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DE60012411T2 - Bremsvorrichtung für doppelt gelagerte Angelrollen - Google Patents

Bremsvorrichtung für doppelt gelagerte Angelrollen Download PDF

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DE60012411T2
DE60012411T2 DE60012411T DE60012411T DE60012411T2 DE 60012411 T2 DE60012411 T2 DE 60012411T2 DE 60012411 T DE60012411 T DE 60012411T DE 60012411 T DE60012411 T DE 60012411T DE 60012411 T2 DE60012411 T2 DE 60012411T2
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DE
Germany
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brake
braking
coil
braking force
brake parts
Prior art date
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DE60012411T
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Ken'ichi Sakai-shi Kawasaki
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Shimano Inc
Original Assignee
Shimano Inc
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Bremsvorrichtungen, insbesondere auf Bremsvorrichtungen auf doppelt gelagerten Rollen zum Bremsen der Spule in einer doppelt gelagerten Rolle.
  • Beschreibung verwandter Techniken
  • In doppelt gelagerten Rollen, die als Köderrollen bezeichnet werden, die hauptsächlich zum Fischen mit einem künstlichen Köder benutzt werden, wirkt die Bremskraft im Allgemeinen auf die Spule, so dass kein Backlash auftritt, wobei die Drehgeschwindigkeit der Spule beim Auswerten schneller als die Schnurauswickelgeschwindigkeit ist. Beispiele dieser Klasse zentrifugaler Bremsmechanismen der Bremsvorrichtung, die sich aus der Spulendrehung entwickelnde Zentrifugalkraft anwenden, um die Spule zu bremsen und Auswurf-Steuermechanismen, die die Spulenwelle durch Greifen eines der Enden der Spulenspindel mechanisch bremsen, sind bekannt. Das japanische Patent JP 11075643 offenbart einen zentrifugalen Bremsmechanismus in dieser Klasse Bremsvorrichtung, wobei die Bremskraft von der äußeren Seite des Rollenkörpers her einstellbar ist. Der zentrifugale Bremsmechanismus ist mit einem Drehteil, das sich mit der Spule verbunden dreht, einer Vielzahl Bremsteile, die auf radiale Art und Weise auf dem Drehteil angebracht sind, einem ortsfesten Teil, das mit den Spitzen der Bremsteile in Berührung kommt und einem Bremskrafteinstellmechanismus ausgerüstet. Die Bremsteile der Vielzahl sind an Achsen, entlang Sehnenrichtungen des Drehteils gepasst und um diese schwenkbar; sie schwenken durch Zentrifugalkraft innerhalb Ebenen, die durch die Achsen der Spule verlaufen. Das ortsfeste Teil ist an den Rollenkörper nicht drehbar gepasst, kann aber in die Spulenspindelrichtung fahren und kann mit den Bremsteilen, die auf Grund von Zentrifugalkraft geschaukelt haben, in Berührung kommen. Ein Mechanismus, der das ortsfeste Teil in der Spulenspindelrichtung hin und her verschiebt, der Bremskrafteinstellmechanismus, dient zum Einstellen der Bremskraft, die Berührung der Bremsteile auf dem ortsfesten Teil bewirkt.
  • Wenn sich die Spule dreht, wirkt in dem oben festgehaltenen herkömmlichen zentrifugalen Bremsmechanismus Zentrifugalkraft auf die Bremsteile, und die Bremsteile schaukeln, wobei sich die Spulenspindel nach außen bewegt. Die Bremsteile berühren dann das ortsfeste Teil, das die Spule bremst. Wenn sich das ortsfeste Teil durch die Bremskraft in die axiale Richtung verschiebt, stellt der Einstellmechanismus die Bremskraft durch Verändern seines Moments gemäß des Schaukelwinkels der Bremsteile während der Berührung mit dem ortsfesten Teil ein.
  • Andererseits sind die Auswurf-Steuermechanismen mit Reibungsplatten, die auf einem der Enden der Spulenspindel, als ein Paar, das diese einschließt, angebracht sind, und einer Kappe, die dem Rollenkörper durch Schrauben zusammengepasst bereitgestellt ist, ausgerüstet, um die Greifkraft durch die Reibungsplatten zu regeln. In dem Auswurf-Steuermechanismus wird die Spulenwelle durch Drehen der Kappe, die die Spulenspindel mehr in Richtung der Reibungsplatte auf dem anderen Ende als der Reibungsplatte auf dem einen Ende drückt, gebremst.
  • In den herkömmlichen oben festgehaltenen Bremsvorrichtungen verschiebt sich die Spulenspindel etwas, wenn die Bremskraft mit dem Auswurf-Steuermechanismus eingestellt wird. Wenn sich die Spulenwelle verschiebt, verschiebt sich auch das Drehteil des zentrifugalen Bremsmechanismus axial entlang mit seinen Bremsteilen.
  • Wenn sich die Bremsteile axial verschieben, wird der Raum zwischen ihnen und dem ortsfesten Teil, das gepasst ist, um auf dem Rollenkörper verschiebbar zu sein, von dem Raum vor dem Verschieben anders und der Bremsteilschaukelwinkel verändert sich. Wenn die Bremskraft mit dem Auswurf-Steuermechanismus eingestellt wird, wird sich die von dem zentrifugalen Bremsmechanismus ausgeübte Bremskraft manchmal verändern, selbst wenn das ortsfeste Teil in der gleichen axialen Position angebracht ist. Demgemäß ist es sehr unwahrscheinlich, dass der oben festgehaltene herkömmliche zentrifugale Bremsmechanismus die Bremskraft genau einstellen kann, wenn sich die Spulenspindel verschiebt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Betätigung der Einstellung der Bremskraft in Bremsvorrichtungen mit doppelt gelagerter Rolle zu erleichtern und genau durchzuführen.
  • Die Bremsvorrichtung für eine doppelt gelagerte Rolle, wie durch einen ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung festgelegt, ist eine Vorrichtung zum Bremsen einer Spule, die mit einem Rollenkörper der doppelt gelagerten Rolle versehen ist, und umfasst ein Drehteil, eine Vielzahl Bremsteile, ein Befestigungsteil, ein Kopplungsmittel und ein Mittel zum Einstellen der Bremskraft. Das Drehteil ist mit dem Rollenkörper auf eine nicht bewegliche Weise in eine axiale Richtung versehen. Die Vielzahl Bremsteile ist mit dem Drehteil beweglich versehen und wird durch eine Zentrifugalkraft bewegt. Das Befestigungsteil ist mit dem Rollenkörper auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung nicht drehbar versehen. Das Befestigungsteil kann, wenn es in die axiale Richtung bewegt wird, mit den Bremsteilen, die durch eine Zentrifugalkraft bewegt werden, in einem anderen Reibungszustand in Berührung kommen. Das Kopplungsmittel ist ein Mittel zum nicht drehbaren Koppeln des Drehteils an ein Verriegelungsteil, das sich mit der Spule auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung verriegelt. Das Mittel zum Einstellen der Bremskraft ist ein Mittel zum Einstellen einer Bremskraft. Das Mittel zum Einstellen der Bremskraft bewegt das Befestigungsteil in die axiale Richtung und stellt eine Bremskraft ein, die erzeugt wird, wenn das Befestigungsteil in die axiale Richtung bewegt wird und mit den Bremsteilen in Berührung kommt.
  • Wenn sich die Spule dreht, drehen sich in dieser Bremsvorrichtung die Verriegelungsteile, einschließlich der Spulenwelle und der Spule selbst, zusammen mit der Spule, und das Drehteil, das durch die Kopplungsteile nicht drehbar an die Verriegelungsteile gekoppelt ist, dreht sich zusammen mit der Spule. Wenn sich das Drehteil dreht, bewegen sich die Bremsteile durch eine Zentrifugalkraft in Richtung des Befestigungsteils. Dann, wenn die Bremsteile mit dem Befestigungsteil in Berührung kommen, wird auf Grund von Reibung zwischen den Bremsteilen und dem Befestigungsteil eine Bremskraft auf das Drehteil angewendet, und die Spule wird gebremst. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Reibungszustand zwischen dem Befestigungsteil und den Bremsteilen anders, in Abhängigkeit von der Position des Befestigungsteils in die axiale Richtung, und die angewendete Bremskraft variiert demgemäß. Deshalb kann eine Einstellung der Bremskraft leicht ausgeführt werden, indem das Befestigungsteil in die axiale Richtung des Drehteils unter Verwendung des Bremskrafteinstellmechanismus bewegt wird. Da das Drehteil mit dem Rollenkörper auf eine nicht bewegliche Weise in die axiale Richtung drehbar versehen und an die Verriegelungsteile durch das Kopplungsmittel auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung gekoppelt ist, bewegt sich außerdem das Drehteil nicht in die axiale Richtung, wenn die Verriegelungsteile, wie beispielsweise die Spulenwelle, durch Fluktuation des Verriegelungsteils oder eine Betätigung des Auswurf-Steuermechanismus in die axiale Richtung bewegt werden. Daher ändert sich der Abstand zwischen dem Drehteil und dem Befestigungsteil nicht, es sei denn, das Befestigungsteil wird absichtlich. Aus diesem Grund wird eine vorbestimmte Bremskraft nicht verändert, wenn die Verriegelungsteile bewegt werden, und daher kann eine Einstellung der Bremskraft auf eine genaue Weise durchgeführt werden.
  • Die Bremsvorrichtung für eine doppelt gelagerte Rolle, wie durch einen zweiten Aspekt der Erfindung festgelegt, ist in Bremsvorrichtungen in dem ersten Aspekt eine, in der die Spule nicht drehbar an eine Spulenwelle, die das Verriegelungsteil ist, gekoppelt ist, und das Kopplungsmittel mit der Spulenwelle versehen ist und das Drehteil an die Spulenwelle auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung nicht drehbar koppelt. Wenn sich die Spule dreht, wird die Spulenwelle in dieser Vorrichtung gedreht und die Bremsteile kommen über das Kopplungsteil mit dem Befestigungsteil in Berührung, um die Spule zu bremsen. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich das Drehteil nicht in die axiale Richtung, wenn die Spulenwelle in die axiale Richtung bewegt wird, da das Drehteil durch das Kopplungsmittel an die Spulenwelle auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung gekoppelt ist. Wenn die Spulenwelle auf Grund von Fluktuation der Spulenwelle oder einer Betätigung des Auswurf-Steuermechanismus bewegt wird, wird demgemäß die Bremskraft nicht verändert.
