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DE60008307T2 - Multifunktionskran mit einem Telesopausger - Google Patents

Multifunktionskran mit einem Telesopausger Download PDF

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Publication number
DE60008307T2
DE60008307T2 DE60008307T DE60008307T DE60008307T2 DE 60008307 T2 DE60008307 T2 DE 60008307T2 DE 60008307 T DE60008307 T DE 60008307T DE 60008307 T DE60008307 T DE 60008307T DE 60008307 T2 DE60008307 T2 DE 60008307T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
mast
crane
jib
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60008307T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60008307D1 (de
Inventor
François Aquino
Paul Laroche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Manitowoc Crane Group France SAS
Original Assignee
Potain SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Potain SA filed Critical Potain SA
Application granted granted Critical
Publication of DE60008307D1 publication Critical patent/DE60008307D1/de
Publication of DE60008307T2 publication Critical patent/DE60008307T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/26Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
    • B66C23/34Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/52Details of compartments for driving engines or motors or of operator's stands or cabins
    • B66C13/54Operator's stands or cabins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F11/00Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for
    • B66F11/04Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for for movable platforms or cabins, e.g. on vehicles, permitting workmen to place themselves in any desired position for carrying out required operations
    • B66F11/044Working platforms suspended from booms
    • B66F11/046Working platforms suspended from booms of the telescoping type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hub- oder Fördergerät, und zwar insbesondere einen Kran, der vielfältige Konfigurationen und Funktionen besitzt, vor allem hinsichtlich seines Auslegers.
  • Im Bereich der Kräne sind vor allem die Turmdrehkräne bekannt, die bevorzugt beim Bau von allgemein quaderförmigen Gebäuden eingesetzt werden.
  • Genauer gesagt, umfasst der Stand der Technik Turmdrehkräne mit klappbarem oder teleskopischem Mast mit einem Haltesystem für den Ausleger. Ein typisches Beispiel hierfür ist im französischen Patent Nr. 2 682 096 gegeben, das am 2.10.1991 im Namen des Antragstellers angemeldet wurde. Bekannt ist, dass bei solchen Kränen aus mehreren aufeinanderfolgenden Elementen bestehende, klappbare Ausleger ausgeführt sind, unter anderem Ausleger mit einem Zwischenelement zum Zusammenklappen – siehe zum Beispiel das französische Patent Nr. 2 682 097, das am 2.10.1991 im Namen des Antragstellers angemeldet wurde.
  • Um einen solchen Kran an einem gegebenen Ort in Betrieb zu nehmen, muss die Konfiguration des Krans vor der Montage festgelegt werden oder der Kran muss abgebaut werden, um die Konfiguration zu ändern, eine Wahl, die insbesondere zwischen den folgenden Konfigurationen getroffen werden muss:
    • – Kran mit horizontalem Verteiler-Ausleger,
    • – Kran mit Verteiler-Ausleger in „Schwanenhals-Form",
    • – Kran mit schräggestelltem Verteiler-Ausleger, der zum Beispiel einen Winkel von 30° bis 45° bezogen auf die Senkrechte bildet,
    • – hochstellbarer Kran mit Ausleger.
  • Der Platzbedarf des Krans bei der Arbeit wird von der gewählten Konfiguration bestimmt, und es ist nicht möglich, Hindernissen in der Luft wie etwa bereits vorhandenen Bauten, Stromleitungen, Brücken, anderen benachbarten Kränen ... auszuweichen.
  • Der Platzbedarf des Krans bei seiner Montage wird für eine gewählte Konfiguration von der Kinematik des Krans bestimmt, die nicht veränderbar ist.
  • Der Platzbedarf des inaktiven Krans, insbesondere des „als Wetterfahne" dastehenden Krans, kann ebenfalls beträchtlich und hinderlich sein.
  • Bekannt sind auch Kräne, die einen auf ein Gestell montierten Mast und einen Verteiler-Ausleger umfassen, der aus zwei aufeinanderfolgenden Elementen zusammengesetzt ist, die untereinander um eine horizontale Achse herum eine Gelenkverbindung haben, wobei das erste Auslegerelement an seinem hinteren Ende um eine horizontale Achse an der Spitze des Mastes angelenkt ist und dieses erste Auslegerelement in eine praktisch vertikale Position in geradliniger Ausrichtung mit dem aufgerichteten Mast gebracht werden kann, um so den Mast höher zu machen. Solche Kräne sind in der französischen Patentanmeldung Nr. 2 260 525 sowie in den deutschen Patentanmeldungen Nr. 26 23 299 und Nr. 26 06 799 beschrieben. Im Fall der vorgenannten französischen Patentanmeldung hat nur das vordere Auslegerelement eine Rollbahn, auf der der Laufwagen des Krans läuft. Im Fall der zwei erwähnten deutschen Patentanmeldungen haben die zwei Auslegerelemente eine Rollbahn in der Art, dass sich der Laufwagen über die ganze Länge des Auslegers bewegen kann, wenn dessen beide Elemente geradlinig ausgerichtet sind.
  • Wie man sich vorstellen kann, können solche Kräne in mindestens zwei Stellungen eingesetzt werden. Dennoch bleiben die Zahl und die Vielfalt der Positionen und Einsatzmöglichkeiten begrenzt, und zwar aus verschiedenen Gründen:
    • – die Anzahl der Auslegerelemente ist auf zwei beschränkt.
