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Die
Erfindung betrifft einen Anlegeplatz auf einer Wasserfläche mit
Elementen zum Festmachen eines Wasserfahrzeugs, wobei der Anlegeplatz
mit einer Hülle
versehen ist, die an den Elementen oder anderen Elementen an dem
Anlegeplatz festgemacht ist, die Hülle eine Ruheposition hat,
in der sie die Einfahrt eines Wasserfahrzeugs erlaubt und eine aktive Position
hat, in der sie im wesentlichen dicht an dem eingefahrenen Wasserfahrzeug
anliegt, die Hülle
aus einem flexiblen Material besteht, das wenigstens im wesentlichen
licht- und wasserdicht ist, die Hülle wenigstens den Hauptteil
des Fahrzeugs der unter der Wasseroberfläche liegt, einschließt, wobei
die Hülle sich
in der aktiven Position unter dem festgemachten Wasserfahrzeug von
einem freien Rand auf der einen Seite des Wasserfahrzeugs zu einem
freien Rand auf der anderen Seite des Wasserfahrzeugs erstreckt und
ihre Hülle
entlang ihrer freien Ränder
mit wenigstens einem Schwimmkörper
zum auf dem Wasser aufschwimmenden Halten der freien Ränder versehen
ist.
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Auf
Wasserflächen
wie Meeren oder Seen leben Organismen, die vorzugsweise auf einem
Teil des Wasserfahrzeugs, der sich unterhalb der Wasserlinie befindet,
wachsen.
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Dieses
Fouling, das typischer Weise algae und acorn barnacles einschließt, ist
eine vermutliche Ursache für
die Zerstörung
des Unterwasserkörpers des
Wasserfahrzeugs, es erhöht
weiter den Widerstand, der auf das Wasserfahrzeug ausgeübt wird, während dieses
in dem Wasser fortschreitet. Man versucht daher, das Fouling mit
Anti-Fouling-Farben zu bekämpfen,
die toxische Chemikalien beinhalten, denen die Organismen nicht
widerstehen können.
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Die
Chemikalien werden jedoch in dem umgebenden Wasser mehr oder weniger
gelöst
oder verteilt mit einem nachteiligen Effekt für Fauna und Flora in dem jeweiligen
Wasserbereich. Über
die Nahrungskette gelangen die Chemikalien schließlich in
den menschlichen Organismus, beispielsweise durch den Verzehr von
Fischen aus dem Gebiet.
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Die
Behörden
in vielen Ländern
haben daher bereits die Verwendung dieser toxischen Farben verboten
oder beabsichtigten diese nach einer möglichst genauen Übergangszeit
zu verbieten.
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Es
wird versucht, dieses Problem durch Versehen der Anlegeplätze mit
licht- und wasserdichten Hüllen
zu lösen,
die den Unterwasserkörper
eines festgemachten Fahrzeugs einschließen und diesen gegen Fouling
durch lebende Organismen schützen, ohne
dass die Umwelt dadurch verschmutzt wird und die eine Belastung
von Fauna und Flora in dem Wassergebiet, in dem sich das Wasserfahrzeug
befindet, verursacht wird.
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Eine
solche Hülle
schließt
das Licht ab und verhindert dadurch die Photosynthese, die diese
Organismen wie algae benötigen,
um in dem umgebenden Wasser zu leben und sich als unerwünschtes Fouling
an dem Unterwasserkörper
abzusetzen.
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Weiter
blockiert die Hülle
das Einströmen von
frischem Wasser in den Bereich, der den Unterwasserkörper umgibt.
Es wird dadurch der Vorteil erreicht, dass lebende Organismen, beispielsweise
arcon barnacles nicht oder in einem sehr begrenzten Ausmaß in der
geringen Wassermenge, die zwischen dem Unterwasserkörper und
der Hülle
verbleibt, leben können.