  • Die Bremsvorrichtung für eine doppelt gelagerte Rolle, wie durch einen dritten Aspekt festgelegt, ist in Bremsvorrichtungen im ersten oder zweiten Aspekt eine, in der das Befestigungsteil eine innere konisch geformte Oberfläche, die als eine Bremsoberfläche funktioniert, aufweist, wobei die innere Oberfläche angebracht ist, um einer äußeren Peripherieseite des Drehteils gegenüberzuliegen und um mit dem Drehteil konzentrisch zu sein, und die Bremsteile sind radial angebracht, um der Bremsoberfläche gegenüberzuliegen, wobei jedes der Bremsteile mit dem Drehteil auf eine bewegliche Weise versehen ist, zu einer jeweiligen Bewegungsgrenzposition und kann mit der Bremsoberfläche durch eine Zentrifugalkraft in Berührung kommen. Da die Bremsoberfläche des Befestigungsteils in dieser Vorrichtung eine konische Form aufweist, wird der Durchmesser eines durch eine Berührung der Bremsteile mit der Bremsoberfläche gebildeten Schmiegungskreises reduziert, wenn das Befestigungsteil in Richtung des Drehteils bewegt wird, und demgemäß wird der Abstand, der erforderlich ist, damit sich die Bremsteile bewegen können, um mit der Bremsoberfläche in Berührung zu kommen, gekürzt. Aus diesem Grund erhöht sich allmählich die Anzahl von Bremsteilen, die mit der Bremsoberfläche in Berührung kommen können, da das Bremsteil, das eine Bewegungsgrenzposition aufweist, die sich in der Nähe des Drehteils befindet, mit den Bremsflächen in Berührung kommen kann, und daher wird die Bremskraft erhöht. Wenn das Befestigungsteil von dem Drehteil weg bewegt wird, wird andererseits die Bremskraft allmählich vermindert. Zu diesem Zeitpunkt hat sich der Abstand zwischen dem Befestigungsteil und dem Drehteil nicht geändert, wenn die Verriegelungsteile in die axiale Richtung bewegt werden, da das Drehteil nicht bewegt wird, und deshalb verändert sich der Durchmesser des Schmiegungskreises nicht. Aus diesem Grund variiert die Bremskraft nicht, wenn die Verriegelungsteile in die axiale Richtung bewegt werden.
  • Die Bremsvorrichtung für eine doppelt gelagerte Rolle, wie durch einen vierten Aspekt der Erfindung festgelegt, ist in Bremsvorrichtungen in dem dritten Aspekt eine, in der die Bremsteile mit dem Drehteil versehen sind, um in eine Richtung, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Bremsoberfläche liegt, beweglich zu sein. Da die Bremsteile mit der Bremsoberfläche im Wesentlichen rechtwinklig in Berührung kommen und eine Komponente der Zentrifugalkraft, die senkrecht zur Bremsoberfläche liegt, ein senkrechter Widerstand zum Erzeugen von Reibung zum Bremsen wird, kann in dieser Vorrichtung eine Zentrifugalkraft effektiv in eine Bremskraft umgewandelt werden.
  • Die Bremsvorrichtung für eine doppelt gelagerte Rolle, wie durch einen fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung festgelegt, ist in Bremsvorrichtungen im dritten oder vierten Aspekt eine, in der das Befestigungsteil einen Stützabschnitt, der durch den Rollenkörper auf eine bewegliche Weise in eine axiale Richtung der Spule nicht drehbar gestützt ist, und einen Hauptabschnitt, der mit dem Stützabschnitt integral gebildet ist, umfasst, wobei der Hauptabschnitt die innere konisch geformte Oberfläche, die als die Bremsoberfläche funktioniert, aufweist, und das Mittel zum Einstellen der Bremskraft umfasst einen Hebelabschnitt, der mit dem Rollenkörper beweglich versehen ist, wobei der Hebelabschnitt auf der Außenseite des Rollenkörpers freigelegt ist und einen Umwandlungsmechanismus zum Umwandeln von Bewegung des Hebelabschnitts in eine Bewegung des Hauptabschnitts in eine axiale Richtung der Spule. Da der Hauptabschnitt des Befestigungsteils, das durch den Rollenkörper gestützt wird, in die axiale Richtung bewegt wird, wenn der auf der Außenseite freigelegte Hebelabschnitt bewegt wird, kann in dieser Vorrichtung die Bremskraft durch eine einfache Betätigung von der Außenseite her eingestellt werden.
  • Die Bremsvorrichtung für eine doppelt gelagerte Rolle, wie durch einen sechsten Aspekt festgelegt, ist in Bremsvorrichtungen in dem ersten oder zweiten Aspekt eine, in der die Bremsteile mit dem Drehteil mit einem Abstand zueinander in einer Umfangsrichtung des Drehteils radial versehen sind, um um eine Achse entlang einer Sehnenrichtung beweglich zu sein, wobei ihre Position des Schwerkraftzentrums an eine Spulenseite mit Bezug auf ein Bewegungszentrum platziert wird und das Befestigungsteil eine ringförmige Bremsoberfläche aufweist, wobei die ringförmige Bremsoberfläche mit einem Endabschnitt der Bremsteile in Berührung kommen kann und im Wesentlichen rechtwinklig zu einer Drehachse des Drehteils bereitgestellt ist. Wenn sich die Spule dreht, bewegt sich in dieser Vorrichtung der Endabschnitt des jeweiligen Bremsteils, das mit dem Drehteil beweglich versehen ist, in Richtung des Befestigungsteils und kommt mit dem Befestigungsteil in Berührung, um die Spule zu bremsen. Die Bremskraft wird durch den Winkel der Bremsteile festgelegt, wenn sie mit dem Befestigungsteil in Berührung kommen. Wenn sich die Verriegelungsteile in die Drehachsenrichtung bewegen, wird zu diesem Zeitpunkt das Drehteil nicht von der Bewegung beeinflusst. Demgemäß wird der Winkel der Bremsteile nicht geändert, wenn sie mit dem Befestigungsteil in Berührung kommen. Daher kann die Bremskraft auf eine leichte und genaue Weise eingestellt werden.
  • Die Bremsvorrichtung für eine doppelt gelagerte Rolle, wie durch einen siebten Aspekt der Erfindung festgelegt, ist in Bremsvorrichtungen in einem ersten bis sechsten Aspekts eine, die ferner einen Auswurf-Steuermechanismus, der die Spule durch Halten des Kopplungsteils bremsen kann, beinhaltet. In dieser Vorrichtung wird die Bremskraft der Bremsteile nicht geändert, wenn die Verriegelungsteile durch eine Betätigung des Auswurf-Steuermechanismus in die axiale Richtung bewegt werden.
  • Aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung werden dem Fachmann im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen das Vorangehende und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung schnell ersichtlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Draufsicht einer doppelt gelagerten Rolle, in der eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird;
  • 2 ist eine Draufsicht im Schnitt durch die in 1 abgebildete Rolle;
  • 3 ist eine 2 entsprechende bruchstückartige vergrößerte Schnittansicht der Spule und ihrer Umgebung;
  • 4 ist ein Aufriss eines Drehteils eines zentrifugalen Bremsmechanismus;
  • 5 ist eine schematische Ansicht, die eine Bremsteilanordnung darstellt;
  • 6 ist eine 3 entsprechende Ansicht in einer weiteren Ausführungsform;
  • 7 ist eine 4 entsprechende Ansicht in dieser weiteren Ausführungsform;
  • 8 ist eine 5 entsprechende Ansicht in dieser weiteren Ausführungsform; und
  • 9 ist ein 3 entsprechendes Diagramm in noch einer weiteren Ausführungsform.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Gesamtkonfiguration
  • 1 ist eine Draufsicht einer doppelt gelagerten Rolle, in der eine Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung angewendet wird.
  • Die in der Figur gezeigte doppelt gelagerte Rolle ist eine Köderrolle, die hauptsächlich zum Fischen mit einem künstlichen Köder verwendet wird und einen Rollenkörper 1, einen Griff 2 und einen Sternwiderstand 3 zum Einstellen des Widerstands umfasst. Der Griff 2 ist zum Drehen der Spule bereitgestellt und ist an einer Seite des Rollenkörpers 1 angebracht. Der Sternwiderstand 3 ist auf der Rollenkörperseite des Griffs 2 angebracht. Der Griff 2 ist eine Art Doppelgriff mit einem plattenartigen Armabschnitt 2a und Halteabschnitten 2b, wobei jeder davon auf jeweiligen Enden des Armabschnitts 2a drehbar bereitgestellt ist. Die äußere Oberfläche des Armabschnitts 2a des Griffs 2 ist eine glatte nahtlose Oberfläche, um die Angelschnur davon abzuhalten, sich darauf zu verheddern.
  • Wie in 2 gezeigt, umfasst der Rollenkörper 1 einen Rahmen 5, eine erste Seitenabdeckung 6, eine zweite Seitenabdeckung 7 und eine vordere Abdeckung 10. Die erste Seitenabdeckung 6 und die zweite Seitenabdeckung 7 sind auf entsprechenden Seiten des Rollenrahmens 5 angebracht. Die vordere Abdeckung 10 ist angebracht, um auf einem vorderen Abschnitt des Rahmens 5 offen/verschließbar zu sein. Der Rahmen 5 umfasst ein Paar Seitenplatten 8 und 9, die an einem vorbestimmten Abstand sich gegenüberliegend angebracht sind, und eine Vielzahl Verbindungsteile, von denen jedes die Seitenplatten 8 und 9 verbindet.