    • – Diese Kräne haben eine Parallelogramm-Kinematik, eventuell ergänzt durch Seile und Abspannungen.
    • – Außerdem besitzen diese Kräne Antriebsvorrichtungen durch einen oder mehrere Seilflaschenzüge.
  • Demnach läßt die Bauweise dieser bekannten Kräne zwangsläufig nur eine vorherbestimmte Bewegung der Auslegerelemente zu sowie eine sehr begrenzte Anzahl von Arbeitsstellungen mit einer geringen Vielfalt der Positionen, da das vordere Auslegerelement zum Beispiel ausschließlich in horizontaler Stellung einsetzbar ist.
  • Insbesondere sind solche Kräne nicht konzipiert, um Hindernissen, wie sie auf Baustellen häufig anzutreffen sind, auszuweichen, oder um spezielle Aufgaben zu erfüllen, wie etwa das Hineinbringen einer Last durch eine Öffnung hindurch.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, alle diese Nachteile zu vermeiden, indem sie ein Gerät mit neuer Konzeption bietet, das sich, selbst bei wenig Platz, einfach und schnell an die Bedingungen der Baustellen anpassen läßt, dank einer veränderbaren Konfiguration, mit der wirklich eine Vielfalt an Positionen und Einsatzmöglichkeiten ein- und desselben Geräts erreicht werden kann.
  • Zu diesem Zweck ist Gegenstand der Erfindung im wesentlichen ein Kran mit Multifunktionsausleger, wobei der Kran einen auf ein Gestell montierten Mast sowie einen Verteilerausleger umfasst, der aus mindestens zwei aufeinanderfolgenden Elementen zusammengesetzt ist, die untereinander um Horizontalachsen herum eine Gelenkverbindung haben, wobei das erste Auslegerelement an seinem hinteren Ende um eine Horizontalachse an der Spitze des Mastes angelenkt ist und alle Auslegerelemente eine Rollbahn für einen Laufwagen haben, und wobei zumindest das erste Auslegerelement dafür geeignet ist, in eine im wesentlichen senkrechte Position derart in Linie mit dem aufgerichteten Mast gebracht zu werden, dass es diesen Mast höher macht, und wobei dieser Kran dadurch gekennzeichnet ist, dass der Verteilerausleger zusammengesetzt ist aus drei aufeinanderfolgenden Auslegerelementen, nämlich einem Auslegerfuß, einem Ausleger-Zwischenelement und einer Auslegerspitze, die untereinander um Horizontalachsen herum eine Gelenkverbindung haben, und dass der Kran vorgesehen ist für einen Einsatz, bei dem nur der Auslegerfuß in eine im wesentlichen senkrechte Stellung gebracht ist, in Linie mit dem aufgerichteten Mast, oder auch für einen Einsatz, bei dem der Auslegerfuß und das Ausleger-Zwischenelement alle beide in eine im wesentlichen senkrechte Stellung gebracht sind, in Linie mit dem aufgerichteten Mast, und wobei die verschiedenen Gelenkverbindungen des Krans, insbesondere diejenigen des Auslegers, durch Vorrichtungen mit Hydraulikzylinder oder mit Hydraulikzylinder und Kuppelstangensatz bewegt werden.
  • Vorteilhafterweise hat der Mast des Krans an seiner Spitze eine Auflagefläche, die im wesentlichen horizontal und nach oben gedreht ist, wenn der Mast aufgerichtet wird, und die vorgesehen ist, um mit einer komplementären Auflagefläche zusammenzuarbeiten, die sich auf der Rückseite des ersten Auslegerelements oder Auslegerfußes befindet. Die Zusammenarbeit dieser zwei Auflageflächen gewährleistet die Übertragung der Belastungen, wenn das erste Auslegerelement mit dem aufgerichteten Mast geradlinig ausgerichtet wird.
  • Demnach ist die Erfindung hauptsächlich durch die Tatsache gekennzeichnet, dass ein Element oder zwei Elemente des Auslegers zeitweilig mit dem Mast in Linie ausgerichtet werden können und so Teil dieses Mastes sind, dessen „Verlängerung" sie bilden, wobei das andere Element oder die anderen Elemente dann einen mehr oder weniger verkürzten nutzbaren Ausleger bilden.
  • Außerdem kann das Auslegerelement oder können die Auslegerelemente, die nicht als Teile des Mastes dienen, dank der vorgesehenen vielfältigen Gelenkverbindungen wahlweise in verschiedenen Konfigurationen eingesetzt werden, insbesondere, um einen horizontalen Verteilerausleger, einen schräggestellten Verteilerausleger, einen Ausleger in „Schwanenhalsform" oder einen hochstellbaren Ausleger zu bilden. Bei diesem letzteren Einsatz ist es vorteilhaft, dass der Ausleger mindestens ein Element besitzt, das um eine horizontale Achse schwenkt, die sich an der Spitze des Mastes oder am obersten Ende eines mit dem aufgerichteten Mast in Linie ausgerichteten Auslegerelements befindet, während die Auslegerspitze in einer im wesentlichen horizontalen Stellung gehalten wird und eine Verteilerfunktion beibehält. Der hochstellbare Ausleger kann auch über seine gesamte Länge Verteilerausleger sein, und über einen großen Winkelschwenkbereich bleiben alle Elemente dieses Auslegers (die nicht als Teil des Mastes dienen) geradlinig ausgerichtet.
