öffnungen 37 (d.
h. die Drosseleinrichtung 41), und in die vier Lufteinlassabzweigungen
des Einlasskrümmers 13 durch
die vier zylindrischen Abschnitte 36 geleitet. Weil der
Luftsammelraum 14 im Vergleich mit der größeren Kammer 32 eine
kleinere Kapazität
aufweist, wird von der zugehörigen
Maschine ein verbessertes transientes Ansprechverhalten erwartet.
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Wie
aus 11 zu sehen ist, hat die Abdeckung 35 für den Luftsammelraum
(14) eine sanft gekrümmte
obere Wand 35a zum Beruhigen der gefilterten Einlassluft,
die von der zylindrischen Öffnung 37 zu
den vier Lufteinlassabzweigungen des Einlasskrümmers 13 fließt.
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Wie
sich aus den 3 und 5 ergibt,
ist eine Drosselklappe 41, die die oben genannte Drosseleinrichtung 41 bildet,
in der größeren Kammer 32 des
Luftfiltergehäuses 21 installiert.
Die Drosselklappe 41 hat einen zylindrischen Luftdurchgang 44,
in welchem ein von einem elektrischen Motor 42 angetriebenes
Drosselventil 43 betätigbar
installiert ist. Wie gezeigt, ist ein oberes Ende des zylindrischen Luftdurchgangs 44 in
die oben genannte zylindrische Öffnung 37 eingepasst.
Für diese
Passung werden drei Bolzen 46 verwendet, die mit Gewindebohrungen
(keine Bezugszeichen) in Eingriff stehen, die in einem Nockenabschnitt 45 des
oberen Gehäuses 25 ausgebildet
sind, durch welches die zylindrische Öffnung 37 definiert
wird. Zum Erreichen einer Dichtung zwischen dem oberen Ende des
zylindrischen Luftdurchgangs 44 und der zylindrischen Öffnung 37 wird ein
kreisförmiger
Dichtring 49 verwendet. Ein unteres offenes Ende des zylindrischen
Luftdurchgangs 44 liegt zum Inneren der größeren rechteckigen
Kammer 32 des Luftfiltergehäuses 24 frei.
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Der
elektrische Motor 42 hat einen hervorstehenden Verbindungsabschnitt 47 (siehe 2),
der zur oberen Oberfläche
des oberen Gehäuses 25 durch
eine kreisförmige Öffnung 48,
die in einer oberen Wand des oberen Gehäuses nahe der zylindrischen Öffnung 37 vorgesehen
ist, freiliegt. Obwohl es in den Zeichnungen nicht gezeigt ist,
hat der hervorstehende Verbindungsabschnitt 47 eine zylindrische Kante
an seinem Fußabschnitt.
Zum Erreichen einer Dichtung zwischen der zylindrischen Kante und
der kreisförmigen Öffnung 48 wird
ein kreisförmiger
Dichtring 50 verwendet.
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Wie
aus 7 zu sehen ist, ist das untere Gehäuse 24 entlang
seiner rechteckigen Umfangskante mit einem Dichtelement 51 aus
flexiblem Gummimaterial ausgestattet. Aufgrund der Bereitstellung dieses
Dichtelements 51 wird eine Dichtung zwischen dem unteren
Gehäuse 24 und
dem oberen Gehäuse 25 erreicht.
Im Speziellen ist die rechteckige Umfangskante des unteren Gehäuses 24 mit
einer Nut 52 zum lösbaren
Aufnehmen des Dichtelements 51 ausgebildet. Wie aus 5 und 10 zu
sehen ist, ist das obere Gehäuse 25 entlang
seiner rechteckigen Umfangskante mit einer Kante 53 ausgebildet.
Das heißt,
nach dem Koppeln dieser unteren und oberen Gehäuse 24 und 25 wird
die Kante 53 gegen das Dichtelement 51 gepresst,
um die Dichtung zu erreichen. Es ist zu berücksichtigen, dass das Dichtelement 51 in 3 nicht
gezeigt ist.
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Wie
zuvor erwähnt
wurde, ist das untere Gehäuse 24 des
Luftfiltergehäuses 21 durch
vier Bolzen 15 (siehe 2) an der
Zylinderkopfabdeckung 4 befestigt. Wie aus 2, 7, 8 und 9 zu sehen
ist, sind zwei Bolzenlochabschnitte 55 für die Bolzen 15,
die am vorderen Teil des unteren Gehäuses 24 vorgesehen
sind, und die anderen zwei Bolzenlochabschnitte 56 für die Bolzen 15,
die am hinteren Teil des unteren Gehäuses 24 vorgesehen
sind, bemessen und konstruiert durch Berücksichtigen der Form der oberen
Oberfläche
der Zylinderkopfabdeckung 4. Das heißt, die Bolzenlochabschnitte 56 haben
jeweils einen Fußabschnitt.
