DE4418239A1 - Fritiergerät - Google Patents
FritiergerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fritiergerät gemäß dem Oberbe
griff des Patentanspruches 1.
Ein derartiges Fritiergerät ist bekannt aus der EP-B-0 295
159. Dabei wird davon ausgegangen, daß der aus Metall beste
hende elektrisch beheizte Innenbehälter in seinem oberen
Randbereich Temperaturen erreicht, die ein für Gehäuse elek
trischer Haushaltsgeräte viel verwendeter preiswerterer
Kunststoff wie Polypropylen nicht auf Dauer aushält und es
wird vorgeschlagen, den oberen Rand des Außengehäuses mit
dem oberen Rand des Innenbehälters durch einen Ring aus ei
nem wärmeisolierenden, höher temperaturbeständigen Kunst
stoff zu verbinden. Gebaut werden derartige Friteusen mit
beheizten Innenbehältern aus Aluminium, was einerseits den
Vorteil einer guten Wärmeverteilung vom Heizkörper zum Bad
hin besitzt, andererseits jedoch die Wärme auch gut zum obe
ren Rand leitet und den zusätzlichen Ring aus einem hochwer
tigeren, teuereren Kunststoff erforderlich macht. Ferner hat
dieser Innenbehälter aus Aluminium den Nachteil, daß der Be
nutzer am oberen Rand Verbrennungen erleiden kann.
Aus der EP-B-0 111 445 ist ferner ein Innenbehälter eines
Fritiergerätes bekannt, bei dem der eigentliche Innenbehäl
ter aus Edelstahl, nämlich Chrom-Nickel-Stahl besteht und
einen Boden aufweist, auf dessen Unterseite eine mit einem
elektrischen Rohrheizkörper verlötete Wärmeleitplatte aus
Aluminium verlötet ist. Über das Außengehäuse ist dabei
nichts ausgesagt. Gebaute Friteusen dieser Art besaßen ein
Außengehäuse aus emailliertem Blech. Der Innenbehälter aus
Edelstahl mit der darunterliegenden Wärmeverteilerplatte hat
den Vorteil, leicht reinigbar zu sein und eine gute Wärme
verteilung im Bodenbereich zu besitzen, was vor allem eine
universellere Verwendung ohne Fritierbad nach Art einer nor
malen Bratpfanne erleichtert.
Ferner ist aus der CH-A 136 867 eine tiefe, elektrisch be
heizte Bratpfanne, die auch zum Fritieren Verwendung finden
könnte, bekannt, deren metallener, elektrisch beheizter In
nenbehälter auf dem oberen Rand eines metallenen Außengehäu
ses getragen wird. Dabei stehen die Ränder des Innenbehäl
ters und des Außengehäuses über eine Wärmeisolation und Ab
dichtung miteinander in Verbindung. Diese Konstruktion hat
den Nachteil, daß durch Wärmestrahlung und Konvektion das
Außengehäuse doch recht heiß wird und insbesondere der obere
Rand des offensichtlich als Gußteil ausgebildeten, beheizten
Innenbehälter sehr heiß wird, wodurch wiederum die Gefahr
von Verbrennungen für den Benutzer besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Friteuse ge
mäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, die diese
Nachteile des bekannten Standes der Technik vermeidet und
insbesondere mit möglichst geringem Fertigungsaufwand ein
möglichst universell einsetzbares Gargerät schafft.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merk
malskombination des Patentanspruches 1.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß der im geöffneten Zustand
des Gerätes leicht zugängliche obere Rand des beheizten In
nenbehälters nicht sehr heiß wird und der Benutzer sich dar
an kaum Verbrennungen zuziehen kann. Bei dieser Konstruktion
wird vor allem das Konstruktionsmerkmal moderner Friteusen
genutzt, daß das Fritierbad, in dem die Wärme gut fortgelei
tet wird, nur einen unteren Teil des beheizten Innenbehäl
ters einnimmt. Der das Fritiergut aufnehmende Fritierkorb
muß bei geschlossenem Deckel des Gerätes zwischen einer obe
ren Stellung über dem Bad und einer ins Bad abgesenkten
Stellung bewegbar sein um Belästigungen und Gefährdungen des
