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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Technischer
Bereich
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf Rotorbremsvorrichtungen; insbesondere auf Spinnrollenrotorbremsvorrichtungen
zum Bremsen des Rotors, die an den Rollenkörper der Spinnrolle drehbar
gepasst sind als Reaktion auf das Schwenken des Bügelarms,
der zwischen Schuraufwickel- und Schnurauswurfstellungen schwenkt.
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Beschreibung
verwandter Techniken
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Spinnrollenrotoren sind im Allgemeinen
mit einem Bügelarm
zum Führen
der Angelschnur zur Spule bereitgestellt. Der Bügelarm kann eine Schnuraufwickelstellung,
in der die Angelschnur zur Umfangsoberfläche der Spule geführt wird,
wenn die Angelschnur aufgenommen wird, und eine Schnurauswurfstellung,
in der der Bügelarm
von der Schnuraufwickelstellung ruckartig bewegt wird, einnehmen,
so dass er keine Behinderung aufwirft, wenn die Angelschnur von
der Spule abgerollt wird. Der Rotor ist mit einer Bügelauslösevorrichtung
versehen, die den Bügelarm
in der Schnuraufwickelstellung und der Schnurauswurfstellung aufrechterhält, und
den Bügelarm
von der Schnurauswurfstellung zu der Schnuraufwickelstellung, wenn
sich der Rotor in die Schnuraufwickelrichtung dreht, wiederherstellt.
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Die in JP H10-4839 offenbarte Vorrichtung
ist als eine herkömmliche
Bügelauslösevorrichtung
bekannt. Diese Bügelauslösevorrichtung
umfasst Folgendes: eine an dem Rotor montierte Kniehebelfeder, deren Vorderende
mit dem Bügelarm
in der Nähe seines
Schwenkzentrums verriegelt ist; ein Schaltteil mit einem Vorderende,
das mit dem Bügelarm
in der Nähe
seines Schwenkzentrum verriegelt ist und ein Basisende, das mit
Bezug auf die Rolleneinheit vor- und zurückschaltet; und einen Verschiebevorsprung, der
auf der Rolleneinheit bereitgestellt ist, um mit dem Schalteil in
Berührung
zu kommen. Die Kniehebelfeder schaltet den Bügelarm um und spannt diesen
in zwei Positionen vor und hält
den Bügelarm
in diesen zwei Positionen aufrecht. Die Kniehebelfeder umfasst eine
Schraubenfeder, die in einer in dem Rotorarm des Rotors gebildeten
Vertiefung untergebracht ist, und ein Verbindungsteil, das der Federkraft der
Schraubenfeder unterzogen ist. Das Verbindungsteil umfasst ein Wellenteil,
gegen das die Schraubenfeder drückt,
und an der Spitze des Wellenteils ist ein Verbindungsstück, das
schwenkbar über
einem vorbestimmten Bereich ist, angebracht. Die Spitze des Verbindungsstücks ist
mit dem Bügelarm
nahe des Schwenkzentrums des Bügelarms
verriegelt.
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Das Schaltteil geht in eine Position
zurück,
in der es einen Verschiebevorsprung berührt, wenn der Bügelarm in
die Schnurauswurfstellung geschwenkt wird. Wenn der Rotor in die
Schnuraufwickelrichtung gedreht wird, berührt er dann den Verschiebevorsprung
und wird dringt vor, wodurch die Schraubenfeder komprimiert wird,
was den Bügelarm
in die Schnuraufwickelstellung zurückbringt.
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In einer Bügelauslösevorrichtung bei dieser Konfiguration
geht das Schaltteil in eine Position, in der es den Verschiebevorsprung
berührt,
wenn der Bügelarm
in die Schnurauswurfstellung geschwenkt wird, zurück. In dieser
Situation geht das Wellenteil mit Bezug auf die Schraubenfeder zurück, während das
Verbindungsstück
schwenkt bis der tote Punkt überschritten
ist und wenn der tote Punkt überschritten
ist, wird das Wellenteil durch die Schraubenfeder vorwärts getrieben.
Wenn sich der Rotor in die Schnuraufwickelrichtung dreht, berührt dann
das Schaltteil den Verschiebevorsprung und dringt vor. Auf Grund
dieser Vorwärtsbewegung
schwenkt das Verbindungsstück,
und das Wellenteil geht zurück, bis
der tote Punkt überschritten
ist. Wenn der tote Punkt überschritten
ist, dringt das Verbindungsstück dann
vor und stellt den Bügelarm
in die Schnuraufwickelstellung wieder her.
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Wenn die Angelschnur durch Auswerfen
einer Spinnrolle ausgerollt wird, wird daher die Umkehrdrehung des
Rotors blockiert; und nach dem Ergreifen der Angelschnur mit dem
dicken Teil des Zeigefingers wird der Bügelarm in die Schnurauswurfstellung
ausgelöst.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Rotor gedreht, um den Schnurroller
an die eine Veizweigungsstelle des Bügelarms und des Bügels nach oben
zu der Angelrute zu bringen, um es einfach zu machen, die Angelschnur
mit dem Finger zu ergreifen. Dann wird während des Herunterschleuderns der
Angelrute der Zeigefinger von der Angelschnur gelöst, und
das Ankommen des Köders
und des Endgeräts
auf dem Wasser wird abgewartet. Nachdem der Köder und die Endgeräte auf das
Wasser aufgetroffen sind und der Köder und die Endgeräte entsprechend
eingetaucht sind, wird der Drehknopf leicht gerollt und das Bügelauslösegetriebe
bringt den Bügelarm
in die Schnuraufwickelstellung zurück.
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Wenn die Angelschnur nach einem Auswurf oder
unter dem Gewicht des Köders
oder der Endgeräte
während
der Schleppangelfischerei ausrollt, wird ein als „Feathering" bekannter Vorgang
ausgeführt, um
die Schnur vom Entgleiten abzuhalten: Nachdem der Bügelarm in
die Schnurauswurfstellung ausgelöst
ist, wird der leitende Rand der Spule mit der Spitze des Zeigefingers
gedrückt,
und der dicke Teil des Zeigefingers wird mit der Angelschnur in
Berührung gebracht.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Rotor in eine Position gedreht, in
der der Bügelarm
nicht im Weg ist.
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Wenn sich der Bügelarm bei herkömmlichen Spinnrollen
in der Schnurauswurfstellung befindet und Umkehrdrehung durch einen
Umkehrdrehprüfmechanismus
blockiert wird, wird sich der Rotor nicht in die Schnurauswickelrichtung
drehen. Manchmal wird der Rotor jedoch in die Schnuraufwickelrichtung gedreht.
In den letzten Jahren wurden Rotoren leichter und einfacher zu drehen,
wobei das Drehgleichgewicht verbessert wurde, um die Aufwickelleistung zu
erhöhen.
Deshalb kann eine derartige Spinnrolle mit verbessertem Drehgleichgewicht
leicht in die Schnuraufwickelrichtung gedreht werden. Wenn der Rotor
gedreht wird, tendiert die Drehausrichtung des Rotors dazu, leicht
zu schalten, wenn der Rotor in die zum Auswerten oder Feathering
geeignete Drehausrichtung gedreht worden ist.
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Um dies zu verhindern, wird das Schaltteil
in herkömmlichen
Konfigurationen mit einem Bremsteil zum Berühren der Rolleneinheit und
zum Bremsen des Rotors versorgt. Wenn das Schaltteil in die Berührungsposition
geschaltet worden ist, berührt
das Bremsteil die vordere Oberfläche
der Rolleneinheit und wird komprimiert, wodurch der Rotor gebremst wird.
Solches elastisches Bremsen, wenn der Bügel ausgelöst wird, macht es möglich, das
Drehen des Rotors zu verhindern, während die Möglichkeit, den Rotor, wenn
nötig,
in der Schnuraufwickelrichtung zu drehen, berücksichtigt wird.
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In dieser herkömmlichen Konfiguration wird der
Rotor dadurch gebremst, dass ein Bremsteil, das an das Schaltteil
angefügt
ist, mit der Rolleneinheit in Berührung gebracht wird und indem
es komprimiert wird. Wenn die Berührungsposition des Schaltteils mit
Bezug auf die waagerechte Richtung, auf Grund der Herstellungs-
oder Zusammensetzungsfehler variiert, variiert auch die Komprimierungsmenge
des Bremsteils. Wenn die Komprimierungsmenge variiert, ändert sich
die Bremskraft des Rotors und der Rotor kann nicht zuverlässig gebremst
werden.
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Jetzt würde es möglich scheinen, das Bremsteil
auf der Rolleneinheit bereitzustellen und das Schaltteil in eine
Richtung, senkrecht zur Komprimierungsrichtung des Bremsteils vom
Ende des Bremsteils zu einer äußeren Seitenoberfläche hin
zu schalten, wodurch das Schaltteil mit dem Bremsteil in Berührung gebracht
wird. Daher würde
es möglich sein,
den Rotor auf eine zuverlässige
Weise, ungeachtet der Variationen der Schaltmenge des Schaltteils,
zu bremsen. Wenn das Schaltteil bei dieser Konfiguration jedoch
den Endabschnitt des Bremsteils berührt, ist es schwierig, das
Schaltteil reibungslos zu schalten; wenn das Schaltteil nicht reibungslos geschaltet
werden kann, dann wird es schwierig, den Bügelarm reibungslos von der
Schnuraufwickelstellung in die Schnurauswurfstellung zu verschieben.
