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Die
vorliegende Erfindung betrifft 1-Aminophthalazinderivate, deren
Herstellung und deren therapeutische Anwendung.
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Die
Suche nach Antagonisten des MCH-Rezeptors 1 (MCH
1-Rezeptor, MCH = Melanin-Concentrating Hormone)
erregt das Interesse vieler Pharmaziefirmen. Es ist bereits eine
Reihe von Patentanmeldungen eingereicht worden, u.a.
WO 01/21577 (Takeda),
WO 02/06245 (Synaptic) und
WO 03/106452 (Millennium).
Es ist bereits eine Reihe von Veröffentlichungen erschienen,
u.a. Ma V.V. et al. (Amgen) 224th Nat. Meeting ACS Boston. Poster
MEDI 343 (21.08.2002).
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In
den letzten zehn Jahren ist gezeigt worden, daß zahlreiche Neuropeptide an
den das Eßverhalten sowie
den Energiehaushalt steuernden zentralen Regulationen beteiligt
sind (Inui et al., TINS 1999; 22(2): 62-67). MCH gehört zu diesen
Neuropeptiden.
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Kürzlich sind
zwei MCH-Rezeptoren kloniert worden, nämlich der MCH1-Rezeptor,
der vorher als SLC-1- oder GPR24-Rezeptor bezeichnet wurde (Chambers
et al., Nature 1999; 400: 261-265), und der MCH2-Rezeptor,
der vorher als SLT bezeichnet wurde (Mori et al., Biochem Biophys
Res Commun 2001; 283: 1013-1018).
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Daher
besteht reales Interesse an der Auffindung neuer Verbindungen zur
Modulierung der Aktivität des
MCH1-Rezeptors
bzw. MCH 1-Rezeptors.
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Es
wurde nun gefunden, daß von
1-Aminophthalazin abgeleitete Verbindungen eine hohe Affinität und Selektivität gegenüber dem
MCH1-Rezeptor aufweisen.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen der Formel (I)
worin:
- • A für eine gegebenenfalls
durch eine oder mehrere Gruppen R9, die
gleich oder voneinander verschieden sein können, substituierte C1-4-Alkylengruppe steht;
- • B
für eine
gegebenenfalls durch eine oder mehrere Gruppen R10,
die gleich oder voneinander verschieden sein können, substituierte C1-4-Alkylengruppe
steht;
- • R9 und R10 jeweils
unabhängig
voneinander für
ein Wasserstoffatom oder eine C1-5-Alkylgruppe
stehen oder gemeinsam eine Einfachbindung oder eine C1-4-Alkylengruppe bilden;
- • L
für eine
Einfachbindung oder eine C1-2-Alkylen-,
-CH=CH- oder -C=C-Gruppe, wobei die C1-2-Alkylen- und die -CH=CH-Gruppe
gegebenenfalls durch einen oder mehrere C1-2-Alkylsubstituenten
substituiert sind, oder eine Cycloprop-1,2-diylgruppe steht;
- • R1 für
Aryl oder Heteroaryl steht, wobei die Aryl- und Heteroarylgruppen
gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste Z, die gleich oder
voneinander verschieden sein können,
substituiert sind;
- • R2 und R3 unabhängig voneinander
für ein
Wasserstoffatom oder eine C1-3-Alkyl- oder
C1-3-Fluoralkylgruppe
stehen
oder gemeinsam mit dem Kohlenstoffatom, an das sie gebunden
sind, eine Cycloprop-1,1-diylgruppe bilden;
- • R4 für
ein Wasserstoffatom oder eine C1-5-Alkyl-,
C1-3-Fluoralkyl-,
C3-6-Cycloalkyl, C3-6-Cycloalkyl-C1-3-alkylen-,
C1-3-Alkyl-O-C1-3-alkylen-,
HO-C1-3-Alkylen-
oder C1-3-Alkyl-X-C1-3-alkylengruppe,
worin X für
S, SO oder SO2 steht,
oder für eine RaRbN-C1-3-Alkylen-,
Aryl-, Aryl-C1-3-alkylen-, Aryl-O-, Aryl-O-C1-3-alkylen-,
Aryl-C1-3-alkylen-O-C1-3-alkylen-,
Heteroaryl- oder Heteroaryl-C1-3-alkylengruppe,
wobei die Aryl-, Aryl-C1-3-alkylen-, Aryl-O-,
Aryl-O-C1-3-alkylen-, Heteroaryl- und Heteroaryl-C1-3-alkylengruppen gegebenenfalls durch einen oder
mehrere Reste Z, die gleich oder voneinander verschieden sein können, substituiert
sind, steht;
- • R5 für
ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C1-5-Alkyl-, C1-3-Fluoralkyl, C1-5-Alkoxy-,
C1-3-Fluoralkoxy-,
HO-C1-3-Alkylen-, -CN- oder C1-3-Alkyl-X-Gruppe, worin
X für S,
SO oder SO2 steht,
oder für eine RaRbN-, RaRbN-C1-3-Alkylen-,
Aryl-, Aryl-C1-3-alkylen-, Aryl-O- oder Heteroarylgruppe,
wobei die Aryl-, Aryl-C1-3-alkylen-, Aryl-O-
und Heteroarylgruppen gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste
Z, die gleich oder voneinander verschieden sein können, substituiert
sind, steht;
- • R6 für
ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C1-5-Alkyl-, C1-3-Fluoralkyl-, C1-5-Alkoxy-,
C1-3-Fluoralkoxy-,
-CN-, RaRbN-, RaRbN-C1-3-Alkylen-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe, wobei die Aryl- und Heteroarylgruppen
gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste Z, die gleich oder
voneinander verschieden sein können,
substituiert sind, steht;
- • R7 für
ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C1-5-Alkyl-,
C1-3-Fluoralkyl, C1-5-Alkoxy-,
C1-3-Fluoralkoxy-,
HO-C1-3-Alkylen-, -CN- oder C1-3-Alkyl-X-Gruppe, worin
X für S,
SO oder SO2 steht, oder für eine RaRbN-, RaRbN-C1-3-Alkylen-, RaRbNC(O)-, C1-3-Alkyl-C(O)-, Aryl-, Aryl-O- oder Heteroarylgruppe,
wobei die Aryl-, Aryl-O- und Heteroarylgruppen gegebenenfalls durch
einen oder mehrere Reste Z, die gleich oder voneinander verschieden
sein können,
substituiert sind, steht;
- • R8 für
ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C1-5-Alkyl-,
C1-5-Alkoxy- oder C1-3-Fluoralkoxygruppe steht;
- • Z
für ein
Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C1-5-Alkyl-,
C1-3-Fluoralkyl, C3-6-Cycloalkyl-,
C3-6-Cycloalkyl-C1-3-alkylen-, Phenyl-, C1-5-Alkoxy-,
C1-3-Fluoralkoxy-, C1-3-Alkyl-O-C1-3-alkylen-, HO-C1-3-Alkylen-, NO2-, -CN-, C1-3-Alkyl-X-
oder C1-3-Alkyl-X-C1-3-alkylengruppe,
worin X für
S, SO oder SO2 steht,
oder eine RaRbN-, RaRbN-C1-3-Alkylen-,
RaRbNC(O)-, C1-3-Alkyl-C(O)-,
C1-4-Alkyl-CO2-
oder C3-6-Cycloalkyl-C(O)-Gruppe
oder einen Oxorest
steht
oder zwei benachbarte Reste Z gemeinsam eine C1-3-Alkylendioxygruppe
bilden;
- • Ra und Rb jeweils
unabhängig
voneinander für
ein Wasserstoffatom oder eine C1-3-Alkyl-
oder C1-3-Alkyl-C(O)-Gruppe stehen oder gemeinsam
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gegebenenfalls
durch eine oder mehrere C1-3-Alkyl- oder Oxogruppen
substituierten Heterocyclus bilden;
mit der Maßgabe, daß A und
B beide für
eine Ethylenylgruppe (-CH2CH2-)
stehen, L für
eine Einfachbindung steht und R1 und R4 nicht beide für eine unsubstituierte Phenylgruppe
stehen können,
wenn R2, R3, R5, R6, R7 und
R8 alle für ein Wasserstoffatom stehen.
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Die
Verbindungen der Formel (I) können
ein oder mehrere asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten. Sie können daher
in Form von Enantiomeren oder Diastereoisomeren existieren. Diese
Enantiomere und Diastereoisomere sowie Gemische davon einschließlich razemischer
Gemische sind Teil der Erfindung.
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Die
Verbindungen der Formel (I) können
einen oder mehrere Ringe enthalten. Sie können daher in Form von axial/äquatorial-,
endo/exo- oder cis/trans-Isomeren existieren. Diese Isomere sowie
Gemische davon sind Teil der Erfindung.
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Die
Verbindungen der Formel (I) können
eine oder mehrere Olefinfunktionen enthalten. Sie können daher
in Form von Z/E-Isomeren existieren. Diese Isomere sowie Gemische
davon sind Teil der Erfindung.
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Die
Verbindungen der Formel (I) können
in Form von Basen oder Säureadditionssalzen
existieren. Derartige Additionssalze sind Teil der Erfindung.
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Diese
Salze werden vorteilhafterweise mit pharmazeutisch unbedenklichen
Säuren
hergestellt, aber auch die Salze anderer Säuren, die beispielsweise zur
Verwendung bei der Reinigung oder Isolierung der Verbindungen der
Formel (I) geeignet sind, sind Teil der Erfindung.
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Die
Verbindungen der Formel (I) können
auch in Form von Hydraten und/oder Solvaten vorliegen, d.h. in Form
von Assoziationen oder Kombinationen mit einem oder mehreren Wasser-
und/oder Lösungsmittelmolekülen. Derartige
Hydrate und Solvate sind ebenfalls Teil der Erfindung.
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Im
Rahmen der vorliegenden Erfindung versteht man unter:
- – Ct-z worin t und z Werte von 1 bis 6 annehmen
können,
eine Kette oder einen Kohlenstoffring mit t bis z Kohlenstoffatomen,
beispielsweise kann C1-3 eine Kohlenstoffkette
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen charakterisieren;
- – einem
Halogenatom: Fluor, Chlor, Brom oder Iod;
- – einer
Alkylgruppe: eine lineare oder verzweigte, gesättigte einwertige aliphatische
Gruppe. Als Beispiele seien Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-,
Butyl-, Isobutyl-, tert-Butyl- und Pentylgruppen usw. genannt;
- – einer
Alkylengruppe: eine lineare oder verzweigte, gesättigte zweiwertige aliphatische
Gruppe. Beispielsweise repräsentiert
eine C1-3-Alkylengruppe eine lineare oder
verzweigte zweiwertige Kohlenstoffkette mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
wie Methylenyl (-CH2-), Ethylenyl (-CH2CH2-), 1-Methylethylenyl (-CH(CH3)CH2-), Propylenyl
(-CH2CH2CH2-) usw.;
- – einer
Cycloalkylgruppe: eine gesättigte
cyclische aliphatische Gruppe. Als Beispiele seien Cyclopropyl-, Methylcyclopropyl-,
Cyclobutyl-, Cyclopentyl- und Cyclohexylgruppen usw. genannt;
- – einer
Alkoxygruppe: einen Alkyl-O-Rest, worin die Alkylgruppe wie oben
definiert ist;
- – einer
Alkylendioxygruppe: eine -O-Alkylen-O-Gruppe, worin die Alkylengruppe wie
oben definiert ist. Als Beispiele seinen Methylendioxy-, Ethylendioxy-
oder Propylendioxygruppen genannt;
- – einer
Fluoralkylgruppe: eine Alkylgruppe, in der ein oder mehrere Wasserstoffatome
durch ein Fluoratom ersetzt worden sind. Als Beispiele seien CF3-, CF3CH2-Gruppen
usw. genannt;
- – einer
Fluoralkoxygruppe: eine Alkoxygruppe, in der ein oder mehrere Wasserstoffatome
durch ein Fluoratom ersetzt worden sind. Als Beispiele seien CF3O- und CHF2O-Gruppen
usw. genannt;
- – einer
heterocyclischen Gruppe: eine 5- bis 7-gliedrige gesättigte cyclische Gruppe mit
einem oder mehreren Heteroatomen wie Stickstoff-, Sauerstoff- oder
Schwefelatomen. Als Beispiele seien Pyrrolidinyl-, Piperidinyl-,
Piperidonyl-, Morpholinyl-, Piperazinyl- und N-Methylpiperazinylgruppen usw.
genannt;
- – einer
Arylgruppe: ein mono- oder polycyclisches aromatisches System mit
6 bis 14 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise 6 bis 10 Kohlenstoffatomen.
Wenn das System polycyclisch ist, ist mindestens einer der Ringe
aromatisch. Als Beispiele seien Phenyl-, Naphthyl-, Tetrahydronaphthyl-
und Indanylgruppen usw. genannt;
- – einer
Heteroarylgruppe: 5- bis 14-gliedriges und vorzugsweise 5- bis 10-gliedriges
mono- oder polycyclisches aromatisches System mit einem oder mehreren
Heteroatomen wie Stickstoff-, Sauerstoff- oder Schwefelatomen. Wenn
das System polycyclisch ist, ist mindestens einer der Ringe aromatisch.
Stickstoffatome können
in Form von N-Oxiden vorliegen. Als Beispiele für monocyclische Heteroarylgruppen
seien Thiazolyl-, Thiadiazolyl-, Thienyl-, Imidazolyl-, Triazolyl-,
Tetrazolyl-, Pyridyl-, Furanyl-, Oxazolyl-, Isoxazolyl-, Oxadiazolyl-,
Pyrrolyl-, Pyrazolyl-, Pyrimidinyl- und Pyridazinylgruppen genannt.
Als Beispiele für
bicyclische Heteroarylgruppen seien Indolyl-, Benzofuranyl-, Chromen-2-onyl-,
Benzimidazolyl-, Benzothienyl-, Benzotriazolyl-, Benzothiazolyl-,
Benzoxazolyl-, Chinolinyl-, Isochinolinyl-, Indazolyl-, Indolizinyl-,
Chinazolinyl-, Phthalazinyl-, Chinoxalinyl-, Naphthyridinyl-, 2,3-Dihydro-1H-indolyl-,
2,3-Dihydrobenzofuranyl-,
Tetrahydrochinolinyl- und Tetrahydroisochinolinylgruppen genannt.
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In
der allgemeinen Formel (I) kann der Ring:
beispielsweise für eine Azetidinyl-,
Pyrrolidinyl-, Piperidinyl-, Azepanyl-, 8-Azabicyclo[3.2.1]octyl-,
8-Azabicyclo[3.3.1]nonanyl-, Decahydroisochinolinyl- oder 3-Azabicyclo[3.1.0]hexanylgruppe
stehen.
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Unter
den Verbindungen der Formel (I), die Gegenstand der Erfindung sind,
sei eine erste Untergruppe von Verbindungen aufgeführt, die
so definiert sind, daß:
- • A
für eine
gegebenenfalls durch eine oder mehrere Gruppen R9,
die gleich oder voneinander verschieden sein können, substituierte C1-4-Alkylengruppe steht;
- • B
für eine
gegebenenfalls durch eine oder mehrere Gruppen R10,
die gleich oder voneinander verschieden sein können, substituierte C1-4-Alkylengruppe steht;
- • R9 und R10 jeweils
für ein
Wasserstoffatom stehen oder gemeinsam eine C1-4-Alkylengruppe
bilden;
- • L
für eine
Einfachbindung oder -CH=CH- steht;
- • R1 für
Aryl oder Heteroaryl steht, wobei die Aryl- und Heteroarylgruppen
gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste Z, die gleich oder
voneinander verschieden sein können,
substituiert sind;
- • R2 und R3 unabhängig voneinander
für ein
Wasserstoffatom oder eine C1-3-Alkylgruppe
stehen;
- • R4 für
ein Wasserstoffatom oder eine C1-5-Alkyl-,
C3-6-Cycloalkyl-,
C3-6-Cycloalkyl-C1-3-alkylen-,
C1-3-Alkyl-O-C1-3-alkylen-,
Aryl-, Aryl-C1-3-alkylen-, Aryl-C1-3-alkylen-O-C1-3-alkylen-, Heteroaryl- oder Heteroaryl-C1-3-alkylengruppe,
wobei die Aryl-, Aryl-C1-3-alkylen-, Heteroaryl-
und Heteroaryl-C1-3-alkylengruppen gegebenenfalls
durch einen oder mehrere Reste Z, die gleich oder voneinander verschieden
sein können, substituiert
sind, steht;
- • R5 für
ein Wasserstoffatom oder eine C1-5-Alkyl-,
C1-5-Alkoxy-
oder Arylgruppe, wobei die Arylgruppe gegebenenfalls durch einen
oder mehrere Reste Z, die gleich oder voneinander verschieden sein
können, substituiert
ist, steht;
- • R6 für
ein Wasserstoffatom steht;
- • R7 für
ein Halogenatom oder eine C1-5-Alkyl- und
insbesondere Methyl-, C1-5-Alkoxy- und insbesondere Methoxy-
oder Arylgruppe steht;
- • R8 für
ein Wasserstoffatom steht;
- • Z
für ein
Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C1-5-Alkyl-,
C1-3-Fluoralkyl, C3-6-Cycloalkyl-,
C3-6- Cycloalkyl-C1-3-alkylen-, Phenyl-, C1-5-Alkoxy-,
C1-3-Fluoralkoxy-,
C1-3-Alkyl-O-C1-3-alkylen,
HO-C1-3-Alkylen-, NO2-, -CN-, C1-3-Alkyl-X-
oder C1-3-Alkyl-X-C1-3-alkylengruppe, worin
X für S,
SO oder SO2 steht,
oder eine RaRbN-, RaRbN-C1-3-Alkylen-,
RaRbNC(O)-, C1-3-Alkyl-C(O)-,
C3-6-Cycloalkyl-C(O)-Gruppe
oder einen
Oxorest steht
oder zwei benachbarte Reste Z gemeinsam eine
C1-3-Alkylendioxygruppe
bilden;
- • Ra und Rb jeweils
unabhängig
voneinander für
ein Wasserstoffatom oder eine C1-3-Alkyl-
oder C1-3-Alkyl-C(O)-Gruppe stehen
oder gemeinsam
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gegebenenfalls
durch eine oder mehrere C1-3-Alkyl- oder
Oxogruppen substituierten Heterocyclus bilden.
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Unter
den Verbindungen der Formel (I), die Gegenstand der Erfindung sind,
sei eine zweite Untergruppe von Verbindungen aufgeführt, die
so definiert sind, daß:
- • A
für eine
gegebenenfalls durch eine Gruppe R9 substituierte
C1-4-Alkylengruppe steht;
- • B
für eine
gegebenenfalls durch eine Gruppe R10 substituierte
C1-4-Alkylengruppe steht;
- • R9 und R10 jeweils
für ein
Wasserstoffatom stehen oder gemeinsam eine C1-4-Alkylengruppe
bilden;
- • L
für eine
Einfachbindung oder -CH=CH- steht;
- • R1 für
gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste Z, die gleich oder
voneinander verschieden sein können,
substituiertes Aryl steht;
- • R2 und R3 unabhängig voneinander
für ein
Wasserstoffatom oder eine C1-3-Alkylgruppe
stehen;
- • R4 für
ein Wasserstoffatom oder eine C1-5-Alkyl-,
C3-6-Cycloalkyl-,
C3-6-Cycloalkyl-C1-3-alkylen-,
C1-3-Alkyl-O-C1-3-alkylen-,
Aryl- und insbesondere Phenyl- oder Heteroaryl- und insbesondere
Thienyl- oder Pyridinylgruppe, wobei die Aryl- und Heteroarylgruppen
gegebenenfalls durch einen oder mehrere Reste Z, die gleich oder
voneinander verschieden sein können,
substituiert sind, steht;
- • R5 für
ein Wasserstoffatom steht;
- • R6 für
ein Wasserstoffatom steht;
- • R7 für
ein Halogenatom, Methyl oder Methoxy steht;
- • R8 für
ein Wasserstoffatom steht;
- • Z
für ein
Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C1-5-Alkyl-,
C1-5-Alkoxy- und insbesondere Methoxy-, C1-3-Alkyl-O-C1-3-alkylen-, Phenyl-, HO-C1-3-Alkylen-,
-CN- oder C1-3-Alkyl-X-Gruppe, worin X für ein Schwefelatom
steht,
oder eine RaRbN-,
RaRbN-C1-3-Alkylen-,
RaRbNC(O) – oder C1-3-Alkyl-C(O)-Gruppe
oder einen Oxorest
steht
oder zwei benachbarte Reste Z gemeinsam eine C1-3-Alkylendioxy-,
insbesondere Methylendioxygruppe bilden;
- • Ra und Rb jeweils
unabhängig
voneinander für
ein Wasserstoffatom oder eine C1-3-Alkyl-
oder C1-3-Alkyl-C(O)-Gruppe stehen.