  • Die zweite Seitenabdeckung 7, die sich auf der Seite des Griffs 2 befindet, ist durch Schrauben an der Seitenplatte 9 festgemacht, so dass sie von der Seitenplatte 9 abgetrennt sein kann. Die erste Seitenabdeckung 6, die sich auf der gegenüberliegenden Seite des Griffs 2 befindet, ist abtrennbar an der Seitenplatte 8 des Rahmens 5 befestigt. Die erste Seitenabdeckung 6 umfasst einen Abdeckungskörper 6a und eine Bremsverkleidung 64. Der Abdeckungskörper 6a krümmt sich in einer Schalenform nach außen, und die Bremsverkleidung 64 ist an dem Abdeckungskörper 6a durch Schrauben festgemacht. Die Bremsverkleidung 64 wird später genauer beschrieben.
  • Wie in 2 gezeigt, sind die Spule 12, ein Ausgleich-Wickelmechanismus 15 und eine Daumenrast 17 innerhalb des Rahmens 5 angebracht. Der Ausgleich-Wickelmechanismus 15 ist zum gleichmäßigen Einrollen der Angelschnur um die Spule 12 bereitgestellt. Die Daumenrast 17 ist ein Polster für den Daumen während einer Daumenbetätigung. Ein Getriebemechanismus 18, ein Kupplungsmechanismus 13, ein Kupplungs-Eingriff-/Lösemechanismus 19, ein Widerstandsmechanismus 21 und ein Auswurf-Steuermechanismus 22 sind in dem Abstand zwischen dem Rahmen 5 und der zweiten Seitenabdeckung 7 angebracht. Der Getriebemechanismus 18 überträgt Drehkraft von dem Griff 2 auf die Spule 12 und auf den Ausgleich-Wickelmechanismus 15. Der Kupplungs-Eingriff-/Lösemechanismus 19 schaltet gemäß der Betätigung der Daumenrast 17 den Kupplungsmechanismus 13. Ferner wird ein zentrifugaler Bremsmechanismus 23 zum Verhindern von Backlash während des Auswerfens zwischen dem Rahmen 5 und der ersten Seitenabdeckung 6 bereitgestellt.
  • Spulenteilabschnittskonfiguration
  • Die Spule 12 auf einer der Seiten weist schalenförmige Flanschabschnitte 12a auf und weist zwischen den Flanschabschnitten 12a einen röhrenförmigen Schnuraufwickelschaft 12b auf. Außerdem weist die Spule 12 einen röhrenförmigen Bossenabschnitt 12e auf, der mit der inneren Peripherieseite des Schnuraufwickelschafts 12b in der Mitte integral gebildet ist. Zum Beispiel durch eine Kerbverzahnung ist die Spule 12 nicht drehbar an die Spulenspindel 16, die durch den Bossenabschnitt 12e dringt, festgemacht. Die Mittel zum Festmachen der Spule 12 an der Spulenspindel 16 sind nicht auf die Kerbverzahnung begrenzt und verschiedene andere Mittel, wie beispielsweise Schlüsselkopplung oder keilverzahnte Kopplung, können verwendet werden.
  • Wie in 3 gezeigt, durchdringt die Spulenspindel 16 die Seitenplatte 9 und erstreckt sich außerhalb der zweiten Seitenabdeckung 7. Das ausgestreckte Ende der Spulenspindel 16 ist durch Lager 35b eines Bossenabschnitts 29, der mit der zweiten Seitenabdeckung 7 versehen ist, drehbar gestützt. Außerdem stützt das Lager 35a im zentrifugalen Bremsmechanismus 23 drehbar das andere Ende der Spulenspindel 16. Die Lager 35a und 35b sind abgeschirmte Kugellager. Die Spulenspindel 16 weist einen zentralen Abschnitt 16a mit großem Durchmesser auf, an dem die Spule 12 festgemacht ist und zwei (rechts und links) Abschnitte 16b und 16c mit kleinem Durchmesser, die auf beiden Enden des Abschnitts 16a mit großem Durchmesser gebildet sind.
  • Der Abschnitt 16a mit großem Durchmesser ist in einen Abstand innerhalb des Spulenkörpers 12b der Spule 12 angeordnet, und die Verzahnungen 16d sind auf der äußeren Oberfläche der Mitte des Abschnitts 16a mit großem Durchmesser, zum Festmachen der Spule 12 gebildet. Ein Paar abgeschrägter Abschnitte 16e, die parallel zueinander liegen und die einen Teil des Kupplungsmechanismus 13 bilden, ist auf der rechten Seite des Abschnitts 16a mit großem Durchmesser, wie in 3 gezeigt, bereitgestellt.
  • Ein Drehteil 66 des zentrifugalen Bremsmechanismus 23 ist an die Peripherie des linken kleinen Durchmesserdurchschnitts 16c drehbar gekoppelt, um axial beweglich zu sein. Das Lager 35a stützt das Drehteil 66 in der Bremsverkleidung 64. Ein Kopplungsstift 24 zum Koppeln des Drehteils 66 ist auf das rechte Ende des Abschnitts 16c mit kleinem Durchmesser gepasst, wie in 3 gezeigt. Der Kopplungsstift 24 durchdringt das rechte Ende des Abschnitts 16c mit kleinem Durchmesser diametral und koppelt das Drehteil 66 an die Spulenspindel 16, um nicht drehbar, jedoch axial verschiebbar zu sein. Folglich stützt das Lager 35a über das Drehteil 66 drehbar das andere Ende der Spulenspindel 16.
  • Ein Antriebsritzel 32 ist auf dem rechten Abschnitt 16b mit kleinem Durchmesser gestützt, um axial verschiebbar zu sein. Das Lager 35b stützt das Ende des Abschnitts 16b mit kleinem Durchmesser drehbar auf dem Bossenabschnitt 29. Außerdem sind beide Enden der Spulenspindel 16 oberflächlich sphärisch gemacht, um die Erhöhung des Drehwiderstands niedrig zu halten.
  • Der Ausgleich-Wickelmechanismus 15 umfasst ein Führungsrohr 25, eine Schneckenwelle 26 und eine Schnurtührung 27. Das Führungsrohr 25 ist zwischen dem Paar Seitenplatten 8 und 9 festgemacht. Die Schneckenwelle 26 ist in dem Führungsrohr 25 drehbar gestützt. Ein Getriebe 28a, das einen Teil des Getriebemechanismus 18 bildet, ist an einem Ende der Schneckenwelle 26 festgemacht. Außerdem ist eine Spiralrille 26a auf der Schneckenwelle 26 gebildet, und die Schnurtührung 27 greift in die Spiralrille 26a ein. Die Schnurtührung 27 pendelt deshalb entlang des Führungsrohrs 25, indem die Schneckenwelle 26 über den Getriebemechanismus 18 gedreht wird. Eine Angelschnur wird in die Schnurführung 27 eingeführt und einheitlich auf die Spule 12 gewickelt.
  • Der Getriebemechanismus 18 umfasst ein Hauptgetriebe 31, ein Antriebsritzel 32, das oben erwähnte Getriebe 28a und ein Getriebe 28b. Das Hauptgetriebe 31 ist an einer Griffwelle 30 festgemacht. Das Antriebsritzel 32 ist zylindrisch und steht mit dem Hauptgetriebe 31 in Eingriff. Das Getriebe 28a ist an einem Ende der Schneckenwelle 26 festgemacht. Das Getriebe 28b ist nicht drehbar an der Griffwelle 30 festgemacht und steht mit dem Getriebe 28a in Eingriff.
  • Das Antriebsritzel 32, das außerhalb der Seitenplatte 9 angebracht ist, ist ein zylindrisches Teil, dessen Zentrum die Spulenspindel 16 durchdringt, wie in 3 gezeigt. Das Antriebsritzel 32 ist an die Spulenspindel 16 gekoppelt, um axial verschiebbar zu sein. Das Antriebsritzel 32 umfasst Zähne 32a, einen ineinandergreifenden Abschnitt 32b und eine Einengung 32c, wie in 3 gezeigt. Die Zähne 32a sind im Umfang auf dem rechten Ende des Antriebsritzels 32 gebildet und greifen in das Hauptgetriebe 31 ein. Der ineinandergreifende Abschnitt 32b ist auf der anderen Seite des Antriebsritzels 32 gebildet. Die Einengung 32e ist zwischen den Zähnen 32a und dem ineinandergreifenden Abschnitt 32b bereitgestellt. Der ineinander greifende Abschnitt 32b umfasst einen länglichen Hohlraum, der in der Endfläche des Antriebsritzels 32 gebildet ist. Ein abgeschrägter Abschnitt 16e, der auf einem Ende des Abschnitts 16a mit großem Durchmesser der Spulenspindel 16 gebildet ist, steht mit dem länglichen Hohlraum in Eingriff. Wenn das Antriebsritzel 32 nach außen bewegt wird, wobei der abgeschrägte Abschnitt 16e der Spulenspindel 16 vom länglichen Hohlraum in dem ineinander greifenden Abschnitt 32b abgetrennt wird, wird in dieser Ausführungsform die Drehkraft von der Drehwelle 30 nicht auf die Spule 12 übertragen. Daher ist der Kupplungsmechanismus 13 durch den länglichen Hohlraum in dem ineinander greifenden Abschnitt 32b und dem abgeschrägten Abschnitt 16e festgelegt.
  • Wie in 2 gezeigt, ist die Daumenrast 17 im hinteren Teil der Spule 12 zwischen dem Paar Seitenplatten 8 und 9 angebracht. Die Daumenrast 17 wird auch als ein Kupplungshebel verwendet. Ein verlängertes Loch (nicht gezeigt) ist in den Seitenplatten 8 und 9 des Rahmens 5 gebildet und die Daumenrast 17 ist gestützt, um in dem verlängerten Loch verschiebbar zu sein. Daher gleitet die Daumenrast 17 entlang des verlängerten Lochs auf und ab.
