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DE69700314T2 - Angelwinde - Google Patents

Angelwinde

Info

Publication number
DE69700314T2
DE69700314T2 DE69700314T DE69700314T DE69700314T2 DE 69700314 T2 DE69700314 T2 DE 69700314T2 DE 69700314 T DE69700314 T DE 69700314T DE 69700314 T DE69700314 T DE 69700314T DE 69700314 T2 DE69700314 T2 DE 69700314T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fishing line
fishing
diameter
spool
bail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69700314T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69700314D1 (de
Inventor
Masatoshi Katayama
Eiji Shinohara
Akira Yamaguchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Globeride Inc
Original Assignee
Daiwa Seiko Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP00302696A external-priority patent/JP3375112B2/ja
Priority claimed from JP06450096A external-priority patent/JP3358781B2/ja
Priority claimed from JP15434596A external-priority patent/JP3358783B2/ja
Application filed by Daiwa Seiko Co Ltd filed Critical Daiwa Seiko Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69700314D1 publication Critical patent/DE69700314D1/de
Publication of DE69700314T2 publication Critical patent/DE69700314T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • A01K89/01Reels with pick-up, i.e. with the guiding member rotating and the spool not rotating during normal retrieval of the line

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Angelwinde, mit der verhindert werden kann, daß sich eine Angelschnur beim Angeln auf der Angelwinde verheddert, und die einen größeren Spulendurchmesser ermöglicht, ohne daß die Größe der gesamten Angelwinde zunimmt. Des weiteren werden Spiel und Lockerung der Angelschnur verringert.
  • Wie in der japanischen Gebrauchsmuster-Veröffentlichung Nr. 4-43017 bzw. in Fig. 16 dargestellt, ist bei den meisten herkömmlichen Angelwinden 1 ein halbringförmiger Bügel 7 an den vorderen Endabschnitten eines Paars Haltearme 5 angebracht, die in einem Drehorgan 3 über zwei Bügelhalteelemente 9 und 11 angeordnet sind, und die Bügelhalteelemente 9 und 11 werden durch eine Umkehr-Einstellvorrichtung 15, die in dem Unterbringungsabschnitt 13 des Haltearms 5 installiert ist, in die Angelschnur- Aufwickel- und Ablaufpositionen gedrückt und in ihnen gehalten.
  • Bei einer derartigen Angelwinde 1 wird, wenn der Bügel 7 in seine Angelschnur-Ablaufposition nach unten gedreht wird und die Endmontage der Angelrute ausgeworfen wird, eine Angelschnur, die auf eine Spule 17 aufgewickelt ist, spiralförmig abgezogen. Wenn der Bügel 7 hingegen in seine Angelschnur-Aufwickelposition zurückgeführt wird und das Drehorgan 3 durch Betätigung eines Griffs 19 in eine Angelschnur-Aufwickelrichtung gedreht wird, kann die Angelschnur um die Spule 17 herum gedreht werden, die sich in der Längsrichtung zusammen mit der Drehung des Drehorgans 3 hin- und herbewegt.
  • Jedoch nimmt bei der obenbeschriebenen Angelwinde 1, da die Bügelhalteelemente 9 und 11 so schwenkbar an den Haltearmen 5 gelagert sind, daß sie von einer Abdekkung 21, die die Unterbringungsabschnitte 13 (einschließlich der Bügelhalteelemente 9 und 11) abdeckt, weit nach außen vorstehen, die Dicke und damit die Größe der Haltearme 5 zu, und es ist wahrscheinlich, daß sich die Angelschnur beim Angeln mit der Angelwinde um die Bügelhalteelemente herum verheddert. Des weiteren ist in der japani schen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 3-74259 eine Angelwinde 33 offenbart, bei der, wie in Fig. 17 dargestellt, zwei Paßnuten 27 jeweils in den vorderen Umfangsabschnitten eines Paars Haltearme 25 ausgebildet sind, die in einem Drehorgan 23 vorhanden sind, zwei Bügelhalteelemente 29 und 31 sind jeweils in die Paßnuten 27 eingepaßt, wobei sie verstellbar an den Haltearmen 5 gelagert sind, und die Außenflächen der einander verbindenden Abschnitte der Bügelhalteelemente 29, 31 und der Haltearme 25 sind so geformt, daß sie nahezu bündig miteinander sind.
  • Der Aufbau der Angelwinde 33 ist insofern vorteilhaft, als die Bügelhalteelemente 29 und 31 daran gehindert werden, radial von den entsprechenden Außenflächen der Haltearme 25 nach außen vorzustehen. Jedoch kann die Angelschnur dennoch in Zwischenräumen zwischen einander gegenüberliegenden Abschnitten, d. h. den vorderen Endabschnitten 25a der Haltearme 25 und den abgesetzten Abschnitten 29a, 31a der Bügelhalteelemente 29, 31, hängenbleiben bzw. in sie hineinrutschen, wenn geangelt wird.
  • Des weiteren besteht, da die Paßnuten 27, in die die Bügelhalteelemente 29 und 31 eingepaßt werden, in den vorderen Umfangsabschnitten der Haltearme 25 ausgebildet sind, ein Nachteil darin, daß die Dicke der Haltearme 25 selbst zunimmt, so daß die äußere Breitenabmessung L der Haltearme 25 zunimmt.
  • Im allgemeinen ist, wenn der Durchmesser der Spule einer Angelwinde zunimmt, dies insofern vorteilhaft, als die dauerhafte Verformung (durch die die Angelschnur leicht Schlaufen oder Spiralen bildet und nicht gerade liegt) kaum in der Angelschnur bleibt, und eine Regulierung der Spule mit dem Daumen leicht und problemlos ausgeführt werden kann. Bei der Angelwinde 33, wie sie in Fig. 35 dargestellt ist, bei der die Haltearme 25 selbst größere Abmessungen haben, müssen jedoch, wenn der Durchmesser der Spule 35 aufgrund dieser Vorteile vergrößert wird, das Drehorgan und die Haltearme bezüglich des Durchmessers und der Abmessungen weiter vergrößert werden, und daher nehmen Größe und Gewicht der gesamten Winde zu, was ein problemloses Angeln verhindert.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die bei den obengenannten herkömmlichen Angelwinden auftretenden Nachteile zu umgehen. Dementsprechend besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine Angelwinde zu schaffen, mit der verhindert wird, daß sich eine Angelschnur beim Angeln mit der Angelwinde verheddert. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Angelwinde zu schaffen, mit der der Durchmesser einer Spule vergrößert werden kann, ohne daß die gesamte Angelwinde größer wird.