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Besonders
gut geeignet sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Verbindungen
der Formel (I), worin mindestens einer der Substituenten R5, R6, R7 oder
R8 von einem Wasserstoffatom verschieden
sind.
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Unter
den Verbindungen der Formel (I), die Gegenstand der Erfindung sind,
seien insbesondere genannt:
- • 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-[8-(2-naphthylmethyl)-8-azabicyclo[3.2.1]oct-3-yl]phthalazin-1-amin (Verbindung
Nr. 4);
- • 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 3);
- • 7-Methoxy-4-(3-methoxyphenyl)-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 5);
- • 7-Methoxy-4-(2-methoxyphenyl)-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 2);
- • 7-Methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]-4-phenylphthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 1);
- • 4-(4-Methoxyphenyl)-7-methyl-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 9);
- • 4-(3,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 10);
- • N-[1-(1,3-Benzodioxol-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 19);
- • 4-Ethyl-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 20);
- • 4-Benzyl-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 21);
- • 7-Methoxy-4-(methoxymethyl)-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 24);
- • N-[1-(1-Benzofuran-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 26);
- • N-[1-(3,4-Dimethylbenzyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 29);
- • 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-{1-[(1-methyl-1H-indol-2-yl)methyl]piperidin-4-yl}phthalazin-1-amin (Verbindung
Nr. 31);
- • 4-Cyclopropyl-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 33);
- • N-[1-(3-Fluor-4-methoxybenzyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 39);
- • N-[1-(2,3-Dihydro-1,4-benzodioxin-6-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 40);
- • 4-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 42);
- • 4-(4-Chlorphenyl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)-piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 43);
- • 7-Methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]-4-[4-(trifluormethyl)phenyl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 45);
- • N-[1-(1-Benzothien-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 48);
- • 4-Cyclopentyl-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 51);
- • N-[1-(2,3-Dihydro-1-benzofuran-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 54);
- • N-[1-(2,3-Dihydro-1H-inden-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin (Verbindung
Nr. 55);
- • 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-{1-[1-(2-naphthyl)ethyl]piperidin-4-yl}phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 56);
- • N-[1-(1,3-Benzothiazol-6-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 59);
- • N-[1-(1-Benzothien-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 60);
- • N-[1-(1H-Indol-3-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 65);
- • 7-Methoxy-4-(4-methylphenyl)-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 66);
- • 4-Butyl-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 67);
- • 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-{1-[(2E)-3-phenylprop-2-en-1-yl]piperidin-4-yl}phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 69);
- • 7-Methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 70);
- • 4-(Cyclopropylmethyl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 71);
- • N-[1-(3-Fluor-4-methylbenzyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 74);
- • 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-[1-(4-methylbenzyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 75);
- • 4-(4-Fluorphenyl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 82);
- • N-[1-(1H-Indol-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 87);
- • 7-Methoxy-4-[4-(methoxymethyl)phenyl]-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 88);
- • 7-Methoxy-N-[1-(4-methoxy-3-methylbenzyl)piperidin-4-yl]-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 89);
- • 7-Methoxy-4-methyl-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 95);
- • 4-(2,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 97);
- • 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-[1-(chinolin-6-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 99);
- • 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-{1-[(1-methyl-1H-indol-5-yl)methyl]piperidin-4-yl}phthalazin-1-amin (Verbindung
Nr. 100);
- • 4-(2,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 102);
- • 4-(3,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 103);
- • 7-Methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]-4-(2-phenylethyl)phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 104);
- • 4-{4-[(Diethylamino)methyl]phenyl}-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-trihydrochlorid (Verbindung
Nr. 105);
- • 7-Fluor-4-(4-fluorphenyl)-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 106);
- • 7-Methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]-4-pyridin-3-ylphthalazin-1-amin-trihydrochlorid
(Verbindung Nr. 109);
- • N-[1-(4-Chlorbenzyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 110);
- • {4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]phenyl}methanoldihydrochlorid
(Verbindung Nr. 112);
- • N-{1-[4-(Aminomethyl)benzyl]piperidin-4-yl}-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin-trihydrochlorid (Verbindung
Nr. 113);
- • N-{4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]phenyl}acetamiddihydrochlorid
(Verbindung Nr. 114);
- • 1-{4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]phenyl}ethanondihydrochlorid
(Verbindung Nr. 121);
- • N-[1-(1-Benzofuran-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-(2,5-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 124);
- • N-[1-(1,3
Benzodioxol-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-(2,5-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 125);
- • 6-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]-2H-chromen-2-on-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 127);
- • N-[1-(1H-Indol-6-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 129);
- • 7-Methoxy-N-[1-(4-methoxybenzyl)piperidin-4-yl]-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 130);
- • N-[1-(4-Ethylbenzyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 132);
- • N-[1-(1,3-Benzothiazol-6-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-(2,5-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalazin-1-amin (Verbindung
Nr. 135);
- • 7-Methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]-4-(phenoxymethyl)phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 136);
- • N-[1-(1H-Benzimidazol-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 138);
- • 7-Chlor-4-(4-methoxyphenyl)-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 143);
- • 4-(4-Bromphenyl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 145);
- • N-[1-(1,3-Benzodioxol-5-ylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(methoxymethyl)phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 146);
- • 4-[(Benzyloxy)methyl]-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid (Verbindung
Nr. 147);
- • 7-Methoxy-5-phenyl-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 17);
- • 4-(Hydroxymethyl)-7-methoxy-N-[1-(2-naphthylmethyl)piperidin-4-yl]-4-(phenoxymethyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 148);
- • (–)-7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-{1-[1-(2-naphthyl)ethyl]piperidin-4-yl}phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 149);
- • (+)-7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-{1-[1-(2-naphthyl)ethyl]piperidin-4-yl}phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 150);
- • N-{1-[4-(Dimethylaminomethyl)benzyl]piperidin-4-yl}-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin-trihydrochlorid (Verbindung
Nr. 151).
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Erfindungsgemäß können die
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) nach dem in nachstehendem Schema
1 illustrierten Verfahren hergestellt werden.
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In
Schema 1 sind die Ausgangsverbindungen und Reagentien, wenn der
Herstellungsmodus nicht angegeben ist, im Handel erhältlich,
in der Literatur beschrieben oder nach darin beschriebenen oder
dem Fachmann bekannten Methoden zugänglich.
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Gemäß Schema
1 wird die Verbindung der allgemeinen Formel (I) aus einer Verbindung
der allgemeinen Formel (III), worin R4,
R5, R6, R7 und R8 die in der
allgemeinen Formel (I) angegebene Bedeutung besitzen, gemäß Route
A durch nukleophile Substitution des Chlors durch das Amin der allgemeinen
Formel (II), worin R1, R2,
R3, L, A und B die in der allgemeinen Formel
(I) angegebene Bedeutung besitzen, hergestellt. Diese Reaktion kann
durch Erhitzen der Verbindungen der allgemeinen Formel (II) und
(III) in einem Alkohol wie n-Butanol in Gegenwart von Ammoniumchlorid
gemäß der Methode
von Contreras et al. (J. Med. Chem. 2001, 44, 2707-2718) durchgeführt oder
auch durch ein Übegangsmetall
wie Palladium, beispielsweise in Form von Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium
in Gegenwart eines Liganden wie BINAP (2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binaphthyl) und einer Basie wie Natrium-tert-butylat,
nach der Methode von Wolfe et al. (J.A.C.S., 1996, 118, 7215-7216)
katalysiert werden.
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Wenn
R3 für
ein Wasserstoffatom steht, kann die Verbindung der allgemeinen Formel
(I) auch gemäß Route
B aus der Verbindung der allgemeinen Formel (Ib), worin A, B, R4, R5, R6,
R7 und R8 die in
der allgemeinen Formel (I) angegebene Bedeutung besitzen und in
der der Stickstoff des stickstoffhaltigen Rings nicht substituiert
ist, hergestellt werden, insbesondere durch eine reduktive Aminierungsreaktion
mit einem Aldehyd oder einem Keton der allgemeinen Formel R1-L-C(O)R2, worin L, R1 und
R2 die in der allgemeinen Formel (I) angegebene
Bedeutung besitzen. Diese Reaktion kann beispielsweise in Gegenwart
von Natriumtriacetoxyborhydrid in einem Lösungsmittel wie Dichlormethan
oder 1,2-Dichlorethan nach einer der Methoden gemäß Abdel-Magid et al. (J.
Org. Chem. 1996, 61, 3849-3862) durchgeführt werden. Die Verbindung
der allgemeinen Formel (Ib) wird durch Entschützung der Verbindung der allgemeinen
Formel (Ia), die an dem Stickstoff des stickstoffhaltigen Rings
eine Schutzgruppe PG aufweist, erhalten. Bei dieser Schutzgruppe
kann es sich beispielsweise um Benzyl oder tert-Butoxycarbonyl handeln,
und die Entschützung
kann gemäß den in
Protective Groups in Organic Synthesis, 3. Auflage, John Wiley & Sons, New York
1999, angegebenen Methoden durchgeführt werden. Die Verbindung
der allgemeinen Formel (Ia) wird durch Umsetzung einer Verbindung
der allgemeinen Formel (III) gemäß obiger
Definition mit einer Verbindung der allgemeinen Formel (IIa) gemäß den oben
bereits für
Verbindung (I) beschriebenen Verfahren synthetisiert.
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Wenn
die Verbindung der allgemeinen Formel (IIa) nicht im Handel erhältlich ist,
kann sie in Analogie zu in der Literatur beschriebenen Methoden
hergestellt werden (Mach et al., J. Med. Chem. 1993, 36, 3707-3720,
Dostert et al., Eur. J. Med. Chem. Ther. 1984, 19(2), 105-110).
-
Wenn
das Amin der Formel (II) nicht im Handel erhältlich ist, kann es in Analogie
zu den oben für
(IIa) beschriebenen Methoden sowie den in den folgenden Veröffentlichungen
beschriebenen Methoden hergestellt werden: Moragues et al. (Farmaco.
Ed. Sci. 1980, 35(11), 951-964) und Shum et al. (Nucleosides Nucleotides 2001,
20(4-7), 1067-1078).
-
-
Das
1-Chlorphthalazin der allgemeinen Formel (III) ist beispielsweise
durch Erhitzen des 2H-Phthalazin-1-ons der allgemeinen Formel (IV)
in Phosphorylchlorid erhältlich.
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Das
2H-Phthalazin-1-on der allgemeinen Formel (IV) ist beispielsweise
aus einer 2-Acylbenzoesäure der
allgemeinen Formel (V) durch Erhitzen in einem Alkohol wie Ethanol
in Gegenwart von Hydrazinhydrat erhältlich.
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Die
2-Acylbenzoesäure
der allgemeinen Formel (V) kann aus einer 2-Brombenzoesäure der
allgemeinen Formel (VII) durch Halogen-Metall-Austausch und nachfolgende
Umsetzung mit einem Säurechlorid
der allgemeinen Formel (VI) oder mit einem Weinreb-Amid vom N-Methoxy-,
N-methylamin-Typ
der Formel (VI'):
synthetisiert werden. Der
Halogen-Metall-Austausch kann mit n-Butyllithium in Tetrahydrofuran
bei –78°C durchgeführt werden.
Wenn R
4 für ein Wasserstoffatom steht,
wird das Säurechlorid
der allgemeinen Formel (VI) durch Dimethylformamid ersetzt. Die
Verbindungen der Formel (VI')
sind aus Verbindungen der Formel (VI) und N-Methoxy-N-methylamin
erhältlich,
insbesondere nach der Methode gemäß Weinreb (Tetrahedron Letters,
(1981), 22 (39): 3815-3818).
-
Die
2-Acylbenzoesäure
der allgemeinen Formel (V) ist auch durch andere Reaktionen erhältlich,
wie beispielsweise Friedel-Crafts-Reaktion an einer Verbindung der
allgemeinen Formel (VIII) in Gegenwart einer Verbindung der allgemeinen
Formel (VI). Diese Umsetzung wird in Gegenwart von Aluminiumchlorid
in einem Lösungsmittel
wie Dichlormethan durchgeführt.
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Gegenstand
der Erfindung sind auch die Verbindungen der folgenden Formeln (V),
(IV) und (III):
worin
R
4, R
5, R
6, R
7 und R
8 die oben für die Verbindungen der Formel
(I) angegebene Bedeutung besitzen.
-
Beispiele
für die
Herstellung von Verbindungen der Formel (V), (IV) und (III) werden
im folgenden angegeben.
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Die
Verbindungen der Formel (I) weisen eine hohe Affinität und Selektivität gegenüber dem
MCH-Rezeptor 1, MCH1 (MCH = Melanin-Concentrating
Hormone), auf.
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Die
Affinität
der Verbindungen für
die MCH-Rezeptoren und insbesondere MCH1 ist
durch in-vitro-Tests nachgewiesen worden.
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Da
MCH ein wichtiger Regler der Nahrungsaufnahme ist, stellen kleine
Nichtpeptidmoleküle,
die zur Antagonisierung seiner Wirkung auf den MCH1-Rezeptor
befähigt
sind, eine Therapie der Wahl zur Behandlung von Stoffwechselproblemen
infolge von Adipositas, aber auch von Bulimie, dar. Die Verwendung
eines MCH1-Rezeptorantagonisten wie SNAP-7941
(von Laboratoires Synaptic beschrieben) bestätigt nämlich die wichtige Rolle von
MCH bei der Regulierung des Energiehaushalts und der Entwicklung
von Adipositas (Katsuura et al., Curr. Med. Chem. 2003; 3: 217-227).
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
stellen daher eine Therapie der Wahl für die Behandlung von Erkrankungen
mit Störungen
der Regulierung des Energiehaushalts sowie für die Behandlung der Entwicklung von
Adipositas dar.
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MCH
ist ein funktioneller Antagonist des Melanocortin-Systems, der den
Effekten des letzteren auf die Nahrungsaufnahme und die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse
entgegenwirkt (Ludwig et al., Am. J. Physiol. 1998; 274: E627-E633).
Es ist auch an der Regulierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse und an der
Streßreaktion über die
Freisetzung von Hypothalamus-CRF beteiligt (Kennedy et al., J Neuroendocrinol
2003; 15(3): 268-272). Die Verwendung eines MCH1-Rezeptorantagonisten
hat kürzlich die
anxiogene Wirkung von MCH bestätigt.
SNAP-7941 zeigt nämlich
ein anxiolytisches und/oder antidepressives Profil in verschiedenen
Tiermodellen wie sozialem Konflikt und erzwungenem Schwimmen bei
der Ratte sowie der Trennung von der Mutter beim Meerschweinchen
(Katsuura et al., Curr. Med. Chem. 2003; 3: 217-227). Auf dem MCH1-Rezeptor antagonistisch wirkende Moleküle sind
daher bei Depression und/oder Angst von therapeutischem Wert.
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MCH
scheint auch an anderen regulatorischen Systemen beteiligt zu sein.
Durch seine Lokalisierung im Hoden (Hervieu et al., Biology Reproduction
1996; 5: 1161-1172) und Hypothalamus (östrogenabhängig, Viale et al., Peptides
1999; 20: 553-559) und seine stimu lierenden Wirkungen auf die sexuelle
Aktivität
der männlichen
Ratte (Gonzales et al., Peptides 1996; 17: 171-177) und die Ausschüttung von
luteinisierendem Hormon (Chiocchio et al., Biology of Reproduction
2001; 64: 1466-1472) scheint MCH eine Rolle bei den Reproduktionsfunktionen
zu spielen.
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Es
wird auch beobachtet, daß MCH
an mit kognitiven Funktionen in Zusammenhang stehenden Verhaltensmustern
beteiligt ist, indem es die Löschung
der passiven Vermeidung bei der Ratte verstärkt, was darauf hindeutet,
daß ein
MCH1-Rezeptorantagonist zur Verwendung bei
Gedächtnisstörungen geeignet
sein könnte
(MacBride et al., Peptides 1994; 15(4): 757-759). Somit können die
erfindungsgemäßen Verbindungen eine
Therapie der Wahl für
die Behandlung von Gedächtnisstörungen darstellen.
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Somit
finden die erfindungsgemäßen Verbindungen
Anwendung bei der Therapie, insbesondere bei der Behandlung von
Adipositas, Cellulite, Stoffwechselstörungen und damit assoziierten
Pathologien wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen und Syndrom X, bei der
Behandlung von Pathologien in Verbindung mit Streß wie Angstzustände und
Depression und bei der Behandlung von anderen Erkrankungen mit Disfunktion
in Verbindung mit dem MCH1-Rezeptor, ob
auf zentralem und/oder peripherem Niveau.
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Gegenstand
der Erfindung sind somit gemäß einem
anderen Aspekt Medikamente, die eine Verbindung der Formel (I) oder
ein Additionssalz davon mit einer pharmazeutisch unbedenklichen
Säure oder
auch ein Hydrat oder ein Solvat enthalten.
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Gemäß einem
anderen Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen, die als Wirkstoff mindestens eine erfindungsgemäße Verbindung
enthalten. Diese pharmazeutischen Zusammensetzungen enthalten eine
wirksame Dosis mindestens einer erfindungsgemäßen Verbindung oder eines pharmazeutisch
annehmbaren Salzes, eines Hydrats oder eines Solvats dieser Verbindung
sowie einen pharmazeutisch unbedenklichen Hilfsstoff.
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Die
Hilfsstoffe werden je nach der pharmazeutischen Form und dem gewünschten
Verabreichungsmodus unter den üblichen
und dem Fachmann bekannten Hilfsstoffen ausgewählt.
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In
den erfindungsgemäßen pharmazeutischen
Zusammensetzungen zur oralen, sublingualen, subkutanen, intramuskulären, intravenösen, topischen,
lokalen, intratrachealen, intranasalen, transdermalen oder rektalen
Verabreichung kann der Wirkstoff der obigen Formel (I) oder eventuell
ein Salz, Solvat oder Hydrat davon in Dosierungseinheitsform in
Abmischung mit herkömmlichen
pharmazeutischen Hilfsstoffen zur Prophylaxe oder Behandlung der
obigen Leiden oder Erkrankungen an Tiere und Menschen verabreicht
werden.
