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DE60213751T2 - Auslöser für Querbügel einer Angelrolle - Google Patents

Auslöser für Querbügel einer Angelrolle Download PDF

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DE60213751T2
DE60213751T2 DE60213751T DE60213751T DE60213751T2 DE 60213751 T2 DE60213751 T2 DE 60213751T2 DE 60213751 T DE60213751 T DE 60213751T DE 60213751 T DE60213751 T DE 60213751T DE 60213751 T2 DE60213751 T2 DE 60213751T2
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DE
Germany
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rotor
line
bail
sliding part
ironing
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DE60213751T
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c/o Shimano Inc. Koji Sakai-shi Takikura
c/o Shimano Inc. Takeshi Sakai-shi Ikuta
c/o Shimano Inc. Koji Sakai-shi Ochiai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shimano Inc
Original Assignee
Shimano Inc
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Publication of DE60213751T2 publication Critical patent/DE60213751T2/de
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    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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    • A01K89/01081Guiding members on rotor axially rearward of spool
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  • Animal Husbandry (AREA)
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  • Springs (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Bügelauslösevorrichtungen. Genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtungen, die einen schwenkbar montierten Schnurfangbügel von einer Schnurausgabestellung in eine Schnureinholstellung zurückführen, während der Rotor, welcher drehbar in der Rolleneinheit der Spinnrolle montiert ist, in die Schnureinholrichtung gedreht wird.
  • Ein Spinnrollenrotor ist im Allgemeinen mit einem Schnurfangbügel zum Führen der Angelschnur auf die Spule bereitgestellt. Der Schnurfangbügel kann eine Schnureinholstellung einnehmen, in der der Schnurfangbügel die Angelschnur auf die Außenperipherie der Spule führt, während die Angelschnur eingeholt wird, und eine Schnurausgabestellung, in der der Schnurfangbügel von der Schnureinholstellung hinüber bewegt wird, so dass der Schnurfangbügel nicht in den Weg gerät, wenn die Angelschnur aus der Spule ausgerollt wird. Der Rotor ist mit einer Bügelauslösevorrichtung versehen, um den Schnurfangbügel in der Schnureinholstellung oder der Schnurausgabestellung zu halten, und um den Schnurfangbügel von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung zurückzusetzen, während sich der Rotor in die Schnureinholrichtung dreht.
  • Als herkömmliche Bügelauslösevorrichtung ist die in der japanischen Offenlegungsschrift der Patentanmeldung Nr. 10-4839 offenbarte Vorrichtung bekannt. Diese Bügelauslösevorrichtung umfasst Folgendes: eine Kniehebelfeder, die an den Rotor gepasst ist, wobei das vordere Ende der Kniehebelfeder mit dem Schnurfangbügel in der Nähe des Schwenkzentrums des Schnurfangbügels verriegelt ist; ein Schiebeteil, dessen vorderes Ende mit dem Schnurfangbügel in der Nähe des Schwenkzentrums des Schnurfangbügels verriegelt ist, und wobei die Basis zu der Rolleneinheit hin und her geschoben wird; und ein Schaltvorsprung, der auf der Rolleneinheit bereitgestellt ist, um mit dem Schiebeteil in Kontakt zu kommen. Die Kniehebelfeder schaltet den Schnurfangbügel zwischen zwei Stellungen hin und her und treibt den Schnurfangbügel in eine der beiden Stellungen und hält ihn in diesen. Die Kniehebelfeder weist eine in einem der Rotorarme des Rotors gebildeten Aussparung untergebrachte Schraubenfeder und eine von der Schraubenfeder getriebene Verbindungskomponente auf. Die Verbindungskomponente umfasst ein Wellenteil, auf das durch die Schraubenfeder gedrückt wird, und eine Verbindung, die auf das vordere Ende des Wellenteils gepasst ist, so dass sie bis zu einem gewissen Ausmaß schwenkbar ist. Das vordere Ende der Verbindungskomponente ist mit dem Schnurfangbügel nahe des Schwenkzentrums des Schnurfangbügels verriegelt. Wenn der Schnurfangbügel bei der Bügelauslösevorrichtung mit einer derartigen Konfiguration in die Schnurausgabestellung geschwenkt wird, fährt das Schiebeteil in eine Position ein, in der das Schiebeteil mit dem Schaltvorsprung in Kontakt kommt. In dieser Situation in der Kniehebelfeder wird das Wellenteil eingefahren, während die Verbindungskomponente schwenkt, bis sie an dem Totpunkt vorbei läuft. Wenn die Verbindungskomponente an dem Totpunkt vorbei läuft, wird das Wellenteil, das von der Schraubenfeder getrieben wird, vorwärts bewegt. Dann, wenn sich der Rotor in die Schnureinholrichtung dreht, wird das Schiebeteil mit dem Schaltvorsprung in Kontakt gebracht und bewegt sich vorwärts. Die Vorwärtsbewegung des Schiebeteils schwenkt die Verbindungskomponente und fährt in der Zwischenzeit das Wellenteil ein, bis die Verbindungskomponente an dem Totpunkt vorbei läuft. Wenn dann die Verbindungskomponente an dem Totpunkt vorbei läuft, bewegt sich die Verbindungskomponente vorwärts, wobei der Schnurfangbügel wieder in die Schnureinholstellung zurückgesetzt wird. Wenn die Angelschnur durch Auswerfen einer Spinnrolle auf diese Art und Weise ausgerollt wird, wird die Rückwärtsdrehung des Rotors blockiert; und nach dem Ergreifen der Angelschnur mit dem dicken Teil des Zeigefingers wird der Schnurfangbügel in die Schnurausgabestellung hinüber bewegt. In dieser Situation wird der Rotor umgedreht, um das Schnurlaufröllchen entlang der Angelrute zu bringen, so dass die Angelschnur leicht ergriffen werden kann. Dann wird während des Herunterschleuderns der Angelrute der Zeigefinger von der Angelschnur gelöst, und das Ankommen des Geräts auf dem Wasser wird abgewartet. Zu dem Zeitpunkt, zu dem das Gerät angemessen nach dem Ankommen auf dem Wasser eingesunken ist, wird der Drehknopf leicht in der Einrollrichtung bearbeitet, um den Schnurfangbügel mittels der Bügelauslösevorrichtung in die Schnureinholstellung zurückzuführen.
  • Wenn die Kniehebelfeder den Schnurfangbügel in der oben erwähnten herkömmlichen Konfiguration treibt, schwenkt das Wellenteil nicht; es schwenkt lediglich die Verbindung hinsichtlich des Wellenteils. Dies bedeutet, dass die Richtung, in welche die Schraubenfeder treibt, sich von der Richtung, in welcher die Verbindungskomponente auf den Schnurfangbügel drückt, unterscheidet. Die von dem Wellenteil über die Verbindungskomponente auf den Schnurfangbügel übertragene Antriebskraft ist daher durch das, was der Schwenkwinkel der Verbindungskomponente ist, verringert, was die Antriebskraft, mit der die Kniehebelfeder den Schnurfangbügel in der Schnureinhol- und der Schnurausgabestellung hält, schwächt. Wenn die Haltekraft der Kniehebelfeder auf diese Weise geschwächt wurde, könnte der Schnurfangbügel, der während des Auswerfens in der Schnurausgabestellung platziert wurde, aufgrund von Trägheitskraft während des Auswerfens in die Schnureinholstellung hinüber bewegt werden. Wenn die Federkraft der Kniehebelfeder gestärkt wird, um dies zu verhindern, wird es auf dem Drehknopf lasten, den Rotor in die Schnureinholrichtung zu drehen. Demzufolge ist der Schnurfangbügel schwergängig beim Zurückkehren von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung.
  • Angesichts des Obengenannten besteht ein Bedarf an einer Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung, welche die oben erwähnten Probleme auf dem Stand der Technik behebt. Diese Erfindung befasst sich mit diesem Bedarf auf dem Stand der Technik sowie mit anderen Bedürfnissen, die dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich werden.
  • Ein Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung bereitzustellen, bei der der Schnurfangbügel sicher in der Schnurausgabestellung gehalten werden kann und der Schnurfangbügel aus der Schnurausgabestellung leicht in die Schnureinholstellung zurückkehren kann.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zurückführen eines Schnurfangbügels von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung, während sich ein Rotor in die Schnureinholrichtung dreht. Der Schnurfangbügel ist auf dem Rotor montiert, um zwischen der Schnureinhol- und Schnurausgabestellung schwenkbar zu sein. Die Bügelauslösevorrichtung ist mit einem Schiebeteil, einem Kniehebelfedergetriebe, einem Schaltabschnitt und einem Rückhaltemittel bereitgestellt. Das Schiebeteil, das auf dem Rotor bereitgestellt ist, ist eine Komponente, deren vorderes Ende mit dem Schnurfangbügel verriegelt ist, und deren hinteres Ende zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position im Zusammenspiel mit dem Schwenken des Schnurfangbügels zumindest vor und zurück schiebbar ist. Die erste Position ist von dem Rollengehäuse getrennt und entspricht der Schnureinholstellung. Die zweite Position grenzt an das Rollengehäuse an und entspricht der Schnurausgabestellung. Das Kniehebelfedergetriebe, dessen vorderes Ende drehbar mit dem Schnurfangbügel in einer Position, die sich von der Verriegelungsposition des Schiebeteils des Schnurfangbügels unterscheidet, verriegelt ist, ist eine Vorrichtung zum Treiben des Hin- und Herschaltens des Schnurfangbügels zwischen der Schnureinhol- und Schnurausgabestellung. Der Schaltabschnitt ist auf einem vorderen Abschnitt des Rollengehäuses bereitgestellt und weist eine erste schräge Fläche auf, deren Ende, das stromabwärts in der Rotor-Schnureinholdrehrichtung gelegen ist, weiter als sein stromaufwärts gelegenes Ende von einer vorderen Fläche des Rollengehäuses hervorsteht. Der Schaltabschnitt dient dem Schieben des Schiebeteils über den Totpunkt des Kniehebelfedergetriebes hinaus und zu der ersten Position hin, indem die erste schräge Fläche mit dem hinteren Ende des Schiebeteils, das sich in der zweiten Position befindet, wenn der Rotor in die Schnureinholstellung gedreht wird, in Kontakt kommt. Das Rückhaltemittel ist zwischen dem Schnurfangbügel und dem Rotor bereitgestellt und ist ein Mittel, um den Schnurfangbügel vom Zurückführen in die Schnureinholstellung zurückzuhalten, wenn der Schnurfangbügel in der Schnurausgabestellung angeordnet ist. Das Rückhaltemittel ist auch zum Lösen der Rückhaltung, bevor das hintere Ende des Schiebeteils den Spitzenrand der ersten schrägen Fläche erreicht, indem sich der Rotor in die Schnureinholrichtung dreht, während der Schnurfangbügel in der Schnurausgabestellung angeordnet ist.
