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TECHNISCHES
GEBIET
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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität der Japanischen Patentanmeldung
Nr. 2003-161261, die am 5. Juni 2003 eingereicht wurde.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Wabenstrukturkörper, der
als Filter zum Entfernen von Partikeln und dergleichen aus Auspuffgasen
benutzt wird, die von einer Verbrennungskraftmaschine, wie zum Beispiel
einem Dieselmotor oder dergleichen, ausgestoßen werden.
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STAND DER
TECHNIK
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In
den vergangenen Jahren haben Partikel, wie Ruß, die in Auspuffgasen enthalten
sind, die von Verbrennungskraftmaschinen aus Fahrzeugen wie Bussen,
LKWs und dergleichen und Baumaschinen ausgestoßen werden, ernstzunehmende
Probleme verursacht, da solche Partikel schädlich für die Umwelt und den menschlichen
Körper
sind.
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Es
sind verschiedene Keramikfilter vorgeschlagen worden, die es Auspuffgasen
erlauben, poröse
Keramiken zu durchlaufen, und die Partikel aus Auspuffgasen sammeln
und damit die Auspuffgase reinigen.
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Üblicherweise
wird bei Wabenfiltern dieser Art ein Filter vorgeschlagen, der die
folgende Struktur hat, bei welcher: zwei Arten von Durchgangsöffnungen,
d.h. eine Durchgangsöffnung
mit einem relativ größeren Durchsatz
(im Folgenden Durchgangsöffnung
mit großem
Durchsatz genannt) und einer Durchgangsöffnung mit einem relativ kleineren
Durchsatz (im Folgenden Durchgangsöffnung mit kleinem Durchsatz
genannt), hergestellt werden, wobei das Ende auf der Auspuffgasausgangsseite
der Durchgangsöffnung
mit großem
Durchsatz mit einem Stopfen abgedichtet ist und wobei das Ende auf
der Auspuffgaseinlaßseite
der Durchgangsöffnung
mit kleinem Durchsatz mit einem Stopfen abgedichtet ist, so daß der Flächenbereich
der Durchgangsöffnung
mit der geöffneten
Einlaßseite
(im Folgenden als Durchgangsöffnung
der Einlaßseite
bezeichnet) relativ größer ausgebildet
ist als der Flächenbereich
der Durchgangsöffnung
mit der geöffneten
Ausgangsseite (im Folgenden als Durchgangsöffnung der Ausgangsseite bezeichnet), wodurch
ermöglicht
wird, eine Zunahme des Druckverlusts beim Sammeln der Partikel zu
verhindern (siehe zum Beispiel Patentliteratur 1 und 17 von Patentliteratur 2).
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Ferner
ist ein anderer Filter offenbart worden, bei dem: die Anzahl der
Durchgangsöffnungen
der Einlaßseite
größer als
die Anzahl der Durchgangsöffnungen
der Ausgangsseite ist, so daß der
Flächeninhalt
der Durchgangsöffnungen
der Einlaßseite
relativ größer ist
als der Flächeninhalt
der Durchgangsöffnungen
der Ausgangsseite; daher wird es möglich, eine Zunahme des Druckverlusts
beim Sammeln der Partikel zu verhindern (siehe zum Beispiel 3 aus
Patentliteratur 2).
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Im
Fall des Wabenfilters, der bei Filtern zum Reinigen von Auspuffgasen
wie in Patentliteratur 1 und Patentliteratur 2 offenbart benutzt
wird, ist im Vergleich zu einem Wabenfilter die Gesamtmenge des
Flächeninhalts
der Durchgangsöffnungen
der Einlaßseite
und die Gesamtmenge des Flächeninhalts
der Durchgangsöffnungen
der Ausgangsseite die gleiche, da der Flächeninhalt der Durchgangsöffnungen
der Einlaßseite
relativ größer ist,
mit dem Ergebnis, daß die
Ablagerungsschicht der gesammelten Partikel dünner wird und es dadurch möglich ist,
eine Zunahme des Druckverlusts zum Zeitpunkt des Partikelsammelns
zu verhindern.
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Darüber hinaus
wird nach dem Sammeln einer vorbestimmten Partikelmenge ein Motorsteuerungsprozeß durch
ein Nacheinspritzsystem oder dergleichen durchgeführt, um
die Auspuffgastemperatur und die Temperatur eines Heizers, der stromaufwärts der
Auspuffgase aus dem Wabenstrukturkörper angeordnet ist, zu erhöhen, so
daß die
Partikel nach dem Verbrennen der Partikel in Kontakt mit den Hochtemperaturgasen
hergestellt werden, die leicht verbrannt werden können, wodurch
eine Beschleunigung der Verbrennungsgeschwindigkeit der Partikel
ermöglicht
wird.
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Jedoch
sammeln sich in den oben genannten herkömmlichen Wabenfiltern Asche,
die als Rückstände zurückbleibt,
nachdem die Partikel verbrannt worden sind, auf der Wandfläche der
Durchgangsöffnungen
an, da diese nicht bewegt wird. Aus diesem Grund bestehen die Probleme
mit den oben genannten Strukturen darin, daß Poren, die in der Trennwand
ausgebildet sind, verschlossen werden, und die Asche tendenziell
Brücken
bildet und ein Verstopfen in den Durchgangsöffnungen bewirkt, was zu einem
abrupten Anstieg des Druckverlusts führt.
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Da
der Flächeninhalt
der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz bei dem Wabenfilter, der in 17 von
Patentliteratur 2 dargestellt ist, relativ größer gemacht wird, nimmt das
Gewicht des Wabenstrukturkörpers,
der den Wabenfilter bildet, darüber
hinaus tendenziell ab, was zu einer Verminderung der Wärmekapazität und der
folgenden nützlichen
Temperaturanstiegsrate führt.
Folglich wird die Verbrennungsgeschwindigkeit zu hoch, was dazu
führt,
daß die
Verbrennungsasche auf den Wandseiten der Durchgangsöffnungen
derart abgelagert wird, daß sie
nicht bewegt wird, wobei die Asche tendenziell Brücken bildet
und ein Verstopfen der Durchgangsöffnungen bewirkt, was zu einem
abrupten Anstieg des Druckverlusts führt.
- Patentliteratur
1: Patentschrift Nr. 3130587
- Patentliteratur 2: US-Patentschrift Nr. 4417908 (3, 17 und dergleichen)
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JP-2003-001029
beschreibt einen porösen
Wabenfilter mit einer Zellwandporosität von 55 bis 75 %, einer durchschnittlichen
Porengröße von 10
bis 40 μm
und einer Oberflächenrauheit
(maximale Höhe
Ry) von ≥ 10 μm.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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DAS PROBLEM, DAS VON DER
ERFINDUNG ZU LÖSEN
IST
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Die
vorliegende Erfindung soll die oben genannten Probleme lösen, und
es ist eine Aufgabe davon, einen Wabenstrukturkörper (Filter) mit langer Betriebslebensdauer
bereitzustellen, der den Druckverlust beim Sammeln von Partikeln
auf eine niedrige Stufe verringern und den Druckverlust über einen
langen Zeitraum bei einer niedrigen Stufe halten kann, selbst nach
Regenerierungsprozessen.
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DIE MITTEL
ZUM LÖSEN
DES PROBLEMS
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Die
vorliegende Erfindung ist ein Wabenstrukturkörper (30), der aus
einem säulenartigen
porösen
Keramikblock (35) hergestellt ist, in welchem eine große Anzahl
von Durchgangsöffnungen
(31a, 31b) parallel zueinander in der Längsrichtung
der Durchgangsöffnungen
unter Zwischenschaltung eines Wandabschnitts (33) angeordnet
sind,
wobei die große
Anzahl von Durchgangsöffnungen
umfaßt:
eine Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und eine Gruppe von Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz,
wobei die Gesamtsumme der Flächen
der Durchgangsöffnungen,
die die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz bilden, auf einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
der Durchgangsöffnungen
größer ist
als die Gesamtsumme der Flächen
der Durchgangsöffnungen,
die die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz bilden, auf diesem Querschnitt,
wobei
jede der Durchgangsöffnungen
in der Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz an einem Ende einer Auspuffgasausgangsseite des Wabenstrukturkörpers abgedichtet
ist und ein offenes Ende an der Auspuffgaseinlaßseite aufweist, wobei jede
der Durchgangsöffnungen
in der Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz an einem Ende an einer Auspuffgaseinlaßseite des
Wabenstrukturkörpers
abgedichtet ist und ein offenes Ende an der Auspuffgasauslaßseite aufweist,
und
wobei eine Oberflächenrauheit
Ry der Wandseite der Durchgangsöffnungen
in einem Bereich von 10 bis 100 μm
festgelegt ist.
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Die
folgende Beschreibung erläutert
den Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung.
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Bei
der vorliegenden Erfindung ist die Oberflächenrauheit (größte Höhe) Ry der Wandseite der Durchgangsöffnung,
die basierend auf JIS B 0601 gemessen wird, in einem Bereich von
10 bis 100 μm
festgelegt; daher sind die Poren und Maserungen auf der Wandseite
der Durchgangsöffnung
geeignet angeordnet, um angemessene Unregelmäßigkeiten zu bilden, so daß der Ablagerungszustand
von Partikeln in Abhängigkeit von
diesen Unregelmäßigkeiten
geändert
werden kann, wodurch die Verminderung eines Druckverlusts auf eine
niedrige Stufe beim Sammeln von Partikeln ermöglicht wird.
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Bei
Ausführen
eines Regenerierungsprozesses kann die resultierende Asche darüber hinaus
leicht durch die Durchgangsöffnungen
zu der Ausgangsseite der Auspuffgase bewegt werden, wodurch die
Verminderung einer Verstopfung ermöglicht wird, die durch die
Asche verursacht wird, welche auf der Wandfläche der Durchgangsöffnung abgelagert
ist; folglich wird eine effektive Benutzung der Kapazität der Durchgangsöffnung mit
großem
Durchsatz ermöglicht,
um einen Druckverlust über
einen langen Zeitraum bei einer niedrigen Stufe zu halten, die Last
auf die Kraftmaschine zu reduzieren und folglich einen Wabenstrukturkörper mit
einer langen Betriebslebensdauer bereitzustellen. Folglich wird
eine Reduzierung der Instandhaltungskosten ermöglicht, die zur Rückspülung und
dergleichen erforderlich sind.
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Bei
der vorliegenden Erfindung ist der Mechanismus, der den Druckverlust
verringert, nicht ganz geklärt;
es wird jedoch angenommen, daß der
Mechanismus wie folgt erklärt
werden kann:
Der Wabenstrukturkörper der vorliegenden Erfindung
weist die Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit großem Durchsatz
und die Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz auf, wobei sich die Öffnungsverhältnisse der beiden Endseiten
voneinander unterscheiden. Der Wabenstrukturkörper dieser Art weist eine derartige
Struktur auf, daß ein
Teil der Trennwand, der zwischen den Durchgangsöffnungen angeordnet ist, welche
die Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz bilden, größer wird.
Mit anderen Worten wird ein Teil der Trennwand kleiner, der zwischen
den Durchgangsöffnungen,
welche die Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz bilden, und den Durchgangsöffnungen, die die Gruppe von
Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz bilden, angeordnet ist.
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Aus
diesem Grund erschwert es diese Struktur den Gasen direkt aus den
Durchgangsöffnungen,
welche die Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz bilden, zu den Durchgangsöffnungen zu strömen, welche
die Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz bilden. Aus diesem Grund, und im Vergleich
zu dem Wabenstrukturkörper,
bei dem die Öffnungsverhältnisse
der zwei Endseiten gleich sind, nimmt die Strömungsgeschwindigkeit der Gase,
die in die Trennwand strömen,
bei der gleichen Verschiebung der Kraftmaschinen zu, wodurch Partikel
mit hoher Dichte und Asche gebildet werden, welche ohne weiteres tief
in die Durchgangsöffnungen
eindringen können.