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Geeignete
Dosierungseinheitsformen sind u.a. Formen für die orale Verabreichung,
wie Tabletten, Hart- oder Weichgelatinekapseln, Pulver, Granulate
und Lösungen
oder Suspensionen für
die orale Verabreichung, Formen zur sublingualen, bukkalen, intratrachealen,
intraokulären
oder intranasalen Verabreichung und für die Verabreichung durch Inhalation,
Formen für
die topische, transdermale, subkutane, intramuskuläre oder
intravenöse
Verabreichung, Formen für
die rektale Verabreichung und Implantate. Für die topische Verabreichung
können
die erfindungsgemäßen Verbindungen
in Cremes, Gelen, Salben oder Lotionen verwendet werden.
-
Beispielsweise
kann eine Dosierungseinheitsform zur Verabreichung einer erfindungsgemäßen Verbindung
in Tablettenform die folgenden Bestandteile enthalten:
| Erfindungsgemäße Verbindung | 50,0
mg |
| Mannit | 223,75
mg |
| Croscaramellose-Natrium | 6,0
mg |
| Maisstärke | 15,0
mg |
| Hydroxypropylmethylcellulose | 2,25
mg |
| Magnesiumstearat | 3,0
mg |
-
Die
Dosierungseinheitsformen werden so dosiert, daß sich je nach der galenischen
Form eine tägliche Verabreichung
von 0,5 mg bis 800 mg Wirkstoff pro Individuum und insbesondere
0,5 mg bis 200 mg ergibt.
-
Es
kann Fälle
geben, in denen höhere
oder geringere Dosierungen angebracht sind; derartige Dosierungen
liegen nicht außerhalb
des Schutzbereichs der Erfindung. Gemäß üblicher Praxis wird die für jeden
Patienten geeignete Dosierung je nach dem Verabreichungsweg, dem
Gewicht und der Reaktion des Patienten vom Arzt bestimmt.
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft gemäß einem anderen Aspekt auch
ein Verfahren zur Behandlung der oben angegebenen Pathologien, bei
dem man einem Patienten eine wirksame Dosis einer erfindungsgemäßen Verbindung
oder eines pharmazeutisch unbedenklichen Salzes oder Hydrats oder
Solvats davon verabreicht.
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In
den folgenden Beispielen wird die Herstellung erfindungsgemäßer Verbindungen
beschrieben. Diese Beispiele sollen die vorliegende Erfindung nicht
einschränken,
sondern lediglich erläutern.
Die Zahlen der in den Beispielen aufgeführten Verbindungen entsprechen
den Zahlen in der nachstehenden Tabelle I.
-
In
den Herstellungen werden die Methoden zur Synthese der verschiedenen
Zwischenprodukte, mit denen die erfindungsgemäßen Verbindungen erhältlich sind,
beschrieben. Diese Zwischenprodukte werden alle nach dem Fachmann
gut bekannten Methoden erhalten.
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Die
Schmelzpunkte (Fp.) sind in Grad Celsius angegeben. Sie werden entweder
mit einer Köffler-Apparatur
(in der Tabelle mit (K) bezeichnet) oder mit einer Apparatur der
Bauart Mettler-Toledo FP62 (in der Tabelle mit (M) bezeichnet) oder
mit einer Apparatur der Bauart Büchi
2540 (in der Tabelle mit (B) bezeichnet) gemessen.
-
Die
Analysebedingungen für
die Flüssigkeitschromatographie
mit angekoppelter Massenspektrometrie (LC/UV/MS) sind wie folgt:
-
Für den Flüssigchromatographieteil:
- – Säule symmetry
C18 (2,1 × 50
mm) 3,5 μm
- – Elutionsmittel
A = H2O + 0,005% TFA, pH = 3,14;
- – Elutionsmittel
B = CH3CN + 0,005% TFA;
- – Gradient
von 100% A bis 90% B in 10 Minuten, dann Flution mit 90% B über einen
Zeitraum von 5 Minuten;
- – Durchflußrate 0,4
ml/min.;
- – Injektion
von 2 μl
Lösung
in einer Konzentration von 0,5 mg/ml in Methanol;
- – die
Produkte werden im W bei 210 nm detektiert.
-
Für den Masenspektrometrieteil:
- – Ionisationsmodus:
positives Elektrospray;
- – Sweep
von 120 bis 1500 amu.
-
Die
analytischen Kennwerte der Produkte bei der LC/MS-Analyse sind das
m/z-Verhältnis
des MH+-Ions und die Retentionszeit (Rt)
des entsprechenden Peaks, beobachtet im W und ausgedrückt in Minuten.
-
Die
Protonen-Kernresonanzspektren (1H-NMR-Spektren)
wurden bei 250 MHz oder 300 MHz auf Brüker-Geräten durchgeführt. Zur
Charakterisierung der Signale werden die folgenden Abkürzungen
verwendet: s = Singulett, m = Multiplett, d = Dublett, t = Triplett,
q = Quadruplett.
-
Das
Drehvermögen
der optisch aktiven Produkte wird durch ihren [α]D t°-Wert
gekennzeichnet (die Konzentrationen c der analysierten Lösungen sind
in Gramm pro 100 ml angegeben).
-
Die
quantitative Bestimmung der Salze und Solvate erfolgt mittels Elementaranalyse,
Wasserbestimmung nach Karl-Fischer und Integration der für die Lösungsmittel
charakteristischen Signale im 1H-NMR.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
sowie ihre analytischen Kennwerte (Fp., LC/MS, Salze und Solvate)
sind in Tabelle I aufgeführt.
-
Beispiel 1: (Verbindung Nr. 1)
-
7-Methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-phenylphthalazin-1-arm
-
1.1 2-Benzoyl-5-methoxybenzoesäure
-
Eine
Lösung
von 2-Brom-5-methoxybenzoesäure
(5 g, 21,6 mmol) in 50 ml THF wird unter Argon bei –78°C gerührt und
dann tropfenweise mit 1,6 M Lösung
von n-Butyllithium
in Hexan (29 ml, 45 mmol) versetzt. Die Reaktionsmischung wird 1
Stunde bei –78°C gerührt und
dann tropfenweise mit Benzoylchlorid (3,2 g, 22,7 mmol) versetzt.
Dann wird die Reaktionsmischung 1 Stunde 30 Minuten bei –78°C und dann
18 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt. Die Mischung wird mit
100 ml Wasser hydrolysiert und dann mit Essigsäureethylester gewaschen. Die
wäßrige Phase
wird 5 N Salzsäure
angesäuert
und dann mit Essigsäureethylester extrahiert.
Die erhaltene organische Phase wird mit Kochsalzlösung gewaschen
und dann über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration und Eindampfen
unter vermindertem Druck werden 5,4 g farbloses Öl erhalten, das ohne Reinigung
verwendet wird.
-
1.2 7-Methoxy-4-phenyl-2H-phthalazin-1-on
-
Eine
Lösung
von 5,4 g 2-Benzoyl-5-methoxybenzoesäure in 50 ml Ethanol wird mit
10,55 g (210 mmol) Hydrazinhydrat versetzt und 2 Stunden 30 Minuten
zum Rückfluß gebracht.
Dann wird das Reaktionsmedium abgekühlt und filtriert. Der erhaltene
Niederschlag wird mit Ethanol gewaschen und dann unter vermindertem Druck
bei 40°C
getrocknet. Es werden 740 mg Produkt in Form eines weißen Feststoffs
erhalten.
Fp. = 215°C
(Kofler-Bank)
LC/MS: MH+ = 253 (Rt
= 7,05 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DSMO
d 6): 3,97 (s, 3H); 7,48 (dd, J1 = 8,8 Hz,
J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,54-7,60 (m, 5H); 7,64
(d, J = 8,8 Hz, 1H); 7,75 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 12,78 (s, 1H, NH).
-
1.3 4-Chlor-6-methoxy-1-phenylphthalazin
-
7-Methoxy-4-phenyl-2H-phthalazin-1-on
(740 mg, 2,9 mmol) wird in 7 ml Phosphorylchlorid gelöst. Die Lösung wird
2 Stunden auf 80°C
erhitzt. Dann wird das Reaktionsmedium auf Umgebungstemperatur abgekühlt und
dann unter Rühren
langsam in 200 ml Wasser gegossen. Danach wird die Mischung bei
5°C gerührt, mit
35%iger Natriumhydroxidlösung
basisch gestellt und dann mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase
wird mit Wasser und dann mit Kochsalzlösung gewaschen und über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtrieren und Eindampfen unter vermindertem
Druck werden 750 mg Produkt in Form eines beigefarbenen Pulvers
erhalten.
Fp. = 199°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 271 (Rt
= 7,89 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DSMO
d 6): 4,06 (s, 3H); 7,60-7,64 (m, 4H); 7,67-7,72 (m, 3H); 7,95 (d,
J = 9,2 Hz, 1H).
-
1.4 7-Methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-phenylphthalazin-1-amin
-
Eine
Suspension von 350 mg (1,3 mmol) 4-Chlor-6-methoxy-1-phenylphthalazin in 6 ml n-Butanol wird.
mit 373 mg (1,5 mmol) 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin und 69 mg (1,3 mmol)
Ammoniumchlorid versetzt. Die Mischung wird 20 Stunden auf 135°C erhitzt.
Dann wird das Reaktionsmedium auf Umgebungstemperatur abgekühlt, mit
50 ml Wasser hydrolysiert und dann mit 1 N Natriumhydroxidlösung bis
pH 10 basisch gestellt. Danach wird die Mischung mit Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Phase wird mit Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natrium sulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingedampft.
Der erhaltene Rückstand
wird mittels Chromatographie an einer Kieselgelsäule (Lösungsmittel: Dichlormethan/Methanol
95/5 (v/v)) gereinigt. Das so erhaltene gelbe Öl bildet beim Triturieren in
Isopropylether einen Feststoff. Nach Filtrieren und Trocknen werden
275 mg Produkt in Form eines beigefarbenen Pulvers erhalten.
Fp.
= 121°C
(Kofler-Bank)
MH+ = 475 (Rt = 5,15
Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO d 6): 1,69-1,83
(m, 2H); 2,08-2,25 (m, 4H); 2,96-3,01 (m, 2H); 3,71 (s, 2H); 3,99
(s, 3H); 4,27-4,37 (m, 1H); 7,06 (d, J = 7,5 Hz, 1H, NH); 7,44 (dd,
J1 = 8,8 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,49-7,59 (m, 8H); 7,73 (d, J = 8,8 Hz, 1H); 7,79 (d,
J = 2,7 Hz, 1H); 7,85-7,95 (m, 4H).
-
Beispiel 2: (Verbindung Nr. 11)
-
N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-5,7-dimethoxy-4-(4-methoxyphenyl) phthalazin-1-amin
-
2.1 3,5-Dimethoxy-2-(4-methoxybenzoyl)benzoesäure
-
Eine
Lösung
von 3,5-Dimethoxybenzoesäuremethylester
(6,4 g, 33 mmol) in 50 ml Dichlormethan wird unter Rühren bei
Umgebungstemperatur nacheinander mit 5,7 g (43 mmol) Aluminiumchlorid
und dann mit einer Lösung
von 4-Methoxybenzoesäurechlorid
(5,6 g, 33 mmol) versetzt. Die Mischung wird über Nacht bei Umgebungstemperatur
gerührt
und dann unter Rühren
in 200 ml Eiswasser gegossen. Das hydrolysierte Medium wird mit
Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
und dann mit Wasser gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem
Druck eingedampft. Das rohe Extrakt wird mittels Chromatographie
an einer Kieselgelsäule
(Lösungsmittel:
Cyclohexan/Essigsäureethylester
3/1 (v/v)) gereinigt. Der so erhaltene Methylester wird in 80 ml
Methanol gelöst
und mit 17 ml 2N Natriumhydroxidlösung versetzt. Die Mischung
wird über
Nacht bei Umgebungstemperatur und dann 3 Stunden bei 60°C gerührt. Dann
wird das Methanol unter vermindertem Druck abgedampft. Die verbleibende
Lösung
wird mit 100 ml Wasser verdünnt,
mit 2N Salzsäure
angesäuert
und dann mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingedampft.
Es wird ein weißer
Feststoff erhalten (5,4 g).
Fp. = 191°C. (Mettler FP62)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,69 (s, 3H); 3,83 (s, 3H); 3,90 (s, 3H); 6,93 (d,
J = 2,2 Hz, 1H); 9,91-7,03 (m, 2H); 7,09 (d, J = 2,2 Hz, 1H); 7,56-7,63
(m, 2H); 13,1 (s, 1H, COOH).
-
2.2 5,7-Dimethoxy-4-(4-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on.
-
Dieses
Produkt wird ausgehend von 3,5-Dimethoxy-2-(4-methoxybenzoyl)benzoesäure aus
Schritt 2.1 in Analogie zu Schritt 1.2 von Beispiel 1 hergestellt.
MH+ = 313 (Rt = 7,04 Minuten)
1H-NMR in ppm (DMSO d 6): 3,55 (s, 3H); 3,82
(s, 3H); 3,96 (s, 3H); 6,9-6,98 (m, 3H); 7,25-7,32 (m, 2H); 7,37 (d,
1H); 12,66 (s, NH)
-
2.3 1-Chlor-5,7-dimethoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin
-
Dieses
Produkt wird ausgehend von 5,7-Dimethoxy-4-(4-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on aus Schritt
2.2, in Analogie zu Schritt 1.3 von Beispiel 1 hergestellt.
MH+ = 331 (Rt = 7,73 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,65 (s, 3H); 3,86 (s, 3H); 4,06 (s, 3H); 6,99-7,05
(m, 2H); 7,15 (d, J = 2,2 Hz, 1H); 7,22 (d, J = 2,2 Hz, 1H); 7,39-7,45
(m, 2H).
-
2.4 N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-5,7-dimethoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
-
In
ein Rohr werden unter Argon nacheinander 400 mg (1,2 mmol) 4-Chlor-6,8-dimethoxy-1-(4-methoxyphenyl)phthalazin
in Lösung
in 5 ml Toluol, 276 mg (1,4 mmol) 4-Amino-1-benzylpiperidin, 163
mg (1,7 mmol) Natriumtert-butylat, 6 mg (0,009 mmol) BINAP (2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binaphthyl) und
5,5 mg (0,006 mmol) Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium eingetragen.
Das Rohr wird hermetisch verschlossen, wonach die Mischung 24 Stunden
bei 80°C
gerührt
wird. Nach Rückkehr
auf Raumtemperatur wird das Reaktionsmedium mit Natriumhydrogencarbonatlösung hydrolysiert
und dann mit Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Phase wird mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingedampft.
Der erhaltene Rückstand
wird mittels Chromatographie an einer Kieselgelsäule (Lösungsmittel: Dichlormethan/Methanol
95/5 (v/v)) gereinigt. Das erhaltene ölige Produkt bildet beim Triturieren
in Ethylether einen Feststoff. Es werden 270 mg Produkt in Form
eines beigefarbenen Pulvers erhalten.
Fp. = 168°C (Köffler)
MH+ = 485 (Rt = 4,82 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 1,67-1,76 (m, 2H); 2,04-2,17 (m, 4H); 2,90-2,94
(m, 2H); 3,54 (s, 5H); 3,82 (s, 3H); 3,98 (s, 3H); 4,20-4,30 (m,
1H); 6,84 (d, 1H, NH); 6,88-6,96 (m, 3H); 7,23-7,37 (m, 8H).
-
Beispiel 3: (Verbindung Nr. 7)
-
N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
-
3.1 N,4-Dimethoxy-N-methylbenzamid
-
Eine
unter Stickstoff bei 0-5°C
gerührte
Lösung
von 25 g (147 mmol) 4-Methoxybenzoesäurechlorid in 450 ml Dichlormethan
wird portionweise mit 14,7 g (151 mmol) N,O-Dimethylhydroxylamin-hydrochlorid
versetzt. Dann wird die bei 0-5°C
gerührte
Mischung langsam mit 51 ml (370 mmol) Triethylamin versetzt. Das orangefarbene
Reaktionsmedium wird 3 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt. Die
Mischung wird mit 250 ml Wasser hydrolysiert und dann mit Dichlormethan
extrahiert. Die organische Phase wird mit 100 ml 1N HCl, 150 ml
1N NaOH und dann mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen. Dann wird sie über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und bis zur Trockne eingedampft. Es werden
26,9 g eines orangefarbenen Öls erhalten,
das an einer Siliciumdioxidsäule
unter Verwendung von Dichlormethan und dann einer Mischung aus Dichlormethan
und Methanol im Verhältnis
95:5 als Elutionsmittel gereinigt wird. Es werden 25,4 g gelbes Öl erhalten
(Ausbeute 89%).
LC/MS: MH+ = 196 (Rt
= 5,21 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,26 (s, 3H); 3,56 (s, 3H); 3,82 (s, 3H); 7,00 (d, J = 8,5
Hz, 2H); 7,63 (d, J = 8,5 Hz, 2H).
-
3.2 5-Methoxy-2-(4-methoxybenzoyl)benzoesäure
-
Eine
Lösung
von 18,5 g (80 mmol) 2-Brom-5-methoxybenzoesäure in 150
ml Tetrahydrofuran wird in einem Trockeneis/Aceton-Bad unter Stickstoff
bei –78°C gerührt. Dann
werden über
einen Zeitraum von ungefähr
1 Stunde 100 ml (160 mmol) 1,6M Lösung von n-Butyllithium in
Hexan zugetropft, wobei darauf geachtet wird, daß die Temperatur nicht über –70°C ansteigt.
Nach der Hälfte
der Zugabe wird die Bildung eines beigefarbenen Niederschlags beobachtet,
die der Bildung von Lithiumcarboxylat entspricht. Nach der Zugabe
wird die Mischung 1 Stunde bei –78°C gerührt und
dann tropfenweise mit einer Lösung
von 15,9 g (80 mmol) N,4-Dimethoxy-N-methylbenzamid
in 20 ml THF versetzt. Das Reaktionsmedium wird 1 Stunde bei –78°C gerührt, wonach
das Trockeneis/Aceton-Bad weggenommen und das Reaktionsmedium über einen
Zeitraum von 18 Stunden allmählich
wieder auf Umgebungstemperatur kommen gelassen wird. Dann wird die
Mischung mit 100 ml Wasser hydrolysiert, mit 2N NaOH-Lösung bis
pH = 12 basisch gestellt und mit tert-Butylmethylether extrahiert.
Die das Carboxylat enthaltende wäßrige Phase
wird mit 5N HCl bis pH = 1 angesäuert
und mit Dichlormethan extrahiert. Die Dichlormethanphase wird mit
Kochsalzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft.
Das Produkt wird aus Isopropylether kristallisiert; nach Filtrieren
und Trocknen werden 14,6 g weiße
Kristalle erhalten (Ausbeute = 64%).
Fp. = 170°C (Mettler
FP62)
LC/MS: MH+ = 287 (Rt = 7,07 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,85 (s, 3H); 3,90 (s, 3H); 7,03 (d, J = 8,5 Hz,
2H); 7,24 (dd, J1 = 8,5 Hz, J2 = 2,5
Hz, 1H); 7,35 (d, J = 8,5 Hz, 1H); 7,42 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,61
(d, J = 8,5 Hz, 2H); 13,1 (s, 1H, COOH).
-
3.3 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on
-
Eine
Lösung
von 21,6 g (75 mmol) 5-Methoxy-2-(4-methoxybenzoyl)benzoesäure in 150
ml Ethanol wird mit 18,5 ml (380 mmol) Hydrazinhydrat versetzt und
2 Stunden zum Rückfluß gebracht.
Dann wird das Reaktionsmedium abgekühlt und filtriert. Der erhaltene
Niederschlag wird mit Ethanol gewaschen und dann unter vermindertem
Druck bei 40°C
getrocknet. Es werden 19 g eines weißen Feststoffs erhalten (Ausbeute 90%).
Fp.