  • Der Kupplungs-Eingriff-/Lösemechanismus 19 umfasst eine Kupplungsgabel 40, wie in 3 gezeigt. Durch eine Drehbewegung der Daumenrast 17 verschiebt der Kupplungs-Eingriff-/Lösemechanismus 19 die Kupplungsgabel 40 parallel zur Achse der Spulenspindel 16. Wenn ferner die Griffwelle 30 in die Schnureinrollrichtung gedreht wird, verschiebt der Kupplungs-Eingriff-/Lösemechanismus 19 die Kupplungsgabel 40, wobei der Kupplungsmechanismus 13 automatisch angeschaltet wird. Die Kupplungsgabel 40 ist um die äußere Peripherie der Spulenspindel 16 angebracht und wird auf zwei Stiften 41 (nur einer davon ist in der Figur gezeigt) gestützt, um parallel zu der Achse der Spulenspindel 16 verschiebbar zu sein. Die Spulenspindel 16 ist relativ zur Kupplungsgabel 40 drehbar. Das heißt, dass dies bewirkt, dass sich die Kupplungsgabel 40 nicht dreht, obwohl sich die Spulenspindel 16 dreht. Außerdem befindet sich in der Mitte der Kupplungsgabel 40 ein eingreifender Abschnitt 40a, der in die Einengung 32c des Antriebsritzels 32 eingreift. Darüber hinaus ist eine Feder 42 bereitgestellt, die jeden der Stifte 41 zwischen der Kupplungsgabel 40 und der zweiten Seitenabdeckung 7 umgibt. Die Kupplungsgabel 40 wird durch die Feder 42 immer nach innen getrieben (d. h. in Richtung des Kupplungseingriffs).
  • In dieser Konfiguration befindet sich das Antriebsritzel 32 normalerweise in der inneren Kupplung-Eingriff-Position, wobei der ineinander greifende Abschnitt 32b mit dem abgeschrägten Abschnitt 16e der Spulenspindel 16, in Eingriff steht, was der Kupplung-Ein-Zustand ist. Wenn die Kupplungsgabel 40 das Antriebsritzel 32 nach außen verschiebt, wird andererseits der ineinander greifende Abschnitt 32b vom abgeschrägten Abschnitt 16e abgetrennt, was der Kupplungs-Aus-Zustand ist.
  • Der Widerstandsmechanismus 21 umfasst, wie in 2 gezeigt, eine Reibungsunterlegscheibe 45, die auf das Hauptgetriebe 31 drückt, und eine Druckplatte 46 zum Drücken der Reibungsunterlegscheibe 45 auf das Hauptgetriebe 31 bei einer vorbestimmten Kraft durch Drehung des Sternwiderstands 3.
  • Der Auswurf-Steuermechanismus 22 umfasst, wie in 3 gezeigt, eine Vielzahl Reibungsplatten 51, die angeordnet sind, indem sie eines der Enden der Spulenspindel 16 einschließen, und eine Kappe 52 zum Einstellen der Greifkraft auf der Spulenspindel 16 auf Grund der Reibungsplatten 51. Die Reibungsplatten 51 des linken Endes sind innerhalb der Bremsverkleidung 64 gepasst. Die Kappe 52 ist mit der Umfangsoberfläche des Bossenabschnitts 29 durch Schrauben zusammengepasst. Wenn in diesem Auswurf-Steuermechanismus 22 die Kappe 52 zum Beispiel im Uhrzeigersinn gedreht wird, schiebt sich die Kappe 52 in 3 nach links vor. Dies drückt die Spulenspindel 16 ferner gegen die Reibungsplatten 51 auf dem Ende der Kappe 52 und verschiebt sich etwas nach links in 3, was die Greifkraft des Paars der Reibungsplatte 51 auf der Spule 12 verstärkt und die Bremskraft auf der Spule 12 größer macht. Wenn die Kappe 52 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, zieht sich die Kappe 52 in 3 nach rechts zurück, und die Spulenspindel 16 verschiebt sich in 3 etwas nach rechts, auf Grund der Elastizität der Reibungsplatten 51 auf dem Ende der Bremsverkleidung 64. Dies schwächt die Greifkraft des Paars der Reibungsplatte 51, was die auf die Spule 12 angewendete Bremskraft verringert.
  • Konfiguration des zentrifugalen Bremsmechanismus
  • Wie in 2 gezeigt, ist der zentrifugale Bremsmechanismus 23 in der Bremsverkleidung 64, die in der ersten Seitenabdeckung 6 konfiguriert ist, untergebracht. Die Bremsverkleidung 64 ist ein kurzes zylindrisches Teil, das einen Boden, der in dem Rollenkörper 1 konfiguriert ist, aufweist. Die Bremsverkleidung 64 kann unter Verwendung von zum Beispiel zwei Schrauben 75a und 75b an dem Abdeckungskörper 6a festgemacht werden, wie die vergrößerte Ansicht in 3 zeigt. Die Bremsverkleidung 64 ist fest/abtrennbar in die Seitenplatte 8 durch eine Bajonettstruktur 14 an dem Umfang einer kreisförmigen Öffnung 8a, die in der Seitenplatte 8 zum Durchlaufen der Spule 12 gebildet ist, gepasst. Daher ist die erste Seitenabdeckung 6 an der Seitenplatte 8 entfernbar befestigt. Ein zylindrisch geformtes Lagergehäuse 64a, das nach innen vorsteht, ist in dem Zentrum des Bodens der Bremsverkleidung 64 gebildet. Das Lager 35a zum drehbaren Stützen der Spulenspindel 16 und das Drehteil 66 des zentrifugalen Bremsmechanismus 23 sind in dem Lagergehäuse 64a untergebracht. Die Reibungsplatten 51 des Auswurf-Steuermechanismus 22 sind in eine Bodenoberfläche, die in dem Lagergehäuse 64a axial dazwischen gebildet ist, gepasst.
  • Der zentrifugale Bremsmechanismus 23 umfasst Folgendes: das Drehteil 66, das im Lagergehäuse 64a gestützt ist, um drehbar, jedoch axial unbeweglich zu sein, eine Vielzahl Bremsteile 68, die auf dem Drehteil 66 gepasst sind, ein ortsfestes Teil 67, das mit den Bremsteilen 68 in verschiedenen Reibungszuständen in Berührung kommen kann, den Kopplungsstift 24, und einen Bremskrafteinstellmechanismus 69 zum Einstellen der Bremskraft, die sich aus den Bremsteilen 68, die das ortsfeste Teil 67 berühren, entwickelt.
  • Das Drehteil 66 ist über das Lager 35a in dem Lagergehäuse 64a gestützt, damit es sich drehen kann, jedoch axial unbeweglich ist. Das Drehteil 66 umfasst einen Rotor 71, der durch den Kopplungsstift 24 an die Spulenspindel 16 gekoppelt ist, um nicht drehbar zu sein, jedoch axiale Verschiebung zu ermöglichen, und sechs zum Beispiel Führungswellen 72 in einer strahlenförmigen Anordnung auf dem Rotor 71. Der Rotor 71 umfasst einen zylindrischen Abschnitt 71a, der sich drehen kann, wenn er im Umfang auf dem Abschnitt 16c mit kleinem Durchmesser der Spulenspindel 16 gepasst ist, jedoch axial unbeweglich ist, und einen Führungsanker 71b, der an das rechte Ende der äußeren Peripherie des zylindrischen Abschnitts 71a in 3 gepasst ist, um sowohl nicht drehbar als auch axial unbeweglich zu sein. Das Lager 35a ist auf dem linken Ende des zylindrischen Abschnitts 71a in 3 gepasst. Ein Abschnitt mit großem Durchmesser ist in der Mitte des zylindrischen Abschnitts 71a, der zwischen dem Innenring des Lagers 35a und dem Führungsanker 71b eingeschlossen ist, gebildet. Ein Paar Eingriffrillen 71c, in die sich der Kopplungsstift 24 verriegelt, ist auf dem rechten Ende des zylindrischen Abschnitts 71a gebildet. Die axiale Länge der Eingriffrille 71c ist länger als der Durchmesser des Kopplungsstifts 24, und eine axiale Lücke ist zwischen dem Boden der Eingriffrille 71e und dem Kopplungsstift 24 gebildet. Das Drehteil 66 ermöglicht deshalb die axiale Verschiebung in die Spulenspindel 16. Das Drehteil 66 ist daher durch den Kopplungsstift 24 gekoppelt, um mit Bezug auf die Spulenspindel 16 nicht drehbar, jedoch axial verschiebbar zu sein, und darüber hinaus sich drehen kann, wenn es in dem Lagergehäuse 64a gestützt ist, jedoch axial unbeweglich ist. Das Drehteil 66 dreht sich deshalb, wenn es mit der Spule 12 verbunden ist. Selbst wenn sich die Spulenspindel 16 axial verschiebt, verschiebt sich das Drehteil 66 trotzdem nicht.
  • Der Führungsanker 71b umfasst einen Scheibenabschnitt 71d und einen Wellenanker 71e. Die Innenseite des Scheibenplattenabschnitts 71d ist nicht drehbar an den zylindrischen Abschnitt 71a gepasst und ist axial unbeweglich. Vom Umfangsende des Scheibenplattenabschnitts 71d erstreckt sich der Wellenanker 71e, der peripher nach außen vom Lagergehäuse 64a führt, in dem sich die Führungswellen 72 radial auf ihren ausgefahrenen Spitzen stehend befinden. Der Wellenanker 71e ist ein dickes, scheibenförmiges Teil und, wie in 4 gezeigt, sind sechs Reglerabstände 90a bis 90f, die sich in der Länge in radialer Richtung des Wellenankers 71e unterscheiden, gebildet, wobei sie die stehenden Teilabschnitte der Führungswellen 72 umgeben. Die Führungswellen 72 sind in den Zentren der Reglerabstände 90a bis 90f radial angeordnet. Die Öffnungen 91, in denen die Bremsteile 68 verschiebbar sind, sind an den äußeren peripheren Enden der Reglerabstände 90a bis 90f gebildet.