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Wie
sich aus 8 und 9 ergibt,
hat das untere Gehäuse 24 des
Luftfiltergehäuses 21 eine Vielzahl
von Vertiefungen 59 zum Vermeiden von Interferenzen mit
an der oberen Oberfläche
der Zylinderkopfabdeckung 4 montierten Spulenelementen (nicht
gezeigt). Jedes Spulenelement ist an eine in einen entsprechenden
Zylinder der Maschine hervorstehende Zündkerze angeschlossen. Wie
aus 8 zu sehen ist, ist die Bodenoberfläche des
unteren Gehäuses 24 mit
zwei Geräuschisolationselementen 57 und 58 aus
flexiblem Schaumgummi ausgestattet. Wie sich aus 9 ergibt,
hat jedes Geräuschisolierelement 57 oder 58 eine
solche Form, um der Form der Bodenoberfläche des unteren Gehäuses 24 und der
oberen Form der Zylinderkopfabdeckung 4 zu entsprechen.
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Jedes
Geräuschisolationselement 57 oder 58 ist
an die Bodenoberfläche
des unteren Gehäuses 24 geklebt,
und nach dem Montieren des unteren Gehäuses 24 auf die Zylinderkopfabdeckung 4 wird
das Isolierelement 57 oder 58 dazwischen komprimiert. Aufgrund
der Bereitstellung der Geräuschisolationselemente 57 und 58 wird
jeder von der Zylinderkopfabdeckung 4 produzierte Lärm gedämpft.
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Wie
aus 7 und 8 zu sehen ist, ist die Bodenwand
des unteren Gehäuses 24 einstückig mit einer
Beiblasgasleitung 61 ausgebildet. Wie aus 13 zu
sehen ist, umfasst die Beiblasgasleitung 61 einen inneren
Abschnitt, der in das Innere der größeren Kammer 32 des
Luftfiltergehäuses 21 hervorsteht,
und einen äußeren Abschnitt,
der zu der Zylinderkopfabdeckung 4 hervorsteht. Der innere
Abschnitt ist mit einer Beiblasgaseinführungsöffnung 62 ausgebildet,
die zum Inneren der größeren Kammer 32 des
Luftfiltergehäuses 21 hin
freiliegt.
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Wie
aus 2 zu sehen ist, wenn das untere Gehäuse 24 richtig
an der Zylinderkopfabdeckung montiert ist, steht der äußere Abschnitt
der Beiblasgasleitung 61 in eine Beiblasgasöffnung 63,
die in der oberen Wand der Zylinderkopfabdeckung 4 ausgebildet
ist, hervor. Das heißt,
Beiblasgas in der Zylinderkopfabdeckung 4 wird in das Innere
der größeren Kammer 32 des
Luftfiltergehäuses 21 von
der Gasöffnung 63 durch
die Beiblasgasleitung 61 geleitet. Wie aus 13 zu
sehen ist, ist ein zylindrisches Dichtelement 64 mit einer
Vielzahl von Dichtlippen 64a zum Erreichen der Dichtung
zwischen der Gasöffnung 63 und
der Gasleitung 61 auf dem äußeren Abschnitt der Beiblasgasleitung 61 angeordnet.
Das Dichtelement 64 ist aus einem flexiblen Gummimaterial,
flexiblem Kunststoffmaterial oder dergleichen konstruiert.
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Im
Folgenden wird die Konstruktion des Luftfilterkörpers 22 mit Bezug
auf die Zeichnungen im Detail beschrieben.
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Wie
zuvor beschrieben wurde, ist der Luftfilterkörper 22 (siehe 3 und 5)
an die rechteckige untere Öffnung 33 des
oberen Gehäuses 25 in einer
Weise, um dieselbe zu bedecken, angeschlossen. Wie aus 3 zu
sehen ist, hat der Luftfilterkörper 22 einen
eben abgedeckten Hohlkörperabschnitt 22a,
einen rechteckigen Flansch 71, der einstückig an
einem Ende des Hohlkörperabschnitts 22a ausgebildet
ist, und einen zylindrischen Lufteinlassabschnitt 72, der
einstückig
an einer Seitenwand des Hohlkörperab schnitts 22a ausgebildet
ist. Nach dem Montieren des Lufteinlassgeräts an einem zugehörigen Motorfahrzeug
wird der Lufteinlassabschnitt 72 vorwärts des Fahrzeugs ausgerichtet.