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Neben
der oben genannten Struktur ist der Wabenstrukturkörper der
vorliegenden Erfindung derart gestaltet, daß er eine vorbestimmte Oberflächenrauheit
auf der Wandseite der Durchgangsöffnung
aufweist. Wenn die Oberflächenrauheit
der Wandseite der Durchgangsöffnung
auf einen bestimmten Grad erhöht
wird, wird der Ablagerungszustand von Ruß und Asche an dem entsprechenden
Abschnitt unregelmäßig und
der Gasstrom wird örtlich
verändert,
so daß verhindert
werden kann, daß zu
viel Ruß und
Asche in die Wand gelangen sowie der Ruß und die Asche leicht abblättern; folglich
kann die Bildung einer dicken Ablagerungsschicht vermieden und somit
der Druckverlust verringert werden.
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Obwohl
in dem Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung die Ablagerungsmenge von Ruß und Asche
teilweise zunimmt, können
der Ruß und
die Asche leicht abgeblättert
werden, so daß der
Druckverlust verringert wird.
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Falls
die Oberflächenrauheit
(größte Höhe) Ry der Wandseite, die basierend auf JIS B
0601 gemessen wird, 100 μm überschreitet,
liegen extrem hohe lokale Abschnitte und extrem niedrige Abschnitte
auf der Trennwand vor. Falls die Oberflächenrauheit ferner zu groß ist, da
Partikel auf der Wandseite der Durchgangsöffnungen ungleichmäßig abgelagert
werden oder auf derartige Weise abgelagert werden, daß sie in
die Wand eindringen, bilden sich einige Abschnitte mit Restasche
und andere Abschnitte ohne Restasche auf der Wandseite und in der
Wand, wobei angenommen wird, daß diese
Abschnitte mit mehr Restasche die Fähigkeit zur Verstopfung und
Brückenbildung
aufweisen, was zu einem hohen Druckverlust führt.
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Falls
die Oberflächenrauheit
(größte Höhe) Ry der Wandseite geringer als 10 μm beträgt, wird
angenommen, daß die
Wandseite der Durchgangsöffnung
flach wird, wobei es die flache Wandseite den Gasen erschwert, darin
zu strömen,
und so den oben genannten Abblätterungseffekt
zum Herbeiführen
eines hohen Druckverlusts vermissen läßt. Falls Partikel darüber hinaus
eine Ablagerungsschicht auf der Wandseite bilden und auf Asche mit
einer hohen Dichte abgelagert werden, wird die Asche (mit einer
erhöhten
Volumendichte) verdichtet und ist schwer abzublättern. Wenn die Gase nur schwer
darin strömen
können,
wird die Verbrennung von Ruß erschwert,
was zu einer Erschwerung der Ausführung eines Regenerierungsprozesses
sowie der nachfolgenden Erhöhung
des Druckverlusts führt.
Da der Wabenkörperstrukturkörper ferner
fast in einen kompakten Zustand gelangt, erzeugt sogar eine kleine
Partikelablagerungsmenge einen abrupten Anstieg des Druckverlusts
und führt
zu einer großen
Belastung auf die Kraftmaschine und zu der nachfolgenden Instabilität hinsichtlich
der Menge ausgestoßener
Partikel. Folglich wird der Sammelzustand von Partikeln unregelmäßig, wobei
Asche bei der Regenerierung zur Bildung von Brücken neigt, mit dem Ergebnis,
daß in
den Poren tendenziell eine Verstopfung auftritt und eine Zunahme
des Druckverlusts bewirkt wird.
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Hier
bezieht sich die Oberflächenrauheit
(größte Höhe) Ry der Wandseite, die basierend auf JIS B 0601
gemessen wurde, auf einen Wert, der durch die folgenden Verfahren
erhalten wird: eine Standardlänge wird
aus einer Rauheitskurve in die Richtung der Durchschnittslinie gezeichnet,
wobei der Abstand zwischen der obersten Linie und der untersten
Linie in Bezug auf den gezeichneten Abschnitt in Richtung der Längsvergrößerung der
Rauheitskurve gemessen wird; der sich ergebende Wert wird in einer
Einheit von μm
angegeben.
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DIE AUSWIRKUNG
DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
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Der
Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung ermöglicht
die Unterdrückung
eines Anstiegs des Druckverlusts beim Sammeln von Partikeln.
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Des
Weiteren ermöglicht
der Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung auch das Aufrechterhalten des Druckverlusts,
der von der Ascheablagerung bei einer niedrigen Stufe und über einen
langen Zeitraum selbst nach den Regenerierungsprozessen bewirkt
wird, und folglich die wirksame Benutzung der Kapazität der Durchgangsöffnungen
mit hohem Durchsatz; folglich wird es möglich, die Belastung auf die
Kraftmaschine zu reduzieren und einen Wabenstrukturkörper mit
einer langen Betriebslebensdauer bereitzustellen. Daher wird es
möglich,
die Instandhaltungskosten, die zur Rückspülung usw. erforderlich sind,
zu reduzieren.
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DER BESTE
WEG ZUR AUSFÜHRUNG
DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
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Ein
Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung ist ein Wabenstrukturkörper (30),
der aus einem säulenartigen
porösen
Keramikblock (35) hergestellt ist, in welchem eine große Anzahl
von Durchgangsöffnungen
(31a, 31b) parallel zueinander in der Längsrichtung
der Durchgangsöffnungen
unter Zwischenschaltung eines Wandabschnitts (33) angeordnet
sind,
wobei die große
Anzahl von Durchgangsöffnungen
umfaßt:
eine Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und eine Gruppe von Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz,
wobei die Gesamtsumme der Flächen
der Durchgangsöffnungen,
die die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz bilden, auf einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
der Durchgangsöffnungen
größer ist
als die Gesamtsumme der Flächen
der Durchgangsöffnungen,
die die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz bilden, auf diesem Querschnitt,
wobei
jede der Durchgangsöffnungen
in der Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz an einem Ende einer Auspuffgasausgangsseite des Wabenstrukturkörpers abgedichtet
ist und ein offenes Ende an der Auspuffgaseinlaßseite hat, wobei jede der
Durchgangsöffnungen
in der Gruppe der Durchgangsöffnungen mit
kleinem Durchsatz an einem Ende an einer Auspuffgaseinlaßseite des
Wabenstrukturkörpers
abgedichtet ist und ein offenes Ende an der Auspuffgasausgangsseite
hat, und wobei
eine Oberflächenrauheit
Ry der Wandseite der Durchgangsöffnungen
in einem Bereich von 10 bis 100 μm
festgelegt ist.
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Der
Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung ist aus einem säulenartigen porösen Keramikblock
hergestellt, in welchem eine große Anzahl von Durchgangsöffnungen
parallel zueinander in der Längsrichtung
der Durchgangsöffnungen
unter Zwischenschaltung eines Wandabschnitts angeordnet sind, wobei der
poröse
Keramikblock jedoch ferner durch Kombinieren einer Vielzahl von
säulenartigen
porösen
keramischen Elementen miteinander mittels Schichten von Dichtmaterial
gebildet ist (im Folgenden auch als zusätzlicher Wabenstrukturkörper bezeichnet),
oder aus keramischen Elementen gebildet ist, die als eine Gesamteinheit
einstückig
gesintert sind (im Folgenden auch als einstückiger Wabenstrukturkörper bezeichnet).
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Ferner
kann der Wabenstrukturkörper
den porösen
Keramikblock enthalten, wobei eine Schicht von Dichtmaterial auf
dem Umfang davon ausgebildet ist.
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Bei
dem Gesamtwabenstrukturkörper
besteht der Wandabschnitt aus einer Trennwand, welche die Durchgangsöffnungen
von den porösen
keramischen Elementen trennt, einer Außenwand des porösen keramischen
Elements und einer Schicht von Dichtmaterial, die als Bindemittel
zwischen den porösen
keramischen Elementen dient, wobei im Fall des einstückigen Wabenstrukturkörpers der
Wandabschnitt durch eine Trennwand einer Art gebildet ist.
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Ferner
kann die große
Anzahl von Durchgangsöffnungen,
die in dem Wabenstrukturkörper
ausgebildet ist, umfassen: eine Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz, wobei jede an einem Ende des Wabenstrukturkörpers abgedichtet
ist, so daß die
Gesamtsumme der Flächen
auf einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung relativ groß ist, und
eine Gruppe von Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz, wobei jede an dem anderen Ende des Wabenstrukturkörpers abgedichtet
ist, so daß die
Gesamtsumme der Flächen auf
dem oben genannten Querschnitt relativ klein ist.
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Hier
kann jede der Durchgangsöffnungen
die gleiche Fläche
im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
der Durchgangsöffnungen
aufweisen, wobei die Anzahl der Durchgangsöffnungen mit großem Durchsatz, bei
denen ein Ende abgedichtet ist, größer ist als die Anzahl der
Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz, bei denen das andere Ende abgedichtet ist,
oder die Fläche
des Querschnitts, der senkrecht zur Längsrichtung verläuft, und
die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz, bei denen ein Ende abgedichtet ist, relativ größer ist
als die Anzahl der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz, bei denen das andere Ende abgedichtet ist,
relativ kleiner ist.
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Solange
in letzterem Fall, jedoch nicht besonders auf diesen eingeschränkt, die
Gesamtmenge der Flächen
auf einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung der Durchgangsöffnungen,
welche die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz bilden, größer ausgebildet
ist als die Gesamtmenge der Flächen auf
einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung der Durchgangsöffnungen,
welche die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz bilden, kann sich die Anzahl der Durchgangsöffnungen,
welche die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz bilden, die gleiche oder eine andere sein kann als die
der Durchgangsöffnungen,
welche die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz bilden.
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Darüber hinaus
werden in dem Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung Formen wiederholt, die als Grundeinheiten
dienen, wobei aus der Sicht der Grundeinheiten die Flächenverhältnisse
bezüglich
des Querschnitts unterschiedlich voneinander sind. Daher müssen, falls
eine spezifische Struktur in dem Wabenstrukturkörper der vorliegenden Erfindung
enthalten ist, wenn Messungen präzise
auf einer oder zwei Zellen des Umfangs ausgeführt werden, die Berechnungen
durch Ausschließen
der einen oder von zwei Zellen durchgeführt werden, oder die Berechnungen
müssen
mit Ausnahme der Abschnitte ausgeführt werden, die keine Wiederholungen
der Grundeinheiten sind, so daß eine
Bestimmung gemacht werden kann, ob die Struktur in der vorliegenden
Erfindung enthalten ist oder nicht. Insbesondere, wie zum Beispiel
in 8 dargestellt, wird bestimmt, daß ein Wabenstrukturkörper nicht
in dem Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung enthalten ist, wenn er eine beliebige
Struktur aufweist, bei der, wenn hinsichtlich der Form eines Querschnitts senkrecht
zur Längsrichtung
der Durchgangsöffnungen
die Querschnittsformen außer
denjenigen in der Nähe des
Umfangs die gleichen sind, abgedichtete Abschnitte und ein geöffneter
Abschnitt jedes der Enden derart angeordnet sind, daß sie ein
versetztes Muster als Ganzes bilden.