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Aus
dem US-Patent Nr. 5 279 244 ist ein Anlegeplatz mit einer Umhüllung zum
Schützen
des Unterwasserkörpers
eines Wasserfahrzeugs gegen Fouling. Die Umhüllung ist schwerer als das
Wasser und wird daher an den Boden versinken, wenn sie nicht verwendet
wird.
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Ein ähnlicher
Anlegeplatz ist aus dem US-Patent Nr. 4 282 822 bekannt. In diesem
Fall wird eine Abdeckung zwangsweise unter Wasser gehalten, wenn
sie nicht verwendet wird. Bei der Verwendung wird die Abdeckung
durch aufblasbare Schwimmkörper
unter den Unterwasserkörper
des Wasserfahrzeugs gebracht.
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Aus
dem US-Patent Nr. 3 205 851 ist es bekannt, ein Blatt mit festen
Schwimmkörpern,
die entlang des Randes des Blattes angeordnet sind und dazu dienen,
den Rand des Blattes auf der Wasseroberfläche aufschwimmen zu lassen,
zu verwenden.
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Das
Blatt besteht aus einem flexiblen Material, das in einer unkontrollierten
Weise von den Schwimmkörpern
in das Wasser herabhängt.
Die obigen bekannten Anlegeplätze
haben gemeinsam, dass sie teuer zu erstellen und zeitaufwendig und schwierig
zu betätigen
sind. Weiter müssen
die zugehörigen
Hüllen
in jedem Fall für
das jeweilige Fahrzeug angepasst werden.
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Es
ist die Aufgabe der Erfindung, einen Anlegeplatz der in dem ersten
Absatz genannten Art zu schaffen, der eine einfache und kostengünstige Ausführung hat.
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Eine
zweite Aufgabe der Erfindung ist es, einen Anlegeplatz der in dem
ersten Absatz genannten Art zu schaffen, der schnell und einfach
zu betätigen ist.
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Eine
dritte Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hülle für einen Anlegeplatz von der
Art, wie sie in dem ersten Absatz genannt ist, die einfach und schnell
an Fahrzeuge unterschiedlicher Größe und Formen angepasst werden
kann.
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Eine
vierte Aufgabe der Erfindung ist es, ein Tuch zum Herstellen einer
Hülle für einen
Festmacher von der Art, wie er in dem ersten Absatz genannt worden
ist, zu schaffen.
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Die
neuen und einzigartigen Merkmale nach der Erfindung, durch die dies
erreicht wird, ist die Tatsache, dass wenigstens ein Lastgewicht
mit einem Gewicht, das geringer ist als der Gesamtauftrieb der Schwimmkörper an
dem Boden der Abdeckung angeordnet ist. In der Ruheposition kann
das Wasserfahrzeug frei aus und in die Hülle fahren, während die Hülle in ihrer
aktiven Position ein Wasservolumen einschließt, das so gering ist, dass
die Existenzbedingungen für
lebende Organismen sehr begrenzt sind.
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Dadurch,
dass die freien Ränder
der Abdeckung in einen Endrand an seinem rückwärtigen Ende verlaufen, wird
in dem restlichen Abschnitt eine Passage definiert, die es erlaubt,
ein Wasserfahrzeug in und aus der Abdeckung heraus zu fahren.
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Der
Endrand kann mit einem vorzugsweise länglichen Gesicht um die Passage
währenddessen offen
zu halten. Wenn das Wasserfahrzeug die Hülle erreicht hat, kann die Öffnung mit
einer Schließleine geschlossen
werden, die die freien Ränder
an dem rückwärtigen Ende
der Hülle
zusammenzieht, wodurch der Endrand gefaltet werden kann durch die vorzugsweise
länglichen
Gewichte, die von den freien Enden herabhängen.
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Die
Hülle kann
beispielsweise an Pfosten an dem Anlegeplatz mittels Tauen abgehängt sein,
in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist jedoch die Hülle
so ausgebildet, dass sie selbst auf dem Wasser schwimmen kann.
