DE102009005237A1 - Turmdrehkran - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Turmdrehkran, der von einer Transportstellung in eine Betriebsstellung und umgekehrt überführbar ist, mit einem ein- oder mehrteiligen Turm, einem mehrteiligen Ausleger, einer Laufkatze und einer Hakenflasche, wobei die Turmteile und die Auslegerteile verschieblich und/oder gelenkig derart miteinander verbunden sind, dass die Auslegerteile in der Transportstellung nebeneinander und/oder übereinander liegen, wobei gemäß der Erfindung die Laufkatze und die Hakenflasche in der Transportstellung zwischen zwei oder mehreren Auslegerteilen angeordnet sind.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Turmdrehkran nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Es sind bereits Turmdrehkräne der eingangs genannten Art in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt.
- So sind beispielsweise aus der
EP 1 084 983 B1 sogenannte Faltauslegerkräne bekannt, die auf einem Fahrwerk angeordnet sind und dort von einer Transportstellung in eine Betriebsstellung und umgekehrt überführbar sind. Diese Turmdrehkräne weisen einen ein- oder mehrteiligen Turm, einen mehrteiligen Ausleger und eine Laufkatze sowie eine Hakenflasche auf. Die Auslegerteile können verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sein, wobei in der Transportstellung die Auslegerteile derart verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sind, dass sie in der Transportstellung auf dem Transportwagen nebeneinander und/oder übereinander liegen. In der Transportstellung ist die Laufkatze üblicherweise mit der Hakenflasche an dem Ausleger gesichert. - In der
EP 1 084 983 B1 ist im Einzelnen beschrieben, wie in der Transportstellung das Auslegeranlenkstück an den einteleskopierbaren Turm angeklappt und das äußere Auslegerstück auf das Auslegeranlenkstück zurückgeklappt ist. Bei einem dreiteiligen Ausleger werden das Auslegeranlenkstück, das Auslegermittelstück und das äußere Auslegerstück zick-zack-förmig zusammengelegt. Dabei kann die gelenkige Verbindung zwischen den Unter- und Obergurte aufweisenden und aus Gitterträgern bestehenden Auslegerstücken jeweils in der Weise bestehen, dass diese gelenkig an ihren Unter- oder Obergurten verbunden sind. - In der Transportstellung eines Faltauslegerkranes muß auch die Laufkatze und die zugehörige Hakenflasche untergebracht und gesichert werden. Hierzu ist es aus dem Stand der Technik bekannt, die Laufkatze an einem kurzen, in Transportstellung senkrechten Zwischenstück am hinteren Ende des Krans anzuordnen. In anderen Ausführungsformen wird die Laufkatze am Mittelstück eines dreiteiligen zusammengeklappten Auslegers angeordnet und gesichert, wobei allerdings die Auslegerspitze, die auf dem Mittelstück abgelegt wird, um den Platzbedarf der Laufkatze gekürzt werden muß, da die Auslegerspitze sonst mit der hervorstehenden Laufkatze kollidieren würde.
- Darüber hinaus müssen Hakenflasche und Laufkatze separat in ihrer Transportposition über eigens hierfür vorgesehene Verriegelungselemente gesichert werden. Diese Verriegelungselemente werden in der Regel manuell betätigt. Das wiederum bedeutet, dass bei einem automatischen Aufrichten des Turmdrehkrans die entsprechenden Sicherungselemente manuell von einer Bedienperson gelöst und beim Zusammenfalten des Turmdrehkrans entsprechend wieder gesichert werden müssen.
- Aufgabe der Erfindung ist es nun, einen erfindungsgemäßen Turmdrehkran zu schaffen, welcher hinsichtlich der zulässigen Transportlänge eine maximale Turmhöhe und eine maximale Auslegerlänge aufweist.