= 245°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 283 (Rt
= 6,98 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,86 (s, 3H); 3,98 (s, 3H); 7,12 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,48
(dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,52 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,67 (d, J = 9,0 Hz, 1H);
7,75 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 12,72 (s, 1H, NH).
-
3.4 1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin
-
19
g (67 mmol) 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on werden in 100 ml Phosphorylchlorid
gelöst.
Die Lösung
wird 2 Stunden auf 80°C
erhitzt. Das Reaktionsmedium wird auf Umgebungstemperatur abgekühlt und
dann unter Rühren
langsam in 500 ml Wasser bei 40-50°C gegossen.
Danach wird die Mischung bei 5°C
gerührt,
mit 35%iger Natriumhydroxidlösung
basisch gestellt und dann mit Dichlormethan extrahiert. Die organische
Phase wird mit Wasser und dann mit Kochsalzlösung gewaschen und über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtrieren und Eindampfen unter vermindertem
Druck werden 19,3 g eines beigefarbenen Pulvers erhalten (Ausbeute
= 96%).
Fp. = 173°C
LC/MS:
MH+ = 301 (Rt = 8,52 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,90 (s, 3H); 4,07 (s, 3H); 7,19 (d, J = 8,5 Hz,
2H); 7,60 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,68 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,72 (dd,
J1 = 9,2 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H); 8,02 (d, J = 9,2 Hz, 1H).
-
3.5 1-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
-
Eine
Suspension von 8 g (26,6 mmol) 1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin in 50
ml 1-Butanol wird mit 10,1 g (53 mmol) (4-Amino-1-benzyl)piperidin
und 1,44 g (27 mmol) Ammoniumchlorid versetzt. Die Mischung wird
7 Stunden zum Rückfluß erhitzt
(Ölbad
bei 140°C).
-
Dann
wird das Reaktionsmedium auf Umgebungstemperatur abgekühlt, mit
50 ml gesättigter
wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung hydrolysiert
und dann mit Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Phase wird mit Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingedampft.
Der erhaltene Rückstand
wird mittels Chromatographie an einer Kieselgelsäule (Lösungsmittel: Dichlormethan/Methanol
95/5 (v/v)) gereinigt. Das so erhaltene gelbe Öl bildet beim Triturieren in
Isopropylether einen Feststoff. Nach Filtrieren und Trocknen werden
10,5 g weißes
Pulver erhalten (Ausbeute = 87%).
Fp. = 150°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 455 (Rt = 4,71 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 1,7-1,8 (m, 2H); 2,0-2,2 (m, 4H); 2,90-3,0 (m, 2H);
3,54 (s, 2H); 3,86 (s, 3H); 4,0 (s, 3H); 4,2-4,3 (m, 1H); 7,0 (d,
J = 7,5 Hz; 1H, NH); 7,10 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,25-7,40 (m, 5H);
7,43 (dd; J1 = 9,0 Hz; J2 =
2,5 Hz, 1H); 7,53 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,75-7,77 (m, 2H).
-
Beispiel 4: (Verbindung Nr. 4)
-
7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-[8-(naphthalin-2-ylmethyl)-8-azabicyclo[3.2.1]oct-3-yl]phthalazin-1-amin
-
4.1 N-[8-(naphthalin-2-ylmethyl)-8-azabicyclo[3.2.1]oct-3-yl]acetamid
-
1,6
g (9,5 mmol) N-8-Azabicyclo[3.2.1]oct-3-yl]acetamid hergestellt
gemäß Dostert
et al. (European Journal of Medicinal Chemistry 1984, 19 (2), 105-110)
werden in 45 ml Aceton gelöst
und mit 5,2 g Natriumcarbonat und 2,5 g (11,4 mmol) 2-(Brommethyl)naphthalin
versetzt. Die Mischung wird unter Rühren 18 Stunden zum Rückfluß erhitzt.
Nach dem Abkühlen
wird das Aceton teilweise abgedampft. Der Rückstand wird mit Wasser versetzt
und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird mit
1N Salzsäure
extrahiert. Die erhaltene saure wäßrige Phase wird mit 1N Natriumhydroxid
basisch gestellt und dann mit Dichlormethan extrahiert. Das Extrakt
wird mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem
Druck eingedampft. Der erhaltene Rückstand wird über Kieselgel
filtriert (Lösungsmittel:
Dichlormethan/Methanol 95/5 (v/v)). Es werden 2,2 g eines pastösen Öls erhalten
(Ausbeute 84%).
LC/MS: MH+ = 309 (Rt
= 4,49 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,5-1,65 (m, 6H); 1,77 (s, 3H); 2,0-2,1 (m, 2H); 3,1-3,2 (m,
2H); 3,70 (s, 2H); 3,9-4,0 (m, 1H); 7,4-7,6 (m, 3H); 7,7 (d, J =
8,2 Hz, 1H, NH); 7,82-7,95 (m, 4H).
-
4.2 N-[8-(Naphthalin-2-ylmethyl)-8-azabicyclo[3.2.1]oct-3-yl]amin
-
4
g (12,9 mmol) N-[8-(Naphthalin-2-ylmethyl)-8-azabicyclo[3.2.1]oct-3-yl]acetamid werden
in 13 ml 5N Salzsäure
gegeben. Die Mischung wird 4 Stunden zum Rückfluß erhitzt und dann im Eisbad
abgekühlt,
mit 35%er Natriumhydroxidlösung
basisch gestellt und dreimal mit Essigsäureethylester extrahiert. Die
vereinigter Extrakte werden mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingedampft.
Es werden 3,2 g öliges
Produkt erhalten (Ausbeute 94%).
LC/MS: MH+ =
267 (Rt = 1,71 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,3-1,45 (m, 2H); 1,5-1,65 (m, 6H); 1,9-2,05 (m, 2H); 2,8
(m, 1H, CH axial); 3,1-3,2
(m, 2H); 3,65 (s, 2H); 7,4-7,6 (m, 3H); 7,75-7,9 (m, 4H).
-
4.3 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-[8-(naphthalin-2-ylmethyl)-8-azabicyclo[3.2.1]oct-3-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
N-[8-(Naphthalin-2-ylmethyl)-8-azabicyclo[3.2.1]oct-3-yl]amin
und 1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin
erhalten.
-
Beispiel 5: (Verbindung Nr. 8)
-
N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(thiophen-2-yl)phthalazin-1-amin
-
5.1 5-Methoxy-2(thiophen-2-carbonyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.1. durch Umsetzung von
Thiophen-2-ylsäurechlorid und
2-Brom-5-methoxybenzoesäure nach
Halogen-Lithium-Austausch
hergestellt. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
5.2 7-Methoxy-4-(thiophen-2-yl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-(thiophen-2-carbonyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
LC/MS: MH+ =
259 (Rt = 7,50 Minuten)
-
5.3. 1-Chlor-7-methoxy-4-(thiophen-2-yl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-(thiophen-2-yl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
Fp. = 199°C (Mettler
FP62)
LC/MS: MH+ = 277 (Rt = 7,99 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 4,07 (s, 3H); 7,34-7,38 (m, 1H); 7,60 (d, J = 2,7
Hz, 1H); 7,78 (dd, J1 = 9,2 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,86 (d, J = 3,7 Hz, 1H);
7,95 (d, J = 5,2 Hz, 1H); 8,50 (d, J = 9,2 Hz, 1H).
-
5.4 N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(thiophen-2-yl)phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(thiophen-2-yl)phthalazin
mit 4-Amino-1-benzylpiperidin erhalten.
-
Beispiel 6: (Verbindung Nr. 16)
-
N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(5-methylthiophen-2-yl)phthalazin-1-amin
-
6.1 5-Methoxy-2-(5-methylthiophen-2-carbonyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.1. durch Umsetzung von
5-Methylthiophen-2-ylsäurechlorid
und 2-Brom-5-methoxybenzoesäure
nach Halogen-Lithium-Austausch
erhalten. Sie wird roh bei der nächsten
Umsetzung verwendet.
-
6.2 7-Methoxy-4-(5-methylthiophen-2-yl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-(5-methylthiophen-2-carbonyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
LC/MS: MH+ =
273 (Rt = 7,58 Minuten)
-
6.3 1-Chlor-7-methoxy-4-(5-methylthiophen-2-yl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-(5-methylthiophen-2-yl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
LC/MS: MH+ =
291 (Rt = 8,74 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 2,59 (s, 3H); 4,08 (s, 3H); 7,06 (m, 1H); 7,60 (d, J = 2,7
Hz, 1H); 7,68 (d, J = 3,5 Hz, 1H); 7,77 (dd, J1 =
9,2 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 8,51 (d, J = 9,2
Hz, 1H).
-
6.4 N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(5-methylthiophen-2-yl)phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(5-methylthiophen-2-yl)phthalazin
mit 4-Amino-1-benzylpiperidin
erhalten.
-
Beispiel 7: (Verbindung Nr. 6)
-
N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(3-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
-
7.1 5-Methoxy-2-(3-methoxybenzoyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.1. durch Umsetzung von
3-Methoxybenzoesäurechlorid
und 2-Brom-5-methoxybenzoesäure nach
Halogen-Lithium-Austausch
hergestellt. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
7.2 7-Methoxy-4-(3-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-(3-methoxybenzoyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 219°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 283 (Rt = 7,41 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DSMO d 6): 3,83 (s, 3H); 3,97 (s, 3H); 7,10-7,16 (m, 3H); 7,44-7,51
(m, 2H); 7,67 (d, J = 9 Hz, 1H); 7,75 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 12,80
(s, 1H, NH).
-
7.3 1-Chlor-7-methoxy-4-(3-methoxyphenyl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-(3-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
Fp. = 98°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 301 (Rt = 8,07 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,86 (s, 3H); 4,08 (s, 3H); 7,18-7,27 (m, 3H); 7,52-7,58
(m, 1H); 7,62 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,72 (dd, J1 =
9,2 Hz, J2 = 2,5 Hz, 1H); 8,02 (d, J = 9,2
Hz, 1H).
-
7.4 1-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(3-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(3-methoxyphenyl)phthalazin
mit 4-Amino-1-benzylpiperidin erhalten.
-
Beispiel 8: (Verbindung Nr. 3)
-
7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin
gemäß 3.4 mit
4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 9: (Verbindung Nr. 5)
-
7-Methoxy-4-(3-methoxyphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(3-methoxyphenyl)phthalazin
gemäß 7.3 mit
4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 10: (Verbindung Nr. 2)
-
7-Methoxy-4-(2-methoxyphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
10.1 5-Methoxy-2-(2-methoxybenzoyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.1. durch Umsetzung von
2-Methoxybenzoesäurechlorid
und 2-Brom-5-methoxybenzoesäure nach
Halogen-Lithium-Austausch
erhalten. Sie wird roh bei der nächsten
Umsetzung verwendet.
-
10.2 7-Methoxy-4-(2-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-(2-methoxybenzoyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
Fp. = 275°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 283 (Rt = 7,76 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DSMO d 6): 3,70 (s, 3H); 3,96 (s, 3H); 7,11-7,15 (m, 1H); 7,20-7,23
(d, J = 8,7 Hz, 2H); 7,32-7,35
(m, 1H); 7,39-7,44 (m, 1H); 7,50-7,55 (m, 1H); 7,69 (d, J = 2,7
Hz, 1H); 12,70 (s, 1H, NH).
-
10.3 1-Chlor-7-methoxy-4-(2-methoxyphenyl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-(2-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
Fp. = 157°C (Mettler
FP62)
LC/MS: MH+= 301 (Rt = 7,81 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,69 (s, 3H); 4,06 (s, 3H); 7,15-7,22 (m, 1H); 7,28
(d, J = 7,6 Hz, 1H); 7,42 (dd, J1 = 7,6
Hz, J2 = 1,7 Hz, 1H); 7,55-7,68 (m, 4H).
-
10.4 7-Methoxy-4-(2-methoxyphenyl)-N-(1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
beschriebenem 1-Chlor-7-methoxy-4-(2-methoxyphenyl)phthalazin mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt.
-
Beispiel 11: (Verbindung Nr. 10)
-
4-(3,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
11.1 2-(3,4-Dimethoxybenzoyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.1. durch Umsetzung von
3,4-Dimethoxybenzoesäurechlorid
und 2-Brom-5-methoxybenzoesäure
nach Halogen-Lithium-Austausch
erhalten. Sie wird roh bei der nächsten
Umsetzung verwendet.
-
11.2 4-(3,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-(3,4-Dimethoxybenzoyl)-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 258°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 313 (Rt = 6,54 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DSMO d 6): 3,81 (s, 3H); 3,86 (s, 3H); 3,97 (s, 3H); 7,12-7,16
(m, 3H); 7,48 (dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,71-7,76 (m, 2H); 12,71 (s, 1H, NH).
-
11.3 1-Chlor-4-(3,4-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(3,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid
hergestellt.
Fp. = 190°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 331 (Rt
= 7,43 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,85 (s, 3H); 3,89 (s, 3H); 4,08 (s, 3H); 7,18-7,32 (m, 3H);
7,61 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,72 (dd, J1 =
9,2 Hz, J2 = 2,5 Hz, 1H); 8,01 (d, J = 9,2
Hz, 1H).
-
11.4 4-(3,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(3,4-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalazin mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 12: (Verbindung Nr. 15)
-
5,7-Dimethoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-(1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 2.4 durch Umsetzung von
4-Chlor-6,8-dimethoxy-1-(4-methoxyphenyl)phthalazin
gemäß 2.3 mit
4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Bei
Behandlung mit Chlorwasserstoff in Ether bildet sich ein Niederschlag,
der abfiltriert, mit Ethylether gewaschen und unter vermindertem
Druck getrocknet wird. Das erhaltene Hydrochlorid liegt in Form
eines weißen
Feststoffs vor.
-
Beispiel 13: (Verbindung Nr. 13)
-
N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-5,7-dimethoxyphthalazin-1-amin
-
13.1 5,7-Dimethoxy-2H-phthalazin-1-on
-
3
g (13,4 mmol) 2-Formyl-3,5-dimethoxybenzoesäuremethylester werden in 80
ml Methanol und 10 ml 2N Natriumhydroxidlösung gelöst. Die Mischung wird 18 Stunden
bei Umgebungstemperatur gerührt.
Nach Abdampfen des Methanols unter vermindertem Druck wird das Konzentrat
mit 2N Salzsäure
angesäuert.
Der gebildete Niederschlag wird abfiltriert und dann getrocknet.
Es werden 2,7 g Säure
in Form eines gelben Feststoffs erhalten.
-
2-Formyl-3,5-dimethoxybenzoesäure (2,7
g, 13 mmol) wird teilweise in 300 ml Ethanol gelöst und dann mit 6,2 ml Hydrazinhydrat
versetzt. Die Mischung wird 6 Stunden zum Rückfluß erhitzt. Nach dem Abkühlen wird
der gebildete Niederschlag abfiltriert und dann getrocknet. Es werden
2,3 g eines weißen
Feststoffs erhalten (Ausbeute 86%).
LC/MS: MH+=
207 (Rt = 5,35 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,95 (s, 3H); 3,98 (s, 3H); 7,02 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,21
(d, J = 2,5 Hz, 1H); 8,30 (s, 1H); 12,61 (s, 1H, NH)
-
13.2 1-Chlor-5,7-dimethoxyphthalazin
-
1
g (4,9 mmol) 5,7-Dimethoxy-2H-phthalazin-1-on und 10 ml Phosphorylchlorid
werden 2 Stunden auf 80°C
erhitzt. Nach Rückkehr
auf Umgebungstemperatur wird das Reaktionsmedium zu 50 ml Wasser
getropft, wonach die Mischung mit 6N Natriumhydroxidlösung basisch
gestellt und mit Dichlormethan extrahiert wird. Die organische Phase
wird mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem
Druck eingedampft. Es wird 1 g eines beigefarbenen Feststoffs erhalten (Ausbeute
91%).
Fp. = 167°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 225 (Rt
= 6,15 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 4,03 (s, 3H); 4,06 (s, 3H); 7,04 (d, J = 2,2 Hz, 1H); 7,15
(d, J = 2,2 Hz, 1H); 9,49 (s, 1H).
-
13.3 N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-5,7-dimethoxyphthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 2.4 durch Umsetzung von
1-Chlor-5,7-dimethoxyphthalazin mit 4-Amino-1-benzylpiperidin erhalten.
-
Beispiel 14: (Verbindung Nr. 14)
-
5,7-Dimethoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 2.4 durch Umsetzung von
1-Chlor-5,7-dimethoxyphthalazin gemäß 13.2 mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt.
-
Beispiel 15: (Verbindung Nr. 9)
-
4-(4-Methoxyphenyl)-7-methyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
15.1 2-(4-Methoxybenzoyl)-5-methylbenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.1. durch Umsetzung von
4-Methoxybenzoesäurechlorid
und 2-Brom-5-methylbenzoesäure nach
Halogen-Lithium-Austausch erhalten. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung
verwendet.
-
15.2 4-(4-Methoxyphenyl)-7-methyl-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-(4-Methoxybenzoyl)-5-methylbenzoesäure mit Hydrazinhydrat hergestellt.
LC/MS:
MH+ = 267 (Rt = 7,29 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,55 (s, 3H); 3,86 (s, 3H); 7,12 (d, J = 8,5 Hz,
2H); 7,53 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,62 (d, J = 8,2 Hz, 1H); 7,74 (dd,
J1 = 8,2 Hz, J2 =
2 Hz, 1H); 8,16 (d, J = 2 Hz, 1H); 12,7 (s, 1H, NH).
-
15.3 1-Chlor-4-(4-methoxyphenyl)-7-methylphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(4-Methoxyphenyl)-7-methyl-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
Fp. = 154°C (Mettler
FP62)
LC/MS: MH+ = 285 (Rt = 8,36 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,67 (s, 3H); 3,90 (s, 3H); 7,20 (d, J = 8,5 Hz,
2H); 7,70 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,95-7,99 (m, 2H); 8,18 (m, 1H).
-
15.4 4-(4-Methoxyphenyl)-7-methyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(4-methoxyphenyl)-7-methylphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt.
-
Beispiel 16: (Verbindung Nr. 20)
-
4-Ethyl-7-methoxy-N-(1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl)phthalazin-1-amin
-
16.1 5-Methoxy-2-propionylbenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
N-Methoxy-N-methylpropionamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
16.2 4-Ethyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-propionylbenzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
LC/MS: MH+ =
205 (Rt = 6,32 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,25 (t, J = 7,5 Hz, 3H); 2,92 (q, J = 7,5 Hz, 2H); 3,94 (s,
3H); 7,50 (dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,60 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 7,94 (d, J = 9 Hz, 1H); 12,38
(s, 1H, NH).
-
16.3 1-Chlor-4-ethyl-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-Ethyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid hergestellt.
Fp.
= 191°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 223 (Rt
= 6,84 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,36 (t, J = 7,5 Hz, 3H); 3,30 (q, J = 7,5 Hz, 2H); 4,04 (s,
3H); 7,50 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 7,71 (dd, J1 =
9 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 8,30 (d, J = 9 Hz,
1H).
-
16.4 4-Ethyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-ethyl-7-methoxyphthalazin mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 17: (Verbindung Nr. 21)
-
4-Benzyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
17.1 5-Methoxy-2-(phenylacetyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
Phenyl-N-methoxy-N-acetamid
hergestellt. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
17.2. 4-Benzyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-(phenylacetyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
LC/MS: MH+ =
267 (Rt = 6,50 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,92 (s, 3H); 4,27 (s, 2H); 7,15-7,33 (m, 5H); 7,44 (dd, J1 = 8,8 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,66 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 7,90 (d, J = 8,8 Hz, 1H);
12,52 (s, 1H, NH).