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Wenn die Kniehebelfeder den Bügelarm zurück in die
Schnuraufwickelstellung treibt, schwenkt auch bei der oben beschriebenen
herkömmlichen Konfiguration
das Wellenteil nicht, und lediglich das Verbindungsstück schwenkt
mit Bezug auf das Wellenteil. Deshalb ist die Federkraftrichtung
der Schraubenfeder verschieden von der Richtung, in die das Verbindungsstück den Bügelarm schiebt.
Folglich ist die Kraft, die von dem Wellenteil über das Verbindungsstück zum Bügelarm übertragen
wird, kleiner, je größer der
Schwenkwinkel des Verbindungstücks ist,
und die Kraft, mit der die Kniehebelfeder den Bügelarm zur Schnuraufwickelstellung
wiederherstellt, ist schwach. Wenn die Federkraft der Schraubenfeder
erhöht
wird, um dieses zu verhindern, erhöht sich die Kraft, die erforderlich
ist, um den Bügelarm
von der Schnuraufwickelstellung in die Schnurauswurfstellung auszulösen, so dass
es schwieriger wird, den Bügelarm
auszulösen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung
ist es, bei einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung, die dem Rotor
ermöglicht,
wenn er sich in der Schnurauswurfstellung befindet, gebremst zu
werden, dem Rotor zu ermöglichen,
ungeachtet der Fluktuationen in der Menge, durch die das Schaltteil
schaltet, stabil gebremst zu werden, und darüber hinaus dem Schaltteil zu
ermöglichen,
reibungslos zu schalten, wenn es mit dem Bremsteil in Berührung kommt.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist
es, in einer Bügelauslösevorrichtung,
die einen Rotorbremsmechanismus aufweist, der Triebkraft der Kniehebelfeder
zu ermöglichen,
effizient zum Bügelarm übertragen
zu werden.
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Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung umfasst eine Spinnrollenrotorbremsvorrichtung zum Bremsen
eines Rotors, der an einer Rolleneinheit einer Spinnrolle als Reaktion
auf das Schwenken eines Bügelarms,
der zu einer Schnuraufwickelstellung und einer Schnurauswurfstellung geschwenkt
werden kann, drehbar montiert ist, ein Schaltteil und ein elastisches
Bremsteil. Das Schaltteil ist an dem Rotor angebracht und wird aus
dem Inneren des Rotors zur Rolleneinheit hin geschaltet, wenn der
Bügelarm
von der Schnuraufwickelstellung zur Schnurauswurfstellung geschwenkt
wird. Das elastische Bremsteil ist an der Rolleneinheit bereitgestellt
und umfasst eine Bremsoberfläche,
die sich im Wesentlichen parallel zu einer Schaltrichtung des Schaltteils
erstreckt und berührt
das Schaltteil, wenn sich der Bügelarm
in der Schnurauswurfstellung befindet, und eine Leitoberfläche, die
in Fortsetzung mit der Bremsoberfläche auf der Seite, die dem
Schaltteil zugewandt ist, angeordnet ist, wobei die Leitoberfläche mit
der Seite, die dem Schaltteil, das sich weiter weg von dem Schaltteil
befindet als die Seite, die sich weg vom Schaltteil befindet, zurückgeht,
zugewandt ist, schief gebildet ist.
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Wenn der Bügelarm von der Schnuraufwickelstellung
zur Schnurauswurfstellung schwenkt, berührt dann bei dieser Rotorbremsvorrichtung
das Schaltteil die Bremsoberfläche
auf der Seite der Leitoberfläche
und der Rotor wird gebremst. Die Leitoberfläche ist auf der dem Schaltteil
zugewandten Seite der Bremsoberfläche angeordnet, wobei die Seite
der Leitoberfläche,
die dem Schaltteil, das sich weiter weg vom Schaltteil befindet
als die Seite, die sich weg vom Schaltteil befindet, zurückgeht,
zugewandt ist, und sich die Bremsoberfläche im Wesentlichen parallel
zu der Schaltrichtung des Schaltteils erstreckt, so dass, selbst
wenn die Schaltmenge des Schaltteils variiert, die Bremsleistung
gleich bleibt und der Rotor zuverlässig gebremst werden kann, während das
Schaltteil die Bremsoberfläche
von der Seite der Leitoberfläche
berührt,
die so gebildet ist, dass das Führungsteil
die Bremsoberfläche
auf eine reibungslose Weise berührt.
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Gemäß einem zweiten Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist das Bremsteil bei einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im ersten Aspekt aus einem im Wesentlichen ringförmigen elastischen
Material mit rechteckigem Querschnitt, das an der Vorderseite der
Rolleneinheit angebracht ist, so dass das Bremsteil das Schaltteil
berühren
kann, hergestellt. Diese Konfiguration vergrößert den Bereich der Drehpositionen
des Rotors, in denen Bremsen möglich
ist.
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Gemäß einem dritten Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist die Bremsoberfläche in einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im ersten Aspekt eine gleichmäßige Umfangsoberfläche, die
auf der Umfangsoberfläche
des Bremsteils gebildet ist, und die Leitoberfläche ist eine an der Vorderseite
der Bremsoberfläche
gebildete schiefe Oberfläche,
wobei ein Durchmesser der Leitoberfläche allmählich in eine Richtung nach
vorn hin abnimmt und das Schaltteil weist ein Vorderende, das sich
mit dem Bügelarm verriegelt,
auf, und ein hinteres Ende, als Reaktion auf ein Schwenken des Bügelarms
zwischen einer ersten Position, in der sich das Schaltteil weg von
der Rolleneinheit befindet und die der Schnuraufwickelstellung entspricht
und einer zweiten Position, in der das Schaltteil nahe der Rolleneinheit
ist, vor- und zurück
schaltbar ist, wobei es die Bremsoberfläche über die Leitoberfläche hinaus
berührt
und die der Schnurauswurfstellung entspricht. Wenn der Bügelarm bei dieser
Konfiguration von der Schnuraufwickelstellung zur Schnurauswurfstellung
geschwenkt wird, schaltet das Schaltteil von der ersten Position
zur zweiten Position und berührt
die Bremsoberfläche
von der Leitoberflächenseite
aus. Wenn das Schaltteil schaltet, berührt es die Bremsoberfläche, die
auf der Oberflächenaußenseite
des Bremsteils bereitgestellt ist, so dass das Schaltteil eine einfache
Konfiguration aufweist.
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Gemäß einem vierten Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist die Leitoberfläche bei einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im dritten Aspekt eine sich verjüngende Fläche, die wie ein abgestumpfter
Kegel, dessen Durchmesser allmählich nach
vorn hin abnimmt, geformt ist. Bei dieser Konfiguration weist die
Leitoberfläche
eine einfache Form auf, so dass die Leitoberfläche leicht gebildet werden kann.
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Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist die Leitoberfläche
bei einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung wie im dritten Aspekt eine
abgerundete Oberfläche,
deren Durchmesser allmählich
nach vorn hin abnimmt. Bei dieser Konfiguration ist die Leitoberfläche abgerundet,
so dass, wenn das Schaltteil geschaltet wird und zuerst die Leitoberfläche und
dann die Bremsoberfläche
berührt,
eine reibungslose Verschiebewegung und ein reibungsloses Verschieben
zwischen den Bügelarmpositionen
erreicht wird.
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Gemäß einem sechsten Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist das Vorderende des Schaltteils bei einer
Spinnrollenrotorbremsvorrichtung wie im dritten Aspekt zur Nähe des Schwenkzentrums
des Bügelarms
gebogen, um im Wesentlichen parallel zur Schwenkachse ausgerichtet
zu sein, wobei das hintere Ende des Schaltteils zu einer Drehachse
des Rotors gebogen ist und zwischen dem Vorderende und dem hinteren
Ende ist, das Schaltteil im Wesentlichen parallel zu einer Drehachse
des Rotors angeordnet ist, und das hintere Ende mit dem Rotor verriegelt
ist und vor- und zurückgeschaltet
werden kann, und das Vorderende ist mit einer Eingriffsvertiefung,
die in dem Bügelarm
gebildet ist verriegelt und kann entlang einer Richtung geschaltet
werden. Bei dieser Konfiguration kann die Schwenkbewegung des Bügelarms
leicht in eine lineare Bewegung des Vorderendes des Schaltteils
einfach durch Verriegeln des gebogenen vorderen Endabschnitts des Schaltteils
mit dem Bügelarm
und durch Verriegeln des hinteren Endabschnitts, so dass er vor-
und zurückschalten
kann, umgewandelt werden.
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Gemäß einem siebten Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist die Eingriffsvertiefung in einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im sechsten Aspekt eine entlang einer Schwenkrichtung im Bügelarm gebildeten
bogenförmige
Rille. Bei dieser Konfiguration fängt das Schaltteil an zu schalten, wenn
der Bügelarm
geschwenkt wird und das eine Ende des Schaltteils gegen das distale
Ende der bogenförmigen
Rille stößt. Wenn
das Schaltteil geschaltet worden ist, übt das Kniehebelfedergetriebe dann
eine Federkraft auf den Bügelarm
aus und der Bügelarm
wird weiter geschwenkt, bis das eine Ende des Schaltteils gegen
das proximale Ende der Rille stößt. Daher
ist es möglich,
den Bügelarm
für einen größeren Abstand
als das Schaltteil schaltet, schwenken zu lassen.
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Gemäß einem achten Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist eine hintere Endoberfläche des Schaltteils, das mit
der Bremsoberfläche
in Berührung
kommt, bei einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung wie im sechsten
Aspekt, abgerundet. Bei dieser Konfiguration ist die hintere Endoberfläche des Schaltteils,
das das Bremsteil berührt,
abgerundet, so dass, wenn das Schaltteil geschaltet wird und das Bremsteil
berührt
oder wenn es von dem Bremsteil getrennt wird, eine reibungslose
Schaltbewegung und reibungsloses Verschieben zwischen den zwei Positionen
erreicht wird.