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Zu
diesem Zweck kann ein oberer Schwimmkörper entlang der beiden freien
Ränder
der Hülle vorgesehen
sein, während
ein Lastgewicht an dem Boden der Hülle angeordnet sein kann, dessen
Gewicht kleiner ist als der Gesamtauftrieb der Schwimmkörper und
das dazu dient, die Hülle
in dem Wasser unten zu halten.
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Es
wurde oben erwähnt,
dass es bevorzugt ist, wenn die Abdeckung in ihrer aktiven Position nahe
zu dem Unterwasserkörper
des Wasserfahrzeugs ist, um dadurch die Möglichkeiten des Überlebens
von lebenden Organismen in dem verbleibenden kleinen Raum von Wasser
um den Bootskörper herum
zu begrenzen.
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Die
Abdeckung kann beispielsweise mittels Leinen an den Unterwasserkörper angezogen
werden, die von der Mannschaft des Wasserfahrzeugs angezogen wird,
wodurch die Mannschaft jedoch gezwungen wird, schwere und harte
Arbeit auszuführen,
um die großen
Wassermengen zu verlagern, die sich zwischen der Hülle und
dem Bootskörper
in der Ruheposition ansammeln.
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Bei
einer eleganten Lösung
nach der Erfindung wird diese Aufgabe stattdessen von den Schwimmkörpern ausgeführt, die
an jeder Seite der Hülle
in einem Bereich zwischen dem Lastgewicht an dem oberen Schwimmkörper vorgesehen
ist und die gemeinsam einen Auftrieb haben, der geringer ist als das
Gewicht des Endgewichts.
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Die
Mannschaft muss jetzt lediglich an einem oder mehreren Tauen, die
mit dem Lastgewicht verbunden sind, ziehen, um dies mit einer etwas
größeren vertikalen
Kraft als dem Unterschied zwischen dem Gewicht des Lastgewichts
und dem Auftrieb der anderen Schwimmkörper zu bewirken.
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Die
zuletzt genannten Schwimmkörper
werden, von einem Teil des Gewichts des Lastgewichts erleichtert,
jetzt in dem Wasser aufsteigen, während dieses Aufziehens der
Hülle damit,
wodurch das Wasser in der Hülle
automatisch dazu gezwungen wird, durch die Passage an dem rückwärtigen Ende der
Hülle auszufließen.
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In
dem Fall, in dem der Unterwasserkörper mit einem Kiel versehen
ist, können
die anderen Schwimmkörper
vorteilhaft derart auf der Hülle
angeordnet sein, dass sie an dem Übergang zwischen dem Bootskörper und
dem Kiel des festgemachten Wasserfahrzeugs in der aktiven Position
der Abdeckung sind.
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Die
Erfindung betrifft weiter eine Hülle
für den
oben genannten Anlegeplatz. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
dieser Hülle
kann diese in einem Bereich zwischen dem Lastgewicht und dem oberen
Auftriebskörper
mit wenigstens einer Tasche mit einem Volumen ausgebildet sein,
das durch Auffüllen
mit einem Fluid, etwa Luft oder Wasser vergrößert werden kann.
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Wenn
die Tasche von einem flach liegenden zu einem vergrößerten Zustand
vergrößert wird,
wird sein Ausmaß in
der Ebene der Abdeckung verringert, wodurch die Größe und die
Form der Abdeckung individuell an das jeweilige Wasserfahrzeug angepasst werden
kann.
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Eine
Anzahl von Taschen oder Kanälen,
die geeignet angeordnet und geformt sind, sind normalerweise für diesen
Zweck erforderlich.
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Wenn
die beiden Wandungen einer Tasche oder eines Kanals im Querschnitt
eine ungleiche Länge
haben und die längste
Wand auf der Innenseite der Abdeckung ist, wird diese Wand in vorteilhafter Weise
in Höhlungen
in dem Bereich beispielsweise eines Propellers, Ruders oder Kiels
eindringen und diese füllen,
wenn die Tasche oder der Kanal aufgeblasen werden, damit so wenig
Wasser wie möglich in
diesen Bereichen verbleibt, in dem Organismen, die sonst dazu neigen,
sich als Fouling an dem Unterwasserkörper des Wasserfahrzeugs abzusetzen.