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1 ist
eine perspektivische Darstellung, die schematisch ein spezifisches
Beispiel eines Gesamtwabenstrukturkörpers zeigt, der ein Beispiel
des Wabenstrukturkörpers
der vorliegenden Erfindung ist. 2(a) ist
eine perspektivische Darstellung, die schematisch ein Beispiel eines
porösen
keramischen Elements zeigt, das den Wabenstrukturkörper aus 1 bildet,
und 2(b) ist ein Querschnitt entlang
der Linie A-A des porösen
keramischen Elements aus 2(a). In
dem Wabenstrukturkörper
aus 1 wird die große Anzahl von Durchgangsöffnungen
aus zwei Arten von Durchgangsöffnungen
gebildet, nämlich
Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz, die jeweils eine vergleichsweise große Fläche auf dem Querschnitt senkrecht zur
Längsrichtung
aufweisen, und Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz, die jeweils eine vergleichsweise kleine Fläche auf
dem oben genannten Querschnitt aufweisen.
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Wie
in 1 dargestellt, weist der Wabenstrukturkörper 10 der
vorliegenden Erfindung eine Struktur auf, bei der eine Vielzahl
von porösen
keramischen Elementen 20 miteinander mittels Schichten
von Dichtmaterial 14 kombiniert sind, um einen Keramikblock 15 zu
bilden, wobei die Schicht von Dichtmaterial 13 verwendet
wird, damit kein Auspuffgasaustritt in dem Umfang dieses Keramikblocks 15 auftritt.
In diesem Fall wird die Schicht aus Dichtmaterial bei Bedarf ausgebildet.
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Hier
ist in dem porösen
keramischen Element 20 eine große Anzahl von Durchgangsöffnungen 21 parallel
zueinander in Längsrichtung
angeordnet, wobei die Durchgangsöffnungen 21 aus
zwei Arten von Durchgangsöffnungen
gebildet werden, nämlich
Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 21a, die jeweils eine vergleichsweise große Fläche auf
dem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
aufweisen, und Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 21b, die jeweils eine vergleichsweise
kleine Fläche
auf dem oben genannten Querschnitt aufweisen, und wobei jede der
Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 21a mit einem Stopfen 22 am Ende der
Auspuffgasauslaßseite
des Wabenstrukturkörpers 10 abgedichtet
ist, während
jede der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 21b mit einem Stopfen 22 am
Ende der Auspuffgaseinlaßseite des
Wabenstrukturkörpers 10 abgedichtet
ist; daher kann eine Trennwand 23, die diese Durchgangsöffnungen trennt,
als Filter benutzt werden. Mit anderen Worten können Auspuffgase, die in die
Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 21a eindringen, aus den Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 21b ausströmen, nachdem sie die Trennwand 23 durchlaufen
mußten.
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Bei
dem Wabenstrukturkörper 10 aus 1 ist
die Form säulenartig
ausgebildet; er ist jedoch nicht besonders auf die Säulenform
eingeschränkt,
zum Beispiel kann jede gewünschte
Form wie eine elliptische Säulenform
oder eine rechteckige Pfeilerform benutzt werden.
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In
dem Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung enthalten bezüglich des Materials für die poröse Keramik
nicht besonders eingeschränkte
Beispiele davon: Nitridkeramiken wie Aluminiumnitrid, Siliziumnitrid,
Bornitrid und Titaniumnitrid; Carbidkeramiken wie Siliziumcarbid,
Zirkoniumcarbid, Titancarbid, Tantalcarbid und Wolframcarbid; Oxidkeramiken
wie Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Cordierit, Mullit und dergleichen. Ferner
kann der Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung aus einem Verbundmaterial aus Silizium
und Siliziumcarbid oder dergleichen hergestellt sein, oder aus Aluminiumtitanat.
Unter diesen wird vorzugsweise Siliziumcarbid benutzt, weil es eine
hohe Wärmebeständigkeit
sowie ausgezeichnete mechanische Eigenschaften und eine hohe Wärmeleitfähigkeit
aufweist.
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Obwohl
nicht besonders eingeschränkt,
ist die Porosität
des porösen
keramischen Elements vorzugsweise in einem Bereich zwischen 20 bis
80 % festgelegt. Wenn die Porosität unter 20 % beträgt, tendiert
der Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung zum Verstopfen, während eine Porosität von mehr
als 80 % eine Verschlechterung der Festigkeit des porösen keramischen
Elements bewirkt, die dazu führt,
daß es
leichter bricht. Da die Rauheit der Wandseite der Durchgangsöffnungen
in Abhängigkeit
von der Porosität
des Wabenstrukturkörpers
variiert, muß der
Wabenstrukturkörper
unter Berücksichtigung
von Faktoren wie der makroskopischen Flachheit, bei der keine Poren
in Betracht gezogen werden, und der Porosität hergestellt werden, so daß die Oberflächenrauheit
(größte Höhe) Ry der Wandseite, die basierend auf JIS B
0601 gemessen wird, in einem Bereich zwischen 10 bis 100 μm festgelegt
ist.
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Hier
kann die oben genannte Porosität
mit bekannten Verfahren gemessen werden, wie einem Quecksilbereindrückvertahren,
Archimedes-Verfahren und einem ein Rasterelektronenmikroskop (SEM)
verwendenden Meßverfahren.
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Der
durchschnittliche Porendurchmesser der porösen keramischen Elemente liegt
vorzugsweise in einem Bereich von 1 bis 100 μm. Der durchschnittliche Porendurchmesser
unter 1 μm
bewirkt ein leichtes Verstopfen der Partikel. Dahingegen tendiert
der durchschnittliche Porendurchmesser von mehr als 100 μm dazu, daß Partikel
durch die Poren gehen und dadurch nicht gesammelt werden können, wodurch
die Elemente nicht als Filter arbeiten können.
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Mit
Bezug auf die Partikelgröße der Keramikpartikel,
die bei der Herstellung der porösen
keramischen Elemente benutzt werden, werden vorzugsweise, obwohl
nicht besonders beschränkt,
diejenigen benutzt, die im darauf folgenden Sinterprozeß weniger
schrumpfanfällig
sind, und zum Beispiel werden vorzugsweise diejenigen Partikel benutzt,
die durch Kombinieren von 100 Gewichtsteilen von Partikeln mit einer
durchschnittlichen Partikelgröße zwischen
0,3 bis 50 μm
mit 5 bis 65 Gewichtsteilen von Partikeln, die eine durchschnittliche Partikelgröße zwischen
0,1 bis 1,0 μm
aufweisen, hergestellt werden. Durch das Mischen von keramischen Pulvern
mit den oben genannten entsprechenden Partikelgrößen bei dem oben genannten
Mischverhältnis
ist das Bereitstellen eines porösen
keramischen Elements möglich.
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Ferner
kann durch das Einstellen der Partikelgrößen der oben genannten zwei
Pulverarten, insbesondere der Partikelgröße des Pulvers mit der größeren Partikelgröße, die
Rauheit der Wandseite der Durchgangsöffnungen eingestellt werden.
In dem Fall, daß ein
einstückiger
Wabenstrukturkörper
hergestellt wird, kann das gleiche Verfahren benutzt werden.
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Der
oben genannte Stopfen ist vorzugsweise aus poröser Keramik hergestellt.
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Da
das poröse
keramische Element, das an einem Ende mit dem Stopfen abgedichtet
ist, in dem Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung aus poröser Keramik hergestellt ist
und der Stopfen unter Benutzung der gleichen porösen Keramik wie für das poröse keramische
Element hergestellt ist, wird eine Erhöhung der Bindefestigkeit zwischen
den zwei Materialien ermöglicht,
und durch Einstellen der Porosität
des Stopfens auf die gleiche Weise wie bei dem oben erwähnten porösen keramischen
Element wird die Übereinstimmung
des Koeffizienten der Wärmeausdehnung
des porösen
keramischen Elements und des Koeffizienten der Wärmeausdehnung des Stopfens
ermöglicht;
dadurch wird es möglich,
das Auftreten einer Lücke
zwischen dem Stopfen und der Trennwand auf Grund der Wärmebelastung,
welche bei der Herstellung und bei der Benutzung auftritt, sowie
das Auftreten eines Risses in dem Stopfen oder dem Abschnitt der
Trennwand, die mit dem Stopfen in Kontakt tritt, zu vermeiden.
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In
dem Fall, daß der
Stopfen aus poröser
Keramik hergestellt ist, kann hinsichtlich des Materials davon in
nicht besonders eingeschränkter
Weise das gleiche Material verwendet werden wie für das keramische
Material, das das poröse
keramische Element bildet.
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In
dem Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung sind die Schichten aus Dichtmaterial 13 und 14 zwischen
den porösen
keramischen Elementen 20 sowie auf dem Umfang des Keramikblocks 15 ausgebildet.
Ferner dient die Schicht des Dichtmaterials 14, die zwischen
den porösen
keramischen Elementen 20 ausgebildet ist, auch als Bindemittel,
das eine Anzahl von porösen
keramischen Elementen 20 miteinander verbindet, wobei die
Schicht von Dichtmaterial 13, die zwischen dem Umfang des
Keramikblocks 15 ausgebildet ist, als Dichtmaterial zum
Vermeiden eines Auspuffgasaustritts aus dem Umfangsabschnitt des
Keramikblocks 15 dient, wenn der Wabenstrukturkörper 10 der
vorliegenden Erfindung in einem Ausgangsdurchgang einer Verbrennungskraftmaschine
angeordnet ist.
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Mit
Bezug auf das Material zum Ausbilden der Schicht von Dichtmaterial
weisen nicht besonders eingeschränkte
Beispiele davon ein anorganisches Bindemittel, ein organisches Bindemittel
und anorganische Fasern und/oder anorganische Partikel auf.
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Hier
ist die Schicht von Dichtmaterial, wie oben in dem Wabenstrukturkörper der
vorliegenden Erfindung beschrieben, zwischen den porösen keramischen
Elementen sowie auf dem Umfang des Keramikblocks ausgebildet; wobei
diese Schichten von Dichtmaterial aus dem gleichen Material hergestellt
sein können
oder aus unterschiedlichen Materialien. Des Weiteren können die
Mischverhältnisse
der Materialien, wenn die Schichten von Dichtmaterial aus dem gleichen
Material hergestellt sind, gleich oder unterschiedlich voneinander
sein.
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Mit
Bezug auf das anorganische Bindemittel kann zum Beispiel Siliziumdioxidsol,
Aluminiumoxidsol oder dergleichen benutzt werden. Jedes kann einzeln
oder in Kombination von zwei oder mehreren Arten benutzt werden.
Unter den anorganischen Bindemitteln wird vorzugsweise Siliziumdioxidsol
benutzt.
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Mit
Bezug auf das organische Bindemittel weisen Beispiele davon Polyvinylalkohol,
Methylzellulose, Ethylzellulose und Carboxymethylzellulose auf.
Jedes kann einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren Arten
benutzt werden. Unter den organischen Bindemitteln wird vorzugsweise
Carboxymethylzellulose benutzt.
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Mit
Bezug auf die anorganischen Fasern weisen Beispiele davon Keramikfasern
wie Siliziumdioxid-Aluminiumoxid, Mullit, Aluminiumoxid und Siliziumdioxid
auf. Jedes kann einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren
Arten benutzt werden. Unter den anorganischen Fasern werden vorzugsweise
Siliziumdioxid-Aluminiumoxid-Fasern benutzt.
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Mit
Bezug auf die anorganischen Partikel weisen Beispiele davon Nitride
oder dergleichen auf und spezifische Beispiele weisen anorganisches
Pulver oder Faserkristalle aus Siliziumcarbid, Siliziumnitrid, Bornitrid
oder dergleichen auf. Jedes kann einzeln oder in Kombination von
zwei oder mehreren Arten benutzt werden. Unter den anorganischen
Feinpartikeln wird Siliziumcarbid bevorzugt, da es eine ausgezeichnete
thermische Leitfähigkeit
aufweist.
