DE10106675A1 - Ölfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen Viertaktmotorradantrieb - Google Patents
Ölfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen ViertaktmotorradantriebInfo
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Abstract
Der Ölkühler weist vier Befestigungsstellen zum Befestigen von Bolzen auf, bei Betrachtung von vorne zwei Stellen auf jeder Seite des Ölkühlers. Die Auspuffrohre sind so angeordnet, daß Zwischenräume zwischen den Auspuffrohren zumindest vor der Mitte des Ölfilters bzw. vor den inneren Befestigungsstellen des Ölkühlers angeordnet sind.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ölfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen
Viertaktmehrzylindermotorradreihenmotor mit einer Mehrzahl von Auspuffrohren.
In vielen Motorrädern, auf denen ein Viertaktmehrzylindermotor montiert ist, ist eine Mehr
zylinderreihenmotoreinheit, deren mehrere Zylinder nach vorne geneigt sind, wobei sich ihre
Kurbelwelle der Breite nach über die Karosserie erstreckt, im unteren vorderen Teil der Mo
torradkarosserie angeordnet und aufgehängt. Im Auspuffsystem eines solchen Motors verlau
fen Auspuffrohre, die mit Auspufföffnungen auf der oberen Vorderseite der sich nach vorne
neigenden Zylinder verbunden sind, vom vorderen Teil der Motoreinheit nach unten und sind
weiter um den Boden der Motoreinheit herum gebogen und nach hinten gerichtet, so daß sie
zusammen oder einzeln mit dem im hinteren Teil des Motorradkörpers angeordneten Schall
dämpfer verbunden sind.
Um die Seitwärtsausbauchungen des Körpers zu minimieren, sind in einem Motorrad vom
obigen Typ der Ölfilter und der Ölkühler der Motoreinheit am vorderen Teil des Motorge
häuses angebracht. Insbesondere gibt es Motorräder, deren Karosserie vollständig von einer
Verkleidung verkleidet ist, bei denen der Ölfilter und Ölkühler bei ihrer Vorderansicht ne
beneinander angeordnet sind.
In diesem Fall werden die Auspuffrohre vor und unter dem Ölfilter und Ölkühler angeordnet.
Deshalb geraten, wie die Dinge liegen, die Auspuffrohre mit dem Ölfilter und dem Ölkühler
in Konflikt, wenn sie ausgetauscht werden müssen, wobei Schwierigkeiten bei der mechani
schen Wartung erzeugt werden.
Als Ölfilter-Konstruktionskonfiguration einer Motoreinheit dieses Typs nach dem Stand der
Technik ist es möglich, eine Konfiguration durch die Kombination der Offenbarung der ja
panischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Hei 7 No. 11955, bei der der Ölkühler un
ten am Ölfilter angeordnet ist, und derjenigen der japanischen Patentanmeldungs-
Offenlegungsschrift Hei 1 No. 211609, bei der eine Mehrzahl von vor dem Ölfilter angeord
neten Auspuffrohren zu den Seiten aufgeteilt sind, wobei zwischen ihnen ein Raum gebildet
wird, bereitzustellen.
Jedoch bedeutet die Kombination von diesen Ständen der Technik, daß der Ölkühler mit ei
nem vor ihm angebrachten Ölfilter am Motor angebracht werden sollte. Um einen Konflikt
mit den Auspuffrohren zu vermeiden, müssen deshalb sowohl der Ölkühler als auch der Öl
filter kompakt oder von einem kleinen Volumen sein. Da sich die Leistungsfähigkeit eines
Kühlen des Öls verringert, wenn das Volumen des Ölkühlers klein ist, kann ein Ölfilm ver
braucht werden oder es kann eine Kavitation auftreten, wenn der Motor mit einer hohen Ge
schwindigkeit über einen langen Zeitraum betrieben wird.
