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DE60102168T2 - Elektrisches Kochgerät mit herausnehmbarem Behälter - Google Patents

Elektrisches Kochgerät mit herausnehmbarem Behälter Download PDF

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DE60102168T2
DE60102168T2 DE2001602168 DE60102168T DE60102168T2 DE 60102168 T2 DE60102168 T2 DE 60102168T2 DE 2001602168 DE2001602168 DE 2001602168 DE 60102168 T DE60102168 T DE 60102168T DE 60102168 T2 DE60102168 T2 DE 60102168T2
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DE
Germany
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container
shield
heating
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heat
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DE2001602168
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Laurent Sestier
Patrice Habigand
Bruno Zabattini
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SEB SA
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SEB SA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/12Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips
    • A47J37/1266Control devices, e.g. to control temperature, level or quality of the frying liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Frying-Pans Or Fryers (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das allgemeine technische Gebiet von elektrischen Kochgeräten mit einem Behälter, der abnehmbar in einem Gehäuse angebracht ist. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere, jedoch nicht ausschließlich Fritiergeräte.
  • Aus der FR 1 510 977 ist es bekannt, ein Fritiergerät mit abnehmbarem Behälter herzustellen, das ein Gehäuse enthält, das eine Aufnahme bildet, die dazu vorgesehen ist, einen abnehmbaren Kochbehälter aufzunehmen. Der Behälter liegt auf einer mittleren Erhöhung auf, die im Boden der Aufnahme ausgebildet ist. Ein spiralförmig aufgewickeltes, abgeschirmtes Heizelement umgibt die Erhöhung. Der Behälter steht nicht mit dem abgeschirmten Heizelement in Kontakt. In der Mitte der Erhöhung ist ein Kugelthermostat montiert. Dieser Thermostat wird durch eine ringförmige Wärmeabschirmung vor der Strahlung des Widerstands geschützt. Der Boden des Behälters weist eine ringförmige Vertiefung auf, welche seitlich im Abstand den Außenumfang des Heizelements umgibt. Diese Konstruktion ermöglicht es, ein Gerät mit abnehmbarem Behälter herzustellen, das jedoch kostspielig ist.
  • Aus der EP 0 815 786 ist es bekannt, ein Fritiergerät mit abnehmbarem Behälter herzustellen, das Wärmereguliermittel und einen Thermostatsicherheitsschalter enthält, die mit dem Boden des Behälters in Kontakt stehen. Der Thermostatsicherheitsschalter weist einen geringeren Wärmeleitwiderstand als die Reguliermittel auf. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die Speisung des im Gehäuse unter dem Behälter angeordneten elektrischen Widerstands dann abzuschalten, wenn der Behälter eine ungenügende Kochbadmenge enthält, ohne dabei die Wärmesicherung des Geräts zu beanspruchen. Mit einer derartigen Konstruktion ist es möglich, ein Gerät mit abnehmbarem Behälter zu erhalten, das eine gute Regulierleistung aufweist, jedoch kostspielig ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein elektrisches Kochgerät mit abnehmbarem Behälter vorzuschlagen, das wirtschaftlich im Aufbau ist und eine gute Kochleistung aufweist, bei dem die Reguliermittel geeignet sind, zu regulieren ohne dabei das Schmelzen der Wärmesicherung zu bewirken, wenn der Behälter eine ungenügende Kochbadmenge enthält oder wenn der Behälter kein Kochbad enthält.