  • Jede der Vielzahl der Bremsteile 68 ist ein zylindrisches Teil, das einen Kragen 68a am Basisende aufweist. Die Bremsteile 68 sind auf den Führungswellen 72 gepasst, um radial fahren zu können und um sich unter Zentrifugalkraft radial nach außen verschieben zu können. Die Kragen 68a sind ausgerüstet, um sich mit den offenen Abschnitten 91 zu verriegeln, wie in 5 gezeigt, wenn die Zentrifugalkraft die Bremsteile 68 radial verschiebt, um jede weitere Verschiebung radial nach außen zu prüfen. Die Bremsteile 68 können daher verschiedene Abstände radial nach außen fahren. Die Kontaktflächen 68b, die das Bremsfutter 70, das an das ortsfeste Teil 67 gepasst ist, berühren, sind auf den Spitzen der Bremsteile 68 gebildet. Die Kontaktflächen 68b sind schräge Oberflächen, die sich an das Bremsfutter 70 anpassen.
  • Wie in 5 gezeigt, wird die diametrale Länge des Reglerabstands 90a an die Öffnung 91 auf eine Länge gesetzt, an der das Ende des Bremsteils 68 peripher nach außen verschoben ist, wenn sich das ortsfeste Teil 67 in seiner zurückgezogenen Position, am weitesten vom Drehteil 66 getrennt, befindet, kann es das Bremsfutter 70 nicht berühren. Ferner ist die Länge des Reglerabstands 90f auf eine Länge eingestellt, bei der das Ende des Bremsteils 68, das peripher nach außen verschoben ist, wenn sich das ortsfeste Teil 67 in seiner vorgeschobenen Position befindet, das Bremsfutter 70 berühren kann. Die Längen der mittleren Reglerabstände 90b bis 90e werden dann eingestellt, um in gleichmäßigen Intervallen, zum Beispiel dazwischen, kürzer zu werden.
  • Das ortsfeste Teil 67 ist eine zylindrische Komponente, die einen zylindrischen Abschnitt 67a, der peripher nach außen vom Drehteil 66 angebracht ist, aufweist; und einen Stützabschnitt 67b, der mit dem zylindrischen Abschnitt 67a auf seiner inneren Peripherie integral gebildet ist und durch das Lagergehäuse 64a gestützt ist, um das axiale Fahren zu ermöglichen. Das Bremsfutter 70 ist an die innere periphere Oberfläche des zylindrischen Abschnitts 67a entfernbar gepasst und weist eine sich verjüngende Oberfläche auf, die sich nach vorn in Richtung der Spule 12 konisch erweitert. Auf der vorderen Kante der äußeren peripheren Oberfläche des zylindrischen Abschnitts 67a steht ein Verriegelungsvorsprung 67c diametral vor. Der Verriegelungsabschnitt 67c ist mit einer Eingriffrille 64b, die auf der inneren peripheren Oberfläche der Bremsverkleidung 64 entlang der axialen Richtung gebildet ist, verriegelt. Dies hat zur Folge, dass das ortsfeste Teil 67 mit Bezug auf die Bremsverkleidung 64, d. h. auf den Rollenkörper 1 nicht drehbar gemacht wird. Der Stützabschnitt 67b ist an das Lagergehäuse 64a gepasst, um das axiale Fahren zu ermöglichen. Ein Nockenvorsprung 92, den der Bremskrafteinstellmechanismus 69 beinhaltet, ist auf der äußeren lateralen Oberfläche des Stützabschnitts 67b gebildet. Der Nockenvorsprung 92 ist ein bogenförmiger Vorsprung, und der Betrag, um den er vorsteht, vergrößert sich allmählich im Umfang in eine Richtung.
  • Der Bremskrafteinstellmechanismus 67 ist eine Vorrichtung zum Hin- und Herbewegen des ortsfesten Teils 67 (in die axiale Spulenrichtung) und umfasst einen Knopf 80 und einen Umwandlungsmechanismus 81. Der Knopf 80 ist in der Bremsverkleidung 64 gestützt, um Drehung zu ermöglichen. Der Umwandlungsmechanismus 81 wandelt Drehung des Knopfs 80 in eine sich vorschiebende Hin-und Herbewegung des ortsfesten Teils 67. Der Knopf 80 ist teilweise auf der Außenseite der ersten Seitenabdeckung 6 freigelegt und ist extern vom Rollenkörper 1 handhabbar. Der Knopf 80 kann zum Beispiel in sieben Stufen-Drehpositionen durch einen (nicht gezeigten) Positionierungsmechanismus positioniert werden. Das heißt, es gibt eine Bremslöseposition und sechs Bremspositionen. Ein bogenförmiger Nockenvorsprung 93, den der Umwandlungsmechanismus 81 beinhaltet, ist auf dem rechten Ende der Fläche des Knopfs 80 in einer Position, die dem Nockenvorsprung 92 entgegengesetzt ist, gebildet. Der Betrag, um den der Nockenvorsprung 93 vorsteht, vergrößert sich allmählich im Umfang in die andere Richtung, wobei es eine entgegengesetzte vorstehende Form zu der des Nockenvorsprungs 92 ist. Die vordere Kante des Nockenvorsprungs 92 auf dem ortsfesten Teil 67 stößt gegen den Nockenvorsprung 93. Der Umwandlungsmechanismus 81 besteht aus den zwei Nockenvorsprüngen 92 und 93 und einer Rückstellfeder 94. Die Rückstellfeder 94 ist zwischen dem Stützabschnitt 67b und einem Kragen 64c, der an die äußere periphere Oberfläche des Lagergehäuses 64a festgemacht ist, um axial unbeweglich zu sein, auf der äußeren peripheren Oberfläche des Lagergehäuses 64a komprimiert angeordnet, wobei sie das ortsfeste Teil 67, in 3 nach links (in Richtung seiner zurückgezogenen Position) treibt.
  • Wenn der Knopf 80 in die eine Richtung gedreht wird, fährt der Nockenvorsprung 92 im Bremskrafteinstellmechanismus 69 auf dem Nockenvorsprung 93 nach oben, und das ortsfeste Teil 67 schiebt sich in 3. nach rechts. Wenn hingegen der Knopf 80 in die andere Richtung gedreht wird, zieht sich das ortsfeste Teil 67, das von der Rückstellfeder 94 getrieben wird, zurück. Da das Bremsfutter 70 mit der konisch nach vorn erweiterten sich verjüngenden Oberfläche konfiguriert ist, verändert hier das ortsfeste Teil 67, das sich axial verschiebt, den Durchmesser des Schmiegungskreises für das Bremsfutter 70 mit dem Bremsteil 68. Demgemäß macht es das Variieren des Fahrabstands, bis die Bremsteile 68 das Bremsfutter 70 berühren und das Variieren der Anzahl Bremsteile 68, die mit dem Bremsfutter 70 in Berührung kommen können, einfach, die Bremskraft von außerhalb des Rollenkörpers 1 her einzustellen.
  • Wenn der Knopf 80 hier zum Beispiel in die Bremslösepostion gebracht wird, wobei das ortsfeste Teil 67 in die zurückgezogene Position angebracht wird, berührt keines der Bremsteile 68 das Bremsfutter 70, und die Bremskraft wirkt nicht auf die Spule 12. Dieser Zustand wird auf der unteren Seite der Mittellinie X in 3 gezeigt und wird außerdem durch die durchgezogene Linie in 5 angezeigt. Wenn der Knopf 80 gedreht wird, um das ortsfeste Teil 67 allmählich vorzuschieben, wobei es in die Nähe des Drehteils 66 gezogen wird, kommen die Bremsteile 68 dann mit dem Bremsfutter 70 in Berührung; darüber hinaus erhöht sich die Anzahl Bremsteile 68, die in Berührung kommen, entsprechend des Betrags, um den sich das ortsfeste Teil 67 vorschiebt. Dies hat zur Folge, dass sich die Bremskraft des zentrifugalen Bremsmechanismus 23 allmählich erhöht. Wie auf der oberen Seite der Mittellinie X in 3 und durch die gestrichelte Linie in 5 angezeigt, werden daher, wenn die vorgeschobene Position erreicht ist, alle Bremsteile 68 mit dem Bremsfutter 70 in Berührung gebracht, und die Bremskraft erreicht ein Maximum.
  • Da sich die Zentrifugalkraft proportional zum Quadrat der Drehgeschwindigkeit erhöht, erhöht sich im zentrifugalen Bremsmechanismus 23 die Bremskraft an jeder Position auf dem ortsfesten Teil 67 proportional zum Quadrat der Drehgeschwindigkeit.
  • Die Bremskraft des zentrifugalen Bremsmechanismus 23, die durch das Einstellen des Knopfs 80 erhalten wurde, neigt nicht dazu, zu fluktuieren, selbst wenn sich die Bremskraft auf Grund des Auswurf-Steuermechanismus 22 verändert. Der Grund dafür ist, dass das Drehteil 66 nicht direkt nicht drehbar an die Spulenspindel 16 festgemacht ist, jedoch nicht drehbar an sie gekoppelt ist und das axiale Fahren über den Kopplungsstift 24 ermöglicht, und zugleich ist es auf dem Rollenkörper 1 gestützt, um Drehung zu ermöglichen, jedoch axial unbeweglich zu sein. Das heißt, wenn sich die Spulenspindel 16 durch Einstellen des Auswurf-Steuermechanismus 22 axial verschiebt, obwohl sich der Kopplungsstift 24 axial verschiebt, verschiebt sich das Drehteil 66 nicht. Dies hat zur Folge, dass der Raum zwischen dem ortsfesten Teil 67, der durch den Knopf 80 und das Drehteil 66 eingestellt wurde, nicht fluktuiert, obwohl sich die Spulenspindel 16 verschiebt. Deshalb tendiert die Bremskraft des zentrifugalen Bremsmechanismus 23 nicht dazu, zu fluktuieren, selbst wenn sich die Bremskraft auf Grund des Auswurt-Steuermechanismus 22 verändert.
