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DE4202473A1 - Rechenschaltung fuer addition und subtraktion - Google Patents

Rechenschaltung fuer addition und subtraktion

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DE4202473A1
DE4202473A1 DE19924202473 DE4202473A DE4202473A1 DE 4202473 A1 DE4202473 A1 DE 4202473A1 DE 19924202473 DE19924202473 DE 19924202473 DE 4202473 A DE4202473 A DE 4202473A DE 4202473 A1 DE4202473 A1 DE 4202473A1
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Paul Merkle
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Description

Gegenstand der Erfindung ist die Ausführung 2 der Rechen­ schaltung nach P 42 01 780.7. Diese Rechenschaltung ist nun somit so ausgebildet, daß bei der Weiterverarbeitung der vorherigen Ergebniszahl eine Einblendung dieser Ergebniszahl in das Schieberegister 1 nicht mehr erforderlich ist, in­ dem diese vorherige Ergebniszahl vom Schieberegister 3 aus verarbeitet wird. Die vorliegende Rechenschaltung ist somit in dieser Beziehung so ausgebildet, wie die Rechenschaltung nach P 41 41 011.4, bei welcher die vorherige Ergebniszahl auch vom Ergebnis-Schieberegister 3 aus verarbeitet wird. Auch in sonstiger Beziehung wurde die obige Rechenschaltung verbessert; an Stelle der seitherigen Schaltungen 17a und 17b und 19 des Steuerwerks 10 kommt nun eine Schaltung 30 zur Verwendung, welche nur 2 Impuls-Zähler aufweist.
In Fig. 1a bis 1c ist die gesamte Rechenschaltung darge­ stellt (ohne Steuerwerk 10 und ohne Ziffern-Eingabeschaltung 20 und ohne Schaltungen 70 und 85). In Fig. 2a und 2b ist das Steuerwerk 10 dargestellt. In Fig. 3 ist die Ziffern- Eingabeschaltung 20 mit der Teil-Schaltung 25 des Steuer­ werks 10 dargestellt. In Fig. 4 ist die Schaltung 30 darge­ stellt. In Fig. 5 ist um zwei Teil-Schaltungen verkürzt, die Schaltung 18 dargestellt. In Fig. 6 ist der Impuls-Zähler 28 dargestellt. In Fig. 7 ist der Impuls-Zähler 29 dar­ gestellt. In Fig. 8 ist die Tetraden-Addierschaltung 4 dargestellt. In Fig. 9 ist die Tetraden-Subtrahierschaltung 5 dargestellt, welche eine unechte Tetraden-Subtrahier­ schaltung ist und somit auf additive Weise subtrahiert. In Fig. 10a und 10b ist die Multiplikator-Programmierung 70 dargestellt. In Fig. 11 ist die Schluß-Schaltung 85 mehrfach verkürzt dargestellt. In Fig. 12 ist die Schiebe­ register-Ansteuerschaltung 40 dargestellt in Fig. 13 ist die Schaltung 36 dargestellt. In Fig. 14 a und 14 b ist die Type 3 dieser Rechenschaltung dargestellt. Die Fig. 2a und 2b und 3 bis 7 und 10a und 10b und 11 bis 13 sind bei beiden Rechenschaltungs-Typen gleich.
Diese serielle Addier-Subtrahierschaltung mit Sonder-Ein­ richtung für die Mehrfach-Addition oder Mehrfach-Subtraktion einer weiteren Zahl besteht aus den Schieberegistern 1 und 2 und dem Ergebnis-Schieberegister 3′ und der Tetraden-Ad­ dierschaltung 4 und der Tetraden-Subtrahierschaltung 5, wel­ che eine unechte Tetraden-Subtrahierschaltung ist und somit auf additive Weise subtrahiert. In weiteren Teilen besteht diese Addier-Subtrahierschaltung aus dem Steuerwerk 10 und der Ziffern-Eingabeschaltung 20 und der Schieberegister- Ansteuerschaltung 40 und dem Komma-Schieberegister 50 und der Programmierschaltung 70 und der Schluß-Schaltung 85. Der in Fig. 1a bis 1c dargestellte Bereich dieser Rechenschaltung besteht außerdem aus der Schaltung 80 und zwei Übertrag-Potential-Speichern 45 und den Tor-Schaltungen 6 bis 12 und 4 Oder-Schaltungen 48 und 4 Oder-Schaltungen 51 mit je 2 Eingängen und den Negier-Schaltungen 46 und 49 und der Und-Schaltung 47 mit 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 54 mit 2 Eingängen.