Benutzers durch Fettspritzer, Rauch und Dämpfe zu vermin
dern. Zwischen dem Fritierbad und dem oberen Rand des Innen
behälters liegt also ein freier Wandabschnitt, der ausrei
chend hoch ist, um bei einem schlecht wärmeleitenden Materi
al des Innenbehälters, wie z. B. Edelstahl oder emailliertem
Stahl, zu verhindern, daß der obere Rand des Innenbehälters
sehr heiß wird. Das Außengehäuse, das aus einem Kunststoff
besteht, der nicht dauernd der Temperatur des Innenbehälters
Stand hält, muß in dem auf der Höhe des Bades gelegenen oder
benachbarten Seitenwandbereich, und vor allem in dem die
Heizung aufweisenden Bereich, einen ausreichenden Abstand
von diesem Innenbehälter einhalten. Dabei muß ein unbelüfte
ter Zwischenraum zwischen diesen beiden Innenbehältern na
türlich etwas breiter sein als ein belüfteter und damit ge
kühlter Zwischenraum.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besitzt der Innenbe
hälter einen eigentlichen, aus einem Edelstahlblech gezoge
nen Garbehälter. Dabei ist vorzugsweise dessen Boden an sei
ner Außenseite gut wärmeleitend mit einer vom elektrischen
Heizwiderstand beheizten, metallischen Wärmeleitplatte aus
einem gut wärmeleitenden Metall, wie z. B. Aluminium verbun
den. Dieser Innenbehälter aus Edelstahl ist zwar etwas teu
rer als der übliche Behälter aus Aluminium, ist jedoch we
sentlich leichter reinigbar und wegen seiner guten Wärmever
teilung universeller einsetzbar. Das Gargut setzt sich auch
nicht so leicht fest.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann das Außengehäu
se einen oberen Randabschnitt aufweisen, der als Ring ausge
bildet ist und das Außengehäuse mit dem elektrisch beheizten
Innenbehälter verbindet und aus einem Kunststoff besteht,
dessen Temperaturbeständigkeit dem übrigen Außengehäuse etwa
gleicht. Zum Beispiel kann dieser Ring und das übrige Außen
gehäuse aus dem preiswerten Kunststoff Polypropylen beste
hen. Der Ring bietet den Vorteil, dekorative Farbabstufungen
zuzulassen. Jedoch kann auf einen solchen Ring verzichtet
werden, was durch Reduzierung der Einzelteile Kosten spart.
Es ist hervorzuheben, daß die erfindungsgemäße Konstruktion
einen geschlossenen Luftzwischenraum zwischen dem beheizten
Innenbehälter und dem Außenbehälter zuläßt, ohne daß der
obere Rand des beheizten Innenbehälters zu heiß wird und ein
weniger temperaturbeständiger Kunststoff wie Polypropylen
Schaden nimmt.
Der nach unten gerichtete Randabschnitt des Randflansches
kann sich etwa in Verlängerung der Seitenwandung des Außen
behälters erstrecken und damit im Gegensatz zu den üblichen
zurückgesetzten, entsprechenden Randabschnitten der Umge
bungsluft zur Kühlung besser zugänglich sein. Dies schließt
nicht aus, daß dieser Randabschnitt evtl. von einem nach un
ten ragenden Randabschnitt des Deckels im geschlossenen Zu
stand seitlich abgedeckt wird.
Ein den nach unten ragenden Randabschnitt des Randflansches
nach außen abdeckender, nach unten ragender Randabschnitt
des Deckels hält zweckmäßigerweise zu dem Randabschnitt des
Innenbehälters einen Abstand ein, der einen Belüftungsraum
schafft, wobei der Deckel vorzugsweise über diesem Bereich
liegende Entlüftungsöffnungen aufweist. Falls zwischen dem
Außenmantel und dem Innenbehälter im oberen Randbereich Lüf
tungsöffnungen zur Belüftung des dazwischenliegenden Raumes
vorgesehen sind, sollte dieser Belüftungszwischenraum im
Deckel so bemessen sein, daß er die aus diesen Öffnungen
aus tretende Warmluft aufnimmt und durch die in ihm auf tre
tende Kaminwirkung zusätzlich Umgebungsluft zwischen dem un
teren Rand des Deckels und der Außenwandung des Außenbehäl
ters ansaugt.
