HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Angelwinde, mit der verhindert werden kann, daß
sich eine Angelschnur beim Angeln auf der Angelwinde verheddert, und die einen
größeren Spulendurchmesser ermöglicht, ohne daß die Größe der gesamten Angelwinde
zunimmt. Des weiteren werden Spiel und Lockerung der Angelschnur verringert.
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Wie in der japanischen Gebrauchsmuster-Veröffentlichung Nr. 4-43017 bzw. in Fig. 16
dargestellt, ist bei den meisten herkömmlichen Angelwinden 1 ein halbringförmiger
Bügel 7 an den vorderen Endabschnitten eines Paars Haltearme 5 angebracht, die in
einem Drehorgan 3 über zwei Bügelhalteelemente 9 und 11 angeordnet sind, und die
Bügelhalteelemente 9 und 11 werden durch eine Umkehr-Einstellvorrichtung 15, die in
dem Unterbringungsabschnitt 13 des Haltearms 5 installiert ist, in die Angelschnur-
Aufwickel- und Ablaufpositionen gedrückt und in ihnen gehalten.
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Bei einer derartigen Angelwinde 1 wird, wenn der Bügel 7 in seine
Angelschnur-Ablaufposition nach unten gedreht wird und die Endmontage der Angelrute ausgeworfen wird,
eine Angelschnur, die auf eine Spule 17 aufgewickelt ist, spiralförmig abgezogen. Wenn
der Bügel 7 hingegen in seine Angelschnur-Aufwickelposition zurückgeführt wird und
das Drehorgan 3 durch Betätigung eines Griffs 19 in eine
Angelschnur-Aufwickelrichtung gedreht wird, kann die Angelschnur um die Spule 17 herum gedreht werden,
die sich in der Längsrichtung zusammen mit der Drehung des Drehorgans 3 hin- und
herbewegt.
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Jedoch nimmt bei der obenbeschriebenen Angelwinde 1, da die Bügelhalteelemente 9
und 11 so schwenkbar an den Haltearmen 5 gelagert sind, daß sie von einer
Abdekkung 21, die die Unterbringungsabschnitte 13 (einschließlich der Bügelhalteelemente 9
und 11) abdeckt, weit nach außen vorstehen, die Dicke und damit die Größe der
Haltearme 5 zu, und es ist wahrscheinlich, daß sich die Angelschnur beim Angeln mit der
Angelwinde um die Bügelhalteelemente herum verheddert. Des weiteren ist in der
japani
schen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 3-74259 eine Angelwinde 33 offenbart, bei
der, wie in Fig. 17 dargestellt, zwei Paßnuten 27 jeweils in den vorderen
Umfangsabschnitten eines Paars Haltearme 25 ausgebildet sind, die in einem Drehorgan 23
vorhanden sind, zwei Bügelhalteelemente 29 und 31 sind jeweils in die Paßnuten 27
eingepaßt, wobei sie verstellbar an den Haltearmen 5 gelagert sind, und die Außenflächen
der einander verbindenden Abschnitte der Bügelhalteelemente 29, 31 und der
Haltearme 25 sind so geformt, daß sie nahezu bündig miteinander sind.
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Der Aufbau der Angelwinde 33 ist insofern vorteilhaft, als die Bügelhalteelemente 29
und 31 daran gehindert werden, radial von den entsprechenden Außenflächen der
Haltearme 25 nach außen vorzustehen. Jedoch kann die Angelschnur dennoch in
Zwischenräumen zwischen einander gegenüberliegenden Abschnitten, d. h. den vorderen
Endabschnitten 25a der Haltearme 25 und den abgesetzten Abschnitten 29a, 31a der
Bügelhalteelemente 29, 31, hängenbleiben bzw. in sie hineinrutschen, wenn geangelt
wird.
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Des weiteren besteht, da die Paßnuten 27, in die die Bügelhalteelemente 29 und 31
eingepaßt werden, in den vorderen Umfangsabschnitten der Haltearme 25 ausgebildet
sind, ein Nachteil darin, daß die Dicke der Haltearme 25 selbst zunimmt, so daß die
äußere Breitenabmessung L der Haltearme 25 zunimmt.
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Im allgemeinen ist, wenn der Durchmesser der Spule einer Angelwinde zunimmt, dies
insofern vorteilhaft, als die dauerhafte Verformung (durch die die Angelschnur leicht
Schlaufen oder Spiralen bildet und nicht gerade liegt) kaum in der Angelschnur bleibt,
und eine Regulierung der Spule mit dem Daumen leicht und problemlos ausgeführt
werden kann. Bei der Angelwinde 33, wie sie in Fig. 35 dargestellt ist, bei der die
Haltearme 25 selbst größere Abmessungen haben, müssen jedoch, wenn der Durchmesser
der Spule 35 aufgrund dieser Vorteile vergrößert wird, das Drehorgan und die
Haltearme bezüglich des Durchmessers und der Abmessungen weiter vergrößert werden, und
daher nehmen Größe und Gewicht der gesamten Winde zu, was ein problemloses
Angeln verhindert.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die bei den obengenannten herkömmlichen
Angelwinden auftretenden Nachteile zu umgehen. Dementsprechend besteht eine
Aufgabe der Erfindung darin, eine Angelwinde zu schaffen, mit der verhindert wird, daß sich
eine Angelschnur beim Angeln mit der Angelwinde verheddert. Eine weitere Aufgabe
der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Angelwinde zu schaffen, mit der der
Durchmesser einer Spule vergrößert werden kann, ohne daß die gesamte Angelwinde
größer wird.
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Um die obenaufgeführten und weitere Aufgaben zu erfüllen, schafft die vorliegende
Erfindung eine Angelwinde zum Aufwickeln einer Angelschnur auf eine Spule mit einem
um eine Achse drehbaren Drehorgan, bei der die Spule einen vorderseitigen
Flanschabschnitt, einen Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt und einen rückseitigen
Flanschabschnitt mit Bezug auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt entlang der Achse
gegenüber dem vorderseitigen Flanschabschnitt aufweist; und eine axiale Länge des
rückseitigen Flanschabschnitts entlang der Achse größer ist als eine axiale Länge des
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts, dadurch gekennzeichnet, daß der
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt unter einem Winkel von 0,5º bis 5º mit Bezug auf die
Achse geneigt ausgebildet ist, so daß der Durchmesser des
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts von dem vorderseitigen Flanschabschnitt zu dem rückseitigen
Flanschabschnitt allmählich verringert wird.