  • Rollenbetätigung
  • In einem normalen Zustand wird die Kupplungsgabel 40 durch die Feder 42 nach innen (zur linken Seite hin in 3) gedrückt, und daher wird das Antriebsritzel 32 zur Eingriffposition bewegt. In diesem Zustand steht der ineinandergreifende Abschnitt 32b des Antriebsritzels 32 mit dem abgeschrägten Abschnitt 16e der Spulenspindel 16 in Eingriff, um einen Kupplungs-Ein-Zustand zu erreichen. Folglich wird die Drehkraft vom Griff 2 auf die Spule 12 über die Griffwelle 30, das Hauptgetriebe 31, das Antriebsritzel 32 und die Spulenspindel 16 übertragen, um die Spule 12 in die Schnureinrollrichtung zu drehen. Obwohl eine Zentrifugalkraft auf die Bremsteile 68 des zentrifugalen Bremsmechanismus 23 angewendet wird, um die Bremsteile 68 nach außen in die Radiusrichtung zu bewegen, wird die Bremskraft zu diesem Zeitpunkt nicht so groß, da die Drehgeschwindigkeit der Spule 12 niedrig ist, und daher beeinflusst sie die Drehung des Griffs 2 nicht. Wenn es jedoch notwendig ist, die Bremskraft zu reduzieren, kann das ortsfeste Teil 67 an einer zurückgezogenen Position positioniert sein, indem der Knopf 80 verwendet wird. Folglich können nicht alle Bremsteile 68 mit dem Bremsfutter 70 in Berührung kommen und es wird keine Bremskraft durch den zentrifugalen Bremsmechanismus 23 auf die Spule 12 angewendet.
  • Wenn eine Angelschnur ausgeworfen wird, wird die Bremskraft unter Verwendung des Knopfs 80 eingestellt, um Backlash zu verhindern. Wenn das ortsfeste Teil 67 durch Drehen des Knopfs 80 allmählich nach vorn bewegt wird, beginnen die Bremsteile 68, das Bremsfutter 70 zu berühren und die Anzahl Bremsteile 53, die mit dem Bremsfutter 70 in Berührung kommen, wird gemäß des Grads an Bewegung des ortsfesten Teils 67 erhöht. Folglich erhöht sich die durch den zentrifugalen Bremsmechanismus 23 ausgeübte Bremskraft allmählich. Wenn das ortsfeste Teil 67 die am weitesten nach vorn geschobene Position erreicht, kommen alle Bremsteile 68 mit dem Bremsfutter 70 in Berührung, und die Bremskraft erreicht ihr Maximum.
  • Dann kann die Daumenrast 17 nach unten gedrängt werden. In dieser Ausführungsform wird die Daumenrast 17 entlang eines verlängerten Lochs, das auf den Seitenplatten 8 und 9 gebildet ist, bewegt. Die Kupplungsgabel 40 wird gemäß der Bewegung der Daumenrast 17 nach außen bewegt, und das Antriebsritzel 32, das mit der Kupplungsgabel 40 in Eingriff steht, wird auch in die gleiche Richtung bewegt. Folglich wird der Eingriffabschnitt des Antriebsritzels 32 von dem abgeschrägten Abschnitt 16e der Spulenspindel 16 abgetrennt, und die Kupplung tritt in einen Kupplungs-Aus-Zustand ein. In dem Kupplungs-Aus-Zustand wird die Drehung von der Griffwelle 30 weder auf die Spule 12 noch auf die Spulenspindel 16 übertragen, und die Spule 12 kann sich frei drehen. Wenn eine Angelrute in den Kupplungs-Aus-Zustand geschwungen wird, so dass eine Rolle in die Achsenrichtung geneigt ist, damit die Spulenspindel 16 einer senkrechten Oberfläche gegenüberliegt, während die Spule 12 unter Verwendung eines Daumens auf der Daumenrast 17 mit dem Daumen betätigt wird, wird ein künstlicher Köder ausgeworfen, und die Spule 12 dreht sich stark in die Schnurauswurfrichtung.
  • In diesem Zustand wird die Spulenspindel 16 durch die Drehung der Spule 12 in die Schnurauswurfrichtung gedreht, und die Drehung wird auf das Drehteil 66 übertragen. Wenn das Drehteil 66 gedreht wird, kommen die Bremsteile 68 mit dem Bremsfutter 70 in Berührung, und die Spule 12 wird durch den zentrifugalen Bremsmechanismus 23 gebremst, um eine Erzeugung von Backlash zu verhindern.
  • Wenn zusätzlich Backlash der Spule 12 durch einen Zufall bewirkt wird, kann das Problem leicht gelöst werden, da die erste Seitenabdeckung 6 auf Grund der Bajonettstruktur 14 leicht entfernt wird.
  • Weitere Ausführungsformen
  • (a) Obwohl in der vorhergehenden Ausführungsform die Führungswellen 72, indem sie entlang diametraler Richtungen strahlenförmig wegführend angebracht sind, wie in 6 gezeigt, können die Führungswellen 72a bis 72f strahlenförmig orthogonal an das Bremsfutter 170 angebracht sein. Außerdem kann die Steuerung des Fahrabstands durch Führungswellen erfolgen.
  • Wie in 6 gezeigt, wird der zentrifugale Bremsmechanismus 123 in der Bremsverkleidung 164 platziert. Ein Lagergehäuse 64a mit einer zylindrischen Form, das nach außen sowie nach innen vorsteht, wird auf dem Zentrum des Bodens der Bremsverkleidung 164 gebildet. Das Lager 135a zum Stützen der Spulenspindel 16 ist in dem Lagergehäuse 64a untergebracht, und die Reibungsplatte 151 des Auswurt-Steuermechanismus 22 wird an der Bodenoberfläche davon befestigt. Ein stützendes Drehteil 65 ist auch an dem Ende des Lagergehäuses 64a durch eine Schraube festgemacht. Das stützende Drehteil 65 ist ein zylindrisches Teil mit einem engen Teilstück und ein Kragen 65a, der mit einem Ende der Rückstellfeder 83, die einen Teil des Bremskrafteinstellmechanismus 169 bildet, in Eingriff steht, ist auf der äußeren Oberfläche darauf gebildet. Das Drehteil 166 des zentrifugalen Bremsmechanismus 123 wird von der äußeren Peripherie eines Endes (rechte Seite in 3) des stützenden Drehteils 65 auf eine nicht bewegliche Weise in die axiale Richtung über ein Paar Lager 65b drehbar gestützt. Folglich wird das Drehteil 166 von dem Rollenkörper 1 auf eine nicht bewegliche Weise in die axiale Richtung drehbar gestützt.
  • Die zentrifugale Bremskraft 123 umfasst das Drehteil 166, das ortsfeste Teil 167, die Bremsteile 168 und den Bremskrafteinstellmechanismus 169. Das Drehteil 166 wird durch das stützende Drehteil 65 auf eine nicht bewegliche Weise in die axiale Richtung drehbar gestützt. Das ortsfeste Teil 167 wird in die Bremsverkleidung 164 auf eine bewegliche Weise in die Hin- und Herrichtung platziert. Das konisch geformte Bremsfutter 170 ist in der inneren Seite des ortsfesten Teils 167 angebracht. Die Anzahl der Bremsteile 168 kann sechs sein, und sie können in der inneren Seite des Bremsfutters 170 mit einem Abstand zueinander in der Umfangsrichtung radial angebracht sein. Der Bremskrafteinstellmechanismus 169 wird verwendet, um das ortsfeste Teil 167 in die Spulenachsenrichtung zu bewegen.
  • Das Drehteil 166 umfasst den Rotor 171 und die Führungswellen 72a bis 72f. Der Rotor 171 ist an die Spulenspindel 16 auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung durch einen Kopplungsstift 124 nicht drehbar gekoppelt. Die Anzahl der Führungswellen 72a bis 72f kann sechs sein, und sie sind an dem Rotor 171 radial angebracht, um im Wesentlichen das Bremsfutter 170 orthogonal zu kreuzen.
  • Der Rotor 171 ist ein Teil, das eine verformte zylindrische Form aufweist, und eine konische Oberfläche 171f, die das gleiche Zentrum wie das Bremsfutter 170 aufweist, ist auf der linken äußeren Oberfläche des Drehabschnitts mit einem vorbestimmten Abschnitt vom Bremsfutter 170 gebildet. Eine Eingriffrille 171c, die mit dem Kopplungsstift 124 in Eingriff stehen soll, ist auf dem rechten Ende des Rotors 171 gebildet. Wie in 7 und 8 gezeigt, sind die Führungswellen 72a bis 72f radial mit der konischen Oberfläche 171f versehen. Das Drehteil 166 ist durch den Kopplungsstift 124 an die Spulenspindel 16 auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung nicht drehbar gekoppelt, und wird von dem stützenden Drehteil 65 auf eine nicht bewegliche Weise in die axiale Richtung drehbar gestützt. Aus diesem Grund dreht sich das Drehteil 166 zusammen mit der Spule 12. Das Drehteil 166 bewegt sich jedoch nicht in die axiale Richtung, wenn die Spulenspindel 16 in die axiale Richtung bewegt wird.