Ein Belüftungsraum zwischen dem Deckel und dem Innenbehälter
kann jedoch auch weggelassen sein, wobei vor allem bei Ver
wendung eines Innenbehälters mit einem breiten Randflansch
der Deckel mit Vorzug nach innen zurückgesetzt enden kann,
um einen größeren Teil des Randflansches der Belüftung durch
die Umgebungsluft zugänglich zu machen.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der die Erfindung
anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 ausschnittsweise einen Vertikalschnitt durch ein
Fritiergerät,
Fig. 2 ausschnittsweise in einem Schnitt entsprechend dem
der Fig. 1 und in einem Schnitt im wesentlichen
entlang der Linie II-II in Fig. 3 eine abgewan
delte Ausführungsform,
Fig. 3 einen Schnitt im wesentlichen entlang der Linie
III-II in Fig. 2 und
Fig. 4 und Fig. 5 in Schnitten entsprechend dem der Fig. 1 aus
schnittsweise weitere abgewandelte Ausführungsfor
men.
Das in Fig. 1 dargestellte Fritiergerät besitzt ein Geräte
gehäuse 2 mit einem Seitenmantel 4 und einem Boden 6, an dem
ein Deckel 8 mit einer Außenschale 10 in nicht dargestellter
Weise schwenkbar angelenkt ist. Der Seitenmantel 4, der Bo
den 6 und die Außenschale 10 des Deckels 8 bestehen aus Po
lypropylen. Der Außenmantel 4 besitzt an seinem oberen Rand
einen nach innen ragenden Flansch 12, von dessen innerem En
de ein Zylinderansatz 14 vertikal nach oben aufragt und von
seinem oberen Ende her Randausnehmungen 16 aufweist, die
Lüftungsöffnungen bilden.
Ein aus Edelstahlblech gezogener Innenbehälter 20 besitzt
eine Seitenwand 22, die sich in einem zur Kühlung ausrei
chenden Abstand von dem Außenmantel 4 erstreckt. Die Seiten
wand 22 geht an ihrem oberen Ende gerundet in einen nach au
ßen gerichteten Randflansch 24 über, der wiederum in einen
ein Stück nach unten ragenden Zylinderabschnitt 26 übergeht.
Der Zylinderabschnitt 26 erstreckt sich über die Lüftungs
öffnungen 16 nach unten bis knapp über dem Flansch 12 des
Außengehäuses 2. Der obere Zylinderabschnitt 14 des Außenge
häuses 4 liegt zwischen der Seitenwand 22 und dem Außenzy
linder 26 des Innenbehälters 20 mit Abstand von beiden, so
daß Luft aus einem Zwischenraum 28 zwischen dem Außenmantel
4 und der Seitenwandung 22 des Innenbehälters 20 durch die
Lüftungsöffnungen 16, wie durch die Pfeile 30 und 32 ange
deutet, ausströmen kann. Die Außenschale 10 des Deckels en
det hierzu in einem Abstand über dem Flansch 12 des Außen
mantels 4 zur Bildung eines Lüftungsspaltes und trägt im
übrigen in ihrem Inneren einen aus Blech geprägten Innendec
kel 34, der ohne Dichtung auf dem Randflansch 24 des Behäl
ters 20 aufliegt. Der Boden 6 des Außengehäuses besitzt Lüf
tungsöffnungen 36 sowie Füße 38, die ihn im Abstand über der
Stellfläche halten, so daß Luft zu den Lüftungsöffnungen 36
strömen kann.