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Gemäß einem neunten Aspekt der
vorliegenden Erfindung umfasst eine Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im dritten Aspekt ferner ein Kniehebelfedergetriebe mit einem
Vorderende, das mit dem Bügelarm
drehbar verriegelt ist, wobei das Kniehebelfedergetriebe den Bügelarm in
die Schnuraufwickelstellung und die Schnurauswurfstellung umschaltet
und vorspannt und wobei ein Auslösekeil
vorn auf der Rolleneinheit angebracht ist, wobei, wenn sich der
Rotor in die Schnuraufwickelrichtung dreht, der Auslösekeil das
vorstehende hintere Ende des Schaltteils in der zweiten Position
berührt
und das Schaltteil zur ersten Position hin schaltet. Bei dieser Konfiguration
umfasst die Spinnrolle sowohl eine Bügelauslösevorrichtung als auch eine
Rotorbremsvorrichtung als Strukturelemente, und eine kompakte Spinnrolle
kommt zustande.
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Gemäß einem zehnten Aspekt der
vorliegenden Erfindung weist das Kniehebelfedergetriebe bei einer
Spinnrollenrotorbremsvorrichtung wie im neunten Aspekt ein Vorderende
auf, dass mit dem Bügelarm
an einer Position, die anders als eine Verriegelungsposition des
Schaltteils ist, drehbar verriegelt, wobei das Kniehebelfedergetriebe
den Bügelarm
in die Schnuraufwickelstellung und die Schnurauswurfstellung umschaltet
und vorspannt, wobei sich die Vorspannrichtung abhängig vom
Schwenken des Bügelarms ändert.
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Bei dieser Vorrichtung, wenn der
Bügelarm von
der Schnuraufwickelstellung zur Schnurauswurfstellung ausgelöst wird,
wird das andere Ende des Schaltteils in die zweite Position geschaltet.
Nachdem das Kniehebelfedergetriebe bis zum toten Punkt komprimiert
worden ist, dehnt es sich daher aus und treibt den Bügelarm in
die Schnurauswurfstellung. Wenn der Rotor in die Schnuraufwickelrichtung
gedreht wird, berührt
der Auslösekeil
in dieser Situation das Vorderende des Schaltteils in der zweiten
Position und das Schaltteil wird in die erste Position geschoben.
Daher wird der Bügelarm
zur Schnuraufwickelstellung hin geschwenkt. Wenn der tote Punkt der
Kniehebelfeder überschritten
ist, dehnt sich das Kniehebelfedergetriebe aus und der Bügelarm wird
in die Schnuraufwickelstellung geschoben. Folglich wird der Bügelarm in
die Schnurauswurfstellung, in der er gehalten wird, ausgelöst. Während des Schwenkens
in diese Schnuraufwickelstellung ändert sich die Richtung der
Federkraft des Kniehebelfedergetriebes, abhängig vom Schwenken des Bügelarms.
Da sich die Federkraft des Kniehebelfedergetriebes, abhängig vom
Schwenken des Bügelarms ändert, wenn
der Bügelarm
geschwenkt wird, kann die Federkraft des Kniehebelfedergetriebes
effizient zum Bügelarm übertragen
werden.
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Gemäß einem elften Aspekt der vorliegenden
Erfindung beinhaltet das Kniehebelfedergetriebe in einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im neunten oder zehnten Aspekt ein Wellenteil mit einem ersten
Ende, das mit dem Bügelarm
verriegelt ist, ein Führungsteil,
das mit Bezug auf den Rotor schwenkbar angebracht ist, wobei das
Wellenteil in und aus dem Führungsteil
geführt
wird und ein Federteil, das im Führungsteil
angebracht ist und das Wellenteil aus dem Führungsteil treibt. Bei dieser Konfiguration
schwenkt das Führungsteil
des Kniehebelfedergetriebes zusammen mit dem Bügelarm, wenn der Bügelarm schwenkt,
so dass sich die Richtung, in die der Bügelarm gedrückt wird, abhängig vom
Schwenken des Bügelarms ändert, und
die Federkraft der Schraubenfeder wird effizient über das Wellenteil
zum Bügelarm übertragen.
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Gemäß einem zwölften Aspekt der vorliegenden
Erfindung beinhaltet das Kniehebelfedergetriebe bei einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung, wie
im neunten oder zehnten Aspekt ein Wellenteil mit einem ersten Ende,
das mit dem Bügelarm
verriegelt ist, und ein Federteil, das durch den Rotor geführt wird
und das Schaltteil in eine gewisse Richtung treibt, wobei das Federteil
ein erstes Ende, das mit dem Wellenteil in Eingriff steht und ein
zweites Ende, das mit dem Rotor in Eingriff steht, aufweist. Bei
dieser Konfiguration ist die Konfiguration des Kniehebelfedergetriebes
vereinfacht, und das Kniehebelfedergetriebe kann leichter gemacht
werden.
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Gemäß einem dreizehnten Aspekt
der vorliegenden Erfindung ist das Federkraftteil in einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im zwölften Aspekt
eine Schraubenfeder, die um das Wellenteil angebracht ist, wobei
ein Aufwickeldurchmesser des Endes der Schraubenfeder mit dem Wellenteil,
das kleiner als der Aufwickeldurchmesser an anderen Positionen ist,
verriegelt. Bei dieser Konfiguration ist der Aufwickeldurchmesser
an einem Ende der Schraubenfeder klein und der in anderen Positionen ist
groß,
so dass, wenn dieses eine Ende mit dem Wellenteil verriegelt ist,
ein großer
Zwischenraum zwischen dem Wellenteil und der Schraubenfeder bereitgestellt
ist. Deshalb wird die Schraubenfeder nicht leicht verformt, wenn
das Wellenteil seine Position innerhalb der Schraubenfeder ändert.
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Gemäß einem vierzehnten Aspekt
der vorliegenden Erfindung umfasst eine Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im zwölften
Aspekt ferner ein aus einem Kunstharz hergestelltes Plattenteil,
das zwischen dem Federkraftteil und dem Rotor zum Führen des
Federkraftteils angeordnet ist. Bei dieser Konfiguration kommt das
Federkraftteil mit dem Rotor nicht in direkte Berührung, so
dass der Rotor nicht beschädigt
wird, wenn das Federkraftteil ausgedehnt und komprimiert wird. Daher
kann Korrosion des Rotors verhindert werden, wenn der Rotor aus
relativ leichtem korrodierendem Material, wie beispielsweise Magnesiumlegierung,
gefertigt ist. Mit einem aus Kunstharz gefertigten Plattenteil kann
das Federkraftteil auch leicht ausgedehnt und komprimiert werden.
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Gemäß einem fünfzehnten Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist das Bremsteil bei einer Spinnrollen-Bügelrotorbremsvorrichtung
wie im neunten Aspekt D-förmig,
wobei sie den Raum in radialer Richtung für den Auslösekeil verlässt. Bei dieser Konfiguration
können
der Auslösekeil
und das Bremsteil beide bogenförmig
sein und nebeneinander angeordnet sein und das andere Ende des Schaltteils
kann kürzer
gemacht werden.
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Gemäß einem sechzehnten Aspekt
der vorliegenden Erfindung weist der Auslösekeil bei einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im neunten Aspekt eine erste schiefe Oberfläche auf, deren leitende Seite
mit Bezug auf eine Schnuraufwickeldrehung des Rotors weiter von
der Vorderseite der Rolleneinheit zum Rotor hin vorsteht als deren
schleppende Seite. Bei dieser Konfiguration, wenn der Rotor anfängt, sich
in der Schnuraufwickelrichtung zu drehen, berührt das Schaltteil die erste
schiefe Oberfläche
des Auslösekeils
und wird allmählich
zum Rotor hin geschoben. Dieses bringt den Bügelarm in die Schnuraufwickelstellung
zurück.
Bei der ersten schiefen Oberfläche
kann hier der Bügelarm
reibungsloser in der Schnuraufwickelstellung wiederhergestellt werden.
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Gemäß einem siebzehnten Aspekt
der vorliegenden Erfindung weist der Auslösekeil bei einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im sechzehnten Aspekt ferner eine zweite schiefe Oberfläche auf, die
in Fortsetzung mit dem vorstehenden Abschnitt der ersten schiefen
Oberfläche
gebildet ist, wobei die zweite schiefe Oberfläche von dem vorstehenden Abschnitt
der ersten schiefen Oberfläche
zu der leitenden Seite mit Bezug auf die Schnuraufwickeldrehung
des Rotors, zurückgeht.
Bei dieser Konfiguration wird eine zweite schiefe Oberfläche bereitgestellt, die
an einem Winkel zur ersten schiefen Oberfläche angeordnet ist, so dass,
wenn der Rotor in die Schnur abrollende Richtung gedreht wird und
das Schaltteil den Auslösekeil
berührt,
das Schaltteil reibungslos durch die zweite schiefe Oberfläche zum
Auslösekeil geführt wird
und nicht so leicht beschädigt
wird.
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Gemäß einem achtzehnten Aspekt
der vorliegenden Erfindung steht bei einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im sechzehnten Aspekt mindestens ein Abschnitt der schiefen
Oberflächen
des Auslösekeils
weiter zum Rotor hin vor als ein Abschnitt, in dem das Bremsteil
das Schaltteil berührt. Selbst
wenn ein Bremsteil bereitgestellt wird, stößt bei dieser Konfiguration
das Schaltteil zuverlässig gegen
den Auslösekeil,
und der Bügelarm
wird von der Schnurauswurfstellung zur Schnuraufwickelstellung zurückgebracht.