  • Dank seiner Besonderheiten ermöglicht es der Kran, der Gegenstand der Erfindung ist, die Lasten/Reichweite-Kennlinien anzupassen, insbesondere für den Bau von quaderförmigen Gebäuden. Außerdem ermöglicht es die Erfindung, die Konfigurationen des Krans an Baustellen mit wenig Platz anzupassen, um gewöhnlich verbotene Bereiche zu nutzen und in Bereiche zu gelangen, zu denen der Zugang für herkömmliche Hub- oder Fördergeräte (mobile Kräne, Fahrzeuge mit hochstellbarem Teleskoparm, Baustellenkräne) unmöglich ist. Man wird feststellen, dass die Konfigurationen für die Arbeit des erfindungsgemäßen Krans umso zahlreicher und vielfältiger sind, als die Konfigurationen der Auslegerelemente, wie sie vorstehend erwähnt sind, mit variablen Konfigurationen des Mastes kombiniert werden können, insbesondere, wenn der Mast aufklappbar oder teleskopisch ist und demnach in mehreren Positionen eingesetzt werden kann.
  • Dank seiner Bauweise und seiner vielfältigen Betriebsstellungen kann darüber hinaus der Ausleger des Krans, der Gegenstand der Erfindung ist, vorteilhafterweise an seinem vorderen Ende eine Ausrüstung, Zubehörteile oder Vorrichtungen aufnehmen, zum Beispiel ein Verlängerungsteil des Auslegers, einen Arbeitskorb oder eine Gabel, die von einem Träger getragen werden, der seinerseits um eine horizontale Achse schwenkbar an diesem Auslegerende montiert ist, was die Einsatzmöglichkeiten des Krans noch vervielfacht.
  • Man wird auch noch feststellen, dass die verschiedenen Gelenkverbindungen des Krans, insbesondere diejenigen des Auslegers, durch Vorrichtungen mit Hydraulikzylinder oder mit Hydraulikzylinder und Kuppelstangen bewegt werden, was den einfachen und schnellen Übergang von einer Konfiguration in eine andere erlaubt, zum Beispiel, um ein Auslegerelement in geradlinige Ausrichtung mit dem Mast zu bringen, oder umgekehrt, dieses Element in eine Position zu bringen, in der es zum nutzbaren Teil des Auslegers gehört. Die Vermehrung der Auslegerelemente auf drei, verbunden mit der so erreichten Unabhängigkeit für die Gelenkverbindungen zwischen diesen Elementen, führt dazu, dass keine Kinematik von vornherein zwingend gegeben ist und dass der Kran wirklich in zahlreiche und verschiedenartige Konfigurationen gebracht werden kann.
  • Die Erfindung wird besser verstanden werden mit Hilfe der folgenden Beschreibung mit Bezug auf den beigefügten schematischen Zeichnungssatz, der beispielhaft ein Ausführungsbeispiel dieses Krans mit Multifunktionsausleger darstellt und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines solchen Krans zeigt:
  • 1 ist eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Krans in vollständig zusammengeklappter Transportstellung;
  • 2 ist eine Seitenansicht des Krans der 1, der als Kran mit hochstellbarem Ausleger verwendet wird, wobei der Mast zusammengeklappt bleibt;
  • 3 zeigt verschiedene Einsatzstellungen, die der Konfiguration der 2 entsprechen;
  • 4 zeigt andere Einsatzstellungen mit einem Ständer, bei teilweise aufgeklapptem Mast;
  • 5 ist eine Seitenansicht des gleichen Krans, die verschiedene Einsatzstellungen mit aufgeklapptem Mast zeigt;
  • 6 ist eine der 5 ähnliche Ansicht, die weitere Einsatzstellungen zeigt, wobei ein Auslegerelement geradlinig mit dem Mast ausgerichtet ist;
  • 7 ist eine den vorhergehenden ähnliche Ansicht, die einen Einsatz mit dem Ausleger in „Schwanenhals"-Form zeigt, der sowohl hochstellbar als auch / oder Verteilerausleger ist;
  • 8 ist eine den vorhergehenden ähnliche Ansicht, die noch eine andere Stellung zeigt, bei der zwei Auslegerelemente geradlinig mit dem Mast ausgerichtet sind;
  • 9 zeigt bei der gleichen Seitenansicht verschiedene Positionen des Krans, der als Träger eines Arbeitskorbes dient.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Kran besitzt ein Basisgestell 1, das auf Rädern 2 montiert und mit Stabilisatoren 3 ausgestattet ist. Auf dem Basisgestell 1 ist ein Drehgestell 4 montiert, das um eine vertikale Achse 5 drehbar ist. Auf dem Drehgestell 4 ist ein zusammenklappbarer Mast 6 montiert, der seinerseits einen Verteilerausleger 7 trägt.
  • Der zusammenklappbare Mast 6 ist aus zwei Mastelementen zusammengesetzt, nämlich einen unteren Mastelement 8 und einem oberen Mastelement 9, die beide einen polygonalen Querschnitt und eine Kastenstruktur (wie dargestellt) oder Gitterstruktur haben. Das untere Mastelement 8 ist an seiner Basis am Drehgestell 4 um eine horizontale Achse 10 angelenkt. Das obere Mastelement 9 ist an seiner Basis um eine horizontale Achse 11 an der Spitze des unteren Mastelements 8 angelenkt, wobei diese Gelenkverbindung eine relative Schwenkung um einen Winkel von 180° erlaubt.
