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DE602004004356T2 - Oszilliervorrichtung für Angelrolle - Google Patents

Oszilliervorrichtung für Angelrolle Download PDF

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DE602004004356T2
DE602004004356T2 DE602004004356T DE602004004356T DE602004004356T2 DE 602004004356 T2 DE602004004356 T2 DE 602004004356T2 DE 602004004356 T DE602004004356 T DE 602004004356T DE 602004004356 T DE602004004356 T DE 602004004356T DE 602004004356 T2 DE602004004356 T2 DE 602004004356T2
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DE
Germany
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gear
cam
shaft
spinning reel
oscillating device
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004004356T
Other languages
English (en)
Other versions
DE602004004356D1 (de
Inventor
Taisei Morise
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shimano Inc
Original Assignee
Shimano Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP2003410131A external-priority patent/JP4314107B2/ja
Priority claimed from JP2004045644A external-priority patent/JP4272559B2/ja
Application filed by Shimano Inc filed Critical Shimano Inc
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004004356T2 publication Critical patent/DE602004004356T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • A01K89/01Reels with pick-up, i.e. with the guiding member rotating and the spool not rotating during normal retrieval of the line
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • A01K89/01Reels with pick-up, i.e. with the guiding member rotating and the spool not rotating during normal retrieval of the line
    • A01K89/0114Reciprocating mechanisms

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Oszilliervorrichtung. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Oszilliervorrichtung für eine Spinnrolle zum axialen Oszillieren einer Spule auf die mittels eines Rotors, welcher drehbar an einer Rolleneinheit einer Spinnrolle befestigt ist, die an einer Angelrute sicher befestigt ist, eine Angelschnur gewickelt wird, in Verbindung mit einer Drehknopfdrehung über eine Spulenwelle.
  • Hintergrundinformationen
  • Eine Spinnrolle umfasst eine Oszilliervorrichtung, um eine Spule in Verbindung mit der Drehknopfdrehung axial zu oszillieren. Bei dieser Art der Oszilliervorrichtung ist es bekannt, ein Untersetzungsgetriebesystem einzusetzen, das ein Gleitstück mit einer Drehwelle verschiebt, und ein transversales Nockensystem, das ein Gleitstück mit einer parallel zu einer Spulenwelle platzierten Gewindewelle verschiebt.
  • Eine herkömmliche Untersetzungsgetriebeoszilliervorrichtung umfasst einen Antrieb, der mit einer Lehrzahnradwelle, an welcher ein Drehknopf befestigt ist, einheitlich gebildet ist, ein Nockengetriebe, welches eine Nocke aufweist und in den Antrieb einrückt, und ein Gleitstück, welches einen Nockenaufnahmeabschnitt aufweist, der in die Nocke eingreift, und an dem hinteren Ende einer Spulenwelle nicht drehbar befestigt ist. Das Nockengetriebe ist hinter und unter dem Antrieb (der Seite, die der Seite der Angelrutenbefestigung gegenüberliegt) platziert und ist von einer Rolleneinheit drehbar gestützt. Das Gleitstück wird in der axialen Richtung von der Rolleneinheit beweglich gestützt (siehe zum Beispiel die japanische Offenlegungsschrift 2000-175599).
  • Bei einer Oszilliervorrichtung dieser Konstruktion wird die Drehung des Drehknopfs durch den Antrieb auf das Nockengetriebe übertragen und das Gleitstück wird durch die Drehung des Nockengetriebes vor und zurück bewegt. Somit wird die Spule durch die Spulenwelle in der axialen Richtung oszilliert.
  • Da das Nockengetriebe hinter und unter dem Antrieb platziert ist, ist bei der oben genannten herkömmlichen Konstruktion der Schwerpunkt der Rolle als Ganzes von der Angelrute weg positioniert. Dies erhöht demgemäß die Belastung, die ein Anwender während des Auswerfens fühlt. Das Dokument EP-A-1510126 offenbart eine weitere Art von Oszilliervorrichtung für eine Spinnrolle, welche dieses bestimmte Problem behebt. Da die Dicke des unteren Teils der Rolleneinheit dick wird, ist es darüber hinaus schwierig, eine kompakte Rolleneinheit zu erzielen.
  • Angesichts des oben erwähnten wird es dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich sein, dass ein Bedarf an einer verbesserten Oszilliervorrichtung besteht, die die Probleme auf dem Stand der Technik bewältigt. Diese Erfindung behandelt diesen Bedarf auf dem Fachgebiet sowie andere Bedürfnisse, die dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Untersetzungsgetriebeoszilliervorrichtung bereitzustellen, die die Belastung, welche der Anwender fühlt, reduziert und ebenso die Dicke des unteren Teils der Rolleneinheit zu reduzieren. Dieses Ziel wird mit einer Oszilliervorrichtung für eine Spinnrolle gemäß Anspruch 1 und einer Spinnrolle gemäß Anspruch 10 erzielt. Die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen dargelegt.
  • Bei einer Oszilliervorrichtung für eine Spinnrolle gemäß der vorliegenden Erfindung, wird zum Drehen des Rotors in Verbindung mit der Drehknopfdrehung die Drehknopfdrehung auf ein Lehrzahnrad, welches an einer Lehrzahnradwelle befestigt ist, übertragen. Die Angelschnur ist angepasst, um mittels des Rotors, welcher drehbar an einer Rolleneinheit befestigt ist, auf die Spule gewickelt zu werden. Die Spinnrolle ist angepasst, um an einer Angelrute befestigt zu werden. Die Oszilliervorrichtung für eine Spinnrolle umfasst einen Antrieb, ein Nockengetriebe, ein Gleitstück und einen Führungsabschnitt. Der Antrieb ist angepasst, um auf der Lehrzahnradwelle platziert zu werden, um von dem Lehrzahnrad, das an der Lehrzahnradwelle befestigt ist, mit Abstand angeordnet zu werden. Das Nockengetriebe weist an seiner Seitenfläche eine Nocke auf und ist an einer Seite der Angelrutenbefestigung innerhalb der Oszilliervorrichtung für eine Spinnrolle relativ zu der Lehrzahnradwelle platziert. Das Nockengetriebe ist angepasst, um an der Rolleneinheit befestigt zu werden, um in Verbindung mit dem Antrieb um eine erste Welle drehbar zu sein, wobei die erste Welle im Wesentlichen parallel zu der Lehrzahnradwelle ist. Das Gleitstück weist einen Nockenaufnahmeabschnitt auf, der gebildet ist, um in die Nocke des Nockengetriebes einzugreifen. Das Gleitstück ist an der Hinterseite der Spulenwelle befestigt, so dass die Spulenwelle und das Gleitstück zumindest in der axialen Richtung relativ unbeweglich sind. Der Führungsabschnitt ist in der Rolleneinheit bereitgestellt und ist gebildet, um das Gleitstück zu führen, so dass das Gleitstück in der axialen Richtung relativ zu dem Führungsabschnitt bewegbar ist. Der Nockenaufnahmeabschnitt ist näher als die Spulenwelle an dem Lehrzahnrad platziert.
