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DE102009005237A1 - Turmdrehkran - Google Patents

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DE102009005237A1
DE102009005237A1 DE102009005237A DE102009005237A DE102009005237A1 DE 102009005237 A1 DE102009005237 A1 DE 102009005237A1 DE 102009005237 A DE102009005237 A DE 102009005237A DE 102009005237 A DE102009005237 A DE 102009005237A DE 102009005237 A1 DE102009005237 A1 DE 102009005237A1
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DE
Germany
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trolley
hook
transport position
boom
tower crane
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102009005237A
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English (en)
Inventor
Martin Dipl.-Ing. Aßfalg (FH)
Norbert Dr.-Ing. Stanger
Horst Dipl.-Ing. Zerza
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Liebherr Werk Biberach GmbH
Original Assignee
Liebherr Werk Biberach GmbH
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Publication date
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Priority to ES16201390T priority patent/ES2867856T3/es
Priority to EP09014123.5A priority patent/EP2210851B1/de
Priority to EP16201390.8A priority patent/EP3165495B1/de
Priority to CN201010003361.3A priority patent/CN101870436B/zh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/26Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
    • B66C23/34Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes
    • B66C23/344Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes adapted for transport purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Turmdrehkran, der von einer Transportstellung in eine Betriebsstellung und umgekehrt überführbar ist, mit einem ein- oder mehrteiligen Turm, einem mehrteiligen Ausleger, einer Laufkatze und einer Hakenflasche, wobei die Turmteile und die Auslegerteile verschieblich und/oder gelenkig derart miteinander verbunden sind, dass die Auslegerteile in der Transportstellung nebeneinander und/oder übereinander liegen, wobei gemäß der Erfindung die Laufkatze und die Hakenflasche in der Transportstellung zwischen zwei oder mehreren Auslegerteilen angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Turmdrehkran nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es sind bereits Turmdrehkräne der eingangs genannten Art in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt.
  • So sind beispielsweise aus der EP 1 084 983 B1 sogenannte Faltauslegerkräne bekannt, die auf einem Fahrwerk angeordnet sind und dort von einer Transportstellung in eine Betriebsstellung und umgekehrt überführbar sind. Diese Turmdrehkräne weisen einen ein- oder mehrteiligen Turm, einen mehrteiligen Ausleger und eine Laufkatze sowie eine Hakenflasche auf. Die Auslegerteile können verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sein, wobei in der Transportstellung die Auslegerteile derart verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sind, dass sie in der Transportstellung auf dem Transportwagen nebeneinander und/oder übereinander liegen. In der Transportstellung ist die Laufkatze üblicherweise mit der Hakenflasche an dem Ausleger gesichert.
  • In der EP 1 084 983 B1 ist im Einzelnen beschrieben, wie in der Transportstellung das Auslegeranlenkstück an den einteleskopierbaren Turm angeklappt und das äußere Auslegerstück auf das Auslegeranlenkstück zurückgeklappt ist. Bei einem dreiteiligen Ausleger werden das Auslegeranlenkstück, das Auslegermittelstück und das äußere Auslegerstück zick-zack-förmig zusammengelegt. Dabei kann die gelenkige Verbindung zwischen den Unter- und Obergurte aufweisenden und aus Gitterträgern bestehenden Auslegerstücken jeweils in der Weise bestehen, dass diese gelenkig an ihren Unter- oder Obergurten verbunden sind.
  • In der Transportstellung eines Faltauslegerkranes muß auch die Laufkatze und die zugehörige Hakenflasche untergebracht und gesichert werden. Hierzu ist es aus dem Stand der Technik bekannt, die Laufkatze an einem kurzen, in Transportstellung senkrechten Zwischenstück am hinteren Ende des Krans anzuordnen. In anderen Ausführungsformen wird die Laufkatze am Mittelstück eines dreiteiligen zusammengeklappten Auslegers angeordnet und gesichert, wobei allerdings die Auslegerspitze, die auf dem Mittelstück abgelegt wird, um den Platzbedarf der Laufkatze gekürzt werden muß, da die Auslegerspitze sonst mit der hervorstehenden Laufkatze kollidieren würde.