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Gemäß einem neunzehnten Aspekt
der vorliegenden Erfindung ist in einer Spinnrollenrotorbremsvorrichtung
wie im ersten Aspekt die Bremsoberfläche eine gleichmäßige auf
einer vordere Oberfläche
des Bremsteils gebildete ringförmige
Oberfläche
und die Leitoberfläche
ist eine an der äußeren Umfangsseite
der Bremsoberfläche
gebildete schiefe Oberfläche,
wobei sich ein Durchmesser der Leitoberfläche allmählich in die hintere Richtung
erhöht und
das Schaltteil einen Kopplungsabschnitt mit einem Vorderende, das
mit dem Bügelarm
verriegelt ist, umfasst, wobei der Kopplungsabschnitt als Reaktion
auf ein Schwenken des Bügelarms
zwischen einer ersten Position, in der sich der Kopplungsabschnitt
weg von der Rolleneinheit befindet und die der Schnuraufwickelstellung
entspricht, und einer zweiten Position, in der sich der Kopplungsabschnitt
nahe der Rolleneinheit befindet und die der Schnurauswurfstellung
entspricht, schaltbar ist, und einen Schaltabschnitt, der an dem
Rotor bereitgestellt ist und in einer radialen Richtung, wenn der
Kopplungsabschnitt zwischen der ersten Position und der zweiten
Position schaltet, schaltet, wobei der Schaltabschnitt die Bremsoberfläche über die
Leitoberfläche hinaus
berührt,
wenn der Kopplungsabschnitt von der ersten Position in die zweite
Position schaltet. Bei dieser Konfiguration wird die Bremsoberfläche an der Vorderendoberfläche des
Bremsteils gebildet, so dass es leichter ist, eine flache Bremsoberfläche sicherzustellen
und eine gleichmäßigere Bremskraft kann
erreicht werden.
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Aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung werden dem Fachmann im Zusammenhang mit den beiliegenden
Zeichnungen das Vorangehende und andere Ziele, Merkmale, Aspekte
und Vorteile der vorliegenden Erfindung schneller offensichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Seitenansicht von links einer Spinnrolle, in der eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angewandt wird;
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2 ist
eine teilweise Schnittansicht der Spinnrolle aus 1;
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3A und 3B sind schiefe Ansichten
eines ersten Rotorarms von oben mit seiner entfernter Abdeckung
auf dem Rotor der Spinnrolle;
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4 ist
eine vergrößerte, bruchstückartige Schnittansicht
des ersten Rotorarms;
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5 ist
ein Aufriß eines
Teilabschnitts des Rollenkörpers,
der das Bügelauslösegetriebe
darstellt;
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6 ist
eine teilweise Ansicht des Rollenkörpers von unten, die das Bügelauslösegetriebe darstellt;
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7A und 7B sind 3A und 3B entsprechende
Ansichten einer anderen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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8 ist
eine 5 entsprechende
Ansicht einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 ist
eine 6 entsprechende
Ansicht einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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10 ist
eine 4 entsprechende
Ansicht einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Wie in 1 gezeigt,
umfasst eine Spinnrolle gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung einen Drehknopf 1, eine den
Drehknopf 1 drehbar stützende
Rolleneinheit 2, einen Rotor 3 und eine Spule 4.
Der Rotor 3 ist auf der Vorderseite der Rolleneinheit 2 drehbar
gestützt.
Die Angelschnur wickelt sich um die Oberflächenaußenseite der Spule 4, die
auf der Vorderseite des Rotors 3 angebracht ist und vor-
und zurückgeschaltet
werden kann.
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Die Rolleneinheit 2 umfasst
einen Rollenkörper 2a in
dessen Inneren sich ein Raum befindet und ein Abdeckteil 2b,
das zum Absperren des Raums im Rollenkörper 2a an den Rollenkörper 2a abnehmbar montiert
ist.
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Der Rollenkörper 2a ist zum Beispiel
aus einer Magnesiumlegierung hergestellt, und ist einheitlich mit
einem T-förmigen
Rutenanfügungsschenkel 2c,
der sich horizontal auf der Oberseite des Rollenkörpers 2a erstreckt,
gebildet. Wie in 2 gezeigt ist
in dem Raum in dem Rollenkörper 2a ein
Rotorantriebsmechanismus 5, der die Drehung des Drehknopfs 1 überträgt, untergebracht,
um den Rotor 3 zu drehen, und ein Oszillationsmechanismus 6,
der die Spule 4 durch Vor- und Zurückschalten schaltet, um die
Angelschnur gleichmäßig aufzuwickeln.
Ein kreisförmiger
Flanschabschnitt 2d und ein zylindrischer Abschnitt 2e sind
auf der Vorderseite des Rollenkörpers 2a und
des Abdeckteils 2b gebildet. Der zylindrische Abschnitt 2e ist
auf der Vorderseite offen und ist im Durchmesser kleiner als der
Flanschabschnitt 2d. Der zylindrische Abschnitt 2e ist
im Querschnitt, wie in 5 gezeigt,
in einer D-Form, die ein Kreis mit einem abgeschnittenen Teil ist,
gebildet.
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Das Abdeckteil 2b ist zum
Beispiel aus einer Magnesiumlegierung hergestellt und an drei Orten
an den Rollenkörper 2a geschraubt.
Ferner, wie in 5 und 6 gezeigt, wird ein später beschriebener
Auslösekeil 52 auf
den Flanschabschnitt 2d, an einer Stelle, an der sich der
Rollenkörper 2a und
das Abdeckteil 2b spalten, abnehmbar montiert.
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Wie in 2 gezeigt,
umfasst der Rotorantriebsmechanismus 5 eine Drehknopfwelle 10,
ein Vorderzahnrad 11 und ein Antriebsritzel 12.
Das Vorderzahnrad 11 dreht sich zusammen mit der Drehknopfwelle 10,
auf der der Drehknopf 1 nicht-drehbar montiert ist. Das
Antriebsritzel 12 bringt das Vorderzahnrad 11 in
Eingriff. Das Antriebsritzel 12 ist röhrenförmig. Sein vorderer Abschnitt 12a durchdringt das
Zentrum des Rotors 3 und ist mit einer Mutter 13 an
dem Rotor 3 befestigt. Das mittlere und das hintere Ende
(mit Bezug auf die Axialrichtung) des Antriebsritzels 12 sind
drehbar durch die Lager 14a und 14b in der Rolleneinheit 2 gestützt.
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Der Oszillationsmechanismus 6 schaltet
die Spule 4 vor und zurück,
wodurch die Spulenwelle 15, an die das Zentrum der Spule 4 über einen
Ziehmechanismus 71 gekoppelt ist, vor- und zurückgeschaltet
wird.
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Rotorkonfiguration
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Wie in 2 gezeigt,
umfasst der Rotor 3 eine Rotoreinheit 16, einen
Bügelarm 17 und
ein Bügelauslösegetriebe 18.
Der Bügelarm 17 ist
auf der Vorderseite der Rotoreinheit 16 angebracht und
ist zwischen einer Schnurauswurfstellung und einer Schnuraufwickelstellung
schwenkbar. Das Bügelauslösegetriebe 18,
ist auf der Rotoreinheit 16 montiert und dient zum Zurückbringen
des Bügelarms 17 zur Schnuraufwickelstellung.
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Die Rotoreinheit 16 umfasst
einen zylindrischen Abschnitt 30, einen ersten Rotorarm 31 und
einen zweiten Rotorarm 32. Der zylindrische Abschnitt 30 ist
an dem Rollenkörper 2a angefügt und kann sich
frei um die Spulenachse 15 drehen. Der erste Rotorarm 31 und
der zweite Rotorarm 32 sind entgegengesetzt zueinander
auf den Seiten des zylindrischen Abschnitts 30 angeordnet.
Der zylindrische Abschnitt 30, der erste Rotorarm 31 und
der zweite Rotorarm 32 können zum Beispiel aus einer
Aluminiumlegierung hergestellt sein, und sind einheitlich gebildet.
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Eine Vorderwand 33 ist an
der Vorderseite des zylindrischen Abschnitts 30 gebildet
und ein Bossenabschnitt 33a ist im Zentrum dieser Vorderwand 33 gebildet.
Ein Durchgangsloch ist im Zentrum des Bossenabschnitts 33a gebildet,
und das Vorderende 12a des Antriebsritzels und der Spulenwelle 15 verlaufen
durch dieses Durchgangsloch. Die Mutter 13 ist bereitgestellt,
um den Rotor 3 an der Vorderseite der Vorderwand 33 anzufügen.
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Der erste und der zweite Rotorarm 31 und 32,
wie in 2–4 gezeigt, umfassen Folgendes:
einen ersten und zweiten Verbindungsabschnitt 31a und 32a,
die jeweils auf dem hinteren Ende der Umfangsoberfläche des
zylindrischen Abschnitts 30 angebracht sind; einen ersten
und zweiten Armabschnitt 31b und 32b, die sich
nach vorn hin erstrecken, wobei sie sich krümmen, um sich vom ersten bzw.
zweiten Abdeckteil 31a und 32a nach außen zu wölben; und
einen ersten und zweiten Abdeckteil 31c und 32c,
die jeweils die äußeren Teile
sowohl der zwei Verbindungsabschnitte 31a und 32a als
auch der zwei Armabschnitte 31b und 32b abdecken.