  • Wenn sich der Schnurfangbügel in dieser Bügelauslösevorrichtung von der Schnureinholstellung in die Schnurausgabestellung hinüber bewegt, wird das hintere Ende des Schiebeteils in die zweite Position geschoben. In dieser Situation dehnt sich das Kniehebelfedergetriebe, nachdem es bis zum Totpunkt komprimiert worden ist, danach aus und treibt den Schnurfangbügel in die Schnurausgabestellung. Wenn sich der Schnurfangbügel in der Schnurausgabestellung befindet, wird er gegen das Zurückkehren in die Schnureinholstellung zurück gehalten. Infolgedessen unterliegt der Schnurfangbügel beim Auswerfen mit dem Schnurfangbügel in der Schnurausgabestellung nicht dem Zurückbewegen zu der Schnureinholstellung. In diesem Zustand kommt das hintere Ende des Schiebeteils, das in die zweite Position geschoben wird, wenn sich der Rotor in der Schnureinholrichtung dreht, mit der ersten schrägen Fläche auf dem Schaltabschnitt in Kontakt. Dann wird das hintere Ende allmählich zu dem Spitzenrand geschoben, der das Schiebeteil in die erste Position drückt und den Schnurfangbügel in die Schnureinholstellung drückt. Inmitten dieses Schiebens wird die Rückhaltung durch das Rückhaltemittel gelöst, bevor das vordere Ende des Schiebeteils den Spitzenrand der ersten schrägen Fläche erreicht. Dann, wenn das Kniehebelfedergetriebe an dem Totpunkt des Kniehebelfedergetriebes vorbei läuft, dehnt sich die Kniehebelfeder aus, wobei sie den Schnurfangbügel in die Schnureinholstellung drückt. Derweil wird durch den Schaltabschnitt auf den Schnurfangbügel gedrückt, bis der Spitzenrand erreicht worden ist. Infolgedessen wird der Schnurfangbügel mit gelöster Rückhaltung in die Schnurausgabestellung gekippt und in dieser Stellung gehalten. Wenn er sich in der Schnurausgabestellung befindet, wird hier der Schnurfangbügel durch die Rückhaltemittel zurückgehalten und unterliegt nicht dem Zurückkehren in die Schnureinholstellung. Dementsprechend ist der Schnurfangbügel sicher in der Schnurausgabestellung gehalten. Gleichermaßen muss die Federkraft der Kniehebelfeder nicht stark sein, da die Rückhaltung von den Rückhaltemitteln gelöst wird, bevor der Spitzenrand der Druckkraft produzierenden ersten schrägen Fläche während des Schwungs zu der Schnureinholstellung erreicht ist. Demgemäß wird dem Schnurfangbügel das leichtere Zurückkehren in die Schnureinholstellung ermöglicht.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung ist die in dem ersten Aspekt dargelegte Vorrichtung, wobei das Rückhaltemittel die Rückhaltung löst, bevor das Kniehebelfedergetriebe über den Totpunkt hinaus geht, während der Schnurfangbügel in die Schnureinholstellung schwenkt. In diesem Fall wird die Rückhaltung gelöst, bevor die Kniehebelfeder über den Totpunkt hinaus geht. Demgemäß schwenkt während eines Auswerfens unter Trägheitskraft der Schnurfangbügel zu der Schnurausgabestellung und wird von dem Rückhaltemittel, welches das Schwenken stoppt, zurückgehalten. Demzufolge wird der Schnurfangbügel durch das Kniehebelfedergetriebe zu der Schnurausgabestellung zurückgeführt.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung ist die in dem ersten oder zweiten Aspekt dargelegte Vorrichtung, wobei das vordere Ende des Schiebeteils in Richtung der Nähe des Schwenkzentrums des Schnurfangbügels gekrümmt ist, so dass es parallel zu seiner Schwenkachse liegt, und das hintere Ende davon in Richtung der Drehachse des Rotors gekrümmt ist. Der dazwischen liegende Zwischenabschnitt ist ein Stück, das so angeordnet ist, dass es parallel zu der Drehachse des Rotors liegt. Der Zwischenabschnitt ist mit dem Rotor verriegelt, um vor und zurück schiebbar zu sein. Das vordere Ende ist mit einer in dem Schnurfangbügel gebildeten Eingriffsaussparung verriegelt, um in die Schwenkrichtung des Schnurfangbügels schwenkbar zu sein. Wenn der Schnurfangbügel schwenkt, dreht sich in diesem Fall das vordere Ende des Schiebeteils, das mit der Eingriffsaussparung verriegelt ist, um das Schwenkzentrum. Der Zwischenabschnitt des Schiebeteils bewegt sich daher hin und her, wobei er mit dem Rotor verriegelt ist. Hier wird lediglich durch das Verriegeln des gekrümmt gebildeten vorderen Endes des Schiebeteils mit der Eingriffsaussparung in dem Schnurfangbügel und durch das schiebbare Verriegeln des Zwischenabschnitts die Schwenkbewegung des Schnurfangbügels auf einfache Art und Weise in die vordere und hintere lineare Bewegung des hinteren Endes des Schiebeteils umgewandelt.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die in dem ersten bis dritten Aspekt dargelegte Vorrichtung, wobei das Rückhaltemittel Folgendes umfasst: einen auf dem Schnurfangbügel oder dem Rotor montierten Rückhaltestift, um zu ermöglichen, dass er sich in Richtung des anderen vorwärts bewegen und von diesem entfernen kann, ein Treibteil, um den Rückhaltestift in Richtung des anderen hin zu treiben; und einen auf dem anderen, dem Schnurfangbügel oder dem Rotor, bereitgestellten Drückabschnitt, wobei er in Richtung des Schnurfangbügels oder des Rotors hervorsteht, um den Rückhaltestift in seine Einfahrrichtung zu drücken. Unter diesen Bedingungen wird der Drückabschnitt bis dann, wenn das Kniehebelfedergetriebe an dem Totpunkt vorbeiläuft, hinter dem Rückhaltestift positioniert. In diesem Fall überträgt der Rückhaltestift, der auf die andere der Komponenten drückt, Widerstand auf den Schnurfangbügel. Der Widerstand wird derweil durch den Drückabschnitt vergrößert, was das Einfahren des Stifts verursacht, welcher den Schnurfangbügel davon abhält, sich wieder in die Schnureinholstellung hinüber zu bewegen. Da der Schnurfangbügel von dem Drückabschnitt und dem Rückhaltestift vom wieder hinüber bewegen zurückgehalten wird, und da der Drückabschnitt so positioniert ist, dass die Rückhaltung dadurch gelöst wird, dass der Drückabschnitt an dem Rückhaltestift vorbei verläuft, wenn das vordere Ende des Schiebeteils die Spitzenkante der ersten schrägen Fläche des Schaltabschnitts erreicht, kann ein Kniehebelfedergetriebe mit nur einer geringen Federkraft ein Zurückkehren von der Schnureinholstellung in die Schnurausgabestellung verursachen. Darüber hinaus wird bei der Vorwärtsbewegung des Rückhaltestifts ein Geräusch erzeugt, da verursacht wird, dass der hervorstehende Drückabschnitt einen Rückhaltestift übersteigt, während der Rückhaltestift durch das Treibmittel getrieben wird. Weil das Geräusch in der Nähe der Schnurausgabestellung ausgegeben wird, kann daher eine Veränderung der Stellung des Schnurfangbügels bestätigt werden, ohne dass eine visuelle Inspektion durchgeführt wird.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die in dem ersten bis dritten Aspekt dargelegte Vorrichtung, wobei das Rückhaltemittel Folgendes umfasst: ein elastisches Teil, das auf dem Schnurfangbügel oder dem Rotor bereitgestellt ist; ein Kontaktabschnitt, der auf dem anderen, dem Schnurfangbügel oder dem Rotor, bereitgestellt ist. Der Kontaktabschnitt ist mit dem elastischen Teil in Kontakt, wenn sich der Schnurfangbügel in der Schnurausgabestellung befindet, und wird von dem elastischen Teil bevor das Kniehebelfedergetriebe an dem Totpunkt vorbeiläuft, getrennt. In diesem Fall wird die Konfiguration des Rückhaltemittels einfach gestaltet, indem ein elastisches Teil und ein Kontaktabschnitt bereitgestellt werden, um das Schwingen des Schnurfangbügels durch Widerstand vom Kontakt zwischen den beiden zurückzuhalten.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die in dem ersten bis fünften Aspekt dargelegte Vorrichtung, wobei das Kniehebelfedergetriebe Folgendes umfasst: ein Wellenteil, dessen eines Ende mit dem Schnurfangbügel verriegelt ist; und ein Federelement, das jeweils an einem Ende mit dem Wellenteil und an dem anderen Ende mit dem Rotor verriegelt ist, um die Welle wie von dem Rotor geführt zu treiben. In diesem Fall ist die Konfiguration des Kniehebelfedergetriebes vereinfacht, was dazu dient, das Gewicht des Kniehebelfedergetriebes zu verringern.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die in dem ersten bis sechsten Aspekt dargelegte Vorrichtung, wobei der Totpunkt des Kniehebelfedergetriebes in Richtung der Schnurausgabestellung abweicht, indem er in einem Bereich ab 8:2 bis 9,5:0,5 festgelegt wird, angenommen, der schwenkende Schwung des Schnurfangbügels, der von der Schnureinholstellung zu der Schnurausgabestellung verläuft, ist 10. In diesem Fall kann die Menge, um die der Schaltabschnitt hervorsteht, um den Schnurfangbügel durch die Drehung des Rotors in der Schnureinholstellung von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung zurückzuführen, vermindert werden, was den Schnurfangbügel sich wieder leichter zurückbewegen lässt.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die in dem ersten bis siebten Aspekt dargelegte Vorrichtung, wobei der Schaltabschnitt in Kontinuität mit dem Spitzenrand der ersten schrägen Fläche gebildet ist, und eine zweite schräge Fläche aufweist, deren hervorstehendes Ausmaß von dem Spitzenrand der ersten schrägen Fläche zu dem stromabwärts gelegenen Ende der Schnureinholdrehrichtung verlaufend abnimmt. In diesem Fall bilden die erste schräge Fläche und die zweite schräge Fläche eine Hügelform mit geneigten Seiten. Da das Schiebeteil reibungslos von der zweiten schrägen Fläche geführt wird, lässt das Bilden der zweiten schrägen Fläche eine Beschädigung des Schiebeteils in dem Fall, dass das Schiebeteil mit dem Schaltabschnitt in Kontakt kommt, wenn sich der Rotor in der Schnurausrollrichtung in der Schnurausgabestellung dreht, unwahrscheinlich werden.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem neunten Aspekt der Erfindung ist die in dem ersten bis achten Aspekt dargelegte Vorrichtung, die ferner ein aus einem elastischen Material gefertigtes Bremselement beinhaltet und auf dem vorderen Abschnitt der Rolleneinheit bereitgestellt ist. Das Bremselement kann mit dem hinteren Ende des Schiebeteils, das in die zweite Position geschoben wird, kontaktiert werden. In diesem Fall wird der Rotor durch das hervorstehende andere Ende des Schiebeteils, das mit dem Bremselement in Kontakt kommt, wenn der Schnurfangbügel in die Schnurausgabelstellung schwingt und das Schiebeteil in die zweite Position in Richtung der Rolleneinheit geschoben wird, gebremst. Das zum Hinüberbewegen des Schnurfangbügels bereitgestellte Schiebeteil hat daher einen doppelten Verwendungszweck als Komponente zum Bremsen. Obgleich der Schnurfangbügel in die Schnureinholstellung geschwungen wird, nachdem der Rotor in die Drehphasen gedreht wurde, die jeweils zum Auswerfen und Abdrehen geeignet sind, neigt derweil der Rotor nicht dazu, aus seiner Drehphase hinauszugleiten.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem zehnten Aspekt der Erfindung ist die in dem neunten Aspekt dargelegte Vorrichtung, wobei zumindest ein Teil der ersten schrägen Fläche des Schaltabschnitts mehr in Richtung des Rotors vorsteht als ein Abschnitt des Bremselements, der das Schiebeteil kontaktiert. Dies gewährleistet, dass selbst mit der Bereitstellung des Bremselements das Schiebeteil sicher an den Schaltabschnitt anstößt, so dass der Schnurfangbügel von der Schnureinhol- in die Schnurausgabestellung zurückkehren kann.