  • Darüber hinaus müssen Hakenflasche und Laufkatze separat in ihrer Transportposition über eigens hierfür vorgesehene Verriegelungselemente gesichert werden. Diese Verriegelungselemente werden in der Regel manuell betätigt. Das wiederum bedeutet, dass bei einem automatischen Aufrichten des Turmdrehkrans die entsprechenden Sicherungselemente manuell von einer Bedienperson gelöst und beim Zusammenfalten des Turmdrehkrans entsprechend wieder gesichert werden müssen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, einen erfindungsgemäßen Turmdrehkran zu schaffen, welcher hinsichtlich der zulässigen Transportlänge eine maximale Turmhöhe und eine maximale Auslegerlänge aufweist.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von einem gattungsgemäßen Turmdrehkran durch die Kombination der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Entsprechend der Lösung werden bei einem Turmdrehkran, der von einer Transportstellung in eine Betriebsstellung und umgekehrt überführbar ist und der einen ein- oder mehrteiligen Turm, einen mehrteiligen Ausleger, eine Laufkatze und eine Hakenflasche aufweist, wobei die Turmteile und die Auslegerteile verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sind und die Auslegerteile verschieblich und/oder gelenkig derart miteinander verbunden sind, dass die Auslegerteile in der Transportstellung nebeneinander und/oder übereinander liegen, und wobei die Laufkatze mit der Hakenflasche vorzugsweise in der Transportstellung an dem Ausleger gesichert ist, die Laufkatze und die Hakenflasche in der Transportstellung zwischen zwei oder mehreren Auslegerteilen angeordnet und vorzugsweise in dieser Position gesichert.
  • Aufgrund dieser erfindungsgemäßen Ausführung können die einzelnen Teile des mehrteiligen Auslegers ungefähr die gleiche Länge aufweisen, so dass die durch die zulässige Transportlänge in der Transportstellung möglichen Maximallängen der Auslegerteile ausgenutzt werden können. Somit kann für eine vorgegebene Transportlänge eine maximale Turmhöhe und eine maximale Auslegerlänge erzielt werden. Es muß nach der erfindungsgemäßen Lösung die Länge eines der in Transportstellung aufeinander bzw. nebeneinander liegenden Turmteile bzw. Auslegerteile nicht aufgrund der entsprechend angeordneten Laufkatze oder der Hakenflasche verkürzt werden. Dabei ist es im Rahmen der Erfindung in gleicher Weise möglich, die entsprechenden Auslegerteile als Dreigurt- oder auch als Viergurtauslegersystem auszuführen.
  • Besondere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den sich an den Hauptanspruch anschließenden Unteransprüchen.
  • Vorteilhaft lassen sich Laufkatze und Hakenflasche in der Transportstellung zu einer Baueinheit zusammenfassen.
  • Zwischen dem oder den Auslegerteil(en), an welchem(n) die aus Laufkatze und Hakenflasche bestehende Baueinheit angeordnet ist, und dem Auslegerteil, welches in der Transportstellung dieser Baueinheit gegenüberliegt, kann ein Stauraum für die Baueinheit ausgebildet sein. In diesem Stauraum taucht dann die Baueinheit aus Laufkatze und Hakenflasche in der Transportstellung ein.
  • Die vorgenannte Ausgestaltung stellt einen unabhängigen Schutz der eingangs gestellten Aufgabe dar, für die auch unabhängig von den vorangehenden Ansprüchen 1 und 2 Schutz beansprucht wird. In einer Ausführungsform ist allerdings auch Schutz für die kombinierten Merkmale der Ansprüche 1 bis 3 bzw. weiterer darauf zurückbezogener Ansprüche beansprucht.
  • Besonders vorteilhaft sind zur Bildung des Stauraums an dem gegenüberliegenden Auslegerteil entsprechende Formanpassungen vorgesehen, die beispielsweise in Form einer Verjüngung, Biegung oder Abknickung, gebildet sind. Alternativ kann hier aber auch das gegenüberliegende Auslegerteil zur Bildung des Stauraums schwenkbar ausgebildet sein. So kann hier in besonders einfacher Art und Weise die angeschlagene Anschlagspitze leicht ausgelenkt werden, um im Bereich ihres freien Endes einen so großen Zwischenraum zu dem Auslegermittelteil zu bilden, dass hier die Baueinheit aus Laufkatze und Hakenflasche angeordnet werden kann.