  • Der zusammenklappbare Mast 6 wird durch eine doppelte Abspannung 12 gehalten, wobei das Ensemble durch eine nicht dargestellte Vorrichtung mit Hydraulikzylinder und Kuppelstangen bewegt wird, die das Aufklappen und das Zusammenklappen des Mastes 6 steuert. In vollständig zusammengeklappter Position (siehe die 1 und 2) sind die zwei Elemente 8 und 9 des Mastes 6 horizontal aufeinanderliegend auf dem Drehgestell 4 angeordnet. In dieser zusammengeklappten Stellung ruht der obere Teil des oberen Mastelements 9 auf einer vertikalen Auflage 41 mit seitlicher Führung, die an der Rückseite des Drehgestells 4 vorgesehen ist. In vollständig aufgeklappter Stellung (siehe die 3 und folgende) sind die zwei Elemente 8 und 9 des Mastes 6 in Linie ausgerichtet und im wesentlichen vertikal aufgerichtet, wobei eine kleiner Winkel α zwischen dem aufgerichteten Mast 6 und der Vertikalachse 5 vorhanden sein kann.
  • Das obere Mastelement 9 hat an seiner Spitze eine Endfläche 13, die, wie weiter unten beschrieben, als Auflagefläche für den hinteren Teil des Auslegerfußes dient.
  • Der Verteilerausleger 7 ist aus drei aufeinanderfolgenden Auslegerelementen 14, 15 und 16 zusammengesetzt, jedes in Kasten- oder Gitterbauweise, die alle drei im Bereich ihrer unteren Fläche eine Wagenrollbahn 17 haben.
  • Das erste Auslegerelement 14, auch Auslegerfuß genannt, ist an seinem hinteren Ende um eine horizontale Achse 18 herum an der Spitze des oberen Mastelements 9 angelenkt, wobei diese Gelenkverbindung eine relative Schwenkbewegung um einen Winkel von 180° erlaubt. Eine Antriebsvorrichtung mit Hydraulikzylinder 19 und Kuppelstangen 20 verbindet das obere Mastelement 9 mit dem Auslegerfuß 14, um die Schwenkung dieses Auslegerfußes 14 bezogen auf das obere Mastelement 9 zu steuern. Der Auslegerfuß 14 hat an seinem hinteren Teil eine Endfläche 21, die als Auflagefläche dient und zusammenwirkt mit der Endfläche 13 des oberen Mastelements 9 bei der Ausrichtung in Linie des Auslegerfußes 14 mit diesem oberen Mastelement 9.
  • Das zweite Auslegerelement 15, auch Ausleger-Zwischenelement genannt, ist seinerseits aus zwei Teilen 22 und 23 zusammengesetzt.
  • Das erste Teil 22 geringer Länge, genannt rückwärtiges Teil zum Zusammenklappen, ist an seinem hinteren Ende um eine Horizontalachse 24, die sich im Bereich der Wagen-Rollbahn 17 befindet, am vorderen Ende des Auslegerfußes 14 angelenkt. Diese Gelenkverbindung, die eine relative Schwenkbewegung um einen Winkel von 180° erlaubt, wird durch eine Vorrichtung mit Hydraulikzylinder 25 und Kuppelstangen 26 bewegt.
  • Der zweite Teil 23 größerer Länge, genannt vorderes Teil des Ausleger-Zwischenelements 15 ist an seinem hinteren Ende um eine Achse 27, die sich im Bereich der Wagen-Rollbahn 17 befindet, am vorderen Ende des ersten Teils 22 angelenkt. Diese Gelenkverbindung, die eine relative Schwenkbewegung um einen Winkel von 90° erlaubt, wird durch eine Vorrichtung mit Hydraulikzylinder 28 bewegt.
  • Das dritte und letzte Teil 16 des Auslegers, auch als Auslegerspitze bezeichnet, ist an seinem hinteren Ende um eine Horizontalachse 29, die sich im Bereich der Wagen-Rollbahn 17 befindet, am vorderen Ende des Ausleger-Zwischenelements 15 angelenkt (also am vorderen Ende des zweiten Teils 23 dieses Elements 15). Diese Gelenkverbindung, die eine relative Schwenkbewegung um einen Winkel von 180° erlaubt, wird durch eine Vorrichtung mit Hydraulikzylinder 30 und Kuppelstangen 31 bewegt.
  • Der Verteilerausleger 7 besitzt einen Ausleger-Laufwagen 32, der entlang der Wagen-Rollbahn 17 beweglich ist und durch eine (nicht dargestellte) Seilwinde bewegt wird, die sich vorzugsweise im Inneren des Auslegerfußes 14 befindet. Der Durchlauf des Hubseils und der Steuerseile für die Verschiebung des Laufwagens 32 erfolgt über (nicht dargestellte) Seilführungsrollen an den verschiedenen Gelenkverbindungen des Auslegers 7, wodurch diese Seile ihre Funktion bei allen Konfigurationen des Auslegers 7 ausüben können.
  • Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der Kran auch noch eine Führerkabine 33, die auf dem Drehgestell 4 mittels eines Stangensatzes 34 mon tiert ist, der eine verformbare Parallelogramm-Struktur bildet und von einem nicht dargestellten Hydraulikzylinder bewegt wird. Die Kabine 33 kann auf diese Weise zwischen einer untenliegenden Position (1 bis 4) und einer obenliegenden Position (5 und folgende) verschoben werden.
  • In der zusammengeklappten Transportstellung, wie sie die 1 zeigt, ist der Ausleger 7 dank seiner verschiedenen, vorstehend beschriebenen Gelenkverbindungen in der Weise zusammengeklappt, dass der Auslegerfuß 14 horizontal auf dem seinerseits zusammengeklappten Mast 6 liegt, wobei das Ausleger-Zwischenelement 15 mit seinem ersten Teil 22 (rückwärtiges Teil zum Zusammenklappen) vertikal angeordnet ist und mit seinem zweiten Teil 23 (vorderes Teil) horizontal oberhalb des Auslegerfußes 14 angeordnet ist und die Auslegerspitze 16 senkrecht oder schräg nach unten gerichtet ist. Die so angeordnete Auslegerspitze wird zur Unterbringung des Laufwagens 32 genutzt. Die nach unten gefahrene Kabine 33 liegt an einer Seite des Ensembles, das vom Mast 6 und dem Ausleger 7 gebildet ist, die zusammengeklappt und horizontal abgelegt sind.
  • Ausgehend von dieser vollständig zusammengeklappten Stellung kann der Kran in vielfältige Arbeitsstellungen gebracht werden entsprechend den dem Ausleger 7 gegebenen Konfigurationen, die ihrerseits mit einer zusammengeklappten, teilweise aufgeklappten oder ganz aufgeklappten Konfiguration des Mastes 6 kombiniert werden können. So zeigen die 2 und 3 einen Einsatz dieses Krans, bei dem sein Mast 6 vollständig zusammengeklappt bleibt (wie in der Transportstellung), die 4 zeigt einen Einsatz mit dem teilweise aufgeklappten Mast 6, und die 5 bis 8 zeigen weitere Einsätze mit dem vollständig aufgeklappten und aufgerichteten Mast 6.
  • In der 3 wird der Kran mit seinem vollständig zusammengeklappten Mast 6 eingesetzt, also auf der vertikalen Auflagefläche 41 liegend, die an der Rückseite des Drehgestells 4 vorgesehen ist, wobei der Ausleger 7 als hochstellbarer und/oder Verteiler-Ausleger in verschiedenen Konfigurationen (nachstehend genauer beschrieben) eingesetzt ist.
  • Bei einer in der 4 dargestellten Variante hat der Kran einen Ständer 42, mit Gelenkverbindung oder teleskopisch, der zwischen der Auflagefläche 41 seines Drehge stells 4 und einem Element 9 des Mastes 6, genauer dem Kopf des Mastes 6, montiert ist. In seiner ausgefahrenen Stellung ermöglicht der Ständer 42 das Arbeiten des Krans mit teilweise aufgeklapptem Mast 6. Im einzelnen zeigt die 4 die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des Krans mit dem vollständig ausgefahrenen Ständer 42, und sie zeigt auch, kurz zusammengefaßt, eine Einsatzmöglichkeit mit dem teilweise ausgefahrenen Ständer 42, wobei sich dann das Mastelement 9 näher an der Horizontalen befindet. Selbstverständlich ist auch eine Variante mit dem Ständer in vielfältigen Positionen vorstellbar, was auch noch vielfache schräge Zwischenstellungen des Mastelements 9 zuläßt. Der Ständer 42 kann an seinem oberen oder unteren Ende angelenkt sein und durch einen Hydraulikzylinder bewegt werden oder unbeweglich sein.
  • Im einzelnen zeigt die 4 einen Einsatz mit hochstellbarem Ausleger 7, der auf seiner Vorderseite (Auslegerspitze 16) eine Verteilervorrichtung hat, und als Variante, in strichpunktierter Linie gezeigt, mit Ausleger 7 in „Schwanenhalsform" mit Verteilerfunktion. Entsprechende Einsatzmöglichkeiten, aber ohne Ständer, sind in der 3 dargestellt.
  • Aufgrund einer anderen Besonderheit kann ein oder können zwei Elemente des Auslegers 7, nämlich der Auslegerfuß 14 allein oder der Auslegerfuß 14 und das Ausleger-Zwischenelement 15, geradlinig mit dem teilweise oder vollständig aufgeklappten Mast 6 ausgerichtet werden, wodurch dieser Mast 6 höher wird, allerdings mit der Konsequenz, dass der nutzbare Teil des Auslegers 7 verkürzt wird.
  • Insbesondere kann der Kran eingesetzt werden als Kran mit im wesentlichen horizontalem Verteiler-Ausleger 7 in den verschiedenen, nachstehend beschriebenen Konfigurationen:
  • Der Kran wird mit einem „langen" Verteiler-Ausleger 7 eingesetzt, dessen drei Elemente 14, 15 und 16 praktisch horizontal ausgerichtet sind – siehe die mit „A" bezeichnete Stellung in 5; die jeweiligen Wagen-Rollbahnen 17 der drei Auslegerelemente 14, 15 und 16 liegen dann in Verlängerung, um eine geradlinige und durchgehende Wagen-Rollbahn zu bilden, auf der der Laufwagen 32 entlangfährt.