  • Bei dieser Oszilliervorrichtung dreht sich der Antrieb als Folge auf das Rotieren des Drehknopfs, demzufolge dreht sich das Nockengetriebe in Verbindung mit der Drehung des Antriebs. Wenn sich das Nockengetriebe dreht, oszilliert der Eingriff zwischen der Nocke und dem Nockenaufnahmeabschnitt das Gleitstück in der axialen Richtung. Somit wird die Spule durch die Spulenwelle in der axialen Richtung oszilliert. Da das Nockengetriebe platziert ist, um näher als die mit dem Antrieb versehene Lehrzahnradwelle an der Seite der Angelrutenbefestigung zu sein, ist das Nockengetriebe darüber hinaus positioniert, um näher an einer Angelrute zu sein. Demgemäß verschiebt sich der Schwerpunkt der Rolle, um näher als eine herkömmliche Spinnrolle an der Seite der Angelrutenbefestigung zu sein. Dies kann die Belastung, die ein Fischer bei der Anwendung fühlt, reduzieren. Da das Nockengetriebe an der Seite der Angelrutenbefestigung platziert ist, ist es darüber hinaus möglich, die Dicke der gegenüberliegenden Seite der Rolleneinheit, d. h. der unteren Seite, zu reduzieren. Des Weiteren kann das Gleitstück zwischen der Spule und dem Lehrzahnrad platziert werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Dicke der gesamten Rolleneinheit zu reduzieren.
  • Vorzugsweise umfasst die Oszilliervorrichtung für eine Spinnrolle ferner ein Zwischengetriebe, das an der Rolleneinheit befestigt ist, um um eine zweite Welle, die im Wesentlichen parallel zu der Lehrzahnradwelle ist, drehbar zu sein. Das Zwischengetriebe umfasst ein erstes Zahnrad, das in den Antrieb einrückt und mehr Zähne als der Antrieb aufweist, und ein zweites Zahnrad, das konzentrisch mit dem ersten Zahnrad platziert ist, in das Nockengetriebe einrückt und weniger Zähne als das Nockengetriebe aufweist. Da es möglich ist, zwischen dem Antrieb und dem ersten Zahnrad bzw. zwischen dem zweiten Zahnrad und dem Nockengetriebe herunterzuschalten, kann in diesem Fall die Geschwindigkeit der axialen Bewegung in Bezug auf die Drehung des Rotors gering sein. Folglich kann bei der Untersetzungsgetriebeoszilliervorrichtung die Angelschnur dicht auf die Spule gewickelt werden.
  • Vorzugsweise ist die zweite Welle an der Seite der Angelrutenbefestigung relativ zu der ersten Welle platziert. Da ein gestuftes Zahnrad an der Seite der Angelrutenbefestigung relativ zu dem Nockengetriebe platziert sein sollte, erhöht dies in diesem Fall, selbst wenn das gestufte Zahnrad bereitgestellt ist, nicht die Belastung, die der Fischer so stark fühlt. Darüber hinaus ist es möglich, die Dicke des unteren Teils der Rolleneinheit zu reduzieren.
  • Vorzugsweise sind der Antrieb und das erste Zahnrad kreisförmige Zahnräder und das zweite Zahnrad und das Nockengetriebe nicht kreisförmige Zahnräder. In diesem Fall kann die gleichmäßige Schnelligkeitsdrehung des zweiten Zahnrads durch die nichtkreisförmigen Zahnräder in die nicht gleichmäßige Schnelligkeitsdrehung des Nockengetriebes konvertiert werden, wodurch die Bewegung des Gleitstücks nahe eines gleichmäßigen geradlinigen Schnelligkeitsbewegungsablaufs gebracht werden kann.
  • Vorzugsweise ist der Nockenaufnahmeabschnitt an der Seite der Angelrutenbefestigung relativ zu der Spulenwelle platziert. In diesem Fall ist der Nockenaufnahmeabschnitt relativ zu der Spulenwelle nach oben platziert. Auf diese Weise kann das Gleitstück zwischen dem Lehrzahnrad und dem Antrieb platziert sein. Somit ist es möglich, die Dicke der gesamten Rolleneinheit zu reduzieren.
  • Vorzugsweise umfasst der Führungsabschnitt zwei Führungswellen, die im Wesentlichen parallel zu der Spulenwelle platziert sind und das Gleitstück an der Seite der Angelrutenbefestigung und der gegenüberliegenden Seite stützen. Im Vergleich zu dem Fall, wo eine Nockenrille in der Auf-und-ab-Richtung linear gebildet ist, kann in diesem Fall der Weg erhöht werden. Da das Gleitstück von den zwei Führungswellen geführt wird, kann sich das Gleitstück in der axialen Richtung sanft bewegen.
  • Vorzugsweise umfasst die Nocke einen Nockenstift, der gebildet ist, um zu dem Gleitstück hin vorzustehen, und der Nockenaufnahmeabschnitt umfasst eine Nockenrille, die gebildet ist, um in den Nockenstift einzugreifen und um sich diagonal zu erstrecken, so dass ein Seitenende der Angelrutenbefestigung der Nockenrille relativ zu einem gegenüberliegenden Seitenende der Nockenrille nach vorne positioniert ist.
  • Wenn sich das Gleitstück nach vorne bewegt und sich der Lehrzahnradwelle annähert, kann in diesem Fall das Gleitstück leicht um die Lehrzahnradwelle gehen. Auf diese Weise ist es möglich, die axiale Gesamtlänge der Rolle zu reduzieren und den Weg länger als den Drehdurchmesser des Nockenstifts zu machen.
  • Vorzugsweise umfasst die Nockenrille ferner einen gebogenen Abschnitt, der von dem Ende der Angelrutenbefestigung der Nockenrille konvex nach vorne hin gebogen ist, einen ersten linearen Abschnitt, der von dem gebogenen Abschnitt linear und diagonal nach hinten gebildet ist, und einen zweiten linearen Abschnitt, der sich linear von dem gegenüberliegenden Seitenende zu dem Seitenende der Angelrutenbefestigung der Nockenrille hin erstreckt. Bei der Bewegung nach vorne und der Annäherung an die Lehrzahnradwelle kann das Gleitstück in diesem Fall leicht um die Lehrzahnradwelle gehen. Auf diese Weise ist es möglich, die axiale Gesamtlänge der Rolle zu reduzieren und die gleichmäßige Schnelligkeitsdrehung des Antriebs kann in eine nicht gleichmäßige Schnelligkeitsdrehung des Nockengetriebes konvertiert werden, wenn sich die Spule durch den gebogenen Abschnitt nach vorne und nach hinten bewegt. Auf diese Weise kann die Bewegung des Gleitstücks nahe eines gleichmäßigen geradlinigen Schnelligkeitsbewegungsablaufs gebracht werden.
  • Vorzugsweise erstreckt sich die Nockenrille linear zwischen dem Seitenende der Angelrutenbefestigung und dem gegenüberliegenden Seitenende.
  • Diese und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung ersichtlich werden, welche zusammen mit den beigelegten Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung offenbart.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nun wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, die einen Teil dieser ursprünglichen Offenbarung bilden:
  • 1 ist eine Seitenansicht einer Spinnrolle gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Querschnittsansicht der Seite der Spinnrolle gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Bügelauslösemechanismus der Spinnrolle gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist eine Querschnittsansicht des Bügelauslösemechanismus der Spinnrolle gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entlang der Linie IV-IV in 3;
  • 5 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Oszilliermechanismus gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ist eine transversale Querschnittsansicht des Oszilliermechanismus gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 7 ist eine vergrößerte seitliche Querschnittsansicht eines Deckelelements gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von der Innenseite aus gesehen;
  • 8 ist eine vergrößerte Vorderansicht des Deckelelements gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 9 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht der Hinterseite des Verknüpfungsabschnitts des Körperelements und des Deckelelements gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 10 ist eine vergrößerte Hinteransicht des Verknüpfungsabschnitts des Körperelements und des Deckelelements gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 11 ist eine vergrößerte schematische Ansicht des Verknüpfungsabschnitts des Körperelements und des Deckelelements gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • 12 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Oszilliermechanismus gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Ausgewählte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es wird dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass die folgenden Beschreibungen der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung lediglich zu Zwecken der Darstellung bereitgestellt sind und nicht, um die Erfindung, wie durch die in der Anlage befindlichen Patentansprüche und deren Entsprechungen definiert, einzuschränken.