  • Vorteilhaft kann sich der Stauraum auch in das benachbarte Auslegerteil hin erstrecken.
  • Die Baueinheit zwischen Laufkatze und Hakenflasche kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dadurch gebildet werden, dass in der Laufkatze ein Durchbruch ausgenommen ist, in den die Hakenflasche in der Transportstellung einfahrbar ist.
  • Dabei ist die Baueinheit aus Laufkatze und Hakenflasche in der Transportstellung mit dem Auslegerteil, an dem die Laufkatze angeordnet ist, verriegelbar.
  • Die Verriegelung kann hierbei dadurch erfolgen, dass an der Hakenflasche ein Haltemittel angeordnet ist, das zur Verriegelung mit einem auslegerseitigen Gegenhaltemittel in Eingriff bringbar ist.
  • Als entsprechendes Haltemittel kann an der Hakenflasche gemäß einer Ausführungsform ein Querjoch ausgebildet sein, das mit einem als Hakenelement ausgeformten Gegenhaltemittel zusammenwirkt.
  • Besonders vorteilhaft ist der Durchbruch zwischen Hubseilrollen der Laufkatze angeordnet, wobei die Flasche der Hakenflasche zu wenigstens einem Drittel in dem Durchbruch aufnehmbar ist.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Durchbruch in der Laufkatze derart als Schacht ausgebildet ist, dass die Schachtwand die Flasche der Hakenflasche in der Transportstellung formschlüssig umschließt. In diesem Fall wird durch die Festlegung der Hakenflasche mittels des Haltemittels gleichzeitig auch die Laufkatze in der Transportstellung gesichert.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1a und 1b: eine Seiten- bzw. Rückansicht eines erfindungsgemäßen Turmdrehkrans während des Zusammenfaltens in die Transportstellung,
  • 2: ein Detail der 1a,
  • 3: eine vergrößerte Darstellung der 1b, d. h. die Rückansicht des Turmdrehkrans in einer Stellung während des Zusammenfaltens und in seiner Endstellung und
  • 4, 4a, 4b, 4c: ein Detail des Turmdrehkrans gemäß 1 während des Festlegens und Sicherns der Laufkatze und der Hakenflasche beim Überführen des Turmdrehkrans in seine Transportstellung.
  • Der aus den 1a und 1b ersichtliche Turmdrehkran 1 ist in der hier dargestellten Ausführungsform als Faltauslegerkran ausgebildet, der auf dem Unterwagen 10 eines Fahrzeuges 12 montiert ist. Der Turmdrehkran 1 ist in den 1a und 1b in einer Zwischenstellung, kurz vor Erreichen der endgültigen Transportstellung dargestellt. Der Turmdrehkran besteht, wie sich aus der 1a ergibt, aus einem zweiteiligen Turm 2 mit den austeleskopierbaren Turmteilen 2a und 2b. An der Spitze des austeleskopierbaren Turmteils 2b ist ein dreiteiliger Ausleger 3 bestehend aus einem Auslegeranlenkstück 3a, einem Auslegermittelstück 3b und einer Auslegerspitze 3c in Zick-Zack-Form aufeinandergelegt. Die drei Auslegerteile 3a, 3b und 3c sind jeweils gelenkig miteinander verbunden.
  • Die Auslegerteile 3a, 3b und 3c sind, wie in 1b zu erkennen als Dreigurt-Auslegersysteme ausgebildet. Wie in den 1b und insbesondere in 3 dargestellt sind die Auslegerteile 3b und 3c über eine entsprechende Gelenkverbindung seitlich gegenüber dem Auslegerteil 3a gekippt, so dass der auf dem Unterwagen 10 verfügbare Raum möglichst kompakt genutzt werden kann. Bezüglich weiterer Details wird auf die EP 1 084 983 B1 ausdrücklich verwiesen.
  • Von besonderer Bedeutung im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist die Ausgestaltung und Anordnung von Laufkatze 4 und Hakenflasche 5 in der Transportstellung T. Zu dem Aufbau von Laufkatze 4 und Hakenflasche 5 verweisen wir insbesondere auf das Detail A in 1a, welches vergrößert in 2 wiedergegeben ist.
  • In 2 sind die Auslegerteile 3 dargestellt. Am Auslegermittelteil 3b ist die Laufkatze 4 in der Position angeordnet, in der sie in der Transportstellung T verweilt.