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Taschen
in Form von Kanälen
können
vorteilhafter Weise in eine Richtung von dem Eintrittsende zu dem
Bug des Wasserfahrzeugs verlaufen und an dem Übergang zwischen dem Bootskörper und
dem Kiel eines festgemachten Wasserfahrzeugs platziert werden, wenn
die Abdeckung in ihrer aktiven Position ist.
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Die
Hülle kann
weiter aus einem flexiblen Tuch bestehen, das durch eine Anzahl
von länglichen,
flexiblen Versteifungselementen versteift wird, das wenigstens ein
flexibles Versteifungselement aufweist, welches auf jeder Seite
des Kiels angeordnet ist und sich hauptsächlich in der Richtung von dem
Eintrittsende zu dem Bug des Wasserfahrzeugs erstreckt.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des
flexiblen Versteifungselements kann dieses aus einem mit einem Fluid
gefüllten
Kanal bestehen.
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Die
Erfindung wir im folgenden genauer erläutert, wobei lediglich beispielhafte
Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden. Dabei zeigt:
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1 eine perspektivische Ansicht
eines Anlegeplatzes für
ein Wasserfahrzeug mit einem ersten Ausführungsbeispiel einer Hülle in der
Ruheposition,
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2 die Ansicht von 1 in einer Betriebsposition,
wobei die Hülle
ein festgemachtes Wasserfahrzeug gegenüber Fouling, beispielsweise durch
algae, schützt,
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3 eine Querschnittsansicht
der Darstellung von 1,
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4 eine perspektivische Ansicht
eines Anlegeplatzes für
ein Wasserfahrzeug nach einem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei die Hülle in Ruheposition
ist,
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5 die Ansicht von 4 in einer Betriebsposition,
wobei die Hülle
ein festgemachtes Wasserfahrzeug gegen Fouling, beispielsweise durch
algae, schützt,
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6 eine Querschnittsdarstellung
der Ansicht von 4, nachdem
ein Wasserfahrzeug in die Hülle
eingefahren ist, wobei die Hülle
in ihrer Ruheposition ist,
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7 die Ansicht von 4 in einem Zustand, in dem
die Hülle
um den Unterwasserkörper des
festgemachten Wasserfahrzeuges geschlossen wird,
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8 die Ansicht von 4, wobei die Hülle jedoch
in der Betriebsposition ist, in der die Hülle jetzt um den Unterwasserkörper des
Wasserfahrzeuges geschlossen ist,
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9 eine gebrochene Längsschnittansicht eines
dritten Ausführungsbeispiels
einer Hülle,
die mit aufblasbaren Kanälen
versehen ist und in seiner Betriebsposition an einem Wasserfahrzeug
ist,
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10 in einem größeren Maßstab eine
perspektivische Ansicht eines Schnitts des in 9 gezeigten Tuchs mit flachliegenden
Kanälen,
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11 die Ansicht von 10 mit aufgeblasenen Kanälen,
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12 eine Schnittansicht eines
vierten Ausführungsbeispiels
einer Hülle,
die mit aufblasbaren Kanälen
versehen ist und in seinem Betriebszustand an einem Wasserfahrzeug
ist, und
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13 eine perspektivische
Ansicht eines Anlegeplatzes für
ein Wasserfahrzeug nach einem fünften
Ausführungsbeispiel
einer Hülle
in seiner Ruheposition.
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Die 1–3 zeigen
einen Anlegeplatz 1 mit einem ersten Ausführungsbeispiel
einer Hülle 2 nach der
Erfindung zum Schützen
eines Wasserfahrzeugs gegenüber
Fouling durch lebende Organismen, etwa acorn barnacles und algae.