-
17.3 4-Benzyl-1-chlor-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-Benzyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid hergestellt.
LC/MS:
MH+ = 285 (Rt = 7,34 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 4,02 (s, 3H); 4,68 (s, 2H); 7,17-7,35 (m, 5H); 7,52
(d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,69 (dd, J1 = 9,2
Hz, J2 = 2,5 Hz, 1H); 8,31 (d, J = 9,2 Hz,
1H).
-
17.4 4-Benzyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
4-Benzyl-1-chlor-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt.
-
Beispiel 18: (Verbindung Nr. 22)
-
4-Benzyl-5,7-dimethoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
18.1 3,5-Dimethoxy-2-(phenylacetyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird durch Umsetzung von 3,5-Dimethoxybenzoesäuremethylester mit Phenylacetylchlorid
durch Friedel-Crafts-Reaktion und nachfolgende Verseifung des erhaltenen
Esters nach der Methode gemäß 2.1 synthetisiert.
Sie wird roh bei der nächsten
Umsetzung verwendet.
-
18.2 4-Benzyl-5,7-dimethoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 3,5-Dimethoxy-2-(phenylacetyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
LC/MS: MH+ =
297 (Rt = 7,98 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,75 (s, 3H); 3,90 (s, 3H); 4,30 (s, 2H); 6,89 (d, J = 2,4
Hz, 1H); 7,12-7,16 (m, 3H); 7,20-7,30 (m, 3H); 12,51 (s, 1H, NH).
-
18.3. 4-Benzyl-1-chlor-5,7-dimethoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-Benzyl-5,7-dimethoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,88 (s, 3H); 4,0 (s, 3H); 4,71 (s, 2H); 7,03-7,28 (m, 7H).
-
18.4 4-Benzyl-5,7-dimethoxy-N-(1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
4-Benzyl-1-chlor-5,7-dimethoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt.
-
Beispiel 19: (Verbindung Nr. 23)
-
5,7-Dimethoxy-4-ethyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
19.1 3,5-Dimethoxy-2-propionnylbenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird durch Umsetzung von 3,5-Dimethoxybenzoesäuremethylester mit Propionylchlorid
durch Friedel-Crafts-Reaktion und nachfolgende Verseifung des erhaltenen
Esters nach der Methode gemäß 2.1 synthetisiert.
Sie wird roh bei der nächsten
Umsetzung verwendet.
-
19.2 5,7-Dimethoxy-4-ethyl-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 3,5-Dimethoxy-2-propionylbenzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,15 (t, J = 7,2 Hz, 3H); 2,99 (q, J = 7,2 Hz, 2H); 3,92 (s,
3H); 3,94 (s, 3H); 6,99 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 7,3 (d, J = 2,7 Hz,
1H); 12,35 (s, 1H, NH).
-
19.3 1-Chlor-5,7-dimethoxy-4-ethylphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
5,7-Dimethoxy-4-ethyl-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,26 (t, J = 7,2 Hz, 3H); 3,34 (q, J = 7,2 Hz, 2H); 4,0 (s,
3H); 4,03 (s, 3H); 7,12 (d, J = 2,4 Hz, 1H); 7,15 (d, J = 2,4 Hz,
1H).
-
19.4 5,7-Dimethoxy-4-ethyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-5,7-dimethoxy-4-ethylphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 20: (Verbindung Nr. 24)
-
7-Methoxy-4-methoxymethyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-hydrochlorid
-
20.1 5-Methoxy-2-(methoxyacetyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
2,N-Dimethoxy-N-methylacetamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
20.2 7-Methoxy-4-methoxymethyl-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-(methoxyacetyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 184°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 221 (Rt = 5,33 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,33 (s, 3H); 3,96 (s, 3H); 4,62 (s, 2H); 7,53 (dd,
J1 = 8,8 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,66 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 8,0 (d, J = 8,8 Hz, 1H);
12,61 (s, 1H, NH).
-
20.3 1-Chlor-7-methoxy-4-methoxymethylphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-methoxymethyl-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,33 (s, 3H); 4,06 (s, 3H); 5,02 (s, 2H); 7,56 (d, J = 2,7
Hz, 1H); 7,77 (dd, J1 = 9,2 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 8,35 (d, J = 9,2 Hz, 1H).
-
20.4 7-Methoxy-4-methoxymethyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-methoxymethylphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt. Das Hydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Isopropanol erhalten.
-
Beispiel 21: (Verbindung Nr. 33)
-
4-Cyclopropyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
21.1 2-Cyclopropancarbonyl-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
Cyclopropyl-N-methoxy-N-methylcarboxamid synthetisiert. Durch Ausfällung in
Isopropylether wird ein gelbes Pulver erhalten.
Fp. = 117°C (Mettler
FP62)
1H-NMR δ in ppm (DMSO d 6): 0,97-1,07
(m, 4H); 2,35-2,50 (m, 1H); 3,87 (s, 3H); 7,15-7,20 (m, 2H); 7,71
(dd, J1 = 8,8 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H) (COOH-Signal nicht sichtbar)
-
21.2 4-Cyclopropyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
2-Cyclopropylcarbonyl-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
Fp. = 189°C (Mettler FP62)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 0,85-1,02 (m, 4H); 2,38-2,45 (m, 1H); 3,96 (s, 3H);
7,53 (dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,66 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 8,22 (d, J = 9 Hz, 1H); 12,31
(s, 1H, NH).
-
21.3 1-Chlor-4-cyclopropyl-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-Cyclopropyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
LC/MS: MH+ =
235 (Rt = 7,67 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,13-1,26 (m, 4H); 2,80-2,95 (m, 1H); 4,05 (s, 3H); 7,51 (d,
J = 2,5 Hz, 1H); 7,76 (dd, J1 = 9,2 Hz,
J2 = 2,5 Hz, 1H); 8,57 (d, J = 9 Hz, 1H).
-
21.4 4-Cyclopropyl-7-methoxy-N-(1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-cyclopropyl-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt.
-
Beispiel 22: (Verbindung Nr. 42)
-
4-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
22.1 2-(1,3-Benzodioxol-5-yl)carbonyl-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.1. durch Umsetzung von
1,3-Benzodioxol-5-carbonsäurechlorid
und 2-Brom-5-methoxybenzoesäure
nach Halogen-Lithium-Austausch erhalten. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung
verwendet.
-
22.2 4-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-(1,3-Benzodioxol-5-yl)carbonyl-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 271°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 297 (Rt = 6,83 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,95 (s, 3H); 6,12 (s, 2H); 7,01-7,12 (m, 3H); 7,46
(dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,66 (d, J = 9 Hz, 1H); 7,71 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 12,69
(s, 1H, NH).
-
22.3 4-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-1-chlor-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid
erhalten.
Fp. = 178°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 315 (Rt
= 7,81 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 4,05 (s, 3H); 6,17 (s, 2H); 7,12-7,20 (m, 2H); 7,27 (d, J
= 1,5 Hz, 1H); 7,58 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 7,70 (dd, J1 =
9,3 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 8,01 (d, J = 9,3
Hz, 1H).
-
22.4 4-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
4-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-1-chlor-7-methoxyphthalazin mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt. Durch Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
bildet sich ein Niederschlag, der abfiltriert, mit Diethylether
gewaschen und unter vermindertem Druck getrocknet wird. Das erhaltene
Hydrochlorid liegt in Form eines weißen Feststoffs vor.
-
Beispiel 23: (Verbindung Nr. 43)
-
4-(4-Chlorphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
23.1 2-(4-Chlorbenzoyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
4-Chlor-N- methoxy-N-methylbenzamid
hergestellt. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
23.2 4-(4-Chlorphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-(4-Chlorbenzoyl)-5-methoxybenzoesäure mit Hydrazinhydrat erhalten.
Fp.
= 274°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 287 (Rt
= 7,20 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,97 (s, 3H); 7,48 (dd, J1 = 8,5 Hz,
J2 = 2,5 Hz, 1H); 7,61-7,65 (m, 5H); 7,74
(d, J = 2,5 Hz, 1H); 12,82 (s, 1H, NH).
-
23.3 1-Chlor-4-(4-chlorphenyl)-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(4-Chlorphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
Fp. = 199°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 305 (Rt = 8,05 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 4,07 (s, 3H); 7,62 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,67-7,77
(m, 5H); 7,96 (d, J = 9 Hz, 1H),
-
23.4 4-(4-Chlorphenyl)-7-methoxy-N-(1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl)phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(4-chlorphenyl)-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 24: (Verbindung Nr. 45)
-
7-Methoxy-4-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-(4-trifluormethylphenyl)phthalazin-1-amin
-
24.1 5-Methoxy-2-(4-trifluormethylbenzoyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
N-Methoxy-N-methyl-4-trifluormethylbenzamid
hergestellt. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
24.2 7-Methoxy-4-(4-trifluormethylphenyl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-4-trifluormethylbenzoyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 264°C (Köffler)
LC/MS: MH+ = 321 (Rt = 8,14 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,96 (s, 3H); 7,46 (dd, J1 =
9 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,62 (d, J = 9 Hz,
1H); 7,74 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 7,82 (d, J = 8,2, 2H); 7,92 (d, J
= 8,2, 2H); 12,87 (s, 1H, NH).
-
24.3 1-Chlor-7-methoxy-4-(4-trifluormethylphenyl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-(4-trifluormethylphenyl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
LC/MS: MH+ =
338 (Rt = 8,68 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 4,07 (s, 3H); 7,63 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,71 (dd, J1 = 9 Hz, J2 = 2,5
Hz, 1H); 7,91-8,01 (m, 5H).
-
24.4 7-Methoxy-4-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl](4-trifluormethylphenyl)-phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(4-trifluormethylphenyl)phthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt.
-
Beispiel 25: (Verbindung Nr. 51)
-
4-Cyclopentyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
25.1 2-Cyclopentancarbonyl-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
Cyclopentyl-N-methoxy-N-methylcarboxamid synthetisiert. Sie wird
roh bei der nächsten
Umsetzung verwendet.
-
25.2 4-Cyclopentyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-Cyclopentancarbonyl-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 232°C (Mettler FP62)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 1,65-1,95 (m, 6H); 1,95-2,10 (m, 2H); 3,55-3,70
(m, 1H); 3,95 (s, 3H); 7,50 (dd, J1 = 9
Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,67 (d, J = 2,7 Hz,
1H); 8,03 (d, J = 9 Hz, 1H); 12,37 (s, 1H, NH).
-
25.3 1-Chlor-4-cyclopentyl-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-Cyclopentyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten. Das Produkt ist für eine NMR-Beschreibung
zu unrein. Es wird als solches bei der nachfolgenden Aminierungsreaktion
verwendet.
LC/MS: MH+ = 263 (Rt = 9,04
Minuten)
-
25.4 4-Cyclopentyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
unreinem 1-Chlor-4-cyclopentyl-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Isopropanol und nachfolgende Kristallisation aus Diisopropylether
erhalten.
-
Beispiel 26: (Verbindung Nr. 66)
-
7-Methoxy-4-(4-methylphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
26.1 5-Methoxy-2-(4-methylbenzoyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
N-Methoxy-N-methyl-4-methylbenzamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
26.2 7-Methoxy-4-(4-methylphenyl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-(4-methylbenzoyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 223°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 267 (Rt = 8,07 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,40 (s, 3H); 3,95 (s, 3H); 7,35 (d, J = 7,8 Hz,
2H); 7,44-7,48 (m, 3H); 7,63 (d, J = 9 Hz, 1H); 7,72 (d, J = 2,7
Hz, 1H); 12,71 (s, 1H, NH).
-
26.3 1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methylphenyl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-(4-methylphenyl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
Fp. = 183°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 285 (Rt = 7,76 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,46 (s, 3H); 4,06 (s, 3H); 7,43 (d, J = 8,5 Hz,
2H); 7,58-7,63 (m, 3H); 7,70 (dd, J1 = 9
Hz, J2 = 2,5 Hz, 1H); 7,97 (d, J = 9 Hz,
1H).
-
26.4 7-Methoxy-4-(4-methylphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methylphenyl)phthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt.
-
Beispiel 27: (Verbindung Nr. 67)
-
4-Butyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
27.1 5-Methoxy-2-pentanoylbenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-S-methoxybenzoesäure mit
Butyl-N-methoxy-N-methylcarboxamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
27.2. 4-Butyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-pentanoylbenzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 175°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 233 (Rt = 7,75 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 0,92 (t, J = 7,3 Hz, 3H); 1,32-1,47 (m, 2H); 1,59-1,72
(m, 2H); 2,85-2,92 (m, 2H); 3,94 (s, 3H); 7,49 (dd, J1 =
9 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,66 (d, J = 2,7
Hz, 1H); 7,93 (d, J = 9 Hz, 1H); 12,37 (s, 1H, NH).
-
27.3 4-Butyl-1-chlor-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-Butyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid hergestellt.
LC/MS:
MH+ = 251 (Rt = 7,10 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 0,94 (t, J = 7,3 Hz, 3H); 1,35-1,50 (m, 2H); 1,70-1,82
(m, 2H); 3,24-3,32 (m, 2H); 4,04 (s, 3H); 7,51 (d, J = 2,5 Hz, 1H);
7,72 (dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H); 8,31 (d, J = 9 Hz, 1H).
-
27.4 4-Butyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
4-Butyl-1-chlor-7-methoxyphthalazin mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 28: (Verbindung Nr. 71)
-
4-Cyclopropylmethyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
28.1 2-(2-Cyclopropylacetyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
2-Cyclopropyl-N-methoxy-N-methylacetamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
28.2 4-Cyclopropylmethyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-(2-Cyclopropylacetyl)-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 0,23-0,28 (m, 2H); 0,46-0,52 (m, 2H); 1,09-1,13 (m, 1H); 2,83
(d, J = 6,7 Hz, 2H); 3,96 (s, 3H); 7,52 (dd, J1 =
8,7 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,68 (d, J = 2,7
Hz, 1H); 7,99 (d, J = 8,7 Hz, 1H); 12,41 (s, 1H, NH).
-
28.3 1-Chlor-4-cyclopropylmethyl-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-Cyclopropylmethyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
LC/MS: MH+ =
249 (Rt = 6,91 Minuten)
-
28.4 4-Cyclopropylmethyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-cyclopropylmethyl-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)
piperidin erhalten.
LC/MS: MH+ = 453
(Rt = 5,45 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 0,23-0,26 (m, 2H); 0,43-0,47 (m, 2H); 1,08-1,16 (m, 1H); 1,60-1,80
(m, 2H); 2,03-2,30
(m, 4H); 2,90-3,0 (m, 2H); 2,95 (d, J = 6,6 Hz, 2H); 3,74 (s, 2H);
3,96 (s, 3H); 4,15-4,25 (m, 1H); 6,88 (d, J = 7 Hz, 1H, NH); 7,42-7,58
(m, 4H); 7,73 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,83-7,94 (m, 4H); 8,03 (d, J
= 9 Hz, 1H).
-
Beispiel 29: (Verbindung Nr. 82)
-
4-(4-Fluorphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
29.1 2-(4-Fluorbenzoyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
4-Fluor-N-methoxy-N-methylbenzamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
29.2 4-(4-Fluorphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-(4-Fluorbenzoyl)-5-methoxybenzoesäure mit Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp.
= 256°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 271 (Rt
= 6,51 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,97 (s, 3H); 7,35-7,43 (m, 2H), 7,48 (dd, J1 =
9 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,59-7,67 (m, 3H);
7,74 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 12,80 (s, 1H, NH).
-
29.3 1-Chlor-4-(4-fluorphenyl)-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(4-Fluorphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
LC/MS: MH+ =
289 (Rt = 8,58 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 4,06 (s, 3H); 7,42-7,51 (m, 2H), 7,60 (d, J = 2,5 Hz, 1H);
7,69-7,80 (m, 3H); 7,95 (d, J = 9 Hz, 1H),
-
29.4 4-(4-Fluorphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(4-fluorphenyl)-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 30: (Verbindung Nr. 88)
-
7-Methoxy-4-(4-methoxymethylphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
30.1 5-Methoxy-2-(4-methoxymethylbenzoyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
N-Methoxy-4-methoxymethyl-N-methylbenzamid
hergestellt. Das Produkt wird aus Diisopropylether kristallisiert.
LC/MS:
MH+ = 301 (Rt = 6,60 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,32 (s, 3H); 3,89 (s, 3H); 4,49 (s, 2H); 7,26 (dd,
J1 = 8,5 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H); 7,40-7,45 (m, 4H); 7,63 (d, J = 8,2 Hz, 2H); 13,1 (s,
1H, COOH).
-
30.2 7-Methoxy-4-(4-methoxymethylphenyl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
5-Methoxy-2-(4-methoxymethylbenzoyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 201°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 297 (Rt = 6,54 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,36 (s, 3H); 3,96 (s, 3H); 4,52 (s, 2H); 7,45-7,58
(m, 5H); 7,64 (d, J = 9 Hz, 1H); 7,74 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 12,78
(s, 1H, NH).
-
30.3 1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methoxymethylphenyl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-(4-methoxymethylphenyl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
LC/MS: MH+ =
315 (Rt = 8,26 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,38 (s, 3H); 4,06 (s, 3H); 4,56 (s, 2H); 7,56 (d, J = 8,4
Hz, 2H); 7,62 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 7,68-7,74 (m, 3H); 7,97 (d, J
= 9 Hz, 1H).
-
Das
Hauptprodukt bei dieser Umsetzung ist 1-Chlor-4-(4-chlormethylphenyl)-7-methoxyphthalazin.
LC/MS:
MH+ = 319 (Rt = 9,06 Minuten) Dichlor
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 4,06 (s, 3H); 4,90 (s, 2H); 7,61 (d, J = 2,7 Hz,
1H); 7,71-7,75 (m, 5H); 7,95 (d, J = 9 Hz, 1H)
-
30.4 7-Methoxy-4-(4-methoxymethylphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methoxymethylphenyl)phthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)
piperidin hergestellt.
-
Beispiel 31: (Verbindung Nr. 105)
-
4-[(4-Diethylaminomethyl)phenyl]-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-trihydrochlorid
-
31.1 1-Chlor-4-(4-diethylaminomethylphenyl)-7-methoxyphthalazin
-
Eine
Lösung
von 319 mg (1 mmol) 1-Chlor-4-(4-chlormethylphenyl)-7-methoxyphthalazin
(in 30.3 synthetisiert) in 3 ml Ethanol wird mit 280 mg (2 mmol)
Kaliumcarbonat und 0,3 ml Diethylamin versetzt. Die Mischung wird
4 Stunden bei 85°C
gerührt.
Nach Abdampfen des Ethanols wird der Rückstand in Wasser aufgenommen
und mit Dichlormethan extrahiert. Das organische Extrakt wird mit
Kochsalzlösung
gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingedampft.
Der erhaltene Rückstand
wird mittels Chromatographie an einer Kieselgelsäule (Lösungsmittel: Dichlormethan/Methanol
95/5 bis 85/15 (v/v)) gereinigt. Es werden 287 mg Produkt erhalten
(Ausbeute 80%).
LC/MS: MH+ = 356 (Rt
= 5,38 Minuten)
-
31.2 4-[(4-Diethylaminomethyl)phenyl]-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-trihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(4-diethylaminomethylphenyl)-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt. Das Trihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer
Lösung
von Salzsäure
in Diethylether, Aufkonzentrieren und Kristallisation erhalten.