Die Schaltung 80 (Fig. 1b) besteht aus den Flip-Flops 21 und 22 und den Und-Schaltungen 23 bis 25 mit je 2 Eingängen und den Oder-Schaltungen 26 bis 29 mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 30 mit 4 Eingängen und 2 Und-Schaltungen 71 mit je 2 Eingängen und den Negier-Schaltungen 74 und der Schaltung 36 und den zugehörigen Leitungen.
Das Steuerwerk 10 (Fig. 2a und 2b) besteht aus den Schalt­ ungen 18 und 30 und den Potential-Speicher-Flip-Flops 11 bis 16 und den Und-Schaltungen 21 bis 24 und 26 bis 29 mit je 2 Eingängen und den Oder-Schaltungen 31 bis 33 mit je 2 Eingängen und den Negier-Schaltungen 42 und 43 und 5 Tippschaltern 17 und den zugehörigen Leitungen.
Die Ziffern-Eingabeschaltung 20 (Fig. 3) besteht aus 11 Tipp-Schaltern 32 und der Oder-Schaltung 1 mit 10 Eingängen und der Oder-Schaltung 3 mit 5 Eingängen und 2 Oder-Schalt­ ungen 4 mit je 4 Eingängen und der Oder-Schaltung 5 mit 8 Eingängen und den einfachen Flip-Flops 8 und 16 und den Und-Schaltungen 9 bis 14 und 17 mit je 2 Eingängen und der Oder-Schaltung 15 und 2 Und-Schaltungen 18 mit je 2 Eingän­ gen und den Tor-Schaltungen 41 und 42, bestehend aus je 4 Und-Schaltungen mit je 2 Eingängen und den zugehörigen Leit­ ungen.
Die Schaltung 30 (Fig. 4) besteht aus den Impuls-Zählern 28 und 29 und den einfachen Flip-Flops 31 und 32 und den Und-Schaltungen 35 bis 41 mit je 2 Eingängen und den Oder- Schaltungen 43 bis 45 mit je 2 Eingängen und den Negier- Schaltungen 47 bis 49 und den zugehörigen Leitungen.
Die Schaltung 18 (Fig. 5) ist um 2 Teil-Schaltungen ver­ kürzt dargestellt und besteht somit aus 8 einfachen Flip- Flops 1 bis 8 und 14 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Eingängen und 4 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und dem weiter­ en einfachen Flip-Flop 13 und 4 Und-Schaltungen 14 und 2 Und-Schaltungen 15 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schalt­ ungen 16 und 2 Oderschaltungen 17 mit je 2 Eingängen und der Verzögerungs-Schaltung 18 und den Und-Schaltungen 19 und 20 mit je 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 21 und der Oder-Schaltung 22 mit 4 Eingängen und 11 Dioden 23 und den zugehörigen Leitungen. Die Impuls-Eingänge haben die Bezeichnungen a und b. Die Impuls-Ausgänge haben die Bezeichnungen V und I. Der Zusatz-Impuls-Eingang hat die Be­ zeichnung c und der Rückstell-Eingang die Bezeichnung r.
Der Impuls-Zähler 28 (Fig. 6) besteht aus 9 einfachen Flip-Flops 1 bis 9 und 8 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Ein­ gängen und 4 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 13 und der Oder-Schaltung 14 mit 4 Eingän­ gen und dem weiteren einfachen Flip-Flop 15 und 2 Und- Schaltungen 16 und 2 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 18 und den zugehörigen Leitungen. Der Impuls-Eingang hat die Bezeichnung a. Der End-Ausgang hat die Bezeichnung b. Der Zusatz-Ausgang hat die Bezeich­ nung k und der Rückstell-Eingang die Bezeichnung r.
Der Impuls-Zähler 29 (Fig. 7) besteht aus 9 einfachen Flip-Flops 1 bis 9 und 7 Und-Schaltungen 11 mit je 2 Ein­ gängen und 5 Und-Schaltungen 12 mit je 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 13 und der Oder-Schaltung 14 mit 4 Ein­ gängen und dem weiteren einfachen Flip-Flop 15 und 2 Und- Schaltungen 16 und 2 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 18 und 4 Oder-Schaltungen 19 und den zugehörigen Leitungen. Der Impuls-Eingang hat die Be­ zeichnung a. Der End-Ausgang hat die Bezeichnung b. Der Rückstell-Eingang hat die Bezeichnung r.