  • GESAMTKONFIGURATION
  • Unter Bezugnahme auf 1 ist eine Spinnrolle gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Spinnrolle der Art mit vorderem Widerstand, die eine Angelschnur um die Achse X, welche sich entlang der longitudinalen Richtung einer Angelrute erstreckt, wickelt. Die Spinnrolle ist mit einer Rolleneinheit 2, welche einen Drehknopf 1 aufweist, einem Rotor 3, welcher um das axiale Zentrum vor der Rolleneinheit 2 drehbar gestützt ist, und einer Spule 4, welche vor dem Rotor 3 angeordnet ist, auf die die Angelschnur gewickelt wird, ausgestattet.
  • Die Rolleneinheit 2 ist zum Beispiel aus Metall oder aus Kunstharz hergestellt. Die Rolleneinheit 2 umfasst einen T-förmigen Rutenbefestigungsschenkel 2b, welcher einen Rutenbefestigungsabschnitt 2p aufweist, und einen Rollenkörper 2a, welcher an den Rutenbefestigungsschenkel 2b angeschlossen ist, wie in den 1 und 2 gezeigt ist. Der Rutenbefestigungsabschnitt 2p ist in der axialen Richtung lang und ist an einer Angelrute montiert. Der Rollenkörper 2a umfasst ein Körperelement 2c, welches mit dem Rutenbefestigungsschenkel 2b einheitlich gebildet ist, und ein Deckelelement 2d, welches lösbar an dem Körperelement 2c befestigt ist, wie in den 1, 2 und 6 gezeigt ist. Der Rutenbefestigungsschenkel 2b ist mit einem Durchgangsloch 2e versehen, welches eine longitudinale Form aufweist und an dem unteren Teil durch die Seiten davon durchgeht.
  • Das Körperelement 2c weist einen Unterbringungsraum 2h auf, welcher mit einer Öffnung 2i versehen ist, die sich an der Seite davon öffnen lässt, wie in den 2, 5 und 6 gezeigt ist. Ein Rotorantriebsmechanismus 5 zum Drehen des Rotors 3 und ein Oszilliermechanismus 6 zum axialen Oszillieren in Verbindung mit der Drehung des Rotors 3 sind innerhalb des Unterbringungsraums 2h bereitgestellt. Ein gestufter Abschnitt 2k, welcher an der Seite des Unterbringungsraums 2h ausgespart ist, ist in dem Anschlussteil des oberen Teils des Unterbringungsraums 2h an der Seite des Rutenbefestigungsschenkels 2b in dem Körperelement 2c gebildet.
  • Wie in den 1, 6 bis 8 gezeigt ist, deckt das Deckelelement 2d die Öffnung 2i des Körperelements 2c ab und umfasst einen abdeckungsförmigen Abschlussabschnitt 2j, welcher einen Teil des Rotorantriebsmechanismus 5 unterbringt. Das Deckelelement 2d weist einen Endabschnitt 21 auf, welcher in dem Anschlussteil an der Seite des Rutenbefestigungsschenkels 2b des Abschlussabschnitts 2j nach oben vorsteht. Der Endabschnitt 21 des Deckelelements 2d ist befestigt, so dass sein Umriss in den gestuften Abschnitt 2k des Körperelements 2c eingreift.
  • Der Endabschnitt 2l des Deckelelements 2d weist eine erste Ecke 81 (siehe 10) auf, welche nach außen exponiert ist, und eine zweite Ecke 82 (siehe die 6 und 9), welche kaum nach außen exponiert ist.
  • Die erste Ecke 81 ist eine Ecke, die der Schnittpunkt eines ersten Übergangsabschnitts 71 und eines zweiten Übergangsabschnitts 72 ist, wie in 10 gezeigt ist. Der erste Übergangsabschnitt 71 erstreckt sich von dem Abschlussabschnitt 2j des Deckelelements 2d zu der Seite des Rutenbefestigungsschenkels 2b. Der zweite Übergangsabschnitt 72 ist zu dem oberen Ende des ersten Übergangsabschnitts 71 senkrecht und erstreckt sich nach außen. Die erste Ecke 81 ist gebildet, so dass ihre Übergangsfläche mit einer später beschriebenen dritten Ecke eine flache Fläche ist.
  • Die zweite Ecke 82 ist eine im Wesentlichen bogenförmige Ecke, welche den dritten Übergangsabschnitt 73 an einen vierten Übergangsabschnitt 74 anschließt, wie in 9 gezeigt ist. Der erste Abschnitt 73 erstreckt sich von dem Abschlussabschnitt 2j des Deckelelements 2d zu der Seite des Rutenbefestigungsschenkels 2b. Der vierte Übergangsabschnitt 74 ist zu dem oberen Ende des dritten Übergangsabschnitts 73 senkrecht und erstreckt sich nach außen. Die zweite Ecke 82 ist als eine gebogene Fläche gebildet, so dass ihre Übergangsfläche mit einer später beschriebenen vierten Ecke 84 (siehe 9) eine durch Rundung gerundete Fläche ist.
  • Der gestufte Abschnitt 2k des Körperelements 2c weist eine dritte Ecke 83 (siehe 10), welche nach außen exponiert ist, und die vierte Ecke 84 (siehe die 6 und 9), welche kaum nach außen exponiert ist, auf.
  • Die dritte Ecke 83 ist eine Ecke, die der Schnittpunkt eines fünften Übergangsabschnitts 75 und eines sechsten Übergangsabschnitts 76 ist, wie in 10 gezeigt ist. Der fünfte Übergangsabschnitt 75 erstreckt sich von der Öffnung 2i des Körperelements 2c zu der Seite des Rutenbefestigungsschenkels 2b. Der sechste Übergangsabschnitt 76 ist zu dem oberen Ende des fünften Übergangsabschnitts 75 senkrecht und erstreckt sich nach außen. Die dritte Ecke 83 ist gebildet, so dass die Übergangsflächen mit der ersten Ecke 81 flache Flächen sind. Auf diese Weise sind die erste Ecke 81 und die dritte Ecke 83, die nach außen exponiert sind, an den flachen Flächen aneinandergefügt.
  • Die vierte Ecke 84 ist eine im Wesentlichen bogenförmige Ecke, welche einen siebten Übergangsabschnitt 77 an einen achten Übergangsabschnitt 78 anschließt, wie in 9 gezeigt ist. Der siebte Abschnitt 77 erstreckt sich von der Öffnung 2i des Körperelements 2c zu der Seite des Rutenbefestigungsschenkels 2b. Der achte Übergangsabschnitt 78 ist zu dem oberen Ende des siebten Übergangsabschnitts 77 senkrecht und erstreckt sich nach außen. Die vierte Ecke 84 ist als eine gebogene Fläche gebildet, so dass ihre Übergangsfläche mit der zweiten Ecke eine durch Rundung gerundete Fläche ist. Wie in einer vergrößerten Ansicht von 11 gezeigt ist, ist der Radius der vierten Ecke 84 größer als die zweite Ecke 82, wodurch zwischen der zweiten Ecke 82 und der vierten Ecke 84 eine kleine Lücke 86 gebildet ist. Wie in 5 gezeigt ist, ist die vierte Ecke 84 darüber hinaus mit einem abgeschnittenen Abschnitt 85 versehen, welcher gebildet ist, indem ein Teil davon an der Öffnungsseite 2i des Körperelements 2c abgeschnitten ist. In dem Fall, in dem der oben erwähnte abgeschnittene Abschnitt 85 gebildet ist, ist es möglich, eine Reduzierung des Gewichts des Körperelements 2c zu erzielen und sicherzustellen, dass das Innere des Unterbringungsraums 2h groß gemacht ist.