- Diese Aufgabe wird ausgehend von einem gattungsgemäßen Turmdrehkran durch die Kombination der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
- Entsprechend der Lösung werden bei einem Turmdrehkran, der von einer Transportstellung in eine Betriebsstellung und umgekehrt überführbar ist und der einen ein- oder mehrteiligen Turm, einen mehrteiligen Ausleger, eine Laufkatze und eine Hakenflasche aufweist, wobei die Turmteile und die Auslegerteile verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sind und die Auslegerteile verschieblich und/oder gelenkig derart miteinander verbunden sind, dass die Auslegerteile in der Transportstellung nebeneinander und/oder übereinander liegen, und wobei die Laufkatze mit der Hakenflasche vorzugsweise in der Transportstellung an dem Ausleger gesichert ist, die Laufkatze und die Hakenflasche in der Transportstellung zwischen zwei oder mehreren Auslegerteilen angeordnet und vorzugsweise in dieser Position gesichert.
- Aufgrund dieser erfindungsgemäßen Ausführung können die einzelnen Teile des mehrteiligen Auslegers ungefähr die gleiche Länge aufweisen, so dass die durch die zulässige Transportlänge in der Transportstellung möglichen Maximallängen der Auslegerteile ausgenutzt werden können. Somit kann für eine vorgegebene Transportlänge eine maximale Turmhöhe und eine maximale Auslegerlänge erzielt werden. Es muß nach der erfindungsgemäßen Lösung die Länge eines der in Transportstellung aufeinander bzw. nebeneinander liegenden Turmteile bzw. Auslegerteile nicht aufgrund der entsprechend angeordneten Laufkatze oder der Hakenflasche verkürzt werden. Dabei ist es im Rahmen der Erfindung in gleicher Weise möglich, die entsprechenden Auslegerteile als Dreigurt- oder auch als Viergurtauslegersystem auszuführen.
- Besondere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den sich an den Hauptanspruch anschließenden Unteransprüchen.
- Vorteilhaft lassen sich Laufkatze und Hakenflasche in der Transportstellung zu einer Baueinheit zusammenfassen.
- Zwischen dem oder den Auslegerteil(en), an welchem(n) die aus Laufkatze und Hakenflasche bestehende Baueinheit angeordnet ist, und dem Auslegerteil, welches in der Transportstellung dieser Baueinheit gegenüberliegt, kann ein Stauraum für die Baueinheit ausgebildet sein. In diesem Stauraum taucht dann die Baueinheit aus Laufkatze und Hakenflasche in der Transportstellung ein.
- Die vorgenannte Ausgestaltung stellt einen unabhängigen Schutz der eingangs gestellten Aufgabe dar, für die auch unabhängig von den vorangehenden Ansprüchen 1 und 2 Schutz beansprucht wird. In einer Ausführungsform ist allerdings auch Schutz für die kombinierten Merkmale der Ansprüche 1 bis 3 bzw. weiterer darauf zurückbezogener Ansprüche beansprucht.
- Besonders vorteilhaft sind zur Bildung des Stauraums an dem gegenüberliegenden Auslegerteil entsprechende Formanpassungen vorgesehen, die beispielsweise in Form einer Verjüngung, Biegung oder Abknickung, gebildet sind. Alternativ kann hier aber auch das gegenüberliegende Auslegerteil zur Bildung des Stauraums schwenkbar ausgebildet sein. So kann hier in besonders einfacher Art und Weise die angeschlagene Anschlagspitze leicht ausgelenkt werden, um im Bereich ihres freien Endes einen so großen Zwischenraum zu dem Auslegermittelteil zu bilden, dass hier die Baueinheit aus Laufkatze und Hakenflasche angeordnet werden kann.
- Vorteilhaft kann sich der Stauraum auch in das benachbarte Auslegerteil hin erstrecken.
- Die Baueinheit zwischen Laufkatze und Hakenflasche kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dadurch gebildet werden, dass in der Laufkatze ein Durchbruch ausgenommen ist, in den die Hakenflasche in der Transportstellung einfahrbar ist.
- Dabei ist die Baueinheit aus Laufkatze und Hakenflasche in der Transportstellung mit dem Auslegerteil, an dem die Laufkatze angeordnet ist, verriegelbar.