Die Programmierschaltung 70 (Fig. 10a und 10b) ist dann erforderlich, wenn eine weitere Zahl mehrfach zur vorheri­ gen Ergebniszahl addiert werden soll oder mehrfach von der vorherigen Ergebniszahl subtrahiert werden soll und kann auch für normale Multiplikationen verwendet werden, wenn der Multiplikator nicht größer ist, als die Zahl 99. Diese Pro­ grammierschaltung 70 besteht aus den Teil-Schaltungen 21 und 22 und der Steuer-Schaltung 23. Die Teil-Schaltung 21 besteht aus dem Impuls-Zähler 20 a und 10 Flip-Flops 24 und 10 Und-Schaltungen 25 mit je 2 Eingängen und der Und-Schalt­ ung 46 und den Oder-Schaltungen 47 bis 49 mit je 2 Eingän­ gen und den zugehörigen Leitungen. Die Teil-Schaltung 22 besteht aus den Impuls-Zählern 20 b und 10 Flip-Flops 26 und 10 Und-Schaltungen 27 mit je 2 Eingängen und den zugehöri­ gen Leitungen. Die Steuer-Schaltung 23 besteht aus den ein­ fachen Flip-Flops 31 bis 33 und den Tor-Schaltungen 34 bis 36 und den Und-Schaltungen 37 bis 40 mit je 2 Eingängen und den Negier-Schaltungen 42 und 43 und 47 und der Oder- Schaltung 44 mit 10 Eingängen und der Oder-Schaltung 51 mit 2 Eingängen und den zugehörigen Leitungen. Die Eingabe der Programmierziffer oder Programmierzahl erfolgt mittels der Zehner-Tastatur 32 über die Leitungen a 0 bis a 9.
Die End-Schaltung 85 (Fig. 11) ist mehrfach verkürzt dar­ gestellt und besteht aus einer Teil-Schaltung 1 und 6 Teil- Schaltungen 2 und einer Schluß-Teil-Schaltung 3 und dem vier-fachen Schieberegister 60, von dem auch nur die hal­ be Länge dargestellt ist. Die Teil-Schaltung 1 weist noch zusätzliche Teile auf und besteht mit diesen zusätzlichen Teilen aus der Oder-Schaltung 3 mit 4 Eingängen und der Ne­ gier-Schaltung 4 und der Und-Schaltung 7 mit 2 Eingängen und der Dekodierschaltung 8 und der Oder-Schaltung 9 mit 2 Eingängen und der Negier-Schaltung 10. Eine Teil-Schaltung 2 besteht aus einer Oder-Schaltung 3 mit 4 Eingängen und der Negier-Schaltung 4 und 3 Dioden 5 und der Oder-Schaltung 6 und der Und-Schaltung 7 mit 2 Eingängen und der Dekodier- Schaltung 8. Die Schluß-Teil-Schaltung 3 besteht aus der Oder-Schaltung 3 mit 4 Eingängen und der Negier-Schaltung 4 und 2 Dioden 5 und der Und-Schaltung 7 mit 2 Eingängen und der Dekodierschaltung 8. Das Schieberegister 60 ist auch ein vier-faches Schieberegister, das jedoch nicht mit einem Komma-Schieberegister kombiniert ist, wie das Schieberegis­ ter 3. Die Einblendung der Ergebniszahl in diese Schaltung 85 erfolgt über die Prallel-Eingänge D, ebenso die Ein­ blendung des Kommas (Komma-Index).
Die Tetraden-Addierschaltung 4 und die Tetraden-Subtrahier- Schaltung 5 sind in P 41 37 180.1 beschrieben. Die Tetraden- Subtrahierschaltung 5 ist eine unechte Tetraden-Subtrahier- Schaltung, welche auf additive Weise subtrahiert.
Die Schieberegister-Ansteuerschaltung 40 (Fig. 12) besteht aus 4 Oder-Schaltungen 1 bis 4 mit je 2 Eingängen und den zu­ gehörigen Leitungen. Die Ausgänge haben die Nummern 1 bis 7.
Die Schaltung 36 (Fig. 13) besteht aus den Flip-Flops 1 und 2 und 2 Und-Schaltungen 3 und 2 Und-Schaltungen 4 und 2 Negier-Schaltungen 5 und der Oder-Schaltung 6. Der Eingang hat die Bezeichnung a und der Ausgang die Bezeichnung b.