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Die
Schicht von Dichtmaterial 14 kann aus einem kompakten Material
hergestellt sein oder aus einem porösen Material hergestellt sein,
so daß Auspuffgase
darin strömen
können;
die Schicht von Dichtmaterial 13 ist jedoch vorzugsweise
aus einem kompakten Material hergestellt. Dies beruht darauf, daß die Schicht
von Dichtmaterial 13 derart ausgebildet ist, daß sie das
Austreten von Auspuffgasen aus dem Umfang des Keramikblocks 15 verhindert,
wenn der Wabenstrukturkörper 10 der
vorliegenden Erfindung in einer Ausgangspassage einer Verbrennungskraftmaschine
angeordnet ist.
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3(a) ist eine perspektivische Darstellung,
die schematisch ein spezifisches Beispiel eines einstückigen Wabenstrukturkörpers zeigt,
der ein Beispiel für
einen Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung ist, und 3(b) ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B aus 3(a).
In dem Wabenstrukturkörper aus 3 wird
eine große
Anzahl von Durchgangsöffnungen
von zwei Arten von Durchgangsöffnungen
gebildet, nämlich
Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz, die jeweils eine Fläche
des Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung
aufweisen, die verhältnismäßig größer ist,
und Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz, die jeweils eine Fläche des Querschnitts aufweisen,
die verhältnismäßig kleiner
ist.
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Wie
in 3(a) dargestellt, weist der Wabenstrukturkörper 30 einen
säulenartigen
porösen
Keramikblock 35 auf, in welchem eine große Anzahl
von Durchgangsöffnungen 31 parallel
zueinander in der Längsrichtung
der Durchgangsöffnungen
unter Zwischenschaltung einer Trennwand 33 angeordnet sind.
Die Durchgangsöffnungen 31 sind
aus zwei Arten von Durchgangsöffnungen
gebildet, nämlich
Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 31a, die jeweils eine Fläche auf dem Querschnitt senkrecht
zur Längsrichtung
aufweisen, die relativ größer ist,
und Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 31b, die jeweils eine Fläche auf
dem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
aufweisen, der relativ kleiner ist, und wobei jede der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 31a mit einem Stopfen 32 an einem Ende
der Auspuffgasauslaßseite
des Wabenstrukturkörpers 30 abgedichtet
ist, während
jede der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 31b mit einem Stopfen 32 an
einem Ende der Auspuffgaseinlaßseite
des Wabenstrukturkörpers 30 abgedichtet
ist, so daß eine
Trennwand 33, welche die Durchgangsöffnungen 31 trennt,
als Filter benutzt werden kann.
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Obwohl
in 3 nicht dargestellt, kann eine Schicht von Dichtmaterial
auf dem Umfang des porösen Keramikblocks 35 auf
die gleiche Weise ausgebildet sein wie der Wabenstrukturkörper 10 aus 1.
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Außer daß der poröse Keramikblock 35 eine
einstückige
Struktur aufweist, die durch einen Sinterprozeß gebildet wird, weist der
Wabenstrukturkörper 30 die
gleiche Struktur wie der zusätzliche
Wabenstrukturkörper 10 auf,
so daß Auspuffgase,
welche in die Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 31a eingeströmt
sind, durch die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 31b ausströmen können, nachdem sie durch die
Trennwand 33 gegangen sind, welche die Durchgangsöffnungen 31 trennt.
Daher hat der einstückige Wabenstrukturkörper 30 die
gleichen Auswirkungen wie der Gesamtwabenstrukturkörper.
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Auf
die gleiche Weise wie der Gesamtwabenstrukturkörper 10 kann die Form
und Größe des einstückigen Wabenstrukturkörpers 30 auch
wunschgemäß bestimmt
werden, wobei die Porosität
davon vorzugsweise in einem Bereich von 20 bis 80 % festgelegt ist
und der Porendurchmesser vorzugsweise in einem Bereich zwischen
1 bis 100 μm
liegt, auf die gleiche Weise wie bei dem Gesamtwabenstrukturkörper.
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Mit
Bezug auf die poröse
Keramik, die den porösen
Keramikblock 35 bildet und nicht besonders eingeschränkt ist,
kann das gleiche Nitrid, Carbid oder Oxidkeramik benutzt werden,
das für
den Gesamtwabenstrukturkörper
vorgeschlagen wurde, und im Allgemeinen wird eine Oxidkeramik wie
Cordierit benutzt. Diese Materialien ermöglichen die Einsparung von
Herstellungskosten, und da diese Materialien einen vergleichsweise
kleinen Koeffizienten der Wärmeausdehnung
aufweisen, ist es möglich,
den Wabenstrukturkörper
weniger anfällig
für Schäden auf
Grund einer Wärmebelastung
zu machen, die während
der Produktion und des Gebrauchs auf diesen ausgeübt wird.
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Der
Stopfen 31, der in einstückigen Wabenstrukturkörper 30 benutzt
werden soll, ist vorzugsweise auch aus poröser Keramik hergestellt, und
im Hinblick auf das Material können
als nicht besonders eingeschränktes
Beispiel die gleichen Materialien wie die keramischen Materialien
zum Bilden des oben genannten porösen Keramikblocks 35 benutzt
werden.
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Bei
dem Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung mit den Strukturen aus 1 und 3 ist die
Dichte der Durchgangsöffnungen
auf dem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung vorzugsweise in
einem Bereich von 15,5 bis 62 (Stück/cm2)
festgelegt.
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Wenn
die Dichte der Durchgangsöffnungen
auf dem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung 62 (Stück/cm2 ) überschreitet,
wird die Querschnittsfläche
der einzelnen Durchgangsöffnungen
zu klein und führt dazu,
daß die
Asche zur Brückenbildung
tendiert und so ein Verstopfen bewirkt wird; wenn die Dichte der Durchgangsöffnungen
im Gegensatz dazu unter 15,5 (Stück/cm2) liegt, wird, da die Filterfläche des
Wabenstrukturkörpers
insgesamt abnimmt, der Druckverlust größer, der durch das Sammeln
von Partikeln herbeigeführt
wird, was zu einer großen
Belastung auf die Kraftmaschine und zu einer darauf folgenden Instabilität bei der
Abgabemenge von Partikeln führt.
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Folglich
wird der Sammelzustand der Partikel ebenfalls instabil und nach
der Regenerierung tendiert die Asche zur Brückenbildung, so daß ein Verstopfen
der Poren und die folgende Zunahme des Druckverlusts bewirkt werden.
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Darüber hinaus
ist in dem oben genannten Wabenstrukturkörper die Form des Querschnitts
senkrecht zur Längsrichtung
jeder dieser Durchgangsöffnungen (Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und/oder Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz) vorzugsweise als eine mehreckige Form ausgebildet,
insbesondere bevorzugt als ein Viereck oder Achteck.
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Diese
mehreckige Form beseitigt Abschnitte der Durchgangsöffnungen,
die eine größere Reibung
bewirken, wenn Auspuffgase auf Grund der Form der Durchgangsöffnung durch
die Durchgangsöffnung
mit großem
Durchsatz und/oder die Durchgangsöffnung mit kleinem Durchsatz
strömen,
und verringert folglich einen Druckverlust, der durch die Reibung
von Abgasen bewirkt wird, die durch die Durchgangsöffnung strömen, und beseitigt
auch Abschnitte der Trennwand mit unregelmäßigen Dicken, das heißt, Abschnitte,
die es den Auspuffgasen örtlich
erschweren, durchzuströmen,
um einen Druckverlust zu reduzieren, der durch den Widerstand einer
Trennwand bewirkt wird, der ausgeübt wird, wenn Auspuffgase durch
die Trennwand strömen;
folglich ermöglicht
die vieleckige Form beide der oben genannten Auswirkungen.
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Darüber hinaus
wird unter den vieleckigen Formen eine vieleckige Form eines Vierecks
oder mehr bevorzugt, wobei mindestens eine der Ecken vorzugsweise
als stumpfer Winkel ausgebildet ist. Bei dieser Anordnung wird es
möglich,
einen Druckverlust zu verringern, der durch die Reibung von Auspuffgasen
beim Strömen
durch die Einlaßseite
der Durchgangsöffnungen
oder durch die Reibung der Auspuffgase beim Strömen durch die Ausgangsseite
der Durchgangsöffnung
hervorgerufen wird.
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Darüber hinaus
wird bewirkt, daß auf
dem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
mindestens ein Winkel, bei dem sich ein Wandabschnitt, der von einer
Durchgangsöffnung
mit großem
Durchsatz und einer benachbarten Durchgangsöffnung mit großem Durchsatz
geteilt wird, und ein Wandabschnitt, der von einer Durchgangsöffnung mit
großem
Durchsatz und einer benachbarten Durchgangsöffnung mit kleinem Durchsatz geteilt
wird, überschneiden,
vorzugsweise auf einen stumpfen Winkel eingestellt ist.
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Die
Umgebung jeder der Ecken auf dem Querschnitt der Durchgangsöffnung mit
großem
Durchsatz und/oder Durchgangsöffnung
mit kleinem Durchsatz ist vorzugsweise als gekrümmte Linie ausgebildet. Durch das
Bilden der Ecke in einer gekrümmten
Linie wird die Verhinderung von Rissen auf Grund der Belastungskonzentrierung
auf der Ecke ermöglicht.
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In
der vorliegenden Erfindung ist das Verhältnis der Flächen (der
Gruppe der Durchgangsöffnungen mit
großem
Durchsatz vs. der Gruppe der Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz)
auf dem Querschnitt zwischen der Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und der Gruppe der Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz
vorzugsweise in einem Bereich von 1,01 bis 6 festgelegt.
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Wenn
das Verhältnis
der Flächen
(die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz zur Gruppe der Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz) 6 überschreitet,
ist der Durchsatz der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz zu klein und führt dazu, daß der Druckverlust
zunimmt, der bei Strömen
durch die Ausgangsseite der Durchgangsöffnung durch die Reibung und
bei Strömen
durch die Trennwand durch den Widerstand bewirkt wird, um eine Erhöhung des
Anfangsdruckverlustes zu bewirken. Das Verhältnis der Flächen (die
Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz zur Gruppe der Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz)
ist vorzugsweise in einem Bereich von 1,2 bis 5 festgelegt. Das
Verhältnis
der Flächen (die
Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz zur Gruppe der Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz)
ist insbesondere bevorzugt in dem Bereich von 1,2 bis 3,0 festgelegt.
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Ferner
ist das Verhältnis
der Flächen
(die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz zur Gruppe der Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz)
auf dem Querschnitt zwischen der der Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und der Gruppe der Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz
vorzugsweise in einem Bereich zwischen 1,01 bis 6 angesiedelt. Das
Verhältnis
der Flächen
(die Gruppe der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz zur Gruppe der Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz)
wird auch als Öffnungsverhältnis bezeichnet.
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Wenn
das Öffnungsverhältnis 6 überschreitet,
ist der Durchsatz der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz zu klein und führt dazu, daß der Druckverlust,
der durch die Reibung durch das Durchströmen der Ausgangsseite der Durchgangsöffnung entsteht,
und der Widerstand, der durch das Durchströmen der Trennwand ansteigt,
zu einem Anstieg des anfänglichen
Druckverlusts führt.
Das oben genannte Öffnungsverhältnis ist
vorzugsweise in einem Bereich zwischen 1,2 bis 5 angesiedelt. Des
Weiteren ist das oben genannte Öffnungsverhältnis insbesondere
bevorzugt in einem Bereich von 1,2 bis 3,0 festgelegt.