  • Wie in 7 und 8 gezeigt, unterscheidet sich die Länge jeder der sechs Führungswellen 72a bis 72b voneinander, und die Länge kann zum Beispiel von der Führungswelle 72a in alphabetischer Reihenfolge reduziert werden, wobei die Führungswelle 72f die kürzeste ist. Der Basisabschnitt jeder der Führungswellen 72a bis 72f ist an der konischen Oberfläche 171f festgemacht. Ein Anschlagabschnitt 73, der einen großen Durchmesser zum Einschränken der Bewegung des jeweiligen Bremsteils 168 in die äußere Richtung zur jeweiligen Grenzposition aufweist, ist an dem Endabschnitt jeder der Führungswellen 72a bis 72f gebildet. Die Länge der Führungswelle 72a, wie in 8 gezeigt, ist hier auf eine Länge eingestellt, an der Enden der Bremsteile 168, die peripher nach außen verschoben sind, wenn das ortsfeste Teil 167 sich in seiner zurückgezogenen Position, am weitesten vom Drehteil 166 getrennt befindet, das Bremsfutter 170 nicht berühren können. Wenn sich gleichzeitig das ortsfeste Teil 167 in seiner vorgeschobenen Position befindet, wenn es am nächsten an das Drehteil 166 herangezogen ist, berührt seine vordere Kante das Bremsfutter 170 nicht. Außerdem ist die Länge der Führungswelle 72f vorbestimmt, so dass das Ende des Bremsteils 168, das sich nach außen bewegt, mit dem Bremsfutter 170 in Berührung kommen kann, wenn sich das ortsfeste Teil 167 an der am weitesten vorgeschobenen Position befindet. Die Länge jeder Führungswelle 72b bis 72e kann vorbestimmt sein, so dass sie sich voneinander mit einem gleichen Intervall zwischen den Führungswellen 72b und 72e unterscheiden.
  • Jedes der Bremsteile 168 ist ein zylindrisches Teil 168 und kann mit dem Bremsfutter 170 durch Zentrifugalkraft in Berührung kommen. Jedes der Bremsteile 168 ist an die jeweiligen Führungswellen 72a bis 72f auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung beweglich gekoppelt. Ein Abschnitt 168c mit kleinem Durchmesser, der durch die jeweilige Führungswelle 72a bis 72f gestützt ist, und ein Abschnitt 168d mit großem Durchmesser, der durch den Anschlagabschnitt 73 gestützt ist, sind auf der inneren Oberfläche des jeweiligen Bremsteils 168 gebildet. Der innere Durchmesser des Abschnitts 168c mit kleinem Durchmesser ist größer als die Führungswellen 72a bis 72f und kleiner als der Anschlagabschnitt 73. Der innere Durchmesser des Abschnitts 168d mit großem Durchmesser ist größer als der Anschlagabschnitt 73. Aus diesem Grund ist die Bewegung jedes der Bremsteile 168 in die äußere Richtung auf eine Grenzposition, die sich voneinander unterscheidet, beschränkt.
  • Wie in 6 gezeigt, ist das ortsfeste Teil 167 an die äußere Peripherie des Lagergehäuses 164a der Bremsverkleidung 164 auf eine bewegliche Weise in eine Hin- und Herrichtung der axialen Richtung des Drehteils 166 nicht drehbar gekoppelt. In 6 ist gezeigt, dass der obere Abschnitt an einer zurückgezogenen Position platziert ist und der niedrigere Abschnitt an einer vorgeschobenen Position platziert ist. Das ortsfeste Teil 167 umfasst einen zylindrischen Abschnitt 167a, der eine konische Form aufweist, und den Stützabschnitt 167b, der durch das Lagergehäuse 164a gestützt ist. Der zylindrische Abschnitt 167a liegt der äußeren Peripherieseite des Drehteils 166 gegenüber, um mit dem Drehteil 166 konzentrisch zu sein. Das Bremsfutter 170 ist an der Innenseite des zylindrischen Abschnitts 167a festgemacht. Der Stützabschnitt 167b ist ein ringförmiges Teil, das zum Beispiel Kerbzähne auf der inneren Peripherie darauf aufweist, um mit den Kerbzähnen, die auf der äußeren peripheren Oberfläche des Lagergehäuses 164a gebildet sind, in Eingriff zu stehen. Der bogenförmige Nockenvorsprung 192 ist auf der äußeren Seitenoberfläche des Stützabschnitts 167b gebildet. In dieser Konfiguration kann das ortsfeste Teil 167 durch die Bremsverkleidung 164 auf eine bewegliche Weise in der Hin- und Herrichtung nicht drehbar gestützt sein.
  • Der Bremskrafteinstellmechanismus 169 ist ein Mechanismus zum Bewegen des ortsfesten Teils 167 in die Hin- und Herrichtung (d. h. die Spulenachsenrichtung) und umfasst den Knopf 180 und den Umwandlungsmechanismus 181. Der Knopf 180 ist durch das Lagergehäuse 164a drehbar gestützt. Der Umwandlungsmechanismus 181 wandelt die Drehung des Knopfs 180 in die Hin- und Herbewegung des ortsfesten Teils 167 um. Der Knopf 180 ist auf der Außenseite der Seitenabdeckung 106 freigelegt und kann von der Außenseite des Rollenkörpers 1 her betätigt werden. Eine Nockenrille 82, die einen Teil des Umwandlungsmechanismus 181 bildet, ist an der rechten Endoberfläche des Knopfs 180 gebildet. Die Nockenrille 82 weist eine Bogenform auf, und ihre Tiefe ist, abhängig vom Drehwinkel, unterschiedlich. Zum Beispiel wird die Tiefe allmählich flach, wenn der Knopf 180 in eine Richtung gedreht wird. Das Ende des Nockenvorsprungs 192 des ortsfesten Teils 167 kommt mit der Nockenrille 82 in Berührung. Der Umwandlungsmechanismus 181 umfasst die Nockenrille 82, den Nockenvorsprung 192 und die Rückstellfeder 83. Die Rückstellfeder 83 ist an der äußeren Peripherie des Lagergehäuses 164a zwischen dem Kragen 65a und dem ortsfesten Teil 167 in einem komprimierten Zustand angebracht. Die Rückstellfeder 83 treibt das ortsfeste Teil 167 in Richtung der linken Seite von 3 (d. h. in Richtung einer zurückgezogenen Position).
  • Wenn der Knopf 180 in eine Richtung gedreht wird, läuft der Nockenvorsprung 192 in dem Bremskrafteinstellmechanismus 169 auf der Nockenrille 82, und das ortsfeste Teil 167 wird in die rechte Richtung in 3 vorwärts bewegt. Wenn der Knopf 180 in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird, bewegt sich das ortsfeste Teil 167 andererseits auf Grund der Treibkraft der Rückstellfeder 83 zurück. Da das Bremsfutter 170 eine konisch geformte Oberfläche aufweist, variiert in dieser Ausführungsform der Durchmesser eines Kreises, der durch die Berührung der Bremsteile 168 mit dem Bremsfutter 170 gebildet wird, gemäß der Bewegung des Befestigungsteils 7 in die axiale Richtung. Demgemäß ändert sich der Abstand, der für jedes der Bremsteile 168 erforderlich ist, um sich zu bewegen, um mit dem Bremsfutter 170 in Berührung zu kommen, und daher variiert die Anzahl Bremsteile 168, die mit dem Bremsfutter 170 in Berührung kommen können. Daher kann die Bremskraft durch eine Betätigung von der Außenseite des Rollenkörpers 1 her leicht eingestellt werden.
  • Wenn das ortsfeste Teil 167 zum Beispiel unter Verwendung des Bremskrafteinstellmechanismus 169 an die am weitesten zurückgezogene Position platziert wird, kann kein Bremsteil 168 in dieser Ausführungsform mit dem Bremsfutter 170 in Berührung kommen, und daher wird keine Bremskraft auf die Spule 12 angewendet. Wenn der Knopf 180 gedreht wird, so dass sich das ortsfeste Teil 167 allmählich in Richtung des Drehteils 166 bewegt, beginnen die Bremsteile 168 das Bremsfutter 170 zu berühren, und die Anzahl Bremsteile 168, die mit dem Bremsfutter 170 in Berührung kommen, erhöht sich in Abhängigkeit von dem Grad der Bewegung des ortsfesten Teils 167. Folglich erhöht sich die Bremskraft des zentrifugalen Bremsmechanismus 123 allmählich. Wenn das ortsfeste Teil 167 die am weitesten nach vorn geschobene Position erreicht, können schließlich alle Bremsteile 168 mit dem Bremsfutter 170 in Berührung kommen, und die Bremskraft erreicht ihr Maximum.
  • (b) Obwohl die Bremskraft proportional zum Grad der Bewegung des Knopfs 80 oder 180 unter Verwendung unterschiedlicher Bewegungsgrenzpositionen für jedes der Bremsteile 68 oder 168 in den obigen Ausführungsformen geändert wird, kann die Bewegungsgrenzposition für einige der Bremsteile 68 oder 168 als identisch eingestellt werden, so dass die Bremskraft in Abhängigkeit von der Bewegung des Knopfs 80 oder 180 schnell geändert werden kann.
  • (c) Obwohl die Kopplungsstifte 24 oder 124 in den obigen Ausführungsformen als Kopplungsmittel verwendet werden, ist jedes beliebige Kopplungsmittel akzeptabel, so lange es das Drehteil 66 oder 166 nicht drehbar an die Spulenspindel 16 koppelt, die ein Verriegelungsteil auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung ist.
  • (d) Obwohl die Bremsteile 68 oder 168 an die jeweilige Führungswelle 72 oder 72a bis 72f beweglich gekoppelt sind, so dass sie sich durch eine Zentrifugalkraft in die Radiusrichtung in der obigen Ausführungsform bewegen können, wie in 9 gezeigt, können die Bremsteile 86 und das Drehteil 266 schwenkbar gekoppelt sein. In einer derartigen Konfiguration umfasst das Drehteil 266 den Rotor 271 und die Schaukler 87 zum beweglichen Koppeln des jeweiligen Bremsteils 86 an den Rotor 271. Daher sind die Bremsteile 86 an das Drehteil 266 beweglich gekoppelt. Jeder der Schaukler 87 ist in die Umfangsrichtung des Rotors 271 mit einem Abstand zueinander angebracht und koppelt die Bremsteile 86 beweglich um die Achse, entlang der Sehnenrichtung. Jedes der Bremsteile 86 weist eine Hebelform auf und sein Endabschnitt 86 ist nach außen in Richtung der Spulenachsenrichtung gekrümmt. Die Position G des Schwerkraftzentrums der Bremsteile 86 ist an der Seite der Spule 12 mit Bezug auf das Bewegungszentrum S platziert. Das ortsfeste Teil 267 kann mit dem Endabschnitt 86a der Bremsteile 86 in Berührung kommen und weist ein ringförmiges Bremsfutter 270 auf, das sich orthogonal zur Drehachse des Drehteils 266 befindet. Die Konfiguration, in der das Drehteil 266 durch das stützende Drehteil 65 auf eine nicht bewegliche Weise in die axiale Richtung drehbar gestützt ist, und das Drehteil 266 an die Spulenspindel 16 auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung nicht drehbar gekoppelt ist, ist die gleiche wie in der obigen Ausführung.