Obwohl es in den Figuren nicht gezeigt ist, wird ein Lufteinlasskanal
an den Lufteinlassabschnitt 72 angeschlossen. Der Lufteinlasskanal
verläuft
und erstreckt sich in einem begrenzten Raum des Motorraums und hat
einen zur Vorderseite des Fahrzeugs weisenden Lufteinlassmund.
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Wie
aus 3 und 11 zu sehen ist, ist eine Rückwand 73 des
Luftfilterkörpers 22,
die zu dem Lufteinlassabschnitt 72 weist, sanft gekrümmt, um
Einlassluft sanft zu dem Luftfilterelement 23, das fest
auf dem rechteckigen Flansch 71 montiert ist, zu führen.
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Wie
aus 11 und 12 zu
sehen ist, ist ein Paar von Scharnieren (75, 76)
zwischen dem rechteckigen Flansch 71 des Luftfilterkörpers 22 und dem
oberen Gehäuse 25 des
Luftfiltergehäuses 21 vorgesehen.
Deshalb kann der Luftfilterkörper 22 relativ
zu dem oberen Gehäuse 25 schwenken.
Das heißt,
zum Auswechseln des Luftfilterelements 23 wird der Luftfilterkörper 22 geschwenkt,
um das Element 23 freizulegen oder zu öffnen. Wie in 12 gut
gezeigt ist, umfasst jedes Scharnier einen Vorsprung 75,
der an dem rechteckigen Flansch 71 des Luftfilterkörpers 22 ausgebildet
ist und einen U-förmigen
Auffänger 76,
der an einem Umfangsabschnitt (siehe 5) der rechteckigen Öffnung 33 des
oberen Gehäuses 25 des
Luftfiltergehäuses 21 ausgebildet
ist und gelenkig mit dem Vorsprung 75 in Eingriff steht.
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Im
Speziellen, wie aus 11 und 12 zu sehen
ist, ist der Vorsprung 75 im Allgemeinen halbzylindrisch
geformt und hat einen Hakenabschnitt 75 an dessen führenden
Ende, und wie in 12 zu sehen ist, steht der U-förmige Auffänger 76 nach
unten vor, um mit dem Vorsprung 75 gelenkig in Eingriff
zu stehen. Aufgrund der Bereitstellung des Hakenabschnitts 75a wird
der gelenkige Eingriff des U-förmigen
Auffängers 76 mit
dem Vorsprung 75 stabil gehalten.
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Es
ist nun zu berücksichtigen,
dass, sogar wenn der Luftfilterkörper 22 abwärts geschwenkt wird,
um das Luftfilterelement 23 freizulegen, der Körper 22 von
den Scharnieren gehalten wird. Jedoch, wenn für den Zweck, den Körper 22 aus
den Scharnieren zu nehmen, der Körper 22 leicht
angehoben wird, um die Vorsprünge 75 ausser
Eingriff mit den U-förmigen
Auffängern 76 zu
bringen, kann der Körper 22 vom
oberen Gehäuse 25 des
Luftfiltergehäuses 21 entfernt
werden.
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Wie
aus 3 zu sehen ist, sind zum Halten des Luftfilterkörpers 22 in
seiner geschlossenen Position gegenüber dem oberen Gehäuse 25 zwei Klammern 77 an
dem Körper 22 vorgesehen.
Wie aus 10 und 11 zu
sehen ist, ist jede Klammer 77 aus einem Federstahl konstruiert.
Jede Klammer 77 hat ein unteres Ende, das gelenkig an einen am
Luftfilterkörper 22 ausgebildeten
Klammerbefestigungsabschnitt 78 angeschlossen ist und einen oberen
gebogenen Abschnitt, der mit einem Nockenabschnitt 79 des
oberen Gehäuses 25 in
einer Art Schnappbetätigung
in Eingriff bringbar ist. Dementsprechend, wenn die Klammern 77 außer Eingriff
mit den Nockenabschnitten 79 gebracht werden, kann der
Luftfilterkörper 22 über die
Scharniere (75, 76) zwischen der geschlossenen
Position und der offenen Position schwenken. Wenn dagegen die Klammern 77 mit
den Nockenabschnitten 79 in Eingriff sind, ist der Luftkörperfilter 22 fest
an dem oberen Gehäuse 25 eingebaut
und nimmt seine geschlossene Position ein. Natürlich, wie oben erwähnt wurde, ist
das Luftfilterelement 23 stabil zwischen dem Luftfilterkörper 22 und
dem oberen Gehäuse 25 des
Luftfiltergehäuses 21 befestigt.
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Das
heißt,
wie aus 10 zu sehen ist, ist das Luftfilterelement 23 an
dem rechteckigen Flansch 71 des Luftfilterkörpers 22 angebracht.