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4(a) bis 4(d) sowie 5(a) bis 5(f) sind
Querschnitte, wobei jede schematisch einen Abschnitt des Querschnitts
eines porösen
keramischen Elements zeigt, das den zusätzlichen Wabenstrukturkörper gemäß der Erfindung
bildet, und 6 ist ein Querschnitt, der schematisch
einen Querschnitt eines porösen
keramischen Elements zeigt, das den einstückigen Wabenstrukturkörper gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt. In dieser Ausführungsform und ungeachtet dessen,
ob es sich um den einstückigen
oder den angegliederten Typ handelt, sind die Formen der Querschnitte
der Durchgangsöffnung
mit großem
Durchsatz und der Durchgangsöffnung
mit kleinem Durchsatz jeweils die gleichen; aus diesem Grund werden
die Querschnittsformen der Durchgangsöffnung mit großem Durchsatz
und der Durchgangsöffnung
mit kleinem Durchsatz des Wabenstrukturkörpers der vorliegenden Erfindung
mit Bezug auf diese Figuren erklärt.
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In 4(a) ist das Öffnungsverhältnis nahezu 1,55, in 4(b) nahezu 2,54, in 4(c) ist
es nahezu 4,45 und in 4(d) ist es
nahezu 6,00. Des Weiteren sind in 5(a), 5(c) und 5(e) die Öffnungsverhältnisse nahezu
4,45, in 5(b), 5(d) und 5(f) sind die Öffnungsverhältnisse nahezu 6,0, und in 6,
ist das Öffnungsverhältnis 3,0.
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In 4(a) bis 4(d) ist
jede der Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen mit großem Durchsatz ein
Achteck, und jede der Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz ist ein Viereck (Quadrat), wobei diese abwechselnd
angeordnet sind; daher ist es durch Ändern der Querschnittsfläche der einzelnen
Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz und mit der leicht veränderten Querschnittsform der einzelnen
Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz ohne weiteres möglich,
das Öffnungsverhältnis wunschgemäß zu ändern. Auf
die gleiche Weise können
mit Bezug auf die Wabenfilter aus 5 und 6 die Öffnungsverhältnisse
nach Wunsch ohne weiteres verändert
werden.
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In
den Wabenstrukturkörpern 160 und 260 aus 5(a) und 5(b) ist
jede der Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen 161a und 261a ein
Fünfeck,
wobei drei Ecken davon jeweils fast rechtwinkelig sind, und jede
der Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen 161b und 261b ist
ein Viereck, wobei die jeweiligen Vierecke an Abschnitten eines
größeren Vierecks
angeordnet sind, die sich diagonal gegenüberliegen. Die Wabenstrukturkörper 170 und 270 aus 5(c) und 5(d) weisen
veränderte
Formen der Querschnitte aus 4(a) bis 4(d) auf, so daß jede Trennwand, die von jeder
der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 171a, 271a und von jeder der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 171b, 271b geteilt wird,
sich in Richtung der Durchgangsöffnungsseite
mit kleinem Durchsatz mit einer bestimmten Krümmung erstreckt. Diese Krümmung kann
beliebig festgelegt werden.
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In
diesem Fall entspricht die gekrümmte
Linie, welche die Trennwand bildet, die von den Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 171a, 271a und den Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 171b, 271b geteilt wird,
einem Viertelkreis.
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In
den Wabenstrukturkörpern 180 und 280 aus 5(e) bis 5(f) sind
die Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 181a, 281a und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 181b, 281b in Vierecken (rechteckigen
Formen) ausgebildet, und diese Durchgangsöffnungen sind, wie in den Figuren
dargestellt, derart angeordnet, daß sie, wenn die zwei Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die zwei Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz
miteinander kombiniert werden, eine nahezu quadratische Form gebildet
wird.
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In
einem Wabenstrukturkörper 60 aus 6 wird
eine quadratische Durchgangsöffnung
mit kleinem Durchsatz 61b an jedem der Abschnitte ausgebildet,
die Kreuzungspunkten einer rechteckigen Anordnung entsprechen, wobei
jede Durchgangsöffnung
mit großem
Durchsatz 61a eine Quadratform mit vier Ecken aufweist,
die mit kleinen Vierecken abgesplittert sind, wobei eine Trennwand 62a und 62b diese
trennt.
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In
der vorliegenden Erfindung ist der Abstand zwischen den Schwerpunktzentren
der Querschnitte senkrecht zur Längsrichtung
der benachbarten Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz vorzugsweise derart gestaltet, daß er dem Abstand zwischen den
Schwerpunktzentren der Querschnitte senkrecht zur Längsrichtung
der benachbarten Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz entspricht.
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Der
Begriff „der
Abstand zwischen den Schwerpunktzentren der Querschnitte senkrecht
zur Längsrichtung
der benachbarten Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz" stellt
einen kleinsten Abstand zwischen der Schwerpunktmitte auf einem
Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
einer Durchgangsöffnung
mit großem
Durchsatz und der Schwerpunktmitte auf einem Querschnitt senkrecht
zur Längsrichtung
einer benachbarten Durchgangsöffnung
mit großem
Durchsatz dar; der Begriff „der
Abstand zwischen den Schwerpunktzentren der Querschnitte senkrecht
zur Längsrichtung
der benachbarten Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz" stellt
einen kleinsten Abstand zwischen der Schwerpunktmitte auf einem
Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
einer Durchgangsöffnung
mit kleinem Durchsatz und der Schwerpunktmitte auf einem Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung
einer benachbarten Durchgangsöffnung
mit kleinem Durchsatz dar.
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Falls
die oben genannten zwei Abstände
zwischen den Schwerpunktzentren gleich sind, kann, da Wärme bei
der Regenerierung gleichmäßig verteilt
wird, verhindert werden, daß die
Temperatur innerhalb des Wabenstrukturkörpers örtlich unausgewogen verteilt
wird, wodurch ein Filter selbst nach einem langfristigen Gebrauch
mit ausgezeichneter Haltbarkeit und frei von Rissen auf Grund einer
Wärmebelastung
bereitgestellt werden kann.
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Wenn
der Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung als ein Filter benutzt wird, lagern sich
die gesammelten Partikel schrittweise an der Innenseite der einzelnen
Durchgangsöffnungen
ab, die den Wabenstrukturkörper
bilden.
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Da
in der vorliegenden Erfindung die Oberflächenrauheit (größte Höhe) Ry der Wandseite der Durchgangsöffnung,
die basierend auf JIS B 0601 gemessen wird, in einem Bereich von
10 bis 100 μm
festgelegt ist, werden die Poren und Maserungen auf der Wandseite
der Durchgangsöffnung
derart angeordnet, daß angemessene
Unregelmäßigkeiten
gebildet werden, so daß sich
Partikel an der Wandseite jeder Durchgangsöffnung gleichmäßig auf
Grund der angemessenen Unregelmäßigkeiten ablagern;
daher wird es möglich,
den Druckverlust beim Sammeln von Partikeln auf eine niedrigen Stufe
herabzudrücken.
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Da
ferner die Menge der abgelagerten Partikel zunimmt, nimmt der Druckverlust
schrittweise zu, und wenn er einen bestimmten Wert überschreitet,
wird die Belastung auf die Kraftmaschine zu hoch; daher wird der
Filter regeneriert, indem die Partikel verbrannt werden.
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Zusätzlich zu
dem Kohlenstoff und dergleichen, der bis zu seiner Beseitigung verbrannt
wird, enthalten die Partikel Metalle und dergleichen, die beim Verbrennen
Oxide bilden, die dazu führen,
daß selbst
nach dem Verbrennen der Partikel die Oxide und dergleichen dieser
Metalle als Asche in dem Filter zurückbleiben.
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Wie
die Asche dort verbleibt, hängt
sehr von der Filterstruktur und dergleichen ab; da jedoch in der vorliegenden
Erfindung die Oberflächenrauheit
(größte Höhe) Ry der Wandseite der Durchgangsöffnung,
die basierend auf JIS B 0601 gemessen wird, in einem Bereich von
10 bis 100 μm
festgelegt ist, wie oben beschrieben, kann die Asche leicht zu der
Ausgangsseite des Auspuffgases durch die Durchgangsöffnungen
bewegt werden, wenn der Regenerierungsprozeß durchgeführt wird, so daß die Wandseite
jeder Durchgangsöffnung weniger
anfällig
für Verstopfungen
wird; daher wird der Durchsatz jeder Durchgangsöffnung mit großem Durchsatz
effektiv benutzt, der Druckverlust für einen langen Zeitraum auf
einem niedrigen Niveau gehalten, um die Motorbelastung zu reduzieren,
und es wird möglich,
einen Wabenstrukturkörper
mit einer langen Lebensdauer bereitzustellen. Folglich wird es möglich, die
Instandhaltungskosten, die zur Rückspülung usw.
erforderlich sind, zu reduzieren.
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Die
folgende Beschreibung erläutert
ein Beispiel eines Herstellungsverfahrens des Wabenstrukturkörpers der
vorliegenden Erfindung. Falls die Struktur des Wabenstrukturkörpers der
vorliegenden Erfindung als einstückiger
Wabenstrukturkörper
hergestellt wird, der in seiner Gesamtheit aus einem gesinterten
Körper
besteht, wie in 3 dargestellt, wird zunächst ein
Extrusionsgießverfahren
ausgeführt,
indem die oben genannte Materialpaste benutzt wird, die hauptsächlich aus
Keramik zur Herstellung eines keramisch ausgebildeten Körpers besteht,
der nahezu die gleiche Form wie der Wabenstrukturkörper 30 aus 3 aufweist.
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In
diesem Fall sind die Metallformteile, die zum Extrusionsgießen benutzt
werden, von zwei Arten von Durchgangsöffnungen, nämlich zum Beispiel die Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz werden in Zusammenhang mit der Dichte der
einzelnen Durchgangsöffnungen
angemessen ausgewählt.
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Mit
Bezug auf die Materialpaste, die nicht besonders eingeschränkt ist,
solange die Porosität
des porösen
Keramikblocks, der hergestellt worden ist, in einem Bereich von
20 bis 80 % festgelegt ist, kann zum Beispiel das oben genannten
Material benutzt werden, das durch Hinzufügen eines Bindemittels und
einer Dispersionslösung
zu dem Pulver aus Keramik hergestellt wird.
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Mit
Bezug auf das oben genannte Bindemittel, das nicht besonders eingeschränkt ist,
enthalten Beispiele: Methylzellulose, Carboxymethylzellulose, Hydroxyethylzellulose,
Polyethylenglycol, Phenolharz und dergleichen.
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Im
Allgemeinen ist die gemischte Menge des oben genannten Bindemittels
vorzugsweise bei 1 bis 10 Gewichtsteilen bezüglich 100 Gewichtsteilen Keramikpulver
festgelegt.
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Mit
Bezug auf die oben genannte Dispersionslösung, die nicht besonders eingeschränkt ist,
enthalten Beispiele: ein organisches Lösungsmittel wie Benzol; Alkohol
wie Methanol; Wasser und dergleichen.
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Eine
angemessene Menge der oben genannten Dispersionslösung wird
darin vermischt, so daß die Viskosität der Materialpaste
innerhalb eines festgelegten Bereichs liegt.
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Das
Keramikpulver, Bindemittel und die Dispersionslösung werden mit einem Attritor
oder dergleichen vermischt und ausreichend mit einem Kneter oder
dergleichen durchgeknetet und dann einem Extrusionsgießverfahren
unterzogen, so daß der
oben genannte keramische Körper
hergestellt wird.
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Des
Weiteren kann der Materialpaste ein Gußhilfsmittel hinzugefügt werden,
wenn nötig.