Der erste und zweite Verbindungsabschnit 31a und 32a sind
gebildet, um sich im Umfang mit dem zylindrischen Abschnitt 30 reibungslos
aneinanderzufügen.
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Der erste und zweite Armabschnitt 31b und 32b sind
gebildet, um sich mit dem ersten und zweiten Verbindungsabschnitt 31a und 32a reibungslos aneinanderzufügen und
sich nach vorn hin auszudehnen, wobei sie sich von einem Zwischenraum vom
zylindrischen Abschnitt 30 ausbreiten. Der erste und zweite
Armabschnitt 31b und 32b krümmen sich reibungslos, indem
sie von ihren Spitzen zu der Stelle, an dem sie mit dem zylindrischen
Abschnitt 30 verbunden sind, streben. Die Öffnungen 31d und 32d sind
in äußeren Abschnitten
sowohl der zwei Verbindungsabschnitte 31a und 31b als
auch der zwei Armabschnitte 31b und 32b bereitgestellt,
und das erste und zweite Abdeckteil 31c und 32c sperren
die Öffnungen 31d und 32d über ihren
jeweiligen äußeren Umfangsseiten
ab. Ein Unterbringungsraum 48 ist zwischen dem ersten Abdeckteil 31c,
dem ersten Verbindungsabschnitt 31a und dem ersten Armabschnitt 31b gebildet.
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Ein erstes Bügelstützteil 40 ist gepasst,
damit es auf der äußeren Umfangsseite
des Vorderendes des ersten Rotorarms 31b schwenken kann.
Auf dem ersten Armabschnitt 31b sind, wie in 4 gezeigt, ein Schlitz 36 und
ein Passloch 37 zum Passen des Bügelauslösegetriebes 18 und
ein Bossenabschnitt 38 mit einem Gewindeloch zum Anfügen des ersten
Bügelstützteils 40 gebildet.
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Das zweite Bügelstützteil 42 ist gepasst,
damit es auf der inneren Umfangsseite des Vorderendes des zweiten
Rotorarms 32b schwenken kann.
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Das erste Bügelstützteil 40 ist mit
einem gewundenen Anfügungsstift 39 an
dem ersten Rotorarm 31 am Vorderende des ersten Rotorarms 31b angefügt. Der
Anfügungsstift 39 besteht
aus einer wenig entgrateten Allenschraube, um es unwahrscheinlich
zu machen, dass die Angelschnur auf dem Kopf hängen bleibt.
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Wie in 3 gezeigt,
sind ein Schnurroller 41 zum Führen der Angelschnur zur Spule 4 und
eine befestigte Wellenabdeckung 47 an der Vorderseite des
ersten Bügelstützteils 40 befestigt,
wenn der Schnurroller 41 zwischen dem ersten Bügelstützteil 40 und
der befestigten Wellenabdeckung 47 angeordnet ist. Der
Schnurroller 41 ist auf dem Vorderende des ersten Bügelstützteils 40 drehbar
montiert. Die befestigte Wellenabdeckung 47 ist wie ein
verformter Kegel mit einer zugespitzten Spitze geformt. Ein durch
Biegen eines Drahts in annähernde U-Form
hergestellter Bügel 43 ist
zwischen der Spitze der befestigten Wellenabdeckung 47 und
dem zweiten Bügelstützteil 42 befestigt.
Das erste und zweite Bügelstützteil 40 und 42,
der Schnurroller 41, der Bügel 43 und die befestigte
Wellenabdeckung 47 machen den Bügelarm 17, der die
Angelschnur zur Spule 4 führt, aus. Der Bügelarm 17 kann
zwischen einer in 3A gezeigten
Schnuraufwickelstellung und, unter Auslösen aus der Schnuraufwickelstellung,
einer in 3B gezeigten
Schnurauswurfstellung geschwenkt werden.
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Bügelauslösegetriebekonfiguration
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Das Bügelauslösegetriebe 18 ist
in dem Unterbringungsraum 48 angebracht. Wenn der Rotor 3 gedreht
wird, stellt das Bügelauslösegetriebe 18 den Bügelarm 17 von
der Schnurauswurfstellung zur Schnuraufwickelstellung wieder her.
Gleichzeitig hält das
Bügelauslösegetriebe 18 den
Bügelarm 17,
wie er ist, in jeder Stellung.
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Wie in 3–6 gezeigt, umfasst das Bügelauslösegetriebe 18 ein
Kniehebelfedergetriebe 50, ein Schaltteil 51,
einen Auslösekeil 52 und
einen Rotorbremsmechanismus 54 zum Bremsen des Rotors 3.
Das Kniehebelfedergetriebe 50 ist innerhalb des Unterbringungsraums 48 angebracht
und an den ersten Armabschnitt 31b schwenkbar angefügt. Das Schaltteil 51 ist
gepasst, damit es innerhalb des Unterbringungsraums 48 vor-
und zurückschalten
kann. Der Auslösekeil 52 ist
auf dem Flanschabschnitt 2d abnehmbar gepasst, wo er mit
dem Schaltteil 51 in Berührung kommen kann.
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Wie in 3A und 3B gezeigt, ist das Kniehebelfedergetriebe 50 in
dem ersten Rotorarm 31 angeordnet und kann eine erste Position
(3A), in der sich der
Bügelarm 17 in
Schnuraufwickelstellung befindet, und eine zweite Position (3B), in der sich der Bügelarm 17 in
Schnurauswurfstellung befindet, einnehmen. Das Kniehebelfedergetriebe 50 dient
als ein Mechanismus zum Halten des Bügelarms 17 in der
Schnuraufwickel- und Schnurauswurfstellung. Das Kniehebelfedergetriebe 50 umfasst eine
Rute 55, ein Führungsteil 56 und eine
Schraubenfeder 57. Ein Ende der Rute 55 ist mit
dem ersten Bügelstützteil 40 verriegelt,
wohingegen sich das andere Ende entlang des ersten Armabschnitts 31b erstreckt.
Die Rute 55 ist gepasst, damit das Vordringen/Zurückziehen
in das Führungsteil 56,
dessen Mittelabschnitt in der Zwischenzeit an dem ersten Armabschnitt 31b schwenkbar
angefügt
ist, ermöglicht
wird. Die Schraubenfeder 57 treibt die Rute 55, die
das Führungsteil 56 nach
außen
weiterleitet, an.
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Wie in 4 gezeigt,
ist der vordere Endabschnitt 55a der Rute 55 zur äußeren Umfangsseite
hin gebogen und steht mit einem im ersten Bügelstützteil 40 gebildeten
Eingriffsloch 40a in Eingriff. Ein Feder-Verriegelungsvorsprung 55b ist
im Umfang auf der Rute 55 gebildet.
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Das Führungsteil 56 ist
eine polygonale Röhre
mit einem offenen Vorderende mit einem Boden. An einem axialen Mittelabschnitt
weist das Führungsteil 56 eine
Schwenkwelle 56a auf, die zum Eingriff in das Montageloch 37 vorsteht.
Die Schwenkwelle 56a ist in der radialen Richtung des Rotors 3 ausgerichtet, und
das Führungsteil 56 ist
am ersten Rotorarm 31 angefügt, wobei es zentriert um die
Schwenkwelle 56a schwenken kann.
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Das Kniehebelfedergetriebe 50 ist
in Richtungen, in denen sich, in der die Schnuraufwickelstellung
und in der Schnurauswurfstellung, die Verriegelungsposition der
Rute 55 von dem ersten Bügelstützteil 40 mit Bezug
auf eine Schnur, die die Achse der Schwenkwelle 56a und
die Schwenkachse des ersten Bügelstützteils 40 aneinanderfügt, unterscheidet,
an der richtigen Position angebracht. Daher treibt das Kniehebelfedergetriebe 50 mittels
der Kniehebelfeder den Bügelarm 17 in
die zwei Stellungen, wobei er in einer der Stellungen gehalten wird.
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Das Schaltteil 51 ist zum
Beispiel ein aus Metall wie beispielsweise Edelstahl hergestellter Draht,
und seine zwei Enden sind um 90° Winkel,
die in verschiedene Richtungen zeigen, gebogen. Das Schaltteil 51 kann
in den ersten Armabschnitt 31b, der sich im Wesentlichen
horizontal zwischen einer in 3A gezeigten
zurückgezogenen
Position und einer in 3B gezeigten
Berührungsposition
befindet, geschaltet werden. Wie in 3–6 gezeigt, ist das vordere
Ende 51a des Schaltteils 51 zur äußeren Umfangsseite
des ersten Bügelstützteils 40 hin übergebogen.
Eine gekrümmte
Eingriffsrille 40b ist in dem ersten Bügelstützteil 40, das entlang
seiner Schwenkrichtung verläuft,
gebildet, und das vordere Ende 51a des Schaltteils ist
mit einem der Enden der Eingriffsrille 40b in der Schwenkrichtung
verriegelt. Die Mitte 51b erstreckt sich entlang des ersten Armabschnitts 31b,
wobei er radial inwärts
der Rute 55 liegt. Das hintere Ende 51c des Schaltteils 51 ist von
der Mitte 51b zur inneren Umfangsseite hin und dann weiter
zum Zentrum (Drehachse) des Rotors 3 hin übergebogen.