Im Gegensatz dazu gibt es ein Verfahren, bei dem der Ölfilter und Ölkühler im unteren vor
deren Teil des Motors nebeneinander montiert sind (siehe die japanische Patentanmeldungs-
Offenlegungsschrift Hei 11 No. 182260). Jedoch ist in der Veröffentlichung von diesem
Motorrad definiert, daß die vorstehenden Enden des Ölfilters und Ölkühlers in dem Raum
angeordnet sind, der vom Kurbelgehäuse und von den vor dem Kurbelgehäuse angeordneten
Auspuffrohren umgeben wird. Wenn Werkzeuge in den Raum eingesetzt werden, um bei
Anbringung und Abnahme des Ölfilters und Ölkühlers Bolzen usw. anzuziehen oder loszu
machen, gerät das Drehen der Werkzeuge mit den Auspuffrohren in Konflikt, so daß die
Auspuffrohre abgenommen werden müssen, was zu einer schlechten Arbeitsleistung führt.
Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf die obigen Probleme gemacht worden, und es
ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Ölfilter- und Ölkühlermontageanord
nung für einen Viertaktmotorradmotor bereitzustellen, die ermöglicht, daß Anzieh- und
Losmachwerkzeuge bei Anbringung und Abnahme des Ölfilters und Ölkühlers ohne Beein
trächtigung der Auspuffrohre eingeführt und gedreht werden, wodurch eine verbesserte Ar
beitsleistung bereitgestellt wird.
Um das obige Ziel zu erreichen, ist die vorliegende Erfindung wie folgt ausgeführt:
Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Ölfilter- und Ölkühler montageanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwendung in einem Motorrad einen Mehr zylinderreihenmotor auf, der umfaßt: eine Kurbelwelle, die der Breite nach über die Karosse rie angeordnet ist und im vorderen unteren Teil der Karosserie montiert ist; eine Ölwanne, deren beide Seitenflächen geneigt sind; und eine Mehrzahl von Auspuffrohren, die sich vom vorderen oberen Teil des Motors aus bis zum unteren Teil des Motors erstrecken und nach hinten gebogen sind, während sie entlang der geneigten Seitenflächen zur linken und rechten Seite hin aufgeteilt sind, und ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Ölfilter und Ölkühler im unteren vorderen Teil des Motors nebeneinander und nach vorne vorstehend angeordnet sind; der Ölkühler bei Betrachtung von vorne seine Befestigungsstellen an beiden Seiten aufweist; und die Auspuffrohre so angeordnet sind, daß zwischen den beiden benachbarten Auspuff rohren zumindest vor der Mitte des Ölfilters bzw. vor den inneren Befestigungsstellen des Ölkühlers Zwischenräume gebildet sind.
Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Ölfilter- und Ölkühler montageanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwendung in einem Motorrad einen Mehr zylinderreihenmotor auf, der umfaßt: eine Kurbelwelle, die der Breite nach über die Karosse rie angeordnet ist und im vorderen unteren Teil der Karosserie montiert ist; eine Ölwanne, deren beide Seitenflächen geneigt sind; und eine Mehrzahl von Auspuffrohren, die sich vom vorderen oberen Teil des Motors aus bis zum unteren Teil des Motors erstrecken und nach hinten gebogen sind, während sie entlang der geneigten Seitenflächen zur linken und rechten Seite hin aufgeteilt sind, und ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Ölfilter und Ölkühler im unteren vorderen Teil des Motors nebeneinander und nach vorne vorstehend angeordnet sind; der Ölkühler bei Betrachtung von vorne seine Befestigungsstellen an beiden Seiten aufweist; und die Auspuffrohre so angeordnet sind, daß zwischen den beiden benachbarten Auspuff rohren zumindest vor der Mitte des Ölfilters bzw. vor den inneren Befestigungsstellen des Ölkühlers Zwischenräume gebildet sind.
Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Ölfilter- und Ölkühlermonta
geanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwendung in einem Motorrad mit dem obigen
ersten Merkmal dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Auspuffrohre vertikal vor
und zwischen der Mitte des Ölfilters und den inneren Befestigungsstellen des Ölkühlers ver
läuft.