  • Diese Aufgabe wird gelöst mit einem elektrischen Kochgerät, insbesondere einem Fritiergerät, mit einem Gehäuse, das eine Aufnahme bildet, die dazu vorgesehen ist, einen abnehmbaren Kochbehälter aufzunehmen, wobei elektrische Heizmittel dann mit Heizbereichen des Behälters in Kontakt gelangen, wenn der Behälter in das Gehäuse eingesetzt ist, wobei Reguliermittel und eine Wärmesicherung im unteren Teil der Aufnahme montiert sind, wobei die Reguliermittel dann mit einem Messbereich des Behälters in Kontakt gelangen, wenn der Behälter in das Gehäuse eingesetzt ist, wobei der Messbereich seitlich zu den Heizbereichen angeordnet ist und eine erste Wärmeabschirmung zumindest teilweise die Reguliermittel vor der Strahlung und der Wärmekonvektion schützt, die von den elektrischen Heizmitteln ausgehen, dadurch gekennzeichnet, dass der den Reguliermitteln zugeordnete Messbereich zum Boden des Behälters gehört, dass die Außenseite des Bodens des Behälters im Messbereich, in den Heizbereichen sowie in dem die Heizbereiche und den Messbereich miteinander verbindenden Zwischenbereich aus einem gut wärmeleitenden Material hergestellt ist, dass die Wärmesicherung von dem in das Gehäuse eingesetzten Behälter entfernt liegt und dass eine zweite Wärmeabschirmung die Wärmesicherung vor der Strahlung und zumindest teilweise vor der Wärmekonvektion schützt, die von den elektrischen Heizmitteln ausgehen.
  • Mit dieser Konstruktion ist es möglich, gute Reguliereigenschaften zu erzielen, da die erste Wärmeabschirmung in Verbindung mit der seitlichen Anordnung der Reguliermittel zu den Heizmitteln gestatten, die Temperaturumgebung der Reguliermittel schnell zu stabilisieren, wodurch schrittweise Reguliervorgänge vermieden werden, bei denen sich die Temperatur des Kochbads bei aufeinanderfolgenden Abschaltungen der Reguliermittel fortschreitend erhöht. Die die Wärmesicherung schützende zweite Wärmeabschirmung in Verbindung mit dem gut wärmeleitenden Material des Behälterbodens ermöglicht es ferner, ein Abschalten der Reguliermittel zu erreichen, bevor die Sicherung bei im Behälter fehlendem Kochbad oder bei einer im Behälter vorhandenen geringen Kochbadmenge schmilzt.
  • Vorteilhaft ist die Wärmesicherung in einer Höhe angeordnet, die geringer als die der elektrischen Heizmittel ist. Mit dieser Anordnung ist es möglich, das Einsetzen der Wärmesicherung in einer Temperaturumgebung zu erleichtern, die vor den direkten Einflüssen des Heizelements abgeschirmt ist.
  • Vorteilhaft ist die Wärmesicherung seitlich zu den elektrischen Heizmitteln angeordnet. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die Bedeutung der zweiten Wärmeabschirmung zu schmälern.
  • Vorteilhaft sind die Heizbereiche gegenüber dem Messbereich angehoben. Mit dieser Maßnahme ist es möglich, die Erwärmung des unteren Bereichs der Reguliermittel zu begrenzen und sie damit allein für die Temperaturänderung des Messbereichs empfindlicher zu machen.
  • Vorteilhaft umgibt eine dritte Wärmeabschirmung seitlich die elektrischen Heizmittel. Vorteilhaft liegt auch der obere Rand der dritten Wärmeabschirmung in einer Höhe, die über dem Boden des in dem Gehäuse angeordneten Behälters liegt. Mit diesen Maßnahmen kann die Erwärmung des Behälters verbessert werden.
  • Vorteilhaft enthält der Behälter Seitenwände, die aus einem gut wärmeleitenden Material hergestellt sind, wobei es mit dieser Maßnahme möglich ist, die Wärmeabfuhr der von den Heizmitteln bei fehlendem Kochbad oder bei vorhandener geringer Kochbadmenge zugeführten Wärme zu erleichtern.
  • Gemäß einer Ausführungsform enthalten die elektrischen Heizmittel ein abgeschirmtes Heizelement.
  • Bei einer vorteilhaften Konstruktion ist dann ein Schild unter dem abgeschirmten Heizelement angeordnet. Der Schild kann vollständig oder teilweise die erste und/oder die zweite Wärmeabschirmung bilden. Insbesondere kann die erste Wärmeabschirmung eine dem Schild zugehörende Rippe enthalten.