Daher macht das Ausrichten des hinteren Endes 51e zum Zentrum
des Rotors 3 hin die Übertragung
der Leistung reibungslos, wenn das Schaltteil 51 mit dem
Auslösekeil 52 in
Berührung kommt
und durch diesen gedrückt
wird. Das Verriegeln des vorderen Endes 51a in den Enden
der gekrümmten
Eingriffsrille 40b macht es ferner durch die Länge in der
gekrümmten
Richtung der Eingriffsrille 40b möglich, dass das Schaltteil
weniger schaltet, als der Bügelarm
schwenkt. Das hintere Ende 51e durchdringt den Schlitz 36 und
erstreckt sich inwärts zu
einer Position, an der seine etwas abgerundete Endstückfläche leicht
mit der Vorderendfläche
des Bremsteils 65, das eine Komponente des Rotorbremsmechanismus 54 bildet, überlappt.
Die Breite des Schlitzes 36 hat annähernd die gleiche Abmessung
wie der Durchmesser des Schaltteils 51. Deshalb schaltet
das hintere Ende 51c des Schaltteils 51 entlang
dem Schlitz 36 in Zusammenwirken mit dem Schwenken des
Bügelarms 17 vor
und zurück.
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Wenn sich der Bügelarm 17 in der Schnurauswurfstellung
befindet, ist das Ende des Schaltteils 51, das sich mit
der Eingriffsrille 40b verriegelt, ferner schnuraufwickelstellungsmäßig als
ein Liniensegment, das den hinteren Endabschnitt 51c und
das Schwenkzentrum des Bügelarms 17 aneinanderfügt, positioniert.
Das heißt,
dass das Schaltteil 51 so angeordnet ist, dass sowohl in
der zurückgezogenen Position
als auch in der Berührungsposition,
der Ort, an dem es sich mit dem ersten Bügelstützteil 40 verriegelt,
im gleichen Lager von einem Liniensegment, das die Achse des hinteren
Endes 51c (3B), wenn
es sich in der Berührungsposition
befindet und die Schwenkachse des ersten Bügelstützteils 40 aneinanderfügt, vorhanden
ist. Daher wird, wenn das hintere Ende 51c des Schaltteils 51 durch
den Auslösekeil 52 gedrückt wird,
das erste Bügelstützteil 40 zurück in die
Schnuraufwickelstellung gebracht. Wenn in der Berührungsposition,
gräbt sich
die Endfläche
des hinteren Endes 51e in das Bremsteil 65 von
seiner Vorderendfläche
tiefenartig und inwärts etwas
von ihrer Umfangsfläche.
Daher wird die gleiche Bremskraft immer erlangt, selbst wenn das
Ausmaß,
in dem das Schaltteil 51 schaltet, leicht schwankt.
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Der Rotorbremsmechanismus 54 bremst den
Rotor 3, wenn der Bügelarm 17 in
die Schnurauswurfstellung geschwenkt ist und umfasst das Schaltteil 51 und
das Bremsteil 65, das an das Basisende des zylindrischen
Abschnitts 2e gepasst ist. Das heißt, dass das Schaltteil 51 eine
Komponente des Bügelauslösegetriebes 18 und
gleichzeitig eine Komponente des Rotorbremsmechanismus 54 ist.
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Der Zweck des Bremsteils 65 ist
es, die Drehung des Rotors 3 zu bremsen, wenn sich der
Bügelarm 17 in
der Schnurauswurfstellung befindet. Das Bremsteil 65 ist
ein elastischer Ring mit rechteckigem Querschnitt, der aus einem
Kunstkautschuk wie Styren-Butadien-Kautschuk (SBR), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk,
Butadien-Kautschuk, Isopren-Kautschuk, Chloropren-Kautschuk, Silikonkautschuk
oder Urethan-Kautschuk hergestellt ist. Die Oberflächenaußenseite
des Bremsteils 65 ist mit einer gleichmäßigen äußeren Bremsoberfläche 65a versehen,
außer
an dem Abschnitt, der am Auslösekeil 52 austritt. Das
Bremsteil 65 ist auf der Basis des zylindrischen Abschnitts 2e,
der einen D-förmigen
Querschnitt aufweist, montiert. Folglich wird das Bremsteil 65 in D-Form,
wenn frontal gesehen, montiert. Der gerade Abschnitt des Bremsteils 65 ist
bereitgestellt, um Platz für
den Auslösekeil 52 zu
lassen. An der Vorderkante der Bremsoberfläche 65a des Bremsteils 65 ist
eine Leitoberfläche 65b in
Fortsetzung zur Bremsoberfläche 65a gebildet.
Die Leitoberfläche 65b ist auf
der Seite, die dem Schaltteil 51 gegenüberliegt, gebildet, so dass
die Seite, die dem Schaltteil 51 gegenüberliegt, weiter weg von dem
Schaltteil 51 zurückgeht
als die Seite, die sich weg vom Schaltteil befindet. In dieser Ausführungsform
ist die Leitoberfläche 65b als
eine abgerundete Oberfläche,
die in Fortsetzung mit der Bremsoberfläche 65a abgerundet
ist, gebildet. Wenn eine derartige schiefe Leitoberfläche 65b in
Fortsetzung mit der Bremsoberfläche 65a gebildet
wird, berührt
das abgerundete Vorderende des Schaltteils 51 die Leitoberfläche 65b des
Bremsteils 65 zuerst, bevor es reibungslos die Bremsoberfläche 65a berührt. Deshalb
wird das Verschieben der Positionen des Bügelarms 17 auf eine
reibungslose Art durchgeführt.
Ein ringförmiger
Vorsprung 2f ist auf der Oberflächenaußenseite des zylindrischen
Abschnitts 2e an einem bestimmten Abstand zum Flansch 2d gebildet
und das Bremsteil 65 ist in Berührung mit beiden zwischen dem
Flansch 2d und dem ringförmigen Vorsprung 2f angebracht.
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Der Auslösekeil 52 ist aus
einem Kunstharz wie Nylon 66 oder Polyazetal hergestellt
und ist, wie in 5 und 6 gezeigt, abnehmbar auf
dem Flansch 2d an dem Abschnitt, an dem der Rollenkörper 2a und
das Abdeckteil 2b auseinandergenommen werden können, montiert.
Der Abschnitt, an dem der Rollenkörper 2a und das Abdeckteil 2b auseinandergenommen
werden können,
ist mit einem rechteckigen Ausschnitt 53 versehen. Der
Auslösekeil 52 umfasst einen
Nockenabschnitt 60, der eine geneigte Oberfläche 60a aufweist,
und einen Halsabschnitt 61 und einen Krempenabschnitt 62,
die einheitlich mit dem Nockenabschnitt 60 gebildet sind.
Die geneigte Oberfläche 60a ist
eine schiefe Fläche,
deren abwärts
gerichtete Seite in der Angelschnuraufnahmerichtung des Rotors 3 (angezeigt
durch den Pfeil in 6)
vorwärts
zu dem Rotor 3 hin mehr als die aufwärts gerichtete Seite vorsteht.
Die Größe des Halsabschnitts 61 ist
derart, dass der Halsabschnitt in dem Ausschnitt 53 gepasst
werden kann, und die Lücke
zwischen dem Nockenabschnitt 60 und dem Krempenabschnitt 62 ungefähr gleich
der Wanddicke des Flanschabschnitts 2d ist. Der Krempenabschnitt 62 weist
einen größeren Querschnitt
als der Halsabschnitt 61 auf und berührt die Rückseite des Flanschabschnitts 2d.
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Wenn das Abdeckteil 2b an
dem Rollenkörper 2a angefügt ist,
kann der Auslösekeil 52 an
der Rolleneinheit 2 einfach durch Passen des Halsabschnitts 61 in
dem Ausschnitt 53 auf der Seite des Rollenkörpers 2a und
Festmachen der Abdeckung 2b auf dem Rollenkörper 2a mit
Schrauben befestigt werden. Der Auslösekeil 52 kann daher
auf eine unkomplizierte Weise ohne andere Teile zum Festmachen des
Auslösekeils 52 festgemacht
werden. Obwohl die Rolleneinheit 2 weiterhin aus einer
für Korrosion
anfälligen
Magnesiumlegierung hergestellt ist, wird der das Schaltteil 51 berührende Auslösekeil 52 separat
von der Rolleneinheit 2 bereitgestellt, so dass die Rolleneinheit 2 nicht
beschädigt
wird, wenn der Bügelarm 17 ausgelöst wird.
Daher kann Korrosion auf Grund eines derartigen Schadens verhindert werden.
Weiterhin ist der auf der Rolleneinheit 2 montierte Auslösekeil 52 aus
einem isolierenden Kunstharz hergestellt, so dass die Rolleneinheit 2 nicht
zur elektrolytischen Korrosion neigt, obwohl der Auslösekeil 52 die
Rolleneinheit 2 berührt.
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Dieses Kniehebelfedergetriebe 50 kann
zwischen einer in 3A gezeigten
ersten Position und einer in 3B gezeigten
zweiten Position umgeschaltet werden. Die erste Position entspricht
der Schnuraufwickelstellung des Bügelarms 17, und die zweite
Position entspricht der Schnurauswurfstellung des Bügelarms 17.
Weiterhin wird das Schaltteil 51 zwischen der in 3A gezeigten zurückgezogenen Position
und der in 3B gezeigten
Berührungsposition
vor- und zurückgeschaltet,
wobei der hintere Endabschnitt 51c des Schaltteils 51 durch
den Schlitz 36 geführt
wird. Die zurückgezogene
Position entspricht der Schnuraufwickelstellung, während die Berührungsposition
der Schnurauswurfstellung entspricht. In der Berührungsposition berührt die
Endfläche
des hinteren Endabschnitts 51c des Schaltteils 51 die
Bremsoberfläche 65a,
so dass sie leicht tiefenartig von der Vorderendfläche des
Bremsteils 65 komprimiert wird. Daher schwankt die Bremskraft nicht,
selbst wenn die Schaltposition, d. h. die Berührungsposition des Schaltteils 51,
in die axiale Richtung schwankt. In der Berührungsposition, wenn der Rotor 3 in
die Richtung der Schnuraufnahme gedreht wird, berührt die
Umfangsoberfläche
des hinteren Endes 51c des Schaltteils 51 die
schräge
Oberfläche 60a des
Auslösekeils 52,
und das Schaltteil 51 wird vorwärts zur zurückgezogenen Position gedrückt.