  • Eine Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß dem elften Aspekt der Erfindung ist die in dem neunten oder zehnten Aspekt dargelegte Vorrichtung, wobei das Bremselement eine Bremsoberfläche aufweist, die aus einer Umfangsfläche besteht, von deren Außenperipherie zumindest ein Abschnitt flach ist. Das hervorstehende hintere Ende des Schiebeteils, das in die zweite Position geschoben wird, kommt daher mit der Bremsoberfläche in Kontakt. In diesem Fall, wenn das hintere Ende des Schiebeteils mit der Bremsfläche in Kontakt kommt, sind die Schieberichtung des Schiebeteils (Vor-Rück-Richtung) und die Bremselement komprimierende Richtung (diametrische Richtung) orthogonal. Daher unterliegt, selbst wenn die zweite Position des Schiebeteils aus dem Gleichgewicht ist, die Menge, um welche das Bremselement komprimiert wird, keinen Schwankungen, wodurch die Bremskraft in der Schnurausgabestellung nicht zur Veränderungen neigt.
  • Diese und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung deutlich werden, welche zusammen mit den beigelegten Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung offenbart.
  • Nun wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, die einen Teil dieser ursprünglichen Offenbarung bilden:
  • 1 ist eine linksseitige Ansicht einer Spinnrolle gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine linksseitige Querschnittsansicht der Spinnrolle gemäß einer der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ist eine Teil-Querschnittsdraufsicht des ersten Rotorarms und Schnurfangbügels gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei der Schnurfangbügel sich in 3(a) in der Schnureinholstellung befindet und sich in 3(b) in der Schnurausgabestellung befindet;
  • 4 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht des ersten Rotorarms gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 5 ist ein Aufriss der Rolleneinheit mit dem Bügelauslösemechanismus gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ist eine bruchstückartige Unteransicht der Rolleneinheit, die den Bügelauslösemechanismus gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 7 ist eine perspektivische Ansicht des ersten Bügelstützteils gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 8 ist eine Querschnittsansicht des ersten Bügelstützteils entlang VIII-VIII in 7;
  • 9 ist eine schematische Ansicht, die Veränderungen im Rückhaltungszustand während des Schwingens des Schnurfangbügels zeigt, wobei der Schnurfangbügel sich in 9(a) in der Schnurausgabestellung befindet und sich in 9(c) in der Schnureinholstellung befindet;
  • 10 ist eine Querschnittsansicht des ersten Bügelstützteils gemäß einer zweiten Ausführungsform, die 8 entspricht; und
  • 11 ist eine Draufsicht des zweiten Rotorarms, die den Rückhaltemechanismus gemäß der zweiten Ausführungsform zeigt, wobei der Schnurfangbügel sich in 11(a) in der Schnureinholstellung befindet und sich in 11(b) in der Schnurausgabestellung befindet.
  • Ausgewählte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es wird dem Fachmann auf dem Gebiet aus dieser Offenbarung ersichtlich werden, dass die folgende Beschreibung der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nur zu Darstellungszwecken bereitgestellt ist und nicht, um die Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche und deren Entsprechungen definiert, einzuschränken.
  • Wie in 1 und 2 gezeigt, ist eine Spinnrolle, bei der eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eingesetzt wurde, mit einem Drehknopf 1, einer Rolleneinheit 2, die den Drehknopf 1 drehbar stützt, einem Rotor 3 und einer Spule 4 ausgerüstet. Der Rotor 3 ist auf dem vorderen Abschnitt der Rolleneinheit 2 drehbar gestützt. Die Spule 4, auf deren Umfangsoberfläche die Angelschnur gewickelt wird, ist auf dem vorderen Abschnitt des Rotors 3 angeordnet, so dass die Spule 4 nach vorne und nach hinten geschoben werden kann. Der Drehknopf 1 ist in 1 auf die linke Seite der Rolleneinheit 2 gepasst und in 2 auf die rechte Seite. Auf diese Weise kann der Drehknopf 1 an der rechten oder der linken Seite der Rolleneinheit 2 befestigt werden.
  • Die Rolleneinheit 2 umfasst ein Rollengehäuse 2a, das einen Innenraum und ein Deckelteil 2b, das abnehmbar/wieder befestigbar auf dem Rollengehäuse 2a montiert ist, um den Raum in dem Rollengehäuse 2a abzusperren, aufweist. Das Rollengehäuse 2a ist zum Beispiel aus einer Aluminiumlegierung gefertigt und ist einheitlich mit einem T-förmigen Rutenbefestigungsschenkel 2c, der sich oben nach vorne und nach hinten erstreckt, gebildet. Wie in 2 gezeigt, ist ein Rotorantriebsmechanismus 5, der im Zusammenspiel mit der Drehung des Drehknopfs 1 den Rotor 3 dreht, und ein Oszillationsmechanismus 6, der die Spule 4 nach vorne und nach hinten pumpt, um die Angelschnur gleichmäßig aufzuwickeln, in dem Raum in dem Rollengehäuse 2a bereitgestellt. Ein kreisförmiger Flanschabschnitt 2d und ein zylindrischer Abschnitt 2e, der einen kleineren Durchmesser aufweist als der Flanschabschnitt 2d und dessen vorderes Ende offen ist, sind auf dem vorderen Ende des Rollengehäuses 2a und dem Deckelteil 2b gebildet. Eine Montagerille 2f ist in dem zylindrischen Abschnitt 2e gebildet. Die Montagerille 2f weist, wie in 5 gezeigt, eine Form auf, die im Querschnitt eine D-Form ist, die ein Kreis ist, wobei ein Teil abgeschnitten ist. Das Deckelteil 2b, das eine Komponente ist, welche zum Beispiel aus einer Aluminiumlegierung gefertigt ist, ist mit einer Schraube an dem Rollengehäuse 2a an zum Beispiel drei Stellen festgeschraubt. Wie in 5 und 6 gezeigt, ist ein später beschriebenes Schaltteil 52 abnehmbar/wieder befestigbar in dem Flanschabschnitt 2d montiert, an dem sich das Rollengehäuse 2a und das Deckelteil 2b teilen.
  • Wie in 2 gezeigt, umfasst der Rotorantriebsmechanismus 5 eine Drehknopfwelle 10, an der der Drehknopf 1 nicht drehbar befestigt ist, ein Kronenrad 11, das sich gemeinsam mit der Drehknopfwelle 10 dreht, und ein Ritzel 12, das in das Kronenrad 11 einrückt. Das Ritzel 12 ist röhrenförmig gebildet. Ein vorderer Abschnitt 12a des Ritzels 12 ist mit einer Mutter 13 an dem Rotor 3 festgemacht, wobei er das zentrale Stück des Rotors 3 durchdringt. Die axiale Mitte und die hinteren Endabschnitte des Ritzels 12 sind jeweils durch Lager 14a und 14b in der Rolleneinheit 2 drehbar gestützt.
  • Der Oszillationsmechanismus 6 ist eine Maschine zum Schieben der Spulenwelle 15 in die Vor-Rück-Richtung, um die Spule 4 in dieselbe Richtung zu pumpen. Die Spulenwelle 15 ist über einen Widerstandsmechanismus 71 an das zentrale Stück der Spule 4 gekoppelt.
  • Wie in 2 gezeigt, umfasst der Rotor 3 eine Rotoreinheit 16; einen Schnurfangbügel 17, der auf dem vorderen Ende der Rotoreinheit 16 montiert ist, um zwischen einer Schnurausgabestellung und einer Schnureinholstellung schwenkbar zu sein; und einen Bügelauslösemechanismus 18, der auf der Rotoreinheit 16 montiert ist. Der Bügelauslösemechanismus 18 führt den Schnurfangbügel 17 von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung zurück.
  • Die Rotoreinheit 16 umfasst einen zylindrischen Abschnitt 30, der auf dem Rollengehäuse 2a montiert ist, dass er um die Spulenwelle 15 gedreht werden kann, und einen ersten und zweiten Rotorarm 31, 32, die einander lateral gegenüberliegend auf dem zylindrischen Abschnitt 30 bereitgestellt sind. Der zylindrische Abschnitt 30 und die zwei Rotorarme 31, 32 sind zum Beispiel aus einer Aluminiumlegierung gefertigt und sind einheitlich gebildet.
  • Eine vordere Wand 33 ist in dem vorderen Abschnitt des zylindrischen Abschnitts 30 gebildet, und ein Nabenabschnitt 33a ist in dem Zentrum der vorderen Wand 33 gebildet. Ein Durchgangsloch ist in dem Zentrum des Nabenabschnitts 33a gebildet, und die Spulenwelle 15 und der vordere Abschnitt 12a des Ritzels durchdringen das Durchgangsloch. Die Mutter 13 zum Festschrauben des Rotors 3 ist in dem vorderen Abschnitt der vorderen Wand 33 angeordnet. Die hintere Fläche des zylindrischen Abschnitts 30 ist von einem dritten Abdeckteil 30a abgedeckt.
  • Der erste und der zweite Rotorarm 31, 32, umfassen, wie in 2 bis 4 gezeigt: ein erstes und zweites jeweils an der Umfangsoberfläche des hinteren Abschnitts des zylindrischen Abschnitts 30 angeordnetes Verbindungsstück 31a, 32a; einen ersten und zweiten Armabschnitt 31b, 32b, die sich von dem ersten und zweiten Verbindungsstück 31a, 32a in einer Wölbung nach außen biegen und nach vorne erstrecken; und ein erstes und zweites Abdeckungsteil 31c, 32c, die jeweils die äußeren Bereiche von sowohl den zwei Verbindungsstücken 31a, 32a als auch den zwei Armabschnitten 31b, 32b abdecken. Das erste und zweite Verbindungsstück 31a, 32a sind jeweils in reibungsloser peripherer Kontinuität mit dem zylindrischen Abschnitt 30 gebildet.
  • Der erste und zweite Armabschnitt 31b, 32b sind in reibungsloser Kontinuität mit dem ersten und zweiten Verbindungsstück 31a, 32a gebildet und erstrecken sich nach vorne mit Abstand zu dem zylindrischen Abschnitt 30. Der erste und zweite Armabschnitt 31b, 32b biegen sich reibungslos von ihren Spitzen dorthin, wo sie sich mit dem zylindrischen Abschnitt 30 verbinden. Die Öffnungen 31d und 32d sind jeweils in den außenseitlichen Bereichen von sowohl den beiden Verbindungsstücken 31a, 31b als auch den beiden Armabschnitten 31b, 32b gebildet. Das erste und zweite Abdeckteil 31c, 32c schließen sich jeweils über den Öffnungen 31d, 32d entlang den Umfangsseiten. Ein Unterbringungsraum 48 ist zwischen dem ersten Abdeckteil 31c und dem ersten Verbindungsstück 31a und dem ersten Armabschnitt 31b gebildet.
  • Ein erstes Bügelstützteil 40 ist schwenkbar auf der äußeren peripheren Seite des vorderen Endes des ersten Rotorarms 31b montiert. Wie in 3 und 4 gezeigt, ist der erste Armabschnitt 31b mit Folgendem gebildet: einer Führungsrille 36 zum Führen des später beschriebenen Schiebeteils 51 in dem Bügelauslösemechanismus 18 vor und zurück; einem Montageloch 37, in das ein Rückhaltemechanismus 75 (siehe 9) zum Übermitteln von Widerstand auf den Schnurfangbügel 17 gepasst ist; und einem Nabenabschnitt 38, der ein Gewindeloch zum schwenkbaren Montieren des ersten Bügelstützteils 40 aufweist.