Der Ausgang A steuert den Eingang a an. Der Ausgang 3 steu­ ert den Eingang b an. Der Ausgang B2 steuert den Eingang b2 an. Der Ausgang G steuert den Eingang c an. Der Ausgang D steuert den Eingang d an. Der Ausgang D2 steuert den Eingang d2 an. Der Ausgang D3 steuert den Eingang d3 an. Der Ausgang D4 steuert den Eingang d4 an. Der Ausgang D5 steuert die Rückstellung des Schieberegistes 60 an (erste Rück-Stellung). Der Ausgang D6 steuert die zweite Rück­ stellung des Schieberegisters 60 an. Der Ausgang E steuert den Eingang e an. Der Ausgang F steuert den Eingang f an. Der Ausgang G steuert den Eingang g an der Ausgang H steu­ ert den Eingang h an. Der Ausgang 1 steuert den Eingang i an. Der Ausgang K 1 steuert den Eingang k 1 an. Der Ausgang L steuert den Eingang l an. Der Ausgang N steuert den Ein­ gang n an. Der Ausgang P4 steuert den Eingang p4 an. Der Ausgang P2 steuert die Einblendung der Komma-Index-Stellung in die Schaltung 18 an. Der Ausgang Q2 steuert den Eingang q2 an. Der Ausgang Q1 steuert die Rückstellung der Schalt­ ung 18 an. Die Ausgänge S steuern die Eingänge s des Schie­ beregisters 1 an und Abzweigungen dieser Ausgänge S über Oder-Schaltungen die Eingänge l3 des Schieberegisters 60. Die Ausgänge W steuern die Eingänge w des Schieberegisters 2 an und Abzweigungen dieser Ausgänge W über die eben ge­ nannten Oder-Schaltungen die Eingänge l3 dieses Schiebere­ gisters 60. Die Ausgänge X steuern die Eingänge y an. Der Ausgang U steuert den Eingang u an. Der Ausgang U3 steuert den Eingang u3 an. Der Ausgang Z1 steuert den Eingang z1 an. Der Ausgang Z2 liefert das H-Potential für das Minus­ zeichen in der Anzeigeschaltung. Der Eingang t wird mit der Takt-Frequenz angesteuert. Die Eingänge u2 liegen im Be­ triebszustand ständig an H-Potential. Der Ausgang A4 steu­ ert den Eingang a4 an.
Vom Ausgang 1 wird das Schieberegister 1 links-verschiebend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 2 wird das Schieberegister 1 rechts-verschiebend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 3 wird das Schieberegister 2 links-verschiebend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 4 wird das Schieberegister 2 rechts-verschieb­ end Takt-angesteuert. Vom Ausgang 5 wird das Ergebnis- Schieberegister 3 rechts-verschiebend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 6 wird das Komma-Schieberegister 50 links-verschie­ bend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 7 wird das Komma-Schiebe­ register 50 rechts-verschiebend Takt-angesteuert.
Beim Addieren ergibt sich die Wirkungsweise wie folgt Zuerst muß diese Rechenschaltung mittels Antippen der Taste R rückgestellt werden, sofern sie nicht schon rückgestellt ist. Dann wird über die Tastatur 32 der erste Summand in die Schieberegister 1 und 60 eingetippt, womit das Eintippen dieses ersten Summanden auch im Anzeigefeld sichtbar ist. Dann wird die Taste A angetippt und damit die Eingabe des zweiten Summanden vor-angesteuert und das Schieberegister 60 wieder rückgestellt. Dann wird über die Tastatur 32 der zweite Summand in die Schieberegister 2 und 60 eingetippt, womit auch das Eintippen dieses zweiten Summanden in der Anzeige sichtbar ist. Sofern diese Summanden Komma-Stellen aufweisen, wird dieses Komma über die Taste P eingetippt. Dann wird die Taste P angetippt und damit der Additions-Ab­ lauf ausgelöst, bei dem zunächst der Impuls-Zähler 29 Takt durchgesteuert wird. Hierbei liefert der Ausgang N noch keine Impulse, sondern nur der Ausgang der Und-Schaltung 25, welche damit die Schaltung 18 mit Zusatz-Takten beliefert, mit denen erforderlichenfalls der zweite Summand weiter nach links getaktet wird, weil beide Zahlen Komma-gleich in den Schieberegistern 1 und 2 gespeichert sein müssen. Wenn der Ausgang des Impuls-Zählers 29 H-Potential hat, wird das Flip-Flop 31 in seine Rechts-Stellung gekippt und damit die Takt-Durchsteuerung des Impuls-Zählers 28 ausge­ löst. Nach 8 Takten wechselt der Ausgang b des Impuls-Zäh­ lers 28 von L-Potential auf H-Potential und damit die Ne­ gierschaltung 48 an ihrem Ausgang von H-Potential auf L- Potential und ist somit der Impuls-Zyklus zu Ende, in des­ sen Verlauf die beiden Summanden in der Tetraden-Addier­ schaltung 4 Ziffern-seriell zusammen-addiert wurden. Somit befindet sich nun die Additions-Ergebniszahl im Schiebere­ gister 3 und folgt die Einblendung dieser Ergebniszahl in die Schluß-Schaltung 85, in der diese Ergebniszahl mit den fehlenden Nullen ergänzt wird. Falls diese Ergebniszahl an ihrem rechts-seitigen Ende überzählige Null-Ziffern auf­ weist, wie die Zahl 64,3200, wird diese Ergebniszahl noch um 2 Stellen nach rechts getaktet.