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Wie in 2 gezeigt,
ist ein Umkehrdrehungsprüfmechanismus 70 zum
Blockieren und Lösen
von Umkehrdrehung des Rotors 3 in dem zylindrischen Abschnitt 30 des
Rotors 3 bereitgestellt. Dieser Umkehrdrehungsprüfmechanismus 70 weist
eine rollenartige Einwegkupplung auf und blockiert oder löst die Umkehrdrehung
des Rotors 3 durch Verschieben der Einwegkupplung zwischen
einem Betriebszustand und einem Ruhestandzustand.
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Die Spule 4 ist zwischen
dem ersten Rotorarm 31 und dem zweiten Rotorarm 32 des
Rotors 3 angeordnet, und ist am Vorderende der Spulenwelle 15 mit
dem zwischen der Spulenwelle 15 und der Spule 4 liegenden
Ziehmechanismus 71 angebracht. Die Spule 4 umfasst
einen Haspelschaftabschnitt 4a zum Wickeln der Angelschnur
um ihren Umfang, einen einheitlich mit der Rückseite des Haspelschaftabschnitts 4a gebildeten
Saumabschnitt 4b und einen einheitlich mit der Vorderseite
des Haspelschaftabschnitts 4a gebildeten Flanschabschnitt 4c.
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Rollenfunktion
und -betrieb
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Beim Auswerfen blockiert der Umkehrdrehungsprüfmechanismus 70 die
Umkehrdrehung des Rotors 3, und der Bügelarm 17 löst in Schnurauswurfstellung
aus. Das Auslösen
des Bügelarms 17 in die
Schnurauswurfstellung verursacht das ruckartige Bewegen des ersten
Bügelstützteils 40 und
des zweiten Bügelstützteils 42,
so dass das Bügelauslösegetriebe 18 die
in 3B gezeigte zweite
Position einnimmt. Wenn der Bügelarm 17 in
die Schnurauswurfstellung ruckartig bewegt wird, kann die Angelschnur leicht
von der Spule 4 abgerollt werden.
-
Die Drehung des ersten Bügelstützteils 40, wenn
es von dieser Schnuraufwickelstellung in die Schnurauswurfstellung
schwenkt, verursacht das Schwenken der Rute 55 in dem Kniehebelfedergetriebe 50 in
eine gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Richtung in 3A, während
es sich allmählich
zurückzieht,
wodurch es die zweite in 3B gezeigte Position
einnimmt. In dieser Situation zieht sich die Rute 55 zurück, bis
sie den toten Punkt kreuzt. Die Federkraft der Schraubenfeder 57 schiebt
die Rute 55 raus, wenn der tote Punkt gekreuzt wird, wodurch sich
der Bügelarm 17 in
die Schnurauswurfstellung, die durch die Schraubenfeder gehalten
wird, verschiebt.
-
Wenn der Bügelarm 17 in die Schnurauswurfstellung
schwenkt – wenn
das Vorderende 51a des Schaltteils 51 das Ende
der Eingriffsrille 40b aufwärts seiner Schwenkrichtung
berührt – fängt das Schaltteil 51 an,
von der zurückgezogenen
Position zur Berührungsposition
hin zu schalten. Wenn die zweite Position erreicht ist, berührt dann
die Endoberfläche
des hinteren Endes 51c des Schaltteils 51 die
Bremsoberfläche 65a des
Bremsteils 65 elastisch, wobei sie diese leicht einrückt. Dies
bremst den Rotor 3 und hält dessen Drehausrichtung.
In dieser Situation berührt
die Endoberfläche
des hinteren Endabschnitts 51c des Schaltteils 51 elastisch
die Bremsoberfläche 65a des
Bremsteils 65, wobei es diese leicht einrückt, so
dass das Schaltteil 51 immer noch in einer Berührungsposition
verbleibt, und die Bremskraft gleich bleibt, selbst wenn die Berührungsposition
des Schaltteils 51 in axiale Richtung verschoben wird.
Das Schaltteil 51 berührt
das Bremsteil 65 elastisch und bremst den Rotor 3 nur
durch Reibung, so dass die Drehausrichtung des Rotors 3 leicht
durch dessen Drehen mit der Hand oder mit dem Drehknopf 1 eingestellt
werden kann. Dies bedeutet, dass die Drehausrichtung durch die den
Rotor 3 bremsende Reibungskraft beibehalten wird, so dass
sich der Rotor 3 nicht dreht, wenn sich der Bügelarm 17 in
der Schnurauswurfstellung befindet. Dies wirkt dem Problem entgegen,
dass der Rotor 3 plötzlich
beim Auswerfen oder Feathering zu rotieren anfängt. Da der Rotor 3 nur
durch Reibung gebremst wird, ist es auch einfach, dessen Drehausrichtung durch
Anwenden einer Kraft auf den Rotor 3 einzustellen.
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In dieser Situation wird die Angelrute
ausgeworfen, während
die Angelschnur mit dem Zeigefinger der Hand, mit der die Angelrute
gehalten wird, gehalten wird. Die Angelschnur wird daher mit hoher
Eigendynamik auf Grund des Gewichts des Köders und des Endgeräts ausgeworfen.
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Nach dem Auswerfen, wenn der Drehknopf 1 zum
Beispiel mit der linken Hand in die Richtung der Schnuraufnahme
gedreht wird, während
sich der Bügelarm 17 immer
noch in der Schnurauswurfstellung befindet, dreht der Rotorantriebsmechanismus 5 den Rotor 3 in
die Richtung der Schnuraufnahme. Wenn sich der Rotor 3 in
die Richtung der Schnuraufnahme dreht, stellt das Bügelauslösegetriebe 18 den
Bügelarm 17 in
der Schnuraufwickelstellung wieder her.
-
Um es genauer auszudrücken, dreht
sich das Schaltteil 51 in 5 und 6 im Uhrzeigersinn (in Pfeilrichtung)
zusammen mit dem Rotor 3. Die Umfangsoberfläche des
hinteren Endabschnitts 51c des Schaltteils 51 stößt gegen
die geneigte Oberfläche 60a des
an der Rolleneinheit 2 befestigten Auslösekeils 52 an. Dies
schiebt das Schaltteil 51 vorwärts, wobei es in die durch
die gestrichelte Linie in 6 angezeigte
zurückgezogene
Position verschoben wird, und das erste Bügelstützteil 40 in die Schnuraufwickelstellung
geschwenkt wird. Daher schwenkt das Führungsteil 56 des
Kniehebelfedergetriebes 50 von der in 3B gezeigten zweiten Position zur in 3A gezeigten ersten Position.
Die Federkraft der Schraubenfeder 57 schiebt die Rute 55 dann
raus, wenn der tote Punkt gekreuzt wird, wobei sich der Bügelarm 17 in
die Schnuraufwickelstellung verschiebt, und diese Position wird
durch die Federkraft gehalten. Wenn der Bügelarm 17 in der Schnuraufwickelstellung
wiederhergestellt ist, zeigen sowohl das erste Bügelstützteil 40 als auch
das zweite Bügelstützteil 42 zur
Vorderseite, wie in 1 und 2 gezeigt. Wenn der Bügelarm 17 in
die Schnuraufwickelstellung zurückgebracht
ist, wird die Angelschnur durch den Bügelarm 17 zur Spule 4 geführt und
um die Spule 4 gewickelt.
-
Weitere Ausführungsformen
-
- (a) In der vorhergehenden Ausführungsform
war das Kniehebelfedergetriebe 50 aus einer Rute 55, einem
Führungsteil 56 und
einer Schraubenfeder 57 hergestellt, aber wie in 7 gezeigt, ist es auch möglich, ein
aus einer Rute 81 und einer Schraubenfeder 82 hergestelltes
Kniehebelfedergetriebe 80, das um die Rute 81 angeordnet
ist, zu verwenden.
Die Rute 81 dieses Kniehebelfedergetriebes 80 umfasst
einen Verriegelungsabschnitt 81a, der zum ersten Bügelstützteil 40 hin
gebogen ist, so dass seine Spitze mit dem Eingriffsloch 40a des ersten
Bügelstützteils 40 verriegelt
ist. Die Rute 81 umfasst auch einen Verriegelungsanschlagsvorsprung 81b an
einer Mittelposition zum Verblocken des Vorderendes der Schraubenfeder 82 sowie
einen Biegeabschnitt 81c an seinem hinteren Ende, der leicht
gebogen ist. Eine Unterlegscheibe 83, die gegen das Vorderende
der Schraubenfeder 82 stößt, ist an dem Verriegelungsanschlagvorsprung 81b bereitgestellt,
so dass die Kraft gleichmäßig vom
vorderen Endabschnitt der Schraubenfeder 82 zur Rute 81 übertragen
wird.
Die Schraubenfeder 82 wird durch die Berührung mit
einer Führungsschicht 84,
die aus einem Kunstharz wie beispielsweise Nylon 66 gefertigt ist,
die in dem Armabschnitt 31b angebracht ist, geführt. Diese
Führungsschicht 84 umfasst
einen Wandabschnitt 84a, der derartig gebogen ist, dass
er die Schraubenfeder 82 einheitlich führt und verblockt. Der Wandabschnitt 84a weist
eine Höhe
auf, die ihm ermöglicht,
den Seitenabschnitt und das Basisende der Schraubenfeder 82 zu
berühren.