  • Die Laufkatze 4 ist weitgehend konventionell aufgebaut und weist Hubseilrollen 116, 117 auf, über die ein Hubseil 103 in üblicher Weise geführt ist. Zwischen den Hubseilrollen 116 und 117 ist ein Durchbruch 110 in Form eines Schachtes 112 ausgebildet. Der Schacht 112 weist eine Schachtwand 112a auf, an der beim Einfahren in den Schacht 112 die Flasche 113 der Hakenflasche 5 eintaucht und an dieser anliegt. An der Hakenflasche 5 ist der Lasthaken 111 angeordnet. Im eingetauchten Zustand der Hakenflasche 5 bildet die Hakenflasche 5 mit der Laufkatze 4 eine Baueinheit 106.
  • Diese gesamte Baueinheit 106 wird über eine Verriegelungseinrichtung 109 in der Transportstellung T in der in 2 dargestellten Art und Weise festgelegt und so gesichert.
  • Die Verriegelungseinrichtung 109 besteht aus einem an der Hakenflasche 5 angeordneten Halteelement 109a, das mit einem Gegenhalteelement 109b in Eingriff bringbar ist, wie in 2 dargestellt.
  • Bei dem Halteelement 109a handelt es sich um ein Querjoch 114, welches über zwei parallel angeordnete, als Schwert bezeichnete Bleche 115 an der Flasche 113 der Hakenflasche 5 befestigt ist. Dieses Querjoch steht mit dem als Haken ausgebildeten Gegenhalteelement 109b in der Transportstellung T in der in 2 dargestellten Art und Weise in Eingriff.
  • Anhand der 4 kann dargestellt werden, wie die Laufkatze 4 und die Hakenflasche 5 in besonders einfacher Art und Weise automatisch in die Transportstellung T überführt werden können. Die 4 zeigt die Hakenflasche 5 in ihrer Betriebsstellung. Im Verlauf der 4a, 4b und 4c wird diese in die gemäß 4c dargestellte Transportstellung T überführt. Hierzu wird die Laufkatze mit der Hakenflasche 5 zu einer Baueinheit 106 vereint. Dies erfolgt automatisch durch Anziehen des Hubseils 103, welches über die Laufrollen der Laufkatze 4 und diejenigen der Hakenflasche 5 geführt wird. Durch entsprechendes Anziehen des Hubseils 103 wird die Hakenflasche 5 aus der Position gemäß 4 in die Position gemäß 4a überführt. Dabei tritt die Flasche 113 der Hakenflasche 5 in den als Schacht 112 gestalteten Durchbruch 110 in der Laufkatze 4 ein und stützt sich dort an der Schachtwand 112a ab. Hierdurch wird eine Baueinheit 106 aus der Hakenflasche 5 und der Laufkatze 4 gebildet. Die Laufkatze 4 wird also in Pfeilrichtung gemäß 4a bewegt. Anschließend wird die gebildete Baueinheit 106 in Pfeilrichtung gemäß 4b bewegt, bis das Joch 114 in das als Haken ausgebildete Gegenhaltemittel 109b eingreift. Anschließend kann, wie in 4c durch entsprechendes Absenken der Hakenflasche 5 in Pfeilrichtung im Haken 109b fixiert werden. Hierdurch wird die gesamte Baueinheit 106 in der Transportstellung T gesichert.
  • In der in 2 dargestellten Ausführungsvariante wird der Stauraum 6 zur Aufnahme der aus Hakenflasche 5 und Laufkatze 4 bestehenden Baueinheit dadurch erreicht, dass das Auslegerteil 3a zu seiner Spitze hin verjüngt ist. Hierdurch ergibt sich ein Zwischenraum, in dem die Baueinheit 106 unterbringbar ist. Dabei taucht der Haken 111 der Hakenflasche 5 zwischen den beiden Gurten des Auslegerteils 3c hindurch (vgl. 2).