Gemäß dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Ölfilter- und Ölkühlermonta
geanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwendung in einem Motorrad mit dem obigen
ersten Merkmal dadurch gekennzeichnet, daß ein Kühlwasserschlauch in Bezug zur Karosse
riebreite in der Nähe der Außenseite des Ölkühlers angeordnet ist und die äußeren Befesti
gungsstellen des Ölkühlers bei Betrachtung von vorne an Positionen über und unter dem
Kühlwasserschlauch angeordnet sind.
Gemäß dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Ölfilter- und Ölkühlermonta
geanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwendung in einem Motorrad mit dem obigen
zweiten Merkmal dadurch gekennzeichnet, daß ein Kühlwasserschlauch in Bezug zur Karos
seriebreite in der Nähe der Außenseite des Ölkühlers angeordnet ist und die äußeren Befesti
gungsstellen des Ölkühlers bei Betrachtung von vorne an Positionen über und unter dem
Kühlwasserschlauch angeordnet sind.
Gemäß dem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Ölfilter- und Ölkühlermonta
geanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwendung in einem Motorrad mit einem der
obigen ersten bis vierten Merkmale dadurch gekennzeichnet, daß die Auspuffrohre so posi
tioniert sind, daß die Zwischenräume zwischen den benachbarten Auspuffrohren vor der Öl
filtermitte bzw. vor den inneren und äußeren Befestigungsstellen des Ölkühlers positioniert
sind.
Da der Ölfilter und Ölkühler im unteren vorderen Teil des Motors nebeneinander und nach
vorne vorstehend angeordnet sind, ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, den
Ölfilter und Ölkühler sowohl in der Höhe als auch im Radius zu vergrößern und folglich ihre
Fassungsvermögen zu vergrößern, ohne daß man sich wegen irgendwelcher Hindernisse Ge
danken machen muß.
Der Ölkühler weist bei Betrachtung von vorne Befestigungsstellen an beiden Seiten auf, und
die Auspuffrohre sind so angeordnet, daß Zwischenräume zwischen zwei benachbarten Aus
puffrohren zumindest vor der Mitte des Ölfilters bzw. vor den inneren Befestigungsstellen
des Ölkühlers angeordnet sind. Da der Ölfilter und Ölkühler nach vorne vorstehen und an der
unteren Vorderseite des Motors angeordnet sind, ist es erforderlich, Zwischenräume zwi
schen den Auspuffrohren zu bilden, durch die Werkzeuge zur Anbringung und Abnahme
eingeführt werden können. Deshalb sind die Zwischenräume zwischen zwei benachbarten
Auspuffrohren vor der Mitte des Ölfilters bzw. vor den inneren Befestigungsstellen des Öl
kühlers angeordnet. Da der Ölfilter durch Passen eines Werkzeugs über den Ölfilter und Dre
hen des Werkzeugs angebracht oder abgenommen wird, ist es in diesem Fall erforderlich, für
den Einführraum für das Werkzeug zu sorgen. Was den Ölkühler anbetrifft, weist der Öl
kühler bei Betrachtung von vorne an seinen beiden Seiten Befestigungsstellen auf. Die Befe
stigungsstellen auf der Außenseite sind für das Werkzeug zugänglich, das von der Seite des
Motors eingeführt wird, wohingegen die Befestigungsstellen auf der Innenseite für das
Werkzeug nicht zugänglich sind, das von der Seite des Motors eingeführt wird, weil sie auf
beiden Seiten vom Ölfilter und Ölkühler umgeben werden. Deshalb ist der Zwischenraum
zwischen den beiden Auspuffrohren vor den inneren Befestigungsstellen des Ölkühlers ange
ordnet, um zu ermöglichen, daß das Werkzeug eingeführt wird.