  • Wie in den 1 und 2 gezeigt ist, ist der Rotor 3 zum Beispiel aus Kunstharz oder Metall hergestellt und ist von der Rolleneinheit 2 drehbar gestützt. Wie in 2 gezeigt ist, umfasst der Rotor 3 einen zylindrischen Abschnitt 3a und einen ersten Arm 3b sowie einen zweiten Arm 3c, die an den Seiten des zylindrischen Abschnitts 3a einander gegenüberliegend platziert sind. Eine Bosse 3f mit einem Durchgangsloch 3e ist in dem zentralen Abschnitt der vorderen Wand 3d des zylindrischen Abschnitts 3a gebildet. Die Spulenwelle 3 und ein später beschriebenes Ritzel 12 gehen durch das Durchgangsloch 3e durch. Ein Schnurfangbügel 9 ist an den Vorderenden des ersten und des zweiten Arms 3b und 3c platziert, um zwischen einer Schnureinholstellung und einer Schnurfreigabestellung schwenkbar zu sein. Die Angelschnur wird mittels des Bügelarms 9 auf die Spule 4 geführt.
  • Der Schnurfangbügel 9 umfasst ein erstes und ein zweites Bügelelement 40 und 41 und einen Bügel 43, welcher sie anschließt. Das erste und das zweite Bügelstützelement 40 und 41 sind schwenkbar an den Vorderenden des ersten und des zweiten Arms 3b bzw. 3c montiert.
  • Der Schnurfangbügel 9 ist konfiguriert, um durch einen Bügelauslösemechanismus 7, welcher an dem ersten Rotorarm 3b montiert ist, in Verbindung mit der Drehung des Rotors in der Schnureinholrichtung aus der Schnurfreigabestellung in die Schnureinholstellung zurückgeführt zu werden. Der Bügelauslösemechanismus 7 ist in dem Unterbringungsraum 48 des ersten Arms 3b angeordnet. Der Bügelauslösemechanismus 7 bringt den Schnurfangbügel 9 aus der Schnurfreigabeposition in die Schnurwickelposition zurück, wenn der Rotor 3 gedreht wird, und behält den Schnurfangbügel 9 in diesen zwei Positionen. Wenn der Schnurfangbügel 9 in der Schnurfreigabestellung angeordnet ist, dient der Bügelauslösemechanismus 7 des Weiteren dazu, die Drehung des Rotors 3 zu steuern.
  • Wie in den 2 bis 4 gezeigt ist, umfasst der Bügelauslösemechanismus 7 einen Kipphebelfedermechanismus 50, ein Verschiebeelement 51, ein Umschaltelement 52 (siehe 3) und ein Bremselement 65 zum Bremsen des Rotors 3. Der Kipphebelfedermechanismus 50 ist innerhalb des Unterbringungsraums 48 angeordnet und schwenkbar an dem ersten Arm 3b befestigt. Das Verschiebeelement 51 ist ebenso in dem Unterbringungsraum 48 angeordnet und kann in der im Wesentlichen axialen Richtung oszilliert werden. Das Umschaltelement 52 ist lösbar an dem Vorderende des Rollenkörpers 2a montiert, so dass es mit dem Verschiebeelement 51 in Kontakt stehen kann.
  • Der Kipphebelfedermechanismus 50 schaltet den Schnurfangbügel 9 hin und her und spannt ihn in die Schnurfreigabestellung und die Schnureinholstellung vor. Das Bewegungselement 51 ist ein rutenförmiges Element. Sein Vorderende greift in das erste Bügelstützelement 41 ein. Sein hinteres Ende ist platziert, um der Vorderseite des Rollenkörpers 2a gegenüberzuliegen. Das Bewegungselement 51 wird nach vorne und nach hinten bewegt, wenn der Schnurfangbügel 9 geschwenkt wird. Speziell bei dem Bewegungselement 51 ist sein hinteres Ende in der Nach-vorne-Position platziert, wo es nicht mit dem Umschaltelement 52 und dem Bremselement 65 in Kontakt stehen kann, wenn sich der Schnurfangbügel 9 in der Schnureinholstellung befindet, andererseits ist sein hinteres Ende in dem Zustand platziert, so dass es mit dem Umschaltelement 52 in Kontakt stehen kann und mit dem Bremselement 65 in Kontakt steht, wenn sich der Schnurfangbügel 9 in der Schnurfreigabestellung befindet. Dieses Bewegungselement 51 kommt mit dem Umschaltelement 52 in Kontakt und wird aus der Nach-hinten-Position in die Nach-vorne-Position bewegt, wodurch der Schnurfangbügel 9 aus der Schnurfreigabestellung in die Schnureinholstellung zurückgeführt wird.
  • Das Umschaltelement 52, welches eine Komponente ist, die aus einem künstlichen Polymer wie etwa zum Beispiel einem künstlichen Polyamidharz oder Polyacetal hergestellt ist, ist, wie in den 3 und 4 gezeigt ist, mit einer Schraube lösbar auf einer Montagebosse 2m montiert, welche an der Vorderseite des Rollenkörpers 2a gebildet ist. Das Umschaltelement 52 umfasst einen etwa dreieckigen Nockenabschnitt 60, welcher zwei schräge Flächen 60a und 60b aufweist, einen Wölbungsabschnitt 61, welcher sich von dem Nockenabschnitt 60 zu der zentralen Seite hin erstreckt, und einen zylindrischen Befestigungsabschnitt 62, welcher an die Montagebosse 2m geschraubt ist. Die in der Schnureinholrichtung (durch den Pfeil in 4 gezeigt) abwärts gelegene Seite der schrägen Fläche 60a steht zu dem Rotor 3 nach vorne hin mehr als die aufwärts gelegene Seite davon ab. Die Menge, um die die schräge Fläche 60b in der Schnureinholrichtung zu der abwärts gelegenen Seite hin absteht, ist geringer als die der schrägen Fläche 60a. Eine abstehende Spitze ist der höchste nach vorne abstehende Punkt der schrägen Flächen 60a, 60b und die Menge, um die sie nach vorne absteht, ist festgesetzt, so dass sie den Totpunkt des Kipphebelfedermechanismus 50 überschreitet, wenn der hintere Endabschnitt des Bewegungselements 51 mit der schrägen Fläche 60a in Kontakt steht und den Schnurfangbügel 9 zu der Schnureinholposition hin stößt. Darüber hinaus ist an der Unterseite ein ausgesparter Abschnitt, welcher in den positionierenden Vorsprung 2n, der gebildet ist, um von der vorderen Fläche des Rollenkörpers 2a vorzustehen, passt, gebildet, welcher mit dem Rollenkörper 2a des Nockenabschnitts 60 in Kontakt kommt, so dass das geschraubte Umschaltelement 52 positioniert und verriegelt wird.
  • Der Wölbungsabschnitt 61 weist eine abgeschnittene Form auf, die ermöglicht, dass das Bremselement 65 zwischen der vorderen Fläche des Rollenkörpers 2a und dem Wölbungsabschnitt 61 durchgeht. Der Befestigungsabschnitt 62 ist ein zylinderförmiges Element und ist mit einer Schraube an der Montagebosse 2m des Rollenkörpers 2a gesichert.