Beim Subtrahieren wird nach dem Eintippen des Minuenden nicht die Taste A (Addition) angetippt, sondern die Taste S (Subtraktion) angetippt. Damit wird der Eingang c der Schaltung 80 (Fig. 1b) mit L-Potential angesteuert und ist die Tor-Schaltung 9 vor-angesteuert und die Tor-Schaltung 8 nicht mehr vor-angesteuert. Damit kommt beim nächsten Takt- Zyklus die Tetraden-Subtrahierschaltung 5 zur Wirkung und wird mit 8 Takten der Subtrahend Ziffern-seriell vom Minu­ enden subtrahiert.
Wenn beim Subtrahieren die Null-Grenze unterschritten wird und dann der Leitungs-Bereich nn nach dem ersten Zyklus H- Potential hat, wird das Flip-Flop 22 in seine Links-Stell­ ung gekippt und außerdem auch das Flip-Flop 32 der Schalt­ ung 30 in seine Links-Stellung gekippt und ist somit der zweite Zyklus vor-angesteuert, weil nun die Programmierung der Schaltung 70 von 1 auf 2 wechselt. Somit wird nun im Anschluß noch der zweite Zyklus durchgesteuert, bei dem der Minuend vom Subtrahenden subtrahiert wird. Wenn dieser zweite Impuls-Zyklus abgelaufen ist, liefert die Und-Schalt­ ung 35 der Schaltung 30 einen H-Ipuls, der über den Eingang q 2 die Schaltung 36 ansteuert. Damit wechselt der Ausgang Z 2 von L-Potential auf H-Potential und erscheint in der Anzeige auch das zugehörige Minus-Zeichen. Wenn von einer Minuszahl aus addiert wird und nach oben die Null-Grenze durchbrochen wird, hat auch der Leitungs-Bereich nn nach dem ersten Zyklus-(Subtraktions-Zyklus) H-Potential und wird somit im Anschluß vertauscht subtrahiert. Nach dieser zweiten Subtraktion wird wieder der Eingang Q 2 mit H-Poten­ tial angesteuert und somit auch wieder die Schaltung 36′ mit einem H-Impuls angesteuert. In diesem Fall wechselt der Ausgang b der Schaltung 36 wieder sein Potential, womit nun der Ausgang Z 2 L-Potential hat.
Wenn zu einer vorherigen Ergebniszahl eine weitere Zahl addiert werden soll, wird die Taste R (Rückstellung) nicht angetippt, sondern gleich die Taste A (Addition) angetippt. In diesem Fall wird beim Antippen der Taste A (Addition) nicht nur die Eingabe des weiteren Summanden vor-angesteu­ ert, sondern auch das Flip-Flop 16 der Schaltung 10 a in sein 9 Links-Stellung gekippt und damit der Eingang p 4 nur noch mit L-Potential angesteuert. Weil der Eingang p 5 nur im Zusatz-Fall mit H-Potential angesteuert wird, ist damit die Weiter-Verarbeitung der vorherigen Ergebniszahl vor-an­ gesteuert und wird damit die vorherige Ergebniszahl vom Schieberegister 3 aus verarbeitet. Bei diesem Schalt-Vor­ gang wird außerdem vom Ausgang P 2 die Komma-Index-Stellung in die Schaltung 18 eingeblendet. Dann folgt das Eintippen des weiteren Summanden in die Schieberegister 2 und 60 und dann das Antippen der Taste P und somit die Auslösung des Additions-Ablaufs, nach dessen Ende die neue Ergebniszahl im Schieberegister 3 gespeichert ist.