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Bevorzugte Ausführungen der vorliegenden Erfindung sind in den weiteren
Unteransprüchen dargestellt.
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Viele Vorteile werden mit der Angelwinde gemäß der vorliegenden Erfindung erzielt, wie
dies im folgenden im einzelnen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
offenbart wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist eine teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansicht der Hauptabschnitte
eines Drehorgans, das in einer ersten Ausführung der Angelwinde gemäß der
Erfindung eingesetzt wird,
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Fig. 2 ist eine Schnittansicht einer alternativen Konstruktion eines Haltearms, der in
einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist.
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Fig. 3 ist eine Teilschnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan
einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist.
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Fig. 4 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 5 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 6 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelspule gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 7 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 8 ist eine Teilschnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan
einer Angelspule gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 9 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 10 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 11 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 12 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 13 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 14 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 15 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer
Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
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Fig. 16 ist eine teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansicht der Hauptabschnitte
einer herkömmlichen Angelwinde,
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Fig. 17 ist eine teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansicht der Hauptabschnitte
einer weiteren herkömmlichen Angelwinde,
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Fig. 18 ist eine Seitenansicht der Hauptabschnitte einer weiteren Ausführung einer
Angelwinde gemäß der Erfindung,
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Fig. 19 ist eine teilweise als Schnitt ausgeführte Vorderansicht der in Fig. 18
dargestellten Angelwinde,
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Fig. 20 ist eine vergrößerte Schnittansicht von Abschnitten zum Anbringen einer
Schnurrolle für die in Fig. 38 dargestellte Angelwinde,
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Fig. 21 ist eine vergrößerte Schnittansicht der Schnurrolle der in Fig. 18 dargestellten
Angelwinde,
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Fig. 22 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die eine Abwandlung der Schnurrolle zeigt.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN
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Im folgenden wird eine Angelwinde gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben.
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Fig. 1 zeigt eine teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansicht der Hauptabschnitte
eines Drehorgans, das in einer Angelwinde gemäß einer ersten Ausführung der Erfindung
angebracht ist. Ein Drehorgan 157 ist am vorderen Ende des Windenhauptkörpers
(nicht dargestellt) drehbar gelagert. Das Drehorgan 157 enthält ein Paar Haltearme 155
und 174, die jeweils integral mit dem Drehorgan 157 ausgebildet sind und sich in der
Längsrichtung des Windenhauptkörpers erstrecken. Zwei Bügelhalteelemente 45 sind
drehbar an den jeweiligen vorderen Endabschnitten der Haltearme 155 und 174
angebracht. Ein halbringförmiger Bügel ist zwischen den zwei Bügelhalteelementen 45
angebracht.
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Des weiteren ist an dem Windenhauptkörper eine Spule 159 koaxial zu dem Drehorgan
157 angebracht. Die Spule 159 ist drehbar auf einer Spulenwelle gelagert, die in dem
Spulenhauptkörper so angebracht ist, daß sie verschoben werden kann. Die Spule 159
und die Spulenwelle sind über eine Bremsvorrichtung, die in die Spule 159 integriert ist,
in Reibkontakt miteinander. Die Bremskraft der Bremsvorrichtung kann je nach Wunsch
eingestellt werden, indem ein Knopf betätigt wird, der am vorderen Endabschnitt der
Spule 150 angebracht ist.
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Des weiteren ist an dem Windenhauptkörper (nicht dargestellt) ein Griff angebracht, der
dazu dient, eine Angelschnur aufzuwickeln. Die Drehwelle des Griffs ist mit dem
Drehorgan 157 über einen bekannten Zahnradmechanismus verbunden, der in dem
Spulenhauptkörper vorhanden ist. Die Spulenwelle ist mit der Drehwelle des Griffs über einen
bekannten Verschiebemechanismus verbunden.
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Die Bügelhalteelemente 45 werden mit einer Drückvorrichtung, die in dem Haltearm
angebracht ist, in ihre Angelschnur-Aufwickelposition und -Ablaufposition gedrückt und
darin gehalten. Die Bügelhalteelemente 45, die in ihrer Angelschnur-Ablaufposition
gehalten werden, können mit einer Rückstellvorrichtung, die in dem Haltearm angebracht
ist, umgekehrt und in ihre Angelschnur-Aufwickelposition zurückgestellt werden.
Nach
dem der Bügel wieder in seine Angelschnur-Aufwickelposition gebracht worden ist, kann
die Angelschnur, wenn das Drehorgan 157 durch Betätigung des Griffs in der
Angelschnur-Aufwickelrichtung gedreht wird, auf die Spule 159 aufgewickelt werden, die in
Verbindung mit der Drehung des Drehorgans 159 verschoben (hin- und herbewegt)
werden kann.
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Eine imaginäre Ebene IP ist eine Ebene, die eine Achse X des Drehorgans 157
einschließt und beide Haltearme 155 und 174 schneidet (siehe beispielsweise Fig. 19).
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Gemäß der vorliegenden Erfindung entspricht, wie in Fig. 1 dargestellt, die äußere
Breitenabmessung 1, die hier durch die Haltearme 155 und 174 begrenzt wird, der der
Haltearme, die bei einer herkömmlichen Angelwinde eingesetzt werden, und das
Verhältnis der Außendurchmesser-Abmessung 2 eines vorderseitigen Flanschabschnitts
159a der Spule 159 beträgt 70% der äußeren Breitenabmessung L&sub1;, so daß der
Durchmesser der Spule 159 gegenüber der herkömmlichen Angelwinde vergrößert
werden kann, ohne daß die gesamte Größe der Angelwinde zunimmt. Das Verhältnis
L&sub2;/L&sub1; liegt vorzugsweise im Bereich von 60% bis 80%.
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Das Verhältnis der Außendurchmesser-Abmessung des vorderseitigen
Flanschabschnitts der Spule in bezug auf die äußere Breitenabmessung der Haltearme beträgt
ungefähr 50%.
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Die Bügelhalteelemente 45 werden durch eine Drückvorrichtung 163 wahlweise in die
Angelschnur-Ablauf- bzw. -Aufwickelposition gebracht.