  • Der Kran wird mit einem „mittleren" Verteiler-Ausleger 7 eingesetzt, wobei das erste Auslegerelement 14 mit dem aufgeklappten und aufgerichteten Mast 6 geradlinig ausgerichtet ist, den es nach oben verlängert, und sein zweites und drittes Element 15 und 16 sind im wesentlichen horizontal ausgerichtet – siehe die mit „B" bezeichnete Stellung in der 6.
  • Der Kran wird mit einem „kurzen" Verteiler-Ausleger 7 eingesetzt, wobei sein erstes Element 14 und sein zweites Element 15 mit dem aufgeklappten und aufgerichteten Mast 6 geradlinig ausgerichtet sind, den sie nach oben verlängern, und nur das dritte Element 16, oder die Auslegerspitze, wird in praktisch horizontaler Stellung gehalten – siehe die in der 8 gezeigte Stellung.
  • Der Kran wird mit seinem teilweise zusammengeklappten Ausleger 7 eingesetzt, wobei das erste Auslegerelement im wesentlichen horizontal ist und wobei das erste Teil oder Teil 22 zum Zusammenklappen des Zwischenelements 15 nach oben zeigt, und das zweite Teil oder vordere Teil 23 dieses Zwischenelements 15 sowie die Auslegerspitze 16 geradlinig ausgerichtet sind, und zwar um 180° umgeklappt auf das erste Auslegerelement 14 – siehe die mit „C" bezeichnete Stellung in der 5.
  • Ausgehend von den vorhergehend beschriebenen Konfigurationen kann ein- und derselbe Kran auch mit einem hochstellbaren Verteiler-Ausleger 7 eingesetzt werden, der insbesondere einen zwischen 0° und 45°, sogar mehr, liegenden Winkel, bezogen auf die Horizontale bildet. Diese Möglichkeit ist kombinierbar mit den verschiedenen nutzbaren Auslegerlängen, wobei die daraus sich ergebenden Konfigurationen leicht vorstellbar sind.
  • Ein weiterer Einsatztyp wird als Ausleger in „Schwanenhalsform" bezeichnet. Bei diesem Einsatztyp bildet der Auslegerfuß 14 einen mittleren Winkel, der zwischen 0° und 90° liegt, bezogen auf die Horizontale, und demnach auch bezogen auf den Mast 6. Der verbleibende Teil des Auslegers 7, also das zweite Auslegerelement 15 und das dritte Auslegerelement 16, werden im wesentlichen horizontal gehalten (außer, wenn sie mehr oder weniger schräg sind). Eine solche Schwanenhals-Konfiguration des Auslegers ist in der mit „D" bezeichneten Stellung in der 5 gezeigt, sowie in der 7 (siehe unten).
  • Der Kran ist auch noch einsetzbar als Kran mit hochstellbarem Ausleger.
  • Bei diesem Einsatztyp wird der Laufwagen 32 an der Auslegerspitze festgehalten, welche wahlweise in horizontaler Stellung gehalten werden kann und eine Verteilerfunktion beibehält. Bei einer Möglichkeit sind das erste Auslegerelement 14 und das zweite Auslegerelement 15 geradlinig ausgerichtet und schwenken um die Horizontalachse 18, die sich an der Spitze des Mastes 6 befindet – siehe die mit „E" bezeichnete Stellung in der 5. Bei einer weiteren Möglichkeit ist das erste Auslegerelement mit dem aufgerichteten Mast 6 in Linie ausgerichtet und nur das zweite Auslegerelement 15, wobei seine zwei Teile 22 und 23 geradlinig ausgerichtet sind, schwenkt um die Horizontalachse 24 an der Spitze des Mastes, der hier durch das Auslegerelement 14 verlängert ist – siehe die mit „F" bezeichnete Stellung in der 6. Die 2 zeigt auch noch einen weiteren Einsatz als Kran mit hochstellbarem Ausleger, bei dem die in Linie ausgerichteten Auslegerelemente 14 und 15 um die in untenliegender Stellung gehaltene Horizontalachse 18 schwenken, da hier der Mast 6 zusammengeklappt bleibt. In diesem Fall wird der Auflagepunkt 41 genutzt, damit der Kran mit dem in horizontaler Stellung gebetteten Mast 6 arbeiten kann.
  • Weiterhin sind beim Einsatz des Krans mit hochstellbarem Ausleger als eine andere Option die Elemente 14, 15, 16 des Auslegers 7 (die nicht als Teil des Mastes dienen) in Linie ausgerichtet, damit so der Ausleger 7 auf der gesamten Länge dieser Elemente Verteilerfunktionen ausführt. Das ist in der 5, als Stellung „E1", dargestellt für einen hochstellbaren Ausleger 7 mit Verteilerfunktion auf der gesamten Länge seiner drei geradlinig ausgerichteten Elemente 14, 15, 16, und in der 6, als Stellung „F1", für einen hochstellbaren Ausleger 7 mit Verteilerfunktion über seine beiden vorderen geradlinig ausgerichteten Elemente 15 und 16.
  • Diese letztere Option kann kombiniert werden mit einem „Schwanenhals", wobei das erste Auslegerelement 14 schräg gehalten wird, wie in der 7 dargestellt.