  • Vorteilhaft ist zwischen dem abgeschirmten Heizelement und dem Schild ein Reflektor angeordnet. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die Temperatur des unteren Bereichs des Gehäuses zu begrenzen.
  • Gemäß einem vorteilhaften Merkmal enthält das abgeschirmte Heizelement einen äußeren Heizstrang, der sich zumindest über 2/3 des Umfangs des Schilds erstreckt. Vorteilhaft setzt sich dann der äußere Heizstrang entlang der ersten Wärmeabschirmung fort. Diese Maßnahmen ermöglichen es, die Erwärmung des Behälters zu verbessern.
  • Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal spart das abgeschirmte Heizelement einen Mittelbereich aus, der frei von Heizsträngen ist. Mit dieser Maßnahme ist es möglich, die Konvektion im Kochbad zu begünstigen.
  • Gemäß einer Ausführungsform enthalten die Reguliermittel einen Teller mit einer Oberseite, die mit dem Messbereich in Kontakt gelangt, wobei der Teller entgegen einer Rückstellfeder beweglich in einer Aufnahme des Schilds gelagert ist, wobei ein Thermostat innerhalb des Tellers angebracht ist. Vorteilhaft wird die Aufnahme dann teilweise von der Rippe begrenzt.
  • Die Erfindung wird bei Betrachtung eines Ausführungsbeispiels besser verständlich, das sich keineswegs einschränkend versteht und in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, worin zeigt:
  • 1 eine Ansicht im senkrechten Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Fritiergerät, und
  • 2 eine Explosionsteilansicht des in 1 gezeigten Fritiergeräts.
  • 1 zeigt ein Fritiergerät 1 mit einem Gehäuse 2, das eine Aufnahme bildet, in welcher ein abnehmbarer Kochbehälter 3 angeordnet ist, der dazu vorgesehen ist, das Fett des Kochbads aufzunehmen. Im unteren Bereich der Aufnahme sind elektrische Heizmittel 28 und Reguliermittel 40 montiert. Der Behälter 3 ist vorzugsweise aus Aluminium hergestellt und kann an seiner Innenseite mit einer Antihaftbeschichtung und an seiner Außenseite mit einer strahlungsabsorbierenden Beschichtung, beispielsweise vom Typ Lack, überzogen sein.
  • Das Gehäuse 2 enthält einen aus Kunststoff hergestellten Sockel 4, der von einem Metallmantel 5 überhöht wird. Der Sockel 4 kann aus einem kostengünstigen Kunststoffmaterial, wie etwa Polypropylen, hergestellt sein. Der Mantel 5 ist beispielsweise aus lackiertem Metall oder rostfreiem Stahl hergestellt. Am Sockel 4 ist entlang eines Teils des Mantels 5 eine Vorderfront 6 angebracht. Die Vorderfront 6 ist vorteilhaft aus Kunststoff hergestellt. Am oberen Rand des Mantels 5 ist ein Ring 7 angebracht. Der Ring 7 ist vorteilhaft aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, das gegenüber der Temperatur des Behälters 3 temperaturbeständig ist. Wie in 1 gezeigt ist, enthält der Behälter 3 einen oberen Rand, der sich am Ring 7 abstützt. Ein Deckel 8 ist am Ring 7 angelenkt.
  • Im Boden des Behälters 2 ist ein Schild 10 angebracht. Der Schild 10 ist am Sockel 4 befestigt. Der Boden des Behälters 3 weist Heizbereiche 24 auf, die dazu vorgesehen sind, sich an den elektrischen Heizmitteln 28 abzustützen, wenn der Behälter 3 in das Gehäuse 2 eingesetzt ist. Der Behälter 3 kann durch Tiefziehen erhalten werden. Die elektrischen Heizmittel 28 sind aus einem abgeschirmten Heizelement 30 gebildet, das an einem vom Schild 10 abgestützten Reflektor 20 montiert ist.