Wenn eine weitere Zahl mehrfach zur vorherigen Ergebniszahl addiert werden soll, wird wie im vorherigen Fall, die Taste R nicht angetippt sondern auch gleich die Taste A angetippt und damit die Weiter-Verarbeitung der vorherigen Ergebnis- Zahl angesteuert, weil nun der Ausgang P 4 L-Potential hat. Auch in diesem Fall wird wieder vom Ausgang P 2 der Komma- Index-Stand in die Schaltung 18 eingeblendet. Dann wird der weitere mehrfach zu addierende Summand in die Schieberegis­ ter 2 und 60 eingetippt und dann die Taste M angetippt und dann die Mehrfach-Zahl (MuItiplikatorziffer oder Multipli­ katorzahl) in die Programmierschaltung 70 eingetippt. Dann wird die Taste P angetippt und damit die Umlauf-Takt-Ansteu­ erung der Impuls-Zähler 29 und 28 ausgelöst, wobei der Im­ puls-Zähler 29 mittels der Und-Schaltung 25 die erforder­ lichen Zusatz-Takte für eine eventuelle Komma-Verarbeitung freigibt. Diese Komma-Verarbeitung ist nach der ersten Takt-Durchsteuerung des Impuls-ZähIers 29 abgeschlossen. Dann wird der Impuls-Zähler 28 zum ersten mal Takt-durchge­ steuert und dann wieder der Impuls-Zähler 29 Takt-durchge­ steuert. Weil dieser Impuls-Zähler 29 zwischenzeitlich nur über seinen Zusatz-Rückstell-Eingang r 2 rückgestellt wurde, sind nur die letzten 4 Flip-Flops dieses Impuls-Zählers 23 in Aktion und wird somit vom weiteren fünften H-Impuls das Flip-Flop 31 in seine Rechts-Stellung gekippt. Wenn die Schaltung 70 mit der Zahl 25 programmiert ist, schaltet diese Programmierschaltung 70 um, wenn der Ausgang k des Im­ puls-Zählers 28 seinen fünfundzwanzigsten H-Impuls liefert. Nach dem 25-sten Zyklus des Impuls-ZähIers 28 wird somit nur nach einmal der Impuls-Zähler 29 Rest-durchgesteuert und ist dann der Kreislauf zu Ende, weil nun die Und-Schalt­ ung 36 nicht mehr vor-angesteuert ist.

Claims (4)

1. Elektronische Rechenschaltung für Addition und Sub­ traktion, welche auf Ziffern-serielle Weise die Ergeb­ niszahlen bildet und 2 Eingangs-Schieberegister (1 und 2) aufweist, welche vertauscht rückgekoppelt sind und welche auch Komma-Zahlen verarbeitet und welche die vorherige Ergebniszahl vom Schieberegister (3) aus ver­ arbeitet und eine zusätzliche Einrichtung aufweist, mittels der eine weitere Zahl mehrfach zur vorherigen Ergebniszahl addiert werden kann oder mehrfach von der vorherigen Ergebniszahl subtrahiert werden kann und an Stelle der seitherigen Teil-Schaltungen (17a und 17b und 19) eine Schaltung (30) aufweist, dadurch gekennzeich­ net, daß der Impuls-Zähler (29) der Schaltung (30) aus­ reichend lang ist und somit für die Schaltung (18) min­ destens 8 Zusatz-Takte liefern kann.
2. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impuls-Zähler (29) bei jeder ersten Takt-Durchsteuerung ganz Takt-durchgesteuert wird.
3. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (30) mittels einer zusätzlichen Einrichtung (Und-Schaltung 42 Oder-Schaltung 43) so ausgebildet ist daß sie bei Rückstell-Ansteuerung ganz rückgestellt wird oder nur in ihrem End-Bereich rückgestellt wird.
4. Elektronische Rechenschaltung nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß der Impuls-Zähler (29) nur dann spezialrückgestellt wird, wenn die Taste M ange­ tippt ist.
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