Der Innenbehälter 20 besitzt einen Boden 40, mit dessen Un
terseite eine Wärmeleitplatte 42 aus Aluminium verlötet ist,
mit deren Unterseite wiederum ein elektrischer Rohrheizkör
per 44 verlötet ist. Mit einer unterbrochenen Linie 46 ist
die Oberfläche des Fritierbades angedeutet, das nur etwa ein
Drittel der Höhe des Innenbehälters 20 einnimmt, damit ein
eingesetzter, siebartiger Fritierkorb 50 Platz findet, um
bei geschlossenem Deckel 8 eines mittels eines nicht darge
stellten Mechanismusses eine ganz über das Bad gehobene Ab
tropfstellung einnehmen kann.
Bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform
besitzt ein Außengehäuse 202 nur einen etwa zylindrischen
Außenmantel 204 aus Polypropylen, auf den ein nach innen ra
gender Flanschring 212 aus gleichem Material aufgesetzt ist,
von dessen Innenrand eine geschlossene Zylinderwand 214 ein
Stück nach oben aufragt. Ein Innenbehälter 220 aus Edel
stahlblech besitzt eine Seitenwand 222, von derem oberen
Rand ein Randflansch 224 schräg nach oben außen ragt, der
etwas breiter ist als der Randflansch 24 der Ausführungsform
gemäß Fig. 1. Von dessen äußerem Ende ragt ein Zylinderab
schnitt 226 ein Stück nach unten bis in einem kleinen Ab
stand über den Flanschring 212. Das untere Ende des Zylin
derabschnittes 226 geht in einen nach innen abgebogenen
Randabschnitt 227 über, der nur soweit nach innen abgebogen
ist, um eine saubere untere Sichtkante des Zylinders 226 zu
bilden und an den dann aus dem Edelstahlblech ausgebildete
Zinken 270 anschließen, die jeweils einen schräg nach innen
oben verlaufenden ersten Abschnitt 272 und jeweils einen
daran anschließenden horizontalen zweiten Abschnitt 274 auf
weisen und an ihrer Übergangs stelle auf der nach oben ragen
den, geschlossenen Zylinderwand 214 des Randflansches 212
aufsitzen. Die zweiten Abschnitte 274 der Zinken 270 besit
zen verjüngte innere Enden, die zu Bildung möglichst gerin
ger Wärmebrücken mit Kantenberührung an der Unterseite des
schrägen Randflansches 224 des Innenbehälters 220 anliegen
und sich dort abstützen. Ausnehmungen 278 zwischen den Zin
ken 270 bilden Lüftungsöffnungen, durch die die erwärmte
Luft aus dem Ringmantel 228 zwischen dem Außengehäuse 202
und dem Innenbehälter 220 ausströmen kann.
Bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist der
Innenbehälter mittels einer nicht dargestellten elastischen
Spanneinrichtung mit dem Boden verspannt und jeweils gegen
die Zylinderwand 14 bzw. 214 gedrückt.
Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig. 4 besitzt
ein Außengehäuse 402 einen etwa zylindrischen Außenmantel
404 aus Polypropylen mit einem etwas weniger weit nach innen
ragenden Flanschring 412 als bei der Ausführungsform gemäß
Fig. 1 sowie einen davon ein kleines Stück nach oben ragen
den Zylinderansatz 414. Ein aus Edelstahlblech gezogener In
nenbehälter 420 mit einem nach außen gerichteten Randflansch
424 und einem außen daran anschließenden, nach unten ragen
den Randabschnitt 426 ist mit dem unteren Ende des Randab
schnittes 426 im Winkel zwischen dem Flansch 412 und dessen
Zylinderansatz 414 ohne Belassung von Lüftungsöffnungen
dichtend eingesetzt und erstreckt sich ein Stück vom Seiten
mantel 404 des Gerätegehäuses 402 nach innen zurückversetzt.