Wie dargestellt, ist eine Dichtkante 81 einstückig auf
dem Umfangsabschnitt der rechteckigen Öffnung 33 des oberen
Gehäuses 25 ausgebildet.
Deshalb wird, nach dem Schließen
des Luftfilterkörpers 22 gegenüber dem
oberen Gehäuse 25,
die Dichtkante 81 gegen das Dichtelement 28 des
Luftfilterelements 23 gedrückt, um eine von dem Luftfilterelement 23 benötigte Dichtung
zu erreichen. Der rechteckige Flansch 71 des Luftfilterkörpers 22 ist
um dessen Umfang mit einer Haltekante 22 zum Halten des
Dichtelements 28 ausgebildet. Es ist zu berücksichtigen,
dass die Haltekante 82 nicht vorgesehen ist an der Kante,
an der die oben erwähnten
Scharniere (75, 76) ausgebildet sind. Aufgrund
der Bereitstellung der Haltekante 82 kann das Luftfilterelement 23 in
Position gehalten werden, sogar wenn der Luftfilterkörper 22 nach
unten geschwenkt wird, um seine offene Position einzunehmen. Dies
erleichtert eine Handarbeit beim Auswechseln des Luftfilterelements 23.
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Wenn,
wie in 1 zu sehen ist, das Luftfiltergerät der vorliegenden
Erfindung richtig an der Brennkraftmaschine 1 montiert
ist, ist das flache Luftfiltergehäuse 21 so aufgestellt, dass
dessen hinterer Endabschnitt sich rückwärts vom hinteren Endabschnitt
der Maschine erstreckt, um eine Anordnung des Luftfilterkörpers 22 hinter
dem hinteren Ende der Maschine 1 zu ermöglichen. Das heißt, die Zylinderkopfabdeckung 4 der
Maschine 1 und der Luftfilterkörper 22 sind hintereinander
angeordnet. Es ist zu berücksichtigen,
dass in dem Motorraum von Motorfahrzeugen ein Getriebe (nicht gezeigt)
genau hinter der Maschine angeordnet ist, was gewöhnlich ein
Layout zur Folge hat, wobei aufgrund einer verringerten Größe eines
Frontabschnitts des Getriebes ein bestimmter Platz genau hinter
der Zylinderkopfabdeckung 4 definiert ist. Das heißt, in der vorliegenden
Erfindung wird der bestimmte Raum zum Aufnehmen des Luftfilterkörpers 22 effektiv
ausgenutzt und deshalb kann der Luftfilterkörper 22 ein ausreichendes
Volumen oder eine ausreichende Kapazität haben.
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Wie
aus 1 zu sehen ist, wird das Luftfilterelement 23 flach
zwischen dem Luftfilterkörper 22 und
dem Luftfiltergehäuse 21 angebracht,
was eine zufriedenstellende Filterfläche des Luftfilterelementes 23 gewährleistet,
während
verhindert wird, dass das Luftfiltergehäuse 21 eine hohe Höhe hat.
Eine flache, aber lange Konstruktion des Luftfiltergehäuses 21 hat
ein ausreichendes Volumen desselben zur Folge und bietet eine effektive
Geräuschdämmungsleistung
mit Hilfe des Volumens des Luftfilterkörpers 22.
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Wie
oben beschrieben wurde, kann das Luftfilterelement 23 nur
durch Öffnen
des Luftfilterkörpers 22 einfach
durch ein neues ersetzt werden. Ferner, falls gewünscht, kann
der Luftfilterkörper 22 von
dem Luftfiltergehäuse 21 nur
durch das Bedienen der Scharniere (75, 76) entfernt
werden. In diesem Fall wird das Reinigen des Gehäuses 21 einfach gemacht.
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In
dem Lufteinlassgerät
der vorliegenden Erfindung wird eine Anordnung verwendet, wobei
ein Luftsammelraum (14) inhärent von einem Luftfilter 11 definiert
wird, und wie sich aus 2 ergibt, sind der Luftsammelraum
(14) und das Luftfilterelement 23 an in Längsrichtung
jeweils gegenüberliegenden
Abschnitten des Luftfilters 11 vorgesehen. Deshalb kann
das Luftfiltergerät
der vorliegenden Erfindung, das eine solche Anordnung umfasst, in
der Größe und insbesondere
in der Dicke kompakt gehalten werden.
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Obwohl
die Erfindung oben mit Bezug auf das Ausführungsbeispiel der Erfindung
beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf das oben beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt. Verschiedene Modifikationen
und Veränderungen
eines solchen Ausführungsbeispiels
können
von Fachleuten im Lichte der obigen Beschreibung ausgeführt werden.