  • Um die obenaufgeführten und weitere Aufgaben zu erfüllen, schafft die vorliegende Erfindung eine Angelwinde zum Aufwickeln einer Angelschnur auf eine Spule mit einem um eine Achse drehbaren Drehorgan, bei der die Spule einen vorderseitigen Flanschabschnitt, einen Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt und einen rückseitigen Flanschabschnitt mit Bezug auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt entlang der Achse gegenüber dem vorderseitigen Flanschabschnitt aufweist; und eine axiale Länge des rückseitigen Flanschabschnitts entlang der Achse größer ist als eine axiale Länge des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts, dadurch gekennzeichnet, daß der Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt unter einem Winkel von 0,5º bis 5º mit Bezug auf die Achse geneigt ausgebildet ist, so daß der Durchmesser des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts von dem vorderseitigen Flanschabschnitt zu dem rückseitigen Flanschabschnitt allmählich verringert wird.
  • Bevorzugte Ausführungen der vorliegenden Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen dargestellt.
  • Viele Vorteile werden mit der Angelwinde gemäß der vorliegenden Erfindung erzielt, wie dies im folgenden im einzelnen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen offenbart wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansicht der Hauptabschnitte eines Drehorgans, das in einer ersten Ausführung der Angelwinde gemäß der Erfindung eingesetzt wird,
  • Fig. 2 ist eine Schnittansicht einer alternativen Konstruktion eines Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist.
  • Fig. 3 ist eine Teilschnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist.
  • Fig. 4 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 5 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 6 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelspule gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 7 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 8 ist eine Teilschnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelspule gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 9 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 10 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 11 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 12 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 13 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 14 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 15 ist eine Schnittansicht eines weiteren Haltearms, der in einem Drehorgan einer Angelwinde gemäß der Erfindung vorhanden ist,
  • Fig. 16 ist eine teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansicht der Hauptabschnitte einer herkömmlichen Angelwinde,
  • Fig. 17 ist eine teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansicht der Hauptabschnitte einer weiteren herkömmlichen Angelwinde,
  • Fig. 18 ist eine Seitenansicht der Hauptabschnitte einer weiteren Ausführung einer Angelwinde gemäß der Erfindung,
  • Fig. 19 ist eine teilweise als Schnitt ausgeführte Vorderansicht der in Fig. 18 dargestellten Angelwinde,
  • Fig. 20 ist eine vergrößerte Schnittansicht von Abschnitten zum Anbringen einer Schnurrolle für die in Fig. 38 dargestellte Angelwinde,
  • Fig. 21 ist eine vergrößerte Schnittansicht der Schnurrolle der in Fig. 18 dargestellten Angelwinde,
  • Fig. 22 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die eine Abwandlung der Schnurrolle zeigt.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN
  • Im folgenden wird eine Angelwinde gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine teilweise als Schnitt ausgeführte Seitenansicht der Hauptabschnitte eines Drehorgans, das in einer Angelwinde gemäß einer ersten Ausführung der Erfindung angebracht ist. Ein Drehorgan 157 ist am vorderen Ende des Windenhauptkörpers (nicht dargestellt) drehbar gelagert. Das Drehorgan 157 enthält ein Paar Haltearme 155 und 174, die jeweils integral mit dem Drehorgan 157 ausgebildet sind und sich in der Längsrichtung des Windenhauptkörpers erstrecken. Zwei Bügelhalteelemente 45 sind drehbar an den jeweiligen vorderen Endabschnitten der Haltearme 155 und 174 angebracht. Ein halbringförmiger Bügel ist zwischen den zwei Bügelhalteelementen 45 angebracht.
  • Des weiteren ist an dem Windenhauptkörper eine Spule 159 koaxial zu dem Drehorgan 157 angebracht. Die Spule 159 ist drehbar auf einer Spulenwelle gelagert, die in dem Spulenhauptkörper so angebracht ist, daß sie verschoben werden kann. Die Spule 159 und die Spulenwelle sind über eine Bremsvorrichtung, die in die Spule 159 integriert ist, in Reibkontakt miteinander. Die Bremskraft der Bremsvorrichtung kann je nach Wunsch eingestellt werden, indem ein Knopf betätigt wird, der am vorderen Endabschnitt der Spule 150 angebracht ist.
  • Des weiteren ist an dem Windenhauptkörper (nicht dargestellt) ein Griff angebracht, der dazu dient, eine Angelschnur aufzuwickeln. Die Drehwelle des Griffs ist mit dem Drehorgan 157 über einen bekannten Zahnradmechanismus verbunden, der in dem Spulenhauptkörper vorhanden ist. Die Spulenwelle ist mit der Drehwelle des Griffs über einen bekannten Verschiebemechanismus verbunden.
  • Die Bügelhalteelemente 45 werden mit einer Drückvorrichtung, die in dem Haltearm angebracht ist, in ihre Angelschnur-Aufwickelposition und -Ablaufposition gedrückt und darin gehalten. Die Bügelhalteelemente 45, die in ihrer Angelschnur-Ablaufposition gehalten werden, können mit einer Rückstellvorrichtung, die in dem Haltearm angebracht ist, umgekehrt und in ihre Angelschnur-Aufwickelposition zurückgestellt werden. Nach dem der Bügel wieder in seine Angelschnur-Aufwickelposition gebracht worden ist, kann die Angelschnur, wenn das Drehorgan 157 durch Betätigung des Griffs in der Angelschnur-Aufwickelrichtung gedreht wird, auf die Spule 159 aufgewickelt werden, die in Verbindung mit der Drehung des Drehorgans 159 verschoben (hin- und herbewegt) werden kann.
  • Eine imaginäre Ebene IP ist eine Ebene, die eine Achse X des Drehorgans 157 einschließt und beide Haltearme 155 und 174 schneidet (siehe beispielsweise Fig. 19).
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung entspricht, wie in Fig. 1 dargestellt, die äußere Breitenabmessung 1, die hier durch die Haltearme 155 und 174 begrenzt wird, der der Haltearme, die bei einer herkömmlichen Angelwinde eingesetzt werden, und das Verhältnis der Außendurchmesser-Abmessung 2 eines vorderseitigen Flanschabschnitts 159a der Spule 159 beträgt 70% der äußeren Breitenabmessung L&sub1;, so daß der Durchmesser der Spule 159 gegenüber der herkömmlichen Angelwinde vergrößert werden kann, ohne daß die gesamte Größe der Angelwinde zunimmt. Das Verhältnis L&sub2;/L&sub1; liegt vorzugsweise im Bereich von 60% bis 80%.
  • Das Verhältnis der Außendurchmesser-Abmessung des vorderseitigen Flanschabschnitts der Spule in bezug auf die äußere Breitenabmessung der Haltearme beträgt ungefähr 50%.