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Wenn die Bügelhalteelemente 45 umgekehrt werden, wird ein Betätigungsstab der
Drückvorrichtung 163 nach unten gedrückt, um eine Schraubenfeder
zusammenzudrücken, und wenn der Betätigungsstab weiterbewegt wird und den Totpunkt der
Schraubenfeder überschreitet, können die Bügelhalteelemente 45 aufgrund der
Federkraft der Schraubenfeder in ihrer Angelschnur-Aufwickelposition gehalten werden.
In Fig. 1 kennzeichnet Bezugszeichen 155 den Haltearm, der in dem Drehorgan 157
vorhanden ist, und 159 steht für die Spule. Am vorderen Endabschnitt des Haltearms
155 ist das Bügelhalteelement 45 so angebracht, daß es zwischen seiner Angelschnur-
Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann. Das heißt, das
Bügelhalteelement 45 kann mit einer Drückvorrichtung 163, die in einem
Unterbringungsabschnitt 161 des Haltearms 155 installiert ist, in die Angelschnur-Aufwickel- und die
-Ablaufposition gedrückt und darin gehalten werden.
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Der Unterbringungsabschnitt 161 ist so geformt, daß er von der Umfangswand des
Haltearms 155 über einen Bereich umschlossen ist, der vom unteren Endabschnitt der
Oberfläche des Haltearms 155 bis zum vorderen Endabschnitt desselben reicht. Des
weiteren ist eine Abdeckung 165 angebracht, die dazu dient, den gesamten
Unterbringungsabschnitt 161 abzudecken. Auch bei der vorliegenden Ausführung wirken die
Abdeckung 165 sowie der Unterbringungsabschnitt 161 des Haltearms 155 zusammen
und bilden einen Anbringungsabschnitt 167 an der vorderen Abschlußseite des
Haltearms 155 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45.
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An der Innenfläche 165a des vorderen Endabschnitts der Abdeckung 165 ist, wie in
Fig. 1 dargestellt, eine zylindrische Haltewelle 169 vorhanden. Die Haltewelle 169 ist mit
einem Eingriffsloch 171 in Eingriff, das in dem Haltearm 155 ausgebildet ist, und eine
Schraube 173 ist in die Haltewelle 169 eingeschraubt, so daß die Abdeckung 165 in
Gewindeeingriff mit dem Haltearm 155 ist. Das heißt, bei der vorliegenden Ausführung
ist der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 an der Haltewelle 169 so
gelagert, daß das Bügelhalteelement 45 zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der
-Ablaufposition hin- und herbewegt werden kann, so daß die von der Oberfläche des
Haltearms 155 vorstehenden Elemente wegfallen und das Verheddern der Angelschnur
verhindert werden kann.
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Des weiteren entspricht bei der vorliegenden Ausführung die äußere Breitenabmessung
L&sub1; der Haltearme 155 und 174, die jeweils in dem Drehorgan 157 vorhanden sind, der
der Haltearme, die in der herkömmlichen Angelwinde vorhanden sind, und das
Verhältnis der Außendurchmesser-Abmessung L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 159a
der Spule 159 zu der äußeren Breitenabmessung L&sub1; beträgt 70%, so daß der
Durchmesser der Spule 159 vergrößert werden kann. Des weiteren hat bei der vorliegenden
Ausführung der Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 159b der Spule 159 eine
Konusform (eine umgekehrte Konusform), deren Durchmesser nach vorn in der
Spulenwellenrichtung (X) allmählich zunimmt, und das Verhältnis der Außendurchmesserabmessung
L&sub3; des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 159b zu der
Außendurchmesserabmessung L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 159a (L&sub3;/L&sub2;) liegt im Bereich von 0,2 bis
0,9, so daß die Spule 159 eine tiefere Auskehlung aufweist.
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Auf diese Weise wird nicht nur das Verheddern der Angelschnur verhindert und die
Effektivität beim Angeln mit der Angelwinde verbessert, sondern auch die Dicke des
Haltearms 155 wird verringert, so daß der Durchmesser der Spule 159 vergrößert werden
kann. Zusätzlich dazu wird bei der vorliegenden Ausführung, da die Spule 159 so
geformt ist, daß sie eine tiefe Auskehlung aufweist und darüber hinaus eine umgekehrte
Konusform hat, selbst dann, wenn die Angelschnur vollständig auf die Spule 159 bis zu
der Außendurchmesserabmessung L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 159a
aufgewickelt ist, die Möglichkeit ausgeschlossen, daß die Angelschnur abrutscht, wenn sie
abläuft, so daß die Angelschnur ausreichend gewickelt wird.
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Bei der Angelwinde ist der Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 159b in einem Winkel
von 0,5 bis 5º in bezug auf die gemeinsame Achse X des Drehorgans 157 und der
Spule 159 konisch, so daß ein Durchmesser des
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 159b von dem vorderseitigen Flanschabschnitt 159a zum rückseitigen
Flanschabschnitt 159c hin allmählich abnimmt, und eine axiale Länge L&sub5; des
rückseitigen Flanschabschnitts 159c entlang der Achse X ist größer als eine axiale Länge L&sub6; des
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 159b. Durch diese konstruktive Kombination für
die Spule 159 wirkt die richtige Reibung auf eine Angelschnur, wenn die Angelschnur
von der Spule 159 gelöst wird (abläuft), und so ist es möglich, das Spiel der
Angelschnur und Lockerheit der Angelschnur zu vermeiden. Aufgrund des
obenbeschriebenen Vorteils ist es möglich, die Angelschnur bis zum Außenumfang des vorderseitigen
Flanschabschnitts 159a auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 159b
aufzuwikkeln, um so die Flug- bzw. Auswurfstrecke für Angelhaken zu vergrößern.
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Des weiteren beträgt bei der Angelwinde gemäß der Ausführung der vorliegenden
Erfindung das Verhältnis eines Durchmessers L&sub4; des rückseitigen Flanschabschnitts 159c
zu einem Durchmesser L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 159a 0,8 bis 1,0.
Dementsprechend wirkt eine richtige Reibung auf eine Angelschnur, wenn die Angelschnur
von der Spule gelöst wird (abläuft), und so ist es möglich, Spiel der Angelschnur und
Lockerheit der Angelschnur zu vermeiden. Aufgrund des obenbeschriebenen Vorteils ist
es möglich, die Angelschnur vollständig bis zum Außenumfang des vorderseitigen
Flanschabschnitts auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt aufzuwickeln und so die
Flug- bzw. Auswurfstrecke der Angelhaken zu vergrößern, wobei gleichzeitig die Menge
an Angelschnur vergrößert werden kann, die sich auf die Spule 159 wickeln läßt.