Daher kann die Schraubenfeder 82 leicht komprimiert werden,
und der Armabschnitt 31b wird nicht beschädigt, wenn
die Schraubenfeder 82 komprimiert wird.
Das vordere
Ende der Schraubenfeder 82, das auf der Unterlegscheibe 83 verblockt,
weist einen kleineren Aufwickeldurchmesser als der Rest der Schraubenfeder 82 auf.
Daher wird, außer
auf dem Vorderende, eine große
Lücke zwischen
der Schraubenfeder 82 und der Rute 81 erschaffen, und
die Schraubenfeder 82 wird nicht leicht verformt, wenn
die Rute 81 ihre Position innerhalb der Schraubenfeder 82 ändert. Der
Arm 31b wird mit einem Bossenabschnitt 85 mit
einem Schraubenloch zum Montieren des ersten Abdeckteils 31c bereitgestellt.
Ebenso kann in diesem Bügelauslösegetriebe,
das mit einem Kniehebelfedergetriebe 80 bei dieser Konfiguration
bereitgestellt ist, die Richtung, in die das erste Bügelstützteil 40 getrieben
wird, mit der Schraubenfeder 82 während des Schwenkens verändert werden,
so dass der gleiche Effekt wie in der vorherigen Ausführungsform
erlangt werden kann.
In der Ausführungsform kann daher ein Abdeckabschnitt,
der den Bossenabschnitt und die Oberflächenaußenseite des Basisendes der Schraubenfeder 82 abdeckt,
bereitgestellt werden, wobei er die Oberflächeninnenseite des Basisendes
berührt,
um das Basisende der Schraubenfeder 82 zu verblocken. Weiterhin
können
der Bossenabschnitt und der Abdeckabschnitt an den Armabschnitt 31b angefügt sein,
um um eine Achse, die parallel zur Schwenkachse des ersten Bügelstützteils 40 liegt,
zu schwenken. Zum Beispiel könnte
ein gekrümmter
Vorsprung auf der Basisendoberfläche
des Bossenabschnitts gebildet werden und eine gekrümmte Vertiefung,
in die der gekrümmte
Vorsprung eingreift, könnte
auf dem Armabschnitt 31b gebildet sein, was den Bossenabschnitt
konfigurieren würde,
damit er schwenken kann.
- (b) In der oben beschriebenen Ausführungsform war das Bremsteil
aus Kunstkautschuk hergestellt, aber solange es elastisch ist, kann
es auch aus Metall, Kunstharz, Holz (z. B. Kork) oder Leder hergestellt
sein.
- (c) In der oben beschriebenen Ausführungsform war das Schaltteil 51 aus
einem Metalldraht hergestellt, aber das Schaltteil ist nicht darauf
begrenzt, und jede Konfiguration ist geeignet, solange deren hinterer
Endabschnitt vor- und zurückschalten
und die Bremsoberfläche
des Bremsteils berühren
kann.
- (d) In der oben beschriebenen Ausführungsform wurde der Bügelauslösegetriebe 18 auf
der Seite des ersten Rotorarms 31 angebracht, aber es kann
auch auf der Seite des zweiten Rotorarms 32 angebracht
sein. Es ist auch möglich,
ein Bügelauslösegetriebe 18 ohne
das Rotorbremsgetriebe 54 auf einem Rotorarm und das Rotorbremsgetriebe 54 auf
dem anderen Rotorarm anzuordnen.
- (e) In der oben beschriebenen Ausfürhungsform ist die geneigte
Oberfläche 60a des
Auslösekeils 52 so
konfiguriert, dass die leitende Seite der geneigten Oberfläche 60a (mit
Bezug auf eine Drehung des Rotors 3 in die Richtung der
Angelschnuraufnahme) weiter zum Rotor 3 hin vorsteht als
die schleppende Seite, aber wie in 8 und 9 gezeigt ist es auch möglich, zusätzlich zur
geneigten Oberfläche 60a eine
schiefe Oberfläche 60b,
in der die leitende Seite der geneigten Oberfläche 60a (mit Bezug
auf eine Drehung des Rotors 3 in die Richtung der Angelschnuraufnahme) weniger
zum Rotor 3 vorsteht als die schleppende Seite, bereitzustellen.
Beim Bilden einer derartig zusätzlich
schiefen Oberfläche 60b ist
der Auslösekeil 52 mit
zwei an einem Winkel angeordneten schiefen Oberflächen versehen.
Wenn der Rotor 3 gezwungen wird, sich rückwärts zu drehen (d. h. in die
Schnur abrollende Richtung), wobei sich der Bügelarm 17 in der Schnurauswurfstellung
befindet und das Schaltteil 51 den Auslösekeil 52 berührt, wird
das Schaltteil 51 des Bügelauslösegetriebes 18 folglich
durch die schiefe Oberfläche 60b des
Auslösekeils 52 reibungslos
geführt,
und es ist unwahrscheinlicher, dass es beschädigt wird. Ein derartiger Auslösekeil 52,
der zwei schiefe Oberflächen 60a und 60b aufweist,
kann nicht nur auf einen Auslösekeil,
der einheitlich mit der Rolleneinheit 2 gebildet ist, angewendet
werden, sondern auch auf ein Bügelauslösegetriebe, das
kein Bremsteil aufweist.
- (f) In der oben beschriebenen Ausführungsform wird der hintere
Endabschnitt 51c des Schaltteils 51 durch den
Schlitz 36 in horizontale Richtung geführt, es ist aber auch möglich, den
Schlitz 36 nicht in vollständig horizontaler Richtung,
sondern in einem Winkel anzuordnen, so dass der hintere Endabschnitt 51e diagonal
geführt
wird. Wenn der hintere Endabschnitt 51c diagonal geführt wird, kann
der hintere Endabschnitt 51c dann in der Schnurauswurfstellung
zum Zentrum des Rotors 3 gezeigt werden. Wenn der hintere
Endabschnitt 51c zum Zentrum des Rotors 3 zeigt,
muss sich der hintere Endabschnitt 51c nicht weiter zum Zentrum
des Rotors 3 biegen.
- (g) In der oben beschriebenen Ausführungsform ist die Spitze des
hinteren Endabschnitts 51c des Schaltteils 51 abgerundet,
aber es ist auch möglich,
den hinteren Endabschnitt 51c mit einer gebogenen Spitze,
die die Bremsoberfläche 65 des Bremsteils 65 berührt, zu
versehen.
- (h) In der oben beschriebenen Ausführungsform wurde der Auslösekeil 52 auf
eine anfügbarelabnehmbare
Weise auf den Flansch 2d angebracht, aber er kann auch
einheitlich mit dem Flansch 2d gebildet sein.
- (i) In der oben beschriebenen Ausführungsform wurde die Leitoberfläche 65b als
eine abgerundete Oberfläche
ersonnen, aber sie kann auch als eine sich verjüngende Oberfläche, deren
Durchmesser sich nach vorn hin verringert, ersonnen werden.
- (j) In der oben beschriebenen Ausführungsform schaltet das Schaltteil 51 vor
und zurück,
aber wie in 10 gezeigt
ist es auch möglich,
einen hinteren Endabschnitt 151c des Schaltteils 151 in
radialer Richtung schalten zu lassen. In diesem Fall wird die Bremsoberfläche 165a des
Bremsteils 165 an der vorderen Endoberfläche gebildet.
Die Leitoberfläche 165b ist
nicht eine abgerundete Oberfläche,
sondern eine sich verjüngende
Oberfläche,
die um die Bremsoberfläche 165a gebildet ist,
wobei sich der Durchmesser der Leioberfläche 165b zum hinteren
Ende der Rolle hin erhöht.
Bei dieser Konfiguration ist das Schaltteil 151 mit einem
Kopplungsabschnitt (in den Zeichnungen nicht gezeigt) versehen,
der abhängig
vom Schwenken des Bügelarms 17,
schaltet und einem Schaltabschnitt 151a, der in radialer
Richtung durch das Schalten des Kopplungsabschnitts geschaltet wird,
und der hintere Endabschnitt 151c des Schaltabschnitts 151a wird
in radialer Richtung geschaltet.
Bei der vorliegenden Erfindung
befindet sich die Seite der Bremsoberfläche, die dem Schaltteil gegenüberliegt,
weiter weg vom Schaltteil zurückgezogen
als die Seite, die sich weg vom Schaltteil befindet, und die Bremsoberfläche ist
im Wesentlichen parallel zur Schaltrichtung des Schaltteils gebildet,
so dass, selbst wenn die Schaltmenge des Schaltteils variiert, die
Bremskraft gleich bleibt und der Rotor zuverlässlich gebremst werden kann.
Das Schaltteil berührt
auch die Bremsoberfläche
von der Seite der Leitoberfläche,
die so gebildet ist, dass das führende
Teil die Bremsoberfläche
auf eine reibungslosen Weise berührt.
-
Während
nur selektierte Ausführungsformen ausgewählt worden
sind, um die vorliegende Erfindung darzustellen, wird es dem Fachmann
aus dieser Offenbarung ersichtlich werden, dass verschiedene Änderungen
und Modifizierungen daran vorgenommen werden können, ohne den in den angehängten Ansprüchen definierten
Bereich der Erfindung zu verlassen. Weiterhin wird die obige Beschreibung
der erfindungsgemäßen Ausführungsformen
lediglich zur Veranschaulichung angegeben und sollte die Erfindung,
wie durch die angehängten
Ansprüche
definiert, nicht einschränken.