  • Die Bügelhalteelemente 45 werden durch eine Drückvorrichtung 163 wahlweise in die Angelschnur-Ablauf- bzw. -Aufwickelposition gebracht.
  • Wenn die Bügelhalteelemente 45 umgekehrt werden, wird ein Betätigungsstab der Drückvorrichtung 163 nach unten gedrückt, um eine Schraubenfeder zusammenzudrücken, und wenn der Betätigungsstab weiterbewegt wird und den Totpunkt der Schraubenfeder überschreitet, können die Bügelhalteelemente 45 aufgrund der Federkraft der Schraubenfeder in ihrer Angelschnur-Aufwickelposition gehalten werden. In Fig. 1 kennzeichnet Bezugszeichen 155 den Haltearm, der in dem Drehorgan 157 vorhanden ist, und 159 steht für die Spule. Am vorderen Endabschnitt des Haltearms 155 ist das Bügelhalteelement 45 so angebracht, daß es zwischen seiner Angelschnur- Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann. Das heißt, das Bügelhalteelement 45 kann mit einer Drückvorrichtung 163, die in einem Unterbringungsabschnitt 161 des Haltearms 155 installiert ist, in die Angelschnur-Aufwickel- und die -Ablaufposition gedrückt und darin gehalten werden.
  • Der Unterbringungsabschnitt 161 ist so geformt, daß er von der Umfangswand des Haltearms 155 über einen Bereich umschlossen ist, der vom unteren Endabschnitt der Oberfläche des Haltearms 155 bis zum vorderen Endabschnitt desselben reicht. Des weiteren ist eine Abdeckung 165 angebracht, die dazu dient, den gesamten Unterbringungsabschnitt 161 abzudecken. Auch bei der vorliegenden Ausführung wirken die Abdeckung 165 sowie der Unterbringungsabschnitt 161 des Haltearms 155 zusammen und bilden einen Anbringungsabschnitt 167 an der vorderen Abschlußseite des Haltearms 155 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45.
  • An der Innenfläche 165a des vorderen Endabschnitts der Abdeckung 165 ist, wie in Fig. 1 dargestellt, eine zylindrische Haltewelle 169 vorhanden. Die Haltewelle 169 ist mit einem Eingriffsloch 171 in Eingriff, das in dem Haltearm 155 ausgebildet ist, und eine Schraube 173 ist in die Haltewelle 169 eingeschraubt, so daß die Abdeckung 165 in Gewindeeingriff mit dem Haltearm 155 ist. Das heißt, bei der vorliegenden Ausführung ist der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 an der Haltewelle 169 so gelagert, daß das Bügelhalteelement 45 zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin- und herbewegt werden kann, so daß die von der Oberfläche des Haltearms 155 vorstehenden Elemente wegfallen und das Verheddern der Angelschnur verhindert werden kann.
  • Des weiteren entspricht bei der vorliegenden Ausführung die äußere Breitenabmessung L&sub1; der Haltearme 155 und 174, die jeweils in dem Drehorgan 157 vorhanden sind, der der Haltearme, die in der herkömmlichen Angelwinde vorhanden sind, und das Verhältnis der Außendurchmesser-Abmessung L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 159a der Spule 159 zu der äußeren Breitenabmessung L&sub1; beträgt 70%, so daß der Durchmesser der Spule 159 vergrößert werden kann. Des weiteren hat bei der vorliegenden Ausführung der Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 159b der Spule 159 eine Konusform (eine umgekehrte Konusform), deren Durchmesser nach vorn in der Spulenwellenrichtung (X) allmählich zunimmt, und das Verhältnis der Außendurchmesserabmessung L&sub3; des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 159b zu der Außendurchmesserabmessung L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 159a (L&sub3;/L&sub2;) liegt im Bereich von 0,2 bis 0,9, so daß die Spule 159 eine tiefere Auskehlung aufweist.
  • Auf diese Weise wird nicht nur das Verheddern der Angelschnur verhindert und die Effektivität beim Angeln mit der Angelwinde verbessert, sondern auch die Dicke des Haltearms 155 wird verringert, so daß der Durchmesser der Spule 159 vergrößert werden kann. Zusätzlich dazu wird bei der vorliegenden Ausführung, da die Spule 159 so geformt ist, daß sie eine tiefe Auskehlung aufweist und darüber hinaus eine umgekehrte Konusform hat, selbst dann, wenn die Angelschnur vollständig auf die Spule 159 bis zu der Außendurchmesserabmessung L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 159a aufgewickelt ist, die Möglichkeit ausgeschlossen, daß die Angelschnur abrutscht, wenn sie abläuft, so daß die Angelschnur ausreichend gewickelt wird.
  • Bei der Angelwinde ist der Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 159b in einem Winkel von 0,5 bis 5º in bezug auf die gemeinsame Achse X des Drehorgans 157 und der Spule 159 konisch, so daß ein Durchmesser des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 159b von dem vorderseitigen Flanschabschnitt 159a zum rückseitigen Flanschabschnitt 159c hin allmählich abnimmt, und eine axiale Länge L&sub5; des rückseitigen Flanschabschnitts 159c entlang der Achse X ist größer als eine axiale Länge L&sub6; des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 159b. Durch diese konstruktive Kombination für die Spule 159 wirkt die richtige Reibung auf eine Angelschnur, wenn die Angelschnur von der Spule 159 gelöst wird (abläuft), und so ist es möglich, das Spiel der Angelschnur und Lockerheit der Angelschnur zu vermeiden. Aufgrund des obenbeschriebenen Vorteils ist es möglich, die Angelschnur bis zum Außenumfang des vorderseitigen Flanschabschnitts 159a auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 159b aufzuwikkeln, um so die Flug- bzw. Auswurfstrecke für Angelhaken zu vergrößern.
  • Des weiteren beträgt bei der Angelwinde gemäß der Ausführung der vorliegenden Erfindung das Verhältnis eines Durchmessers L&sub4; des rückseitigen Flanschabschnitts 159c zu einem Durchmesser L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 159a 0,8 bis 1,0. Dementsprechend wirkt eine richtige Reibung auf eine Angelschnur, wenn die Angelschnur von der Spule gelöst wird (abläuft), und so ist es möglich, Spiel der Angelschnur und Lockerheit der Angelschnur zu vermeiden. Aufgrund des obenbeschriebenen Vorteils ist es möglich, die Angelschnur vollständig bis zum Außenumfang des vorderseitigen Flanschabschnitts auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt aufzuwickeln und so die Flug- bzw. Auswurfstrecke der Angelhaken zu vergrößern, wobei gleichzeitig die Menge an Angelschnur vergrößert werden kann, die sich auf die Spule 159 wickeln läßt.