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Mit
Bezug auf das oben genannte Gußhilfsmittel,
das nicht besonders eingeschränkt
ist, enthalten Beispiele: Ethylenglycol, Dextrin, Fettsäure, Polyalkohol
und dergleichen.
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Ferner
kann der oben genannten Materialpaste bei Bedarf ein Porenbildungsmittel
hinzugefügt
werden, wie Ballons, die dünne
Hohlkugeln aus oxidbasierten Keramiken sind, sphärische Akrylpartikel und Graphit.
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Mit
Bezug auf die oben genannten Ballons, aber nicht besonders darauf
beschränkt,
können
zum Beispiel Siliziumdioxidballons, Glass-Mikroballons, Shirasu-Ballons,
Flugascheballons (FA-Ballons) und Mullitballons verwendet werden.
Unter diesen werden Flugascheballons bevorzugter verwendet.
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In
dem Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung ist die Oberflächenrauheit (größte Höhe) Ry der Wandseite der Durchgangsöffnung,
die basierend auf JIS B 0601 gemessen wird, in einem Bereich von
10 bis 100 μm
festgelegt; damit die Wandseite der Durchgangsöffnung des hergestellten Wabenstrukturkörpers folglich
eine aufgerauhte Oberfläche
mit der oben genannten Rauheit aufweisen kann, wird die Durchgangsöffnungsoberfläche, die
den Abschnitt einer Metallform bildet, die für das Extrusionsgießverfahren
verwendet werden soll, mittels eines angemessenen Verfahrens aufgerauht.
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Die
Oberflächenrauheit
kann durch Verändern
der Trocknungsbedingungen in dem folgenden Trocknungsverfahren geändert werden;
da jedoch Risse in dem Rohkörper
je nach den Bedingungen auftreten können, werden die Trocknungsbedingungen
mit Bezug auf diejenigen aus dem herkömmlichen Herstellungsverfahren
vorzugsweise nicht geändert.
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Des
Weiteren kann durch das Verändern
der Dichte (Porosität)
des Wabenstrukturkörpers
die Oberflächenrauheit
der Durchgangsöffnung
verändert
werden. In diesem Fall, wenn die Veränderung der Kombination aus
Partikelgrößen von
zwei Arten von Keramikpulvern durchgeführt wird, die in der Materialpaste
enthalten sind, kann die Dichte des Wabenstrukturkörpers geändert werden.
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Danach
und nachdem der oben genannte Keramikkörper getrocknet wurde, indem
ein Trockner wie zum Beispiel ein Mikrowellentrockner, ein Heißlufttrockner,
ein dielektrischer Trockner, ein Niedrigdrucktrockner, ein Vakuumtrockner
und ein Gefriertrockner verwendet wurde, werden vorbestimmte Durchgangsöffnungen
mit Stopfenpaste gefüllt,
um Stopfen zu bilden, so daß ein Öffnungsabdichtverfahren
zum Stopfen der Durchgangsöffnungen
ausgeführt
wird.
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Solange
die Porosität
eines Stopfens, der durch Nachverfahren hergestellt wurde, in einem
Bereich von 20 bis 80 % festgelegt ist, kann mit Bezug auf die oben
genannte Stopfenpaste, aber nicht besonders beschränkt darauf,
zum Beispiel die gleiche Materialpaste wie oben beschrieben verwendet
werden; dennoch werden diese Pasten, die durch Hinzufügen eines
Schmiermittels, Dispersionsmittels und eines Bindemittels zu dem
Keramikpulver hergestellt werden, das als die oben genannte Materialpaste
verwendet wird, vorzugsweise verwendet. Mit dieser Anordnung wird
es möglich
zu verhindern, daß sich
Keramikpartikel in der Stopfenpaste inmitten des Abdichtverfahrens
absetzen.
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Danach
wird der getrocknete Keramikkörper,
der mit der Stopfenpaste gefüllt
ist, Entfettungs- und Sinterverfahren unter vorbestimmten Bedingungen
ausgesetzt, so daß ein
Wabenstrukturkörper
hergestellt wird, der aus einem einzigen gesinterten Körper besteht.
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Hier
ist es mit Bezug auf die Entfettungs- und Sinterbedingungen und
dergleichen des getrockneten Keramikkörpers möglich, Bedingungen anzuwenden,
die gewöhnlich
zur Herstellung eines Wabenstrukturkörpers aus poröser Keramik
verwendet worden sind.
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Die
Rauheit der Wandseite der Durchgangsöffnungen kann durch Aussetzen
der Durchgangsöffnungen
des resultierenden Wabenstrukturkörpers einem Aufrauhungsprozeß, wie zum
Beispiel dem Sandblasverfahren, eingestellt werden.
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Wenn
der Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung aus einem angegliederten Wabenstrukturkörper hergestellt
ist, der aus mehreren porösen
keramischen Elementen hergestellt ist, die miteinander durch Schichten
von Dichtmaterial, wie in 1 dargestellt,
kombiniert werden, wird zuerst ein Extrusionsgießverfahren durchgeführt, wobei
die oben genannte Materialpaste benutzt wird, die hauptsächlich aus
Keramik besteht, um einen keramischen Rohkörper herzustellen, der die
Form eines porösen
keramischen Elements 20 aus 2 aufweist.
Um zu diesem Zeitpunkt zu ermöglichen,
daß die
Wandseite der Durchgangsöffnung
eine aufgerauhte Oberfläche
mit der vorbestimmten Rauheit aufweist, wird die Oberfläche der
Durchgangsöffnung, die
den Abschnitt einer Metallform bildet, die für das Extrusionsgießverfahren
verwendet wird, mittels eines angemessenen Verfahrens aufgerauht.
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Mit
Bezug auf die Materialpaste kann hier die gleiche Materialpaste
wie in dem oben beschriebenen zusätzlichen Wabenstrukturkörper verwendet
werden.
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Nachdem
der oben genannte Rohformkörper
getrocknet wurde, indem ein Mikrowellentrockner oder dergleichen
zum Bilden eines getrockneten Körpers
verwendet wurde, wird Stopfenpaste, die Stopfen bildet, in die vorbestimmten
Durchgangsöffnungen
des getrockneten Körpers
eingespritzt, so daß Abdichtverfahren zur
Abdichtung der Durchgangsöffnungen
durchgeführt
werden.
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Mit
Bezug auf die Stopfenpaste kann hier die gleiche Stopfenpaste wie
in dem oben beschriebenen einstückigen
Wabenstrukturkörper
verwendet werden und mit Bezug auf das Abdichtverfahren kann das
gleiche Verfahren benutzt werden wie das Verfahren für den oben
genannten einstückigen
Wabenstrukturkörper, außer daß der zu
befüllende
Gegenstand mit der Stopfenpaste ein anderer ist.
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Danach
wird der getrocknete Körper,
der das Abdichtverfahren durchlaufen hat, den Entfettungs- und Sinterverfahren
unter vorbestimmten Bedingungen unterzogen, so daß ein poröses keramisches
Element hergestellt wird, in dem mehrere Durchgangsöffnungen
parallel zueinander in Längsrichtung
und unter Zwischenschaltung einer Trennwand angeordnet sind.
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In
Bezug auf die Bedingungen und dergleichen der Entfettungs- und Sinterverfahren
für den
Rohformkörper
können
hier die herkömmlichen
Bedingungen benutzt werden, die zum Herstellen eines Wabenstrukturkörpers benutzt
werden, der aus mehreren porösen
keramischen Elementen besteht, die mittels Schichten von Dichtmaterial
miteinander kombiniert sind.
-
Danach
wird die Dichtmaterialpaste, die zum Bilden einer Schicht von Dichtmaterial 14 benutzt
wird, mit einer gleichmäßigen Dicke
aufgetragen, um eine Schicht von Dichtmaterialpaste zu bilden, wobei
auf dieser Schicht aus Dichtmaterialpaste ein Verfahren zum Laminieren
eines anderen porösen
keramischen Elements 20 mehrmals wiederholt wird, so daß ein Schichtkörper aus
porösen
keramischen Elementen 20 mit einer rechteckigen Säulenform
und einer vorbestimmten Größe hergestellt
wird.
-
Da
mit Bezug auf das Material zum Bilden der Dichtmaterialpaste das
gleiche Material wie das aus dem Wabenstrukturkörper der vorliegenden Erfindung
benutzt werden kann, wird von einer Beschreibung desselben abgesehen.
-
Danach
wird der Schichtkörper
des porösen
keramischen Elements 20 erwärmt, so daß die Schicht von Dichtmaterialpaste
getrocknet und verfestigt wird, um die Schicht aus Dichtmaterial 14 zu
bilden; danach wird durch Schneiden des Umfangabschnitts in eine
Form, wie zum Beispiel die in 1 dargestellte,
mit Hilfe eines Diamantschneiders oder dergleichen ein Keramikblock 15 hergestellt.
-
Eine
Schicht von Dichtmaterial 13 wird auf dem Umfang des Keramikblocks 15 ausgebildet,
indem die Dichtmaterialpaste verwendet wird, so daß ein Wabenstrukturkörper, in
dem mehrere poröse
keramische Elemente mittels Schichten von Dichtmaterial miteinander
kombiniert sind, hergestellt wird.
-
Jeder
der auf diese Weise hergestellten Wabenstrukturkörper weist eine Säulenform
auf, wobei die Strukturen davon in 1 und 2 dargestellt
sind.
-
Im
Hinblick auf die Anwendung des Wabenstrukturkörpers der vorliegenden Erfindung,
auch wenn nicht darauf beschränkt,
wird dieser vorzugsweise für
Reinigungsvorrichtungen von Auspuffgas zum Gebrauch in Fahrzeugen
verwendet.
-
7 zeigt
einen Querschnitt, der schematisch ein Beispiel einer Reinigungsvorrichtung
für Auspuffgase
zum Gebrauch in Fahrzeugen darstellt, die mit einem Wabenstrukturkörper der
vorliegenden Erfindung ausgestattet ist.
-
Wie
in 7 dargestellt, besteht eine Reinigungsvorrichtung
für Auspuffgase 800 hauptsächlich aus einem
Wabenstrukturkörper 80 der
vorliegenden Erfindung, einem Gehäuse 830, das den äußeren Abschnitt des
Wabenstrukturkörpers 80 bedeckt,
einem Befestigungsdichtmaterial 820, das zwischen dem Wabenstrukturkörper 80 und
dem Gehäuse 830 angeordnet
ist, und einem Erwärmungsmittel 810,
das auf der Eingangsseite für
Auspuffgas des Wabenstrukturkörpers 80 angeordnet
ist, wobei ein Einführrohr 840,
das mit einer Verbrennungskraftmaschine wie einem Motor verbunden
ist, mit dem Ende des Gehäuses 830 auf
der Auspuffgaseinlaßseite
verbunden ist, und ein Auspuffrohr 850, das extern angekoppelt
ist, mit dem anderen Ende des Gehäuses 830 verbunden
ist. Die Pfeile in 7 zeigen Auspuffgasströme.
-
Ferner
kann in 7 der Wabenstrukturkörper 80 wie
der Wabenstrukturkörper 10 aus 1 ausgebildet
sein, oder wie der Wabenstrukturkörper 30 aus 3.
-
In
der Reinigungsvorrichtung für
Auspuffgas 800 mit der oben genannten Anordnung werden
Auspuffgase, die aus dem Verbrennungskraftmaschinensystem wie einem
Motor ausgelassen werden, durch das Einführungsrohr 840 in
das Gehäuse 830 gelenkt
und können
so in den Wabenstrukturkörper 80 durch
die Durchgangsöffnungen
auf der Einlaßseite
und durch den Wandabschnitt (eine Trennwand) strömen; dadurch wird das Auspuffgas
gereinigt, wobei die Partikel daraus in dem Wandabschnitt (einer
Trennwand) gesammelt werden und dann über das Auspuffrohr 850 nach
außen
abgelassen werden.