  • Ein zweites Bügelstützteil 42 ist schwenkbar auf der äußeren peripheren Seite des vorderen Endes des zweiten Armabschnitts 32b montiert.
  • Das erste Bügelstützteil 40 ist an dem ersten Rotorarm 31 mittels eines Befestigungsstifts 39, der in den Nabenabschnitt 38 auf dem ersten Armabschnitt 31b geschraubt ist, befestigt. Der Befestigungsstift 39 ist eine Innensechskantschraube ohne Grate, was ein Verfangen der Angelschnur auf dem Kopf unwahrscheinlich macht. Wie in 3 gezeigt, sind ein Schnurlaufröllchen 41 zum Führen von Angelschnur auf die Spule 4 und eine ortsfeste Wellenabdeckung 47, die zusammen mit dem ersten Bügelstützteil 40 das Schnurlaufröllchen 41 einklemmt, auf dem vorderen Ende des ersten Bügelstützteils 40 montiert. Das Schnurlaufröllchen 41 ist frei montiert, um sich auf dem vorderen Ende des ersten Bügelstützteils 40 zu drehen. Die ortsfeste Wellenabdeckung 47 ist wie ein verformter Kegel mit einer spitz zulaufenden Spitze gebildet. Ein Bügel 43, dessen Konfiguration ein in eine ungefähre U-Form gekrümmter Draht ist, ist zwischen dem Spitzenabschnitt der ortsfesten Wellenabdeckung 47 und dem zweiten Bügelstützteil 42 festgemacht. Das erste und zweite Bügelstützteil 40 und 42, das Schnurlaufröllchen 41, der Bügel 43 und die ortsfeste Wellenabdeckung 47 machen den Schnurfangbügel 17, der die Angelschnur auf die Spule 4 führt, aus. Der Schnurfangbügel 17 darf zwischen der Schnureinholstellung, die in 3(a) gezeigt ist, und der Schnurausgabestellung, die in 3(b) gezeigt ist, wo der Schnurfangbügel 17 von der Schnureinholstellung umgeklappt wird, schwenken.
  • Der Bügelauslösemechanismus 18 ist innerhalb des Unterbringungsraums 48 in dem ersten Rotorarm 31 angeordnet. Der Bügelauslösemechanismus 18 ist bereitgestellt, um beim Drehen des Rotors 3 den Schnurfangbügel 17 von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung zurückzusetzen und um seine Lage in einer der Stellungen zu halten.
  • Wie in 3 bis 6 gezeigt, umfasst der Bügelauslösemechanismus 18 Folgendes: einen Kniehebelfedermechanismus 50 innerhalb des Unterbringungsraums 48 und der schwenkbar in den ersten Armabschnitt 31b gepasst ist; ein Schiebeteil 51, das so eingepasst ist, dass es in dem Unterbringungsraum 48 ungefähr vor und zurück geschoben werden kann; ein Schaltteil 52, das abnehmbar/wieder befestigbar auf dem Flanschabschnitt 2d, wo das Schaltteil 52 mit dem Schiebeteil 51 in Kontakt kommen kann, montiert ist; einen Rotorbremsmechanismus 54, der ein Bremselement 65 zum Bremsen des Rotors 3 aufweist; und den Rückhaltemechanismus 75 zum Halten des Schnurfangbügels 17 in der Schnurausgabestellung, um nicht in die Schnureinholstellung zurückgebracht zu werden.
  • Der in 3 gezeigte Kniehebelfedermechanismus 50 ist innerhalb des ersten Rotorarms 31 befindlich, so dass der Kniehebelfedermechanismus 50 eine erste Position einnehmen kann, in der der Schnurfangbügel 17 in die Schnureinholstellung gesetzt wird, und eine zweite Position, in der der Schnurfangbügel 17 in die Schnurausgabestellung gesetzt wird. Der Kniehebelfedermechanismus 50 dient als ein Mechanismus zum Halten des Schnurfangbügels 17 in der Schnureinhol- und Schnurausgabestellung. Der Kniehebelfedermechanismus 50 umfasst Folgendes: eine Rute 55, deren eines Ende mit dem ersten Bügelstützteil 40 verriegelt ist, und deren anderes Ende sich entlang dem ersten Armabschnitt 31b erstreckt; und eine Schraubenfeder 57, die die Rute 55 nach außen treibt.
  • Die Rute 55 weist in ihrem vorderen Ende, wie in 4 gezeigt, einen verriegelnden Abschnitt 55a auf, der in Richtung des ersten Bügelstützteils 40 gekrümmt ist, um sich mit einem Eingriffsloch 40a in dem ersten Bügelstützteil 40 zu verriegeln. Gleichermaßen weist die Rute 55 in ihrem mittigen Abschnitt einen Verschlussvorsprung 55b zum Verschließen des vorderen Endabschnitts der Schraubenfeder 57 auf, und weist in ihrem hinteren Ende einen leicht gekrümmten bogenförmigen Abschnitt 55c auf (siehe 3). Eine Unterlegscheibe 56, an welche das vordere Ende der Schraubenfeder 57 anstößt, ist auf den Verschlussvorsprung 55b gepasst. Auf diese Weise wird Kraft von dem vorderen Endabschnitt der Schraubenfeder 57 einheitlich auf die Rute 55 übertragen.
  • Die Schraubenfeder 57 kontaktiert einen Führungssitz 34 und wird von diesem geführt. Eine Führungsdichtung 34 ist in den ersten Armabschnitt 31b gepasst und aus einem synthetischen Polymer, wie etwa einem synthetischen Polyamidharz, gefertigt. Der Führungssitz 34 weist einen Wandflächenabschnitt 34a auf, der derart gekrümmt ist, dass der Wandflächenabschnitt 34a die Seite der Schraubenfeder 57 führt, und derart, dass der Führungssitz 34 das basale Ende der Schraubenfeder 57 verschließt. Der Wandflächenabschnitt 34a ist von derartiger Höhe, dass er mit der Schraubenfeder 57 in lateralem und basalem Kontakt sein kann. Dies erleichtert die Erweiterung/Komprimierung der Schraubenfeder 57 und verhindert das Verursachen von Schaden an dem ersten Armabschnitt 31b, wenn sich die Schraubenfeder 57 erweitert/komprimiert.
  • Der Schraubendurchmesser des Abschnitts des vorderen Endes der Schraubenfeder 57, der von der Unterlegscheibe 56 verschlossen ist, ist kleiner als der Rest der Schraubenfeder 57. Auf diese Weise wird zwischen der Schraubenfeder 57, anders als zwischen dem Abschnitt des vorderen Endes, und der Rute 55 ein großer Zwischenraum gesichert, was verhindert, dass die Schraubenfeder 57 sich verformt, ungeachtet dessen, wie die Rute 55 innerhalb der Schraubenfeder 57 platziert ist. Darüber hinaus können ein Nabenabschnitt, der die Innenumfangsoberfläche des basalen Endes der Schraubenfeder 57 kontaktiert, und ein Abdeckabschnitt, der die Außenumfangsoberfläche des basalen Endes abdeckt, bereitgestellt werden, um das basale Ende der Schraubenfeder 57 zu verschließen. Gleichermaßen können diese Naben- und Abdeckabschnitte in dem Armabschnitt 31b montiert werden, so dass sie um eine Achse, die parallel zu der Schwenkachse auf dem ersten Bügelstützteil 40 liegt, schwenken. Es wäre zum Beispiel eine Konfiguration denkbar, bei der eine gebogene Wölbung in der Basisendfläche des Nabenabschnitts gebildet ist, und derweil eine gebogene Aussparung, in welche die gebogene Wölbung eingreift, innerhalb des Armabschnitts 31b gebildet ist, wobei ermöglicht wird, dass der Nabenabschnitt schwenkt. Der so konfigurierte Kniehebelfedermechanismus 50 ist derart befindlich, dass sich die Rute 55 auf unterschiedlichen Seiten hinsichtlich einem Schnursegment F, je nachdem, ob sich das erste Bügelstützteil 40 in der Schnureinholstellung oder der Schnurausgabestellung befindet, mit dem ersten Bügelstützteil 40 verriegelt. Das Schnursegment F verbindet das Zentrum des basalen Endes der Schraubenfeder 57 mit der Schwenkachse O des ersten Bügelstützteils 40 (zentrale Achse des Befestigungsstifts 39). Der Kniehebelfedermechanismus 50 kommt bis zum Totpunkt (Position, bei der die Schraubenfeder 57 am stärksten komprimiert ist), wenn das vordere Ende der Rute 55 an dem Schnursegment F vorbeiläuft. Demgemäß schaltet das Kniehebelfedergetriebe 50, das den Totpunkt überspannt, zwischen zwei Stellungen hin und her und treibt den Schnurfangbügel 17 in diese und hält ihn in einer der beiden Stellungen. Der Totpunkt des Kniehebelfedergetriebes 50 wird in Richtung der Schnurausgabestellung abgelenkt. Genau würde der Totpunkt, angenommen, das schwenkende Schwingen des Schnurfangbügels 17 beträgt 10, in einer Position von 9:1 von der Seite der Schnureinholstellung her zu der Seite der Schnurausgabestellung in dem schwenkenden Schwingen hin, festgelegt. Die Totpunktposition wird vorzugsweise in einem Bereich von ab 8:2 bis 9,5:0,5 festgesetzt. Das Festsetzen der Position des Totpunktes innerhalb eines derartigen Bereichs verringert die Menge, um welche das Schaltteil 52 komprimiert wird, um das Schiebeteil 51 zu drücken, dass es an dem Totpunkt vorbeiläuft, wenn es von der Schnurausgabestellung zu der Schnureinholstellung zurückkehrt. Demgemäß sollte eine kleine Menge an Vorsprung des Schaltteils 52 ausreichen.
  • Das Schiebeteil 51 ist eine Komponente, die durch das Krümmen beider Enden eines Drahts um 90 Grad in unterschiedliche Richtungen gebildet wird, wie in 4 gezeigt. Das Schiebeteil 51 ist aus einem Metall wie etwa einem rostfreien Stahl gefertigt. Das Schiebeteil 51 ist in dem ersten Armabschnitt 31b montiert, so dass es zwischen einer ersten Position (abgestochenen Position), die in 3(a) gezeigt ist, und einer zweiten Position (Kontaktposition), die in 3(b) gezeigt ist, ungefähr vor und zurück geschoben werden kann. Wie in 3 bis 6 gezeigt, ist der vordere Endabschnitt 51a des Schiebeteils 51 radial nach außen umgekrümmt und mit einem ungefähr fächerförmigen Eingriffsschlitz 40b, der in dem ersten Bügelstützteil 40 gebildet ist, verriegelt. Der Zwischenabschnitt 51b erstreckt sich entlang des ersten Armabschnitts 31b diametral einwärts der Rute 55.