  • Fig. 2 zeigt eine abgewandelte Konstruktion des Haltearms. In Fig. 2 kennzeichnet Bezugszeichen 177 einen Haltearm, und 179 steht für eine Abdeckung, die über eine Schraube 181 an der Oberfläche des Haltearms 177 befestigt ist. Gemäß der Abwandlung hat der Haltearm 177 eine kürzere Länge als die Abdeckung 179, und an der Innenfläche 179a des vorderen Endabschnitts der Abdeckung 179 ist eine zylindrische Haltewelle 183 vorhanden, an der der untere Abschnitt 115a eines Bügelhalteelementes 115 gelagert sein kann. Des weiteren ist, um zu verhindern, daß sich die Angelschnur beim Angeln mit der Winde verheddert, der untere Abschnitt 115a des Bügelhalteelementes 115 so geformt, daß er eine Dicke hat, aufgrund derer kein Höhenunterschied zwischen dem Haltearm 177 und dem unteren Abschnitt 115a entsteht, wenn der untere Abschnitt 115a über eine Schraube 185 an der Haltewelle 183 gelagert ist.
  • Die übrigen Abschnitte der Struktur der vorliegenden Erfindung gleichen denen der in Fig. 1 dargestellten Ausführung, und daher wird hier auf ihre Beschreibung verzichtet.
  • Auch bei der vorliegenden Ausführung ist es, wie oben beschrieben, möglich, das Verheddern der Angelschnur beim Angeln mit der Winde zu verhindern, und gleichzeitig kann der Durchmesser der Spule vergrößert werden, ohne daß die Größe des Drehorgans und des Spulenhauptkörpers zunimmt.
  • Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Ähnlich wie bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist auch bei der vorliegenden Ausführung der Haltearme 189 kürzer als eine Abdeckung 187, und an der Innenfläche 187a des vorderen Endabschnitts der Abdeckung 187 ist eine zylindrische Haltewelle 191 vorhanden, an der der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 gelagert werden kann, und hier ist der untere Abschnitt 45a so geformt, daß er eine Dicke aufweist, durch die kein Höhenunterschied zwischen dem Haltearm 189 und dem unteren Abschnitt 45a entsteht. Bei der vorliegenden Ausführung wird statt der obenerwähnten Schraube 158 ein Stift 193 eingesetzt, mit dem das Bügelhalteelement 45 so angebracht ist, daß es zwischen seiner Angelschnur-Aufwickel- und -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
  • Das heißt, in der obengenannten Haltewelle 191 ist ein Stifteinführloch 159 ausgebildet. An der Rückseite des unteren Abschnitts 45a ist ein ausgeschnittener Abschnitt 199 ausgebildet, der dazu dient, ein Halteelement in dem vorderen Einführseiten-Endabschnitt des Stiftes 193 anzubringen. Wenn der Stift 193 von der Oberfläche der Abdekkung 187 her in das Stifteinführloch 159 eingeführt wird und das Halteelement 197 in den vorderen Einführseiten-Endabschnitt des Stiftes 193 eingeführt wird, kann das Bügelhalteelement 45 so angebracht werden, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
  • Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführung der Bügelhaltearmstrüktur. Bei der vorliegenden Ausführung handelt es sich um eine abgewandelte Version der in Fig. 2 dargestellten Ausführung. Bei der vorliegenden Ausführung ist der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 so geformt, daß er eine Dicke hat, durch die verhindert wird, daß der untere Abschnitt 45a von dem Haltearm 177 aus nach außen vorsteht, der Kopfabschnitt 201a einer Schraube 201 zum Lagern des Bügelhalteelementes 45 auf der Haltewelle 183 ist so ausgeformt, daß er einen großen Durchmesser aufweist, und der Kopfabschnitt 201a dient hier dazu, zu verhindern, daß das Bügelhalteelement 45 gelöst wird.
  • Ähnlich wie bei den bereits beschriebenen Ausführungen kann die der vorliegenden Erfindung gestellte Aufgabe mit diesen Ausführungen erfüllt werden.
  • Fig. 5 zeigt eine weitere Abwandlung des Bügelhaltearms. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung ist die Abdeckung 165 einschließlich der Haltewelle 169 an der Oberflächenseite des Haltearms 155 angebracht. Bei der vorliegenden Ausführung jedoch ist ein aussparungsartiger Unterbringungsabschnitt 205 in der radialen innenliegenden Seite eines Haltearms 203 ausgebildet, wobei der Unterbringungsabschnitt 205 und die Abdeckung 165 hier zusammen einen Anbringungsabschnitt 207 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 203 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45 bilden, und das Bügelhalteelement 45 auf der Haltewelle 169 so angebracht ist, daß es zwischen seiner Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
  • Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist die Abdeckung 179 einschließlich der Haltewelle 183 an der Oberflächenseite des Haltearms 177 angebracht. Bei der vorliegenden Ausführung jedoch ist eine Abdeckung 179 an der radial innenliegenden Seite eines Haltearms 209 angebracht, der Haltearm 209 ist hier kürzer als die Abdeckung 179, der untere Abschnitt 115a des Bügelhalteelementes 115 ist so geformt, daß er eine Dicke hat, durch die kein Höhenunterschied zwischen dem Haltearm 209 und dem unteren Abschnitt 115a entsteht, und das Bügelhalteelement 115 ist an der Haltewelle 183, die in der Abdeckung 179 vorhanden ist, so angebracht, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
  • Aufgrund dessen kann auch bei diesen Ausführungen verhindert werden, daß sich die Angelschnur beim Angeln mit der Angelwinde verheddert, und des weiteren kann der Durchmesser der Spule vergrößert werden, ohne daß die Größe des Drehorgans und des Spulenhauptkörpers zunimmt.
  • Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführung des Bügelhaltearms. Bei der vorliegenden Ausführung bilden ein Haltearm 211 sowie eine Abdeckung 213, die an der Oberfläche des Haltearms 211 angebracht werden soll, zusammen einen Anbringungsabschnitt 215 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 211 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45, und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist an der Haltewelle 217 gelagert, die an der Innenfläche 211a des Haltearms 211 vorhanden ist und von ihr vorsteht. Bei der vorliegenden Ausführung ist eine Schraube 185 in eine Haltewelle 217 von einem Anbringungsloch 218 aus eingeschraubt, das in der Abdeckung 213 ausgebildet ist, und der Kopfabschnitt 185a der Schraube 185 verhindert, daß das Bügelhalteelement gelöst wird. Der Kopfabschnitt 185a ist hier so ausgeführt, daß er nicht von der Oberfläche der Abdeckung 213 nach außen vorsteht.
  • Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht der Hauptabschnitte einer Anbringungsstruktur zur Anbringung eines Bügelhalteelementes. Auch bei der vorliegenden Ausführung ist nicht nur der untere Abschnitt 115a eines Bügelhalteelementes 115 an einer Haltewelle 221 gelagert, die an der vorderen Abschlußseite eines Haltearms 219 vorhanden ist, und das Halbbügelhalteelement 115 ist hier so angebracht, daß es zwischen der Angel schnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition desselben hin und her bewegt werden kann, sondern darüber hinaus ist, um das Verheddern der Angelschnur beim Angeln mit der Angelwinde zu verhindern, der untere Abschnitt 115a des Bügelhalteelementes 115 so ausgebildet, daß er eine Dicke hat, durch die kein Höhenunterschied zwischen einem Abdeckungselement 223 und dem unteren Abschnitt 115a entsteht. Des weiteren wird bei der vorliegenden Ausführung statt der Schraube ein Stift 193 eingesetzt, d. h., das Halteelement 115 wird mit dem Stift 193 so angebracht, daß das Halteelement 115 zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
  • Das heißt, in der erwähnten Haltewelle 221 ist, wie in Fig. 8 dargestellt, ein Stifteinführloch 225 ausgebildet. Des weiteren ist an der Rückseite des Haltearms 219 ein ausgeschnittener Abschnitt 227 ausgebildet, der dazu dient, ein Halteelement 197 an dem vorderen Einführseiten-Abschlußabschnitt des Stiftes 193 anzubringen. Das heißt, wenn der Stift 193 in das Stifteinführloch 225 eingeführt wird und das Halteelement 197 am vorderen Einführseiten-Endabschnitt des Stiftes 193 angebracht wird, kann das Bügelhalteelement 115 so angebracht werden, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
  • Auf diese Weise kann auch mit diesen Ausführungen verhindert werden, daß sich die Angelschnur beim Angeln mit der Angelwinde verheddert, und des weiteren kann der Durchmesser der Spule vergrößert werden, ohne daß die Größe des Drehorgans und des Spulenhauptkörpers zunimmt.
  • Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführung des Bügelhaltearms. Auch bei der vorliegenden Ausführung ist der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 an einer Haltewelle 231 gelagert, die an der vorderen Abschlußseite eines Haltearms 229 vorhanden ist, und das Bügelhalteelement 45 ist hier so angebracht, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann. Der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist so ausgebildet, daß er eine Dicke hat, mit der verhindert wird, daß der untere Abschnitt 45a von dem Haltearm 229 nach außen vorsteht. Ähnlich wie bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführung ist der Kopfabschnitt 233a einer Schraube 233, mit der das Bügelhalteelement 45 an dem Halteelement 231 gelagert ist, so geformt, daß er einen großen Durchmesser aufweist, und mit dem Kopfabschnitt 233a wird hier verhindert, daß das Bügelhalteelement 45 gelöst wird. Der Kopfabschnitt 233a ist hier bündig mit einer Abdeckung 235 ausgebildet.
  • Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführung des Bügelhaltearms. Bei der vorliegenden Ausführung bilden ein Haltearm 237 und eine Abdeckung 239, die an der Oberfläche des Haltearms 237 angebracht werden soll, zusammen einen Anbringungsabschnitt 241 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 237 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45, und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist an einer Haltewelle 243 gelagert, die an der Innenfläche 237a des Haltearms 237 vorhanden ist und von ihr vorsteht. Bei der vorliegenden Ausführung ist ein geringfügiger Zwischenraum zwischen der Abdeckung 239 und einer Drückvorrichtung 163 oder dem unteren Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ausgebildet.
  • Fig. 11 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Auch bei der vorliegenden Ausführung bilden ein Haltearm 245 und eine Abdeckung 247 zusammen einen Anbringungsabschnitt 249 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 245 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45, und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist an einer Haltewelle 251 gelagert, die an der Innenfläche 245a des Haltearms 245 vorhanden ist und von ihr vorsteht. Bei der vorliegenden Erfindung ist die Abdeckung 247 jedoch im Unterschied zu den bereits beschriebenen Ausführungen an der Rückflächenseite (der radial innenliegenden Seite) des Haltearms 245 angebracht.
  • Fig. 12 zeigt eine weitere Ausführung eines Haltearms. Auch bei der vorliegenden Ausführung bilden ein Haltearm 253 und eine Abdeckung 255 zusammen einen Anbringungsabschnitt 257 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 253 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45, und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist so ausgebildet, daß er eine Dicke hat, durch die verhindert wird, daß der untere Abschnitt 45a von dem Haltearm 253 nach außen vorsteht. Bei der vorliegenden Ausführung wird ein Stift 193, der als Anbringungswelle dient, durch den Haltearm 253, den unteren Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 und die Abdeckung 255 hindurch eingeführt, und ein Halteelement 197 ist in dem vorderen Einführseiten-Endabschnitt des Stiftes 193 angebracht, so daß das Bügelhalteelement 45 so angebracht ist, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
  • Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Auch bei der vorliegenden Ausführung bilden ein Haltearm 259 sowie eine Abdeckung 261, die an der Oberfläche des Haltearms 259 angebracht werden soll, zusammen einen Anbringungsabschnitt 263 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 259 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45. Zusätzlich dazu ist bei der vorliegenden Ausführung ein Paar Haltewellen 265, die auf den Haltearm 259 und die Abdeckung 261 zu vorstehen, koaxial zueinander an dem unteren Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 vorhanden, und die Haltewellen 265 sind hier in Anbringungslöchern 267 bzw. 269 gelagert, die in dem Haltearm 259 und der Abdeckung 261 ausgebildet sind, so daß das Bügelhalteelement 45 so angebracht ist, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickel- und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
  • Fig. 14 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Bei der vorliegenden Ausführung ist im Unterschied zu der in Fig. 13 dargestellten Ausführung eine Abdeckung 273 an der Rückflächenseite eines Haltearms 271 angebracht, die Abdeckung 273 und der Haltearm 271 bilden hier zusammen einen Anbringungsabschnitt 275 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 271 zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45, und ein Paar Haltewellen 265, die sich an dem unteren Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 befinden und von ihm vorstehen, sind in Anbringungslöchern 277 bzw. 279 gelagert, die in der Abdeckung 273 ausgebildet sind, so daß das Bügelhalteelement 45 so angebracht ist, daß es zwischen der Angelschnur-Aufwickelposition und der -Ablaufposition hin und her bewegt werden kann.