  • Das Bremselement 65 ist bereitgestellt, um die Drehung des Rotors 3 zu bremsen, wenn sich der Schnurfangbügel 9 in der Schnurfreigabestellung befindet. Das Bremselement 65 ist ein ringförmiges Element, welches als eine elastische Substanz aus einem Synthesekautschuk hergestellt ist. Die Bremsoberfläche 65a, welche mit Ausnahme in einem Teilbereicht, welcher den Umschaltabschnitt 52 unterläuft, aus einer flachen Umfangsfläche besteht, ist an der äußeren Peripherie des Bremselements 65 gebildet. Das Bremselement 65 ist an dem Vorderteil des im Querschnitt D-förmigen Rollenkörper 2a montiert. Folglich wird das Bremselement 65 in D-Form, wenn frontal gesehen, montiert. Der lineare Abschnitt des Bremselements 65 ist nach hinten gebogen und geht um die Hinterseite des Wölbungsabschnitts 61 des Umschaltelements 52 herum, wie in 4 gezeigt ist. Das Bremselement 65 ist gebogen und geht um die hintere Seite des Umschaltelements 52 herum zu der Innenseite, wie oben erwähnt, wodurch das Bremselement 65 bereitgestellt werden kann, indem beschränkter Raum effektiv genutzt wird.
  • An dem Rand am Vorderende der Bremsoberfläche 65a des Bremselements 65 ist in Kontinuität mit der Bremsoberfläche 65a eine Steuerfläche 65b gebildet. Die Steuerfläche 65b ist gebildet, so dass das aufwärts gelegene Ende in der Verschieberichtung des Bewegungselements 51, das in Zusammenhang mit dem Schwenken in die Schnurfreigabestellung steht, von dem Bewegungselement 51 weiter entfernt ist als das abwärts gelegene Ende, und bei dieser Ausführungsform wird ihr Rundung verliehen, welche in Kontinuität mit der Bremsoberfläche 65a als eine kreisförmige Fläche gebildet ist. Bei dieser Ausführungsform ist die Führungsfläche 65b als eine gerundete Fläche gebildet, die in Fortsetzung mit der Bremsfläche 65a gerundet ist. Wenn eine derartige schräge Führungsfläche 65b in Fortsetzung mit der Bremsfläche 65a gebildet ist, steht das gerundete hintere Ende des Umschaltelements 51 zuerst mit der Führungsfläche 65b des Bremselement 65 in Kontakt, bevor es sanft mit der Bremsfläche 65a in Kontakt steht. Infolgedessen wird das Umschalten des Schnurfangbügels 9 zwischen den Stellungen sanft gemacht.
  • Die Spule 4 ist ein Element, welches aus Metall oder Kunstharz hergestellt ist, und ist zwischen dem ersten Arm 3b und dem zweiten Arm 3c des Rotors 3 angeordnet, wie in 2 gezeigt ist. Die Spule ist an dem Vorderende der Spulenwelle 8, die sich entlang der Achse X von der Vorderseite zu der Hinterseite durch einen Widerstandsmechanismus 53 erstreckt, drehbar montiert. Die Spule 4 weist eine zylindrische Haspel 4a, um die die Angelschnur gewickelt wird, einen zylindrischen Mantel 4b mit großem Durchmesser, welcher mit dem hinteren Ende der Haspel 4a einheitlich gebildet ist, und einen vorderen Flansch 4c mit großem Durchmesser, welcher mit dem vorderen Ende der Haspel 4a einheitlich gebildet ist, auf.
  • Der Rotorantriebsmechanismus 5 umfasst ein Lehrzahnrad 11, welche eine Lehrzahnradwelle 11a aufweist, die sich zusammen mit einer Drehknopfwelle 10 dreht, auf der der Drehknopf 1 fixiert ist, und ein Ritzel 12, das in das Lehrzahnrad 11 einrückt. Die Lehrzahnradwelle 11a ist von der Rolleneinheit 2 drehbar gestützt. Das Ritzel 12 ist in einer röhrenförmigen Form gebildet und die Spulenwelle 8 geht durch das Zentrum davon durch. Ein vorderer Abschnitt 12a des Ritzels 12 geht durch das Durchgangsloch 3e des Rotors 3 durch und erstreckt sich zu der Spule 4 hin. Der Rotor 3 ist an dem vorderen Abschnitt 12a durch eine Mutter 13 nicht drehbar sicher an dem Ritzel 12 befestigt. Das Ritzel 12 ist durch die Lager 14a und 14b an der Vorderseite und in der Mitte auf der Rolleneinheit 2 drehbar gestützt. Die Mutter 13 ist mittels einer Haltevorrichtung 36 verriegelt. Die Haltevorrichtung 36 ist mit einer Schraube, welche in ein Schraubenloch, das auf der vorderen Wand 3d gebildet ist, geschraubt ist, sicher befestigt.
  • KONFIGURATION DES OSZILLIERMECHANISMUS
  • Der Oszilliermechanismus 6 ist, wie in 2 gezeigt ist, eine Vorrichtung, die eine Spulenwelle 8, welche in der axialen Richtung starr an das Zentrum der Spule 4 gekoppelt ist, oszilliert und die Spule 4 in derselben Richtung oszilliert. Die Oszilliervorrichtung 6 umfasst einen Antrieb 15, eine Zwischengetriebeeinheit 16, eine Nockengetriebeeinheit 17, ein Gleitstück 18 und einen Führungsabschnitt 19. Der Antrieb 15 ist auf der Lehrzahnradwelle 11a platziert. Die Zwischengetriebeeinheit 16 rückt in den Antrieb 15 ein. Die Nockengetriebeeinheit 17 dreht sich durch die Zwischengetriebeeinheit 16 in Verbindung mit dem Antrieb 15. Das Gleitstück 18 greift in die Nockengetriebeeinheit 17 ein und ist nicht drehbar und unbeweglich an dem hinteren Ende der Spulenwelle 8 gesichert. Das Gleitstück 18 wird durch den Eingriff in die Nockengetriebeeinheit 17 axial oszilliert. Der Führungsabschnitt 19 ist in dem Rollenkörper 2a bereitgestellt und führt das Gleitstück 18, so dass das Gleitstück 18 axial oszilliert werden kann.
  • Wie in den 5 und 6 gezeigt ist, ist der Antrieb 15 ein kreisförmiges Zahnrad wie etwa ein Stirnrad oder ein Schrägstirnrad mit vierzehn Zähnen und ist mit der Lehrzahnradwelle 11a einheitlich gebildet, um mit einem Intervall zu dem Lehrzahnrad 11 mit Abstand angeordnet zu sein. Der Antrieb 15 kann separat von der Lehrzahnradwelle 11a gebildet sein.
  • Die Zwischengetriebeeinheit 16 ist ein scheibenförmiges Element und ist drehbar um eine Achse, welche parallel zu der Lehrzahnradwelle 11a ist, an dem Rollenkörper 2a montiert. Insbesondere ist die Zwischengetriebeeinheit 16 drehbar an einer Befestigungswelle 2f montiert, welche parallel zu einer Lehrzahnradwelle 11a von der Innenwandfläche vorsteht, wie in 6 gezeigt ist. Wie in 5 gezeigt ist, ist die Befestigungswelle 2f an der hinteren Seite relativ zu der Lehrzahnradwelle 11a (zur Rechten in 5) und an der Seite, die näher an dem Rutenbefestigungsabschnitt 2p (nach oben in 5) ist, platziert. Die Zwischengetriebeeinheit 16 umfasst ein erstes Zahnrad 16a, welches in den Antrieb 15 einrückt, und ein zweites Zahnrad 16b, das konzentrisch mit dem ersten Zahnrad 16a platziert ist. Die Anzahl an Zähnen an dem ersten kreisförmigen Zahnrad 16a ist größer als die des Antriebs 15. Zum Beispiel ist das erste Zahnrad 16a ein Stirnrad oder ein Schrägstirnrad mit zweiundzwanzig Zähnen. Zum Beispiel ist das zweite Zahnrad 16b ein nicht kreisförmiges Zahnrad wie etwa ein zweibogiges, elliptisches Zahnrad, welches zwölf Zähne aufweist.