An dem Anlegeplatz sind die Brücke 4 und
zwei Pfosten, die in den Meeresboden eingetrieben sind, lediglich
gebrochen dargestellt. Die Hülle
ist an der Brücke 4 bzw.
an die Pfosten mittels Festmacherleinen 6 angebracht.
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Das
Wasserfahrzeug, das in 2 in
gestrichelten Linien dargestellt ist, ist an der Brücke 4 bzw. den
Pfosten 5 mittels weiterer Festmachleinen 7 festgemacht.
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Eine
oder mehrere Festmacherleinen, die zu der Hülle und zu dem Wasserfahrzeug
verlaufen, können
nach Bedarf steif oder elastisch ausgebildet sein.
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Die
Hülle besteht
aus einem flexiblen Tuch 8, das aus einem leichten und
wasserfesten Material besteht. Entlang seinem oberen Rand ist das
Tuch mit Schwimmröhren 9 versehen,
um das Tuch auf dem Wasser schwimmend zu halten, es ist entlang seines
unteren Randes mit einer Kette 10 versehen, um dieses unterhalb
der Wasserlinie zu halten.
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In 1 ist die Hülle 2 in
ihrer Ruheposition bereit, das Wasserfahrzeug 3 aufzunehmen.
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In
den 2 und 3 ist das Wasserfahrzeug
in die Hülle
gefahren, die Hülle
ist, wie am besten in 3 erkennbar
ist, sodann um das Heck des Wasserfahrzeuges mittels einer Schließleine (nicht
gezeigt) verschlossen.
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Das
lichtfeste Tuch bildet jetzt eine Schranke gegenüber Licht, das daher nicht
dazu in der Lage ist, zu den lebenden Organismen hindurch zu dringen, die
sich hinter der Hülle
aufhalten können
und die für die
Photosynthese Licht benötigen
um zu existieren. Das Fouling des Unterwasserkörpers wird durch das Fehlen
von Licht verhindert oder behindert.
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In
den 4–8 ist der Anlegeplatz mit
einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Hülle 11 der
Erfindung zum Schützen
des Wasserfahrzeugs 3 gegen Fouling, beispielsweise durch
acorn. barnacles und algae versehen.
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Die
Hülle besteht
aus einem flexiblen Tuch 12 aus einem licht- und wasserdichtem
Material. Entlang dem oberen Rand des Tuchs ist Schwimmrohr 13 vorgesehen,
dass das Tuch 12 auf dem Wasser aufschwimmen lässt, an
dem Boden ist eine Senkkette 14 zum Beschweren des Tuchs
zum Absinken in dem Wasser vorgesehen.
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In
diesem Fall ist dieses Tuch jedoch an dem Boden – nicht wie bei den Ausführungsbeispielen
der Hülle
in den 1–3 offen – sondern ist im Gegensatz
dazu geschlossen, das Tuch erstreckt sich jetzt vollständig unter
dem Wasser zwischen einem – gesehen
in den Figuren – rechten
oberen Rand 15a und einem linken oberen Rand 15b.
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An
der Vorderseite 16 ist die Hülle 12 an der Brücke 4 und
an seinem rückwärtigen Ende 17 mit dem
Pfosten 5 mittels der Festmacherleinen 6 festgemacht.
An dem rückwärtigen Ende 17 der
Hülle verlaufen
die oberen Ränder 15a, 15b.
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In
dem mittleren Teil dieses Endrandes 18 ist eine Kette 19 zum
Beschweren des Tuchs vorgesehen, um dieses in dem Bereich des hinteren
Randes in dem Wasser zu beschweren.
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Die
Senkkette 14 ist mit einer linken und einer rechten Leine 20a, b befestigt,
die in dem gezeigten Fall in dem Bereich an der hinteren Kante 18 bzw. an
den oberen Rändern 15a und 15b des
Tuchs befestigt sind.