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Fig. 2 zeigt eine abgewandelte Konstruktion des Haltearms. In Fig. 2 kennzeichnet
Bezugszeichen 177 einen Haltearm, und 179 steht für eine Abdeckung, die über eine
Schraube 181 an der Oberfläche des Haltearms 177 befestigt ist. Gemäß der
Abwandlung hat der Haltearm 177 eine kürzere Länge als die Abdeckung 179, und an der
Innenfläche 179a des vorderen Endabschnitts der Abdeckung 179 ist eine zylindrische
Haltewelle 183 vorhanden, an der der untere Abschnitt 115a eines Bügelhalteelementes
115 gelagert sein kann. Des weiteren ist, um zu verhindern, daß sich die Angelschnur
beim Angeln mit der Winde verheddert, der untere Abschnitt 115a des
Bügelhalteelementes 115 so geformt, daß er eine Dicke hat, aufgrund derer kein Höhenunterschied
zwischen dem Haltearm 177 und dem unteren Abschnitt 115a entsteht, wenn der untere
Abschnitt 115a über eine Schraube 185 an der Haltewelle 183 gelagert ist.
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Die übrigen Abschnitte der Struktur der vorliegenden Erfindung gleichen denen der in
Fig. 1 dargestellten Ausführung, und daher wird hier auf ihre Beschreibung verzichtet.
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Auch bei der vorliegenden Ausführung ist es, wie oben beschrieben, möglich, das
Verheddern der Angelschnur beim Angeln mit der Winde zu verhindern, und gleichzeitig
kann der Durchmesser der Spule vergrößert werden, ohne daß die Größe des
Drehorgans und des Spulenhauptkörpers zunimmt.
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Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Ähnlich wie bei der in Fig. 2
dargestellten Ausführung ist auch bei der vorliegenden Ausführung der Haltearme 189 kürzer
als eine Abdeckung 187, und an der Innenfläche 187a des vorderen Endabschnitts der
Abdeckung 187 ist eine zylindrische Haltewelle 191 vorhanden, an der der untere
Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 gelagert werden kann, und hier ist der untere
Abschnitt 45a so geformt, daß er eine Dicke aufweist, durch die kein Höhenunterschied
zwischen dem Haltearm 189 und dem unteren Abschnitt 45a entsteht. Bei der
vorliegenden Ausführung wird statt der obenerwähnten Schraube 158 ein Stift 193 eingesetzt,
mit dem das Bügelhalteelement 45 so angebracht ist, daß es zwischen seiner
Angelschnur-Aufwickel- und -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
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Das heißt, in der obengenannten Haltewelle 191 ist ein Stifteinführloch 159 ausgebildet.
An der Rückseite des unteren Abschnitts 45a ist ein ausgeschnittener Abschnitt 199
ausgebildet, der dazu dient, ein Halteelement in dem vorderen
Einführseiten-Endabschnitt des Stiftes 193 anzubringen. Wenn der Stift 193 von der Oberfläche der
Abdekkung 187 her in das Stifteinführloch 159 eingeführt wird und das Halteelement 197 in
den vorderen Einführseiten-Endabschnitt des Stiftes 193 eingeführt wird, kann das
Bügelhalteelement 45 so angebracht werden, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel-
und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
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Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführung der Bügelhaltearmstrüktur. Bei der vorliegenden
Ausführung handelt es sich um eine abgewandelte Version der in Fig. 2 dargestellten
Ausführung. Bei der vorliegenden Ausführung ist der untere Abschnitt 45a des
Bügelhalteelementes 45 so geformt, daß er eine Dicke hat, durch die verhindert wird, daß der
untere Abschnitt 45a von dem Haltearm 177 aus nach außen vorsteht, der
Kopfabschnitt 201a einer Schraube 201 zum Lagern des Bügelhalteelementes 45 auf der
Haltewelle 183 ist so ausgeformt, daß er einen großen Durchmesser aufweist, und der
Kopfabschnitt 201a dient hier dazu, zu verhindern, daß das Bügelhalteelement 45 gelöst
wird.
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Ähnlich wie bei den bereits beschriebenen Ausführungen kann die der vorliegenden
Erfindung gestellte Aufgabe mit diesen Ausführungen erfüllt werden.
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Fig. 5 zeigt eine weitere Abwandlung des Bügelhaltearms. Bei der in Fig. 1 dargestellten
Ausführung ist die Abdeckung 165 einschließlich der Haltewelle 169 an der
Oberflächenseite des Haltearms 155 angebracht. Bei der vorliegenden Ausführung jedoch ist
ein aussparungsartiger Unterbringungsabschnitt 205 in der radialen innenliegenden
Seite eines Haltearms 203 ausgebildet, wobei der Unterbringungsabschnitt 205 und die
Abdeckung 165 hier zusammen einen Anbringungsabschnitt 207 im vorderen
Endabschnitt des Haltearms 203 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45 bilden, und das
Bügelhalteelement 45 auf der Haltewelle 169 so angebracht ist, daß es zwischen seiner
Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
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Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Bei der in Fig. 2 dargestellten
Ausführung ist die Abdeckung 179 einschließlich der Haltewelle 183 an der
Oberflächenseite des Haltearms 177 angebracht. Bei der vorliegenden Ausführung jedoch ist eine
Abdeckung 179 an der radial innenliegenden Seite eines Haltearms 209 angebracht, der
Haltearm 209 ist hier kürzer als die Abdeckung 179, der untere Abschnitt 115a des
Bügelhalteelementes 115 ist so geformt, daß er eine Dicke hat, durch die kein
Höhenunterschied zwischen dem Haltearm 209 und dem unteren Abschnitt 115a entsteht, und
das Bügelhalteelement 115 ist an der Haltewelle 183, die in der Abdeckung 179
vorhanden ist, so angebracht, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der
-Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
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Aufgrund dessen kann auch bei diesen Ausführungen verhindert werden, daß sich die
Angelschnur beim Angeln mit der Angelwinde verheddert, und des weiteren kann der
Durchmesser der Spule vergrößert werden, ohne daß die Größe des Drehorgans und
des Spulenhauptkörpers zunimmt.