  • Der hintere Endabschnitt 51c, dessen hintere Endfläche eine leichte Rundheit verliehen wird, verläuft durch die Führungsrille 36 und erstreckt sich nach innen zu einer Position, bei der der hintere Endabschnitt 51c die vordere Endfläche des Bremselements 65, das den Rotorbremsmechanismus 54 formt, leicht überlappt. Die Breite der Führungsrille 36 hat annähernd das gleiche Maß wie der Durchmesser des Schiebeteils 51. Demgemäß wird die diametral einwärtige Seite des Zwischenabschnitts 51b entlang der Führungsrille 36 vor und zurück geführt, während der Schnurfangbügel 17 schwenkt. Die Außenperipherieseite des gekrümmten Abschnitts zwischen dem Zwischenabschnitt 51b und dem hinteren Endabschnitt 51c wird von einem Führungsteil 67 in die Vor-Rück- und diametrale Richtung geführt. Innerhalb des Führungsteils 67, das an dem ersten Abdeckteil 31c festgemacht ist, ist ein Schlitz 67a gebildet, der bogenförmig ist, um den hinteren Endabschnitt 51c einzubetten.
  • In dem Führungsteil 67 ist ein rundes säulenförmiges, sich zu dem Schlitz 67a hin öffnendes Montageloch 67b gebildet, in das eine Druckfeder 68, das heißt eine Schraubenfeder, passt. Die Druckfeder 68 wird im komprimierten Zustand in das Montageloch 67b gepasst. Durch das Drücken auf den Zwischenabschnitt 51b des Schiebeteils 51, wird der hintere Endabschnitt 51c in Richtung einer (später beschriebenen) Bremsfläche 65a getrieben, die auf der Außenperipherie des Bremselements 65 gebildet ist. Ein Drückteil 69, in dem eine halbkreisförmige gebogene Aussparung 69a gebildet ist, so dass sie in die Außenperipherieoberfläche des Zwischenabschnitts 51b des Schiebeteils 51 eingreift, ist in die Spitze der Druckfeder 68 gepasst. Das Drückteil 69 ist zum wirksamen Übertragen der Treibkraft der Druckfeder 68 auf den Zwischenabschnitt 51b des Schiebeteils 51 bereitgestellt, während das Vor- und Rückschieben des Zwischenabschnitts 51b ermöglicht wird.
  • Durch das Treiben des Schiebeteils 51 in Richtung der Bremsfläche 65a auf diese Weise, wird, selbst wenn aufgrund von Diskrepanzen der Befestigung des hin- und herbewegenden Schiebeteils 51 in der Drückrichtung zu dem Bremselement 65 hin in dem Schiebeteil 51 ein Rattern produziert wird, das Rattern durch die Druckfeder 68 aufgehoben; und es wird mit konstanter Treibkraft durch die Druckfeder 68 auf das Schiebeteil 51 gedrückt. Dies unterdrückt Schwankungen der Bremskraft aufgrund des Ratterns in der Komprimierungsrichtung zu der Bremsfläche 65a hin.
  • Wenn sich der Schnurfangbügel 17 in der Schnurausgabestellung befindet, ist das Ende des Schiebeteils 51, das sich mit dem Eingriffsschlitz 40b verriegelt, auf der Seite der Schnureinholstellung eines Schnursegments, das den hinteren Endabschnitt 51c mit dem Schwenkzentrum O des Schnurfangbügels 17 verbindet, positioniert. Insbesondere ist das Schiebeteil 51 so befindlich, dass die Stelle, an der sich das Schiebeteil 51 mit dem ersten Bügelstützteil 40 verriegelt, auf derselben Seite relativ zu dem Schnursegment, das den hinteren Endabschnitt 51c anwesend ist, wenn das Schiebeteil 51 in der Kontaktposition ist (3(b)), mit dem Schwenkzentrum des ersten Bügelstützteils 40 verriegelt, ungeachtet dessen, ob das Schiebeteil 51 in der ersten Position (abgestochenen Position) oder der zweiten Position (Kontaktposition) ist. Dies ermöglicht, dass das erste Bügelstützteil 40 in die Schnureinholstellung zurückgesetzt wird, wenn durch das Schaltteil 52 auf den hinteren Endabschnitt 51c des Schiebeteils 51 gedrückt wird. Wenn sich das Schiebeteil 51 in der Kontaktposition befindet, frisst sich die Endfläche des hinteren Endabschnitts 51c etwas tiefenwärts über ihre vordere Endfläche hinaus und einwärts von ihrer Außenperipherieoberfläche in das Bremselement 65 ein. Daher wird stets dieselbe Bremskraft erlangt, selbst wenn die Menge, um die das Schiebeteil 51 geschoben wird, leicht schwanken sollte.
  • Das Schaltteil 52, das eine Komponente ist, die aus einem synthetischen Polymer wie etwa einem synthetischen Polyamidharz oder Polyacetal gefertigt ist, wie zum Beispiel in 5 und 6 gezeigt, ist abnehmbar/wieder befestigbar an dem Flansch 2d montiert, wo sich das Rollengehäuse 2a und das Deckteil 2b teilen. Eine rechteckige Kerbe 53 ist in dem Bereich gebildet, in dem sich das Rollengehäuse 2a und das Deckteil 2b teilen. Das Schaltteil 52 umfasst einen hügelförmigen Nockenabschnitt 60 mit zwei schrägen Oberflächen 60a, 60b; und einen einheitlich mit dem Nockenabschnitt 60 gebildeten Halsabschnitt 61 und Krempenabschnitt 62. Die schräge Oberfläche 60a ist eine schiefe Fläche, deren stromabwärts in der Schnureinholrichtung des Rotors 3 gelegenes Ende – durch den Pfeil in 6 angezeigt – mehr nach vorne zu dem Rotor 3 hin hervorsteht als das stromaufwärts gelegene Ende. Die Menge, um die die schiefe Fläche, welche die schräge Oberfläche 60b ist, hervorsteht, nimmt von dort, wo die schräge Oberfläche 60a den Höhepunkt erreicht hat, zu dem stromabwärts gelegenen Ende hin in die Schnureinholdrehrichtung ab. Die Menge, um die der Spitzenrand 60c hervorsteht, wo die schrägen Oberflächen 60a, 60b am meisten hervorstehen, wird so festgelegt, dass, wenn das Schiebeteil 51, dessen hinterer Endabschnitt 51c mit der schrägen Oberfläche 60a in Kontakt gekommen ist, den Schnurfangbügel 17 in Richtung der Schnureinholstellung gedrückt hat, das Schiebeteil 51 an dem Totpunkt des Kniehebelfedergetriebes 50 vorbeigelaufen sein wird.
  • Der Halsabschnitt 61 ist von derartiger Größe, dass er in die Kerbe 53 passt und zwischen dem Nockenabschnitt 60 und dem Krempenabschnitt 62 eine Lücke von ungefähr demselben Ausmaß wie die Wanddicke des Flanschabschnitts 2d bildet. Der Krempenabschnitt 62 weist einen größeren Querschnitt als der Halsabschnitt 61 auf und ist mit der Rückseite des Flanschabschnitts 2d in Kontakt. Da der Nockenabschnitt 60 die schräge Oberfläche 60b aufweist, wird, selbst wenn der Rotor 3 in die Schnurausrollrichtung forciert gewendet wird, und das Schiebeteil 51 mit dem Schaltteil 52 in Kontakt kommt, wenn der Schnurfangbügel 17 in der Schnurausgabestellung ist, das Schiebeteil 51 des Bügelauslösemechanismus 18 von dem Schaltteil 52 reibungslos auf der schrägen Oberfläche 60b geführt, wodurch das Schaltteil 52 davon bewahrt wird, beschädigt zu werden. Als Alternative dazu, kann das Schaltteil 52, das auf diese Weise zwei schräge Oberflächen 60a, 60b aufweist, als ein Schaltabschnitt bereitgestellt werden, der integral mit der Rolleneinheit 2 gebildet ist.
  • Wenn das Deckelteil 2b an dem Rollengehäuse 2a befestigt wird, kann das so konfigurierte Schaltteil 52 an der Rolleneinheit 2 einfach durch Passen des Halsabschnitts 61 in die Kerbe 53 auf der Seite des Rollengehäuses 2a und Festschrauben des Deckelteils 2b auf dem Rollengehäuse 2a mit Schrauben festgemacht werden. Dadurch kann das Schaltteil 52 leicht an der Rolleneinheit 2 festgeschraubt werden, ohne dass separate Festschraubkomponenten verwendet werden müssen. Wenn ferner die Rolleneinheit 2 korrosionsempfindlich ist, alldieweil das Schaltteil 52, das mit dem Schiebeteil 51 in Kontakt kommt, eine separate Komponente von der Rolleneinheit 2 ist, wird die Rolleneinheit 2 während des Hinüberbewegens des Schnurfangbügels 17 nicht verkratzt. Dies verhindert daher Korrosion aufgrund von Kratzern. Da des Weiteren das Schaltteil 52, das auf der Rolleneinheit 2 montiert ist, aus einem synthetischen Polymer gefertigt ist, das dielektrisch ist, korrodiert die Rolleneinheit 2 nicht elektrolytisch, selbst wenn das Schaltteil 52 mit der Rolleneinheit 2 in Kontakt gebracht wird.
  • Der Rotorbremsmechanismus 54 bremst den Rotor 3, wenn der Schnurfangbügel 17 in die Schnurausgabestellung geschwenkt wurde und umfasst das Schiebeteil 51 und das Bremselement 65, das in die Montagerille 2f, welche entlang dem basalen Ende des zylindrischen Abschnitts 2e gebildet ist, gepasst ist. Insbesondere ist das Schiebeteil 51 eine Komponente des Bügelauslösegetriebes 18 und gleichzeitig ist es eine Komponente des Rotorbremsmechanismus 54.
  • Das Bremselement 65 ist zum Bremsen der Drehung des Rotors 3, wenn der Schnurfangbügel 17 sich in der Schnurausgabestellung befindet, bereitgestellt. Das Bremselement 65 ist eine ringförmige Komponente mit rechteckigem Querschnitt, die aus einem elastischen Material, das aus einem Kunstkautschuk wie etwa beispielsweise Styren-Butadien-Kautschuk (SBR), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Butadien-Kautschuk, Isopren-Kautschuk, Chloropren-Kautschuk, Silikonkautschuk oder Urethan-Kautschuk zusammengesetzt ist, gefertigt ist. Die Bremsfläche, 65a, bestehend aus einer flachen Umfangsoberfläche mit Ausnahme eines Teilabschnitts, der den Schaltabschnitt 52 umgeht, ist entlang der Außenperipherie des Bremselements 65 gebildet. Das Bremselement 65 ist entlang der basalen Außenperipherie des zylindrischen Abschnitts 2e montiert, der einen D-förmigen Querschnitt aufweist. Demzufolge ist das Bremselement 65 in der Draufsicht in die D-Form gepasst. Der lineare Abschnitt des Bremselements 65 ist bereitgestellt, um dem Schaltabschnitt 52 auszuweichen. An dem vorderen Endrand der Bremsfläche 65a des Bremselements 65 ist eine steuernde Oberfläche 65b (siehe 6) in Kontinuität mit der Bremsfläche 65a gebildet. Die steuernde Oberfläche 65b ist so gebildet, dass ihr stromaufwärts gelegenes Ende weiter von dem Schiebeteil 51 entfernt liegt als ihr stromabwärts gelegenes Ende. Das stromaufwärts gelegene Ende ist auf der stromaufwärts gelegenen Seite relativ zu der Richtung, in die das Schiebeteil 51 geschoben wird, wenn der Schnurfangbügel 17 in die Schnurausgabestellung schwenkt. In dieser Ausführungsform weist die steuernde Oberfläche 65b eine runde kreisförmige Oberfläche auf, die in Kontinuität mit der Bremsfläche 65a ist. Durch das Bilden der schiefen steuernden Oberfläche 65b in Kontinuität mit der Bremsfläche 65a auf diese Weise, kontaktiert die Endfläche des runden hinteren Endabschnitts 51c die Bremsfläche 65a reibungslos mittels der steuernden Oberfläche 65b des Bremselements 65, wenn das Schiebeteil 51 mit dem Bremselement 65 in Kontakt kommt. Demgemäß kann das Schalten des Schnurfangbügels 17 zwischen den beiden Stellungen reibungslos erreicht werden.