  • Das erste Zahnrad 16a und das zweite Zahnrad 16b können einheitlich oder separat gebildet sein. Darüber hinaus können sie mit Abstand voneinander angeordnet sein, oder können in Kontakt miteinander stehen. Des Weiteren zeigen zwei Markierungen 16c, die an der Seitenfläche des zweiten Zahnrads 16b in 5 gezeichnet sind, die Position, die dem maximalen Durchmesser der Spitze entspricht.
  • Die Nockengetriebeeinheit 17 ist ein scheibenförmiges Element und ist drehbar um eine Achse, welche parallel zu der Zwischengetriebeeinheit 16 ist, an dem Rollenkörper 2a montiert. Insbesondere ist die Drehnocke 17 drehbar an einer Befestigungswelle 2g (ein Beispiel der ersten Welle) montiert, welche parallel zu einer Lehrzahnradwelle 11a von der Innenwandfläche vorsteht, wie in 6 gezeigt ist. Wie in 5 gezeigt ist, ist die Befestigungswelle 2g an der hinteren Seite (reche Seite in 5) relativ zu der Befestigungswelle 2f an der Seite, welche von dem Rutenbefestigungsabschnitt 2p weiter weg ist (nach unten in 5) als die Befestigungswelle 2f und an der Seite platziert, welche näher als das Lehrzahnrad 11a an dem Rutenbefestigungsabschnitt 2p (nach oben in 5) ist. Demzufolge ist, im Sinne der Platzierung in der Richtung nach oben und nach unten, die Befestigungswelle 2g zwischen dem Lehrzahnrad 11a und der Befestigungswelle 2f platziert. Im Sinne der Platzierung in der Richtung nach vorne und nach hinten ist die Befestigungswelle 2f zwischen dem Lehrzahnrad 11a und der Befestigungswelle 2g platziert.
  • Die Nockengetriebeeinheit 17 umfasst einen Zahnradabschnitt 17a, welcher an der äußeren Peripherie davon gebildet ist, und einen säulenartigen Nockenstift 17b, welcher in einer axialen Richtung vorsteht, die parallel zu der Lehrzahnradwelle 11a ist. Die Anzahl an Zähnen des Zahnradabschnitts 17a ist größer als die des zweiten Zahnrads 16b. Der Zahnradabschnitt 17a ist zum Beispiel ein vierbogiges, nicht kreisförmiges Zahnrad mit vierundzwanzig Zähnen. Der Zahnradabschnitt 17a ist platziert, so dass ein Zahn, welcher dem maximalen Durchmesser der Spitze des Zahnradabschnitts 17a entspricht, in einen Zahn einrückt, welcher dem minimalen Durchmesser der Spitze des zweiten Zahnrads 16a entspricht. Des Weiteren zeigen vier Markierungen 17c, die an der Seitenfläche der Nockengetriebeeinheit 17 in 5 gezeichnet sind, die Positionen, die dem minimalen Durchmesser der Spitze entsprechen, an. Demgemäß ist das geregelte Einrücken sichergestellt, indem die zwei, nämlich das zweite Zahnrad 16b und der Zahnradabschnitt 17a, in Ausrichtung der Markierungen 16c und 17c miteinander zusammengebaut sind. Dies kann eine leichte Aufgabe des Zusammenbaus bereitstellen.
  • Das Gleitstück 18 umfasst einen Nockenaufnahmeabschnitt 18a, der in einer eindringenden Nockenrille, welche in den Nockenstift 17b eingreift, gebildet ist und in den Nockenstift 17b eingreift und ist an dem Rollenkörper 2a montiert, um in der axialen Richtung der Spulenwelle 8 oszilliert zu werden. Der Nockenaufnahmeabschnitt 18a ist an der Seite platziert, welche näher als die Spulenwelle 8 an dem Rutenbefestigungsabschnitt 2p ist und auch an der Seite, die näher an dem Lehrzahnrad 11 ist. Das hintere Ende 8a der Spulenwelle 8 ist mit einer Senkschraube 21, die auf den unteren Teil des Gleitstücks 18 geschraubt ist, nicht drehbar und in der axialen Richtung unbeweglich an dem Gleitstück 18 montiert. Das hintere Ende 8a der Spulenwelle 8, welches an dem Gleitstück 18 gesichert ist, weist einen Durchmesser auf, welcher kleiner ist als der andere Teil. Demgemäß kann der Befestigungsteil des Gleitstücks 18, wo die Spulenwelle 8 an dem Gleitstück 18 befestigt ist, in der Größe kleiner hergestellt werden und es ist möglich, die Störanfälligkeit zwischen dem Gleitstück 18 und dem Rollenkörper 2a zu reduzieren, wenn das Gleitstück 18 an der Position an dem hinteren Ende positioniert ist. Auf diese Weise ist es möglich, den Grad der Gestaltungsfreiheit des hinteren Endes des Rollenkörpers 2a zu erhöhen.
  • Wie in 5 gezeigt ist, umfasst der Nockenaufnahmeabschnitt 18a eine Nockenrille, die in den Nockenstift 17b eingreift und einen gebogenen Abschnitt 18b aufweist, welcher von einem ersten Ende Q1 der Nockenrille konvex nach vorne hin gebogen ist, einen ersten linearen Abschnitt 18c, der von dem gebogenen Abschnitt 18b linear und diagonal nach hinten gebildet ist, und einen zweiten linearen Abschnitt 18d, der sich von dem ersten Ende Q1 zu einem zweiten Ende Q2 der Nockenrille linear erstreckt, und wobei das erste Ende Q1 an der Seite der Angelrutenbefestigung zu dem zweiten Ende Q2 an der gegenüberliegenden Seite nach vorne positioniert ist.
  • Der Führungsabschnitt 19 wird in dem Rollenkörper 2a von zwei Führungswellen 19a und 19b, die mit einem Intervall mit Abstand angeordnet sind und an oberen und unteren Positionen platziert sind, um parallel zueinander zu sein, in der axialen Richtung entlang der Spulenwelle geführt.
  • Da das Nockengetriebe 17 platziert ist, um näher als die mit dem Antrieb 15 versehene Lehrzahnradwelle 11a an der Seite der Angelrutenbefestigung zu sein, ist das Nockengetriebe 17 in diesem Fall positioniert, um näher an einer Angelrute zu sein. Demgemäß verschiebt sich der Schwerpunkt der Rolle, um näher als eine herkömmliche Spinnrolle an der Seite der Angelrutenbefestigung zu sein. Dies kann die Belastung, die ein Anwender fühlt, reduzieren. Da das Nockengetriebe an der Seite der Angelrutenbefestigung platziert ist, ist es darüber hinaus möglich, die Dicke der gegenüberliegenden Seite der Rolleneinheit, d. h. der unteren Seite, zu reduzieren.
  • BETRIEB UND FUNKTION DER ROLLE
  • Beim Auswerfen wird der Schnurfangbügel 9 in die Schnurfreigabestellung betätigt, während die Angelschnur von dem Zeigefinger des Anwenders gehalten wird, und dann wird das Auswerfen ausgeführt.
  • Wenn die Angelschnur eingeholt wird, wird der Schnurfangbügel 9 in die Schnureinholstellung betätigt. In diesem Zustand überträgt das Drehen des Drehknopfs 1 in der Schnureinholrichtung die Drehkraft über die Drehknopfwelle 10 und das Lehrzahnrad 11 auf das Ritzel 12. Die auf das Ritzel 12 übertragene Drehkraft wird über den vorderen Abschnitt 12a des Ritzels 12 auf den Rotor 3 übertragen.