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Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführung des Bügelhaltearms. Bei der vorliegenden
Ausführung bilden ein Haltearm 211 sowie eine Abdeckung 213, die an der Oberfläche des
Haltearms 211 angebracht werden soll, zusammen einen Anbringungsabschnitt 215 im
vorderen Endabschnitt des Haltearms 211 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45,
und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist an der Haltewelle 217
gelagert, die an der Innenfläche 211a des Haltearms 211 vorhanden ist und von ihr
vorsteht. Bei der vorliegenden Ausführung ist eine Schraube 185 in eine Haltewelle 217
von einem Anbringungsloch 218 aus eingeschraubt, das in der Abdeckung 213
ausgebildet ist, und der Kopfabschnitt 185a der Schraube 185 verhindert, daß das
Bügelhalteelement gelöst wird. Der Kopfabschnitt 185a ist hier so ausgeführt, daß er nicht von
der Oberfläche der Abdeckung 213 nach außen vorsteht.
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Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht der Hauptabschnitte einer Anbringungsstruktur zur
Anbringung eines Bügelhalteelementes. Auch bei der vorliegenden Ausführung ist nicht
nur der untere Abschnitt 115a eines Bügelhalteelementes 115 an einer Haltewelle 221
gelagert, die an der vorderen Abschlußseite eines Haltearms 219 vorhanden ist, und
das Halbbügelhalteelement 115 ist hier so angebracht, daß es zwischen der
Angel
schnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition desselben hin und her bewegt werden kann,
sondern darüber hinaus ist, um das Verheddern der Angelschnur beim Angeln mit der
Angelwinde zu verhindern, der untere Abschnitt 115a des Bügelhalteelementes 115 so
ausgebildet, daß er eine Dicke hat, durch die kein Höhenunterschied zwischen einem
Abdeckungselement 223 und dem unteren Abschnitt 115a entsteht. Des weiteren wird
bei der vorliegenden Ausführung statt der Schraube ein Stift 193 eingesetzt, d. h., das
Halteelement 115 wird mit dem Stift 193 so angebracht, daß das Halteelement 115
zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden
kann.
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Das heißt, in der erwähnten Haltewelle 221 ist, wie in Fig. 8 dargestellt, ein
Stifteinführloch 225 ausgebildet. Des weiteren ist an der Rückseite des Haltearms 219 ein
ausgeschnittener Abschnitt 227 ausgebildet, der dazu dient, ein Halteelement 197 an dem
vorderen Einführseiten-Abschlußabschnitt des Stiftes 193 anzubringen. Das heißt, wenn
der Stift 193 in das Stifteinführloch 225 eingeführt wird und das Halteelement 197 am
vorderen Einführseiten-Endabschnitt des Stiftes 193 angebracht wird, kann das
Bügelhalteelement 115 so angebracht werden, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel-
und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
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Auf diese Weise kann auch mit diesen Ausführungen verhindert werden, daß sich die
Angelschnur beim Angeln mit der Angelwinde verheddert, und des weiteren kann der
Durchmesser der Spule vergrößert werden, ohne daß die Größe des Drehorgans und
des Spulenhauptkörpers zunimmt.
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Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführung des Bügelhaltearms. Auch bei der vorliegenden
Ausführung ist der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 an einer
Haltewelle 231 gelagert, die an der vorderen Abschlußseite eines Haltearms 229 vorhanden ist,
und das Bügelhalteelement 45 ist hier so angebracht, daß es zwischen der
Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann. Der untere
Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist so ausgebildet, daß er eine Dicke hat, mit
der verhindert wird, daß der untere Abschnitt 45a von dem Haltearm 229 nach außen
vorsteht. Ähnlich wie bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführung ist der Kopfabschnitt
233a einer Schraube 233, mit der das Bügelhalteelement 45 an dem Halteelement 231
gelagert ist, so geformt, daß er einen großen Durchmesser aufweist, und mit dem
Kopfabschnitt 233a wird hier verhindert, daß das Bügelhalteelement 45 gelöst wird. Der
Kopfabschnitt 233a ist hier bündig mit einer Abdeckung 235 ausgebildet.
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Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführung des Bügelhaltearms. Bei der vorliegenden
Ausführung bilden ein Haltearm 237 und eine Abdeckung 239, die an der Oberfläche des
Haltearms 237 angebracht werden soll, zusammen einen Anbringungsabschnitt 241 im
vorderen Endabschnitt des Haltearms 237 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45,
und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist an einer Haltewelle 243
gelagert, die an der Innenfläche 237a des Haltearms 237 vorhanden ist und von ihr
vorsteht. Bei der vorliegenden Ausführung ist ein geringfügiger Zwischenraum zwischen
der Abdeckung 239 und einer Drückvorrichtung 163 oder dem unteren Abschnitt 45a
des Bügelhalteelementes 45 ausgebildet.
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Fig. 11 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Auch bei der vorliegenden
Ausführung bilden ein Haltearm 245 und eine Abdeckung 247 zusammen einen
Anbringungsabschnitt 249 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 245 zur Anbringung des
Bügelhalteelementes 45, und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist an
einer Haltewelle 251 gelagert, die an der Innenfläche 245a des Haltearms 245 vorhanden
ist und von ihr vorsteht. Bei der vorliegenden Erfindung ist die Abdeckung 247 jedoch im
Unterschied zu den bereits beschriebenen Ausführungen an der Rückflächenseite (der
radial innenliegenden Seite) des Haltearms 245 angebracht.
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Fig. 12 zeigt eine weitere Ausführung eines Haltearms. Auch bei der vorliegenden
Ausführung bilden ein Haltearm 253 und eine Abdeckung 255 zusammen einen
Anbringungsabschnitt 257 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 253 zur Anbringung des
Bügelhalteelementes 45, und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist
so ausgebildet, daß er eine Dicke hat, durch die verhindert wird, daß der untere
Abschnitt 45a von dem Haltearm 253 nach außen vorsteht. Bei der vorliegenden
Ausführung wird ein Stift 193, der als Anbringungswelle dient, durch den Haltearm 253, den
unteren Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 und die Abdeckung 255 hindurch
eingeführt, und ein Halteelement 197 ist in dem vorderen Einführseiten-Endabschnitt
des Stiftes 193 angebracht, so daß das Bügelhalteelement 45 so angebracht ist, daß es
zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt
werden kann.
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Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Auch bei der vorliegenden
Ausführung bilden ein Haltearm 259 sowie eine Abdeckung 261, die an der Oberfläche des
Haltearms 259 angebracht werden soll, zusammen einen Anbringungsabschnitt 263 im
vorderen Endabschnitt des Haltearms 259 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45.