- Die Verriegelung kann hierbei dadurch erfolgen, dass an der Hakenflasche ein Haltemittel angeordnet ist, das zur Verriegelung mit einem auslegerseitigen Gegenhaltemittel in Eingriff bringbar ist.
- Als entsprechendes Haltemittel kann an der Hakenflasche gemäß einer Ausführungsform ein Querjoch ausgebildet sein, das mit einem als Hakenelement ausgeformten Gegenhaltemittel zusammenwirkt.
- Besonders vorteilhaft ist der Durchbruch zwischen Hubseilrollen der Laufkatze angeordnet, wobei die Flasche der Hakenflasche zu wenigstens einem Drittel in dem Durchbruch aufnehmbar ist.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Durchbruch in der Laufkatze derart als Schacht ausgebildet ist, dass die Schachtwand die Flasche der Hakenflasche in der Transportstellung formschlüssig umschließt. In diesem Fall wird durch die Festlegung der Hakenflasche mittels des Haltemittels gleichzeitig auch die Laufkatze in der Transportstellung gesichert.
- Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
-
1a und1b : eine Seiten- bzw. Rückansicht eines erfindungsgemäßen Turmdrehkrans während des Zusammenfaltens in die Transportstellung, -
2 : ein Detail der1a , -
3 : eine vergrößerte Darstellung der1b , d. h. die Rückansicht des Turmdrehkrans in einer Stellung während des Zusammenfaltens und in seiner Endstellung und -
4 ,4a ,4b ,4c : ein Detail des Turmdrehkrans gemäß1 während des Festlegens und Sicherns der Laufkatze und der Hakenflasche beim Überführen des Turmdrehkrans in seine Transportstellung. - Der aus den
1a und1b ersichtliche Turmdrehkran1 ist in der hier dargestellten Ausführungsform als Faltauslegerkran ausgebildet, der auf dem Unterwagen10 eines Fahrzeuges12 montiert ist. Der Turmdrehkran1 ist in den1a und1b in einer Zwischenstellung, kurz vor Erreichen der endgültigen Transportstellung dargestellt. Der Turmdrehkran besteht, wie sich aus der1a ergibt, aus einem zweiteiligen Turm2 mit den austeleskopierbaren Turmteilen2a und2b . An der Spitze des austeleskopierbaren Turmteils2b ist ein dreiteiliger Ausleger3 bestehend aus einem Auslegeranlenkstück3a , einem Auslegermittelstück3b und einer Auslegerspitze3c in Zick-Zack-Form aufeinandergelegt. Die drei Auslegerteile3a ,3b und3c sind jeweils gelenkig miteinander verbunden. - Die Auslegerteile
3a ,3b und3c sind, wie in1b zu erkennen als Dreigurt-Auslegersysteme ausgebildet. Wie in den1b und insbesondere in3 dargestellt sind die Auslegerteile3b und3c über eine entsprechende Gelenkverbindung seitlich gegenüber dem Auslegerteil3a gekippt, so dass der auf dem Unterwagen10 verfügbare Raum möglichst kompakt genutzt werden kann. Bezüglich weiterer Details wird auf dieEP 1 084 983 B1 ausdrücklich verwiesen. - Von besonderer Bedeutung im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist die Ausgestaltung und Anordnung von Laufkatze
4 und Hakenflasche5 in der Transportstellung T. Zu dem Aufbau von Laufkatze4 und Hakenflasche5 verweisen wir insbesondere auf das Detail A in1a , welches vergrößert in2 wiedergegeben ist. - In
2 sind die Auslegerteile3 dargestellt. Am Auslegermittelteil3b ist die Laufkatze4 in der Position angeordnet, in der sie in der Transportstellung T verweilt. - Die Laufkatze
4 ist weitgehend konventionell aufgebaut und weist Hubseilrollen116 ,117 auf, über die ein Hubseil103 in üblicher Weise geführt ist. Zwischen den Hubseilrollen116 und117 ist ein Durchbruch110 in Form eines Schachtes112 ausgebildet. Der Schacht112 weist eine Schachtwand112a auf, an der beim Einfahren in den Schacht112 die Flasche113 der Hakenflasche5 eintaucht und an dieser anliegt. An der Hakenflasche5 ist der Lasthaken111 angeordnet. Im eingetauchten Zustand der Hakenflasche5 bildet die Hakenflasche5 mit der Laufkatze4 eine Baueinheit106 . - Diese gesamte Baueinheit