  • Fig. 15 zeigt eine weitere Ausführung des Haltearms. Auch bei der vorliegenden Ausführung bilden wie bei der in Fig. 14 dargestellten Ausführung ein Haltearm 281 und eine Abdeckung 283, die an der Oberfläche des Haltearms 281 angebracht werden soll, zusammen einen Anbringungsabschnitt 285 im vorderen Endabschnitt des Haltearms 281 zum Anbringen des Bügelhalteelementes 45, und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist so ausgebildet, daß er eine Dicke hat, durch die verhindert wird, daß der untere Abschnitt 45 von dem Haltearm 281 nach außen vorsteht. Bei der vorliegenden Ausführung ist eine zylindrisch geformte Anbringungswelle 287 vorhanden, die durch den Haltearm 281, den unteren Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 und die Abdeckung 283 hindurchtritt, und der untere Abschnitt 45a des Bügelhalteelementes 45 ist an der Anbringungswelle 287 mit einer Schraube 185 angebracht. Des weiteren kennzeichnet in Fig. 15 Bezugszeichen 289 einen Stopfen, der in der Anbringungswelle 287 angebracht ist. Wenn der untere Abschnitt 45a mit der Schraube 185 an der Anbringungswelle 287 angeschraubt wird, kommt der Stopfen 289 hier mit einem ausgeschnittenen Abschnitt 291 in Eingriff, der in dem Haltearm 281 ausgebildet ist.
  • Fig. 18 bis 21 zeigen eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung. Diese Ausführung ist so aufgebaut, daß die Anbringungsstruktur einschließlich des Haltearms 237, der Abdeckung 239 usw. zur Anbringung des Bügelhalteelementes 45 gemäß der in Fig. 10 dargestellten Ausführung an einer Angelwinde 361 vorhanden ist, die im wesentlichen der Angelwinde der ersten Ausführung entspricht, und daß eine Spule 337, die bei jeder der bereits beschriebenen Ausführungen eingesetzt werden kann, an der Angelwinde 361 angebracht ist.
  • Das Bügelhalteelement 45 ist, wie in Fig. 18 und 20 dargestellt, schwenkbar an dem Haltearm 237 gelagert und hat den vorderen Endabschnitt 45b an dem ein Schnurschieber (line slider) 31, der T-förmigen Querschnitt hat, über einen Wellenabschnitt 31a mit einem Bolzen bzw. einer Schraube angebracht ist. Der Bügel 49 ist an dem Schnurschieber 31 angebracht. Die Schnurrolle 72 ist drehbar mit dem Kugellager 33 gelagert, das sich axial zwischen dem Wellenabschnitt 31a und dem vorderen Endabschnitt 45b des Bügelhalteelementes 45 befindet.
  • Die Schnurrolle 72 ist, wie in Fig. 20 und 21 dargestellt, so geformt, daß der Angelschnur-Führungsabschnitt 72a konisch ist, d. h. seine Durchmesser in der Richtung von dem Bügelhalteelement 45 zu dem Schnurschieber 31, d. h. in der Angelschnur-Aufwickelrichtung (Pfeil A) des Drehorgans 15, allmählich zunimmt.
  • Der Angelschnur-Führungsabschnitt 72a ist integral mit einem im wesentlichen kreisförmigen plattenartigen Führungsabschnitt 35 an den vorderen Endabschnitt 45b des Bügelhalteelementes 45 angrenzend ausgebildet, der mit der Angelschnur beim Wikkeln in Kontakt gebracht wird, um die axiale Bewegung der Angelschnur in bezug auf die Schnurrolle 72 einzuschränken und so einen Schnurlauf um die Schnurrolle 72 herum zu stabilisieren. Das heißt, da die Schnurrolle 72 sich zusammen mit dem Drehorgan 15 um die Spule 337 dreht, beeinflussen die Position der Schnurrolle 72 gegenüber an einer Rute vorhandenen Führung, der Durchmesser der Angelschnur, die auf die Spule 337 gewickelt ist, die axiale Position der Spule, die Durchlaufbewegung in der Richtung von vorn nach hinten ausführt, usw. nachteilig die Position der Angelschnur, d. h. die Angelschnur versucht, sich unregelmäßig auf dem Führungsabschnitt 72a der Schnurrolle 72 in axialer Richtung zu bewegen. Die Schnurrolle 72 gemäß der vorliegenden Erfindung kann jedoch diese unregelmäßige axiale Bewegung der Angelschnur aufgrund der konischen Form des Führungsabschnitts 72a zusammen mit dem Vorhandensein des Führungsabschnitts 35 sicher verhindern.
  • Des weiteren ist, wie oben beschrieben, die Schnurrolle 72, die bei der Angelwinde der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, so konisch geformt, daß der Durchmesser des Angelschnur-Führungsabschnitts 72a in der Angelschnur-Aufwickelrichtung A des Drehorgans 15 allmählich zunimmt. Daher ist die zwischen der Schnurrolle 72 und der Angelschnur bewirkte Reibung an der Seite mit großem Durchmesser größer als an der Seite mit kleinem Durchmesser, und daher werden, wenn die Angelschnur durch die Schnurrolle 72 geführt wird, um sie auf die Spule 37 zu wickeln, sicher Verdrillungen der Angelschnur in der Richtung hergestellt, die entgegengesetzt zu der Richtung ist, in der Verdrillungen der Angelschnur hergestellt werden, wenn die aufgewickelte Angelschnur von der Spule gelöst ist bzw. abläuft. Herkömmlicherweise weisen Angelwinden ein strukturelles Problem dahingehend auf, daß sich letztere Verdrillungen, die an der Angelschnur entstehen, wenn die aufgewickelte Angelschnur von der Spule gelöst wird oder abläuft, an der Angelschnur durch die Wiederholung des Aufwickelns und Ablaufens der Angelschnur akkumulieren und derartige akkumulierte Verdrillungen Reißen und Verheddern der Angelschnur bewirken. Gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch können, indem die zuerst genannten Verdrillungen an der Angelschnur mit der konischen Form der Angelschnur-Führungsrolle 72 sicher und im voraus hergestellt werden, wenn die Angelschnur auf die Spule gewickelt wird, letztere Verdrillungen durch erstere Verdrillungen aufgehoben werden, wenn die Angelschnur anschließend von der Spule abläuft. Daher tritt bei der Angel in der vorliegenden Erfindung das Problem nicht auf, daß die Angelschnur aufgrund der akkumulierten Angelschnur Verdrillungen reißt und/oder verheddert.