Zusätzlich dazu ist bei der vorliegenden Ausführung ein Paar Haltewellen 265, die auf
den Haltearm 259 und die Abdeckung 261 zu vorstehen, koaxial zueinander an dem
unteren Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 vorhanden, und die Haltewellen 265
sind hier in Anbringungslöchern 267 bzw. 269 gelagert, die in dem Haltearm 259 und
der Abdeckung 261 ausgebildet sind, so daß das Bügelhalteelement 45 so angebracht
ist, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her
bewegt werden kann.
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Fig. 14 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Bei der vorliegenden Ausführung
ist im Unterschied zu der in Fig. 13 dargestellten Ausführung eine Abdeckung 273 an
der Rückflächenseite eines Haltearms 271 angebracht, die Abdeckung 273 und der
Haltearm 271 bilden hier zusammen einen Anbringungsabschnitt 275 im vorderen
Endabschnitt des Haltearms 271 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45, und ein
Paar Haltewellen 265, die sich an dem unteren Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes
45 befinden und von ihm vorstehen, sind in Anbringungslöchern 277 bzw. 279 gelagert,
die in der Abdeckung 273 ausgebildet sind, so daß das Bügelhalteelement 45 so
angebracht ist, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickelposition und der -Ablaufposition
hin und her bewegt werden kann.
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Fig. 15 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Auch bei der vorliegenden
Ausführung bilden wie bei der in Fig. 14 dargestellten Ausführung ein Haltearm 281 und eine
Abdeckung 283, die an der Oberfläche des Haltearms 281 angebracht werden soll,
zusammen einen Anbringungsabschnitt 285 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 281
zum Anbringen des Bügelhalteelementes 45, und der untere Abschnitt 45a des
Bügelhalteelementes 45 ist so ausgebildet, daß er eine Dicke hat, durch die verhindert wird,
daß der untere Abschnitt 45 von dem Haltearm 281 nach außen vorsteht. Bei der
vorliegenden Ausführung ist eine zylindrisch geformte Anbringungswelle 287 vorhanden,
die durch den Haltearm 281, den unteren Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45
und die Abdeckung 283 hindurchtritt, und der untere Abschnitt 45a des
Bügelhalteelementes 45 ist an der Anbringungswelle 287 mit einer Schraube 185 angebracht.
Des weiteren kennzeichnet in Fig. 15 Bezugszeichen 289 einen Stopfen, der in der
Anbringungswelle 287 angebracht ist. Wenn der untere Abschnitt 45a mit der Schraube
185 an der Anbringungswelle 287 angeschraubt wird, kommt der Stopfen 289 hier mit
einem ausgeschnittenen Abschnitt 291 in Eingriff, der in dem Haltearm 281 ausgebildet
ist.
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Fig. 18 bis 21 zeigen eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung. Diese
Ausführung ist so aufgebaut, daß die Anbringungsstruktur einschließlich des Haltearms 237,
der Abdeckung 239 usw. zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45 gemäß der in Fig.
10 dargestellten Ausführung an einer Angelwinde 361 vorhanden ist, die im
wesentlichen der Angelwinde der ersten Ausführung entspricht, und daß eine Spule 337, die bei
jeder der bereits beschriebenen Ausführungen eingesetzt werden kann, an der
Angelwinde 361 angebracht ist.
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Das Bügelhalteelement 45 ist, wie in Fig. 18 und 20 dargestellt, schwenkbar an dem
Haltearm 237 gelagert und hat den vorderen Endabschnitt 45b an dem ein
Schnurschieber (line slider) 31, der T-förmigen Querschnitt hat, über einen Wellenabschnitt 31a
mit einem Bolzen bzw. einer Schraube angebracht ist. Der Bügel 49 ist an dem
Schnurschieber 31 angebracht. Die Schnurrolle 72 ist drehbar mit dem Kugellager 33 gelagert,
das sich axial zwischen dem Wellenabschnitt 31a und dem vorderen Endabschnitt 45b
des Bügelhalteelementes 45 befindet.
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Die Schnurrolle 72 ist, wie in Fig. 20 und 21 dargestellt, so geformt, daß der
Angelschnur-Führungsabschnitt 72a konisch ist, d. h. seine Durchmesser in der Richtung von
dem Bügelhalteelement 45 zu dem Schnurschieber 31, d. h. in der
Angelschnur-Aufwickelrichtung (Pfeil A) des Drehorgans 15, allmählich zunimmt.
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Der Angelschnur-Führungsabschnitt 72a ist integral mit einem im wesentlichen
kreisförmigen plattenartigen Führungsabschnitt 35 an den vorderen Endabschnitt 45b des
Bügelhalteelementes 45 angrenzend ausgebildet, der mit der Angelschnur beim
Wikkeln in Kontakt gebracht wird, um die axiale Bewegung der Angelschnur in bezug auf die
Schnurrolle 72 einzuschränken und so einen Schnurlauf um die Schnurrolle 72 herum
zu stabilisieren. Das heißt, da die Schnurrolle 72 sich zusammen mit dem Drehorgan 15
um die Spule 337 dreht, beeinflussen die Position der Schnurrolle 72 gegenüber an
einer Rute vorhandenen Führung, der Durchmesser der Angelschnur, die auf die Spule
337 gewickelt ist, die axiale Position der Spule, die Durchlaufbewegung in der Richtung
von vorn nach hinten ausführt, usw. nachteilig die Position der Angelschnur, d. h. die
Angelschnur versucht, sich unregelmäßig auf dem Führungsabschnitt 72a der
Schnurrolle 72 in axialer Richtung zu bewegen. Die Schnurrolle 72 gemäß der vorliegenden
Erfindung kann jedoch diese unregelmäßige axiale Bewegung der Angelschnur aufgrund
der konischen Form des Führungsabschnitts 72a zusammen mit dem Vorhandensein
des Führungsabschnitts 35 sicher verhindern.