Ein Deckel 408 besitzt eine Außenschale 410 aus Polypropylen
mit einer etwa horizontalen Deckwand 480, an die etwa in
Verlängerung des nach unten gerichteten Randabschnittes 426
des Innenbehälters 420 ein nach unten gerichteter Randab
schnitt 482 anschließt, in dem ein aus Blech geprägter In
nendeckel 434 gehaltert ist, der auf dem Randflansch 424 des
Innenbehälters 420 aufliegt, im geschlossenen Zustand. Der
Deckel 408 besitzt ferner einen weiteren, äußeren nach unten
gerichteten Randabschnitt 484, der sich im Abstand vom er
sten nach unten gerichteten Randabschnitt 482 sowie dem nach
unten gerichteten Randabschnitt 426 des Innenbehälters 420
zur Belassung eines Belüftungsraumes 486 erstreckt und zur
Schaffung einer Zuluftöffnung 488 in einem Abstand über dem
oberen Ende des Seitenmantels 404 endet. Im oberen Bereich
besitzt der Deckel 408 zwischen den nach unten gerichteten
Randabschnitten 486 und 482 Entlüftungsöffnungen 490. Somit
ist ein Luftkanal geschaffen, durch den die Außenluft, wie
durch Pfeile angedeutet, am äußeren, nach unten gerichteten
Randabschnitt 426 des Innenbehälters 420 zur weiteren Küh
lung entlangstreichen kann. In Abwandlung dieser Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 4 können zwischen dem nach unten ge
richteten Randabschnitt 426 des Innenbehälters 420 und dem
Gerätegehäuse 402 auch Lüftungsöffnungen zur Belüftung des
Zwischenraumes zwischen dem Gerätegehäuse 402 und dem Innen
behälter 420 belassen werden, wobei der Belüftungsraum 486
im Deckel vorzugsweise so bemessen wird, daß die austretende
Warmluft durch die Belüftungsöffnung 488 zusätzliche Umge
bungsluft zur Kühlung mitreißt.
Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig. 5 besitzt
ein Gerätegehäuse 502 einen Seitenmantel 504, der an seinem
oberen Ende eine äußere Umfangsausnehmung 505 aufweist. Ein
aus Edelstahlblech gezogener Innenbehälter 520 besitzt an
eine innere Seitenwand 522 anschließend einen weiter als bei
den vorstehenden Ausführungsformen nach außen ragenden Rand
flansch 524 an den ein nach unten gerichteter äußerer Rand
abschnitt 526 anschließt, dessen Außenseite sich in Verlän
gerung der Außenseite des Seitenmantels 504 des Gehäuses 502
erstreckt und in dessen obere Randausnehmung 505 eingesetzt
ist. Ein Deckel 508 mit einer Außenschale 510 aus Polypropy
len und einem darin gehalterten Innendeckel 534 aus Blech
sitzt mit letzterem auf dem Randflansch 524 auf und ist ins
gesamt gegen die Außenseite des nach unten ragenden Randab
schnittes 526 des Innenbehälters 520 bzw. gegenüber dem Sei
tenmantel 504 ein Stück zurückgesetzt, wodurch ein größerer
Bereich des Randflansches 524 der Umgebungsluft zur Kühlung
zugänglich ist. In Abwandlung der dargestellten Ausführungs
form können auch hier im Bereich zwischen dem Seitenmantel
504 des Gerätegehäuses und dem nach unten gerichteten Rand
abschnitt 526 des Innenbehälters 520 Lüftungsöffnungen für
den Raum zwischen dem Außen- und dem Innenbehälter vorgese
hen sein.
Claims (15)
1. Elektrisches Fritiergerät mit einem Innenbehälter aus
Metall und einem elektrischen Heizwiderstand, wobei
dieser Innenbehälter von einem Außengehäuse aus nicht
ständig der Temperatur der Wand des Innenbehälters
standhaltenden Kunststoff umgeben ist und das Außenge
häuse von der Seitenwand und dem Boden des Innenbehäl
ters durch einen Luftmantel getrennt und in Bezug auf
den Innenbehälter mit Ausnahme einer Verbindung zwi
schen den oberen Rändern des Außengehäuses und des In
nenbehälters im wesentlichen frei ist und der Innenbe
hälter mittels eines Deckels verschließbar ist und ein
herausnehmbarer, siebartiger Fritierkorb bei geschlos
senem Deckel zwischen einer in ein Fritierbad abgesenk
ten Stellung und einer über das Bad angehobenen Ab
tropfstellung bewegbar ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Metall des Innenbe
hälters (20; 220; 420; 505) mindestens in einem über
dem Fritierbad (46) liegenden Höhenbereich ein schlecht
wärmeleitendes Material ist und ein mit dem oberen Rand
des Innenbehälters (20, 220; 420; 520) verbundener obe
rer Randbereich (12, 14; 212, 214; 412, 414; 505) des
Außenbehälters (2; 202; 402; 502) ein Material auf
weist, das etwa die gleiche Temperaturbeständigkeit wie
das Material des übrigen Außengehäuses besitzt.
2. Fritiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Randbereich (12, 14; 212, 214; 412, 414;
505 ) des Außengehäuses (2; 202; 402; 502) den Innenbe
hälter (20; 220; 402; 520) an dessen oberem Rand (24;
224, 226, 272, 274; 424, 426; 524, 526) trägt.
3. Fritiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der obere Randbereich (12, 14; 412, 414;
505) des Außengehäuses in einem Stück mit einer Seiten
wand (4; 404; 504) des Außengehäuses aus dem gleichen
Material wie dieses ausgebildet ist.
4. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das schlecht wärmeleitende Material
des Innenbehälters (20; 220; 420; 520) Edelstahl ist.
5. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das schlecht wärmeleitende Material
des Innenbehälters Stahl ist, der mindestens an seiner
Innenseite mit einer Schutzschicht, z. B. Email verklei
det ist.
6. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Innenbehälter (20; 220; 420;
520) einen aus Edelstahlblech gezogen ist.
7. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Boden (40) des Innenbehälter
(20, 40) an seiner Außenseite gut wärmeleitend mit ei
ner vom elektrischen Heizwiderstand (44) beheizten Wär
meleitplatte (42) aus einem gut wärmeleitenden Metall,
z. B. Aluminium verbunden ist.
8. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verbindungsbereich zwischen den
oberen Rändern von Innenbehälter (20, 220) und Außenge
häuse (2; 202) Lüftungsöffnungen (16; 278) zur Entlüf
tung des zwischen dem Außengehäuse (2; 202) und dem In
nenbehälter (20; 220) angeordneten Luftmantels (28,
228) ausgebildet sind.
9. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Innenbehälter (220; 420; 520)
einen nach außen gerichteten Randflansch (224; 424;
524) aufweist, an den ein nach unten gerichteter Rand
abschnitt (226; 426; 526) anschließt, in dessen unterem
Bereich der Innenbehälter sich auf dem Außengehäuse
(202; 402; 502) abstützt.
10. Fritiergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß an das untere Ende des nach unten gerichteten Rand
abschnittes (226) ein nach innen gerichteter Randab
schnitt (227, 270, 272, 274) anschließt, mit dem der
Innenbehälter (220) sich vorzugsweise in einem Abstand
von dem nach unten gerichteten Randabschnitt (226) auf
dem Außengehäuse (202) abstützt.
11. Fritiergerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der nach innen gerichtete Randabschnitt
(227) im wesentlichen über seine ganze Erstreckung Aus
nehmungen, vorzugsweise Randausnehmungen (278) auf
weist, die Lüftungsöffnungen bilden.
12. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der nach unten gerichtete Randab
schnitt (526) des Randflansches (524) sich etwa in Ver
längerung der Seitenwandung (504) des Außengehäuses
(502) erstreckt.
13. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Außenumfang des Deckels (508)
gegenüber dem Außenumfang des nach unten gerichteten
Randabschnittes (526) des Innenbehälters (520) nach in
nen zurückgesetzt ist.
14. Fritiergerät nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel einen nach unten gerich
teten Deckel-Randabschnitt (484) aufweist, der im ge
schlossenen Zustand den nach unten gerichteten Seiten
wandabschnitt (426) des Innenbehälters (420) unter Be
lassung eines dazwischen angeordneten Belüftungsraumes
(486) mindestens zum Teil überdeckt.
15. Fritiergerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Belüftungsraum (486) über Be- und
Entlüftungsöffnungen (488, 490) in seinem unteren und
oberen Bereich mit der Umgebungsluft in
Verbindung steht.
Priority Applications (3)
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