-
Beispiel 32: (Verbindung Nr. 95)
-
7-Methoxy-4-methyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
32.1 2-Acetyl-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
N-Methoxy-N-methylacetamid
hergestellt. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
32.2 7-Methoxy-4-methyl-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-Acetyl-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
Fp. = 202°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 191 (Rt = 5,73 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,50 (s, 3H); 3,96 (s, 3H); 7,52 (dd, J1 =
8,8 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,66 (d, J = 2,7
Hz, 1H); 7,90 (d, J = 8,8 Hz, 1H); 12,35 (s, 1H, NH).
-
32.3 1-Chlor-7-methoxy-4-methylphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-methyl-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid erhalten.
LC/MS:
MH+ = 209 (Rt = 6.26 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,92 (s, 3H); 4,06 (s, 3H); 7,54 (d, J = 2,5 Hz,
1H); 7,77 (dd, J1 = 9,2 Hz, J2 = 2,5
Hz, 1H); 8,31 (d, J = 9,2 Hz, 1H).
-
32.4 7-Methoxy-4-methyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-methylphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 33: (Verbindung Nr. 97)
-
4-(2,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
33.1 2-(2,5-Dimethoxybenzoyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
2,5-Dimethoxy-N-methoxy-N-methylbenzamid
synthetisiert. Sie wird aus Diisopropylether kristallisiert.
Fp.
= 122°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MNa+ = 339 (Rt
= 7,40 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,50 (s, 3H); 3,73 (s, 3H); 3,86 (s, 3H); 7,02-7,14 (m, 4H);
7,22 (d, J = 2,4 Hz, 1H); 7,29 (d, J = 8,4 Hz, 1H); 12,96 (s, 1H,
COOH).
-
33.2 4-(2,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
2-(2,5-Dimethoxybenzoyl)-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
Fp. = 208°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 313 (Rt = 7,42 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,62 (s, 3H); 3,74 (s, 3H); 3,94 (s, 3H); 6,91 (d,
J = 3 Hz, 1H); 7,05-7,15 (m, 2H); 7,22 (d, J = 9 Hz, 1H); 7,40 (dd,
J1 = 9 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,67 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 12,67 (s, 1H, NH).
-
33.3 1-Chlor-4-(2,5-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(2,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid
erhalten.
Fp. = 140°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 331 (Rt
= 8,36 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,61 (s, 3H); 3,77 (s, 3H); 4,05 (s, 3H); 7,0 (d, J = 2,7
Hz, 1H); 7,13-7,21 (m, 2H); 7,55-7,59 (m, 2H); 7,65 (dd, J1 = 9 Hz, J2 = 2,7
Hz, 1H).
-
33.4 4-(2,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(2,5-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalazin mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Diethylether erhalten.
-
Beispiel 34: (Verbindung Nr. 102)
-
4-(2,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
34.1 2-(2,4-Dimethoxybenzoyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
2,4-Dimethoxy-N-methoxy-N-methylbenzamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
34.2 4-(2,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
2-(2,4-Dimethoxybenzoyl)-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 256°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 313 (Rt = 7,49 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,69 (s, 3H); 3,86 (s, 3H); 3,94 (s, 3H); 6,65-6,75
(m, 2H); 7,21-7,26 (m, 2H); 7,37-7,43 (m, 1H); 7,66-7,68 (m, 1H);
12,64 (s, 1H, NH).
-
34.3 1-Chlor-4-(2,4-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalaz in
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(2,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid
erhalten.
Fp. = 177°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 331 (Rt
= 8,31 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DSMO
d 6): 3,68 (s, 3H); 3,89 (s, 3H); 4,05 (s, 3H); 6,75 (dd, J1 = 8,3 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H); 6,80 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,35 (d, J = 8,3 Hz, 1H);
7,54-7,64 (m, 3H).
-
34.4 4-(2,4-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(2,4-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalazin mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Diethylether erhalten.
-
Beispiel 35: (Verbindung Nr. 103)
-
4-(3,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
35.1 2-(3,5-Dimethoxybenzoyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
3,5-Dimethoxy-N-methoxy-N-methylbenzamid
hergestellt. Sie wird aus Diisopropylether kristallisiert.
Fp.
= 171°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 317 (Rt
= 7,91 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,76 (s, 6H); 3,89 (s, 3H); 6,71-6,77 (m, 3H); 7,25 (dd, J1 = 8,5 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H); 7,38-7,46 (m, 2H); 13,18 (s, 1H, COOH).
-
35.2 4-(3,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
2-(3,5-Dimethoxybenzoyl)-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
Fp. = 237°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 313 (Rt = 7,74 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,81 (s, 6H); 3,97 (s, 3H); 6,65-6,70 (m, 3H); 7,47
(dd, J1 = 8,8 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,68-7,74 (m, 2H); 12,74 (s, 1H, NH).
-
35.3 1-Chlor-4-(3,5-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalaz in
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(3,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid
erhalten.
Fp. = 189°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 331 (Rt
= 8,73 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,84 (s, 6H); 4,07 (s, 3H); 6,75 (m, 1H); 6,82 (m, 2H); 7,61
(d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,72 (dd, J1 = 9 Hz,
J2 = 2,5 Hz, 1H); 8,02 (d, J = 9 Hz, 1H).
-
35.4 4-(3,5-Dimethoxyphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(3,5-dimethoxyphenyl)-7-methoxyphthalazin mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Diethylether erhalten.
-
Beispiel 36: (Verbindung Nr. 104)
-
7-Methoxy-4-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-(2-phenylethyl)phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
36.1 5-Methoxy-2-(2-phenylpropionnyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
N-Methoxy- N-methyl-2-phenylpropionnamid
hergestellt. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
36.2 7-Methoxy-4-(2-phenylethyl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Methoxy-2-(2-phenylpropionyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 189°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 281 (Rt = 6,62 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,98-3,04 (m, 2H); 3,16-3,22 (m, 2H); 3,94 (s, 3H);
7,14-7,30 (m, 5H); 7,48 (dd, J1 = 9 Hz,
J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,66 (d, J = 2,7 Hz, 1H);
7,99 (d, J = 9 Hz, 1H); 12,40 (s, 1H, NH).
-
36.3 1-Chlor-7-methoxy-4-(2-phenylethyl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-(2-phenylethyl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
LC/MS: MH+ =
299 (Rt = 8,94 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,10-3,15 (m, 2H); 3,54-3,60 (m, 2H); 4,03 (s, 3H); 7,17-7,31
(m, 5H); 7,49 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,67 (dd, J1 =
9 Hz, J2 = 2,5 Hz, 1H); 8,31 (d, J = 9 Hz,
1H).
-
36.4 7-Methoxy-4-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-(2-phenylethyl)-phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(2-phenylethyl)phthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Diethylether erhalten.
-
Beispiel 37: (Verbindung Nr. 106)
-
7-Fluor-4-(4-fluorphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
37.1 7-Fluor-4-(4-fluorphenyl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
5-Fluor-2-(4-fluorbenzoyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 206°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 259 (Rt = 7,64 Minuten)
-
37.2 1-Chlor-7-fluor-4-(4-fluorphenyl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Fluor-4-(4-fluorphenyl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
Fp. = 195°C (Mettler
FP62)
LC/MS: MH+ = 277 (Rt = 7,90 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 7,45-7,52 (m, 2H), 7,78-7,84 (m, 2H); 8,03-8,19
(m, 3H).
-
37.3 7-Fluor-4-(4-fluorphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-fluor-4-(4-fluorphenyl)phthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
-
Beispiel 38: (Verbindung Nr. 109)
-
7-Methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-(pyridin-3-yl)phthalazin-1-amin-trihydrochlorid
-
38.1 5-Methoxy-2-pyridin-3-ylbenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
N-Methoxy-N-methylnicotinamid
synthetisiert. Nach Ausfällung in
wäßriger Phase
bei pH 4 und Filtration und Trocknen wurde ein beigefarbenes Pulver
erhalten.
Fp. = 178°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 258 (Rt
= 5,59 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,90 (s, 3H); 7,29 (dd, J1 = 9 Hz,
J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,43-7,56 (m, 3H); 7,97
(m, 1H); 8,73-8,77 (m, 2H); 13,31 (s, 1H, COOH).
-
38.2 7-Methoxy-4-(pyridin-3-yl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
5-Methoxy-2-pyridin-3-ylbenzoesäure
mit Hydrazinhydrat erhalten.
Fp. = 260°C (Köffler)
LC/MS: MH+ = 254 (Rt = 5,43 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,97 (s, 3H); 7,49 (dd, J1 =
9 Hz, J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,59-7,64 (m, 2H);
7,76 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 8,02-8,06 (m, 1H); 8,72-8,80 (m, 2H);
12,90 (s, 1H, NH).
-
38.3 1-Chlor-7-methoxy-4-(pyridin-3-yl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-(pyridin-3-yl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
Fp. = 180°C (Mettler
FP62)
LC/MS: MH+ = 272 (Rt = 6,26 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 4,08 (s, 3H); 7,51-7,76 (m, 3H); 7,96 (d, J = 9
Hz, 1H); 8,15-8,20 (m, 1H); 8,80-9,0
(m, 2H).
-
38.4 7-Methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-(pyridin-3-yl)phthalazin-1-amin-trihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-(pyridin-3-yl)phthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Trihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Isopropylalkohol erhalten.
-
Beispiel 39: (Verbindung Nr. 111)
-
4-(Biphenyl-4-yl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
39.1 2-(Biphenyl-4-carbonyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
4-Phenyl-N-methoxy-N-methylbenzamid
synthetisiert.
Fp. = 200°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 333 (Rt
= 9,16 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,90 (s, 3H); 7,28 (dd, J1 = 8,5 Hz,
J2 = 2,5 Hz, 1H); 7,41-7,54 (m, 5H); 7,69-7,82 (m,
6H); 13,2 (s, 1H, COOH).
-
39.2 4-(Biphenyl-4-yl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
2-(Biphenyl-4-carbonyl)-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
LC/MS: MH+ =
329 (Rt = 9,31 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,98 (s, 3H); 7,42-7,56 (m, 4H), 7,66-7,88 (m, 8H); 12,81
(s, 1H, NH).
-
39.3 4-(Biphenyl-4-yl)-1-chlor-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(Biphenyl-4-yl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
Fp. = 177°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 347 (Rt = 10,25 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 4,08 (s, 3H); 7,44-7,58 (m, 3H), 7,63 (d, J = 2,5
Hz, 1H); 7,73 (dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H); 7,79-7,95 (m, 6H); 8,05 (d, J = 9 Hz, 1H).
-
39.4 4-(4-Biphenyl-4-yl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
4-(Biphenyl-4-yl)-1-chlor-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Diethylether erhalten.
-
Beispiel 40: (Verbindung Nr. 117)
-
4-(3,4-Dimethylphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
40.1 2-(3,4-Dimethylbenzoyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
3,4-Dimethyl-N-methoxy-N-methylbenzamid
synthetisiert.
Fp. = 173°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 285 (Rt
= 8,37 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 2,24 (s, 3H); 2,28 (s, 3H); 3,88 (s, 3H); 7,18-7,55 (m, 6H);
13,07 (s, 1H, COOH).
-
40.2 4-(3,4-Dimethylphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
2-(3,4-Dimethylbenzoyl)-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
Fp. = 241°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 281 (Rt = 8,54 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,32 (s, 3H); 2,33 (s, 3H); 3,97 (s, 3H); 7,26-7,35
(m, 3H); 7,47 (dd, J1 = 9 Hz, J2 = 2,7 Hz,
1H); 7,66 (d, J = 9 Hz, 1H); 7,74 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 12,73 (s,
1H, NH).
-
40.3 1-Chlor-4-(3,4-dimethylphenyl)-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(3,4-Dimethylphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
Fp. = 204°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 299 (Rt = 9,47 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,35 (s, 3H); 2,36 (s, 3H); 4,06 (s, 3H); 7,35-7,48
(m, 3H); 7,59 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,70 (dd, J1 =
9 Hz, J2 = 2,5 Hz, 1H); 7,98 (d, J = 9 Hz,
1H).
-
40.4 4-(3,4-Dimethylphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(3,4-dimethylphenyl)-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Isopropanol und nachfolgender Kristallisation aus Essigsäureethylester
erhalten.
-
Beispiel 41: (Verbindung Nr. 136)
-
7-Methoxy-4-phenoxymethyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
41.1 5-Methoxy-2-(2-phenoxyacetyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
N-Methoxy-N-methyl-2-phenoxyacetamid
synthetisiert. Das Produkt wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
41.2 7-Methoxy-4-phenoxymethyl-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
5-Methoxy-2-(2-phenoxyacetyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
Fp. = 192°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 283 (Rt = 7,91 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,96 (s, 3H); 5,31 (s, 2H); 6,96-7,10 (m, 3H); 7,29-7,36
(m, 2H); 7,55 (dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,68 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 7,98 (d, J = 9 Hz, 1H); 12,69
(s, 1H, NH).
-
41.3 1-Chlor-7-methoxy-4-phenoxymethylphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-4-phenoxymethyl-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
LC/MS: MH+ =
301 (Rt = 8,90 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 4,06 (s, 3H); 5,73 (s, 2H); 6,96-7,03 (m, 1H); 7,09-7,13 (m,
2H); 7,29-7,36 (m, 2H); 7,58 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,81 (dd, J1 = 9 Hz, J2 = 2,5
Hz, 1H); 8,37 (d, J = 9 Hz, 1H).
-
41.4 7-Methoxy-4-phenoxymethyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-4-phenoxymethylphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2- ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Diethylether und nachfolgender Kristallisation aus Diisopropylether
erhalten.
-
Beispiel 42: (Verbindung Nr. 137)
-
4,7-Diphenyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
42.1 7-Hydroxy-N-(1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-phenylphthalazin-1-amin
-
Eine
Mischung aus 597 mg (1,25 mmol) 7-Methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-phenylphthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 1) und Pyridiniumhydrochlorid wird 45 Minuten auf
210°C erhitzt.
Dann wird das Reaktionsmedium abgekühlt und mit 1N Natriumhydroxidlösung versetzt.
Es bildet sich ein Niederschlag, der mit Wasser und Dichlormethan
gewaschen und dann unter vermindertem Druck getrocknet wird. Es
werden 500 mg beigefarbenes Pulver erhalten.
LC/MS: MH+ = 461 (Rt = 5,30 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 1,64-1,73 (m, 2H); 1,90-2,03 (m, 2H); 2,10-2,22
(m, 2H); 2,85-2,95 (m, 2H); 3,66 (s, 2H); 4,10-4,18 (m, 1H); 5,90-6,0
(m, 1H, OH); 6,60-6,64 (m, 2H); 7,20-7,24 (d, J = 9,7 Hz,
1H, NH); 7,39-7,57 (m, 9H); 7,82-7,94 (m, 4H).
-
42.2 1-[1-(Naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl-amino]-4-phenyl-7-trifluormethansulfonyloxyphthalazin-6-yl
-
Eine
Lösung
von 480 mg (1,04 mmol) 7-Hydroxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-4-phenylphthalazin-1-amin
in 6 ml Dichlormethan wird mit 558 mg (1,5 mmol) N-Phenyltrifluormethansulfonimid ((CF3SO2)2NC6H5) und 0,17 ml
Triethylamin versetzt. Die Mischung wird unter Argon 2 Tage bei
Umgebungstemperatur gerührt.
Dann wird sie mit wäßriger Ammoniumchloridlösung hydrolysiert
und dann mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter vermindertem Druck
eingedampft. Es wird ein braunes Öl erhalten, das als solches
bei der nächsten
Umsetzung verwendet wird.
-
42.3 4,7-Diphenyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Eine
Lösung
von 0,5 mmol 1-[1-(Naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-ylamino]-4-phenyl-7-trifluormethansulfonyloxyphthalazin-6-yl
in 4 ml Toluol wird mit 0,5 ml 2N wäßriger Natriumcarbonatlösung, 70
mg (0,57 mmol) Phenylboronsäure
und 18 mg Tetrakispalladium versetzt. Die Mischung wird in einem
mit einem Stopfen versehenen Rohr unter Argon 6 Stunden bei 100°C gerührt. Dann
wird das Reaktionsmedium abgekühlt,
mit 1N Natriumhydroxid versetzt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die
organische Phase wird über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter vermindertem
Druck eingedampft. Nach Reinigung mittels Säulenchromatographie (Dichlormethan/Methanol
100/0 bis 90/10 (v/v)) werden 150 mg Produkt erhalten.
LC/MS:
MH+ = 521 (Rt = 6,48 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 1,70-1,90 (m, 2H); 2,08-2,30 (m, 4H); 2,90-3,05
(m, 2H); 3,72 (s, 2H); 4,30-4,40 (m, 1H); 7,40 (d, 1H, NH); 7,48-7,70
(m, 11H); 7,82-7,97 (m, 7H); 8,18 (d, J = 9 Hz, 1H); 8,25 (s, 1H).
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 43: (Verbindung Nr. 142)
-
4-(4-Methoxyphenyl)-6-methyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
43.1 2-(4-Methoxybenzoyl)-4-methylbenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-4-methylbenzoesäure mit
4-Methoxy-N-methoxy-N-methyl-4-benzamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
43.2 4-(4-Methoxyphenyl)-6-methyl-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-(4-Methoxybenzoyl)-4-methylbenzoesäure mit Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp.
= 245°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 267 (Rt
= 7,63 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 2,33 (s, 3H); 3,86 (s, 3H); 7,10-7,13 (m, 2H); 7,48-7,55 (m,
3H); 7,70 (d, J = 8 Hz, 1H); 8,24 (d, J = 8 Hz, 1H); (NH nicht detektiert).
-
43.3 1-Chlor-4-(4-methoxyphenyl)-6-methylphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(4-Methoxyphenyl)-6-methyl-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid hergestellt.
LC/MS: MH+ =
285 (Rt = 8,70 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 2,58 (s, 3H); 3,90 (s, 3H); 7,16-7,23 (m, 2H); 7,66-7,73 (m,
2H); 7,85 (d, J = 1,5 Hz, 1H); 8,03 (dd, J1 =
8,5 Hz, J2 = 1,5 Hz, 1H); 8,28 (d, J = 8,5
Hz, 1H).
-
43.4 4-(4-Methoxyphenyl)-6-methyl-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-4-(4-methoxyphenyl)-6-methylphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
hergestellt.
-
Beispiel 44: (Verbindung Nr. 143)
-
7-Chlor-4-(4-methoxyphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
44.1 5-Chlor-2-(4-methoxybenzoyl)benzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-chlorbenzoesäure mit
4-Methoxy-N-methoxy-N-methylbenzamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
44.2 7-Chlor-4-(4-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 5-Chlor-2-(4-methoxybenzoyl)benzoesäure mit
Hydrazinhydrat erhalten.
Fp. = 220°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 286 (Rt = 8,12 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,86 (s, 3H); 7,09-7,15 (m, 2H); 7,50-7,57 (m, 2H);
7,74 (d, J = 8,7 Hz, 1H); 7,96 (dd, J1 =
8,7 Hz, J2 = 2,2 Hz, 1H); 8,28 (d, J = 2,2
Hz, 1H); 13,0 (s, 1H, NH).
-
44.3 1,7-Dichlor-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Chlor-4-(4-methoxyphenyl)-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
LC/MS: MH+ =
305 (Rt = 9,34 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,90 (s, 3H); 7,17-7,23 (m, 2H); 7,68-7,74 (m, 2H); 8,10 (d,
J = 9 Hz, 1H); 8,17 (dd, J1 = 9 Hz, J2 = 2 Hz, 1H); 8,39 (d, J = 2 Hz, 1H).
-
44.4 7-Chlor-4-(4-methoxyphenyl)-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
1,7-Dichlor-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Diethylether und nachfolgender Kristallisation aus Diisopropylether
erhalten.