  • Durch die Unterbringung der Laufkatze 4 und der Hakenflasche 5 zwischen den Auslegerteilen kann die zur Verfügung stehende Transportlänge für den Ausleger voll ausgenutzt werden. Laufkatze und Lasthaken werden gemeinsam als Baueinheit am Auslegerteil so gelagert, dass die Konstruktion des gesamten Turmdrehkrans hiervon nicht beeinflußt wird und somit auch eine optimale Längenausnutzung des Turms gegeben ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1084983 B1 [0003, 0004, 0029]

Claims (11)

  1. Turmdrehkran (1), der von einer Transportstellung (T) in eine Betriebsstellung (B) und umgekehrt überführbar ist, mit – einem ein- oder mehrteiligen Turm (2), einem mehrteiligen Ausleger (3), einer Laufkatze (4) und einer Hakenflasche (5), – wobei die Turmteile (2a, 2b) und die Auslegerteile (3a, 3b, 3c) verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sind und die Auslegerteile (3a, 3b, 3c) verschieblich und/oder gelenkig derart miteinander verbunden sind, dass die Auslegerteile (3a, 3b, 3c) in der Transportstellung (T) nebeneinander und/oder übereinander liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkatze (4) und die Hakenflasche (5) in der Transportstellung (T) zwischen zwei oder mehreren Auslegerteilen (3a, 3b, 3c) angeordnet sind.
  2. Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkatze (4) und die Hakenflasche (5) in der Transportstellung (T) eine Baueinheit bilden.
  3. Turmdrehkran, der von einer Transportstellung (T) in eine Betriebsstellung (B) und umgekehrt überführbar ist, mit – einem ein- oder mehrteiligen Turm (2), einem mehrteiligen Ausleger (3), einer Laufkatze (4) und einer Hakenflasche (5), – wobei die Turmteile (2a, 2b) und die Auslegerteile (3a, 3b, 3c) verschieblich und/oder gelenkig miteinander verbunden sind und die Auslegerteile (3a, 3b, 3c) verschieblich und/oder gelenkig derart miteinander verbunden sind, dass die Auslegerteile (3a, 3b, 3c) in der Transportstellung (T) nebeneinander und/oder übereinander liegen, und – wobei die Laufkatze (4) mit der Hakenflasche (5) in der Transportstellung (T) an dem Ausleger gesichert ist, vorzugsweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem oder den Auslegerteil(en) (3a, 3b, 3c), an welchem die aus Laufkatze (4) und Hakenflasche (5) bestehende Baueinheit angeordnet ist, und dem Auslegerteil (3a, 3b, 3c), welches in der Transportstellung (T) der Baueinheit gegenüberliegt, ein Stauraum (6) für die Baueinheit (4, 5) ausgebildet ist.
  4. Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenüberliegende Auslegerteil (3a, 3b, 3c) zur Bildung des Stauraums (6) eine entsprechende Formanpassung, beispielsweise in Form einer Verjüngung, Biegung oder Abknickung, aufweist oder dass der gegenüberliegende Auslegerteil (3a, 3b, 3c) zur Bildung des Stauraums (6) schwenkbar ausgebildet ist.
  5. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Stauraum (6) in das benachbarte Auslegerteil (3a, 3b, 3c) erstreckt.
  6. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit zwischen Laufkatze (4) und Hakenflasche (5) dadurch gebildet ist, dass in der Laufkatze (4) ein Durchbruch (110) ausgenommen ist, in den die Hakenflasche (5) in der Transportstellung (T) einfahrbar ist.
  7. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit aus Laufkatze (4) und Hakenflasche (5) in der Transportstellung (T) mit dem Auslegerteil (3a, 3b, 3c), an dem die Laufkatze (4) angeordnet ist, verriegelbar ist.
  8. Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hakenflasche ein Haltemittel (109a) angeordnet ist, das zur Verriegelung mit einem auslegerseitigen Gegenhaltemittel (109b) in Eingriff bringbar ist.
  9. Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel (109a) an der Hakenflasche (5) als Querjoch (114) ausgebildet ist und dass das Gegenhaltemittel (109b) als Hakenelement oder umgekehrt ausgebildet ist.
  10. Turmdrehkran nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch zwischen Hubseilrollen (116, 117) der Laufkatze (4) angeordnet ist und dass die Flasche (113) der Hakenflasche (5) zu wenigstens einem Drittel in dem Durchbruch (110) aufnehmbar ist.
  11. Turmdrehkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch (110) in der Laufkatze (4) derart als Schacht (112) ausgebildet ist, dass die Schachtwand (102a) die Flasche (113) der Hakenflasche (5) in der Transportstellung (T) formschlüssig umschließt.
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