  • Wie in 8 gezeigt, ist der Rückhaltemechanismus 75 an einander gegenüberliegenden Abschnitten zwischen dem Schnurfangbügel 17 und dem ersten Armabschnitt 31b des Rotors 3 bereitgestellt. Der Rückhaltemechanismus 75 ist eine Maschine, die den Schnurfangbügel 17 zurückhält, damit er nicht in die Schnureinholstellung zurückkehrt, wenn der Schnurfangbügel 17 in der Schnurausgabestellung liegt. Wenn der Schnurfangbügel 17 in die Schnureinholstellung schwingt, löst der Rückhaltemechanismus 75 die Rückhaltung bevor der hintere Endabschnitt 51c des Schiebeteils 51 die Spitzenkante 60c der schrägen Oberfläche 60a erreicht. Der in 7 und 8 gezeigte Rückhaltemechanismus 75 umfasst einen Rückhaltestift 76, der in ein Montageloch 37 in dem ersten Armabschnitt 31b gepasst ist, eine Schraubenfeder 77, die den Rückhaltestift 76 in Richtung des Schnurfangbügels 17 treibt, und einen Drückabschnitt 78, der auf dem ersten Bügelstützteil 40 bereitgestellt ist.
  • Der Rückhaltestift 76 ist aus Metall gefertigt und weist einen Anstoßabschnitt 76a mit größerem Durchmesser und einen Feder passenden Abschnitt 76b mit kleinerem Durchmesser auf. Das vordere Ende der Schraubenfeder 77 kontaktiert den abgestuften Abschnitt zwischen dem Anstoßabschnitt 76a und dem Feder passenden Abschnitt 76b. Die Schraubenfeder 77 ist entlang der Außenperipherie des Feder passenden Abschnitts 76b angeordnet, wobei die Schraubenfeder 77 den Rückhaltestift 76 in Richtung des ersten Bügelstützteils 40 treibt. Der Drückabschnitt 78 weist zwei schräge Oberflächen 78a, 78b auf und ist in Richtung des ersten Armabschnitts 31b hervorstehend gebildet. Der Drückabschnitt 78 ist in einer Position hinter dem Rückhaltestift 76 angeordnet, um die Rückhaltung zu lösen, bevor der hintere Endabschnitt 51c des Schiebeteils 51 die Spitzenkante 60c der schrägen Oberfläche 60a während eines Schwingens von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung erreicht. Der Drückabschnitt 78 ist genauer, wie in 9(a) dargestellt, so angeordnet, dass er in der Schnurausgabestellungssituation jenseits des Rückhaltestifts 76 stromaufwärts in der Richtung, die in die Schnureinholstellung schwenkt, liegt, was durch den Pfeil angezeigt wird. Wie in 9(b) dargestellt, verläuft der Drückabschnitt 78 inmitten eines Schwingens in die Schnureinholstellung an dem Rückhaltestift 76 vorbei, bevor der Kniehebelfedermechanismus 50 an dem Totpunkt ankommt.
  • Dem Kniehebelfedermechanismus 50 wird in dem so konfigurierten Bügelauslösemechanismus 18 ermöglicht, wie in 3(a) gezeigt, die erste Position, und, wie in 3(b) gezeigt, die zweite Position einzunehmen. Die erste Position entspricht der Schnureinholstellung des Schnurfanbügels 17 und die zweite Position entspricht der Schnurausgabestellung des Schnurfangbügels 17. Ebenso kann das Schiebeteil 51 vor und zurück in die erste Position (abgestochene Position), die in 3(a) gezeigt ist, und in die zweite Position (Kontaktposition), die in 3(b) gezeigt ist, gleiten, wobei sein hinterer Endabschnitt 51c von der Führungsrille 36 geführt wird. Die erste Position (abgestochene Position) entspricht der Schnureinholstellung, während die zweite Position (Kontaktposition) der Schnurausgabestellung entspricht. In der zweiten Position (Kontaktposition) kontaktiert die Endfläche des hinteren Endabschnitts 51c des Schiebeteils 51 auf dem Bremselement 65 tiefenwärts jenseits dessen vordere Endfläche derart, dass die Bremsfläche 65a leicht komprimiert wird. Daher schwankt die Bremskraft nicht, selbst wenn die Schiebeposition des Schiebeteils 51 in der axialen Richtung, insbesondere der zweiten Position (Kontaktposition) schwankt.
  • Wenn des Weiteren der Rotor 3 sich in der zweiten Position (Kontaktposition) durch die Betätigung des Drehknopfs 1 in die Schnureinholrichtung dreht, kollidiert der hintere Endabschnitt 51c des Schiebeteils 51 mit der schrägen Oberfläche 60a des Schaltabschnitts 52 und wird umgedreht. Das Schiebeteil 51 wird nach vorne in Richtung der ersten Position (abgestochenen Position) gedrückt. Der Schnurfangbügel 17 wird in dem Augenblick, in dem er an dem Totpunkt des Kniehebelfedermechanismus 50 vorbeiläuft, in die Schnureinholstellung zurückgebracht. Zu diesem Zeitpunkt wird die Rückhaltung durch den Rückhaltestift 76 des Rückhaltemechanismus 75 gelöst, wenn das Kniehebelfedergetriebe 50 über den Totpunkt hinaus verläuft.
  • Wie in 2 gezeigt, ist im Inneren des zylindrischen Abschnitts 30 des Rotors 3 ein Rücklaufsperrmechanismus 70 zum Verbieten/Erlauben des Rücklaufs des Rotors 3 angeordnet. Der Rücklaufsperrmechanismus 70 weist eine Einwegkupplung der Art mit Rolle auf. Der Rücklaufsperrmechanismus 70 verbietet/erlaubt den Rücklauf des Rotors 3 durch das Schalten zwischen einem operativen Zustand und einem nicht operativen Zustand der Einwegkupplung.
  • Die Spule 4 ist zwischen dem ersten Rotorarm 31 und dem zweiten Rotorarm 32 des Rotors 3 befindlich und ist auf dem vorderen Ende der Spulenwelle 15 montiert, wobei der Widerstandsmechanismus 71 dazwischen liegt. Die Spule 4 umfasst einen Haspelschaftabschnitt 4a, auf den die Angelschnur außenperipher gewickelt wird; einen Ummantelungsabschnitt 4b, der einheitlich mit dem hinteren Stück des Haspelschaftabschnitts 4a gebildet ist; und einen Flanschabschnitt 4c, der einheitlich mit dem vorderen Ende des Haspelschaftabschnitts 4a gebildet ist.
  • Während des Auswerfens wird der Schnurfangbügel 17 in die Schnurausgabestellung hinüber bewegt, wobei der Rotor 3 durch den Rücklaufsperrmechanismus 70 in den Rücklauf verbietenden Zustand gesetzt wird und der Schnurfangbügel 17 mit der Hand gehalten wird. Wenn der Schnurfangbügel 17 in die Schnurausgabestellung hinüber bewegt wird, neigen sich das erste Bügelstützteil 40 und das zweite Bügelstützteil 42 nach hinten, wobei sie den Bügelauslösemechanismus 18 in der zweiten Position, die in 3(b) gezeigt ist, anordnen. In dieser Situation verläuft der Drückabschnitt 78, wenn das Kniehebelfedergetriebe 50 an dem Totpunkt vorbei ist, jenseits des Rückhaltestifts 76 in dem Rückhaltemechanismus 75. Wenn der Schnurfangbügel 17 in die Schnurausgabestellung geneigt ist, kann die Angelschnur leicht von der Spule 4 gerollt werden. Da der Schnurfangbügel 17 derart zurückgehalten ist, dass er nicht von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung zurückkehren kann, selbst wenn die Treibkraft des Kniehebelfedergetriebes 50 schwächer gemacht wird, um zu ermöglichen, dass der Schnurfangbügel 17 sich leicht neigt, wird in dieser Auswurfsituation der Schnurfangbügel 17 davon abgehalten, sich unter Trägheitskraft vom Auswerfen in die Schnureinholstellung hinüber zu bewegen.
  • Durch das Schwenken des ersten Bügelstützteils 40 beim Schwenken von der Schnureinholstellung in die Schnurausgabestellung wird die Rute 55 in dem Kniehebelfedergetriebe 50 im Gegenuhrzeigersinn in 3(a) geschwenkt, während sie verzögert eingefahren wird, wobei sie wie in 3(b) gezeigt in der zweiten Position ankommt. Darin wird die Rute 55 eingefahren, bis sie am Totpunkt vorbeigelaufen ist. Nachdem sie am Totpunkt vorbeigelaufen ist, bewegt die Treibkraft der Schraubenfeder 57 die Rute 55 vorwärts, wodurch der Schnurfangbügel 17 in die Schnurausgabestellung geschaltet und in dieser Stellung gehalten wird. Nachdem der Totpunkt überschritten wurde, übersteigt der Drückabschnitt 78 des Rückhaltemechanismus 75 den Rückhaltestift 76, um den Schnurfangbügel 17 davon zurückzuhalten, nicht in Richtung der Schnureinholstellung zu schwenken. Indessen schlägt der Rückhaltestift 76 zu dem Zeitpunkt, zu dem der Drückabschnitt 78 jenseits des Rückhaltestifts 76 verläuft, abrupt an das erste Bügelstützteil 40, wobei ein Geräusch ausgegeben wird. Auf diese Weise weiß man, dass der Schnurfangbügel 17 die Stellung gewechselt hat.
  • Wenn der Schnurfangbügel 17 in die Schnurausgabestellung schwingt, wird das Schiebeteil 51, das dieses Schwenken abgewartet hat, von der abgestochenen Position in die Kontaktposition geschoben und die spitze des hinteren Endabschnitts 51c des Schiebeteils 51 kommt mit dem Bremselement 65 in elastischen Kontakt. Infolgedessen wird der Rotor 3 gebremst und seine Drehphase zurückgehalten. Sofern der Rotor 3 nur durch die Reibung durch elastischen Kontakt mit dem Bremselement 65 gebremst wird, kann die Drehphase des Rotors 3 jedoch einfach durch das Umdrehen des Rotors 3 von Hand oder mittels des Drehknopfs 1 eingestellt werden. Sofern Reibungskraft den Rotor 3 bremst und seine Drehphase aufrechterhält, gibt es ebenso kein Drehen des Rotors 3, wenn der Schnurfangbügel 17 in die Schnurausgabestellung gesetzt wurde. Demzufolge eliminiert dies das Ärgernis, dass der Rotor 3 sich unbeabsichtigt dreht, während ausgeworfen oder abgedreht wird. Dennoch kann die Drehphase des Rotors 3 leicht eingestellt werden, indem Kraft auf den Rotor 3 ausgeübt wird, da der Rotor 3 nur durch Reibung gebremst wird. Gleichfalls wird, sofern das Schiebeteil 51 von der Druckfeder 68 in Richtung der Bremsfläche 65a getrieben wird, selbst wenn Klappern in dem Schiebeteil 51 in der Drückrichtung zu der Bremsfläche 65a hin aufgrund der Diskrepanzen der Art der Befestigung des Schiebeteils 51 produziert wird, das Klappern durch die Druckfeder 68 aufgehoben. Demgemäß wird mit konstanter Treibkraft durch die Druckfeder 68 auf das Schiebeteil 51 gedrückt. Dies unterdrückt daher Schwankungen der Bremskraft aufgrund des Klapperns in der Komprimierungsrichtung. In dieser Situation wird die Angelrute ausgeworfen, während die Angelschnur mit dem Zeigefinger der Hand festgehakt wird, mit der die Angelrute gehalten wird. Die Angelschnur wird dann energisch unter dem Gewicht des endständigen Geräts hinausgeschleudert. Zu diesem Zeitpunkt wird, wie vorher beschrieben, der Schnurfangbügel 17 von dem Rückhaltemechanismus 75 zurückgehalten, um den Schnurfangbügel 17 davon abzuhalten, von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung zurückzukehren.