  • Der Führungsabschnitt 35 befindet sich radial außerhalb des Außenumfangs des gegenüberliegenden Endabschnitts 72b der Schnurrolle. Der Führungsabschnitt 35 weist eine Angelschnur-Kontaktfläche 35a auf, die eine plane Fläche rechtwinklig zur Achse der Schnurrolle darstellt, und mit der die Angelschnur beim Angelschnur-Aufwickelvorgang in Kontakt gebracht wird.
  • Vorzugsweise ist der Außendurchmesser D&sub1; des Führungsabschnitts 35 größer als der Außendurchmesser D&sub2; des gegenüberliegenden Endabschnitts 72b und zwar um einen Betrag, der 1 mm oder mehr beträgt, und wenn er um einen Betrag von mehr als 2 mm größer ist, wird der Gleitkontakt der Angelschnur-Kontaktfläche 35a mit der Angelschnur noch reibungsloser und besser.
  • Da der Außendurchmesser des Führungsabschnitts 35 größer ist als der Außendurchmesser des gegenüberliegenden Endes 72b, um die Kontaktfläche der Angelschnur- Kontaktfläche 35a zu vergrößern, und da die Angelschnur-Kontaktfläche 35a als plane Fläche ausgebildet ist, wird verhindert, daß die Angelschnur teilweise und örtlich begrenzt verformt wird und unter Druck gleitet, und damit ist es möglich, Beschädigung der Angelschnur zu verringern. Des weiteren kann die Angelschnur-Kontaktfläche, wie in Fig. 22 dargestellt, als gekrümmte Fläche 135b ausgebildet sein.
  • In Fig. 20 bezeichnen die Bezugszeichen 45b' und 31b ringförmige Vorsprünge, die jeweils an dem vorderen Endabschnitt 45b und dem Schnurschieber 31 vorhanden sind, und die den Führungsabschnitt 35 bzw. den gegenüberliegenden Endabschnitt 72b der Schnurrolle 72 umschließen, um zu verhindern, daß die Angelschnur festklemmt. Da der gegenüberliegende Endabschnitt 72b der Schnurrolle 72 kleiner ist als der Führungsabschnitt 35, kann der Außendurchmesser D&sub4; des ringförmigen Vorsprungs 31b an dem Schnurschieber 31 kleiner sein als der Außendurchmesser D&sub3; des ringförmigen Vorsprungs 45b' am vorderen Endabschnitt 45b des Bügelhalteelementes 45. Daher kann der Schnurschieber 31 geringere Größe und geringeres Gewicht aufweisen und so kann das Drehorgan 15 insgesamt leichter sein. Des weiteren wird mit dieser Gewichtsverringerung des Schnurschiebers 31 auch die aktuelle technische Anforderung erfüllt, daß das schwerere Gewicht nicht nach vorn verteilt werden sollte, um gutes Drehgleichgewicht des Drehorgans 15 aufrechtzuerhalten.
  • Die Spule 337, die bei jeder der obenbeschriebenen Ausführungen eingesetzt werden kann, enthält, wie in Fig. 18 dargestellt, einen vorderseitigen Flanschabschnitt 337a, einen Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b sowie einen rückseitigen Flanschabschnitt (Schürzenabschnitt) 337c. Der Zylinderabschnitt 337b dieser Ausführung ist ähnlich wie bei der siebten Ausführung umgekehrt konisch, so daß der Durchmesser des Zylinderabschnitts mit Annäherung an den rückseitigen Flanschabschnitt 377c vom vorderseitigen Flanschabschnitt 337a aus allmählich abnimmt. Diese umgekehrte Konusform des Zylinderabschnitts 337b dient dazu, das Verrutschen der auf den Zylinderabschnitt 337b aufgewickelten Angelschnur beim Ablaufen der Angelschnur zu verhindern.
  • Die Spule 337 ist des weiteren dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 337b größer ist als bei der herkömmlichen Angelwinde, und daß das hintere Ende 337b des rückseitigen Flanschabschnitts 337c radial nach innen gebogen ist. Die Form des radial nach innen gebogenen hinteren Endes 337b macht es möglich, den Durchmesser der Spule 337 zu vergrößern, ohne daß der Durchmesser des Drehorgans 15 zunimmt. So ist es möglich, die Wickelmenge der Angelschnur zu vergrößern und die Schnurfreigabe(Ablauf)-Kapazität zu vergrößern, d. h. Vorteile mit dem größeren Durchmesser der Spule 337 zu erzielen, und das Verrutschen der Angelschnur auf dem Zylinderabschnitt 337 während des Ablaufens der Angelschnur zu verhindern. Des weiteren können die obenaufgeführten Vorteile erzielt werden, ohne daß Größe und Gewicht der gesamten Winde zunehmen, da es nicht erforderlich ist, den Durchmesser des Drehorgans 15 zu vergrößern.
  • Bei der Angelwinde gemäß der Ausführung der vorliegenden Erfindung ist der Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b in einem Winkel von 0,5º bis 5º in bezug auf die Achse X konisch, so daß ein Durchmesser des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 337b vom vorderseitigen Flanschabschnitt 337a aus in Richtung des rückseitigen Flanschabschnitts 337c allmählich abnimmt, und eine axiale Länge L&sub5; des rückseitigen Flanschabschnitts 337c entlang der Achse X ist größer als eine axiale Länge L&sub6; des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 337c. Entsprechend dieser konstruktiven Kombination der Spule 337 wirkt eine richtige Reibung auf eine Angelschnur, wenn die Angelschnur von der Spule 337 gelöst wird (abläuft) und so ist es möglich, das Spiel der Angelschnur und die Lockerheit der Angelschnur zu verhindern. Aufgrund des obenbe schriebenen Vorteils ist es möglich, die Angelschnur vollständig bis zum Außenumfang des vorderseitigen Flanschabschnitts 337a auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b aufzuwickeln, und so die Flug- bzw. Auswurfstrecke der Angelhaken zu vergrößern.