  • Wenn sich das Lehrzahnrad 11 dreht, dreht sich die Zwischengetriebeeinheit 16 durch das erste Zahnrad 16a, welches in den Abtrieb 15 einrückt, und die Nockengetriebeeinheit 17 dreht sich durch das Einrücken zwischen dem zweiten Zahnrad 16b und dem Zahnradabschnitt 17a. Folglich wird diese Drehung durch den Nockenstift 17b auf das Gleitstück 18 übertragen. Somit oszilliert das Gleitstück 18 entlang dem axialen Zentrum X der Spulenwelle 8 nach vorne und nach hinten.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird eine Geschwindigkeitsreduzierung zwischen dem Antrieb 15 und dem ersten Zahnrad 16a erzielt und ebenso wird eine Geschwindigkeitsreduzierung zwischen dem zweiten Zahnrad 16b und dem Zahnradabschnitt 17a erzielt. Verglichen mit einer herkömmlichen Vorrichtung ist die Drehung der Nockengetriebeeinheit 17 durch die starke Reduzierung der Drehgeschwindigkeit des Drehknopfs 1 langsamer. Da die Geschwindigkeit der Oszillation der Spule 4 langsamer ist, kann demgemäß die Angelschnur eng auf die Spule 4 gewickelt werden. Da das zweite Zahnrad 16b und der Zahnradabschnitt 17a nicht kreisförmige Zahnräder sind, kann darüber hinaus der gleichmäßige kreisförmige Bewegungsablauf in einen nicht gleichmäßigen kreisförmigen Bewegungsablauf konvertiert werden. Somit ist es im Vergleich zu dem Fall, wo ein kreisförmiges Zahnrad eingesetzt wird, möglich, zu unterdrücken, dass die Form der gewickelten Schnur aufgrund von Geschwindigkeitsvariationen der Oszillation der Spule 4 verloren geht.
  • Bei dieser Rolleneinheit sind die erste Ecke 81 des Endabschnitts 2l des Deckelelements 2d, die nach außen exponiert ist, und die dritte Ecke 83 des gestuften Abschnitts 2k des Körperelements 2c, die nach außen exponiert ist, an den flachen Flächen aneinandergefügt, wodurch das Körperelement 2c und das Deckelelement 2d ohne eine Lücke in einem äußeren Erscheinungsbild aneinandergefügt werden können. Darüber hinaus ist eine Übergangsfläche der vierten, nicht nach außen exponierten Ecke 84 des gestuften Abschnitts 2k des Körperelements 2c eine gebogene Fläche. Selbst wenn eine große Kraft auf den Anschlussteil des Rutenbefestigungsschenkels 2b des Körperelements 2c wirkt, ist es somit möglich, Probleme aufgrund von Spannungskonzentrationen unter Kontrolle zu halten.
  • ANDERE AUSFÜHRUNGSFORMEN
    • (a) Bei der vorangehenden Ausführungsform kann, obwohl die Drehung des Drehknopfs 1 durch die Zwischengetriebeeinheit stark reduziert wird, die vorliegende Erfindung auch auf eine Oszilliervorrichtung angewandt werden, die die Zwischengetriebeeinheit nicht verwendet. Der Oszillationsmechanismus 106 aus 12 umfasst den Antrieb 15, welcher auf der Lehrzahnradwelle 11a platziert ist, eine Nockengetriebeeinheit 117, ein Gleitstück 118 und den Führungsabschnitt 19. Der Antrieb 15 rückt direkt in einen Zahnradabschnitt 117a der Nockengetriebeeinheit 117 ein. Die Nockengetriebeeinheit 117 befindet sich an der hinteren Seite und an der Seite der Angelrutenbefestigung relativ zu der Lehrzahnradwelle 11a. Ein Nockenaufnahmeabschnitt 118a des Gleitstücks 118 umfasst eine Nockenrille, die gebildet ist, um sich linear und diagonal zu der unteren rechten Seite zu erstrecken, so dass ihr erstes Ende Q1 an der Seite des Befestigungsabschnitts 2c zu ihrem zweiten Ende Q2 an der gegenüberliegenden Seite nach vorne positioniert ist. Zudem werden keine nicht kreisförmigen Zahnräder, sondern kreisförmige Zahnräder als der Antrieb 15 und der Zahnradabschnitt 117a verwendet. Der Rest der Struktur ist dieselbe wie in der obigen Ausführungsform und wird daher nicht noch einmal beschrieben werden.
    • (b) Bei der vorhergehenden Ausführungsform ist die Spinnrolle der Art mit vorderem Widerstand als ein konkretes Beispiel erklärt, die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Konfiguration beschränkt. Die vorliegende Erfindung kann auf jedwede Sorten von Oszilliervorrichtungen von Spinnrollen der Art Quernocke wie etwa zum Beispiel eine Spinnrolle der Art mit Bremshebel, eine Spinnrolle der Art mit hinterem Widerstand, eine Spinnrolle der Art mit Hebelwiderstand und eine Spinnrolle der Art mit geschlossener Fläche angewandt werden. Dazu ist in dem Fall einer Spinnrolle der Art mit hinterem Widerstand eine Spulenwelle drehbar und in der axialen Richtung unbeweglich an einem Gleitstück montiert.
    • (c) Bei der vorhergehenden Ausführungsform sind die zweibogigen und vierbogigen, nicht kreisförmigen Zahnräder als konkrete Beispiele beschrieben, es kann jedoch jedes vielbogige, nicht kreisförmige Zahnrad wie etwa ein vierbogiges, fünfbogiges und sechsbogiges verwendet werden und die Anzahl der Bögen ist nicht beschränkt.
  • Da das Nockengetriebe platziert ist, um näher als die mit dem Antrieb versehene Lehrzahnradwelle an der Seite der Angelrutenbefestigung zu sein, ist das Nockengetriebe gemäß der vorliegenden Erfindung positioniert, um näher an einer Angelrute zu sein. Demgemäß verschiebt sich der Schwerpunkt der Rolle, um näher als eine herkömmliche Spinnrolle an der Seite der Angelrutenbefestigung zu sein. Dies kann die Belastung, die ein Anwender fühlt, reduzieren. Da das Nockengetriebe an der Seite der Angelrutenbefestigung platziert ist, ist es darüber hinaus möglich, die Dicke der gegenüberliegenden Seite der Rolleneinheit, d. h. der unteren Seite, zu reduzieren.
  • Wie hier verwendet, beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe „nach vorne, nach hinten, oberhalb, nach unten, vertikal, horizontal, unterhalb und transversal" sowie alle anderen ähnlichen Richtungsbegriffe auf die Richtungen einer Vorrichtung, die mit der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist. Dementsprechend sollten diese Begriffe, wie benutzt, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben, relativ zu einer mit der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Vorrichtung interpretiert werden.
  • Der Begriff „konfiguriert", wie hier verwendet, um eine Komponente, einen Teilabschnitt oder einen Teil einer Vorrichtung zu beschreiben, umfasst Hardware und/oder Software, die so konstruiert und/oder programmiert sind, um die gewünschte Funktion auszuführen.
  • Zudem sollten Begriffe, die in den Patentansprüchen als „Mittel zuzüglich Funktion" ausgedrückt werden, jede Konstruktion, die benutzt werden kann, um die Funktion von demjenigen Teil der vorliegenden Erfindung auszuführen, umfassen.