  • Insbesondere, sofern der Rückhaltestift 76 sich in einer Position befindet, die den Drückabschnitt 78 überstiegen hat, wird, wie in 9(a) gezeigt, der Schnurfangbügel 17 von dem Drückabschnitt 78 blockiert, wobei der Schnurfangbügel 17 davon abgehalten wird, sich unter Trägheitskraft hinüber zu bewegen und sich so auf seinem Schwenkzentrum O zu zentrieren.
  • Nach dem Auswerfen, wenn der Drehknopf 1 mit der linken Hand in die Schnureinholstellung gedreht wird, zum Beispiel, während der Schnurfangbügel 17 noch in der Schnurausgabestellung gehalten wird, dreht der Rotorantriebsmechanismus 5 den Rotor 3 in die Schnureinholstellung. Wenn der Rotor 3 sich in die Schnureinholstellung dreht, lässt der Bügelauslösemechanismus 18 den Schnurfangbügel 17 wieder in die Schnureinholstellung zurückkehren.
  • Genauer dreht sich das Schiebeteil 51 in 5 und 6 zusammen mit dem Rotor 3 im Uhrzeigersinn. Der hintere Endabschnitt 51c des Schiebeteils 51 stößt dann an die schräge Oberfläche 60a des Schaltteils 52 an, das auf der Seite der Rolleneinheit 2 festgeschraubt ist. Dies stößt das Schiebeteil 51 nach vorne und schiebt es in die erste Position (abgestochene Position), die in 6 durch die gestrichelten Linien angezeigt ist, und schwenkt das erste Bügelstützteil 40 in die Schnureinholstellung. Indessen schwenkt die Rute 55 in dem Kniehebelfedergetriebe 50 von der zweiten Position, die in 3(b) gezeigt ist, in die erste Position, die in 3(a) gezeigt ist. Wenn dann das Kniehebelfedergetriebe 50 an dem Totpunkt vorbeiläuft, bevor es die Spitzenkante 60c der schrägen Oberfläche 60a unter der Treibkraft der Schraubenfeder 57 erreicht, bewegt sich die Rute 55 weiter nach außen und der Schnurfangbügel 17 wird in die Schnureinholstellung geschaltet und in dieser Stellung gehalten. Der Widerstand von dem Rückhaltemechanismus 75 wird gebrochen, bevor der Totpunkt des Kniehebelfedergetriebes 50 überschritten ist. Ausdrücklich geht, wie in 9(b) gezeigt, der Drückabschnitt 78 an dem Rückhaltestift 76 vorbei, wobei er die Rückhaltung, die von dem Drückabschnitt 78 herrührt, löst, bevor er den Totpunkt erreicht, wo das Kniehebelfedergetriebe 50 auf einer geraden Linie angeordnet ist, die das Schwenkzentrum O mit dem hinteren Ende des Kniehebelfedergetriebe 50 verbindet. Der Schnurfangbügel 17 kann daher ohne intensivierte Treibkraft von dem Kniehebelfedergetriebe 50 in die Schnureinholstellung zurückgeführt werden.
  • Auf diese Weise ist es möglich, schädliche Wirkungen, die dadurch bewirkt werden, dass der Drahtdurchmesser der Feder dick gestaltet wird, um die Federkraft des Kniehebelfedergetriebes zu intensivieren, zu verhindern. Insbesondere müssen, wenn der Drahtdurchmesser dick sein soll, der Drahtspulendurchmesser und die Anzahl an Drahtspulen erhöht werden, um seine Haltbarkeit zu verbessern. Dies vergrößert daher die Federgröße. Dadurch muss die Größe des Rotors 3 entsprechend vergrößert werden, um die Feder unterzubringen.
  • Wenn der Schnurfangbügel 17 in die Schnureinholstellung zurückgeführt worden ist, sind das erste Bügelstützteil 40 und das zweite Bügelstützteil 42, wie in 1 und 2 gezeigt, jeweils aufrecht und erstrecken sich nach vorne. Wenn der Schnurfangbügel 17 in die Schnureinholstellung zurückkehrt, wird die Angelschnur von dem Schnurfangbügel 17 auf die Spule 4 geführt und auf die Außenperipherie der Spule 4 gewickelt.
    • (a) In der oben beschriebenen Ausführungsform ist der Rückhaltestift 76 des Rückhaltemechanismus 75 in den ersten Armabschnitt 31b eingebaut, und der Drückabschnitt 78 ist in dem ersten Bügelstützteil 40 gebildet. Wie in 10 dargestellt, können sie jedoch gegenüberliegend bereitgestellt sein.
  • Genauer umfasst der Rückhaltemechanismus 85 in der in 10 gezeigten Ausführungsform einen Rückhaltestift 86 und eine Schraubenfeder 87, die in das erste Bügelstützteil 40 gepasst ist, und einen Drückabschnitt 88, der auf dem ersten Armabschnitt 31b gebildet ist. Mit dieser Konfiguration werden dieselben Wirkungen erreicht wie mit der vorhergehenden Ausführungsform.
    • (b) In der vorhergehenden Ausführungsform ist der Rückhaltemechanismus 75 zwischen dem ersten Bügelstützteil 40 und dem ersten Armabschnitt 31b, wie in 8 gezeigt, befindlich. Wie in 11 dargestellt, kann jedoch ein Rückhaltemechanismus 95 zwischen dem zweiten Bügelstützteil 42 und dem zweiten Armabschnitt 32b befindlich sein.
  • Der Rückhaltemechanismus 95 in der in 11 gezeigten Ausführungsform umfasst ein elastisches Teil 96, das auf dem zweiten Armabschnitt 32b des Rotors 3 bereitgestellt ist, und einen Kontaktabschnitt 97, der auf dem zweiten Bügelstützteil 42 des Schnurfangbügels 17 bereitgestellt ist. Das elastische Teil 96 ist zum Beispiel aus Kunstkautschuk gefertigt und mit einem geeigneten Befestigungsmittel, wie etwa z. B. einem Klebstoff, an der Fläche des zweiten Armabschnitts 32b, der dem zweiten Bügelstützteil 42 entgegengesetzt ist, befestigt. Der Kontaktabschnitt 97 ist so gebildet, dass er von der entgegengesetzten Fläche des zweiten Bügelstützteils 42 hervorsteht. Wenn der Kontaktabschnitt 97 mit dem elastischen Teil 96 in Kontakt kommt, wird Widerstand auf das zweite Bügelstützteil 42 übertragen, wodurch das Bügelstützteil 42 in der Schnurausgabestellung gehalten wird. Der Kontaktabschnitt 97 ist derart gebildet, dass er von dem elastischen Teil 96 getrennt wird, wenn der Schnurfangbügel 17 sich in der Schnureinholstellung, die in 11(a) gezeigt ist, befindet und mit dem elastischen Teil 96 in Kontakt ist, wenn er sich in der Schnurausgabestellung, die in 11(b) gezeigt ist, befindet. Der Kontaktabschnitt 97 trennt sich von dem elastischen Teil 96 bevor das Kniehebelfedergetriebe 50 an dem Totpunkt inmitten eines Schwingens von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung vorbeiläuft. Dementsprechend hält der Widerstand inne, bevor das Kniehebelfedergetriebe 50 an dem Totpunkt vorbeiläuft, da der Kontaktabschnitt 97 sich von dem elastischen Teil 96 inmitten eines Schwingens von der Schnureinholstellung trennt.
  • Die Konfiguration des Rückhaltemechanismus 95, der auf diese Weise geformt ist, ist im Vergleich zu demjenigen in den oben beschriebenen Ausführungsformen einfacher. Hier kann das elastische Teil 96 auf dem zweiten Bügelstützteil 42 montiert sein, und der Kontaktabschnitt 97 kann auf dem zweiten Armabschnitt 32b bereitgestellt sein. Gleichermaßen können das elastische Teil 96 und der Kontaktabschnitt 97 zwischen dem ersten Bügelstützteil 40 und dem ersten Armabschnitt 31b bereitgestellt sein.
    • (c) In den vorhergehenden Ausführungsformen ist das Bremselement aus einem Kunstkautschuk gefertigt. Das Bremselement kann als Alternative dazu aus einem beliebigen anderen Material, das Elastizität aufweist, wie etwa einem Metall, einem synthetischen Polymer, einem Holz, wie etwa einem Kork, oder einem Ledermaterial gefertigt sein.
    • (d) In den oben beschriebenen Ausführungsformen ist das Schiebeteil 51 durch ein Filamentmaterial, das aus Metall gefertigt ist, konstituiert. Die Struktur des Schiebeteils ist jedoch nicht dadurch beschränkt. Das Schiebeteil kann jede beliebige Form aufweisen, solange sein hinterer Endabschnitt vor und zurück geschoben werden kann und mit der Bremsfläche auf dem Bremselement in Kontakt kommt.
    • (e) In den vorhergehenden Ausführungsformen ist der Drückabschnitt 78 des Rückhaltemechanismus 75 auf der stromaufwärts gelegenen Seite hinsichtlich des Rückhaltestifts 76 relativ zu der Schwingrichtung angeordnet, wenn der Schnurfangbügel 17 sich in der Schnurausgabestellung befindet. Die Schwingrichtung ist die Richtung zu der Schnureinholstellung hin, welche durch den Pfeil in 9 angezeigt ist. Der Drückabschnitt 78 ist ferner derart positioniert, dass der Drückabschnit 78 zu dem Zeitpunkt, zu dem das Kniehebelfedergetriebe 50 während des Schwingens zu der Schnureinholstellung hin den Totpunkt erreicht, an dem Rückhaltestift 76 vorbeiläuft. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Anordnung beschränkt. Der Drückabschnitt 78 kann derart positioniert werden, dass die Rückhaltung zu dem Zeitpunkt gelöst wird, zu dem der hintere Endabschnitt 51c des Schiebeteils 51 die Spitzenkante 60c der schrägen Oberfläche 60a erreicht, anstatt zu dem Zeitpunkt, zu dem der hintere Endabschnit 51c den Totpunkt erreicht.
    • (f) In den vorhergehenden Ausführungsformen wurde als Beispiel eine Spinnrolle mit Vorderwiderstandsausführung beschrieben, jedoch kann die vorliegende Erfindung auf andere Arten von Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtungen angewandt werden, welche den schwenkenden Schnurfangbügel in eine Schnureinholstellung zurückführen, wie etwa Spinnrollen mit Hinterwiderstandsausführung und Spinnrollen mit Hebelwiderstandsausführung.
  • Sofern der Schnurfangbügel, wenn er sich in der Schnurausgabestellung befindet, von dem Rückhaltemittel zurückgehalten wird, um ihn davon abzuhalten, in die Schnureinholstellung zurückzukehren, wird der Schnurfangbügel gemäß der vorliegenden Erfindung sicher in der Schnurausgabestellung gehalten. Desgleichen muss, da die Rückhaltung von dem Rückhaltemittel gelöst wird, bevor die Drückkraft erzeugende Spitzenkante der ersten schrägen Fläche während des Schwingens in die Schnureinholstellung erreicht ist, die Federkraft der Kniehebelfeder nicht intensiviert werden, was das Zurückführen des Schnurfangbügels in die Schnureinholstellung leicht macht.