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In
der in 4 gezeigten Ruheposition
sind die oberen Ränder 15a, b des
Tuchs an dem hinteren Rand 18 in einem Abstand voneinander
durch die Festmacherleinen 6 an den Pfosten 5 gehalten,
wobei der rückwärtige Rand
und der benachbarte Bereich des Tuchs von der Kette 19 unter
Wasser gehalten wird.
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Es
wird dadurch eine Passage 13 gebildet, die es dem Boot
erlaubt, in und aus der Hülle
zu fahren, wenn die Hülle
in ihrer Ruheposition ist.
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In 6 ist das Boot innerhalb
der Hülle
und ist an der Brücke 6 bzw.
die Pfosten 5 festgemacht (5).
Die Hülle
nimmt jedoch noch eine erhebliche Menge an Wasser auf, das entfernt
werden muss, damit die Hülle
ihre Betriebsposition nahe dem Unterwasserkörper des Bootes einnimmt.
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Zu
diesem Zweck ist das Tuch mit Schwimmkörpern 22a, b entlang
jeder Seite versehen, wie dies am besten in den 6 7 und 8 erkennbar ist. Diese Schwimmkörper sind
in einem Bereich zwischen dem unteren Gewicht 14 und der
jeweiligen oberen Kante 15a, b angeordnet.
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Der
Vorgang des Leerens der Hülle
von dem Wasser, das es in der Ruheposition aufnimmt, erfolgt in
der folgenden, dargestellten Art und Weise.
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Ein
Bereich jeder der Leinen 20a, b wird mittels,
beispielsweise eines Bootshakens (nicht gezeigt) eingefangen und
schnell und leicht um einen (nicht gezeigten) Haken an dem Heck
des Bootes angehoben, so dass wenigstens ein Teil des Gewichts der
unteren Kette jetzt von diesen Leinen getragen wird.
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Jetzt
werden die Schwimmkörper 22a, b nicht
mehr durch das Lastgewicht niedergehalten und werden daher, wie
in 7 gezeigt, in dem
Wasser aufsteigen und dabei das in der Hülle eingefangene Wasser sukzessiv
durch den noch offenen Einlass 21 an dem Ende der Hülle herausgedrücken.
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In 8 ist dieser Teil des Vorgangs
vorbei. Die Hülle
ist jetzt nahe an dem Rumpf mit Ausnahme des Bereiches an dem Heck.
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Jetzt
werden die oberen Ränder 15a, b des Tuchs
zueinander in dem Bereich an dem Endrand 18 mittels einer
(nicht gezeigten) Verschlussleine zusammengezogen, wodurch der Endrand 18 gleichzeitig
aufgefaltet wird und die Passage zu dem Wasserfahrzeug geschlossen
wird.
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Das
Verschließen
ist am einfachsten, wenn die Festmacherleinen 6 zu den
Pfosten 5 elastisch sind, so dass es nötig ist, Zeit oder Arbeitskraft
zu verwenden, um die Festmacherleinen zunächst zu befreien und sodann
die Hülle
wieder festzubinden.
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Die
Hülle ist
jetzt eng um den Unterwasserkörper
des Wasserfahrzeugs geschlossen und blockiert in dieser Position
auf allen Seiten das Licht, das eine Existenzbedingung für lebende
Organismen wie algae ist.
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Weiter
verhindert die Hülle
den Zugang für weitere
lebende Organismen zu dem Bootskörper und
blockiert das Einströmen
von frischem Wasser. Lebende Organismen wie arcorn barnacles können auf
die Dauer in dem begrenzten Wasserbereich, der zwischen dem Unterwasserkörper und
der Hülle
existiert und das nicht ersetzt wird, nicht existieren.
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Die
Hülle ist
daher ein effektives Mittel zum Verhindern von Fouling des Unterwasserkörpers eines
Wasserfahrzeugs, diese Wirkung wird vorteilhafter Weise erreicht
ohne Verschmutzung der Umwelt und ohne dass eine unerwünschte Zerstörung der Fauna
und der Flora in dem Wasserbereich bewirkt wird.