-
Beispiel 45: (Verbindung Nr. 145)
-
4-(4-Bromphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
45.1 2-(4-Brombenzoyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
4-Brom-N-methoxy-N-methylbenzamid
synthetisiert. Sie wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
45.2 4-(4-Bromphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
ungereinigter 2-(4-Brombenzoyl)-5-methoxybenzoesäure mit Hydrazinhydrat erhalten.
Fp.
= 275°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 333 (Rt
= 8,47 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,97 (s, 3H); 7,48 (dd, J1 = 9 Hz,
J2 = 2,7 Hz, 1H); 7,52-7,58 (m, 2H); 7,64
(d, J = 9 Hz, 1H); 7,74-7,79 (m, 3H); 12,83 (s, 1H, NH).
-
45.3 4-(4-Bromphenyl)-1-chlor-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-(4-Bromphenyl)-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten.
Fp. = 205°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 351 (Rt = 9,38 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 4,07 (s, 3H); 7,63 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,65-7,69
(m, 2H); 7,72 (dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H); 7,81-7,87 (m, 2H); 7,96 (d, J = 9 Hz, 1H).
-
45.4 4-(4-Bromphenyl)-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
4-(4-Bromphenyl)-1-chlor-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten. Das Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von
Salzsäure
in Diethylether erhalten.
-
Beispiel 46: (Verbindung Nr. 17)
-
7-Methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-5-phenylphthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
46.1 2-Formyl-3-hydroxy-5-methoxybenzoesäuremethylester
-
Eine
Lösung
von 5,1 g (0,3 mmol) 2-Formyl-3,5-methoxybenzoesäuremethylester in 50 ml Dichlormethan
wird bei –10°C gerührt und
dann tropfenweise mit 23 ml einer Lösung von Bortribromid in Dichlormethan versetzt.
Die Mischung wird 1 Stunde bei –10°C gerührt und
dann mit 100 ml Wasser hydrolysiert. Die organische Phase wird mit
Wasser gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter vermindertem
Druck eingedampft. Der Rückstand
wird an einer Siliciumdioxidsäule
(Elutionsmittel: Cyclohexan/Essigsäureethylester 7/3 v/v) gereinigt.
Es werden 4,3 g beigefarbenes Produkt erhalten.
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 3,83 (s, 3H); 3,86 (s, 3H); 6,66 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 6,73
(d, J = 2,5 Hz, 1H); 10,20 (s, 1H, CHO); 11,8 (s, 1H, OH).
-
46.2 2-Formyl-5-methoxy-3- trifluormethanesulfonyloxybenzoesäuremethylester
-
Eine
Lösung
von 1 g (4,7 mmol) 2-Formyl-3-hydroxy-5-methoxybenzoesäuremethylester in 20 ml THF wird
unter Stickstoff bei Umgebungstemperatur gerührt und dann mit 200 mg einer
60%igen Suspension von Natriumhydrid in Öl versetzt. Die Mischung wird
30 Minuten gerührt
und dann portionsweise mit 1,7 g (4,8 mmol) N-Phenyltrifluormethansulfonimid ((CF3SO2)2NC6H5) versetzt. Das
Reaktionsmedium wird 24 Stunden gerührt und dann mit wäßriger Ammoniumchloridlösung hydrolysiert
und mit Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Phase wird mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter vermindertem Druck
eingedampft. Das Produkt in Form eines braunen Öls wird ohne Reinigung bei
der nächsten
Umsetzung verwendet.
LC/MS: MH+ = 343
(Rt = 9,07 Minuten)
-
46.3 2-Formyl-5-methoxy-3-phenylbenzoesäure
-
Eine
Lösung
von ungefähr
2,3 mmol 2-Formyl-5-methoxy-3-trifluormethansulfonyloxybenzoesäuremethylester
in 10 ml Toluol wird unter Argon gerührt und mit 330 mg (2,7 mmol)
Phenylboronsäure,
84 mg Tetrakispalladium und 2,5 ml 2N wäßriger Natriumcarbonatlösung versetzt.
Die Mischung wird in einem mit einem Stopfen versehenen Rohr unter
Argon 6 Stunden bei 110°C
gerührt.
Dann wird das Reaktionsmedium abgekühlt und mit Wasser versetzt,
mit Essigsäureethylester
gewaschen und dann nach Ansäuern
(1N HCl) mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter vermindertem Druck
eingedampft. Das Produkt in Form eines braunen Feststoffs wird ohne
Reinigung bei der nächsten
Umsetzung verwendet.
LC/MS: MH+ = 257
(Rt = 7,76 Minuten)
-
46,4 7-Methoxy-5-phenyl-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
2-Formyl-5-methoxy-3-phenylbenzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 139°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 253 (Rt = 7,62 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,99 (s, 3H); 7,41 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,48-7,61
(m, 5H); 7,70 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,96 (s, 1H); 12,69 (s, 1H, NH).
-
46.5 1-Chlor-7-methoxy-5-phenylphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
7-Methoxy-5-phenyl-2H-phthalazin-1-on mit Phosphorylchlorid erhalten.
Fp.
= 146°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 271 (Rt
= 8,58 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 4,08 (s, 3H); 7,54-7,62 (m, 6H); 7,67 (d, J = 2,7 Hz, 1H);
9,20 (s, 1H).
-
46.6 7-Methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]-5-phenylphthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 2.4. durch Umsetzung von
1-Chlor-7-methoxy-5-phenylphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
LC/MS: MH+ = 475 (Rt = 5,69
Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO d 6): 1,65-1,80
(m, 2H); 2,03-2,25 (m, 4H); 2,90-3,03 (m, 2H); 3,70 (s, 2H); 4,0
(s, 3H); 4,20-4,30 (m, 1H); 7,03 (d, 1H, NH); 7,36 (d, J = 2,5 Hz,
1H); 7,48-7,58 (m, 8H); 7,76 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,84-7,92 (m,
4H); 8,52 (s, 1H).
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 47: (Verbindung Nr. 147)
-
4-Benzyloxymethyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
47.1 2-(2-Benzyloxyacetyl)-5-methoxybenzoesäure
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 3.2. durch Umsetzung von
vorher mit n-Butyllithium behandelter 2-Brom-5-methoxybenzoesäure mit
2-Benzyloxy-N-methoxy-N-methylacetamid
synthetisiert. Das Produkt wird roh bei der nächsten Umsetzung verwendet.
-
47.2 4-Benzyloxymethyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.2. durch Umsetzung von
2-(2-Benzyloxyacetyl)-5-methoxybenzoesäure mit
Hydrazinhydrat hergestellt.
Fp. = 140°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 297 (Rt = 7,80 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 3,95 (s, 3H); 4,58 (s, 2H); 4,73 (s, 2H); 7,25-7,37
(m, 5H); 7,53 (dd, J1 = 9 Hz, J2 =
2,7 Hz, 1H); 7,66 (d, J = 2,7 Hz, 1H); 8,04 (d, J = 9 Hz, 1H); 12,59
(s, 1H, NH).
-
47.3 4-Benzyloxymethyl-1-chlor-7-methoxyphthalazin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.3. durch Umsetzung von
4-Benzyloxymethyl-7-methoxy-2H-phthalazin-1-on
mit Phosphorylchlorid erhalten. Diese ölige Verbindung wird als solche
bei der nächsten Reaktion
verwendet.
-
47.4 4-Benzyloxymethyl-7-methoxy-N-(1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel 1.4. durch Umsetzung von
4-Benzyloxymethyl-1-chlor-7-methoxyphthalazin
mit 4-Amino-1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin
erhalten.
1H-NMR δ in ppm (DMSO d 6): 1,65-1,75
(m, 2H); 2,0-2,25 (m, 4H); 2,90-3,0 (m, 2H); 3,70 (s, 2H); 3,97
(s, 3H); 4,20-4,30 (m, 1H); 4,55 (s, 2H); 4,90 (s, 2H); 7,02 (d,
1H, NH); 7,30-7,36 (m, 5H); 7,45-7,56 (m, 4H); 7,73 (d, J = 2,2
Hz, 1H); 7,84-7,92 (m, 4H); 8,06 (d, J = 9 Hz, 1H).
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 48: (Verbindung Nr. 148)
-
4-Hydroxymethyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
Eine
Lösung
von 120 mg 4-Benzyloxymethyl-7-methoxy-N-[1-(naphthalin-2-ylmethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin in 4 ml Dichlormethan
wird unter Stickstoff bei 0°C
gerührt
und dann tropfenweise mit 2,3 ml 1M Lösung von Bortrichlorid in Dichlormethan
versetzt. Das Reaktionsmedium wird 1 Stunde bei 0°C und dann
30 Minuten bei Umgebungstemperatur gerührt. Dann wird es mit wäßriger Natriumbicarbonatlösung hydrolysiert
und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird mit
Wasser gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter vermindertem Druck
eingedampft. Der Rückstand wird
an einer Siliciumdioxidsäule
(Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol 100/0 bis 85/15 v/v) gereinigt.
Es werden 58 mg Produkt in Form eines beigefarbenen Pulvers erhalten.
Fp.
= 102°C
(Köffler)
LC/MS:
MH+ = 429 (Rt = 4,78 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 1,60-1,80 (m, 2H); 2,0-2,30 (m, 4H); 2,90-3,0 (m,
2H); 3,72 (s, 2H); 3,97 (s, 3H); 4,18-4,30 (m, 1H); 4,84 (d, J =
5,5 Hz, 2H); 5,29 (t, J = 5,5 Hz, 1H); 6,95 (d, J = 7,5 Hz, 1H,
NH); 7,45-7,60 (m, 4H); 7,71 (d, J = 2,5 Hz, 1H); 7,84-7,93 (m,
4H); 8,05 (d, J = 9,2 Hz, 1H).
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 49: (Verbindung Nr. 18)
-
N-[1-(3-Cyanophenylmethyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
-
49.1 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-(piperidin-4-yl)phthalazin-1-amin
-
Es
wird unter Inertatmosphäre
(Stickstoff) gearbeitet.
-
In
einen 500-ml-Dreihalskolben werden 1 g 10% Palladium auf Kohle und
100 ml Wasser eingetragen. Zu dieser bei 85°C gerührten Mischung wird über einen
Zeitraum von 1 Stunde eine vorher hergestellte Lösung von 13,3 g N-(1-Benzylpiperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 7) in 50 ml Ethanol und 4,4 ml Ameisensäure getropft.
Die Reaktionsmischung wird 2 Stunden unter Rückfluß gerührt. Nach Rückkehr auf Umgebungstemperatur
wird das Ethanol unter vermindertem Druck abgedampft. Dann wird
die Mischung mit 2N Natriumhydroxidlösung bis pH 12 basisch gestellt
und dann mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird
mit gesättigter
wäßriger Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingedampft.
Das erhaltene gelbe Öl
wird in Diisopropylether verfestigt, was einen weißen Feststoff
ergibt. Nach Filtrieren und Trocknen unter Vakuum in Gegenwart von
Phosphorpentoxid werden 10,29 g 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-(piperidin-4-yl)phthalazin-1-amin
erhalten (Ausbeute 97%).
Fp. = 143°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 365 (Rt = 4,88 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 1,5-1,65 (m, 2H); 2,0-2,1 (m, 2H); 2,6-2,7 (m, 2H);
3,0-3,1 (m, 2H); 3,3 (s, 1H, NH); 3,85 (s, 3H); 3,98 (s, 3H); 4,2-4,3
(m, 1H); 7,0 (d, J = 7,5 Hz, 1H); 7,10 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,42
(dd, J1 = 9,2 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H); 7,52 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,75 (d, J = 9,2 Hz, 1H);
7,78 (d, J = 2,5 Hz, 1H).
-
49.2 N-[1-(3-Cyanobenzyl)piperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
-
Eine
Lösung
von 500 mg (1,4 mmol) 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-(piperidin-4-yl)phthalazin-1-amin
in 5 ml 1,2-Dichlorethan wird mit 183 mg (1,4 mmol) 3-Cyanobenzaldehyd
versetzt. Die Mischung wird unter Stickstoff 30 Minuten gerührt und
dann mit 378 mg (1,8 mmol) Natriumtriacetoxyborhydrid versetzt. Das
Reaktionsmedium wird 16 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt und
dann mit Wasser und 1N Natriumhydroxidlösung hydrolysiert. Das Dichlormethanextrakt
wird mit gesättigter
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem
Druck eingedampft. Der Rückstand
wird an einer Siliciumdioxidsäule
(Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol 95/5 (v/v)) gereinigt. Nach
Kristallisation aus Diisopropylether werden 300 mg weißes Pulver
erhalten.
Fp. = 115°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 480 (Rt
= 4,24 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,64-1,80 (m, 2H); 2,03-2,28 (m, 4H); 2,85-2,95 (m, 2H); 3,62
(s, 2H); 3,86 (s, 3H); 3,99 (s, 3H); 4,20-4,33 (m, 1H); 7,0 (d,
1H, NH); 7,10 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,44 (dd, J1 =
9,2 Hz, J2 = 2,5 Hz, 1H); 7,54 (d, J = 8,5
Hz, 2H); 7,60 (d, J = 9,2 Hz, 1H); 7,70-8,80 (m, 5H).
-
Diese
Methode der reduktiven Aminierung wurde mit zahlreichen im Handel
erhältlichen
oder bereits in der Literatur beschriebenen Aldehyden verwendet.
Die synthetisierten Verbindungen sind in der Tabelle beschrieben.
-
Beispiel 50: (Verbindung Nr. 56, Nr. 149,
Nr. 150)
-
7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-1-[1-(naphthalin-2-ylethyl)piperidin-4yl]phthalazin-1-amin
(razemisch und enantiomer)
-
Eine
Lösung
von 500 mg (1,4 mmol) 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-(piperidin-4-yl)phthalazin-1-amin
in 5 ml Ethanol wird mit 232 mg (1,4 mmol) 1-Naphthalin-2-ylethanon und 0,5
ml Titantetraisopropyloxid versetzt. Die Mischung wird unter Stickstoff
18 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt und dann mit 58 mg (0,9
mmol) Natriumcyanoborhydrid in Lösung
in 2 ml Ethanol versetzt. Das Reaktionsmedium wird 18 Stunden bei
Umgebungstemperatur gerührt
und dann filtriert. Das Filtrat wird bis zur Trockne eingedampft und
dann Mittels Chromatographie an einer Siliciumdioxidsäule (Elutionsmittel:
Dichlormethan/Methanol 100/0 bis 90/10 v/v) gereinigt. Nach Kristallisation
aus Diisopropylether werden 480 mg weißes Pulver erhalten.
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
und nachfolgende Kristallisation aus Diisopropylether erhalten.
-
Die
Enantiomere werden durch Flüssigkeitschromatographie
an einer chiralen Chiralpak-AD-Phase getrennt (Elutionsmittel: Isohexan/Ethanol
60/40 (v/v)). Ihre absolute Konfiguration wurde nicht bestimmt.
Diese Produkte enthalten kleine Isohexanreste.
-
(–)-7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-1-[1-(naphthalin-2-ylethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
- [α]D 20 = –24 (c =
0,15, Dichlormethan)
- Fp. = 136°C
(Mettler FP62)
- LC/MS: MH+ = 519 (Rt = 5,76 Minuten)
- 1H-NMR δ in ppm (CDCl3):
1,45 (d, J = 6,7 Hz, 3H); 1,64-1,79
(m, 2H); 2,10-2,35 (m, 4H); 2,80-2,90 (m, 1H); 3,08-3,15 (m, 1H);
3,65-3,75 (m, 1H, CH); 3,84 (s, 3H); 3,94 (s, 3H); 4,30-4,40 (m,
1H); 5,13 (d, J = 7,2, 1H, NH); 6,98 (d, J = 8,7 Hz, 2H); 7,11 (d,
J 2,2 Hz, 1H, H-1 Naphthyl); 7,27 (dd, J1 =
9,2 Hz, J2 = 2,5 Hz, 1H); 7,40-7,45 (m,
2H); 7,52-7,60 (m, 3H); 7,71-7,80 (m, 4H); 7,87 (d, J = 9,2 Hz,
1H).
-
(+)-7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-1-[1-(naphthalin-2-ylethyl)piperidin-4-yl]phthalazin-1-amin
-
- [α]D 20 = +17 (c = 0,18,
Dichlormethan)
- Fp. = 132°C
(Mettler FP62)
- LC/MS: MH+ = 519 (Rt = 5,76 Minuten)
- 1H-NMR δ in ppm (CDCl3):
1,53 (d, J = 6,7 Hz, 3H); 1,63-1,80
(m, 2H); 2,15-2,42 (m, 4H); 2,90-3,0 (m, 1H); 3,17-3,27 (m, 1H);
3,65-3,75 (m, 1H, CH); 3,90 (s, 3H); 4,02 (s, 3H); 4,34-4,44 (m,
1H); 4,76 (d, J = 7,2, 1H, NH); 7,01 (d, J = 2,2 Hz, 1H, H-1 Naphthyl);
7,05 (d, J = 8,7 Hz, 2H); 7,34 (dd, J1 =
9,2 Hz, J2 = 2,5 Hz, 1H); 7,46-7,52 (m,
2H); 7,58-7,66 (m, 3H); 7,74-7,88 (m, 4H); 7,96 (d, J = 9,2 Hz,
1H).
-
Beispiel 51: (Verbindung Nr. 112)
-
N-[1-(4-Hydroxymethylbenzyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
Dieses
Produkt wird durch Reduktion des entsprechenden Methylesters (Verbindung
Nr. 107) erhalten, welcher nach der Methode der reduktiven Aminierung
gemäß 49.2 unter
Verwendung von 4-Formylbenzoesäuremethylester
hergestellt worden war.
-
Eine
Lösung
von 400 mg (0,78 mmol) {4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino)piperidin-1-yl)methyl]phenyl}carbonsäuremethylester
(Verbindung Nr. 107) in 6 ml Tetrahydrofuran wird langsam zu einer
bei 0°C
gerührten
Suspension von 59 mg (1,6 mmol) Lithiumaluminiumhydrid in 6 ml Tetrahydrofuran
gegeben. Das Reaktionsmedium wird 1 Stunde bei 0°C gerührt und dann mit 0,1 ml 1N
Natriumhydroxidlösung,
2 ml Wasser und 0,1 ml 1N Natriumhydroxidlösung hydrolysiert. Dann wird
es mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird mit gesättigter
wäßriger Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft.
Der Rückstand
wird an einer Siliciumdioxidsäule
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol 85/15 (v/v)).
Nach Kristallisation aus Diisopropylether werden 220 mg weißes Pulver
erhalten.
Fp. = 139°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 485 (Rt
= 4,99 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,60-1,80 (m, 2H); 2,03-2,20 (m, 4H); 2,85-2,96 (m, 2H); 3,51
(s, 2H); 3,85 (s, 3H); 3,97 (s, 3H); 4,20-4,30 (m, 1H); 4,49 (d,
J = 5,7 Hz, 2H); 5,13 (t, J = 5,7 Hz, 1H); 6,98 (d, J = 7,5 Hz,
1H, NH); 7,10 (d, J = 8,7 Hz, 2H); 7,30 (s, 4H); 7,42 (dd, J1 = 9,2 Hz, J2 =
2,5 Hz, 1H); 7,50 (d, J = 8,7 Hz, 2H); 7,72-7,77 (m, 2H).
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 52: (Verbindung Nr. 113)
-
N-[1-(4-Aminomethylbenzyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin-trihydrochlorid
-
Dieses
Produkt wurde durch Reduktion von N-[1-(4-Cyanobenzyl)piperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
(Verbindung Nr. 108) erhalten, welche nach der Methode der reduktiven
Aminierung gemäß 49.2 unter
Verwendung von 4-Cyanobenzaldehyd
hergestellt worden war.