  • In ihrer Verwendung hier beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe „vorwärts", „rückwärts", „oberhalb", „nach unten", „vertikal", „horizontal", „unterhalb" und „quer" sowie alle anderen ähnlichen Richtungsbegriffe auf die Richtungen einer Vorrichtung, die mit der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist. Dementsprechend sollten diese Begriffe, wie benutzt, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben, bezüglich einer mit der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Vorrichtung interpretiert werden.
  • Die Begriffe des Grades wie etwa „im Wesentlichen", „annähernd" und „ungefähr", wie hier verwendet, bedeuten eine Abweichung des abgewandelten Begriffs in einem angemessenem Umfang, so dass das Endergebnis nicht bedeutend verändert wird. Diese Begriffe sollten so ausgelegt werden, dass sie eine Abweichung von mindestens ±5% des modifizierten Begriffs umfassen, solange diese Abeichung nicht die Bedeutung des Worts, das es modifiziert, negieren würde.
  • Während nur ausgewählte Ausführungsformen gewählt worden sind, um die vorliegende Erfindung darzustellen, wird dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Veränderungen und Abwandlungen daran vorgenommen werden können, ohne den in den beigefügten Patentansprüchen definierten Bereich der Erfindung zu verlassen. Des Weiteren ist die vorangehende Beschreibung der erfindungsgemäßen Ausführungsformen lediglich zur Veranschaulichung bereitgestellt und sollte die Erfindung, wie durch die angehängten Ansprüche und ihre Entsprechungen festgelegt, nicht einschränken.

Claims (14)

  1. Eine Bügelauslösevorrichtung für eine Spinnrolle des Typs, der einen Drehknopf, eine den Drehknopf drehbar stützende Rolleneinheit (2), einen drehbar auf der Rolleneinheit gestützten Rotor (3) und einen auf dem Rotor montierten Schnurfangbügel (17), um zwischen einer Schnureinholstellung und einer Schnurausgabestellung schwenkbar zu sein, beinhaltet, wobei die Vorrichtung zum Zurückführen des Schnurfangbügels von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung, während sich der Rotor in eine Schnureinholrichtung dreht, ausgeführt ist, wobei die Bügelauslösevorrichtung Folgendes beinhaltet: ein Schiebeteil (51), das auf dem Rotor bereitgestellt sein kann und das ein vorderes Ende (51a), das schwenkbar mit einem ersten Abschnitt des Schnurfangbügels verriegelbar ist, und ein hinteres Ende (51c), das beim Schwenken des Schnurfangbügels zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position schiebbar ist, aufweist, wobei die erste Position von der Rolleneinheit getrennt ist und der Schnureinholstellung entspricht, wobei die zweite Position an die Rolleneinheit angrenzt und der Schnurausgabestellung entspricht; ein Kniehebelfedergetriebe (50) mit einem vorderen Ende, das schwenkbar mit einem zweiten Abschnitt des Schnurfangbügels, der sich von dem ersten Abschnitt unterscheidet, verriegelbar ist, wobei das Kniehebelfedergetriebe einen Totpunkt definiert und ausgeführt ist, um den Schnurfangbügel zwischen der Schnureinhol- und der Schnurausgabestellung zu treiben und hin- und her zu schalten; einen auf einem vorderen Abschnitt der Rolleneinheit bereitgestellten Schaltabschnitt (52) mit einer ersten schrägen Fläche (60a), die relativ zu der Schnureinholrichtung des Rotors stromaufwärts und stromabwärts gelegene Enden umfasst, wobei das Ende stromabwärts von dem Ende stromaufwärts hervorsteht und auf dem Spitzenrand weiterläuft, wobei die erste schräge Fläche mit dem hinteren Ende (51c) des Schiebeteils in der zweiten Position in Kontakt kommt, wenn sich der Rotor in die Schnureinholrichtung dreht, so dass das Schiebeteil an dem Totpunkt des Kniehebelfedergetriebes vorbei verläuft und sich in Richtung der ersten Position bewegt; und Rückhaltemittel (75, 85, 95), die zwischen dem Schnurfangbügel und dem Rotor bereitgestellt sein können, um den Schnurfangbügel vom Zurückkehren in die Schnureinholstellung zurückzuhalten, wenn sich der Schnurfangbügel in der Schnurausgabestellung befindet, und zum Lösen der Rückhaltung, bevor das hintere Ende (51c) des Schiebeteils das Ende stromabwärts der ersten schrägen Fläche (60a) erreicht, indessen sich der Rotor in die Schnureinholrichtung dreht, während sich der Schnurfangbügel in der Schnurausgabestellung befindet.
  2. Bügelauslösevorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Rückhaltemittel (75, 85, 95) die Rückhaltung lösen, während der Schnurfangbügel (17) bis dann, wenn das Kniehebelfedergetriebe (50) über den Totpunkt verläuft, in die Schnureinholstellung schwenkt.
  3. Bügelauslösevorrichtung gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das vordere Ende (51a) des Schiebeteils in Richtung einer Nähe eines Schwenkzentrums des Schnurfangbügels (17) gekrümmt wird, so dass das vordere Ende parallel zu einer Schwenkachse des Schnurfangbügels liegt, das hintere Ende (51c) des Schiebeteils in Richtung einer Drehachse des Rotors gekrümmt wird, ein Zwischenabschnitt (51b) des Schiebeteils zwischen dem vorderen Ende und dem hinteren Ende im Wesentlichen parallel zu der Drehachse des Rotors liegt, der Zwischenabschnitt mit dem Rotor verriegelt und von vorne nach hinten schiebbar ist, und das vordere Ende mit einer in dem Schnurfangbügel gebildeten Eingriffsaussparung verriegelt ist, um in eine Schwenkrichtung schwenkbar zu sein.
  4. Bügelauslösevorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rückhaltemittel Folgendes umfassen: einen auf dem Schnurfangbügel (17) oder dem Rotor (3) montierten Rückhaltestift (76, 86), um in Richtung des anderen und von diesem weg schiebbar zu sein, ein Treibteil, um den Rückhaltestift in Richtung des anderen, des Schnurfangbügels oder des Rotors, hin zu treiben, und einen auf dem anderen, dem Schnurfangbügel oder dem Rotor bereitgestellten Drückabschnitt (78, 88), wobei der Drückabschnitt in Richtung des Schnurfangbügels oder des Rotors hervorsteht, um den Rückhaltestift in seine Rückziehrichtung zu drücken; und der Drückabschnitt bis dann, wenn das Kniehebelfedergetriebe (50) an dem Totpunkt vorbeiläuft, hinter dem Rückhaltestift positioniert wird.
  5. Bügelauslösevorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Rückhaltemittel Folgendes umfassen: ein elastisches Teil (96), das auf dem Schnurfangbügel (17) oder dem Rotor (3) bereitgestellt ist; und einen Kontaktabschnitt (97), der auf dem anderen, dem Schnurfangbügel oder dem Rotor, bereitgestellt ist, um mit dem elastischen Teil (96) in Kontakt zu sein, wenn sich der Schnurfangbügel in der Schnurausgabestellung befindet, und um von dem elastischen Teil bis dann, wenn das Kniehebelfedergetriebe (50) an dem Totpunkt vorbeiläuft, getrennt zu werden.
  6. Bügelauslösevorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Kniehebelfedergetriebe (50) Folgendes umfasst: ein Wellenteil, dessen eines Ende mit dem Schnurfangbügel verriegelt ist; und ein Federelement, dessen eines Ende mit dem Wellenteil verriegelt ist, und dessen anderes Ende mit dem Rotor verriegelt ist, wobei das Federelement von dem Rotor geführt wird und das Wellenteil treibt.
  7. Bügelauslösevorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Totpunkt des Kniehebelfedergetriebes (50) in einem Bereich von 80% bis 95% eines weitreichenden Abstands des Schnurfangbügels (17) von der Schnureinholstellung in Richtung der Schnurausgabestellung positioniert ist.
  8. Bügelauslösevorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Schaltabschnitt (52) in Kontinuität mit dem Spitzenrand (60c) der ersten schrägen Fläche (60a) gebildet ist, und eine zweite schräge Fläche (60b) aufweist, die stromaufwärts und stromabwärts gelegene Enden relativ zu der Schnureinholrichtung des Rotors aufweist, wobei das Ende stromaufwärts der zweiten schrägen Fläche von dem Spitzenrand weiterläuft und von dem Ende stromabwärts der zweiten schrägen Fläche hervorsteht.
  9. Bügelauslösevorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner ein aus einem elastischen Material gefertigtes Bremselement (65) beinhaltet und auf dem vorderen Abschnitt des Rollengehäuses bereitgestellt ist, um mit dem hinteren Ende (51c) des Schiebeteils (51) kontaktierbar zu sein, wenn das Schiebeteil in die zweite Position geschoben wird.
  10. Bügelauslösevorrichtung gemäß Anspruch 9, wobei zumindest ein Teil der ersten schrägen Fläche (60a) des Schaltabschnitts mehr in Richtung des Rotors hervorsteht als ein Abschnitt des Bremselements (65), der das Schiebeteil kontaktiert.
  11. Bügelauslösevorrichtung gemäß Anspruch 9 oder Anspruch 10, wobei das Bremselement (65) eine Bremsoberfläche (65a) einschließlich einer Umfangsfläche umfasst, von deren Außenperipherie mindestens ein Abschnitt flach ist; und das hintere Ende (51c) des Schiebeteils (51) mit der Bremsoberfläche in Kontakt kommt, wenn das Schiebeteil in die zweite Position geschoben wird.
  12. Bügelauslösevorrichtung gemäß einem der Ansprüche 4 bis 11, wobei der Rückhaltestift (76, 86) auf dem Rotor (3) montiert ist, und der Drückabschnitt (78, 88) auf dem Schnurfangbügel (17) bereitgestellt ist und in Richtung des Rotors hervorsteht.
  13. Spinnrollen-Bügelauslösevorrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 bis 12, wobei das elastische Teil (96) auf dem Rotor (3) bereitgestellt ist und der Kontaktabschnitt auf dem Schnurfangbügel (17) bereitgestellt ist.
  14. Eine Spinnrolle, die Folgendes beinhaltet: einen Drehknopf; eine Rolleneinheit (2), die den Drehknopf drehbar stützt; einen Rotor (3), der drehbar auf einem vorderen Abschnitt der Rolleneinheit (2) gestützt wird, um in eine Schnureinholrichtung drehbar zu sein, wobei der Rotor Folgendes umfasst: eine Rotoreinheit, einen Schnurfangbügel (17), der auf einem vorderen Ende der Rotoreinheit montiert ist, um zwischen einer Schnurausgabestellung und einer Schnureinholstellung schwenkbar zu sein, und eine Bügelauslösevorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, und die auf der Rotoreinheit montiert ist, um den Schnurfangbügel von der Schnurausgabestellung in die Schnureinholstellung zurückzuführen, während sich der Rotor in die Schnureinholrichtung dreht; und eine Spule, auf deren Umfangsoberfläche sich Angelschnur wickelt, wobei die Spule auf einem vorderen Abschnitt des Rotors angeordnet ist, um in eine vordere und hintere Richtung schiebbar zu sein.
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