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3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer
Hülle in
einer aktiven Position an dem Wasserfahrzeug 3. Eine Senkkette 24 beschwert
das Tuch 25 der Hülle
und zieht dieses in das Wasser herunter, während obere Schwimmrohre 26 die
Ränder
der Hülle
oberhalb der Wasserfläche 27 halten.
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Das
Tuch 25 ist mit einer Anzahl von aufblasbaren Kanälen 28 versehen,
die in diesem Fall so miteinander verbunden sind, dass ein ganzes
Netzwerk von Kanälen
gebildet wird, das über
ein Ventil 29 mit einem Kompressor (nicht gezeigt) für Luft oder Wasser
verbunden werden
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10 und 11 zeigt einen Querschnitt des Tuchs 25 mit
einem Kanal 28, das in 10 flachgelegt
ist und in 11 aufgeblasen
ist. Es ist erkennbar, dass das Tuch 25 sich kreuzweise
kontrahiert, wenn der Kanal aufgeblasen wird.
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Diese
Eigenschaft wird vorteilhaft zum Anpassen der Hülle 23 von 5 an den Unterwasserkörper des
Wasserfahrzeugs genutzt, da das Tuch 9 um den Bootskörper gezogen
wird, wenn die Kanäle 28 aufgeblasen
werden.
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Es
wird dadurch der erhebliche Vorteil gewonnen, dass praktisch kein
Wasser zwischen dem Bootskörper
und dem Tuch verbleibt, in dem lebende Organismen wie acorn barnacles
leben könnten.
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Ein
weiterer erheblicher Vorteil besteht darin, dass dieselbe Hülle einfach
einzeln an Wasserfahrzeuge unterschiedlicher Größe und Formen angepasst werden
kann. Die Hüllen
müssen
daher nicht auf bestimmte Fahrzeugkörper zugeschnitten sein, sondern
können
vorfabriziert und im Lager gehalten werden in einer kleinen Anzahl
von Standardgrößen, so
dass die Hüllen
zu einem vernünftigen
Preis hergestellt werden können.
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12 zeigt im Querschnitt
ein viertes Ausführungsbeispiel
der Hülle 30 in
einer aktiven Position an dem Wasserfahrzeug 3. Eine Senkkette 31 beschwert
das Tuch 32 der Hülle
und zieht dieses im Wasser nach unten, während Schwimmrohre 33 die Ränder der
Hülle auf
der Wasseroberfläche 27 aufschwimmend
halten.
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In
diesem Fall sind ein erster Kanal 34 und ein zweiter Kanal 35 in
dem Bereich zwischen dem Kiel und dem Körper des Wasserfahrzeugs vorhanden.
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Die
Länge der
Innenwand 36 des ersten Kanals 34, die zu dem
Bootskörper
weist, ist länger
als die Außenwand 37 des
Kanals 34. Wenn der Kanal aufgeblasen wird, wird die Innenwand
des Kanals daher so nahe wie möglich
in der Ecke zwischen dem Kiel und dem Bootskörper anliegen und dadurch diese
Ecke abdichten, so dass dort keine günstigen Lebensbedingungen für lebende
Organismen in diesem Bereich gegeben sind.
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Wenn
der zweite Kanal 35, der die Außenwand 37 des ersten
Kanals 34 ist, aufgeblasen wird, wird diese Wand 37 quer
zu dem Kanal zusammengezogen, so dass das Tuch sich automatisch
selbst an die Größe und die
Form des jeweiligen Wasserfahrzeugs anpasst.
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Wenn
die Kanäle 34 und 35 mit
Luft gefüllt werden,
werden sie in vorteilhafter Weise dieselbe Funktion wie die Schwimmkörper 22a, b in
den 6–8 erfüllen. Dasselbe gilt, wenn auch
in einem geringeren Ausmaß,
wenn die Kanäle
stattdessen mit Frischwasser gefüllt
werden.