  • Reguliermittel 40 sind entgegen einer Rückstellfeder (in den Figuren nicht dargestellt) verschiebbar gelagert. Die Reguliermittel 40 enthalten einen Teller 41 mit einer Oberseite 42, die aufgrund der Rückstellfeder am Boden des Behälters 3 anliegt, wenn der Deckel 8 das Gehäuse 2 verschließt. Innerhalb des Tellers 41 ist ein Thermostat 43 montiert. Der Teller 41 ist aus einem gut wärmeleitenden Material hergestellt, beispielsweise aus Aluminium. Die Oberseite 42 des Tellers 41 gelangt an einen Messbereich 26 des Bodens des Behälters 3 in Anlage. Der Messbereich 26 weist eine Höhe auf, die geringer als die der Heizbereiche 24 ist.
  • Wie in 1 gezeigt ist, ist der Thermostat 43 vorzugsweise vom Typ mit zwei Metallen und weist eine einstellbare Solltemperatur auf. Ein im Sockel 4 auf einer Achse 45 montierter Knopf 44 treibt ein Zahnsegment 46 drehend an, der fest mit einer Steuerstange 47 zum Steuern der Solltemperatur des Thermostats 43 verbunden ist.
  • Der Schild 10 weist eine Rippe 11 auf, die einen ersten Raum 12, in dem der Reflektor 20 und das abgeschirmte Heizelement 30 angeordnet sind, von einem zweiten Raum 13 trennt, in dem die Reguliermittel 40 montiert sind. Eine in den Figuren nicht dargestellte Leuchtanzeige kann parallel zum Heizelement 30 geschaltet sein, um dem Benutzer das Abschalten des Thermostats 43 anzuzeigen.
  • Wie besser in 2 ersichtlich ist, ist der erste Bereich 12 nierenförmig ausgebildet. Der Schild 10 weist einen erhöhten Umfangsrand 15 auf. Der Reflektor 20 nimmt im wesentlichen das gesamte verfügbare Volumen des ersten Raums 12 zwischen dem Rand 15 und der Rippe 11, die beiden Enden 16, 17 der Nierenform ausgenommen, ein.
  • Der Teller 41 ist in einer Aufnahme 14 des Schilds 10 verschiebbar gelagert. Das abgeschirmte Heizelement 30 weist zwei kalte Endabschnitte 32, 33 auf, die nebeneinander nahe der Rippe 11 und des Endabschnitts 17 des reflektorfreien Raums 12 angebracht sind. Der kalte Endabschnitt 32 de abgeschirmten Heizelements 30 setzt sich über einen äußeren Heizstrang 34 fort, der sich im ersten Raum 12 im Abstand über den Rand 15 des Schilds 10 und über die Rippe 11 erstreckt. Der andere kalte Endabschnitt 33 des abgeschirmten Heizelements 30 wird über einen inneren Heizstrang 35 fortgesetzt, der sich im Abstand über den Strang 34 erstreckt. Die Stränge 34, 35 verlaufen im wesentlichen parallel und sind über einen U-förmigen Heizabschnitt 36 verbunden, der nahe der Endabschnitte 32, 33 angeordnet ist. Der äußere Strang 34 erstreckt sich etwa über 3/4 des Umfangs des Schilds 10 und weist einen Bereich 31 auf, der nahe des Sensors 40 angeordnet ist. Der innere Strang 35 umgibt einen Mittelbereich 37, der frei von Heizsträngen ist. Die Heizbereiche 24 folgen den Strängen 34, 35 und dem U-förmigen Abschnitt 36 des abgeschirmten Heizelements 30.
  • Wie deutlich in 1 ersichtlich ist, weist das abgeschirmte Heizelement 30 einen trapezförmigen Querschnitt auf. Der Behälter 3 stützt sich an der Oberseite des abgeschirmten Heizelements 30 ab.