Da ungeachtet der Anzahl der Zylinder in der vorliegenden Erfindung mindestens eines der
Auspuffrohre vertikal vor und zwischen der Mitte des Ölfilters und den inneren Befesti
gungsstellen des Ölkühlers verläuft, ist es möglich, die Zwischenräume zwischen den Aus
puffrohren vor der Mitte des Ölfilters und vor den Innenseite-Befestigungsstellen des Öl
kühlers anzuordnen.
Um ein ausreichend großes Fassungsvermögen des Ölkühlers für eine verbesserte Kühllei
stungsfähigkeit sicherzustellen, ist es erforderlich, den Ölkühler nach außen möglichst dicht
an die Motorbreite auszudehnen. Der Motorschlauch, der den Kühler und die Wasserpumpe
verbindet, ist zum Annehmen eines großen Querneigungswinkels vorzugsweise so nach in
nen (dicht beim Ölkühler) wie möglich angeordnet. Da der Schlauch in der Nähe des Ölküh
lers angeordnet ist, ist infolgedessen der Kühlwasserschlauch in Bezug zur Karosseriebreite
in der Nähe der Außenseite des Kühlers angeordnet, und die äußeren Befestigungsstellen des
Ölkühlers sind bei Betrachtung von vorne an oberen und unteren Positionen, weggerückt
vom Kühlwasserschlauch angeordnet, wodurch der Raum für das zum Befestigen einzufüh
rende Werkzeug bereitgestellt wird.
Zusätzlich zu den vor der Ölfiltermitte und vor den inneren Befestigungsstellen des Ölküh
lers gebildeten Zwischenräumen kann ein anderer Zwischenraum zwischen den Auspuffroh
ren vor den äußeren Befestigungsstellen des Ölkühlers gebildet sein, so daß das Werkzeug
vom Zwischenraum her eingeführt werden kann. Diese Konfiguration verbessert die Ar
beitsleistung weiter.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht, die ein Motorrad als Beispiel für die Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht, die das Motorrad darstellt;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht, die das Detail des Motors darstellt;
Fig. 4 ist eine linksseitige Ansicht des Motors;
Fig. 5 ist eine Vorderansicht, die einen Motor des ersten Variationsbeispiels darstellt;
und
Fig. 6 ist eine Vorderansicht, die einen Motor des zweiten Variationsbeispiels darstellt.
Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die bei
gefügten Zeichnungen im Detail beschrieben.
Die Fig. 1 bis 6 stellen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Fig. 1 ist
eine Seitenansicht eines Motorrads; Fig. 2 ist seine Vorderansicht; Fig. 3 ist eine Vorderan
sicht, die das Detail des Motors darstellt; Fig. 4 ist eine linksseitige Ansicht des Motors; Fig.
5 ist eine Vorderansicht, die einen Motor des ersten Variationsbeispiels darstellt; und Fig. 6
ist eine Vorderansicht, die einen Motor des zweiten Variationsbeispiels darstellt.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, weist das Motorrad dieser Ausführungsform einen
Mehrzylinderreihenmotor 10 auf, dessen Kurbelwelle der Breite nach über den Motorradkör
per angeordnet ist und im vorderen unteren Teil der Karosserie zwischen den Vorder- und
Hinterrädern, die mit 12 bzw. 14 bezeichnet sind, montiert ist.
Der Motor 10 ist an einem Rahmen 16 aufgehängt. Am vorderen Ende des Rahmens 16 ist
ein Kopfrohr 16a angeordnet, um Lenkgabeln 18 (zur Halterung des Vorderrades 12) drehbar
zu tragen, während ein Hauptrohr 16b mit einer Schwenkwelle 22 (zum axialen Tragen eines
hinteren Schwenkarms 20 zum Tragen des Hinterrades), die damit gebildet ist, am hinteren
Ende angeordnet ist. Der Rahmen 16 ist aus einem Doppelrohrtyp zusammengesetzt, und ein
Paar Tankrohre 24 aus Aluminiumrechteckrohr mit einem Rechteckquerschnitt erstrecken
sich vom Lenkkopfrohr 16a in die untere und hintere Richtung. Ein Kraftstofftank 24a ist auf
diesen Tankrohren 24 montiert und daran befestigt. Sitzschienen 26 erstrecken sich von der
oberen hinteren Seite des Hauptrohrs 16b in die obere und hintere Richtung, und ein Sitz 28
ist darauf angeordnet.