106 wird über eine Verriegelungseinrichtung109 in der Transportstellung T in der in2 dargestellten Art und Weise festgelegt und so gesichert. - Die Verriegelungseinrichtung
109 besteht aus einem an der Hakenflasche5 angeordneten Halteelement109a , das mit einem Gegenhalteelement109b in Eingriff bringbar ist, wie in2 dargestellt. - Bei dem Halteelement
109a handelt es sich um ein Querjoch114 , welches über zwei parallel angeordnete, als Schwert bezeichnete Bleche115 an der Flasche113 der Hakenflasche5 befestigt ist. Dieses Querjoch steht mit dem als Haken ausgebildeten Gegenhalteelement109b in der Transportstellung T in der in2 dargestellten Art und Weise in Eingriff. - Anhand der
4 kann dargestellt werden, wie die Laufkatze4 und die Hakenflasche5 in besonders einfacher Art und Weise automatisch in die Transportstellung T überführt werden können. Die4 zeigt die Hakenflasche5 in ihrer Betriebsstellung. Im Verlauf der4a ,4b und4c wird diese in die gemäß4c dargestellte Transportstellung T überführt. Hierzu wird die Laufkatze mit der Hakenflasche5 zu einer Baueinheit106 vereint. Dies erfolgt automatisch durch Anziehen des Hubseils103 , welches über die Laufrollen der Laufkatze4 und diejenigen der Hakenflasche5 geführt wird. Durch entsprechendes Anziehen des Hubseils103 wird die Hakenflasche5 aus der Position gemäß4 in die Position gemäß4a überführt. Dabei tritt die Flasche113 der Hakenflasche5 in den als Schacht112 gestalteten Durchbruch110 in der Laufkatze4 ein und stützt sich dort an der Schachtwand112a ab. Hierdurch wird eine Baueinheit106 aus der Hakenflasche5 und der Laufkatze4 gebildet. Die Laufkatze4 wird also in Pfeilrichtung gemäß4a bewegt. Anschließend wird die gebildete Baueinheit106 in Pfeilrichtung gemäß4b bewegt, bis das Joch114 in das als Haken ausgebildete Gegenhaltemittel109b eingreift. Anschließend kann, wie in4c durch entsprechendes Absenken der Hakenflasche5 in Pfeilrichtung im Haken109b fixiert werden. Hierdurch wird die gesamte Baueinheit106 in der Transportstellung T gesichert. - In der in
2 dargestellten Ausführungsvariante wird der Stauraum6 zur Aufnahme der aus Hakenflasche5 und Laufkatze4 bestehenden Baueinheit dadurch erreicht, dass das Auslegerteil3a zu seiner Spitze hin verjüngt ist. Hierdurch ergibt sich ein Zwischenraum, in dem die Baueinheit106 unterbringbar ist. Dabei taucht der Haken111 der Hakenflasche5 zwischen den beiden Gurten des Auslegerteils3c hindurch (vgl.2 ). - Durch die Unterbringung der Laufkatze
4 und der Hakenflasche5 zwischen den Auslegerteilen kann die zur Verfügung stehende Transportlänge für den Ausleger voll ausgenutzt werden. Laufkatze und Lasthaken werden gemeinsam als Baueinheit am Auslegerteil so gelagert, dass die Konstruktion des gesamten Turmdrehkrans hiervon nicht beeinflußt wird und somit auch eine optimale Längenausnutzung des Turms gegeben ist. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- - EP 1084983 B1 [0003, 0004, 0029]
Claims (11)
- Turmdrehkran (