  • Eine Wärmesicherung ist unter dem Schild 10 in einem Bereich 18 eingepresst, welcher der Unterseite des Endabschnitts 17 des Raums 12 entspricht. Der Bereich 18 ist zwischen dem Rand 15, den kalten Endabschnitten 32 und 33 des abgeschirmten Heizelements 30 und der Rippe 11 angeordnet. Damit ist der Bereich 18 reflektorfrei, jedoch vor dem direkten Einfluss der Heizmittel geschützt. Alternativ könnte die Wärmesicherung auch in einem Bereich 19 angeordnet sein, welcher der Innenseite des anderen Endes 16 des Raums 12 entspricht, der auch frei von Reflektor und Heizmitteln ist.
  • Wenn im Behälter eine normale Kochbadmenge vorhanden ist, funktioniert die Erfindung auf folgende Weise. Die Rippe 11 des Schilds 10 bildet eine erste Wärmeabschirmung 21, welche zumindest teilweise die Reguliermittel 40 vor der Strahlung und der Wärmekonvektion schützt, die von den Heizmitteln 28 ausgehen, die vom Heizelement 30 gebildet werden. Die seitliche Positionierung der Reguliermittel 40 zu den Heizmitteln 28 begünstigt die Stabilisierung der Temperaturumgebung um den Thermostaten 43 herum. Somit kann ein erstes Abschalten des Thermostats 43 bei Temperaturanstieg bei einer Temperatur erfolgen, die nahe der Abschalttemperatur im stabilisierten Betriebszustand bzw. geringfügig höher ist. Durch diese Maßnahmen ist es möglich, eine angemessene Temperatur des Kochbads ab dem ersten Abschalten des Thermostats 43 zu erhalten.
  • Bei fehlendem Kochbad im Behälter oder bei Vorhandensein einer geringen Kochbadmenge im Behälter funktioniert die Erfindung in folgender Weise. Der aus einem gut wärmeleitenden Material hergestellte Boden des Behälters 3 bildet zwischen dem Bereich 31 des Heizelements 30 und den Reguliermitteln 40 eine Wärmebrücke. Durch die Nähe des Heizbereichs 31 und der Reguliermittel 40 wird die Regulierung des Thermostats 43 erleichtert. Die Unterseite des Schilds 10 bildet eine zweite Wärmeabschirmung 22, welche die Wärmesicherung vor der Strahlung und zumindest teilweise vor der Wärmekonvektion schützt, die von den Heizmitteln 28 ausgehen, welche vom Heizelement 30 gebildet werden.
  • Der Umfangsrand 15 des Schilds bildet eine dritte Wärmeabschirmung 23, welche die von den Heizmitteln 28 ausgehende Wärme zum Behälter 3 führt. Die aus gut wärmeleitendem Material ausgebildeten Seitenwände des Behälters 3 bilden einen Wärmestrahler, der die Abfuhr der Wärme bei fehlendem Kochbad im Behälter 3 oder bei Vorhandensein einer geringen Kochbadmenge erleichtert.
  • Im Rahmen der Ansprüche können zahlreiche Verbesserungen und/oder Anpassungen bei diesem Gerät vorgesehen werden.
  • Bei dem vorangehend beschriebenen Beispiel ist die Außenseite des Behälterbodens in den Heizbereichen, im Messbereich und in dem die vorgenannten Bereiche miteinander verbindenden Zwischenbereich aus einem gut wärmeleitenden Material hergestellt, da der Behälter aus Aluminium hergestellt und beschichtet oder nicht beschichtet ist. Es ist nicht erforderlich, den gesamten Behälter aus gut wärmeleitendem Material herzustellen. Insbesondere kann ein Behälter aus einem zusammengewalzten Material, beispielsweise innen aus rostfreiem Stahl und außen aus Aluminium, oder auch ein angesetzter Boden aus gut wärmeleitendem Material angestrebt sein.
  • Der Schild kann mittels Federn am Sockel eingehängt sein. Das Heizelement wird dann aufgrund der Federn an den Behälterboden gedrückt, wenn der Deckel das Gehäuse verschließt.
  • Ein oder mehrere Heizelemente können den Heizbereichen zugeordnet sein.