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Die
Kanäle
in den 9–12 können miteinander verbunden
sein und angeordnet sein, um gemeinsam über beispielsweise ein Ventil
jedes Mal, wenn das Wasserfahrzeug festgemacht wird, aufgeblasen
werden.
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Alternativ
können
die Kanäle
zuvor aufgeblasen werden, so dass der sich wiederholende Vorgang des
Aufblasens in vorteilhafter Weise vermieden wird.
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Die
Kanäle
müssen
nicht miteinander verbunden werden, sondern können einzeln oder in Gruppen
mit ihren jeweiligen Ventilen versehen sein. Im Fall des einzelnen
Aufblasens der Kanäle
kann das Tuch der Standardhülle
daher zuvor an die Größe und die
Form des bestimmten Wasserfahrzeugs angepasst werden.
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Statt
der Kanäle
oder zusätzlich
zu den Kanäle
kann das Tuch mit aufblasbaren Taschen, die denselben Zweck haben
wie die Kanäle,
versehen sein. Die Taschen können
beispielsweise derart ausgebildet sein, dass sie in dem aufgeblasenen
Zustand Ausnehmungen, beispielsweise den Propeller oder das Ruder,
füllen.
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13 zeigt in einer perspektivischen
Ansicht ein fünftes
Ausführungsbeispiel
einer Hülle 38 in der
Ruheposition. Eine Senkkette 39 zieht das Tuch 40 der
Hülle herab
in das Wasser, während
ein oberes Schwimmrohr 41 die Ränder der Hülle auf der Wasseroberfläche aufschwimmend
hält. Eine
Kette 42 dient zum Herabziehen des Tuchs unter Wasser in dem
Bereich des Endrandes.
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In
diesem Fall wird das flexible Tuch mittels eines Längsversteifungselements 43 an
jeder Seite des Kielbereichs und einer Anzahl von Querelementen 44 gehalten.
Unter anderem die nen die Versteifungselemente zum Offenhalten des
Tuchs in der Ruheposition, so dass es einfach ist, in diese einzufahren,
wenn das Wasserfahrzeug festzumachen ist.
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Die
Versteifungselemente können
beispielsweise mit Luft oder mit Wasser gefüllten Kanälen ausgebildet sein. Oben
wird die Erfindung unter der Annahme beschrieben, dass Ketten (10; 14; 24; 31; 42)
verwendet werden, um das Tuch der Hülle in das Wasser herunter
zu beschweren. Es können
jedoch jede Art von Gewichte für
den Zweck innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung genutzt werden.
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Das
Gewicht muss nicht notwendiger Weise aus einem kontinuierlichen
Gewicht bestehen, es kann stattdessen aus einer Anzahl von einzelnen
Teilen, die auf der Hülle
mit gegenseitigem Abstand angeordnet sind, bestehen.
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Die
erwähnten
Schwimmrohre entlang der oberen Seite der Hülle können steif sein, so dass sie die
Hülle stabilisieren.
Sie können
jedoch auch eine Flexibilität
haben, die ihnen erlaubt, als Fender zu wirken.
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Die
Schwimmkörper
an den Rändern
der Hülle
können
alternativ mit einer Anzahl von Schwimmkörpern versehen sein, die in
einem gegenseitigen Abstand entlang dem jeweiligen Rand angeordnet
sind. Die anderen Schwimmkörper,
die zwischen dem unteren Gewicht 14 und den oberen Rändern 15a, b der
Hülle 11 angeordnet
sind, können aus
Schwimmrohren oder einer Anzahl von einzelnen Schwimmkörpern bestehen,
die in gegenseitigem Abstand entlang dem Tuch der Hülle angeordnet
sind.
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Alternativ
kann der obere Teil des Tuchs der Hülle selbst mit einem geeigneten
Schwimmkörper ausgebildet
sein.
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Weiter
kann die Hülle
aus einem festen oder mehr oder weniger festem Material wie beispielsweise
Polycarbonat innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung ausgebildet
sein.