  • Bei all diesen Fällen eines hochstellbaren Verteiler-Auslegers überstreicht der Ausleger 7 (oder der hochstellbare Teil dieses Auslegers 7) zwischen seiner tiefen Stellung und seiner maximal hochgestellten Stellung einen Winkelbereich β, der bei Belastung in der Größenordnung von 45° liegen kann (dieser Winkel kann größer sein bei Einsatz des Krans mit geringer Last oder leer).
  • Die vorstehend beschriebenen vielfältigen Konfigurationen können während eines Arbeitsgangs miteinander kombiniert werden, zum Beispiel nach folgendem Ablauf
    • – Übergang von einem Verteiler-Ausleger 7 (Abladen eines Lastwagens) zu einem hochstellbaren Ausleger 7 zum Ablegen einer Last auf der obersten Fläche eines Gebäudes;
    • – Umgehen eines Gebäudes 35 durch Übergang in die Position mit in Linie ausgerichteten Ausleger 7 und Mast 6, vor der Rückkehr in die Konfiguration des Verteiler-Auslegers 7 zum Ablegen der Last 36 auf einem anderen Teil der Baustelle (siehe 8);
    • – Beförderung einer Last durch eine Öffnung hindurch durch Kombinieren der Hochstellung des Mastes 6 mit Variante „Schwanenhals" des Auslegers 7.
  • Wenn die Auslegerspitze 16 entfällt, kann das Ausleger-„Zwischenelement" 15 statt dessen, wie es die 9 zeigt, an seinem vorderen Ende eine Tragevorrichtung 37 aufnehmen, die um eine Horizontalachse 38 angelenkt ist und einen Arbeitskorb 39 aufnimmt. Die Gelenkverbindung der Tragevorrichtung 37 mit dem Auslegerelement 15 ermöglicht eine relative Schwenkung um 180°, und diese Gelenkverbindung wird durch eine (nicht dargestellte) Vorrichtung mit Hydraulikzylinder und Kuppelstangen bewegt. Bei diesem Einsatz kann der Arbeitskorb 39 in eine Vielzahl von Arbeitspositionen gebracht werden, wie etwa diejenigen, die mit „G", „H", „I" und „J" bezeichnet sind, wobei die verschiedenen Gelenkverbindungen des Krans genutzt werden, und insbesondere die bereits oben erklärten Möglichkeiten, ein Auslegerelement 14 oder zwei Auslegerelemente 14 und 15 in Linie mit dem Mast 6 auszurichten, der seinerseits aufgeklappt und aufgerichtet ist (bei den gezeigten Beispielen). Speziell in der mit „G" bezeichneten Position kann der Arbeitskorb 39 in einen Bereich gebracht werden, der vom Basisgestell 1 durch eine Mauer 40 oder ein anderes, mehr oder weniger hohes Hindernis getrennt ist. Der Mast 6 könnte eine zusammengeklappte oder teilweise zusammengeklappte Konfiguration haben.
  • Bei nicht gezeigten Varianten kann die Tragevorrichtung 37 andere Ausrüstungen, Zusatzgeräte oder Geräte aufnehmen, wie etwa ein Verlängerungsteil des Auslegers oder eine Lastengabel, oder ein spezielles Werkzeug, zum Beispiel eine Baggerschaufel, welche die Ausführung von Hub- und Förderaufgaben, Terrassierungsarbeiten oder anderes ermöglichen.
  • Man würde den Rahmen der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen definiert ist, nicht verlassen:
    • – wenn der Mast aus einem einzigen Teil feststehender Länge oder aus einem oder mehreren teleskopischen Teilen ausgeführt ist;
    • – wenn der Mast und die Auslegerelemente in Strukturen von beliebiger Form und beliebigem Querschnitt ausgeführt sind, zum Beispiel wenn der Auslegerfuß als Struktur mit dreieckigem Querschnitt realisiert wird;
    • – wenn die Zahl und die Aufteilung der Elemente oder Teile des Auslegers geändert werden, zum Beispiel wenn das ganze Ausleger-Zwischenelement als starres Einzelteil ausgeführt wird;
    • – wenn die Antriebsvorrichtungen, die mit den verschiedenen Gelenkverbindungen assoziiert sind, ersetzt werden durch irgendwelche gleichwertige Vorrichtungen für die vorstehend besprochenen Anordnungen;
    • – wenn die gleiche Kranstruktur auf ein Basisgestell oder ein anderes Trageelement montiert wird, gleich welchen Typs und welcher Form, beweglich oder nicht beweglich;
    • – wenn an diesem Kran irgendeine Einrichtung der Kabine oder des Führerstands vorgesehen wird, die vom dargestellten speziellen Beispiel verschieden ist;
    • – wenn Zugelemente und Pfosten zusätzlich eingefügt werden, mit denen die Struktur versteift werden kann.