  • Dadurch, dass die elektrischen Teile im Sockel 4 montiert sind, kann die Vorderfront 6 bequem weggelassen werden.

Claims (17)

  1. Elektrisches Kochgerät, insbesondere Fritiergerät, mit einem Gehäuse (2), das eine Aufnahme bildet, die dazu vorgesehen ist, einen abnehmbaren Behälter (3) aufzunehmen, wobei elektrische Heizmittel (28) dann mit Heizbereichen (24) des Behälters in Kontakt gelangen, wenn der Behälter in das Gehäuse eingesetzt ist, wobei Reguliermittel (40) und eine Wärmesicherung (40) im unteren Teil der Aufnahme montiert sind, wobei die Reguliermittel dann mit einem Messbereich (26) des Behälters in Kontakt gelangen, wenn der Behälter in das Gehäuse eingesetzt ist, wobei der Messbereich (26) seitlich zu den Heizbereichen (24) angeordnet ist und eine erste Wärmeabschirmung (21) zumindest teilweise die Reguliermittel (40) vor der Strahlung und der Wärmekonvektion schützt, die von den elektrischen Heizmitteln (28) ausgehen, wobei der den Reguliermitteln zugeordnete Messbereich (26) zum Boden des Behälters (3) gehört, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite des Bodens des Behälters (3) im Messbereich (26), in den Heizbereichen (24) sowie in dem die Heizbereiche (24) und den Messbereich (26) miteinander verbindenden Zwischenbereich (25) aus einem gut wärmeleitenden Material hergestellt ist, dass die Wärmesicherung von dem in das Gehäuse (2) eingesetzten Behälter (3) entfernt liegt und dass eine zweite Wärmeabschirmung (22) die Wärmesicherung vor der Strahlung und zumindest teilweise vor der Wärmekonvektion schützt, die von den elektrischen Heizmitteln (28) ausgehen.
  2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmesicherung in einer Höhe angeordnet ist, die geringer als die der elektrischen Heizmittel (28) ist.
  3. Gerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmesicherung seitlich zu den elektrischen Heizmitteln (28) angeordnet ist.
  4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizbereiche (24) gegenüber dem Messbereich (26) angehoben sind.
  5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte Wärmeabschirmung (23) die elektrischen Heizmittel (28) seitlich umgibt.
  6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand der dritten Wärmeabschirmung (23) in einer Höhe liegt, die über dem Boden des in dem Gehäuse (2) angeordneten Behälters (3) liegt.
  7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (3) Seitenwände enthält, die aus einem gut wärmeleitenden Material hergestellt sind.
  8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Heizmittel (28) ein abgeschirmtes Heizelement (30) enthalten.
  9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schild (10) unter dem abgeschirmten Heizelement (30) angeordnet ist.
  10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wärmeabschirmung (21) eine dem Schild (10) zugehörende Rippe (11) enthält.
  11. Gerät nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schild (10) die zweite Wärmeabschirmung (22) bildet.
  12. Gerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem abgeschirmten Heizelement (30) und dem Schild (10) ein Reflektor (20) angeordnet ist.
  13. Gerät nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das abgeschirmte Heizelement (30) einen äußeren Heizstrang (34) enthält, der sich zumindest über 2/3 des Umfangs des Schilds (10) erstreckt.
  14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Heizstrang (34) sich entlang der ersten Wärmeabschirmung (21) fortsetzt.
  15. Gerät nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das abgeschirmte Heizelement (30) einen Mittelbereich (37) ausspart, der frei von Heizsträngen (34, 35) ist.
  16. Gerät nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Reguliermittel (40) einen Teller (41) mit einer Oberseite (42) enthalten, die mit dem Messbereich (26) in Kontakt gelangt, wobei der Teller (41) entgegen einer Rückstellfeder beweglich in einer Aufnahme (14) des Schilds (10) gelagert ist, wobei ein Thermostat (43) innerhalb des Tellers (41) angebracht ist.
  17. Gerät nach Anspruch 10 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (14) teilweise von der Rippe (11) begrenzt wird.
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