-
8
ml Tetrahydrofuran werden bei 10°C
gerührt
und mit 394 mg (10 mmol) Natriumborhydrid versetzt. Dann werden
0,8 ml (10 mmol) Trifluoressigsäure
zugetropft. Das Reaktionsmedium wird 10 Minuten gerührt und
dann mit einer Lösung
von 1 g (2 mmol) N-[1-(4-Cyanobenzyl)piperidin-4-yl)-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
in 8 ml Tetrahydrofuran versetzt. Das Reaktionsmedium wird über Nacht
bei Umgebungstemperatur gerührt
und dann unter vermindertem Druck aufkonzentriert. Nach Zugabe von
10 ml 10%iger Salzsäure
wird die Lösung
1 Stunde 30 Minuten zum Rückfluß erhitzt.
Nach dem Abkühlen
wird das Reaktionsmedium mit Diethylether gewaschen, mit 1N Natriumhydroxidlösung basisch
gestellt und mit Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Phase wird mit gesättigter wäßriger Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingedampft.
Nach Kristallisation aus Diisopropylether werden 850 mg weißes Pulver
erhalten.
Fp. = 203°C
(Mettler FP62)
LC/MS: MH+ = 484 (Rt
= 4,42 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DMSO
d 6): 1,60-1,80 (m, 2H); 2,0-2,20 (m, 4H); 2,85-2,96 (m, 2H); 3,20-3,40
(s, NH2), 3,50 (s, 2H); 3,70 (s, 2H); 3,85
(s, 3H); 3,98 (s, 3H); 4,20-4,30
(m, 1H); 6,98 (d, J = 7,5 Hz, 1H, NH); 7,10 (d, J = 8,7 Hz, 2H);
7,20-7,35 (m, 4H); 7,42 (dd, J1 = 9,2 Hz,
J2 = 2,5 Hz, 1H); 7,52 (d, J = 8,7 Hz, 2H);
7,74-7,77 (m, 2H)
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 53: (Verbindung Nr. 123)
-
53.1. {4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]phenyl}carbonsäure (Dihydrochlorid)
-
Eine
Lösung
von 1,6 g (3,1 mmol) N-{4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]phenyl}carbonsäuremethylester
in 20 ml Methanol wird mit 3,1 ml 2N Natriumhydroxidlösung und
5 ml Dichlormethan versetzt. Die Mischung wird 20 Stunden bei Umgebungstemperatur
gerührt
und dann mit 1N Salzsäure
angesäuert.
Nach Eindampfen unter vermindertem Druck wird der Rückstand
in Dichlormethan und Ethanol aufgenommen. Es bildet sich ein weißer Niederschlag,
der mit Diisopropylether gewaschen und dann getrocknet wird. Es
werden 1,27 g weißes
Pulver erhalten (Ausbeute 72%).
Fp. = 295°C (Mettler FP62)
LC/MS:
MH+ = 499 (Rt = 5,12 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DMSO d 6): 2,15-2,50 (m, 4H); 3,0-3,20 (m, 2H); 3,40-3,60 (m,
2H); 3,89 (s, 3H); 4,09 (s, 3H); 4,20-4,30 (m, 1H); 4,40 (s, 2H);
7,21 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,63 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 7,72 (dd, J1 = 9 Hz, J2 = 2,2
Hz, 1H); 7,83 (d, J = 8,2 Hz, 2H); 7,93 (d, J = 9 Hz, 1H); 8,04
(d, J = 8,2 Hz, 2H); 8,46 (s, 1H); 11,16 (s, 1H, COOH); 13,17 (s,
1H, NH).
-
53.2. N-{4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]phenyl}carboxamid-dihydrochlorid
-
Eine
Suspension von 400 mg (0,7 mmol) {4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]phenyl}carbonsäure (Dihydrochlorid)
in 10 ml Tetrahydrofuran wird bei 0°C gerührt und mit 0,29 ml (2,3 mmol)
N-Ethylmorpholin und dann tropfenweise mit 0,074 ml (0,77 mmol)
Chlorameisensäureethylester
versetzt. Die Mischung wird 1 Stunde bei 0°C gerührt und dann langsam mit 0,6
ml (3,5 mmol) 20%iger wäßriger Ammoniaklösung versetzt.
-
Das
Reaktionsmedium wird 20 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt und
dann unter vermindertem Druck aufkonzentriert. Der Rückstand
wird mit 1N Natriumhydroxidlösung
versetzt und dann mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase
wird mit gesättigter
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem
Druck eingedampft. Der Rückstand
wird an einer Siliciumdioxidsäule
(Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol 85/15 (v/v)) gereinigt.
Es werden 150 mg eines farblosen Öls erhalten.
LC/MS: MH+ = 498 (Rt = 4,88 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DSMO d 6): 1,65-1,80 (m, 2H); 2,05-2,25 (m, 4H); 2,85-2,95
(m, 2H); 3,58 (s, 2H); 3,85 (s, 3H); 3,98 (s, 3H); 4,20-4,30 (m,
1H); 6,99 (d, J = 7,3 Hz, 1H, NH); 7,09 (d, J = 6,7 Hz, 2H); 7,30
(s, 1H); 7,40-7,45
(m, 3H); 7,51 (d, J = 6,7 Hz, 2H); 7,72-7,76 (m, 2H); 7,86 (d, J
= 8,2 Hz, 2H); 7,93 (s, 1H).
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 54 (Verbindung Nr. 139)
-
1-{4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]phenyl}ethanoldihydrochlorid
-
Eine
Suspension von 300 mg (0,6 mmol) 1-{4-[(4-{[7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-yl]amino}piperidin-1-yl)methyl]phenyl}ethanon
(Verbindung Nr. 121) in 6 ml Methanol wird mit 56 mg (1,2 mmol)
Natriumborhydrid versetzt. Die Mischung wird 24 Stunden bei Umgebungstemperatur
und dann 30 Minuten unter Rückfluß gerührt. Das
auf 10°C
abgekühlte
Reaktionsmedium wird mit 1 ml Aceton versetzt und dann unter vermindertem
Druck eingedampft. Der Rückstand
wird an einer Siliciumdioxidsäule
(Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol von 100/0 bis 85/15 (v/v)) gereinigt.
Es werden 300 mg weißes
Pulver erhalten.
LC/MS: MH+ = 499 (Rt
= 5,06 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DSMO
d 6): 1,07 (d, J = 7 Hz, 3H); 1,65-1,80 (m, 2H); 2,05-2,25 (m, 4H);
2,85-2,95 (m, 2H); 3,51 (s, 2H); 3,85 (s, 3H); 3,98 (s, 3H); 4,20-4,30 (m, 1H); 4,68-4,77
(m, 1H); 5,10 (d, J = 4,2 Hz, 1H, OH); 6,99 (d, J = 7,5 Hz, 1H,
NH); 7,09 (d, J = 8,7 Hz, 2H); 7,26-7,34 (m, 4H); 7,43 (dd, J1 = 9 Hz, J2 = 2,5
Hz, 1H); 7,52 (d, J = 8,7 Hz, 2H); 7,73-7,77 (m, 2H).
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 55 (Verbindung Nr. 140)
-
7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-{1-[4-(pyrrolidin-1-ylmethyl)benzyl]piperidin-4-yl}phthalazin-1-amin-trihydrochlorid
-
Eine
Lösung
von 360 mg (0,65 mmol) 7-Methoxy-4-(4-methoxyphenyl)-N-{1-[4-(pyrrolidin-1-ylcarboxy)benzyl]piperidin-4-yl}phthalazin-1-amin
in 6 ml Tetrahydrofuran wird bei 0°C gerührt und mit 50 mg (1,3 mmol)
Lithiumaluminiumhydrid versetzt. Die Mischung wird 3 Stunden zum
Rückfluß erhitzt
und dann abgekühlt
und nacheinander mit 0,25 ml Wasser, 0,25 ml 6N Natriumhydroxidlösung und
0,75 ml Wasser hydrolysiert. Die erhaltene Suspension wird filtriert
und unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wird an einer Siliciumdioxidsäule (Elutionsmittel:
Dichlormethan/Methanol von 100/0 bis 80/20 (v/v)) gereinigt. Es werden
40 mg weißes
gummiartiges Produkt erhalten.
LC/MS: MH+ =
538 (Rt = 4,50 Minuten)
-
Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 56 (Verbindung Nr. 151)
-
N-[1-(4-Dimethylaminomethylbenzyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin-trihydrochlorid
-
Eine
Mischung aus 400 mg (0,82 mmol) N-[1-(4-Aminomethylbenzyl)piperidin-4-yl]-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin-1-amin
und 0,2 ml (5 mmol) Ameisensäure
wird bei 0°C
gerührt
und mit 0,32 ml (4,2 mmol) 37%iger wäßriger Formaldehydlösung und
0,5 ml Wasser versetzt. Das Reaktionsmedium wird 8 Stunden bei 90°C und dann
16 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt. Nach Zugabe von 1N Natriumhydroxidlösung wird
mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird mit gesättigter
wäßriger Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingedampft.
Der Rückstand
wird unter Verwendung eines auf Polystyrol aufgepfropften Methylisocyanatharzes
gereinigt. Es werden 300 mg Produkt in Form eines gelben Öls erhalten.
LC/MS:
MH+ = 512 (Rt = 4,43 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DSMO d 6): 1,65-1,80 (m, 2H); 2,00-2,15 (m, 4H); 2,15 (s, 6H);
2,85-2,95 (m, 2H); 3,37 (s, 2H); 3,51 (s, 2H); 3,85 (s, 3H); 3,98
(s, 3H); 4,20-4,30 (m, 1H); 6,99 (d, J = 7,6 Hz, 1H, NH); 7,09 (d,
J = 8,5 Hz, 2H); 7,20-7,34 (m, 4H); 7,43 (dd, J1 =
9 Hz, J2 = 2,3 Hz, 1H); 7,52 (d, J = 8,5
Hz, 2H); 7,73-7,77 (m, 2H).
-
Das
Hydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
-
Beispiel 57 (Verbindung Nr. 94)
-
4-(4-Methoxyphenyl)-7-methoxy-N-[(3R)-1-(naphthalin-2-ylmethyl)pyrrolidin-3-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
-
57.1. (3R)-1-(Naphthalin-2-ylmethyl)-3-tert-butyloxycarbonylaminopyrrolidin
-
Diese
Verbindung wurde nach der Methode der reduktiven Aminierung gemäß 49.2 durch
Umsetzung von (R)-3-tert-Butyloxycarbonylaminopyrrolidin
mit 2-Naphthaldehyd hergestellt. Der Rückstand wird an einer Siliciumdioxidsäule gereinigt
(Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol von 100/0 bis 90/10 (v/v)).
LC/MS:
MH+ = 327 (Rt = 6,34 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DSMO d 6): 1,37 (m, 10H); 1,50-1,65 (m, 1H); 1,95-2,15 (m,
1H); 2,25-2,35 (m, 1H); 2,52 (m, 1H); 2,70-2,80 (m, 1H); 3,71 (s,
2H); 3,85-3,95 (m, 1H); 6,95 (d, 1H, NH); 7,45-7,55 (m, 3H); 7,80
(s, 1H); 7,85-7,95 (m, 3H).
-
57.2. (3R)-1-(Naphthalin-2-ylmethyl)pyrrolidin-3-ylamin
-
Eine
Lösung
von 2,5 g (7,66 mmol) Verbindung 57-1 in 25 ml 2,5M HCl-EtOAc wird
6 Stunden auf 80°C erhitzt
und dann 16 Stunden bei Umgebungstemperatur. Das Reaktionsmedium
wird filtriert. Der Niederschlag wird mit Essigsäureethylester gewaschen und
dann im Ofen getrocknet. Er wird in einer Mischung aus Dichlormethan
und 1N Natriumhydroxidlösung
aufgenommen und dann mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase
wird mit gesättigter
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck
eingedampft.
LC/MS: MH+ = 227 (Rt =
2,71 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DSMO
d 6): 1,35-1,45 (m, 1H); 1,50-1,85 (m, 1H); 1,95-2,15 (m, 1H); 2,15-2,20
(m, 1H); 2,45-2,75
(m, 4H); 3,30-3,40 (m, 1H); 3,65-3,8 (m, 2H); 7,4-7,55 (m, 3H); 7,80
(s, 1H); 7,85-7,95 (m, 3H).
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57.3. 4-(4-Methoxyphenyl)-7-methoxy-N-[(3R)-1-(naphthalin-2-ylmethyl)pyrrolidin-3-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel Schritt 1.4. von Beispiel
1 durch Umsetzung von (3R)-1-(Naphthalin-2-ylmethyl)pyrrolidin-3-ylamin
mit 1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin
hergestellt. Der Rückstand
wird an einer Siliciumdioxidsäule
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol von 100/0 bis
85/15 (v/v)).
LC/MS: MH+ = 491 (Rt
= 5,93 Minuten)
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Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
[α]D 20 = –50 (c =
1, MeOH)
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Beispiel 58 (Verbindung Nr. 96)
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4-(4-Methoxyphenyl)-7-methoxy-N-[(3S)-1-(naphthalin-2-ylmethyl)pyrrolidin-3-yl]phthalazin-1-amin-dihydrochlorid
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58.1. (3S)-1-(Naphthalin-2-ylmethyl)-3-tert-butyloxycarbonylaminopyrrolidin
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Diese
Verbindung wurde nach der Methode der reduktiven Aminierung gemäß 49.2 durch
Umsetzung von (S)-3-tert-Butyloxycarbonylaminopyrrolidin
mit 2-Naphthaldehyd hergestellt. Der Rückstand wird an einer Siliciumdioxidsäule gereinigt
(Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol von 100/0 bis 90/10 (v/v)).
LC/MS:
MH+ = 327 (Rt = 6,40 Minuten)
1H-NMR δ in
ppm (DSMO d 6): 1,37 (m, 10H); 1,50-1,65 (m, 1H); 1,95-2,15 (m,
1H); 2,25-2,35 (m, 1H); 2,52 (m, 1H); 2,70-2,80 (m, 1H); 3,71 (s,
2H); 3,85-3,95 (m, 1H); 6,95 (d, 1H, NH); 7,45-7,55 (m, 3H); 7,80
(s, 1H); 7,85-7,95 (m, 3H).
-
58.2. (3S)-1-Naphthalin-2-ylmethyl)pyrrolidin-3-ylamin
-
Die
Entschützung
des Amins erfolgte in Analogie zu 57.2.
LC/MS: MH+ =
227 (Rt = 2,89 Minuten)
1H-NMR δ in ppm (DSMO
d 6): 1,35-1,45 (m, 1H); 1,50-1,85 (m, 1H); 1,95-2,15 (m, 1H); 2,15-2,20
(m, 1H); 2,45-2,75
(m, 4H); 3,30-3,40 (m, 1H); 3,65-3,8 (m, 2H); 7,40-7,55 (m, 3H);
7,80 (s, 1H); 7,85-7,95 (m, 3H).
-
58.3. 4-(4-Methoxyphenyl)-7-methoxy-N-[(3S)-1-(naphthalin-2-ylmethyl)pyrrolidin-3-yl]phthalazin-1-amin
-
Diese
Verbindung wird in Analogie zu Beispiel Schritt 1.4. von Beispiel
1 durch Umsetzung von (39)-1-(Naphthalin-2-ylmethyl)pyrrolidin-3-ylamin
mit 1-Chlor-7-methoxy-4-(4-methoxyphenyl)phthalazin
hergestellt. Der Rückstand
wird an einer Siliciumdioxidsäule
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol von 100/0 bis
85/15 (v/v)).
LC/MS: MH+ = 491 (Rt
= 5,93 Minuten)
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Das
Dihydrochlorid wird nach Behandlung mit einer Lösung von Salzsäure in Diethylether
erhalten.
[α]D 20 = +47 (c = 1,
MeOH)
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
waren Gegenstand von pharmakologischen Tests. Dadurch wurde ihre
Affinität
zum Rezeptor 1 von MCH (Melanin-Concentrating Hormone), MCH1, bestimmt.
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Bei
den Tests wurde die in-vitro-Wirkung der erfindungsgemäßen Verbidnungen
auf die MCH1-Rezeptoren von MCH gemessen.
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Bindungsstudien:
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Die
Messung der Affinität
der erfindungsgemäßen Verbindungen
zu MCH-Rezeptoren wurde durch Untersuchung der Verdrängung der
Bindung eines radioaktiv markierten Derivats von MCH an den MCH1-Rezeptoren durchgeführt. Diese Studie wurde nach
der nachstehend beschriebenen Vorschrift an Ratten- und/oder Maushirnmembranpräparationen
durchgeführt.
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Zur
Vorbereitung der Bindungsstudien werden die Gehirne in 25 mM HEPES-Puffer
(pH: 7,4) mit 5 mM MgCl2 und 1 mM CaCl2 verdünnt,
auf einem Polytron dreimal 20 Sekunden homogenisiert (Geschwindigkeit 25)
und dann 30 Minuten einer Ultrazentrifugation bei 22 000 U/min.
und +4°C
unterworfen. Das Pellet wird in dem gleichen Puffer aufgenommen,
wonach die Membranen in Aliquote aufgeteilt und bis zur Verwendung
bei –80°C gefroren
aufbewahrt werden.
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Die
Membranen werden auf Umgebungstemperatur kommen gelassen und dann
in Gegenwart der Testverbindungen und von 50 pM eines radioaktiv
markierten von MCH abgeleiteten Moleküls, [125I]-Tyr-S36057
(8-Amino-3,6-dioxyoctanoyl-MCH
6-17 von Perkin-Elmer), in 25 mM HEPES-Puffer (pH: 7,4) mit 5 mM
MgCl2, 1 mM CaCl2,
140 mg/1 Bacitracin, 1 mM Phenanthrolin und 0,2% Rinderserumalbumin
inkubiert. Die Inkubation wird bei Umgebungstemperatur über einen
Zeitraum von 30 Minuten durchgeführt
und dann durch schnelle Zugabe von eiskaltem 25 mM HEPES-Puffer
(pH: 7,4) mit 0,2% Rinderserumalbumin und Filtration über 2 Stunden
in 0,1%iger wäßriger Lösung von
Polyethylenimin vorinkubierten GF/B-Glasfaserfiltern gestoppt. Die
auf den Filtern zurückgehaltene
Radioaktivität
wird mit einem Gamma-Szintillationszähler gemessen. Die nichtspezifische
Bindung wird in Gegenwart von 1 μM
nichtradioaktiv markiertem S36057 bestimmt. Die spezifische Bindung
wird durch Bildung der Differenz zwischen der Gesamtbindung und
der nichtspezifischen Bindung erhalten. Die Hemmwirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen
wird durch diejenige Konzentration ausgedrückt, die 50% der spezifischen
Bindung inhibiert (IC50).
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Im
Rahmen der Erfindung liegen die IC50-Werte
der Verbindungen im allgemeinen unter 10 μM.
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Die
Verbindungen der Formel (I) haben vorteilhafterweise IC50-Werte
von weniger als 1 μM,
besonders vorteilhaft kleiner gleich 100 nM und noch vorteilhafter
kleiner gleich 10 nM.
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So
hat beispielsweise:
- – die Verbindung gemäß Beispiel
42 einen IC50-Wert von 360 nM;
- – die
Verbindung gemäß Beispiel
2 einen IC50-Wert von 72 nM;
- – die
Verbindung gemäß Beispiel
4 einen IC50-Wert von 3 nM.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
zur Herstellung von Medikamenten, insbesondere auf den MCH1-Rezeptor
von MCH antagonistisch wirkenden Medikamenten, verwendet werden.