Claims (10)

  1. Kran mit Multifunktionsausleger, wobei der Kran einen Mast (6), der auf ein Gestell (1, 4) montiert ist, sowie einen Verteilerausleger (7) umfasst, der aus mindestens zwei sukzessiven Elementen (14, 15, 16) zusammengesetzt ist, die untereinander um Horizontalachsen (24, 29) herum eine Gelenkverbindung haben, wobei das erste Auslegerelement (14) an seinem hinteren Ende um eine Horizontalachse (18) herum an der Spitze des Mastes (6) angelenkt ist, und wobei die mindestens zwei Auslegerelemente (14, 15, 16) eine Rollbahn (17) für einen Laufwagen (32) umfassen, und wobei zumindest das erste Auslegerelement (14) dafür geeignet ist, in eine im wesentlichen vertikale Position derart in Linie mit dem aufgerichteten Mast (6) gebracht zu werden, dass es diesen Mast (6) erhöht, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilerausleger (7) zusammengesetzt ist aus drei aufeinanderfolgenden Auslegerelementen, die einen Auslegerfuß (14), ein Ausleger-Zwischenelement (15) und entweder eine Auslegerspitze (16) oder einen Träger (37) umfassen, die untereinander um Horizontalachsen (24, 29, 38) herum Gelenkverbindungen haben, und dadurch, dass der Kran vorgesehen ist für einen Einsatz, bei dem nur der Auslegerfuß (14) in eine im wesentlichen vertikale Position gebracht ist, in Linie mit dem aufgerichteten Mast (6), und für einen Einsatz, bei dem der Auslegerfuß (14) und das Ausleger-Zwischenelement (15) beide in eine im wesentlichen vertikale Position gebracht sind, in Linie mit dem aufgerichteten Mast (6), wobei die verschiedenen Gelenkverbindungen des Krans, insbesondere diejenigen des Auslegers (7), durch Vorrichtungen mit Hydraulikzylinder (28) oder mit Hydraulikzylinder (19, 25, 30) und Pleuelstangensatz (20, 26, 31) bewegt werden.
  2. Kran mit Multifunktionsausleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausleger-Zwischenelement (15) zusammengesetzt ist aus zwei Teilen (22, 23), nämlich einem rückwärtigen Teil (22) geringer Länge zum Zusammenklappen und einem vorderen Teil (23) größerer Länge, was den Gebrauch des teilweise zusammengeklappten Auslegers (7) ermöglicht, wobei das vordere Teil (23) des Ausleger-Zwischenelements (15) in Linie mit der Auslegerspitze (16) ausgerichtet ist und um 180° geklappt ist oberhalb des im wesentlichen horizontalen Auslegerfußes (14) (Position „C").
  3. Kran mit Multifunktionsausleger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (6) an seiner Spitze eine im wesentlichen horizontale Auflagefläche (13) umfasst, die nach oben gerichtet ist, wenn der Mast (6) aufgerichtet wird, die die Aufgabe hat, mit einer komplementären Auflagefläche (21) zusammenzuarbeiten, die sich auf der Rückseite des ersten Auslegerelements oder des Auslegerfußes (14) befindet, wenn dieses Auslegerelement (14) in Linie mit dem aufgerichteten Mast (6) ausgerichtet ist.
  4. Kran mit Multifunktionsausleger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Element oder die Elemente (14, 15, 16) des Auslegers (7), das oder die nicht als Teile des Mastes dienen, wahlweise eingesetzt werden können, um einen horizontalen Verteiler-Ausleger (7) (Positionen „A" und „B"), einen hochstellbaren Verteiler-Ausleger, einen Ausleger in Schwanenhalsform (Positionen „D" und „F") oder einen hochstellbaren Ausleger (Position „E") zu bilden.
  5. Kran mit Multifunktionsausleger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung als hochstellbarem Ausleger, der Ausleger (7) mindestens ein Element (14, 15) hat, das um eine Horizontalachse (18, 24) schwenkt, und das sich an der Spitze des Mastes (6) oder am obersten Ende eines mit dem aufgerichteten Mast (6) in Linie ausgerichteten Auslegerelements (14) befindet, wogegen die Auslegerspitze (16) in einer im wesentlichen horizontalen Stellung gehalten wird und eine Verteilerfunktion beibehält.
  6. Kran mit Multifunktionsausleger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung als hochstellbarem Ausleger, der Ausleger (7) über die gesamte Länge seiner in Linie ausgerichteten Elemente (14, 15, 16), die nicht als Teil des Mastes dienen, als Verteilerausleger eingesetzt wird.
  7. Kran mit Multifunktionsausleger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er einen aufklappbaren oder Teleskop-Mast (6) besitzt, der in mehreren Positionen einsetzbar ist, wobei die Konfigurationen der Auslegerele mente (14, 15, 16) folglich mit den variablen Konfigurationen des Mastes (6) kombinierbar sind.
  8. Kran mit Multifunktionsausleger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sein Drehgestell (4) an der Rückseite eine senkrechte Auflagefläche mit seitlicher Führung (41) umfasst, auf der ein Teil des Mastes (6) in zusammengeklappter Position aufliegen kann, um das Arbeiten des Krans mit dem in Ruhestellung befindlichen Mast (6) zu ermöglichen.
  9. Kran mit Multifunktionsausleger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Ständer (42), schwenkbar oder teleskopartig, umfasst, der zwischen dem Auflager (41) seines Drehgestells (4) und einem Element (9) des Mastes (6) montiert ist, und in ausgefahrener Stellung das Arbeiten des Krans mit teilweise aufgeklapptem Mast (6) ermöglicht.
  10. Kran mit Multifunktionsausleger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (7) so konzipiert ist, dass er, am vorderen Ende des Zwischenelements (15), eine Ausrüstung, Zubehörteile oder Vorrichtungen, aufnehmen kann, wie etwa ein Verlängerungsteil des Auslegers, einen Korb (39) oder eine Gabel, die vom Träger (37) getragen werden, der seinerseits um eine Horizontalachse (38) schwenkbar an diesem Ende montiert ist.
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