  • Bei der Angelwinde gemäß der obenbeschriebenen Ausführung der vorliegenden Erfindung ist der Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b in bezug auf die Achse X so konisch, daß ein Durchmesser des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b von dem vorderseitigen Flanschabschnitt 337a aus in Richtung des rückseitigen Flanschabschnitts 337c allmählich abnimmt und ein hinteres Ende 337d des rückseitigen Flanschabschnitts 337c ist so konisch, daß ein Durchmesser des hinteren Endes 337d nach hinten allmählich abnimmt. Dementsprechend wird mit dem umgekehrt konischen Aufbau des Angelschnuraufwickelzylinderabschnitts 337b verhindert, daß sich die Angelschnur so löst, daß das Bündel der aufgewickelten Angelschnur nach vorn auf die Spule 337 verschoben wird. Des weiteren hat, selbst wenn die gelöste Angelschnur nach hinten verschoben wird, die Schlaufe der gelösten Angelschnur, die auf das Drehorgan 15 nach hinten gefallen ist, einen erheblich größeren Durchmesser als der zylindrische Abschnitt des Drehorgans 15, da das hintere Ende 337c des rückseitigen Flanschabschnitts 337 konisch aufgebaut ist, und so ist es möglich, die gelöste Angelschnur leicht wieder auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337b zurückzuführen. Des weiteren ermöglicht es der konische Aufbau des hinteren Endes 337d des rückseitigen Flanschabschnitts 337c, den Durchmesser des zylindrischen Abschnitts des Rotors 15 zu verringern, ohne den radialen Abstand zwischen dem zylindrischen Abschnitt des Drehorgans 15 und dem rückseitigen Flanschabschnitt 337c der Spule 337 zu vergrößern.
  • Bei der Angelwinde gemäß dieser Ausführung beträgt das Verhältnis eines Durchmessers L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 337a zu einem Abstand L&sub1; zwischen den Außenflächen der Haltearme 43 und 45 0,6 bis 0,8, und ein hinteres Ende 337d des rückseitigen Flanschabschnitts 337c ist so konisch, daß ein Durchmesser des hinteren Endes 337d nach hinten zu allmählich abnimmt. Diese konstruktive Kombination ermöglicht es, den Durchmesser der Spule 337 zu vergrößern, ohne daß die Größe der Angelwinde insgesamt zunimmt. Des weiteren ist es aufgrund der konischen Form des hinteren Endes 337d des rückseitigen Flanschabschnitts 337c der Spule 337 möglich, nach wie vor das Verschieben der Angelschnur nach hinten zu verhindern und den Durchmesser des zylindrischen Abschnitts des Drehorgans 15 zu verringern.
  • Bei der Angelwinde gemäß der Ausführung beträgt das Verhältnis eines Durchmessers L&sub4; des rückseitigen Flanschabschnitts 337c zu einem Durchmesser L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts 337a 0,8 bis 1,0. Dementsprechend wirkt eine richtige Reibung auf eine Angelschnur, wenn die Angelschnur von der Spule 337 gelöst wird (abläuft), und so ist es möglich, das Spiel der Angelschnur und die Lockerheit der Angelschnur zu verhindern. Aufgrund des obengenannten Vorteils ist es möglich, die Angelschnur bis zum Außenumfang des vorderseitigen Flanschabschnitts 337a vollständig auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt 337c aufzuwickeln, um so die Flug- bzw. Wurfstrekke der Angelhaken zu vergrößern.
  • Wie bei den obenbeschriebenen Ausführungen ist bei einer Angelwinde dieses Typs das Bügelhalteelement an dem Haltearm angebracht. Herkömmlicherweise gibt es jedoch eine große Anzahl von Angelwinden, bei denen keine Bügel eingesetzt werden. Bei derartigen Angelwinden ist ein Halteelement, das dem obenerwähnten Bügelhalteelement äquivalent ist, an einem Haltearm angebracht, und eine Schnurrolle ist daran angebracht. Die vorliegende Erfindung kann auch bei Angelwinden mit diesem Aufbau eingesetzt werden.
  • Des weiteren beträgt bei den obenerwähnten Ausführungen das Verhältnis der Außendurchmesserabmessung L&sub2; des vorderseitigen Flanschabschnitts der Spule in bezug auf die äußere Breitenabmessung L&sub1; des Haltearms des Rotors 70%. Gemäß der Erfindung, bei der die Dicke des Haltearms verringert wird, kann dieses Verhältnis jedoch auch im Bereich von 60% bis 80% liegen.
  • Beim Einsatz einer Angelwinde gemäß der Erfindung, wie sie in den entsprechenden Ansprüchen dargestellt ist, kann, wie oben beschrieben, der Durchmesser der Spule vergrößert werden, ohne daß die Größe des Drehorgans und des Spulenhauptkörpers im Vergleich zu der herkömmlichen Angelwinde zunimmt, und das Verheddern der Angelschnur kann beim Angeln mit der Angelwinde sicher verhindert werden, so daß sich der Durchmesser der Spule vergrößern läßt, ohne die Wirksamkeit der Angelwinde beim Angeln zu beeinträchtigen, wodurch sich die Angelwinde noch praktischer einsetzen läßt.

Claims (5)

1. Angelwinde zum Aufwickeln einer Angelschnur auf eine Spule (159) mit einem um eine Achse (X) drehbaren Drehorgan (157), bei der
die Spule einen vorderseitigen Flanschabschnitt (159a), einen Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt (159b) und einen rückseitigen Flanschabschnitt (159e) mit Bezug auf den Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt entlang der Achse gegenüber dem vorderseitigen Flanschabschnitt aufweist;
und eine axiale Länge (L&sub5;) des rückseitigen Flanschabschnittes entlang der Achse größer ist als eine axiale Länge (L&sub6;) des Angelschnuraufwickelzylinderabschnittes, dadurch gekennzeichnet, daß
der Angelschnuraufwickelzylinderabschnitt unter einem Winkel von 0,5º bis 5º mit Bezug auf die Achse (X) geneigt ausgebildet ist, so daß der Durchmesser des Angelschnuraufwickelzylinderabschnittes von dem vorderseitigen Flanschabschnitt zu dem rückseitigen Flanschabschnitt allmählich verringert wird.
2. Angelwinde nach Anspruch 1, bei der ein Maximaldurchmesser des Angelschnurzylinderabschnittes im Verhältnis zu dem Durchmesser des vorderseitigen Flanschabschnittes 0,2 bis 0,9 beträgt.
3. Angelwinde nach einem der vorgenannten Ansprüche 1 oder 2, bei dem ein hinteres Ende des rückseitigen Flanschabschnittes geneigt ist, so daß ein Durchmesser des hinteren Endes rückseitig sich allmählich verringert.
4. Angelwinde nach einem der vorgenannten Ansprüche 1 bis 3, bei der das Drehorgan ein Paar Haltearme aufweist, die diametral gegenüberliegend zueinander mit Bezug auf die Achse angeordnet sind, und ein Durchmesser des vorderseitigen Flanschabschnittes im Verhältnis zu dem Abstand zwischen äußeren Flächen der Haltearme 0,6 bis 0,8 beträgt.
5. Angelwinde nach einem der vorgenannten Ansprüche 1 bis 4, bei dem ein Durchmesser des rückseitigen Flanschabschnittes im Verhältnis zu dem Durchmesser des vorderseitigen Flanschabschnittes 0,8 bis 1,0 beträgt.
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