-
Nachdem
sich eine große
Menge von Partikeln auf dem Wandabschnitt (der Trennwand) des Wabenstrukturkörpers 80 angesammelt
haben, um einen Anstieg des Druckverlusts zu bewirken, wird der
Wabenstrukturkörper 80 einem
Regenerierungsverfahren unterzogen.
-
In
dem Regenerierungsverfahren wird ein Gas, das von einem Erwärmungsmittel 810 erwärmt wird,
in die Durchgangsöffnungen
des Wabenstrukturkörpers 80 geleitet,
so daß der
Wabenstrukturkörper 80 erwärmt wird,
um die Partikel, die sich auf dem Wandabschnitt (Trennwand) abgelagert
haben, zu verbrennen und zu beseitigen.
-
Ferner
können
bei der vorliegenden Erfindung zusätzlich zu dem oben genannten
Verfahren die Partikel durch Verwenden eines Nacheinspritzsystems
verbrannt und beseitigt werden.
-
Des
Weiteren kann der Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung einen Katalysator aufweisen, der CO,
HC, NOx und dergleichen in den Auspuffgasen reinigen kann.
-
Wenn
solch ein Katalysator damit bereitgestellt wird, kann der Wabenstrukturkörper der
vorliegenden Erfindung als Wabenstrukturkörper zum Sammeln von Partikeln
in Auspuffgasen verwendet werden und gleichzeitig als Katalysatorwandler
zum Reinigen von CO, HC, NOx und dergleichen dienen, die in Auspuffgasen
enthalten sind. Ferner kann der Wabenstrukturkörper je nach Fall die Verbrennungstemperatur
der Partikel senken.
-
In
Bezug auf den Katalysator weisen Beispiele davon Edelmetalle wie
Platin, Palladium, Rhodium und dergleichen auf. Der Katalysator,
der aus einem Edelmetall wie Platin, Palladium, Rhodium oder dergleichen hergestellt
ist, ist ein so genannter Dreiwege-Katalysator und der Wabenstrukturkörper der
vorliegenden Erfindung, der mit einem solchen Dreiwege-Katalysator
ausgestattet ist, kann auf die gleiche Weise funktionieren wie herkömmlich bekannte
Katalysatorwandler. Aus diesem Grund wird in Bezug auf den Fall,
in dem der Wabenstrukturkörper
der vorliegenden Erfindung auch als Katalysatorwandler benutzt wird,
von einer detaillierten Beschreibung desselben abgesehen.
-
Mit
Bezug auf den Katalysator, der auf dem Wabenstrukturkörper der
vorliegenden Erfindung gestützt ist,
ist dieser nicht besonders auf die oben genannten Edelmetalle eingeschränkt, wobei
jeder Katalysator gestützt
werden kann, solange dieser dazu in der Lage ist, CO, HC, NOx und
dergleichen aus Auspuffgasen zu reinigen.
-
BEISPIELE
-
Die
folgende Beschreibung erläutert
die vorliegende Erfindung mit Hilfe von Beispielen im Detail; die vorliegende
Erfindung soll jedoch durch die Beispiele in keiner Weise eingeschränkt werden.
-
(Beispiel 1)
-
- (1) Pulver aus α-Typ Siliziumcarbid mit einer
durchschnittlichen Partikelgröße von 11 μm (60 Gew.-%)
und Pulver aus β-Typ
Siliziumcarbid mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,5 μm (40 Gew.-%)
wurden naßgemischt,
und zu 100 Gewichtsteilen der resultierenden Mischung wurden 5 Gewichtsteile
eines organischen Bindemittels (Methylzellulose) und 10 Gewichtsteile
Wasser hinzugefügt
und durchgeknetet, um eine gemischte Zusammensetzung zu erhalten.
Dann, nachdem eine geringe Menge eines Weichmachers und eines Schmiermittels
dazu gegeben und darin verknetet wurde, wurde die resultierende
Mischung extrusionsgeformt, indem eine Metallform mit einer Oberflächenrauheit
Ra von 10 μm
an den Abschnitten, die den Durchgangsöffnungen entsprechen, benutzt
wurde, so daß ein
roh geformtes Produkt, das nahezu die gleiche Querschnittsform aufwies
wie die Querschnittsformen, die in 4(a) bis 4(d) dargestellt sind, mit einem Öffnungsverhältnis von
2,54 hergestellt wurde.
-
Danach
wurde das oben genannte roh geformte Produkt getrocknet, wobei ein
Mikrowellentrockner verwendet wurde, um einen keramischen Trockenkörper zu
bilden, und, nachdem vorbestimmte Durchgangsöffnungen mit einer Stopfenpaste
gefüllt
wurden, welche die gleiche Zusammensetzung aufwiesen wie das geformte
Produkt, wurde das Produkt erneut getrocknet, wobei ein Trockenmittel
benutzt wurde, und dann bei 400°C
entfettet und bei 2200°C
bei normaler Atmosphäre
3 Stunden lang in einer Argon-Atmosphäre gesintert wurde, um ein
poröses
keramisches Element 20 zu bilden, das ein gesinterter Körper aus
Siliziumcarbid war und eine Porosität von 42 %, einen durchschnittlichen
Porendurchmesser von 9 μm,
eine Größe von 34,3
mm × 34,3
mm × 150
mm aufwies, wobei die Anzahl der Durchgangsöffnungen 23,3 pro cm2 war und die Dicke der nahezu gesamten Trennwand 23 0,41
mm betrug mit Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz.
-
Hier
wurden an einer Endseite des säulenförmigen porösen keramischen
Elements 20 nur die Durchgangsöffnungen mit großem Durchsatz 21a mit
Stopfen abgedichtet und an der anderen Endseite davon nur die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 21b mit Stopfen abgedichtet.
- (2) Durch Benutzen einer wärmebeständigen Dichtmaterialpaste enthaltend
30 Gew.-% Tonerdefasern mit einer Faserlänge von 0,2 mm, 21 Gew.-% Siliziumcarbidpartikel
mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,6 μm, 15 Gew.-% Siliziumdioxidsol, 5,6 Gew.-% Carboxymethylzellulose
und 28,4 Gew.-% Wasser wurde eine große Zahl von porösen Siliziumcarbidelementen
miteinander kombiniert, und dies wurde dann durch Benutzen eines
Diamantenschneiders geschnitten, um einen zylinderförmigen Keramikblock
zu bilden.
-
In
diesem Fall wurde die Dicke der Schichten von Dichtmaterial zum
Kombinieren der porösen
keramischen Elemente auf 1,0 mm eingestellt.
-
Danach
werden die keramischen Fasern, die aus Aluminiumoxidsilikat (Kiesgehalt:
3 %, Faserlänge: 0,1
bis 100 μm)
(23,3 Gew.-%), die als anorganisches Bindemittel dienten, Siliziumcarbidpulver
mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,3 μm (30,2 Gew.-%), die als anorganische
Partikel dienten, Siliziumdioxidsol (SiC > 2 Solgehalt: 30 Gew.-%) (7 Gew.-%), das
als anorganisches Bindemittel diente, Carboxymethylzellulose (0,5
Gew.-%), die als organisches Bindemittel diente, und Wasser (39
Gew.-%) gemischt und verknetet, um die Paste aus Dichtmaterial herzustellen.
-
Danach
wurde eine Schicht von Dichtmaterialpaste mit einer Dicke von 0,2
mm auf dem Umfangsabschnitt des Keramikblocks gebildet, wobei die
oben genannte Dichtmaterialpaste benutzt wurde. Ferner wurde die
Schicht von Dichtmaterialpaste bei 120°C getrocknet, so daß ein zylinderförmiger Wabenstrukturkörper mit einem
Durchmesser von 144 mm hergestellt wurde.
-
Die
Oberflächenrauheit
der Wandseiten, welche die Durchgangsöffnungen des resultierenden
Wabenstrukturkörpers
bilden, und die Porosität
des Wabenstrukturkörpers
sind in Tabelle 1 aufgeführt.
-
(Beispiele 2 bis 6 und
11 bis 13)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen, wie in Tabelle 1 aufgeführt, gebildet
wurden, wobei die Wanddicke auf einen Wert aus Tabelle 1 eingestellt
wurde, so daß ein
poröses
keramisches Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde. Die Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des resultierenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
(Beispiel 7)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen gebildet wurden, wie in Tabelle
1 aufgeführt,
wobei die Sinterbedingungen zu 2000°C und 3 Stunden verändert wurden,
so daß ein
poröses
keramisches Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde.
-
Die
Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des resultierenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
(Beispiel 8)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen ausgebildet wurden, wie in Tabelle
1 dargestellt, wobei die Sinterbedingungen zu 2200°C und 1 Stunde
verändert
wurden, so daß ein
poröses
keramisches Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde.
-
Die
Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des sich ergebenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
(Beispiel 9)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen ausgebildet wurden, wie in Tabelle
1 dargestellt, und daß eine
gemischte Zusammensetzung erhalten wurde, indem 100 Gewichtsteile
einer Mischung aus 80 Gew.-% Pulver eines α-Typ Siliziumcarbids mit einer
durchschnittlichen Partikelgröße von 50 μm und 20
Gew.-% Pulver eines β-Typ
Siliziumcarbids mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,5 μm benutzt
wurden, 15 Gewichtsteile eines organischen Bindemittels (Methylzellulose)
und 20 Gewichtsteile Wasser, wobei die Sinterbedingungen zu 2300°C und 3 Stunden
verändert
wurden, so daß ein
poröses
keramisches Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde.
-
Die
Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des resultierenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
(Beispiel 10)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen ausgebildet wurden, wie in Tabelle
1 dargestellt, und daß eine
gemischte Zusammensetzung erhalten wurde, indem 100 Gewichtsteile
einer Mischung aus 80 Gew.-% Pulver eines α-Typ Siliziumcarbids mit einer
durchschnittlichen Partikelgröße von 50 μm und 20
Gew.-% Pulver eines β-Typ
Siliziumcarbids mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,5 μm benutzt
wurden, 15 Gewichtsteile eines organischen Bindemittels (Methylzellulose)
und 20 Gewichtsteile Wasser, wobei die Sinterbedingungen zu 2300°C und 6 Stunden
verändert
wurden, so daß ein
poröses
keramisches Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde.
-
Die
Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des sich ergebenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
(Vergleichsbeispiel 1)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen ausgebildet wurden, wie in Tabelle
1 dargestellt, und daß die
Wanddicke auf einen Wert aus Tabelle 1 eingestellt wurde, so daß ein poröses keramisches
Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde. Die Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des resultierenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
Hier
entspricht der Wabenstrukturkörper
gemäß dem Vergleichenden
Beispiel 1 einem Wabenstrukturkörper 400 aus 8,
wobei die Querschnittsfläche
jeder Durchgangsöffnung 401,
die zwischen den Wandabschnitten 402 ausgebildet ist, den
gleichen Wert aufweist, mit Ausnahme der Endabschnitte.
-
(Vergleichsbeispiel 2)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen ausgebildet wurden, wie in Tabelle
1 dargestellt, und daß eine
gemischte Zusammensetzung erhalten wurde, indem 100 Gewichtsteile
einer Mischung aus 60 Gew.-% Pulver eines α-Typ Siliziumcarbids mit einer
durchschnittlichen Partikelgröße von 11 μm und 40
Gew.-% Pulver eines β-Typ
Siliziumcarbids mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,5 μm benutzt
wurden, 5 Gewichtsteile eines organischen Bindemittels (Methylzellulose)
und 20 Gewichtsteile Wasser, wobei die Sinterbedingungen zu 1800°C und 3 Stunden
verändert
wurden, so daß ein
poröses
keramisches Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde.