Eine das Motorrad bedeckende Verkleidung 30 verkleidet die Karosserie von der vorderen
Lenkung über dem Vorderrad 12 bis nach hinten am Hauptrohr 16b mit einer geschossförmi
gen Gesamtkonfiguration, um den Luftwiderstand während der Bewegung zu verringern,
wobei sie den Motor 10 umschließt, der am Rahmen 16 aufgehängt ist. Um die Verkleidung
30 möglichst dicht an die Karosserie zu formen, ist eine Durchgangsöffnung 30a zur Freile
gung der Magnetabdeckung eines Motorgehäuses 10a gebildet. Weiter sind Lüftungsöffnun
gen 30b auf den Vorder- und Seitenflächen gebildet, um für Ventilation zu sorgen. Ein Kipp
ständer (Abstützständer) 54 ist am linksseitigen unteren Ende des Hauptrohres 16b schwenk
bar angebracht und wird mit einer Feder gehalten, so daß der Ständer in der Abstützposition
und eingezogenen Position gehalten werden kann.
Wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt, weist der Motor 10 vier Zylinder (#1 bis #4) auf; die
jeweils eine Abgasöffnung 34 auf ihrer vorderen oberen Seite aufweisen, die mit einem Aus
puffrohr 32 gekoppelt ist. Jedes Auspuffrohr 32 erstreckt sich vorn vorderen Teil des Motors
10 nach unten und erstreckt sich weiter nach hinten, wobei es entlang dem vorderen unteren
Teil des Motors allgemein L-förmig ist. Die Auspuffrohre 32 werden bei der Zusammenfüh
rung 36a, die mit einem im hinteren Körper angeordneten Schalldämpfer 36b gekoppelt ist,
unter dem Motor zusammengeführt.
Als Kühlsystem des Motors 10 ist ein Kühler 38 vor dem Motor 10 angeordnet, während eine
Wasserpumpe 40 an einer hinteren unteren Stelle des Motors 10 angeordnet ist. Die mit 40a
bezeichnete Ansaugöffnung der Wasserpumpe 40 ist durch einen Ansaugwasserschlauch
42a, der auf der unteren linken Seite des Motors angeordnet ist, mit einem Auslaß 38a des
Kühlers 38 verbunden. Eine der Einlaßöffnungen zum Kühler 38, die mit 38b bezeichnet ist,
ist mit einem nachstehend erwähnten Ölkühler vom wassergekühlten Typ 44 mittels eines
Wasserschlauchs 42b gekoppelt. Ein Wasserschlauch 42c ist angeordnet, um für eine Ver
bindung von diesem Ölkühler 44 mit der Auslaßöffnung 40b der Wasserpumpe 40 zu sorgen.
Die andere Einlaßöffnung 38c zum Kühler 38 ist mit dem Zylinderkopf 10b des Motors 10
mittels eines Wasserschlauchs 42d gekoppelt. Ein Wasserschlauch 42e ist angeordnet, um für
eine Verbindung zwischen dem Zylinderblock 10c und einer Ausstoßöffnung 40c der Was
serpumpe 40 zu sorgen. Ein Behältertank 46 zum Speichern von Kühlwasser ist über der
Wasserpumpe 40 angeordnet.