  • Wenn die Spule 12 gedreht wird und eine Zentrifugalkraft auf die Bremsteile 86 angewendet wird, bewegt sich der Endabschnitt 86a der Bremsteile 86 in dem zentrifugalen Bremsmechanismus 123, der die oben erwähnte Konfiguration aufweist, in Richtung des Bremsfutters 270 und kommt mit dem Bremsfutter 270 in Berührung, um die Spule 12 zu bremsen. Die zu diesem Zeitpunkt angwendete Bremskraft hängt von dem Moment ab, der von dem kürzesten Abstand zwischen dem Schwerkraftzentrum G und dem Bewegungszentrum S der Bremsteile 86 festgelegt wurde, und der Zentrifugalkraft, die auf das Schwerkraftzentrum G und den kürzesten Abstand zwischen dem Bewegungszentrum S und der Berührungsposition der Bremsteile 86 mit dem Bremsfutter 270 wirkt. Aus diesem Grund ist die erhaltene Bremskraft schwächer als die, die in der obigen Ausführungsform erhalten wurde. Außerdem wird das Einstellen der Bremskraft durch Bewegen des ortsfesten Teils 267 in die axiale Richtung ausgeführt, so dass das Schwerkraftzentrum G mit Bezug auf das Bewegungszentrum S bewegt wird. Obwohl die Bremskraft kontinuierlich geändert werden kann, ist daher der Grad der Änderung relativ klein.
  • In dieser Ausführungsform kann ein Effekt, der ähnlich der oben erwähnten Ausführungsform ist, erhalten werden, da der Abstand zwischen dem Drehteil 266 und dem ortsfesten Teil 267 nicht geändert wird, wenn die Spulenspindel 16 in die axiale Richtung bewegt wird.
  • (e) Obwohl das Drehteil 266 an die Spulenspindel 16 über den Kopplungsstift 124 in der oben genannten Ausführungsform gekoppelt ist, kann das Drehteil 266 an die Spule 12 über ein Kupplungsmittel direkt gekoppelt sein.
  • (f) Obwohl das Kopplungsmittel immer in einem Kopplungszustand in der obigen Ausführungsform gehalten wird, ist es möglich, eine Struktur, in der der Zustand eines Kopplungsmittels von einem Kopplungszustand in einen Nicht-Kopplungszustand oder umgekehrt geschaltet werden kann, einzurichten. In einem derartigen Fall, ungeachtet der Einstellung des Bremszustands des zentrifugalen Bremsmechanismus, kann die Bremskraft durch einfaches Schalten in den Nicht-Kopplungszustand, sofort gelöst werden. Auf ähnliche Weise kann die Bremskraft durch Schalten in den Kopplungszustand auf ihre Ausgangsstärke wieder hergestellt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Reibungszustand zwischen den Bremsteilen und den Befestigungsteilen durch die Position des Befestigungsteils in die axiale Richtung geändert, und die Bremskraft kann demgemäß geändert werden. Daher kann die Bremskraft durch eine einfache Betätigung, bei der das Befestigungsteil in die axiale Richtung des Drehteils unter Verwendung des Mittels zum Einstellen der Bremskraft bewegt wird, eingestellt werden. Das Drehteil wird außerdem in dem Rollenkörper auf eine nicht bewegliche Weise in die axiale Richtung drehbar angebracht und wird durch ein Kopplungsmittel an ein Verriegelungsteil auf eine bewegliche Weise in die axiale Richtung gekoppelt. Wenn das Verriegelungsteil, wie beispielsweise die Spulenwelle, in die axiale Richtung, bewegt wird, bewegt sich das Drehteil nicht in die axiale Richtung und der Abstand zwischen dem Drehteil und dem Befestigungsteil verändert sich nicht, es sei denn das Befestigungsteil wird gezwungen, sich zu bewegen. Aus diesem Grund wird die vorbestimmte Bremskraft nicht geändert, selbst wenn das Verriegelungsteil bewegt wird, und deshalb kann die Einstellung der Bremskraft genau durchgeführt werden.
  • Während nur ausgewählte Ausführungsformen ausgewählt worden sind, um die vorliegende Erfindung darzustellen, wird es dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich werden, dass verschiedene Änderungen und Modifizierungen daran vorgenommen werden können, ohne den in den angehängten Ansprüchen definierten Bereich der Erfindung zu verlassen. Weiterhin wird die obige Beschreibung der erfindungsgemäßen Ausführungsformen lediglich zur Veranschaulichung angegeben und sollte die Erfindung, wie durch die angehängten Ansprüche definiert, nicht einschränken.

Claims (7)

  1. Eine Bremsvorrichtung zum Bremsen einer Spule (12), die in einen Rollenkörper (1) der doppelt gelagerten Rolle gepasst ist, wobei die Bremsvorrichtung der doppelt gelagerten Rolle Folgendes beinhaltet: ein Drehteil (66), das in dem Rollenkörper gestützt ist, um relativ zum Rollenkörper (66) drehbar, jedoch axial unbeweglich zu sein; eine Vielzahl Bremsteile (68) zum Bewegen unter Zentrifugalkraft, die auf dem Drehteil (66) beweglich gepasst sind; ein ortsfestes Teil (67), das nicht drehbar auf den Rollenkörper (1) gepasst ist, wobei das ortsfeste Teil (67) relativ zum Drehteil zur Berührung in unterschiedlichen Reibungszuständen axial beweglich ist, wobei die Bremsteile (68) unter Zentrifugalkraft verschoben werden; Mittel (69) zum Einstellen der Bremskraft zum Verschieben des ortsfesten Teils (67) in eine axiale Richtung, um die Bremskraft, die sich von den das ortsfeste Teil (67) berührenden Bremsteilen (68) entwickelt, einzustellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit Kopplungsmitteln (24) zum nicht drehbaren Koppeln des Drehteils (66) an ein Verbindungsteil, das mit der Spule (12) verbunden ist, versehen ist, so dass das Drehteil mit Bezug auf die Spule (12) axial beweglich ist.
  2. Die Bremsvorrichtung der doppelt gelagerten Rolle gemäß Anspruch 1, wobei: das Verbindungsteil eine Spulenspindel (16) umfasst; die Spule an die Spulenspindel (16) nicht drehbar gekoppelt ist; und das Kopplungsmittel (24) auf der Spulenspindel (16) bereitgestellt ist und das Drehteil (66) an die Spulenspindel (16) nicht drehbar koppelt, so dass das Drehteil relativ zur Spulenspindel axial beweglich ist.
  3. Bremsvorrichtung der doppelt gelagerten Rolle gemäß Anspruch 1, wobei: peripher nach außen vom Drehteil (66) das ortsfeste Teil (67) auf einer inneren peripheren Oberfläche davon eine konisch geformte Bremsfläche (70) aufweist, die konzentrisch mit dem Drehteil (66) angebracht ist, wobei die Bremsfläche (79) in Richtung der Spule konisch erweitert ist; und die Bremsteile (68) an das Drehteil (66) zur Berührung mit der Bremsfläche (70) unter der Zentrifugalkraft gepasst sind, wobei die Bremsteile (68) in Richtung der Bremsfläche (70) radial angeordnet sind und so weit wie die gemeinsamen fahreinschränkenden Positionen fahren können.
  4. Bremsvorrichtung der doppelt gelagerten Rolle gemäß Anspruch 3, wobei die Bremsteile (68) auf das Drehteil (66) gepasst sind, um in eine im Wesentlichen orthogonal zur Bremsoberfläche liegende Richtung verschoben werden zu können.
  5. Bremsvorrichtung der doppelt gelagerten Rolle gemäß Anspruch 3, wobei das ortsfeste Teil (67) Folgendes beinhaltet: einen Stützabschnitt (67b), der auf dem Rollenkörper (1) gestützt ist, um nicht drehbar, jedoch relativ zur Spule (12) axial beweglich zu sein, und einen Hauptkörper (67a), der mit dem Stützabschnitt (67b) integral gebildet ist, wobei der Hauptkörper eine konisch geformte innere periphere Oberfläche aufweist, in der die Bremsfläche (70) bereitgestellt ist; und wobei das Mittel (69) zum Einstellen der Bremskraft Folgendes beinhaltet: einen Knopf (80), der beweglich gepasst ist und sich relativ zum Rollenkörper (1) bewegen kann, wobei der Knopf auf einem Äußeren des Rollenkörpers freigelegt ist, und einen Umwandlungsmechanismus (81) zum Umwandeln der Bewegung des Knopfs (80) in eine axiale Bewegung des Hauptkörpers (67a) relativ zur Spule.
  6. Bremsvorrichtung der doppelt gelagerten Rolle gemäß Anspruch 1, wobei die Bremsteile (68) an Achsen entlang der Sehnenrichtungen des Drehteils (266) schwenkbar gepasst sind, wobei die Bremsteile radial angeordnet und im Umfang des Drehteils (266) mit Abstand angeordnet sind, wobei die Positionen der Schwerkraftzentren der Bremsteile mehr in Richtung der Spule (12) als die Schwenkzentren der Bremsteile angebracht sind; und das ortsfeste Teil (267) eine ringförmige Bremsfläche (270) aufweist, die ungefähr orthogonal zur Drehachse des Drehteils (266) liegt, wobei die Bremsfläche die Enden der Bremsteile (68) berühren kann.
  7. Bremsvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, die einen Auswurf-Steuermechanismus (22) zum Bremsen der Spule durch Greifen des Verbindungsteils beinhaltet.
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