-
Die
Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des sich ergebenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
(Vergleichsbeispiel 3)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen ausgebildet wurden, wie in Tabelle
1 dargestellt, und daß eine
gemischte Zusammensetzung erhalten wurde, indem 100 Gewichtsteile
einer Mischung aus 80 Gew.-% Pulver eines α-Typ Siliziumcarbids mit einer
durchschnittlichen Partikelgröße von 50 μm und 20
Gew.-% Pulver eines β-Typ
Siliziumcarbids mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,5 μm benutzt
wurden, 15 Gewichtsteile eines organischen Bindemittels (Methylzellulose)
und 20 Gewichtsteile Wasser, wobei die Sinterbedingungen zu 2300°C und 12 Stunden
verändert
wurden, so daß ein
poröses
keramisches Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde.
-
Die
Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des sich ergebenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
(Vergleichsbeispiel 4)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen ausgebildet wurden, wie in Tabelle
1 dargestellt, und daß eine
gemischte Zusammensetzung erhalten wurde, indem 100 Gewichtsteile
einer Mischung aus 80 Gew.-% Pulver eines β-Typ Siliziumcarbids mit einer
durchschnittlichen Partikelgröße von 50 μm und 20
Gew.-% Pulver eines β-Typ
Siliziumcarbids mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,5 μm benutzt
wurden, 15 Gewichtsteile eines organischen Bindemittels (Methylzellulose)
und 20 Gewichtsteile Wasser, wobei die Sinterbedingungen zu 2300°C und 24 Stunden
verändert
wurden, so daß ein
poröses
keramisches Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde.
-
Die
Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des resultierenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
(Referenzbeispiel 1)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen ausgebildet wurden, wie in 9 dargestellt,
so daß ein
poröses
keramisches Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde. Die Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des sich ergebenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
Hier
entspricht der Wabenstrukturkörper
gemäß Referenzbeispiel
1 einem Wabenstrukturkörper 200 aus 9,
wobei die Durchgangsöffnungen
davon von Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz 201 gebildet werden, wobei jede einen Querschnitt
mit hexagonaler Form aufweist, und Durchgangsöffnungen mit kleinem Durchsatz 202,
wobei jede einen Querschnitt mit dreieckiger Form aufweist, wobei
die Anzahl der Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz 202 ungefähr zweimal so hoch eingestellt
ist wie die Anzahl der Durchgangsöffnungen mit großem Durchsatz 201.
-
(Referenzbeispiele 2 und
3)
-
Die
gleichen Vorgänge
wie in Beispiel 1 wurden ausgeführt,
außer
daß in
dem Vorgang (1) die Querschnittsformen der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz und die Durchgangsöffnungen
mit kleinem Durchsatz als Formen ausgebildet wurden, wie in Tabelle
1 dargestellt, und daß die
Wanddicke auf einen Wert aus Tabelle 1 eingestellt wurde, so daß ein poröses keramisches
Element hergestellt wurde und dann der Wabenstrukturkörper hergestellt
wurde. Die Wanddicke, die Oberflächenrauheit
Ry der Wandseiten der Durchgangsöffnungen,
die Dichte der Durchgangsöffnungen
und die Porosität
des resultierenden Wabenstrukturkörpers sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
(Bewertungsverfahren)
-
- (1) Messungen der Oberflächenrauheit auf der Wandseite
der Durchgangsöffnung
Jeder Wabenstrukturkörper
gemäß der Beispiele,
vergleichenden Beispiele und Referenzbeispiele wurde parallel zu
der Durchgangsöffnung
geschnitten, so daß die
Durchgangsöffnung
freigegeben wird, und die Oberflächenrauheit der
Durchgangsöffnung
wurde gemessen, indem eine Meßvorrichtung
zum Messen der Oberflächenrauheit benutzt
wurde (SURFCOM 920A, hergestellt von Tokyo Seimitsu Co. Ltd.) und
basierend auf den Ergebnissen wurde die Oberflächenrauheit Ry gemäß JIS B
0601 bestimmt. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- (2) Druckverlustvariationen
Wie in 7 dargestellt,
wurde jeder Wabenstrukturkörper
aus den Beispielen, vergleichenden Beispielen und Referenzbeispielen
in einen Auspuffgang einer Kraftmaschine angeordnet, um eine Auspuffgas-Reinigungsvorrichtung
zu bilden, und die Kraftmaschine wurde mit einer Umdrehungszahl
von 3000 min–1 und einem
Drehmoment von 50 Nm für
einen bestimmten Zeitraum hindurch angetrieben, so daß die Menge der
gesammelten Partikel gemessen wurde und der Druckverlust gemessen
wurde. Der Wert des anfänglichen
Druckverlusts zu diesem Zeitpunkt und der Wert des Druckverlusts
bei einer Menge von gesammelten Partikeln von 6 (g/L) sind in Tabelle
1 dargestellt.
- (3) Beziehung zwischen dem Gewicht der Verbrennungsrückstände und
dem Druckverlust
Wie in 7 dargestellt,
wurde jeder Wabenstrukturkörper
aus den Beispielen, vergleichenden Beispielen und Referenzbeispielen
in einen Auspuffgang einer Kraftmaschine angeordnet, um eine Auspuffgas-Reinigungsvorrichtung
zu bilden, und die Kraftmaschine wurde mit einer Umdrehungszahl
von 3000 min–1 und einem
Drehmoment von 50 Nm für
einen bestimmten Zeitraum hindurch angetrieben; danach wurden Experimente
zur Wiederholung der Regenerierungsvorgänge ausgeführt, so daß das angesammelte Gewicht der
Verbrennungsrückstände in den
Durchgangsöffnungen,
die den Wabenstrukturkörper
bilden, gemessen wurde und der Druckverlust des Wabenstrukturkörpers gemessen
wurde. Der Wert des Druckverlusts zum Zeitpunkt von 150 g angesammelter
Verbrennungsrückstände ist
in Tabelle 1 dargestellt.
10 ist
eine grafische Darstellung, die eine Beziehung zwischen der Dichte
von Durchgangsöffnungen und
dem Druckverlust anzeigt, und 11 ist
eine grafische Darstellung, die eine Beziehung zwischen der Oberflächenrauheit
der Wandseite von Durchgangsöffnungen
und dem Druckverlust anzeigt.
- (4) Messungen der Porosität
Die
Porosität
wurde anhand des Archimedes-Verfahrens gemessen. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
Wie
die Ergebnisse aus Tabelle 1 und 10 und 11 deutlich
zeigen, und obwohl es keinen bedeutenden Unterschied bei dem anfänglichen
Druckverlust im Vergleich zu den Wabenstrukturkörpern gemäß der vergleichenden Beispiele
gibt, wiesen die Wabenstrukturkörper
der Beispiele einen geringeren Anstieg des Druckverlusts beim Sammeln
von 6 (g/L) Partikeln auf, sowie nach Ablagerung von 150 g Verbrennungsrückständen, wenn
die Dichte der Durchgangsöffnungen
außerhalb
des Bereichs der vorliegenden Erfindung lag, sowie wenn die Oberflächenrauheit
der Wandseiten, welche die Durchgangsöffnungen bilden, außerhalb
des Bereichs der vorliegenden Erfindung lag. Auf diese Weise ermöglicht die
vorliegende Erfindung, den Druckverlust beim Sammeln von Partikeln
auf einer niedrigen Stufe zu halten und auch, den Druckverlust,
der durch die Ablagerung von Rückständen entsteht,
eine lange Zeit hindurch auf einer niedrigen Stufe zu halten; daher
wird es möglich,
den Durchsatz der Durchgangsöffnungen
mit großem
Durchsatz effektiv zu benutzen, die Belastung auf eine Kraftmaschine
zu verringern und somit einen Wabenstrukturkörper mit langer Lebensdauer
bereitzustellen. Daher wird es möglich
Instandhaltungskosten, die zur Reinigung usw. erforderlich sind,
zu reduzieren.
-
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
[1]
ist eine perspektivische Darstellung, die schematisch eine Ausführungsform
eines Wabenstrukturkörpers
der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
[2(a)] zeigt eine perspektivische Darstellung,
die schematisch eine Ausführungsform
eines porösen
keramischen Elements darstellt, das den Wabenstrukturkörper aus 1 bildet;
und (b) ist eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie A-A
des porösen
keramischen Elements aus (a) verläuft.
-
[3(a)] ist eine perspektivische Darstellung, die
schematisch eine weitere Ausführungsform
des Wabenstrukturkörpers
der vorliegenden Erfindung zeigt; und (b) ist eine Querschnittsansicht
entlang der Linie B-B, die in (a) dargestellt ist.
-
[4(a)] bis (d) sind Querschnittsansichten, wobei
jede schematisch einen Abschnitt des Querschnitts senkrecht zur
Längsrichtung
eines porösen
keramischen Elements zeigt, das den Wabenstrukturkörper gemäß der Erfindung
bildet.
-
[5(a)] bis (f) sind Längsquerschnittsansichten, die
schematisch eine Ausführungsform
des Wabenstrukturkörpers
der vorliegenden Erfindung darstellen.
-
[6]
ist eine Längsquerschnittansicht,
die schematisch eine weitere Ausführungsform des Wabenstrukturkörpers der
vorliegenden Erfindung darstellt.
-
[7]
ist ein Querschnitt, der schematisch eine Ausführungsform einer Reinigungsvorrichtung
für Auspuffgase
darstellt, die den Wabenstrukturkörper der vorliegenden Erfindung
benutzt.
-
[8]
ist ein Querschnitt, der schematisch eine Ausführungsform eines herkömmlichen
Wabenstrukturkörpers
zeigt.
-
[9]
ist ein Querschnitt, der schematisch eine Ausführungsform des Wabenstrukturkörpers zeigt.
-
[10]
ist eine grafische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der
Dichte von Durchgangsöffnungen
und dem Druckverlust der Wabenstrukturkörper gemäß den Beispielen, vergleichenden
Beispielen und Referenzbeispielen darstellt.
-
[11]
ist eine grafische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der
Oberflächenrauheit
der Wandseite der Durchgangsöffnung
und dem Druckverlust der Wabenstrukturkörper gemäß den Beispielen, Vergleichsbeispielen
und Referenzbeispielen darstellt.
-
- 10,
30
- Wabenstrukturkörper
- 13,
14
- Schicht
von Dichtmaterial
- 15
- Keramikblock
- 20,
40, 50, 70
- poröses keramisches
Element
- 21a,
31a, 41a, 51a, 71a
- Durchgangsöffnung mit
großem
Durchsatz
- 21b,
31b, 41b, 51b, 71b
- Durchgangsöffnung mit
kleinem Durchsatz
- 22
- Stopfen
- 23,
43, 53, 73
- Trennwand
- 33
- Wandabschnitt
- 160,
170, 180, 260, 270, 280
- poröses keramisches
Element
- 161a,
171a, 181a, 261a, 271a, 281a
- Durchgangsöffnung mit
großem
Durchsatz
- 161b,
171b, 181b, 261b, 271b, 281b
- Durchgangsöffnung mit
kleinem Durchsatz
- 163,
173, 183, 263, 273, 283
- Wandabschnitt
- 60
- poröses keramisches
Element
- 61a
- Durchgangsöffnung mit
großem
Durchsatz
- 61b
- Durchgangsöffnung mit
kleinem Durchsatz
- 62a,
62b
- Wandabschnitt
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Übersetzung der Zeichnungen
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