Unten am Motor 10 ist eine Ölwanne 48 für das Motorgehäuse 10a vorgesehen, die nach
unten vorsteht, wobei ihre geneigten Seitenflächen (48a, 48a) von der Vorderansicht einen
nach unten gerichteten Kamm bilden. Beim Motor 10 sind vier Auspuffrohre 32-32 von den
Zylindern #1 bis #4 aufgeteilt, zwei auf jeder Seite, und erstrecken sich entlang der jeweili
gen geneigten Seitenflächen 48a, 48a nach hinten, so daß Zwischenräume 50a und 50b zwi
schen den beiden mittigen Auspuffrohren 32 und 32 für die Zylinder #2 und #3 bzw. zwi
schen den benachbarten Auspuffrohren 32 und 32 für die Zylinder #1 bzw. #2 erzeugt wer
den.
Ein Ölfilter 52 und Ölkühler 44, die beide im Wesentlichen zylindrisch sind, sind der Breite
des Fahrzeugs nach auf der linken und rechten Seite angeordnet, wobei sie in der unteren
Vorderseite des Motorgehäuses 10a des Motors 10 nach vorne vorstehen. Der Ölfilter 52 ist
ein Behälter mit einem Filterelement in einem äußeren Gehäuse, wobei ein Öldurchlaß (nicht
dargestellt) mit der Motorgehäuse 10a-Seite verbunden ist.
Hier weist, wie in Fig. 3 dargestellt, der Ölkühler 44 bei Betrachtung von vorne vier Befesti
gungsstellen 60-60 für Befestigungsbolzen auf, zwei auf jeder Seite oder links und rechts.
Die Auspuffrohre 32-32 sind so angeordnet, daß Zwischenräume 50a und 50b zwischen zwei
benachbarten Auspuffrohren 32 und 32 zumindest vor der mit 52a bezeichneten Mitte des
Ölfilters 52 bzw. vor den inneren Befestigungsstellen des Ölkühlers 44 angeordnet sind.
Da der Ölfilter 52 und Ölkühler 44 nebeneinander angeordnet sind und im unteren vorderen
Teil des Motors 10 nach vorne vorstehen, ist es in dieser Ausführungsform möglich, den Öl
filter 52 und Ölkühler 44 sowohl in der Höhe als auch im Radius zu vergrößern und folglich
ihre Fassungsvermögen zu vergrößern, ohne daß man sich um igendwelche Hindernisse Ge
danken machen muß.
Der Ölkühler 44 weist bei Betrachtung von vorne Befestigungsstellen 60-60 an beiden Seiten
auf, und die Auspuffrohre 32-32 sind so angeordnet, daß die Zwischenräume 50a und 50b
zwischen den zuvor erwähnten zwei benachbarten Auspuffrohren 32 und 32 zumindest vor
der mit 52a bezeichneten Mitte des Ölfilters bzw. vor den inneren Befestigungsstellen 60 des
Ölfilters 44 angeordnet sind. Da der Ölfilter 52 und Ölkühler 44 nach vorne vorstehen und im
unteren vorderen Teil des Motorgehäuses 10a des Motors 10 angeordnet sind, ist es erforder
lich, Zwischenräume zwischen den Auspuffrohren 32-32 zu bilden, durch die Werkzeuge
(die mit 62 bezeichnet sind) zur Anbringung und Abnahme eingeführt werden können. Des
halb sind die Zwischenräume 50a und 50b zwischen zwei benachbarten Auspuffrohren 32
und 32 vor der Mitte 52a des Ölfilters bzw. vor den inneren Befestigungsstellen 60 des Öl
kühlers 44 angeordnet. Da der Ölfilter 52 durch Passen des Werkzeugs 62 über den Ölfilter
52 und Drehen des Werkzeugs 62 angebracht oder abgenommen wird, ist es in diesem Fall
erforderlich, den Einführraum für das Werkzeug bereitzustellen. Der oben erwähnte Zwi
schenraum 50b dient als Einführraum und ermöglicht, daß das Werkzeug 62 eingeführt wird.