  • Die Begriffe des Ausmaßes wie etwa „im Wesentlichen", „etwa" und „ungefähr", wie hier verwendet, bedeuten eine angemessene Menge an Abweichung des modifizierten Begriffs, so dass das Endergebnis nicht maßgeblich verändert wird. Diese Begriffe können zum Beispiel so ausgelegt werden, dass sie eine Abweichung von mindestens ±5 % des modifizierten Begriffs umfassen, wenn diese Abweichung die Bedeutung des Wortes, das modifiziert wird, nicht negiert.
  • Während lediglich ausgewählte Ausführungsformen gewählt worden sind, um die vorliegende Erfindung darzustellen, wird dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen daran vorgenommen werden können, ohne den in den beigefügten Patentansprüchen definierten Bereich der Erfindung zu verlassen. Des Weiteren sind die vorangehenden Beschreibungen der erfindungsgemäßen Ausführungsformen lediglich zur Darstellung bereitgestellt und sollten die Erfindung, wie durch die angehängten Patentansprüche definiert, nicht einschränken. Demzufolge ist der Bereich der Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsformen beschränkt.

Claims (10)

  1. Eine Oszilliervorrichtung (6, 106) für eine Spinnrolle zum axialen Oszillieren einer Spule (4) in Verbindung mit einer Drehknopfdrehung über eine Spulenwelle (8), wobei die Drehknopfdrehung auf ein Lehrzahnrad (11), das zum Drehen eines Rotors (3) in Verbindung mit der Drehknopfdrehung an einer Lehrzahnradwelle (11a) befestigt ist, übertragen wird, wobei eine Angelschnur angepasst ist, um mittels des Rotors (3), welcher drehbar an einer Rolleneinheit (2) befestigt ist, auf die Spule (4) gewickelt zu werden, wobei die Spinnrolle angepasst ist, um an einer Angelrute befestigt zu werden, wobei die Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle Folgendes beinhaltet: einen Antrieb (15), der angepasst ist, um auf der Lehrzahnradwelle (11a) platziert zu werden, um von dem Lehrzahnrad (11), das an der Lehrzahnradwelle (11a) befestigt ist, mit Abstand angeordnet zu werden; ein Nockengetriebe (17, 117), das an seiner Seitenfläche eine Nocke aufweist und an einer Seite der Angelrutenbefestigung innerhalb der Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle relativ zu der Lehrzahnradwelle (11a) platziert ist, wobei das Nockengetriebe (17, 117) angepasst ist, um an der Rolleneinheit (2) befestigt zu werden, um in Verbindung mit dem Antrieb (15) um eine erste Welle (2g) drehbar zu sein, wobei die erste Welle (2g) im Wesentlichen parallel zu der Lehrzahnradwelle (11a) ist; ein Gleitstück (18, 118), das einen Nockenaufnahmeabschnitt (18a) aufweist, der gebildet ist, um in die Nocke des Nockengetriebes (17, 117) einzugreifen, wobei das Gleitstück (18, 118) an der Hinterseite der Spulenwelle befestigt ist, so dass die Spulenwelle (8) und das Gleitstück (18, 118) zumindest in der axialen Richtung relativ unbeweglich sind; und einen Führungsabschnitt (19), der in der Rolleneinheit (2) bereitgestellt ist und gebildet ist, um das Gleitstück (18, 118) zu führen, so dass das Gleitstück (18, 118) in der axialen Richtung relativ zu dem Führungsabschnitt (19) bewegbar ist, wobei der Nockenaufnahmeabschnitt (18a) näher als die Spulenwelle (8) an dem Lehrzahnrad (11) platziert ist.
  2. Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle gemäß Anspruch 1, die ferner Folgendes beinhaltet ein Zwischengetriebe (16), das an der Rolleneinheit (2) befestigt ist, um um eine zweite Welle (2f), die im Wesentlichen parallel zu der Lehrzahnradwelle (11a) ist, drehbar zu sein, wobei das Zwischengetriebe (16) Folgendes umfasst ein erstes Zahnrad (16a), das in den Antrieb (15) einrückt und mehr Zähne als der Antrieb (15) aufweist, und ein zweites Zahnrad (16b), das konzentrisch mit dem ersten Zahnrad (16a) platziert ist, in das Nockengetriebe (17) einrückt und weniger Zähne als das Nockengetriebe (17) aufweist.
  3. Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle gemäß Anspruch 2, wobei die zweite Welle (2f) an der Seite der Angelrutenbefestigung relativ zu der ersten Welle (2g) platziert ist.
  4. Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei der Antrieb (15) und das erste Zahnrad (16a) kreisförmige Zahnräder sind und das zweite Zahnrad (16b) und das Nockengetriebe (17) nicht kreisförmige Zahnräder sind.
  5. Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle gemäß einem der Ansprüche 1-4, wobei der Nockenaufnahmeabschnitt (18a) an der Seite der Angelrutenbefestigung relativ zu der Spulenwelle (8) platziert ist.
  6. Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle gemäß einem der Ansprüche 1-5, wobei der Führungsabschnitt (19) zwei Führungswellen (19a, 19b), die im Wesentlichen parallel zu der Spulenwelle (8) platziert sind und das Gleitstück (18) an der Seite der Angelrutenbefestigung und der gegenüberliegenden Seite stützen, umfasst.
  7. Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle gemäß einem der Ansprüche 1-6, wobei die Nocke (17) einen Nockenstift (17b) umfasst, der gebildet ist, um zu dem Gleitstück (18) hin vorzustehen, und der Nockenaufnahmeabschnitt (18a) eine Nockenrille umfasst, die gebildet ist, um in den Nockenstift (17b) einzugreifen und um sich diagonal zu erstrecken, so dass ein Seitenende der Angelrutenbefestigung der Nockenrille relativ zu einem gegenüberliegenden Seitenende der Nockenrille nach vorne positioniert ist.
  8. Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle gemäß Anspruch 7, wobei die Nockenrille ferner Folgendes umfasst einen gebogenen Abschnitt (18b), der von dem Ende der Angelrutenbefestigung der Nockenrille konvex nach vorne hin gebogen ist, einen ersten linearen Abschnitt (18c), der von dem gebogenen Abschnitt (18b) linear und diagonal nach hinten gebildet ist, und einen zweiten linearen Abschnitt (18d), der sich linear von dem gegenüberliegenden Seitenende zu dem Seitenende der Angelrutenbefestigung der Nockenrille hin erstreckt.
  9. Oszilliervorrichtung (6) für eine Spinnrolle gemäß Anspruch 7, wobei sich die Nockenrille linear zwischen dem Seitenende der Angelrutenbefestigung und dem gegenüberliegenden Seitenende erstreckt.
  10. Eine Spinnrolle, die angepasst ist, um an einer Angelrute befestigt zu werden, wobei die Spinnrolle Folgendes beinhaltet: eine Rolleneinheit (2), die einen Drehknopf (1) und eine Oszilliervorrichtung (6) gemäß einem der Ansprüche 1-9 aufweist, wobei die Drehknopfdrehung auf ein Lehrzahnrad (11), das an einer Lehrzahnradwelle (11a) befestigt ist, übertragen wird; einen Rotor (3), der vor der Rolleneinheit (2) drehbar gestützt ist, wobei der Rotor (3) in Verbindung mit der Drehknopfdrehung um eine Spulenwelle (8) gedreht wird; und eine Spule (4), die vor dem Rotor (3) angeordnet ist, wobei eine Angelschnur angepasst ist, um mittels des Rotors (3) auf die Spule (4) gewickelt zu werden; eine Oszilliervorrichtung (6), die in Verbindung mit der Drehknopfdrehung über die Spulenwelle (8) dem axialen Oszillieren der Spule (4) dient.
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