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Des weiteren ist, wie oben beschrieben, die Schnurrolle 72, die bei der Angelwinde der
vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, so konisch geformt, daß der Durchmesser des
Angelschnur-Führungsabschnitts 72a in der Angelschnur-Aufwickelrichtung A des
Drehorgans 15 allmählich zunimmt. Daher ist die zwischen der Schnurrolle 72 und der
Angelschnur bewirkte Reibung an der Seite mit großem Durchmesser größer als an der
Seite mit kleinem Durchmesser, und daher werden, wenn die Angelschnur durch die
Schnurrolle 72 geführt wird, um sie auf die Spule 37 zu wickeln, sicher Verdrillungen der
Angelschnur in der Richtung hergestellt, die entgegengesetzt zu der Richtung ist, in der
Verdrillungen der Angelschnur hergestellt werden, wenn die aufgewickelte Angelschnur
von der Spule gelöst ist bzw. abläuft. Herkömmlicherweise weisen Angelwinden ein
strukturelles Problem dahingehend auf, daß sich letztere Verdrillungen, die an der
Angelschnur entstehen, wenn die aufgewickelte Angelschnur von der Spule gelöst wird
oder abläuft, an der Angelschnur durch die Wiederholung des Aufwickelns und
Ablaufens der Angelschnur akkumulieren und derartige akkumulierte Verdrillungen Reißen
und Verheddern der Angelschnur bewirken. Gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch
können, indem die zuerst genannten Verdrillungen an der Angelschnur mit der
konischen Form der Angelschnur-Führungsrolle 72 sicher und im voraus hergestellt werden,
wenn die Angelschnur auf die Spule gewickelt wird, letztere Verdrillungen durch erstere
Verdrillungen aufgehoben werden, wenn die Angelschnur anschließend von der Spule
abläuft. Daher tritt bei der Angel in der vorliegenden Erfindung das Problem nicht auf,
daß die Angelschnur aufgrund der akkumulierten Angelschnur Verdrillungen reißt
und/oder verheddert.
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Der Führungsabschnitt 35 befindet sich radial außerhalb des Außenumfangs des
gegenüberliegenden Endabschnitts 72b der Schnurrolle. Der Führungsabschnitt 35 weist
eine Angelschnur-Kontaktfläche 35a auf, die eine plane Fläche rechtwinklig zur Achse
der Schnurrolle darstellt, und mit der die Angelschnur beim
Angelschnur-Aufwickelvorgang in Kontakt gebracht wird.
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Vorzugsweise ist der Außendurchmesser D&sub1; des Führungsabschnitts 35 größer als der
Außendurchmesser D&sub2; des gegenüberliegenden Endabschnitts 72b und zwar um einen
Betrag, der 1 mm oder mehr beträgt, und wenn er um einen Betrag von mehr als 2 mm
größer ist, wird der Gleitkontakt der Angelschnur-Kontaktfläche 35a mit der Angelschnur
noch reibungsloser und besser.
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Da der Außendurchmesser des Führungsabschnitts 35 größer ist als der
Außendurchmesser des gegenüberliegenden Endes 72b, um die Kontaktfläche der Angelschnur-
Kontaktfläche 35a zu vergrößern, und da die Angelschnur-Kontaktfläche 35a als plane
Fläche ausgebildet ist, wird verhindert, daß die Angelschnur teilweise und örtlich
begrenzt verformt wird und unter Druck gleitet, und damit ist es möglich, Beschädigung der
Angelschnur zu verringern. Des weiteren kann die Angelschnur-Kontaktfläche, wie in
Fig. 22 dargestellt, als gekrümmte Fläche 135b ausgebildet sein.
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In Fig. 20 bezeichnen die Bezugszeichen 45b' und 31b ringförmige Vorsprünge, die
jeweils an dem vorderen Endabschnitt 45b und dem Schnurschieber 31 vorhanden sind,
und die den Führungsabschnitt 35 bzw. den gegenüberliegenden Endabschnitt 72b der
Schnurrolle 72 umschließen, um zu verhindern, daß die Angelschnur festklemmt. Da der
gegenüberliegende Endabschnitt 72b der Schnurrolle 72 kleiner ist als der
Führungsabschnitt 35, kann der Außendurchmesser D&sub4; des ringförmigen Vorsprungs 31b an dem
Schnurschieber 31 kleiner sein als der Außendurchmesser D&sub3; des ringförmigen
Vorsprungs 45b' am vorderen Endabschnitt 45b des Bügelhalteelementes 45. Daher kann
der Schnurschieber 31 geringere Größe und geringeres Gewicht aufweisen und so kann
das Drehorgan 15 insgesamt leichter sein. Des weiteren wird mit dieser
Gewichtsverringerung des Schnurschiebers 31 auch die aktuelle technische Anforderung erfüllt, daß
das schwerere Gewicht nicht nach vorn verteilt werden sollte, um gutes
Drehgleichgewicht des Drehorgans 15 aufrechtzuerhalten.
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Die Spule 337, die bei jeder der obenbeschriebenen Ausführungen eingesetzt werden
kann, enthält, wie in Fig. 18 dargestellt, einen vorderseitigen Flanschabschnitt 337a,
einen Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b sowie einen rückseitigen
Flanschabschnitt (Schürzenabschnitt) 337c. Der Zylinderabschnitt 337b dieser Ausführung ist
ähnlich wie bei der siebten Ausführung umgekehrt konisch, so daß der Durchmesser des
Zylinderabschnitts mit Annäherung an den rückseitigen Flanschabschnitt 377c vom
vorderseitigen Flanschabschnitt 337a aus allmählich abnimmt. Diese umgekehrte
Konusform des Zylinderabschnitts 337b dient dazu, das Verrutschen der auf den
Zylinderabschnitt 337b aufgewickelten Angelschnur beim Ablaufen der Angelschnur zu verhindern.
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Die Spule 337 ist des weiteren dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 337b größer ist als bei der herkömmlichen
Angelwinde, und daß das hintere Ende 337b des rückseitigen Flanschabschnitts 337c radial
nach innen gebogen ist. Die Form des radial nach innen gebogenen hinteren Endes
337b macht es möglich, den Durchmesser der Spule 337 zu vergrößern, ohne daß der
Durchmesser des Drehorgans 15 zunimmt. So ist es möglich, die Wickelmenge der
Angelschnur zu vergrößern und die Schnurfreigabe(Ablauf)-Kapazität zu vergrößern, d. h.
Vorteile mit dem größeren Durchmesser der Spule 337 zu erzielen, und das
Verrutschen der Angelschnur auf dem Zylinderabschnitt 337 während des Ablaufens der
Angelschnur zu verhindern. Des weiteren können die obenaufgeführten Vorteile erzielt
werden, ohne daß Größe und Gewicht der gesamten Winde zunehmen, da es nicht
erforderlich ist, den Durchmesser des Drehorgans 15 zu vergrößern.