Was den Ölkühler 44 anbetrifft, weist der Ölkühler bei Betrachtung von vorne Befestigungs
stellen 60-60 an seinen beiden Seiten auf. Die Befestigungsstellen 60 auf der Außenseite sind
für das Werkzeug (Mutternschlüssel usw.) zugänglich, das von der Seite des Motors 10 ein
geführt wird (von der linken Seite in dieser Ausführungsform), wohingegen die Befesti
gungsstellen 60 auf der Innenseite für das Werkzeug nicht zugänglich sind, das von der Seite
des Motors 10 eingeführt wird, weil sie auf beiden Seiten vom Ölfilter 52 und Ölkühler 44
umgeben werden. Deshalb ist der Zwischenraum 50a zwischen den beiden Auspuffrohren 32
und 32 für die Zylinder #2 und #3 vor den inneren Befestigungsstellen 60 des Ölkühlers 44
angeordnet.
Da ungeachtet der Anzahl der Auspuffrohre mindestens eines der Auspuffrohre 32 (das Aus
puffrohr 32 für den Zylinder #2 in dieser Ausführungsform) vertikal vor und zwischen der
Mitte 52a des Ölfilters 52 und den inneren Befestigungsstellen 60 des Ölkühlers 44 verläuft,
ist es möglich, die Auspuffrohre 32-32 so anzuordnen, daß die Zwischenräume 50b und 50a
zwischen den benachbarten Auspuffrohren 32 und 32 vor der Mitte 52a des Ölfilters bzw.
vor den Innenseite-Befestigungsstellen 60 des Ölkühlers 44 angeordnet sind.
Um ein ausreichend großes Fassungsvermögen des Ölkühlers für eine verbesserte Kühllei
stungsfähigkeit sicherzustellen, ist es erforderlich, den Ölkühler 44 nach außen möglichst
dicht an die Motorbreite auszudehnen. Der Motorschlauch 42a, der den Kühler 38 und die
Wasserpumpe 40 verbindet, ist zum Annehmen eines großen Querneigungswinkels vor
zugsweise so nach innen (dicht beim Ölkühler 44) wie möglich angeordnet. Da der Schlauch
42a in der Nähe des Ölkühlers 44 angeordnet ist, ist infolgedessen der Kühlwasserschlauch
42a in Bezug zur Karosseriebreite in der Nähe der Außenseite des Kühlers 44 angeordnet,
wie in Fig. 3 dargestellt, und die äußeren Befestigungsstellen 60 und 60 des Ölkühlers sind
bei Betrachtung von vorne an Positionen über und unter und weggerückt von dem Kühlwas
serschlauch 42a angeordnet, wodurch es möglich ist, den Raum für das für eine Anbringung
oder Abnahme einzuführende Werkzeug bereitzustellen.
Im in Fig. 5 dargestellten ersten Variationsbeispiel sind die Auspuffrohre 32 und 32 für die
Zylinder #3 und #4 dicht beieinander angeordnet, wobei sie einen Zwischenraum 50c erzeu
gen, der ermöglicht, daß die Außenseite-Befestigungsstellen 60 des Ölkühlers 44 von vorne
gesehen werden. Im in Fig. 6 dargestellten zweiten Variationsbeispiel ist das Auspuffrohr 32
für den Zylinder 44 abseits vom Ölkühler 44 eingebaut, wobei ein Zwischenraum 50c er
zeugt wird, der ermöglicht, daß die Außenseite-Befestigungsstellen 60 des Ölkühlers 44 von
vorne gesehen werden. Gemäß diesen Variationsbeispielen sind die Zwischenräume vor der
Ölfiltermitte 52a und vor den inneren Befestigungsstellen 60 des Ölkühlers 44 gebildet und
ist auch der Zwischenraum 50c zwischen den Auspuffrohren (für die Zylinder #3 und #4) 32
und 32 gebildet und vor den äußeren Befestigungsstellen 60 des Ölkühlers 44 angeordnet, so
daß das Werkzeug von den Zwischenräumen eingeführt werden kann. Demgemäß können
sämtliche Befestigungsstellen für das Werkzeug 62 von der Vorderseite zugänglich sein,
wodurch eine weiter verbesserte Funktionstüchtigkeit bereitgestellt wird.