1 ), der von einer Transportstellung (T) in eine Betriebsstellung (B) und umgekehrt überführbar ist, mit – einem ein- oder mehrteiligen Turm (2 ), einem mehrteiligen Ausleger (3 ), einer Laufkatze (4 ) und einer Hakenflasche (5 ), – wobei die Turmteile (2a ,2b ) und die Auslegerteile (3a ,3b ,3c ) verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sind und die Auslegerteile (3a ,3b ,3c ) verschieblich und/oder gelenkig derart miteinander verbunden sind, dass die Auslegerteile (3a ,3b ,3c ) in der Transportstellung (T) nebeneinander und/oder übereinander liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkatze (4 ) und die Hakenflasche (5 ) in der Transportstellung (T) zwischen zwei oder mehreren Auslegerteilen (3a ,3b ,3c ) angeordnet sind. - Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkatze (
4 ) und die Hakenflasche (5 ) in der Transportstellung (T) eine Baueinheit bilden. - Turmdrehkran, der von einer Transportstellung (T) in eine Betriebsstellung (B) und umgekehrt überführbar ist, mit – einem ein- oder mehrteiligen Turm (
2 ), einem mehrteiligen Ausleger (3 ), einer Laufkatze (4 ) und einer Hakenflasche (5 ), – wobei die Turmteile (2a ,2b ) und die Auslegerteile (3a ,3b ,3c ) verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sind und die Auslegerteile (3a ,3b ,3c ) verschieblich und/oder gelenkig derart miteinander verbunden sind, dass die Auslegerteile (3a ,3b ,3c ) in der Transportstellung (T) nebeneinander und/oder übereinander liegen, und – wobei die Laufkatze (4 ) mit der Hakenflasche (5 ) in der Transportstellung (T) an dem Ausleger gesichert ist, vorzugsweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem oder den Auslegerteil(en) (3a ,3b ,3c ), an welchem die aus Laufkatze (4 ) und Hakenflasche (5 ) bestehende Baueinheit angeordnet ist, und dem Auslegerteil (3a ,3b ,3c ), welches in der Transportstellung (T) der Baueinheit gegenüberliegt, ein Stauraum (6 ) für die Baueinheit (4 ,5 ) ausgebildet ist. - Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenüberliegende Auslegerteil (
3a ,3b ,3c ) zur Bildung des Stauraums (6 ) eine entsprechende Formanpassung, beispielsweise in Form einer Verjüngung, Biegung oder Abknickung, aufweist oder dass der gegenüberliegende Auslegerteil (3a ,3b ,3c ) zur Bildung des Stauraums (6 ) schwenkbar ausgebildet ist. - Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Stauraum (
6 ) in das benachbarte Auslegerteil (3a ,3b ,3c ) erstreckt. - Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit zwischen Laufkatze (
4 ) und Hakenflasche (5 ) dadurch gebildet ist, dass in der Laufkatze (4 ) ein Durchbruch (110 ) ausgenommen ist, in den die Hakenflasche (5 ) in der Transportstellung (T) einfahrbar ist. - Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit aus Laufkatze (
4 ) und Hakenflasche (5 ) in der Transportstellung (T) mit dem Auslegerteil (3a ,3b ,3c ), an dem die Laufkatze (4 ) angeordnet ist, verriegelbar ist. - Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hakenflasche ein Haltemittel (
109a ) angeordnet ist, das zur Verriegelung mit einem auslegerseitigen Gegenhaltemittel (109b ) in Eingriff bringbar ist. - Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel (
109a ) an der Hakenflasche (5 ) als Querjoch (114 ) ausgebildet ist und dass das Gegenhaltemittel (109b ) als Hakenelement oder umgekehrt ausgebildet ist. - Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch zwischen Hubseilrollen (
116 ,117 ) der Laufkatze (4 ) angeordnet ist und dass die Flasche (113 ) der Hakenflasche (5 ) zu wenigstens einem Drittel in dem Durchbruch (110 ) aufnehmbar ist. - Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch (
110 ) in der Laufkatze (4 ) derart als Schacht (112 ) ausgebildet ist, dass die Schachtwand (102a ) die Flasche (113 ) der Hakenflasche (5 ) in der Transportstellung (T) formschlüssig umschließt.
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