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Bei der Angelwinde gemäß der Ausführung der vorliegenden Erfindung ist der
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b in einem Winkel von 0,5º bis 5º in bezug auf die
Achse X konisch, so daß ein Durchmesser des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts
337b vom vorderseitigen Flanschabschnitt 337a aus in Richtung des rückseitigen
Flanschabschnitts 337c allmählich abnimmt, und eine axiale Länge L&sub5; des rückseitigen
Flanschabschnitts 337c entlang der Achse X ist größer als eine axiale Länge L&sub6; des
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 337c. Entsprechend dieser konstruktiven
Kombination der Spule 337 wirkt eine richtige Reibung auf eine Angelschnur, wenn die
Angelschnur von der Spule 337 gelöst wird (abläuft) und so ist es möglich, das Spiel der
Angelschnur und die Lockerheit der Angelschnur zu verhindern. Aufgrund des
obenbe
schriebenen Vorteils ist es möglich, die Angelschnur vollständig bis zum Außenumfang
des vorderseitigen Flanschabschnitts 337a auf den
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b aufzuwickeln, und so die Flug- bzw. Auswurfstrecke der Angelhaken zu
vergrößern.
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Bei der Angelwinde gemäß der obenbeschriebenen Ausführung der vorliegenden
Erfindung ist der Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b in bezug auf die Achse X so
konisch, daß ein Durchmesser des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b von
dem vorderseitigen Flanschabschnitt 337a aus in Richtung des rückseitigen
Flanschabschnitts 337c allmählich abnimmt und ein hinteres Ende 337d des rückseitigen
Flanschabschnitts 337c ist so konisch, daß ein Durchmesser des hinteren Endes 337d nach
hinten allmählich abnimmt. Dementsprechend wird mit dem umgekehrt konischen
Aufbau des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 337b verhindert, daß sich die
Angelschnur so löst, daß das Bündel der aufgewickelten Angelschnur nach vorn auf die Spule
337 verschoben wird. Des weiteren hat, selbst wenn die gelöste Angelschnur nach
hinten verschoben wird, die Schlaufe der gelösten Angelschnur, die auf das Drehorgan 15
nach hinten gefallen ist, einen erheblich größeren Durchmesser als der zylindrische
Abschnitt des Drehorgans 15, da das hintere Ende 337c des rückseitigen
Flanschabschnitts 337 konisch aufgebaut ist, und so ist es möglich, die gelöste Angelschnur leicht
wieder auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b zurückzuführen. Des
weiteren ermöglicht es der konische Aufbau des hinteren Endes 337d des rückseitigen
Flanschabschnitts 337c, den Durchmesser des zylindrischen Abschnitts des Rotors 15 zu
verringern, ohne den radialen Abstand zwischen dem zylindrischen Abschnitt des
Drehorgans 15 und dem rückseitigen Flanschabschnitt 337c der Spule 337 zu vergrößern.
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Bei der Angelwinde gemäß dieser Ausführung beträgt das Verhältnis eines
Durchmessers L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 337a zu einem Abstand L&sub1; zwischen den
Außenflächen der Haltearme 43 und 45 0,6 bis 0,8, und ein hinteres Ende 337d des
rückseitigen Flanschabschnitts 337c ist so konisch, daß ein Durchmesser des hinteren
Endes 337d nach hinten zu allmählich abnimmt. Diese konstruktive Kombination
ermöglicht es, den Durchmesser der Spule 337 zu vergrößern, ohne daß die Größe der
Angelwinde insgesamt zunimmt. Des weiteren ist es aufgrund der konischen Form des
hinteren Endes 337d des rückseitigen Flanschabschnitts 337c der Spule 337 möglich,
nach wie vor das Verschieben der Angelschnur nach hinten zu verhindern und den
Durchmesser des zylindrischen Abschnitts des Drehorgans 15 zu verringern.
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Bei der Angelwinde gemäß der Ausführung beträgt das Verhältnis eines Durchmessers
L&sub4; des rückseitigen Flanschabschnitts 337c zu einem Durchmesser L&sub2; des
vorderseitigen Flanschabschnitts 337a 0,8 bis 1,0. Dementsprechend wirkt eine richtige Reibung
auf eine Angelschnur, wenn die Angelschnur von der Spule 337 gelöst wird (abläuft),
und so ist es möglich, das Spiel der Angelschnur und die Lockerheit der Angelschnur zu
verhindern. Aufgrund des obengenannten Vorteils ist es möglich, die Angelschnur bis
zum Außenumfang des vorderseitigen Flanschabschnitts 337a vollständig auf den
Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337c aufzuwickeln, um so die Flug- bzw.
Wurfstrekke der Angelhaken zu vergrößern.
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Wie bei den obenbeschriebenen Ausführungen ist bei einer Angelwinde dieses Typs
das Bügelhalteelement an dem Haltearm angebracht. Herkömmlicherweise gibt es
jedoch eine große Anzahl von Angelwinden, bei denen keine Bügel eingesetzt werden.
Bei derartigen Angelwinden ist ein Halteelement, das dem obenerwähnten
Bügelhalteelement äquivalent ist, an einem Haltearm angebracht, und eine Schnurrolle ist daran
angebracht. Die vorliegende Erfindung kann auch bei Angelwinden mit diesem Aufbau
eingesetzt werden.
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Des weiteren beträgt bei den obenerwähnten Ausführungen das Verhältnis der
Außendurchmesserabmessung L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts der Spule in bezug
auf die äußere Breitenabmessung L&sub1; des Haltearms des Rotors 70%. Gemäß der
Erfindung, bei der die Dicke des Haltearms verringert wird, kann dieses Verhältnis jedoch
auch im Bereich von 60% bis 80% liegen.
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Beim Einsatz einer Angelwinde gemäß der Erfindung, wie sie in den entsprechenden
Ansprüchen dargestellt ist, kann, wie oben beschrieben, der Durchmesser der Spule
vergrößert werden, ohne daß die Größe des Drehorgans und des Spulenhauptkörpers
im Vergleich zu der herkömmlichen Angelwinde zunimmt, und das Verheddern der
Angelschnur kann beim Angeln mit der Angelwinde sicher verhindert werden, so daß sich
der Durchmesser der Spule vergrößern läßt, ohne die Wirksamkeit der Angelwinde beim
Angeln zu beeinträchtigen, wodurch sich die Angelwinde noch praktischer einsetzen
läßt.