Die Ölfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen Viertaktmotorradmotor der vorlie
genden Erfindung sollte nicht auf die obigen Ausführungsformen beschränkt werden. Z. B.
ist die Anzahl der Zylinder des Motors nicht auf vier beschränkt, sondern die vorliegende
Erfindung ist auf einen Motor mit einer größeren Anzahl von Zylindern anwendbar.
Gemäß der so konfigurierten Ölfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen Viertakt
motorradmotor können, wie beschrieben worden ist, beim Austausch des Ölfilters und Öl
kühlers die Befestigungswerkzeuge verwendet oder gedreht werden, ohne daß sie mit den
Auspuffrohren in Konflikt geraten, wodurch es möglich gemacht wird, die Wartungsarbeiten
des Ölfilters und Ölkühlers zu verbessern.
Claims (5)
1. Ölfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwen
dung in einem Motorrad, bei dem ein Mehrzylinderreihenmotor umfaßt: eine
Kurbelwelle, die der Breite nach über die Karosserie angeordnet ist und im vor
deren unteren Teil der Karosserie montiert ist; eine Ölwanne, deren beide Seiten
flächen geneigt sind; und eine Mehrzahl von Auspuffrohren, die sich vom vorde
ren oberen Teil des Motors aus bis zum unteren Teil des Motors erstrecken und
nach hinten gebogen sind, während sie entlang der geneigten Seitenflächen zur
linken und rechten Seite hin aufgeteilt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ölfilter und Ölkühler im unteren vorderen Teil des Motors nebeneinander und nach vorne vorstehend angeordnet sind; der Öl kühler bei Betrachtung von vorne seine Befestigungsstellen an beiden Seiten aufweist; und die Auspuffrohre so angeordnet sind, daß zwischen den beiden be nachbarten Auspuffrohren zumindest vor der Mitte des Ölfilters bzw. vor den in neren Befestigungsstellen des Ölkühlers Zwischenräume gebildet sind.
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ölfilter und Ölkühler im unteren vorderen Teil des Motors nebeneinander und nach vorne vorstehend angeordnet sind; der Öl kühler bei Betrachtung von vorne seine Befestigungsstellen an beiden Seiten aufweist; und die Auspuffrohre so angeordnet sind, daß zwischen den beiden be nachbarten Auspuffrohren zumindest vor der Mitte des Ölfilters bzw. vor den in neren Befestigungsstellen des Ölkühlers Zwischenräume gebildet sind.
2. Ölfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwen
dung in einem Motorrad nach Anspruch 1, bei der mindestens eines der Auspuff
rohre vertikal vor und zwischen der Mitte des Ölfilters und den inneren Befesti
gungsstellen des Ölkühlers verläuft.
3. Ölfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwen
dung in einem Motorrad nach Anspruch 1, bei der ein Kühlwasserschlauch in
Bezug zur Karosseriebreite in der Nähe der Außenseite des Ölkühlers angeordnet
ist und die äußeren Befestigungsstellen des Ölkühlers bei Betrachtung von vorne
an Positionen über und unter dem Kühlwasserschlauch angeordnet sind.
4. Ölfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwen
dung in einem Motorrad nach Anspruch 2, bei der ein Kühlwasserschlauch in
Bezug zur Karosseriebreite in der Nähe der Außenseite des Ölkühlers angeordnet
ist und die äußeren Befestigungsstellen des Ölkühlers bei Betrachtung von vorne
an Positionen über und unter dem Kühlwasserschlauch angeordnet sind.
5. Öfilter- und Ölkühlermontageanordnung für einen Viertaktmotor zur Verwen
dung in einem Motorrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Auspuff
rohre so positioniert sind, daß die Zwischenräume zwischen den benachbarten
Auspuffrohren vor der Ölfiltermitte bzw. vor den inneren und äußeren Befesti
gungsstellen des Ölkühlers positioniert sind.
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